<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>CARCASS Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<atom:link href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/carcass/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/carcass</link>
	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
	<lastBuildDate>Thu, 19 Sep 2024 07:42:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/cropped-NIC_MUSIC_ONLINE_MAGAZINE_LOGO_2024-1.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>CARCASS Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/carcass</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">199874177</site>	<item>
		<title>NOAF Neuborn Open Air 2024 – Geilster Festivalsaisonabschluss im beschaulichen Wörrstadt (23.08./24.08.2024)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/noaf-neuborn-open-air-2024-geilster-festivalsaisonabschluss-im-beschaulichen-woerrstadt-23-08-24-08-2024</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 07:42:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[CARCASS]]></category>
		<category><![CDATA[Combichrist]]></category>
		<category><![CDATA[FESTIVAL]]></category>
		<category><![CDATA[GHØSTKID]]></category>
		<category><![CDATA[HELLHAMMER]]></category>
		<category><![CDATA[HEY NOAF]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[MISTER MISERY]]></category>
		<category><![CDATA[Neuborn Open Air]]></category>
		<category><![CDATA[NOAF]]></category>
		<category><![CDATA[Primordial]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[UNEARTH]]></category>
		<category><![CDATA[WALLS OF JERICHO]]></category>
		<category><![CDATA[WÖRRSTADT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=30121</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Nun geht es wieder auf das Ende der Festivalsaison zu. Für uns ist es also wieder an der Zeit, im</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/noaf-neuborn-open-air-2024-geilster-festivalsaisonabschluss-im-beschaulichen-woerrstadt-23-08-24-08-2024">NOAF Neuborn Open Air 2024 – Geilster Festivalsaisonabschluss im beschaulichen Wörrstadt (23.08./24.08.2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Nun geht es wieder auf das Ende der Festivalsaison zu. Für uns ist es also wieder an der Zeit, im beschaulichen Wörrstadt das <span style="color: #003366;"><strong>NEUBORN OPEN AIR FESTIVAL</strong> </span>(kurz: NOAF) zu besuchen, dort zu feiern, Bier zu trinken, Spaß mit Freunden zu haben und ordentlich zu headbangen.&nbsp;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-30475" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie in den Jahren zuvor öffnete das Festival bereits am Donnerstagmittag seine Pforten. Ebenso gibt es an diesem Tag wieder die 2022 eingeführte WarmUp Party mit zwei Coverbands. Für schlappe 10€ können sowohl Festivalbesucher als auch andere Interessierte das Infield ab 18 Uhr erkunden und einen entspannten Abend auf dem Neuborngelände genießen. Bevor es jedoch richtig losgeht, folgt für viele noch ein Abstecher zum Merch, denn dieser wartet in diesem Jahr mit zwei, jeweils auf 222 limitierten, speziell designten Shirts auf und bot den ersten 500 Käufern eine exklusive Powerwolf-Promo-CD als Bonus on top.</p>
<p>Um 19 Uhr geht es dann los mit den Mainzern von <strong>THE RED HOT</strong>. Rund 60 Minuten bieten sie den Gästen eine Reise durch die Discographie der Red Hot Chili Peppers. Mit <strong>SAD</strong> übernimmt nun eine Metallica Tribute Band das Mikro. Jetzt ist es auch bereits richtig gut gefüllt und es scheint,&nbsp; als gäbe es kein freies Fleckchen mehr auf dem Infield. Eineinhalb Stunden lang erhält der Besucher feinstes Metallica-Feeling inklusive einiger Videoeinspieler auf dem eigens mitgebrachten Leinwänden. Was für eine bombastische Stimmung! Und auch nach der Show lassen es sich die vier Italiener nicht nehmen, weiter gute Laune zu verbreiten und verbringen den restlichen Abend mit den Fans, schreiben Autogramme oder machen Fotos, bevor sich das Infield langsam leert und die Besucher den Zeltplatz aufsuchen.</p>
<p>Am Freitag entscheidet man sich bei dem heißen Wetter größtenteils dazu, einen Abstecher ins nahegelegene Schwimmbad zu machen. Rund 15 Minuten Fußweg bergab, und schon kann man ins kühle Nass springen. Der Eintritt ist selbstverständlich (wie in jedem Jahr) für Wochenendticketbesitzer inklusive.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-30470 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301212.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301212.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301212.jpg?w=667&amp;ssl=1 667w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Um 15 Uhr wird mit <strong>THE TEX AVERY SYNDROME</strong> das offizielle Festivalprogramm auf der Bühne eröffnet. Die Female Fronted Gruppe aus Frankfurt bietet einen energiegeladenen Hardcore-Mix, der für den Opener-Slot bereits eine ordentliche Gruppe Fans auf das Infield zieht und sogar direkt den ersten Circle Pit des Tages bietet.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-30471 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301287.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301287.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301287.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301287.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Als Kontrastprogramm folgt für uns als nächstes die deutsche Black-Metal-Band<strong> GROZA</strong>. In der Mittagssonne muten die Roben und schwarzen Schleier über den Gesichtern zugegeben etwas deplatziert an, aber man bekommt musikalisch zumindest genau das geboten, was man erwartet.</p>
<p>Es folgt ein intensiver Stilwechsel, als <strong>MISTER MISERY</strong> die Bühne übernehmen. Die Band aus Schweden bringt mit ihrem Horror Rock einiges auf der Bühne und man versucht die Menge in den Bann zu ziehen. Zu unserer Überraschung bringen die Schweden auch ein paar Hardcore Fans mit, die in erster Reihe, passend geschminkt, für ausgelassene Stimmung sorgen. Nach MISTER MISERY leert sich die erste Reihe dann aber auch entsprechend schnell, um den Fans von <strong>KNIFE</strong> Platz zu machen. Die Kombination aus Speed Metal und verschiedenster anderer Genres mag zwar zunächst gewöhnungsbedürftig sein, bietet aber denen, die sich damit arrangieren können, definitiv eine gewaltige Show, die einem voll auf die zwölf gibt und einen Circle Pit auf den anderen folgen lässt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30469 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301379.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301379.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301379.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301379.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Entsprechend stark geht es dann auch mit den Hardcore-Veteranen von <strong>UNEARTH</strong> weiter, bei denen sich leider eines der größten Probleme des diesjährigen Festivals zeigt: Eine bescheidene Kombi von Fans, die unfähig zum Crowdsurfen sind und einem guten Anteil der Security, der sichtlich überfordert in diesem Job ist. &nbsp;So bedarf es der einen oder anderen verbalen Schelte und Anleitungen an die im Graben platzierten Ordner durch deren Chef, bevor das ganze endlich richtig ins Laufen kommen kann. Das nahm leider den Besuchern in den ersten Reihen bei Unearth einiges an Spaß, da diese selbstverständlich versuchten die Aufgabe der Security zu kompensieren und entsprechende Verletzungen der Surfer zu vermeiden.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30477 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301500.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301500.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301500.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301500.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></strong>Die irische Celtic Metal Band <strong>PRIMORDIAL </strong>kommt dann im direkten Vergleich recht ruhig daher. Und das leider im Wortsinne: Anscheinend hat der Tonmensch den Hauptfader vergessen, so dass, außer direkt vor der Bühne, der Sound doch recht dünn rüberschallt. Nichtsdestotrotz trifft der eigenwillige Mix aus doomigen Black Metal-Riffs, mittelhohem, leicht dissonantem Gesang und subtilen Anleihen an irischer und gälischer Musik beim Publikum auf gute Resonanz.&nbsp;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30478 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301984.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301984.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301984.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301984.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Weiter geht es mit <strong>CARCASS</strong>, den Headlinern des heutigen Tages. Sie bieten zum Abschluss einen amtlichen Death Metal-Abriss und sorgen über einen Zeitraum von 75 Minuten für fliegende Haarprachten und bangende Köpfe. Sie beschließen somit einen weiteren tollen Festivaltag und die NOAF Besucher machen sich zufrieden auf den Rückweg zum Campground.&nbsp;</p>
<p>Am Samstag sind <strong>GREÑAS</strong> die Opener des Tages. Es bietet sich das Bild einer Band, die sichtlich Spaß und Freude auf der Bühne hat. Ebenso zeigen sie auch, wie dankbar sie sind, dass sie bei diesem Festival auftreten dürfen. Als zweite Band des Tages folgten <strong>STALLION</strong>, die mit ihrem Mix aus Heavy- und Speedmetal die Kuttenquote auf dem Infield exponentiell nach oben schnellen lassen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-30495" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302097-1.jpg?resize=193%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="193" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302097-1.jpg?resize=193%2C300&amp;ssl=1 193w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302097-1.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" />Mit <strong>WUCAN</strong> folgt im Anschluss abermals ein extremer Stilbruch in der Running Order. Aber das tut der Menge vor der Bühne überhaupt keinen Abbruch. Mit einem wilden Mix, der gelegentlich ein bisschen an Jethro Tull erinnert, zeigt sich die Band zwar im Vergleich zum restlichen LineUp relativ zahm, gibt sich bei der Songauswahl jedoch Mühe ein paar ihrer „härteren“ Nummern unterzubringen.</p>
<p>Nun wird aber erst einmal eine kleine Pause auf dem Infield gemacht. Hier gibt es für uns eine Portion Pommes und dazu ein gut gekühltes Bier. Herrlich!&nbsp;</p>
<p>Die Signing-Session von <strong>COMBICHRIST, </strong>direkt neben dem Merchstand, lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Im Anschluss geht es zu <strong>BODYFARM. </strong>Hier gibt es mit Death Metalcore richtig auf die Zwölf und es erwachen auch die Pits wieder zum Leben, was bei der anhaltenden Hitze mittlerweile leider auch einiges an Staubbelastung zur Folge hat. Diese ausgelassene Stimmung reißt auch bei <strong>GHØSTKID </strong>nicht ab. Getreu dem Motto „gib was du bekommen willst“, liefern sie hier eine extrem energiegeladene Performance und bekommen die entsprechende Reaktion des Publikums, das 110% im Pit gibt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30473" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302127.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302127.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302127.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302127.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Einzig und allein getoppt wird dies nun von der sich anschließenden Hardcore-Formation <strong>WALLS OF JERICHO</strong>, deren Pits das Infield eher wie einen neuen Teil der Dune-Reihe anmuten lassen und einen guten Teil der Crowd dazu bringen, ihre Atemwege mit Masken oder Bandanas zu schützen. Staubalarm! Sängerin Candace bringt trotz Erkältung eine Energie rüber, die sich auch auf&#8217;s Publikum überträgt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-30472" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302375.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302375.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302375.jpg?w=667&amp;ssl=1 667w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Es schließt sich jetzt eine weitere Band an, die sich offensichtlich zum Ziel gesetzt hat, die Energie an diese Abend nicht abreißen zu lassen. Und so kitzeln <strong>COMBICHRIST</strong> wirklich alles aus den Gästen heraus, was noch möglich ist. Mit dem altbekannten Mix aus Electro und verschiedenen Metal-Stilen geben sie der Meute noch einmal Gelegenheit, sich gewaltig das Genick zu zerstören. Die Show begleiten einige kleine Sommerregenschauer, die eine perfekte Abkühlung zur heißen Show bieten.</p>
<p>In der Umbaupause zu <strong>TRIUMPH OF DEATH – performing HELLHAMMER</strong>, zeigen sich nun auch einige Blitze am Himmel. Der Regen wird mehr und viele Festivalbesucher suchen flugs ihre Camps auf, um Pavillons und Zelt zu retten. Zum Glück zieht das Gewitter aber am Festival vorbei, sodass ein Abbruch nicht notwendig wird. Man kehrte zurück ins Infield und genoss die HELLHAMMER-Show, die natürlich für Extreme- und Black-Metaller ein wahrer Genuss ist. Irgendwie merkt man den Besuchern jedoch an, dass sie vom vorangegangenen Tagesprogramm sichtlich erschöpft sind und sich mit diesem verhältnismäßig „ruhigen“ Programm doch mehr schlecht als recht auf den Beinen halten können.</p>
<p>Quasi als Schlussgong des Festivals folgt dann doch noch der bereits angedeutete Regenschauer und lässt die Festivalgänger buchstäblich im Regen stehen, während NOAF-Kopf „Zahni“ seine traditionelle Dankesrede hält. Entsprechend leer wird es nun nach der, zugegeben etwas langatmigen Rede, leider auch beim Helferfoto, für das nur einige wenige hartgesottene Gäste auf dem Infield bleiben. Man verschwindet zum Trocknen in den Zelten und freut sich auf den warmen Schlafsack.</p>
<p>Der Abreisetag, sprich der Sonntag, beginnt entsprechend dem Vorabend kalt und nass und fordert von allen Besuchern starke Nerven beim Abbau. An das Trocknen der Zelte war gar nicht erst zu denken, und so verschwinden die Heime der letzten Tage noch komplett durchnässt in den Taschen, bevor man sich nun langsam auf den Weg in die heimischen vier Wände macht und um den wunderbaren Festivaltagen hinterherzutrauern.&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Wieder einmal ein absolut gelungenes Festival mit grandiosen Bands. Zwar war der Anteil an Black Metal Bands in diesem Jahr etwas mehr als gewöhnlich, aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch. Insgesamt kamen alle auf ihre Kosten, und wer Lust auf einen amtlichen Abriss hatte, bekam diesen auch. Gerade das Dreigestirn aus Ghøstkid, Walls of Jericho und Combichrist sorgten für richtig geile Stimmung und ordentlich Nackenschmerzen. Wie auch in den Jahren zuvor, trafen sich auch in diesem Jahr auf dem NOAF wunderbare Menschen, die einfach Bock hatten auf ein Hammer Festival mit einer unfassbar herzlichen Orga. Wenn das nicht ein krönender Abschluss der Festival-Saison war, dann wissen wir auch nicht. Also, bis zum nächsten Jahr, wenn es da wieder heißt: HEY NOAF !</p>
<p><strong>Berichterstattung:</strong> <span style="color: #003366;">Etienne Kulik</span></p>
<p><strong>PhotoCredits:</strong> <span style="color: #003366;">Erik Hüther&nbsp;</span></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/noaf-neuborn-open-air-2024-geilster-festivalsaisonabschluss-im-beschaulichen-woerrstadt-23-08-24-08-2024">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/noaf-neuborn-open-air-2024-geilster-festivalsaisonabschluss-im-beschaulichen-woerrstadt-23-08-24-08-2024">NOAF Neuborn Open Air 2024 – Geilster Festivalsaisonabschluss im beschaulichen Wörrstadt (23.08./24.08.2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">30121</post-id>	</item>
		<item>
		<title>METALACADEMY &#8211; Gitarre aus Leidenschaft (Interview)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/metalacademy-gitarre-aus-leidenschaft-interview</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2020 15:58:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amon Amarth]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Enemy]]></category>
		<category><![CDATA[CARCASS]]></category>
		<category><![CDATA[CLASSIC ROCK]]></category>
		<category><![CDATA[DEATH METAL]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[HASRD ROCK]]></category>
		<category><![CDATA[Hypocrisy]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[METALACADEMY]]></category>
		<category><![CDATA[RUNNING WILD]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=8737</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Einmal im Leben auf der Bühne stehen, mit seinen Kumpels jammen oder einfach mal die Songs seiner persönlichen Helden nachspielen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/metalacademy-gitarre-aus-leidenschaft-interview">METALACADEMY &#8211; Gitarre aus Leidenschaft (Interview)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Einmal im Leben auf der Bühne stehen, mit seinen Kumpels jammen oder einfach mal die Songs seiner persönlichen Helden nachspielen? Es gibt viele Gründe Gitarre zu lernen und noch viele Alben, die noch geschrieben werden wollen. Wie bringt man sich allerdings am besten Gitarre Spielen bei? Heutzutage gibt es zwar viele YouTube Videos und Online Akademien, allerdings geht bei der individuellen Betreuung nichts über den old school Gitarrenlehrer. Dass er dabei Mentor, Berater und Kumpel sein kann, der auf seinen Schüler individuell eingehen kann, verrät Björn von der <a href="https://www.metalacademy.de/">METALACADEMY</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hallo. Die MetalAcademy ist eine Musik- und Bandschule. Ich unterrichte hier das Fach Gitarre mit der Spezifikation auf Rock und insbesondere Metal. Willkommen ist jeder vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, der sich entwickeln möchte. Als MetalAcademy habe ich die Vision Schülern das musizieren zu lehren und nicht einfach nur nach einem Schema X das Gitarre spielen beizubringen, wie es leider heute immer noch an vielem Musikschulen praktiziert wird. Der Gitarrenunterricht muss meiner Meinung nach so individuell gestaltet werden wie der/die Schüler/-in ist.</p>
<p>Bands können in der MetalAcademy in Erfahrung bringen wie sie sich am besten organisieren und strukturieren und wie sie einfache Marketinginstrumente für sich zu eigen machen, um beispielsweise ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und mehr Leute zu ihren Konzerten zu ziehen. Das Bandcoaching ist nicht als rein musikalisches Coaching zu sehen, sondern vielmehr als betriebswirtschaftliches Coaching. Eine Band sollte sich daher mehr als Unternehmen verstehen, wenn sie konkrete Ziele haben, die sie erreichen wollen. Diese Ziele arbeiten wir gemeinsam aus und ich zeige Ihnen den roten Faden auf.</p>
<p><strong>Wann kam bei dir der Wunsch auf, andere Leute zu unterrichten und wie hat sich das bei dir (im Laufe der Jahre) entwickelt?</strong></p>
<p>Der Wunsch Leute zu unterrichten geht mehr als 12 Jahre zurück. Damals hatte ich im Abendgymnasium das Abitur nachgeholt und habe mich auf die Aufnahmeprüfung an der Universität vorbereitet. Währenddessen habe ich schon die ersten Schüler unterrichtet, Der Wunsch kam auf, weil ich im Zusammenhang mit der Aufnahmeprüfung selbst nach Jahren wieder Unterricht genommen hatte und sehr viel Spaß beim Lernen hatte. Ich wollte unbedingt mein Wissen weiter geben und andere sehen wie sie sich durch mich entwickeln. Zu unterrichten hat mir immer großen Spaß gemacht.</p>
<p>Des Weiteren will ich dazu beitragen, dass sich die akademischen Musiker von ihrem Standpunkt bewegen. Es mag sein, dass die höchste Kunst der Musik in der klassischen Musik und meinetwegen auch im Jazz vorzufinden ist, aber was wollen denn die Schüler? Meiner Meinung nach reicht es nicht aus jede Musikrichtung zu verstehen und in Ansätzen erklären zu können. Wer vermitteln will, der muss auch verstehen was dazu gehört und das bedarf der Spezialisierung. In allen Bereichen wird spezialisiert, aber in der Musik viel zu wenig.</p>
<p>Da mir privat Metal am besten gefällt und ich der Überzeugung bin, dass dies einfach ein längst überfälliger Schritt der Zeit ist, unterrichte ich Metal- und Rockgitarre. Weil ich glaube, dass es das ist was die Leute heute lernen wollen und nicht klassische Musik oder Jazz.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="MetalAcademy - Gitarrenunterricht für Rock und Metal" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/SsoojowqdUA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie kam es zu der Idee, die Metalacademy zu gründen?</strong></p>
<p>Die Idee zur Gründung der MetalAcademy geht weit zurück. Ich weiß nicht genau wann mir diese Idee zum ersten Mal kam, aber Grundgedanke war der, etwas zu machen, dass es so noch nicht gibt.</p>
<p>Zum einen die Betriebswirtschaft mit der Musik innerhalb einer “Schule” zu verbinden und insbesondere Bands, aber auch Einzelmusiker, den Blick auf das Große-Ganze zu eröffnen.<br />
Auf der anderen Seite einen Musikunterricht zu gestalten, wie es ihn so noch nicht gibt, nämlich spezifiziert auf ein Genre und immer mit einem konkreten Ziel vor Augen, damit der Schüler auch erkennt warum er gerade diese Übung macht und nicht die Skalen aus dem Buch auswendig lernt, oder einen Song übt den der Lehrer gut findet.</p>
<p>Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass es sehr viele Bands und Musiker gibt die z.B. zu Fünft in ihrem Proberaum stehen, Songs gemeinsam komponieren, der Meinung sind sie müssten mindestens zweimal in der Woche Proben um ihre Setlist auszubauen, mindestens 1 Konzert im Monat spielen wollen und sich jedes Mal nach dem Gig fragen: “Wieso waren wieder nur die gleichen Leute da?” Wem das so gefällt -super! Wer mit seiner Musik aber weiter möchte und Ziele hat, und wenn es nur darum geht mal in einer anderen Stadt aufzutreten, der sollte den Blick über den Tellerrand wagen. Dabei möchte ich helfen und habe das Bandcoaching entworfen.</p>
<p>Jeder von uns Musikern kennt das: Ein Jazzer kann eventuell etwas Metal spielen, aber er klingt dabei wie ein Jazzer und ein Metaller kann vielleicht Jazz spielen, klingt dabei aber immer noch wie ein Metaller. Die meisten Lehrer gestehen sich dies aber nicht ein, drum unterrichten sie alles. Ich persönlich kann einem Schüler kein Jazz beibringen, weil ich es nicht fühle. Allein mein Saitenanschlag wird niemals nach Jazz klingen und deswegen unterrichte ich schnelle, harte Musik. Weil’s halt geiler ist.<br />
Der Unterricht verläuft in der MetalAcademy nicht steif nach einem Buch oder einer Vorgabe. Der Schüler setzt die Ziele und damit bestimmt der Schüler den Unterricht. Er lernt das was er braucht und deswegen gibt es in der MetalAcademy für jeden Schüler einen individuellen Lehrplan – adressatengerecht und zielgerichtet.</p>
<p>Mit diesem Aufbau und der Sehnsucht etwas zu arbeiten, dass mich erfüllt, hat sich dann die Idee zur Gründung der MetalAcademy gefestigt</p>
<p><strong>Dein Unterricht versteift sich nicht nur auf den Metalstil, sondern bezieht auch noch andere Richtungen mit ein. Wie wird die Dynamik des Metal mit den anderen Techniken vermittelt?</strong></p>
<p>Zu aller erst ist es wichtig zu wissen wo der/die Schüler/-in hin möchte, was er/sie mit dem Spielen der Gitarre verbindet sowie auch welche Vorkenntnisse gegeben sind und welche Bands er/sie hört.<br />
Der Schüler steht bei mir im Vordergrund, deshalb wird auch nur gelehrt was gelernt werden will. So ist die Motivation doch am größten.</p>
<p>Auf meiner Homepage werbe ich explizit für Rock- und Metalmusik. Die beiden Richtungen umfassen sehr viel und sind gleichzeitig sehr verwandt. Der Unterrichtsstoff ist aber sehr individuell. Wer zu mir kommt, um Punk mit seiner Gitarre zu spielen, dem zeige ich was dafür nötig ist. Kommt eine Schülerin zu mir, um Classic-Rock-Gitarre zu lernen, dann zeige ich ihr die wesentlichen Merkmale dafür. Habe ich einen Schüler der ausschließlich Black Metal spielen möchte, dem zeige ich selbstverständlich was die Charakterzüge dessen sind.</p>
<p>Egal, welche Richtung es ist das Instrument bleibt dennoch das Gleiche. Wir spielen daher Skalen, Songs, Übungen und lernen Noten, Intervalle und alle technischen sowie stilistischen Mittel die nötig sind, um dem Schüler ans Ziel zu bringen. Da muss man dann eben im Endeffekt unterscheiden was der Schüler braucht um an sein Ziel zu kommen. Das ist eben ein wesentlicher Bestandteil, worin sich die MetalAcademy von konventionellen Musikschulen unterscheidet. Gehe ich mal von meiner eigenen Erfahrung aus: Ich habe an einer städtischen Musikschule gelernt. Ich wollte harte Musik spielen, mein Lehrer war ein Blueser und wir sind zwei Jahre lang ein Lehrbuch durchgegangen mit dem ich Beatles, die Rolling Stones und Co. gespielt habe. Nichts gegen diese Bands, aber für den Unterricht war es nicht adressatengerecht. Nach diesen zwei Jahren erwähnte ich das Solospiel und wir nahmen wieder nur ein Buch zur Hand und klinperten wahrlos jegliche Licks von diversen Interpreten runter. Das war dann auch nicht sehr zielführend.</p>
<p>Zudem wurde mir später von vielen Schülern gesagt, dass ihre vorherigen Lehrer sich viel zu gerne selbst spielen gehört haben. Sie wurden kaum unterrichtet, sondern die Lehrer waren in ihrer spielerischen Selbstverliebtheit so gefangen, dass es mehr darum ging Anerkennung vom Schüler zu ernten. Ich schweife ab, Entschuldigung. *lacht* Was ich sagen möchte ist, dass ich in dem Unterricht ganz universell mit den Schülern verfahre und das bezieht sich eben auch auf die Genre die der oder die Schüler/-in lernen möchte. Es ist wichtig sich auf den Schüler einzulassen und daraus resultiert dann auch das didaktische Material für den Schüler.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Summer Presto - Vivaldi Cover" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/HEItaXPseuE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auf deiner Seite schreibst du dass, sich dein Unterricht von den anderen abhebt, indem du auf die individuelle Situation deiner Schüler eingehst. Gibt es da ein Grundkonzept, wird ein individueller Plan erstellt oder wie läuft es konkret ab?</strong></p>
<p>Natürlich gibt es ein Grundkonzept. Zunächst lernt man sich in der Probestunde etwas kennen. Daraus ergibt sich dann auch das Ziel des Schülers. Anhand des Ziels, schreibe ich dann einen individuellen Lehrplan. Dieser Lehrplan ist so flexibel gestaltet, dass kein Druck entstehen kann, d.h. also wir legen keine Meilensteine fest, die ab Tag X erfüllt sein müssen. Dennoch muss der Schüler nach jeder Stunde das Gefühl haben “heute habe ich DAS gelernt” oder zumindest besser verstanden. Der Plan beinhaltet im Wesentlichen das didaktische Vorgehen, also bildet den roten Faden. Das methodische Vorgehen ergibt sich mit der Zeit, da man erst noch heraus finden muss, was für ein Lerntyp der Schüler bzw. die Schülerin ist.<br />
Hier ergibt sich dann auch das hauptsächliche Alleinstellungsmerkmal der MetalAcademy im Gitarrenunterricht, denn eine städtische Musikschule kann nicht für jeden Schüler einen individuellen Lehrplan schreiben. Der Verwaltungsaufwand und die Kosten wären viel zu groß. Die Plätze an der MetalAcademy sind hingegen sehr begrenzt, was mir eine viel größere Dynamik ermöglicht.</p>
<p><strong>Was passiert während einer Probestunde?</strong></p>
<p>Bei der Probestunde geht es hauptsächlich darum sich kennen zu lernen und heraus zu finden, ob man sich sympathisch ist und wie man im Folgenden den Unterricht gestalten könnte. Vielen Schülern muss man darüber hinaus noch diverse Ängste nehmen, die sich irgendwann mal eingeschlichen haben. Viele Leute haben z.B. Angst Noten lernen zu müssen. Da sage ich dann immer: “Wir können ohne Noten verfahren, leichter wäre es aber mit Noten” und “bisher hat es bei mir jeder ohne Probleme gelernt”. Ich verstehe nicht woher diese Angst kommt.</p>
<p>Dann geht es noch darum die Vorkenntnisse auszuloten, was gar nicht so leicht ist. Da muss man schon viel Fragen und im Nachgang trotzdem Korrekturen vornehmen. Wir machen dann etwas neues für den Schüler. Auf diese Weise kann ich mir dann z.B. auch schon die Haltung ansehen. Bei fortgeschrittenen Gitarristen kommt die Spieltechnik hinzu. Zwischendurch sprechen wir natürlich viel über Musik im allgemeinen, Bands und was der/die Schüler/-in sonst so macht. Zum Schluss wird das weitere Vorgehen besprochen.</p>
<p><strong>Du hast selbst auch Gitarrenunterricht genommen; welche Aspekte sind dir beim Lernen besonders wichtig gewesen und in wie weit hat die Chemie zwischen Lehrer und Schüler Auswikrungen darauf?</strong></p>
<p>Ich weiß, dass die Chemie zwischen Schüler und Lehrer enorm wichtig ist. Lernen kann man am besten wenn man Spaß dabei hat und wer Spaß hat, ist sich auch eher sympathisch.<br />
Glücklicherweise habe ich mich bisher mit all meinen Gitarrenlehrern gut verstanden.</p>
<p>Abgesehen von dem Spaß daran etwas neues zu lernen, war mir immer wichtig, dass es mich auch spielerisch weiter bringt. Das setzt auch voraus, dass ich als Schüler mehr spiele als der Lehrer, denn wie will er mich denn korrigieren bzw. wie kann ich mich verbessern, wenn der Lehrer die meiste Zeit spielt und/oder erzählt.<br />
Zudem war mir immer wichtig, dass der Lehrer mich inspirieren kann und das geht halt nur, wenn ihm die Musik gefällt, die mir auch gefällt. Hier kommt dann wieder die Chemie zwischen Schüler und Lehrer zum tragen.</p>
<p><strong>Was denkst du über Online-Gitarrenunterricht?</strong></p>
<p>In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung ist es sicherlich ein erforderlicher Schritt den dieser Markt eröffnet. Auch viele Unternehmen bieten heute online Training on the job an. Das bietet viele Vorteile für die Unternehmen. Beispielsweise werden die Mitarbeiter geschult, Unternehmen sparen sich die Raumkosten und oft sind auch die Dozentenhonorare niedriger, da diese keine Anfahrtskosten haben. Bezogen auf den Gitarrenunterricht muss man sich zuerst mal konkret das Medium Internet anschauen und welche Software ggf. dafür bereit steht. Da muss man dann zwischen live-Unterricht und Videokurse unterscheiden, wo du dir als Schüler nur eine Lektion nach der anderen ansiehst. Für den live-Unterricht gibt es nur wenige Programme die es ermöglichen via Videotelefonie zu unterrichten und diese sind dafür nicht konkret ausgelegt. Hinzu kommt, dass beide Seite sehr stark von der Internetverbindung abhängig sind und wenn sich das Internet aufhängt leidet massiv die Qualität des Unterricht. Außerdem hast du als Lehrer nur eine gewisse Zeit für den Schüler, während der nächste Schüler schon in den Startlöchern auf dich wartet. Ein weiteres großes Manko sehe ich in der Bildqualität. Selten hat man die optimale Ausleuchtung und den Bildfluss, der benötigt wird um als Lehrer zum Beispiel die Gitarrenhaltung des Schülers adäquat zu bewerten. Zudem kann es Latenzen geben, so dass man als Lehrer gar nicht beurteilen kann, ob der Schüler gerade auf dem Punkt spielt. Abweichend betrachte ich das wenn es um reinen Theorieunterricht geht, oder wenn der Schüler entsprechend fortgeschritten spielt und nur leichte Hilfestellungen benötigt. Auch kleine online-Workshops halte ich für möglich.</p>
<p><strong>Wie hast du als Gitarrenlehrer den Beginn der Corona Krise erlebt?</strong></p>
<p>Zu Beginn habe ich die Pandemie wohl so runter gespielt wie die meisten. Wird wohl eher eine etwas stärkere Grippe. Ich habe mich kaum darüber informiert und es sehr locker gesehen. Als dann jedoch die Kitas geschlossen wurden und ich privat dadurch berührt wurde, schwenkte meine Einstellung ein wenig. Erst als ich mich mit einem meiner Schüler, welcher auf einer Intensivstation arbeitet unterhalten habe, wurde mir klar, dass das was wirklich verdammt ernstes ist. Dieser Schüler ist ein total lockerer cooler Typ und er vermittelte mir das Bild von anstehenden Kriegszuständen im Gesundheitswesen. Mir war daher wichtig meine Schüler und natürlich auch mich selbst zu schützen. Daher habe ich meine Schüler informiert, welche Änderung ab sofort in Kraft treten. Zunächst habe ich für größere Hygienemaßnahmen gesorgt und um Einhaltung der Hygienevorschriften. Als dann politisch soziale Kontakte eingeschränkt wurden, musste ich mich dazu entschieden die MetalAcademy zu schließen und meine Schüler online zu unterrichten. Ich wollte nicht verantworten, das z.B. Schüler die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen sich möglicherweise in der Bahn infizieren. Diese Lösung wurde sehr positiv aufgenommen und ich habe den Online-Unterricht generell in das Repertoire der MA aufgenommen.</p>
<p><strong>Kannst du dir vorstellen, auch langfrisitg eine Online Alternative anzubieten?</strong></p>
<p>Natürlich hat sich der Online-Unterricht aus einer Situation heraus ergeben, in der es kaum noch eine andere Möglichkeit gab. Dennoch werfe ich nicht impulsiv ein neues Programm auf den Markt und nehme es nächsten Monat wieder raus. Ich habe diese Form des Unterrichts lange ausgeschlossen, weil nichts zu so viel Erfolg führt wie der direkte ganz persönliche Unterricht. Das mag etwas konservativ sein, aber ich lasse mich eines besseren Belehren. scherzt Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass die Gesellschaft und das Internet einfach diese Veränderung erzwingen: Mehr Flexibilität bei geringerem Aufwand. Das ist es was ich nun biete. Die Online-Schüler können lernen wann sie wollen, wie sie wollen und haben keinen Fixtermin sowie keine Fahrtwege. Die Übungen bekommen sie bequem per Mail, bei Rückfragen und Problemen können sie sich jederzeit melden und bekommen innerhalb weniger Stunden/Minuten eine Antwort. Die Übungen werden per Video präsentiert und sie bekommen ein fachlich fundiertes Feedback. Die Skype-Stunden werden für jeden Monat neu abgesprochen und so ergänzt sich das Gesamtkonzept. Mehr Flexibilität bei maximaler Qualität geht nicht. Also um die Frage kurz zu beantworten: Ja, der Online-Unterricht wird langfristig angeboten.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Welche Bands haben dich am meisten inspiriert und warum?</strong></p>
<p>Ich glaube die absolut inspirierenste Band ist für mich seit sehr sehr langer Zeit Opeth. Ich kenne keine zweite Band die vielseitiger ist und mehr einfach nur das macht was sie gerade will. Ich finde das äußerst sympathisch. Was mich an Opeth so inspiriert ist, dass sie in gewisser Weise meinem eigenen Gitarrenstil unglaublich nah kommen und gleichzeitig immer wieder neue Elemente einbringen, auf die ich selbst nicht gekommen wäre.</p>
<p>Was mich aber damals u.a. zum Gitarre spielen gebracht hat war Slash. Wer ist vorher auf einem Flügel gestiegen und hat ein Solo gespielt, dass so unbeschreiblich melodiös war wie kein zweites, oder stand allein in der Wüste und hat die Rebellion und Musik verkörpert wie kein anderer?<br />
Ich war nie ein riesen Guns’n&#8217;Roses Fan, aber bei dem Gedanken daran, kriege ich heute noch eine Gänsehaut. *lacht* Ich musste einfach Gitarrist werden!</p>
<p>Gary Moore ist und bleibt meine Nummer 1. Niemand hat je so viel Melodie, Technik und Gejammer in Einklang gebracht wie er und mit so viel Gefühl gespielt. Ansonsten sind es wohl all die großen Bands die jeden von uns Metallern inspiriert haben: Metallica, Iron Maiden, Dream Theater, AC/DC, etc. Ich mag auch viele “moderne” Bands wie Arch Enemy, Wintersun, Dragonforce, Children of Bodom usw.</p>
<p>Gib mir ein Bier und ich führe diese Liste unendlich fort &#8211;</p>
<p>Savatage, Conception, Racer X, Mr. Big, Eddie Van Halen, Steve Vai…</p>
<p>…oder zwei &#8211;</p>
<p>Orden Ogan, Gloryhammer, Insomium &#8211;</p>
<p>Ich persönlich unterscheide da lieber in Musik und alles andere.<br />
Ich denke aber ich habe hiermit so grob die wichtigsten Bands/Musiker genannt.</p>
<p>Ihr habt Bock darauf Björn kennen zu lernen und eine kostenlose Probestunde bei ihm zu absolvieren? Checkt seine Homepage <a href="https://www.metalacademy.de/">METALACADEMY </a>und schnuppert einmal rein! Neben Gitarrenunterricht findet ihr hier auch <a href="https://www.metalacademy.de/angebot/">Bandcoaching</a>, einen interessanten <a href="https://www.metalacademy.de/blog/">Blog&nbsp;</a> und bereits erste <a href="https://www.youtube.com/channel/UCJTaHHRhYfhfrbnML4qQTuQ">Videos</a>.</p>
<p>Sebastian Radu Groß</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/metalacademy-gitarre-aus-leidenschaft-interview">METALACADEMY &#8211; Gitarre aus Leidenschaft (Interview)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">8737</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
