Sabaton Movie – Screening in Kiel im Flandernbunker (11.11.2023)

Der Sabaton Film „The war to end all wars“ wurde an zwei Tagen im Flandernbunker in Kiel gezeigt,  mit einem ganz besonderen Gast.

Nach Jahren harter Arbeit und Recherche hat die Rockband in Zusammenarbeit mit Yarnhub, einem Animationsstudio mit Schwerpunkt auf historischen Inhalten, „The War To End All Wars – The Movie“ kreiert. Hierbei handelt es sich um einen 67-minütigen Musikfilm, der auf Englisch veröffentlicht wird, aber mit Untertiteln in mehreren Sprachen verfügbar sein wird, um ein Publikum auf der ganzen Welt anzusprechen.

Die „History Rocks“-Kampagne – das globale Museumsprojekt rund um die Premiere des Films – soll in den zwei Wochen um den 11. November 2023 stattfinden, was ein passendes Datum ist, da es an das Ende des Ersten Weltkrieges (Waffenstillstand) erinnert.

Die Vorführung von „The War To End All Wars – The Movie“ wird eine perfekte Gelegenheit für die Menschen sein, mehr über diesen entscheidenden Teil der Geschichte zu erfahren und über die Opfer nachzudenken, die diejenigen gebracht haben, die im Krieg gekämpft haben.

Sabaton ist eine sehr motivierte Band, die der Gesellschaft etwas zurückgeben möchte, indem sie Bildung und Geschichte fördert. Im Laufe der Jahre hat die Gruppe mit einer Reihe einzelner Museen zusammengearbeitet. Nach der Entstehung dieses Films ist die Band fest davon überzeugt, dass es sinnvoller ist, ihn in Museen auf der ganzen Welt als in Kinos zu zeigen, da dies eine Umgebung ist, in der Sabaton-Fans ihn unbedingt erleben möchten.

In Kiel war dann nach dem ersten Durchlauf des Filmes tatsächlich Pär von Sabaton vor Ort um mit den Zuschauern zu sprechen. Pär sagte ganz klar, dass es wirklich absolut sinnvoll ist, den Film in Museen zu zeigen, als in Kinos, da es dann auch den klaren Bezug zur Geschichte gibt. Von den Zuschauern erfuhr er dann, das die Texte und Songs von Sabaton etwa im Englischunterricht eingesetzt werden, da die Texte und Sprache spannend zu verfolgen und eingängig sind. Pär entgegenete, dass etwa in den USA bei Einwanderern tatsächlich ebenso Sabaton gespielt wird, um eben die englische Sprache zu erlernen oder eben auch Momente der Geschichte zu zeigen. Ich fand diese Meldung absolut spannend, da es mir neu war, dass Metal auch in Schulen sinnvoller Unterrichtsstoff sein kann.

Der Headbanges Ballroom aus Hamburg lieferte passend zum Film ein Shirt, das vor Ort direkt erworben werden konnte und was viele Fans auch annahmen. Pär Sundström nahm sich für jeden Fan Zeit und beantwortete jede Menge Fragen zu dem wohl einmaligen Projekt einer Metalband. Die Fans waren teilweise aus Niedersachsen extra für dieses Screening angereist, was die Macher vom Museum absolut begeisterte, denn so gewann auch dieser Gedenkort weiter an Reichweite.

Das Motiv stellten SABATON kostenlos bereit und der gesamte Erlös ging an das ausrichtende Museeum. Auch diese ist eine Besonderheit der Band, die hier ein großartiges Projekt durchzieht.

Der nächste Termin war dann am Sonntag in London im Royal Airforce Museum.  

Alle Termine und Informationen zu dem Projekt sind hier zu finden: https://movie.sabaton.net/

Text/Bilder: Dirk Jacobs

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