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	<title>Hatebreed Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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	<title>Hatebreed Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>NOAF 2019 &#8211; Heißes Wetter, schweißtreibende Bands und dazu ein Schwimmbad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 20:31:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Während die Meisten sich noch von den Festivals der letzten Zeit erholen, fanden sich am letzten Augustwochenende wieder einige wenige</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/noaf-2019-heisses-wetter-schweisstreibende-bands-und-dazu-ein-schwimmbad">NOAF 2019 &#8211; Heißes Wetter, schweißtreibende Bands und dazu ein Schwimmbad</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Während die Meisten sich noch von den Festivals der letzten Zeit erholen, fanden sich am letzten Augustwochenende wieder einige wenige Fans der härteren Gangart, auf einem kleinen Acker bei Wörrstadt, zusammen und zelebrierten dort die mittlerweile 15. Ausgabe des<strong>&nbsp;<span class="Apple-style-span"><a href="https://www.noaf.de/">Neuborn Open Air Festivals</a></span></strong>. In der Zeit vom 22. – 24. August 2019 verwandelte sich das beschauliche Örtchen wieder einmal in ein lokales Metal-Mekka für Jung und Alt, als es da wieder hieß: &#8222;HEY NOAF!&#8220;</p>
<p>Als Heimspiel meinerseits ging es am Donnerstagabend gegen 17.30 Uhr ganz gemütlich und staufrei in Richtung Neuborn Gelände, wo schon überraschend viele, mit den Hufen scharrende, Besucher auf den baldigen Einlass warteten. Pünktlich um 18.00 Uhr öffneten sich dann auch schon die Schleusen zum Campground. Nach einiger anfänglicher Verwirrungen durch die veränderte Zugangssituation mit zwei Eingängen, aber nur einer Bändchenausgabe, suchte sich jeder ein gemütliches Plätzchen, welches ihm und seiner Gruppe die nächsten drei Tage ein Heim sein sollte. Als der Aufbau endlich vollendet und auf einen schnellen Blick quasi schon der ganze Campground vereinnahmt war, wurden entspannt die Füße hochgelegt, der Grill angeworfen oder ein frisches und noch gekühltes Getränk zu sich genommen, um sich entsprechend auf die kommenden Tage einzustimmen. Nach einem feudalen Frühstück vom campeigenen „Gasherd“ und einem Austausch über die vergangene Zeit am Esstisch, ging es um 13.00 Uhr dann Richtung Infield, welches seine Tore geöffnet hatte. Nach einem kurzen Shopping-Trip entlang der Stände, mussten einige doch feststellen, dass die Sonne mittlerweile arg brannte und man entfernte sich ins nahe gelegene &#8211; und für Festivalbesucher kostenlose &#8211; Neuborner Schwimmbad.</p>
<p>Dessen ungeachtet eröffneten&nbsp;<a href="https://godslave.de/"><strong><span class="Apple-style-span">GODSLAVE</span></strong></a> um 15.00 Uhr dann auch endlich die Bühne. Trotz geringer Besucherzahl gab die Thrash Metal–Formation mit ihrer gewohnt positiven Einstellung alles, um die Leute anzuheizen. Dennoch musste ich leider, wie viele andere, das Gelände nach diesem klasse Einstieg verlassen, um mich im Camp zu rehydrieren und die Sonne etwas auszusitzen, bevor es am Abend weiter ging.</p>
<p>Zur zweiten Hälfte der Show von&nbsp;<strong><span class="Apple-style-span">DAGOBA</span></strong>&nbsp;begab ich mich dann vor die mittlerweile wieder besser befüllten Bühnen. Der Groove-Metal aus Frankreich packte die Menge problemlos und verhalf zu ausgelassener Stimmung und einigen fliegenden Haaren, die den wetterbedingt schwierigen Einstieg des Tages schnell verfliegen ließen.</p>
<p>Nach einem schnellen Kleidungswechsel im Camp, um sich an die mittlerweile doch schon sehr runtergekühlten Temperaturen anzupassen, schaffte ich es aufgrund der kurzen Wege zum Infield noch die letzten Minuten von <a href="https://1000mods.com/"><strong>1000MODS</strong></a> zu erleben. Die griechische Stoner-Truppe stellte einen extremen Stimmungswechsel zur vorherigen Band dar, was aber durchaus positiv aufgenommen wurde und immerhin eine kurze Verschnaufpause bot.</p>
<p>Diese war auch nötig, denn danach ging es dann für mich mit meinem persönlichen Highlight des Tages weiter:&nbsp;<a href="https://www.bury-tomorrow.com/"><strong><span class="Apple-style-span">BURY TOMORROW</span></strong></a>. Die fünfköpfige Metalcore-Formation aus Southampton hat es sich mittlerweile im Olymp ihres Genres gemütlich gemacht, wartete aber wie immer mit einer großen Portion Fannähe und Dankbarkeit auf. Besonders ihre letzte und hochgelobte Platte „Black Flame“ fand Einzug in die Setlist, was für ausgelassene Stimmung sorgte und mit durchgängigen Pits das Infield in eine Staubwüste verwandelte. Zum Abschied gab es das gewohnte „Fuck VIP-Packages !“ von Sänger Daniel Winter-Bates, welcher wie versprochen keine fünf Minuten später mit seinem Bruder und Bandbassisten Davyd am Merch-Stand auftauchte um jedem Fan ein high five zu geben oder das ein oder andere Bild zu machen.</p>
<p>Schlag auf Schlag ging es dann auch schon weiter mit der letzten Band des Abends:&nbsp;<a href="https://www.hatebreed.com/"><strong><span class="Apple-style-span">HATEBREED</span></strong></a>.&nbsp;Trotz dessen viele noch erschöpft von BURY TOMORROW waren, ließen sie es sich nicht nehmen fast das ganze Infield in ein riesiges Pit zu verwandeln und es trotz Staub die ganze Show aufrecht zu erhalten.&nbsp; Im Zuge ihrer aktuellen „25th Anniversary“-Tour bot die Band natürlich einen Abriss aus ihrer gesamten Bandgeschichte, der alte und neue Fans gleichermaßen in ihren Bann zog.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als sie dann noch NOAF-Legende Zahni bei dessen Abschlussansprache zum ersten Tag unterbrachen, um mit &#8222;Destroy Everything&#8220; eine Zugabe zu geben, hielt sich endgültig keiner mehr zurück und es wurde noch einmal Alles gegeben, bevor man sich völlig fertig auf den Weg in Richtung Camp machte.</p>
<p>Nach einem diesmal nicht ganz so hochwertigen Frühstück stellte man vielerorts leider fest, dass es heute noch heißer war, sodass viele sich wieder in ihr Fresh &amp; Black Zelt legten, unter dem Pavillon schliefen oder erneut ins Schwimmbad gingen. So verbrachte auch ich die Zeit, bis ich gegen 19.00 Uhr passend zum Schluss von<strong>&nbsp;</strong><span class="Apple-style-span"><a href="https://www.facebook.com/enforcerofficial/"><strong>ENFORCER</strong></a>&nbsp;</span>auf das Infield gelangte und mit ihrem Speed-Metal in den Ohren in den Abend startete.</p>
<p>Bereits auf dem Weg waren mir viele seltsam enttäuschte Gesichter aufgefallen, die ich mir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht erklären konnte. Als während des Umbaus aber plötzlich das Banner der Lokalmatadoren von&nbsp;<a href="https://www.nocte-obducta.de/"><strong><span class="Apple-style-span">NOCTE OBDUCTA</span></strong></a> über der Bühne prangte, erklärte es sich. Die eigentlich angekündigten <a href="https://www.facebook.com/Benedictionband/"><strong>BENEDICTION</strong></a> waren leider auf dem Weg aufgehalten worden und innerhalb kürzester Zeit durch eine logistische Meisterleistungen ersetzt worden. Selbst etwas überrascht nun zu spielen, boten NOCTE OBDUCTA aber eine solide Show, die die meisten über die Trauer um das Fernbleiben von BENEDICTION hinwegtrösten konnte. Mit viel Charme und und Humor über die eigene Lage zogen sie das Publikum in ihren Bann und überspielten den Genre-Wechsel vom Death- auf Black-Metal gekonnt.</p>
<p>Im Anschluss ging es dann mit einer großen Portion Thrash weiter als&nbsp;<a href="https://www.tankard.info/"><strong><span class="Apple-style-span">TANKARD</span></strong></a>, ihres Zeichens Teil der „German Big 4“, aus Frankfurt die Bühne stürmten. Mit Klassikern wie &#8222;One Foot in the Grave&#8220; oder &#8222;R.I.B. (Rest In Beer)&#8220; sorgten die Frankfurter für eine Menge fliegende Haare und eine gröhlende Meute. Bereits 2013 zu Gast auf dem NOAF gewesen, feierten sie so eine gebührende Rückkehr zur Jubiläumsausgabe und trieben den Bierfluss nochmals ordentlich an, bevor es mit dem Headliner des Abends weiter ging.</p>
<p>Zu guter Letzt gab es nochmal ein ordentliches Schmankerl für die Ohren:&nbsp;<a href="http://www.amorphis.net/"><strong><span class="Apple-style-span">AMORPHIS</span></strong></a> aus Finnland übernahmen die Bühne mit ihrem schwer einzuordnenden Stil, irgendwo zwischen Death- und Progressive-Metal. Los ging es mit zwei Songs ihrer letzten Scheibe „The Queen of Time“, die die Menge bereits ordentlich in Bewegung brachten. Als dann mit Klassikern wie &#8222;Bad Blood&#8220; oder &#8222;Against Widows&#8220; auch die älteren Stücke der Bandgeschichte beleuchtet und die etwas härtere Gangart eingelegt wurde, gab es jedoch kein Halten mehr und viele Stimmen verabschiedeten sich endgültig von ihren Besitzern. Durch diese gut gelungene Mischung bot sich den Fans ein guter Überblick über die bisherigen Alben der Band, der selbstverständlich mit &#8222;House of Sleep&#8220;&nbsp;seinen krönenden Abschluss fand und viele glückliche Gesichter hinterließ.</p>
<p>Zu meiner Überraschung begann im Anschluss noch ein weiterer Umbau, denn die mittlerweile eingetroffenen <strong><span class="Apple-style-span">BENEDICTION</span></strong>&nbsp;wollten ihre Show nachholen. Natürlich ließ es sich niemand entgehen noch eine Band mehr zu sehen und so stürmten sie nach einer sehr kurzen Umbaupause auch schon die Bühne, entschuldigten sich vielmals für die Verzögerung und ließen mit den Fans gemeinsam und einer gehörigen Portion Death Metal das Festival ausklingen, bevor man sich auf den Heimweg oder zur Abschiedsparty auf dem Campground machte</p>
<p>Fazit: Trotz einiger persönlicher Probleme mit der Security am Einlass des Campgrounds, die leider zu überfürsorglich war, dass man teilweise dreimal am selben Zugang kontrolliert wurde und auch sonst sehr ungehalten gegenüber den Pressemitarbeitern war (da diese anfangs kein Bändchen erhielten), war es einfach wieder einmal grandios! Auch für das Wohl der oftmals mitgebrachten jüngeren &#8222;Nachwuchsmetalheads&#8220; wurde bestens gesorgt, da diese kostenfrei auf das Festival durften und vor Ort auch nahezu durchgehend von den „ach so harten“ Alt-Metallern bespaßt wurden. Was soll man noch weiter sagen: Nette Leute, super Bands und eine Wahnsinns-Stimmung. Jedes Jahr gerne wieder und so freuen wir uns auch wieder, wenn es auch im kommenden Jahr zum 16. Male wieder heißt: HEY NOAF!</p>
<p><span class="Apple-style-span"><strong>Berichterstattung / PhotoCredits</strong>:</span>&nbsp;<span class="Apple-style-span" style="color: #333399;">Etienne Kulik</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/noaf-2019-heisses-wetter-schweisstreibende-bands-und-dazu-ein-schwimmbad">NOAF 2019 &#8211; Heißes Wetter, schweißtreibende Bands und dazu ein Schwimmbad</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>ELBRIOT &#038; HAMMABURG 2019 &#8211; &#8222;Tschüß Großmarkt&#8220; &#8211; Ein letztes Mal feierten 10.000 Metalheads auf dem Großmarktgelände in Hamburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2019 10:10:46 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/elbriot-hammaburg-2019-ein-letztes-mal-feierte-man-auf-dem-hamburger-grossmarktgelaende">ELBRIOT &#038; HAMMABURG 2019 &#8211; &#8222;Tschüß Großmarkt&#8220; &#8211; Ein letztes Mal feierten 10.000 Metalheads auf dem Großmarktgelände in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p align="justify">Mittlerweile gehen wir bereits auf den Spätsommer zu. Viele von Euch und auch viele von uns haben etwaige Festivals im Sommer gerockt. Mitte August zieht es aber dann doch noch einige von Euch zum <strong><a href="http://www.elbriot.de/">ELBRIOT</a></strong> oder <strong><a href="http://openairamgrossmarkt.de/">HAMMABURG</a> </strong>nach Hamburg. Zur 7. Ausgabe des ELBRIOT Festivals trafen sich Fans aus dem Bereich Hardcore, Metal und Hardrock auf dem Hamburger Großmarktgelände. Ein Festival mitten in der Stadt – oder sagen wir besser &#8211; zwei Festivals mitten in der Stadt. Bereits 2016 versuchte das ELBRIOT Festivals sich auf zwei volle Festivaltage zu verteilen, 2017 war es dann wieder nur ein Festivaltag für das ELBRIOT und in 2018 kam dann wiederum ein halber Festivaltag vor das ELBRIOT, diesmal aber unter anderem Namen und ausgerichtet im Bereich Folk/Mittelalter. Das HAMMABURG war somit geboren und wurde sehr gut im vergangenen Jahr angenommen. Hier spielten dann Bands, wie z.B. SCHANDMAUL, IN EXTREMO oder aber FEUERSCHWANZ. Dadurch, dass dieses kleine „Geschwisterchen“ des ELBRIOTS so gut angenommen wurde, sollte es in 2019 eben wieder ein HAMMABURG geben und so kam es auch. Umso enttäuschter waren dann doch viele Besucher, als dann – noch dazu recht spät – die fünf Bands des diesjährigen HAMMABURG Festivals bekannt gegeben wurden. Hier standen nun auf dem Plakat die <strong>EMIL BULLS, CLAWFINGER, LIFE OF AGONY</strong> und die<strong> SISTERS OF MERCY</strong>. Als Opener-Band kamen noch die Passauer von <strong>LONLY SPRING</strong> hinzu. Wie man also deutlich erkennen konnte, keine Folk- und Mittelalterbands. Dies nur schon vorweg, beginnen wir nun mit dem eigentlichen Festivalgeschehen:</p>
<hr>
<p align="justify">Wir starteten am Freitag, den 16. August 2019, mit dem HAMMABURG Festival. Nachdem wir nach etwas längerer, asphaltierter Wegstrecke das Infield erreicht hatten, waren wir doch erstaunt, wie leer es noch war. <span style="color: #008080;"><strong>LONLY SPRING</strong></span> aus Passau, die heutiger Opener des HAMMABURG Festivals waren, spielten bereits seit einer halben Stunde. Sie rockten ihren Slot auch wirklich erhobenen Hauptes und auch sehr gut, dennoch tat es natürlich in der Seele weh, zu sehen, dass da wirklich fast keiner vor der Bühne stand. LONLY SPRING gehen unserer Meinung nach ein wenig in den Bereich Rock/Pop, obwohl uns ihre Facebook-Seite einen anderen Genre nennt, nämlich Emo oder aber Post-Hardcore. Diese deutsche Band gibt es seit 2014 und man merkt doch schon noch, dass sie in jungen Schuhen stecken, was aber nicht negativ gemeint sein soll. Sie waren gut und auf dem Weg weiter musikalisch zu wachsen.</p>
<p align="justify">Next Stop: Die<span style="color: #008080;"> <strong>EMIL BULLS</strong></span> aus München. Nun waren wir angelangt beim Alternative Rock. Die Band gibt es bereits seit 16 Jahren und am 24. Mai diesen Jahres veröffentlichten sie ihr 10. Studioalbum &#8222;Mixtape&#8220;. Beim Auftritt der EMIL BULLS wurde es – zumindest vor der Bühne – schon um einiges voller. Sie konnten das Publikum auf jeden Fall etwas „wachrütteln“ und es wurde zu den Songs ordentlich gesprungen. Grundsätzlich ein wirklicher guter Auftritt der Münchener, wie man es eben von ihnen auch gewohnt ist. Ein wenig mehr Besucher hätten wir ihnen aber dennoch gewünscht, was mit Sicherheit aber nicht an der Band und ihrem Tun lag, denn Letzteres war einwandfrei.</p>
<p style="text-align: left;" align="justify">Auf die nächste Band war man gespannt. <span style="color: #008080;"><strong>CLAWFINGER</strong></span> sind wieder zurück auf den Bühnen. Sie versorgten die Hammaburger mit Songs aus alten Zeiten. Hier gab es u.a. „The Truth“, „Prisoner“, „Rosegrove“ oder aber „Nigger“. Die 90er Jahre waren schlagartig wieder da und Generation 40+ stellte feste, dass auch die Schweden bzw. Norweger von CLAWFINGER mit ihnen etwas gealtert sind, aber dennoch rocken und Spaß machen, wie damals. Guter Spirit auf der Bühne und ein sich dauerhaft drehender Helicopter – hier sprechen wir natürlich vom Bassisten André Skaug. Wer noch mehr CLAWFINGER braucht, kann sie in sieben deutschen Städten im Oktober 2019 nochmals live erleben.</p>
<p style="text-align: left;" align="justify">Kommen wir nun zur Band Nr. 4. <span style="color: #008080;"><strong>LIFE OF AGONY</strong></span> waren an der Reihe und der Bereich vor der Bühne füllte sich nochmals ein stückweit. Dennoch darf man davon ausgehen, dass nicht mehr als schätzungsweise 2500 Personen das HAMMABURG Festival in diesem Jahr besuchten. Mina Caputo bedankte sich bei den Hamburgern und sagte, dass die Band immer wieder gerne nach Hamburg kommen würde. LIFE OF AGONY sind &#8211; egal wo &#8211; immer ein Garant für gute Shows und so waren alle vier Bandmitglieder sichtlich gut gelaunt und es gab Klassiker alter Alben (u.a. &#8222;This Time&#8220;, &#8222;Through and Through&#8220;, &#8222;Weeds&#8220;, &#8222;River runs red&#8220;) , aber auch ihre bereits veröffentlichten neuen Songs „Scars“ und &#8222;Empty Hole&#8220; aus ihrem neuen Album „The Sound of Scars“, welches am 11. Oktober diesen Jahres erscheinen wird. Auch LIFE OF AGONY kommen noch einmal im November zurück – genauer gesagt am 03. November in den Hamburger <strong><a href="http://www.gruenspan.de/">Gruenspan</a>.</strong></p>
<p style="text-align: left;" align="justify">21:05 Uhr sollte die Zeit des Headliners sein. Es wurde düster auf der Bühne, die sich in bläulich-lila Licht einfärbte. Die<strong><span style="color: #008080;"> SISTERS OF MERCY</span> </strong>waren nun am Zuge und Nebel wanderte auf die Bühne. Mit dem Nebel erschien als erstes Andrew Eldritch und begrüßte das Publikum in Hamburg erst einmal mit einem deutschsprachigen &#8222;Nabend!&#8220;. Links und rechts von ihm erschienen die beiden Gitarristen Chris Catalyst und Ben Christo, die Eldritch seit 2005 bzw. 2006 musikalisch zur Seite stehen. Erstaunlich aufgeschlossen gegenüber den Fans und bestens gelaunt schien Andrew an diesem Abend zu sein und das übertrug sich auf Gäste und Band gleichermaßen. Viele 40+ Besucher wiegten sich zur Musik hin und her und man wurde zurückgetragen in die 80er/90er Jahre. Die Sisters brachten uns &#8222;More&#8220;, &#8222;Lucretia&#8220;, &#8222;Crash and Burn&#8220;, &#8222;This Corrosion&#8220;, &#8222;Marian&#8220; oder aber &#8222;Temple of Love&#8220;. Eine wirklich großartige Zusammenstellung, sozusagen eine Zeitreise durch ihre Alben. Leider war dann auch nach 85 Minuten Spielzeit der Auftritt zu Ende und damit auch das HAMMABURG Festival. Zufrieden schlenderte man zurück zum Bahnhof, zum Auto oder aber man suchte sein Hotelzimmer per pedes&nbsp; auf. Die Hartgesottenen zog es weiter auf den Hamburger Kiez &#8211; dort beispielsweise ins<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://www.facebook.com/Hausverbotstpauli/"><strong> Hausverbot</strong> </a></span>(hier gibt es einfach die geilsten Drinks in bester Umgebung).</p>
<hr>
<p style="text-align: left;">Der Samstag begann ohne Sonne und brachte zudem auch noch Regen mit sich. Einlass war um 11:00 Uhr. Deutlich erkennbar aufgrund der Warteschlange am Einlass war, dass das ELBRIOT am heutigen Tag mit 10.000 Besuchern ausverkauft war. Die erste Band sollte bereits um 11:30 Uhr beginnen, was sich jedoch eine halbe Stunde nach hinten verschob. Grund hierfür war die kurzfristige Absage der Band AVATAR. Ihr Bus mit dem gesamten Backline und dem Equipment hatte eine Unfall gehabt und konnte nicht mehr das Ziel erreichen. Dadurch dass dieser Slot ersatzlos gestrichen wurde, begann man eben später und weitete die Pausen zwischen den Auftritten aus.</p>
<p style="text-align: left;">Opener am ELBRIOT-Tag waren<span style="color: #008080;"><strong> SHVPES</strong></span> aus den UK. Frontmann der Band ist Griffin Dickinson, Sohn von Bruce Dickinson (Iron Maiden). SHVPES gründeten sich im Jahre 2009 und kommen aus dem Bereich Rock/Core/Metal. Ihre Musik spricht in keinster Weise die gleiche Sprache des berühmten Papa´s. Griffin und Band haben ihr Eigenes geschaffen. Energiegeladen und kraftvoll kommen sie daher und gefielen uns wirklich gut. Auch das Elbriot Publikum war sichtlich begeistert. Trotz des immer wieder einsetzenden Regens rockten die jungen Briten ihren Slot mit vielen coolen Songs. Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir diese Band nicht das letzte Mal gesehen haben. Da wird noch einiges in den nächsten Jahres kommen, denn Potential ist wahrlich da.</p>
<p style="text-align: left;">Weiter ging es mit <span style="color: #008080;"><strong>JINJER</strong></span>. Die Ukrainer mit ihrer heißen Frontfrau Tatiana Shmaylyuk, bringen dem ELBRIOT schönsten Metalcore. Tantiana, wie immer, eine Augenweide. Der Bereich vor der Bühne war richtig gut gefüllt und Songs, wie z.B. &#8222;Pisces&#8220;, &#8222;Speak Astronomy&#8220; oder aber &#8222;Just Another&#8220; wurden bestens mit gutteralem Gesang, als auch schönsten Clean-Vocals präsentiert. Auch bei JINJER gab es noch den einen oder anderen Regenschauer, aber das tat der Masse vor der Bühne keinen Abbruch. Wir NordMenschen sind Schietwetter schließlich gewohnt und da kann die Kutte dann auch ruhig mal etwas feuchter werden. Wir nennen das schlicht und ergreifend Abkühlung. Nach 45 Minuten beendeten die vier Ukrainer erfolgreich ihren Auftritt und wer diesen verpasst hat, kann JINJER am 17. November diesen Jahres noch einmal im <strong><a href="https://www.knusthamburg.de/">Knust</a></strong> in Hamburg live erleben.</p>
<p style="text-align: left;">Um 14:10 Uhr zogen <span style="color: #008080;"><strong>ZEAL &amp; ARDOR</strong> </span>auf die Bühne. Wir hatten diese 6-köpfige Band bereits im vergangenen Jahr beim Copenhell Festival gesehen und für gut bis &#8211; sagen wir &#8211; &#8222;genial anders&#8220; befunden. Eine experimentelle Mischung aus Gospel, Blues, Soul und Metal. Gerade auch der dreiköpfige Wechselgesang ist wirklich interessant und Songs, wie &#8222;Don´t You Dare&#8220; oder aber &#8222;Devil is Fine&#8220;, die mit leichtem Tempo beginnen und sich mehr und mehr steigern und aufbäumen, bleiben in Erinnerung. Auch hier beim ELBRIOT konnten sie punkten und haben mit Sicherheit den einen oder anderen neuen Fan hinzugewonnen. Um 15:00 Uhr beendeten die Schweizer ihren Besuch in Hamburg und setzen ihre derzeitige Tour fort, die sie weiter führt nach Polen und Skandinavien.</p>
<p style="text-align: left;">Der Regen hatte mittlerweile aufgehört. Es war wirklich gut gefüllt auf dem Hamburger Großmarkt und die Stimmung war super. Für uns hieß es nun erst einmal, kurze Verschnaufpause im Pressezelt, etwas trinken und mit den besten und nettesten Fotokollegen ging es dann weiter in Richtung Pit, denn jetzt gab es Powermetal von <strong><span style="color: #008080;">DRAGONFORCE</span></strong>. Schon zuvor konnte man in der Pause den opulenten Bühnenaufbau erkennen. Da sollte nun eine richtig coole Show folgen. 15:25 Uhr traten die fünf Briten auf die Bühne. Die beiden Gitarristen standen auf zwei riesigen Spielautomaten, die rechts und links aufgebaut waren. Wir hatten diese Band im Sommer bereits beim Rockharz Festival gesehen. Sie haben auf jeden Fall eine große Anhängerschaft und dies war auch deutlich erkennbar beim ELBRIOT. Eine tolle Show mit Feuer-, Konfetti- und Rauchfontänen. Auch immer wieder absolut faszinierend, wie hoch in den Tönen Sänger Marc Hudson daherkommt.</p>
<p style="text-align: left;">Auf die fünfte Band des Tages hatten wir persönlich gewartet. <strong><span style="color: #008080;">OF MICE&nbsp; &amp; MEN</span> </strong>konnten unsere Redaktionskollegen bereits in diesem Jahr beim WACKEN OPEN AIR, als auch beim TUSKA Festival genießen. Auch hier beim ELBRIOT war man gespannt auf die Amerikaner aus dem Bereich Hardcore. OF MICE &amp; MEN gründeten sich bereits im Jahre 2009, starteten aber erst in den letzten ein zwei Jahren auch hier in Europa durch und sammeln aber auch hierzulande mehr und mehr Fans. Von der ersten Sekunde ab an brachten sie dem ELBRIOT den heißgeliebten Core zurück, denn dieses Festival war in seinen Anfängen wesentlich corelastiger als heute. Die ersten kleinen Circle-Pits bildeten sich ebenfalls. Gespielt wurden Songs, wie z.B &#8222;Mushroom Cloud&#8220;, &#8222;Earth &amp; Sky&#8220; oder aber auch &#8222;Defy&#8220;. Für unsere Leser ein Tipp der Redaktion, sich diese Band genauer anzusehen. Gerade auch die melodischen Parts bleiben in den Gehörgängen, da Sänger Aaron Pauley mit einer solch schönen Stimmfarbe daherkommt. Unser Daumen geht auf jeden Fall steil nach oben !</p>
<p style="text-align: left;">Nun knurrten aber langsam unsere Mägen und wir steuerten zielgerichtet auf den Fischbrötchenstand zu. Überall liefen Leute mit diesen lecker aussehenden Brötchen durch die Gegend und die wollten wir nun auch. Aber als wir dort ankamen, starrten wir auf eine fast leere Auslage des Standes. Es war gerade einmal 17:30 Uhr und es war kurz vor Ausverkauf? Oh Schreck! Na gut, zogen wir eben weiter zum &#8222;Vierländer&#8220; &#8211; dem mittig platzierten Imbissstand. Hier gab es Bratwurst, Pommes, Frikadellen uvm. Aber hier war es so brechend voll, dass sich die Warteschlangen kaum weiter bewegten. Gut, das war einfach zu lange mit der Warterei &#8211; schließlich wollte man ja nicht die nächste Band verpassen. Also steuerten wir den gegenüber liegenden Falafel-Stand an. Hier ging es zwar recht flott voran, doch erschreckten uns ein wenig die Preise. Für eine Falafel-Box mit vier Falafelbällchen und einer klitzekleinen Salatgarnitur zahlten wir 5,00 EUR und hungrig waren wir danach ehrlich gesagt immer noch. Noch ein kleines Wasser oben drauf und weiter ging es wieder in punkto Musik.</p>
<p style="text-align: left;">18:00 Uhr &#8211; Zeit für <span style="color: #008080;"><strong>HATEBREED</strong></span>. Jamey Jasta scheint sich beim ELBRIOT wirklich wohl zu fühlen. Bereits im Jahre 2017 war er mit HATEBREED hier und im letzten Jahr mit seinem Solo-Projekt JASTA. HATEBREED, die es bereits seit 1994 gibt, feiern in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum und werden überdies herzlichst vom Hamburger Publikum gefeiert. Jamey Jasta und Gefolge bringen die volle Packung Hardcore. &#8222;Destroy Everything&#8220; lässt Becher fliegen und Crowdsurfer über die Köpfe anderer Besucher gleiten. Die Security bekommt alle Hände voll zu tun, meistert dies aber absolut gelassen, sicher und freundlich. Eine Security zum Verlieben. Dickes Lob an jeden einzelnen Pit-Secu der <strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://www.u-need.de/">U-Need GmbH</a></span></strong>. Ihr habt einen absolut tollen Job gemacht und es lief Hand in Hand mit uns Fotografen. So&nbsp; lieben wir es. Danke! Mit &#8222;Last Breath&#8220; nahmen HATEBREED aber dem feiernden ELBRIOT-Publikum in keinster Weise den letzten Atem. Da war noch Luft für zwei weitere Bands &#8211; und die sollten nun folgen.</p>
<p>Kommen wir zwischendurch einmal zur Titelüberschrift unseres Berichtes &#8222;Tschüß Großmarkt&#8220;. Ja, das bedeutet, dass das ELBRIOT und auch das HAMMABURG ab 2020 nicht mehr auf dem Großmarktgelände stattfinden können. Grund hierfür ist das Musical &#8222;Harry Potter&#8220; im Hamburger Mehr! Theater und weitere Baumaßnahmen um das Großmarktgelände herum. Schade ist das natürlich und von daher war es auch stimmungsmäßig beim diesjährigen ELBRIOT so eine Mischung aus Wehmut oder aber &#8222;heut feiern wir hier noch einmal so richtig!&#8220; Es wurde &#8211; auch aufgrund der doch tropischen Gradzahlen &#8211; ordentlich gebechert, gefeiert und man hatte auf richtig viel Spaß.</p>
<p>Nun aber zum vorletzten Act des diesjährigen ELBRIOTS. Hardrock war nun Programm und um 19:30 Uhr sprangen<span style="color: #008080;"><strong> AIRBOURNE</strong></span> auf die Bühne. Das australische Quartett ist immer Garant für Spaß, geile Gitarrensounds und energiegeladene Shows. Auch AIRBOURNE waren bereits im Jahre 2015 beim ELBRIOT und man freute sich auf Joel O’Keeffe und seine Mannen. Währenddessen nun der Himmel über dem Großmarkt mit schönster Abendsonne daher kam, gab es auf der Bühne Klassikersongs, wie z.B. &#8222;Ready to Rock&#8220;, &#8222;Breakin Outta Hell&#8220;, &#8222;Boneshaker&#8220; oder aber &#8222;Runnin´ Wild&#8220;. Beste Mixtur für eine geile Rock ´n Roll-Sause. Natürlich floss das Bier bekannterweise auf der Bühne. Das kennt man von den sweeten Australiern. Auch kletterte Joel wieder einmal von der Bühne in den Pit, stellte sich auf die Wellenbrecher und spendierte dem Publikum die &#8222;Bierdusche&#8220;. Ausgelassene Stimmung somit beim Vize-Headliner. Auch hier trafen im zwei bis drei Minutentakt die Crowdsurfer ein. AIRBOURNE &#8211; Das war rundum eine geile Party mit Euch !</p>
<p>Das Ende des diesjährigen ELBRIOT Festivals war nun in Sicht. Um 21:05 Uhr sollte der Headliner die Bühne betreten. In diesem Jahr gab es zu diesem Abschluss-Slot die Schweden von <span style="color: #008080;"><strong>IN FLAMES</strong></span>. Unruhig scharrten bereits die Fans mit ihren Stiefeln auf dem Asphalt und man bäumte sich noch ein letzten Mal körperlich auf, um mit IN FLAMES das Hamburger Tagesfestival zu beenden. Pünktlich ging es dann auch los und Anders Fridén, Björrn Gelotte, Tanner Wayne und Bryce Paul stürmten auf die Bühne und wurden von den Besuchern bejubelt. Die Göteborger beginnen mit &#8222;Voices&#8220;, dem Opener ihres neuen Albums &#8222;I, The Mask&#8220;. Aber auch Songs ihrer älteren Schaffensphase, wie z.B. &#8222;Only for A Weak&#8220; oder &#8222;Colony&#8220; waren mit ins Programm eingearbeitet. Gegen 22:00 Uhr öffnete der Hamburger Himmel erneut die Regenpforten und es goss in Strömen. Aber auch hier &#8211; kein Abbruch in punkto Stimmung bei den Fans, denn gerade jetzt feierten NordMenschen &#8211; sowohl auf der Bühne, als auch im Publikum &#8211; zusammen die letzten Züge des ELBRIOTs. &#8222;The End&#8220; läutete dann auch wirklich das Ende ein. Das Ende eines genialen Auftrittes von IN FLAMES und auch das Ende des ELBRIOTS 2019. Die Lichter auf der Bühne erloschen um 22:30 Uhr und die Besucher zogen kaputt, aber dennoch glückselig und zufrieden heimwärts.</p>
<p>Zusammenfassendes Fazit zum HAMMABURG &amp; ELBRIOT 2019: Dieses Tagesfestivals ist seit 2013 etwas Besonderes. Ein Festival inmitten einer Großstadt. Und die Betonung liegt hier besonders auf dem Wort &#8222;Tagesfestival&#8220;. Wir sind der Meinung, man sollte das Experimentieren mit einem halben und einem ganzen Tagesfestival hintereinander grundsätzlich lassen. Schon im Jahre 2016 versuchte man, das ELBRIOT auf zwei Tage auszudehnen. 2017 war man wieder bei einem Festivaltag angekommen und im Jahre 2018 gab man dem halben Festivaltag vor dem ELBRIOT einfach einen neuen Namen und versuchte weitere Besucher mit Bands aus dem Bereich Folk + Mittelalter zu erreichen. Das gelang auch im vergangenen Jahr und sollte in diesem Jahr erneut so stattfinden. Anfangs wurde das HAMMABURG auch für 2019 noch mit Folk + Mittelalter beworben, spät erschien dann das eigentliche Line-Up, das alles andere als Folk + Mittelalter war. Das brachte Enttäuschungen schon weit vor dem Festival mit sich und spiegelte sich deutlich in der Besucherzahl des HAMMABURG Festivals wieder. Uns persönlich gefiel die Mixtur des diesjährigen Billings des HAMMABURG Festivals, aber wir sind schließlich nicht allein ausschlaggebend. Das ELBRIOT sollte ein 1-Tages-Festival bleiben! Alles andere ist nichts Halbes und nicht Ganzes. Auch preislich gesehen ist es natürlich etwas bedenklich, dass man für einen Tag HAMMABURG Festival 49,00 EUR zahlt und fünf Bands zu sehen bekommt und am darauffolgenden Tag ebenfalls 49,00 EUR zahlt, aber neun Bands erhält. Von daher wunderte es dann auch nicht, dass das ELBRIOT ein &#8222;Sold Out&#8220; verbuchen konnte. Die Stimmung an beiden Tagen war entspannt, freundlich und Odin war uns einigermaßen wohlgesonnen.</p>
<p>Wie bereits zuvor im Bericht schon ausgeführt wurde, fanden beide Festivals aufgrund des in Zukunft im Mehr! Theater stattfindenden Musicals &#8222;Harry Potter&#8220; und Baumaßnahmen in der Umgebung des Großmarktes, zum letzten Mal auf selbigem statt. Veranstalter <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://hamburgkonzerte.de/"><strong>STP Hamburg Konzerte</strong></a></span> plant für 2020 jedoch die „Open Airs am Volkspark“ auf dem Gelände vor dem Volksparkstadion. Dort ist natürlich auch wieder ein Rock- und Metalfestival vorgesehen. Wir werden in den kommenden Wochen sicherlich einiges mehr hören. Auf dem neuen Gelände sollten dann auf jeden Fall mehr Sitzgelegenheiten vorhanden sein, denn diese waren bis auf ein zwei Sitzgruppen überhaupt nicht vorhanden. Ein weiterer &#8211; aber auch letzter &#8211; Kritikpunkt unsererseits, ist das Angebot der Stände auf dem Infield. Für gut 10.000 Besucher waren die vorhandenen Stände einfach nicht ausreichend und vor allem war man anscheinend nicht auf so viele Besucher mit Appetit vorbereitet, denn viel zu früh war nichts mehr zu bekommen. Die Absage von AVATAR war natürlich schade und zu verbuchen unter &#8222;höherer Gewalt&#8220;, dennoch wäre es toll gewesen, den Slot nicht ersatzlos wegfallen zu lassen, sondern für solche Ereignisse einen Plan B zur Hand zu haben. Wir haben hier im Norden so viele tolle und auch qualitativ gute regionale Bands, die sich mit Sicherheit gerne für einen solchen Plan B zur Verfügung gestellt hätten. Ansonsten waren wir aber wirklich super zufrieden mit dem ELBRIOT, als auch mit dem HAMMABURG 2019. Die Generation 40+ freute sich über den chilligen HAMMABURG-Tag und der Rest tobte sich am darauffolgenden Tag auf dem ELBRIOT aus. Wir von <strong>NordMensch in Concerts</strong> sagen ebenfalls &#8222;Tschüß Großmarkt&#8220; und sind tierisch gespannt, wie es dann für das ELBRIOT in 2020 wirklich weiter geht. Wir werden auf jeden Fall wieder mit dabei sein, um auch im kommenden Jahr wieder zu rufen &#8222;WELCOME TO THE RIOOOOOT&#8220; &#8211; Also, bis dahin !</p>
<p><strong>Berichterstattung: <span style="color: #333399;">Stefanie Preuß</span></strong></p>
<p><strong>PhotoCredit:</strong> <span style="color: #808000;"><strong><span style="color: #333399;">Stefanie Preuß </span>&nbsp;&nbsp;</strong></span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/elbriot-hammaburg-2019-ein-letztes-mal-feierte-man-auf-dem-hamburger-grossmarktgelaende">ELBRIOT &#038; HAMMABURG 2019 &#8211; &#8222;Tschüß Großmarkt&#8220; &#8211; Ein letztes Mal feierten 10.000 Metalheads auf dem Großmarktgelände in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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