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	<title>UNPLUGGED Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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	<title>UNPLUGGED Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>IRON MIC &#8211; Wenn sich der kleine Bruder von TYSON etabliert (INTERVIEW)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/iron-mic-der-kleine-bruder-von-tyson-kiel-etabliert-sich-interview</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2020 18:04:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Ruhig ist es derzeit bei allen Bands, leise die Kulturlandschaft. Aber ab und an finden sich hier und dort –</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/iron-mic-der-kleine-bruder-von-tyson-kiel-etabliert-sich-interview">IRON MIC &#8211; Wenn sich der kleine Bruder von TYSON etabliert (INTERVIEW)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Ruhig ist es derzeit bei allen Bands, leise die Kulturlandschaft. Aber ab und an finden sich hier und dort – gerade auch im Pandemie-Jahr 2020 – mehr und mehr Akustikbands zusammen und nutzen die kleinen Bühnen für „Unplugged-Konzerte“ im gemütlichen Rahmen. Unser Augenmerk geht heute nach Kiel. Dort wo sonst die Thrash-Metaller von<span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="http://www.tyson-kiel.de/"><strong> TYSON</strong></a></span> lauthals Konzerte rocken, geht es nun mit zwei Mannen des TYSON-Kaders im Akustik-Gewand weiter. Die Rede ist von <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://www.facebook.com/ironmic.hwm"><strong>IRON MIC</strong></a></span>.</p>
<p>Ich habe mich mit Kochi van Tyson (Sänger von TYSON und IRON MIC) auf ein kleines virtuelles Interview getroffen und ihn ein wenig ausgequetscht zu Tyson-Songs unplugged, Pandemie-Blues vieler Fans und Bands, Aktivitäten im kommenden Jahr, neuen Songs, Videodreh´s uvm.</p>
<p><strong>Moin Kochi, mein Lieber, ich grüße Dich erst einmal. Schönen Dank, dass Du Dir Zeit nimmst, mit mir ein bisschen über Dein aktuelles Projekt IRON MIC zu plaudern. Erzähl unseren Lesern doch einmal, wer steht hinter IRON MIC, was genau macht IRON MIC und wie kam es überhaupt zu dieser Formation und zum Bandnamen?</strong></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Kochi:</strong></span> Hallo Stefanie, ich danke DIR, dass ich hier Gelegenheit habe, über IRON MIC zu reden. Die Band gibt es ja erst seit Anfang letzten Jahres, und wir können gut noch etwas Aufmerksamkeit haben. IRON MIC bestehen genau genommen aus drei TYSON-Bandmitgliedern, denn neben Pierre Dapper (Git.) und mir (Bass, Voc.) spielt auch Oliver Teschner (Drums) mit, der seinerzeit das zweite Album „Counterparts“ eingetrommelt hat. Nachdem TYSON 2009 ein kleines Akustikset im lokalen Radiosender gespielt hatten, um Werbung für ein Festival zu machen, kamen immer wieder mal Anfragen dieser Art. Erst 2015 gaben wir nach und spielten die „Akustillerie“ in Neumünster. Seitdem keimte bei Pierre und mir die Idee, das Ding irgendwann mal als Nebenprojekt auszubauen. Der Bandname bot sich als bezugnehmende Ergänzung zu TYSON regelrecht an. In erster Linie schreiben wir TYSON-Nummern so um, dass sie als Akustiknummer Sinn machen. Wir achten zwar darauf, dass das Grundriff auf Bass oder Gitarre bestehen bleibt, aber stilistisch legen wir alle Scheuklappen beiseite. Das erhöht die Möglichkeiten und definitiv den Spaßfaktor beim Proben. Dabei unterhalten wir uns auch viel über unsere Einflüsse, Jugendidole und musikalischen „Schlüsselerlebnisse“ und probieren entsprechend viele Coversongs aus, um das Programm zu füllen.</p>
<p><strong>Als erstes Video erschien ja in diesem Jahr „House of Fire“, ein weiteres, nämlich „Anyway“, habt Ihr gerade vor ein paar Wochen veröffentlicht. Ich kenne beide Songs natürlich aus der TYSON-Feder, bin aber unwahrscheinlich beeindruckt, wie geil das alles klingt, wenn der Stromstecker gezogen wurde und das Ganze unplugged dahinplätschert. Wie ist das Feedback im Allgemeinen von Euren Fans, ich denke da kreuzen sich ja nun TYSON-Fans mit IRON MIC-Fans oder trennt sich der Fanbereich da komplett voneinander?</strong></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Kochi:</strong></span> Jetzt, wo wir den Anfang endlich gemacht haben, ist das Feedback so groß, dass sich IRON MIC überraschend schnell aus dem Schatten des großen Bruders herausboxt. Natürlich erreichen wir zuallererst die TYSON-Community und die Fans von <a href="http://www.casketinc.de/"><strong><span style="color: #000080;">CASKET INC</span></strong></a>., wo Oliver auch noch trommelt. Allerdings haben wir auf den wenigen Konzerten, die wir vor Corona gespielt haben, im Publikum schnell neue Gesichter ausmachen können. Ich bin mir sicher, dass es auch TYSON-Fans gibt, die mit IRON MIC nicht so viel anfangen können. Andersrum ebenso. Who cares? Wir freuen uns über jede*n, der/die zu unseren Konzerten kommt und mit uns eine gute Zeit hat. Bisher waren die Reaktionen ausnahmslos positiv.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe title="IRON MIC - House Of Fire (Acoustic TYSON Cover) (OFFICIAL VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/GMGnyDROf-M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was mir persönlich sehr gut bei IRON MIC gefällt, ist, dass wir Deine schöne Stimme – die hast Du nämlich – viel intensiver erleben dürfen. Fühlst Du Dich stimmlich wohler bei IRON MIC oder doch eher in der lauten Variante bei TYSON? </strong></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Kochi: </strong></span>Für mein psychisches Gleichgewicht brauche ich die lauten Proben mit Tyson, wie andere ihren Sport, ihr Lachseminar oder Kaminholz hacken. Der Kopf wird freigeblasen, störende Energien müssen raus. Darauf möchte ich nicht verzichten. Tatsächlich ist das Singen bei IRON MIC auf anderer Ebene befriedigender, weil wir mit Instrumenten und Backing-Vocals Harmonien erzeugen, die, zumindest bei uns, regelrecht Glückshormone auslösen. Ich will nicht esoterisch werden, aber diese harmonischen Schwingungen und das aufeinander eingespielt sein, zieht mir die verkanteten Nerven glatt. Ich arbeite im Kindergarten, hahaha.</p>
<p><strong>Die Zeit der Pandemie oder sagen wir die Zeit, die da auf uns im kommenden Jahr noch zusteuert, könnte dem Trio IRON MIC zugute kommen. Bestuhlte Konzerte mit begrenzter Besucherzahl. Plant Ihr da in der Hinsicht schon fürs kommende Jahr bzw. habt Ihr schon Termine, die Ihr unseren Lesern präsentieren könnt?</strong></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Kochi:</strong></span> Natürlich haben wir da einen Vorteil. Nach einer langen Schockstarre, angesichts der unklaren Booking-Situation, bin ich inzwischen auch wieder dran. Allerdings war eine unserer Prämissen, keine schnarchige Balladentruppe zu werden, sondern dem Publikum und uns einen echt geilen Abend zu bescheren. Das heißt, bei IRON MIC wird im besten Falle mitgetanzt, mitgesungen und auch mal vokal gebattled. Damit will ich sagen, dass wir zwar bestuhlte Konzerte spielen können, aber es wird, ähnlich wie für TYSON, nur der halbe Spaß sein, solange wir mit den Einschränkungen dealen müssen. Für Konzerttermine empfehle ich unsere Facebookseite<span style="color: #000080;"><strong> <a style="color: #000080;" href="http://www.facebook.com/ironmic.hwm">www.facebook.com/ironmic.hwm</a></strong></span></p>
<p><strong>Ist es so auf lange Sicht so geplant bzw. gewollt, dass IRON MIC immer die Songs von TYSON in Akustik wiedergibt oder kommen da auch eigene Songs irgendwann?</strong></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Kochi:</strong></span> Wir werden es nicht schaffen, alle TYSON-Songs in ein Akustikgewand zu packen. Aber es zeichnet sich langsam ein Stil ab, in dem wir gut funktionieren, so dass es absolut Sinn macht, früher oder später reine IRON MIC-Songs zu schreiben. Vielleicht sogar zuerst als laute Rocker, um sie dann wieder runterzubrechen, denn diese Arbeitsweise hat sich als Konzept bewährt.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe title="IRON MIC - Anyway (Acoustic TYSON Cover) (OFFICIAL VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/Gc1Q6lXw1Fo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p><strong>Wie überbrückt Ihr gerade die Zeit, in der nichts stattfinden darf. Gibt es Proben? Oder werkelt jeder bei sich zu Hause und man schnackt mal über Skype? </strong></p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Kochi:</span> </strong>Wenn wir mal nicht vom November sprechen, haben wir uns schon auch als ganze Band getroffen und geprobt bzw. ein, zwei&nbsp; Videos gedreht. Darüber hinaus bietet die Akustiknummer ja den Vorteil, dass Pierre und ich uns auch zu zweit treffen können, um Songs auszuarbeiten oder einfach mal das Set durchzuballern. Skype, Zoom und wie sie alle heißen, müssen wir schon beruflich nutzen. Das reicht. Und wenn ich Olli ohne seine Zock-Grimassen sehe, erkenne ich ihn womöglich gar nicht …</p>
<p><strong>Ich hoffe, dass wir Euch drei bald live wieder erleben können. Ich danke Dir für die Zeit und wünsche Euch und Euren Familien, dass Ihr bitte alle gesund bleibt.</strong></p>
<p><span style="color: #000080;"><strong>Kochi:</strong></span> Wenn wir alle mal abchecken, wieviel Konzertkohle (inkl. Getränke) wir in den letzten und kommenden Monaten nicht im Club gelassen haben und einen Teil davon spenden bzw. in vielerorts angebotene Gutscheine investieren, haben wir nächstes Jahr auch noch Bühnen. Danke für die Wünsche – das geben wir gerne zurück!</p>
<p>Durch das Interview&nbsp; führte&nbsp;<span style="color: #000080;"><strong>Stefanie Preuß&nbsp;</strong>(Herausgeberin/Chefredakteurin u. Fotografin NIC NordMensch in Concerts)&nbsp;</span></p>
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		<title>UNDERTOW im Songwriting-Modus (Interview)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/undertow-im-songwriting-modus-interview</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2020 14:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Heute schwenken wir einmal unser Augenmerk auf Baden-Württemberg, denn dort sind die Musiker der Band UNDERTOW zu Hause. Im Gespräch</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/undertow-im-songwriting-modus-interview">UNDERTOW im Songwriting-Modus (Interview)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Heute schwenken wir einmal unser Augenmerk auf Baden-Württemberg, denn dort sind die Musiker der Band <a href="https://www.undertow.de/"><span style="color: #800000;"><b>UNDERTOW</b></span></a> zu Hause. Im Gespräch bin ich heute mit Joachim Baschin, dem Frontmann bzw. Sänger von UNDERTOW. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>Hallo Joachim, endlich habe ich es einmal geschafft, mich Euch zu widmen. Geplant war ja eigentlich, dass wir uns bei Eurem Auftritt im Mai diesen Jahres im Hamburger Bambi Galore sehen werden, aber das wurde ja aus bekannten Gründen nichts. Vorab erst einmal: Geht es Euch innerhalb der Band inkl. Eurer Familien derzeit soweit gesundheitlich gut? </b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Hallo Stefanie! Ja, auf das Hamburg City Doom hatten wir uns sehr gefreut. Leider sind ja die gesamten Konzerte bis Ende August ausgefallen. Es waren einige Festivals geplant. Die meisten jedoch haben uns fürs nächste Jahr wieder zugesagt.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Privat geht’s uns allen ganz gut. Danke der Nachfrage.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>Euch gibt es bereits seit 1993. 27 Jahre &#8211; das ist schon eine lange Zeit. Bisher immer in gleicher Besetzung? Genremäßig seid Ihr wo angesiedelt? Welche Bands haben Euch inspiriert? Als ich den Song „In Deepest Silence“ hörte, in den ich auch sofort verschossen war, musste ich unmittelbar an Crowbar denken. </b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Der erste Drummer, Christof Eberhardt war bis zum Jahr 1999 in der Band. Er ist auf den Demos und der ersten offiziellen Undertow Scheibe „Harm on E“zu hören. Dann kam Oliver „Kuddel“ Rieger für ihn und blieb bis Anfang 2004. Er spielte in dieser Zeit die Platten „Unit E“ und „34ce“ ein. Als er seinen Ausstieg verkündete fanden wir einen geeigneten Mann in Rainer Pflanz, der für „Milgram“ und „Don´t Pray To The Ashes“ in die Felle drosch. Aus beruflichen und zeitlichen Gründen quittierte Rainer jedoch 2010 den Dienst und unser alter Weggefährte Kuddel kam wieder in die Band und blieb. Tom und ich waren 23 Jahre zusammen in der Band, bevor er dann Ende 2016 die Band verlassen hat. Für ihn kam Andreas Hund am Bass. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Schön, dass Dir IN DEEPEST SILENCE gefällt. Ja, der Crowbar Vergleich kommt immer wieder, jedoch unterscheiden wir uns mittlerweile recht deutlich von ihnen, finde ich. Haben unsere eigene kleine Nische gefunden. Ich würde unseren Stil als Thrash/Doom definieren. Der Stil ist schwierig zu bezeichnen, da auf jeder Platte schnellere, aber auch sehr langsame Songs der härteren Gangart vorhanden sind. Jedoch immer mit viel Melodie. </span></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe title="UNDERTOW - In Deepest Silence (official video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/4aLnRw6KKlw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>Wie seid Ihr auf den Namen UNDERTOW gekommen? Als ich mit meiner Recherche im Internet unterwegs war, fiel ich auch über einige namensgleiche Bandprojekte. Oder liegt der Ursprung gar im Song „Undertow“ von Tool? </b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Das hatte damals tatsächlich was mit Tool und deren Titel UNDERTOW zu tun. Fanden wir einfach klasse. Dazu sollte unsere Musik eine Sog-Wirkung haben, was der Name auch ausdrückt.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>Über Dich bzw. UNDERTOW bin ich „gestolpert“ durch das Soloprojekt von <span style="color: #800000;">HAMPEZ</span>, dem ehemaligen Bassisten der Band <a href="http://www.endofgreen.de/"><span style="color: #800000;">END OF GREEN</span></a>. Auf diesem Album bist Du in dem Song „Deine Schwächen“ musikalisch mit eingebunden. Auch gibt es von Euch wiederum den Song „Empire“ mit Michelle Darkness (ebenfalls END OF GREEN). U</b></span><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>nd nun ist Euer Bassist, der Andreas, auch gleichzeitig als Bassist mit END OF GREEN unterwegs. Wie kommt es zu diesem doch irgendwie „dauerhaften“ Kontakt?</b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Ach je, EOG kennen wir schon seit Mitte der 90er Jahre und es ist die Band mit der wir die meisten Gigs zusammen gespielt haben. Dazu kommt, dass ich schon immer ein riesiger EOG Fan war seit der ersten Platte. Dann waren wir auf dem gleichen Label SUB ZERO RECORDS und Michelle produzierte an der 2002er Scheibe UNIT E von uns mit und sang da auch schon als Gastsänger bei dem Song SLOPE. Danach wechselten wir gemeinsam zu Silverdust Records und gingen mehrmals gemeinsam auf Tour. Wir kommen einfach schon immer bestens miteinander zurecht und uns verbindet eine sehr gute Freundschaft. Somit ist es für uns überhaupt kein Problem, dass Andreas nun auch bei ihnen zockt. Keep it in the Familiy!</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Und bei DEINE SCHWÄCHEN auf der Solo-Platte von HAMPEZ singen zu dürfen, war natürlich klasse und freute mich wirklich total !</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>Ihr ward 2014 auf dem Summer Breeze. Gab es noch mehr Festivals auf denen Ihr gespielt habt? Ich meine im letzten Jahr ward Ihr auch noch auf dem Nord Open Air in Essen. </b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Auf dem Breeze haben wir, meine ich, ganze sieben Mal mit UNDERTOW gespielt und einmal mit unserem damaligen Side-Projekt HOTROD MAYHEM.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Weitere Festivals mit UNDERTOW waren z.B. das Rockharz, Metal Camp bzw. Metal Days in Slowenien, Rock am Härtsfeldsee und viele kleinere Festivals in all den Jahren, wie z.B. Sunstorm, Up From The Ground, Sundown, Riedfest usw.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>Grundsätzlich seid Ihr aber mehr in den südlichen Gefilden unterwegs, wie ich sehe. Von daher war ich total happy gewesen, Euch eigentlich im Mai diesen Jahres in Hamburg anzutreffen. Warum so selten im Norden? Und wieviel Gigs spielt Ihr durchschnittlich pro Jahr?</b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Wir waren eigentlich nur in den letzten 10 Jahren nicht mehr so oft im Norden unterwegs, davor schon. Wir spielten relativ oft in Hamburg oder Oldenburg, Emden, Hannover, Salzgitter und Braunschweig. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Allerdings muss ich schon auch sagen, dass wenn wir dann für 150,00 EUR Festgage, z.B. in Osnabrück spielen sollen, dies eine unglaubliche Frechheit einer Band gegenüber ist, die seit über 25 Jahren unterwegs ist, 8 Alben und eine gute Fanbase hat und eh schon immer darauf bedacht war, die Gage nur möglichst kostendeckend zu halten. Dies ist schon auch ein Grund warum wir die Strapazen der langen Fahrten mit solchen Angeboten eher nicht mehr wahrgenommen haben.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Wir schauen derzeit, dass wir im Jahr möglich 1-2 Konzerte pro Monat hinbekommen und wenn natürlich eine geeignete Tour ansteht, sind dann auch mal mehr.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>Acht Alben habt Ihr in Eurer doch sehr langen musikalischen Laufbahn geschaffen. Steht irgendwann ein neues Album auf dem Plan? </b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Klar, wir sind grad voll im Sonwriting Modus, werden Anfang des nächsten Jahres ins Studio gehen und wollen wieder über El Puerto Records Mitte 2021 die neue Scheibe veröffentlichen. </span></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="UNDERTOW - Trails For The Blind (2018) // official Clip // El-Puerto-Records" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/LMz8dj5w0Fw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>Mit welchen namenhaften Bands ward Ihr schon unterwegs? Gab es da schon einmal Toursupports? Irgendwelche Wünsche, mit wem Ihr zu gerne noch einmal zusammen die Bühne teilen möchtet?</b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Klar, wir waren mehrmals als Support von Crowbar unterwegs, tourten mehrmals mit End Of Green und weitere Supporttouren mit PistOn und Hackneyed, nicht zu vergessen die zweiwöchige Europatour mit Pro Pain. Leider mussten wir das Tourangebot mit Ektomorf letztes Jahr aus privaten Gründen absagen.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Ach, Wünsche mit wem ich gerne noch die Bühne teilen würde habe ich viele und meine Jungs sicher auch, aber ich persönlich hatte schon das große Glück mit vielen meiner Helden zusammen zu spielen. Ich bzw. wir freuen uns über alles was kommt, neue Bands, alte Bands der Szene, wir werden hoffentlich noch mit vielen Bands zusammen spielen, die wir cool finden. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>In Eurer Biografie bei Facebook finde ich den Satz „Und auch nach mittlerweile über 25 Jahren ist bei UNDERTOW die Motivation und der Ehrgeiz, die Liebe zu ihrer Musik und der Spaß dabei ungebrochen“. Im Grunde sehe ich es so, dass Ihr Eure Musik auslebt, ohne den großen kommerziellen Pfad aufnehmen zu wollen. Einfach ab und an spielen, dort wo es machbar ist. Sehe ich das richtig? Oder würdet Ihr gerne mehr UNDERTOW zeigen bzw. leben?</b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Das habe ich schon öfter gehört und war mir dessen gar nicht wirklich bewusst. Ich wollte eigentlich schon immer etwas mehr Gas geben bzw. das Level zu „Don´t Pray To The Ashes“ Zeiten mit ca. 40 Konzerten im Jahr halten, jedoch spielten bei uns auch immer wieder kleinere oder größere Stolpersteine eine Rolle, die uns daran hinderten, mehr Zeit für die Musik investieren zu können.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Aber der oben genannte Satz soll einfach ausdrücken, dass wir auch nach dieser langen Zeit immer noch mächtig Bock haben, etwas zu reißen und unsere Musik zu präsentieren, soviel und so oft es geht ! </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>Ihr habt u.a. mit UNDERTOW „unplugged“ Konzerte gespielt. So auch beim Summer Breeze im Jahre 2016. Ich sah auch im vergangenen Jahr einen Videomitschnitt eines Unplugged-Konzertes von Euch und war hellauf begeistert. Kommt in dieser Form unwahrscheinlich gut rüber. Könntet Ihr Euch vorstellen, das öfter zu machen? </b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Das freut mich, wenn es Dir gefällt. Ja, wir sind öfter mal unplugged unterwegs. Am liebsten mit unseren Freunden von &#8211; und da sind SIE wieder &#8211; DARKNESS, BLACKSMITH &amp; KERKER. Das nächste Mal am 24.10.2020 im Rittergut in Stetten ob Lontal, wenn … ja wenn Corona es zulässt.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>Nun die Frage der Fragen, die wir fast allen Bands / Musikern derzeit stellen und die irgendwie auch unumgänglich ist: Was macht Ihr als Band in Zeiten der Pandemie? Ihr hattet ja einige Gigs für 2020 auf der Uhr, die gesamt wegbrachen. Probt Ihr weiter und wollt Ihr – wie andere Bands auch – vielleicht einmal ein Konzert streamen? </b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Ja, natürlich nutzen wir die Zeit zum Songwriting und regelmäßigem Proben. Wir werden auch bald für ein paar Vorabaufnahmen ins Studio gehen. </span><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Was ein Konzert zu streamen angeht, lasst Euch überraschen … !</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>Viele Bands haben derzeit finanzielle Einbrüche und kein Ende des Stillstandes im Musikbereich ist in Sicht. Wie sieht das bei Euch aus?</b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Wir haben das Glück durch unsere Jobs nicht finanziell von der Band abhängig zu sein. Allerdings fallen trotzdem natürlich geplante Einnahmen weg, mit denen wir gerechnet haben, um eben auch Merch oder gemeinsam zu nutzendes Material für den Proberaum vorzufinanzieren.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>Und zu guter Letzt: Können wir uns auf UNDERTOW live 2021 schon freuen? Stehen da schon Termine oder sagt Ihr erst einmal, wir schauen, wie sich all das entwickelt und wie man wieder im kommenden Jahr kann und darf?</b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Man kann natürlich mit UNDERTOW auch im Jahr 2021 rechnen, da wir die neue Scheibe an den Start bringen wollen und weiterhin Gas geben wollen, nicht zuletzt weil es uns unglaublich viel Freude bereitet live zu spielen und mit den Fans gemeinsam zu feiern. Klar, muss man mit Allem rechnen was die Covid-Krise betrifft, aber wir sind zuversichtlich und schauen nach vorne</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;"><b>Joschi (ich glaub so nennen Dich alle), diesmal war es nur virtuell, im kommenden Jahr schaffen wir beide es hoffentlich, uns endlich einmal bei einem Bierchen auf einem Eurer Konzerte zu treffen. Ich danke Dir für Deine Zeit und wünsche vor allem Euch allen beste Gesundheit weiterhin! </b></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Ja, das würde mich bzw. uns sehr freuen. Vielen Dank für dieses Interview, es hat mich sehr gefreut, bleib gesund und alles Gute ! </span><span style="font-family: FreeSans, sans-serif;">Auf bald, Cheers<br />
</span></p>
<p align="justify">Durch das Interview führte: <strong>Stefanie Preuß</strong> (Herausgeberin / Chefredakteurin u. Fotografin)</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="UNDERTOW - Zero Type X (2018) // official Clip // El-Puerto-Records" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/rCNlPUHjGnI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p align="justify">&nbsp;</p>
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		<title>THUNDERMOTHER unplugged am 19.05.2019 in Amelinghausen (Nachbericht)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2019 22:44:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Danke, Norbert! Was sich in der heutigen Zeit eher wie ein &#8222;Diss&#8220; anhört, ist aber sehr freundlich gemeint. Ich hatte</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19020 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother_Tour_2019.jpg?resize=212%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="212" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother_Tour_2019.jpg?resize=212%2C300&amp;ssl=1 212w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother_Tour_2019.jpg?w=678&amp;ssl=1 678w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" />Danke, Norbert! Was sich in der heutigen Zeit eher wie ein &#8222;Diss&#8220; anhört, ist aber sehr freundlich gemeint. Ich hatte meinen Foto-Kollegen Norbert, wie schon so häufig bei einem Konzert getroffen und wie üblich tauscht man sich aus. Dabei kam dann heraus, dass <span style="color: #800080;"><a style="color: #800080;" href="https://thundermother.com/"><strong>THUNDERMOTHER</strong></a></span>, die ALL FEMAL METAL Band aus Schweden in Grätsch‘s Gasthaus in Amelinghausen spielen werden. Ja toll, Amelinghausen, der Nabel des Metals im Norden, oder was?! Da fahre ich doch niemals hin, schließlich hatte ich die Damen ja gerade erst zuvor zweimal gesehen. Im Knust in Hamburg und auf der Full Metal Cruise. Aber dann sagte Norbert eine Vokabel die mich elektrisierte &gt; „unplugged“! Okay, gar nicht lange überlegen, da musste ich hin! Ich mag es sehr und gehe gerne in Konzerte, bei denen der Rahmen ein komplett anderer ist, als normalerweise. Ich war also äußerst gespannt!</p>
<p>Wir sind also am Sonntag den, 19.05.2019, sehr rechtzeitig in die Lüneburger Heide aufgebrochen. Kein Fehler, da es im Ort eine, na sagen wir einmal, unübersichtliche Verkehrssituation gab. Wir sahen die Venue, konnten aber aufgrund einer Baustelle dort nicht hin. Erst ein recht großer Umweg brachte uns dann auf den Parkplatz des Gasthauses. Und ja, es war ein typischer Landgasthof in einem kleinen Ort in der Lüneburger Heide. Wir wurden von der sehr freundlichen Wirtin schon auf dem Parkplatz empfangen. Sie wies mir den besten Weg in das Gebäude, da der offensichtliche Weg nur über Stufen führte. Eine zweite, für mich viel drängendere Frage, konnte sie auch beantworten. Wie kommt eine schwedische Metalband denn nach Amelinghausen?</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19035 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother%4019-05-2019_Amelinghausen_04N.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother%4019-05-2019_Amelinghausen_04N.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother%4019-05-2019_Amelinghausen_04N.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother%4019-05-2019_Amelinghausen_04N.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Nun im Prinzip ganz einfach. Ihr Mann, der Uli, macht selbst Musik &#8211; Coverband, Metalcoverband! Aha! Wie wir weiter erfuhren, hat die Band von Uli u.a. auch Songs von BONAFIDE gecovert. Ja gut, auch ne schwedische Band, aber warum kommen dann THUNDERMOTHER hierher. Nun, die Jungs von BONAFIDE waren auf Europa-Tournee und wie Filippa (die plötzlich neben uns stand), ergänzte, ist die Lüneburger Heide ein sehr beliebter letzter Stop für schwedische Bands auf dem Heimweg. Hamburg sei immer ist zu teuer. Und so standen die Jungs von BONAFIDE auch eines Tages vor der Tür dieses Landgasthofes. Man kam ins Gespräch und seitdem spielt BONAFIDE auch immer ein Konzert in Amelinghausen, wenn die Band in Europa unterwegs ist. Das nächste Mal übrigens am 25.09.2019. Und wenn man nun noch weiß, dass der Sänger Pontuis Snibb und Filippa ein Paar sind, schließt sich der Kreis. Gut, dass wir so früh da waren, das füllt einen immer so schön mit Insiderwissen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19036 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother%4019-05-2019_Amelinghausen_13N.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother%4019-05-2019_Amelinghausen_13N.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother%4019-05-2019_Amelinghausen_13N.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother%4019-05-2019_Amelinghausen_13N.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Aber gut, wie war der Konzertabend denn nun? Es reicht eigentlich ein Wort: Großartig! Okay, das wäre für einen Bericht ein bisschen armselig. Der Raum fasste gut 150 Zuschauer und war zur Hälfte etwa bestuhlt und das Konzert auch ausverkauft. Es gab keine Bühne. Die Damen saß ebenfalls auf Stühlen, jedenfalls zuerst. Das lies eine sehr schöne und intime Atmosphäre aufkommen. Lange hielt es Filippa sitzend jedoch nicht aus und zum Schluss saß nur noch Emlee auf ihrem Cajon. Die Songs waren schön herunter arrangiert, so dass sich diese auch mit Akustikgitarre und Cajon sehr gut trugen. Ich fand sogar, dass die wunderbare Stimme von Guernica so noch besser hervor kam. Eröffnet haben sie mit &#8222;Whatever&#8220;, welches durch den intensiven Gesang von Guernica in keinster Weise der Rockversion nachstand. &#8222;Cheers&#8220; und &#8222;Revival&#8220; folgten. Zwischen den Stücken gab es immer mal wieder ein nettes Anekdötchen aus dem Bandleben von THUNDERMOTHER. So erfuhren wir u.a, dass Emlee Mr. Erik Singer (KISS) bei einer Jam-Session auf der KISS-Cruise nicht erkannt hat, weil alle KISS-mäßig geschminkt waren. Natürlich ging Filippa auch mit der Akustikgitarre durch das Publikum und zauberte auf der Akustik-Gitarre ihre Rock ‘n Roll-Solis. Nach 1,5 Stunden ging das Konzert mit &#8222;Shoot To Kill&#8220; zu Ende. Na gut, nicht so ganz. Als Zugaben kamen noch &#8222;Fire in the Rain&#8220; und &#8222;We Fight For Rock ‘n Roll&#8220;.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19037 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother%4019-05-2019_Amelinghausen_05N.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother%4019-05-2019_Amelinghausen_05N.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother%4019-05-2019_Amelinghausen_05N.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/06/Thundermother%4019-05-2019_Amelinghausen_05N.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein zurecht begeistertes Publikum durfte sich dann noch auf einen langen entspannten Abend mit den Damen freuen. Es wurden Selfies gemacht und dies dauerte an, bis wirklich jeder sein eigenes geschossen hatte. Auch Autogramme schrieben Die THUNDERMOTHER´S was das Zeug hielt.</p>
<p>Mein Fazit zu diesem &#8222;Unplugged&#8220;-Konzertabend mit THUNDERMOTHER:</p>
<p>Vier junge Damen haben einen etwas anderen Rock ´n Roll-Abend zelebriert, den Kollege Norbert und ich sobald nicht vergessen werden. Dass die Songs von THUNDERMOTHER verdammt gut sind und sich tragen, hat sich nicht zuletzt heute Abend wieder gezeigt. Durch die besondere Atmosphäre hatte ich schnell das Gefühl, das Konzert findet in meinem eigenen Wohnzimmer statt. Das darf gern wieder passieren. Ich wäre auf jeden Fall wieder dabei!</p>
<p>Barrierefrei war es leider nicht so ganz. Ich kam zwar gut in die Location, aber der Gasthof hatte leider keine barrierefreie Toilette. Für mich etwas ungünstig. Aber was soll´s &#8230; gab es halt weniger Bier und ich musste ja eh fahren. Ansonsten finde ich es großartig, dass es noch solche Läden gibt, die die Rock-Musik hochhalten. Das war definitiv nicht unser letzter Besuch!</p>
<p>An dieser Stelle danke ich meinem Kollegen Norbert Czybulka auch für die zur Verfügungstellung seiner Fotos vom heutigen Konzertabend in Amelinhausen. Was wäre ein Bericht ohne Bilder &#8211; nicht halb so schön. Ich danke Dir !</p>
<p><strong>Berichterstattung</strong>: Der <a href="https://www.facebook.com/metalrollz/"><span style="color: #800080;"><strong>&#8222;METAL ROLLZ</strong>&#8222;</span></a> (Björn Schulz)</p>
<p><strong>PhotoCredits: <a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka"><span style="color: #800080;">Norbert Czybulka</span></a></strong></p>
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