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	<title>AEROSMITH Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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		<title>BLACK SABBATH- Warum der Abschied so wichtig ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2025 18:52:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>„Was ist das?“ fragt mein kindliches Ich meinen Vater, mit dem ich Auto fahre. Ein seltsames Klopfen, gefolgt von einem</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/black-sabbath-warum-der-abschied-so-wichtig-ist">BLACK SABBATH- Warum der Abschied so wichtig ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>„Was ist das?“ fragt mein kindliches Ich meinen Vater, mit dem ich Auto fahre. Ein seltsames Klopfen, gefolgt von einem schwingenden Geräusch, während eine Computerstimme „ I am Iron Man“ spricht, flutet die Autoboxen, während mein Vater mich ansieht und anlächelt, als hätte ich einen uralten Schatz gefunden. „Das sind <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://blacksabbathapparelshop.com/?fbclid=IwY2xjawLaWkJleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBZZE9oYVdUQ1ZRTEdjWTdOAR6WnWpVNGQGnxaucL5Qy4NgTIxa3EL_d7GYA9v1Qp2WMZke299lVITPX5iwzg_aem_lKafgk8JvQjAiuqjtl3ZTg">Black Sabbath</a></span></strong>“ höre ich ihn noch ehrfürchtig sagen, ehe das Gitarrenriff meine Welt für immer verändern sollte.</p>
<p>An dieser Stelle könnte ich jedes Album aufzählen, verschiedene Stationen meines Lebens einzelnen Songs zuordnen oder einfach nur eine epochale Lobeshymne auf Tony Iommi schreiben, dessen Riffs mein Leben für immer bereichert haben. Auch könnte ich über den irren Ozzy schwärmen, der bei einem Konzert einer Fledermaus den Kopf abgebissen hat und dessen Stimme gemeinsam mit Zakk Wyldes (und natürlich Randy Rhoads) Riffs fester Bestandteil meines Lebens ist. Das überspringe ich alles, denn ich bin mir sicher, dass es vielen da draußen ähnlich geht wie mir. Ich hatte das Glück und konnte die Band in unterschiedlichen Besetzungen live sehen. Auch wenn Black Sabbath einige Sänger am Start hatten, so begann doch alles in der Originalbesetzung mit Bill Ward, Geezer Butler, Ozzy Osbourne und Tony Iommi in Birmingham. Am 5. Juli 2025 wurde dort (unter enorm großem Aufwand und Hype) das letzte Konzert einer Legende veranstaltet.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-32309 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938.jpg?resize=225%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="225" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=1536%2C2048&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" />Finale Konzerte großer Legenden gibt es leider mehrere und verlieren daher ihre Bedeutung; die letzte große Kiss Tour ist dabei ein Running Gag und wenn sich eine Band verabschiedet, so soll sie doch bitte für immer von der Bildschirmfläche verschwinden, oder? Black Sabbath hatten ebenfalls eine Tour hinter sich, die mit „The End“ Bände sprach. Grund dafür war der Gesundheitszustand von Tony Iommi, dessen (zum Glück geheilte) Krebserkrankung und Ozzys Gesundheit ein ausuferndes Touren unmöglich machten. Als das „Back to the Beginning“ Konzert angekündigt wurde, hätte man das Gleiche vermuten können, wie es bei anderen Farewell Touren gehandhabt wird; vor der endgültigen Bühnenrente nochmal schnell die Taschen mit Geld vollstopfen, um sich dann im Ruhm vergangener Tage zu sonnen. Ozzys Managerin Sharon Osbourne und Tony Iommi hatten da einen anderen Ansatz: noch einmal alles in die Waagschale werfen und eine riesengroße Rockparty veranstalten, ehe der letzte Vorhang endgültig fällt. Die Liste der auftretenden Bands liest sich dabei wie ein feuchter Traum der Rock und Metal Hall of Fame. Im Fokus standen neben Black Sabbath auch Ozzy, dessen Lebensstil nun seinen erbarmungslosen Tribut forderte. Wenn selbst Rocklegende Lemmy schon sagt, dass Ozzys Partywut ihm zu extrem ist, dann will das schon etwas heißen; doch hinter dem gebrechlichen Körper verbirgt sich immer noch jener schalkhafte Charakter, der die Menge zum Toben bringt, und mit seinem „God bless you aaaaaaaall!“ Generationen von Musikern geprägt hat. Allein die Tatsache, sich in diesem Zustand noch einmal auf die Bühne zu trauen, verdient alleine für sich schon Respekt.</p>
<p>Was macht dieses Konzert so besonders? Das Billing spricht schon allein Bände, aber es sind vielmehr die kleinen Ereignisse und Worte zwischen den Zeilen, die hier zu Tränen rühren und das Herzblut deutlich werden lassen. Da verliert mal eben der Slipknot Drummer backstage die Fassung, weil er Bill Ward leibhaftig live bewundert hat, der ihn in seiner Jugend so sehr geprägt hat. James Hetfield liefert mit seiner Ansage „Ohne Black Sabbath würde es Metallica niemals geben!“ ein klares Statement ab. Steven Tyler (Aerosmith) überrascht mit seinem unangekündigten Auftritt, während Slayer einerseits einen verbalen Kniefall vor Sabbath aufführen, ehe sie mit ihren Schwergewichten (z.B. „Angel of Death“) das Stadion in eine infernalische Moshpit verwandeln. Jason Momoa (Aquaman) kündigt mal eben Pantera auf der Bühne an, ehe er in die Menge springt, um zu „Cowboys from Hell“ gemeinsam mit allen anderen Fans hemmungslos durchzudrehen. Weltweit sind viele Musiker aus unterschiedlichen Rock- und Metalsparten angereist, um als Gäste dabei sein zu können, wenn eine Legende noch einmal abliefert und backstage macht Sid Wilson (Slipknot) &nbsp;Kelly Osbourne einen Heiratsantrag.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft wp-image-32314 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267-265x300.jpg?resize=265%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="265" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=265%2C300&amp;ssl=1 265w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=904%2C1024&amp;ssl=1 904w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=768%2C870&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=1355%2C1536&amp;ssl=1 1355w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=1807%2C2048&amp;ssl=1 1807w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 265px) 100vw, 265px" />Den Gig selbst muss ich gar nicht im Detail beschreiben, darüber gibt es bereits viele Videos und Artikel im Netz. Allerdings möchte ich 2 Dinge hervorheben, die mich in meinen Grundfesten erschüttert haben: Ozzy tritt in einem (liebevoll gestalteten) Thron auf und unterstreicht, dass er mit jedem Atemzug seines geschundenen Körpers die Musik l(i)ebt! Zweitens: die Rock-/Metalgemeinde lebt vom rebellischen Gedanken, sein eigenes Ding durchzuziehen und gleichzeitig liebevoll und respektvoll untereinander (und miteinander) umzugehen. Neben den emotionalen Beiträgen in den sozialen Medien und den von Herzen kommenden Ansagen der beteiligten Bands ist Zakk Wylde ein gutes Beispiel, der während des gesamten Auftritts ein wachsames Auge auf Ozzy geworfen hat, ihn bei den Vocals unterstützt hat und wie ein Bruder auf ihn geachtet hat. Das spiegelt sich im Zusammenspiel auf der Bühne wider und verleiht dem tränenreichen Moment, in dem Ozzys Stimme mit den Emotionen bei „Mama I´m coming home“ zu kämpfen hat, mehr Gewicht. In diesem Moment ist genau das am besten sichtbar, was ich bereits mein Leben lang auf Konzerten und Festivals erlebt habe: der Zusammenhalt jener Menschen, deren Musikgeschmack verbindet und als (ehemalige Außenseiter-) Familie zusammenschweißt. Fernab von profitgeilen Massenveranstaltungen und digitalen Followerzahlen ist dieses Abschiedskonzert von Black Sabbath so wichtig, weil es den Grundgedanken des Rock´n Roll und der Metalgemeinde widerspiegelt. Vielleicht haben wir mit diesem Woodstock des Metal nicht nur den Abschied von Ozzys Bühnenpräsenz, sondern auch das Ende einer Ära erlebt, in der sich große Bands vergangener (und präsenter) Tage einmal versammelt haben. Etwas endet, macht Platz für die Jugend und etwas Neues beginnt; so ist nun mal der Lauf der Welt. Auch wenn ich diesen Moment „nur“ digital erleben konnte, so wurde hier ein langfristiges Vermächtnis hinterlassen, an das man sich noch sehr lange erinnern wird.</p>
<p><strong>Sebastian Radu Groß</strong></p>
<p>Eine vollständige Analyse der kompletten BLACK SABBATH Biographie könnt ihr in meinem aktuellen Buch „Pitwalker- Tagebuch eines Headbanger Nerds“ nachlesen. Das Buch ist kostenlos erhältlich und kann hier runtergeladen werden: <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/pitwalker/">https://www.radunator.de/pitwalker/</a></span></p>
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		<title>Hollywood Vampires – Ein kurzes Vergnügen mit kleinen Hindernissen (Mainz &#8211; 30.06.2023)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 08:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Die Temperaturen werden wärmer und die Tage werden länger. Endlich ist Sommer! Aus diesem Grund findet derzeit in Mainz die</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Die Temperaturen werden wärmer und die Tage werden länger. Endlich ist Sommer! Aus diesem Grund findet derzeit in Mainz die alljährliche Konzertreihe „Summer in the City“ statt. In diesem Zuge gaben sich u.a. auch die <strong><span style="color: #003366;">HOLLYWOOD VAMPIRES</span></strong> ein Stelldichein mit tausenden von Fans.&nbsp; Wir vom NIC &#8211; NordMensch in Concerts waren für Euch mit dabei, um allen Daheimgebliebenen von diesem Event berichten zu können.</p>
<p>Mainz, der 30.06.2023 – 13 Uhr. Die Sonne brütete bereits in voller Pracht vom Himmel und jeder normale Mensch hätte sich daheim über ein Eis oder die Klimaanlage gefreut. Das galt jedoch nicht für die rund 50 Fans die, teilweise bereits seit Stunden, vor dem Eingang des „Summer in the City“-Geländes im Mainzer Volkspark in Wartestellung saßen. Ein kurzer Plausch mit den anderen Fans in der Reihe, ein bisschen Bier oder ein Kartenspiel. Jeder hatte seine eigene Methode, um die Zeit totzuschlagen, bis der Eingang endlich geöffnet wurde und man zur Bühne stürmen konnte. Doch eines wurde auf den ersten Blick deutlich: Kaum einer hier war für die eigentliche Band da. Ein kurzer Rundumblick zeigte: Auf unzähligen T-Shirts und diversen Gliedmaßen prangte, zugegebenermaßen nur wenig überraschend, ein einziges Gesicht: Johnny Depp. Entsprechend beliefen sich auch die Themen vor Ort größtenteils nur auf dieses eine Thema. Ein Grund für viele Fans der weiteren Bandmitglieder, wie ALICE COOPER oder Joe Perry (AEROSMITH), direkt wieder reißaus zu nehmen. Nichtsdestotrotz füllten sich die Reihen der Wartenden stetig weiter, bis es um 17.30 Uhr endlich hieß: Tore auf! So schnell wie irgend möglich drängten die Zuschauer sich in Richtung Security und die, zugegebenermaßen eher dürftigen, Taschenkontrollen, um sich einen heiß begehrten Platz an der Bühne und natürlich vor allem auf Johnny&#8217;s Seite zu sichern. Das galt allerdings nur für die Inhaber der „Golden Circle“-Tickets. Die restlichen Besucher machten sich hinter der Umzäunung desselben breit und schnell war eine beachtliche Menge auf dem Platz verteilt. Viele waren von der Größe des Circles überrascht, der Pi mal Daumen erst auf fast halber Strecke zum FOH endete und damit einen guten Teil des Platzes einnahm und die Besitzer eines „normalen“ Tickets natürlich trotz langer Wartezeit auf viele viele Meter von ihrem Idol trennte. Die nächste Überraschung folgte dann auch auf dem Fuße: Nachdem ursprünglich angekündigt war, dass die Show um 19.00 Uhr mit der Vorband THOSE DAMN CROWS beginnen sollte, warteten die Fans bis 19.32 Uhr und wurden direkt mit dem Intro-Video der Hollywood Vampires begrüßt, da der Support scheinbar ohne Ankündigung gestrichen wurde. Trotz der zunehmenden Verwirrung der Anwesenden hatte man sich schnell wieder gefangen, als endlich die ersten Bandmitglieder die Bühne begingen. Es begann ein eineinhalbstündiger Flug durch die Geschichte des Rock, in Form von Coverversionen und eigenen Songs der Band.</p>
<p>Zum Einstieg gab es mit ,I Want My Now´ und , Raise The Dead´ gleich zwei eigene Songs der „teuersten Coverband der Welt“ (wie sie früher scherzhaft betitelt wurden) auf die Ohren, bevor mit ,I´m Eighteen` (ein Klassiker von Alice Cooper) folgte und hiernach eine Reihe von weiteren Coversongs einläutete. Bereits jetzt wurden hinter dem „Golden Cirlce“, jedoch noch vor dem FOH, einige Rufe laut, dass man die Lautstärke doch bitte etwas erhöhen solle. Tatsächlich war es bereits auf halber Strecke zwischen den Circle Barrikade und dem Zentrum der Tontechnik möglich, sich in gemäßigter Zimmerlautstärke zu unterhalten. Das führte stellenweise dazu, dass einige der Anwesenden sich relativ durchgängig unterhielten, umso weiter sie hinten standen. Entsprechend schwer fiel es den kleineren Ansagen von Alice Cooper zu folgen, die immer mal wieder zwischen den Songs stattfanden. So leitete er den Song ,My Dead Drunk Friends´ mit den, ein wenig zynischen Worten ein, dass er „the only vampire left“ sei, was eine klare Anspielung auf den Trinkerclub darstellt, aus dem die Band hervorgegangen ist und deren ursprüngliche Mitglieder nunmehr nahezu alle verstorben sind. Die Symbolik der Ehrerbietung an verstorbene Freunde spiegelte sich, wie auch schon in früheren Shows, durchgängig in der Show wider. So zeigte der einzige Screen im hinteren Teil der Bühne immer wieder die Namen und Gesichter verstorbener Rockstars. Seinen Höhepunkt erreichte dies zunächst mit dem Cover von DAVID BOWIE´s Klassiker ,Heroes´, welches von Johnny Depp gesungen wurde und dem darauffolgenden Tribute an den im letzten Jahr verstorbenen Jeff Beck, mit dem einige der Bandmitglieder sehr gut befreundet waren. Zum Song von Jeff Beck holte Perry die Gitarre des verstorbenen Freundes auf die Bühne, um diesen gebührend zu ehren.</p>
<p>Auch gab es humoristischere Einwürfe des Frontmannes: Das AC/DC Cover von ,The Jack´ wurde mit den Worten „Well, we´ve got the Joe“ und einem Fingerzeig auf Joe Perry eingeleitet, was viele Besucher zum Schmunzeln brachte. Gegen 21.05 Uhr endete die Show, wie üblich mit dem Alice Cooper Klassiker ,School´s Out´, der mit dem PINK FLOYD Song ,Another Brick in the Wall´ gespickt wurde und in eine Vorstellung der einzelnen Bandmitglieder mündete, um dem Abend einen runden Abschluss zu geben. Sichtlich verwirrt über das frühe Ende der Show (noch vor Sonnenuntergang) machten sich viele Besucher, ohne Umschweife, daran, weitere Unternehmungen in Mainz zu planen, um den Abend nicht so früh enden zu lassen, bevor man sich mit, teils sehr gemischten Gefühlen, in Richtung Ausgang und auf den Weg zur nächsten Bar begab, um es dem ursprünglichen Club der Hollywood Vampires gleichzutun.</p>
<p>Die Setlist des Abends:</p>
<p><span style="color: #003366;">Intro – Bela Lugosi´s Dead [BAUHAUS] / I Want My Now / Raise The Dead / I´m Eighteen [ALICE COOPER Cover] / Five to One / Break On Through (To The Other Side) [THE DOORS Cover] / The Boogieman Surprise / My Dead Drunk Friends / You Can´t Put Your Arms Round A Memory [JOHNNY THUNDERS Cover – Gesang: Joe Perry] / Baba O´Riley [THE WHO Cover] / Who´s Laughing Now / People Who Died [THE JIM CARROLL BAND Cover] / The Jack [AC/DC Cover] / As Bad As I Am / Heroes [DAVID BOWIE Cover – Gesang: Johnny Depp] / Jeff Beck Tribute / Bright Light Fright [AEROSMITH Cover] / The Death and Resurrection Show [KILLING JOKE Cover – Gesang: Johnny Depp] / Walk This Way [AEROSMITH Cover] / The Train Kept A-Rollin´ [TINY BRADSHAW Cover] / School´s Out / Another Brick In The Wall [ALICE COOPER/ PINK FLOYD Cover]</span></p>
<p><strong>Fazit:</strong> Leider ist vieles scheinbar nicht so gelaufen, wie es hätte sollen und die Johnny-Groupies waren für Anwesende Fans der anderen Musiker wohl hin und wieder ein Ärgernis. Das spiegelte sich auch im Feeling wider: Lediglich zu ,Heroes´ und ,School´s Out´ wachte die Menge einmal auf und sang mit, was irgendwie traurig wirkte. Da ich persönlich die Band schon zwei Wochen zuvor auf einem Festival gesehen hatte, fiel mir besonders auf, dass auch die Bühnenshow irgendwie „abgespeckt“ und daher trister wirkte, weil etwa die riesigen Fangzähne im Bühnenbild fehlten. Die HOLLYWOOD VAMPIRES lieferten dennoch gewohnt und professionell ab und bescherten einen schönen &#8211; wenn auch sehr kurzen &#8211; Auftritt mit vielen schönen Momenten.</p>
<p><strong>Berichterstattung:<span style="color: #003366;"> Etienne Kulik</span></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/hollywood-vampires-ein-kurzes-vergnuegen-mit-kleinen-hindernissen-mainz-30-06-2023">Hollywood Vampires – Ein kurzes Vergnügen mit kleinen Hindernissen (Mainz &#8211; 30.06.2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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