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	<title>Albumrelease Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<title>Albumrelease Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>HARPYIE „Blutbann“ (Album Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/harpyie-blutbann-album-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 15:22:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>HARPYIE &#8211; eine Band aus Bad Oeynhausen im Kreis Minden-Lübbecke im Nordosten von Nordrhein-Westfalen. Im Volksmund auch Ostwestfalen genannt. Dieser</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<header class="entry-header"><strong>HARPYIE</strong> &#8211; eine Band aus Bad Oeynhausen im Kreis Minden-Lübbecke im Nordosten von Nordrhein-Westfalen. Im Volksmund auch Ostwestfalen genannt. Dieser geschichtsträchtige Ort lädt also wieder einmal ein, sich neuer Musik hinzugeben. Es ist bereits das siebente Album der Band, die laut Wikipedia im Genre des Folk-Rock, Folk Metal sowie dem Mittelalter-Rock zuhause sein sollen. Das letztjährige Album &#8222;Minnewar&#8220; schenkte sich die Band zum zehnjährigen Geburtstag und es bestand durchweg aus Coversongs. Die Fangemeinde war von diesem Album zum Teil sehr enttäuscht, wurde es doch durch ein Crowdfunding-Projekt finanziert. Man stellte sich zum Geburtstag der Band doch etwas anderes vor. Ich wette, diesen Kritikern schwebte ein Album wie dieses neue nun, vor.</header>
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<header class="entry-header"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-19497" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/2022_Cover_Harpyie_Blutbann_1000px.jpg?resize=300%2C264&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="264" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/2022_Cover_Harpyie_Blutbann_1000px.jpg?resize=300%2C264&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/2022_Cover_Harpyie_Blutbann_1000px.jpg?resize=768%2C676&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/2022_Cover_Harpyie_Blutbann_1000px.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wenn ich eine neue CD oder LP erhalte, zelebriere ich das Auspacken immer ein wenig. So auch in diesem Falle. Bereits das Cover-Artwork fasziniert mich. Hervorragend fotografiert von André Freitag, badet eine junge, hübsche Adelige im Blute junger Frauen, die ihre Adern aufgeschnitten haben und am Wannenrand stehen. So ähnlich assoziiert man wohl das Geschehen um die ungarische Gräfin Elisabeth Báthory, die Anfang des 16ten Jahrhunderts für solch Szenen verantwortlich gemacht wurde. Sie soll im Blut gebadet haben, um sich ewige Jugend und Schönheit zu erhalten. Der Albumname &#8222;Blutbann&#8220; passt hier beim ersten Gedanken nicht so recht dazu. Im Mittelalter war ein Blutbann die Hohe Gerichtsbarkeit über Leib und Leben. Vom Blutbann betroffene Delikte waren Mord, schwerer Diebstahl, Vergewaltigung, Totschlag, Brandstiftung und Ketzerei. Erst mit dem Wissen lässt sich der Kreis zur Gräfin schließen, die für über 650 Tote, zumeist junge Dienerinnen, verantwortlich gewesen sein soll.Ich schweife aber mal wieder ab: Wir wollen ja über Musik reden. Und die hat mich doch sehr überrascht. Textlich steht das Thema Blut im Vordergrund. Hier nehmen neben Mord auch Okkultische Handlungen und die Sage um die Vampire viel Raum ein. Im musikalischen Grundgerüst erinnert das Album an die 2015er Scheibe Freakshow. Die neuen Songs sind aber härter und &#8222;erwachsener&#8220; geworden. Neben den folkloremäßigem Mittelalterlichen Rock fließt nicht nur eine Spur Metal in die Musik ein, das Genre Neue Deutsche Härte muss einfach als Einfluss genannt werden. Daneben sind aber auch verspielte Feinheiten, wie elektronische Intros und Passagen zu erwähnen. Natürlich erfindet Harpyie das Genre nicht neu, schaut aber über den Tellerrand und liefert so ein Album mit vielen Facetten ab. Es ist ein Mix aus Eingängig und beschaulich sowie wuchtig und aggressiv.<strong>Blutadler</strong> ist eigentlich ein Begriff aus der Ära der Wikinger. Der Song behandelt die toxische Beziehung zweier Menschen zueinander, bei der sich einer von beiden bis zum Tod aufopfert. Als Gastsängerin kommt hier Mezzosopran Alina Tavangari zum Einsatz.Die <strong>Angst im Wald</strong> beginnt mit einer eingängigen, nahezu poppigen Melodie, während die Strophen aggressiv hart daherkommen. Der kopflose Reiter aus dem Film Sleepy Hollow wird in das Deutsche transferiert und ist nun ein Hesse. Es ist ein deutsches Märchen über einen unheilvoll bösen Geist geworden.<strong>Liebe auf den ersten Biss</strong> behandelt das Thema Hassliebe und nicht, wie man vielleicht zuerst denken würde, um die Vampire.&nbsp;</p>
<p><strong>Die Geister die ich rief</strong> ist ein Song, der Parallelen zur Freakshow bietet. Ein klassischer Harpyie-Song, der hin uns wieder allerdings etwas aggressiver wird. Der Text beschreibt im übertragenen Sinne, dass man mit dem klarkommen muss, was man hat.&nbsp;</p>
<p>Klassisches Klavier in einem Intro zu Beginn von&nbsp;<strong>Dunkelschwarz</strong> geht über den Metalbereich, der irgendwie an Heaven Shall Burn erinnert. Bei den Refrains jedoch fährt die Geschwindigkeit komplett herunter, um dann wieder den Bogen komplett neu aufzubauen. Textlich geht es um einen teuflischen Geist, der sich Nachts auf die Brust setzt und böse Träume einflößt.</p>
<p>Wer wäre passender bei <strong>Nachtfalter</strong> als Gastsänger gewesen als Alexander „ASP“ Frank Spreng. Ein großartiger, aber etwas zu poplastiger Song, um die Gemeinschaft der schwarzen Szene. Der Song war der erste, der als Singleauskopplung und Vorbote zum Album erschien.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe title="Harpyie - Nachtfalter feat. ASP @OfficialTalesOfASP  (OFFICIAL MUSIKVIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/f7l_8ZFv2is?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p><strong>Verräterisches Herz</strong> basiert auf einer Geschichte von Edgar Allan Poe. Ein Mann bringt seinen Nachbarn um, aber sein Geist plagt ihn so sehr, dass er sich am Ende der Polizei stellt. Ein sehr elektrolastiger Song. Die Synties prägen das Lied und lassen es schrittweise immer härter werden.</p>
<p><strong>Fang mich ein</strong> ist sehr gesangslastig, trotzdem bleibt das Tempo hoch und die Melodie eingängig. Hier hat Sänger Aello gut zu tun, das Feeling nicht abreißen zu lassen.&nbsp;</p>
<p><strong>Wir sind die Nacht</strong> ist sozusagen ein Album-Zwischenspiel als Übergang in das Vampierthema. Fans, die die Band über Start.Next in der Pandemie unterstützt haben, kommen hier als Chor ihren Einsatz. Eine Anleihe aus dem Bereich des Symphonic Metal, die mit nicht einmal eineinhalb Minuten nicht stört und eine gute Sache ist.</p>
<p>Gegen den <strong>Vampir</strong> hilft ein Pflock aus Holz. Um dieses Pfählen wird im Song gebeten. Das notwendige Handwerkszeug befindet sich in der limitierten Fanbox, sollte Euch der Gute über den Weg laufen. Ein weiterer harter, aber tanzbarer Track, bei dem die Drehleier nur Punktuell eingesetzt wird, denn der Song fetzt..&nbsp;</p>
<p><strong>Okkult</strong> &#8222;ballert&#8220; ebenfalls ganz schön. Der Song wurde als letztes geschrieben und verschmelzt die Aspekte Liebe und Tod miteinander. Spätestens hier können Anleihen aus der Neuen Deutschen Härte nicht mehr geleugnet werden.</p>
<p><strong>Ich glaub dir nicht</strong> ist die Quotenballade und steht ganz am Ende des Albums. Sie ist melancholisch und emotional und steigert sich zum Finale hin. Es ist ein Song, der in die heutige Zeit passt. Getreu dem Motto &#8222;Wissen ist besser als Glauben&#8220; soll man sich selbst ein Bild machen und Informationen hinterfragen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignright wp-image-19496 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/limitierte-Box_900px.jpg?resize=300%2C285&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="285" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/limitierte-Box_900px.jpg?resize=300%2C285&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/limitierte-Box_900px.jpg?resize=768%2C729&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/limitierte-Box_900px.jpg?w=936&amp;ssl=1 936w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Album ist nicht nur im üblichen digitalen Format zum Download und Stream erschienen, sondern neben der Digipak-CD auch von Metalville in Vinyl . Das limitierte Fanpaket kommt in einer hochwertigen Holzbox daher. Es enthält neben der CD eine exklusive DVD, den angesprochenen Holzhammer mit Holzpflock sowie eine signierte Autogrammkarte.</p>
<p><strong>Punkte: 8,5/10</strong></p>
</header>
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<p><strong>Redakteur:</strong> <a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka">Norbert Czybulka</a></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/harpyie-blutbann-album-review">HARPYIE „Blutbann“ (Album Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>CRUSHER &#8211; &#8222;Unleashed&#8220; (CD-Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/crusher-unleashed-cd-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 13:20:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Am 25. Januar durfte ich in der Kieler Pumpe ihr derzeit letztes Konzert erleben, bevor auch die Mainzer Melodic Thrash</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Am 25. Januar durfte ich in der Kieler Pumpe ihr derzeit letztes Konzert erleben, bevor auch die Mainzer Melodic Thrash Metal Band <a href="http://www.crusher-metal.com/"><span style="color: #993300;"><strong>CRUSHER</strong></span></a> um Sänger Robin Geiss in die Corona-Zwangspause geschickt wurde. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands haben sie am Veröffentlichungstermin ihres neuen Albums festgehalten. Seit dem 17. April 2020 ist es nun erhältlich, das neue, das zweite Full-Lenght-Album, der sympathischen Fünf aus der Rheinland-Pfälzischen Landeshauptstadt. Vier Jahre hat es gebraucht, um nach personellen und musikalischen Findungsphasen etwas Neues und Begeisterungswürdiges zu erschaffen.</p>
<p>Unter der Leitung von Produzent David Buballa, der unter anderem auch schon mit Powerwolf und Crematory gearbeitet hat, entstand ein Set von acht neuen Songs und einer deutschsprachigen Version eines ihrer Lieder. Man hat sich für den Albumnamen &#8222;Unleashed&#8220;, also &#8222;Entfesselt&#8220; entschieden, da man zu den vier Demo-EPs und dem Vorgängeralbum &#8222;Redemption&#8220; noch eine gewaltige Schippe drauf gelegt hat.</p>
<p>Der Opener &#8222;Violence Stay Violent&#8220; prangert extreme Ansichten, sowohl rechts als auch links oder religiös, an. Aufgrund der Medienpräsenz des Themas hat man sich entschlossen, den Song auch in Deutsch aufzunehmen und als Bonustrack ein zweites Mal mit auf das Album zu nehmen. &#8222;Radikal Bleibt Brutal&#8220; ist für mich sogar die bessere Version. &#8222;Empty Space&#8220; beginnt völlig untypisch mit einem Klavierpart. Keine Sorge, der Song landet dann wieder in dem Genre, wo wir uns befinden. Der Song braucht den Tempowechsel, um sein Thema zu verdeutlichen. Es geht um den Schmerz und die Melancholie, wenn ein geliebter Mensch aus der Mitte des Lebens gerissen wird. &#8222;The Others&#8220; und &#8222;The Great Escape&#8220; beziehen sich inhaltlich auf eine vierbändige Buchreihe des Sängers Robin Geiss namens &#8222;Tarlot&#8220;. &#8222;The Time Leap Pit&#8220; ist eine Fortsetzung vom Redemption-Song &#8222;Son Of A Pit&#8220; und handelt von dem bandeigenen Maskottchen. Dieser kleine Metaller begleitet als Illustration auch die Texte im Booklet. Nette Idee. Beide Songs wurden im übrigen auch hintereinander in Kiel live gespielt, es sollte aber der einzige Song des neuen Albums bleiben. &#8222;One For You&#8220; ist eine Hommage an die Metalfans. Genauso wie der Song &#8222;Bier&#8220; am Ende des regulären Parts. Bier soll einfach nur Spaß bereiten und führt eine 80er Jahre Tradition fort. Es war üblich, einen nicht ganz so ernst gemeinten Song an das Ende eines Albums zu stellen. In diesem Fall ein würdiger Abschluss mit ordentlich Dampf im punklastigen Gitarrenspiel. Das &#8222;Bier&#8220; kein regulärer Song ist, zeigt sich schon an der Länge. Normalerweise viereinhalb bis sechseinhalb Minuten pro Track, kommt dieser Partyhit man gerade auf 142 Sekunden.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> 46 abwechselungsreiche Minuten. Innovativ und anders. Handwerklich absolut sauber. Absolute Kaufempfehlung!</p>
<p>Wertung: <strong>9 von 10 Punkten</strong>!</p>
<p>Die komplette Trackliste: <span style="color: #993300;">01 &#8211; Violence Stay Violent, 02 &#8211; The Others, 03 &#8211; The Time Leap Pit, 04 &#8211; Downfall, 05 &#8211; The Great Escape, 07 &#8211; One For You, 08 &#8211; Bier, 09 &#8211; Radikal Bleibt Brutal (Bonus)</span></p>
<p>Eine CD-Post-Release-Party ist im ATG (Alexander The Great) Mainz für den <strong>26. September 2020</strong> geplant. Die CD und weiteres Bandmerch bekommt Ihr auf <strong><a href="http://www.crusher-metal.com/"><span style="color: #993300;">http://www.crusher-metal.com/</span></a></strong><span style="color: #993300;">.</span> Bitte unterstützt die Band in dieser schweren Zeit durch Euren Direktkauf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="CRUSHER -Time Leap Pit" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/3k7i5qx2bOs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/crusher-unleashed-cd-review">CRUSHER &#8211; &#8222;Unleashed&#8220; (CD-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>Support Your Local Heroes: Im Proberaum von THE LOST MEMBERS in Kiel (04.04.2020)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2020 09:16:44 +0000</pubDate>
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<p>Support your local heroes – Nach dem Aufruf, mindestens einmal im Monat einen kleinen Club, eine lokale Band oder ein</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-im-proberaum-von-the-lost-members-in-kiel-04-04-2020">Support Your Local Heroes: Im Proberaum von THE LOST MEMBERS in Kiel (04.04.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18394 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/04/The_Lost_Members%402020-03-14_Kiel_Probenraum_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/04/The_Lost_Members%402020-03-14_Kiel_Probenraum_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/04/The_Lost_Members%402020-03-14_Kiel_Probenraum_04.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/04/The_Lost_Members%402020-03-14_Kiel_Probenraum_04.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Support your local heroes</strong></span> – Nach dem Aufruf, mindestens einmal im Monat einen kleinen Club, eine lokale Band oder ein Kneipenkonzert zu besuchen, habe ich dank der Corona-Pandemie und des Veranstaltungsverbotes zuerst keine Idee, wie ich es trotzdem bewerkstelligen kann. Warte ich den 19. April ab? Was ist, wenn das Verbot verlängert wird? Beim Fensterputzen kam mir dann die Idee. Im März war ich bei den PINPRICKS und ihrer CD-Release-Party. Aber wie entsteht eigentlich so eine CD bei einer Amateurband? Ein Studio kann sich kaum eine kleine Band leisten und einen Plattenvertrag hat auch niemand in der Tasche, nur weil er ein Instrument halten kann.</p>
<p>In einer Kaffeepause schreibe ich ein paar Nachrichten. Dank der neuen Medien ist ja alles kein Problem mehr. Prompt kommt von meinen alten Freunden von THE LOST MEMBERS dann das &#8222;Go!&#8220;. &#8222;Komm vorbei, wir erklären Dir alles und die Pandemie bekämpfen wir mit Desinfektionsmittel von Innen&#8220;. Ahhh Ja 😉</p>
<p>Also los zum vereinbarten Termin. Vor ein paar Jahren war ich schon einmal in dem Keller-Proberaum der Kieler Amateurband <a href="https://www.facebook.com/TheLostMembers/"><span style="color: #000080;"><strong>THE LOST MEMBERS</strong></span></a>. Die Band besteht aus Henrik Hagner an der Gitarre, Christoph Cammas am Bass sowie Torsten Hüls an den Drums. Wir kommen alle ziemlich zeitgleich an. Die drei Musiker nehmen sogleich ihre Positionen an den Instrumenten ein. Erst einmal warmspielen. Nach ein paar eigenen Songs dann noch ein kurzes Cover. &#8222;I Was Made For Loving You&#8220; von Kiss erkenne ich schon an den ersten Takten.</p>
<p>Im Vergleich zu damals hat sich hier einiges verändert. Das Mischpult steht nicht mehr im Vorraum auf der Waschmaschine, der Probenraum ist isoliert und Desinfektionsmittel steht in ausreichender Menge in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen bereit. Wir halten die Abstände natürlich an diesem Tage ein und kommen uns nicht zu nah. Die meisten Songs kenne ich von den wenigen Auftritten der Drei. Danach setzen sie sich mit mir zusammen und beantworten geduldig auf meine Fragen.</p>
<p><strong>Danke, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, mir als &#8222;Konsumer&#8220; mal etwas die Augen zu öffnen.&nbsp;</strong><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Henrik</span>: </strong>Das ist doch selbstverständlich. Wir freuen uns, dass Du dabei an uns gedacht hast und begrüßen Dich herzlich in unseren heiligen Hallen!</p>
<p><strong>Ihr seid jetzt in dieser Konstellation seit 2007 zusammen. Was gab den Ausschlag jetzt plötzlich eine CD zu produzieren?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>:</strong> Die Situation kennst Du ja selbst. Keine CD: Keine Auftritte! Heute muss eine Demo vorhanden sein, wenn man sich um einen Auftritt bewirbt. Die Situation wird immer verrückter und schwieriger.</p>
<p><strong>Seit wann arbeitet Ihr an der CD?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Im Prinzip seit etwa zwei Jahren. Leider gab es immer wieder kleiner Pausen aufgrund gesundheitlicher Probleme. Aus den 44 Songs, die wir ohne Cover etc. drauf haben, sind jetzt 11 plus ein Intro in die Titelauswahl gekommen. Sie passen thematisch gut zusammen und bilden musikalisch eine vielseitige Konstellation.</p>
<p><strong>Das heißt ihr seid fertig?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>:</strong> Im Prinzip ja. Alle Titel sind eingespielt, alle Spuren abgemischt und das Cover-Layout in Arbeit. Wir holen gerade Angebote zur Pressung und zum Druck ein.</p>
<p><strong>Eine CD in Eigenregie ohne Plattenvertrag? Fressen Euch da nicht die Kosten auf?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Wir sind alle berufstätig und machen das als Hobby. Klar, kostet das alles viel Geld. Die CD selbst ist da richtig günstig. Das Equipment ist inzwischen der größte Posten. Allein ein studiotauglicher Kopfhörer mit einer fast geraden Frequenzlinie kostet über 400 Euro. Unser Mischpult um die 1.000 Euro. Dazu Studiolautsprecher, Software, Instrumente, Mikrofone, Kabel und so weiter. Ein Coverdesigner würde etwa 2.500 Euro kosten. Das geht natürlich nicht, aber die Tochter von Torsten, Jaqueline, hilft uns unsere Ideen zu visualisieren.</p>
<p><strong>Ihr habt die CD selbst abgemischt? Ohne Studio?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Ja. Eine professionelle Studioaufnahme hätte uns wahrscheinlich um die 20.000 Euro gekostet. Natürlich sind nach oben wie immer keine Grenzen. Das können wir uns nicht leisten und haben deswegen kurzerhand beschlossen, das selber zu machen. Ich war mal an der School of Audio Engineering in Hamburg und habe einige Kenntnisse im Bereich Ton- und Studiotechnik. Wir haben also alle Spuren eingespielt und ich habe versucht unseren eigenen Sound, so gut es geht, auf diese CD zu bringen.</p>
<p><strong>Jede der Spuren … Wie funktioniert das?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Allein am Schlagzeug sind acht Mikrofone. Jedes eine einzelne Spur. Insgesamt hatten wir über 24 Spuren. Zuerst kommt die Schmutzspur. Da spielen wir den Titel einmal mit einem Raummikro zur Orientierung durch. Diese wird dann dem Schlagzeuger auf den Kopfhörer gelegt und er spielt dazu den Song mit. Und jede Tom, die Snare, zwei Overheads und das Bassdrum-Micro bekommen eine neue Spur. Wenn der Take fehlerfrei war, bekommt der Gitarrist die Schmutzspur und die Drums auf den Kopfhörer und spielt erst die Rhythmusgitarre ein und später die Soli, dann ist der Bassist an der Reihe und zuletzt der Gesang. Damit die Frequenzen sich nicht überschneiden, wird nach grober Anpassung der Lautstärkeverhältnisse und Panorama mit Equalizern gearbeitet. So schaffen wir einen klaren und definierten Sound. Hier und da kommen auch Effekte, wie Hall oder Room zum Einsatz oder Dynamics, wie Kompressoren, Limiter etc.</p>
<p><strong>Das ist dann letztendlich so, wie damals das gute analoge 8 Spur Tonband?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Nicht ganz. Bei den analogen Aufnahmen damals mussten alle Instrumente zeitgleich und perfekt eingespielt werden. Es konnten im Nachgang nur kompliziert Sounds verändert werden. Digital ist das alles viel einfacher und man kann auch einfach mal was ausprobieren ohne „Schaden“ anzurichten</p>
<p><strong>Was muss denn eigentlich am meisten beim Mischen korrigiert werden?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Das ist von Song zu Song ganz unterschiedlich. Wenn der Drummer mal auf den Fellring haut,&nbsp; statt auf die Tom, dann kann man sowas mit einem Punsh in korrigieren. Die Soli sind meist sehr anspruchsvoll und brauchen dann doch mal den einen oder anderen Take. Auch beim Gesang kann hier und dort mal eine Silbe, ein Buchstabe oder ein Wort „verschluckt“ werden. Die Hauptarbeit liegt aber im Aufteilen der Frequenzen.</p>
<p><strong>Ihr habt hier einen Haufen verschiedener Pleks und Sticks liegen. Spielt nicht jeder immer mit dem gleichen „Werkzeug“, wie bei einem Livekonzert?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>: </strong>Komm mal rüber zum Schlagzeug, ich zeig Dir das. Zum einen liegt jeder Stick anders in der Hand. Jeder Kopf macht auf den Becken zum Beispiel einen anderen Klang. Die Dicke des Sticks variiert die Lautstärke des Sounds. So kann es sein, dass man bei verschiedenen Titeln auch die Sticks wechselt.</p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Henrik</span>:</strong> Das Gleiche ist auch mit den Pleks. Die gibt es in verschiedenen Stärken und auch Formen. Für Gitarristen ist die Stärke entscheidend. Für ein Banjo wiederum benötigt man andere Formen und einen Bass kann man mit dünnen Pleks spielen. Das muss man aber nicht, da die Saiten ja viel stärker sind. Da sind dickere Pleks ab 1,0 mm schon von Vorteil. Aber grundsätzlich ist es auch immer eine Geschmackssache des Musikers. Einige Bassisten spielen zum Beispiel nur mit den Fingern.</p>
<p><strong>Nochmals zur CD. Alles was das Presswerk braucht ist:<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Henrik</span>:</strong> Die Dateien in einer wav-Datei, Kohle je nach bestellter Auflage und ein paar Grafikdateien für das Cover.</p>
<p><strong>Ab welcher Auflage kann man pressen lassen?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>:</strong> Manche bieten Kleinstserien ab 50 Stück an. Normal geht es bei 100/150 Stück los.</p>
<p><strong>Wow! Liegt man dann nicht preislich enorm hoch?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>:</strong> Das geht dann. Man kann dann schon bei einem Herstellungspreis um die 3 Euro pro Stück landen.</p>
<p><strong>Viel Geld, Arbeit und Aufwand für ein kleines Stück Plastik. Danke, dass Ihr mir das einmal so bewusst vor Augen geführt habt. Ich freue mich schon jetzt auf die Releaseparty, die ich dann auf jeden Fall begleiten werde.</strong></p>
<p><strong>Und nun ein großes &#8222;Prost&#8220; auf Euer Erstlingswerk und die daraus resultierende Welttournee!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka"><span style="color: #000080;"><strong>Norbert Czybulka</strong></span></a></p>
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		<title>APOCALYPTICA &#8211; Drei Cell-0´s gegen Sabine (Düsseldorf &#8211; 10.02.2020)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NordMensch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2020 19:19:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[3 Celli und ein Schlagzeug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Wenn andere Bands auf großer Stadiontour unterwegs sind, wird an einem Day-Off für gewöhnlich die Wäsche gewaschen, die Umgebung und</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/apocalyptica-drei-cell-0s-gegen-sabine-duesseldorf-10-02-2020">APOCALYPTICA &#8211; Drei Cell-0´s gegen Sabine (Düsseldorf &#8211; 10.02.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Wenn andere Bands auf großer Stadiontour unterwegs sind, wird an einem Day-Off für gewöhnlich die Wäsche gewaschen, die Umgebung und umstehende Kneipen unsicher gemacht oder einfach einmal richtig ausgeschlafen. Aber die sympatischen Finnen von <span style="color: #000080;"><strong><a style="color: #000080;" href="https://www.apocalyptica.com/">APOCALYPTICA</a></strong></span> sind ja eh eine musikalische Schublade für sich und nutzen ihren Day-Off, um im Düsseldorfer <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://www.zakk.de/">ZAKK</a></span>&nbsp;ihr neuestes Werk &#8222;Cell-0&#8220; in voller Länge erstmals dem Publikum zu präsentieren!</p>
<p>​Glücklicherweise waren die Cello-Rocker mit einem Tourbus unterwegs, denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre der Auftritt wohl ins kübelweise von oben kommende Wasser gefallen. Der Wintersturm &#8222;Sabine&#8220; hatte zu diesem Zeitpunkt auch das Rheinland fest im Griff. In der ausverkauften Veranstaltung auf Facebook wurden viele E-Tickets noch zum Verkauf angeboten, da die Besitzer aufgrund der Wetterlage von einer Anreise absahen. Auch wir haben uns in der Wartezeit vor den geschlossenen Türen lieber an einen Südseestrand gewünscht, anstatt kalten Wind mit Regen um die Ohren gepeitscht zu bekommen. Aber die Aussichten auf das kommende Konzertereignis hat uns draußen mehr oder minder geduldig ausharren lassen. Zumindest kamen wir zu dem Schluss, falls wir noch eine Tochter auf die Welt bringen sollten &#8211; wir werden sie nicht Sabine nennen! Zwar öffneten die Türen zur Location später als angegeben, aber die paar Minuten haben im Endeffekt nicht mehr viel ausgemacht, vielmehr galt es, den Countdown zur aufziehenden Erkältung bestmöglich zu genießen.</p>
<p>Das ZAKK füllte sich sehr schnell mit Fans aus Nah und Fern, denn eine exklusive Album-Releaseshow in deutschen Landen zieht auch von außerhalb viele Anhänger an, denen es auch egal ist, dass der Montag für gewöhnlich der undankbarste aller Wochentage für eine Veranstaltung ist. Umso dankbarer war das Publikum, als die Cello-Rocker pünktlich um 20:00 Uhr die Bühne betraten, um erst einmal sich und ihre Gedanken um ihr neuestes Werk vorzustellen. Gründungsmitglied, Eicca Toppinen, erklärte direkt, dass die Band sehr nervös sei, nun zum ersten Mal &#8222;Cell-0&#8220; in voller Länge zu spielen. Einige Songs hatten sich schon auf der laufenden Tour mit SABATON live bewährt, aber eine Premiere lässt auch in gestandenen Musikern das Lampenfieber erwachen. Die Ansage der Finnen war gespickt mit vielen Witzen des typisch trockenen finnischen Humors und das herzliche Lachen des Publikums nahm der Band sichtlich die Bedenken und Nervosität.</p>
<p>Nach einem letzten Durchatmen und Konzentration sammeln, legten APOCALYPTICA dann mit ‚Ashes of a modern world‘ los. Der Song, der schon vor vier Monaten als Vorab-Single veröffentlicht wurde, legt den Grundstein zum neuen Album, mit dem die Sibelius-Absolventen ihre Grenzen ausloten wollten. Die getragene Songstruktur, die nur darauf wartet, auszubrechen, aber stark gezügelt nach vorne prescht, um in einer infernalen Explosion zu gipfeln, die scheint, als würde sie sämtliche Struktur des Songs wie ein schwarzes Loch unkontrolliert wirbelnd in sich aufsaugen, um wie der Phönix aus der Asche wieder zu sich zurück zu finden und im gleichen Tempo, wie zu Anfang, mit majestätischer Anmut das Hauptthema kontrolliert abzuschließen. Auch mit dem albumgetitelten Song ‚Cell-0‘ zeigen APOCALYPTICA neue Songstrukturen in ihren Kompositionen. Das neue Album ist seit 17 Jahren das erste, das komplett instrumental orientiert ist und das Songwriting zurück auf den puren Klang der Celli fokussiert, ohne den Hintergedanken auf eine Umsetzung mit Gesang einspielen zu lassen. ‚Rise‘ beginnt mit einer träumerischen Melodie, die dazu einlädt, einfach die Augen zu schließen und sich der Musik hinzugeben. Dabei lohnte es sich, die Augen geöffnet zu halten, denn das digital projektierte Backdrop ließ die Bühne und Musiker immer wieder in einem neuen Licht- und Farbenspiel erstrahlen. Auch ‚En Route to Mayhem‘ zeigt auf, dass die Finnen mit dem neuen Album expressionistischer und intensiver an das neue Album herangegangen sind, als auf den Vorgängeralben und auf eine vielschichtige Weise erwachsen gereift klingen. Und so ergreift das Publikum nicht nur ein Hauch der Melancholie, als mit ‚Beyond the Stars‘ der letzte Song des Albums das Set des Abends beschließen sollte. Denn die Darbietung der finnischen Virtuosen sorgte nicht nur für Gänsehautmomente, auch selige Dankbarkeit und weltentrückte Blicke waren den Gesichtern der Fans zu entnehmen. Tosender Applaus war der Dank für diese wahrlich beeindruckende Darbietung, die aufgrund der Clubgröße jedoch auch eine angenehme Intimität mit der Band verspüren ließ.</p>
<p>Wie zu erwarten, ließen es sich APOCALYPTICA nicht nehmen, nochmals für Zugaben auf die Bühne zu kommen und nun war ihnen deutlich anzumerken, dass ihre Spannung aufgrund der gelungenen Live-Premiere zu ‚Cell-0‘ angefallen ist und präsentierten gut gelaunt ihre Zugaben, wo der Metallica-Klassiker ‚Seek &amp; Destroy‘ nicht fehlen durfte, der aus vielen Kehlen mitgesungen wurde. Auch ‚Hall of the Mountain King‘ von Edvard Grieg zeigte eindrucksvoll, dass APOCALYPTICA nicht nur Songs ihrer Lieblingsmetalbands neu zu interpretieren vermögen, sondern auch Altmeister der zeitgenössischen Klassik. Zum finalen Abschluss wurde heiß ersehnt Metallicas ‚Nothing else matters‘ zelebriert und hier hat wohl der eine oder andere gehofft, dass das Publikum zur Ausnahme einfach mal den Song genießen konnte, ohne dazu selbst gesanglich tätig zu werden (in unserem Falle hat die Nachbarin vergessen, die Saiten ihrer Stimmbänder vorab zu stimmen…). In verzückt euphorischer Stimmung haben wir nach dem Auftritt das ZAKK verlassen, um direkt von &#8222;Sabine&#8220; wieder in Empfang genommen zu werden. Der kalte Regen, der uns auf dem Weg zum Auto bis auf die Haut nass werden lies, konnte unsere Stimmung nicht mehr nehmen, und dieser Auftritt von APOCALYPTICA ist die bevorstehende Erkältung definitiv wert gewesen!</p>
<p><strong>Berichterstattung:</strong> <span style="color: #000080;">Ulrike Depfenhardt&nbsp;</span></p>
<p><strong>PhotoCredit:</strong> <span style="color: #000080;">Andrea Da Silva Nolasco&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/apocalyptica-drei-cell-0s-gegen-sabine-duesseldorf-10-02-2020">APOCALYPTICA &#8211; Drei Cell-0´s gegen Sabine (Düsseldorf &#8211; 10.02.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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