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	<title>Covid19 Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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		<title>5TH AVENUE &#8211; Das Jahreskonzert &#8211; Wenn nicht live, dann eben per Stream (21.11.2020)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 12:12:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/5th-avenue-das-jahreskonzert-wenn-nicht-live-dann-eben-per-stream-21-11-2020">5TH AVENUE &#8211; Das Jahreskonzert &#8211; Wenn nicht live, dann eben per Stream (21.11.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das Wetter am vergangenen Samstag lud herzlich wenig ein zu einem Spaziergang oder anderen derzeit erlaubten Aktivitäten. Ein dunkler grauer Tag mit jeder Menge Regen. Bestes Wetter somit, sich gemütlich vor den Fernseher bzw. Monitor zu fletzen, um sich das Streaming-Konzert der Hamburger Band <a href="https://5thavenue-hamburg.com/"><strong><span style="color: #000080;">5TH AVENUE</span></strong></a> anzuschauen, denn genau dieses war für heute Abend 21:00 Uhr angesetzt.</p>
<p>Eigentlich sollte heute das legendäre Jahresabschlusskonzert der Hamburger Band in ihrem „Wohnzimmer“, dem <a href="https://www.knusthamburg.de/"><span style="color: #000080;"><strong>KNUST</strong> <strong>Hamburg</strong></span></a>, stattfinden. Die Lockdown-Light-Zeit machte allerdings dem LIVE-Event einen Strich durch die Rechnung und Band und Location überlegten somit, diesen Termin anders zu gestalten und sich ins Wohnzimmer ihrer Fans zu streamen. Gesagt &#8211; getan ! Das Ticket zu einem Preis von 16,75 € beinhaltete zudem ein Sixpack Bier, welches man sich vor dem Konzert gegen Vorlage des Tickets um 17:30 Uhr abholen konnte.</p>
<p>Um 20:30 Uhr gab es dann noch ein 20-minütiges Q &amp; A und um 21:00 Uhr ging es „on stage“ mit dem Sixpack 5th Avenue los. Neben den altbekannten Bandmitgliedern Oliver Peters (alias „Knobel“), Adrian Marx, Marc Baumgart und Ansas Strehlow, ist nun auch wieder Matthias Lange fester Bestandteil der Band geworden. Da Drummer Moyano nicht vor Ort sein konnte, wurde er am heutigen Abend vertreten durch Hajo Schüler.</p>
<p>Man fühlte sich gleich „wie zu Hause“, denn im Knust gibt es immer die schönsten und heimeligsten Konzerte – finde ich zumindest. Noch schnell ein <span style="color: #808080;"><strong><a style="color: #808080;" href="https://www.saint-ginger.de/">Saint Ginger</a> </strong></span>eingegossen und gemütlich im Sessel zurückgelehnt. Ich war bereit und wie ich sah, war es die Band auch.</p>
<p>Los ging es mit einem ersten neuen Song, nämlich „Someday“. Diesen hatte ich schon Ende November 2019 live im Knust hören können und ihn seinerzeit schon echt stark gefunden. Es folgten drei weitere neue Nummern, die ebenfalls auf das neue Album kommen sollen. Geplant war die Fertigstellung des Nachfolgers von „Last Greetings From The Petting Zoo“ in diesem Jahr. Dank Covid19 mangelte es zum einen an Studioterminen und natürlich auch an Einnahmen. Von daher liegen die Aufnahmen erst einmal brach. „Corrupted, corroded“, „Machine Gun“ und „Diamond Ring“ rockten auf jeden Fall und sind ein guter Vorgeschmack auf das hoffentlich im kommenden Jahr dann erscheinende Album.</p>
<p>Weiter ging es mit bekannten Songs, die auch vor den Bildschirmen zum Mitsingen einluden. Da gab es u.a. meine Lieblingsballade „Ocean“, das rockende „Remedy“, die „Rough Affair, den „Postman“ oder aber auch den Ramones-Klassiker „Pet Sematary“.</p>
<p>Frontmann Knobel plauschte zwischen den Songs ein wenig mit dem virtuellen Publikum &#8211; für ihn auch völlig ungewohnt diese Situation via Stream. Er verwies noch einmal auf die gute Sache, nämlich die Spendenaktion zugunsten des Kinderhospiz Sternenbrücke und appellierte an die Zuschauer, Händler vor Ort zu unterstützen, beispielsweise Gutscheine zu kaufen und vor allem auch die Clublandschaft zu unterstützen, denn ohne Bühnen gibt es sonst keine Konzerte mehr. Es gibt so viel, das wir alle zusammen tun könnten, um die Eventbranche zu unterstützen; sei es durch Einkauf von Merch-Artikeln, Konzertgutscheinen, Member-Cards oder aber Streaming-Konzerten. Mich persönlich, lieber Knobel, hast du mit deinen an das Publikum gerichteten Gedanken echt berührt. So hieß es da: &#8222;Wir müssen alle zusammenhalten, denn ich glaube diese Krise ist eine Bewährungsprobe, nicht nur für unsere Demokratie, sondern auch für die Solidarität unserer Gesellschaft&#8220;. Tolle Worte !</p>
<p>Wie man es von Hamburgs bester Liveband gewohnt ist, vergingen die gut zwei Stunden wie im Fluge mit der bekannten Leichtigkeit und einer wunderbaren Performance sechs attraktiver und gut gelaunter Musiker. Da stehen nun gut und gerne 300 Jahre vor einem auf der Bühne, die 30 Jahre Bühnenpräsenz inne haben und zusammenaddiert gut und gerne 320 Jahre Musikerfahrung mit sich bringen. Diese spielerische Lässigkeit bzw. Sicherheit in ihrem Tun, das gute und auch spaßige Zusammenspiel innerhalb der Band, ist das, was mich an 5th Avenue immer wieder fasziniert. Dass die Hamburger noch so viel Bock haben, weiter zu rocken, spiegelt sich deutlich auf der Bühne wieder. Bleibt uns bitte noch viele viele Jahre so in Topform erhalten! Das Konzert endete dann in bekannter Manier mit &#8222;Satellite&#8220; und das virtuelle Publikum wurde von Oliver Peters noch einmal aufgefordert, laut mitzusingen &#8211; haben wir natürlich auch alle gemacht.</p>
<p>Nunja, was bleibt mir selbst abschließend zu diesem virtuellen Konzert zu sagen? Nur so viel: Ich bin nicht wirklich ein Freund von Streaming-Konzerten und will mich mit dieser Art von Konzerten auch gar nicht langfristig anfreunden. Dennoch habe ich dieses Streaming-Konzert von 5th Avenue heute Abend sehr genossen und keine Sekunde bereut. Es tat gut, diese lang nicht mehr live gesehenen großartigen Musiker einmal wiederzusehen (wenn auch nur virtuell) und die Seele für eine kleine Weile mit guter Rockmusik berieseln zu lassen. Das allein hat sich gelohnt. Bei der Gelegenheit habe ich noch geshopped und mir das aktuelle Album der Band zugelegt (das fehlte noch in meinem Musik-Regal) und natürlich auch für die Sternenbrücke gespendet. Falls Ihr auch noch etwas für das Kinderhospiz spenden möchtet, hier der entsprechende Link &gt; <span style="color: #000080;"><strong>https://sternenbruecke.de/jetzt-spenden/index</strong></span></p>
<p>Dennoch muss ich abschließend auch sagen: Ich freue ich mich endlich wieder auf Live-Konzerte von 5th Avenue &#8211; möge das kommende Jahr uns solche wieder bescheren ! Es liegt an uns allen &#8211; reißt Euch bitte ein wenig zusammen, bleibt mehr zu Hause, dann können wir alle 2021 wieder gemeinsam die Clubs füllen und Bühnen beleben. All dies fehlt &#8211; es ist einfach Seelenbalsam.</p>
<p><strong>Setlist: </strong><span style="color: #000080;">Someday / Corrupted, corroded / Machine Gun / Diamond Ring / Remedy / No reason / Ocean / Civilized in Harmony / All the leaves / Easier said than done / Rough Affair / Postman / Pet Sematary / Satellite</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Berichterstattung:</strong> <span style="color: #000080;"><strong>Stefanie Preuß</strong></span> (Herausgeberin / Chefreakteurin / Fotografin&nbsp; &#8211; NIC &#8211; NordMensch in Concerts)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/5th-avenue-das-jahreskonzert-wenn-nicht-live-dann-eben-per-stream-21-11-2020">5TH AVENUE &#8211; Das Jahreskonzert &#8211; Wenn nicht live, dann eben per Stream (21.11.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>2020 &#8211; Ein Jahr wie ein Sturm &#8211; Pandemie und Gedanken dazu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 13:30:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es ist Herbst. Blätter bringen uns derzeit schönes buntes Laub. Wir befinden uns im ersten Jahr der Corona-Pandemie. Der erste</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/2020-ein-jahr-wie-ein-sturm-pandemie-und-gedanken-dazu">2020 &#8211; Ein Jahr wie ein Sturm &#8211; Pandemie und Gedanken dazu</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es ist Herbst. Blätter bringen uns derzeit schönes buntes Laub. Wir befinden uns im ersten Jahr der Corona-Pandemie. Der erste Schock ist verdaut und im Sommer kehrte so etwas wie &#8222;Routine&#8220; ein. Nun naht der Winter und mit ihm die finstere Zeit, in der sich vieles für immer verändern wird.</p>
<p>Die Einschränkungen in der Umgebung nehmen zu, auch die ersten Freunde und Bekannten werden mit dem Corona-Virus direkt konfrontiert. Die Angst ist das einzige, was sich noch schneller verbreitet, als das Virus. Die ersten Gaststätten stehen kurz vor einer erneuten Schließung, und dort, wo der finanzielle Gnadenstoß bisher ausblieb, wird die Krise in den nächsten Monaten einige musikalische Kultstätten erbarmungslos niedermähen. Die Welt ist im Wandel und während sich Politik und Länder auf unterschiedlichen Ebenen streiten, viele Menschen von der digitalen Welt im Geist endgültig vergiftet werden und sich die Nachrichtensender untereinander einen unerbittlichen Kampf um neue Zahlen und Katastrophenmeldungen liefern, setze ich meinen Geist auf Standby. Von außen schaue ich darauf, was gerade in der Welt passiert und lasse das Jahr 2020 erneut Revue passieren; Doro alleine auf dem Rock Hard Festival, Blind Guardian auf dem Wacken Live Stream und Katatonia live online, ohne direkte Zuschauer. „Wir können euch nicht sehen, aber wir wissen, dass ihr da seid“ sagte Sänger Jonas Renkse während des Gigs und sprach das aus, was vielen Bands im neuen Live Gewand zu schaffen macht. Angst um das Virus macht sämtliche Grenzen dicht, zwingt zum Umdenken und lässt alte Konzerte in epischer Erinnerung erscheinen. Wie war das nochmal, als ich Bolt Thrower in Essen live gesehen hatte? Ein Gedränge vor dem Merch Stand, Extase ab der ersten Sekunde des Gigs auf und vor der Bühne und Blut, Schweiß und Tränen in der Pit. Die Magie, inmitten Gleichgesinnter zu sein, wird ersetzt durch die digitale Anonymität des Internets und des Live Streams.</p>
<p>Die Pandemie hatte jedoch auch positive Wirkungen; so wurden alle während des Lockdowns für das sensibilisiert, was wirklich zählt: die Familie. Alltägliche Sorgen, wie Urlaubspläne, Rivalitäten im Job oder Eifersüchteleien rückten hier in den Hintergrund, als es darum ging, die Situation zu überstehen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Allerdings kamen andere Sorgen hinzu: Existenzängste, keine Privatsphäre innerhalb der Familie (besonders in kleineren Wohnungen mit mehreren Kindern) und der Spagat zwischen Job und Familie. Ein Kraftakt, den einige nicht ohne Spuren überstanden haben und auch noch weiter als Narbe mit sich tragen werden. Wer zurückgezogen lebt wie ich, hat etwas Glück gehabt und kommt mit der sozialen Distanz zu dem Rest der Welt relativ gut zurecht. Andere dürften sehr unter der Situation gelitten haben und werden noch einen harten Winter vor sich haben.</p>
<p>Dann gab es noch die groteske Seite, die mich immer noch den Glauben an die menschliche Vernunft verlieren lässt; Hamsterkäufe von Klopapier, übertriebene Sicherheitsmaßnahmen (nicht mal einheitlich) und Verschwörungstheoretiker, die über das Internet oder auf Demos die Situation noch weiter zum Köcheln brachten. Etwas auf Vorrat zu kaufen ist nicht verkehrt, aber hier sollte mit vernünftigem Maß gemessen werden. Auch die Sicherheitsvorkehrungen sind für mich teilweise logisch nicht nachvollziehbar; da müssen beispielsweise Hochzeiten abgesagt und Beerdigungen eingeschränkt werden, während ein Wochenende später in Berlin eine Großdemo abgehalten wird. Entweder man sichert sich komplett gegen eine weit verbreitete Infektion ab oder man lässt es ganz bleiben! Hier geriet die Politik klar ins Kreuzfeuer der Kritik, was dich diverse Magazine konstant weiter befeuert wurde und den Verschwörungstheoretikern immer neues Futter gibt. Die Wahrheit liegt meiner Meinung nach irgendwo in der Mitte; man sollte auf seine Gesundheit achten, sich und andere schützen, aber auch die medialen Overkills nicht zu nah an sich ran lassen und in Panik verfallen. In China wurde ein gutes Zitat gebracht: „Ich trage die Maske aus Respekt vor meinem Gegenüber und um denjenigen zu schützen.“ Das sagt meiner Meinung nach alles darüber aus, wie wir auch hier damit umgehen sollten.</p>
<p>Was passiert allerdings langfristig? Der Vorteil am Älterwerden: Man erlebt sehr viel. Der Nachteil: Man sieht, wie Bekanntes und Geliebtes von der Bildfläche verschwindet. Ich habe Angst davor, dass meine kleine Tochter Plattenläden, wie beispielsweise Idiots Records in Dortmund, nur noch aus Erzählungen ihres alten Vaters kennt. Konzerterlebnisse mit Pit, gepflegtem Bierchen und netten Leuten dürften bald sehr selten werden und auch einige Kultläden sind bereits verschwunden. Im Old Daddy in Haltern zum Gothic abgerockt (abgerissen), im Soundgarden von Dortmund die Release Party zu Moonspell´s „Irreligious“ und andere Konzerte erlebt (auch abgerissen), oder als Stammgast im Dortmunder Spirit (dicht gemacht). Erst vor wenigen Wochen kam die Nachricht, das DJ Mimi (40 Jahre Kult DJ vom Spirit) verstorben ist. Die Symbolik trifft mit ungebremster Wucht in meinen Geist, denn alles was einmal mein zweites Zuhause war, schwindet mehr und mehr. Die Pandemie bedroht nun auch meine Lieblingsfestivals Party San und das Rock Hard. Ob und wann sie in welchem Rahmen auch immer noch einmal stattfinden werden, ist ungewiss. Wir rasen immer mehr auf das Ende einer alten Welt zu, in der Digitalisierung und Anonymität dominieren. Live Streams, statt Konzerte. Downloads statt Vinyl und CDs. Der Tod von Kultkneipen und Discos. Ich habe nichts gegen den technischen Fortschritt, allerdings sollte man sich dabei stets in Erinnerung rufen, dass hinter jedem Download, hinter jedem Album und hinter jedem Auftritt, jede Menge Arbeit und Herzblut der Künstler und Organisatoren steckt. Das kann man nicht einfach mit einem Like abnicken, dafür bedarf es mehr als das. Ich unterstütze meine Lieblingsbands, indem ich deren Merchandise kaufe, mit ihnen im Kontakt bin (egal, ob per E-Mail oder in Form eines Kommentares) und möchte ihnen so zeigen, dass ich ihre Arbeit zu schätzen weiß und sie mir viel bedeutet. Ich denke gerade in diesen Zeiten ist nicht viel nötig, um das Wichtigste zu geben, worauf es ankommt: Einfach da zu sein und präsent zu sein.</p>
<p>Wenn ich in einigen Jahren auf diese Zeilen zurückblicke, werde ich mich wahrscheinlich wundern, wie sich der Übergang zum neuen Zeitalter angefühlt hat. Allerdings sollte sich jeder von uns fragen, wie er den neuen Abschnitt beginnen wird. Ich bin davon überzeugt, dass nach diesem Winter nichts mehr so sein wird, wie es einmal war. Dafür sind die Weichen gestellt und es ist an uns etwas daraus zu machen, damit unsere Kinder dankbar darin aufwachsen können, um ihre eigene Welt zu formen. Sofern die Kunst (egal aus welchem Bereich heraus) darin eine Rolle spielen soll, müssen wir uns anstrengen, damit unsere Seelen weiterhin inspiriert und gefüttert werden. Ohne Kunst wird es still und anders, es fehlt uns der Ausgleich auf der zweiten Seite der Lebenswaagschale.</p>
<p>Dies waren meine eigenen Gedanken an einem grauen Herbsttag im Oktober zur derzeitigen Situation. Kommt bitte alle gut durch die kommende Zeit. Füttert Eure Seelen mit Musik, Lektüre und anderem Kulturgut. Die Branche braucht Euch und wir brauchen die Kultur als wichtigen Zweig in unserem Leben!</p>
<p>Euer <strong>Sebastian Radu Groß</strong></p>
<p><span style="color: #000080;">Titelbild / PhotoCredit: <a style="color: #000080;" href="https://www.facebook.com/Fotos.Dirk.Jacobs"><strong>Dirk Jacobs</strong></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/2020-ein-jahr-wie-ein-sturm-pandemie-und-gedanken-dazu">2020 &#8211; Ein Jahr wie ein Sturm &#8211; Pandemie und Gedanken dazu</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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