POWERWOLF – Und so war die Wolfsnacht in der Hamburger Sporthalle (02.12.2022)

Endlich waren sie da, die „Wolfsnächte“. POWERWOLF touren derzeit zusammen mit WARKINGS und DRAGONFORCE, u.a. mit einem Auftritt in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg. 
 
Rechtzeitig machte ich mich auf den Weg, da ich die Parkplatzproblematik in Hamburg kenne und so war ich gut 45 Minuten vor dem Einlass an der Sporthalle. Was ich allerdings nicht bedacht hatte, war, dass es heute das einzige Powerwolf-Konzert im Norden sein würde und von daher Fans aus dem gesamten Norden anreisten und die meisten natürlich mit dem Auto. So fuhr ich verzweifelt durch die Gegend, auf der Suche nach einem Parkplatz. In etwa 2 km Entfernung fand ich dann endlich eine kleine Lücke, schulterte meine Sachen und machte mich schnellen Schrittes auf den Weg zum Konzertort. Unterwegs traf ich viele Leute mit Powerwolf T-Shirts, offenbar hatten wir das gleiche Ziel. Leider kam ich dann aber (Einlasszeit und all das noch hinzu) so spät an, dass ich die WARKINGS nicht mehr fotografieren konnte, schlimmer noch, ich bekam gerade noch den letzten Song mit. Das war irre schade, aber so viel konnte ich sagen: Die Band hatte das bereits anwesende Publikum ordentlich angeheizt. Die Stimmung war schon gleich zu Anfang fantastisch und es füllte sich mehr und mehr.
 
Nun aber zum zweiten Act des Abends: DRAGONFORCE. Spannend war schon der Bühnenaufbau. Rechts und links befanden sich zwei übergroße Spielhallenmaschinen, die im Laufe des Auftrittes als Podeste dienen sollten. Die Briten überzeugten mit sauberem Power-Metal und das Gitarrenduo Sam Totman und Herman Li begeisterten mit ihrer Performance, während Sänger Marc Hudson selbst in den höchsten Tönen noch klar blieb und man aus dem Staunen kaum heraus kam. Mit einer Setlist von etwa 45 Minuten spielten sie, nach meinem Geschmack viel zu kurz, dafür aber um so eindrucksvoller.
 
Setlist Dragonforce:
1. Highway to Oblivion / 2. Three Hammers / 3. Fury of the Storm / 4. The last Dragonborn / 5. My Heart will go on / 6. Cry Thunder / 7. Through the Fire and the Flames
 
Inzwischen war es wirklich voll – ich tippe auf fast ausverkauft. Genaues weiß ich jedoch nicht und hatte auch leider nicht die Möglichkeit, es in Erfahrung zu bringen.
 
Fotografieren konnten wir am heutigen Abend beim Headliner POWERWOLF die Songs Nummer 7-9. Da wir noch im Pressebereich verbleiben mussten, konnte ich die anfänglichen Songs leider nur gedämpft hinter verschlossenen Türen hören. Die gute, ausgelassene Stimmung innerhalb der Halle erreichte aber auch uns im Pressebereich. Ich habe Powerwolf in diesem Jahr schon mehrfach erleben dürfen, dennoch war dieser Abend etwas ganz Besonderes und ich hatte sogar ein kleines aufgeregtes Kribbeln in meinem Bauch.
 
Der Bühnenaufbau war – wie man es von Powerwolf halt kennt – unwahrscheinlich imposant. Im Hintergrund sah man eine riesengroße LED-Leinwand, die die einzelnen Songs passend thematisch untermalte. Powerwolf sind für mich persönlich der Inbegriff des heutigen Power-Metals. Attila Dorn – ein grandioser Sänger und Entertainer – führt das Hamburger Publikum mit viel Humor und zahlreichen Ritualen durch den heutigen Abend. Die Gebrüder Greywolf verwöhnen an Bass und Gitarren und etwas oberhalb tronend, orgelt der Tobias Schlegel. Die Taktstöcker schwingt wie immer Roel van Helden. Nach der langen Pandemie-Zwangspause, merkt man der Band deutlich an, mit welcher Freude und Begeisterung sie wieder auf der Bühne stehen. Selbst die auf das kleinste Detail einstudierte Choreografie wirkt absolut authentisch und auch die immer wiederkehrende Aufnahme in die Metal-Armee löst frenetischen Jubel beim Publikum aus. Bei der Nummer „When the wild wolves have gone“ erstrahlte die Halle im Licht der „Smartphone-Lampen“ und löste bei mir einen Gänsehaut-Moment aus. Eine gut gewählte Songauswahl an diesem Abend und eine Spielzeit von knapp zwei Stunden ließen einfach keine Wünsche offen. Danke POWERWOLF für diesen Abend und DANKE Hamburg-Konzerte, dass wir dabei sein konnten
 
Setlist Powerwolf: 
1. Faster than the Flames / 2. Incense & Iron / 3. Cardinal Sin / 4. Amen and Attack / 5. Dancing with the Dead / 6. Armata Strigoi / 7. Beast of Gevaudan / 8. Stoßgebet / 9. Demons are the Girls best Friend / 10. Fire and Forgive / 11. When the Wild Wolves have gone / 12. Sainted by the Storm / 13. Army of the Night / 14. Blood for Blood / 15. Let there be Night / Zugaben: 16. Sanctified with Dynamite / 17. We drink your Blood / 18. Werewolves of Armenia
 
PhotoCredits / Berichterstattung: Ariane Blumenau 
 
 
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