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	<title>Teufelsmauer Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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	<title>Teufelsmauer Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>Rockharz – Metal, Sonne &#038; Unwetter (03.07.-06.07.2024)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-metal-sonne-unwetter-03-07-06-07-2024</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2024 17:11:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das ROCKHARZ FESTIVAL ist nach nunmehr sage und schreibe 31 Jahren schon eine wahre Institution geworden, die jährlich tausende Menschen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-metal-sonne-unwetter-03-07-06-07-2024">Rockharz – Metal, Sonne &#038; Unwetter (03.07.-06.07.2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.rockharz-festival.com/"><strong>ROCKHARZ FESTIVAL</strong></a></span> ist nach nunmehr sage und schreibe 31 Jahren schon eine wahre Institution geworden, die jährlich tausende Menschen von nah und fern für eine Woche in den wunderschönen Harz zieht. Auch dieses Jahr sind wir vom NIC &#8211; Nordmensch In Concerts erneut dem Ruf der Teufelsmauer gefolgt, um für Euch vor Ort ein wenig unser Unwesen zu treiben und natürlich jede Menge Eindrücke zu sammeln. Zugegeben, vielleicht war auch ein kleines bisschen Eigennutz dabei, denn wer würde nicht gerne eine Woche mit Wahnsinnsstimmung, tollen Leuten und grandiosen Bands genießen wollen?</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29900" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Aber beginnen wir doch von vorne, nämlich dort wo wir alle starten müssen, bevor man in den richtigen Genuss des Festivals kommen kann: der Anreise, dem Campaufbau und eben allem, was so dazugehört, bevor man sich mit dem ersten, noch halbwegs kalten, Dosenbier in seinen Campingstuhl fallen lassen kann. Für uns begann das Rockharz selbstverständlich bereits am Dienstag, um wirklich die volle Bandbreite des Festivalgefühls genießen zu können. Unsere Festivalcrew traf sich an einem Parkplatz im Nachbarort, von welchem es dann als Kolonne weiter zur Zeltplatzeröffnung ging. Obwohl es offenbar zu kleineren Änderungen bei den Zufahrtswegen kam, wie etwa einer zusätzlichen Schlange wartender Autos, die in den „Hauptfluss“ mündete, verlief die Anreise für uns vergleichsweise angenehm. Unsere Kolonne wurde an allen Kreuzungen problemlos am Stück durchgelassen und auch allgemein beschränkte sich der Anfahrtsstau für uns auf entspannte zweieinhalb Stunden. Uns sind hier zwar auch andere Berichte zu Ohren gekommen, diese können wir aber von unserer Warte zumindest nicht bestätigen. Auf dem Zeltplatz angekommen, konnten wir in aller Ruhe unser verhältnismäßig großes Camp aufbauen. Durch die allseitige Kompromiss- und Hilfsbereitschaft unter den Nachbarn, war es uns möglich, mehrere große Zelte und ein Klappfix inklusive eines für 10 Mann ausreichendes Vorzelt zu errichten und immer noch genug Platz für den Wohnwagen und das Partyzelt der Nachbarn zu finden. Mit der Möglichkeit all dies direkt am eigenen Fahrzeug zu errichten, versprach das alles einen fast schon luxuriösen Aufenthalt. Auch wenn die Bändchenausgabe für unseren Redakteur, aufgrund einiger noch gesperrter Wege und wohl lückenhafter Informationen der Ordner auf dem Weg zum VIP Container, nicht ganz so entspannt lief wie für die anderen Campmitglieder, schaffte er es doch mit etwas Mühe bald wieder zu ihnen zu stoßen, nachdem sie sich ihren schicken roten Armschmuck für die kommende Woche (direkt und einfach zu finden am Eingang zum Infield) abgeholt hatten. Gemeinsam ging es dann pünktlich, bevor der erste Regenschauer eintraf, zum Camp zurück. Alles in allem liefen Anreise, Aufbau und der Verzehr der erste kalten Getränke für uns also relativ entspannt ab und legten so einen guten Grundstein für die kommenden Festivaltage.</p>
<p>Auf Regen muss auch wieder Sonne folgen und so gab es Mittwochmorgen direkt die erste geballte Ladung Sonne für uns, nachdem wir, wie sollte es anders sein, um Punkt 8.00 Uhr von dem altbekannten und verhassten „Guten Morgen Sonnenschein – Techno Remix“ aus unseren Zelten gelockt wurden. Doch wie sollte man diese gewonnenen frühen Morgenstunden nun sinnvoll nutzen? Manch einer entschied sich, diese sportlich zu verbringen und zum Beispiel die Teufelsmauer zu besteigen oder wieder andere tendierten eher zur spaßigen Variante am Bembelstand beim Dosenreiten im Wildweststil und dem „Bembel-Ärger-Dich-Nicht“ spielen oder etwa mit Karaokesingen am Stand von Camel. Man konnte sich aber natürlich auch dafür entscheiden, die Zeit entspannt im Pavillonschatten mit leckeren Getränken und guten Gesprächen zu verbringen. Für diese Möglichkeit entschieden wir uns und genossen einfach das Leben auf dem Festivalground, bevor es um kurz nach 16 Uhr mit <span style="color: #003366;"><strong>GUATALAX</strong></span> für uns zur ersten Band des Festivals ging.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29892" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wer die Jungs und ihre Liveshows kennt, kann sich vermutlich schon denken, wie die folgenden 35 Minuten abliefen: Eine Menge Maleranzüge, Pits, Crowdsurfer und natürlich Klorollen und -bürsten gepaart mit einer riesigen Menge Lebensfreude. Während das Infield im Klopapiergeddon unterging flogen einige Papierrollen und, da Luxus ja auch auf einem Festival nicht fehlen darf, gar eine Packung feuchtes Toilettenpapier auf die Bühne, die Sänger Martin dankbar zur Kenntnis nahm.&nbsp; Für uns folgte nach diesem Workout ein kurzer Abstecher ins Camp, um einen kleinen Happen zu essen, während die <strong><span style="color: #003366;">BROTHERS OF METAL</span></strong> die zweite Bühne stürmten. Wie bereits seit Jahren gab es natürlich wieder die Zwillingsbühne („Rock“ und „Dark“ Stage), die mit wirklich kurzen Pausen immer im Wechsel bespielt wurden, um so Überschneidungen völlig auszuschließen. Aufgrund der Anordnung der Campgrounds im dreiviertel-Kreis rund um das Infield , hielten sich auch diesmal die Fußwege zum Camp völlig im Rahmen und so konnten wir persönlich mit einem Weg von gerade einmal sechs Minuten zum „Campground H“&nbsp; &#8211; selbst mit unserem Essen &#8211; bereits für die nächste Band wieder am Start sein, wobei auch auf anderen Campgrounds wohl nur unwesentlich längere Wege nötig gewesen sein dürften. Während im folgenden <span style="color: #003366;"><strong>MAMMOTH WVH</strong></span> und <span style="color: #003366;"><strong>KÄRBHOLZ</strong></span> das Infield beschallten, nutzten wir die Zeit. uns einmal vom üppigen Angebot der Fress- und Händlermeile zu überzeugen. Und auch hier ließ sich das Festival keineswegs lumpen. Das für die Anzahl der Besucher doch sehr weitläufige Infield wartete mit allem auf, was das Herz begehrt. Vegetarische und vegane Essensstände, Asianudeln, Flammlachs, Käsedöner und selbstverständlich auch der seit gefühlt 100 Jahren am selben Ort ansässige Spanferkelstand, der zumindest für uns das beste Spanferkel bietet, dass wir je gegessen haben. Wobei unser diesjähriger Favorit tatsächlich der „Heiße Schafskäse“ war, der für rund 10€ ein etwa dönergroßes Fladenbrotstück bot. Dieses wurde mit grandios gewürztem Schafskäse und weiteren Füllungen nach Wahl, knoblauchgetränktem Krautsalat, Pfefferonen und natürlich Tomaten gefüllt.&nbsp; Das war eindeutig einmal was anderes und für Festivalverhältnisse im soliden preislichen Mittelfeld, so wie auch das sonstige Essen auf dem Infield. Apropos Preis: Die Antwort auf die wichtigste Frage wollen wir Euch natürlich auch nicht vorenthalten. Das Bier kostete auf 0,4l die gewohnten 4€ zzgl. Pfand, was heute leider schon fast eher die günstige Ausnahme darstellt.&nbsp; Aber auch auf der Händlermeile wurde ein jeder Metalhead glücklich. Von Trinkhörnern, Patches, Kutten und Kilts bei Halle15, über Korsagen bei Lucyfire oder Schallplatten bei den zwei (!) Napalm Records Ständen (um nur ein paar Beispiele aufzuführen), konnte wirklich so ziemlich jeder Wunsch erfüllt werden.</p>
<p>Aber da man natürlich nicht nur zum Shoppen auf dem Festival ist, begaben wir uns rechtzeitig für<span style="color: #003366;"><strong> CALLEJO</strong><strong>N</strong></span> wieder vor die Bühne, die nach ihrem Einstieg mit dem Backstreet Boys Klassiker ,Rock Your Body´; solide wie immer, das Infield zum Beben brachten. Natürlich durfte hier auch ihr Cover des Ärzte-Hits ,Schrei nach Liebe´ oder etwa die Teile 2 &amp; 3 der ,Porn From Spain´-Reihe nicht fehlen und man sorgte für entsprechend ausgelassene Stimmung in den kommenden 45 Minuten. Es folgten <span style="color: #003366;"><strong>OOMPH!</strong></span> auf der Nachbarbühne, die leider infolge ihres Sängerwechsels zum Unzucht-Frontmann „Der Schulz“ nicht alle Fans überzeugen konnten. Zwar war der Auftritt solide und „Der Schulz“ macht seinen Job wirklich super, aber am Ende mutet es leider doch eher wie ein „Unzucht covert OOMPH!“-Konzert an, was sich jedoch kaum vermeiden lässt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29893" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Danach folgte für viele Leute wohl der Secret Headliner des Festivals und eine wahre Legende der Metalszene erschien vor dem mittlerweile gefühlt komplett gefüllten Infield: <strong><span style="color: #003366;">BRUCE DICKINSON</span></strong> mit seinem <strong><span style="color: #003366;">MANDRAKE PROJECT</span></strong>. In rund achtzig Minuten führte der Iron Maiden-Sänger die Crowd durch einen Schnelldurchlauf seiner Soloalben der vergangenen Jahrzehnte. Zwar waren einige Fans enttäuscht, dass keine Maiden Songs gespielt wurden, dennoch war die Stimmung ausgelassen und die Musik riss die Massen zweifelsfrei mit. Und wann bekommt man Bruce schonmal aus einer solchen Nähe zu sehen? Auffallend war hier tatsächlich, dass im Vergleich zu vorherigen Festivalshows, wie etwa auf dem Graspop mehr Songs der aktuellen Scheibe „The Mandrake Project“ gespielt wurden, was uns persönlich von Herzen freut, da diese in unseren Augen wirklich gut gelungen ist und, ebenso wie die Show, auch genretechnisch einiges an Abwechslung bietet. So wurde etwa die erste Singleauskopplung ,Afterglow of Ragnarok´ zum Besten gegeben, ebenso wie der eher westernartig anmutende Track ,Rain on the Graves´. Nichtsdestotrotz kamen natürlich auch Klassiker, wie ,Chemical Wedding´ oder ,Tears of the Dragon´ keinesfalls zu kurz und führten zu inbrünstigen Chören der Anwesenden. Es gab wie üblich eine Fülle von Ansprachen des Sängers, der es sich auch nicht nehmen ließ, den einen oder anderen Witz einzubringen oder sich darüber auszulassen, dass man Jack Daniel´s besser nicht zu sich nehmen sollte, bevor es im Programm weiterging. Im Anschluss zeigte sich wieder einmal die Unmöglichkeit Festivals vollständig zu planen. Wie es leider immer öfter bei Festivals im Sommer ist, machte uns das Wetter einen Strich durch die ursprüngliche Planung für den weiteren Abend. Anstelle DIRKSCHNEIDER, AMORPHIS und KANONENFIEBER zu sehen, gingen wir aufgrund zunehmender Gerüchte über Sturmwarnungen zunächst zurück ins Camp. Nachdem wir kontrolliert hatten, dass auch alle Zelte ordentlich abgespannt sind, damit niemand von uns in der Nacht samt Zelt wegfliegt, konnten wir aber glücklicherweise auch noch im Camp die Musik vom Infield hören. Besonders Kanonenfieber haben uns mit ihren ohrenbetäubenden Kanonenschlägen beeindruckt und sicherlich den einen oder anderen Frühschläfer aus den Träumen gerissen.</p>
<p>Nach einem gemütlichen und diesmal nicht fremdgesteuerten Aufwachen am Donnerstagmorgen, fiel uns direkt wieder einmal die grandiose Organisation und Fürsorge auf dem Rockharz auf. Ab 12 Uhr fuhren Krankenwagen und ähnliche Fahrzeuge nahezu jeden Weg des Campgrounds ab, um per Lautsprecherdurchsage vor den mittlerweile feststehenden Windböen im Laufe des Tages zu warnen und die Gäste zum Abspannen der Zelte zu ermahnen. Gleichfalls fiel im Hinblick auf die Orga auf, dass die Dixi-Häuschen im Laufe des Festivals wirklich regelmäßig geleert wurden, teilweise sogar bis zu zwei Mal am Tag, was größtenteils in verhältnismäßig sauberen und benutzbaren Toiletten resultierte und was ein jeder Festivalbesucher gerne sieht. Um kurz nach 13 Uhr ging es dann für uns mit der ersten Band des Tages los und <span style="color: #003366;"><strong>HELDMASCHINE</strong> </span>übernahmen die Dark Stage. Zwar war die Zeit mit 40 Minuten recht knapp bemessen, aber sie nahmen sich dennoch Zeit für die eine oder andere Ansprache, wie etwa eine kleine Horrorgeschichte zum Song ,Karl Denke´, der von einer Rolle des Sängers Rene in einer gleichnamigen Verfilmung aus diesem Jahre inspiriert wurde. Reingeholt wurde diese Zeit dann auf eine sehr kreative, wenn auch unkonventionelle Art der Zugabe, wobei den Fans ein lediglich einmaliges Rufen nach der Zugabe aufgetragen, nach dem sie sich sowohl den Abgang als auch das Wiedererscheinen der Band auf der Bühne kurzum selbst vorstellen sollten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29895" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Während der laufenden Show der Heldmaschine, wurde in der Nähe des Autogrammstandes am linken Rand der Bühnen etwas aufgebaut, was wohl viele Fanherzen höherschlagen ließ: Der Beichtstuhl des Falk Maria Schlegel von niemand geringerem als <span style="color: #003366;"><strong>POWERWOLF</strong></span>, der bereits vorab im Programmheft des Rockharz Festivals angekündigt worden war. Hier wurde geworben, dass die Gläubigen ihre Metalsünden beichten könnten und dafür eine exklusive Promo-CD erhalten würden. Leider zeigte sich auch hier wieder die fehlende Planbarkeit des Wetters und die ursprüngliche Öffnung des Beichtstuhles wurde aufgrund des erwarteten Regenschauers und des anfälligen Holzes um mehrere Stunden nach hinten verlegt und das Gebilde vorsorglich in Plastik eingewickelt. Wie sich zeigte, eine glückliche Fügung der Metalgötter, denn schon kurz nach dem Start der nächsten Band brach der besagte Regen los und durchnässte uns bis auf die Knochen. Aufgrund des damit verbundenen Temperaturabsturzes beschlossen wir, uns dann statt der geplanten Show von <strong><span style="color: #003366;">THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS</span></strong> warme und trockene Klamotten zu besorgen und den Regen im Camp auszusitzen, bevor der Rest des Festivals aufgrund etwaiger gesundheitlicher Spätfolgen noch zum Problem werden könnte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29891 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachdem der Regen sich beruhigt hatte, ging es dann etwa drei Stunden später wieder aufs Infield um sich noch einen Teil der Show der grandiosen Band <span style="color: #003366;"><strong>RAGE</strong></span> anzuschauen und nebenbei auch den Sammlerfreuden auf dem Rockharz frönen zu können. Die Signing Session der gar nicht mehr so unbekannten Band <span style="color: #003366;"><strong>THE HALO EFFECT</strong></span> begann am altbekannten Stand von Metal1. Nun war Multitasking gefordert, als wir uns immer noch eher peripher mit einem Ohr und Auge der Bühne widmeten und uns zeitgleich in die ordentlich und zügig verlaufende Schlange am Stand einreihten. So erreichten wir in kürzester Zeit The Halo Effect, um einen kurzen Plausch zu halten und mitgebrachte Items oder die vor Ort ausliegenden Autogrammkarten signieren zu lassen.</p>
<p>Parallel dazu verlief dabei die mittlerweile schon fast unüberschaubar lange Schlange des bereits erwähnten Beichtstuhls, der kurz nach dem Beginn der <span style="color: #003366;"><strong>VARG</strong></span>-Show endlich seine Pforten öffnete. Nach vorherigem Weihrauchschwenken der beiden eigens aus den Reihen Powerwolfs mitgebrachten Nonnen wurden die wartenden Pilger endlich hereingelassen und die Erteilung des Segens konnte beginnen. Gesäumt von ebendiesen Nonnen wurde den Sündern am Einlass nach und nach der Ablauf erklärt und ein besonderes Powerwolf Festivalbändchen sowie die begehrte CD in die Hand gedrückt, bevor sie auf der Bank des Beichtstuhls kniend ihre Sünden gestehen durften. Hierfür erhielten sie trotz all der Untaten von einem immer strahlenden und zufriedenen Falk einen signierten Ablassbrief und durften sich gereinigt von ihren Sünden wieder auf zu neuen (Un)Taten begeben. Während die genauen Inhalte der Beichte natürlich der Geheimhaltung unterliegen, munkelt manch einer, dass dort solche Gräueltaten wie der Besuch einer Technoveranstaltung oder gar eines Helene Fischer Konzertes gebeichtet wurden. Powerwolf sei Dank gab es auch hierfür die Absolution!</p>
<p>Nach einem weiteren kurzen Aufenthalt im Camp ging es dann pünktlich zu <span style="color: #003366;"><strong>PAIN</strong> </span>wieder vor die Bühne. Auch wenn viele Leute immer wieder sagen, dass diese Band ihnen namentlich nichts sagt, so kennt doch ein jeder wohl ihren größten Hit ,Shut Your Mouth´, der selbstverständlich auch in der Setlist zu finden war. Und so folgten viele Besucher ihren Freunden, die ihnen eine großartige Show versprachen und keiner wurde hier enttäuscht. Wenn man nicht schon bereits von Peter Tägtgren (u.a. Hypocrisy und Ex-Lindemann) und dessen abgedrehtem Auftreten überzeugt wird, dann schaffen dies wohl spätestens die humoristischen Einspieler auf der Leinwand zwischen den Songs und nicht zuletzt die ausgelassene Stimmung der Songs. Besonders fiel dabei der Einspieler zum Song ,Call Me´ auf, der eigentlich ein Feature mit Sabaton-Sänger Joakim darstellt, der wie selbstverständlich und nicht weniger humoristisch für seinen Part als Videosequenz auf der Leinwand zu sehen war.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29899" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ähnlich gut war die Stimmung im Folgenden bei <strong><span style="color: #003366;">THE HALO EFFECT</span></strong> die mit feinstem schwedischen Melodeath zwar nicht ganz so ausgelassen, dafür aber technisch anspruchsvoll und berührend unterwegs waren und sich innerhalb von gerade einmal etwa zwei Jahren bereits eine solide Fanbase erspielt haben. Das komplette Kontrastprogramm dazu lieferte im Anschluss niemand geringeres als <span style="color: #003366;"><strong>HATEBREED</strong></span>, die der Crowd wie immer voll auf die Zwölf gaben. Aber auch ein gewisser Spaßfaktor kam nicht zu kurz, als etwa ein riesiger „Ball of Death“ ins Publikum flog oder mit einer Ansage wie „I was supposed to get married before this tour, but I found out she didn’t like slayer. No slayer, no marriage“ ein jeder auf dem Infield zumindest schmunzeln musste. Auch <strong><span style="color: #003366;">HAMMERFALL</span></strong> ließ sich während ihrer üblich energiegeladenen Show nicht davon abhalten den einen oder anderen Scherz einzubauen. So tönte es altbewährt „I say hammer, you say fall“ aus den Boxen, bevor auf ein „Combine those words … Wait, did you just say Fallhammer?“ schallendes Gelächter folgte. Unser persönlicher Abschluss des Abends folgte dann mit <span style="color: #003366;"><strong>KREATOR</strong></span> und einer grandiosen Show. 75 Minuten sind leider nicht genug, um eine komplette Reise durch die Diskografie dieser Urgesteine des deutschen Thrashmetals zu unternehmen, dennoch wurde in gröbsten Zügen ein kleiner Abriss ihrer Geschichte unternommen, die eigentlich für jeden Fan etwas bot. Zu guter Letzt wurde auch hier nochmals voll aufgedreht, um mit ,Violent Revolution´ und einem im Funkenregen endenden ,Pleasure to Kill´ nochmal alle Kraftreserven aus den Fans herauszukitzeln, die nahezu jedes einzelne Wort des Sängers Mille mitgrölten und ihn zeitweise gar übertönten. Nach einer Mischung aus Pyro, Gedränge und der Hitze des Tages ging es dann für viele Besucher, ebenso wie für uns, völlig durchschwitzt und vor der nunmehr einsetzenden nächtlichen Kälte fliehend ins Camp, während <span style="color: #003366;"><strong>DARTAGNAN</strong></span> und im Anschluss<strong><span style="color: #003366;"> DOMINIUM</span></strong> auf der Bühne davon unbeeindruckt weiter für Stimmung sorgten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29898 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der Freitag wartete wieder einmal mit einem heißen Einstieg in den Tag auf, sodass wir uns erstmal im Camp akklimatisierten und das Rahmenprogramm des Festivals weiter erforschten. So setzten wir uns in den Schatten beim Bembelstand und sahen den mutigen Bullenreitern zu, zu welchen auch niemand geringeres als Alea von Saltatio Mortis zählte. Dieser machte es sich danach sogar auf den Sonnenliegen des Standes gemütlich und hielt den einen oder anderen Plausch mit Fans. Um kurz nach 15 Uhr ging es für uns dann endlich aufs Infield, um<span style="color: #003366;"> <strong>VAN</strong> <strong>CANTO</strong></span> und ihre A cappella-Show auf der Bühne zu bestaunen. Die Show selbst und die Leistung der Künstler war genau so beeindruckend, wie man es erwarten würde. Doch leider zeigte sich hier eines der gängigsten Probleme dieses Jahres: der Sound. Bei einigen Bands war die Abstimmung der Instrumente missglückt, sodass direkt vor den Bühnen oft nur noch ein musikalischer Brei zu vernehmen war.&nbsp; Während dies bei anderen Bands oftmals zwar ärgerlich aber dennoch irgendwie in Ordnung war, war es bei einer Band wie Van Canto, bei welcher es nun einmal doch sehr auf den abgestimmten Sound ankommt, sehr bescheiden. Dementsprechend wollte der Funke zwar nicht so recht überspringen aber dessen ungeachtet wurde die Band gefeiert, welche sich trotz der technischen Schwierigkeiten sehr bemühten die Menge zu begeistern. Allerspätestens die Cover des Nightwish Klassikers ,Wishmaster´ und des Iron Maiden Dauerbrenners ,Fear oft he Dark´ holten dann auch den letzten Besucher ab, auch wenn sie nicht ganz so gut klangen, wie sie es gekonnt hätten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29906" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein besonderes Schmankerl für die Augen boten auch die, wie immer, grandiosen und schier endlos freundlichen, Grabenschlampen. Diese hatten den Freitag wohl zum Hawaiihemd-Mottotag erkoren und thematisch passend auch ihr übliches Wasser bei der Arbeit zeitweise gegen Capri-Sun eingetauscht. Nach der herben Soundenttäuschung bei Van Canto verließen wir zunächst unseren Platz vor den Bühnen und nahmen die nun folgenden Bands des Tages nur noch beiläufig wahr, während wir über das Infield streiften, eine Stippvisite am wie immer gut besuchten Biergarten machten oder uns abermals einen heißen Schafskäse „jagten“. In der Zwischenzeit kam es wohl aufgrund technischer Störungen auf der Bühne zu Verzögerungen von etwa 15 Minuten, wodurch sich der gesamte Zeitplan des Tages nach hinten verlagert, was aber nach einer kurzen Verwirrung schnell in die weitere Planung integriert wurde. Weniger planbar war aber, dass uns auf dem Weg zu unserer nächsten Band des Abends, <span style="color: #003366;"><strong>AMARANTHE</strong></span>, der Weg zunehmend erschwert wurde, da im Mutantenstadl ein Stream des Deutschlandspiels der EM stattfand und die fiebernde Meute den halben Weg zu den Bühnen blockierte. Nach dem erbitterten Kampf zur Stage folgte eine grandiose Show der schwedisch-dänischen Band, die mit einem breiten Grinsen im Gesicht jedes einzelnen Mitglieds einfach glücklich den Moment zu leben schien, bevor es für uns zur NANOWAR OF STEEL Signing Session ging. Der Stand war auf Grund der Lage selbst von der gegenüber gelegenen Bühne und trotz Menschenmenge in rund 5 Minuten zu erreichen. Während der Session bahnte sich auch schon ein weiterer Secret Headliner des Festivals an, als die meterhohe Gummiente der Band <span style="color: #003366;"><strong>ALESTORM</strong></span> auf der Bühne zum Leben erwachte und ihren starren Blick in die wartende Menge richtete, welche urplötzlich nur noch aus Menschen mit Piraten- oder Gummienten-Items zu bestehen schien. Auch hier bekam man genau was man erwartet hatte, im positivsten Sinne des Wortes: Spaß, Action, eine Menge Piratenthemen und fliegende, überdimensionierte Gummienten. Also eine rundum gelungene Show, die ab dem dritten Song gar von Patty Gurdi (Ex-Harpyie und Ex-Storm Seeker) unterstützt wurde. Spätestens ab dem fast obligatorischen Cover des Taio Cruz Songs ,Hangover´ konnten auch die größten Spaßbremsen sich nicht mehr zurückhalten und grölten gutgelaunt im Takt mit. Nach den eher lebensbejahenden Einlagen der Schotten bedurfte es für das Festival natürlich -wie üblich- eines Kontrastprogrammes, um die Menge wieder etwas zu beruhigen. So folgten direkt im Anschluss die Dark-Metaller von <span style="color: #003366;"><strong>DIMMU BORGIR</strong></span>, bevor nunmehr <span style="color: #003366;"><strong>NANOWAR OF STEEL</strong></span> als Abschluss des Abends nochmal die Partystimmung auspackten. Mit ihren ikonischen Ansagen, die größtenteils in gebrochenem Deutsch erfolgten, machten sie dabei fast noch mehr Stimmung als mit ihrer eigentlichen Musik. Sei es weil sie darüber scherzten sich von K.I.´s ihre Songs (aber keinesfalls von ChatGPT!) schreiben zu lassen, oder weil sie auf Grund eines gebrochenen Herzens Beziehungs- und Therapietipps von niemand geringerem als Varg Vikernes erhalten hätten, welcher ihnen empfohlen habe im Stile von ,Norwegian Reggaeton´ die „strahlenden“ norwegischen Sommer zu genießen. Neben dem humorvollen Programm strotzte natürlich auch die Setlist vor kultigen Klassikern, die jedem ein Lächeln ins Gesicht zauberten, wie etwa ,Der Fluch des Kapt’n Iglo´ oder ein Cover vom deutschen Klassiker ,Das Rote Pferd´, was aufgrund der italienischen Herkunft der Band und der entsprechenden Aussprache natürlich einen ganz besonderen Touch bekam und der Crowd auf dem Weg ins Camp ein entsprechendes Lächeln ins Gesicht zauberte.</p>
<p>Der letzte Festivaltag lieferte nochmal ein eher unliebsames „Best Of“ des bisherigen Festivals und bot mit einem stetigen Wechsel zwischen sengender Hitze und Regen Potential für Kreislaufprobleme, wie auch wir sie leider erleben mussten. Nachdem wir uns endlich aufs Infield gekämpft hatten, um die zweite Hälfte von <span style="color: #003366;"><strong>MYSTIC PROPHECY</strong></span> zu genießen, kam dann direkt um 15.30 Uhr die Hiobsbotschaft: Das Festivalprogramm wurde wegen einer heranziehenden Unwetterfront unterbrochen und das Infield musste geräumt werden. Also traten wir resigniert den Rückzug an. Im Camp angekommen wurden wir von den bereits bekannten Lautsprecherdurchsagen des Festivals empfangen, die zu einem Aufenthalt im Auto rieten und Hinweise darauf gaben, dass man mit einem Warnblinker freie Plätze für Besucher ohne eigenes Auto anzeigen könne. Auch hier fiel&nbsp; natürlich erneut die Organisation des Rockharz ins Auge, welche scheinbar für alle möglichen Situationen bestens gewappnet war und für fast alles eine Lösung parat zu haben schien. Nachdem der schlimmste Regen vorbei und die Gewitterfront tatsächlich nach einem einmaligen aufblitzen vorbeigezogen war, wurde das Infield ab 16.45 Uhr wieder geöffnet und das Festival mit <span style="color: #003366;"><strong>ORDEN OGAN</strong></span> etwa eine Stunde später fortgesetzt. Da unsere Highlights des Mittags leider dem erwarteten Unwetter zum Opfer gefallen waren, war unser nächster Programmpunkt <strong><span style="color: #003366;">SOILWORK</span></strong>. Auch hier bot sich wieder solider schwedischer Melodeath, der aber leider auch wieder zumindest in Teilen vom Tonmischer verunglimpft wurde und den Funken entsprechend nicht komplett überspringen ließ. Auf der zweiten Bühne schloss sich nunmehr <span style="color: #003366;"><strong>SCHANDMAUL</strong></span> an, die wie bereits vorher bekannt, in Ersatzbesetzung unterwegs waren. Nach seinem Kampf gegen ein Karzinom im Rachenraum ist die Stimme des Sängers Thomas leider nach wie vor beeinträchtigt, weshalb ihm das eigene Singen nicht möglich sei, wie ein Einspieler am Anfang der Show nochmals mitteilte. Das hinderte aber weder ihn daran sich hinter die Instrumente zu klemmen, noch die Fans sich die Seele aus dem Leib zu singen, um sein Fehlen zu kompensieren. Unterstützt wurden sie hierbei zudem von nicht nur einem, sondern gar gleich zwei Ersatzsängern. Hierbei handelte es sich um niemand geringeren als Till von apRon und Alea von Saltatio Mortis, die wie ein jahrelang eingespieltes Team die Bühne unter sich aufteilten. Trotz dessen es ein definitiv einmaliger Auftritt von Schandmaul war, muss man leider sagen, dass die Stimmfarbe beider Sänger nicht ganz so recht zur sonstigen Stimmung der Band passen wollten und so doch ein klein bisschen Feeling verloren ging. Dennoch holten Fans und Band wirklich alles raus, um eine gute Zeit zu haben.&nbsp; Sei es mit der von Till wegen der möglichen Nebenwirkungen der Originalvariante geforderten „Wall of Love“ oder mit „Crowdsurfern auf den Crowdsurfern“, die eine selten solide Performance ablieferten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29904" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />So aufgeheizt folgte nunmehr der offizielle Headliner des Festivals und die britischen Legenden von<span style="color: #003366;"><strong> JUDAS PRIEST</strong></span> vereinnahmten die Rock Stage für die nächsten 90 Minuten für sich. Der mittlerweile auch schon über 70-jährige Sänger Rob Halford lieferte eine Glanzleistung wie in seinen besten Zeiten ab und so bot sich den Fans eine wirklich grandiose Show, die viele der Anwesenden in frühere Zeiten zurückversetzte. Selbstverständlich kamen dabei die Klassiker, wie ,Breaking the Law´ oder ,Painkiller´ nicht zu kurz, aber auch die Songs der neueren Alben fanden großen Anklang beim Publikum, was heute ja leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Nach dieser eines Headliners mehr als würdigen Show folgte eine Ansprache des Veranstalters zum Festival, bei der Inklusion großgeschrieben wurde und gar ein Übersetzer für Gebärdensprache zugegen war sowie ein Crewfoto auf der Bühne.</p>
<p>Im Anschluss stellte das Rockharz erneut unter Beweis, wie widerläufig die aufeinanderfolgenden Bands bei ihnen sein können, als <span style="color: #003366;"><strong>HYPOCRISY</strong></span> die Bühne stürmte. Ganz im Gegensatz zu seinem anderen, ja schon ebenfalls aufgetretenen, Projekt PAIN bot Peter Tägtgren hier soliden Death Metal, der wohl einige der noch anwesenden Priest-Fans in die Flucht trieb. Die übrig gebliebenen Fans gaben dafür aber noch einmal alles und so erspähte man bei genauem Hinsehen springende Kinder-Hüpfpferde, die im Circle Pit „mitliefen“ oder headbangende Stoffenten in der ersten Reihe, die einfach nur von ausgelassener Stimmung zeugten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29903" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit <span style="color: #003366;"><strong>LORDI</strong></span> folgte auf der zweiten Bühne erneut eine Band mit einem gewissen Legendenstatus, die das Infield entsprechend voll bekam und mit ihrem ESC-Sieger-Hit ,Hard Rock Hallelujah´ noch das letzte bisschen Reststimme aus den Fans kitzelte. Auch die mittlerweile altbekannten Ansprachen des Sängers Mr. Lordi zum Unterschied zwischen „ja“ und „jaja“ und dem, was von beidem ihm lieber sei, ließen sie natürlich ebenso wenig missen, wie die auf Schockeffekte ausgelegten und aufwendig gestalteten Kostüme, welche man einmal gesehen haben sollte. Nach diesem extrem nervenaufreibenden Tag hatte das Festival mit <span style="color: #003366;"><strong>FAUN</strong></span> in weiser Voraussicht den idealen Abschluss gefunden, um den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen. Aufgrund der Kälte entschieden wir uns jedoch das Festival vorzeitig zu einem Ende zu bringen und machten uns bereits etwa bei der Hälfte des Sets auf den Rückweg ins zumindest halbwegs warme Zelt.</p>
<p>Alles muss einmal enden, auch wenn man es sich anders wünschen würde. Und so standen wir nach dieser anstrengenden Woche am Sonntag zwar einerseits erleichtert aus dem Zelt auf, um uns endlich wieder in Richtung des heimischen Bettes zu begeben, konnten aber andererseits auch nicht ganz fassen, dass es das schon wieder bis zum nächsten Jahr war. Nach einem entspannten Zusammenpacken und der obligatorischen Verabschiedungsrunde, ging es dann mit einem letzten wehleidigen Blick auf die Teufelsmauer und die mittlerweile leeren Bühnen auf den Weg in Richtung Heimat. Hierbei verlief die Abreise sogar noch angenehmer als unsere Anreise, da der Campground bereits seit dem Vorabend gefühlt zur Hälfte geleert war.</p>
<p>Das gerade dieses, schon bei der Abreise einsetzende, Vermissen nicht nur uns das Leben schwer gemacht hat, zeigt sich offensichtlich auch daran, dass die Tickets für die nächste Ausgabe des Festivals bereits nach kurzer Zeit vergriffen waren. In der ersten Woche nach Festivalende gab es einen priorisierten Zugang zum Ticketvorverkauf für Besitzer eines Tickets aus diesem Jahr und bereits wenige Stunden nach dem offenen Verkauf vermeldete das Rockharz den <strong>Sold Out</strong>. Nichtsdestotrotz wollen wir Euch natürlich die bisher für das kommende Jahr angekündigten Bands nicht vorenthalten, falls Ihr dennoch überlegt, Euch auf anderem Wege ein Ticket zuzulegen:<br />
<strong>ASENBLUT, ASP, COMBICHRIST, DARK TRANQUILLITY, DIE KASSIERER, GLORYHAMMER, HEAVEN SHALL BURN, J.B.O., Kupfergold, NON EST DEUS, OVERKILL, POWERWOLF, SODOM, VADER, VERSENGOLD und WARKINGS</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Fazit:</strong></span><br />
Für mich wie immer ein absolut geniales Festival. Das Lineup überzeugt, das Feeling passt und die Location ist einfach wunderschön. Es gibt viele Möglichkeiten sich auch außerhalb des Bandverkehrs zu beschäftigen und einfach voll in den Moment abzutauchen. Genau SO soll Festival sein! Und so kommen wir auch nächstes Jahr gerne wieder.</p>
<p>Negativ für uns waren dieses Jahr tatsächlich die immer mal wieder auftretenden Tonprobleme auf der Bühne sowie die daraus resultierenden Verzögerungen und die einfache Tatsache, dass große Festivals nun einmal leider immer zunehmend unangenehme Menschen anziehen. So fielen dieses Jahr vermehrt Leute mit übergriffigen Sprüchen, unvorsichtigem bis körperlich verletzendem und einfach unschönem Verhalten auf und offenbar ist auch kaum einer in der Lage die Körperspannung beim Crowdsurfen zu halten. So bescheiden das natürlich ist, ist das aber zumindest etwas, was man dem Festival selbst wohl kaum zum Vorwurf machen kann. Schließlich können wir den Fußballhype natürlich irgendwo nachvollziehen, aber auch hier fiel wieder auf, dass das Festival für einige Gäste nicht die Hauptsache war. Das war offen gestanden mehr als schade sowohl für die Bands als auch für die Fans. So standen teilweise während der Shows Leute mit Handys in der ersten Reihe, um durchgehend Spiele zu streamen und zu schauen, während sie kleineren Leuten die Sicht nahmen und auch der Band gegenüber einfach respektlos gegenüber waren, nur um nach der Hälfte des Sets zu merken „dass man die Band nicht fühlt“ und dann (weiter aufs Handy stierend) zu gehen. Positiv hierbei fiel dabei aber ins Gewicht, dass das Festival selbst das Public Viewing (anders als andere Festivals) nicht auf Screens an der Hauptbühne betrieben hat und so eine klare Trennung zwischen Musik und Fußball schaffte, sodass die Bands zumindest in der Theorie nicht gestört wurden.</p>
<p>Ein weiteres, dafür sehr positiv ins Auge fallendes, Merkmal des Festivals ist auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Projekten, wie etwa „Kultur für alle“ oder das altbekannte „Glück in Dosen“, bei dem durch Pfanddosen und -flaschen eingenommenes Geld für gute Zwecke verwendet wird. Auch wieder mit dabei war in diesem Jahr ein 2022 gegründetes Projekt des in Ballenstedt gelegenen Gymnasiums namens „Rock`n`Recycle“. Vor Ort war dieses mit zwanzig freiwilligen Helfern aus den Reihen des Gymnasiums, von denen es sich bei sage und schreibe acht von ihnen sogar bereits um ehemalige Schüler handelte, die dennoch weiter Teil dieses Projekts sein wollten. Hierbei wurden verschiedene Campingutensilien, wie Stühle, Pavillons, Isomatten oder auch noch haltbare Lebensmittel gesammelt, auf ihre Verwendbarkeit überprüft und guten Zwecken zugeführt. Zu den unterstützenden Instituten zählen etwa die Volkssolidarität Aschersleben, die Bahnhofsmission Halberstadt oder das Tierheim Quedlinburg, wobei neben den Materialien mittlerweile auch die Einnahmen von Glück in Dosen dem Projekt zur Verfügung stehen und so gleichfalls an eben diese Zwecke weitergeleitet werden können. Einerseits wird so natürlich die Nachhaltigkeit eines Festivals gefördert und unnötiger Müll vermieden und andererseits landen die noch verwendbaren Mittel genau da, wo sie benötigt werden. Wie wir finden, ein absolut unterstützenswertes Projekt, das in Zukunft hoffentlich noch reger von den Besuchern genutzt wird!</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:<span style="color: #003366;"> Etienne Kulik</span></strong></p>
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		<title>ROCKHARZ &#8211; Zurück zur Teufelsmauer (06.-09. Juli 2022)</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2022 21:00:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Endlich, ja endlich ist es wieder soweit. Corona hat nach dem brutalen Angriffskrieg der Russen auf die Ukraine in den</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Endlich, ja endlich ist es wieder soweit. Corona hat nach dem brutalen Angriffskrieg der Russen auf die Ukraine in den Medien nur noch eine Nebenrolle, obwohl schon wieder mächtig vor dem kommenden Herbst gewarnt wird, und das, auf was alle gewartet haben, nämlich die Open Airs, können endlich wieder losgehen. Nach dem Silberjubiläum in 2018 gibt es dieses Jahr, nach 2 Jahren Pause in 2020 und 2021, das 27. <a href="https://www.rockharz-festival.com/"><span style="color: #003366;"><strong>ROCKHARZ OPEN AIR</strong></span></a>. Stolz verkünden die Veranstalter am 30. April 2022 „sold out“. Damit geht das Konzept zum wiederholten Male voll auf, was nicht nur den tollen Bands mit diesmal Größen wie Running Wild, Eisbrecher, Powerwolf als auch der 40-Jahre-Jubiläumsshow von Grave Digger geschuldet ist. Ganz offensichtlich erfreut die Fans auch die genretechnische Vielfalt und die sehr familiäre Atmosphäre des Rockharz Festivals. Bereits in 2017 diente die Startbahn des Flugplatzes als erweiterte Camping-Area. Seit 2019 wurde mit dem gegenüber liegendem Parkplatz für die Tagesgäste zusätzlicher Platz geschaffen. Aus der Vogelperspektive erblickt man das weite Festivalgelände, die geschichtsträchtige Teufelsmauer und den malerischen Ort Quedlinburg.</p>
<p>Beim Rockharz gibt es mit der linken Dark Stage und der rechten Rock Stage zwei gleichwertige Bühnen, die hintereinander bespielt werden, so dass man keine Band verpasst. Ich bin zum sechsten Mal dabei und, bis auf unsäglichen Dauerregen, den das Megafestival im nördlichen Deutschland ja so häufig prägt, habe ich im Harz nun klimatisch alles erlebt, was die Tage im beginnenden Juli so mitbringen können. Im Jahr 2015 löste eine Sturmgefahr eine notwendige Sicherung der beiden Stages mit kräftigen Stahlseilen aus. Trotz kräftigem Wind und kühlen Temperaturen kam es letztlich nicht zu dem befürchteten Orkan. Im Folgejahr herrschten dann eher warme Temperaturen vor, wobei die Abende jedoch durch empfindliche Kälte geprägt waren. Das Festival in 2017 war, mit Ausnahme eines ganz kurzen aber heftigen Regengusses, ich glaube es war am Freitag beim Auftritt von Unzucht, knochentrocken und richtig warm. 2018 gab es eine Hitzeschlacht und auch 2019 war insgesamt sehr warm und trocken. Dieses Jahr war sehr wechselnd mit 22 – 25° Grad, Sonne und Staub am Mittwoch, einem kurzen aber kräftigen Regenguss am Donnerstag und Freitag und Samstag blieb es trocken bei frischem Wind.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Tag 1 &#8211;&nbsp; Mittwoch, der 06.07.2022&nbsp;</span></strong></p>
<p>Wie bereits im letzten Jahr praktiziert, fliege ich auch dieses Jahr bereits am Mittwoch ein und übernachte in einem netten Hotel im nahen Nachterstedt. Mit dem Einchecken im Hotel, einer kurzen Verschnaufpause nach der langen Anfahrt aus dem Münsterland und einer sehr kurzen Wartezeit am Pressestand bin ich so gegen 15:30 Uhr auf dem Gelände und nach einem kurzen &#8222;Hallo&#8220; mit den üblichen Pressekollegen geht es dann direkt zur Rock Stage.&nbsp;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-21665" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?resize=233%2C233&#038;ssl=1" alt="" width="233" height="233" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" />Nach zwei Jahren Abstinenz macht den Anfang heute<strong> MUTZ</strong> (Moritz Hempel), der zum Rockharz, wie kein zweiter gehört. So sieht man den eigentlichen Singer / Songwriter doch immer mal für ein paar Minuten auf den Bühnen des Festivals rumwerkeln oder um einfach mit den Fans aus den ersten Reihen ein paar Gags machen. So macht es Sinn, dass er direkt am Mittwoch loslegt und sich dann weiter auf seinen eigentlich Job konzentrieren kann. Eigentlich spielt er bei den hardgroovenden Drone, ala Machinehead, aus Celle (Rockharz 2018). Er ist aber auch in eigenen Sachen unterwegs. Nachdem die niedersächsische Rockband The Blackeyed Banditz auf den Singer und Songwriter MUTZ traf, war man sich schnell einig, gemeinsame Sache zu machen. Zunächst unterstützte sie ihn nur bei seinen Auftritten, doch dann funktionierte die Zusammenarbeit so gut, dass daraus schon bald das erste gemeinsame Album entstand. Modernes Songwriting mit einer extremen stimmlichen Bandbreite trifft hier auf Retro-Rock mit eingängigen Riffs und flirrender Hammond-Orgel. Die gekonnte Fusion aus britischen und US-Einflüssen ergibt eine dynamische Bandbreite von tiefen eindringlichen bis hin zu härteren Rockphrasen &#8211; stets mit dem obersten Ziel, ein mitreißendes Live-Erlebnis zu erzeugen.</p>
<p class="western">Mit vollem Gedröhne geht es auf der Dark Stage weiter. Post Hardcore und Post Metal kommt von den norwegischen <strong>SIBIIR</strong> mit bislang zwei Alben im Background. Auf Wikipedia schimpft sich die Stilrichtung Blackened Hardcore. Ob es wohl noch viel brutaler bzw. härter zur Sache gehen kann? Definitiv keine Geräusche für meine Ohren.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21688" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Twilight-Force01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_TWI5208_101224-_TWI520806.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C173&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="173" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Twilight-Force01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_TWI5208_101224-_TWI520806.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C173&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Twilight-Force01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_TWI5208_101224-_TWI520806.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C443&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Twilight-Force01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_TWI5208_101224-_TWI520806.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit <strong>TWILIGHT FORCE</strong> geht es nun zum ersten Mal so richtig melodisch, hymnisch und mit fetten Keyboards zur Sache. Sie gründeten sich 2011 und stammen aus Schweden und zwar aus Falun. Klingelt es bei Falun? Genau, das ist die Location, wo Sabaton ihr eigenes Festival abziehen. Mittlerweise haben die Dragonfans drei Alben auf dem Markt und konnten sich eine beachtliche Fan-Schar erspielen. Ihr frischer Metal sorgt erstmalig für ein proppevolles Infield. Wer den Powermetal von Freedom Call, Sonata Arctica oder Rhapsody mag, der kommt hier voll auf seine Kosten. Konträr zu den bekannten Sagen werden hier keine Drachen von heroischen Rittern bekämpft sondern mit ihnen gegen das Böse gefightet. Reckt die Fäuste, zückt die Schwerter und schwengt die Flaggen für die glorreichen &#8222;Knights Of Twilight`s Might&#8220;.</p>
<p class="western">Fetten Thrash gibt es nun von <strong>EVIL INVADERS</strong> aus Belgien. Die alten Raven, Exciter und Annihilator, also der ursprüngliche, speedlastige Thrash der San Francisco Bay Area sind die Wurzeln des Quartetts mit Johannes &#8222;Joe&#8220; Van Audenhove aka Jöe Anus am Gesang / Gitarre. Die Belgier pushen den alten Style mit bemerkenswerter Spielfreunde, buntem Outfit und einem knalligen Backdrop richtig auf. Man beobachtet die ersten Crowdsurfer und endlich geht in den ersten Reihen das Gebange los.</p>
<p class="western">Nach der Absage von SUICIDAL TENDENCIES in Ende Mai sind nun die Hardcore-Punker <strong>AGNOSTIC FRONT</strong> neu im Billing. Seit Gründung in 1982 ist Gitarrist Vinnie Stigma dabei und auch Shouter Roger Miret brüllt, nach überstandener Krebserkrankung, wieder nach Pain und Terror. Die hämmernden Grooves und Aufforderungen von Roger zu Circle Pits bringen weiter mächtig Bewegung aufs Feld und es staubt ordentlich.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21666 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/grave-digger01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_GRA6116_102132-_GRA611606.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/grave-digger01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_GRA6116_102132-_GRA611606.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/grave-digger01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_GRA6116_102132-_GRA611606.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/grave-digger01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_GRA6116_102132-_GRA611606.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Kommen wir nun zum ersten, ich will mal sagen, vorgezogenen Headliner. <strong>GRAVE DIGGER</strong> aus Gladbeck gibt es bereits seit 1980 und sie spielen heute ihre 40-Jahre-Jubiläums-Show, obwohl ihnen dafür heute nur 40 Minuten, wenn auch nahe der Primetime, zugestanden werden. Sie gelten zusammen mit Accept, Helloween oder Running Wild, um nur einige zu nennen, als Teil der deutschen Metalspitze im True Metal, Heavy Metal oder Power Metal. Am Mikro Chris Boltendahl und am Langhals Flitzefinger Axel Ritt, der wie kein Zweiter den Typus des klassischen Heavy Metal Gitarristen charakterisiert. Haare bis zum Arsch, knallenge Hosen und sich riffend und bangend durch das Set schraubend, welches immer klassisch daher kommt. Am Bass Jens Becker (ex-Running Wild), am Schlagzeug als auch teilweise am Keyboard sehen wir Marcus Kniep&nbsp; und auch der Reaper ist wieder mit von der Partie. Während des weiteren Sets wird das Drumset vom Clan, der gut und gerne aus bestimmt 20 Dudelsäcken und 3 Trommlern besteht, komplett integriert. Bei greller Sonne und schon ordentlich Staub in der Luft rocken die Gladbecker ab und wer Granaten wie „Excalibur“, „The Clans Will Rise Again“ oder „Heavy Metal Breakdown“ bislang nicht kannte, weiß nun Bescheid. Als Übersong vom Album &#8222;Tunes Of War&#8220; darf natürlich &#8222;Rebellion (The Clans Are Marching)&#8220; auch nicht fehlen.</p>
<p class="western">Wenn ich <strong>BEAST IN BLACK</strong> höre, ich habe dafür gute Gründe, sträuben sich bei mir an sich alle Nackenhaare. Einerseits liegt das daran, dass Kasperi Heikinnen für die Band meine geliebten U.D.O. verlassen hat und die zeitweise ohne zweiten Gitarristen da standen. Anderseits kann ich mit dem schmalzigen, poplastigen Power Metal, man stuft sich selbst sogar im klassischen Heavy Metal / Powermetal ein, nur ganz wenig anfangen. Die heutige Show belehrte mich allerdings eines Besseren. Mate, Kasperi und Anton posen auf Teufel komm raus, haben mächtig Spass und liefern eine ganz tolle Metalshow ab. Sänger Yannis Papadopoulos brilliert sich durch die Setlist, wie kein Zweiter, spielt mit dem Publikum, hüpft von hier nach dort und schmettert der gleißenden Sonne mit „Blind and Frozen“, „Beast in Black“ und „Die by the Blade“ einen Metalknaller nach dem anderen vor den Latz. Von Pop und Schmalz keine Spur mehr. Live und Open Air ist halt völlig anders als aus der Konserve oder im engen Saal bzw. auf der kleinen Bühne.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21675 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kataklysm01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_KAT7147_103163-_KAT714706.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kataklysm01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_KAT7147_103163-_KAT714706.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kataklysm01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_KAT7147_103163-_KAT714706.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kataklysm01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_KAT7147_103163-_KAT714706.-Juli-2022.jpeg?w=999&amp;ssl=1 999w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach dem rockigen Stoff der Gladbecker und dem fetzigen Powermetal von BIB ist mit den Kanadiern von <strong>KATAKLYSM</strong> nun eine fette Death Metal Party auf der Rock Stage angesagt. Harte brutale, aber durchdachte Soundarrangements und schnelle Drumparts lassen die Stage erzittern. Und vor der Stage? Bangen, der nächste Circle-Pit und weitere Crowdsurfer, zum Leidwesen der Grabenschlampen allerdings noch ausschließlich männliche und teils sehr schwergewichtige Akrobaten.</p>
<p class="western">Hart und brutal und nun wieder supermelodisch mit teils opernhaftem Gesang. Viel krasser kann man den auf den Bühnen dargebotenen Stil wohl kaum wechseln. Nach dem Ausstieg bei Nightwish machte die ausgebildete Opern- und Ausnahmesängerin <strong>TARJA</strong> Turunen seit 2005 alleine weiter. Ich bleibe dabei, ohne Tarja hätten Nightwish niemals diesen Erfolg verbuchen können und sie bleibt bis heute, die beste Sängerin der Finnen. Stilistisch bleibt sie im Symphonic Rock / Symphonic Metal. Auch die heutige Show hat deutlich klassische Momente und Tarja brilliert stimmlich und natürlich in ihrem wallenden Outfit. „Demons in You“, „Falling Awake“, „Tears in Rain“ und „Goodbye Stranger“ sind Songs von Tarja. Mit „Nemo“ und „Over the Hills and far away“ schlägt sie die Brücke zu Nightwish aber eigentlich ist zuletzt genanntes ein traditionelles Volkslied aus Großbritannien, dessen Ursprünge gar nicht gesichert sind.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21668" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/sepultura01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_SEP8383_104395-_SEP838306.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/sepultura01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_SEP8383_104395-_SEP838306.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/sepultura01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_SEP8383_104395-_SEP838306.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/sepultura01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_SEP8383_104395-_SEP838306.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die rechte Stage bleibt heute den harten Nackenbrechern vorbehalten. Mit dem Groove Metal der brasilianischen <strong>SEPULTURA</strong> (portugiesisch Grab) und Fronter / Shouter Derrick Green konnte ich infolge des brutalen, thrashlastigen und abgehackten Sounds nie wirklich was anfangen. Unglaubliche 15 Scheiben hat das 1984 gegründete Quartett bereits auf Lager und damit eine Menge Auswahl für zahlreiche Circle Pits und schüttelnde Mähnen im Rund.</p>
<p class="western">Pünktlich nach Mitternacht, passender geht es wohl kaum, geben sich die Mittelalterrocker von<strong> IN EXTREMO</strong> danach ein Stelldichein auf der linken Dark Stage. Mit einer Spieldauer von 70 Minuten werden ihnen und den vorherigen Sepultura dabei heute die längsten Runs gegönnt. Die Bühne bleibt vielfach in rot, rosa und ab und zu mal in Blautönen und wie gewohnt gibt es bereits zum Start ordentlich Feuer. Und auch bei den anderen Songs, ich führe mal auf, „Troja“, Feuertaufe“, „Vollmond“, „Kompass zur Sonne“, „Unsichtbar“, „Liam“, „Quid pro Quo“, natürlich „Lieb Vaterland, magst ruhig sein“ und bei „Rasend Herz“, „Spielmann“ und natürlich „Sängerkrieg“ wird nicht an Feuerstößen gespart. Das alles wird vom Publikum textsicher mitgegrölt, Verzeihung, natürlich gesungen und frenetisch beklatscht und bejubelt. Die zahlreich auf der Bühne vertretenen Berliner um &#8222;Das Letzte Einhorn&#8220;, sprich Sänger und Multiinstrumentalist Michael Robert Rein, machen schon ordentlich Zinnober. Musikalisch wird mich diese Mucke nie gewinnen, allerdings ist die Combo live richtig gut aufgestellt und kann wieder mal voll überzeugen.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Tag 2 &#8211; Donnerstag, der 07.07.2022</span></strong></p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21678 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich kenne Dominik Stotzem noch als Basser von der Coverband Purple Rising, ehe er dann bei <strong>ENEMY INSIDE</strong> einstieg, die 2017 von der deutsch-italienischen Sängerin Nastassja Giulia und dem Gitarristen Evan K (u. a. Mystic Prophecy) gegründet wurde. Dark Rock, Symphonic Metal und New Metal dürften wohl die Richtung des multikulturellen Fünfers am besten umschreiben. Wieder eröffnet die Dark Stage und uns erwartet eine quirlige Combo in futuristischem, weißen Dress mit blauen Kontaktlinsen. Einzig Rhythmusgeber Dominik am Bass verlässt sich auf sein natürliches Augenlicht und bangt ordentlich bei seinen Parts. Er gibt ganz klar den Chef und dirigiert seine noch junge Truppe ordentlich durch die Setlist.</p>
<p class="western">Deutschen Pagan gibt es von <strong>GERNOTSHAGEN</strong>, die seit 1999 exakt vier Alben ihr Eigen nennen. „Ode Naturae“ ist von 2020 der aktuelle Longplayer. Als Backdrop ein Hirsch ala Jägermeister und Shouter Daniel „Askan“ Möller erinnert mich in seiner Kriegsbemalung doch ordentlich an Philipp „Freki“ Seiler von Varg. Bevor wir als Knipser jedoch die archaischen Protagonisten ablichten können, müssen wir uns erstmal hinter den Boxen in Sicherheit bringen. Es regnet, nein es gießt, nein es schüttet und zwar wie aus Kübeln und zwar direkt zum ersten Song. Wir haben keine Chance und rasen direkt zum VIP zurück, um uns irgendwie und vor allen Dingen die Kameras vor dem Unwetter zu schützen. Bereits zum dritten Song hat der Wettergott jedoch ein Einsehen und lässt es nur noch tröpfeln. Der Tag bleibt witterungstechnisch unsicher, auch wenn es nur noch maximal zu kurzen Feuchtzonen kommt.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21676 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/asenblut01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_ASE9773_106388-_ASE977307.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/asenblut01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_ASE9773_106388-_ASE977307.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/asenblut01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_ASE9773_106388-_ASE977307.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/asenblut01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_ASE9773_106388-_ASE977307.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Im Melodic Death / Pagan Metal sind <strong>ASENBLUT</strong> aus Göttingen mit Tim &#8222;Tetzel&#8220; Schmidt unterwegs, die schon einige Male auf dem Festival dabei waren und für schwingende Mähnen, hoch gerissene Hörner voll mit Met oder Bier und fettes Gestampfe auf dem Flugplatz sorgen. Die vierte Ausgabe, wahlweise auf CD oder Vinyl von AFM nennt sich „Die Wilde Jagd“ und ist voll mit jeder Menge Wikingerklischees, mit der man das Infield eines jeden Festivals zum Beben bringt.</p>
<p class="western">Mit <strong>HAMMER KING</strong>, gegründet in 2015, ist heuer eine ganze junge Band am Start. Allerdings ist in dieser Combo eine Menge Erfahrung vereint. Ich zitiere hier mal ihr Label Napalm Records: „Der Einfluss der Heavy Metal-Feudalisten HAMMER KING auf die Geschichte des Metal hat gerade erst begonnen. Handverlesen von Ihrer Majestät selbst besteht die Band aus dem ehemaligen ROSS THE BOSS-Sänger Titan Fox und dem ex-SALTATIO MORTIS-Drummer Dolph A. Macallan sowie Gladius Thundersword am Bass und Klevelands zeitlosestem Lead-Gitarristen: Gino Wilde. Hier bekommt man traditionellen Power Metal in seiner pursten Form! Und das fetzt, macht richtig Laune und sorgt allweil für Partystimmung.</p>
<p class="western">Mit melodischem Death Metal wird es bei den schwedischen <strong>SCAR SYMMETRY</strong> wieder rasend schnell. Sie veröffentlichen bislang sechs Longplayer und sind beim Label Nuclear Blast unter Vertrag. Roberth Karlsson ist für die harschen Vocals / Growls und Lars Palmqvist für den cleanen Gesang verantwortlich.</p>
<p class="western">Unzucht sollten eigentlich auf der Rock Stage spielen. Eigentlich. Die Gerüchteküche wabbert schon einige Stunden vorher und nach und nach wird klar, dass der Schlagzeuger dem Virus erlegen ist und definitiv das Set von Unzucht heute ausfällt. Es soll der einzige Corona bedingte Ausfall des gesamten Festivals sein. Daniel ruft seine alten Kollegen an und bereitet kurzerhand ein akustisches Set mit <strong>Der Schulz &amp; Band</strong> vor. Die drei machen es sich auf der Bühne sitzend gemütlich und mit Akustikgitarre und Sitztrommel gibt es Rock, Western, Country und Nachdenkliches.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21677 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/dark-funeral01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_DAR0532_107139-_DAR053207.-Juli-2022.jpeg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/dark-funeral01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_DAR0532_107139-_DAR053207.-Juli-2022.jpeg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/dark-funeral01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_DAR0532_107139-_DAR053207.-Juli-2022.jpeg?w=666&amp;ssl=1 666w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Eigentlich dunkel und düster und entsprechend plakativ im Face, heuer aber noch im Sonnenlicht, präsentieren <strong>DARK FUNERAL</strong> ihren Black Metal auf der Stage. Ich fotografiere die Schweden heute zum allersten Mal. Neben Marduk zählen sie zu Schwedens wichtigster und einflussreichster Black-Metal-Band. Musikalisches Hauptmerkmal ist das durchgängig sehr hohe <span style="color: #333333;">Tempo</span> der Lieder. Dark Funeral verzichtet auf Keyboards. Die Musik wird oft als monoton bezeichnet; Gitarrist und Gründungsmitglied Lord Ahriman hält dagegen, dass „der Teufel bei uns im Detail“ stecke und er die „extreme Aggression äußerst melodisch“ verpacke, wodurch sich beide Elemente verstärkten. Mit dem 2022-Output „We are the Apocalypse“ dürfte alles gesagt sein.</p>
<p class="western">Mit typischem Deutschrock aus Bitterfeld in Sachsen geht es nun weiter.<strong> GOITZSCHE FRONT</strong> nennt sich der Vierer, der seit 2009 auf den Brettern steht und schon vier Alben sein eigen nennt. &#8222;Deines Glückes Schmied&#8220; ist vom Februar diesen Jahres und der korpulente Shouter Pascal &#8222;Bocki&#8220; Bock mit Glatze und voll tätowierten Armen haut die bekannten Phrasen in das Mikro. Deutschrock halt, wie er von hundert anderen Bands auch gezockt wird. Aus dieser Menge heraus zu ragen ist schwer. Die sächsische Front schafft es allerdings das Infield zu begeistern und in eine abrockende Menge zu verwandeln. Man ist halt wohnungstechnisch nicht ganz so weit vom Harz entfernt und dieser gab sich von immer schon sehr patriotisch, will sagen Deutsche Bands und insbesondere aus dem ehemaligen Osten hatten hier schon immer ein ganz leichtes Spiel.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21679" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thundermother01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_THU0919_107525-_THU091907.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thundermother01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_THU0919_107525-_THU091907.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thundermother01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_THU0919_107525-_THU091907.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thundermother01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_THU0919_107525-_THU091907.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die schwedischen <strong>THUNDERMOTHER</strong> sind aktuell auf Heat – Wave – Tour und eigentlich spielen sie immer und überall und das auch während der Corona-Zeiten, wenn auch hier mal vom Dach eines Feuerwehrwagens aus, um den Fans zwar die volle Rockdröhnung zu bieten aber damals eben jeglichen Kontakt zu meiden. Kopf und einziges Gründungsmitglied ist Filippa Nässil an der Gitarre. Nach zig Wechseln, die in der ersten Scheibe treffend mit „Rock ‚N‘ Roll Disaster“ umschrieben werden, fand man mit „Thundermother“ von 2018 zusammen. Am Gesang die hübsche Guernica Mancini, an den Drums die quicklebendige und stets lächelnde Emlee Johansson und mit Mona Lindgren am Bass dazu eine attraktive Rampensau. Riffrock ala AC/DC ist das Gebot der Stunde und das fetzt.</p>
<p class="western">Super melodischer Riffer, gespickt mit dicken Growls und ein megasympathisch daher kommender Sänger namens Mikael Stanne. Das sind <strong>DARK TRANQULITIY</strong> aus Schweden, die neben In Flames, At The Gates und Soilwork zu den prägenden Bands der sogenannten Göteborger Schule des Melodic Death Metal gehören und heute mit durchweg tollen Songs wie „Transient“, „ Focus Shift“, „Monochromatic Stains“ oder „Forward Momentum“ voll überzeugen können. Ich sah die Schweden schon als Support von Amon Amarth und bin aufgrund ihrer Bühnenpräsenz und der durchweg starken Songs mehr als begeistert.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21687" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/powerwolf01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_POW3191_109790-_POW319107.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/powerwolf01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_POW3191_109790-_POW319107.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/powerwolf01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_POW3191_109790-_POW319107.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/powerwolf01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_POW3191_109790-_POW319107.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es ist Zeit für den ersten wirklichen Headliner des Festival, die im späten Herbst des Jahres ihre Wolfsnächte-Tour starten. Nach dem Rockharz geht es nach Rumänien und über Wacken ist man noch Support bei den Eisernen Jungfrauen. Nebenbei hat noch „The Monumental Mass“ cineastisch etabliert. Viel los also im Stalle von Attila &amp; Co. und erwartungsgemäß sollte es bei den zum fünften Mal auf dem Rockharz gastierenden <strong>POWERWOLF</strong> um den charismatischen Sänger Attila Dorn jede Menge Pyros geben. Sollte, einzig der Wind verwehte diesen Ansatz. Es war schlicht zu gefährlich für die Members heute riesenhohe Pyros abzufackeln. So blieb es bei sporadischen Flammen, einer kleinen Feuershow vom kurzhaarigen Attila zu Beginn des Sets oder bei Flammenmeeren im Zuge der Messe, wo zeitweise temporär gleich mehrere Nonnen auf der Bühne erschienen. Die Bühnenaufbauten natürlich monumental, erinnernd an Gruften, Schlösser und im Background der typische Wolf. <span lang="en-US">Die Setlist, ach eigentlich ist es völlig egal, was die Jungs da auf die Bühne bringen: „</span><span lang="en-US">Fire and Forgive“, „Army of the Night“, „Incense &amp; Iron“, „Amen &amp; Attack“, „Demons Are a Girl&#8217;s Best Friend“, „Armata Strigoi“, „Stossgebet“, „Blood for Blood (Faoladh)“, „Werewolves of Armenia“, „Sanctified With Dynamite“, „We Drink Your Blood“.</span></p>
<p class="western">Zum X-ten Male sehe ich heute <strong>SUBWAY II SALLY</strong>. Nicht, dass ich diese Mittelaltermucke besonders mag, aber als Fotograf stellt dieser Gig auch den nächsten Versuch dar, Eric Fish und seine Kollegen mal fotografisch vernünftig festzuhalten, was mir bei dem vielen Rot, Rosa und insbesondere den störenden Aufbauten nur selten gelingt. Analog, wie beim Powerwolf, lässt man das mit dem Feuer gleich ganz sein. Seit einigen Jahren ist Ally Storch an der Violine. Ihr Instrument und ihre wallenden Haare (unter den Fotografen gab es unter den Glatzköppen dann eine Diskussion über Haarspülungen) sind einfach der Hingucker.</p>
<p class="western">Mit Saufen, Bier, Wein und Met oder Kneipenschlägereien gehören die Folkrocker von <strong>KNASTERBART</strong> zu einer typischen Besetzung des Rockharz Festival, dass sich schon immer durch sehr vielfältige Genres auszeichnete und bei dem der Spaß nie zu kurz kommen darf.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Tag 3 &#8211; Freitag, der 08.07.2022</span></strong></p>
<p class="western">Wir beginnen heute den dritten Festivaltag um 11:20 Uhr auf der Rock Stage und mit und mit <strong>BURDEN OF GRIEF</strong> aus Deutschland ist nun Melodic Death Metal angesagt. Genau das richtige, um die geschundenen Knochen zu schmieren und wieder in Bewegung zu bringen. Die Kasseler sind in ihren Riffs deutlich melodischer als ihre schwedischen Kumpanen und können daher auch bei mir, der ja eher im Hardrock, klassischen Metal und im Powermetal unterwegs ist, etwas mehr Gehör finden.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21686" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kambrium01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_KAM4239_113482-_KAM423908.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kambrium01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_KAM4239_113482-_KAM423908.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kambrium01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_KAM4239_113482-_KAM423908.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kambrium01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_KAM4239_113482-_KAM423908.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>KAMBRIUM</strong> aus Niedersachen widmen sich dem Epic Melodic Death Metal und haben folglich auch ein Keyboard mit an Bord. Frischer, lockerer und motivierter als Kambrium kann man sein Set nicht aufziehen und die melodischen, schnellen Riffs mit dunklen Avancen ziehen mich ruckzuck in ihren Bann. Sollte ich bis dato noch überlegt haben, heute etwas später zu kommen, dann hätte ich mir spätestens jetzt kräftigst in den Arsch gebissen. KAMBRIUM „You made by early day“ – thank you.</p>
<p class="western">Die deutschen <strong>ATTIC</strong> sind im klassischen Heavy Metal unterwegs und waren mir bis dato gänzlich unbekannt. Man kommt aus dem Pott, Gelsenkirchen um genau zu sein, gründete sich 2010 und hat bislang zwei Longplayer am Start. Und was soll ich sagen, Attic fetzen mich völlig weg und warum, nun ganz simpel, wir haben eine perfekte Kopie oder auch Anlehnung an den legendären King Diamond, nur halt entstaubt, bunter, flotter, einfach besser. Das ist z. B. wie bei Airbourne und AC/DC. Man hat sich sogar die Aufbauten der legendären Sets mit zwei Zaunreihen / Gittern links und rechts gegönnt und auch Nebelschwaden, hier allerdings aus aufgerichteten Steamern, ziehen über die Bühne. Grandios.</p>
<p class="western">Mit <strong>PADDY AND THE RATS</strong> wird bereits um die Mittagszeit die Juxtüte ausgepackt. Sie gastieren im spaßigen Folk Rock, diesmal losgelöst von Kneipen, Met und Bier, sondern hier eher im Piratengenre und passenden Alben wie „Rats on Board“, „Hymns for Bastards“, „Tales from the Docks“ oder dem aktuellen „From Wasteland To Wonderland“.</p>
<p class="western">Mit viel Pathos stolzieren die Mitglieder der Berliner NDH-Institution<strong> OST + FRONT</strong>, namentlich und in dieser oder einer ähnlichen Reihenfolge Fritz Knacker (Schlagzeug), Eva Edelweiß (Tasten, Trommeln), Wilhelm Rotlauf (Bass), Otto Schmalzmann (Gitarre), Siegfreid Helm (Gitarre) zu guter Letzt Hermann Ostfront auf die Bühne und eröffnen mit „Geld Geld Geld“, welches die Welt regiert und danach folgt das etwas chaotisch angelegte &#8222;Fieste De Sexo&#8220; inklusive Po-Klatscher auf den Hintern von Eva. „Afrika“, „Honka Honka“, „Liebeslied“, „Puppenjunge“, „Ikarus“, „Fleisch“, „Sex, Schnaps Und Gewalt“ aber auch „Denkelied“ und „Freundschaft“ sind weitere Songs der Truppe, die zwar plakativ und chaotisch agiert aber deren Lieder immer auch zum Nachdenken anregen.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21685 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Lucifer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_LUC5224_114452-_LUC522408.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Lucifer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_LUC5224_114452-_LUC522408.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Lucifer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_LUC5224_114452-_LUC522408.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Lucifer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_LUC5224_114452-_LUC522408.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>LUCIFER</strong> ist eine Heavy / Doom-Metal Band, die sich 2014 in Berlin und London gründet und mittlerweile in Stockholm ansässig ist. Sie betitelten ihre Alben ziemlich simpel mit Lucifer I, II, III und IV. An den Vocals und manchmal am Keyboard Johanna Sadonis, an Drums, Guitar und Bass Nicke Andersson von The Hellacopters, Entombed oder den von mir so geliebten Imperial State Electric, Martin Nordin kennt man als Saitenhexer von Dead Lord und dazu kommen noch Linus Björklund, ebenfalls an der Gitarre und Harald Göthblad am Bass. Die Einflüsse der Band gehen auf Black Sabbath, Deep Purple, Blue Öyster Cult, Lucifer&#8217;s Friend, Steppenwolf, 70&#8217;s Heart und Fleetwood Mac zurück, also all das, was man als alter Kuttenträger schon ewig konsumierte. Avatarium und Blues Pills sind die Stichworte und genauso wie Jennie-Ann-Smith klingt auch Johanna, die perfekt deutsch spricht, ihre Jungs galant vorstellt und für mich eine Ballade mit dem Spruch des Tages, nämlich „ein Song zum Kuscheln auf dem Friedhof“ ankündigt. Für mich, neben Attic, die Entdeckung des Festivals und wie sie mit ihrem Ständer und dem dazugehörigen Kabel agiert, einfach göttlich.</p>
<p class="western">Die finnischen <strong>MOONSORROW</strong> gibt es bereits seit 1995 und seitdem veröffentlichten sie sieben Alben, von denen das letzte „Jumalten Aika“ bereits von 2016 ist. Ich liebe den atmosphärisch dichten Sound des sehr gitarrenlastigen Pagan bereits seit ihrem Erstlingswerk „Suden Uni“ von 2001, der mit diesem charakteristischen Wolfsgeheul losgeht. Sie machen sich rar auf den europäischen Bühnen und um so schöner ist es, sie auf dem Rockharz erleben zu dürfen. Die Finnen glänzen, rocken mächtig ab und haben mit Sicherheit eine ganze Menge neuer Fans dazu gewonnen.</p>
<p class="western">Auf dem Weg zurück zur Dark Stage in Richtung Foto-VIP, fällt mir ein kleiner Junge mit einer Randy Rhoads Gitarre auf, der stilecht seine Ikonen imitiert und kurzfristig zum Highlight der noch wenigen Fotografen wird. Sicher ein Sohnemann der nachfolgenden Metaller von<strong> DESERTED FEAR</strong>. Die werden hier richtig abgefeiert, sind mir mit einem Segelschiff als Backdrop sofort sympathisch und richtig nett kommt auch die Ansprache rüber. Lange haben die Jungs in ihren stillen Kämmerleins und in einem Proberaum verbracht, der in etwa der Größe eines Dixieklos gleichkommt und sich riesig auf den heutigen Auftritt gefreut. Sowas kommt an und da verkommen spritzige Stahlhämmer, ultraschneller Metal, tolle Riffs und eine feine, energiegeladene Bühnenshow fast zur Nebensache.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21670" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/jinjer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_JIN6163_115384-_JIN616308.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/jinjer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_JIN6163_115384-_JIN616308.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/jinjer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_JIN6163_115384-_JIN616308.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/jinjer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_JIN6163_115384-_JIN616308.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>JINJER</strong> stammen aus dem Donezk in der Ukraine, was den meisten, vor dem bestialischen Angriff der Russen, wohl kaum einem Begriff war, heutzutage aber als einer der Hauptkampforte des Terrors allseits bekannt ist. Im Metal Core und Groove sind Tatiana Shmailyuk und ihre Mitstreiter unterwegs und es ist mehr als aller Ehren wert, sie heute auf der Stage zu erleben. Die junge Frau agiert im schwarzen Kampfanzug vor einem großen, in ukrainischen Nationalfarben gehaltenen Backdrop. Mindestens fünf Kicks absolviert sie schon bei den ersten 3 Songs, schüttelt ihre zu 3 Zöpfen gestaltete Mähne und lässt hier und da ihre Piercings auf der Zunge aufblitzen. Von allen Mädels des diesjährigen Rockharz agiert sie am besten, am professionellsten, nutzt das Mikro zum Shouten, Growlen, Singen und nicht zum Festhalten und ist dabei superagil. Bereits beim zweiten Song gibt sie ihr Statement zum Verbrechen in der Ukraine ab und erntet hier die notwendige Zustimmung.</p>
<p class="western"><strong>FINNTROLL</strong>, die finnischen Trolle mit den langen Ohren aus Helsinki erhöhen mit ihrem Folk Metal nochmal mächtig die Stimmung im Infield, der ohnehin nach JINJER schon top gelaunt daher kommt. Der Mix aus Humppa, fetten, keyboardlastigen Melodien und schwarzmetallischen Riffbrettern sorgt allseits für gute Laune, ein beherztes Abbängen, ein vielfaches Mitgegröle und neben den Crowdsurfern auch für den einen oder anderen Circle Pit. Es gibt Tracks wie „Att Döda Med En Sten“, „Ormfolk“, natürlich „Nattfödd“, „Jaktens tid“ oder „Midvinterdraken“.</p>
<p class="western">Die schwedischen <strong>AT THE GATES</strong> sorgen mit ihrem harten, brutalen Melodic Death Metal Garant mit deutlich erkennbaren Core-Einflüssen für heftige Circle- und Moshpits. Auf<b> </b>dem aktuellen Werk namens „The Nightmare of Being“ seit ihrer Rückkehr in 2014 vertonen sie mit experimentellen Mitteln philosophische Gedanken des Pessimismus. Wer nun befürchtet, At The Gates hätten sich vom Death Metal gelöst, sei beruhigt: Das Gros des Albums wütet wunderbar brachialmelodisch, die Schweden akzentuieren ihren Klang lediglich mit einigen Details. Violine, Cello und Orchestrales gehen als bekannt durch, Saxofon und progressive Anklänge überraschen hingegen. Beim Rockharz gibt es die pure Brachialfront, von Violinen, Celli oder ähnlichem Gedöns höre ich nix <span style="font-family: Wingdings, serif;"></span>.</p>
<p class="western">Nun endlich ist die Zeit gekommen für finnischen Folk und Viking Metal von <strong>ENSIFERUM</strong>. Wie Eisbrecher am morgigen Samstag sind sie hier Dauergäste und waren ebenfalls 2018 zuletzt dabei. Petri Lindroos (Gesang, Gitarre), Markus Toivonen (Gitarre), Janne Parviainen (Schlagzeug) und insbesondere Sami Hinkka (Bass) schimpfen sich die Mannen, natürlich facepaitend und mit Rauschbart beim Basser. Von Netta am Skog (Turisas), die ab und zu bei den Finnen vorbei schaut, ist heute übrigens nix zu sehen. <span lang="en-US">Mit „Rum, Women, Victory“ geht es los, es folgen „Token of Time</span>”, “<span lang="en-US">One More Magic Potion</span>”, “<span lang="en-US">Run From the Crushing Tide</span>!, “<span lang="en-US">In My Sword I Trust</span>”, “<span lang="en-US">Midsummer Magic</span>”, “<span lang="en-US">From Afar</span>” mit Moshpits, die Mitsingnummer “<span lang="en-US">Lai Lai Hei</span>” und das <span lang="en-US">unvermeidliche &#8222;Iron&#8220;.</span></p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21671" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/steelpanther01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_STE7574_112194-_STE757408.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/steelpanther01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_STE7574_112194-_STE757408.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/steelpanther01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_STE7574_112194-_STE757408.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/steelpanther01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_STE7574_112194-_STE757408.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die amerikanischen Glamrockrock von<strong> STEEL PANTHER</strong> sind aktuell auf Res-Erections European Tour 2022, und beehren uns heute mit einer Stippvisite auf dem Harzfestival. Van Halen, Kiss, Bon Jovi, Def Leppard, Guns N‘ Roses und insbesondere Mötley Crüe sind die Vorbilder von Michael Starr, Satchel und Stixx Zadinia und deren Shows und Allüren werden von den Comedians, ich nenne sie mal so ganz despektierlich, ordentlich auf die Schippe genommen. Daneben geht es vor allen Dingen um „dicke Titten“, die Michael bereits beim zweiten Song ausführlich erläutert und die zum Schluss des Sets, wenn eben alle Damen auf die Bühne kommen, nochmal ihren Höhepunkt haben. Ein bisschen gerockt, wie bei „Going in the backdoor“, Asian Hooker“, 17 Girls in a row“ oder „Crazy Train“ von Ozzy Osbourne, wird auch, allerdings verschwinden nach und nach zig Songs von der Setlist, die sich damit um mindestens ein Drittel reduziert. <span lang="en-US">Laut interner Liste fallen weg: Fat Girl, Let me cumin, Guitar Solo, Party all ray, Party like…</span></p>
<p class="western">Weiter geht es mit dunklem Gothic Rock von<strong> ASP</strong>. Bekannt wurde sie vor allem durch den Zyklus um den Schwarzen Schmetterling, um den sich die ersten fünf Albenveröffentlichungen von 2000 bis 2007 drehten und der laut Sänger Alexander Spreng als musikalische Gothic Novel gesehen werden soll. Für mich ist diese Musik nicht wirklich was, wenn auch ASP für alle Darkrocker und Mittelalterfreaks als wahre Legenden dargestellt werden. So wird da erstaunlich textsicher mitgegrölt, zu den schwarzen Texten abgebanged und hier und da kommen an den Absperrungen auch einige Crowdsurfer an.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21664" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583-300x156.jpg?resize=300%2C156&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="156" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583.jpg?resize=300%2C156&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583.jpg?resize=1024%2C533&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583.jpg?resize=768%2C400&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Herzlich willkommen dem zweiten, fetten Headliner mit der bis dato längsten Spielzeit von 22:50 bis 00:20 Uhr. Mit <strong>RUNNING WILD</strong> und “Branded and Exiled” aus 1985 ging bei mir die eigentliche, metallische Phase los, nach vorherigem Konsum der gängigen Hardrock-Combos Status Quo, Deep Purple, Whitesnake oder Rainbow, um nur einige zu nennen. Erst dann tastete ich mich an die härteren Gangarten von Slayer, Metallica und Konsorten heran. Unvergessen das großartige „Under Jolly Roger“ von 1987 mit den Kanonen im Intro und kurz danach „Port Royal“. Alles was danach kam, war klasse aber kam nicht mehr an die ersten Klassiker wirklich heran. Wie man Rock ’n‘ Rolf (Rolf Kasparek) und seine Entercrew vermisste, zeigte sich am besten mit „Rapid Foray“ aus 2016, das mit Platz 2 der Deutschen Charts den bislang größten Erfolg verbuchte. Ein einziges Mal konnte ich ihn von Ferne auf dem Matschfestival in Schleswig-Holstein ablichten, um so mehr freue ich mich auf den heutigen und mehr als verdienten Headliner. Running Wild liefern klasse ab, auch wenn ihr Bewegungsdrang doch einiges zu wünschen übrig lässt und im Fotografenbereich ihr despektierlich der Zweitname „Standing Still“ vergeben wird. Aber was der richtige Pirat hören will, kriegt er auch zu hören. Ob die Alben „Gates to Purgatory“, „Branded and Exild“ oder „Jolly Roger“, die alten Sachen sind alle dabei und die Herren stilecht mit Bandana und Kappe vor großen Bühenaufbauten, auch wenn das Licht ziemlich zu wünschen übrig lässt. Von hinten sieht man einer riesengroße Piratenflagge im Publikum. <span lang="en-US">Hier die Setlist „</span><span lang="en-US">Rock and Roll All Nite“, „Chamber of Lies“, „Fistful of Dynamite”, “Purgatory“, „Rapid Foray“, „Blood on Blood”, “Riding the Storm”, “Branded and Exiled“, „Drum Solo“, „The Shellback“, „Bad to the Bone“, „Crossing the Blades“.</span></p>
<p class="western">Mit den 5 Herren von<strong> THE 69 EYES</strong> geht der heutige um 01:30 Uhr ziemlich spät oder auch sehr früh zu Ende. Das Quintett liefert uns finnischen Dark Rock mit ordentlichen Glam- und Sleaze – Einflüssen. Sie sind seit 1989 unterwegs und platzierten jedes ihrer 12 Alben zumindest in die Top-20, meist sogar in die Top-10 der finnischen Charts. 3 Alben erlangten sogar die Topposition, während sie in Deutschland mit Platzierungen um 50 eher unter „ferner liefen“ einzukategorisieren sind. Entsprechend mager ist hier auch ihre Bühnenpräsenz und, um so toller sie heute im Harz willkommen zu heißen.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Tag 4 &#8211; Samstag, der 09.07.2022</span></strong></p>
<p class="western"><strong>STORM SEEKER</strong> kommen aus Deutschland und rein namentlich würden sie auch gut in das übliche Metalgenre passen. Doch Pustekuchen, der Fünfer aus Neuss hat sich ganz dem Folk Metal, besser dem Pirate Folk Metal zugetan und so gibt anstelle von harschen Gitarren mit Fabienne eine Dame an der Drehleier / Blockflöte und ein Akkordeon von Tim. So etwas funktioniert auf dem Rockharz prima und sie werden ordentlich abgefeiert. Hier und da sieht man einige tänzerische Einlagen, die man eher aus irischen Pubs kennt.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21683" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thomsen01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_THO9762_118327-_THO976209.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thomsen01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_THO9762_118327-_THO976209.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thomsen01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_THO9762_118327-_THO976209.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thomsen01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_THO9762_118327-_THO976209.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die fünf Mannen von <strong>THOMSEN</strong> aus Isernhagen liefern uns klassischen Metal / Hardrock. Ich dachte beim ersten Hören sofort an Rainbow, Dio, geparrt mit klassischem Metal. Ich zitiere hier mal: René Thomsen, Inhaber von Backline Rental Service, ist bereits seit den 1980-er Jahren fest mit der Musikszene verwachsen. Er startete einst als Roadie, arbeitete dann als Gitarrentechniker für diverse international bekannte Gitarristen, stieg zum technischen Tourleiter auf und ist nun ein erfolgreicher und geschätzter Unternehmer, der sich mit seinem Vollservice als ein zuverlässiger Partner für Veranstalter, Künstler und Produktionsfirmen etabliert hat. Abseits von seinem Kerngeschäft findet der sympathische Wahl-Isernhagener Zeit, seiner Leidenschaft, dem Gitarrenspiel, nachzugehen. Wenn René Thomsen allerdings etwas angeht, dann macht er dies mit vollem Einsatz und so komponierte er bereits während der Weihnachtstage 2007 seine ersten Songs und entwickelte sie weiter, bis er unter Beteiligung des Ausnahmesängers Jürgen Wulfes, sowie internationaler, ihm freundschaftlich zugetaner Musiker (u.a. Herman Frank, Nibbs Carter, Neil Murray, Bobby Jarzombek), im Jahr 2009 sein erstes Album „Let&#8217;s Get Ruthless“ unter dem Bandnamen THOMSEN veröffentlichte. Die 12 Metalsongs voller Energie überzeugten Kritiker und Fans gleichermaßen. Nicht verwunderlich, dass einige Liveauftritte Thomsens Ausflug in die Welt der Musizierenden abrundeten. Mittlerweile hat man das dritte Album auf dem Markt.</p>
<p class="western"><strong>OBSCURITY</strong> kommen aus Deutschland, genauer aus Velbert im Bergischen Land, und sind dem Viking Metal, mit allerdings einem deutlichen Einschlag in Richtung Melodic Death Metal / Black Metal, angegliedert. Dabei gibt man sich sehr regionalverbunden „Bergisch Land“, „Tenkterra“, martialisch „Schlachten und Legenden“. Die ausschließlich deutschsprachigen Texte der neueren Alben ab 2006 behandeln vor allem historische Themen, insbesondere Motive aus Geschichte und Mythologie der Germanen und Wikinger. Sie beziehen sich meist auf die Geschichte des Bergischen Landes und dabei vor allem auf die Zeit des Herzogtums Berg. Diese sind wesentlich geprägt von historischen Büchern und Filmen. Ein weiteres großes Thema sind Schlachten und Kämpfe.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21684" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/April-Art01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ART0009_118572-_ART000909.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/April-Art01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ART0009_118572-_ART000909.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/April-Art01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ART0009_118572-_ART000909.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/April-Art01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ART0009_118572-_ART000909.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit deutschem Alternative Rock von <strong>APRIL ART</strong> und in quietscherotem Sportdress geht es dann weiter. Ist das hier ein Metalkonzert oder eine Sport- und Aerobicshow. Wow, was für ein toller Auftritt und richtig professionell. Mit exzellenter und abwechslungsreicher Gitarrenarbeit prägt Chris Bunnell entscheidend den modernen und emotionalen Sound der Band. Frontfrau Lisa-Marie Watz, die mit ihrer charismatisch rauen Stimme bis zur völligen Erschöpfung performt, schafft durch permanente Kommunikation Nähe zum Publikum und bezieht dieses stets in das Geschehen mit ein. Am Schlagzeug sorgt Ben Juelg für einen knalligen und aggressiven Drumsound, der sich durch musikalische Grooves und knackige Fills auszeichnet.</p>
<p class="western"><strong>AD INFINITUM</strong> aus Montreux veröffentlichten in 2021 Chapter II „Legacy“ und brillieren mit der attraktiven Mellissa Bonny im Symphonic Metal, die zunächst solo unterwegs war, ehe sie ein schlagkräftige Truppe um sich scharrte. Ihre Debütsingle „ I am the Storm“ nahm sie damals noch mit Musikern von Delain auf. Irgendwie erinnern mich diese Bands allesamt an die bekannten Epica, Syrenia, Xandria und Co. Klar haben wir hier eine hübsche Dame mit raffiniertem Outfit und nettem, ziemlich dünnem Stimmchen. Als Fotograf bekommt man allerdings sofort mit, wie schwer sich die Grazien von ihrem Mikro lösen können und sich an selbigem faktisch festhalten. Bewegen können die sich alle aber sind das hier Rock- oder Modeshows ?</p>
<p class="western">Die Magyaren von <strong>EKTOMORF</strong> sind seit 1994 im Groove Metal mit Thrash- und Core-Einflüssen, ála Soulfly, unterwegs. Natürlich wird in den ersten Reihen gebanged, was das Zeug hält und es sind hier und da auch einige Circle-Pits zu sehen. Musikalisch war das für mich allerdings ein Horrortrip. Über musikalischen Geschmack lässt sich halt streiten.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21673" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/tankard01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_TAN0793_119352-_TAN079309.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/tankard01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_TAN0793_119352-_TAN079309.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/tankard01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_TAN0793_119352-_TAN079309.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/tankard01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_TAN0793_119352-_TAN079309.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit<strong> TANKARD</strong> und deutschem Thrash oder besser, infolge des Biergenusses Alcoholic Metal steht hier, mit Gründungsjahr 1982, eine der dienstältesten Bands auf der Bühne. Das Erslingswerk „Zombie Attack“ wurde, wie die ersten Scheiben von Helloween, Running Wild &amp; Co., noch bei den legendären Noise Records veröffentlicht. Köpfe der Band sind der Shouter Andreas Geremia, Gitarrist Andreas Gutjahr und Basser Frank Thorwarth sowie Olaf Zissel an der Schießbude. Spaß, Klamauk, Bier aber auch echte gute Riffs von Andi sorgen für Begeisterung. Und auch „Gerre“ ist nach überstandener Operation wieder recht lauffreudig und wackelt von links nach rechts. Neben Knorkator, die beim Autogrammstand auch nackige Bäuche signieren durften, dürften die Frankfurter mit der längsten Reihe an Autogrammfreudigen des gesamten Festivals glänzen. Natürlich Surfer im Minutentakt und eine mal wieder personell etwas unterbesetzte aber immer gut gelaunte Crew der Grabenschlampen.</p>
<p class="western">Mit den schwedischen <strong>UNLEASHED</strong> und 14 Longplayern seit 1989 geht es nun mit brachialem, hartem Death Metal weiter. Nicht meine Welt, weil mal wieder viel zu brutal, zu hart. Egal, die ersten Reihen gehen komplett ab und man sieht allseits kreisende Mähnen.</p>
<p class="western">Mit den Finnen von <strong>INSOMNIUM</strong> kann der Melodic Death Metal so vielfältig sein und Niilo Sevänen (Bass, Gesang), Markus Vanhala (Gitarre), Ville Friman (Gitarre) liefern uns die melodische, feine, ja den Hörer melancholisch stimmende Art, die ringsum begeistert und Jubelstürme auslöst.</p>
<p class="western">Punkrock von <strong>BETONTOD</strong> geht immer. Mit sieben Studioalben und ihrem 1000. Gig in 2017, sie gastierten bereits 2012 in Ballenstedt, besitzen die 5 Rheinberger genügend Stoff und Liveerfahrungen, um auch heute den Acker ordentlich zu bepflügen. Mit &#8222;Traum Von Freiheit&#8220; in 2015 haben die Rheinberger ihre punkigen Wurzeln schon lange hinter sich gelassen und sind heutzutage eher dem Deutschrock mit metallischen Einflüssen, allerdings einem Gespür für wirklich mitnehmende Melodien zuzuordnen. BETONTOD werden abgefeiert und mit eigens mitgebrachten Fahnen tut man zusätzliches, um die Atmosphäre zusätzlich anzuheizen. Crowdsurfer im Minutentakt und mit einer surfende Crowderin auf dem Bauch ihres Freundes mit bunter Fahne ein Highlight aus dem Publikum. Meine vollste Anerkennung für diese Sportliche und ausbalancierte Leistung. Sowas sieht man nicht alle Tage.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21672" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/exodus01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_EXO1564_120119-_EXO156409.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/exodus01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_EXO1564_120119-_EXO156409.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/exodus01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_EXO1564_120119-_EXO156409.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/exodus01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_EXO1564_120119-_EXO156409.-Juli-2022.jpeg?w=999&amp;ssl=1 999w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>EXODUS</strong><b> </b>wurden 1981 in Richmond gegründet und entstammen der legendären Bay Area in Kalifornien. Sie zählen zu den Urvätern, ja Begründern des Thrash Metal und haben Bands wie Death Angel oder Testament maßgeblich beeinflusst. Die heute bekanntesten Mitglieder sind Gary Holt an der Gitarre und der verstorbene Sänger Paul Baloff. Einige wissen es viellicht nicht oder haben es verdrängt, denn gegründet wurden Exodus vom Schlagzeuger Tom Hunting und dem heutigen Metallica-Gitarristen Kirk Hammet, der allerdings schon 1983 wieder ausstieg. Mit &#8222;Bonded By Blood&#8220; von 1985 und &#8222;Pleasures Of The Flesh&#8220; von 1987 schufen Exodus wahre Meilensteine des Genre. Der letzte Output nennt sich &#8222;Persona non Grata“ und datiert von 2021. &#8222;We are Exodus from the Bay Area. Are you ready for violence?&#8220; fragt Shouter Steve Souza und nachdem selbige Frage eindeutig mit &#8222;Yeah&#8220; beantwortet wird gibt es schnörkellosen, derben Metal mit Arschtrittgarantie vom allerfeinsten und Steve ist dazu richtig gut bei Stimme bei Tracks wie „A Lesson in Violence“, „Blood In, Blood Out“ oder „The Years of Death and Dying”.</p>
<p class="western">Die amerikanischen Thrasher von <strong>TESTAMENT</strong> gründeten sich 1983, sind damit 1 Jahr jünger als Tankard, und gelten zusammen mit Exodus als typischster Vertreter der San Francisco Bay Area. Shouter Chuck Billy, der Gitarrist Alex Skolnick, Steve DiGiorgio am Bass (Death, Sadus, Iced Earth) und insbesondere Drummer Dave Lombardo (Slayer) sind allesamt zu Legenden aufgestiegen. Und wie Könige des Thrash präsentieren sie sich auch heute auf dem Rockharz, in dem jeder seine Soli bekommt und hierfür extra Podeste errichtet wurden, damit die Kings über ihren Fans stehen können.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21681" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Knorkator01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_KNO0875_117440-_KNO087509.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Knorkator01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_KNO0875_117440-_KNO087509.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Knorkator01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_KNO0875_117440-_KNO087509.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Knorkator01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_KNO0875_117440-_KNO087509.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Musikalisch werde ich mit <strong>KNORKATOR</strong>, namentlich Stumpen im heute mal goldenen Kostüm mit Hut, der bereits beim ersten Song in die Meute geworfen wurde, Buzz Dee an der Gitarre und Alf Ator am Keyboard wohl nie so ganz warm werden. Es mag auch sein, dass mir für ihre Songs einfach die Reife fehlt oder ich einfach ihrem Gerade, Gequatsche über Dinge, die Welt nicht wirklich bewegt, einfach nicht folgen kann. Wie üblich, durften wir Fotografen beim zweiten Songs mit auf die Bühne und mal die Massen von oben sehen. Das wars dann aber auch schon. Am Ende der Setlist vernehme ich eine liebliche, ja wirklich tolle Stimme von Stumpens Tochter, die ich fotografisch leider nicht festhalten konnte, so ich ordentlich und sittsam nach dem dritten Songs den Graben verlasse, im Gegensatz zu meinen Kollegen. Bei Knorkator wird abgefeiert bis sich die Balken biegen und vor lauter Crowdsurfern, die bereits mit dem ersten Song, nämlich &#8222;Buchstabe&#8220; ankommen wird auch das Fotografieren der einzelnen Protagonisten zusehends schwíeriger. Es folgen „Du nich“, „Eigentum“, „Ich hasse Musik“, „Revolution“ und so Songs wie „Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett“, eben, nicht meine Welt.</p>
<p>Neben Powerwolf dürften die deutschen <strong>EISBRECHER</strong> um Sänger / Fronter Alexander Wesselsky die Band sein, die ich in den letzten Jahren vor der Pandemie mit am häufigsten gesehen habe. Ich würde sie heute, neben Accept, zumindest als eine Art Headliner einstufen. Auch bei „Liebe macht Monster“ aus 2022 ist man weiterhin mit der Neuen Deutschen Härte in melodischer Form unterwegs. Gute, dynamische, mächtig groovende Songs mit tollem Workout an den Gitarren von Noel Pix und Jürgen Plangger und eine treibende Rhythmussektion mit Rupert Keplinger am Bass und Achim Färber an der hoch stehenden Schießbude, gepaart mit einer fantastischen Lightshow sind ihr Markenzeichen. Dem Publikum wurden, dem Hörensagen nach, 10 bis 12 Kuschelbären zugeworfen, von denen zumindest die Hälfte weiterhin in der ersten Reihe verblieb und so noch den Rest des Festivals mit den jweiligen, natürlich weiblichen Fängern genießen konnte.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21723 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/accept01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ACC3074_121582-_ACC307409.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/accept01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ACC3074_121582-_ACC307409.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/accept01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ACC3074_121582-_ACC307409.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/accept01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ACC3074_121582-_ACC307409.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit dem heutigen Headliner <strong>ACCEPT</strong> und wieder einer Spielzeit von 90 Minuten, also wie bei Running Wild, steht die Sperrspitze des Deutschen Heavy Metal auf der Bühne. Udo Dirkschneider, Wolf Hoffmann und Peter Baltes gründeten die Band bereits 1976. Seit 2009 ist Marc Tornillo an den Vocals und debütierte auf dem wahrscheinlich besten Album der „nach-Udo-Ära“, nämlich „Blood of the Nations“ in 2010. „Stalingrad“, „Blind Rage“, „The Rise of Chaos“ und das aktuelle „Too Mean to Die“ reihen sich nahtlos an den Klassiker an. In der Setlist sind aber viel mehr alte Klassiker, wie „Princess of the Dawn“, „Breaker“, „Restless and Wild” , “Demon&#8217;s Night / Starlight / Losers and Winners / Flash Rockin&#8216; Man” oder „Fast as a Shark“ und natürlich „Metal Heart” vertreten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21682" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/eluveitie01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ELU5046_123525-_ELU504610.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/eluveitie01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ELU5046_123525-_ELU504610.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/eluveitie01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ELU5046_123525-_ELU504610.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/eluveitie01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ELU5046_123525-_ELU504610.-Juli-2022.jpeg?w=999&amp;ssl=1 999w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Schweizer <strong>ELUVEITIE</strong> stellen in ihren die Songs einen Mix aus eigentlich vielen Stilrichtungen dar, die da wären Folk, Pagan, Mittelalter und auch ein bisschen Thrash. Auf dem Rockharz 2022 machen sie den Abschluss und, wer hätte es gedacht, beenden das Festival mit einer spektakulären Feuershow, die man eigentlich von Powerwolf erwartet hatte. Hier vermies der Wind das flammende Inferno, was nun bei den Schweizern ausgiebig nachgeholt wurde. Nahezu jeder zweite Songs war mit Steams, Funkenregen oder Feuerstößen geprägt und dazu wurde über der Bühne eine riesige Lichtanlage installiert. Der gesamte orchestrale Bereich hält sich wesentlich im Background auf, leider auch Fabienne Erne an der Harfe, der Vordergrund ist einzig dem Growler und Kopf Christian – Chrigel &#8211; Glanzmann vorbehalten. Michalina Malisz – die vor sechs Jahren Anna Murphy an der Drehleier (Hurdy Gurdy) ersetzte, hat heute ihren letzten Auftritt, was dem Gig einen hoch emotionalen Beiwert mitgibt.</p>
<p class="western">Ich kann mich nur zu den Vorjahren wiederholen. Trotz inzwischen zahlreich besuchter Festivals, die Einzigartigkeit dieses Open Airs im Harz bleibt bestehen. Nirgendwo kann man mehr Bands sehen, genießen und das in wirklich familiärer und lockerer Atmosphäre. Als Liebhaber des klassischen Rocksounds, des Pagan- und des typischen Heavy Metal bin ich mal wieder voll auf meine Kosten gekommen. Meine Highlights für das Rockharz 2022 heißen Kambrium, die überraschenden Attic, ganz klar Lucifer, natürlich Moonsorrow – endlich mal im Hellen, sicher auch Gernotshagen, Finntroll, und Ensiferum, von den Thrashern Testament und Evil Invaders und natürlich Jinjer als definitiv beste Femal Fronted Band. Die Shows von Running Wild, Powerwolf und Accept waren von der Songauswahl absolut überzeugend, auch wenn die Shows teils im Wind (Powerwolf) und bei viel zu viel Licht (Accept) oder viel zu wenig Licht (Running Wild) fotografisch schwer festzuhalten waren. Die beste Feuershow gab es bei Eluveitie und hier wohl die emotionalsten Momente.</p>
<p class="western">Der Run auf die Frühbuchertickets ist bereits in vollem Gange, während für das nächste Jahr bereits PARADISE LOST, HÄMATOM, DESTRUCTION mit einer Special-Show zum 40jährigen Bandbestehen, LACUNA COIL, LORD OF THE LOST, DIE APOKALYPTISCHEN REITER, EQUILIBRIUM, SKALD, LETZTE INSTANZ und FIRKIN bestätigt sind. Unter <a href="https://www.rockharz-festival.com/"><span style="color: #003366;">https://www.rockharz-festival.com/</span></a> erfahrt ihr, wie gewohnt, alle Neuigkeiten rund um das Festival.</p>
<p class="western">Abschließend bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen: &#8222;ROCKHARZ &#8211; Vielen Dank für diese tollen Tage und bis zum nächsten Jahr&#8220;.</p>
<p class="western"><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <a href="https://www.facebook.com/Kommodore.Johnsen.Rock/"><span style="color: #003366;">Andreas Gey / Kommodore Johnsen</span></a></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-zurueck-zur-teufelsmauer-06-09-juli-2022">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
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		<title>ROCKHARZ FESTIVAL &#8211; Nun aber! Endlich gibt es die 27. Ausgabe (06.07.-09.07.2022)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Nov 2021 22:08:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[ACCEPT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Nachdem die 27. Ausgabe bisher pandemiebedingt nicht wie geplant stattfinden konnte, scharren die Rock- und Metalheads schon jetzt mit ihrem</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Nachdem die 27. Ausgabe bisher pandemiebedingt nicht wie geplant stattfinden konnte, scharren die Rock- und Metalheads schon jetzt mit ihrem Schuhwerk, um endlich wieder nach Ballenstedt zum <span style="color: #008080;"><a style="color: #008080;" href="https://www.rockharz-festival.com/"><strong>ROCKHARZ FESTIVAL </strong></a></span>zu pilgern und natürlich um dort auch die Teufelsmauer zu erklimmen.</p>
<p>​Über die Jahre ist das Rockharz zu dem geworden, was es heute ist. Und das wäre? Fragt man die Fans des Festivals, bekommst du als Antwort häufig, das Wort „familiär“ zu hören. Und so ist es auch! Das ist es, was das Rockharz ausmacht. Jedes Jahr tolle namenhafte Bands und dies mit einer angenehmen Besucherzahl von derzeit 20.000. Auch in punkto Wetter war das Rockharz Festival immer ein Garant für gutes Wetter. Während andere Festivals oft im Regen versanken, konnte das Rockharz zumindest immer trockenes Wetter bescheren und dies größtenteils mit Sonnenschein. Die Lage in Ballenstedt, auf einem kleinen Flugplatz, mit Blick auf die Teufelsmauer, ist schon wirklich außergewöhnlich schön und auch die Anreise in den Harz erfreut. Nennen wir es also einen kleinen Urlaub mit Festivalfeeling.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-16599" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=409%2C578&#038;ssl=1" alt="" width="409" height="578" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=725%2C1024&amp;ssl=1 725w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=768%2C1084&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?resize=1088%2C1536&amp;ssl=1 1088w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/08/217779244_363072388519295_4042783165580854609_n.jpg?w=1275&amp;ssl=1 1275w" sizes="auto, (max-width: 409px) 100vw, 409px" />Bands aus dem Rock- und Metalbereich oder aber auch die eine oder andere Gute-Laune-Band sowie Gothic-Band, lassen auch das Publikum bunter wirken. Kurze Wege zwischen Camping- und Festivalarea sind ein großer Pluspunkt dieses Festivals und auch die Auswahl an Food- und Getränkeständen ist wirklich vielfältig. Irgendwie fehlt es an nichts. Ein großer gemütlicher Biergarten mit Schatten spendenden Sonnenschirmen und bequemen großen Holzbänken lädt ein zum Rasten. Wer gerne dicht bei der Bühne noch im Gras liegend der Musik lauschen mag, kann auch dies noch beim Rockharz Festival. Von der ersten Sekunde an fühlt man sich beim diesem Festival willkommen. Von der freundlichen Security bis hin zur netten Pommes-Verkäuferin, überall scheint gute Stimmung zu sein.</p>
<p>Solltet Ihr keine Lust haben, Euer eigenes Zelt mitzunehmen und mühevoll aufzubauen, so bietet das Rockharz das “<a href="https://www.rockharz-festival.com/tickets/mein-zelt-steht-schon-2"><strong><span style="color: #333333;">mein-zelt-steht-schon</span></strong>”</a> oder aber auch kleine anzumietende Holzhütten mit einem Bett, die unmittelbar neben dem Festivalgelände aufgebaut sind. Euer Auto darf ebenfalls direkt neben dem Zelt stehen. Dies ist ja mittlerweile bei vielen anderen Festivals nicht mehr möglich. Auch hier Daumen nach oben für das Rockharz Festival.</p>
<p>Das Line-Up für 2022 schmückt sich, wie üblich, mit großartigen Bands. Hier für Euch die aktuelle Übersicht:</p>
<p><span style="color: #008080;">RUNNING WILD / POWERWOLF / ACCEPT / IN EXTREMO / EISBRECHER / STEEL PANTHER / ELUVEITIE / TESTAMENT / SUICIDAL TENDENCIES / SUBWAY TO SALLY / ASP / AT THE GATES / SEPULTURA / TARJA / KNORKATOR / DARK TRANQUILLITY / KATAKLYSM / ENSIFERIUM / EXODUS / GRAVE DIGGER / BEAST IN BLACK / JINJER / THE 69 EYES / INSOMNIUM / TURISAS / BETONTOD / MOONSORROW / GOITZSCHE FRONT / TANKARD / UNLEASHED / ENKTOMORF / DESERTED FEAR / OST+FRONT / KNASTERBART / UNZUCHT / EVIL INVADERS / TWILIGHT FORCE / THUNDERMOTHER / LUCIFER / PADDY AND THE RATS / ATTIC / ASENBLUT / OBSCURITY / MUTZ AND THE BLACKEYED BANDITZ / KAMBRIUM / GERNOTSHAGEN / STORM SEEKER / BURDEN OF GRIEF / THOMSEN&nbsp;</span></p>
<p>Das Rockharz-Ticket bekommt Ihr zu einem Preis von 134,80 Euro unter<span style="color: #008080;"> <a style="color: #008080;" href="https://shop.rockharz-festival.com/rockharz-festival-ticket-2022.html"><strong>TICKETS ROCKHARZ</strong></a></span>. Weitere Informationen und News findet Ihr direkt auf der offiziellen Website des <span style="color: #008080;"><a style="color: #008080;" href="https://www.rockharz-festival.com/"><strong>ROCKHARZ FESTIVALS</strong></a></span>.</p>
<p>Seid also unbedingt mit dabei, wenn es auch im kommenden Juli wieder heißen wird: ROCKT DEN HARZ !!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=TLu6Sj4UjsE" title="ROCKHARZ 2019   official Aftermovie Part 1" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/TLu6Sj4UjsE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/27-ausgabe-des-rockharz-festivals-06-07-09-07-2022">ROCKHARZ FESTIVAL &#8211; Nun aber! Endlich gibt es die 27. Ausgabe (06.07.-09.07.2022)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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