<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>MANOWAR Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<atom:link href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/manowar/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/manowar</link>
	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 10 Apr 2024 07:55:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/cropped-NIC_MUSIC_ONLINE_MAGAZINE_LOGO_2024-1.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>MANOWAR Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/manowar</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">199874177</site>	<item>
		<title>ROSS THE BOSS im Hademarscher Hof (12.05.2023)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/ross-the-boss-in-hademarschen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Jacobs]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 10:18:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Hademarschen]]></category>
		<category><![CDATA[Hademarscher Hof]]></category>
		<category><![CDATA[MANOWAR]]></category>
		<category><![CDATA[ROSS THE BOSS]]></category>
		<category><![CDATA[Sanhedrin]]></category>
		<category><![CDATA[Savage Existance]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=25114</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Am vergangenem Freitag bescherte uns der Hademarscher Hof in Hanerau-Hademarschen, direkt am Nord-Ostsee-Kanal gelegen, abermals ein&#160; hammergeiles Line-Up. Oftmals habe</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/ross-the-boss-in-hademarschen">ROSS THE BOSS im Hademarscher Hof (12.05.2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Am vergangenem Freitag bescherte uns der Hademarscher Hof in Hanerau-Hademarschen, direkt am Nord-Ostsee-Kanal gelegen, abermals ein&nbsp; hammergeiles Line-Up. Oftmals habe ich diese Event-Location empfohlen und jedes Mal setzten die Veranstalter einen drauf. Auch an diesem Abend brannte die Hütte. Auf der &#8222;Menükarte&#8220; des Hofes standen heute <a href="https://www.facebook.com/RossTheBoss/" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #003366;">Ross the Boss,</span></strong></a> und <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/sanhedrinband" target="_blank" rel="noopener">Sanhedrin</a></strong></span> (New York) mit <a href="https://www.facebook.com/savageexistenceofficial" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #003366;"><strong>Savage Existenc</strong><strong>e</strong></span></a> (Costa Rica). Diese Metal-Packung enthielt Spuren von MANOWAR, denn Ross Friedman ist derzeit mit der 35 Jahre Jubiläumstour des &#8222;Kings of Metal&#8220; Albums unterwegs und warf glücklicherweise auch in Hademarschen den Anker. Ich muss zugeben, dass ich den Beipackzettel nur überflogen hatte, um dann völlig überraschend dem Helden meiner Jugend hautnah gegenüberzustehen. Was für ein Abriss war das denn bitte?</p>
<p>Wie immer im Hademarscher Hof: Kommste etwas zeitiger an, kannste vorher den Hunger stillen am absolut leckeren Buffet &#8211; gegen Entgelt, aber vollkommen moderat. Leicht gestärkt geht es in den Saal. Bei der Opener Band geht man&nbsp; ja eigentlich davon aus, dass es gut losgeht, aber bei allem Weiteren eine Steigerung des Abends erwartet wird. ABER: Nun kamen Savage Existance auf die Bühne und ballerten schlichtweg schon zum Anfang einen raus.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_25173" aria-describedby="caption-attachment-25173" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-25173" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR51137-Verbessert-RR.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="Savage Existance" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR51137-Verbessert-RR.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR51137-Verbessert-RR.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR51137-Verbessert-RR.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR51137-Verbessert-RR.jpg?resize=1536%2C1025&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR51137-Verbessert-RR.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR51137-Verbessert-RR.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-25173" class="wp-caption-text">Savage Existance</figcaption></figure>
<p>Vom ersten Ton an war klar, die machen keine halben Sachen. Die hatten ordentlich Wums und kamen dermaßen brachial daher, dass man erst einmal mit offenem Mund da stand, um den Druck auszugleichen. Das Grinsen der Fans und teilweise die geschockten Blicke einiger Gäste waren echtes Gold wert. Es war temporeicher und absolut stressabbauender Metal vom Feinsten, der im Fullspeed mit deftigen Vocals serviert wurde. Die erste Band im Line-Up hat es erfahrungsgemäß immer schwerer, denn sie muss das Publikum warm machen. Bei Savage Existence erschien dies nicht sehr schwer, denn die Metalheads im Publikum waren schon ordentlich auf Temperatur und gingen richtig gut ab.&nbsp;</p>
<p>Als zweite Überraschung kamen nun Sanhedrin auf die Bühne. Die drei Musiker aus Brooklyn servieren Heavy Metal im frisch modernen Soundkostüm. Gegründet wurde die Band im Jahre 2014 und derzeit haben sie ihr im Februar diesen Jahres erschienenes Album &#8222;Light On&#8220; mit im Gepäck. Frontfrau Erica kommt mit energiegeladener Powerstimme daher. Ich muss schon sagen, absolut schnörkelloser und selbstbewusster Sound, der zu empfehlen ist. Ich habe dazu einen Link gefunden. Hört einfach mal rein bei <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5KTDD87VPyk" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #333333;">Sanhedrin</span> .</a></strong></p>
<figure id="attachment_25174" aria-describedby="caption-attachment-25174" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-25174" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52032-Bearbeitet.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="Sanhedrin" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52032-Bearbeitet.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52032-Bearbeitet.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52032-Bearbeitet.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52032-Bearbeitet.jpg?resize=1536%2C1025&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52032-Bearbeitet.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52032-Bearbeitet.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-25174" class="wp-caption-text">Sanhedrin</figcaption></figure>
<p>Jetzt ist nun aber Zeit für den Headliner des Abends. <strong>Ross The Boss</strong> liefern nun abschließend&nbsp; die komplette Metal-Party zum Mitsingen. Selten haben wir hier in unserem kleinen Schleswig-Holstein die Chance auf Legenden zu treffen und dazu auch noch Jemanden in so guter Form wie Ross Friedman. Da stand er nun, der ehemalige Gitarrist von Manowar, auf der anderen Seite am Bass Dirk Schlächter (Gamma Ray), an den Drums Sean Elg und gesanglich rundet Marc Lopes das Ganze ab. Ross stand da, wie ein Fels und beobachtete sehr genau, was im Publikum so alles abging. Dazu spielte die Bands Songs des legendären Manowar Albums &#8222;Kings of Metal&#8220;, das derzeit sein 35jähriges Jubiläum feiert. Die Band spielte&nbsp; &#8222;unsere&#8220; Songs genau so, wie wir diese seinerzeit vom Vinyl auf schlimmen Lautsprechern heruntergekratzt haben.</p>
<p>Keineswegs war das heute Abend hier aber eine Retro-Show, sondern erfrischend starker Gesang, unterlegt mit klassischen Riffs der Oberklasse. Es war ein Abend auf dem Olymp des Metals(!) &#8211; das zeigt wieder, dass es noch einiges auf dem Markt gibt, was kaum abgerufen wird. So habe ich auf der Kieler Woche z.B. für mich wieder Rose Tattoo entdeckt und war überrascht, wie geil gerade solche Bands nach wie vor die Fans bzw. das Publikum mitnehmen können. Hab mir dann direkt die Scheiben von damals erneut reingezogen. Spannenderweise erreichen genau diese Bands auch die jüngere Metal Generation, was einfach unbezahlbar ist. Metal kann also eine zeitlose Komponente sein, die aber klingt, als wäre sie gerade jetzt für uns zusammengeschraubt worden. Der berühmte Satz über Ross Friedman stimmt nach wie vor: „Die alten und die neuen Ross Alben, sind das, wo Manowar heute hätte sein können“.&nbsp;</p>
<p>Hier im Hademarscher Hof stimmt einfach die Mucke, man erlebt einiges, trifft im kleinen Rahmen auf Persönlichkeiten und auch der Bierpreis stimmt hier noch. Ich hatte heute wieder einmal einen tollen Abend, schön familiär im Kreise der Kuttenträger. Genau Ihr Metalheads seid es, die solche Touren erst möglich machen. Hier haben wir Veranstalter, die etwas von guter Musik verstehen und Fans, die vom Sofa hochkommen. Leider gab es am Tag danach noch viele Veranstaltungen in der Nähe, was diesem Termin etwas zum Nachteil gelangte, nichts desto trotz haben es alle Besucher komplett genossen.</p>
<figure id="attachment_25178" aria-describedby="caption-attachment-25178" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-25178" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52549.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="Ross the Boss" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52549.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52549.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52549.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52549.jpg?resize=1536%2C1025&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52549.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/05/JR52549.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-25178" class="wp-caption-text">Ross the Boss</figcaption></figure>
<p>Was macht diesen Club im kleinen Hanerau-Hademarschen so besonders? Na klar, die Party und die friedlichen Leute, die tatsächlich für geile Bands auch mal 30 Minuten länger fahren. Da wurde standesgemäß zu Ross The Boss dann auch über das eigene T-Shirt das Manowar Shirt gezogen, um so eben auch eingestimmt zu sein. Eine Szene, die ich hier zum ersten Mal beobachtet habe. Was dieser Laden braucht, ist eine treue Gemeinschaft von Leuten, die die Leistung, die hier angeboten wird, auch zu schätzen weiß. Daher wieder mein Tipp: Behaltet den Hademarscher Hof programmmßig im Auge und fahrt einfach mal hin und testet die Location.</p>
<p>Nach dieser Show geht der Hademarscher Hof in die Sommerpause und wir können nur hoffen, dass es mit solchen Clubs weitergeht. Auch ich werde in diesem Jahr mal ein Festival auslassen, da die Lage im Land so verdammt teuer geworden ist, dass man sich langsam wirklich überlegt, wo man hingeht, und ob es jede Show sein muss. Solche Läden aber kalkulieren topp und die Preise sind stabil, was nur mit Leidenschaft für die Sache machbar ist. Meine Empfehlung halte ich also aufrecht und gehe noch einen Schritt weiter.&nbsp; Schaut Euch mal die Tourdaten der Bands an, und man sieht tatsächlich, wie klein einige Hütten sind. Da ziehe ich immer die kleinere Location für die Stimmung vor. In Hademarschen ist die Sicht auf die Bühne garantiert und Licht und Sound besser als in vielen bekannten Clubs, die zuletzt 1989 eine Glühbirne gewechselt haben und wo man beim Bierpreis noch eine Schippe Kaviar erwarten würde.</p>
<p>Wer eine solche Chance nicht wahrnimmt, ist leider an diesem Abend auf der Verliererseite gewesen. Alle tatsächlich Anwesenden waren echten Göttern niemals näher.</p>
<p><strong>Bericht und Fotos: <span style="color: #003366;">Dirk Jacobs</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/ross-the-boss-in-hademarschen">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/ross-the-boss-in-hademarschen">ROSS THE BOSS im Hademarscher Hof (12.05.2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">25114</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Lesen ist Metal ! &#8211; Im Interview mit Nico Rose</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lesen-ist-metal-im-interview-mit-nico-rose</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Apr 2023 11:48:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[HARD;HEAVY & HAPPY]]></category>
		<category><![CDATA[HEAVY METAL B(R)ANDS]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Maiden]]></category>
		<category><![CDATA[KUMPELS IN KUTTEN]]></category>
		<category><![CDATA[MANOWAR]]></category>
		<category><![CDATA[NICO ROSE]]></category>
		<category><![CDATA[PANTERA]]></category>
		<category><![CDATA[Rammstein]]></category>
		<category><![CDATA[THE OTHER]]></category>
		<category><![CDATA[WACKEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=24662</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>„Lesen ist Metal“ &#8211; Egal, ob Kultbücher wie „Kumpels in Kutten“ , oder „At Dawn They Sleep“, es haben bereits</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lesen-ist-metal-im-interview-mit-nico-rose">Lesen ist Metal ! &#8211; Im Interview mit Nico Rose</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>„Lesen ist Metal“ &#8211; Egal, ob Kultbücher wie „Kumpels in Kutten“ , oder „At Dawn They Sleep“, es haben bereits einige Metalfans auch als Autoren ihre Duftmarke im Büchersektor gesetzt, um sich mit dem Phänomen unserer Lieblingsmusik intensiv zu beschäftigen. <span style="color: #003366;"><strong>Nico Rose</strong></span> hat mit „Hard, Heavy &amp; Happy“ die seelisch-emotionale Seite des Metals aus psychologischer Sicht beleuchtet. Sein neues Buch „Heavy Metal B(r)ands“ steht bereits in den Startlöchern; Grund genug, um mit ihm an einem verregneten Karfreitag via Skype über ungelebte Leben, Kürbisse und Konzerte zu plaudern.</p>
<p>„Der Typ ist einer von uns; du musst dir unbedingt sein Buch reinziehen!“ So hat mir mein bester Kumpel Nico&#8217;s Buch „Hard, Heavy &amp; Happy“ angepriesen. Bestellt, gelesen und direkt zugestimmt, denn in vielen Passagen spricht mir Nico nicht nur aus der Seele, sondern hat auch ähnliche Erfahrungen, wie ich gemacht. Man hat beim Lesen das Gefühl, dass ein guter Kumpel bei einem (oder mehreren?) Bierchen etwas über die Beschaffenheit des Metals erzählt. Dabei analysiert er viele unterschiedliche Aspekte, ohne den Humor dabei zu verlieren („Wie viele Kalorien verbrenne ich wohl beim Headbangen?“). Mit diesem Feedback starten wir in unser Gespräch, wobei wir auch die Anfänge des Buchprojekts beleuchten.</p>
<blockquote><p>„Es war kein radikaler Schritt, sondern ein langsamer Prozess in die Selbstständigkeit. Für ein Buch musst du monatelang jeden Tag etwas Zeit investieren, damit es richtig anläuft. Letzten Endes habe ich ja nicht meinen Job für das Buch aufgegeben, sondern mein Fokus ist in erster Linie das Coaching. (weitere Infos auf der <a href="https://nicorose.de/"><strong><span style="color: #003366;"><span style="color: #ccffff;">Homepage</span></span></strong></a>). Das Schreiben ist eigentlich ein Hobby und eine Herzensangelegenheit; machen wir uns nichts vor, reich kann man damit nicht werden. Bei den meisten Lesungen zahle ich drauf und ich kann froh sein, wenn ich teilweise die Hotelkosten rausbekomme, wenn die Lesung mal weiter weg ist. Als 45 jähriger Familienvater zweier Kinder und mit einem Haus hast du nur mit dem Schreiben keine Chance, wenn du nicht gerade ein Bestseller-Autor bist.“</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=5ZBWTmAQCJg" title="Hard, Heavy &amp; Happy: &quot;Erst dann, wenn ich´s nicht mehr spüren kann...&quot; | Teil 6" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/5ZBWTmAQCJg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
</blockquote>
<p>Hier sind schon die ersten Vergleiche zum Bandleben generell zu sehen; Amorphis hatten beispielsweise mit der Veröffentlichung der „Tales from the thousand Lakes“ neue Maßstäbe gesetzt und die Death Metal Szene in Sachen Innovation und Experimenten revolutioniert. Finanziell hatten sie allerdings nichts davon, sondern schliefen auf dem Boden und sahen nur sehr wenig von dem hart erarbeiteten Geld. Weitere Hintergründe kann man sich in der BIOGRAPHIE durchlesen. Dabei stellt sich mir die Frage, was Nico selbst privat liest.</p>
<blockquote><p>„Ehrlich gesagt lese ich in erster Linie nur Sachbücher“ gibt er lachend zu Protokoll. „Ich würde auch mal gerne eher Goethe oder Shakespeare lesen, aber mich interessiert eher die Literatur, bei der ich auch Input für meine tägliche Arbeit bekomme. Es mag unwahrscheinlich langweilig erscheinen, aber ich habe da ein analytisches Lesebewusstsein und ziehe mir immer die Infos aus den Büchern, die mir bei meiner täglichen Arbeit helfen.“</p></blockquote>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24665" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?resize=198%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="198" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?resize=198%2C300&amp;ssl=1 198w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?resize=676%2C1024&amp;ssl=1 676w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?resize=768%2C1163&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?resize=1014%2C1536&amp;ssl=1 1014w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?resize=1352%2C2048&amp;ssl=1 1352w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?w=1606&amp;ssl=1 1606w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" />Mit „Hard, Heavy &amp; Happy“ kann Nico bereits einen Bestseller für sich verbuchen; sein zweites Metal-Buch &#8222;<a href="https://www.amazon.de/Heavy-Metal-ands-Metalbands-Marketing/dp/3868819193/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2A6W49C9RNW49&amp;keywords=Heavy+MEtal+Brands&amp;qid=1681505793&amp;sprefix=heavy+metal+brands%2Caps%2C82&amp;sr=8-1">Heavy Metal B(r)ands</a>&#8220; kommt im Mai heraus. Grund genug, um nach der Idee zum neuen Hirnfutter nachzufragen.</p>
<blockquote><p>„Die Idee war einfach da; es gab im Vorfeld keinen großen Plan. Das Thema Marketing kann natürlich sehr trocken sein; trotzdem kann man sich fragen, mit welchen Mitteln einige Bands groß werden bzw. auch groß bleiben. In den 80ern hat man beispielsweise viel mit Plattenverkäufen verdient und die Einnahmen aus der Tour kamen dann noch obendrauf. In den Zeiten von Spotify und Co funktioniert das nicht mehr. Es gibt einige Bands wie z.B. Arch Enemy, die sich langfristig etabliert haben und gut davon leben können. Der Rest hat es da schon viel schwerer. In diesem Buch fließen gleich 2 meiner Interessen zusammen; ich habe mich bereits in meiner Doktorarbeit mit Marketing beschäftigt und mache das ja auch immer noch in meiner täglichen Arbeit. Es gibt da auch in der Metalwelt spannende Parallelen. Eine der größten Gefahren, mit denen erfolgreiche Bands sich rumschlagen müssen, ist z.B. der Vorwurf, alles nur für den Kommerz zu tun. Nimm z.B. Metallica, da gibt es ja teilweise neverending shitstorms. Viele nehmen beispielsweise James Hetfield in Schutz und verteufeln Lars, weil er doch alles nur wegen der Kohle machen würde. Wenn man sich mehr damit beschäftigt (beispielsweise mit der Doku „Some kind of Monster“ – Anmerkung der Redaktion) wird man feststellen, dass Lars und James die beiden kreativen Köpfe der Band sind. Schaut man sich an, was James in sein Jahrbuch der Schule reingeschrieben hat, findet man den Satz „Play Music and get rich“. Das wirft sofort ein anderes Licht auf die Gesamtsituation. Ich habe das Glück, METALLICA erst später für mich entdeckt zu haben. Dadurch kann ich sowohl die alten, als auch die neueren Alben für mich entdecken. Aus Marketingsicht positioniert sich jede Metal-Band anders: Auch in der Metalszene gibt es beispielsweise den Marktführer, den Underdog, den Technikführer oder das Enfant Terrible&#8230;&#8220;.</p></blockquote>
<p>Auf die Frage, welche Trademarks von Bands Nico persönlich schätzt, kommen wir schnell in die Nostalgieschiene.</p>
<blockquote><p>„Da ich ein großer Helloween Fan bin, waren da natürlich die Kürbisse ein ganz großes Ding. Damals hatte ich auch viele Poster und Shirts von den Bands. Gerade bei Markenzeichen von Bands schlägt sich die Brücke leicht zu Marketingstrategien: „Nimm z.B. Eddie von Maiden. Er zählt als Brand Heritage („Marken-Erbe). Jeder kennt die Figur des Eddie und sie ist im Grunde auch immer, wenn auch immer in neuen Umgebungen und mit neuen Details. Dieses Prinzip nennt man „relative Invarianz“. Fans wären schwer enttäuscht, wenn Eddie nicht auf dem Plattencover erscheinen würde. Allerdings gibt es ihn als Samurai, als Dämon oder auch als Pharao. Dadurch haben Maiden eine Kultfigur kreiert, die in ihren Variationen unterschiedlich ist, aber im Kern immer gleichbleibt und den jeder sofort mit der band verbindet.“</p></blockquote>
<p>Dies ist nur eine der vielen Punkte, die mit „Heavy Metal B(r)ands“ näher behandelt werden.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24667" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/heavy-metal-b-r-ands-pdf-nico-rose.jpeg?resize=203%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="203" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/heavy-metal-b-r-ands-pdf-nico-rose.jpeg?resize=203%2C300&amp;ssl=1 203w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/heavy-metal-b-r-ands-pdf-nico-rose.jpeg?w=405&amp;ssl=1 405w" sizes="auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px" />Wenn man sich doch gut mit Marketing auskennt, drängt sich die Frage auf, ob man nicht auch Lust hätte, für eine Band die Promo zu gestalten. Hier zieht Nico allerdings direkt die Handbremse.</p>
<blockquote><p>„Das wäre nicht mein Fachgebiet, weil ich mich hier für zu unkreativ halte. Ich kann zwar eine strategische Marktposition ermitteln und gerade für die Bands, die in der heutigen Zeit aufwachsen ist das auch von sehr viel mehr Bedeutung als beispielsweise noch vor 10 Jahren, aber für die Promo braucht es einen kreativen Kopf.“</p></blockquote>
<p>Hier wird auch die Brücke zu Götz Ulmer geschlagen, der ebenfalls bei „Heavy Metal B(r)ands“ mitgewirkt hat.</p>
<blockquote><p>„Götz ist definitiv der kreative Kopf! Er ist ja auch Kommunikationsdesigner und hat alles im Buch richtig gut gestaltet. Ich bin für ca. 70% des Inhalts verantwortlich, während Götz den Rest geschrieben und zusätzlich die ganze Gestaltung gemacht hat. Wir haben uns im Wacken-Universum kennengelernt und dann den Metallity Verein mitgegründet. Er ist auch Schlagzeuger und kommt eher aus der Punk Ecke. Außerdem ist er leidenschaftlicher Rose Tattoo Fan. Wir haben uns viel ausgetauscht und es gab bestimmt auch viele Momente während der Entstehungsphase des Buches, in denen er es vielleicht auch bereut hat. Es war sein erstes Buch und er hat die viele Arbeit zu Beginn vielleicht etwas unterschätzt. Aber letzten Endes hat er eine fantastische Arbeit abgeliefert. Ich bin schon gespannt auf die Reaktionen der Leser. Es gibt bestimmt einiges, das sauer aufstößt oder zu kommerziell wirkt. Da haben wir uns gedacht: Wenn schon Kommerzkacke, dann richtig!“</p></blockquote>
<p>Auch in Sachen Konzerte ist Nico sehr umtriebig. Nach einem kurzen Fachsimpeln über MANOWAR, kommen wir zu seiner Schockliebe THE OTHER, die er auf dem Wacken zum ersten Mal gesehen hat.</p>
<blockquote><p>„Das war wirklich eine Geschichte: ich war auf dem Wacken und durfte meine Lesung zu „Hard, Heavy &amp; Happy“ machen. Es war ein aufregender, aber auch sehr anstrengender Tag. Ich habe viel gequatscht und auch viele Bücher signiert. Da ich eigentlich eher der introvertierte Typ bin, macht es zwar sehr viel Spaß, aber ich brauche dann auch irgendwann meine Ruhe. Nach dem Tag torkelte ich also an einer Stage vorbei und hab noch die letzten 20 Minuten vom THE OTHER Set mitbekommen. Ich war sofort schockverliebt! Kurioserweise haben wir uns dann später noch getroffen. Ich traf den Sänger backstage beim Essen und meinte nur „Hey, du bist doch der Sänger von THE OTHER.“ Er meinte daraufhin zu mir „Hey, du bist doch der Minister (von Nicos Facebook Seite &#8222;Ministerium für Schwermetall&#8220;- Anmerkung der Redaktion).&#8220; Nach dem Wacken blieben wir in Kontakt und haben uns gegenseitig Pakete zugeschickt; ich habe ein Shirt bekommen und er mein Buch. Seitdem besuche ich viele Konzerte von THE OTHER, wenn es sich machen lässt.“</p></blockquote>
<p>Aber auch Pantera, Ghost und Iron Maiden stehen auf dem Zettel. Zu Rammstein hat Nico ebenfalls eine besondere Verbindung:</p>
<blockquote><p>„Durch Rammstein lerne ich Europa kenne. Ich war schon in Barcelona, Nijmegen und dieses Jahr geht´s nach Budapest.“ Gerade nach der Pandemie dürften viele von uns einen ebenso großen Hunger nach Livekonzerten verspüren.</p></blockquote>
<p>Wir sprechen viel über Musik, hören sie gerne und schreiben auch darüber. Aber kam mal der Gedanke, sich selbst an ein Instrument zu setzen?</p>
<blockquote><p>„Ich habe mit 6 Jahren mit Orgelspielen angefangen. Später mit ca. 14 Jahren habe ich dann Metal gehört und auch mit Synthesizern was gemacht. An die Gitarre bin ich erst relativ spät mit 18 rangekommen. Ich habe dann auch Schlagzeug programmiert, Texte geschrieben und Gitarren aufgenommen.“</p></blockquote>
<p>Was wie ein Multitalent klingt, wird aber in die Vergangenheit verbannt.</p>
<blockquote><p>„Ich war jung und meine Texte waren melancholisch und beschäftigten sich u.a. mit Liebeskummer und Weltschmerz. Es dauerte aber nicht lange, bis ich mit meinem Leben glücklich und zufrieden war. Heute habe ich das Glück mit einer Familie, 2 Kindern  und Katzen in einem Haus zu leben. Ich habe meine alten Aufnahmen teilweise noch auf 3,5 Disketten abgespeichert. Wenn ich die heute mit den Texten veröffentlichen würde, wäre es mir irgendwie peinlich, weil es nicht mehr authentisch wäre. Ich wüsste auch heute nicht mehr, worüber ich schreiben sollte, denn ich bin tatsächlich glücklich.“</p></blockquote>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24668" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/schwermetall-Logo.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/schwermetall-Logo.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/schwermetall-Logo.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/schwermetall-Logo.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/schwermetall-Logo.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/schwermetall-Logo.jpg?w=1170&amp;ssl=1 1170w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Unterm Strich spielt jeder seine eigene Rolle in seinem Leben und im Leben anderer. Statt Musiker zu sein, fällt Nico die Rolle des analytischen (Metal-)Autors zu. Man darf sich definitiv auf weiteren Lesestoff freuen, denn auf seiner Facebook Seite „Ministerium für Schwermetall“ gibt er bereits an, dass er mit dem Gedanken spielt, ein Kinderbuch zu veröffentlichen.</p>
<blockquote><p>„Vielleicht kennst du die Theorie der „ungelebten Leben“: man fragt sich am Ende des Lebens, ob man nicht etwas verpasst hat. Als Musiker sehe ich mich da nicht, sondern trage da eher meinen Teil mit dem Schreiben bei.“</p></blockquote>
<p>Hier sind wir uns vollständig einig, denn Schreiben prägt und Lesen ist schließlich ebenfalls Metal, wie eingangs erwähnt. Es wird noch einiges von Nico zu Hören und zu Lesen sein. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, besucht gerne seine <a href="https://nicorose.de/"><span style="color: #003366;"><strong>Homepage</strong></span></a> oder folgt ihm auf seiner Facebook Seite <a href="https://www.facebook.com/MetalMinisterium"><strong><span style="color: #003366;">Ministerium für Schwermetall</span></strong></a>. Das neue Buch kann ebenfalls vorbestellt werden und freut sich auf neugierige Augen.</p>
<p><strong>Redakteur: <span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lesen-ist-metal-im-interview-mit-nico-rose">Lesen ist Metal ! &#8211; Im Interview mit Nico Rose</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">24662</post-id>	</item>
		<item>
		<title>DEFENDER &#8211; The Most Authentic Manowar Tribute Band</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/defender-the-most-authentic-manowar-tribute-band</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2023 19:05:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandportraits]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[BAND]]></category>
		<category><![CDATA[Defender]]></category>
		<category><![CDATA[Hanerau-Hademarschen]]></category>
		<category><![CDATA[MANOWAR]]></category>
		<category><![CDATA[Most Authentic]]></category>
		<category><![CDATA[Riders Cafe Luebeck]]></category>
		<category><![CDATA[Tribute]]></category>
		<category><![CDATA[Warriors]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=24341</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Im Oktober letzten Jahres traf ich hier in Schleswig-Holstein auf die Manowar Tribute Band DEFENDER. Sie hatten mich mit ihrem</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/defender-the-most-authentic-manowar-tribute-band">DEFENDER &#8211; The Most Authentic Manowar Tribute Band</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Im Oktober letzten Jahres traf ich hier in Schleswig-Holstein auf die Manowar Tribute Band</span></span></span><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> DEFENDER</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">. Sie hatten mich mit ihrem Auftritt seinerzeit komplett abgeholt. Insofern ist es mir ein Bedürfnis, mit dieser Band ins Gespräch zu gehen und sie Euch vorzustellen. </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">So, here we are …</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Zuerst einmal Hallo an alle und schön, dass Ihr für mich bzw. unser Magazine Zeit gefunden habt. </b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Hi Stefanie, selbstverständlich. Schön, dass du uns die Möglichkeit gibst, hier mit dir zu sprechen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Vielleicht stellt Ihr Euch einmal unseren Lesern vor und erzählt, wie Ihr Euch gefunden habt. Ihr seid unterschiedlichen Alters und auch alle doch wohnlich weiter voneinander entfernt. Wie kam die Gründung zustande?</b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24351" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2473-e1678302064484-300x186.jpg?resize=300%2C186&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="186" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2473-e1678302064484.jpg?resize=300%2C186&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2473-e1678302064484.jpg?resize=1024%2C633&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2473-e1678302064484.jpg?resize=768%2C475&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2473-e1678302064484.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Also DEFENDER bestehen aus Martin (41/Gesang/Saarland), Steven (26/Bass/Bad Schwartau), Ben (40/Gitarre/Bremen) und Chris (35/Drums/Bamberg). Angefangen hat das alles vor ca. 10 Jahren, damals noch unter dem Namen MANOWARRIORS. Ben hatte instrumentale Coversongs von MANOWAR bei YouTube veröffentlicht. Über diese Plattform wurde unser erster Sänger, Roddy auf Ben aufmerksam. Fortan hatten die beiden einige Songs veröffentlicht und einiges an positivem Feedback erhalten. Es wurde bald darüber nachgedacht eine komplette Band zu gründen und somit kam Steven, ursprünglich erst als Drummer hinzu. Roddy verstarb leider 2017 und das hat das Projekt stark zurückgeworfen. Ben und Steven hatten dann beschlossen einen Neustart hinzulegen und die ersten Planungen und Recherchen für die Umsetzung unseres Vorhabens erblickten das Licht der Welt. &#8222;Ganz oder gar nicht&#8220; war dabei immer die oberste Prämisse. Allerdings war das Bühnenbild, so wie es heute aussieht und immer unser Ziel war, damals noch gar nicht umzusetzbar. Unsere Zeit war einfach noch nicht gekommen. Wir waren zudem auch noch gar nicht vollständig, wir brauchten noch einen Drummer und Sänger. Das rief dann Chris, einen die-hard MANOWAR-Fan auf den Plan. Zu guter Letzt kam dann noch Martin an Bord und wir waren endlich vollständig und konnten loslegen. Zumindest erstmal mit weiteren Coversongs. Kurze Zeit später kamen dann tatsächlich die ersten Anfragen und es bot sich dann die Möglichkeit im Hademarscher-Hof zu spielen. Dann nahm das alles WIRKLICH an Fahrt auf.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>In Hanerau-Hademarschen in Schleswig-Holstein, genauer gesagt im Hademarscher Hof, hattet Ihr im Oktober 2022 Euren ersten Live-Gig. Ich selbst bin ohne Erwartung in diesen Abend gegangen und bin nach Hause gefahren mit einem absoluten WOW-Moment. Noch dazu muss ich sagen, dass ich auf Manowar selbst überhaupt nicht abfahre, aber Ihr habt mich eines Besseren belehrt. Der Auftritt war schon etwas Besonderes und blieb bei vielen Besuchern im Kopf. Wie war dieser Moment für Euch?</b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Vielen Dank erstmal für das Kompliment! Du wirst uns wahrscheinlich nicht glauben, wenn wir dir sagen, dass wir tatsächlich nur eine einzige gemeinsame Probe vor dem Auftritt hatten. Aber so war es, das ist die Wahrheit. Aber ja, dieser Moment war auf vielen Ebenen sehr intensiv für uns. Zum Zeitpunkt als die Anfrage kam, waren wir keineswegs bereit auf die Bühne zu gehen. Wir hatten so gut wie kein Equipment, kein Drumkit, keine Backline, keine Racksysteme, keine Outfits, so gut wie nichts. Wir haben uns ein dreiviertel Jahr sehr eingehend, im Grunde täglich auf diesen Abend vorbereitet. Wir mussten alles Notwendige heranschaffen, bauen usw. Es gab viele Probleme und Stolpersteine, die wir beseitigen mussten. Immer mehr kam hinzu, was wir abarbeiten mussten. So viel, mit dem man im Vorfeld nicht rechnet und dabei ist die Musik, um die es ja eigentlich geht, schon fast in den Hintergrund gerückt. Der Druck und das Ungewisse rund um den Verlauf des 29.10. war enorm. Für uns stellte sich aber dennoch nie die Frage, OB wir das alles umgesetzt bekommen, sondern eher WIE wir es umsetzen. Von vielen Seiten wurde unser Vorhaben belächelt und als Spinnerei abgetan. Das diente uns natürlich als zusätzlicher Motivator. Zeitgleich hatten wir aber auch immens viel Unterstützung von Familie und Freunden, das müssen wir an dieser Stelle auch dankend erwähnen. Du kannst dir bestimmt vorstellen, dass das alles, die ganze Anspannung der vergangenen neun Monate sich dann am 29.10.2022 auf der Bühne innerhalb von 60 Minuten entladen hat. Es war, als ob eine riesige Last von uns abgefallen ist. Ein fantastischer Moment.</span></span></span></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=k7jY-APIiiM&amp;ab_channel=Defender%5BTheMostAuthenticManowar-Tribute%5D" title="We Fought The First Battle || Debut Video" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/k7jY-APIiiM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Als ich mich seinerzeit über Euch informierte, fiel ich bei Google oder aber YouTube über mehrere namensgleiche Bands. Natürlich ist mir klar, dass Euer Bandname vom Manowar-Klassiker Defender übernommen wurde. Meint Ihr, es könnte sich grundsätzlich für Euren weiteren Weg als Stolperstein erweisen, dass es so viele andere Bands mit gleichem Namen gibt, noch dazu aus gleichem Genre? </b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Wir sind uns dieser Problematik natürlich bewusst. Von daher ist es für uns sehr wichtig, dass unser Slogan natürlich immer mit auftaucht bzw. erwähnt wird, um somit das Risiko einer Verwechslung zu minimieren.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Wie ich ja selbst im Hademarscher Hof erleben konnte, reist Ihr mit ordentlich Gepäck bzw. Equipment an. Das ist ja schon abgefahren und ähnelt deutlich dem Bühnenbau von Manowar selbst. Gerade auch das Drumset oder die dicken Boxen. Natürlich alles ein paar Nummern kleiner, aber im Grunde wirklich ähnlich. Checkt Ihr das vorher ab, ob oder wie das auf die jeweiligen Bühnen passt? </b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong> <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Tatsächlich ist unsere Backline sogar minimal größer verglichen mit der von MANOWAR. Es ist so, dass eines unserer vorrangingen Ziele darin besteht, MANOWAR-Fans ein Gefühl der Vertrautheit zu vermitteln. Sie sollen sich bei uns quasi zu Hause fühlen. Ein weiteres Ziel ist es, neue Fans für die Band und die Musik zu gewinnen. Wenn wir es also geschafft haben, dich durch das, was wir machen, MANOWAR etwas näherzubringen, haben wir hier eines unserer Ziele erreicht! Das freut uns sehr. Ein Faktor um das zu erreichen, ist eine gewisse Mindestgröße der Bühne. Wir müssen im Vorfeld natürlich abklären und sicherstellen, dass wir alles Notwendige aufbauen können. Das ist ein wichtiger Teil um diese Gefühl vermitteln zu können.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24352 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2425-e1678302099596-300x200.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2425-e1678302099596.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2425-e1678302099596.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2425-e1678302099596.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2425-e1678302099596.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ihr betitelt Euch als DEFENDER The Most Authentic Manowar Tribute. Sprich: Ihr versucht schon alles so 1:1 wiederzugeben. Ich selbst fand jedoch, dass Ihr zwar covert, aber dennoch Eure eigene Note mit in das Projekt bringt. Genau das war es, was bei mir oder eben auch anderen Besuchern in Erinnerung blieb. Auf der Bühne spielt Ihr Klassiker-Songs von Manowar, die beim Publikum den Mitsing-Modus aktivieren. Das ist es ja, was Tríbute Bands ausmacht. Habt Ihr dennoch einmal darüber nachgedacht, irgendwann Eure eigenen Songs zu bringen oder wird dies schwer sein, nach einer Strecke mit Cover-Songs. Klar, seid Ihr erst am Anfang Eurer Reise, aber man erkennt sehr viel musikalisches Können und das schreit irgendwie nach mehr.</b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Eine sehr gute Frage. Richtig, wir wollen so nahe an das Original wie es eben geht. Das beinhaltet nicht nur die Optik auf der Bühne, sondern auch, ganz wichtig, den Sound. Wir haben wirklich lange recherchiert und hatten relativ viel Kontak zu John &#8222;Dawk&#8220; Stillwell, der bis zu seinem Tod Konstrukteur bei MANOWAR war. Unsere Instrumente sind Sonderanfertigungen bzw. wir haben Umbauten vornehmen lassen, die notwendig sind, um ein gewisses Klangbild zu erzeugen. Diesbezüglich liegt auch immer noch ein weiter Weg vor uns. Unter DEFENDER&#8217;s Flagge wird es also ausschließlich bei Musik von MANOWAR bleiben. Allerdings haben Ben und Steven seit längerem ein Seitenprojekt mit dem Titel &#8222;Project Zero&#8220; am Laufen. Es ist eine Art musikalischer Ausgleich, mit eigenen Songs, mit denen man durchaus schon ein Album füllen könnte. Project Zero steht aber momentan weit hinten an, da DEFENDER zurzeit einfach sehr zeitintensiv ist.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-24353" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?resize=1536%2C1025&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Eure Vorbilder sind ja derzeit gerade auf der Final Battle Tour. Parallel dazu wurde vor ein paar Tagen der Song &#8222;Laut Und Hart Stark Und Schnell&#8220; veröffentlicht, der ein großes Raunen bei vielen Manowar-Fans auslöste und nicht gerade positiv aufgenommen wurde. Wie steht Ihr dazu? Sagt Ihr selbst auch, das alte Material sind Manowar und bei den neueren Alben seid Ihr raus oder geht Ihr den kompletten Weg als Warriors bis heute mit?</b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Da sind wir tatsächlich geteilter Meinung, grade was den neuen Song angeht. Trotz unserer Verbundenheit zur Band, betrachten wir alles auch immer mit einem kritischen Auge und befinden nicht alles automatisch für gut. Allerdings funktioniert &#8222;Laut Und Hart Stark Und Schnell&#8220; live sehr gut haben wir festgestellt. Die Fans haben ihn live sehr gefeiert. Im Grunde ist es so, dass wir schon sehr genau hinhören, was die Leute hören wollen. Oder auch, was MANOWAR selten oder noch nie gespielt haben, spielt eine Rolle. Wir können dabei auch Dinge wagen, die sich andere MANOWAR-Tribute-Bands vor uns noch nicht gewagt haben. Das sind alles Faktoren, die wir auch grade bei der Gestaltung der Setlisten mit einbeziehen. Wir wollen alles berücksichtigen, vom ersten bis zum letzten Song der Band. Persönliche Präferenzen rücken dabei des Öfteren in den Hintergrund.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24345" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/326825581_499895605637209_8907703750426588375_n-2.jpg?resize=280%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="280" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/326825581_499895605637209_8907703750426588375_n-2.jpg?resize=280%2C300&amp;ssl=1 280w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/326825581_499895605637209_8907703750426588375_n-2.jpg?resize=768%2C822&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/326825581_499895605637209_8907703750426588375_n-2.jpg?w=900&amp;ssl=1 900w" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" />Wie sieht 2023 für Euch aus? Wo kann man Euch antreffen? Gerade auch in Hanerau-Hademarschen seid Ihr ja nochmals am 01.04.2023 und am Ostersonntag, den 09.04.2023 im Riders Café in Lübeck. Erzählt einmal, auf was darf sich der Besucher dort freuen?</b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Also auf den 01.04.2023 in Hanerau-Hademarschen darf man sich besonders freuen. Dort haben wir etwas Besonderes vor und wir hoffen auf eine große Besucherzahl. Wir wollen nicht zu viel verraten, aber das Ganze trägt den Titel &#8222;Kings And Gods&#8220; und wir kombinieren 2 Konzepte, die MANOWAR natürlich auch schon auf die Bühne gebracht haben. Wir haben den Hademarscher-Hof dafür ausgewählt, weil wir dort unser Debüt hatten und diese Location schon jetzt etwas Besonderes für uns ist. Das Publikum war fantastisch und wir haben dort tolle Leute kennenlernen dürfen. Des Weiteren sind wir in diesem Jahr ganz gut unterwegs und wir freuen uns auf jede einzelne der kommenden Shows. </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Ich wünsche Euch auf jeden Fall für dieses Jahr jede Menge Spaß, viele weitere Auftritte und einen Haufen neuer Fans. Ich freue mich, Euch in ein paar Wochen im Norden wiederzusehen, lege aber auch unseren Lesern ans Herz, eine Show von Euch unbedingt mal mitzunehmen. </b></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Stefanie Preuß (Chefredakteurin &#8211; NIC NordMensch in Concerts)</span></span></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=olWbehp6Z8Y&amp;ab_channel=Defender%5BTheMostAuthenticManowar-Tribute%5D" title="DEFENDER [The Most Authentic ManOwaR-Tribute] - Warriors Of The World United -Live-" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/olWbehp6Z8Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/defender-the-most-authentic-manowar-tribute-band">DEFENDER &#8211; The Most Authentic Manowar Tribute Band</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">24341</post-id>	</item>
		<item>
		<title>MANOWAR &#8211; CRUSHING THE ENEMIES OF METAL in Oberhausen</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/manowar-crushing-the-enemies-of-metal-in-oberhausen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 10:57:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[BATHORY]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK SABBATH]]></category>
		<category><![CDATA[EPIC]]></category>
		<category><![CDATA[ERIC ADAMS]]></category>
		<category><![CDATA[JOEY DEMAIO]]></category>
		<category><![CDATA[KINGS OF METAL]]></category>
		<category><![CDATA[LED ZEPPELIN]]></category>
		<category><![CDATA[MANOWAR]]></category>
		<category><![CDATA[URIAH HEEP]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=24192</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt gute Konzerte, miese Konzerte und solche, die einen ein Leben lang im Gedächtnis bleiben und prägen. Als ich</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/manowar-crushing-the-enemies-of-metal-in-oberhausen">MANOWAR &#8211; CRUSHING THE ENEMIES OF METAL in Oberhausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt gute Konzerte, miese Konzerte und solche, die einen ein Leben lang im Gedächtnis bleiben und prägen. Als ich mit zarten 13 Jahren MANOWAR für mich entdeckte, war ich hin und weg von dieser Band, habe sie jedoch niemals live gesehen. Dieses Jahr sollte es dann endlich soweit sein und ich wollte den „Kings of Metal“ bei der Arbeit zuschauen und fuhr mit entsprechend hoher Erwartungshaltung nach Oberhausen in die Rudolf-Weber Arena. Ob es sich gelohnt hat?</p>
<p>Ein <strong><span style="color: #993300;"><a style="color: #993300;" href="https://manowar.com/">MANOWAR</a></span></strong> Ticket (Sitzplatz) für 104,00 € ohne Vorband? „Ganz schön happig“ dachte ich mir, ehe ich mir dachte „Ach komm; wer weiß, ob du sonst noch einmal die Gelegenheit bekommst, sie einmal live zu sehen. Außerdem wird dann vielleicht eine Bildungslücke geschlossen.“ Bestellt, Karte bekommen und gefreut. Dann kam die Pandemie, die alles auf den Kopf stellte und die Welt komplett in den Standby Modus versetzte. Nach zwei Verlegungen sollte es am 18.02.2023 endlich soweit sein. Viele Fragen spukten in meinem Kopf herum: Was, wenn die Alben top, aber die Live-Performance kacke ist? Hat sich die teure Karte gelohnt? Können die in ihrem fortgeschrittenen Alter überhaupt noch die nötige Energie aufwenden, die ihre Musik verdient? Egal, ab ins Auto und ab nach Oberhausen. Online verabredeten sich bereits einige Fans zum Biertrinken und Essen gehen im benachbarten Centro; eigentlich eine sehr coole Idee, wenn nicht gerade alle 16.000 Fans dieselbe Idee hatten und damit (zusammen mit dem üblichen Samstagnachmittag-Shopping-Publikum) sämtliche Fressbuden überrannt hätten. Der Zugang zur Arena ging aber schnell und unkompliziert und nur wenige Minuten später stand ich mit meinem 13,00 € Pommes-Currywurst-Cola Menü im Trockenen und freute mich auf den Start. Viele der Leute sind in meinem Alter (also um die 40), man sieht sowohl klassische Kutten, wenige Punkshirts und vereinzelt auch Black Metal Shirts. Beim Plaudern stellt sich schnell heraus, dass ich zum Glück nicht der Einzige bin, der MANOWAR liebt, aber noch nie live gesehen hat. Einige haben sowohl sehr gute, als auch „nur“ gute Shows erlebt, aber ein Totalausfall war bisher nie dabei gewesen. Ein cooles Foto mit dem XXL Backdrop (RIP Ken Kelly; du hast die geilsten Coverartworks gemacht!), ehe es an den Merchandise Stand geht, der gut belagert ist. Preislich muss man schon einiges beisteuern (Shirts von 35,00 € bis 45,00 € sind dabei, ein Hoodie für 90 €, die remasterte Version von „Hail to England“ für 10,00 €), aber für eine Kultband, die seit 40 Jahren im Geschäft ist, ist es mir das eine oder andere durchaus wert. Ab auf den Sitzplatz (ich werde älter) und voller Spannung auf das Konzert, das mich bereits zwei Nächte zuvor vor Aufregung kaum schlafen ließ.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24211 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?resize=800%2C601&#038;ssl=1" alt="" width="800" height="601" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt wohl keinen besseren Einstieg in ein Konzert, als mit `March of he Heroes into Valhalla`; das Intro baut sich episch auf und hinterlässt bereits im Vorfeld Gänsehaut, ehe man sich mit `Manowar` direkt ins Set stürzt. Gleich zu Beginn fallen mir einige Dinge auf: das Bühnenbild alleine für sich ist eine derartige Augenweide, das man alleine vom Anblick schon eine Gänsehaut bekommt (nochmal: danke Ken Kelly!!!). Ein weiterer Vollblutprofi ist in Sachen Lichttechnik am Werk, denn jede Sekunde, jeder Ton und jede Gefühlsregung wird hier so perfekt umgesetzt, dass die komplette Inszenierung alleine schon den Eintritt wert ist! Der Sound ist glasklar und kommt sehr viel erdiger rüber, als auf den Alben. Joey hält sich zu Beginn zurück und lässt die Musik für sich sprechen, während Michael Angelo Batio ein geiles Riff nach dem nächsten aus seiner Axt in die Meute feuert. Auch der Mann an der Schießbude macht einen absolut fantastischen Job und insgesamt ist das Zusammenspiel einfach nur tight und immer auf den Punkt. Den Vogel nicht nur abgeschossen sondern komplett zerlegt hat meiner Meinung nach Eric Adams, der an diesem Abend nicht nur Gesangsleistungen für die Ewigkeit (der Mann ist 69 Jahre alt!), sondern ein absolut charismatisches Zusammenspiel mit dem Publikum abgeliefert hat! Man spürt, dass er mit jedem Atemzug liebt was er tut und das zeigt er in Gestik und Mimik, sowie dem herzlichen Umgang mit der Audienz. Herzblut und Perfektionismus halten sich an diesem Abend sehr gut die Waage, denn hier wird nicht nur sein Stiefel runtergespielt, sondern eine Energie entfesselt, die das Publikum frenetisch abfeiern lässt. MANOWAR liefern eine geballte Mischung aus tightem Zusammenspiel, vielen Gänsehautmomenten und dicken Eiern. Egal, ob die Halle unter den Chören von `Fighting the World` erbebt, die atmosphärischen Klänge des Gitarren- und Bass Duets viele in den Bann zieht, oder mit `The Power` alles platt gemacht wird; wo normalerweise gespielt wird, wird heute gekillt, und das extrem gut. Bei `Warriors oft he World United` hält es auch Niemanden mehr auf den Sitzplätzen und neben Standing Ovations sieht man überall den MANOWAR Gruß. Man spielt sich gegenseitig geschickt den Ball zu und was an Durchschlagskraft an einigen (wenigen) Songstellen fehlt, wird mit der Rückendeckung der feierwütigen Fans mehr als wett gemacht. Joey gibt auch eine Rede zum Besten, die bodenständig ausfällt; nix über paarungswillige Weiber oder wie geil die Band ist. Stattdessen wird sich gefreut, das wir die Pandemie überlebt haben, natürlich ein Arschtritt an die Hater der Band verpasst, kurz in Erinnerung geschwelgt, als Joey mit nichts am Start zum ersten Mal mit Black Sabbath (und Dio) in Deutschland war und sich dann einfach nur für den Support bedankt. Im Anschluss wird `Laut und hart, stark und schnell` gespielt, was live auch gut funktioniert. Was könnte man danach noch großartig reißen, um den Schwenk zum 40. Jubiläum zu bekommen? Man könnte `Battlehymn` spielen und den Saal mit einer epischen Gänsehaut überziehen, ehe man mit `Black Wind, Fire and Steel` den Sack zumacht. Eric geht mit Gitarre und Bass in Heldenpose, und es werden noch einige Geräuschkulissen der beiden Äxte zelebriert (hätte man gerne kürzer halten können), ehe mit Pyros und Knalleffekten die Show beendet wird. Selbst das Outro wird von atemberaubenden Lichteffekten begleitet, hier wird wirklich absolut nichts dem Zufall überlassen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-24194" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/MANOWAR-e1676890760870.jpg?resize=800%2C306&#038;ssl=1" alt="" width="800" height="306" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/MANOWAR-e1676890760870.jpg?w=1100&amp;ssl=1 1100w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/MANOWAR-e1676890760870.jpg?resize=300%2C115&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/MANOWAR-e1676890760870.jpg?resize=1024%2C392&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/MANOWAR-e1676890760870.jpg?resize=768%2C294&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf dem Weg zum Auto hört man in Gesprächsfetzen, wie eine einzige Band (ohne Vorband) eine derartige Energie aufbringen und mit dem Publikum teilen können. „Die hatten heute aber einen extrem guten Tag“ schallt es aus einer anderen Richtung, während ich mich immer noch wundere, wie schnell 2 Stunden vorbei sein können. An diesem Abend habe ich sehr viele Dinge in Perfektion gesehen; Inszenierung (Licht, Bühnenbild), Soundqualität, Herzblut und Professionalität einer Kultband und Zusammenspiel mit dem Publikum, das wirklich das Gefühl hinterlässt, gemeinsam mit der Band einen schönen Abend verbracht zu haben. Es gibt bestimmt technisch versiertere Bands, bessere Bands sind eh eine subjektive Sache und man kann immer nach mehr streben. Auch gibt es viele Hater, die MANOWAR Peinlichkeit, Geldmacherei und andere Dinge vorwerfen. An diesem Abend habe ich eine Band erleben dürfen, die alles in die Waagschale wirft, um den Fans einen herrlichen Abend zu bescheren. Eintrittskarte teuer und Merch stellenweise extrem teuer? Kann man kritisieren, aber der Eintritt war jeden Cent wert und gleiches gilt für mich beim Merch. Wie würde Conan in Würde altern? Wenn er noch die gleiche Energie hätte, wie sie an diesem Abend entfesselt wurde, dürfte er ein episches Vermächtnis hinterlassen. Ich sage DANKE an MANOWAR, der Crew und den Fans, die diesen Abend für mich fest in mein Langzeitgedächtnis einbetoniert haben. Sie kamen, entertainten und lieferten das ab, wie ich es mir von den „Kings of Metal“ vorgestellt habe. Killer!</p>
<p><strong>Setlist:</strong></p>
<p><span style="color: #993300;">March of he Heroes into Valhalla</span><br />
<span style="color: #993300;">Kings of Metal</span><br />
<span style="color: #993300;">Fighting the World</span><br />
<span style="color: #993300;">Holy War</span><br />
<span style="color: #993300;">Immortal</span><br />
<span style="color: #993300;">Gates of Valhalla</span><br />
<span style="color: #993300;">Herz aus Stahl</span><br />
<span style="color: #993300;">Warriors oft he World United</span><br />
<span style="color: #993300;">Gitarre &amp; Bass Duet</span><br />
<span style="color: #993300;">Hail and Kill</span><br />
<span style="color: #993300;">The Dwan of Battle</span><br />
<span style="color: #993300;">King of Kings</span><br />
<span style="color: #993300;">The Power</span><br />
<span style="color: #993300;">Fight Until we die</span><br />
<span style="color: #993300;">Joey´s Rede</span><br />
<span style="color: #993300;">Laut und hart, stark und schnell</span><br />
<span style="color: #993300;">Battle Hymn</span><br />
<span style="color: #993300;">Black Wind, Fire and Steel</span><br />
<span style="color: #993300;">Army oft he Dead (2)</span></p>
<p><strong>Berichterstattung: </strong><span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/manowar-crushing-the-enemies-of-metal-in-oberhausen">MANOWAR &#8211; CRUSHING THE ENEMIES OF METAL in Oberhausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">24192</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Hademarscher Hof goes Halloween (29.10.2022)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/hademarscher-hof-goes-halloween-29-10-2022</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2022 18:46:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Coverbands]]></category>
		<category><![CDATA[Defender]]></category>
		<category><![CDATA[Hademarscher Hof]]></category>
		<category><![CDATA[Halloween]]></category>
		<category><![CDATA[MANOWAR]]></category>
		<category><![CDATA[MOTÖRHEAD]]></category>
		<category><![CDATA[Motörizer]]></category>
		<category><![CDATA[Night]]></category>
		<category><![CDATA[Ozzy Osbourne]]></category>
		<category><![CDATA[Ozzyfied]]></category>
		<category><![CDATA[SCHLESWIG-HOLSTEIN]]></category>
		<category><![CDATA[Tribute]]></category>
		<category><![CDATA[Zombies]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=23455</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Ganz viele Events, Kontrastprogramm bzw. Parallelveranstaltungen gab es in allen Ecken Schleswig-Holsteins oder aber in Hamburg an diesem Samstag vor</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/hademarscher-hof-goes-halloween-29-10-2022">Hademarscher Hof goes Halloween (29.10.2022)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Ganz viele Events, Kontrastprogramm bzw. Parallelveranstaltungen gab es in allen Ecken Schleswig-Holsteins oder aber in Hamburg an diesem Samstag vor Halloween. Wir aber entschieden uns für den <a href="https://hademarscher-hof.de/"><strong><span style="color: #003366;">Hademarscher Hof</span></strong></a>, ganz nah dem Nord-Ostsee-Kanal. Zu zweiten Mal wurde zur &#8222;Halloween Night&#8220; geladen. Angekündigt für diesen Abend sind drei Tribute-Bands, nämlich <strong>DEFENDER</strong>, <strong>MOTÖRIZER</strong>&nbsp;und <strong>OZZYFIED</strong>.&nbsp;</p>
<p>Einlass ist um 19:00 Uhr. Wer zuvor möchte, kann sich am leckeren Schnitzel-Buffet zum kleinen Schnapperpreis von 18,90 € sattessen, muss dann aber halt etwas zeitiger im Gasthof sein. Das Buffet wird immer wieder gerne angenommen. Schließlich schafft es ja auch für die kommenden Stunden voller Musik und Bierlaune eine solide Grundlage.</p>
<p>Schon vor der Eingangstür wird man &#8211; passend zum Thema &#8211; vom blutverschmierten Butcher empfangen, der uns doch glatt den Weg versperren möchte &#8211; es aber nicht wirklich schafft. Eine kleine vollbusige Trine mit kaputten Zähnen und einem weißen Kleid voll mit Blutspuren kreuzt als Nächstes unseren Weg. Schnell gelangen wir zum Check-In und betreten mit Bändchen versehen, die heilige Halle des Hademarscher Hofes. Mit zwei weiteren Schaustellern &#8211; dem sympathischen Zombie im Holzfällerhemd und einem kleinen untoten Harry Potter soll ein wenig das Halloween-Feeling in die Festivität kommen, die Besucher allerdings haben sich für die bequemen Metal- und Rock-Outfits entschieden.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-23500" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Defender1-1.jpg?resize=300%2C193&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="193" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Defender1-1.jpg?resize=300%2C193&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Defender1-1.jpg?resize=1024%2C658&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Defender1-1.jpg?resize=768%2C493&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Defender1-1.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Um 19:30 Uhr beginnen <span style="color: #003366;"><strong>DEFENDER</strong></span> mit einer fantastischen Manowar-Tribute-Show. Diese Band, die im übrigen an diesem Abend als Formation DEFENDER das erste öffentliche Battle im Hademarscher Hof bestreitet, überrascht einfach alle Besucher. Schnell versammelt man sich vor der Bühne und zelebriert den Power-Metal mit empor gerissener Faust. Und was nun schon gleich am Anfang mit der Opener-Band aufgefahren wird, ist großes Kino. Wenn man es schafft, Covernummern die eigene Note zu verpassen und dennoch haarscharf am Original ist, werde auch ich Black-Metal-Heart zum &#8222;Manowarrior&#8220;. DEFENDER haben mir schlichtweg Ohrwürmer für die kommenden Wochen geschenkt, das weiß ich schon jetzt. Auch Kollege Lars nickt zufrieden. Die facettenreiche Stimme von Frontmann Martin erreicht schon so einige Oktaven und lässt mich als Stimmenkind beeindruckt zurück. Hier werden die Metalheads heiß gemacht mit &#8222;Fighting the World&#8220;, &#8222;Warriors of the World&#8220; oder aber &#8222;Black Wind Fire and Steel&#8220;.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-23504" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Hademarschen2.jpg?resize=300%2C212&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="212" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Hademarschen2.jpg?resize=300%2C212&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Hademarschen2.jpg?resize=1024%2C725&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Hademarschen2.jpg?resize=768%2C544&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Hademarschen2.jpg?resize=1536%2C1088&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Hademarschen2.jpg?w=1861&amp;ssl=1 1861w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Hademarschen2.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Achtung Spoiler-Alarm: Wer DEFENDER hier heute Abend verpasst hat, hat im kommenden Jahr im April noch eine weitere Chance, und zwar im Rider´s Café in Marzipanien (natürlich ist hier Lübeck gemeint). Ein großartiger Auftakt einer großartigen Band, die richtig Bock macht und die als Dankeschön für die Möglichkeit des heutigen Auftritts&nbsp; Frank als Betreiber vom Hademarscher Hof und Otti vom Ballroom Hamburg die &#8222;Balls of Steel&#8220; verlieh. Nun haben auch die beiden richtig schwere Metal-Eier &#8211; wie sich das gehört.&nbsp;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-23502 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Motoerizer3.jpg?resize=300%2C198&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="198" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Motoerizer3.jpg?resize=300%2C198&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Motoerizer3.jpg?resize=1024%2C674&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Motoerizer3.jpg?resize=768%2C506&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Motoerizer3.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wir kommen nun zur ersten Pause. Es musste doch ein wenig abgebaut werden, denn DEFENDER hatten dickes Geschütz mit ihren Boxen aufgefahren. Die Mitte des heutigen Musikprogramms bringt uns Coolness und passend dazu &#8222;Lemmy-Tribute&#8220; mit der heimischen Motörhead-Tribute Band <a href="https://motorizer.de/"><span style="color: #003366;"><strong>MOTÖRIZER</strong></span></a> aus Kiel. Man kennt sie hier selbstverständlich im Land der Horizonte, aber auch in anderen Gefilden. Seit 2018 bescheren sie uns die &#8222;Lemmyversary&#8220; in der Hamburger Markthalle, die großartig besucht ist und nach den fetten Weihnachstagen am Geburtstag unser aller Legende Lemmy Kilmister eine tolle Sache ist. Klassiker wie &#8222;Ace of Spades&#8220;, &#8222;Capricorn&#8220; oder aber &#8222;Killed by Death&#8220; gehören heute Abend auf die Setlist &#8211; ganz klar. Noch einen Jacky dazu und das Tribut an Lemmy ist perfekt. Nach &#8222;Overkill&#8220; räumt das Kieler Trio die Bühne und es beginnt der letzte Umbau auf der Bühne, bevor wir übergehen zum abschließenden Slot des Abends.&nbsp;</p>
<p>Die letzte Umbauphase war jetzt leider arg lang für das Publikum. Viele gehen vor die Eingangstür, um eine zu quarzen oder aber ein wenig zu schnacken. Da auf der Bühne in der Zwischenzeit das komplette Drumset der ersten Band abgebaut wird und ja auch noch immer ein kleiner Soundcheck dazukommt, sind wir bei 45 Minuten Umbauzeit. Die verbleibenden Gäste wurden zwar in der Zwischenzeit vom <a href="https://ballroom-hamburg.de/"><strong><span style="color: #003366;">DJ-Team des Ballroom Hamburg´s</span></strong></a> bestens mit Musik vom Plattenteller versorgt, aber dennoch hat diese Zeit einige Besucher gekostet, die dann leider nicht mehr den kommenden Auftritt von OZZYFIED anschauten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-23501 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Ozzyfied4.jpg?resize=300%2C193&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="193" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Ozzyfied4.jpg?resize=300%2C193&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Ozzyfied4.jpg?resize=1024%2C658&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Ozzyfied4.jpg?resize=768%2C493&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Ozzyfied4.jpg?resize=1536%2C987&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Ozzyfied4.jpg?w=1913&amp;ssl=1 1913w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/11/Ozzyfied4.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Aber nun geht es los: <a href="https://www.facebook.com/ozzyfiedoffical/about"><strong><span style="color: #003366;">OZZYFIED</span></strong></a>-Time. Da stand er nun im schwarzen &#8222;Ripper&#8220;-Talar. Wüsste ich es selbst nicht besser, dass das Original schon 74 Jahre auf dem Buckel hat, würde ich denken, der junge Ozzy steht gerade vor uns. Sänger &#8222;OZ&#8220; alias Hennig Wanner ist stimmlich wirklich nah am Iron Man und auch das Aussehen bringt unwahrscheinlich viel Ähnlichkeit mit sich. Auch Zakk alias André Goldenstein, anfangs noch mit blonder Langhaarperücke, später wieder mit eigener Kurzhaarfrisur, macht einen richtig geilen Job und schenkt schöne Riffs und tolle Solis. Wir sind begeistert und das Publikum singt die Songs textsicher mit. Da hören wir z.B. Klassiker aus dem Black Sabbath Repertoire aber auch aus Solozeiten des &#8222;Fürsten der Finsternis&#8220;. Man fuhr quer durch den Saal mit dem &#8222;Crazy Train&#8220;, heulte gemeinsam bei &#8222;Bark at the Moon&#8220; den Mond an oder schunkelte besinnlich zu &#8222;Mama, I´m coming home&#8220;. Zwischendurch lieferte OZ auch immer wieder ein wenig Comedian-Moments und imitierte Sharon, die nach Ozzy rief oder erzählte kleine Anekdoten über Ozzy, um weitere Songs einzuleiten. Am Schluss des Auftritts kamen noch die langen silbernen Fransen an die Shirt-Arme und man schloss diesen wundervollen und absolut gelungenen Abend mit &#8222;Paranoid&#8220; ab. Wir sagen: Hammer-Auftritt und wir sind auf jeden Fall &#8222;ozzyfiziert&#8220;.</p>
<p><strong>FAZIT:</strong></p>
<p>Die Atmosphäre im Hademarscher Hof ist einfach immer so schön familiär und man trifft so viele Bekannte, es gibt ausreichend Parkmöglichkeiten, gutes Essen, moderate Preise beim Essen und auch bei den Getränken. Auch Bühnenlicht und Sound &#8211; immer klasse. Dadurch, dass andererorts an diesem Tage so viel an Parallelveranstaltungen war, mussten wir schon überlegen, wohin es gehen soll. Wir entschieden uns aber dennoch für die heimatlichen Gefilde, für drei Tribute-Bands und gingen ohne große Erwartungen in diesen Abend. Nach Hause kamen wir glücklich und beseelt und waren dankbar für die richtige Entscheidung. Wir haben tolle neue Bands kennengelernt, die als Coverband unwahrscheinlich nah an den Originalen dran sind und bei denen jeder Euro für das Ticket mehr als gut investiert war. Ich selbst summe seither in Dauerschleife &#8222;&#8230; fight for the living &#8211; fighting the world &#8230;&#8220;&nbsp; &#8211; und das ist ein echt gutes Zeichen.</p>
<p>WE LOVE HADEMARSCHEN und kommen immer gerne wieder.</p>
<p>Wer am kommenden Freitag <strong><span style="color: #800000;">(11.11.2022</span></strong><span style="color: #800000;">)</span> Bock auf die KNEIPENTERRORISTEN und die Schleswig-Holsteiner von D.I.R.T. hat, lässt sich den Abend im Hademarscher Hof bitte nicht entgehen! VVK 27,50 EUR</p>
<blockquote hcb-fetch-image-from="https://ballroom-hamburg.de/shop/produkt/kneipenterroristen-im-hof-special-guest-d-i-r-t/" class="wp-embedded-content" data-secret="OGbUrE4EUU"><p><a href="https://ballroom-hamburg.de/shop/produkt/kneipenterroristen-im-hof-special-guest-d-i-r-t/">Kneipenterroristen im Hof &#8211; Special Guest: D.I.R.T.</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Kneipenterroristen im Hof &#8211; Special Guest: D.I.R.T.&#8220; &#8212; Ballroom Shop" src="https://ballroom-hamburg.de/shop/produkt/kneipenterroristen-im-hof-special-guest-d-i-r-t/embed/#?secret=SNlPz7KzN0#?secret=OGbUrE4EUU" data-secret="OGbUrE4EUU" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Und am Samstag <strong><span style="color: #800000;">(</span><span style="color: #800000;"><strong>1</strong>2.11. 2022)</span></strong> geht es weiter mit &#8222;BRAINRAGE OVER EUROPE&#8220;. Hier kommen mit BRAINSTORM, RAGE, TRI STATE CORNER, JADED HEART und &#8230; erneut fünf geile Bands auf die Bühnenbretter und das zu einem Preis von nur 36,00 EUR im VVK.&nbsp;&nbsp;</p>
<blockquote hcb-fetch-image-from="https://ballroom-hamburg.de/shop/produkt/brainstorm-rage-tri-state-corner-brainrage-over-europe-tour-2022/" class="wp-embedded-content" data-secret="Qn5zM0gZjN"><p><a href="https://ballroom-hamburg.de/shop/produkt/brainstorm-rage-tri-state-corner-brainrage-over-europe-tour-2022/">Brainstorm + Rage + Tri State Corner: Brainrage Over Europe Tour 2022</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Brainstorm + Rage + Tri State Corner: Brainrage Over Europe Tour 2022&#8220; &#8212; Ballroom Shop" src="https://ballroom-hamburg.de/shop/produkt/brainstorm-rage-tri-state-corner-brainrage-over-europe-tour-2022/embed/#?secret=eYu7RpFWgt#?secret=Qn5zM0gZjN" data-secret="Qn5zM0gZjN" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p><strong>Berichterstattung:</strong> <span style="color: #003366;"><strong>Stefanie Preuß u. Lars Newe</strong></span></p>
<p><strong>PhotoCredits: <span style="color: #003366;">Stefanie Preuß</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/hademarscher-hof-goes-halloween-29-10-2022">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/hademarscher-hof-goes-halloween-29-10-2022">Hademarscher Hof goes Halloween (29.10.2022)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">23455</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Support Your Local Heroes: CASKET INC. im Interview (02.05.2020)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-casket-inc-im-interview-02-05-2020</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2020 11:15:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[ALBUM]]></category>
		<category><![CDATA[Bandvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Casket Inc]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[CORONA]]></category>
		<category><![CDATA[Disciples Of Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Dithmarschen]]></category>
		<category><![CDATA[FCKCRN]]></category>
		<category><![CDATA[INTERVIEW]]></category>
		<category><![CDATA[MANOWAR]]></category>
		<category><![CDATA[SCHLESWIG-HOLSTEIN]]></category>
		<category><![CDATA[TYSON]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=8881</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Support your local heroes – Nach dem Aufruf, mindestens einmal im Monat einen kleinen Club, eine lokale Band oder ein</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-casket-inc-im-interview-02-05-2020">Support Your Local Heroes: CASKET INC. im Interview (02.05.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><strong>Support your local heroes</strong> – Nach dem Aufruf, mindestens einmal im Monat einen kleinen Club, eine lokale Band oder ein Kneipenkonzert zu besuchen, habe ich dank der Corona-Pandemie und des Veranstaltungsverbotes zuerst wieder keine Idee, wie ich dies für den Monat Mai trotzdem bewerkstelligen kann. Bands genug gibt es ja und ich erinnerte mich an <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/casketdeath"><strong>CASKET INC</strong>.</a></span>, eine richtig gute und sympathisch wirkende Band aus Dithmarschen. Am 06. März, also eine Woche vor dem Veranstaltungs-Stop sah ich die Thrash Metal Truppe in einem Kieler Hinterhofclub, dem MEDUSA. Wer ist die Truppe, warum habe ich die bisher noch nicht gesehen?</p>
<p>Also CD schnell besorgt und Kontakt hergestellt. Eigentlich wollten wir uns irgendwo im Nirgendwo zu einem Plausch treffen, aber die aktuelle Situation lies das nun einmal nicht zu. So verabredeten wir uns zu einem Interview via Internet. Den neuen Medien sei Dank!</p>
<p><strong>Danke, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, dass ich als &#8222;Konzertbesucher&#8220; Euch so näher kennen lernen darf.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Oliver: </strong>Das ist doch selbstverständlich. Wir freuen uns, dass Du bei dieser Geschichte an uns gedacht hast und wir bei Dir einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.</p>
<p><strong>Ich stelle Euch einmal kurz vor (von links nach rechts): Lars Newe (Gesang), Mathias Friese (Gitarre), Lars Franck (Bass) und Oliver Teschner (Schlagzeug)<br />
</strong></p>
<p><strong>Metal in Dithmarschen hat ja gerade auch durch die Nähe zum legendären Wacken Open Air eine lange Tradition. Seit wann seid ihr am Start?&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Oliver: </strong>Nachdem Kuddel und ich die Thrash-Metal Band ENRAGED ruhen ließen, bin ich für ca. 2 Jahre nach Kiel zu TYSON gewechselt. Daher auch die Verbindung zu Kochi und eben dem TYSON-Support-Gig in der MEDUSA. Ich habe die &#8222;Counterparts&#8220;-Scheibe von TYSON mit eingespielt und bin mit den Jungs auch auf Tour gewesen, u.a. mit Smoke Blow und COR. Im Zuge meiner werdenden Vaterschaft im Jahre 2012 bin ich dann wieder musikalisch &#8222;zurück&#8220; nach Dithmarschen, raus bei TYSON und habe angefangen mit Kuddel neue Songs zu schreiben, aus denen dann letztlich CASKET INC. wurden. Wir wollten melodischer zur Sache gehen, als bei ENRAGED und so rekrutieren wir noch im selben Jahr den Ex-ENRAGED Gitarristen Lars Newe als Sänger und unseren alten Freund, Lars Franck, als Bassisten.<br />
Seitdem haben wir zwei Alben in Eigenregie, unter Aufsicht von Jan Pörschke (Produzent, Mixer, Freund der Band), produziert und einige coole Live-Gigs gezockt. Wir traten unter anderem auf dem Meltdown Festival, mit der kanadischen Thrash-Metal-Legende AGGRESSION und im Knust in Hamburg mit FORGOTTEN NORTH auf. Momentan arbeiten wir an unserem dritten Album.</p>
<p><strong>Ein drittes Album? Wann ist es soweit?&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Oliver: </strong>Drei Songs stehen bereits. Die drei hatten wir ja auch in der MEDUSA schon vorgestellt. Zwei weitere befinden sich gerade in Arbeit. Ich denke wir werden Ende 2020/Anfang 2021 mit den Aufnahmen beginnen.</p>
<p><strong>Eure letzte CD „Disciples Of Doom“ ist nun schon fast zwei Jahre alt. Immer wieder bekommt ihr dafür gute Kritiken. Wird die neue Scheibe im gleichen Stil oder habt Ihr Veränderungen geplant?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>&nbsp;Auf der Scheibe wird es zu 100% Casket Inc. geben, dass kann ich schon mal verraten :). Wir haben wieder einen guten Mix aus Midtempo Nummern und thrashigen Stücken. Für Experimente außerhalb vom Heavy Metal sind wir zu Oldschool 😀 :D.</p>
<p><strong>Habt Ihr bei der neuen CD professionelle Hilfe oder wird es wieder eine reine Eigenproduktion mit Eigenvertrieb?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>Ich möchte die Vorgehensweise der ersten beiden Scheiben gerne beibehalten, deshalb wollen wir wieder mit Jan Pörschke (Produzent von „Unleash The Chaos“ und „Disciples Of Doom“) zusammen arbeiten. Wir sind mittlerweile zu einem Team zusammengewachsen und den qualitativen Sprung von der „Unleash…“ zur „Disciples…“ finde ich enorm. Jan kennt uns gut und weiß wie er mit uns arbeiten muss/kann. Außerdem bringt er die nötige Geduld mit, um es mit uns auszuhalten 🙂 :).</p>
<p><strong>Apropos professionelle Hilfe. Wie sieht es mit Booking aus? Bewerbt ihr Euch selbst auf Festivals? Sucht ihr Euch selbst Auftrittsmöglichkeiten oder könnt Ihr da schon auf einen Booker zurück greifen?</strong></p>
<p><strong>O</strong><strong>liver:</strong> Wir machen alles in Eigenregie. Ein Booker wird ja eingestellt um die jeweilige Band auf allen möglichen Festivals oder für möglichst viele Konzerte zu buchen. Wir müssen aber auch unseren Jobs nachgehen und jeder in der Band hat Familie. Daher müssen wir die Konzerte entsprechend in unser Arbeits-/Familienleben einbinden. Unser Booking sieht dann also so aus, dass artig die Bewerbungen für Konzerte oder Festivals geschrieben werden wenn die Kinder schlafen oder der Feierabend auf der Couch eingeleitet wird.</p>
<p><strong>Hattet ihr in der Corona-Pause Live-Auftritte in der Pipeline?&nbsp;Wie wollt Ihr Euch live in Zukunft aufstellen?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>Eins der Highlights für 2020 konnten wir zum Glück noch vor dem ganzen Corona Stress erleben: Die Wochenendtour mit TYSON und SECUTOR! Das war schon sehr cool. Das zweite Highlight für uns in diesem Jahr fällt leider aus: Das Stöfenpark Rock Festival in Marne im Juni. Wir machen aber weiter wie gehabt, gucken was geht und bewerben uns. Ich hoffe sehr, dass die Lage sich ab August/September entspannt und wir dann wieder live angreifen können.</p>
<p><strong> Metal aus D.e.a.t.h.m.a.r.s.c.h.e.n., dem Nabel der Welt. Wer ist auf das T-Shirt-Layout gekommen?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>&nbsp;Der Begriff „DEATHMARSCHEN“ stammt noch aus der ENRAGED Zeit. Unser damaliger Sänger Fritjof ist drauf gekommen. Das hat sich aber tatsächlich etabliert. Wenn wir Konzerte im Dithmarscher Umkreis spielen heißt es immer:“ ahha die Kapelle aus DEATHMARSCHEN“ 🙂 . Das Shirt selber hat unser Sänger Lars entworfen.</p>
<p><strong>Probenraum, eine CD-Produktion, Reisen zu Livegigs, Merch. Das alles kostet ordentlich Geld. Bekommt Ihr irgendwoher Unterstützung, womöglich von der Wacken Foundation?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: I</strong>ch möchte die Band zur neuen Scheibe gerne breiter aufstellen. Speziell zu den Dingen, die du gerade genannt hast. Die CD Produktionskosten müssen ja erst einmal von uns vorgestreckt werden und dann auch wieder rein kommen. Insofern wäre Unterstützung schon klasse. Gleiches gilt für´s Merch. Ich hab mich mit Kochi von TYSON drüber unterhalten und weiß daher, dass die Wacken Foundation da einen sehr guten Job macht. So etwas könnte ich mir auch für Casket Inc. vorstellen. Vielleicht schreibe ich Holger (Hübner) mal an 😉</p>
<p><strong>Euer Sänger Lars Newe wird gerne zwischen Bon Scott und Udo Dirkschneider einsortiert. Musikalisch passt das. Euer Stil geht ein wenig in Richtung Manowar. Absicht oder Zufall? Habt ihr Vorbilder oder werden die Parallel nur hereininterpretiert?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>Zufall. Ich glaube ich bin auch der Einzige in der Band der Manowar geil findet. Die Ähnlichkeit zu Manowar kommt meiner Meinung eher von den Texten zu Songs wie „Asgards Fall“ oder „Bravehammer“, also Songs über Schlachten, aber mit deutlich weniger „Hail, Kill, Die“ 🙂 :). Ich sehe das aber trotzdem als Kompliment :). Musikalische Vorbilder haben wir viele. Kuddel kommt aus dem Punk, Lars (Newe) ist alter Thrasher, ich bin mit Speed- und Heavy Metal aufgewachsen und unser Bassist Lars ist einer der größten Iron Maiden Fan´s der Welt (nach mir 😀 😀 😀 )</p>
<p><strong>Wie sehen Eure Ziele aus. Wo seht Ihr Euch in der Zukunft?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>Wir wollen auf jeden Fall ein noch stärkeres Album als „Disciples Of Doom“ herausbringen und Casket Inc. als feste Live-Größe etablieren. Ich persönlich will mit einem Instrumental das nächste Album beginnen aber da muss ich noch viel Überzeugungsarbeit innerhalb der Band leisten.</p>
<p><strong>Danke nochmals, dass ihr Euch die Zeit für uns genommen habt. Möchtet Ihr auf diesem Weg noch etwas an unsere Leser loswerden?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>&nbsp;vielen Dank für die Chance uns ein wenig zu präsentieren! Ich wünsche mir, dass wir alle gesund aus dieser Corona Scheiße kommen und dass die Liveszene zu alter Stärke zurück findet! Und checkt mal bitte alle die vielen großartigen Metalbands in Schleswig-Holstein! Es lohnt sich!!</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits: <a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka"><span style="color: #000080;">Norbert Czybulka</span></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-casket-inc-im-interview-02-05-2020">Support Your Local Heroes: CASKET INC. im Interview (02.05.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">8881</post-id>	</item>
		<item>
		<title>BLIND GUARDIAN &#8211; Im Gespräch mit Hansi Kürsch zum Orchester Album (Interview)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-im-gespraech-mit-hansi-kuersch-zum-orchester-album-interview</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2019 15:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[BLIND GUARDIAN]]></category>
		<category><![CDATA[DEMONS & WIZARDS]]></category>
		<category><![CDATA[HERR DER RINGE]]></category>
		<category><![CDATA[LEGACY OF THE DARK LANDS]]></category>
		<category><![CDATA[MANOWAR]]></category>
		<category><![CDATA[MARKUS HEITZ]]></category>
		<category><![CDATA[ORCHESTER ALBUM]]></category>
		<category><![CDATA[RUNNING WILD]]></category>
		<category><![CDATA[SAXON]]></category>
		<category><![CDATA[SPEED METAL]]></category>
		<category><![CDATA[TOLKIEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=5075</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Gut Ding will Weile haben. BLIND GUARDIAN Fans kennen das zu Genüge, denn zwischen den regulären Alben liegen traditionell mehrere</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-im-gespraech-mit-hansi-kuersch-zum-orchester-album-interview">BLIND GUARDIAN &#8211; Im Gespräch mit Hansi Kürsch zum Orchester Album (Interview)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Gut Ding will Weile haben. <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://www.blind-guardian.com/"><strong>BLIND GUARDIAN</strong></a></span> Fans kennen das zu Genüge, denn zwischen den regulären Alben liegen traditionell mehrere Jahre. Mit &#8222;Legacy Of The Dark Lands&#8220; enthüllen die Krefelder Barden endlich das Geheimnis, das sie seit fast 23 Jahren mit sich tragen und legen ihr lang erwartetes Orchester Album vor. In Zusammenarbeit mit Fantasy Auto Markus Heitz (&#8222;Die Zwerge&#8220;) ist ein Opus entstanden, der trotz fehlender Gitarren daran anknüpft, wo &#8222;Nightfall In Middle Earth&#8220; aufgehört hat. Wir telefonierten mit Hansi Kürsch und plauderten über die Entstehung des Albums, Markus Heitz die Verbindung zu den anderen Alben.<strong><br />
</strong></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie geht es Dir jetzt, wo alle Geheimnisse um das Album offenbart sind und Ihr endlich frei darüber sprechen könnt?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Ich fühl mich erleichtert und bin sehr stolz auf das Ergebnis. Erleichtert deshalb, weil ich teilweise an die Veröffentlichung schon nicht mehr glauben konnte. Es hat sich für mich schon wie eine unendliche Geschichte angehört und jetzt hören endlich die Erklärungen auf. Das Thema „Orchester Album“ kam gefühlt in jedem fünften Interview zur Sprache. Natürlich kam die Frage „Erklär mal, was ist denn das?“ mehrfach auf, weil man sich nichts darunter vorstellen konnte. Dann versucht man irgendwie etwas zu erklären, was nicht erklärbar ist, weil Musik erst erklärbar wird, wenn man sie gehört hat bzw. wenn man weiß, worum es geht. Ich habe mich häufig bemüht den Leuten mitzuteilen, was es ist. Man hat aber häufig die Fragezeichen über den Köpfen der Leute sehen können. Damit ist es jetzt endlich vorbei; entweder es gefällt oder es gefällt nicht (lacht), aber die Leute wissen jetzt, wovon wir gesprochen haben.</p>
<p><strong>Ja, das Orchester Album war schon ein Running Gag. Man hat sich schon immer über jedes reguläre Album gefreut und bei jedem Interview sprach man über die orchestralen Elemente, die dann sofort zu der Frage führten, wann denn das Orchester Album bleibt.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #808000;">Hansi:</span></strong> Genau. Am Nächsten dran waren wir tatsächlich zwischen 2006 und 2010. Da hab ich gedacht, dass wir jetzt auf dieses Orchester Album eingehen und dabei bleiben. Allerdings hatten wir noch nicht alle Leute zusammen, die wir brauchten und haben es dann irgendwann verworfen und uns entschlossen, erst ein reguläres Album zu machen. Das ist dann „At The Edge Of Time“ gewesen. In der Zeit haben wir dann praktisch die fehlenden Leute an Bord bekommen, u.a. das Prager Philharmonic Orchester, weshalb dieser Zwischenschritt durchaus Sinn gemacht hat. Da waren wir wirklich relativ nah dran, zumindest mit der Produktion anzufangen. Das haben wir dann aber wieder bis nach „Beyond The Red Mirror“ wieder verworfen. Danach haben wir aber gesagt, jetzt machen wir Nägel mit Köpfen und jetzt kommt dieses Teil! (lacht). Sonst wäre das Album wohl nie veröffentlicht worden und es hätte so ausgesehen, dass wir einfach nur quatschen. Da haben wir also wirklich mal die Chance beim Schopfe gepackt. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass diese finale Produktion, die weitestgehend aus technischen Geschichten, aus Mix und aus Gesängen bestand, so lange dauern würde. Davon bin ich von Tag 1 an nicht ausgegangen. Es hat sich dann relativ schnell herauskristallisiert, dass doch mehr zu tun ist, und dass es doch sehr viel aufwendiger ist, als gedacht.</p>
<p>Auch bei den Gesängen mussten mehrere Versuche gestartet werden, um die Intensität einzufangen, die dem Orchester gerecht wurde. Trotzdem hätte ich nicht gedacht, dass die Produktion noch so lange dauern würde.Wir haben seit 2009 immer wieder den einen oder anderen Song orchestertechnisch aufgenommen. Das ging in der Regel immer sehr schnell, so dass ein oder zwei Songs an einem Tag fertig waren. Aber das Editieren und Abmischen des Orchesters, so dass ich dazu performen konnte, hat eine Menge Zeit in Anspruch genommen. Das hat man so gar nicht auf dem Schirm.</p>
<p><strong>Bereits seit der „Nightfall“ kam die Idee des Orchester Albums erstmals auf. Man hatte bereits orchestrale Elemente genutzt und immer wieder etwas auf der Halde liegen. Als es dann aber ans Eingemachte ging, kann ich mir gut vorstellen, dass Ihr dann die kreative Box der Pandora geöffnet habt und Euch erstmals der wahre Umfang dieses Projektes bewusst geworden ist.</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Das war absolut so! Alleine das Finden des Orchesters war eine Herausforderung. Wir haben im Vorfeld bereits mit zwei Orchestern Testballons gestartet, die aus unserer Sicht nach hinten losgegangen sind. Da haben wir dann auch nicht weiter Zeit investiert, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, sondern sind straight an das dritte Orchester rangegangen. Dazwischen sind natürlich viele Monate ins Land gegangen, bis wir gemerkt haben, dass das Prager Orchester richtig für uns ist, weil die Leute einfach den passenden Sound hatten. Es war aber von der Umsetzung auch so ein Ding. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die von uns programmierten Songs von einem Orchester eingespielt werden mussten. Eigentlich denkt man, dass man alles ja schon auf dem Computer fertig eingespielt hat, alles harmonisch klingt und man damit 100%ig zufrieden ist. Theoretisch müsste man also problemlos in der Lage sein, das Ganze als Score ausdrucken zu lassen (es gibt schließlich sehr viele Programme dafür). Dem ist aber leider nicht so; du musst tatsächlich für jedes einzelne Instrument, das du bereits programmiert hattest, überprüfen, ob es für das klassische Instrument spielbar ist. Wenn dem so nicht ist, musst du erstmal ein geeignetes Instrument suchen, wo es spielbar ist. Das war nur eine der vielen Hürden. Beim Gesang war es nicht anders. Ich musste auch ausprobieren, mit welchem Härtegrad ich die Songs einsinge und was dazu passt. Ich habe es auch mal versucht so einzusingen, wie es ein klassischer Sänger gemacht hätte. Das hat uns aber nicht gefallen, weil es keine BLIND GUARDIAN Eier mehr gehabt hätte. Da mussten wir uns auch hinarbeiten, um diesen Härtegrad zu finden, der unserer Band entspricht. Gleichzeitig darf das Orchester nicht zu verzerrt werden und der narrative Teil muss transportiert werden. Das war dann auch nochmal ein Jahr Lehrgeld, bis ich wusste,wie ich zu singen habe. Da steckt insgesamt schon eine Menge Finesse drin.</p>
<p><strong>Ihr seid ja dafür bekannt, viel Zeit für ein Album zu brauchen, aber dann immer Euer perfektestes Ergebnis ins Rennen zu schicken. Wenn Ihr ein Album macht kommt im Nachgang immer raus, wie perfektionistisch und akribisch Ihr daran geht, um immer noch etwas mehr rauszuholen, als bei den Vorgängern. Das hat meiner Meinung nach mit dem Orchester Album auch gut geklappt.</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Das freut mich. Ich hoffe das sehen andere auch so (lacht).</p>
<p><strong>Was war Deiner Meinung der größte Erfolg und die größte Niederlage während der Entstehungsphase des Orchester Albums?</strong></p>
<p>Die Niederlage ist trotz allem die Zeit und, dass wir nicht in der Lage gewesen sind, das wesentlich früher zu veröffentlichen. Hinzu kommt, dass der Markt sich auch sehr verändert hat. Wir sind uns zwar sicher, ein zeitgemäßes Produkt auf den Markt gebracht zu haben, aber die Hörgewohnheiten haben sich auch so sehr verändert. Es gibt zum Glück auch Nostalgiker, die CD´s und Vinyl hören. Denen kann man unser Album so präsentieren, wie es von uns gedacht ist. Bei den Streaming Geschichten wird das schon etwas schwieriger. Die Leute denken hier nicht in Alben, sondern in Playlists. Da stellt sich die Frage: „ Was ist die korrekte Playlist für BLIND GUARDIAN Twilight Orchester?“(lacht). Soundtrack funktioniert nicht, wegen Gesang und einigen Metallern könnten die Gitarren und das ballernde Schlagzeug fehlen. Da wäre es sicherlich einfacher gewesen, dieses Album im Jahr 2005 zu veröffentlichen. Wenn ich ganz streng mit uns wäre, würde ich die lange Zeit als Niederlage werten. Auf der anderen Seite, wie Du bereits erwähnt hast, geben wir nichts heraus, von dem wir nicht komplett überzeugt sind. Ich glaube außerdem, dass der Sprung von der „Nightfall“ zu diesem Album nicht all zu groß ist, weil da das Erzählerische mit dabei ist.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="BLIND GUARDIAN TWILIGHT ORCHESTRA - War Feeds War (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/7bZjrn6IhOw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Thema „Streaming“ glaube ich, dass es viele Fans gibt, die noch die nostalgische Schiene fahren und CD´s und Vinyl bevorzugen. Besonders bei den Metalfans, da es so viele Special-Editions gibt, die auch schnell ausverkauft sind. Ich beispielsweise habe mir Euer Album gleich als Earbook und Vinyl geholt.</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Ach, Du bist derjenige, der wie verrückt bestellt! (lacht). Der größte Erfolg bei dem Album ist, dass es zu 100% BLIND GUARDIAN ist. Wir haben uns im Grunde neu erfunden, weil die Band außen vor war. Markus und Frederik konnten leider nicht mitspielen. Andre ebenfalls nicht, sondern hat ausschließlich komponiert. Der Gesang definiert die Band hier zwar, aber nicht ausschließlich. Ich glaube, dass jeder, der uns seit der „Nightfall&#8220; hört, bestätigen wird, dass das funktioniert.</p>
<p><strong>Als Fan hatte ich es nicht immer leicht mit Euch. Als Ihr 2002 den Schwenk zur „A Night At The Opera“ gemacht habt, wurden immer mehr orchestrale und bombastische Elemente drauf gepackt. Bei der „Beyond The Red Mirror“ hatte ich das Gefühl, dass man eine Symbiose aus den besten Queen Zutaten mit Bombast gemischt hat und den BLIND GAURDIAN Mantel drüber gelegt hat. Klingt geil, aber da fehlte mir persönlich das gewisse Etwas, was mich vollends ausflippen lässt. Als ich „Legacy Of The Dark Lands“ zum ersten Mal gehört habe, war das alte Feeling auf magische Weise sofort wieder da, was mir seit Jahren gefehlt hatte. Im Anschluss daran habe ich mir alle Scheiben nach der „Opera“ nochmal angehört und ein tieferes Verständnis dafür bekommen, wie die Entwicklung des Orchester Albums auf Eure regulären Werke abgefärbt hat. Ich kann mir vorstellen, dass diese Tatsache nicht nur mich, sondern auch andere Fans lange beschäftigen wird.</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Cool! Ich bin mir nicht so sicher, inwieweit das Orchester Album die regulären Alben befruchtet hat, oder umgekehrt. Ich sehe das aber auch so, wie Du, dass die Arbeiten an „Legacy Of The Dark Lands“ während all den Jahren mit definiert hat. Das Schöne an der ganzen Sache war, dass es bei Andre und mir nie Verständnislücken gab. Wir haben immer super gerne an den Sachen gearbeitet. Es gab nie die Situation, dass wir uns überlegen mussten, ob der Part so OK ist oder, ob wir den lieber weglassen sollten. Bei `War Feeds War` gibt es nur ein Mal den Refrain, statt der klassischen Wiederholung. Da waren wir uns auch sofort sicher, dass das so funktionieren würde. Es gibt immer wieder Momente bei jedem BLIND GUARDIAN Album, wo wir Elemente zurückhalten oder wieder rausschmeißen. Das ist aber schon seit der „Battallions Of Fear“ so gewesen. Das ist nicht in den letzten Jahren so entstanden, sondern Teil unseres Songwritings, dass wir sehr kritisch mit uns selbst ins Gericht gehen und jeden Part in seiner Form hinterfragen. Bei den klassischen Geschichten ist das nicht so passiert. Es ist einfach konzipiert worden und hat sich für uns immer sofort richtig angefühlt. Wir hätten natürlich auch Gitarren und Schlagzeug drauf packen können, die Diskussion gab es zu mehreren Anlässen. Wir sind aber immer wieder zu der Ursprungsidee zurückgekommen, dass es ein reines Orchester Album mit Gesang werden sollte. Wir hätten auch noch diverse Gastsänger an den Start holen können, wie bei Ayreon, um das Ganze aufzubauschen. So war das aber nicht konzipiert; da ist ein Typ, der springt in die Rollen der verschiedenen Charaktere rein und erzählt (als letztes Überbleibsel von BLIND GUARDIAN) die Geschichte. Ich gehe davon aus, dass die Leute, die die „Nightfall“ mochten, mit dem Orchester Album schnell warm werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beim Durchhören ist mir aufgefallen, dass `Harvester Of Souls` bereits auf der „Beyond The Red Mirror“ in Form von „At The Edge Of Time“ eingespielt wurde (nur halt mit Gitarren und Schlagzeug).</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Stimmt, Du hast recht. In gewisser Weise ist das ein Widerspruch zu dem, was ich die ganze Zeit erzähle. (lacht). Es stimmt auch, was Du vorher gesagt hast, dass mit der aktuellen Platte das Verständnis da sein könnte, wie die regulären Alben entstanden sind. An manchen Stellen kann man sogar raushören, welche Songs zu welchen Orchester-Projekten entstanden sind. `Wheel Of Time` ist beispielsweise ursprünglich für dieses Album konzipiert worden. Ich bin damals zu Andre gegangen und war der Meinung, dass diese Nummer für das Orchester Album nicht aussagekräftig genug war. Andre hat sofort geschaltet und wir haben daraus einen Bandsong gemacht. Haben wir gemacht, hat funktioniert, da hat BLIND GUARDIAN definitiv von dem Orchester Album schon profitiert (lacht). Bei „Beyond The Red Mirror“ ist es ähnlich gelaufen; dieses Mal kam Andre zu mir und meinte, er habe die Nummer geträumt und es würde sehr gut mit Gitarren klingen. Dadurch denkt man sich, dass einige Stücke bekannt vorkommen und man kann einige Hinweise wirklich in unseren früheren Alben entdecken, was wir selbst auch nicht wussten.</p>
<p><strong>Ihr habt mit dem Fantasy Autor Markus Heitz, der ja selbst auch ein großer Fan von Euch ist, zusammengearbeitet. Wie kam es zu dem Kontakt?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Wir waren uns schon um 2007 oder 2008 im Klaren, dass es kein Tolkien Konzept werden soll. Ich war mir aber auch im Klaren, dass ich das textliche Konzept alleine nicht stemmen kann, weil ich z.B. ja auch noch bei Demons &amp; Wizards dabei bin. Sonst hätte unser eigener Anspruch und die Qualität darunter gelitten. Ich habe mich also auf die Suche nach meinen Lieblingsautoren gemacht und in Deutschland ist Markus Heitz mit dem Zwerge Universum definitiv die Nummer Eins, so dass er meine erste Anlaufstelle war. Markus hat in den 90er Jahren als Rollenspieler BLIND GUARDIAN rauf und runter gehört und sich tierisch gefreut. Wir haben uns getroffen, gut verstanden und auch sehr schnell über den konzeptionellen Rahmen der Geschichte einigen können. Wir waren da sehr schnell auf einer Spur.</p>
<p><strong>Das glaube ich Dir sehr gerne. Das Buch „Die Dunklen Lande“ (angelehnt an die Geschichte des Orchester Albums &#8211; Anmerkung der Redaktion) hast Du aber auch gelesen, oder?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Musste ich ja (lacht). Das habe ich auch in der Entstehungsphase der Texte gelesen und konnte daher einiges an Vorwissen noch mit einbringen. Im Großen und Ganzen haben wir aber den Rahmen für „Legacy Of The Dark Lands“ schon davor erstellt.</p>
<p><strong>ACHTUNG SPOILER ZUR GESCHICHTE!!!</strong><br />
Ich wusste ja, dass Nicolas ein dunkles Geheimnis umgibt; ich wusste nur noch nicht, welches das war. Ich hab dann meine eigenen Schlüsse und Weisheiten draus gezogen und an Markus weiter geleitet. Er hat dann daraufhin die vier Reiter der Apokalypse rausgepackt und Nicolas zum ersten Reiter gemacht. Der erste Reiter ist nämlich nicht definiert und das Thema der Apokalypse ist ja etwas, was jemand nicht wirklich will. Daher gibt es beim ersten Reiter sehr viel Interpretationsfreiheit, was man auch positiv deuten kann, z.B. als Messias oder Jesus Christus. <strong>SPOILER ENDE</strong></p>
<p><strong>Beim Durchlesen der Texte kam auch der heilige Gral wieder ins Spiel. So ganz konntest Du die Finger nicht von der Thematik lassen, oder?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong> </span>Stimmt (lacht) `The Great Ordeal` unterscheidet sich atmosphärisch sehr von den anderen Stücken. An der Stelle brauchte ich aber die Templer. Ich konnte nicht im dreißigjährigem Krieg bleiben, ohne die Templer reinzubringen. Ich bin dann auf Recherche gegangen und habe herausgefunden, dass in Zeiten des dreißigjährigen Krieges ein Schreiben im Vatikan gefunden (und wieder verlegt) worden ist, dass die Templer von allen Anschuldigungen freigesprochen hat. Historisch, religiöser Kram quasi; ich habe dann die Nachfahren dieser Templer in die Geschichte eingebaut. Das musste ich dann irgendwann Markus gestehen, der die Templer nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Die haben aber im Laufe der Geschichte dann sehr gut reingepasst.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="BLIND GUARDIAN TWILIGHT ORCHESTRA - This Storm (OFFICIAL LYRIC VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/dR_VJ-jJosI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auch grafisch ist Euer Album sehr schön geworden. Insbesondere auf der Vinyl- und Earbook Edition kommen die Zeichnungen sehr gut zur Geltung.</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Ja, finde ich auch. Leider Gottes ist uns auch da die Zeit weggelaufen, sonst hätten wir mit Sicherheit noch mehr grafisch umgesetzt. Da wurde wirklich ein Hammer Job gemacht; alle Motive wirklich phantastisch!</p>
<p><strong>Der Comic dazu hat ja leider nicht mehr geklappt, wie es eigentlich geplant war.</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong> </span>Das wäre jetzt eine lange Geschichte, die mich viel Nerven gekostet hat. Da bin ich auch nicht ganz drüber weg, wobei wir beim Thema „Niederlagen“ wären. Aber die Geschichte ist auch noch nicht ganz zu den Akten gelegt, um es mal so kurz zu sagen.</p>
<p><strong>Ihr habt ja noch bei Euren Sessions zu „Nightfall In Middle Earth“ einiges an Material gehabt, was später veröffentlicht wurde. `Doom´ wurde beispielsweise als Bonustrack bei der „Beyond The Red Mirror“ verewigt und `The Tunes Of War` gab es limitiert auf einem Rock Hard Sampler. Wie schaut´s bei „Legacy Of The Dark Lands“ aus? Habt Ihr auch noch Material, was später veröffentlicht werden kann?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Produktionstechnisch haben wir alles benutzt, was wir auch vorbereitet hatten. Aber in der Phase sind andere Songs entstanden, die wir noch nicht angepackt haben, was die Umsetzung mit dem Orchester angeht. Die sind in der Komposition fertig und könnten veröffentlicht werden, aber wir haben jetzt bereits nochmal zwei neue Nummern komponiert. Ich will mich da nicht festlegen, aber ich glaube, dass wir vielleicht in den nächsten 10 Jahren (lacht) ein neues Orchester Album veröffentlichen werden.</p>
<p><strong>Ihr habt ja auch noch ein reguläres Album in der Mache. Letzter Stand war, dass die Drumspuren noch eingespielt werden mussten und es dann veröffentlicht werden kann. Wann wird das ungefähr sein?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong> </span>Wir haben bereits zwei Nummern mit dem Schlagzeug fertig. Wir werden voraussichtlich März oder April 2020 in die Produktion gehen und nochmals alles überarbeiten. Die Idee ist im März zu veröffentlichen und dann wieder auf Tour zu gehen.</p>
<p><strong>Wie schaut es mit einer Live-Umsetzung des Orchester Albums aus? Gibt es da bereits Pläne oder ist es überhaupt realistisch für Euch?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Das ist sehr realistisch, aber braucht natürlich seine Zeit, bis wir das reguläre Album fertiggestellt und dann auf Tour gewesen sind. Ob es eine klassische Konzerthalle oder eine „normale“ Konzerthalle werden wird, kann ich noch nicht sagen. Es hängt davon ab, mit wem wir zusammen arbeiten und wer mit der intelligentesten Idee um die Ecke kommt. Praktischer und einfacher umsetzbar ist die Once-In-A-Lifetime Nummer, wo man eine Uraufführung macht und sich überlegt, ob man sowas überhaupt noch einmal macht. Gib uns circa ein halbes Jahr Zeit, dann müssen wir eh an die Öffentlichkeit und sagen, wie es ablaufen wird. Es wird aber passieren.</p>
<p><strong>Ihr seid mittlerweile seit über 30 Jahren im Geschäft. Könntet Ihr Euch vorstellen, einmal eine BLIND GUARDIAN Biographie zu veröffentlichen?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Wir sind zumindest an einer Bandbiographie seit Jahren dran und werden seit Jahren in regelmäßigen Abständen mit Anfragen malträtiert. Derjenige, der jetzt an der Bandbiographie schreibt, ist recht nah an BLIND GUARDIAN dran, das wäre dann schon einmal eine von uns autorisierte Biographie.</p>
<p><strong>Danke für das Gespräch! Da Ihr in der Band große Kuchenfans seid, wünschen wir Euch ein schönes Wochenende und einen leckeren Kuchen. Alles Gute für BLIND GUARDIAN!</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Dankeschön und Euch auch einen schönen Kuchen (lacht).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #800000;"><strong>/Sebastian Radu Groß</strong><span style="color: #000000;"> (Chefredakteur des NIC &#8211; NordMensch in Concerts Online Magazine)</span></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-im-gespraech-mit-hansi-kuersch-zum-orchester-album-interview">BLIND GUARDIAN &#8211; Im Gespräch mit Hansi Kürsch zum Orchester Album (Interview)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5075</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
