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	<title>Powerwolf Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<title>Powerwolf Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>POWERWOLF &#8211; Und so war die Wolfsnacht in der Hamburger Sporthalle (02.12.2022)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NordmenschAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2022 18:36:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Endlich waren sie da, die &#8222;Wolfsnächte&#8220;. POWERWOLF touren derzeit zusammen mit WARKINGS und DRAGONFORCE, u.a. mit einem Auftritt in der</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/powerwolf-und-so-war-die-wolfsnacht-in-der-hamburger-sporthalle-02-12-2022">POWERWOLF &#8211; Und so war die Wolfsnacht in der Hamburger Sporthalle (02.12.2022)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<div>Endlich waren sie da, die &#8222;Wolfsnächte&#8220;. POWERWOLF touren derzeit zusammen mit WARKINGS und DRAGONFORCE, u.a. mit einem Auftritt in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg.&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Rechtzeitig machte ich mich auf den Weg, da ich die Parkplatzproblematik in Hamburg kenne und so war ich gut 45 Minuten vor dem Einlass an der Sporthalle. Was ich allerdings nicht bedacht hatte, war, dass es heute das einzige Powerwolf-Konzert im Norden sein würde und von daher Fans aus dem gesamten Norden anreisten und die meisten natürlich mit dem Auto. So fuhr ich verzweifelt durch die Gegend, auf der Suche nach einem Parkplatz. In etwa 2 km Entfernung fand ich dann endlich eine kleine Lücke, schulterte meine Sachen und machte mich schnellen Schrittes auf den Weg zum Konzertort. Unterwegs traf ich viele Leute mit Powerwolf T-Shirts, offenbar hatten wir das gleiche Ziel. Leider kam ich dann aber (Einlasszeit und all das noch hinzu) so spät an, dass ich die <span style="color: #003366;"><strong>WARKINGS</strong></span> nicht mehr fotografieren konnte, schlimmer noch, ich bekam gerade noch den letzten Song mit. Das war irre schade, aber so viel konnte ich sagen: Die Band hatte das bereits anwesende Publikum ordentlich angeheizt. Die Stimmung war schon gleich zu Anfang fantastisch und es füllte sich mehr und mehr.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-23935" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Dragonforce10.jpg?resize=292%2C503&#038;ssl=1" alt="" width="292" height="503" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Dragonforce10.jpg?resize=174%2C300&amp;ssl=1 174w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Dragonforce10.jpg?resize=593%2C1024&amp;ssl=1 593w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Dragonforce10.jpg?w=705&amp;ssl=1 705w" sizes="(max-width: 292px) 100vw, 292px" />Nun aber zum zweiten Act des Abends: <span style="color: #003366;"><strong>DRAGONFORCE</strong></span>. Spannend war schon der Bühnenaufbau. Rechts und links befanden sich zwei übergroße Spielhallenmaschinen, die im Laufe des Auftrittes als Podeste dienen sollten. Die Briten überzeugten mit sauberem Power-Metal und das Gitarrenduo Sam Totman und Herman Li begeisterten mit ihrer Performance, während Sänger Marc Hudson selbst in den höchsten Tönen noch klar blieb und man aus dem Staunen kaum heraus kam. Mit einer Setlist von etwa 45 Minuten spielten sie, nach meinem Geschmack viel zu kurz, dafür aber um so eindrucksvoller.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><strong>Setlist Dragonforce:</strong></div>
<div><span style="color: #003366;">1. Highway to Oblivion / 2. Three Hammers / 3. Fury of the Storm / 4. The last Dragonborn / 5. My Heart will go on / 6. Cry Thunder / 7. Through the Fire and the Flames</span></div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Inzwischen war es wirklich voll &#8211; ich tippe auf fast ausverkauft. Genaues weiß ich jedoch nicht und hatte auch leider nicht die Möglichkeit, es in Erfahrung zu bringen.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Fotografieren konnten wir am heutigen Abend beim Headliner <span style="color: #003366;"><strong>POWERWOLF</strong></span> die Songs Nummer 7-9. Da wir noch im Pressebereich verbleiben mussten, konnte ich die anfänglichen Songs leider nur gedämpft hinter verschlossenen Türen hören. Die gute, ausgelassene Stimmung innerhalb der Halle erreichte aber auch uns im Pressebereich. Ich habe Powerwolf in diesem Jahr schon mehrfach erleben dürfen, dennoch war dieser Abend etwas ganz Besonderes und ich hatte sogar ein kleines aufgeregtes Kribbeln in meinem Bauch.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class=" wp-image-23936 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Powerwolf3a.jpg?resize=437%2C291&#038;ssl=1" alt="" width="437" height="291" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Powerwolf3a.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Powerwolf3a.jpg?resize=1024%2C682&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Powerwolf3a.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Powerwolf3a.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w" sizes="(max-width: 437px) 100vw, 437px" />Der Bühnenaufbau war &#8211; wie man es von Powerwolf halt kennt &#8211; unwahrscheinlich imposant. Im Hintergrund sah man eine riesengroße LED-Leinwand, die die einzelnen Songs passend thematisch untermalte. Powerwolf sind für mich persönlich der Inbegriff des heutigen Power-Metals. Attila Dorn &#8211; ein grandioser Sänger und Entertainer &#8211; führt das Hamburger Publikum mit viel Humor und zahlreichen Ritualen durch den heutigen Abend. Die Gebrüder Greywolf verwöhnen an Bass und Gitarren und etwas oberhalb tronend, orgelt der Tobias Schlegel. Die Taktstöcker schwingt wie immer Roel van Helden. Nach der langen Pandemie-Zwangspause, merkt man der Band deutlich an, mit welcher Freude und Begeisterung sie wieder auf der Bühne stehen. Selbst die auf das kleinste Detail einstudierte Choreografie wirkt absolut authentisch und auch die immer wiederkehrende Aufnahme in die Metal-Armee löst frenetischen Jubel beim Publikum aus. Bei der Nummer &#8222;When the wild wolves have gone&#8220; erstrahlte die Halle im Licht der &#8222;Smartphone-Lampen&#8220; und löste bei mir einen Gänsehaut-Moment aus. Eine gut gewählte Songauswahl an diesem Abend und eine Spielzeit von knapp zwei Stunden ließen einfach keine Wünsche offen. Danke <strong>POWERWOLF</strong> für diesen Abend und DANKE <strong><a href="https://hamburgkonzerte.de/"><span style="color: #003366;">Hamburg-Konzerte</span>,</a></strong><a href="https://hamburgkonzerte.de/"><span style="color: #003366;"> d</span></a><span style="color: #003366;">a</span>ss wir dabei sein konnten</div>
<div>&nbsp;</div>
<div><span style="color: #333333;"><strong>Setlist Powerwolf:&nbsp;</strong></span></div>
<div><span style="color: #003366;">1. Faster than the Flames / 2. Incense &amp; Iron / 3. Cardinal Sin / 4. Amen and Attack / 5. Dancing with the Dead / 6. Armata Strigoi / 7. Beast of Gevaudan / 8. Stoßgebet / 9. Demons are the Girls best Friend / 10. Fire and Forgive / 11. When the Wild Wolves have gone / 12. Sainted by the Storm / 13. Army of the Night / 14. Blood for Blood / 15. Let there be Night / Zugaben: 16. Sanctified with Dynamite / 17. We drink your Blood / 18. Werewolves of Armenia</span></div>
<div>&nbsp;</div>
<div><strong>PhotoCredits / Berichterstattung:</strong> <span style="color: #003366;"><strong>Ariane Blumenau&nbsp;</strong></span></div>
<div>&nbsp;</div>
<div> [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/powerwolf-und-so-war-die-wolfsnacht-in-der-hamburger-sporthalle-02-12-2022">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] </div>
<div>&nbsp;</div>
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		<title>WACKEN OPEN AIR 2022 – Endlich wieder Leben auf dem Holy Ground !!!</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wacken-open-air-2022-endlich-wieder-leben-auf-dem-holy-ground</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2022 20:09:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das WACKEN OPEN AIR feierte im Jahre 2019 das 30jährige Jubiläum. Danach kam die Pandemie-Stille. Umso FASTER HARDER LOUDER ging</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wacken-open-air-2022-endlich-wieder-leben-auf-dem-holy-ground">WACKEN OPEN AIR 2022 – Endlich wieder Leben auf dem Holy Ground !!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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<header class="entry-header"></header>
<div class="below-entry-meta ">Das <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.wacken.com/"><strong>WACKEN OPEN AIR</strong></a></span> feierte im Jahre 2019 das 30jährige Jubiläum. Danach kam die Pandemie-Stille. Umso FASTER HARDER LOUDER ging es nun wieder auf dem Holy Ground in der Zeit vom <strong>04.08.2022&nbsp;</strong>bis<strong>&nbsp;06.08.2022</strong> her.</div>
<div class="entry-content clearfix">
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-22218 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Impressionen%402022_Wacken_01.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Impressionen%402022_Wacken_01.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Impressionen%402022_Wacken_01.jpg?w=666&amp;ssl=1 666w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Vieler Worte bedarf das WACKEN OPEN AIR nicht. Einmal Wacken, immer Wacken – es entsteht ein Suchtgefühl. Hat man sich auch nur ein einziges Mal im Modder oder Staub des Metal-Ackers gesuhlt und die Wacken-Atmosphäre inhaliert, braucht man es immer wieder. So ist es auch bei mir, der seit 2006 nur ein einziges Mal aufgrund eines unaufschiebbaren Klinikaufenthalts, jedes mal den Holy Ground bevölkert hat.</p>
<p>Rund 85.000 Besucher (und hier sprechen wir ja nur von der offiziellen Besucherzahl) pilgern Jahr für Jahr aus aller Herren Länder in das kleine Dorf in Schleswig-Holstein und verwandeln einen Großteil des Ortes sechs Tage lang in eine schwarz-bunte Metal-Area. Man wird für eine Zeit lang aus dem Alltag herauskatapultiert und muss, wenn man dann später nach dem Festival wieder zu Hause ist, erst einmal „erden“ und „runterkommen“. Aber genau das ist die Magie des WACKEN OPEN AIRs – und das bei jedem Wetter – „See you in WACKEN – Rain or shine“.</p>
<p>Mehr als 200 Bands standen im Line-Up für 2022. Headliner sind zum einen die Urväter des Heavy Metals, nämlich keine Geringeren als <strong>JUDAS PRIEST</strong>. Weitere Headliner sind die Nu-Metal Legenden<strong>&nbsp;SLIPKNOT.&nbsp;</strong>War für den extra zu bezahlenden &#8222;Wacken Wednesday&#8220; als dritter Headliner LINDEMANNvorgesehen, musste dieser aufgrund der Rammstein-Tour absagen. Die Verschiebungen über die Jahre machten dies notwendig. Etwas geringer war in diesem Jahr die Anzahl der Bühnen. Acht Bühnen unterschiedlicher Größe auf dem Veranstaltungsgelände sowie der Festsaal des Landgasthofes im Dorf waren zur Beschallung der über 84.000 Gäste aufgebaut.</p>
<p>Neben dem Musikprogramm gab es wieder ein breit gefächertes Rahmenprogramm. Unter anderem fand natürlich „Maschine´s Late Night Show“ statt. Aber auch Metalpoeten, Saskia Thodes Metal-Joga, Kochkurse mit prominenten Bands, Devilsfire Feuershow, Schwertkämpfe, Wasteland Warriors, Brutus-Fahrzeugvorführung des Technikmuseums Sinsheim sowie Poetry-Slammer buhlten um die Gunst der Gäste. Wem das noch immer nicht langt, der shuttled sich in das für W:O:A-Gäste kostenlose Freibad im Dorf.</p>
<p>Einen Supermarkt wie 2019 direkt auf dem Festivalgelände gab es diesmal nicht. Der installierte Market Place füllte das Angebot nur hinlänglich. Zwar waren die Preise in Ordnung, gegen die im Kaufland natürlich nicht vergleichbar. Viele Produkte wurden zumindest in der Auswahl vermisst.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22219 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Opa_Guenni%402022-08-02_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Opa_Guenni%402022-08-02_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Opa_Guenni%402022-08-02_Wacken_01.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Opa_Guenni%402022-08-02_Wacken_01.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Neben dem Market Place gab es natürlich eine Vielzahl an Ständen, bei dem man Getränke, Food, Merch und sonstiges Gedöns zu kaufen bekommen konnte. Aber auch gemeinnützige Organisationen, wie die Wacken Foundation, die in ihrem Camp weiteren Unterstützern wie der DKMS eine Heimat gab, konnten aufgesucht werden. &#8222;Wacken-Opa-Günni&#8220; drehte seine Runden durch das Dorf, um für seinen Verein &#8222;Lautstark gegen Krebs e.V.&#8220; Spenden zu sammeln. Seine Unterstützerbändchen fanden soviel Anklang, dass er eine absolute Rekordsumme auf der Bank einzahlen konnte. Die Schlange um ihn war stets überwältigend. Teilweise warteten die Fans 30 Minuten, um ihm die Hand zu schütteln und ein Bändchen zu erwerben. Als größte kommerzielle Sponsoren des Festivals waren in diesem Jahr Bembel-With-Care mit ihrem Apfelwein sowie Haribo mit einer speziellen Wacken-Bären-Edition zu nennen. Einen Besuch wert, wie immer, natürlich der Mittelaltermarkt mit den Met-Ständen, traditionellen Handwerkern und Schauplätzen. Dass die Bundeswehr mit einem Infostand vertreten war, dürfte jeder in den Medien gelesen haben. Leider hat ein Besucher die Sprinkleranlage in einem Panzerwagen ausgelöst und diesen somit schwer beschädigt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22220 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Magenta_TV%402022-08-04_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Magenta_TV%402022-08-04_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Magenta_TV%402022-08-04_Wacken_01.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Magenta_TV%402022-08-04_Wacken_01.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Magenta TV der Telekom streamte wieder kostenfrei ausgewählte Konzerte der Hauptbühnen in die Wohnzimmer der Daheimgebliebenen. Eine tolle Sache, da die Gigs auch noch weiterhin abrufbar bleiben. Als Co-Moderatorin machte Jennifer Haben von Beyond The Black eine gute Figur. Ich hätte sie allerdings lieber mit Band auf einer der Bühnen gesehen.</p>
<p>Alles weitere berichte ich im Tages-Check. Ach ja, Musik gab es auch&#8230;</p>
<p><strong>Montag, 01.08.2022</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22221 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Impressionen%402022_Wacken_08.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Impressionen%402022_Wacken_08.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Impressionen%402022_Wacken_08.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Impressionen%402022_Wacken_08.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich reise am Montagmorgen an. 09:15 Uhr am Check-In. Niemand vor mir, ich komme direkt dran. Das diesjährige Bändchen beinhaltet eine Platte mit einem Chip zum Cashless Payment. Aber auch für Staff, Presse, Artist, Friends of Wacken, AAA und sonstige Bandinhaber gibt es diesen Chip. Hier sind alle Berechtigungen gespeichert und werden bei Benutzung registriert. Das Aufladen mit einem Guthaben geht mit dem erhaltenen Zettel reibungslos. Allerdings war ich durch die Info-Arbeit im Vorwege auch hinreichend aufgeklärt und hatte mein Handy mit E-Mail, Paypal und der Wacken-App aufgerüstet. Ein freies Plätzchen zwischen den vorab abgesperrten Plätzen auf dem mir zugewiesenen Campground ist schnell gefunden und mein bescheidenes Heim für die nächsten sechs Tage ist schnell aufgebaut.</p>
<p>Meine Kamera ist aufgeladen und ich streife über all die Plätze, auf denen später die Luzie abgeht. Viel Metall wird verbaut, um später das, sorry, DAS Metal-Festival zu feiern. Ich bin zum ersten Male bereits am Montag auf dem Gelände und bin begeistert, wie viele Campgrounds bereits belegt sind. An der Bandausgabe herrscht mäßiger Betrieb und ich freue mich auf den ersten Akt des Tages. Bitte? Wir haben Montag. Jo, richtig. Zum ersten Mal taucht in dem offiziellen Line-Up schon eine Bühne zwischen dem Gelände und den Zeltplätzen an einem Montag auf. Ein alter Bekannter auf den Bühnen Deutschlands beglückt die Frühanreisenden mit seinem Liedgut. MUTZ, ohne seine Band The Blackeyed Banditz unterwegs, spielt ein Akustik-Set auf der &#8222;Welcome To The Jungle&#8220; Stage für alle. Waren <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22222 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Mutz%402022-08-01_Wacken_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Mutz%402022-08-01_Wacken_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Mutz%402022-08-01_Wacken_02.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Mutz%402022-08-01_Wacken_02.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />anfangs nur wenige interessiert, sprach sich das Geschehen blitzschnell herum und der Platz vor der Bühne füllte sich. Ich streife noch etwas herum und komme erst viel später zu Alien Rockin Explosion und Maschine&#8217;s Late Night Show zurück. Da herrscht vor der Bühne schon eine richtig fette Partystimmung und ich darf viele bekannte Gesichter begrüßen.</p>
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<div><strong>Dienstag, 02.08.2022</strong></div>
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<div>Mein persönlicher &#8222;Besuche-Freunde-Tag&#8220;. Ich habe keine Verpflichtungen und streife über die schon zum Teil voll belegten Campgrounds. Ich treffe viele Freunde aus dem ganzen Bundesgebiet. Ich bin dabei, wenn Wacken-Opa Günnie durch das (noch geschlossene) Dorf streift und überwältigt von seinem Bekanntheitsgrad ist. Überall schlagen ihm und dem Verein &#8222;Lautstark gegen Krebs e.V.&#8220; Sympathien entgegen, jeder möchte ein Bändchen kaufen, einen kurzen Plausch abhalten oder ein Bild mit ihm machen. Am Busbahnhof erlebe ich die Ankunft <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22223 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Impressionen%402022_Wacken_14.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Impressionen%402022_Wacken_14.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Impressionen%402022_Wacken_14.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Impressionen%402022_Wacken_14.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />von ausländischen Gästen. Schweden, Dänen und nicht zuletzt Mexikaner, die von Veranstalter Thomas Jensen persönlich begrüßt werden. Christof Leim gibt auf der &#8222;Welcome To The Jungle&#8220; Stage ein paar Anekdoten aus der Vergangenheit mit Lemmy, Lars Ulrich und weiteren Größen der Metalszene zum Besten. Während die einen schon mit einem wissenden Grinsen lauschen, lernen die anderen immer wieder Neues aus der Geschichte. Aber am Ende verdrücken alle das eine oder andere Tränchen vor Lachen. Ein Ausflug zu den Wasteland-Warriors lohnt sich wie immer. Bewundernswert, was die auf die Beine stellen. Später übernimmt dann Mambo Kurt die &#8222;Welcome To The Jungle&#8220; Bühne mit seiner Orgel. Was für ein Event, als er uns zwei &#8222;schüchterne&#8220; Fotografen durch die gröhlende Menge auf die Bühne rufen lässt. 10.000 <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22225 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Mambo_Kurt%402022-08-02_Wacken_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Mambo_Kurt%402022-08-02_Wacken_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Mambo_Kurt%402022-08-02_Wacken_02.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Mambo_Kurt%402022-08-02_Wacken_02.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Menschen vor der Bühne und wir machen den Gaudi mit. Die Bilder des Festivals entstehen und gehen nicht mehr aus dem Kopf. Wie sieht es dann erst auf den großen Bühnen aus?</div>
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<div><strong>Mittwoch, 03.08.2022</strong></div>
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<div>Offizieller erster Festivaltag. Hauptanreisetag. Während die &#8222;Frühangereisten&#8220; den Morgen im Camp begießen, unter den nunmehr kostenlosen Duschen Tanzpartys veranstalten oder einfach die Händlermeile erkunden, bilden sich immer länger werdende Schlangen an der Bändchenausgabe. Nahezu 30 Grad lassen die Fans &#8222;grantig&#8220; werden. Der Grund ist nicht die Wartezeit, denn hier werden neue Kontakte geknüpft und Späße gemacht. Ohne Band gibt es nichts zu kaufen. Ohne Cashless Payment ist hier schon nichts zu trinken zu bekommen. Später, viel später, verteilten Mitarbeiter vom Sponsoring-Partner Gerolsteiner Wasser an die Wartenden. Aber auch das war nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Der offizielle Zusatztag, genannt &#8222;Wacken Wednesday&#8220; beginnt bereits am frühen Nachmittag auf der Louder Stage, die jetzt an die Stelle der alten Beergarden Stage gerückt ist. Den Anfang machen Varang Nord, bevor Szenegrößen wie Brothers Of Metal, Gloryhammer, Epica sowie der Headliner des Tages, <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22226 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Avantasia%402022-08-03_Wacken_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Avantasia%402022-08-03_Wacken_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Avantasia%402022-08-03_Wacken_05.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Avantasia%402022-08-03_Wacken_05.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Avantasia die Bühne rocken. Unmut bei naiv Angereisten. Durch Staus und die lange Wartezeit an der Bändchenausgabe kamen sie erst zum Headliner ins Infield. Sorry Leute, vor Kritik bitte erst das Gehirn einschalten und früher anreisen. Bei 45.000 Leuten ist damit zu rechnen, dass man nicht allein auf weiter Flur ist. Die, die es &#8222;geschafft&#8220; haben, hatten eine tolle Zeit vor der Louder Stage. Sie kamen durch ein zusätzliches Bändchen jederzeit rauf und runter vom Infield. Für &#8222;Nicht-Inhaber&#8220; des Mittwochstickets war die Lage anfangs noch undurchsichtig. Viele ratlose Gesichter fragten sich reihum, ob man nun schon zu den Bühnen könne und wenn ja, zu welchen. Nach einigem Rätseln probierte man daher einfach mal sein Glück und konnte so etwa Mr. Irish Bastard oder Knasterbart auf der Wackinger-Stage lauschen. Letztere befinden sich gerade auf ihrer Abschiedstour, wollten es sich aber nicht nehmen lassen den Holy Ground noch einmal zum Schunkeln zu bringen. Und allerspätestens bei ihrem Cover des Rednex-Klassikers &#8222;Cotton Eye Joe&#8220; konnte kein Fuß im Publikum mehr ruhig stehen bleiben. Aber auch die Wartenden an der Bändchenausgabe hatten durchaus ihren Spaß, denn auf der Jungle-Stage bespaßten wieder Saskia Thode, Mambo Kurt, Heinz Strunk und in der Nacht die Alien-Rock-Explosion mit der Maschine&#8217;s Late Night Show die Gäste. All das auch ohne zusätzliches Ticket und Bändchen. Vor der Louder-Stage bekommt man indes mit den angekündigten Bands einige der derzeitigen Top-Acts Europas zu sehen. Einzig Gloryhammer sorgen für einen Wehrmutstropfen. Sie bleiben nach mühevoller Anreise aus England auch noch im Stau stecken und können erst mit einer Stunde Verspätung ihren Gig starten. Es langt immerhin noch zu vier Songs.</div>
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<div><strong>Donnerstag, 04.08.2022</strong></div>
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<div><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22227 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Wacken_Foundation_Crew%402022-08-05_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Wacken_Foundation_Crew%402022-08-05_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Wacken_Foundation_Crew%402022-08-05_Wacken_01.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Wacken_Foundation_Crew%402022-08-05_Wacken_01.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die offiziellen Pfandsammler der Wacken Foundation bekommen immer mehr Unterstützung durch die Campbewohner und bekommen schon Säckeweise das begehrte Gut der Gäste &#8222;frei Haus&#8220; in das Camp geliefert. Viele informieren sich vor Ort im Sozial-Camp über die Tätigkeit der Foundation und sind begeistert von der Arbeit der Stiftung. Unterstützung von jungen Metal-Bands durch Projektförderung, Studienunterstützung oder Schüler-Camps zur Nachwuchssichtung, kommen sichtlich gut an. Für mich stehen die großen Bühnen im Vordergrund. Das Infield mit den großen Bühnen &#8222;Harder&#8220; und &#8222;Faster&#8220; wurde Mittags eröffnet. Die Wege sind weit, die Möglichkeiten individuell verteilt und das persönliche &#8222;Must have&#8220; bestimmt das Programm. So komme ich von den beiden &#8222;großen&#8220; Bühnen nicht mehr weg. <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22228 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Grave_Digger%402022-08-04_Wacken_03.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Grave_Digger%402022-08-04_Wacken_03.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Grave_Digger%402022-08-04_Wacken_03.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Grave_Digger%402022-08-04_Wacken_03.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Grave Digger mit großem Besteck machen den Anfang. Supported von &#8222;Baul Pipes &amp; Drums and Friends&#8220; kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Mit „The Brave“ starten die Jungs um Chris Boltendal ihren Siegeszug auf dem heiligen Acker, mit dem abschließenden „Heavy Metal Breakdown“ legen sie ein furioses Ende hin. Schade ist, das parallel Rose Tattoo auf der Louder Stage stehen. Die Australier mit ihrer schlichten Rock´n´Roll-Show hätten eine große Bühne verdient. Auch die beiden Bands davor hätte ich gerne gesehen. Die aufstrebenden schwedischen Mädels von Thundermother sowieso und auch Hämatom spielten ihre spezielle Berlin-Show.</div>
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<p>Nach Udo Dirkschneider&#8217;s Auftritt auf der Faster Stage, der sich als ein komplettes Accept-Set entpuppt, kommt dann eine mehr oder weniger große Überraschung. Aufgrund der kryptischen, aber doch durchschaubaren, Ankündigung auf den Social Media-Kanälen Wackens munkelte man es schon den ganzen Tag, aber das trübte die Freude der Anwesenden nicht. In der Umbaupause werden beide Hauptbühnen von ganzen Scharen an Wikingern gestürmt und auf einer bislang eher ungesehenen Bühne zwischen den Hauptbühnen direkt unter dem Schädel stehen die Guardians of Asgaard, die sich als Amon Amarth entpuppen. <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22229 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Guardians-of-Asgaard%402022-08-04_Wacken_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Guardians-of-Asgaard%402022-08-04_Wacken_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Guardians-of-Asgaard%402022-08-04_Wacken_02.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Guardians-of-Asgaard%402022-08-04_Wacken_02.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Rund dreißig Minuten Show zur Promotion ihres Tags darauf erscheinenden 12. Albums &#8222;The Great Heathen Army&#8220; bieten die Nordmannen, bevor es wie geplant auf der Harder Stage mit Mercyful Fate weitergeht. Der große erwartete Headliner und mein persönlicher Favorit betritt dann um 22:15 die Faster Stage. Der Schädel brennt über der Bühne und der nahezu 71jährige Rob Halford liefert eine grandiose Show von zwei Stunden Länge ab.<br />
<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22230 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Judas_Priest%402022-08-04_Wacken_03.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Judas_Priest%402022-08-04_Wacken_03.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Judas_Priest%402022-08-04_Wacken_03.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Judas_Priest%402022-08-04_Wacken_03.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Aber auch das Programm der kleineren Bühnen bot an diesem Tag einiges für den geneigten Zuschauer. Am Nachmittag heizten Walkways der Wackinger Stage dermaßen ein, dass selbst die Security nicht mehr an sich halten konnte und die Köpfe kreisen ließ. Am späteren Abend ließen Rotting Christ und Belphegor die W:E:T- &amp; Headbanger-Stage mit ihren dunklen Klängen erzittern und bescherten sicher einigen Leuten Genickschmerzen beim Aufwachen. Gwar hingegen ersäuften die ersten Reihen der Louder Stage in tonnenweise Kunstblut. Berichten zu Folge spritzte dieses bis zu 30 Meter weit in die Menge hinein, was zumindest rekordverdächtig sein dürfte.</p>
<div><strong>Freitag, 05.08.2022</strong></div>
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<div>Waren die ersten Tage Band-mäßig für viele noch recht entspannt, sieht das heute schon ganz anders aus. Nahezu jeder rätselt, wie man alle gewünschten Bands des heutigen Tages unter einen Hut bekommen soll, ohne sich zwei-, drei- oder gar vierzuteilen. Es hilft aber alles nichts, Prioritäten müssen gesetzt werden. Zusätzlich setzt auch die Hitze zunehmend allen <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22231 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Behemoth%402022-08-05_Wacken_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Behemoth%402022-08-05_Wacken_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Behemoth%402022-08-05_Wacken_04.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Behemoth%402022-08-05_Wacken_04.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Anwesenden zu. Die Besucher sehen noch fertiger aus, als sie es ohnehin sind und die Leistung der Security nimmt leider auch zunehmend ab. Immer wieder kommt es zu teils sehr unnötigen Diskussionen, weil die eine Hand nicht weiß, was die andere macht und doppelte Kontrollen oder Anweisungen über eigentlich gesperrte Wege zu laufen, immer häufiger werden. Irgendwann ist es dann aber geschafft und man kann endlich die Bands genießen. Blind Channel geben hierbei schon am frühen Morgen ihr Bestes und motivieren mit ihrem Cover von Anastacias &#8222;Left Ouside Alone&#8220; sogar die Bauchladenverkäufer zwei Runden im Circle Pit mitzudrehen. Wenn das mal kein gelungener Auftakt für diesen Tag ist.</div>
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<div>Auf der W:E:T-Stage gibt der unersättliche Nergal zu einem späteren Zeitpunkt mit Me And That Man seinen ersten Auftritt für diesen Tag zum Besten, bevor er später noch mit Behemoth die Hauptbühne bespielen wird. Wem das erstgenannte Projekt ein Begriff ist, der weiß, dass prominente Unterstützung hier das A und O ist, weshalb es sich die Band auch nicht nehmen ließ, sich von Frank The Baptist unterstützen zu lassen.</div>
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<div><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22232 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Alligatoah%402022-08-05_Wacken_03.jpg?resize=185%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="185" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Alligatoah%402022-08-05_Wacken_03.jpg?resize=185%2C300&amp;ssl=1 185w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Alligatoah%402022-08-05_Wacken_03.jpg?resize=631%2C1024&amp;ssl=1 631w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Alligatoah%402022-08-05_Wacken_03.jpg?w=666&amp;ssl=1 666w" sizes="auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px" />Nunmehr folgt das erste große Streitpotential an diesem Wochenende: Kann man Alligatoah hier spielen lassen oder nicht? Die Antwort ist hierbei völlig egal, denn der Platz vor der Louder Stage platzt aus allen Nähten und am Ende feiern und gröhlen doch alle mit. Die Stimmung ist definitiv am Kochen und wie der feine Herr Gatoah selbst schmunzelnd anmerkt: &#8222;Ich habe noch nie so viele Stagediver bei einer Ballade gesehen.&#8220; Weiter geht es mit Hypocrisy auf der Faster-Stage. Aufmerksame Besucher bemerken beim Konzert auffällige Arbeiten auf der Mittelbühne, auf der gestern das Amon Amarth &#8222;Geheimkonzert&#8220; stattfand. So ist auch heute eine Überraschung geplant. Hämatom stellen gemeinsam mit Saltatio Mortis Titel vor, die sie gemeinsam in 48 Stunden geschrieben haben. Aufgrund des engen Timetables folgt Behemoth leider nur im Fotograben.<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22233 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/In_Extremo%402022-08-05_Wacken_08.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/In_Extremo%402022-08-05_Wacken_08.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/In_Extremo%402022-08-05_Wacken_08.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/In_Extremo%402022-08-05_Wacken_08.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> In Extremo fackelt die Stage ab. Während der letzten Songs steigt aus der alten Kuhle ein riesiges, minutenlanges Feuerwerk hoch. Wer ist hier eigentlich der Headliner? Slipknot muss nun die Asche zusammenfegen, die In Extremo hinterlassen hat. Sie müssen mit ihrer eigenen Show punkten. Wie zu erwarten ist, ist der Bühnenbereich gnadenlos überfüllt und ohne Pits wäre eine Bewegung in irgendeine Richtung nahezu unmöglich. Dennoch schafft man es irgendwie riesige Lücken in der Crowd aufzureißen, in denen die Leute nach Herzenslust alles rauslassen können. Sehr positiv ist hierbei anzumerken, dass die Leute extrem aufeinander achten. Slipknot nutzen ihren Zeitslot nicht aus und so entsteht eine ungewöhnlich lange Pause von über einer halben Stunde. Den Abschluss bilden hiernach The Halo Effect. Die Gruppe besteht unter anderem aus ehemaligen In Flames und Dark Tranquillity-Mitgliedern und gibt ihr ganzes Debütalbum zum Besten, welches erst eine Woche danach erscheint. Leider sind die Fans von Slipknot noch so zerstört, dass sie nicht einmal die Hälfte der Auslastung vor der Bühne erreichen. Dafür merkt man den Anwesenden ihre Freude aber umso mehr an. Gewinner des diesjährigen Metal Battle wird Sable Hills aus Japan. Meine persönlichen Favoriten Lamentari aus Dänemark werden Dritter.<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22235 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Slipknot%402022-08-05_Wacken_03.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Slipknot%402022-08-05_Wacken_03.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Slipknot%402022-08-05_Wacken_03.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Slipknot%402022-08-05_Wacken_03.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></div>
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<div><strong>Samstag, 06.08.2022</strong></div>
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<div><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22237 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Neaera%402022-08-06_Wacken_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Neaera%402022-08-06_Wacken_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Neaera%402022-08-06_Wacken_02.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Neaera%402022-08-06_Wacken_02.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der letzte Tag des Festivals bricht an und während sich einige noch den Staub des Vorabends aus der Lunge husten, sitzen vielerorts die Fahrer beisammen und genießen ihr letztes kühles Kaltgetränk, bevor sie den Rest des Festivals abstinent verbringen. Hier wird auch schnell ein Fehler in der Planung klar: Die Höhner spielen passend ab 11:11 Uhr auf der Wackinger Stage und die Stimmung hier kann doch nur mit Alkohol gut sein. Denkste? Falsch gedacht! Von Laola durch das ganze Wackinger Village über Pits und Crowdsurfer war alles vertreten. Obwohl die Band hier ebenfalls nicht so ganz reinpassen möchte, merkt man ihnen und den Besuchern mehr als deutlich an, dass alle hier eine grandiose Zeit haben, so dass die Ansagen immer wieder von fassungslosem Staunen unterbrochen werden. Auch das zuvor angedeutete Metallica Cover kam nicht zu kurz, wurde jedoch mit eigenem Text versehen, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Nun folgt der wohl aufgedrehteste Auftritt des Festivals: Neaera melden sich nach ihrer Schaffenspause zurück und holen wirklich ALLES auf, was in dieser Zeit gefehlt hat. Sänger Benny verbringt mehr Zeit in der Crowd als auf der Bühne, lässt sich auf den Schultern durch den Circle tragen und growlt sich selbst noch beim Crowdsurf-Handstand die Seele aus dem Leib. Irgendwann ist er so hyped, dass er auf dem Weg zur Crowd schon wieder den Songtitel vergessen hat und auf halbem Weg wieder zur Bühne zurückkehren muss. Das ist definitiv sehenswert und für viele wohl das geheime Highlight des diesjährigen Wacken. Selbstverständlich darf auch der obligatorische Besuch bei den Wacken Firefighters auf der <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22238 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Tarja%402022-08-06_Wacken_06.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Tarja%402022-08-06_Wacken_06.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Tarja%402022-08-06_Wacken_06.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Tarja%402022-08-06_Wacken_06.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wackinger Stage nicht fehlen, die mal wieder alles von Lordi´s &#8222;Hardrock Hallelujah&#8220; bis hin zum Sommer-(Un)Hit &#8222;Layla&#8220; im Gepäck haben. Von dort aus geht es im Laufschritt vor die Hauptbühnen. Orden Ogan, Life Of Agony, Tarja und As I Lay Dying sorgen für das Nachmittagsprogramm. Parallel zu Tarja findet die Abschlusspressekonferenz statt. Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. Insbesondere die Polizei lobt die Festivalbesucher. 60 % weniger Straftaten als 2019, nur noch 29 aktenkundige Fälle im gesamten Ablauf des Festivals. Beamte wurden aus Wacken zur Waldbrandbekämpfung nach Brandenburg abgezogen. Danach ein kurzer Abstecher zur Louder Stage <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22239 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Arch_Enemy%402022-08-06_Wacken_09.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Arch_Enemy%402022-08-06_Wacken_09.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Arch_Enemy%402022-08-06_Wacken_09.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Arch_Enemy%402022-08-06_Wacken_09.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />bringt ein paar Eindrücke von Danko Jones. Im Anschluss schnell zu Hämatom an die Harder-Stage, die ungewöhnlicherweise anmoderiert wird. Maschine Nitrox wurde von den Oberfranken gebeten, den Auftritt einzuleiten. Ein wenig rythmisches Kopfnicken und die immerwährende Faszination über ihr eigenes &#8222;Drum-Surfen&#8220; lässt sich dabei aber nicht von der Hand weisen. Danach noch ein paar Bilder von den schwedischen Arch Enemy mit ihrer kanadischen Frontfrau Alissa White-Gluz. Für das angemessene Kontrastprogramm sorgt am späteren Abend Rectal Smegma mit einer geballten Ladung Goregrind und den viel zu wenig genutzten &#8222;Zombie-Circlepits&#8220; auf der Wasteland Stage. Um noch ein bisschen von allem mitzubekommen, folgt nunmehr ein fliegender Wechsel von Powerwolf zu Death Angel und an das kleine Feuer im Wackinger Village, da es nach und nach immer rapider abkühlt, weshalb die kurze Hose auch leider schnell den Spaß an Lordi zunichte macht und den Rückweg ins Camp einleitet.</div>
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<p style="text-align: left;"><strong>Unser Festival Fazit:</strong><br />
Es war wieder einmal grandios und ein schönes Gefühl nach dieser Zeit endlich wieder auf den Holy Ground zurückkehren zu können. Jedoch scheinen sowohl die Orga als auch die Gäste verlernt zu haben, wie es geht. Die langen Schlangen an der Bändchenausgabe waren ohne Wasser stellenweise wirklich gefährlich, die Händler (die nun einmal von ihren Einnahmen leben) konnten nichts verkaufen ohne eben dieses Bändchen und auch auf den Campgrounds gab es immer wieder Probleme, wenn die Einweiser beispielsweise zunächst Rettungsgassen zuwiesen, um diese danach wieder räumen zu wollen, ohne jedoch eine Option zum umsiedeln (außer auf die hintersten Campgrounds) parat zu haben. Ebenfalls erschließt sich uns nicht ganz, warum &#8222;Trinkbeutel&#8220; von anderen Festivals oder Marken nicht ebenso gestattet werden, wie die eigenen von Wacken. Letztere sind zwar kostenlos verfügbar, aber teilweise mit langen Anstellzeiten verbunden, was wiederum zu Risiken mit der Hitze führt.<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22240 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Abschlusspressekonferenz%402022-08-06_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Abschlusspressekonferenz%402022-08-06_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Abschlusspressekonferenz%402022-08-06_Wacken_01.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/08/Abschlusspressekonferenz%402022-08-06_Wacken_01.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><br />
Die Wege sind weit, ein Besuch bei den hervorragenden Bands im Landgasthof waren aus Zeitgründen einfach nicht möglich. &#8222;Mal eben&#8220; zum LGH und zurück zum Geschehen entspricht etwa einer Strecke von vier Kilometern. Trotz lukrativer Auftritte von Freunden und Bekannten, The Pinpricks, Pay Pandora, Thundermother, Hardbone und anderen, verzichtet man darauf. Man verpasst einfach zu viel auf dem Hauptplatz, auf dem man selbst nicht all das Sehenswerte mitbekommen kann. Ein Luxusproblem. Alle diese Bands gehören dem großen Publikum zugänglich gemacht. Bei 30 Grad im Schatten war es schon Mittags im Landgasthof unerträglich warm. Auf das Bullhead Zelt und Kaufland wurde wegen der Corona-Gefahr verzichtet, aber hier drängen sich 400 Leute im engen Saal des Gasthofes. Ein Widerspruch in sich.</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong>&nbsp;<span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka">Norbert Czybulka</a> &amp;<span style="color: #003366;"> <a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/etienne.kulik">Etienne Kulik</a></span></strong></span></p>
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		<title>ROCKHARZ &#8211; Zurück zur Teufelsmauer (06.-09. Juli 2022)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-zurueck-zur-teufelsmauer-06-09-juli-2022</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NordmenschAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2022 21:00:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Endlich, ja endlich ist es wieder soweit. Corona hat nach dem brutalen Angriffskrieg der Russen auf die Ukraine in den</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-zurueck-zur-teufelsmauer-06-09-juli-2022">ROCKHARZ &#8211; Zurück zur Teufelsmauer (06.-09. Juli 2022)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Endlich, ja endlich ist es wieder soweit. Corona hat nach dem brutalen Angriffskrieg der Russen auf die Ukraine in den Medien nur noch eine Nebenrolle, obwohl schon wieder mächtig vor dem kommenden Herbst gewarnt wird, und das, auf was alle gewartet haben, nämlich die Open Airs, können endlich wieder losgehen. Nach dem Silberjubiläum in 2018 gibt es dieses Jahr, nach 2 Jahren Pause in 2020 und 2021, das 27. <a href="https://www.rockharz-festival.com/"><span style="color: #003366;"><strong>ROCKHARZ OPEN AIR</strong></span></a>. Stolz verkünden die Veranstalter am 30. April 2022 „sold out“. Damit geht das Konzept zum wiederholten Male voll auf, was nicht nur den tollen Bands mit diesmal Größen wie Running Wild, Eisbrecher, Powerwolf als auch der 40-Jahre-Jubiläumsshow von Grave Digger geschuldet ist. Ganz offensichtlich erfreut die Fans auch die genretechnische Vielfalt und die sehr familiäre Atmosphäre des Rockharz Festivals. Bereits in 2017 diente die Startbahn des Flugplatzes als erweiterte Camping-Area. Seit 2019 wurde mit dem gegenüber liegendem Parkplatz für die Tagesgäste zusätzlicher Platz geschaffen. Aus der Vogelperspektive erblickt man das weite Festivalgelände, die geschichtsträchtige Teufelsmauer und den malerischen Ort Quedlinburg.</p>
<p>Beim Rockharz gibt es mit der linken Dark Stage und der rechten Rock Stage zwei gleichwertige Bühnen, die hintereinander bespielt werden, so dass man keine Band verpasst. Ich bin zum sechsten Mal dabei und, bis auf unsäglichen Dauerregen, den das Megafestival im nördlichen Deutschland ja so häufig prägt, habe ich im Harz nun klimatisch alles erlebt, was die Tage im beginnenden Juli so mitbringen können. Im Jahr 2015 löste eine Sturmgefahr eine notwendige Sicherung der beiden Stages mit kräftigen Stahlseilen aus. Trotz kräftigem Wind und kühlen Temperaturen kam es letztlich nicht zu dem befürchteten Orkan. Im Folgejahr herrschten dann eher warme Temperaturen vor, wobei die Abende jedoch durch empfindliche Kälte geprägt waren. Das Festival in 2017 war, mit Ausnahme eines ganz kurzen aber heftigen Regengusses, ich glaube es war am Freitag beim Auftritt von Unzucht, knochentrocken und richtig warm. 2018 gab es eine Hitzeschlacht und auch 2019 war insgesamt sehr warm und trocken. Dieses Jahr war sehr wechselnd mit 22 – 25° Grad, Sonne und Staub am Mittwoch, einem kurzen aber kräftigen Regenguss am Donnerstag und Freitag und Samstag blieb es trocken bei frischem Wind.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Tag 1 &#8211;&nbsp; Mittwoch, der 06.07.2022&nbsp;</span></strong></p>
<p>Wie bereits im letzten Jahr praktiziert, fliege ich auch dieses Jahr bereits am Mittwoch ein und übernachte in einem netten Hotel im nahen Nachterstedt. Mit dem Einchecken im Hotel, einer kurzen Verschnaufpause nach der langen Anfahrt aus dem Münsterland und einer sehr kurzen Wartezeit am Pressestand bin ich so gegen 15:30 Uhr auf dem Gelände und nach einem kurzen &#8222;Hallo&#8220; mit den üblichen Pressekollegen geht es dann direkt zur Rock Stage.&nbsp;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-21665" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?resize=233%2C233&#038;ssl=1" alt="" width="233" height="233" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" />Nach zwei Jahren Abstinenz macht den Anfang heute<strong> MUTZ</strong> (Moritz Hempel), der zum Rockharz, wie kein zweiter gehört. So sieht man den eigentlichen Singer / Songwriter doch immer mal für ein paar Minuten auf den Bühnen des Festivals rumwerkeln oder um einfach mit den Fans aus den ersten Reihen ein paar Gags machen. So macht es Sinn, dass er direkt am Mittwoch loslegt und sich dann weiter auf seinen eigentlich Job konzentrieren kann. Eigentlich spielt er bei den hardgroovenden Drone, ala Machinehead, aus Celle (Rockharz 2018). Er ist aber auch in eigenen Sachen unterwegs. Nachdem die niedersächsische Rockband The Blackeyed Banditz auf den Singer und Songwriter MUTZ traf, war man sich schnell einig, gemeinsame Sache zu machen. Zunächst unterstützte sie ihn nur bei seinen Auftritten, doch dann funktionierte die Zusammenarbeit so gut, dass daraus schon bald das erste gemeinsame Album entstand. Modernes Songwriting mit einer extremen stimmlichen Bandbreite trifft hier auf Retro-Rock mit eingängigen Riffs und flirrender Hammond-Orgel. Die gekonnte Fusion aus britischen und US-Einflüssen ergibt eine dynamische Bandbreite von tiefen eindringlichen bis hin zu härteren Rockphrasen &#8211; stets mit dem obersten Ziel, ein mitreißendes Live-Erlebnis zu erzeugen.</p>
<p class="western">Mit vollem Gedröhne geht es auf der Dark Stage weiter. Post Hardcore und Post Metal kommt von den norwegischen <strong>SIBIIR</strong> mit bislang zwei Alben im Background. Auf Wikipedia schimpft sich die Stilrichtung Blackened Hardcore. Ob es wohl noch viel brutaler bzw. härter zur Sache gehen kann? Definitiv keine Geräusche für meine Ohren.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21688" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Twilight-Force01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_TWI5208_101224-_TWI520806.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C173&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="173" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Twilight-Force01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_TWI5208_101224-_TWI520806.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C173&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Twilight-Force01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_TWI5208_101224-_TWI520806.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C443&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Twilight-Force01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_TWI5208_101224-_TWI520806.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit <strong>TWILIGHT FORCE</strong> geht es nun zum ersten Mal so richtig melodisch, hymnisch und mit fetten Keyboards zur Sache. Sie gründeten sich 2011 und stammen aus Schweden und zwar aus Falun. Klingelt es bei Falun? Genau, das ist die Location, wo Sabaton ihr eigenes Festival abziehen. Mittlerweise haben die Dragonfans drei Alben auf dem Markt und konnten sich eine beachtliche Fan-Schar erspielen. Ihr frischer Metal sorgt erstmalig für ein proppevolles Infield. Wer den Powermetal von Freedom Call, Sonata Arctica oder Rhapsody mag, der kommt hier voll auf seine Kosten. Konträr zu den bekannten Sagen werden hier keine Drachen von heroischen Rittern bekämpft sondern mit ihnen gegen das Böse gefightet. Reckt die Fäuste, zückt die Schwerter und schwengt die Flaggen für die glorreichen &#8222;Knights Of Twilight`s Might&#8220;.</p>
<p class="western">Fetten Thrash gibt es nun von <strong>EVIL INVADERS</strong> aus Belgien. Die alten Raven, Exciter und Annihilator, also der ursprüngliche, speedlastige Thrash der San Francisco Bay Area sind die Wurzeln des Quartetts mit Johannes &#8222;Joe&#8220; Van Audenhove aka Jöe Anus am Gesang / Gitarre. Die Belgier pushen den alten Style mit bemerkenswerter Spielfreunde, buntem Outfit und einem knalligen Backdrop richtig auf. Man beobachtet die ersten Crowdsurfer und endlich geht in den ersten Reihen das Gebange los.</p>
<p class="western">Nach der Absage von SUICIDAL TENDENCIES in Ende Mai sind nun die Hardcore-Punker <strong>AGNOSTIC FRONT</strong> neu im Billing. Seit Gründung in 1982 ist Gitarrist Vinnie Stigma dabei und auch Shouter Roger Miret brüllt, nach überstandener Krebserkrankung, wieder nach Pain und Terror. Die hämmernden Grooves und Aufforderungen von Roger zu Circle Pits bringen weiter mächtig Bewegung aufs Feld und es staubt ordentlich.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21666 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/grave-digger01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_GRA6116_102132-_GRA611606.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/grave-digger01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_GRA6116_102132-_GRA611606.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/grave-digger01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_GRA6116_102132-_GRA611606.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/grave-digger01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_GRA6116_102132-_GRA611606.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Kommen wir nun zum ersten, ich will mal sagen, vorgezogenen Headliner. <strong>GRAVE DIGGER</strong> aus Gladbeck gibt es bereits seit 1980 und sie spielen heute ihre 40-Jahre-Jubiläums-Show, obwohl ihnen dafür heute nur 40 Minuten, wenn auch nahe der Primetime, zugestanden werden. Sie gelten zusammen mit Accept, Helloween oder Running Wild, um nur einige zu nennen, als Teil der deutschen Metalspitze im True Metal, Heavy Metal oder Power Metal. Am Mikro Chris Boltendahl und am Langhals Flitzefinger Axel Ritt, der wie kein Zweiter den Typus des klassischen Heavy Metal Gitarristen charakterisiert. Haare bis zum Arsch, knallenge Hosen und sich riffend und bangend durch das Set schraubend, welches immer klassisch daher kommt. Am Bass Jens Becker (ex-Running Wild), am Schlagzeug als auch teilweise am Keyboard sehen wir Marcus Kniep&nbsp; und auch der Reaper ist wieder mit von der Partie. Während des weiteren Sets wird das Drumset vom Clan, der gut und gerne aus bestimmt 20 Dudelsäcken und 3 Trommlern besteht, komplett integriert. Bei greller Sonne und schon ordentlich Staub in der Luft rocken die Gladbecker ab und wer Granaten wie „Excalibur“, „The Clans Will Rise Again“ oder „Heavy Metal Breakdown“ bislang nicht kannte, weiß nun Bescheid. Als Übersong vom Album &#8222;Tunes Of War&#8220; darf natürlich &#8222;Rebellion (The Clans Are Marching)&#8220; auch nicht fehlen.</p>
<p class="western">Wenn ich <strong>BEAST IN BLACK</strong> höre, ich habe dafür gute Gründe, sträuben sich bei mir an sich alle Nackenhaare. Einerseits liegt das daran, dass Kasperi Heikinnen für die Band meine geliebten U.D.O. verlassen hat und die zeitweise ohne zweiten Gitarristen da standen. Anderseits kann ich mit dem schmalzigen, poplastigen Power Metal, man stuft sich selbst sogar im klassischen Heavy Metal / Powermetal ein, nur ganz wenig anfangen. Die heutige Show belehrte mich allerdings eines Besseren. Mate, Kasperi und Anton posen auf Teufel komm raus, haben mächtig Spass und liefern eine ganz tolle Metalshow ab. Sänger Yannis Papadopoulos brilliert sich durch die Setlist, wie kein Zweiter, spielt mit dem Publikum, hüpft von hier nach dort und schmettert der gleißenden Sonne mit „Blind and Frozen“, „Beast in Black“ und „Die by the Blade“ einen Metalknaller nach dem anderen vor den Latz. Von Pop und Schmalz keine Spur mehr. Live und Open Air ist halt völlig anders als aus der Konserve oder im engen Saal bzw. auf der kleinen Bühne.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21675 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kataklysm01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_KAT7147_103163-_KAT714706.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kataklysm01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_KAT7147_103163-_KAT714706.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kataklysm01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_KAT7147_103163-_KAT714706.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kataklysm01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_KAT7147_103163-_KAT714706.-Juli-2022.jpeg?w=999&amp;ssl=1 999w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach dem rockigen Stoff der Gladbecker und dem fetzigen Powermetal von BIB ist mit den Kanadiern von <strong>KATAKLYSM</strong> nun eine fette Death Metal Party auf der Rock Stage angesagt. Harte brutale, aber durchdachte Soundarrangements und schnelle Drumparts lassen die Stage erzittern. Und vor der Stage? Bangen, der nächste Circle-Pit und weitere Crowdsurfer, zum Leidwesen der Grabenschlampen allerdings noch ausschließlich männliche und teils sehr schwergewichtige Akrobaten.</p>
<p class="western">Hart und brutal und nun wieder supermelodisch mit teils opernhaftem Gesang. Viel krasser kann man den auf den Bühnen dargebotenen Stil wohl kaum wechseln. Nach dem Ausstieg bei Nightwish machte die ausgebildete Opern- und Ausnahmesängerin <strong>TARJA</strong> Turunen seit 2005 alleine weiter. Ich bleibe dabei, ohne Tarja hätten Nightwish niemals diesen Erfolg verbuchen können und sie bleibt bis heute, die beste Sängerin der Finnen. Stilistisch bleibt sie im Symphonic Rock / Symphonic Metal. Auch die heutige Show hat deutlich klassische Momente und Tarja brilliert stimmlich und natürlich in ihrem wallenden Outfit. „Demons in You“, „Falling Awake“, „Tears in Rain“ und „Goodbye Stranger“ sind Songs von Tarja. Mit „Nemo“ und „Over the Hills and far away“ schlägt sie die Brücke zu Nightwish aber eigentlich ist zuletzt genanntes ein traditionelles Volkslied aus Großbritannien, dessen Ursprünge gar nicht gesichert sind.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21668" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/sepultura01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_SEP8383_104395-_SEP838306.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/sepultura01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_SEP8383_104395-_SEP838306.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/sepultura01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_SEP8383_104395-_SEP838306.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/sepultura01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_SEP8383_104395-_SEP838306.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die rechte Stage bleibt heute den harten Nackenbrechern vorbehalten. Mit dem Groove Metal der brasilianischen <strong>SEPULTURA</strong> (portugiesisch Grab) und Fronter / Shouter Derrick Green konnte ich infolge des brutalen, thrashlastigen und abgehackten Sounds nie wirklich was anfangen. Unglaubliche 15 Scheiben hat das 1984 gegründete Quartett bereits auf Lager und damit eine Menge Auswahl für zahlreiche Circle Pits und schüttelnde Mähnen im Rund.</p>
<p class="western">Pünktlich nach Mitternacht, passender geht es wohl kaum, geben sich die Mittelalterrocker von<strong> IN EXTREMO</strong> danach ein Stelldichein auf der linken Dark Stage. Mit einer Spieldauer von 70 Minuten werden ihnen und den vorherigen Sepultura dabei heute die längsten Runs gegönnt. Die Bühne bleibt vielfach in rot, rosa und ab und zu mal in Blautönen und wie gewohnt gibt es bereits zum Start ordentlich Feuer. Und auch bei den anderen Songs, ich führe mal auf, „Troja“, Feuertaufe“, „Vollmond“, „Kompass zur Sonne“, „Unsichtbar“, „Liam“, „Quid pro Quo“, natürlich „Lieb Vaterland, magst ruhig sein“ und bei „Rasend Herz“, „Spielmann“ und natürlich „Sängerkrieg“ wird nicht an Feuerstößen gespart. Das alles wird vom Publikum textsicher mitgegrölt, Verzeihung, natürlich gesungen und frenetisch beklatscht und bejubelt. Die zahlreich auf der Bühne vertretenen Berliner um &#8222;Das Letzte Einhorn&#8220;, sprich Sänger und Multiinstrumentalist Michael Robert Rein, machen schon ordentlich Zinnober. Musikalisch wird mich diese Mucke nie gewinnen, allerdings ist die Combo live richtig gut aufgestellt und kann wieder mal voll überzeugen.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Tag 2 &#8211; Donnerstag, der 07.07.2022</span></strong></p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21678 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich kenne Dominik Stotzem noch als Basser von der Coverband Purple Rising, ehe er dann bei <strong>ENEMY INSIDE</strong> einstieg, die 2017 von der deutsch-italienischen Sängerin Nastassja Giulia und dem Gitarristen Evan K (u. a. Mystic Prophecy) gegründet wurde. Dark Rock, Symphonic Metal und New Metal dürften wohl die Richtung des multikulturellen Fünfers am besten umschreiben. Wieder eröffnet die Dark Stage und uns erwartet eine quirlige Combo in futuristischem, weißen Dress mit blauen Kontaktlinsen. Einzig Rhythmusgeber Dominik am Bass verlässt sich auf sein natürliches Augenlicht und bangt ordentlich bei seinen Parts. Er gibt ganz klar den Chef und dirigiert seine noch junge Truppe ordentlich durch die Setlist.</p>
<p class="western">Deutschen Pagan gibt es von <strong>GERNOTSHAGEN</strong>, die seit 1999 exakt vier Alben ihr Eigen nennen. „Ode Naturae“ ist von 2020 der aktuelle Longplayer. Als Backdrop ein Hirsch ala Jägermeister und Shouter Daniel „Askan“ Möller erinnert mich in seiner Kriegsbemalung doch ordentlich an Philipp „Freki“ Seiler von Varg. Bevor wir als Knipser jedoch die archaischen Protagonisten ablichten können, müssen wir uns erstmal hinter den Boxen in Sicherheit bringen. Es regnet, nein es gießt, nein es schüttet und zwar wie aus Kübeln und zwar direkt zum ersten Song. Wir haben keine Chance und rasen direkt zum VIP zurück, um uns irgendwie und vor allen Dingen die Kameras vor dem Unwetter zu schützen. Bereits zum dritten Song hat der Wettergott jedoch ein Einsehen und lässt es nur noch tröpfeln. Der Tag bleibt witterungstechnisch unsicher, auch wenn es nur noch maximal zu kurzen Feuchtzonen kommt.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21676 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/asenblut01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_ASE9773_106388-_ASE977307.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/asenblut01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_ASE9773_106388-_ASE977307.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/asenblut01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_ASE9773_106388-_ASE977307.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/asenblut01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_ASE9773_106388-_ASE977307.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Im Melodic Death / Pagan Metal sind <strong>ASENBLUT</strong> aus Göttingen mit Tim &#8222;Tetzel&#8220; Schmidt unterwegs, die schon einige Male auf dem Festival dabei waren und für schwingende Mähnen, hoch gerissene Hörner voll mit Met oder Bier und fettes Gestampfe auf dem Flugplatz sorgen. Die vierte Ausgabe, wahlweise auf CD oder Vinyl von AFM nennt sich „Die Wilde Jagd“ und ist voll mit jeder Menge Wikingerklischees, mit der man das Infield eines jeden Festivals zum Beben bringt.</p>
<p class="western">Mit <strong>HAMMER KING</strong>, gegründet in 2015, ist heuer eine ganze junge Band am Start. Allerdings ist in dieser Combo eine Menge Erfahrung vereint. Ich zitiere hier mal ihr Label Napalm Records: „Der Einfluss der Heavy Metal-Feudalisten HAMMER KING auf die Geschichte des Metal hat gerade erst begonnen. Handverlesen von Ihrer Majestät selbst besteht die Band aus dem ehemaligen ROSS THE BOSS-Sänger Titan Fox und dem ex-SALTATIO MORTIS-Drummer Dolph A. Macallan sowie Gladius Thundersword am Bass und Klevelands zeitlosestem Lead-Gitarristen: Gino Wilde. Hier bekommt man traditionellen Power Metal in seiner pursten Form! Und das fetzt, macht richtig Laune und sorgt allweil für Partystimmung.</p>
<p class="western">Mit melodischem Death Metal wird es bei den schwedischen <strong>SCAR SYMMETRY</strong> wieder rasend schnell. Sie veröffentlichen bislang sechs Longplayer und sind beim Label Nuclear Blast unter Vertrag. Roberth Karlsson ist für die harschen Vocals / Growls und Lars Palmqvist für den cleanen Gesang verantwortlich.</p>
<p class="western">Unzucht sollten eigentlich auf der Rock Stage spielen. Eigentlich. Die Gerüchteküche wabbert schon einige Stunden vorher und nach und nach wird klar, dass der Schlagzeuger dem Virus erlegen ist und definitiv das Set von Unzucht heute ausfällt. Es soll der einzige Corona bedingte Ausfall des gesamten Festivals sein. Daniel ruft seine alten Kollegen an und bereitet kurzerhand ein akustisches Set mit <strong>Der Schulz &amp; Band</strong> vor. Die drei machen es sich auf der Bühne sitzend gemütlich und mit Akustikgitarre und Sitztrommel gibt es Rock, Western, Country und Nachdenkliches.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21677 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/dark-funeral01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_DAR0532_107139-_DAR053207.-Juli-2022.jpeg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/dark-funeral01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_DAR0532_107139-_DAR053207.-Juli-2022.jpeg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/dark-funeral01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_DAR0532_107139-_DAR053207.-Juli-2022.jpeg?w=666&amp;ssl=1 666w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Eigentlich dunkel und düster und entsprechend plakativ im Face, heuer aber noch im Sonnenlicht, präsentieren <strong>DARK FUNERAL</strong> ihren Black Metal auf der Stage. Ich fotografiere die Schweden heute zum allersten Mal. Neben Marduk zählen sie zu Schwedens wichtigster und einflussreichster Black-Metal-Band. Musikalisches Hauptmerkmal ist das durchgängig sehr hohe <span style="color: #333333;">Tempo</span> der Lieder. Dark Funeral verzichtet auf Keyboards. Die Musik wird oft als monoton bezeichnet; Gitarrist und Gründungsmitglied Lord Ahriman hält dagegen, dass „der Teufel bei uns im Detail“ stecke und er die „extreme Aggression äußerst melodisch“ verpacke, wodurch sich beide Elemente verstärkten. Mit dem 2022-Output „We are the Apocalypse“ dürfte alles gesagt sein.</p>
<p class="western">Mit typischem Deutschrock aus Bitterfeld in Sachsen geht es nun weiter.<strong> GOITZSCHE FRONT</strong> nennt sich der Vierer, der seit 2009 auf den Brettern steht und schon vier Alben sein eigen nennt. &#8222;Deines Glückes Schmied&#8220; ist vom Februar diesen Jahres und der korpulente Shouter Pascal &#8222;Bocki&#8220; Bock mit Glatze und voll tätowierten Armen haut die bekannten Phrasen in das Mikro. Deutschrock halt, wie er von hundert anderen Bands auch gezockt wird. Aus dieser Menge heraus zu ragen ist schwer. Die sächsische Front schafft es allerdings das Infield zu begeistern und in eine abrockende Menge zu verwandeln. Man ist halt wohnungstechnisch nicht ganz so weit vom Harz entfernt und dieser gab sich von immer schon sehr patriotisch, will sagen Deutsche Bands und insbesondere aus dem ehemaligen Osten hatten hier schon immer ein ganz leichtes Spiel.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21679" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thundermother01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_THU0919_107525-_THU091907.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thundermother01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_THU0919_107525-_THU091907.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thundermother01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_THU0919_107525-_THU091907.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thundermother01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_THU0919_107525-_THU091907.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die schwedischen <strong>THUNDERMOTHER</strong> sind aktuell auf Heat – Wave – Tour und eigentlich spielen sie immer und überall und das auch während der Corona-Zeiten, wenn auch hier mal vom Dach eines Feuerwehrwagens aus, um den Fans zwar die volle Rockdröhnung zu bieten aber damals eben jeglichen Kontakt zu meiden. Kopf und einziges Gründungsmitglied ist Filippa Nässil an der Gitarre. Nach zig Wechseln, die in der ersten Scheibe treffend mit „Rock ‚N‘ Roll Disaster“ umschrieben werden, fand man mit „Thundermother“ von 2018 zusammen. Am Gesang die hübsche Guernica Mancini, an den Drums die quicklebendige und stets lächelnde Emlee Johansson und mit Mona Lindgren am Bass dazu eine attraktive Rampensau. Riffrock ala AC/DC ist das Gebot der Stunde und das fetzt.</p>
<p class="western">Super melodischer Riffer, gespickt mit dicken Growls und ein megasympathisch daher kommender Sänger namens Mikael Stanne. Das sind <strong>DARK TRANQULITIY</strong> aus Schweden, die neben In Flames, At The Gates und Soilwork zu den prägenden Bands der sogenannten Göteborger Schule des Melodic Death Metal gehören und heute mit durchweg tollen Songs wie „Transient“, „ Focus Shift“, „Monochromatic Stains“ oder „Forward Momentum“ voll überzeugen können. Ich sah die Schweden schon als Support von Amon Amarth und bin aufgrund ihrer Bühnenpräsenz und der durchweg starken Songs mehr als begeistert.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21687" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/powerwolf01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_POW3191_109790-_POW319107.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/powerwolf01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_POW3191_109790-_POW319107.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/powerwolf01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_POW3191_109790-_POW319107.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/powerwolf01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_POW3191_109790-_POW319107.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es ist Zeit für den ersten wirklichen Headliner des Festival, die im späten Herbst des Jahres ihre Wolfsnächte-Tour starten. Nach dem Rockharz geht es nach Rumänien und über Wacken ist man noch Support bei den Eisernen Jungfrauen. Nebenbei hat noch „The Monumental Mass“ cineastisch etabliert. Viel los also im Stalle von Attila &amp; Co. und erwartungsgemäß sollte es bei den zum fünften Mal auf dem Rockharz gastierenden <strong>POWERWOLF</strong> um den charismatischen Sänger Attila Dorn jede Menge Pyros geben. Sollte, einzig der Wind verwehte diesen Ansatz. Es war schlicht zu gefährlich für die Members heute riesenhohe Pyros abzufackeln. So blieb es bei sporadischen Flammen, einer kleinen Feuershow vom kurzhaarigen Attila zu Beginn des Sets oder bei Flammenmeeren im Zuge der Messe, wo zeitweise temporär gleich mehrere Nonnen auf der Bühne erschienen. Die Bühnenaufbauten natürlich monumental, erinnernd an Gruften, Schlösser und im Background der typische Wolf. <span lang="en-US">Die Setlist, ach eigentlich ist es völlig egal, was die Jungs da auf die Bühne bringen: „</span><span lang="en-US">Fire and Forgive“, „Army of the Night“, „Incense &amp; Iron“, „Amen &amp; Attack“, „Demons Are a Girl&#8217;s Best Friend“, „Armata Strigoi“, „Stossgebet“, „Blood for Blood (Faoladh)“, „Werewolves of Armenia“, „Sanctified With Dynamite“, „We Drink Your Blood“.</span></p>
<p class="western">Zum X-ten Male sehe ich heute <strong>SUBWAY II SALLY</strong>. Nicht, dass ich diese Mittelaltermucke besonders mag, aber als Fotograf stellt dieser Gig auch den nächsten Versuch dar, Eric Fish und seine Kollegen mal fotografisch vernünftig festzuhalten, was mir bei dem vielen Rot, Rosa und insbesondere den störenden Aufbauten nur selten gelingt. Analog, wie beim Powerwolf, lässt man das mit dem Feuer gleich ganz sein. Seit einigen Jahren ist Ally Storch an der Violine. Ihr Instrument und ihre wallenden Haare (unter den Fotografen gab es unter den Glatzköppen dann eine Diskussion über Haarspülungen) sind einfach der Hingucker.</p>
<p class="western">Mit Saufen, Bier, Wein und Met oder Kneipenschlägereien gehören die Folkrocker von <strong>KNASTERBART</strong> zu einer typischen Besetzung des Rockharz Festival, dass sich schon immer durch sehr vielfältige Genres auszeichnete und bei dem der Spaß nie zu kurz kommen darf.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Tag 3 &#8211; Freitag, der 08.07.2022</span></strong></p>
<p class="western">Wir beginnen heute den dritten Festivaltag um 11:20 Uhr auf der Rock Stage und mit und mit <strong>BURDEN OF GRIEF</strong> aus Deutschland ist nun Melodic Death Metal angesagt. Genau das richtige, um die geschundenen Knochen zu schmieren und wieder in Bewegung zu bringen. Die Kasseler sind in ihren Riffs deutlich melodischer als ihre schwedischen Kumpanen und können daher auch bei mir, der ja eher im Hardrock, klassischen Metal und im Powermetal unterwegs ist, etwas mehr Gehör finden.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21686" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kambrium01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_KAM4239_113482-_KAM423908.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kambrium01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_KAM4239_113482-_KAM423908.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kambrium01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_KAM4239_113482-_KAM423908.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kambrium01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_KAM4239_113482-_KAM423908.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>KAMBRIUM</strong> aus Niedersachen widmen sich dem Epic Melodic Death Metal und haben folglich auch ein Keyboard mit an Bord. Frischer, lockerer und motivierter als Kambrium kann man sein Set nicht aufziehen und die melodischen, schnellen Riffs mit dunklen Avancen ziehen mich ruckzuck in ihren Bann. Sollte ich bis dato noch überlegt haben, heute etwas später zu kommen, dann hätte ich mir spätestens jetzt kräftigst in den Arsch gebissen. KAMBRIUM „You made by early day“ – thank you.</p>
<p class="western">Die deutschen <strong>ATTIC</strong> sind im klassischen Heavy Metal unterwegs und waren mir bis dato gänzlich unbekannt. Man kommt aus dem Pott, Gelsenkirchen um genau zu sein, gründete sich 2010 und hat bislang zwei Longplayer am Start. Und was soll ich sagen, Attic fetzen mich völlig weg und warum, nun ganz simpel, wir haben eine perfekte Kopie oder auch Anlehnung an den legendären King Diamond, nur halt entstaubt, bunter, flotter, einfach besser. Das ist z. B. wie bei Airbourne und AC/DC. Man hat sich sogar die Aufbauten der legendären Sets mit zwei Zaunreihen / Gittern links und rechts gegönnt und auch Nebelschwaden, hier allerdings aus aufgerichteten Steamern, ziehen über die Bühne. Grandios.</p>
<p class="western">Mit <strong>PADDY AND THE RATS</strong> wird bereits um die Mittagszeit die Juxtüte ausgepackt. Sie gastieren im spaßigen Folk Rock, diesmal losgelöst von Kneipen, Met und Bier, sondern hier eher im Piratengenre und passenden Alben wie „Rats on Board“, „Hymns for Bastards“, „Tales from the Docks“ oder dem aktuellen „From Wasteland To Wonderland“.</p>
<p class="western">Mit viel Pathos stolzieren die Mitglieder der Berliner NDH-Institution<strong> OST + FRONT</strong>, namentlich und in dieser oder einer ähnlichen Reihenfolge Fritz Knacker (Schlagzeug), Eva Edelweiß (Tasten, Trommeln), Wilhelm Rotlauf (Bass), Otto Schmalzmann (Gitarre), Siegfreid Helm (Gitarre) zu guter Letzt Hermann Ostfront auf die Bühne und eröffnen mit „Geld Geld Geld“, welches die Welt regiert und danach folgt das etwas chaotisch angelegte &#8222;Fieste De Sexo&#8220; inklusive Po-Klatscher auf den Hintern von Eva. „Afrika“, „Honka Honka“, „Liebeslied“, „Puppenjunge“, „Ikarus“, „Fleisch“, „Sex, Schnaps Und Gewalt“ aber auch „Denkelied“ und „Freundschaft“ sind weitere Songs der Truppe, die zwar plakativ und chaotisch agiert aber deren Lieder immer auch zum Nachdenken anregen.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21685 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Lucifer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_LUC5224_114452-_LUC522408.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Lucifer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_LUC5224_114452-_LUC522408.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Lucifer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_LUC5224_114452-_LUC522408.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Lucifer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_LUC5224_114452-_LUC522408.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>LUCIFER</strong> ist eine Heavy / Doom-Metal Band, die sich 2014 in Berlin und London gründet und mittlerweile in Stockholm ansässig ist. Sie betitelten ihre Alben ziemlich simpel mit Lucifer I, II, III und IV. An den Vocals und manchmal am Keyboard Johanna Sadonis, an Drums, Guitar und Bass Nicke Andersson von The Hellacopters, Entombed oder den von mir so geliebten Imperial State Electric, Martin Nordin kennt man als Saitenhexer von Dead Lord und dazu kommen noch Linus Björklund, ebenfalls an der Gitarre und Harald Göthblad am Bass. Die Einflüsse der Band gehen auf Black Sabbath, Deep Purple, Blue Öyster Cult, Lucifer&#8217;s Friend, Steppenwolf, 70&#8217;s Heart und Fleetwood Mac zurück, also all das, was man als alter Kuttenträger schon ewig konsumierte. Avatarium und Blues Pills sind die Stichworte und genauso wie Jennie-Ann-Smith klingt auch Johanna, die perfekt deutsch spricht, ihre Jungs galant vorstellt und für mich eine Ballade mit dem Spruch des Tages, nämlich „ein Song zum Kuscheln auf dem Friedhof“ ankündigt. Für mich, neben Attic, die Entdeckung des Festivals und wie sie mit ihrem Ständer und dem dazugehörigen Kabel agiert, einfach göttlich.</p>
<p class="western">Die finnischen <strong>MOONSORROW</strong> gibt es bereits seit 1995 und seitdem veröffentlichten sie sieben Alben, von denen das letzte „Jumalten Aika“ bereits von 2016 ist. Ich liebe den atmosphärisch dichten Sound des sehr gitarrenlastigen Pagan bereits seit ihrem Erstlingswerk „Suden Uni“ von 2001, der mit diesem charakteristischen Wolfsgeheul losgeht. Sie machen sich rar auf den europäischen Bühnen und um so schöner ist es, sie auf dem Rockharz erleben zu dürfen. Die Finnen glänzen, rocken mächtig ab und haben mit Sicherheit eine ganze Menge neuer Fans dazu gewonnen.</p>
<p class="western">Auf dem Weg zurück zur Dark Stage in Richtung Foto-VIP, fällt mir ein kleiner Junge mit einer Randy Rhoads Gitarre auf, der stilecht seine Ikonen imitiert und kurzfristig zum Highlight der noch wenigen Fotografen wird. Sicher ein Sohnemann der nachfolgenden Metaller von<strong> DESERTED FEAR</strong>. Die werden hier richtig abgefeiert, sind mir mit einem Segelschiff als Backdrop sofort sympathisch und richtig nett kommt auch die Ansprache rüber. Lange haben die Jungs in ihren stillen Kämmerleins und in einem Proberaum verbracht, der in etwa der Größe eines Dixieklos gleichkommt und sich riesig auf den heutigen Auftritt gefreut. Sowas kommt an und da verkommen spritzige Stahlhämmer, ultraschneller Metal, tolle Riffs und eine feine, energiegeladene Bühnenshow fast zur Nebensache.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21670" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/jinjer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_JIN6163_115384-_JIN616308.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/jinjer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_JIN6163_115384-_JIN616308.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/jinjer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_JIN6163_115384-_JIN616308.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/jinjer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_JIN6163_115384-_JIN616308.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>JINJER</strong> stammen aus dem Donezk in der Ukraine, was den meisten, vor dem bestialischen Angriff der Russen, wohl kaum einem Begriff war, heutzutage aber als einer der Hauptkampforte des Terrors allseits bekannt ist. Im Metal Core und Groove sind Tatiana Shmailyuk und ihre Mitstreiter unterwegs und es ist mehr als aller Ehren wert, sie heute auf der Stage zu erleben. Die junge Frau agiert im schwarzen Kampfanzug vor einem großen, in ukrainischen Nationalfarben gehaltenen Backdrop. Mindestens fünf Kicks absolviert sie schon bei den ersten 3 Songs, schüttelt ihre zu 3 Zöpfen gestaltete Mähne und lässt hier und da ihre Piercings auf der Zunge aufblitzen. Von allen Mädels des diesjährigen Rockharz agiert sie am besten, am professionellsten, nutzt das Mikro zum Shouten, Growlen, Singen und nicht zum Festhalten und ist dabei superagil. Bereits beim zweiten Song gibt sie ihr Statement zum Verbrechen in der Ukraine ab und erntet hier die notwendige Zustimmung.</p>
<p class="western"><strong>FINNTROLL</strong>, die finnischen Trolle mit den langen Ohren aus Helsinki erhöhen mit ihrem Folk Metal nochmal mächtig die Stimmung im Infield, der ohnehin nach JINJER schon top gelaunt daher kommt. Der Mix aus Humppa, fetten, keyboardlastigen Melodien und schwarzmetallischen Riffbrettern sorgt allseits für gute Laune, ein beherztes Abbängen, ein vielfaches Mitgegröle und neben den Crowdsurfern auch für den einen oder anderen Circle Pit. Es gibt Tracks wie „Att Döda Med En Sten“, „Ormfolk“, natürlich „Nattfödd“, „Jaktens tid“ oder „Midvinterdraken“.</p>
<p class="western">Die schwedischen <strong>AT THE GATES</strong> sorgen mit ihrem harten, brutalen Melodic Death Metal Garant mit deutlich erkennbaren Core-Einflüssen für heftige Circle- und Moshpits. Auf<b> </b>dem aktuellen Werk namens „The Nightmare of Being“ seit ihrer Rückkehr in 2014 vertonen sie mit experimentellen Mitteln philosophische Gedanken des Pessimismus. Wer nun befürchtet, At The Gates hätten sich vom Death Metal gelöst, sei beruhigt: Das Gros des Albums wütet wunderbar brachialmelodisch, die Schweden akzentuieren ihren Klang lediglich mit einigen Details. Violine, Cello und Orchestrales gehen als bekannt durch, Saxofon und progressive Anklänge überraschen hingegen. Beim Rockharz gibt es die pure Brachialfront, von Violinen, Celli oder ähnlichem Gedöns höre ich nix <span style="font-family: Wingdings, serif;"></span>.</p>
<p class="western">Nun endlich ist die Zeit gekommen für finnischen Folk und Viking Metal von <strong>ENSIFERUM</strong>. Wie Eisbrecher am morgigen Samstag sind sie hier Dauergäste und waren ebenfalls 2018 zuletzt dabei. Petri Lindroos (Gesang, Gitarre), Markus Toivonen (Gitarre), Janne Parviainen (Schlagzeug) und insbesondere Sami Hinkka (Bass) schimpfen sich die Mannen, natürlich facepaitend und mit Rauschbart beim Basser. Von Netta am Skog (Turisas), die ab und zu bei den Finnen vorbei schaut, ist heute übrigens nix zu sehen. <span lang="en-US">Mit „Rum, Women, Victory“ geht es los, es folgen „Token of Time</span>”, “<span lang="en-US">One More Magic Potion</span>”, “<span lang="en-US">Run From the Crushing Tide</span>!, “<span lang="en-US">In My Sword I Trust</span>”, “<span lang="en-US">Midsummer Magic</span>”, “<span lang="en-US">From Afar</span>” mit Moshpits, die Mitsingnummer “<span lang="en-US">Lai Lai Hei</span>” und das <span lang="en-US">unvermeidliche &#8222;Iron&#8220;.</span></p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21671" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/steelpanther01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_STE7574_112194-_STE757408.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/steelpanther01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_STE7574_112194-_STE757408.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/steelpanther01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_STE7574_112194-_STE757408.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/steelpanther01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_STE7574_112194-_STE757408.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die amerikanischen Glamrockrock von<strong> STEEL PANTHER</strong> sind aktuell auf Res-Erections European Tour 2022, und beehren uns heute mit einer Stippvisite auf dem Harzfestival. Van Halen, Kiss, Bon Jovi, Def Leppard, Guns N‘ Roses und insbesondere Mötley Crüe sind die Vorbilder von Michael Starr, Satchel und Stixx Zadinia und deren Shows und Allüren werden von den Comedians, ich nenne sie mal so ganz despektierlich, ordentlich auf die Schippe genommen. Daneben geht es vor allen Dingen um „dicke Titten“, die Michael bereits beim zweiten Song ausführlich erläutert und die zum Schluss des Sets, wenn eben alle Damen auf die Bühne kommen, nochmal ihren Höhepunkt haben. Ein bisschen gerockt, wie bei „Going in the backdoor“, Asian Hooker“, 17 Girls in a row“ oder „Crazy Train“ von Ozzy Osbourne, wird auch, allerdings verschwinden nach und nach zig Songs von der Setlist, die sich damit um mindestens ein Drittel reduziert. <span lang="en-US">Laut interner Liste fallen weg: Fat Girl, Let me cumin, Guitar Solo, Party all ray, Party like…</span></p>
<p class="western">Weiter geht es mit dunklem Gothic Rock von<strong> ASP</strong>. Bekannt wurde sie vor allem durch den Zyklus um den Schwarzen Schmetterling, um den sich die ersten fünf Albenveröffentlichungen von 2000 bis 2007 drehten und der laut Sänger Alexander Spreng als musikalische Gothic Novel gesehen werden soll. Für mich ist diese Musik nicht wirklich was, wenn auch ASP für alle Darkrocker und Mittelalterfreaks als wahre Legenden dargestellt werden. So wird da erstaunlich textsicher mitgegrölt, zu den schwarzen Texten abgebanged und hier und da kommen an den Absperrungen auch einige Crowdsurfer an.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21664" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583-300x156.jpg?resize=300%2C156&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="156" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583.jpg?resize=300%2C156&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583.jpg?resize=1024%2C533&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583.jpg?resize=768%2C400&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Herzlich willkommen dem zweiten, fetten Headliner mit der bis dato längsten Spielzeit von 22:50 bis 00:20 Uhr. Mit <strong>RUNNING WILD</strong> und “Branded and Exiled” aus 1985 ging bei mir die eigentliche, metallische Phase los, nach vorherigem Konsum der gängigen Hardrock-Combos Status Quo, Deep Purple, Whitesnake oder Rainbow, um nur einige zu nennen. Erst dann tastete ich mich an die härteren Gangarten von Slayer, Metallica und Konsorten heran. Unvergessen das großartige „Under Jolly Roger“ von 1987 mit den Kanonen im Intro und kurz danach „Port Royal“. Alles was danach kam, war klasse aber kam nicht mehr an die ersten Klassiker wirklich heran. Wie man Rock ’n‘ Rolf (Rolf Kasparek) und seine Entercrew vermisste, zeigte sich am besten mit „Rapid Foray“ aus 2016, das mit Platz 2 der Deutschen Charts den bislang größten Erfolg verbuchte. Ein einziges Mal konnte ich ihn von Ferne auf dem Matschfestival in Schleswig-Holstein ablichten, um so mehr freue ich mich auf den heutigen und mehr als verdienten Headliner. Running Wild liefern klasse ab, auch wenn ihr Bewegungsdrang doch einiges zu wünschen übrig lässt und im Fotografenbereich ihr despektierlich der Zweitname „Standing Still“ vergeben wird. Aber was der richtige Pirat hören will, kriegt er auch zu hören. Ob die Alben „Gates to Purgatory“, „Branded and Exild“ oder „Jolly Roger“, die alten Sachen sind alle dabei und die Herren stilecht mit Bandana und Kappe vor großen Bühenaufbauten, auch wenn das Licht ziemlich zu wünschen übrig lässt. Von hinten sieht man einer riesengroße Piratenflagge im Publikum. <span lang="en-US">Hier die Setlist „</span><span lang="en-US">Rock and Roll All Nite“, „Chamber of Lies“, „Fistful of Dynamite”, “Purgatory“, „Rapid Foray“, „Blood on Blood”, “Riding the Storm”, “Branded and Exiled“, „Drum Solo“, „The Shellback“, „Bad to the Bone“, „Crossing the Blades“.</span></p>
<p class="western">Mit den 5 Herren von<strong> THE 69 EYES</strong> geht der heutige um 01:30 Uhr ziemlich spät oder auch sehr früh zu Ende. Das Quintett liefert uns finnischen Dark Rock mit ordentlichen Glam- und Sleaze – Einflüssen. Sie sind seit 1989 unterwegs und platzierten jedes ihrer 12 Alben zumindest in die Top-20, meist sogar in die Top-10 der finnischen Charts. 3 Alben erlangten sogar die Topposition, während sie in Deutschland mit Platzierungen um 50 eher unter „ferner liefen“ einzukategorisieren sind. Entsprechend mager ist hier auch ihre Bühnenpräsenz und, um so toller sie heute im Harz willkommen zu heißen.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Tag 4 &#8211; Samstag, der 09.07.2022</span></strong></p>
<p class="western"><strong>STORM SEEKER</strong> kommen aus Deutschland und rein namentlich würden sie auch gut in das übliche Metalgenre passen. Doch Pustekuchen, der Fünfer aus Neuss hat sich ganz dem Folk Metal, besser dem Pirate Folk Metal zugetan und so gibt anstelle von harschen Gitarren mit Fabienne eine Dame an der Drehleier / Blockflöte und ein Akkordeon von Tim. So etwas funktioniert auf dem Rockharz prima und sie werden ordentlich abgefeiert. Hier und da sieht man einige tänzerische Einlagen, die man eher aus irischen Pubs kennt.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21683" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thomsen01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_THO9762_118327-_THO976209.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thomsen01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_THO9762_118327-_THO976209.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thomsen01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_THO9762_118327-_THO976209.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thomsen01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_THO9762_118327-_THO976209.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die fünf Mannen von <strong>THOMSEN</strong> aus Isernhagen liefern uns klassischen Metal / Hardrock. Ich dachte beim ersten Hören sofort an Rainbow, Dio, geparrt mit klassischem Metal. Ich zitiere hier mal: René Thomsen, Inhaber von Backline Rental Service, ist bereits seit den 1980-er Jahren fest mit der Musikszene verwachsen. Er startete einst als Roadie, arbeitete dann als Gitarrentechniker für diverse international bekannte Gitarristen, stieg zum technischen Tourleiter auf und ist nun ein erfolgreicher und geschätzter Unternehmer, der sich mit seinem Vollservice als ein zuverlässiger Partner für Veranstalter, Künstler und Produktionsfirmen etabliert hat. Abseits von seinem Kerngeschäft findet der sympathische Wahl-Isernhagener Zeit, seiner Leidenschaft, dem Gitarrenspiel, nachzugehen. Wenn René Thomsen allerdings etwas angeht, dann macht er dies mit vollem Einsatz und so komponierte er bereits während der Weihnachtstage 2007 seine ersten Songs und entwickelte sie weiter, bis er unter Beteiligung des Ausnahmesängers Jürgen Wulfes, sowie internationaler, ihm freundschaftlich zugetaner Musiker (u.a. Herman Frank, Nibbs Carter, Neil Murray, Bobby Jarzombek), im Jahr 2009 sein erstes Album „Let&#8217;s Get Ruthless“ unter dem Bandnamen THOMSEN veröffentlichte. Die 12 Metalsongs voller Energie überzeugten Kritiker und Fans gleichermaßen. Nicht verwunderlich, dass einige Liveauftritte Thomsens Ausflug in die Welt der Musizierenden abrundeten. Mittlerweile hat man das dritte Album auf dem Markt.</p>
<p class="western"><strong>OBSCURITY</strong> kommen aus Deutschland, genauer aus Velbert im Bergischen Land, und sind dem Viking Metal, mit allerdings einem deutlichen Einschlag in Richtung Melodic Death Metal / Black Metal, angegliedert. Dabei gibt man sich sehr regionalverbunden „Bergisch Land“, „Tenkterra“, martialisch „Schlachten und Legenden“. Die ausschließlich deutschsprachigen Texte der neueren Alben ab 2006 behandeln vor allem historische Themen, insbesondere Motive aus Geschichte und Mythologie der Germanen und Wikinger. Sie beziehen sich meist auf die Geschichte des Bergischen Landes und dabei vor allem auf die Zeit des Herzogtums Berg. Diese sind wesentlich geprägt von historischen Büchern und Filmen. Ein weiteres großes Thema sind Schlachten und Kämpfe.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21684" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/April-Art01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ART0009_118572-_ART000909.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/April-Art01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ART0009_118572-_ART000909.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/April-Art01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ART0009_118572-_ART000909.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/April-Art01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ART0009_118572-_ART000909.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit deutschem Alternative Rock von <strong>APRIL ART</strong> und in quietscherotem Sportdress geht es dann weiter. Ist das hier ein Metalkonzert oder eine Sport- und Aerobicshow. Wow, was für ein toller Auftritt und richtig professionell. Mit exzellenter und abwechslungsreicher Gitarrenarbeit prägt Chris Bunnell entscheidend den modernen und emotionalen Sound der Band. Frontfrau Lisa-Marie Watz, die mit ihrer charismatisch rauen Stimme bis zur völligen Erschöpfung performt, schafft durch permanente Kommunikation Nähe zum Publikum und bezieht dieses stets in das Geschehen mit ein. Am Schlagzeug sorgt Ben Juelg für einen knalligen und aggressiven Drumsound, der sich durch musikalische Grooves und knackige Fills auszeichnet.</p>
<p class="western"><strong>AD INFINITUM</strong> aus Montreux veröffentlichten in 2021 Chapter II „Legacy“ und brillieren mit der attraktiven Mellissa Bonny im Symphonic Metal, die zunächst solo unterwegs war, ehe sie ein schlagkräftige Truppe um sich scharrte. Ihre Debütsingle „ I am the Storm“ nahm sie damals noch mit Musikern von Delain auf. Irgendwie erinnern mich diese Bands allesamt an die bekannten Epica, Syrenia, Xandria und Co. Klar haben wir hier eine hübsche Dame mit raffiniertem Outfit und nettem, ziemlich dünnem Stimmchen. Als Fotograf bekommt man allerdings sofort mit, wie schwer sich die Grazien von ihrem Mikro lösen können und sich an selbigem faktisch festhalten. Bewegen können die sich alle aber sind das hier Rock- oder Modeshows ?</p>
<p class="western">Die Magyaren von <strong>EKTOMORF</strong> sind seit 1994 im Groove Metal mit Thrash- und Core-Einflüssen, ála Soulfly, unterwegs. Natürlich wird in den ersten Reihen gebanged, was das Zeug hält und es sind hier und da auch einige Circle-Pits zu sehen. Musikalisch war das für mich allerdings ein Horrortrip. Über musikalischen Geschmack lässt sich halt streiten.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21673" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/tankard01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_TAN0793_119352-_TAN079309.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/tankard01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_TAN0793_119352-_TAN079309.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/tankard01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_TAN0793_119352-_TAN079309.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/tankard01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_TAN0793_119352-_TAN079309.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit<strong> TANKARD</strong> und deutschem Thrash oder besser, infolge des Biergenusses Alcoholic Metal steht hier, mit Gründungsjahr 1982, eine der dienstältesten Bands auf der Bühne. Das Erslingswerk „Zombie Attack“ wurde, wie die ersten Scheiben von Helloween, Running Wild &amp; Co., noch bei den legendären Noise Records veröffentlicht. Köpfe der Band sind der Shouter Andreas Geremia, Gitarrist Andreas Gutjahr und Basser Frank Thorwarth sowie Olaf Zissel an der Schießbude. Spaß, Klamauk, Bier aber auch echte gute Riffs von Andi sorgen für Begeisterung. Und auch „Gerre“ ist nach überstandener Operation wieder recht lauffreudig und wackelt von links nach rechts. Neben Knorkator, die beim Autogrammstand auch nackige Bäuche signieren durften, dürften die Frankfurter mit der längsten Reihe an Autogrammfreudigen des gesamten Festivals glänzen. Natürlich Surfer im Minutentakt und eine mal wieder personell etwas unterbesetzte aber immer gut gelaunte Crew der Grabenschlampen.</p>
<p class="western">Mit den schwedischen <strong>UNLEASHED</strong> und 14 Longplayern seit 1989 geht es nun mit brachialem, hartem Death Metal weiter. Nicht meine Welt, weil mal wieder viel zu brutal, zu hart. Egal, die ersten Reihen gehen komplett ab und man sieht allseits kreisende Mähnen.</p>
<p class="western">Mit den Finnen von <strong>INSOMNIUM</strong> kann der Melodic Death Metal so vielfältig sein und Niilo Sevänen (Bass, Gesang), Markus Vanhala (Gitarre), Ville Friman (Gitarre) liefern uns die melodische, feine, ja den Hörer melancholisch stimmende Art, die ringsum begeistert und Jubelstürme auslöst.</p>
<p class="western">Punkrock von <strong>BETONTOD</strong> geht immer. Mit sieben Studioalben und ihrem 1000. Gig in 2017, sie gastierten bereits 2012 in Ballenstedt, besitzen die 5 Rheinberger genügend Stoff und Liveerfahrungen, um auch heute den Acker ordentlich zu bepflügen. Mit &#8222;Traum Von Freiheit&#8220; in 2015 haben die Rheinberger ihre punkigen Wurzeln schon lange hinter sich gelassen und sind heutzutage eher dem Deutschrock mit metallischen Einflüssen, allerdings einem Gespür für wirklich mitnehmende Melodien zuzuordnen. BETONTOD werden abgefeiert und mit eigens mitgebrachten Fahnen tut man zusätzliches, um die Atmosphäre zusätzlich anzuheizen. Crowdsurfer im Minutentakt und mit einer surfende Crowderin auf dem Bauch ihres Freundes mit bunter Fahne ein Highlight aus dem Publikum. Meine vollste Anerkennung für diese Sportliche und ausbalancierte Leistung. Sowas sieht man nicht alle Tage.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21672" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/exodus01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_EXO1564_120119-_EXO156409.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/exodus01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_EXO1564_120119-_EXO156409.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/exodus01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_EXO1564_120119-_EXO156409.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/exodus01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_EXO1564_120119-_EXO156409.-Juli-2022.jpeg?w=999&amp;ssl=1 999w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>EXODUS</strong><b> </b>wurden 1981 in Richmond gegründet und entstammen der legendären Bay Area in Kalifornien. Sie zählen zu den Urvätern, ja Begründern des Thrash Metal und haben Bands wie Death Angel oder Testament maßgeblich beeinflusst. Die heute bekanntesten Mitglieder sind Gary Holt an der Gitarre und der verstorbene Sänger Paul Baloff. Einige wissen es viellicht nicht oder haben es verdrängt, denn gegründet wurden Exodus vom Schlagzeuger Tom Hunting und dem heutigen Metallica-Gitarristen Kirk Hammet, der allerdings schon 1983 wieder ausstieg. Mit &#8222;Bonded By Blood&#8220; von 1985 und &#8222;Pleasures Of The Flesh&#8220; von 1987 schufen Exodus wahre Meilensteine des Genre. Der letzte Output nennt sich &#8222;Persona non Grata“ und datiert von 2021. &#8222;We are Exodus from the Bay Area. Are you ready for violence?&#8220; fragt Shouter Steve Souza und nachdem selbige Frage eindeutig mit &#8222;Yeah&#8220; beantwortet wird gibt es schnörkellosen, derben Metal mit Arschtrittgarantie vom allerfeinsten und Steve ist dazu richtig gut bei Stimme bei Tracks wie „A Lesson in Violence“, „Blood In, Blood Out“ oder „The Years of Death and Dying”.</p>
<p class="western">Die amerikanischen Thrasher von <strong>TESTAMENT</strong> gründeten sich 1983, sind damit 1 Jahr jünger als Tankard, und gelten zusammen mit Exodus als typischster Vertreter der San Francisco Bay Area. Shouter Chuck Billy, der Gitarrist Alex Skolnick, Steve DiGiorgio am Bass (Death, Sadus, Iced Earth) und insbesondere Drummer Dave Lombardo (Slayer) sind allesamt zu Legenden aufgestiegen. Und wie Könige des Thrash präsentieren sie sich auch heute auf dem Rockharz, in dem jeder seine Soli bekommt und hierfür extra Podeste errichtet wurden, damit die Kings über ihren Fans stehen können.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21681" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Knorkator01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_KNO0875_117440-_KNO087509.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Knorkator01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_KNO0875_117440-_KNO087509.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Knorkator01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_KNO0875_117440-_KNO087509.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Knorkator01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_KNO0875_117440-_KNO087509.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Musikalisch werde ich mit <strong>KNORKATOR</strong>, namentlich Stumpen im heute mal goldenen Kostüm mit Hut, der bereits beim ersten Song in die Meute geworfen wurde, Buzz Dee an der Gitarre und Alf Ator am Keyboard wohl nie so ganz warm werden. Es mag auch sein, dass mir für ihre Songs einfach die Reife fehlt oder ich einfach ihrem Gerade, Gequatsche über Dinge, die Welt nicht wirklich bewegt, einfach nicht folgen kann. Wie üblich, durften wir Fotografen beim zweiten Songs mit auf die Bühne und mal die Massen von oben sehen. Das wars dann aber auch schon. Am Ende der Setlist vernehme ich eine liebliche, ja wirklich tolle Stimme von Stumpens Tochter, die ich fotografisch leider nicht festhalten konnte, so ich ordentlich und sittsam nach dem dritten Songs den Graben verlasse, im Gegensatz zu meinen Kollegen. Bei Knorkator wird abgefeiert bis sich die Balken biegen und vor lauter Crowdsurfern, die bereits mit dem ersten Song, nämlich &#8222;Buchstabe&#8220; ankommen wird auch das Fotografieren der einzelnen Protagonisten zusehends schwíeriger. Es folgen „Du nich“, „Eigentum“, „Ich hasse Musik“, „Revolution“ und so Songs wie „Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett“, eben, nicht meine Welt.</p>
<p>Neben Powerwolf dürften die deutschen <strong>EISBRECHER</strong> um Sänger / Fronter Alexander Wesselsky die Band sein, die ich in den letzten Jahren vor der Pandemie mit am häufigsten gesehen habe. Ich würde sie heute, neben Accept, zumindest als eine Art Headliner einstufen. Auch bei „Liebe macht Monster“ aus 2022 ist man weiterhin mit der Neuen Deutschen Härte in melodischer Form unterwegs. Gute, dynamische, mächtig groovende Songs mit tollem Workout an den Gitarren von Noel Pix und Jürgen Plangger und eine treibende Rhythmussektion mit Rupert Keplinger am Bass und Achim Färber an der hoch stehenden Schießbude, gepaart mit einer fantastischen Lightshow sind ihr Markenzeichen. Dem Publikum wurden, dem Hörensagen nach, 10 bis 12 Kuschelbären zugeworfen, von denen zumindest die Hälfte weiterhin in der ersten Reihe verblieb und so noch den Rest des Festivals mit den jweiligen, natürlich weiblichen Fängern genießen konnte.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21723 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/accept01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ACC3074_121582-_ACC307409.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/accept01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ACC3074_121582-_ACC307409.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/accept01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ACC3074_121582-_ACC307409.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/accept01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ACC3074_121582-_ACC307409.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit dem heutigen Headliner <strong>ACCEPT</strong> und wieder einer Spielzeit von 90 Minuten, also wie bei Running Wild, steht die Sperrspitze des Deutschen Heavy Metal auf der Bühne. Udo Dirkschneider, Wolf Hoffmann und Peter Baltes gründeten die Band bereits 1976. Seit 2009 ist Marc Tornillo an den Vocals und debütierte auf dem wahrscheinlich besten Album der „nach-Udo-Ära“, nämlich „Blood of the Nations“ in 2010. „Stalingrad“, „Blind Rage“, „The Rise of Chaos“ und das aktuelle „Too Mean to Die“ reihen sich nahtlos an den Klassiker an. In der Setlist sind aber viel mehr alte Klassiker, wie „Princess of the Dawn“, „Breaker“, „Restless and Wild” , “Demon&#8217;s Night / Starlight / Losers and Winners / Flash Rockin&#8216; Man” oder „Fast as a Shark“ und natürlich „Metal Heart” vertreten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21682" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/eluveitie01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ELU5046_123525-_ELU504610.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/eluveitie01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ELU5046_123525-_ELU504610.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/eluveitie01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ELU5046_123525-_ELU504610.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/eluveitie01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ELU5046_123525-_ELU504610.-Juli-2022.jpeg?w=999&amp;ssl=1 999w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Schweizer <strong>ELUVEITIE</strong> stellen in ihren die Songs einen Mix aus eigentlich vielen Stilrichtungen dar, die da wären Folk, Pagan, Mittelalter und auch ein bisschen Thrash. Auf dem Rockharz 2022 machen sie den Abschluss und, wer hätte es gedacht, beenden das Festival mit einer spektakulären Feuershow, die man eigentlich von Powerwolf erwartet hatte. Hier vermies der Wind das flammende Inferno, was nun bei den Schweizern ausgiebig nachgeholt wurde. Nahezu jeder zweite Songs war mit Steams, Funkenregen oder Feuerstößen geprägt und dazu wurde über der Bühne eine riesige Lichtanlage installiert. Der gesamte orchestrale Bereich hält sich wesentlich im Background auf, leider auch Fabienne Erne an der Harfe, der Vordergrund ist einzig dem Growler und Kopf Christian – Chrigel &#8211; Glanzmann vorbehalten. Michalina Malisz – die vor sechs Jahren Anna Murphy an der Drehleier (Hurdy Gurdy) ersetzte, hat heute ihren letzten Auftritt, was dem Gig einen hoch emotionalen Beiwert mitgibt.</p>
<p class="western">Ich kann mich nur zu den Vorjahren wiederholen. Trotz inzwischen zahlreich besuchter Festivals, die Einzigartigkeit dieses Open Airs im Harz bleibt bestehen. Nirgendwo kann man mehr Bands sehen, genießen und das in wirklich familiärer und lockerer Atmosphäre. Als Liebhaber des klassischen Rocksounds, des Pagan- und des typischen Heavy Metal bin ich mal wieder voll auf meine Kosten gekommen. Meine Highlights für das Rockharz 2022 heißen Kambrium, die überraschenden Attic, ganz klar Lucifer, natürlich Moonsorrow – endlich mal im Hellen, sicher auch Gernotshagen, Finntroll, und Ensiferum, von den Thrashern Testament und Evil Invaders und natürlich Jinjer als definitiv beste Femal Fronted Band. Die Shows von Running Wild, Powerwolf und Accept waren von der Songauswahl absolut überzeugend, auch wenn die Shows teils im Wind (Powerwolf) und bei viel zu viel Licht (Accept) oder viel zu wenig Licht (Running Wild) fotografisch schwer festzuhalten waren. Die beste Feuershow gab es bei Eluveitie und hier wohl die emotionalsten Momente.</p>
<p class="western">Der Run auf die Frühbuchertickets ist bereits in vollem Gange, während für das nächste Jahr bereits PARADISE LOST, HÄMATOM, DESTRUCTION mit einer Special-Show zum 40jährigen Bandbestehen, LACUNA COIL, LORD OF THE LOST, DIE APOKALYPTISCHEN REITER, EQUILIBRIUM, SKALD, LETZTE INSTANZ und FIRKIN bestätigt sind. Unter <a href="https://www.rockharz-festival.com/"><span style="color: #003366;">https://www.rockharz-festival.com/</span></a> erfahrt ihr, wie gewohnt, alle Neuigkeiten rund um das Festival.</p>
<p class="western">Abschließend bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen: &#8222;ROCKHARZ &#8211; Vielen Dank für diese tollen Tage und bis zum nächsten Jahr&#8220;.</p>
<p class="western"><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <a href="https://www.facebook.com/Kommodore.Johnsen.Rock/"><span style="color: #003366;">Andreas Gey / Kommodore Johnsen</span></a></p>
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		<title>ROCKHARZ FESTIVAL &#8211; Nun aber! Endlich gibt es die 27. Ausgabe (06.07.-09.07.2022)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 2021 22:08:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[ACCEPT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Nachdem die 27. Ausgabe bisher pandemiebedingt nicht wie geplant stattfinden konnte, scharren die Rock- und Metalheads schon jetzt mit ihrem</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Nachdem die 27. Ausgabe bisher pandemiebedingt nicht wie geplant stattfinden konnte, scharren die Rock- und Metalheads schon jetzt mit ihrem Schuhwerk, um endlich wieder nach Ballenstedt zum <span style="color: #008080;"><a style="color: #008080;" href="https://www.rockharz-festival.com/"><strong>ROCKHARZ FESTIVAL </strong></a></span>zu pilgern und natürlich um dort auch die Teufelsmauer zu erklimmen.</p>
<p>​Über die Jahre ist das Rockharz zu dem geworden, was es heute ist. Und das wäre? Fragt man die Fans des Festivals, bekommst du als Antwort häufig, das Wort „familiär“ zu hören. Und so ist es auch! Das ist es, was das Rockharz ausmacht. Jedes Jahr tolle namenhafte Bands und dies mit einer angenehmen Besucherzahl von derzeit 20.000. Auch in punkto Wetter war das Rockharz Festival immer ein Garant für gutes Wetter. Während andere Festivals oft im Regen versanken, konnte das Rockharz zumindest immer trockenes Wetter bescheren und dies größtenteils mit Sonnenschein. Die Lage in Ballenstedt, auf einem kleinen Flugplatz, mit Blick auf die Teufelsmauer, ist schon wirklich außergewöhnlich schön und auch die Anreise in den Harz erfreut. Nennen wir es also einen kleinen Urlaub mit Festivalfeeling.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-16599" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=409%2C578&#038;ssl=1" alt="" width="409" height="578" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=725%2C1024&amp;ssl=1 725w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=768%2C1084&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=1088%2C1536&amp;ssl=1 1088w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?w=1275&amp;ssl=1 1275w" sizes="auto, (max-width: 409px) 100vw, 409px" />Bands aus dem Rock- und Metalbereich oder aber auch die eine oder andere Gute-Laune-Band sowie Gothic-Band, lassen auch das Publikum bunter wirken. Kurze Wege zwischen Camping- und Festivalarea sind ein großer Pluspunkt dieses Festivals und auch die Auswahl an Food- und Getränkeständen ist wirklich vielfältig. Irgendwie fehlt es an nichts. Ein großer gemütlicher Biergarten mit Schatten spendenden Sonnenschirmen und bequemen großen Holzbänken lädt ein zum Rasten. Wer gerne dicht bei der Bühne noch im Gras liegend der Musik lauschen mag, kann auch dies noch beim Rockharz Festival. Von der ersten Sekunde an fühlt man sich beim diesem Festival willkommen. Von der freundlichen Security bis hin zur netten Pommes-Verkäuferin, überall scheint gute Stimmung zu sein.</p>
<p>Solltet Ihr keine Lust haben, Euer eigenes Zelt mitzunehmen und mühevoll aufzubauen, so bietet das Rockharz das “<a href="https://www.rockharz-festival.com/tickets/mein-zelt-steht-schon-2"><strong><span style="color: #333333;">mein-zelt-steht-schon</span></strong>”</a> oder aber auch kleine anzumietende Holzhütten mit einem Bett, die unmittelbar neben dem Festivalgelände aufgebaut sind. Euer Auto darf ebenfalls direkt neben dem Zelt stehen. Dies ist ja mittlerweile bei vielen anderen Festivals nicht mehr möglich. Auch hier Daumen nach oben für das Rockharz Festival.</p>
<p>Das Line-Up für 2022 schmückt sich, wie üblich, mit großartigen Bands. Hier für Euch die aktuelle Übersicht:</p>
<p><span style="color: #008080;">RUNNING WILD / POWERWOLF / ACCEPT / IN EXTREMO / EISBRECHER / STEEL PANTHER / ELUVEITIE / TESTAMENT / SUICIDAL TENDENCIES / SUBWAY TO SALLY / ASP / AT THE GATES / SEPULTURA / TARJA / KNORKATOR / DARK TRANQUILLITY / KATAKLYSM / ENSIFERIUM / EXODUS / GRAVE DIGGER / BEAST IN BLACK / JINJER / THE 69 EYES / INSOMNIUM / TURISAS / BETONTOD / MOONSORROW / GOITZSCHE FRONT / TANKARD / UNLEASHED / ENKTOMORF / DESERTED FEAR / OST+FRONT / KNASTERBART / UNZUCHT / EVIL INVADERS / TWILIGHT FORCE / THUNDERMOTHER / LUCIFER / PADDY AND THE RATS / ATTIC / ASENBLUT / OBSCURITY / MUTZ AND THE BLACKEYED BANDITZ / KAMBRIUM / GERNOTSHAGEN / STORM SEEKER / BURDEN OF GRIEF / THOMSEN&nbsp;</span></p>
<p>Das Rockharz-Ticket bekommt Ihr zu einem Preis von 134,80 Euro unter<span style="color: #008080;"> <a style="color: #008080;" href="https://shop.rockharz-festival.com/rockharz-festival-ticket-2022.html"><strong>TICKETS ROCKHARZ</strong></a></span>. Weitere Informationen und News findet Ihr direkt auf der offiziellen Website des <span style="color: #008080;"><a style="color: #008080;" href="https://www.rockharz-festival.com/"><strong>ROCKHARZ FESTIVALS</strong></a></span>.</p>
<p>Seid also unbedingt mit dabei, wenn es auch im kommenden Juli wieder heißen wird: ROCKT DEN HARZ !!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=TLu6Sj4UjsE" title="ROCKHARZ 2019   official Aftermovie Part 1" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/TLu6Sj4UjsE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/27-ausgabe-des-rockharz-festivals-06-07-09-07-2022">ROCKHARZ FESTIVAL &#8211; Nun aber! Endlich gibt es die 27. Ausgabe (06.07.-09.07.2022)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>METAL HAMMER PARADISE &#8211; Unser Nachbericht zum Festival-Paradies 2019</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dirk Jacobs]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2019 21:51:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Vom 08.11.2019 – 09.11.2019 wurde das Ferienparadies am Weißenhäuser Strand von den Metalheads übernommen. Das METAL HAMMER PARADISE&#160;war das Ziel.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Vom 08.11.2019 – 09.11.2019 wurde das Ferienparadies am Weißenhäuser Strand von den Metalheads übernommen. Das<span style="color: #993300;"><strong style="color: #993300;"><a style="color: #993300;" href="https://www.metal-hammer-paradise.de/"> M</a>ETAL HAMMER PARADISE&nbsp;</strong><span style="color: #808080;">w</span></span>ar das Ziel. In wohliger Atmosphäre unter Gleichgesinnten hieß es an diesem Wochenende &#8222;bang your head&#8220;. Ob nun Heavy Metal, Hardrock, Glam Metal, bis zu Thrashmetal oder aber Folk Metal &#8211; alles war vertreten. Wer ein Festival einmal anders erleben möchte, ist hier an der richtigen Stelle. Es gibt keinen Matsch, keinen Dreck, dafür aber buchbare Zimmer, Appartements oder Ferienhäuser. Somit ein Festival mit Komfort. Das Einzige, was an andere Festivals erinnert, ist das Bier und die gute Musik.</p>
<p><strong> VISIONS OF ATLANTIS</strong> hatten die Ehre das Festival auf der Baltic Ballroom Bühne zu eröffnen. Nach einer kurzen Begrüßung seitens des Veranstalters ging es um 17:00 Uhr schnell zur Sache. Mit gewohnter Energie fegten VISIONS OF ATLANTIS über die Bühne und sorgten mit toller Harmonie für Stimmung. Die Mischung aus Powermetal und Melodic Metal schien beim Publikum sichtlich gut anzukommen. Die Band gab als Opener des Festivals einfach alles und holte das Publikum von der ersten Minute an total ab. Auch hier werden die Schweizer mit Sicherheit den einen oder anderen Fan dazu gewonnen haben.</p>
<p>Als Nächstes ging es dann mit <strong>UNLEASHED</strong> weiter. Hier wurde dem Publikum deftig aufgetischt. Death &#8211; und Thrashmetal war nun Programm. Es flogen wild die Haare durch die Luft und der erste Moshpit entstand.</p>
<p>Ein Festival im Winter und dazu noch im Trockenen. Das schreit nach großer Metal Sause und so floss auch das Bier mittlerweile in großen Mengen. Zeit zum Erholen gab es jedoch nicht, denn auf der Hauptbühne im Zelt bereiteten sich <strong>GRAVE DIGGER</strong> auf ihren Gig vor. Dieser startete pünktlich um 19:15 Uhr. Noch war das Zelt ein wenig kühl, doch das änderten GRAVE DIGGER verdammt schnell. Sie waren die Dinos des Metals an diesem Abend. Sie brachten dem Publikum eine grandiose Show. So eröffnete der Tot persönlich das Set von GRAVE DIGGER. Danach kam die Band auf die Bühne und schmetterte dem Publikum des Metal Hammer Paradise gepflegten Heavy Metal entgegen. Sie ließen Niemanden ruhig stehen, man musste sich einfach bewegen. Schaute man sich die Gesichter der Metaller an, sah man wie sehr die Show von GRAVE DIGGER genossen wurde.</p>
<p>Auf dem Metal Hammer Paradise geht es Schlag auf Schlag und deswegen ging es im Baltic Ballroom auch gleich weiter mit <strong>KISSIN´ DYNAMITE</strong>. Sie starteten ihr Set mit „I´ve got the fire“ und die Stimmung im Saal brodelte. Hannes Braun sang die ersten Töne und das Publikum sang sofort textsicher mit. So war es auch kein Wunder, dass die Stimmung der Besucher beim zweiten Song bereits kochte. Zeit zum Durchatmen hatte man hier kaum. KISSIN´ DYNAMITE versorgten die Menge mit Ohrwürmern und guter Laune. Auch Hannes Braun konnte kaum glauben, wie sehr das Publikum abging. Und so wurden noch einige neue und alte Songs zum Besten gegeben, die beim Publikum super gut ankamen.</p>
<p>Schwitzend und nach Luft ringend, wurde es nun Zeit, für das leibliche Wohl zu sorgen. Ein Bummel an den diversen Food-Ständen und Restaurants blieb somit nicht aus. Von der Bratwurst bis hin zu italienischen Spezialitäten; hier konnte man für jeden Geldbeutel etwas finden. Die Restaurants hatten einiges zu bieten, aber auch die Nackensteak am Grillstand sahen verdammt gut aus. Meinen Zuschlag bekam dann die Bratwurst vor dem Zirkuszelt. Während dieser kleinen Auszeit zwischendurch, traf man immer wieder Bekannte oder machte neue Bekanntschaften und ergab sich die eine oder andere Diskussion über Bands, die bisher spielten. Die Atmosphäre in dieser Anlage wurde von Jedermann genossen. Aber nun noch schnell einmal die Seeluft einatmen und weiter ging es mit frischen Wind in den weiteren Abend.</p>
<p>Es folgen nun <strong>RAGE</strong>, die sehr spontan den Platz von PRIMAL FEAR einnahmen. An dieser Stelle: Gute und schnelle Genesung an Ralf Scheepers! Es zeigt nichts besser die Professionalität einer Band als ein spontaner Auftritt auf einem Festival. Ganze zwei Tage hatten RAGE Zeit sich auf ihren Auftritt vorzubereiten, und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. RAGE machen einfach Spaß, haben geile Songs am Start und sind immer wieder eine Bank. Ein Hammer Auftritt mit dem gewohnt guten Sound von RAGE. Nachdem RAGE ihren Slot erfolgreich mit viel Applaus absolviert hatten, folgte an diesem Freitagabend nur noch eine Band.</p>
<p><strong>STEEL PANTHER</strong> sollten den großen Abschluss des ersten Abends der Metal Hammer Paradise bilden. So ging es also schnell ins Zelt. In großer Erwartung stand das Publikum vor der Bühne. In der ersten Reihe sah man Leo Bandanas, Frauen in knappen Outfits, teilweise nur mit BH bekleidet und geschminkte Männer. Es ging los. STEEL PANTHER traten auf die Bühne und begannen zu spielen. Man hat ja schon einiges von STEEL PANTHER gesehen und erlebt, aber an diesem Abend übertrafen sie sich selbst. Ihre ersten drei Songs zogen sich so dermaßen in die Länge, dass diese schon alleine mehr als eine halbe Stunde ausmachten. Dieser Auftritt hatte leider niemandem im Publikum so recht Spaß gemacht und die Stimmung sackte rapide ab. Gut 2/3 der Besucher verließ das Zelt und man wandte sich doch eher anderen Aktivitäten zu. Somit endete dann auch für mich der Abend des ersten Festivaltages schneller als gedacht.</p>
<p>Weitere Bands, die an diesem Freitag spielten waren: <strong>ONKEL TOM ANGELRIPPER, SALTATIO MORTIS, MOTOROWL, KHEMMIS</strong> und <strong>SAVAGE MESSIAH</strong>.</p>
<p>Der nächste Tag: Am Samstag startete ich mit den <strong>SUPERNOVA PLASMAJETS.</strong> Sie hatten den Metal Hammer Paradise Bandcontest gewonnen und sich ihren Platz hier hart erkämpft. Erstaunlich viele Leute standen in der &#8222;Riff Alm&#8220;, um die Band zu bewundern. Man muss zugeben, sie haben zu recht den Platz bekommen. Sie brachten ihre Rockmusik mit unwahrscheinlich viel Power und Leidenschaft auf die Bühne und haben sicher nicht damit gerechnet, dass es so voll vor der Bühne werden würde. Überwältigt von dem Zuspruch des Publikums, gab die Band mit Sicherheit mehr als ihr Bestes. Nach den SUPERNOVA PLASMAJETS eilte ich schnell zur Zeltbühne.</p>
<p>Dort sollten <strong>GLORYHAMMER</strong> nun die Goblins vertreiben. Mit einer nicht ganz so ernst gemeinten, aber umso unterhaltsameren Show, sorgten GLORYHAMMER für Stimmung im Zelt. Eine gute Songauswahl und ich genoß &#8211; wie auch viele andere &#8211; diesen Auftritt.</p>
<p>Aus dem Weltall ging es für mich weiter in den Baltic Ballroom, wo als nächstes <strong>THE NEW ROSES</strong> auf die Bühne traten. Die Rosen haben den Ballroom förmlich zerlegt. Sie zeigten, was sie können und wofür sie brennen. Man merkt, dass bei dieser Band schlicht und ergreifend sehr viel Leidenschaft im Spiel ist.</p>
<p>Auch am heutigen Tage ging es von dem einen Slot zum nächsten &#8211; keine Verschnaufpause in Sicht. Zum Glück sind die Wege beim Metal Hammer Paradise nicht weit und zum Teil sind diese eben auch überdacht. Und das war gut so. Am Samstag meinte es der Wettergott nicht allzu gut mit uns und es regnete den ganzen lieben langen Tag. Die meisten Aktivitäten spielten sich also in den überdachten Teilen der Anlage ab. Und so führte der Weg zurück ins Zelt, um bei <strong>JBO</strong> einen Zwischenstop einzulegen und ein wenig &#8222;dem Blödsinn&#8220; zu verfallen. Auch die Band selbst nimmt sich nicht sehr ernst und so verbreiten sie Wahnsinn, Blödsinn und jede Menge Spaß. Nach einer großen Portion Spaß und jeder Menge &#8222;Pink&#8220; für die Augen, ging es wieder auf Erkundungstour. Abseits der Auftritte der Bands gab es ebenso viel zu sehen und zu erleben. Von Autogrammstunden, die alle sehr gut besucht waren, über diverse Workshops, bis hin zu den Freizeitangeboten der Ferienanlage, konnte alles genutzt werden. Es gab einen kleinen Markt, auf dem man die Möglichkeit hatte, Merchandise, Schmuck oder aber Bekleidung zu bekommen. Außerdem ist der Weg zum Strand auch nicht sehr weit.</p>
<p>Alles in allem ist das Metal Hammer Paradise ein &#8222;Rundum-Sorglos-Paket&#8220;. Trotz der Annehmlichkeiten und dem für ein Festival schon hoch angesetzten Luxus &#8211; bedingt durch buchbare Zimmer, Appartements und kleinen Ferienhäusern &#8211; ist das Festival-Feeling allgegenwärtig. Die Leute kommen mittlerweile jährlich immer wieder, da es eben ein großes Familientreffen geworden ist. Auch die Bands kommen immer gerne wieder. So waren beispielsweise auch in diesem Jahr einige &#8222;Wiederholungstäter&#8220; dabei. AMORPHIS, POWERWOLF und SALTATIO MORTIS sind dem Publikum des Metal Hammer Paradise sehr wohl bekannt und gern gesehene Gäste.</p>
<p><strong>AMORPHIS</strong> brachten am Samstagabend das große Zelt zum Glühen. Die Stimmung war perfekt &#8211; das Publikum liebt die sympatischen Finnen einfach. Derzeit sind AMORPHIS auf Tour mit ihrem aktuellen Album „Queen of Time“. Tomi Joutsen hat es einfach drauf. Seine Growls in Mixtur mit den Clean Vocals &#8211; einfach der Wahnsinn. Diese Band beeindruckt durch tolle Songs, liefert immer eine starke Performance ab und man kann die Skandinavier immer und immer wieder sehen.</p>
<p>Ich hätte zu gerne noch länger bei AMORPHIS verweileln können, doch in der &#8222;Riff Alm&#8220; sollten noch<strong> NINE EYES NATION</strong> spielen. Bei dieser Band hieß es Spaß haben und gepflegten Rock genießen. Die Wilhelmshavener ließen sich feiern und waren geflashed von der Atmosphäre und dem Publikum. Sie rockten, was das Zeug hergab.</p>
<p>Leider konnte ich auch hier nicht allzu lange bleiben, denn flugs ging es weiter auf der Hauptbühne mit <strong>POWERWOLF</strong>. Sie sollten nun das diesjährige Metal Hammer Paradise als Headliner zu einem glorreichen Ende führen. Wer die Wölfe kennt, weiß, dass sie immer alles auf der Bühne geben. So auch an diesem Abend. Es wurde eine Heavy Metal Messe gefeiert, die ihresgleichen suchte. Mit „Fire and Forgive“ eröffneten POWERWOLF ihre Show. Und schon stand das Zelt wieder einmal in Flammen. Das Publikum zelebrierte zusammen mit der Band diese Metal Messe, die großartig inszeniert war.&nbsp; Mitsingen war bei Songs wie „Killers with the cross“, „Deamons are a girls best friend“, „Stoßgebet“ und „Where the wild wolves have gone“ vorprogrammiert. Mit „We drink your blood“ entließen POWERWOLF die Besucher dann in die wohl verdiente Aftershow Party. Dort wurde noch weiter gefeiert und getrunken.</p>
<p>Weitere Bands des zweiten Festivaltages waren: <strong>BONDED, GRAND MAGUS, BURNING WITCHES, DUST BOLT, RIOT V, SACRED REICH, DESTRUCTION, MISTER MISERY, GRAILKNIGHTS</strong> und <strong>ERIK COHEN</strong>.</p>
<p>Auf dem Metal Hammer Paradise kann man nicht nur die Größen der Musikszene anschauen, man kann auch Perlen entdecken, da den jungen aufstrebenden Bands hier ebenfalls eine Plattform gegeben wird. Es ist für jeden Geschmack auf diesem Festival was dabei. Die gute Mischung der Musikgenres und die familiäre Atmosphäre machen das Metal Hammer Paradise so interessant für Jung und Alt. Auch im kommenden Jahr wird es das Metal Hammer Paradise in der dunklen Jahreszeit als Lichtblick daherkommen. Notiert schon einmal in Eurer Agenda das Wochenende 06./07.11.2020. Dann geht es wieder an den Weißenhäuser Strand &#8211; nicht zu Baden, sondern zum Bangen. Beeilt Euch mit dem Ticketkauf, denn auch für 2020 wird es wieder einen &#8222;Sold Out&#8220; geben.</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <span style="color: #993300;">Andrea Da Silva Nolasco</span></p>
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