<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Folk Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<atom:link href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/folk/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/folk</link>
	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Nov 2021 09:20:39 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/cropped-NIC_MUSIC_ONLINE_MAGAZINE_LOGO_2024-1.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Folk Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/folk</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">199874177</site>	<item>
		<title>MYRKUR &#8211; Zwischen Albträumen und Bodenständigkeit (SPECIAL)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/myrkur-zwischen-albtraeumen-und-bodenstaendigkeit-special</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2020 19:50:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[BOLT THROWER]]></category>
		<category><![CDATA[BURZUM]]></category>
		<category><![CDATA[CANNIBAL CORPSE]]></category>
		<category><![CDATA[CLANNAD]]></category>
		<category><![CDATA[DARKTHRONE]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[LOREENA MCKENNITT]]></category>
		<category><![CDATA[MYRKUR]]></category>
		<category><![CDATA[SATYRICON]]></category>
		<category><![CDATA[ULVER]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=8461</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>&#160; Wenn Kari Rueslatten sich mit dem Songwriting des ersten Ulver Albums „Bergtatt“ vereinen würde, hätte man ansatzweise eine Vorstellung</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/myrkur-zwischen-albtraeumen-und-bodenstaendigkeit-special">MYRKUR &#8211; Zwischen Albträumen und Bodenständigkeit (SPECIAL)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn Kari Rueslatten sich mit dem Songwriting des ersten Ulver Albums „Bergtatt“ vereinen würde, hätte man ansatzweise eine Vorstellung von <a href="https://www.myrkurmusic.com/"><span style="color: #993366;"><strong>MYRKUR</strong></span></a>. So würde die musikalische Kurzbeschreibung lauten, um sich ein grobes Bild zu machen. Allerdings steckt hinter dem Phänomen einiges mehr. Wir werfen einen Blick auf die Entwicklung und Diskographie einer Walküre, die sich in der (Black-)Metal Szene behauptet hat.</p>
<p>Hinter dem Namen MYRKUR verbirgt sich die dänische Künstlerin Amalie Bruun, die eine klassische Ausbildung hat. Sie vermischt Neo-Folk-Klänge mit der harschen Atmosphäre des Black Metal, wobei gerade die Symbiose aus der Masse hervorsticht. Im Gegensatz zu Female Fronted Bands setzt Amalie nicht auf Sex Appeal, sondern lässt die Musik für sich sprechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><span style="color: #666699;"><strong>MYRKUR (EP)</strong></span></p>
<p>Die EP „Myrkur“ erblickt 2014 das Licht der Welt und klingt wie ein rohes, blutiges Stück Fleisch, das gelegentlich von einer charismatischen Frauenstimme durchbrochen wird. In Sachen Songwriting setzt man auf Bands wie Agalloch oder frühe Alcest, ohne jedoch an die Klasse ran zu kommen. Viele Elemente lassen hier aufhorchen, aber das große Ganze ist irgendwie nicht Fisch oder Fleisch. Die Gitarren klingen zum Glück nicht ganz so beschissen wie auf Ulvers „Nattens Madrigal“, orientieren sich aber in die Richtung um eine Härte zu produzieren, welche der Scheibe mehr schadet als nützt. Es wurden satte 7 Songs auf 24 Minuten verteilt, die in ihren melodischen Momenten sehr glänzen und gleichzeitig im Dreck erstickt werden. Man will die Scheibe lieben, wird aber immer wieder durch langatmige oder belanglose Passagen ausgebremst, so dass es eine Mischung aus Rohrkrepierer und mutigem Erstling ist.</p>
<p>Liest sich jetzt doch eigentlich recht übel und so klingt auch das erste Lebenszeichen (abgesehen von der Demo „Skaði“, dessen Sound komplett im Staubsauger produziert wurde). Eigentlich schon ein KO Kriterium, wenn zwischen den Zeilen nicht so viel Potential atmen würde, das bereits andeutet, was noch kommen soll. Es soll nicht all zu viel Zeit vergehen, ehe sich Amalie mit Garm von Ulver zusammentut, um ihn als Helfer und Produzenten für das neue Album zu gewinnen.</p>
<hr>
<p><span style="color: #666699;"><strong>M</strong></span></p>
<p>Gänzlich unvorbereitet stolpere ich über den VIDEOCLIP von Ònde Born`, dessen Gitarren ihren Weg von Ulvers „Bergtatt“ in ein neues Jahrtausend gefunden hatten und mit einer charismatischen Frauenstimme gesegnet wurde. Also blind das Album gekauft und auf eine Neuinterpretation des Klassikers gehofft. Was ich zu hören bekomme, stößt mich vor den Kopf, überrascht gleichzeitig und lässt mich an mehreren Stellen des Albums ehrfurchtsvoll staunen. Als Einstig schweben die Gesangslinien von `Skøgen Skulle Dø&#8216; durch die Boxen und offenbaren eine schwarzmetallische Doom-Messe, in denen sich der Frauengesang mit dezentem Gekeife abwechselt. `Hævnen&#8216; startet mit dem mir am meisten verhassten Staubsaugersound, den mir bereits Ulvers „Nattens Madrigal“ madig gemacht hatte. Das Schlagzeug wummert uninspiriert vorwärts, während am Mikro gekeift wird, also schnell zum nächsten Song &#8230; Moment mal, was ist das? Aus dem Nichts schlägt mir eine epische Gitarrenmelodie direkt ins Gesicht und wird von einem Frauengesang getragen, der Gänsehaut schenkt. Ist das noch derselbe Song? Ja, ist er und nach einem ergreifenden Moment geht es wieder zurück in den Dreck, in dem sich MYRKUR weiter durch das Black Metal Gefilde pflügen. Das Intermezzo `Vølvens Spådom&#8216; muss sich vor den Demoaufnahmen einer gewissen Kari Rueslåtten nicht verstecken, ehe &#8218;Jeg Er Guden, I Er Tjenerne&#8216; grimmig einmarschiert. Einmal Piano und klarer Gesang (&#8218;Nordlys&#8216;), ehe mein einziger Tiefpunkt auf der Scheibe &#8218;Mordet&#8216; noch einmal die Schwächen der EP mit belanglosen Klangcollagen auf den Tisch packt. Ein rotziger Sound verschnürt das an sich anmutige &#8218;Dybt I Skoven&#8216;, und schafft dabei eine schöne Symbiose aus Untergrundatmosphäre und einem Hoffnungsschimmer. `Skaði&#8216; rotzt seinen Kniefall vor Darkthrone und Burzum runter, ehe die versöhnlichen Pianoklänge von &#8218;Norn&#8216; das Album abschließen. Wow, was für ein Trip! Nochmal alles in einem Rutsch, oder doch lieber einzelne Songs hören? Egal, beides funktioniert definitiv sehr gut.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe title="MYRKUR - &quot;Onde Børn&quot; (Official Music Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/LaX-xAhTIcY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Von diesem Zeitpunkt an, verändert sich einiges im Leben von Amalie; das Album begeistert und spaltet gleichermaßen die Gemüter der (Black-)Metal Szene. Einige empfinden das Album als einzigartiges Kunstwerk oder frischen Wind, während andere einen Verrat bzw. eine Schändung des kompromisslosen Black Metal Urgedanken sehen. Zusätzlich kommt eine Auftritt auf dem Wacken Open Air 2016, der ihr von diversen Hatern auch noch den Ruf des geldgeilen Kommerz einbringt, aber zu dem Thema später mehr.</p>
<hr>
<p><span style="color: #666699;"><strong>MAUSOLEUM (EP)</strong></span></p>
<p>Einmal seine eigene Musik neu interpretieren ist nicht gerade eine neue Idee. Sie allerdings komplett live in einem Mausoleum und mit einem Mädchenchor aufzunehmen und dabei lediglich Piano und Gitarre als Unterstützung zu haben ist schon sehr mutig. Die Atmosphäre pendelt irgendwo zwischen Soundtrack, Kirchengesang und Ulvers „Kveldssanger“, ohne dabei an mystischem Charakter zu verlieren. Die ohnehin bereits ruhigen Stücke wie &#8218;Vølvens Spådom&#8216; oder &#8218;Jeg Er Guden, I Er Tjenerne&#8216; feiern hier sowieso ein Heimspiel, während &#8218;Onde Børn&#8216; eine sehr interessante Version ist und das Original in einem abwechslungsreichen Licht erstrahlen lässt. Die EP in einem Rutsch durch zu hören, mag einigen anstrengend erscheinen, weil die konstant ruhige und sakrale Atmosphäre etwas ist, auf die man sich einlassen muss. Auf der anderen Seite wird man nicht nur mit sehr atmosphärischen Eigeninterpretationen, sondern auch noch mit einem sehr guten Bathory Cover von &#8218;Song To Hall Up High&#8216; belohnt.</p>
<p>Amalie wird vom Erfolg und den Reaktionen von „M“ überrollt, hält sich aber dennoch gut im Sattel. Kommentare von Hatern und Todesdrohungen an sie und ihre Familie und Freunden gehen jedoch nicht spurlos an ihr vorüber, sondern bescheren ihr schlaflose Nächte und Albträume. Eine Lebenslage, die ihr beim Songwriting dennoch in die Karte spielt, denn der Stoff für „Mareridt“ (zu Deutsch: „Albtraum“) geht den Entwicklungsschritt für MYRKUR konsequent weiter.</p>
<hr>
<p><span style="color: #666699;"><strong>MARERIDT</strong></span></p>
<p>Eröffnet wird das Album vom Titeltrack, der ausschließlich von Soundcollagen und der charismatischen Stimme getragen wird. Die Ruhe vor dem Sturm stimmt gut ein, ehe &#8218;Måneblôt&#8216; aggressiv aus den Boxen über den Hörer hinweg rast. Der Sturm beherbergt eine reifere Version von Darkthrone und Ulver und irgendwie schafft es Amalie die Symbiose aus ruhigem Klargesang und angepissten Screamvocals unter einen Hut zu bringen. Auch die ruhigen Einbrüche mit traditionellen Instrumenten funktioniert hier gut und lässt den Hass noch besser zur Geltung kommen. &#8218;The Serpent&#8216; kriecht verschwörerisch aus den Boxen, schlängelt sich um die Hirnrinde und versucht den Hörer zu hypnotisieren. Funktioniert bei mir nur teilweise, weil es für mich zu sehr aus dem Rahmen fällt und daher ein Opfer der Skip-Taste wird. &#8218;Crown&#8216; wiederum hätte es problemlos auf das „Mausoleum“ Album geschafft und versprüht den gleichen intimen Charme, ohne an Gänsehaut zu sparen. &#8218;Elleskud&#8217;` ist ein weiterer Kniefall vor dem Black Metal, wird aber im langsamen Tempo zelebriert. Die Gitarrenriffs fegen klirrende Kälte ins Gesicht, während Amalie&#8217;s Stimme konstant im cleanen Bereich bleibt. Eines meiner persönlichen Highlights wird mir mit &#8218;De Tre Piker&#8216; serviert; ich kann einfach nicht anders, als mich über die atmosphärischen Synthesizer, schamanistischen Klänge und diese Stimme zu freuen. Mit &#8218;Funeral&#8216; geht es dann erneut in den Abgrund des Albtraums, wobei Amalie Unterstützung am Mikro von Chelsea Wolfe bekommt. Diese doppelläufige Frauenpower zahlt sich aus und webt eine nebeldicke Atmosphäre. Über &#8218;Ulvinde&#8216; nicht zu schwärmen fällt mir schwer; klirrende Gitarren, eine furztrockene Double Bass und dabei eine extrem verhallte Stimme, lässt zwar 90er Jahre Black Metal Feeling aufkommen, aber dennoch schreitet der Song gleichermaßen erhaben durch die Gehirnwinde und hinterlässt eine Gänsehaut. Mit kindlicher Neugier entdecke ich die sanften Akustikgitarren von &#8218;Gladiatrix&#8216;, ehe der Song an Fahrt aufnimmt und mich auch nicht mehr aus seinen Fängen lässt. Das Akustikstück &#8218;Kaettere&#8216; könnte problemlos Platz auf jeden Mittelalter-Sampler finden, während das bedrohliche &#8218;Børnehjem&#8216; alleine von dem schamanistischem Gesang und dem gollumartigen Zwiegespräch mit sich selbst lebt. Beim ersten Mal seltsam, entfaltet es jedoch rasch seine Wirkung und öffnet jene Türen zum Unterbewusstsein, die manchmal besser verschlossen bleiben. Als Bonustrack hat es &#8218;Death Of Days&#8216; auf das Album geschafft, das generell ruhig ist und auf seinem Höhepunkt auf Akustikgitarren und Ohrwurmrefrain gipfelt, ohne an nachdenklicher Stimmung zu verlieren. Insgesamt kommt „Mareridt“ sehr viel ausgewogener als die vorangegangenen Alben rüber. Der Name des Albums ist Programm und spiegelt sämtlichst verschiedene Facetten eines Albtraums wider; mal bedrohlich, aggressiv, dann melancholisch, hypnotisch und in manchen Momenten voller Hoffnung.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe title="MYRKUR - Ulvinde (Official Music Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/M9cNZQIzShc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Das Leben geht weiter; es folgen Auftritte, Interviews und auch im privaten Bereich tut sich einiges. Mittlerweile hat Amalie alles gut im Griff und bedankt sich bei Fans für den Zuspruch und bei Hatern für die Feuertaufe, um gestärkt aus allem hervorzugehen. Es folgen der eine oder andere Facebook Post, der Soundschnipsel mit traditionellen Instrumenten zeigt. Auch in Sachen Familie tut sich einiges, denn Amalie wird Mutter und jeder, der Kinder hat, kann nur allzu gut nachvollziehen, was das mit den eigenen Perspektiven und Weltvorstellungen machen kann. Was vorher wichtig oder unmöglich erschien, wird plötzlich aus einer ganz anderen Sichtweise gesehen und mit anderem Antrieb angegangen. So auch das nächste Album, was durchaus überraschen soll.</p>
<hr>
<p><span style="color: #666699;"><strong>FOLKESANGE</strong></span></p>
<p>OK, ich geb´s zu; als ich das Cover zum ersten mal sah, musste ich unweigerlich an Heidi denken. Ob es gefällt oder nicht, oder ob es einem Metal Fan peinlich ist, so ein Cover in seinem Plattenregal sein Eigen zu nennen, lasse ich einmal dahin gestellt. Fakt ist, dass es zur Musik passt und eine extrem schöne Platte geworden ist. Stromgitarren, Black Metal, Doublebass wurden komplett verbannt und durch Geige, Mandoline, Piano und Gitarre ersetzt. Auch Exoten wie Nyckelharpa und eine Lyra kommen zum Zug und lassen gleich ganz andere Assoziationen zu, als die Vorgängeralben. Jetzt dürften Einflüsse wie Clannad und Loreena McKennitt fallen. Vom Black Metal Sektor aus, könnte man noch die „ Kveldssanger“ von Ulver rauskramen, aber „Folkesange“ ist um einiges professioneller und vielschichtiger. Das Folk Album besticht durch seine konstante Atmosphäre und zeigt durch seine kindliche Unschuld vielen Hatern und gesteckten Erwartungen (unbewusst) den Mittelfinger, indem es einfach nur sein Ding durchzieht. Dennoch gibt es auch innerhalb der Scheibe unterschiedliche Stimmungen; so schwingt `House Carpenter ` das Tanzbein, während `Ella` eine schwermütigere Version von Kari Rueslattens Demo Recordings ist. Das schamanistische `Ramun` oder doch eher das eingängige `Harpens Kraft`? Ich kann mich nicht entscheiden, welcher Song mich in Sachen Schönheit am ehesten packt, aber Fakt ist,dass dieses Album so gut wie überraschend ist. Alles ist an seinem rechten Platz, die Songs haben stets einen eigenen Charakter, klingen aber gleichzeitig wie aus einem Guss. Als Familienvater kann ich den musikalischen Schritt verstehen und ziehe gleichzeitig den Hut vor dem Mut und die Authentizität, mit der MYRKUR hier seinen Weg geht.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe title="MYRKUR - Ella (Official Audio)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/558TW8qVuNE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Diskussionen über den Stil von MYRKUR lassen sich in beliebige Richtungen führen; ist es Black Metal? Ist es Folk? Oder eher doch eine Pagan Richtung? Man muss dem Kind irgendeinen Namen geben und bei MYRKUR drängt sich schon eher die Frage auf: Ist es wichtig? Es werden unterschiedliche Genres bedient und genau da finden Leute immer mehr Zündstoff, um Amalie zu befeuern. Einige werfen ihr vor, sich den Fans durch möglichst viele Stile anzubiedern. Einige hartgesottene Black Metal Anhänger verurteilen ihre Musik als Blasphemie gegenüber der Black Metal Szene, weil sie die kalte Atmosphäre und das kompromisslose Urverständnis mit ihren melodischen Einschlägen verraten würden. Selbst Morddrohungen soll es laut Internet gegen sie gegeben haben. Da stellt sich mir die Frage, inwieweit denn auch andere, fest in der Szene etablierte Bands diesen „Verrat&#8220; begangen haben sollen. Haben Abigor den Stil verraten, weil sie Akustikgitarren und Flöten auf der „Orkblut“ genutzt haben? Sind Emperor etwa damit groß geworden, dass sie sich ausschließlich dem alten Burzum Sound gewidmet haben? Ist die „Dance of December Souls“ von Katatonia nicht einmal ansatzweise Black Metal, weil es viele langsame Passagen gibt? Falls diese Argumente nicht helfen, so sollten sich alle Hater einmal das Bandprojekt Storm mit den Album „Nordavind&#8220; aus dem Jahr 1995 anhören; dort wurden norwegische Volkslieder mit einem Hauch Eigenromantik vertont und zwar von Satyr Wongraven (Satyricon), Fnriz (Darkthrone) und Kari Rueslatten (The 3rd The Mortal). Das „Fremdgehen“ in andere Gefilde ist also nichts Neues, denn selbst Burzum Anhänger müssen mit elektronischen Alben leben, obwohl in den Anfangstagen ausschließlich gerumpelt wurde. Die Liste könnte endlos weitergehen, aber ich werfe mal Vintersorg und sein Folk Projekt Otyg noch in den Raum, da es sonst den Rahmen sprengen würde.</p>
<p>Meiner Meinung nach haben diese Bands einen gemeinsamen Nenner: alle gehen von einer Basis aus und haben den Mut, sich ohne Rücksicht auf Erwartungen von außen weiter zu entwickeln. Abigor sind ihrem Stil beispielsweise treu geblieben und haben einige Nuancen der Veränderungen geschickt eingewebt. Emperor haben auf dem Zenit ihrer Karriere aufgehört und Katatonia werden mittlerweile in einem Atemzug mit Porcupine Tree und Tool erwähnt. Auch in anderen Genres haben einige Bands den Mut, über den Tellerrand hinaus zu schauen und sich gleichzeitig im Kern treu zu bleiben. Paradise Lost lieferten beispielsweise mit „Host“ einen denkwürdigen Kniefall vor Depeche Mode ab und Blind Guardian erfüllten sich 2019 den lang gehegten Traum, ihr Orchester Album zu veröffentlichen. Dem gegenüber stehen dann Bands, die seit ihrer Gründung keinen Schritt von ihrem Stil abweichen; bestes Beispiel dafür sind hier wohl Bolt Thrower, die gerade damit eine fest etablierte Fanbase haben, die sie auch nach ihrer Auflösung weiterhin in Ehren halten. Ein anderes Beispiel bilden hier auch Cannibal Corpse, die nicht im Traum auf die Idee kommen würden, ein Album mit experimentellen Techno Beats aufzunehmen. Man weiß halt, was man kriegt und muss keine Angst vor bösen Überraschungen haben. Was also ist es, was die guten Bands von den „schlechten“ unterscheidet? Eher der Mut zur Weiterentwicklung, oder doch lieber der lange Atem, seinen Stil aufrecht zu erhalten?</p>
<p>Das Zauberwort lautet: Authentizität. Neben dem persönlichen Geschmack ist das wohl das Wichtigste, was eine Band ausmacht, die sich in mein Herz gespielt hat. Dabei kann man gerne Gothic, Klassik Rock und Death Metal mischen (Edge Of Sanity), oder auch die kompromisslose Abrissbirne (Dismember) auffahren, Hauptsache es fühlt sich gut an.</p>
<p>MYRKUR hatte den großen Vorteil, dass ich keine Erwartungen hatte und die Band quasi aus dem Nichts den Song &#8218;Onde Born&#8216; auf den Tisch knallte, der mich sofort in die 90er Jahre Wälder von Ulver „Bergtatt“ katapultierte. Was würde ich dafür geben, nur ein einziges Mal &#8218;I Troldskog faren vild&#8216; live zu hören? Aber dieser Song ist definitiv eine sehr gute Alternative. Als ich mir das Album gekauft hatte war ich fasziniert von den ersten ruhigen Klängen, die mich an Kari erinnerten. Auch im Verlauf des Albums gibt es so viele Facetten zu entdecken, die mir weiterhin eine Gänsehaut bescheren. Was unterm Strich bleibt ist die Tatsache, dass ich die Entwicklung dieser Band weiterhin sehr interessiert verfolgen werde. Scheuklappen in Sachen Genre im Metal ist in etwa so sinnvoll, wie eine Gitarre ohne Saiten. Daher freue ich mich gleichermaßen auf Bands mit konstantem Stil und Bands wie MYRKUR, die sich mutig weiter entwickeln. Hauptsache, sie sind authentisch, der Rest ist dann Geschmackssache.</p>
<p><strong>/ Sebastian Radu Groß</strong> (Chefredakteur NIC &#8211; NordMensch in Concerts)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/myrkur-zwischen-albtraeumen-und-bodenstaendigkeit-special">MYRKUR &#8211; Zwischen Albträumen und Bodenständigkeit (SPECIAL)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">8461</post-id>	</item>
		<item>
		<title>DROPKICK MURPHYS &#8211; Die Folk-Punkrock-Party in der Sporthalle Hamburg (06.02.2020)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/dropkick-murphys-die-folk-punkrock-party-in-der-sporthalle-hamburg-06-02-2020</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2020 21:37:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Dropkick Murphys]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Turner and the sleeping Souls]]></category>
		<category><![CDATA[HALLE]]></category>
		<category><![CDATA[HAMBURG]]></category>
		<category><![CDATA[Irish]]></category>
		<category><![CDATA[Jesse Ahern]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Rose Tattoo]]></category>
		<category><![CDATA[Shipping Up To Boston]]></category>
		<category><![CDATA[Sold Out]]></category>
		<category><![CDATA[Sporthalle Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Whiskey]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=7477</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Heute nach genau drei Jahren &#8211; auf den Tag genau &#8211; kommen die DROPKICK MURPHYS endlich wieder nach Hamburg. Und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/dropkick-murphys-die-folk-punkrock-party-in-der-sporthalle-hamburg-06-02-2020">DROPKICK MURPHYS &#8211; Die Folk-Punkrock-Party in der Sporthalle Hamburg (06.02.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Heute nach genau drei Jahren &#8211; auf den Tag genau &#8211; kommen die DROPKICK MURPHYS endlich wieder nach Hamburg. Und wieder spielen sie in der Sporthalle Hamburg. Da dieses Konzert schon seit Wochen ausverkauft war, ist rechtzeitiges Erscheinen dringend notwendig. Also machte ich mich zeitig auf den Weg &#8230;</p>
<p>An der Sporthalle Hamburg angekommen, hieß es erst einmal Warten vor dem Eingang, denn die Schlange war lang. Dies alles dann auch noch bei nasskaltem Wetter. Aber im Grunde war das egal, denn man freute sich schließlich auf die kommenden Stunden im Trockenen und auf einen tollen Konzertabend.</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>​JESSE AHERN </strong></span>sollte der heutige Opener sein. Gut, da war er nun &#8211; ein Mann, eine Gitarre und eine Mundharmonika. Mein erster Gedanke war, der passt super gut in einen Pub, aber Spielen am heutigen Abend vor gut 8000 Besuchern? Respekt! Jesse, der ebenfalls wie die Headliner des heutigen Tages aus Boston kommt, brachte uns Lieder aus dem Folk, Rockabilly und Bluesrock. Tolle Songs, die beim Hamburger Publikum merklich gut ankamen. Er präsentierte uns ein paar Stücke seines aktuellen Albums „Searching For Liberty“, seine aktuelle EP &#8222;Detox&#8220; und auch &#8222;Bankrobber&#8220;, einem Cover von The Clash, floß mit ins Set hinein. Nach einer halben Stunde war seine Zeit auf dieser viel zu großen Bühne, auf der Jesse leider etwas verloren wirkte, zu Ende und man verabschiedete diesen wirklich sympathischen Musiker mit einem herzlichen Applaus.</p>
<p>Es folgte nun eine kurze Umbauphase bevor es weiter ging mit <strong><span style="color: #000080;">FRANK TURNER &amp; The SLEEPING SOULS</span></strong>. Frank Turner ist bekanntlich ein Singer/Songwriter aus Winchester. Seine Konzerte spielt er größtenteils mit seiner Band, den Sleeping Souls. In den letzten Jahren war Frank Turner allerdings eher auf Festivals vertreten, umso schöner von daher, dass er und seine Band als Special Guests bei dieser Tour dabei waren.</p>
<p>Gleich mit dem ersten Ton geht es schon ordentlich gut nach Vorne. Keine langen Ansagen &#8211; gleich auf die Bühne und loslegen mit Musik, so liebe ich es. FRANK TURNER &amp; THE SLEEPING SOULS brachten uns ebenfalls den Folk, diesen aber mit einer geballten Ladung Punkrock. Ich muss schon sagen, diese fünf Briten rocken die Sporthalle total. Ein super gutes Warm-Up für die Headliner des Abends. Frank Turner selbst animiert zwischendurch immer wieder mit einem kurzen Schwätzchen in etwas&nbsp; gebrochenem Deutsch und spielt sich dabei energiegeladen von der einen Seite der Bühne auf die andere. Nach 16 Songs war die Spielzeit jedoch schon zu Ende. Der Applaus zeigte deutlich, dass diese Band gerne noch einmal wieder kommen darf. Aus meiner Sicht hätten sie ruhig noch eine halbe Stunde weiter spielen können, aber andererseits wartete man ja auch schon sehnsüchtig auf die Hauptakteure des Tages.</p>
<p><strong>SETLIST FRANK TURNER:</strong> <span style="color: #000080;">Get Better / 1933 / The Lioness / Try This at Home / If Ever I Stray / Photosynthesis / Plain Sailing Weather / Long Live the Queen / Jinny Bingham&#8217;s Ghost / Eulogy / The Next Storm / The Road / Out of Breath / Recovery /&nbsp;I Still Believe / Four Simple Words</span></p>
<p>Bei der&nbsp; nun folgenden Umbauphase war längeres Warten angesagt. Die Bühne wurde nach hinten um ca. 50% erweitert, Banner aufgezogen und noch so einiges mehr. Die Fans scharrten währenddessen schon mit den Füßen und lauthals hallte es durch die Halle &#8222;Let´s Go Murphys&#8220;. Um 21:45 Uhr ging dann endlich das Licht aus und die Bühne wurde im hinteren Teil beleuchtet. Schemenhaft nur war die Band hinter dem Vorhang zu erkennen. Der Vorhang fiel und von nun ab an war Zeit für die <strong><span style="color: #000080;">DROPKICK MURPHYS</span>!</strong> Die Frontmänner Al Barr und Ken Casey rasten von links und rechts auf die Bühne und man startete &#8211; wie passend &#8211; mit &#8222;The Boys are back&#8220;. Von der ersten Sekunde an ging es in die Vollen. Das Licht passend in den Farben Irlands in grün, weiß und orange gehalten. An dieser Stelle sei natürlich angemerkt, dass die DROPKICK MURPHYS nicht in Irland zu Hause sind, sondern in Boston. Nur gesanglich schippern sie gerne einmal von Boston aus auf die grüne Insel und wieder zurück. Dazu aber später mehr &#8211; Ihr wisst sicherlich schon, was ich meine.</p>
<p>Es folgte nun ein Querschnitt aus allen Alben der Bandgeschichte. Die DROPKICK MURPHYS gibt es nun auch schon seit 1996 und somit hat die Band mit 9 Studioalben einen guten Fundus mit diversen Hits zu präsentieren, der die heutige Setlist füllt. Zum einen gab es ältere Songs zu hören, wie beispielsweise &#8222;Flannigan´s Ball&#8220; aber auch Lieder jüngeren Datums, wie ,,Smash Shit Up“ oder aber die Cover-Nummer ,,You´ll never walk alone&#8220;. Eine wirklich gute Auswahl für den heutigen Abend. Der Mob in der Alsterdorfer Sporthalle feierte die &#8222;Murphys&#8220; und natürlich wurde Bier und Whiskey dazu stilecht verköstigt. Das Publikum in Hamburg war so richtig gut in Fahrt! Vergessen war der Alltagsstress, hier konnte man abschalten, Spaß haben, mitsingen und ordentlich schwofen. Diejenigen, die schon öfter bei einem DROPKICK MURPHYS-Konzert waren, wissen aber auch, dass das Beste bekanntlich zum Schluss kommt. Und hiermit meine ich die Klassiker-Songs &#8222;Rose Tattoo und &#8222;Shipping up to Boston&#8220;. Diese beiden Nummern kennt man eben und sie runden für mich, aber auch sichtlich für viele andere im Saal, dieses Konzert ab. Fans lagen sich schunkelnd in den Armen, die Arme empor haltend mit einem Bier in der Hand &#8211; ja, das waren die Szenerien des heutigen Abends, der ganz im Zeichen von Punk- and Folkrock stand. Eine riesengroße Sause in einem &#8222;Pub&#8220; gefüllt mit 8000 Menschen, das geht nur mit den DROPKICK MURPHYS!</p>
<p>Völlig verschwitzt, aber total glückselig verabschiedete sich die Hansestadt von ihren &#8222;irischen Amerikanern&#8220; und man machte sich gut verschnürt in warmen Klamotten auf den Weg nach Hause. Ein Konzert der DROPKICK MURPHYS ist immer wieder &#8211; so muss ich feststellen &#8211; eine Garantie und gut investiertes Geld,&nbsp; für ein irre gutes Konzerterlebnis. Und von daher bitte ich die DROPKICK MURPHYS nicht wieder drei Jahre vergehen zu lassen, bevor sie wieder nach Hamburg kommen.</p>
<p>Ich sage &#8222;Cheers&#8220; und bis bald!&nbsp; / Euer <strong>WOLLE</strong></p>
<p><strong>PhotoCredits / Berichterstattung:</strong> <span style="color: #000080;">Wolfgang Kühnl</span>e</p>
<hr>
<p><strong>SETLIST DROPKICK MURPHYS:</strong></p>
<p><span style="color: #000080;">1. The Lonesome Boatman</span><br />
<span style="color: #000080;"> 2. The Boys Are Back</span><br />
<span style="color: #000080;"> 3. The Fighting 69th</span><br />
<span style="color: #000080;"> 4. Blood</span><br />
<span style="color: #000080;"> 5. Prisoner’s Song</span><br />
<span style="color: #000080;"> 6. The Bonny</span><br />
<span style="color: #000080;"> 7. The Auld Triangle</span><br />
<span style="color: #000080;"> 8. The Battle Rages On</span><br />
<span style="color: #000080;"> 9. Barroom Hero</span><br />
<span style="color: #000080;"> 10. First Class Loser</span><br />
<span style="color: #000080;"> 11. Your Spirit’s Alive</span><br />
<span style="color: #000080;"> 12. Flannigan’s Ball</span><br />
<span style="color: #000080;"> 13. Smash Shit Up</span><br />
<span style="color: #000080;"> 14. Cruel</span><br />
<span style="color: #000080;"> 15. God Willing</span><br />
<span style="color: #000080;"> 16 Amazing Grace</span><br />
<span style="color: #000080;"> 17. Citizen C.I.A.</span><br />
<span style="color: #000080;"> 18. Caught in a Jar</span><br />
<span style="color: #000080;"> 19. Johnny, I Hardly Knew Ya</span><br />
<span style="color: #000080;"> 20. The Warrior’s Code</span><br />
<span style="color: #000080;"> 21. The State of Massachusetts</span><br />
<span style="color: #000080;"> 22. Out of Our Heads</span><br />
<span style="color: #000080;"> 23. Going Out in Style</span></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>ZUGABE:&nbsp;</strong></span><br />
<span style="color: #000080;"> 24. Rose Tattoo</span><br />
<span style="color: #000080;"> 25. Shipping Up to Boston</span><br />
<span style="color: #000080;"> 26. Until the Next Time</span><br />
<span style="color: #000080;"> 27. My Way</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/dropkick-murphys-die-folk-punkrock-party-in-der-sporthalle-hamburg-06-02-2020">DROPKICK MURPHYS &#8211; Die Folk-Punkrock-Party in der Sporthalle Hamburg (06.02.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7477</post-id>	</item>
		<item>
		<title>ELUVEITIE + LACUNA COIL + INFECTED RAIN &#8211; Singende Metal-Schönheiten in Hamburg (21.12.2019)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/eluveitie-lacuna-coil-infected-rain-singende-metal-schoenheiten-in-hamburg-21-12-2019</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2019 19:26:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Ferro]]></category>
		<category><![CDATA[Ategnatos]]></category>
		<category><![CDATA[Black Anima]]></category>
		<category><![CDATA[Christina Scabbia]]></category>
		<category><![CDATA[Docks]]></category>
		<category><![CDATA[Dreadlocks]]></category>
		<category><![CDATA[Eluveitie]]></category>
		<category><![CDATA[Endorphin]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Goth Music]]></category>
		<category><![CDATA[growlen]]></category>
		<category><![CDATA[HAMBURG]]></category>
		<category><![CDATA[INFECTED RAIN]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[LACUNA COIL]]></category>
		<category><![CDATA[METAL]]></category>
		<category><![CDATA[Nu Metal]]></category>
		<category><![CDATA[screamen]]></category>
		<category><![CDATA[TOUR]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=6243</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Was sich so schnell in Windeseile als &#8222;Sold Out&#8220; entpuppt, muss einfach gut sein. ELUVEITIE auf ihrer &#8222;Ategnatos&#8220; Tour&#8220;, als</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/eluveitie-lacuna-coil-infected-rain-singende-metal-schoenheiten-in-hamburg-21-12-2019">ELUVEITIE + LACUNA COIL + INFECTED RAIN &#8211; Singende Metal-Schönheiten in Hamburg (21.12.2019)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Was sich so schnell in Windeseile als &#8222;Sold Out&#8220; entpuppt, muss einfach gut sein. ELUVEITIE auf ihrer &#8222;Ategnatos&#8220; Tour&#8220;, als Special Guest mit dabei die Italiener von LACUNA COIL und als Support die Moldavier von INFECTED RAIN. Unterschiedlich in ihren Genres kommen sie daher, dennoch gibt es eine auffallende Gemeinsamkeit. Jede Band punktet mit Sicherheit bei dieser Tour durch ihre Frontfrauen &#8211; sozusagen &#8222;Beauties on tour&#8220;.</p>
<p>Da ich Christina Scabbia und LACUNA COIL bisher noch nicht live erlebt habe, aber dennoch großer Fan dieser Band bin, war für mich sofort klar, es geht noch einmal kurz vor Weihnachten nach Hamburg. Diesmal ins Hamburger <span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.docks-prinzenbar.de/">Docks</a></span>. Vollkommen gespannt war ich u.a. auf INFECTED RAIN. Auch diese junge, in 2008 gegründete Band, war mir live bisher entgangen. Einzig und allein die Headliner waren bekannt, hatte ich sie doch schon mehrmals gesehen, u.a. beim <a href="https://www.rockharz-festival.com/"><span style="color: #000000;">Rockharz Festival</span></a> oder aber zuletzt in diesem Jahr im Februar bei den <a href="https://www.wacken-winter-nights.com/"><span style="color: #000000;">Wacken Winter Nights</span></a>.</p>
<p>Erstaunlicherweise &#8211; trotz des vor dem Docks stattfindenden <span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.facebook.com/SantaPauli.Hamburg/">Santa Pauli</a></span> Weihnachtsmarktes &#8211; fand ich diesmal direkt in der Parkgarage vor dem Docks einen Parkplatz. Vor der Location fiel gleich die irre lange Warteschlange auf. Doch Dank der Gästeliste konnte ich zumindest einen weiteren Einlass nutzen, der mich schnell in die Venue brachte. Um ca. 19:15 Uhr begann die Opener-Band &#8211; für viele vollkommen überraschend und wie schon von mir vorab befürchtet, berichteten später einige Gäste, dass sie einen Großteil von INFECTED RAIN verpasst haben. Hier sollte man vielleicht doch in Zukunft ein wenig mehr &#8222;Timing&#8220; walten lassen, so dass das gekaufte Ticket auch von jedem voll ausgenutzt werden kann.</p>
<p>brachten uns am heutigen Abend den Nu Metal auf die Bühne. Gerade erst Mitte Oktober diesen Jahres veröffentlichten sie ihr aktuelles Album &#8222;Endorphin&#8220;. Kannte man die quirlige Elena Cataraga alias „Lena Scissorhands“ <span class="st">doch eher auf den Vorgängeralben nur screamend und growlend, spielten nun in den neuen Songs auch schöne melodiöse Clean-Vocal-Parts mit ein. Vom Album selbst war ich schon vorab begeistert, nun sollte die Band mich auch noch live überzeugen. Und das geschah. Vor mir auf der Bühne fand ich nun eine Band, die noch so richtig Bock hat und eine solche Energie mit sich bringt. Natürlich ist die wunderhübsche Frontfrau Lena das Aushängeschild, aber das Augenmerk fällt ebenfalls auf die vier weiteren, gut gelaunten Bandmitglieder um sie herum. Songs, wie beispielsweise &#8222;Sweet, sweet lies&#8220;, &#8222;Mold&#8220; oder aber &#8222;Orphan Soul&#8220; brachten durch ihre härtere Gangart auch dementsprechend Bewegung auf die Bühne. Hier drehten die Dreadlocks von Lena und Gitarrist Vidick einige Runden in der Luft. Mein Lieblingssong &#8222;The Earth Mantra&#8220; brachte ein wenig Ruhe ins Geschehen. So gefühlvoll präsentiert und auch gesanglich beeindruckend von Ms. Scissorhands ausgeführt. Was in dieser kleinen Person an Stimme herauskommt &#8211; einfach klasse! INFECTED RAIN brachten als Opener ein spitzenmäßiges 35minütiges Warm-Up, obwohl man grundsätzlich ein solches in der Docks &#8222;Saunalandschaft&#8220; gar nicht benötigt. Die alten Heizkörper liefen auf höchster Stufe. Liebes Docks &#8211; das braucht kein Mensch, wenn die Halle mit 1200 Leuten gefüllt ist!</span></p>
<p>Setlist INFECTED RAIN: <span style="color: #000000;">Mold / Passerby / Orphan Soul / Lure / Black Gold / The Earth Mantra / Sweet, sweet lies</span></p>
<p>Die Umbaupause nutzte ich schnell und eilte in die Prinzenbar. Schnell ein kaltes Wasser getrunken, eine Zigarette geraucht und hier und da entstand eine kleine Plauscherei, wie so oft bei Konzerten.</p>
<p>Gegen 20:15 Uhr starteten dann <a href="https://www.lacunacoil.com/"><span style="color: #800000;"><strong>LACUNA COIL</strong></span></a>. Mit einem Intro untermalt, betraten die Bandmitglieder die Bühne. Die Outfits heute ganz in schwarz, die Gesichter schwarz weiß bemalt. Die beiden Vocals, Christina Scabbia und Andrea Ferro, tragen zusätzlich schwarze Kapuzen. Seit 1996 etabliert sich diese Band von Jahr zu Jahr und mit jedem Album erfolgreicher in der Metalwelt. Und Christina Scabbia wird, umso älter sie wird, einfach immer schöner. Es folgt nun eine Stunde Stagetime mit einer gut bestückten Setlist, die durch die diversen Alben von LACUNA COIL führt. Von ihrem aktuellen Album &#8222;Black Anima&#8220;, das im Oktober 2019 veröffentlicht wurde, bekommen wir u.a. &#8222;Reckless&#8220;, &#8222;Layers of Time&#8220; oder aber &#8222;Sword of Anger&#8220; zu hören. Mit &#8222;Heaven&#8217;s a lie&#8220; gehen wir zurück zum 2002er Album &#8222;Comalies&#8220; und natürlich setzt das Hamburger Publikum dann unterstützend gesanglich bei der Depeche Mode Covernummer &#8222;Enjoy the silence&#8220; ein. Stimmlich begeistert an diesem Abend auch Andrea Ferro, der auf dem aktuellen Album einen gleichwertigen Gesangspart erhielt. Christina Scabbia hat mich live noch ein größerer Fan von LACUNA COIL werden lassen. Ob nun gesanglich in den höheren oder tieferen, schreienden oder ruhenden Tonlagen, es sitzt einfach alles. Meine Verehrung an dieser Stelle mit einem Knicks am Ende. Ganz großes Kino! Ich für meinen Teil hätte jetzt noch eine weitere Stunde LACUNA COIL zuhören können, aber wir gehen auf das Ende der Spielzeit zu und Christina Scabbia bedankt sich beim Hamburger Publikum: „Thank you for spending your precious time for sharing this evening with us!”&nbsp; Salutierend, den Arm empor gestreckt, leitet sie sodann mit &#8222;We fear nothing, we fear nothing!&#8220; &#8211; einer Textpassage aus dem nun letzten Song des Sets &#8222;Nothing stands in our way&#8220; ein. Das Hamburger Konzert ist das letzte Konzert der Tour dieser Band-Triologie. Somit verabschiedet sich die Band herzlich von ihren Fans und es werden noch Pleks und Drumsticks im Publikum verteilt. Nach diesem Auftritt bin ich noch ein stückweit verliebter als zuvor. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit LACUNA COIL beim <a href="https://www.wacken.com/en/"><span style="color: #000000;">Wacken Open Air 2020</span></a>!</p>
<p>Setlist LACUNA COIL: <span style="color: #000000;">Blood, Tears, Dust / Our truth / Layers of time / My Demons / Reckless / Enjoy the silence / The house of shame / Sword of Anger / Heaven’s a lie / Veneficium / Nothing stands in our way</span></p>
<p>Die Umbauphase zwischen LACUNA COIL und ELUVEITIE zieht sich nun doch erheblich in die Länge. Es ist mittlerweile wirklich unerträglich heiß und proppevoll im Docks. Angst haben, hier umzufallen, braucht man wirklich nicht, denn die Besucher stehen Pelle an Pelle, dicht aneinander gepresst. Fast 40 Minuten vergehen, bis dann endlich der leicht transparente, weiße Vorhang hängt. Ein Star Wars Intro leitet in das nächste Set des Headliners ein, der Vorhang fällt und die neun Bandmitglieder der Schweizer Folk-Metal-Band ELUVEITIE verteilen sich auf zwei Bühnenebenen.</p>
<p>Da wir uns hier auf dem letzten Konzert der &#8222;Ategnatos Tour&#8220; von <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="http://www.eluveitie.ch/">ELUVEITIE</a></strong></span> befinden, leitet gleichnamiger Song nun auch die folgenden eineinhalb Stunden Power-Folk-Metal ein. ELUVEITIE punkten natürlich durch eine Vielfalt an Instrumenten. Die zauberhafte Fabienne Erni bespielt in gewohnter Weise die keltische Harfe, <span class="text_exposed_show">Nicole Anspenger kommt mit der Fidel daher und Michalina Malisz, unterstützt als dritte Frau auf der Bühne mit der Hurdy Gurdy. Flöte und Geigen, Gitarren und der growlende Gesangspart von Frontmann, Christian Glanzmann, das alles ist es, was die Musik von ELUVEITIE ausmacht. Das aktuelle Album &#8222;Ategnatos&#8220; ist das achte Studioalbum der Folk-Metaller aus dem Heidi-Land und somit gibt es aus diesen acht Alben in den eineinhalb Stunden Spielzeit einiges an Songs zu hören. Interessant u.a. auch &#8222;De Ruef vo de Bärge&#8220;. Diesen Song präsentieren ELUVEITIE in ihrer Heimatsprache, dem Schwyzerdütsch. </span><span class="text_exposed_show">Durch die Menge an Musikern, dem facettenreichen Spiel und den interessanten, teils altertümlichen Instrumenten, bekommt der Zuschauer bei ELUVEITIE eine Vielfalt an musikalischem Können. Was wir hier in Hamburg erleben durften, war ein wahres Spektakel und wer auf alte keltische Sagen steht und gerne auch im Mittelalter-Metal unterwegs ist, dem sei ein Live-Konzert der Eluveitianer ans Herz gelegt.&nbsp;</span></p>
<p>Setlist ELUVEITIE: <span style="color: #000000;">Ategnatos / King / De Ruef vo de Bärge / Deathwalker / Worship / Artio / Epona / A rose for Epona / Thousandfold / Embiramus / Breath / Helvetios / Havoc</span></p>
<p>Ich verabschiede mich aus einer brüllend heißen Location mit einem trockenen Hals, bedanke mich aber bei den drei Hammer-Bands des heutigen Abends, der schöner nicht hätte sein können. Großartige Stimmen, wunderschöne Frontfrauen, interessante Instrumente, alles metalmäßig hart oder aber manchmal ganz seicht und zart. Alles war dabei. Für mich geht es zurück nach Schleswig-Holstein, die Besucher verlassen zügig die Venue und die Bands haben von nun ab an ebenfalls Weihnachtszeit.</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <span style="color: #800000;">Stefanie Preuß</span></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/eluveitie-lacuna-coil-infected-rain-singende-metal-schoenheiten-in-hamburg-21-12-2019">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/eluveitie-lacuna-coil-infected-rain-singende-metal-schoenheiten-in-hamburg-21-12-2019">ELUVEITIE + LACUNA COIL + INFECTED RAIN &#8211; Singende Metal-Schönheiten in Hamburg (21.12.2019)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">6243</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
