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	<title>PANTERA Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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		<title>BLACK SABBATH- Warum der Abschied so wichtig ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2025 18:52:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>„Was ist das?“ fragt mein kindliches Ich meinen Vater, mit dem ich Auto fahre. Ein seltsames Klopfen, gefolgt von einem</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/black-sabbath-warum-der-abschied-so-wichtig-ist">BLACK SABBATH- Warum der Abschied so wichtig ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>„Was ist das?“ fragt mein kindliches Ich meinen Vater, mit dem ich Auto fahre. Ein seltsames Klopfen, gefolgt von einem schwingenden Geräusch, während eine Computerstimme „ I am Iron Man“ spricht, flutet die Autoboxen, während mein Vater mich ansieht und anlächelt, als hätte ich einen uralten Schatz gefunden. „Das sind <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://blacksabbathapparelshop.com/?fbclid=IwY2xjawLaWkJleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBZZE9oYVdUQ1ZRTEdjWTdOAR6WnWpVNGQGnxaucL5Qy4NgTIxa3EL_d7GYA9v1Qp2WMZke299lVITPX5iwzg_aem_lKafgk8JvQjAiuqjtl3ZTg">Black Sabbath</a></span></strong>“ höre ich ihn noch ehrfürchtig sagen, ehe das Gitarrenriff meine Welt für immer verändern sollte.</p>
<p>An dieser Stelle könnte ich jedes Album aufzählen, verschiedene Stationen meines Lebens einzelnen Songs zuordnen oder einfach nur eine epochale Lobeshymne auf Tony Iommi schreiben, dessen Riffs mein Leben für immer bereichert haben. Auch könnte ich über den irren Ozzy schwärmen, der bei einem Konzert einer Fledermaus den Kopf abgebissen hat und dessen Stimme gemeinsam mit Zakk Wyldes (und natürlich Randy Rhoads) Riffs fester Bestandteil meines Lebens ist. Das überspringe ich alles, denn ich bin mir sicher, dass es vielen da draußen ähnlich geht wie mir. Ich hatte das Glück und konnte die Band in unterschiedlichen Besetzungen live sehen. Auch wenn Black Sabbath einige Sänger am Start hatten, so begann doch alles in der Originalbesetzung mit Bill Ward, Geezer Butler, Ozzy Osbourne und Tony Iommi in Birmingham. Am 5. Juli 2025 wurde dort (unter enorm großem Aufwand und Hype) das letzte Konzert einer Legende veranstaltet.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-32309 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938.jpg?resize=225%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="225" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=1536%2C2048&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" />Finale Konzerte großer Legenden gibt es leider mehrere und verlieren daher ihre Bedeutung; die letzte große Kiss Tour ist dabei ein Running Gag und wenn sich eine Band verabschiedet, so soll sie doch bitte für immer von der Bildschirmfläche verschwinden, oder? Black Sabbath hatten ebenfalls eine Tour hinter sich, die mit „The End“ Bände sprach. Grund dafür war der Gesundheitszustand von Tony Iommi, dessen (zum Glück geheilte) Krebserkrankung und Ozzys Gesundheit ein ausuferndes Touren unmöglich machten. Als das „Back to the Beginning“ Konzert angekündigt wurde, hätte man das Gleiche vermuten können, wie es bei anderen Farewell Touren gehandhabt wird; vor der endgültigen Bühnenrente nochmal schnell die Taschen mit Geld vollstopfen, um sich dann im Ruhm vergangener Tage zu sonnen. Ozzys Managerin Sharon Osbourne und Tony Iommi hatten da einen anderen Ansatz: noch einmal alles in die Waagschale werfen und eine riesengroße Rockparty veranstalten, ehe der letzte Vorhang endgültig fällt. Die Liste der auftretenden Bands liest sich dabei wie ein feuchter Traum der Rock und Metal Hall of Fame. Im Fokus standen neben Black Sabbath auch Ozzy, dessen Lebensstil nun seinen erbarmungslosen Tribut forderte. Wenn selbst Rocklegende Lemmy schon sagt, dass Ozzys Partywut ihm zu extrem ist, dann will das schon etwas heißen; doch hinter dem gebrechlichen Körper verbirgt sich immer noch jener schalkhafte Charakter, der die Menge zum Toben bringt, und mit seinem „God bless you aaaaaaaall!“ Generationen von Musikern geprägt hat. Allein die Tatsache, sich in diesem Zustand noch einmal auf die Bühne zu trauen, verdient alleine für sich schon Respekt.</p>
<p>Was macht dieses Konzert so besonders? Das Billing spricht schon allein Bände, aber es sind vielmehr die kleinen Ereignisse und Worte zwischen den Zeilen, die hier zu Tränen rühren und das Herzblut deutlich werden lassen. Da verliert mal eben der Slipknot Drummer backstage die Fassung, weil er Bill Ward leibhaftig live bewundert hat, der ihn in seiner Jugend so sehr geprägt hat. James Hetfield liefert mit seiner Ansage „Ohne Black Sabbath würde es Metallica niemals geben!“ ein klares Statement ab. Steven Tyler (Aerosmith) überrascht mit seinem unangekündigten Auftritt, während Slayer einerseits einen verbalen Kniefall vor Sabbath aufführen, ehe sie mit ihren Schwergewichten (z.B. „Angel of Death“) das Stadion in eine infernalische Moshpit verwandeln. Jason Momoa (Aquaman) kündigt mal eben Pantera auf der Bühne an, ehe er in die Menge springt, um zu „Cowboys from Hell“ gemeinsam mit allen anderen Fans hemmungslos durchzudrehen. Weltweit sind viele Musiker aus unterschiedlichen Rock- und Metalsparten angereist, um als Gäste dabei sein zu können, wenn eine Legende noch einmal abliefert und backstage macht Sid Wilson (Slipknot) &nbsp;Kelly Osbourne einen Heiratsantrag.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft wp-image-32314 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267-265x300.jpg?resize=265%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="265" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=265%2C300&amp;ssl=1 265w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=904%2C1024&amp;ssl=1 904w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=768%2C870&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=1355%2C1536&amp;ssl=1 1355w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=1807%2C2048&amp;ssl=1 1807w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 265px) 100vw, 265px" />Den Gig selbst muss ich gar nicht im Detail beschreiben, darüber gibt es bereits viele Videos und Artikel im Netz. Allerdings möchte ich 2 Dinge hervorheben, die mich in meinen Grundfesten erschüttert haben: Ozzy tritt in einem (liebevoll gestalteten) Thron auf und unterstreicht, dass er mit jedem Atemzug seines geschundenen Körpers die Musik l(i)ebt! Zweitens: die Rock-/Metalgemeinde lebt vom rebellischen Gedanken, sein eigenes Ding durchzuziehen und gleichzeitig liebevoll und respektvoll untereinander (und miteinander) umzugehen. Neben den emotionalen Beiträgen in den sozialen Medien und den von Herzen kommenden Ansagen der beteiligten Bands ist Zakk Wylde ein gutes Beispiel, der während des gesamten Auftritts ein wachsames Auge auf Ozzy geworfen hat, ihn bei den Vocals unterstützt hat und wie ein Bruder auf ihn geachtet hat. Das spiegelt sich im Zusammenspiel auf der Bühne wider und verleiht dem tränenreichen Moment, in dem Ozzys Stimme mit den Emotionen bei „Mama I´m coming home“ zu kämpfen hat, mehr Gewicht. In diesem Moment ist genau das am besten sichtbar, was ich bereits mein Leben lang auf Konzerten und Festivals erlebt habe: der Zusammenhalt jener Menschen, deren Musikgeschmack verbindet und als (ehemalige Außenseiter-) Familie zusammenschweißt. Fernab von profitgeilen Massenveranstaltungen und digitalen Followerzahlen ist dieses Abschiedskonzert von Black Sabbath so wichtig, weil es den Grundgedanken des Rock´n Roll und der Metalgemeinde widerspiegelt. Vielleicht haben wir mit diesem Woodstock des Metal nicht nur den Abschied von Ozzys Bühnenpräsenz, sondern auch das Ende einer Ära erlebt, in der sich große Bands vergangener (und präsenter) Tage einmal versammelt haben. Etwas endet, macht Platz für die Jugend und etwas Neues beginnt; so ist nun mal der Lauf der Welt. Auch wenn ich diesen Moment „nur“ digital erleben konnte, so wurde hier ein langfristiges Vermächtnis hinterlassen, an das man sich noch sehr lange erinnern wird.</p>
<p><strong>Sebastian Radu Groß</strong></p>
<p>Eine vollständige Analyse der kompletten BLACK SABBATH Biographie könnt ihr in meinem aktuellen Buch „Pitwalker- Tagebuch eines Headbanger Nerds“ nachlesen. Das Buch ist kostenlos erhältlich und kann hier runtergeladen werden: <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/pitwalker/">https://www.radunator.de/pitwalker/</a></span></p>
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		<title>Lesen ist Metal ! &#8211; Im Interview mit Nico Rose</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Apr 2023 11:48:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>„Lesen ist Metal“ &#8211; Egal, ob Kultbücher wie „Kumpels in Kutten“ , oder „At Dawn They Sleep“, es haben bereits</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>„Lesen ist Metal“ &#8211; Egal, ob Kultbücher wie „Kumpels in Kutten“ , oder „At Dawn They Sleep“, es haben bereits einige Metalfans auch als Autoren ihre Duftmarke im Büchersektor gesetzt, um sich mit dem Phänomen unserer Lieblingsmusik intensiv zu beschäftigen. <span style="color: #003366;"><strong>Nico Rose</strong></span> hat mit „Hard, Heavy &amp; Happy“ die seelisch-emotionale Seite des Metals aus psychologischer Sicht beleuchtet. Sein neues Buch „Heavy Metal B(r)ands“ steht bereits in den Startlöchern; Grund genug, um mit ihm an einem verregneten Karfreitag via Skype über ungelebte Leben, Kürbisse und Konzerte zu plaudern.</p>
<p>„Der Typ ist einer von uns; du musst dir unbedingt sein Buch reinziehen!“ So hat mir mein bester Kumpel Nico&#8217;s Buch „Hard, Heavy &amp; Happy“ angepriesen. Bestellt, gelesen und direkt zugestimmt, denn in vielen Passagen spricht mir Nico nicht nur aus der Seele, sondern hat auch ähnliche Erfahrungen, wie ich gemacht. Man hat beim Lesen das Gefühl, dass ein guter Kumpel bei einem (oder mehreren?) Bierchen etwas über die Beschaffenheit des Metals erzählt. Dabei analysiert er viele unterschiedliche Aspekte, ohne den Humor dabei zu verlieren („Wie viele Kalorien verbrenne ich wohl beim Headbangen?“). Mit diesem Feedback starten wir in unser Gespräch, wobei wir auch die Anfänge des Buchprojekts beleuchten.</p>
<blockquote><p>„Es war kein radikaler Schritt, sondern ein langsamer Prozess in die Selbstständigkeit. Für ein Buch musst du monatelang jeden Tag etwas Zeit investieren, damit es richtig anläuft. Letzten Endes habe ich ja nicht meinen Job für das Buch aufgegeben, sondern mein Fokus ist in erster Linie das Coaching. (weitere Infos auf der <a href="https://nicorose.de/"><strong><span style="color: #003366;"><span style="color: #ccffff;">Homepage</span></span></strong></a>). Das Schreiben ist eigentlich ein Hobby und eine Herzensangelegenheit; machen wir uns nichts vor, reich kann man damit nicht werden. Bei den meisten Lesungen zahle ich drauf und ich kann froh sein, wenn ich teilweise die Hotelkosten rausbekomme, wenn die Lesung mal weiter weg ist. Als 45 jähriger Familienvater zweier Kinder und mit einem Haus hast du nur mit dem Schreiben keine Chance, wenn du nicht gerade ein Bestseller-Autor bist.“</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=5ZBWTmAQCJg" title="Hard, Heavy &amp; Happy: &quot;Erst dann, wenn ich´s nicht mehr spüren kann...&quot; | Teil 6" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/5ZBWTmAQCJg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
</blockquote>
<p>Hier sind schon die ersten Vergleiche zum Bandleben generell zu sehen; Amorphis hatten beispielsweise mit der Veröffentlichung der „Tales from the thousand Lakes“ neue Maßstäbe gesetzt und die Death Metal Szene in Sachen Innovation und Experimenten revolutioniert. Finanziell hatten sie allerdings nichts davon, sondern schliefen auf dem Boden und sahen nur sehr wenig von dem hart erarbeiteten Geld. Weitere Hintergründe kann man sich in der BIOGRAPHIE durchlesen. Dabei stellt sich mir die Frage, was Nico selbst privat liest.</p>
<blockquote><p>„Ehrlich gesagt lese ich in erster Linie nur Sachbücher“ gibt er lachend zu Protokoll. „Ich würde auch mal gerne eher Goethe oder Shakespeare lesen, aber mich interessiert eher die Literatur, bei der ich auch Input für meine tägliche Arbeit bekomme. Es mag unwahrscheinlich langweilig erscheinen, aber ich habe da ein analytisches Lesebewusstsein und ziehe mir immer die Infos aus den Büchern, die mir bei meiner täglichen Arbeit helfen.“</p></blockquote>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24665" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?resize=198%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="198" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?resize=198%2C300&amp;ssl=1 198w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?resize=676%2C1024&amp;ssl=1 676w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?resize=768%2C1163&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?resize=1014%2C1536&amp;ssl=1 1014w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?resize=1352%2C2048&amp;ssl=1 1352w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Hard-heavy-and-happy.jpg?w=1606&amp;ssl=1 1606w" sizes="auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px" />Mit „Hard, Heavy &amp; Happy“ kann Nico bereits einen Bestseller für sich verbuchen; sein zweites Metal-Buch &#8222;<a href="https://www.amazon.de/Heavy-Metal-ands-Metalbands-Marketing/dp/3868819193/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2A6W49C9RNW49&amp;keywords=Heavy+MEtal+Brands&amp;qid=1681505793&amp;sprefix=heavy+metal+brands%2Caps%2C82&amp;sr=8-1">Heavy Metal B(r)ands</a>&#8220; kommt im Mai heraus. Grund genug, um nach der Idee zum neuen Hirnfutter nachzufragen.</p>
<blockquote><p>„Die Idee war einfach da; es gab im Vorfeld keinen großen Plan. Das Thema Marketing kann natürlich sehr trocken sein; trotzdem kann man sich fragen, mit welchen Mitteln einige Bands groß werden bzw. auch groß bleiben. In den 80ern hat man beispielsweise viel mit Plattenverkäufen verdient und die Einnahmen aus der Tour kamen dann noch obendrauf. In den Zeiten von Spotify und Co funktioniert das nicht mehr. Es gibt einige Bands wie z.B. Arch Enemy, die sich langfristig etabliert haben und gut davon leben können. Der Rest hat es da schon viel schwerer. In diesem Buch fließen gleich 2 meiner Interessen zusammen; ich habe mich bereits in meiner Doktorarbeit mit Marketing beschäftigt und mache das ja auch immer noch in meiner täglichen Arbeit. Es gibt da auch in der Metalwelt spannende Parallelen. Eine der größten Gefahren, mit denen erfolgreiche Bands sich rumschlagen müssen, ist z.B. der Vorwurf, alles nur für den Kommerz zu tun. Nimm z.B. Metallica, da gibt es ja teilweise neverending shitstorms. Viele nehmen beispielsweise James Hetfield in Schutz und verteufeln Lars, weil er doch alles nur wegen der Kohle machen würde. Wenn man sich mehr damit beschäftigt (beispielsweise mit der Doku „Some kind of Monster“ – Anmerkung der Redaktion) wird man feststellen, dass Lars und James die beiden kreativen Köpfe der Band sind. Schaut man sich an, was James in sein Jahrbuch der Schule reingeschrieben hat, findet man den Satz „Play Music and get rich“. Das wirft sofort ein anderes Licht auf die Gesamtsituation. Ich habe das Glück, METALLICA erst später für mich entdeckt zu haben. Dadurch kann ich sowohl die alten, als auch die neueren Alben für mich entdecken. Aus Marketingsicht positioniert sich jede Metal-Band anders: Auch in der Metalszene gibt es beispielsweise den Marktführer, den Underdog, den Technikführer oder das Enfant Terrible&#8230;&#8220;.</p></blockquote>
<p>Auf die Frage, welche Trademarks von Bands Nico persönlich schätzt, kommen wir schnell in die Nostalgieschiene.</p>
<blockquote><p>„Da ich ein großer Helloween Fan bin, waren da natürlich die Kürbisse ein ganz großes Ding. Damals hatte ich auch viele Poster und Shirts von den Bands. Gerade bei Markenzeichen von Bands schlägt sich die Brücke leicht zu Marketingstrategien: „Nimm z.B. Eddie von Maiden. Er zählt als Brand Heritage („Marken-Erbe). Jeder kennt die Figur des Eddie und sie ist im Grunde auch immer, wenn auch immer in neuen Umgebungen und mit neuen Details. Dieses Prinzip nennt man „relative Invarianz“. Fans wären schwer enttäuscht, wenn Eddie nicht auf dem Plattencover erscheinen würde. Allerdings gibt es ihn als Samurai, als Dämon oder auch als Pharao. Dadurch haben Maiden eine Kultfigur kreiert, die in ihren Variationen unterschiedlich ist, aber im Kern immer gleichbleibt und den jeder sofort mit der band verbindet.“</p></blockquote>
<p>Dies ist nur eine der vielen Punkte, die mit „Heavy Metal B(r)ands“ näher behandelt werden.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24667" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/heavy-metal-b-r-ands-pdf-nico-rose.jpeg?resize=203%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="203" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/heavy-metal-b-r-ands-pdf-nico-rose.jpeg?resize=203%2C300&amp;ssl=1 203w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/heavy-metal-b-r-ands-pdf-nico-rose.jpeg?w=405&amp;ssl=1 405w" sizes="auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px" />Wenn man sich doch gut mit Marketing auskennt, drängt sich die Frage auf, ob man nicht auch Lust hätte, für eine Band die Promo zu gestalten. Hier zieht Nico allerdings direkt die Handbremse.</p>
<blockquote><p>„Das wäre nicht mein Fachgebiet, weil ich mich hier für zu unkreativ halte. Ich kann zwar eine strategische Marktposition ermitteln und gerade für die Bands, die in der heutigen Zeit aufwachsen ist das auch von sehr viel mehr Bedeutung als beispielsweise noch vor 10 Jahren, aber für die Promo braucht es einen kreativen Kopf.“</p></blockquote>
<p>Hier wird auch die Brücke zu Götz Ulmer geschlagen, der ebenfalls bei „Heavy Metal B(r)ands“ mitgewirkt hat.</p>
<blockquote><p>„Götz ist definitiv der kreative Kopf! Er ist ja auch Kommunikationsdesigner und hat alles im Buch richtig gut gestaltet. Ich bin für ca. 70% des Inhalts verantwortlich, während Götz den Rest geschrieben und zusätzlich die ganze Gestaltung gemacht hat. Wir haben uns im Wacken-Universum kennengelernt und dann den Metallity Verein mitgegründet. Er ist auch Schlagzeuger und kommt eher aus der Punk Ecke. Außerdem ist er leidenschaftlicher Rose Tattoo Fan. Wir haben uns viel ausgetauscht und es gab bestimmt auch viele Momente während der Entstehungsphase des Buches, in denen er es vielleicht auch bereut hat. Es war sein erstes Buch und er hat die viele Arbeit zu Beginn vielleicht etwas unterschätzt. Aber letzten Endes hat er eine fantastische Arbeit abgeliefert. Ich bin schon gespannt auf die Reaktionen der Leser. Es gibt bestimmt einiges, das sauer aufstößt oder zu kommerziell wirkt. Da haben wir uns gedacht: Wenn schon Kommerzkacke, dann richtig!“</p></blockquote>
<p>Auch in Sachen Konzerte ist Nico sehr umtriebig. Nach einem kurzen Fachsimpeln über MANOWAR, kommen wir zu seiner Schockliebe THE OTHER, die er auf dem Wacken zum ersten Mal gesehen hat.</p>
<blockquote><p>„Das war wirklich eine Geschichte: ich war auf dem Wacken und durfte meine Lesung zu „Hard, Heavy &amp; Happy“ machen. Es war ein aufregender, aber auch sehr anstrengender Tag. Ich habe viel gequatscht und auch viele Bücher signiert. Da ich eigentlich eher der introvertierte Typ bin, macht es zwar sehr viel Spaß, aber ich brauche dann auch irgendwann meine Ruhe. Nach dem Tag torkelte ich also an einer Stage vorbei und hab noch die letzten 20 Minuten vom THE OTHER Set mitbekommen. Ich war sofort schockverliebt! Kurioserweise haben wir uns dann später noch getroffen. Ich traf den Sänger backstage beim Essen und meinte nur „Hey, du bist doch der Sänger von THE OTHER.“ Er meinte daraufhin zu mir „Hey, du bist doch der Minister (von Nicos Facebook Seite &#8222;Ministerium für Schwermetall&#8220;- Anmerkung der Redaktion).&#8220; Nach dem Wacken blieben wir in Kontakt und haben uns gegenseitig Pakete zugeschickt; ich habe ein Shirt bekommen und er mein Buch. Seitdem besuche ich viele Konzerte von THE OTHER, wenn es sich machen lässt.“</p></blockquote>
<p>Aber auch Pantera, Ghost und Iron Maiden stehen auf dem Zettel. Zu Rammstein hat Nico ebenfalls eine besondere Verbindung:</p>
<blockquote><p>„Durch Rammstein lerne ich Europa kenne. Ich war schon in Barcelona, Nijmegen und dieses Jahr geht´s nach Budapest.“ Gerade nach der Pandemie dürften viele von uns einen ebenso großen Hunger nach Livekonzerten verspüren.</p></blockquote>
<p>Wir sprechen viel über Musik, hören sie gerne und schreiben auch darüber. Aber kam mal der Gedanke, sich selbst an ein Instrument zu setzen?</p>
<blockquote><p>„Ich habe mit 6 Jahren mit Orgelspielen angefangen. Später mit ca. 14 Jahren habe ich dann Metal gehört und auch mit Synthesizern was gemacht. An die Gitarre bin ich erst relativ spät mit 18 rangekommen. Ich habe dann auch Schlagzeug programmiert, Texte geschrieben und Gitarren aufgenommen.“</p></blockquote>
<p>Was wie ein Multitalent klingt, wird aber in die Vergangenheit verbannt.</p>
<blockquote><p>„Ich war jung und meine Texte waren melancholisch und beschäftigten sich u.a. mit Liebeskummer und Weltschmerz. Es dauerte aber nicht lange, bis ich mit meinem Leben glücklich und zufrieden war. Heute habe ich das Glück mit einer Familie, 2 Kindern  und Katzen in einem Haus zu leben. Ich habe meine alten Aufnahmen teilweise noch auf 3,5 Disketten abgespeichert. Wenn ich die heute mit den Texten veröffentlichen würde, wäre es mir irgendwie peinlich, weil es nicht mehr authentisch wäre. Ich wüsste auch heute nicht mehr, worüber ich schreiben sollte, denn ich bin tatsächlich glücklich.“</p></blockquote>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24668" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/schwermetall-Logo.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/schwermetall-Logo.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/schwermetall-Logo.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/schwermetall-Logo.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/schwermetall-Logo.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/schwermetall-Logo.jpg?w=1170&amp;ssl=1 1170w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Unterm Strich spielt jeder seine eigene Rolle in seinem Leben und im Leben anderer. Statt Musiker zu sein, fällt Nico die Rolle des analytischen (Metal-)Autors zu. Man darf sich definitiv auf weiteren Lesestoff freuen, denn auf seiner Facebook Seite „Ministerium für Schwermetall“ gibt er bereits an, dass er mit dem Gedanken spielt, ein Kinderbuch zu veröffentlichen.</p>
<blockquote><p>„Vielleicht kennst du die Theorie der „ungelebten Leben“: man fragt sich am Ende des Lebens, ob man nicht etwas verpasst hat. Als Musiker sehe ich mich da nicht, sondern trage da eher meinen Teil mit dem Schreiben bei.“</p></blockquote>
<p>Hier sind wir uns vollständig einig, denn Schreiben prägt und Lesen ist schließlich ebenfalls Metal, wie eingangs erwähnt. Es wird noch einiges von Nico zu Hören und zu Lesen sein. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, besucht gerne seine <a href="https://nicorose.de/"><span style="color: #003366;"><strong>Homepage</strong></span></a> oder folgt ihm auf seiner Facebook Seite <a href="https://www.facebook.com/MetalMinisterium"><strong><span style="color: #003366;">Ministerium für Schwermetall</span></strong></a>. Das neue Buch kann ebenfalls vorbestellt werden und freut sich auf neugierige Augen.</p>
<p><strong>Redakteur: <span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lesen-ist-metal-im-interview-mit-nico-rose">Lesen ist Metal ! &#8211; Im Interview mit Nico Rose</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>BLOOD RED THRONE &#8211; Kreativer Overkill &#8211; Interview mit Daniel „Død“ Olaisen</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/kreativer-overkill-interview-mit-daniel-dod-olaisen-blood-red-throne</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2020 17:28:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[BIG CITY]]></category>
		<category><![CDATA[BLOOD RED THRONE]]></category>
		<category><![CDATA[COBOLT60]]></category>
		<category><![CDATA[Lunatic Invasion]]></category>
		<category><![CDATA[Megadeth]]></category>
		<category><![CDATA[PANTERA]]></category>
		<category><![CDATA[SATYRICON]]></category>
		<category><![CDATA[SCARIOT]]></category>
		<category><![CDATA[YNGWIE MALMSTEEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>BLOOD RED THRONE gehören nicht unbedingt zu den bekanntesten DEATH METAL Kapellen dieses Planeten, obwohl sie bereits seit 1998 sowohl</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/kreativer-overkill-interview-mit-daniel-dod-olaisen-blood-red-throne">BLOOD RED THRONE &#8211; Kreativer Overkill &#8211; Interview mit Daniel „Død“ Olaisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><strong><a href="https://www.bloodredthrone.com/?fbclid=IwAR2UjDk04XNfntDSKutMx6hn6qWrTzc2lQjHSYiH_obVubntdz9tVS5x334"><span style="color: #003366;"><span style="color: #993300;">BLOOD RED THRONE</span></span></a> gehören nicht unbedingt zu den bekanntesten DEATH METAL Kapellen dieses Planeten, obwohl sie bereits seit 1998 sowohl Lautsprecher, als auch Konzerthallen beschallen. Es isteine simple Mail, die mich durch Zufall mit Mastermind Daniel „Død“ Olaisen in Kontakt treten lässt und dabei eine extrem kreative Ader zutage fördert. Vorhang auf für ein Nerdgespräch über Death Metal, Satyricon und klassischen Hardrock.</strong></p>
<p><strong>Hi Daniel und erstmal danke für deine Zeit! Bitte stell doch mal <span style="color: #993300;">BLOOD RED THRONE</span> jenen Leuten vor, die euch bisher noch nicht kennen.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #993300;">Daniel:</span></strong> &#8222;OK! BRT ist seit 1998 meine Hauptband. Ich habe sie damals aus der Taufe gehoben und bin der einzige, der konstant an Bord ist. Wir haben bisher neun fiese Death Metal Klumpen aufgenommen und mehrmals in der ganzen Welt gespielt. Ich würde gerne sagen, dass wir eine Old school Band sind, aber wir haben auch moderne und auch einige Black Metal Riffs an Bord. Aber wir sind definitiv eine norwegische Death Metal Band!&#8220;</p>
<p><strong>Lass uns eine kleine Reise zurück in die Vergangenheit machen, als die Band gegründet wurde. Wie kam es zur Gründung und hast du Tchort und Freddy bereits vorher gekannt?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #993300;">Daniel:</span> </strong>&#8222;Damals 1993 habe ich angefangen Death Metal Riffs zu schreiben, habe allerdings nie einen passenden Drummer gefunden. Black Metal war damals stark angesagt, also habe ich auch damit angefangen. Ich habe 1994 eine Demo rausgebracht (Seizure) mit einem Drumcomputer und ohne Gesangslinien. Sogar heute ist es noch eine recht coole Demo. Jedenfalls bin ich 1996 zu Satyricon gekommen und während meinen ersten drei Jahren bei ihnen, habe ich 1997 meine erste Band Scariot gestartet. Ein Jahr später gründete ich BLOOD RED THRONE; Tchort kannte ich seit 1994 und er habe ihn bei Satyricon als Bassist gewinnen können. Seit wir zusammen spielten wussten wir, dass wir gemeinsam eine Death Metal Band gründen wollen. Bereits damals hat er mir viele Riffs gezeigt. Einige davon waren Green Carnation Zeug und einiges davon hat es auf die neueren Green Carnation geschafft. Jedenfalls brauchten wir einen Schlagzeuger und da zog dieser fantastische Typ Freddy in unsere Heimatstadt, um dort zu studieren. Wir nahmen schnell Kontakt mit ihm auf und verbrachten einige Tag im Proberaum, wo wir alte Deicide und Death Songs coverten. Eine sehr geile Zeit! Im Anschluss daran haben wir als BLOOD RED THRONE geprobt und nach zwei Demos unser erstes Album „Monument of Death“ veröffentlicht.&#8220;</p>
<p><strong>Wie funktioniert dein Songwriting? Ist es eher Old school im Proberaum, oder eher die moderne Variante, wo man seine Ideen online hin- und herschickt?</strong></p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Daniel:</strong> </span>&#8222;Proberaum? Wir haben bestimmt seit 10 Jahren nicht mehr geprobt! Wir leben in unterschiedlichen Städten. Ich schreibe das meiste und nehme es zuhause dann mit einem Drumcomputer auf. Methook (Gitarre) und Stian (Bass) leben 5 Minuten von mir entfernt; sie kommen dann zu mir nach hause und nehmen ihren Krempel auf. Dann schicke ich alles an Bolt, der den Gesang in seinem Homestudio aufnimmt. Wenn es dann an das Album geht, nehmen wir das Schlagzeug in einem professionellen Studio auf und mischen alles ab. Schätze, wir sind eine online Band (lacht)!&#8220;</p>
<p><strong>Ehrlich gesagt habe ich von BRT zwar gehört, mich aber nicht mehr damit beschäftigt. Nachdem ich allerdings „Fit To Kill“ gehört habe glaube ich, dass es bei euch einiges cooles zu entdecken gibt. Ihr seid seit 1998 aktiv; wie kommt es, dass ihr noch nicht so bekannt seid? An der Musik kann es jedenfalls nicht liegen&#8230;</strong></p>
<p><strong><span style="color: #993300;">Daniel:</span> </strong>&#8222;Da draußen gibt es viele Bands. Viele Scheissbands, aber auch einige gute. BRT ist definitv eine der guten Bands. Aber das ist egal; es geht dabei in erster Linie um Glück und zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Wir hatten nie eine große Plattenfirma, die uns groß rausbringen konnte. Wir sind sehr glücklich darüber, die Welt zu bereisen und zu zeigen, dass wir eine der geilsten Death Metal Bands aller Zeiten sind!&#8220;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Blood Red Throne - Requiem Mass (official video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/PH2jVLcgpxA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p><strong>Ihr habt mit mehreren Plattenfirmen zusammen gearbeitet. Warum habt ihr euch für Mighty Music entschieden? Wäre es für euch eine Option beispielsweise mit Nuclear Blast zusammen zu arbeiten, um mehr Fans zu bekommen?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #993300;">Daniel:</span></strong> &#8222;BRT war bereits bei einigen Plattenfirmen. Mighty Music ist defintiv die kleinste Firma in unserer Karriere, aber gleichzeitig für uns das Beste in Sachen Promos, Interviews und Albumkritiken. Ich versuche mittlerweile seit 10 Jahren einen Deal mit Nuclear Blast zu bekommen. Ihr amerikanischer Boss liebt uns, aber die Deutschen wollen uns nicht haben (lacht).&#8220;</p>
<p><strong>Bei BRT gibt es keinen Rockstar Bullshit. Ich habe deine Gitarrenvideos bei Facebook und Youtube echt bestaunt. Auch die live Konzerte machen einiges her und ich würde euch gerne live sehen. Gibt es Pläne, dass ihr auch mal Deutschland in Schutt und Asche legt, wenn die Corona Krise vorbei ist?</strong></p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Daniel:</strong> </span>&#8222;Was ist ein Rockstar? Jemand der glaubt, dass er supercool ist und über den Leuten steht? Scheiss drauf! Wir sind hier, um mit unseren fans zu reden und ihnen qualitative Abrrisbirnen zu liefern. Am Ende des Tages, sind wir alle der gleiche menschliche Abfall. Auf unseren Shows legen wir alles in Schutt und Asche; wir hatten bereits Pläne für dieses Jahr, bevor Corona reingegrätscht ist. Aber keine Sorge, 2021 kommen wir. Haltet euch bereit!&#8220;</p>
<p><strong>Du tobst dich nicht nur im Death Metal Bereich aus. Auch Cobolt60 ist ein anderes Projekt von dir. Hast du auch noch andere Projekte mit anderen Stilrichtungen?</strong></p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Daniel:</strong></span> &#8222;Nun, ich habe jetzt 23 Alben veröffentlicht. Ich spiele alles, von akustischen Balladen, bis hin zum Extremmetal. Meine Hauptbands sind <a href="https://www.bloodredthrone.com/?fbclid=IwAR2UjDk04XNfntDSKutMx6hn6qWrTzc2lQjHSYiH_obVubntdz9tVS5x334"><span style="color: #993300;">BLOOD RED THRONE</span></a> (Death Metal), <a href="https://zerozonic.bandcamp.com/track/devils-seed"><span style="color: #993300;">ZEROZONIC</span></a> (Groove Metal) und <a href="https://roar.gr/artists/big-city/"><span style="color: #993300;">BIG CITY</span></a> (melodischer Heavy Metal). <a href="https://www.metal-archives.com/bands/Cobolt_60/6919"><span style="color: #993300;">COBOLT60</span></a> (Black Metal) ist sehr undergroundig und wir veröffentlichen nur alle 10 Jahre etwas. Ich werde noch ein Album machen und danach ist Feierabend. Ich veröffentliche manchmal auch Solo Songs als instrumentale Gitarrenstücke. Meine alle erste Band war SCARIOT. Die Band existiert zwar nicht mehr, aber wir haben 4 unterschiedliche Alben mit 4 unterschiedlichen Sängern raus gebracht. Es war Heavy/Prog/Thrash Metal, wobei Steve DiGiorgio (Testament, Death) Bass gespielt hat.&#8220;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="BIG CITY - &quot;Running For Your Life&quot; (Official Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/MPZjXM2SOOg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p><strong>Lass uns einen Blick auf dein Equipment werfen; welche Verstärker und Gitarren nutzt du? Schätze, dass du für jeden Projekt etwas anderes hast, oder?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #993300;">Daniel:</span></strong> &#8222;Ich nutze mittlerweile keine Verstärker mehr, Ich habe mein Line 6 Effekt Pedal, ass ich live und im Studio nutze. Ich stehe auf Jackson und Halo Gitarren.&#8220;</p>
<p><strong>Wie schaut´s mit Plektren aus? Welche nutzt du und warum?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #993300;">Daniel:</span> </strong>&#8222;Dunlop 88mm. Ich habe die schon immer genutzt, weil sie den perfekten Grip und Flexibilität haben.&#8220;</p>
<p><strong>Du bist auch ein großer Musikfan. Ich persönliche liebe die 90er Jahre Extremsszene, weil so viel unterschiedliches Zeug rauskam. Da hattest du Theatre of Tragedy (Gothic Metal), dann Dissection (Black Metal) oder Lunatic Invasion (Death Metal). Was hat dich als Musiker beeonflusst und warum?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kannst du dich an dein erstes Konzert erinnern? Welches war das erste und das letzte, was du besucht hast?</strong></p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Daniel:</strong></span> &#8222;Hell yeah, daran erinnere ich mich sehr gerne! Am 13. Oktober 1992 bin ich 15 geworden und habe Pantera gesehen, die für Megadeth eröffnet haben. Wow, was für ein Start! Mein letztes Konzert war Geoff Tate.&#8220;</p>
<p><strong>Gibt es irgendwelche Plänre für BRT? Album, Video, Tour?</strong></p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Daniel:</strong></span> &#8222;2020 sollte das ultimative Jahr für uns werden; wir haben Shows und Festivals weltweit gebucht, wie nie zuvor. Dann kam Corona um die Ecke und alles wurde gestrichen. Zum Glück konnte das meiste auf 2021 verschoben werden. Ich habe bereits 4 Songs für das neue Album fertig, das wohl nächstes Jahr rauskommen wird.&#8220;</p>
<p><strong>Was war deine beste und was deine schlechteste Entscheidung im Lauf deiner musikalischen Karriere?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #993300;">Daniel:</span> </strong>&#8222;Die Beste: mit dem trinken anfangen. Die Schlechteste: nicht mit dem Trinken aufzuhören.&#8220;</p>
<p><strong>Danke für deine Zeit und eure musikalischen Abrissbirnen. Ich bin mir sicher, dass ihr noch einige Anhänger für gepflegtes Gehacktes gewinnen könnt.</strong></p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>Daniel:</strong></span> &#8222;Danke und bitte unterstützt qualitativen Metal!&#8220;</p>
<p><strong>Daniel ist der beste Beweis dafür, dass unbezähmbare Kreativität leider nicht immer die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient. Mag es an der spärlichen Promo, der Corona Krise, oder sonstwas liegen, aber checkt die einzelnen Bands aus und freut euch über den einen oder anderen Geheimtipp!</strong></p>
<p>Durch das Interview führte: <span style="color: #993300;"><strong>Sebastian Radu Groß</strong></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/kreativer-overkill-interview-mit-daniel-dod-olaisen-blood-red-throne">BLOOD RED THRONE &#8211; Kreativer Overkill &#8211; Interview mit Daniel „Død“ Olaisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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