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	<title>Eisbrecher Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<title>Eisbrecher Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>BALTIC OPEN AIR 2022 &#8211; Ein friedlicher Neustart mit kleinem Verbesserungsbedarf (24. &#8211; 27.08.2022)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 17:46:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Zwei Jahre fand in Haddeby bei Schleswig kein BALTIC OPEN AIR statt, zwei Jahre musste auf die zehnte Ausgabe gewartet</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/baltic-open-air-2022-ein-friedlicher-neustart-mit-kleinem-verbesserungsbedarf-24-27-08-2022">BALTIC OPEN AIR 2022 &#8211; Ein friedlicher Neustart mit kleinem Verbesserungsbedarf (24. &#8211; 27.08.2022)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
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<div>Zwei Jahre fand in Haddeby bei Schleswig kein <span style="color: #003366;"><strong>BALTIC OPEN AIR</strong></span> statt, zwei Jahre musste auf die zehnte Ausgabe gewartet werden. Als Ausgleich für die geduldigen Fans gab es einen Warmlauf-Tag hinzu.&nbsp;</div>
<div>Auch ich reise schon am Mittwoch an, denn zum einen spielen bekannte regionale Bands und zum weiteren ist die Campsituation unklar. Offiziell galten die Camptickets als ausverkauft. 10.000 Besucher wurden erwartet, da die Tickets aus den Vorjahren einfach gültig blieben. Eine Umschreibung oder ein Umtausch wie zum Beispiel beim Wacken Open Air benötigte man hier nicht. Im Vorfeld kam es so zu vielen Verkäufen und Gesuchen in den sozialen Medien, eBay und Kleinanzeigen. Viele ließen ihr Ticket scheinbar einfach verfallen, denn es blieben große Flächen des Campgrounds leer.&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-22840 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit_Autogrammstunde%402022-08-25_Baltic_01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit_Autogrammstunde%402022-08-25_Baltic_01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit_Autogrammstunde%402022-08-25_Baltic_01.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit_Autogrammstunde%402022-08-25_Baltic_01.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Infield bleibt noch geschlossen. Die kleine Viking-Stage steht zusammen mit Promo-Ständen sowie vielen unterschiedlichen Verzehrbuden auf einem Vorplatz, wie man es schon aus der Vergangenheit kannte. Auch Wacken Opa Günni ist unter anderen mit seinem Wohnmobil vertreten und sammelt wieder eifrig Spenden für seinen <span style="color: #003366;"><strong>&#8222;Lautstark gegen Krebs e.V.&#8220;</strong></span>.&nbsp;</div>
<div>Weitere Pressevertreter sind noch nicht vor Ort, als <span style="color: #003366;"><strong>UpToYou</strong></span> aus Missunde, also aus der direkten Nachbarschaft, das Festival eröffnen. Sie spielen Hardrock sowie Heavyrock mit deutschsprachigen Texten und können die schon anwesenden Festivalbesucher begeistern. Viele Freunde und Bekannte sind anwesend, um die Jungs abzufeiern. Nachfolgend beziehen <strong><span style="color: #003366;">Die Andersons</span></strong> die Bühne. &#8222;Acoustic Comedy Rock&#8220; steht auf ihrer Homepage. Die Jungs aus Flensburg covern alles, was Rang und Namen hat im Acoustic-Style. Die Bandbreite liegt zwischen Creedence Clearwater Revival und Pink Floyd. Als Rausschmeisser erklingt dann &#8222;I wish you a Merry Christmas&#8220;. Als Partymusik geeignet, anspruchsvoll geht anders. Das man auch anständig rocken kann, beweisen zum Abschluss des Abends dann <strong><span style="color: #003366;">20 For Seven</span></strong><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-22841 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/20_For_Seven%402022-08-24_Baltic_33.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/20_For_Seven%402022-08-24_Baltic_33.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/20_For_Seven%402022-08-24_Baltic_33.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/20_For_Seven%402022-08-24_Baltic_33.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /> aus Rendsburg. Mittlerweile stehe ich auch nicht mehr alleine im Fotograben. Eine ambitionierte Setlist von satten 25 Songs verspricht einen langen Abend. Eigene Songs mit einigen sehr gelungenen Covern, unter anderem von D-A-D, verzücken die Hard- und Heavy-Fans auf dem Platz. Leider wird es doch sehr frisch und viele verlassen vorzeitig den Platz vor der Bühne, die bis 00:15 Uhr berockt werden darf.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-22842 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Asenblut%402022-08-25_Baltic_11.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Asenblut%402022-08-25_Baltic_11.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Asenblut%402022-08-25_Baltic_11.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Asenblut%402022-08-25_Baltic_11.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Einlass in das Infield ist am Donnerstag erst um 14:00 Uhr. Warum nicht regionale Bands zum Frühschoppen auf der kleinen Viking-Stage spielen dürfen erschließt sich mir nicht. War doch früher auch so. Die Musik von der Playlist findet jedenfalls keine Beachtung. So bleibt das Feld weitestgehend leer und wenig besucht. <strong><span style="color: #003366;">Asenblut</span></strong> aus Göttingen eröffnen dann das Festival auf der großen Bühne im Infield. Auch hier ein Schritt zurück, denn die bisherigen Bühnen waren immer Doppelbühnen, die abwechselnd bespielt wurden. So ergibt sich eine relativ lange Umbauzeit mit viel Stress für die Techniker. Asenblut kredenzen frischen Melodic-Death-Metal. Vielen bisher unbekannt, schaffen sie es, die immer mehr in das Infield strömenden Besucher zu überzeugen. <strong><span style="color: #003366;">Abschlach!</span></strong> ist eine Rock und Ska/Skapunkband aus Hamburg. Sie zelebrieren ihren Rock in Deutsch und haben Texte hauptsächlich mit Hamburg- und HSV-Fussball-Bezug. Allein dies kommt bei vielen nicht gut an, da natürlich nicht nur regionale Gäste da sind. Die Meinungen hierüber gehen auseinander, wie auch die Meinungen über die entsprechenden Vereine. Ich kann damit zum Beispiel gar nichts anfangen, da ich weder Hamburg noch Fußball im Allgemeinen mag.<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22843 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Russkaja%402022-08-25_Baltic_03.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Russkaja%402022-08-25_Baltic_03.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Russkaja%402022-08-25_Baltic_03.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Russkaja%402022-08-25_Baltic_03.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> Ich gehe einfach ins Camp zurück und vergnüge mich anderweitig. Das ist das schöne an einem Festival. Nichts muss, alles kann. <span style="color: #003366;"><strong>Artefuckt</strong></span> beginnen 18:30 Uhr. Die Deutschrock-Band aus Rheinberg am Niederrhein ist beim Südtiroler Independent-Label Rookies &amp; Kings unter Vertrag. Stand früher Frei.Wild selbst hier auf der Bühne, sind es heute Bands aus deren Label. Musikalisch spielen sie Punk- und Metal-beeinflussten Rock, der allerdings bei den Besuchern gut ankommt. Um 20:00 kündigt sich mit <span style="color: #003366;"><strong>Kärbholz</strong></span> der erste Headliner des Abends an. Auch sie stammen <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22844 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Kaerbholz%402022-08-25_Baltic_07.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Kaerbholz%402022-08-25_Baltic_07.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Kaerbholz%402022-08-25_Baltic_07.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Kaerbholz%402022-08-25_Baltic_07.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />aus dem Süden Nordrhein-Westfalens und spielen deutschsprachigen Rock mit einer kräftigen Portion Punk. Eine Prise Indie sowie Einflüsse aus dem Rock n’ Roll runden ihre Songs ab. Ihre Setlist beinhaltet einen Mix aus der Bandgeschichte, die nun schon mittlerweile elf Studioalben umfasst. International wird es dann mit <strong><span style="color: #003366;">Russkaja</span></strong>. Die Österreicher versprühen mit ihrem Polka-Ska-Rock-Gemisch dermaßen gute Laune, dass sich das Infield schon richtig voll anfühlt. Ausgelassene Stimmung beim &#8222;Psycho Traktor&#8220;, &#8222;Energya&#8220; oder dem Avicii-Cover &#8222;Wake Me Up&#8220; rissen die Crowd mit. Auch wenn es &#8222;nur&#8220; eine Coverband ist, ist nahezu jeder jetzt auf dem Infield.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><strong><span style="color: #003366;">Stahlzeit</span></strong> sind nun an der Reihe. Eine Rammstein-Tribute-Band, deren Bühnenshow und <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22845 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit%402022-08-25_Baltic_08.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit%402022-08-25_Baltic_08.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit%402022-08-25_Baltic_08.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit%402022-08-25_Baltic_08.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Pyrotechnik der der Originalband sehr ähneln. Sie gelten als erfolgreichste und spektakulärste Rammstein-Tribute-Band. Sänger und Frontmann Helfried „Heli“ Reißenweber ist heute allerdings nicht in Bestform. Seine Stimme wirkt irgendwie fremd. Bereits am Nachmittag kann man die Jungs auf dem Vorplatz antreffen, denn sie haben eine Einladung von Wacken Opa Günni gern angenommen, um an seinem Stand eine Autogrammstunde zu geben. Auch Russkaja gaben noch eine Autogrammstunde. Allerdings erst um 23:00 Uhr nach der Show im Merch-Zelt, das total überfüllt war.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Freitag, meine Füsse schmerzen bereits. Sitzmöglichkeiten gibt es nur im Mittelaltermarkt und auf dem Vorfeld. Auch für uns Presseleute ist kein eigener Raum vorhanden, so dass man immer pendeln muss. Ein VIP-Ticket mit Sitzplätzen und seitlicher Sicht auf die Bühne hätte mit nahe 90,00 Euro zu Buche geschlagen, was sich von uns Fotografen allerdings niemand leisten konnte oder gar wollte. Die Ostwestfalen <span style="color: #003366;"><strong>Harpyie</strong></span> beginnen um 15:15 Uhr den Festivaltag&nbsp; im Infield. Auf der kleinen Bühne auf dem Vorfeld findet nur Musik vom Band und Tauziehen statt. Beides findet wenig Resonanz. Eine lokale Band zum Frühschoppen hätte mehr Leute aus den Camps auf das Feld gelockt. Ich wiederhole mich (gerne). Passend die Time-Line der Bands. Die Partytime beginnt mit <strong><span style="color: #003366;">Mr. Hurley und den Pulveraffen</span></strong>. Die Piraten vom Weltmeer aus Osnabrück sind ein spaßiger Wegbereiter für <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22847 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Grave_Digger%402022-08-26_Baltic_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Grave_Digger%402022-08-26_Baltic_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Grave_Digger%402022-08-26_Baltic_02.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Grave_Digger%402022-08-26_Baltic_02.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong><span style="color: #003366;">Grave Digger</span></strong>. Vor zwei Wochen bei ihrem Konzert in Wacken, ein paar Kilometer entfernt, waren sie noch mit schottischem Orchester unterwegs, heute wieder mit ihrem Standard- Bandprogramm. Chris Boltendahl mit seinen Songs rund um den Heavy Metal Breakdown erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Für mich persönlich nichts, für eine breite Masse an Fans jedoch ein Highlight, waren die<strong><span style="color: #003366;"> H-Blockx</span></strong> aus Münster. Ihr Crossover mit den Rap-Elementen stammt schon aus den 90ern und sprach ein nahezu anderes Publikum an. Das Metal auch Party bedeuten kann, zeigten dann <strong><span style="color: #003366;">Alestorm</span></strong>. Viel Platz hatten die Schotten nicht, denn ihr nahezu drei Meter großes Quitscheentchen auf der Bühne beanspruchte schon einiges an Platz. Es gab „Folk-Rock-Trinkhallen-Piraten-Metal“ (danke Dirk für diesen passenden Ausdruck!), der mit dem entsprechenden <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22848 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/HammerFall%402022-08-26_Baltic_10.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/HammerFall%402022-08-26_Baltic_10.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/HammerFall%402022-08-26_Baltic_10.jpg?w=666&amp;ssl=1 666w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Bierchen in der Hand ordentlich abging. Der Weg war bei den anwesenden Metalfans geebnet, als dann der heutige Headliner <span style="color: #003366;"><strong>Hammerfall</strong> </span>die Bühne betrat. Die Schweden lieferten Power-Metal der feinsten Art in einer unglaublichen Lautstärke ab, dass es wahrscheinlich noch in Schleswig zu hören war. Für die Nachtschwärmer und Partygänger beschloss dann um 00:45 die AC-DC-Tribute-Band <strong><span style="color: #003366;"><span class="searchmatch">We</span>&nbsp;<span class="searchmatch">Salute</span>&nbsp;</span></strong><span class="searchmatch"><strong><span style="color: #003366;">You</span> </strong>den Festivaltag. Ich lag zu diesem Zeitpunkt schon in meiner Koje und bekam davon nichts mehr mit. Die international besetzte Tribute Band lieferte eine Show nahe am Original ab. Kanonen auf den Marshall-Türmen und Feuerwerk zu den sehr nahe am Original intonierten Songs der Australier begeisterten die noch anwesende Fanschar.</span></div>
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<div>Samstag, Abschlusstag des Festivals im hohen Norden. Ein letzter Tag mit Dixies und Biodusche am Camp. Es gab zwar die Möglichkeit, sich für 15 Euro eine Dusch- und Pinkelflat in einem &#8222;ordentlichen&#8220; Örtchen zu kaufen, doch diese Örtlichkeit war nur auf dem Campground nahe dem Infield verfügbar. Da mich die Auto-Karavane aber diagonal über das Festivalgelände gespült hatte, war dies für mich viel zu weit weg. Festival-Wasserbehälter mussten zum Händewaschen herhalten, denn es gab kaum andere Möglichkeiten hierzu. Bei den VIP-Pinklern kostete es einen Euro wenn man keine Flat gekauft hatte, bei den Dixies war nur im Infield eine Möglichkeit vorhanden, sich mal die Hände zu waschen. Zwar wurden die Dixies rund dreimal am Tag geleert, Hygiene geht aber definitiv anders und zu Zeiten von Corona sowieso. <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22849 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Drunken_Swallows%402022-08-27_Baltic_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Drunken_Swallows%402022-08-27_Baltic_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Drunken_Swallows%402022-08-27_Baltic_02.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Drunken_Swallows%402022-08-27_Baltic_02.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dass auch an diesem Tag die kleine Viking-Stage nicht bespielt wurde, ist wirklich schade. Stattdessen gab es einen Miss Wet-Shirt Contest, der bei den Anwesenden zwar für Gaudi sorgte, aber viel zu mager besucht war. Als &#8222;Baltic Games&#8220; angekündigt, waren nur wenige Neugierige dabei. Dafür durften die aus Timmendorf (nahe Lübeck) stammenden Newcomer und Lokalmatadoren <strong><span style="color: #003366;">Drunken Swallows</span></strong> den heutigen Festivaltag eröffnen. Recht spät, erst um 14:45 Uhr, ertönen die ersten Akkorde. Ihr letztes Album &#8222;Herzlaut&#8220; bestimmt die Setlist Punksongs wie &#8222;Alles Was Zählt&#8220; oder &#8222;Viva La Revolution&#8220; nehmen die Crowd sofort mit, obwohl die Band bei den Besuchern des Infields doch recht unbekannt ist. In Rekordzeit nach dem Konzert erscheinen sie im Merch-Zelt und steht die Band den interessierten Fans für einen Plausch, Fotos oder Autogramme zur Verfügung. Diejenigen verpassen allerdings die Italiener von <span style="color: #003366;"><strong>Wind</strong> <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22850 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Wind_Rose%402022-08-27_Baltic_03.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Wind_Rose%402022-08-27_Baltic_03.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Wind_Rose%402022-08-27_Baltic_03.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Wind_Rose%402022-08-27_Baltic_03.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>Rose</strong></span>. Eine komplett andere Musikrichtung wird hier geboten. Nach dem Punk aus heimischen Gefilden, bieten sie Power-Metal, dessen Texte auf den Romanen von J.R.R. Tolkien basieren. Ihre Setlist dürfte die gleiche wie vor zwei Wochen in Wacken gewesen sein. Für mich Neuland, rissen mich jedoch Songs wie &#8222;Army of Stone&#8220; oder &#8222;Diggy Diggy Hole&#8220; sofort mit. Danach ist wieder Partytime angesagt.</div>
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<div>Über <span style="color: #003366;"><strong>Torfrock</strong> </span>brauche ich eigentlich nicht viel zu schreiben. Bereits zum sechsten Male bespaßen die Bagaluten um Klaus Büchner das Baltic Open Air. Der Songtext vom Opener &#8222;Feste&#8220; ist Programm. &#8222;Die Tür geht auf, die Tür geht zu und alle kommen sie rein. Oh, wir feiern wieder feste, ganz feste feiern wir, wir sind die besten Gäste und bleiben wieder hier&#8220;. Danach feiern Carola Petersen zusammen mit Renate und Rollo noch <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22851 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Torfrock%402022-08-27_Baltic_06.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Torfrock%402022-08-27_Baltic_06.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Torfrock%402022-08-27_Baltic_06.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Torfrock%402022-08-27_Baltic_06.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />&#8222;Freie Bahn mit Marzipan&#8220; und andere Blödelhits. Shit, ich liebe sie&#8230; Die Party geht weiter. Mit <strong><span style="color: #003366;">Feuerschwanz</span></strong> kommt die nächste nicht ernst zu nehmende Mittelalter-Parodie-Folk-Band. Der Erlanger Band wurden früher frauenfeindliche und sexistische Texte vorgeworfen. Dass die Texte zwar frivol, aber nicht ernst zu nehmen sind, davon konnte sich die feiernden Besucher selbst überzeugen. &#8222;Untot im Drachenboot&#8220; macht einfach nur Spaß&#8230;</div>
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<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22852 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Eluveitie%402022-08-27_Baltic_01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Eluveitie%402022-08-27_Baltic_01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Eluveitie%402022-08-27_Baltic_01.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Eluveitie%402022-08-27_Baltic_01.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit<span style="color: #003366;"><strong> Eluveitie</strong></span> kommt nun der Folk Metal auf die Bühne. Die Schweizer kombinieren keltische Musik mit Melodic Death Metal und begeistern die Fans schon seit zwanzig Jahren mit ihrer &#8222;anderen&#8220; Musik. Sicher nicht jedermanns Geschmack, aber Songs wie &#8222;Rebirth&#8220; oder &#8222;The Call of the Mountains&#8220; begeistern auch hier. Meine Kondition ist am Ende. Meine persönliche Lieblingsband soll für mich der Festivalabschluss sein. Für Kai Wingenfelder ist es mehr als nur ein Heimspiel. Eigentlich als Hannoveraner Band bekannt, wohnt er jetzt im 300-Einwohner-Nest Geltorf, das von der Bühne keine drei Kilometer Luftlinie entfernt liegt. Wie er uns erklärt, wollte er während Hammerfall mit seinen Hunden Gassi gehen, einem war es viel zu laut und flüchtete wieder nach drinnen. Das Musikalische lässt keine Wünsche übrig. <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22853 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Fury_in_the_Slaughterhouse%402022-08-27_Baltic_16.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Fury_in_the_Slaughterhouse%402022-08-27_Baltic_16.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Fury_in_the_Slaughterhouse%402022-08-27_Baltic_16.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Fury_in_the_Slaughterhouse%402022-08-27_Baltic_16.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dass hier auf dem Festival nicht das ganze Programm gespielt werden kann ist klar. So wird einem komprimiert klar gemacht, das man seit den 90ern präsent ist. Selbst anwesende eingefleischte Metaller müssen zugeben, dass sie all die Songs kennen. Mit &#8222;Good Day to Remember&#8220; starten sie mit dem neuesten Hit sowie den Titeln &#8222;Letter to Myself&#8220; und &#8222;1995&#8220; aus dem Album &#8222;Now&#8220; ein Mix zwischen Alt und neu. Mit &#8222;Radio Orchid&#8220;, &#8222;Milk and Honey&#8220; oder &#8222;When I’m Dead and Gone&#8220; stehen Songs in der Setlist, die aber wirklich jeder kennt. Gitarrist Christof Stein-Schneider grüßt noch freundlich von der Bühne zu mir in den Fotograben herunter. Wir sehen uns zusammen mit Klaus Büchner sicher demnächst bei einer Hahnebüchner-Lesung wieder. Ich genieße die restliche Show von einem hinteren Platz und lasse das Festival so enden, wie es begonnen hat: Mit einem Bier in der Hand&#8230;.</p>
<p>Für die Nachtschwärmer stehen noch <span style="color: #003366;"><strong>Eisbrecher</strong></span> auf dem Programm. Ich würde die Truppe aus Fürstenfeldbruck wirklich gerne sehen, aber mein Körper streikt. Neue Deutsche Härte in einem modernen Gewand, losgelöst von der Masse mit einem eigenen Stil, damit haben sie meinen Geschmack eigentlich genau getroffen. Da ich sie auf ihrer Headliner-Tour bereits in sechs Wochen in Hamburg sehe, verzichte ich aber mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Als ich zum Camp zurück komme, steht mein Heim alleine da. In der näheren Umgebung ist schon fast alles abgereist oder hat zumindest zusammen gepackt. Wenn nicht eine benachbarte Teufel-Box lieber Rammstein in Konzertlautstärke gespielt hätte, hätte ich zumindest noch ein paar Takte der Musik hören können. So verziehe ich mich mit meinem letzten Hopfenblütentee in meine Koje und schlummere zufrieden ein.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Man könnte nun alle einzelnen Punkte herunterbeten, die einmal besser waren bis 2019. Zwei Jahre Pause haben aber mit Sicherheit auch bei Daniel Spinler und seinem Team Spuren hinterlassen. Was für ein Kraftakt muss hinter einem solchen Neustart stecken. Neben den finanziellen Spuren sind sicher auch personelle und logistische Meisterleistungen notwendig gewesen, um diese Veranstaltung durchzuziehen. Dass auch Sparzwänge zu einigen Einschränkungen geführt hat, kann man sich denken. Viele wünschen sich die Doppelbühne zurück. Der Frühbucher-Vorverkauf für 2023 hat begonnen, ohne dass auch nur eine einzige Band bekannt gegeben wurde. Die treuen Fans kommen immer wieder zu diesem kleinen Festival. Die Preise wurden, wie überall zwar erhöht, aber auch im nächsten Jahr wird es einen vierten Tag geben. Bleibt zu hoffen, dass bei den drastisch gestiegenen Campingkosten auch eine bessere sanitäre Lage vorgefunden werden kann. Auch ein trockener, schattiger Aufenthaltsbereich für uns Journalisten wäre wünschenswert, denn die Kollegen sollen ja bis zu 12 Stunden vor Ort sein. Es ist ja bei uns in Schleswig-Holstein leider nicht immer mit so einem bombastischen Wetter wie in diesem Jahr zu rechnen. Kiloschwere, teure Fotoausrüstung mal irgendwo ablegen zu können hätte auch etwas. Beim Sicherheitspersonal gab es Schatten, aber auch viel Licht. Mehr Informationen über Funk bringt auch mehr informierte Mitarbeiter, die dann entsprechend reagieren oder agieren können. Über deren Arbeitsbedingungen möchte ich sowieso gar nicht erst nachdenken. Ein paar Zentimer mehr Bühnengraben an der Kopfbühne hätte Spannungen und körperliche Nähe verhindert, eine fehlende Bühne für Gehbehinderte und Rollifahrer wurde bemängelt. Alles das sind Dinge, die bis zur Neuauflage abstellbar sind.&nbsp;</p>
<p>Hammergeile Bands, Abwechslung in den Genres und tolle Bühnen-Shows sorgten für einen würdevollen, tollen Neuanfang des Baltic Open Airs. Es war für wirklich jeden etwas dabei. Als Plus ist noch zu Erwähnen, dass die Festivalbesucher nach fester Anmeldung für kleines Geld mit einem Shuttle in das benachbarte Wikingermuseum Haithabu gebracht wurden. So wird Geschichte mit Kunst und Kultur erlebbar und die Region wird gestärkt. Auch ein Shuttle zu einem nahegelegenden Supermarkt ist als Pluspunkt zu erwähnen. Eingeweihte wissen: Der beste Fick im Norden &#8230;</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong>&nbsp;<span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka">Norbert Czybulka</a></strong></span></p>
</div>
<div> [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/baltic-open-air-2022-ein-friedlicher-neustart-mit-kleinem-verbesserungsbedarf-24-27-08-2022">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] </div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>ROCKHARZ FESTIVAL &#8211; Nun aber! Endlich gibt es die 27. Ausgabe (06.07.-09.07.2022)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/27-ausgabe-des-rockharz-festivals-06-07-09-07-2022</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 2021 22:08:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Nachdem die 27. Ausgabe bisher pandemiebedingt nicht wie geplant stattfinden konnte, scharren die Rock- und Metalheads schon jetzt mit ihrem</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/27-ausgabe-des-rockharz-festivals-06-07-09-07-2022">ROCKHARZ FESTIVAL &#8211; Nun aber! Endlich gibt es die 27. Ausgabe (06.07.-09.07.2022)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Nachdem die 27. Ausgabe bisher pandemiebedingt nicht wie geplant stattfinden konnte, scharren die Rock- und Metalheads schon jetzt mit ihrem Schuhwerk, um endlich wieder nach Ballenstedt zum <span style="color: #008080;"><a style="color: #008080;" href="https://www.rockharz-festival.com/"><strong>ROCKHARZ FESTIVAL </strong></a></span>zu pilgern und natürlich um dort auch die Teufelsmauer zu erklimmen.</p>
<p>​Über die Jahre ist das Rockharz zu dem geworden, was es heute ist. Und das wäre? Fragt man die Fans des Festivals, bekommst du als Antwort häufig, das Wort „familiär“ zu hören. Und so ist es auch! Das ist es, was das Rockharz ausmacht. Jedes Jahr tolle namenhafte Bands und dies mit einer angenehmen Besucherzahl von derzeit 20.000. Auch in punkto Wetter war das Rockharz Festival immer ein Garant für gutes Wetter. Während andere Festivals oft im Regen versanken, konnte das Rockharz zumindest immer trockenes Wetter bescheren und dies größtenteils mit Sonnenschein. Die Lage in Ballenstedt, auf einem kleinen Flugplatz, mit Blick auf die Teufelsmauer, ist schon wirklich außergewöhnlich schön und auch die Anreise in den Harz erfreut. Nennen wir es also einen kleinen Urlaub mit Festivalfeeling.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-16599" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=409%2C578&#038;ssl=1" alt="" width="409" height="578" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=725%2C1024&amp;ssl=1 725w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=768%2C1084&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=1088%2C1536&amp;ssl=1 1088w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?w=1275&amp;ssl=1 1275w" sizes="auto, (max-width: 409px) 100vw, 409px" />Bands aus dem Rock- und Metalbereich oder aber auch die eine oder andere Gute-Laune-Band sowie Gothic-Band, lassen auch das Publikum bunter wirken. Kurze Wege zwischen Camping- und Festivalarea sind ein großer Pluspunkt dieses Festivals und auch die Auswahl an Food- und Getränkeständen ist wirklich vielfältig. Irgendwie fehlt es an nichts. Ein großer gemütlicher Biergarten mit Schatten spendenden Sonnenschirmen und bequemen großen Holzbänken lädt ein zum Rasten. Wer gerne dicht bei der Bühne noch im Gras liegend der Musik lauschen mag, kann auch dies noch beim Rockharz Festival. Von der ersten Sekunde an fühlt man sich beim diesem Festival willkommen. Von der freundlichen Security bis hin zur netten Pommes-Verkäuferin, überall scheint gute Stimmung zu sein.</p>
<p>Solltet Ihr keine Lust haben, Euer eigenes Zelt mitzunehmen und mühevoll aufzubauen, so bietet das Rockharz das “<a href="https://www.rockharz-festival.com/tickets/mein-zelt-steht-schon-2"><strong><span style="color: #333333;">mein-zelt-steht-schon</span></strong>”</a> oder aber auch kleine anzumietende Holzhütten mit einem Bett, die unmittelbar neben dem Festivalgelände aufgebaut sind. Euer Auto darf ebenfalls direkt neben dem Zelt stehen. Dies ist ja mittlerweile bei vielen anderen Festivals nicht mehr möglich. Auch hier Daumen nach oben für das Rockharz Festival.</p>
<p>Das Line-Up für 2022 schmückt sich, wie üblich, mit großartigen Bands. Hier für Euch die aktuelle Übersicht:</p>
<p><span style="color: #008080;">RUNNING WILD / POWERWOLF / ACCEPT / IN EXTREMO / EISBRECHER / STEEL PANTHER / ELUVEITIE / TESTAMENT / SUICIDAL TENDENCIES / SUBWAY TO SALLY / ASP / AT THE GATES / SEPULTURA / TARJA / KNORKATOR / DARK TRANQUILLITY / KATAKLYSM / ENSIFERIUM / EXODUS / GRAVE DIGGER / BEAST IN BLACK / JINJER / THE 69 EYES / INSOMNIUM / TURISAS / BETONTOD / MOONSORROW / GOITZSCHE FRONT / TANKARD / UNLEASHED / ENKTOMORF / DESERTED FEAR / OST+FRONT / KNASTERBART / UNZUCHT / EVIL INVADERS / TWILIGHT FORCE / THUNDERMOTHER / LUCIFER / PADDY AND THE RATS / ATTIC / ASENBLUT / OBSCURITY / MUTZ AND THE BLACKEYED BANDITZ / KAMBRIUM / GERNOTSHAGEN / STORM SEEKER / BURDEN OF GRIEF / THOMSEN&nbsp;</span></p>
<p>Das Rockharz-Ticket bekommt Ihr zu einem Preis von 134,80 Euro unter<span style="color: #008080;"> <a style="color: #008080;" href="https://shop.rockharz-festival.com/rockharz-festival-ticket-2022.html"><strong>TICKETS ROCKHARZ</strong></a></span>. Weitere Informationen und News findet Ihr direkt auf der offiziellen Website des <span style="color: #008080;"><a style="color: #008080;" href="https://www.rockharz-festival.com/"><strong>ROCKHARZ FESTIVALS</strong></a></span>.</p>
<p>Seid also unbedingt mit dabei, wenn es auch im kommenden Juli wieder heißen wird: ROCKT DEN HARZ !!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=TLu6Sj4UjsE" title="ROCKHARZ 2019   official Aftermovie Part 1" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/TLu6Sj4UjsE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/27-ausgabe-des-rockharz-festivals-06-07-09-07-2022">ROCKHARZ FESTIVAL &#8211; Nun aber! Endlich gibt es die 27. Ausgabe (06.07.-09.07.2022)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>Eisbrecher gehen Ende 2020 erneut auf Tour!</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/eisbrecher-gehen-wieder-auf-grosse-fahrt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NordMensch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 09:04:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das Jahr 2020 dürfte für EISBRECHER wieder ein sehr erfolgreiches Jahr werden. Neben einem neuen Album, zu welchem bisher noch</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das Jahr 2020 dürfte für<strong><a href="https://www.eis-brecher.com/"> EISBRECHER</a> </strong>wieder ein sehr erfolgreiches Jahr werden. Neben einem neuen Album, zu welchem bisher noch nichts Genaueres bekannt ist, kommt wieder eine Tour im In- und Ausland. Mittlerweile haben die Mannen um Frontmann Alexander Wesselsky sich nicht nur deutschlandweit einen Namen gemacht, sondern sind auch in weiten Teilen Europas und der Welt bekannt. Ende des Jahres, um genau zu sein, ziemlich genau in einem Jahr, werden Sie auch die deutschen Bühnen wieder in Angriff nehmen. Also seid gespannt, was da wieder auf uns zukommt. Eines ist gewiss: Es wird kalt! Also öffnet schon jetzt einmal Euren Konzertplaner für 2020 und notiert folgende Daten:</p>
<p><strong>06.11.2020 Hannover, Swiss Life Hall</strong></p>
<p><strong>07.11.2020 Leipzig, Haus Auensee</strong></p>
<p><strong>08.11.2020 Berlin, Columbiahalle</strong></p>
<p><strong>12.11.2020 Wiesbaden, Schlachthof</strong></p>
<p><strong>13.11.2020 Bochum, Ruhr Congress</strong></p>
<p><strong>14.11.2020 Hamburg, edel-optics.de Arena</strong></p>
<p><strong>19.11.2020 Fürth, Stadthalle</strong></p>
<p><strong>20.11.2020 Ludwigsburg, MHP Arena</strong></p>
<p><strong>21.11.2020 München, Zenith</strong></p>
<p><strong>27.11.2020 Dresden, Alter Schlachthof</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Karten sind ab sofort im <strong><a href="https://www.eislandshop.de/de/">Eislandshop</a></strong> und bei <strong>Eventim </strong>erhältlich.</p>
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		<title>Werner Rennen 2019 &#8211; Unsere Nachbetrachtung</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/werner-rennen-2019-unsere-nachbetrachtung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2019 07:14:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das war es nun, das WERNER RENNEN 2019. Mit einem neuen Konzept gestartet, polarisierte das sogenannte Beiwerk. Gestartet als &#8222;Europas</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18929 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/09/Werner-Rennen_Plakat-v-14-08-2019.jpg?resize=213%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="213" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/09/Werner-Rennen_Plakat-v-14-08-2019.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/09/Werner-Rennen_Plakat-v-14-08-2019.jpg?resize=726%2C1024&amp;ssl=1 726w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/09/Werner-Rennen_Plakat-v-14-08-2019.jpg?resize=768%2C1084&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/09/Werner-Rennen_Plakat-v-14-08-2019.jpg?w=900&amp;ssl=1 900w" sizes="auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px" />Das war es nun, das<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://www.werner-rennen.de/"> <strong>WERNER RENNEN 2019</strong></a></span>. Mit einem neuen Konzept gestartet, polarisierte das sogenannte Beiwerk. Gestartet als &#8222;Europas größtes Motorsportfestival&#8220; gab es anders als bei anderen Festivals die Musik als Rahmenprogramm dazu.</p>
<p>Natürlich stand auch das Rennen über die Achtelmeile zwischen Herausforderer Konny Reimann, dem Superauswanderer, und Andi Feldmann, mit dem Neu-Nachbau des 1932er Koslovsky-Rennwagens am Samstag als Headliner-Rennprogrammpunkt. Konny Reimann hatte sich das sicher anders vorgestellt. Sein vorbereiteter und 500 PS starker Chevy Chevelle blieb in Los Angeles im Zoll stecken. Er musste mit einem vom Organisator Bastian Ohrtmann organisierten Buick Riviera von 1968 antreten. Das Auto ist Spurtrennen gewohnt und ist auf Dragrennen getrimmt. Trotzdem kam er mit dem Auto nicht zurecht, verliert das Rennen haushoch und muss zu recht einen Flachköpper in eine Schlammbox machen.</p>
<p>Auf den extra angelegten Racecourts tobten sich über 4000 Teilnehmer in diversen Motorsportdiziplinen aus. Natürlich war der Dragstrip der Publikumsfavorit. Großen Sport zu sehen gab es aber auch in den anderen Diziplinen. Besonders herausgehoben hat sich im Publikumszuspruch das Traktorpulling. Sportlich ging es zu beim Motocross, Stockcar, Rasentrecker- und Mofa-Cup, Autocross, MX-Freestyle oder den Unicycles. Disziplinen, die man nicht jeden Tag um die Ecke bestaunen kann. So war das Publikumsinteresse auch groß und die begehrten erhöhten Plätze auf eigens aufgebauten Plattformen viel zu knapp.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Werner Rennen 2019 - Das offizielle Aftermovie" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/ZjeqmUfbhYs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Natürlich kamen viele Zuschauer nur wegen dem Musikprogramm. Während 20.000 Besucher sich ein All-Day-Ticket kauften, gingen allein etwa 15.000 Tagestickets nur für den Samstag weg. Hier traten die Böhsen Onkelz auf. Eben jene Band, die in die rechte Ecke geschoben wird, andererseits sich von der rechten Bewegung distanziert. Sei, wie es ist, das Publikum war jedenfalls zu großen Teilen nur für den Auftritt der Band da. Trotzdem verstanden auch sie, dieses Fest zu feiern. Reine Werner-Fans, wie im vergangenen Jahr, waren deutlich weniger auszumachen. Auch fehlten die obligatorischen &#8222;Rockerclubs&#8220; mit ihren Kutten fast gänzlich. Auch dem Onkelz-Auftritt geschuldet? Man kann nur vermuten. Aber nicht nur die Onkelz polarisierten. Bereits am Donnerstag trat Kärbholz auf, die plötzlich auch in diese rechte Ecke gestellt wurden. Das auf jeden Fall zu unrecht.</p>
<p>Aber nicht nur die Hauptbühne hatte Musikgrößen zu bieten. Die Dezibel-Bühne, eine Bühne, die von der Größe her auf jedes Volksfest passt, hatte bereits am Donnerstag Extrabreit zu bieten. Freitag traten dort Skyline und Thundermother auf, Samstag dann ein weiteres mal Skyline, als auch Motorjesus oder die Nitrogods.</p>
<p>War die Dezibel-Bühne in diesem Jahr zu nah am Kesseldrom, so verlor die etwas abgelegene dritte Bühne. Röhrichs Werkstatt war am anderen Ende des Geländes in einem Fahrerlager bei einer Motorshow aufgebaut. Viele Besucher fanden die Bühne nicht und ein Großteil hatte bei dem übermäßig warmen Wetter &#8222;keinen Bock&#8220; ständig die Entfernung zurückzulegen. Und das, obwohl sich das Programm dort wahrlich gelohnt hätte. Donnerstag Nachmittag heizten die Newcomer von V2A aus der Nähe von Wacken ein und NDR-Comedypreisträger Reis Against The Spülmaschine übernahmen. Freitag das gleiche Spiel, Bluheiß legten mit heißem U-Boot-Rock vor und die Wackener Urgesteine von 5th Avenue aus Hamburg übernahmen. Leider jeweils nur vor nicht einmal hundert Leuten.</p>
<p>Am Ende zeigten sich Zuschauer und Veranstalter zufrieden mit der Veranstaltung. Überschattet wurde das doch friedliche Fest durch eine Vergewaltigung in der Nacht zum Sonntag. Mit Hochdruck und Phantomfotos sucht die Polizei noch immer nach den Tätern. Auf allen zur Verfügung stehen Kanälen wird nach dieser verabscheulichen Tat nach Zeugen gesucht.</p>
<p>Ob es eine Neuauflage des Werner Rennens geben wird, steht noch nicht fest. Bis Oktober wird sich die Produktion entschieden haben, ob es weiter geht oder nicht, so Orthmann in der Abschlusspressekonferenz.</p>
<p><strong>Berichterstattung: <span style="color: #800000;">Norbert Czybulka</span></strong></p>
<p><strong>PhotoCredits:</strong> <a href="https://www.facebook.com/Fotos.Dirk.Jacobs/"><span style="color: #800000;"><strong>Dirk Jacobs</strong></span></a></p>
<p><strong>Offizielles Aftermovie:</strong> <span style="color: #333333;">(Quelle)</span><strong><a href="http://shz.de"><span style="color: #800000;"> shz.de</span></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der &#8222;MASKENBALL&#8220; von HÄMATOM im Amphitheater Gelsenkirchen (31.08.2019)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/der-maskenball-von-haematom-im-amphitheater-gelsenkirchen-31-08-2019</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NordMensch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2019 21:48:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>15 Jahre HÄMATOM &#8211; das sind 15 lange Jahre einer Band, die im Jahre 2004 in einem fränkischen Proberaum das</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/der-maskenball-von-haematom-im-amphitheater-gelsenkirchen-31-08-2019">Der &#8222;MASKENBALL&#8220; von HÄMATOM im Amphitheater Gelsenkirchen (31.08.2019)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>15 Jahre <a href="https://www.haematom.de/"><strong>HÄMATOM</strong></a> &#8211; das sind 15 lange Jahre einer Band, die im Jahre 2004 in einem fränkischen Proberaum das Licht der Welt erblickte. 15 Jahre, in denen Kritik und Selbstzweifel, Niederschläge und Enttäuschungen den Gedanken an eine Aufgabe aufkeimen ließen, jedoch von Mut, Ehrgeiz und dem Willen, seinen eigenen Weg zu gehen, diesen auf Umwegen nach oben führte. Und nun zum 15. Geburtstag der Maskenrocker war es soweit &#8211; mit dem <strong>MASKENBALL</strong> haben die vier Himmelsrichtungen von HÄMATOM im Amphitheater in Gelsenkirchen ihren Geburtstag gefeiert.</p>
<p>Los ging es schon am Freitagabend mit einem Warm-Up Konzert für die ersten 1500 Kartenbesteller. Bei schönstem Spätsommerwetter wurde die kleine Bühne auf der oberen Ebene des Geländes auf Herz und Nieren geprüft, denn die Band sowie ihre Fans verstehen es zu feiern. Zum Aufwärmen kamen die Jungs von <a href="https://www.kaizaa.de/"><strong>KAIZAA</strong></a> zum Einsatz, die schon auf der letztjährigen „Bestie der Freiheit“-Tour ihrer Freunde von HÄMATOM ihr Debüt gegeben haben und dort schon zu überzeugen vermochten. Und auch in Gelsenkirchen wurden KAIZAA herzlich empfangen, konnten sie auf der letztjährigen Tour doch einige Fans gewinnen, die heuer wieder mitfeierten und viele Songs der Mini-CD ,Volle Ladung Leben` und des anstehenden Debüt-Albums ‚Schrottplatz der Liebe‘ schon textsicher mitsangen. Der geradlinige Punk n’ Roll des Nürnberger Quartetts mit eingängigen Melodien und flottem Rocksound eignet sich zum Bogen, Bangen und Mit-Oh-Oh-en, und das haben sich die versammelten Fans auch nicht zweimal sagen lassen, denn mit ,L.A. ist überall‘, ‚Superstars‘ und ‚Underdogs‘ hatten die Jungs um Sänger Markus ein paar Ohrwürmer mit dabei und spätestens bei der PRINZEN-Coverversion ‚Alles nur geklaut‘ war das Feuer entfacht und die Anwesenden auf Betriebstemperatur!</p>
<p>Auch wenn dieser schöne laue Sommerabend mittlerweile der Dämmerung zu Opfer fiel, kalt wurde es nicht, den nach einer kurzen Pause kamen schon die Gastgeber HÄMATOM auf die Bühne um direkt mal richtig loszulegen. Aber man kennt die Herren nicht anders! Im Vorfeld bat die Band ihre Fans um die Nennung ihrer Lieblingssongs, damit eine bunte Playlist aus dem Schaffenswerk für den MASKENBALL präsentiert werden konnte, die sich über beide Tage verteilte. Auch beim Warm-Up spielten die vier Himmelsrichtungen eine Setlist, die ältere Stücken und auch Songs des an diesem Tage erschienen Jubiläumsalbum mit dem selben Titel ‚MASKENBALL‘ enthält. Ein Highlight des Abends war definitiv die neue Version ihres alten Songs ‚Alte Liebe rostet nicht‘, die als Akustik-Ballade im Mai als Single-Auskopplung einen Ausblick aufs neue Album zu geben vermochte. Als Überraschungsgast kam Micha Rhein von IN EXTREMO auf die Bühne, um NORD als Duett-Partner zu begleiten. Nach einer kurzen Pause, in der die Fans nach Zugabe riefen, die Zugaberufe jedoch schnell von der Titelmelodie der ‚Biene Maja‘ im Keim erstickt wurden, kamen HÄMATOM wieder auf die Bühne. Jedoch im Bühnenoutfit von 2009, mit den damaligen Masken und der begeisterten Feststellung seitens NORD, dass ihm sein weißes Outfit von einst immer noch passt. Jedoch galt es, nicht schon beim Warm-Up alle Energie und Songs abzufeuern, denn am Samstag sollte es erst richtig krachen – und zwar nicht zu knapp!</p>
<p>Der Samstag startete bei schönstem Sommerwetter mit den Münchner Ponyhof-Rockern von <strong>APRON</strong>. Diese waren vielen HÄMATOM-Fans noch von der ‚Wir sind Gott‘-Tour bekannt. Das Areal vor der Bühne war entsprechend schon gut gefüllt. Auf den Rängen tummelten sich vereinzelte Grüppchen, die in der prallen Mittagssonne dem bunten Treiben auf der Bühne folgten. Konfettiregen und munteres Getröte aus den verteilten „Luftrüsseln“ gehören zu einem APRON-Gig nun einmal einfach dazu. Der deutschsprachige Crossover-Mix des Quartetts kam recht gut an, und bei ‚Gfllt mr ncht mhr‘ musste die Band nicht mehr erst erwähnen, wo das werte Publikum den Gesang zu übernehmen hat.</p>
<p>Die nächste Kombo, die von den Gastgebern eingeladen wurde, hatte wohl den schwersten Stand des Tages. Schließlich kam mit dem <a href="http://www.fernando-express.com/"><strong>FERNANDO EXPRESS</strong></a> ein Trio auf die Bühne, dessen Alben man eher im Plattenschrank der Eltern wiederfindet als im eigenen. Jedoch ist der FERNANDO EXPRESS die erklärte Lieblingsschlagerkombo von HÄMATOM und wurde auch entsprechend euphorisch vom wortlosen Bassisten WEST mithilfe selbstgemalten Schildern angekündigt. Aber Metalfans sind ja bekanntlich tolerant und so haben sich viele der Anwesenden auf das Experiment Schlager meets Metal eingelassen und Sängerin Heidi sowie ihre Mitstreiter freudig empfangen. Es wurde fleißig geschunkelt, die ein oder andere Polonaise zog durchs Amphitheater und sogar die ersten Crowdsurfer haben sich über den Köpfen der Schunkelfreunde ihren Weg zur Bühne gebahnt. Zu ‚Mit dem Albatros nach Süden‘ wurde auch lauthals mitgesungen – eine kleine Hilfe beim Refrain erhielt das Publikum durch WEST, der auf der Bühne mitschunkelte und die Textzeilen wieder als Schilder für die Feierfreunde bereit hielt. Das Trio wurde mit einem lauten Applaus verabschiedet, denn spätestens seit Wolfgang Petri müsste klar sein, dass im Ruhrgebiet immer auch ein Herz für Schlager schlägt.</p>
<p>Nach der Schlagereinlage wurde jedoch wieder Zeit für verzerrten Gitarrenklang und die Frankfurter Punkrocker von <a href="https://www.serum114.de/"><strong>SERUM 114</strong></a> wussten diese auch zu bedienen. Die ehemaligen Labelkollegen der Gastgeber haben kurzfristig den Slot erhalten, da DIE APOKALYPTISCHEN REITER aufgrund eines ernsten Bandscheibenvorfalls ihres Sängers Fuchs sämtliche Liveauftritte vorerst absagen mussten. An dieser Stelle beste Genesungswünsche an Fuchs nach Erfurt. SERUM 114 hatten mit leichten technischen Problemen zu kämpfen, denn Sänger Esche war streckenweise nicht wirklich gut zu hören. Dies hielt den tollkühnen Frontmann jedoch nicht ab, sich kopfüber von der Bühne in die Menge zu stürzen um sich von den Anwesenden für eine Runde durch das Amphitheater tragen zu lassen. Die Coverversionen von ‚Illegale Fans‘ und ‚Killing in the name of‘ kamen ebenso gut an wie SERUM 114s Hommage an die Jugend ‚Wilde Zeit‘.</p>
<p>Folkig-wild weiter ging es mit <a href="http://heyday.fiddlers.de/de/"><strong>FIDDLER‘S GREEN</strong></a>, die ebenfalls eine jahrelange Freundschaft mit HÄMATOM verbindet, schließlich kommt die Erlangener Truppe quasi aus der fränkischen Nachbarschaft und teilt sich mehr als eine Erinnerung an gemeinsame Bierrunden nach gemeinsam absolvierten Festivalauftritten. Der Irish Folk Rock der munteren Mannen hob die Stimmung merklich und ließ gefühlt die Sommertemperaturen noch um das ein oder andere Grad steigen, als Songs aus dem aktuelle Album ‚Heyday’ präsentiert wurden oder Klassiker wie ‚The night that Paddy Murphy died‘. Da bei FERNANDO EXPRESS die ersten Crowdsurfer die Belastbarkeit der Security und des Publikums getestet hatten, fühlte sich Geiger Tobi dazu hingerissen, ebenfalls einen Ausflug ins Publikum zu unternehmen. Diesen bestritt er fröhlich weiter fidelnd in einem Greenpeace-Schlauchboot. Die ausgelassene Folkstimmung ist bis in die letzte Ecke der gut gefüllten Location geschwappt und auch auf den oberen Rängen wurde begeistert mitgefeiert.</p>
<p>Als Co-Headliner des Abends mussten sich <a href="https://www.eis-brecher.com/home.html"><strong>EISBRECHER</strong></a> nicht mehr wirklich anstrengen um das Publikum zu animieren, schließlich sind die NDH-Veteranen um Front-Alphatierchen Alex Wesselsky seit Jahren unangefochten an der Spitze des NDH. Alex hat in gewohnt charmant-lässiger Manier das Publikum im Griff, dass beim Opener ‚Verrückt‘ wohl den ein oder anderen suchenden Blick auf die Position links auf der Bühne lenkte. EISBRECHER-Mastermind Noel Pix war jedoch durch einen Sturz am Vorabend verletzungsbedingt verhindert und wurde vom Guitartech Dodo würdig vertreten. Souverän moderiert Alex den Auftritt, der den anwesenden Fans eine ausgewogene Mischung älterer Songs wie ‚Antikörper‘ und ‚Prototyp‘ sowie neuerem Material wie ‚Was ist hier los‘. Zu ‚This is deutsch‘ ließ es sich der Frontmann nicht nehmen, sich kurz umzuziehen um den Song standesgemäß in bayrischer Lederhosentracht mit Gamsbarthut zu performen. Wie fast jedes EISBRECHER-Konzert, endete der Auftritt mit dem alten MEGAHERZ-Klassiker ‚Miststück‘ und statt eisig war die Stimmung nun so aufgeheizt, dass die Gastgeber und Jubilare des Abends auf ein perfekt temperiertes Publikum trafen.</p>
<p>Pünktlich zum Sonnenuntergang war es endlich soweit und die Gastgeber <strong>HÄMATOM</strong> eröffneten mit ‚Anti alles‘ aus dem frisch erschienenen Album das Finale des MASKENBALLs. Untermalt von einer fulminanten Lightshow und getragen von den andauernden Fangesängen war der Band die Rührung und Dankbarkeit ob der Unterstützung ihrer Fans sogar unter den Masken anzumerken. Wie schon am Vortag kredenzten die Franken ihren Fans eine Best-Of-Setlist ihrer 15-jährigen Bandgeschichte. Neue Songs wie die Vorab-Single-Auskopplungen ‚Wir sind keine Band‘ und die neuen Coverversionen ‚Bleib in der Schule‘ von Trailerpark &#8211; leider diesmal nicht mit der stimmlichen Unterstützung der Rapper wie zum Auftritt auf dem Wacken &#8211; und ‚Da Da Da‘ von Trio. Hierfür kam Alex von EISBRECHER zum Duett mit NORD erneut auf die Bühne. Der QUEEN-Klassiker ‚I want it all‘ musste auch ohne stimmliche Unterstützung Duett-Partner Hansi Kirsch auskommen, was jedoch der Performance keinen Abbruch bereitete, schließlich ist dieser Song fest im Repertoire eines jeden Rockfans und so konnten tausende Stimmen den BLIND GUARDIAN Sänger mühelos ersetzen. Ihrer Passion zum Covern von Stücken aus der privaten Playlist frönten HÄMATOM noch ein weiteres Mal mit Neandertaler der EAV, zu dem wie zu früheren Zeiten als Gorilla verkleidete Komparsen die Bühne unsicher machten. Auch KIDS (2 Finger an den Kopf) von MARTERIA wurde standesmäßig abgefeiert. Zeitgleich stand der Originalinterpret mit CASPER gemeinsam nur wenige Kilometer entfernt in Essen bei einem Open Air auf der Bühne, dass durch ein schweres Unwetter abgebrochen werden musste, da sich eine LED-Wand von der Bühne löste und für fast 30 zum Teil schwer Verletzte sorgte. Die Unwetterfront hielt weiter Kurs auf Gelsenkirchen und sorgte hier für eine kurze Unterbrechung, da Gewitter und Starkregen die Sicherheit auf der Bühne beeinträchtigt hätten. Angesichts der Geschehnisse in Essen hatte hier der Veranstalter richtig gehandelt und von der Bühne aus rechtzeitig Sicherheitsanweisungen gegeben. Auch wenn die meisten Fans nun bis aufs Höschen klitschnass waren, tat das der Stimmung keinen Abbruch, und die Betriebstemperatur des Publikums war nach der unfreiwilligen Pause direkt wieder auf Maximum. Zu ‚Eva‘ staunte das Publikum nicht schlecht, denn nun standen plötzlich zwei SÜDs auf der Bühne und trommelten gemeinsam um die Wette. Auch das seit der letzten Tour obligatorische Drumsurfing durfte nicht fehlen. Bei dem balladesken ‚Totgesagt doch neugeboren‘ sorgten die Fangesänge ebenso wie bei ‚Lichterloh‘ für Gänsehautmomente im Publikum und bei der Band. Gute zwei Stunden lang jagte ein Hit das nächste Cover und auch der gute alte ‚Butzemann‘ wurde wieder aus der Versenkung geholt. Jedoch auch die beste Geburtstagsfeier fand aufgrund der örtlichen Sperrstunde ein Ende. Zu gutem Schluss versammelte sich die komplette Crew, der Fanclub des Freakteams sowie aller an diesem Tag beteiligten Musiker auf der Bühne um nochmal zum Finale den tongewordenen Mittelfinger ‚Leck mich‘ ausgiebig zu zelebrieren.</p>
<p>Der MASKENBALL war defintiv eine absolut gelungene Geburtstagssause, die für viele den würdigen Ausklang der Festivalsaison darstellte, aber schon auf die im Frühjahr bevorstehende Tour zum neuen Album Blut lecken ließ. Auch wir haben Blut geleckt und sind hoffentlich auch 2020 wieder mit dabei, wenn es heißt ‚Leck mich‘ – denn ‚Alte Liebe rostet nicht‘!</p>
<p><strong>PhotoCredits:<span style="color: #800000;"> Andrea da Silva Nolasco</span></strong></p>
<p><strong>Berichterstattung: <span style="color: #800000;">Ulli Depfenhart</span></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/der-maskenball-von-haematom-im-amphitheater-gelsenkirchen-31-08-2019">Der &#8222;MASKENBALL&#8220; von HÄMATOM im Amphitheater Gelsenkirchen (31.08.2019)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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