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	<title>SPEED METAL Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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	<title>SPEED METAL Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>Barden im Wandel der Zeit- BLIND GUARDIAN liefern epischen Abend in Coesfeld ab (20.10.2023)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 11:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt sie noch, jene magischen Konzerte, die für immer ins Gedächtnis gebrannt werden. Manchmal ist es Glück, manchmal spielt</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/barden-im-wandel-der-zeit-blind-guardian-liefern-epischen-abend-in-coesfeld-ab-20-10-2023">Barden im Wandel der Zeit- BLIND GUARDIAN liefern epischen Abend in Coesfeld ab (20.10.2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt sie noch, jene magischen Konzerte, die für immer ins Gedächtnis gebrannt werden. Manchmal ist es Glück, manchmal spielt einem auch das Schicksal in die Karten. Vorhang auf für meinen persönlichen Konzertbericht, der eigentlich keiner werden sollte.</p>
<p>Konzerte von <span style="color: #003366;"><strong>BLIND GUARDIAN</strong></span> und ich sind eine Geschichte für sich; als eingefleischter Fan bin ich bereits seit der „Tales from the Twilight World“ an Bord. Seitdem verfolge ich intensiv die Entwicklung der Barden, freue mich über jede Veröffentlichung und sammele endlose Collectors-Editionen, die es gibt. Mein erster Versuch, die Wächter live zu sehen, scheiterte an einer fetten Grippe und so bekam mein bester Freund die Gelegenheit, BLIND GUARDIAN live in Dortmund zur Zeit der &#8222;Imaginations…“- Tour zu erleben (von der er heute noch schwärmt). Mein zweiter Versuch war 1998, der anhand der Tatsache scheiterte, dass ich am nächsten Tag meine Abiklausur schreiben sollte und ich deshalb meine Karte verkaufte (es tat sehr weh). Anno 2002 war es endlich soweit; die „A Night at the Opera“ war draußen und ich konnte meine Jugendhelden endlich live in der Philipshalle in Düsseldorf erleben. Wer damals dabei gewesen ist, wird sich vielleicht noch daran erinnern, wie intensiv der magische Moment gewesen ist, als nach dem „Bard´s Song“ die komplette Halle ausrastete und die Band in Grund und Boden bejubelte, dass selbst Hansi nicht mehr zu Wort kam. Auch heute höre ich mir dieses Ereignis gerne nochmal auf dem „Live“ Album von 2002 an, wobei mich Freudentränen und Gänsehaut immer begleiten. Im selben Jahr konnte ich BLIND GUARDIAN nochmal auf dem Wacken erleben, wobei ich mein erstes Mal Crowdsurfen erleben durfte und dabei in die erste Reihe plumpste. Ab dem Zeitpunkt war klar, dass jedes Konzert etwas ganz Besonderes werden sollte. Sei es 2010, als ich meine damalige Freundin (heute meine Frau) mitnahm, später auf dem Rock Hard Festival, mit meinen weiteren Lieblingsbands Moonspell und Nightingale (Altmeister Dan Swanö live!!!) und danach nochmal mit dem Mann meiner Fahrgemeinschaft von der Arbeit. Auch dieses Mal, sollte das Schicksal mich anlächeln und einen magischen Abend bescheren…</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-26965 size-large" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656.jpg?resize=800%2C600&#038;ssl=1" alt="" width="800" height="600" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />Ich traf einen alten Kumpel vor 2 Jahren auf dem Rock Hard Festival. Sein Kumpel Markus spielte Gitarre bei IMPARITY (checkt unser <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/imparity-im-interview-dunkel-die-jahrenszeit-das-herz-doomt">Interview mit der Band</a>)</span> und wir verabredeten uns vor einigen Wochen für ein Interview und netten Abend. Kurz danach bekam ich die Nachricht, dass er seine BLIND GUARDIAN Karte verkaufen müsste, weil er selbst am nächsten Tag einen Gig hatte. Ursprünglich wollte er mit unserem gemeinsamen Kumpel fahren (den ich seit meiner Jugend bereits kenne) und man hätte sogar einen Bus organisiert, der uns zum Konzert fahren würde. Meine Lieblingsband in der Fabrik Coesfeld (wo ich früher jedes Wochenende Stammgast war) mit einem alten Jugendkumpel und einem Bus voller Gleichgesinnter und Bier? Ich glaube kaum, dass es bessere Voraussetzungen für einen epischen Abend gibt! So kam es, dass ein kompletter Bus voller Metalmaniacs die Strecke von Lüdinghausen bis Coesfeld im Bus zurücklegten und diverse Bekanntschaften geschlossen bzw. wieder getroffen wurden. Ein ehemaliger Nachbar meiner Jugend, ein guter Kumpel meiner Frau, der ehemalige Bassist von Imparity oder ein alter Schulkollege sind nur eine kleine Auswahl der Leute, die ich (ohne, dass es vorher abgesprochen war) wiedertreffen durfte. An der Location angekommen, ging es erstmal an den Futtertrog lecker Pizza essen. Gewohnheitstechnisch ging es danach zum Merchandise-Stand, wo ich direkt mit einem Shirt, Hoodie und dem Digipack mit Unterschriften zuschlug. Auf dem Weg zur Theke traf ich meinen alten Schulkollegen und ehemaligen Drummer unserer Band mit dessen Frau wieder. Unfassbar, wie magisch dieser Abend sich noch entwickeln würde, noch bevor der erste Ton gespielt wurde.</p>
<p>Die Vorband <span style="color: #003366;"><strong>Dawn of Extinction</strong> </span>hatte leichtes Spiel mit dem Publikum, denn die Stimmung war gut und die Anheizer lieferten gut ab. Das Schöne an der Location ist die gemütliche Atmosphäre, die sich schnell überträgt. So spielte man sich rasch auf Betriebstemperatur und der Mix aus Hart und Zart fand schnell fruchtbaren Boden.</p>
<p>Ein weiteres Bier, einen weiteren Kumpel aus alten Konzerttagen wiedergetroffen und dann ging es endlich los. Episches Intro und die Drachen vom Mobile aus dem „Imaginations…“ Backdrop, ehe man sich die Ehre gab. „Was für fette Eier muss man haben, um als Opener `Imaginations…` zu spielen?“ war die erste Reaktion des Publikums und der Start in einen emotionalen Abend. Nach dem epischen Opener gab es noch einen flotten Spruch von Hansi und man spürte: Die Jungs haben richtig Bock! Das Zusammenspiel mit dem Publikum flutschte und so hatte `Blood of the Elves` leichtes Spiel in der Moshpit. Schweiß abgetropft, Stimmbänder geölt und ich&nbsp; `Nightfall` erschütterte die Fabrik im Klang der Fans. Eine kurze Zeitreise mit `The Script for my Requiem`, ehe `Violent Shadows` ins Publikum gefeuert wird. Ich erinnere mich lebhaft daran, wie BLIND GUARDIAN diesen Song während der Pandemie auf einem leeren Wacken Acker performed haben und er bereits damals vorm Fernseher knallte; an diesem Abend darf er auch im feierwütigen Publikum seine ganze Kraft entfalten, was weiterhin Öl ins Stimmungsfeuer gießt. Endlich hat man auch wieder `Skalds and Shadows` aus der Mottenkiste gekramt und es funktioniert als Mitsinghymne (besonders im Refrain) optimal. Anscheinend ist man an diesem Abend auf dem „Imaginations..“-Trip, denn zum Refrain von `Born in a Mounring Hall` bin ich plötzlich wieder 15 Jahre alt und mein Körper weiß nichts mehr von den Belastungen der letzten Jahre. Damals stundenlang das Cover vor dem CD Player angestarrt, heute mit Gleichgesinnten jede Textzeile mitsingend; wie soll man das noch toppen?</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=7ql8T_9EgCc" title="BLIND GUARDIAN – Coesfeld Fabrik &quot;The God Machine Tour&quot; 2023" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/7ql8T_9EgCc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Am besten gar nicht; stattdessen wird der Backdrop runtergelassen und ein weiteres Artwork der aktuellen Scheibe „The God Machine“ prangt beeindruckend zu den Klängen von `Secrets oft he Amercian Gods` auf der Bühne. Wie man den Spagat zwischen Jugenderinnerungen und moderner Gänsehaut schaffen kann, ist mir an diesem Abend einfach unbegreiflich, aber es funktioniert! Muss ich über den `Bard´s Song` Worte verlieren? Gänsehaut, Schweiß und Freudentränen liefern sich hier ein spannendes Wettrennen, während der Song vom Publikum im Alleingang getragen und ins Langzeitgedächtnis eingebettet wird. Großartig! Aber bevor es zu rührselig wird, holt man noch die garstige Keule aus der Versenkung und prügelt sich mit `Majesty` in Richtung Abschluss, ehe wir von Hansi dazu aufgefordert werden, den Chor zu `Traveller in Time` anzustimmen. Wer sich noch an die „Tokyo Tales“ erinnert, wird an diesem Abend mit dem Live Gefühl zu diesem Song belohnt, ehe es von der Bühne geht. Kurze Pause, dann die ersten Klänge von `Sacred Words`, die wohl jeder Gamer und Fan gleichermaßen kennen dürfte. Noch einmal die ultimative Gänsehaut mit `Lord of the Rings` abgeholt, ehe die letzten Kraftreserven nochmal für `Valhalla` zusammengekratzt werden &#8211; der Refrain singt sich schließlich nicht von alleine. Bereits hier waren alle glücklich, zufrieden und kaputt, doch man geht lieber auf Nummer sicher und zündet zum Abschluss nochmal `Mirror Mirror` durch die Synapsen und räumt damit den Tisch endgültig ab. BLIND GUARDIAN sind live immer sehr gut, aber an diesem Abend haben sie sich selbst übertroffen und mit einer Spielfreude, Energie und vor allem mit dem Spiel zum Publikum geglänzt, dass jede Sekunde ein Fest gewesen ist!</p>
<p>Schweißnass und auf mysteriöse Weise wieder vollständig von der leichten Wirkung des Bieres befreit (sämtliche Alkoholrückstände und Sorgen wurden erfolgreich ausgeschwitzt), geht es noch ein wenig zur Party danach, bei denen ich die Räumlichkeiten meiner Jugend noch einmal zu guter Musik in Augenschein nehme, ehe es mit dem Bus zurück nach Hause geht. Die Songs, die Stimmung und dieser emotionale Spagat zwischen Jugenderinnerungen und heutiger Lebenssituation hallen noch lange in mir nach und ich wünsche dem gesamten Publikum, dass es noch lange von dieser wertvollen Erfahrung zehrt. Manche Dinge sind alt und schön, andere sind für den Moment sehr intensiv. Für mich ist ein Konzert von BLIND GUARDIAN immer magisch; was ich an diesem Abend erleben durfte, wird sich nahtlos in den Rest meiner schönen Erinnerungen einreihen und immer einen Stammplatz in meinem Langzeitgedächtnis haben.</p>
<p><strong>Berichterstattung: <span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ABBATH &#8211; Die &#8222;Dread Reaver Europe 2024&#8220; Tour mit sechs Konzerten in Deutschland</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/abbath-die-dread-reaver-europe-2024-tour-mit-sechs-konzerten-in-deutschland</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NordmenschAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Oct 2023 21:18:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Bereits 2022 stellten ABBATH auf der „Chariots of Fire“ Tour, zusammen mit WATAIN, TRIBULATION und BØLZER das aktuelle Album &#8222;Dread</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/abbath-die-dread-reaver-europe-2024-tour-mit-sechs-konzerten-in-deutschland">ABBATH &#8211; Die &#8222;Dread Reaver Europe 2024&#8220; Tour mit sechs Konzerten in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Bereits 2022 stellten <span style="color: #003366;"><strong>ABBATH</strong></span> auf der „Chariots of Fire“ Tour, zusammen mit WATAIN, TRIBULATION und BØLZER das aktuelle Album &#8222;Dread Reaver&#8220; vor, das im März 2022 erschien. Nun gehen ABBATH mit dem 2022er Album auf eigene Europa Tour und halten u.a. in sechs deutschen Clubs. Als Special Guest werden sie begleitet von <strong><span style="color: #003366;">TOXIC HOLOCAUST</span></strong> &amp; <span style="color: #003366;"><strong>HELLRIPPER</strong></span>.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft wp-image-26816" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/374733832_865095441649365_3296821655687225733_n.jpg?resize=405%2C405&#038;ssl=1" alt="" width="405" height="405" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/374733832_865095441649365_3296821655687225733_n.jpg?w=959&amp;ssl=1 959w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/374733832_865095441649365_3296821655687225733_n.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/374733832_865095441649365_3296821655687225733_n.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/374733832_865095441649365_3296821655687225733_n.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 405px) 100vw, 405px" />Unterschiedlich sind die drei Bands innerhalb der Genres und dennoch passen sie zusammen wie die Faust auf&#8217;s Auge.</p>
<p>Der norwegische Ex-IMMORTAL Frontmann ABBATH, der zugleich Namensgeber der Band ABBATH ist, geht nach dem Break mit IMMORTAL seit 2015 erfolgreich seinen eigenen Weg in der Black Metal Szene. Seither entstanden unter ABBATH im Jahre 2016 das Album &#8222;Abbath&#8220;, 2019 &#8222;Outstrider&#8220; und eben im März 2022 &#8222;Dread Reaver&#8220;.</p>
<p>Mit TOXIC HOLOCAUST kommt eine US-amerikanische Thrash-Speed-Metal Band mit Einflüssen des Black Metals hinzu. Gegründet im Jahre 1999 präsentieren Toxic Holocaust sechs Studioalben , das letzte Album &#8222;Primal Future&#8220; wurde im Jahre 2019 veröffentlicht.</p>
<p>HELLRIPPER: Hier haben wir eine schottische &#8222;One-Man&#8220;-Speed Metal / Black Metal Band, die auch teilweise im Bereich des N.W.O.T.H.M. unterwegs ist. James McBain spielt alle instrumentalen Parts und gibt eben auch den Gesang dazu.</p>
<p>Kenner der Szene wissen, hier macht sich eine ganz besondere Formation auf den Weg. In Deutschland stoppt die Tour in sechs Städten:</p>
<p><span style="color: #003366;">20.01.2024 – Heidelberg – Halle02</span><br />
<span style="color: #003366;">23.01.2024 – Dortmund – Junkyard</span><br />
<span style="color: #003366;">27.01.2024 – Hamburg – Kultur Palast</span><br />
<span style="color: #003366;">28.01.2024 – Berlin – Astra</span><br />
<span style="color: #003366;">02.02.2024 – Leipzig – Hellraiser</span><br />
<span style="color: #003366;">06.02.2024 – München – Backstage Halle</span></p>
<p>Tickets bekommt Ihr ab 34,50 Euro zzgl. Gebühren bei <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://www.eventim.de/artist/abbath/?affiliate=GMD">EVENTIM</a></strong></span> und an allen örtlich bekannten Vorverkaufsstellen.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=Kq6CTdDVARk" title="ABBATH - Dream Cull (Official Music Video) 2022" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/Kq6CTdDVARk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=A4MK9bJdclc" title="TOXIC HOLOCAUST - &quot;Nuke the Cross&quot; (Official Music Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/A4MK9bJdclc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=Ck2Jx65rtUU" title="Hellripper - The Affair Of The Poisons (from The Affair Of The Poisons)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/Ck2Jx65rtUU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/abbath-die-dread-reaver-europe-2024-tour-mit-sechs-konzerten-in-deutschland">ABBATH &#8211; Die &#8222;Dread Reaver Europe 2024&#8220; Tour mit sechs Konzerten in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>BURNING  Q &#8211; Zwei Tage Metal in Freißenbüttel &#8211; LAUT wird es auf dem Land!</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/burning-q-zwei-tage-metal-in-freissenbuettel-laut-wird-es-auf-dem-land</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Rachow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Apr 2023 14:50:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Die Festivalsaison geht los und wir, Anna und Sven vom NIC &#8211; NordMensch in Concerts Online Magazine, sind schon wieder</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/burning-q-zwei-tage-metal-in-freissenbuettel-laut-wird-es-auf-dem-land">BURNING  Q &#8211; Zwei Tage Metal in Freißenbüttel &#8211; LAUT wird es auf dem Land!</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Die Festivalsaison geht los und wir, Anna und Sven vom NIC &#8211; NordMensch in Concerts Online Magazine, sind schon wieder „musifiziert“. Wir freuen uns auf tolle Leute, harte Klänge und viele Fotos von wehenden Metal-Mähnen und mehr!</p>
<p>Beginnen wird unser Festival-Jahr am <strong>28.-29. Juli 2023</strong> mit dem 11ten(!!!) <a href="https://www.burningq.de/"><span style="color: #003366;"><strong>BURNING Q</strong></span></a> in Freißenbüttel (bei Osterholz Scharmbeck). Wie im letzten Jahr erwartet uns und Euch ein schön durchmischtes Potpourri der Metalszene, das für uns keine Wünsche offen lässt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24689" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/340080145_3503376766603695_557129386883911298_n.jpg?resize=421%2C421&#038;ssl=1" alt="" width="421" height="421" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/340080145_3503376766603695_557129386883911298_n.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/340080145_3503376766603695_557129386883911298_n.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/340080145_3503376766603695_557129386883911298_n.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/340080145_3503376766603695_557129386883911298_n.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/340080145_3503376766603695_557129386883911298_n.jpg?w=1080&amp;ssl=1 1080w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" />In den letzten Jahren waren wir zum ersten Mal dabei und waren begeistert, wie super entspannt die Stimmung auf dem Festival war. Alles war von Anfang bis Ende bestens organisiert, auf den beiden Bühnen wurde 100%ig abgeliefert und die Verpflegung vor Ort war einfach perfekt. Schon der Gedanke an das Spanferkel vom Grill, die Crepes und die Fischbrötchen lässt uns noch bei der Erinnerung das Wasser im Mund zusammenlaufen.</p>
<p>Die Crew besteht aus freiwilligen Helfern, die immer freundlich und hilfsbereit sind und ohne die, diese Metal-Sause wohl nicht stattfinden würde.</p>
<p>Nach dem fulminanten Comeback im letzten Jahr gibt die Produktion wieder Vollgas und präsentiert zum elften Mal Newcomer, Geheimtipps und bekannte Bands der Metalszene. Für zwei Tage und Nächte wird der Boden gepflügt und für die Gäste des BURNING Q Festivals geebnet. Fans der harten Töne werden aufs Neue von internationalen Bands mit Kopfnickermucke aus dem großen Spektrum der metallischen Musik beglückt. In familiärer Atmosphäre hat das BURNING Q genügend Getränke, verschiedene kulinarische Köstlichkeiten, vegane und vegetarische Kost und einen Metstand im Angebot.</p>
<figure id="attachment_24731" aria-describedby="caption-attachment-24731" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24731" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296915672_474442454686867_3915986076583154670_n.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296915672_474442454686867_3915986076583154670_n.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296915672_474442454686867_3915986076583154670_n.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296915672_474442454686867_3915986076583154670_n.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296915672_474442454686867_3915986076583154670_n.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-24731" class="wp-caption-text">Burning Q 2022 &#8211; Photo: Anna Rachow</figcaption></figure>
<p>Camping ist mit einem gültigen Ticket inklusive. Der Stellplatz befindet sich in direkter Nähe zum Festivalgelände, wo auch Campingbusse und Vans einen Platz finden.</p>
<p>Die erste Schnapszahl des Festivals wird mit erstmals 27 Bands und einer größeren Open Air Bühne gefeiert. Die Open Air Bühne wird abwechselnd mit der Zeltbühne bespielt, wodurch musikalische Überschneidungen vermieden werden und alle Musiker und Bands die Möglichkeit bekommen, vor gesammeltem Publikum zu spielen und somit kein Auftritt verpasst wird.</p>
<p>Am Freitag öffnet das Gelände bereits um 14:00 Uhr und der Heavy Circus beginnt somit etwas früher als in den vergangenen Jahren. Auch der Samstag beginnt eher, Start ist dann schon um 12:30 Uhr.</p>
<figure id="attachment_24732" aria-describedby="caption-attachment-24732" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24732" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296474346_474443031353476_5267199912557720188_n.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296474346_474443031353476_5267199912557720188_n.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296474346_474443031353476_5267199912557720188_n.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296474346_474443031353476_5267199912557720188_n.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296474346_474443031353476_5267199912557720188_n.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-24732" class="wp-caption-text">Burning Q 2022 &#8212; Photo: Anna Rachow</figcaption></figure>
<p>Hier kommt jeder auf seine Kosten, denn wir präsentieren wieder Kapellen aus diversen Genres des Metals. Sowohl Vertreter von Thrash Metal, Black Metal, Metal Core, Death Metal, Melodic Death Metal, Speed Metal und klassischem Heavy Metal werden die Bühne abreißen und für Abwechslung sorgen. Aber auch Dark Rock, Rock, Metal Core, Doom Metal und Folk Metal gibt es in diesem Jahr auf die Ohren.</p>
<p>Wir freuen uns sehr auf die zahlreichen Bands aus Übersee. Erstmals spielen beim BURNING Q <strong>NIGHT DEMON</strong> aus Kalifornien mit klassischem Heavy Metal und <strong>RIOT CITY</strong> mit Heavy/Speed Metal aus Kanada. Der Norden wird von <strong>DÖDSRIT</strong> (Black Metal) und <strong>TRIBULATION</strong> aus Schweden vertreten, die mit einer Melange aus Heavy und Black Metal, Psychedelic and Gothic Rock aufwarten. <strong>VANSIND</strong> (Folk Metal) und <strong>BEAST</strong> (Death Metal) lassen es mit Sounds aus Dänemark krachen. <strong>HELLRIPPER</strong> aus Schottland kredenzen Black/Speed Metal.</p>
<p>Aus Bremen und Umzu geben sich in diesem Jahr <strong>WE ARE RIOT</strong> (Rock), <strong>PHANTOM CORPORATION</strong> (Death Metal), <strong>IRON PRIEST</strong> (Metalcover) aus Rotenburg und <strong>UNCHAINED HORIZON</strong> (Heavy Metal) aus Wilhelmshaven die Ehre und werden für Power aus der Region sorgen. Auch Freunde des Metal Core werden in diesem Jahr auf ihre Kosten kommen und von <strong>4OCEANS</strong> aus Berlin und <strong>THE LEGION:GHOST</strong> aus Köln mit brettharten Melodien versorgt.</p>
<p>Außerdem haben wir &nbsp;<strong>CRONE</strong> (Dark Rock),<strong> GOAT EXPLOSION</strong> (Doom/Stoner Metal), <strong>MONSTER</strong> (Thrash Metal), <strong>NYKTOPHOBIA</strong> (Melodic Death Metal), <strong>PRIPJAT</strong> (Thrash Metal), <strong>RAVAGER</strong> (Thrash Metal), <strong>THE VOID&#8217;S EMBRACE</strong> (Melodic Death Metal), <strong>THULCANDRA</strong> (Melodic Death Metal), <strong>TOADEATER</strong> (Post-Black Metal), <strong>TORTURIZED</strong> (Death Metal), VULTURE (High Speed Metal) und<strong> WHITE MANTIS</strong> (Thrash Metal) im Programm. Am Ende des Festivals werden uns <strong>FREIES FEUER</strong> wieder mit einer spektakulären Feuershow unterhalten. Und selbstverständlich wird es auch in diesem Jahr Metal Yoga und die legendäre After-Show-Party im Festivalzelt geben.</p>
<figure id="attachment_24733" aria-describedby="caption-attachment-24733" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24733" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296773524_474443281353451_2059538844722828393_n.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296773524_474443281353451_2059538844722828393_n.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296773524_474443281353451_2059538844722828393_n.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296773524_474443281353451_2059538844722828393_n.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/296773524_474443281353451_2059538844722828393_n.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-24733" class="wp-caption-text">Burning Q 2022 &#8211; Photo: Anna Rachow</figcaption></figure>
<p>Gemeinsam mit ca. 200 ehrenamtlich helfenden Händen stemmt die Crew das Festival als Verein unentgeltlich und ist immer glücklich über Zuwachs in der Heavy Family.</p>
<p>Wir freuen uns gemeinsam mit dem BURNING-Q-Team auf tolle Gäste, laute Musik, gutes Wetter, Meet &amp; Greet mit den Bands, volle Becher und leckeres Essen. Wie immer wird es laut und fröhlich – darauf ist Verlass!</p>
<p><strong>Einlass:</strong></p>
<p>Campingplatz: Freitag, 28.07.2023 ab 12:00 Uhr</p>
<p>Gelände: Freitag, 28.07.2023 ab 14:00 Uhr Gelände: Samstag, 29.07.2023 ab 12:30 Uhr</p>
<p><strong>Veranstaltungsort:</strong></p>
<p>Gelände beim Vereinsheim des SV Arminia Freißenbüttel in Freißenbüttel zwischen Bremen und Bremerhaven.</p>
<p>Adresse: Heimelberg 15, 27711 Osterholz-Scharmbeck / Park- und Stellplätze sind in Festivalnähe vorhanden</p>
<p><strong>Tickets:</strong></p>
<p>Die Tickets sind auf 999 Stück limitiert und online erhältlich. Darin enthalten sind der Besuch des Festivals an beiden Tagen inkl. Camping und Parken in direkter Festivalnähe. 2-Tages-Ticket 60,- EUR plus VVK-Gebühren. Tagestickets wird es zeitnah online und an der Abendkasse geben.</p>
<p><a href="https://deref-gmx.net/mail/client/AIT-V1iQwaU/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.burningq.de"><span style="color: #003366;"><strong>www.burningq.de</strong></span></a></p>
<p>Hardtickets sind erhältlich bei Musikland in Osterholz-Scharmbeck und Hot Shot Records in Bremen</p>
<p><strong>Weitere Infos</strong></p>
<p>Veranstalter ist der Verein Burning Q Project e.V. &#8211; gemeinnütziger Verein zur Förderung der musikalischen Kunst, vor allem im Bereich von Metal- und Rockmusik in Norddeutschland.Alle Helfer und Veranstalter arbeiten ehrenamtlich. Der Erlös der Veranstaltung fließt zu 100 Prozent in die Produktion des Folgejahres ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=dMxdRCj4RDg" title="Burning Q Festival - 2 Tage Festival und Camping in Freissenbüttel OHZ 28/29.07.2023" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/dMxdRCj4RDg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
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		<title>IDIOTS RECORDS &#038; REMEDY RECORDS &#8211; Plattenläden vs. Corona</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/plattenlaeden-vs-corona</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2020 10:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[AOR]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[CLASSIS ROCK]]></category>
		<category><![CDATA[CORONA]]></category>
		<category><![CDATA[DEATH METAL]]></category>
		<category><![CDATA[HARDROCK]]></category>
		<category><![CDATA[HONIGDIEB]]></category>
		<category><![CDATA[IDIOTS RECORDS]]></category>
		<category><![CDATA[KNEIPENTERRORISTEN]]></category>
		<category><![CDATA[METAL]]></category>
		<category><![CDATA[REMEDY RECORDS]]></category>
		<category><![CDATA[SPEED METAL]]></category>
		<category><![CDATA[THE IDIOTS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Die Corona Krise macht auch vor einheimischen Plattenläden und Kultkneipen nicht Halt. Wir sprachen mit Sir Hannes (IDIOTS RECORDS, Dortmund)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/plattenlaeden-vs-corona">IDIOTS RECORDS &#038; REMEDY RECORDS &#8211; Plattenläden vs. Corona</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Die Corona Krise macht auch vor einheimischen Plattenläden und Kultkneipen nicht Halt. Wir sprachen mit Sir Hannes (IDIOTS RECORDS, Dortmund) und Jörn (REMEDY RECORDS, Hamburg) über den aktuellen Stand und Gegenmaßnahmen, um weiterhin mit den Plattenläden am Start zu sein.</p>
<p><b>Eure Läden sind feste Instanzen in Sachen Plattenladen. Wie hat sich die Corona Krise auf den Laden ausgewirkt? War es ein plötzlicher Schlag oder eher ein schleichender Prozess?</b></p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Hannes:</span></strong> „Das war so ähnlich, als wenn du noch wie immer jede Woche für deine Freunde, unsere Kunden, 10 Kästen Bier bestellst und man muss die fast alleine austrinken. So war es nicht am Anfang der Corona Krise. Unsere Kunden sind fast alle noch gekommen, solange sie durften. Das sind halt Maniacs. Klar, es wurden schon Tag für Tag ein paar weniger.“</p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Jörn:</span></strong> „Remedy Records hatt zum ersten Mal seit 31 Jahren nicht nur sonntags, sondern die ganze Woche geschlossen. Das kam schon sehr plötzlich und so schnell hatten wir damit auch nicht gerechnet.“</p>
<p><b>Müssen sich Stammkunden Sorgen um die Existenz machen und wie viele Monate könnt ihr die Krise verkraften, ohne sich an den Abgrund zu bewegen?</b></p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Hannes:</span></strong> „Nein ich lebe ja seit Jahren 100% von der Musik, sonst dürfte ich gar nicht in der KSK sein. Der Idiots Records Laden ist mein Sprachrohr für meine Musik und andere Kulturen.</p>
<p>Natürlich muss der Laden seine laufenden monatlichen Kosten erwirtschaften um seine Existenz zu halten.“</p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Jöern:</span></strong> „ Wir sind weiterhin jeden Tag zu unseren normalen Öffnungszeiten im Laden und ihr könnt uns telefonisch unter 040 / 435353 erreichen falls ihr einen Termin mit uns ausmachen wollt um was abzuholen. Trotzdem sind die Umsätze natürlich komplett eingebrochen, ich hoffe das es demnächst wieder halbwegs normal weitergehen kann, sonst wird es haarig. Mehrere Monate halten wir das auf jeden Fall nicht durch. Was unser Label betrifft müssen wir die Entwicklung mal abwarten, die Veröffentlichung unseres nächsten Releases, dem neuen Album der Hamburger Rocker HARDBONE mit dem passenden Titel &#8222;No Frills&#8220; ist für den 08.05.2020 geplant, ich hoffe bis dahin sind die Läden wieder geöffnet.“</p>
<p><b>u bist gerade dabei, einen Online Shop aufzubauen (was du eigentlich nicht wolltest). Wie läuft es zurzeit und gibt es dazu schon einige Infos?</b></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Hannes:</strong></span> „Oh Hilfe, das wollte ich nie und was das für eine Arbeit ist, kann sich keiner vorstellen. Ich hatte ja schon Anfang der 80ziger mit der Anne, die Bassistin und meine Punk Rock Liebe von den Idiots einen Mailorder Vertrieb, aus unserem Schlafzimmer, da unsere ersten EP`s „SO4 und der BVB“ und „Schweine ins Weltall“ international so gute Kritiken bekamen, das wir unsere Singles mit Bands aus der ganzen Welt getauscht haben. Wir waren z.B. im „Maximum Rock `N` Roll“ größtes Punk Magazin aus den USA wochenlang in den Top 5 auch in den Studenten Radio Sendern. So dass auch sogar Jello Biafra von den Dead Kennedys und erste Single bestellt.Dann gab es einen riesigen Kassetten Markt – Du schicktest einen Song für einen Sampler in alle Länder wie z.B. Brasilien wo wir auch Kult Status haben und bekamst dann 10 Freiexemplare zum Verkaufen. So füllte sich unser Mailorder und unsere Regale im Schlafzimmer.. Bis ich dann im Februar 1987 meinen Laden „Idiots Records“ in Dortmund in der Münsterstrasse gegenüber von den Pornokinos eröffnete. Dann habe ich schleichend den Mailorder eingestellt, weil ich das viel besser fand, wenn man zusammen ein Kaffee oder Bier trinkt und über Musik philosophiert. Face to Face ! Der Shop ist seit dem 26.03.2020 online unter <span style="color: #0563c1;"><u><a href="http://www.shop.idiotsrecords.com/" target="_top" rel="noopener noreferrer">www.shop.idiotsrecords.com</a></u></span><span style="color: #0563c1;"><u>. </u></span>Wir haben erst 10% von unseren Sachen darin, sind aber täglich dabei Sachen reinzustellen. Wir müssen ja auch noch Bier trinken…aber wir geben uns wirklich Mühe. Haben ja auch viele exotische Sachen.“</p>
<p><b>Jörn, du bist zusätzlich online Händler und kannst damit hoffentlich einiges kompensieren, was beim persönlichen Einkaufen in deinem Laden jetzt fehlt. Wie sieht es bei dir zur Zeit aus; machst du jetzt mehr Umsatz aus deinem Online Handel, oder schwenken viele eher zu Amazon &amp; Co rüber? </b></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Jörn:</strong></span> „Wir versuchen natürlich unseren Online Shop noch weiter zu pushen da das im Moment fast die einzige Chance ist Einnahmen zu generieren um unsere Mitarbeiter und alle laufenden Kosten weiter bezahlen zu können. Wer uns also unterstützen möchte kann gerne mal unter : <a href="http://www.remedyrecords.net/">www.remedyrecords.net</a> gucken, dort gibt es für Freunde der harten und lauten Rockmusik alles an CDs, Vinyl, Merchandise etc. was das schwarze Herz begehrt. Als kleines Dankeschön für Euren Support haben wir unsere Versandbedingungen geändert, ab einer Bestellung von 30 € bekommt ihr eine CD unserer Wahl gratis mit ins Paket und ab einer Bestellung von 50 € verschicken wir innerhalb von Deutschland Portofrei und die gratis CD gibt es natürlich auch noch on Top.“</p>
<p><b>Hannes, wie</b><b> denkst du generell über online Mailorder? Sind es eher Konkurrenten für die klassischen</b><b> </b><b>Plattenläden, oder ist hier auch eine Mischung aus beiden möglich?</b></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Hannes:</strong></span> „Ich persönlich denke, dass so Konzerne wie z.B. Amazon die Kultur und den Einzelhandel sterben lassen. Jeder sollte sich überlegen dort zu bestellen. Das sind Konzerne die bezahlen keine Steuern, bekommen kostenlose Arbeitgeber vom Arbeitsamt, die hoffen eine Einstellung zu bekommen, was meistens vergebens ist, da nach 6-monatiger Laufzeit kein Festvertrag kommt, sondern die nächsten umsonst gestellten Kandidaten. Dadurch bekommen wir Geisterstädte ohne Kultur und Flair.Ich bin durch mein Musizieren viel unterwegs und immer auf der Suche nach interessanten Läden und Begegnungen.“</p>
<p><b>Jörn, was würdest du jemandem empfehlen, der ausschließlich einen klassischen Plattenladen hat und gerade dabei ist, einen Online Handel aufzubauen? Hannes ist ja gerade in dieser Situation.</b></p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Jörn:</span> </strong>„Es ist extrem schwer sich mit einem Online Shop gegen die Big Player durchzusetzen, deswegen haben wir unseren Online Shop auch immer eher als Ergänzung zum Laden gesehen. Was uns ausmacht ist halt die Nähe zum Kunden und die persönliche und kompetente Beratung. Es ist großartig, wenn Unterhaltungen zwischen uns oder unter den Gästen entstehen, die sich vielleicht noch nie gesehen haben, aber durch die gemeinsame Leidenschaft sofort Gesprächsstoff finden. Bei Bands, die vor einem Gig in Hamburg den Weg zu Remedy finden, ist es nicht anders. Wir sind halt alle Freunde der gepflegten Stromgitarre und das Leuchten in den Augen ist bei allen gleich – DAS macht Metal, Punk und all die anderen lauten Sachen aus! Bei uns gibt es auf über 160 qm nicht nur CDs, LPs, Picture LPs, Singles, DVDs, Videos, Importe, Raritäten, Shirts, Poster, Merchandise, Konzerteintrittskarten etc. und einen weltweiten Bestellservice, sondern auch persönliche, individuelle Beratung und keine Bullshit Beratung! Es gibt für jeden die richtige CD / LP / DVD / BLU-RAY DISC und das wird auch sorgsam geprüft. Niemand soll den Laden verlassen und zu Hause feststellen, dass man einen Fehlkauf im Player hat.“</p>
<p><b>Neben dem Plattenladen betreibt ihr auch eine Metalkneipe. Wie geht ihr zur Zeit der Corona Krise damit um?</b></p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Hannes:</span></strong> „Das Cafe Banane habe ich schon seit vielen Jahren an Leute verkauft, die auch die Musik lieben, da ich es aus Zeitgründen nicht mehr selbst betreiben konnte.“</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Jörn:</strong> </span>„Unsere Metal Kneipe, das Night Light (Gerhardstraße 5, 20359 Hamburg ) musste im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht schließen und es ist ungewiß, wann wir die Tür für alle durstigen und feierwütigen Rocker wieder öffnen dürfen. Das trifft uns noch härter, da hier die Einnahmen komplett auf Null gehen und alle Kosten aber weiterlaufen und die sind auf Hamburg St. Pauli nahe der Reeperbahn nicht gerade gering.“</p>
<p><b>Ihr seid auch musikalisch aktiv. In wie weit wirkt sich die Corona Zeit auf euch als Künstler aus? Herrscht eher Stille im Wald, oder wird es einen Song dazu geben, über den wir (hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft) diese Krise mit einem Schmunzeln abtun können?</b></p>
<p>Hannes: „Nein ich bin das Gegenteil vom Mainstream und mache nicht wie 1000 andere Flachbirnen einen Song darüber. Man sollte eher darüber nachdenken wie man Leute die z.B. obdachlos oder mittellos sind unterstützt.“</p>
<p>Joern: „Aktuell anstehende KneipenTerroristen, Torment und Motörment Konzerte müssen natürlich verschoben werden, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der KneipenTerroristen Gig im Volksparkstadion wird nachgeholt sobald die Fussball Ligen wieder spielen, das Böse Ostern Konzert in Lübeck ist erst mal auf den 19.06.2020 verlegt, das RuhrRockRausch wird im Herbst nachgeholt oder direkt um ein Jahr verschoben und so wird es sicher noch eine Zeit lang weitergehen. Selbiges gilt für unser Metal Bash Open Air das eigentlich am 01. und 02. Mai stattfinden sollte. Wir haben mit einigen Bands wie Ost+Front, Asomvel, V8 Wankers, Powerslave ( Iron Maiden Tribute ), Slayensemble ( Slayer Tribute ), Motörment ( Motörhead Tribute ) und natürlich den KneipenTerroristen schon folgenden Alternativ Termin abgeklärt : 05. und 06.06.2020. Wir hoffen natürlich das der Termin klappt und das alle Bands an dem Termin können aber sonst hätten wir auch noch den einen oder anderen Ersatz in der Rückhand.</p>
<p>Erst mal auf Eis gelegt ist auch die KneipenTerroristen CD zur Fussball EM 2020. Der Titelsong &#8222;Wembley wir kommen&#8220; sowie die 8 Unplugged Bonus Songs sind schon eingespielt und grösstenteils auch schon von mir eingesungen, aber mit der Verschiebung der EM auf Sommer 2021 verschiebt sich natürlich auch die Veröffentlichung der CD. Für die ganz harten Fans wird es die CD aber schon vorab bei Remedy Records und bei unseren Konzerten geben. Ansonsten nutzen wir die Zeit und schreiben neue Songs für`s nächste Album, ob wir uns dabei von Corona inspirieren lassen weiss ich noch nicht, vielleicht vom gleichnamigen Bier.“</p>
<p><b>Inwieweit können euch eure Stammkunden und Fans unterstützen?</b></p>
<p>Hannes: „Da bekommen wir sehr viel positive Resonanz – vielen Dank dafür!</p>
<p>Bleibt Gesund und helft Euch untereinander !“</p>
<p>Jörn: „SUPPORT YOUR LOCAL METAL DEALER !!!</p>
<p>Wir haben gerade ein paar exklusive und streng limitierte T-Shirt Motive vom Night Light und den KneipenTerroristen fertigen lassen um die Verluste etwas aufzufangen. Die Shirts gibt es natürlich auch unter : <a href="http://www.remedyrecords.net/">www.remedyrecords.net</a> . Wenn Ihr uns also unterstützen möchtet stöbert in unserem Onlineshop und wenn die ganze Scheisse vorbei ist besucht uns bei Remedy Records, macht Party im Night Light, kommt zum Metal Bash, auf unsere KneipenTerroristen, Torment und Motörment Konzerte und feiert mit uns das Leben.</p>
<p>Wie ihr seht, ist aufgeben keine Option, wir sind im Moment vielleicht etwas ruhiger aber ganz sicher nicht still, lasst euch nicht unterkriegen und bleibt gesund, Prost aus Hamburg, Jörn und die KneipenTerroristen, Torment und Motörment, sowie das Team von Remedy Records / Rude Records, dem Night Light und dem Metal Bash !!!“</p>
<p>IDIOTS RECORDS<br />
Rheinische Str. 14<br />
44137 Dortmund<br />
Tel: 0231-7214723</p>
<p><a href="http://www.shop.idiotsrecords.com/?fbclid=IwAR3WvB5-69zjJ_C9Usp6lDVX9kNzIPi5ZMlQ5Q5GQkI68FWfpDZUIj0r1Nw" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #003366;">www.shop.idiotsrecords.com</span></a></p>
<p>REMEDY RECORDS<br />
Stellinger Steindamm 2<br />
22527 Hamburg<br />
Tel. 040 435353</p>
<p><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="http://www.remedyrecords.net/">www.remedyrecords.net</a></span></p>
<p>Durch das Interview führte:<b> Sebastian Radu Groß</b></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/plattenlaeden-vs-corona">IDIOTS RECORDS &#038; REMEDY RECORDS &#8211; Plattenläden vs. Corona</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>BLIND GUARDIAN &#8211; Im Gespräch mit Hansi Kürsch zum Orchester Album (Interview)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-im-gespraech-mit-hansi-kuersch-zum-orchester-album-interview</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2019 15:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[BLIND GUARDIAN]]></category>
		<category><![CDATA[DEMONS & WIZARDS]]></category>
		<category><![CDATA[HERR DER RINGE]]></category>
		<category><![CDATA[LEGACY OF THE DARK LANDS]]></category>
		<category><![CDATA[MANOWAR]]></category>
		<category><![CDATA[MARKUS HEITZ]]></category>
		<category><![CDATA[ORCHESTER ALBUM]]></category>
		<category><![CDATA[RUNNING WILD]]></category>
		<category><![CDATA[SAXON]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Gut Ding will Weile haben. BLIND GUARDIAN Fans kennen das zu Genüge, denn zwischen den regulären Alben liegen traditionell mehrere</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-im-gespraech-mit-hansi-kuersch-zum-orchester-album-interview">BLIND GUARDIAN &#8211; Im Gespräch mit Hansi Kürsch zum Orchester Album (Interview)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Gut Ding will Weile haben. <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://www.blind-guardian.com/"><strong>BLIND GUARDIAN</strong></a></span> Fans kennen das zu Genüge, denn zwischen den regulären Alben liegen traditionell mehrere Jahre. Mit &#8222;Legacy Of The Dark Lands&#8220; enthüllen die Krefelder Barden endlich das Geheimnis, das sie seit fast 23 Jahren mit sich tragen und legen ihr lang erwartetes Orchester Album vor. In Zusammenarbeit mit Fantasy Auto Markus Heitz (&#8222;Die Zwerge&#8220;) ist ein Opus entstanden, der trotz fehlender Gitarren daran anknüpft, wo &#8222;Nightfall In Middle Earth&#8220; aufgehört hat. Wir telefonierten mit Hansi Kürsch und plauderten über die Entstehung des Albums, Markus Heitz die Verbindung zu den anderen Alben.<strong><br />
</strong></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie geht es Dir jetzt, wo alle Geheimnisse um das Album offenbart sind und Ihr endlich frei darüber sprechen könnt?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Ich fühl mich erleichtert und bin sehr stolz auf das Ergebnis. Erleichtert deshalb, weil ich teilweise an die Veröffentlichung schon nicht mehr glauben konnte. Es hat sich für mich schon wie eine unendliche Geschichte angehört und jetzt hören endlich die Erklärungen auf. Das Thema „Orchester Album“ kam gefühlt in jedem fünften Interview zur Sprache. Natürlich kam die Frage „Erklär mal, was ist denn das?“ mehrfach auf, weil man sich nichts darunter vorstellen konnte. Dann versucht man irgendwie etwas zu erklären, was nicht erklärbar ist, weil Musik erst erklärbar wird, wenn man sie gehört hat bzw. wenn man weiß, worum es geht. Ich habe mich häufig bemüht den Leuten mitzuteilen, was es ist. Man hat aber häufig die Fragezeichen über den Köpfen der Leute sehen können. Damit ist es jetzt endlich vorbei; entweder es gefällt oder es gefällt nicht (lacht), aber die Leute wissen jetzt, wovon wir gesprochen haben.</p>
<p><strong>Ja, das Orchester Album war schon ein Running Gag. Man hat sich schon immer über jedes reguläre Album gefreut und bei jedem Interview sprach man über die orchestralen Elemente, die dann sofort zu der Frage führten, wann denn das Orchester Album bleibt.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #808000;">Hansi:</span></strong> Genau. Am Nächsten dran waren wir tatsächlich zwischen 2006 und 2010. Da hab ich gedacht, dass wir jetzt auf dieses Orchester Album eingehen und dabei bleiben. Allerdings hatten wir noch nicht alle Leute zusammen, die wir brauchten und haben es dann irgendwann verworfen und uns entschlossen, erst ein reguläres Album zu machen. Das ist dann „At The Edge Of Time“ gewesen. In der Zeit haben wir dann praktisch die fehlenden Leute an Bord bekommen, u.a. das Prager Philharmonic Orchester, weshalb dieser Zwischenschritt durchaus Sinn gemacht hat. Da waren wir wirklich relativ nah dran, zumindest mit der Produktion anzufangen. Das haben wir dann aber wieder bis nach „Beyond The Red Mirror“ wieder verworfen. Danach haben wir aber gesagt, jetzt machen wir Nägel mit Köpfen und jetzt kommt dieses Teil! (lacht). Sonst wäre das Album wohl nie veröffentlicht worden und es hätte so ausgesehen, dass wir einfach nur quatschen. Da haben wir also wirklich mal die Chance beim Schopfe gepackt. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass diese finale Produktion, die weitestgehend aus technischen Geschichten, aus Mix und aus Gesängen bestand, so lange dauern würde. Davon bin ich von Tag 1 an nicht ausgegangen. Es hat sich dann relativ schnell herauskristallisiert, dass doch mehr zu tun ist, und dass es doch sehr viel aufwendiger ist, als gedacht.</p>
<p>Auch bei den Gesängen mussten mehrere Versuche gestartet werden, um die Intensität einzufangen, die dem Orchester gerecht wurde. Trotzdem hätte ich nicht gedacht, dass die Produktion noch so lange dauern würde.Wir haben seit 2009 immer wieder den einen oder anderen Song orchestertechnisch aufgenommen. Das ging in der Regel immer sehr schnell, so dass ein oder zwei Songs an einem Tag fertig waren. Aber das Editieren und Abmischen des Orchesters, so dass ich dazu performen konnte, hat eine Menge Zeit in Anspruch genommen. Das hat man so gar nicht auf dem Schirm.</p>
<p><strong>Bereits seit der „Nightfall“ kam die Idee des Orchester Albums erstmals auf. Man hatte bereits orchestrale Elemente genutzt und immer wieder etwas auf der Halde liegen. Als es dann aber ans Eingemachte ging, kann ich mir gut vorstellen, dass Ihr dann die kreative Box der Pandora geöffnet habt und Euch erstmals der wahre Umfang dieses Projektes bewusst geworden ist.</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Das war absolut so! Alleine das Finden des Orchesters war eine Herausforderung. Wir haben im Vorfeld bereits mit zwei Orchestern Testballons gestartet, die aus unserer Sicht nach hinten losgegangen sind. Da haben wir dann auch nicht weiter Zeit investiert, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, sondern sind straight an das dritte Orchester rangegangen. Dazwischen sind natürlich viele Monate ins Land gegangen, bis wir gemerkt haben, dass das Prager Orchester richtig für uns ist, weil die Leute einfach den passenden Sound hatten. Es war aber von der Umsetzung auch so ein Ding. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die von uns programmierten Songs von einem Orchester eingespielt werden mussten. Eigentlich denkt man, dass man alles ja schon auf dem Computer fertig eingespielt hat, alles harmonisch klingt und man damit 100%ig zufrieden ist. Theoretisch müsste man also problemlos in der Lage sein, das Ganze als Score ausdrucken zu lassen (es gibt schließlich sehr viele Programme dafür). Dem ist aber leider nicht so; du musst tatsächlich für jedes einzelne Instrument, das du bereits programmiert hattest, überprüfen, ob es für das klassische Instrument spielbar ist. Wenn dem so nicht ist, musst du erstmal ein geeignetes Instrument suchen, wo es spielbar ist. Das war nur eine der vielen Hürden. Beim Gesang war es nicht anders. Ich musste auch ausprobieren, mit welchem Härtegrad ich die Songs einsinge und was dazu passt. Ich habe es auch mal versucht so einzusingen, wie es ein klassischer Sänger gemacht hätte. Das hat uns aber nicht gefallen, weil es keine BLIND GUARDIAN Eier mehr gehabt hätte. Da mussten wir uns auch hinarbeiten, um diesen Härtegrad zu finden, der unserer Band entspricht. Gleichzeitig darf das Orchester nicht zu verzerrt werden und der narrative Teil muss transportiert werden. Das war dann auch nochmal ein Jahr Lehrgeld, bis ich wusste,wie ich zu singen habe. Da steckt insgesamt schon eine Menge Finesse drin.</p>
<p><strong>Ihr seid ja dafür bekannt, viel Zeit für ein Album zu brauchen, aber dann immer Euer perfektestes Ergebnis ins Rennen zu schicken. Wenn Ihr ein Album macht kommt im Nachgang immer raus, wie perfektionistisch und akribisch Ihr daran geht, um immer noch etwas mehr rauszuholen, als bei den Vorgängern. Das hat meiner Meinung nach mit dem Orchester Album auch gut geklappt.</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Das freut mich. Ich hoffe das sehen andere auch so (lacht).</p>
<p><strong>Was war Deiner Meinung der größte Erfolg und die größte Niederlage während der Entstehungsphase des Orchester Albums?</strong></p>
<p>Die Niederlage ist trotz allem die Zeit und, dass wir nicht in der Lage gewesen sind, das wesentlich früher zu veröffentlichen. Hinzu kommt, dass der Markt sich auch sehr verändert hat. Wir sind uns zwar sicher, ein zeitgemäßes Produkt auf den Markt gebracht zu haben, aber die Hörgewohnheiten haben sich auch so sehr verändert. Es gibt zum Glück auch Nostalgiker, die CD´s und Vinyl hören. Denen kann man unser Album so präsentieren, wie es von uns gedacht ist. Bei den Streaming Geschichten wird das schon etwas schwieriger. Die Leute denken hier nicht in Alben, sondern in Playlists. Da stellt sich die Frage: „ Was ist die korrekte Playlist für BLIND GUARDIAN Twilight Orchester?“(lacht). Soundtrack funktioniert nicht, wegen Gesang und einigen Metallern könnten die Gitarren und das ballernde Schlagzeug fehlen. Da wäre es sicherlich einfacher gewesen, dieses Album im Jahr 2005 zu veröffentlichen. Wenn ich ganz streng mit uns wäre, würde ich die lange Zeit als Niederlage werten. Auf der anderen Seite, wie Du bereits erwähnt hast, geben wir nichts heraus, von dem wir nicht komplett überzeugt sind. Ich glaube außerdem, dass der Sprung von der „Nightfall“ zu diesem Album nicht all zu groß ist, weil da das Erzählerische mit dabei ist.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="BLIND GUARDIAN TWILIGHT ORCHESTRA - War Feeds War (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/7bZjrn6IhOw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Thema „Streaming“ glaube ich, dass es viele Fans gibt, die noch die nostalgische Schiene fahren und CD´s und Vinyl bevorzugen. Besonders bei den Metalfans, da es so viele Special-Editions gibt, die auch schnell ausverkauft sind. Ich beispielsweise habe mir Euer Album gleich als Earbook und Vinyl geholt.</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Ach, Du bist derjenige, der wie verrückt bestellt! (lacht). Der größte Erfolg bei dem Album ist, dass es zu 100% BLIND GUARDIAN ist. Wir haben uns im Grunde neu erfunden, weil die Band außen vor war. Markus und Frederik konnten leider nicht mitspielen. Andre ebenfalls nicht, sondern hat ausschließlich komponiert. Der Gesang definiert die Band hier zwar, aber nicht ausschließlich. Ich glaube, dass jeder, der uns seit der „Nightfall&#8220; hört, bestätigen wird, dass das funktioniert.</p>
<p><strong>Als Fan hatte ich es nicht immer leicht mit Euch. Als Ihr 2002 den Schwenk zur „A Night At The Opera“ gemacht habt, wurden immer mehr orchestrale und bombastische Elemente drauf gepackt. Bei der „Beyond The Red Mirror“ hatte ich das Gefühl, dass man eine Symbiose aus den besten Queen Zutaten mit Bombast gemischt hat und den BLIND GAURDIAN Mantel drüber gelegt hat. Klingt geil, aber da fehlte mir persönlich das gewisse Etwas, was mich vollends ausflippen lässt. Als ich „Legacy Of The Dark Lands“ zum ersten Mal gehört habe, war das alte Feeling auf magische Weise sofort wieder da, was mir seit Jahren gefehlt hatte. Im Anschluss daran habe ich mir alle Scheiben nach der „Opera“ nochmal angehört und ein tieferes Verständnis dafür bekommen, wie die Entwicklung des Orchester Albums auf Eure regulären Werke abgefärbt hat. Ich kann mir vorstellen, dass diese Tatsache nicht nur mich, sondern auch andere Fans lange beschäftigen wird.</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Cool! Ich bin mir nicht so sicher, inwieweit das Orchester Album die regulären Alben befruchtet hat, oder umgekehrt. Ich sehe das aber auch so, wie Du, dass die Arbeiten an „Legacy Of The Dark Lands“ während all den Jahren mit definiert hat. Das Schöne an der ganzen Sache war, dass es bei Andre und mir nie Verständnislücken gab. Wir haben immer super gerne an den Sachen gearbeitet. Es gab nie die Situation, dass wir uns überlegen mussten, ob der Part so OK ist oder, ob wir den lieber weglassen sollten. Bei `War Feeds War` gibt es nur ein Mal den Refrain, statt der klassischen Wiederholung. Da waren wir uns auch sofort sicher, dass das so funktionieren würde. Es gibt immer wieder Momente bei jedem BLIND GUARDIAN Album, wo wir Elemente zurückhalten oder wieder rausschmeißen. Das ist aber schon seit der „Battallions Of Fear“ so gewesen. Das ist nicht in den letzten Jahren so entstanden, sondern Teil unseres Songwritings, dass wir sehr kritisch mit uns selbst ins Gericht gehen und jeden Part in seiner Form hinterfragen. Bei den klassischen Geschichten ist das nicht so passiert. Es ist einfach konzipiert worden und hat sich für uns immer sofort richtig angefühlt. Wir hätten natürlich auch Gitarren und Schlagzeug drauf packen können, die Diskussion gab es zu mehreren Anlässen. Wir sind aber immer wieder zu der Ursprungsidee zurückgekommen, dass es ein reines Orchester Album mit Gesang werden sollte. Wir hätten auch noch diverse Gastsänger an den Start holen können, wie bei Ayreon, um das Ganze aufzubauschen. So war das aber nicht konzipiert; da ist ein Typ, der springt in die Rollen der verschiedenen Charaktere rein und erzählt (als letztes Überbleibsel von BLIND GUARDIAN) die Geschichte. Ich gehe davon aus, dass die Leute, die die „Nightfall“ mochten, mit dem Orchester Album schnell warm werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beim Durchhören ist mir aufgefallen, dass `Harvester Of Souls` bereits auf der „Beyond The Red Mirror“ in Form von „At The Edge Of Time“ eingespielt wurde (nur halt mit Gitarren und Schlagzeug).</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Stimmt, Du hast recht. In gewisser Weise ist das ein Widerspruch zu dem, was ich die ganze Zeit erzähle. (lacht). Es stimmt auch, was Du vorher gesagt hast, dass mit der aktuellen Platte das Verständnis da sein könnte, wie die regulären Alben entstanden sind. An manchen Stellen kann man sogar raushören, welche Songs zu welchen Orchester-Projekten entstanden sind. `Wheel Of Time` ist beispielsweise ursprünglich für dieses Album konzipiert worden. Ich bin damals zu Andre gegangen und war der Meinung, dass diese Nummer für das Orchester Album nicht aussagekräftig genug war. Andre hat sofort geschaltet und wir haben daraus einen Bandsong gemacht. Haben wir gemacht, hat funktioniert, da hat BLIND GUARDIAN definitiv von dem Orchester Album schon profitiert (lacht). Bei „Beyond The Red Mirror“ ist es ähnlich gelaufen; dieses Mal kam Andre zu mir und meinte, er habe die Nummer geträumt und es würde sehr gut mit Gitarren klingen. Dadurch denkt man sich, dass einige Stücke bekannt vorkommen und man kann einige Hinweise wirklich in unseren früheren Alben entdecken, was wir selbst auch nicht wussten.</p>
<p><strong>Ihr habt mit dem Fantasy Autor Markus Heitz, der ja selbst auch ein großer Fan von Euch ist, zusammengearbeitet. Wie kam es zu dem Kontakt?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Wir waren uns schon um 2007 oder 2008 im Klaren, dass es kein Tolkien Konzept werden soll. Ich war mir aber auch im Klaren, dass ich das textliche Konzept alleine nicht stemmen kann, weil ich z.B. ja auch noch bei Demons &amp; Wizards dabei bin. Sonst hätte unser eigener Anspruch und die Qualität darunter gelitten. Ich habe mich also auf die Suche nach meinen Lieblingsautoren gemacht und in Deutschland ist Markus Heitz mit dem Zwerge Universum definitiv die Nummer Eins, so dass er meine erste Anlaufstelle war. Markus hat in den 90er Jahren als Rollenspieler BLIND GUARDIAN rauf und runter gehört und sich tierisch gefreut. Wir haben uns getroffen, gut verstanden und auch sehr schnell über den konzeptionellen Rahmen der Geschichte einigen können. Wir waren da sehr schnell auf einer Spur.</p>
<p><strong>Das glaube ich Dir sehr gerne. Das Buch „Die Dunklen Lande“ (angelehnt an die Geschichte des Orchester Albums &#8211; Anmerkung der Redaktion) hast Du aber auch gelesen, oder?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Musste ich ja (lacht). Das habe ich auch in der Entstehungsphase der Texte gelesen und konnte daher einiges an Vorwissen noch mit einbringen. Im Großen und Ganzen haben wir aber den Rahmen für „Legacy Of The Dark Lands“ schon davor erstellt.</p>
<p><strong>ACHTUNG SPOILER ZUR GESCHICHTE!!!</strong><br />
Ich wusste ja, dass Nicolas ein dunkles Geheimnis umgibt; ich wusste nur noch nicht, welches das war. Ich hab dann meine eigenen Schlüsse und Weisheiten draus gezogen und an Markus weiter geleitet. Er hat dann daraufhin die vier Reiter der Apokalypse rausgepackt und Nicolas zum ersten Reiter gemacht. Der erste Reiter ist nämlich nicht definiert und das Thema der Apokalypse ist ja etwas, was jemand nicht wirklich will. Daher gibt es beim ersten Reiter sehr viel Interpretationsfreiheit, was man auch positiv deuten kann, z.B. als Messias oder Jesus Christus. <strong>SPOILER ENDE</strong></p>
<p><strong>Beim Durchlesen der Texte kam auch der heilige Gral wieder ins Spiel. So ganz konntest Du die Finger nicht von der Thematik lassen, oder?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong> </span>Stimmt (lacht) `The Great Ordeal` unterscheidet sich atmosphärisch sehr von den anderen Stücken. An der Stelle brauchte ich aber die Templer. Ich konnte nicht im dreißigjährigem Krieg bleiben, ohne die Templer reinzubringen. Ich bin dann auf Recherche gegangen und habe herausgefunden, dass in Zeiten des dreißigjährigen Krieges ein Schreiben im Vatikan gefunden (und wieder verlegt) worden ist, dass die Templer von allen Anschuldigungen freigesprochen hat. Historisch, religiöser Kram quasi; ich habe dann die Nachfahren dieser Templer in die Geschichte eingebaut. Das musste ich dann irgendwann Markus gestehen, der die Templer nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Die haben aber im Laufe der Geschichte dann sehr gut reingepasst.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="BLIND GUARDIAN TWILIGHT ORCHESTRA - This Storm (OFFICIAL LYRIC VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/dR_VJ-jJosI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Auch grafisch ist Euer Album sehr schön geworden. Insbesondere auf der Vinyl- und Earbook Edition kommen die Zeichnungen sehr gut zur Geltung.</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Ja, finde ich auch. Leider Gottes ist uns auch da die Zeit weggelaufen, sonst hätten wir mit Sicherheit noch mehr grafisch umgesetzt. Da wurde wirklich ein Hammer Job gemacht; alle Motive wirklich phantastisch!</p>
<p><strong>Der Comic dazu hat ja leider nicht mehr geklappt, wie es eigentlich geplant war.</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong> </span>Das wäre jetzt eine lange Geschichte, die mich viel Nerven gekostet hat. Da bin ich auch nicht ganz drüber weg, wobei wir beim Thema „Niederlagen“ wären. Aber die Geschichte ist auch noch nicht ganz zu den Akten gelegt, um es mal so kurz zu sagen.</p>
<p><strong>Ihr habt ja noch bei Euren Sessions zu „Nightfall In Middle Earth“ einiges an Material gehabt, was später veröffentlicht wurde. `Doom´ wurde beispielsweise als Bonustrack bei der „Beyond The Red Mirror“ verewigt und `The Tunes Of War` gab es limitiert auf einem Rock Hard Sampler. Wie schaut´s bei „Legacy Of The Dark Lands“ aus? Habt Ihr auch noch Material, was später veröffentlicht werden kann?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Produktionstechnisch haben wir alles benutzt, was wir auch vorbereitet hatten. Aber in der Phase sind andere Songs entstanden, die wir noch nicht angepackt haben, was die Umsetzung mit dem Orchester angeht. Die sind in der Komposition fertig und könnten veröffentlicht werden, aber wir haben jetzt bereits nochmal zwei neue Nummern komponiert. Ich will mich da nicht festlegen, aber ich glaube, dass wir vielleicht in den nächsten 10 Jahren (lacht) ein neues Orchester Album veröffentlichen werden.</p>
<p><strong>Ihr habt ja auch noch ein reguläres Album in der Mache. Letzter Stand war, dass die Drumspuren noch eingespielt werden mussten und es dann veröffentlicht werden kann. Wann wird das ungefähr sein?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong> </span>Wir haben bereits zwei Nummern mit dem Schlagzeug fertig. Wir werden voraussichtlich März oder April 2020 in die Produktion gehen und nochmals alles überarbeiten. Die Idee ist im März zu veröffentlichen und dann wieder auf Tour zu gehen.</p>
<p><strong>Wie schaut es mit einer Live-Umsetzung des Orchester Albums aus? Gibt es da bereits Pläne oder ist es überhaupt realistisch für Euch?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Das ist sehr realistisch, aber braucht natürlich seine Zeit, bis wir das reguläre Album fertiggestellt und dann auf Tour gewesen sind. Ob es eine klassische Konzerthalle oder eine „normale“ Konzerthalle werden wird, kann ich noch nicht sagen. Es hängt davon ab, mit wem wir zusammen arbeiten und wer mit der intelligentesten Idee um die Ecke kommt. Praktischer und einfacher umsetzbar ist die Once-In-A-Lifetime Nummer, wo man eine Uraufführung macht und sich überlegt, ob man sowas überhaupt noch einmal macht. Gib uns circa ein halbes Jahr Zeit, dann müssen wir eh an die Öffentlichkeit und sagen, wie es ablaufen wird. Es wird aber passieren.</p>
<p><strong>Ihr seid mittlerweile seit über 30 Jahren im Geschäft. Könntet Ihr Euch vorstellen, einmal eine BLIND GUARDIAN Biographie zu veröffentlichen?</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Wir sind zumindest an einer Bandbiographie seit Jahren dran und werden seit Jahren in regelmäßigen Abständen mit Anfragen malträtiert. Derjenige, der jetzt an der Bandbiographie schreibt, ist recht nah an BLIND GUARDIAN dran, das wäre dann schon einmal eine von uns autorisierte Biographie.</p>
<p><strong>Danke für das Gespräch! Da Ihr in der Band große Kuchenfans seid, wünschen wir Euch ein schönes Wochenende und einen leckeren Kuchen. Alles Gute für BLIND GUARDIAN!</strong></p>
<p><span style="color: #808000;"><strong>Hansi:</strong></span> Dankeschön und Euch auch einen schönen Kuchen (lacht).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #800000;"><strong>/Sebastian Radu Groß</strong><span style="color: #000000;"> (Chefredakteur des NIC &#8211; NordMensch in Concerts Online Magazine)</span></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-im-gespraech-mit-hansi-kuersch-zum-orchester-album-interview">BLIND GUARDIAN &#8211; Im Gespräch mit Hansi Kürsch zum Orchester Album (Interview)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>BLIND GUARDIAN &#8211; &#8222;LEGACY OF THE DARK LANDS&#8220;</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-legacy-of-the-dark-lands</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2019 07:59:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[BLIND GUARDIAN]]></category>
		<category><![CDATA[DIE ZWERGE]]></category>
		<category><![CDATA[FANTASY]]></category>
		<category><![CDATA[HERR DER RINGE]]></category>
		<category><![CDATA[ICED EARTH]]></category>
		<category><![CDATA[MARKUS HEITZ]]></category>
		<category><![CDATA[NIGHTFALL IN MIDDLE EARTH]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[RUNNING WILD]]></category>
		<category><![CDATA[SPEED METAL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Kann ein Klassik Album funktionieren? Das Konzept Rock/Metal mit einem Orchester zu kombinieren ist nicht neu. Waltari, Metallica und andere</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-legacy-of-the-dark-lands">BLIND GUARDIAN &#8211; &#8222;LEGACY OF THE DARK LANDS&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Kann ein Klassik Album funktionieren? Das Konzept Rock/Metal mit einem Orchester zu kombinieren ist nicht neu. Waltari, Metallica und andere taten es bereits vorher und zeigten, dass es funktionieren kann. Ganze 20 Jahre brüteten <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://www.blind-guardian.com/"><strong>BLIND GUARDIAN</strong> </a></span>über ihr Orchester Album. Immer wieder schimmerte die Ankündigung zwischen den letzten Veröffentlichungen hindurch, aber es gab nichts Konkretes. Tatsächlich beeinflusste die Entstehung von „Legacy Of The Dark Lands“ die Bandentwicklung bereits seit 2002, ohne die es Songs wie beispielsweise `And Then There Was Silence` nicht gegeben hätte. Die orchestralen Elemente hielten immer mehr Einzug im Songwriting und rangen mit den ehemals legendären Speed Metal Attacken um die Vorherrschaft, was nicht immer leicht für die Fans war. Letzten Endes gehen die Krefelder Barden ihren Weg unbeirrt von jeglicher Erwartungshaltung weiter und lassen mit ihrem aktuellen Album (endlich) die Katze aus dem Sack.</p>
<p>Das Intro `1618 Ouverture` fließt herrlich atmosphärisch aus den Boxen und lässt ansatzweise erahnen, was da auf einen zurollt. Mutig schiebt man die Textpassage `The Gathering` hinterher, ehe mit `War Feeds War` das erste „richtige“ Stück beginnt. Bereits die ersten Klänge katapultieren in eine riesige Konzerthalle und gleichzeitig in eine Parallelwelt, dessen Soundtrack den Hörer liebevoll durch Gänsehautpassagen und epische Momente führt. Hansis Stimme ist hier klar die Orientierung für die Fans und das Songwriting holt mich auch ohne Gitarren direkt da ab, wo ich als Guardian Fan stehe. Bedrohliche und versöhnliche Momente wechseln sich in dem Stück gleichermaßen ab und hinterlassen ein Gefühl der Hoffnung inmitten eines Schlachtfeldes der verlorenen Seelen. Für die ersten Klänge von `Dark Cloud´s Rising` hätte Peter Jackson sich beim Herr der Ringe Soundtrack die Finger geleckt, ehe der Refrain in das so geliebte Guardian (Gänsehaut) Feeling mündet. „What The future holds, the star may know“ erschallt es aus den Boxen, und man hat spätestens jetzt die Außenwelt komplett ausgeblendet und staunt ehrfürchtig, wie zielsicher man hier mit den orchestralen Elementen durch das Songwriting führt.</p>
<p>Der Eindruck verstärkt sich im Laufe des gesamten Albums und hat noch sehr viel zu bieten; mit einem Durchlauf ist es nicht getan und man möchte sich am liebsten mit dem Album längere Zeit einkerkern, um es in aller Ruhe in seiner ganzen Schönheit zu erkunden. Der fröhliche Beginn von `The Great Ordeal`catcht direkt und steigert sich herrlich, um in seiner gesamten Pracht verschiedene Facetten in die Hirnrinde zu schmieden. Das finstere `In The Red Dwarf´s Tower`besticht unter anderem mit seinen Chören, während `Point Of No Return`sämtliche Synapsen zum Schmelzen bringt. Mal im ernst, wenn die Krefelder auch nur ansatzweise so viel Spaß beim Schreiben dieses Songs hatten, wie ich beim Hören, kann ich die letzten 20 Jahre sehr gut verstehen.`Nephilim` marschiert stolz aus den Boxen, während `Harvester Of Souls` eher der finstere Geselle ist. Obwohl `Conquest Is Over`lediglich ein Intermezzo ist, wirft es mich als Rollenspieler mit seinen elegischen Klängen atmosphärisch in die Spielwelt von Dark Souls und beweist, das bereits der minimale Einsatz von Instrumenten, das Maximum raus kitzeln kann.`This Storm` wurde bereits im Vorfeld als Lyric Video veröffentlicht und zum Ende des Albums wartet man mit einer Überraschung auf; statt es im opulenten Orchester Sound zu ersticken, hat man sich für eine ruhigere und doch fordernde Variante entschieden; `Beyond The Wall` wird mit Hansis eher untypischen, tieferen Vocals eingeleitet und besticht vor allem durch seine Chöre. Es ist eine andere Art ein Album zu beenden, die mir sehr gut gefällt, weil man etwas bekommt, was man nicht erwartet hat und sich gleichzeitig sehr darüber freut.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Blind Guardian’s Twilight Orchestra - This Storm (OFFICIAL LYRIC VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/VsXWXh8neNo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
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<p>Bereits die ersten Infohäppchen und Videos ließen erahnen, dass es teilweise ein Heimspiel wird, denn das Album ist sowohl Hörbuch, als auch Musikalbum. Der erste Eindruck, dass es sich um „Nightfall in Middle Earth 2.0 in der Orchester Version“ handelt, wird schnell bestätigt. Die Original Sprecher nochmal ans Mikro zu holen lässt einen schnell heimisch fühlen und harmoniert perfekt in Sachen Atmosphäre. Thematisch knüpft man an „Die Dunklen Lande“ von Markus Heitz an, den Fantasy Fans bereits sehr gut kennen dürften. Befürchtungen, dass BLIND GUARDIAN ohne Gitarren nicht funktionieren, werden bereits nach wenigen Minuten verstreut. Man hat in den letzten Jahren in Sachen Erfahrungen und größenwahnsinnige Alben einiges angesammelt und schafft es mühelos, den Hörer da abzuholen, wo er seit den ersten Klängen dieser Band steht; die Songs treffen stellenweise unvorbereitet mit einer Gänsehaut ins Schwarze und begleiten konstant durch sämtliche Klanggefilden die es braucht, um zu fesseln. Das Soundtrack Feeling ist allgegenwärtig und wer Angst davor hatte, es mit einem reinen Klassik Album zu tun zu bekommen, wird schnell Entwarnung geben können. Jedes Wort über die Produktion erübrigt sich hier im Ansatz, denn die Wächter sind nicht nur mit dem gewohnten Perfektionismus, sondern auch mit sehr viel Liebe zum Detail an das Album herangetreten. Natürlich könnte ich jetzt mit Adjektiven wie „episch“, „bombastisch“ und „unglaublich“ um mich schmeißen, aber wenn man die Truppe kennt und sich vorstellt, was sie in 20 Jahren auf die Beine stellen können, erübrigt sich jedes weitere Wort.</p>
<p>Im Promotext wird davon gesprochen, dass Rom nicht an einem Tag erbaut worden ist und das Tolkien seine Fans auch lange hat warten lassen, ehe sein „Herr der Ringe“ Epos fertig war. Mit „Legacy Of The Dark Lands“ haben BLIND GUARDIAN ihr Rom erbaut und ihren „Herr der Ringe“ erschaffen. Diese Aussage trifft den Nagel auf den Kopf. Tatsächlich liebe ich diese Band seit der ersten Stunde und hatte mit dem einen oder anderen Album so meine Probleme um rein zu kommen. „Legacy Of The Dark Lands“schafft das, was andere Alben bei mir versuchen und packt mich von der ersten, bis zur letzten Sekunde und offenbart den Kern dieser Band. BLIND GUARDIAN sind nicht (nur) Gitarren, sondern jenes Gefühl, das sie seit den ersten Klängen der „Battalians Of Fear“ sind: Eine Band, die es schafft, Geschichten so atmosphärisch zu vertonen, dass ich nicht genug davon kriegen kann!</p>
<p>Klar kann man als Kritiker hier auch jedes Detail auseinanderpflücken und Schwachstellen suchen, aber die Wucht, die Vielfältigkeit und die unfassbar greifbare Atmosphäre beschäftigen mich viel zu sehr, als dass ich einen Grund zum Meckern suchen möchte. Ich bin mir sicher, dass dieses Album mich noch sehr lange Zeit beschäftigen wird; Fakt ist, dass sich BLIND GUARDIAN damit ihr eigenes Denkmal gesetzt haben und ich mich jetzt schon darauf freue, dieses Kunstwerk mit dem Twilight Orchester live zu erleben.</p>
<p><strong>10 von 10 Punkten</strong></p>
<p><span style="color: #800000;">/Radu</span></p>
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<p>Folgende 3 Tipps sollte man beherzigen, um sich die Wirkung des Albums in seiner ganzen Bandbreite zu gönnen:</p>
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<li>Das Album beim ersten Durchlauf alleine und über Kopfhörer durchhören (wenn man sich die Zeit für die Musik nimmt, wird man mit einem epischen Trip belohnt).</li>
<li>Das Buch „Die Dunklen Lande“ von Markus Heitz lesen.</li>
<li>Nach einigen Durchläufen die BLIND GUARDIAN Diskographie ab der „A Night At The Opera“ nochmals anhören. Das gibt nicht nur ein tieferes Verständnis für die Band und deren musikalische Entwicklung der letzten 20 Jahre, sondern versöhnt auch einige Fans, die mit den (teils sehr opulenten) Werken nach der „Nightfall“ ihre Schwierigkeiten hatten.</li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-legacy-of-the-dark-lands">BLIND GUARDIAN &#8211; &#8222;LEGACY OF THE DARK LANDS&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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