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	<title>CD Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<title>CD Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>Support Your Local Heroes: CASKET INC. im Interview (02.05.2020)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-casket-inc-im-interview-02-05-2020</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2020 11:15:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Support your local heroes – Nach dem Aufruf, mindestens einmal im Monat einen kleinen Club, eine lokale Band oder ein</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-casket-inc-im-interview-02-05-2020">Support Your Local Heroes: CASKET INC. im Interview (02.05.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><strong>Support your local heroes</strong> – Nach dem Aufruf, mindestens einmal im Monat einen kleinen Club, eine lokale Band oder ein Kneipenkonzert zu besuchen, habe ich dank der Corona-Pandemie und des Veranstaltungsverbotes zuerst wieder keine Idee, wie ich dies für den Monat Mai trotzdem bewerkstelligen kann. Bands genug gibt es ja und ich erinnerte mich an <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/casketdeath"><strong>CASKET INC</strong>.</a></span>, eine richtig gute und sympathisch wirkende Band aus Dithmarschen. Am 06. März, also eine Woche vor dem Veranstaltungs-Stop sah ich die Thrash Metal Truppe in einem Kieler Hinterhofclub, dem MEDUSA. Wer ist die Truppe, warum habe ich die bisher noch nicht gesehen?</p>
<p>Also CD schnell besorgt und Kontakt hergestellt. Eigentlich wollten wir uns irgendwo im Nirgendwo zu einem Plausch treffen, aber die aktuelle Situation lies das nun einmal nicht zu. So verabredeten wir uns zu einem Interview via Internet. Den neuen Medien sei Dank!</p>
<p><strong>Danke, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, dass ich als &#8222;Konzertbesucher&#8220; Euch so näher kennen lernen darf.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Oliver: </strong>Das ist doch selbstverständlich. Wir freuen uns, dass Du bei dieser Geschichte an uns gedacht hast und wir bei Dir einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.</p>
<p><strong>Ich stelle Euch einmal kurz vor (von links nach rechts): Lars Newe (Gesang), Mathias Friese (Gitarre), Lars Franck (Bass) und Oliver Teschner (Schlagzeug)<br />
</strong></p>
<p><strong>Metal in Dithmarschen hat ja gerade auch durch die Nähe zum legendären Wacken Open Air eine lange Tradition. Seit wann seid ihr am Start?&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Oliver: </strong>Nachdem Kuddel und ich die Thrash-Metal Band ENRAGED ruhen ließen, bin ich für ca. 2 Jahre nach Kiel zu TYSON gewechselt. Daher auch die Verbindung zu Kochi und eben dem TYSON-Support-Gig in der MEDUSA. Ich habe die &#8222;Counterparts&#8220;-Scheibe von TYSON mit eingespielt und bin mit den Jungs auch auf Tour gewesen, u.a. mit Smoke Blow und COR. Im Zuge meiner werdenden Vaterschaft im Jahre 2012 bin ich dann wieder musikalisch &#8222;zurück&#8220; nach Dithmarschen, raus bei TYSON und habe angefangen mit Kuddel neue Songs zu schreiben, aus denen dann letztlich CASKET INC. wurden. Wir wollten melodischer zur Sache gehen, als bei ENRAGED und so rekrutieren wir noch im selben Jahr den Ex-ENRAGED Gitarristen Lars Newe als Sänger und unseren alten Freund, Lars Franck, als Bassisten.<br />
Seitdem haben wir zwei Alben in Eigenregie, unter Aufsicht von Jan Pörschke (Produzent, Mixer, Freund der Band), produziert und einige coole Live-Gigs gezockt. Wir traten unter anderem auf dem Meltdown Festival, mit der kanadischen Thrash-Metal-Legende AGGRESSION und im Knust in Hamburg mit FORGOTTEN NORTH auf. Momentan arbeiten wir an unserem dritten Album.</p>
<p><strong>Ein drittes Album? Wann ist es soweit?&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Oliver: </strong>Drei Songs stehen bereits. Die drei hatten wir ja auch in der MEDUSA schon vorgestellt. Zwei weitere befinden sich gerade in Arbeit. Ich denke wir werden Ende 2020/Anfang 2021 mit den Aufnahmen beginnen.</p>
<p><strong>Eure letzte CD „Disciples Of Doom“ ist nun schon fast zwei Jahre alt. Immer wieder bekommt ihr dafür gute Kritiken. Wird die neue Scheibe im gleichen Stil oder habt Ihr Veränderungen geplant?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>&nbsp;Auf der Scheibe wird es zu 100% Casket Inc. geben, dass kann ich schon mal verraten :). Wir haben wieder einen guten Mix aus Midtempo Nummern und thrashigen Stücken. Für Experimente außerhalb vom Heavy Metal sind wir zu Oldschool 😀 :D.</p>
<p><strong>Habt Ihr bei der neuen CD professionelle Hilfe oder wird es wieder eine reine Eigenproduktion mit Eigenvertrieb?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>Ich möchte die Vorgehensweise der ersten beiden Scheiben gerne beibehalten, deshalb wollen wir wieder mit Jan Pörschke (Produzent von „Unleash The Chaos“ und „Disciples Of Doom“) zusammen arbeiten. Wir sind mittlerweile zu einem Team zusammengewachsen und den qualitativen Sprung von der „Unleash…“ zur „Disciples…“ finde ich enorm. Jan kennt uns gut und weiß wie er mit uns arbeiten muss/kann. Außerdem bringt er die nötige Geduld mit, um es mit uns auszuhalten 🙂 :).</p>
<p><strong>Apropos professionelle Hilfe. Wie sieht es mit Booking aus? Bewerbt ihr Euch selbst auf Festivals? Sucht ihr Euch selbst Auftrittsmöglichkeiten oder könnt Ihr da schon auf einen Booker zurück greifen?</strong></p>
<p><strong>O</strong><strong>liver:</strong> Wir machen alles in Eigenregie. Ein Booker wird ja eingestellt um die jeweilige Band auf allen möglichen Festivals oder für möglichst viele Konzerte zu buchen. Wir müssen aber auch unseren Jobs nachgehen und jeder in der Band hat Familie. Daher müssen wir die Konzerte entsprechend in unser Arbeits-/Familienleben einbinden. Unser Booking sieht dann also so aus, dass artig die Bewerbungen für Konzerte oder Festivals geschrieben werden wenn die Kinder schlafen oder der Feierabend auf der Couch eingeleitet wird.</p>
<p><strong>Hattet ihr in der Corona-Pause Live-Auftritte in der Pipeline?&nbsp;Wie wollt Ihr Euch live in Zukunft aufstellen?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>Eins der Highlights für 2020 konnten wir zum Glück noch vor dem ganzen Corona Stress erleben: Die Wochenendtour mit TYSON und SECUTOR! Das war schon sehr cool. Das zweite Highlight für uns in diesem Jahr fällt leider aus: Das Stöfenpark Rock Festival in Marne im Juni. Wir machen aber weiter wie gehabt, gucken was geht und bewerben uns. Ich hoffe sehr, dass die Lage sich ab August/September entspannt und wir dann wieder live angreifen können.</p>
<p><strong> Metal aus D.e.a.t.h.m.a.r.s.c.h.e.n., dem Nabel der Welt. Wer ist auf das T-Shirt-Layout gekommen?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>&nbsp;Der Begriff „DEATHMARSCHEN“ stammt noch aus der ENRAGED Zeit. Unser damaliger Sänger Fritjof ist drauf gekommen. Das hat sich aber tatsächlich etabliert. Wenn wir Konzerte im Dithmarscher Umkreis spielen heißt es immer:“ ahha die Kapelle aus DEATHMARSCHEN“ 🙂 . Das Shirt selber hat unser Sänger Lars entworfen.</p>
<p><strong>Probenraum, eine CD-Produktion, Reisen zu Livegigs, Merch. Das alles kostet ordentlich Geld. Bekommt Ihr irgendwoher Unterstützung, womöglich von der Wacken Foundation?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: I</strong>ch möchte die Band zur neuen Scheibe gerne breiter aufstellen. Speziell zu den Dingen, die du gerade genannt hast. Die CD Produktionskosten müssen ja erst einmal von uns vorgestreckt werden und dann auch wieder rein kommen. Insofern wäre Unterstützung schon klasse. Gleiches gilt für´s Merch. Ich hab mich mit Kochi von TYSON drüber unterhalten und weiß daher, dass die Wacken Foundation da einen sehr guten Job macht. So etwas könnte ich mir auch für Casket Inc. vorstellen. Vielleicht schreibe ich Holger (Hübner) mal an 😉</p>
<p><strong>Euer Sänger Lars Newe wird gerne zwischen Bon Scott und Udo Dirkschneider einsortiert. Musikalisch passt das. Euer Stil geht ein wenig in Richtung Manowar. Absicht oder Zufall? Habt ihr Vorbilder oder werden die Parallel nur hereininterpretiert?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>Zufall. Ich glaube ich bin auch der Einzige in der Band der Manowar geil findet. Die Ähnlichkeit zu Manowar kommt meiner Meinung eher von den Texten zu Songs wie „Asgards Fall“ oder „Bravehammer“, also Songs über Schlachten, aber mit deutlich weniger „Hail, Kill, Die“ 🙂 :). Ich sehe das aber trotzdem als Kompliment :). Musikalische Vorbilder haben wir viele. Kuddel kommt aus dem Punk, Lars (Newe) ist alter Thrasher, ich bin mit Speed- und Heavy Metal aufgewachsen und unser Bassist Lars ist einer der größten Iron Maiden Fan´s der Welt (nach mir 😀 😀 😀 )</p>
<p><strong>Wie sehen Eure Ziele aus. Wo seht Ihr Euch in der Zukunft?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>Wir wollen auf jeden Fall ein noch stärkeres Album als „Disciples Of Doom“ herausbringen und Casket Inc. als feste Live-Größe etablieren. Ich persönlich will mit einem Instrumental das nächste Album beginnen aber da muss ich noch viel Überzeugungsarbeit innerhalb der Band leisten.</p>
<p><strong>Danke nochmals, dass ihr Euch die Zeit für uns genommen habt. Möchtet Ihr auf diesem Weg noch etwas an unsere Leser loswerden?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>&nbsp;vielen Dank für die Chance uns ein wenig zu präsentieren! Ich wünsche mir, dass wir alle gesund aus dieser Corona Scheiße kommen und dass die Liveszene zu alter Stärke zurück findet! Und checkt mal bitte alle die vielen großartigen Metalbands in Schleswig-Holstein! Es lohnt sich!!</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits: <a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka"><span style="color: #000080;">Norbert Czybulka</span></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-casket-inc-im-interview-02-05-2020">Support Your Local Heroes: CASKET INC. im Interview (02.05.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>CRUSHER &#8211; &#8222;Unleashed&#8220; (CD-Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/crusher-unleashed-cd-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 13:20:10 +0000</pubDate>
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<p>Am 25. Januar durfte ich in der Kieler Pumpe ihr derzeit letztes Konzert erleben, bevor auch die Mainzer Melodic Thrash</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/crusher-unleashed-cd-review">CRUSHER &#8211; &#8222;Unleashed&#8220; (CD-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Am 25. Januar durfte ich in der Kieler Pumpe ihr derzeit letztes Konzert erleben, bevor auch die Mainzer Melodic Thrash Metal Band <a href="http://www.crusher-metal.com/"><span style="color: #993300;"><strong>CRUSHER</strong></span></a> um Sänger Robin Geiss in die Corona-Zwangspause geschickt wurde. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands haben sie am Veröffentlichungstermin ihres neuen Albums festgehalten. Seit dem 17. April 2020 ist es nun erhältlich, das neue, das zweite Full-Lenght-Album, der sympathischen Fünf aus der Rheinland-Pfälzischen Landeshauptstadt. Vier Jahre hat es gebraucht, um nach personellen und musikalischen Findungsphasen etwas Neues und Begeisterungswürdiges zu erschaffen.</p>
<p>Unter der Leitung von Produzent David Buballa, der unter anderem auch schon mit Powerwolf und Crematory gearbeitet hat, entstand ein Set von acht neuen Songs und einer deutschsprachigen Version eines ihrer Lieder. Man hat sich für den Albumnamen &#8222;Unleashed&#8220;, also &#8222;Entfesselt&#8220; entschieden, da man zu den vier Demo-EPs und dem Vorgängeralbum &#8222;Redemption&#8220; noch eine gewaltige Schippe drauf gelegt hat.</p>
<p>Der Opener &#8222;Violence Stay Violent&#8220; prangert extreme Ansichten, sowohl rechts als auch links oder religiös, an. Aufgrund der Medienpräsenz des Themas hat man sich entschlossen, den Song auch in Deutsch aufzunehmen und als Bonustrack ein zweites Mal mit auf das Album zu nehmen. &#8222;Radikal Bleibt Brutal&#8220; ist für mich sogar die bessere Version. &#8222;Empty Space&#8220; beginnt völlig untypisch mit einem Klavierpart. Keine Sorge, der Song landet dann wieder in dem Genre, wo wir uns befinden. Der Song braucht den Tempowechsel, um sein Thema zu verdeutlichen. Es geht um den Schmerz und die Melancholie, wenn ein geliebter Mensch aus der Mitte des Lebens gerissen wird. &#8222;The Others&#8220; und &#8222;The Great Escape&#8220; beziehen sich inhaltlich auf eine vierbändige Buchreihe des Sängers Robin Geiss namens &#8222;Tarlot&#8220;. &#8222;The Time Leap Pit&#8220; ist eine Fortsetzung vom Redemption-Song &#8222;Son Of A Pit&#8220; und handelt von dem bandeigenen Maskottchen. Dieser kleine Metaller begleitet als Illustration auch die Texte im Booklet. Nette Idee. Beide Songs wurden im übrigen auch hintereinander in Kiel live gespielt, es sollte aber der einzige Song des neuen Albums bleiben. &#8222;One For You&#8220; ist eine Hommage an die Metalfans. Genauso wie der Song &#8222;Bier&#8220; am Ende des regulären Parts. Bier soll einfach nur Spaß bereiten und führt eine 80er Jahre Tradition fort. Es war üblich, einen nicht ganz so ernst gemeinten Song an das Ende eines Albums zu stellen. In diesem Fall ein würdiger Abschluss mit ordentlich Dampf im punklastigen Gitarrenspiel. Das &#8222;Bier&#8220; kein regulärer Song ist, zeigt sich schon an der Länge. Normalerweise viereinhalb bis sechseinhalb Minuten pro Track, kommt dieser Partyhit man gerade auf 142 Sekunden.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> 46 abwechselungsreiche Minuten. Innovativ und anders. Handwerklich absolut sauber. Absolute Kaufempfehlung!</p>
<p>Wertung: <strong>9 von 10 Punkten</strong>!</p>
<p>Die komplette Trackliste: <span style="color: #993300;">01 &#8211; Violence Stay Violent, 02 &#8211; The Others, 03 &#8211; The Time Leap Pit, 04 &#8211; Downfall, 05 &#8211; The Great Escape, 07 &#8211; One For You, 08 &#8211; Bier, 09 &#8211; Radikal Bleibt Brutal (Bonus)</span></p>
<p>Eine CD-Post-Release-Party ist im ATG (Alexander The Great) Mainz für den <strong>26. September 2020</strong> geplant. Die CD und weiteres Bandmerch bekommt Ihr auf <strong><a href="http://www.crusher-metal.com/"><span style="color: #993300;">http://www.crusher-metal.com/</span></a></strong><span style="color: #993300;">.</span> Bitte unterstützt die Band in dieser schweren Zeit durch Euren Direktkauf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe title="CRUSHER -Time Leap Pit" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/3k7i5qx2bOs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/crusher-unleashed-cd-review">CRUSHER &#8211; &#8222;Unleashed&#8220; (CD-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>PAY PANDORA &#8211; &#8222;Hunt The Prey&#8220; (CD-Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/pay-pandora-hunt-the-prey-cd-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 16:24:14 +0000</pubDate>
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<p>Es gibt im Moment so viele richtig gute Rockbands im Norden. Ausgerechnet jetzt bremst die COVID-19-Pandemie ihr Weiterkommen aus. Bestes</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/pay-pandora-hunt-the-prey-cd-review">PAY PANDORA &#8211; &#8222;Hunt The Prey&#8220; (CD-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt im Moment so viele richtig gute Rockbands im Norden. Ausgerechnet jetzt bremst die COVID-19-Pandemie ihr Weiterkommen aus. Bestes Beispiel dafür ist die Band <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://www.paypandora.com/">PAY PANDORA</a> </strong></span>aus Heide. Am 17.01.2020 brachten sie ihre erste Full-Lenght-Scheibe &#8222;<strong>Hunt The Prey</strong>&#8220; heraus. Die Erwartungshaltung war hoch, schließlich waren 400 Fans in das Stadttheater Heide zur Release-Party gekommen!</p>
<p>Bereits im Mai 2018 brachten die vier eine 7-Track-EP mit Namen &#8222;Rise&#8220; in Eigeninitiative heraus. Im Mai 2019 starteten sie dann eine Crowdfunding Aktion zur Finanzierung der nun vorliegenden CD. Die Songs waren schon fertig, es musste &#8222;nur noch&#8220; ein Studio finanziert werden. Durch unermüdliche Auftritte, unter anderem mehrfach auf der Kieler Woche, gelang das Vorhaben dann recht schnell. Wie auch bei &#8222;Rise&#8220; konnten sie die Songs wieder im Preetzer Studio <span style="color: #003366;"><strong>JAK´s Hell</strong> </span>einspielen.</p>
<p>Und nun ist es da. „Hunt The Prey“, ihr erstes Album mit 11 soliden Eigenkompositionen und einer Mischung aus klassischem Rock der Achziger und modernem Heavy Rock von heute. Angehaucht von einer Prise Blues und angereichert mit Riffs aus dem Metal finden sich verschiedene Stile auf der Platte wieder. Kein Song gleicht dem anderen, so wird diese Platte überhaupt nie langweilig.</p>
<p>​Die Texte sind unverblümt und ehrlich. Sie handeln von Rock ´n Roll, Liebe, Sex, Rache und Selbstfindung – 45 Minuten lang ein Spiegel des Lebens. Stimmlich wandelt Chiara vom Blues in &#8222;Rain or Shine&#8220; (das Wacken Open Air lässt grüßen) bis zu Nina Hagens punkiger Opernstimme in &#8222;Hunt the Prey&#8220;. Viele Nummern auf dem Album werden im Midtempo gespielt. Ich kannte die Titel bisher nur Live und da geben die vier nun einmal viel mehr Gas. Aber erst jetzt nimmt man viele kleine Details erst so richtig wahr. Besonders aufgefallen ist mir das bei dem Song &#8222;Catch Me If You Can&#8220;, der am 08. Februar diesen Jahres als Videosingle erschien. Der letzte Song des Albums ist &#8222;Good in Bad&#8220;, er ist wohl der älteste, aber auch bekannteste Titel auf dieser Scheibe. Kurz nach dem Erscheinen von &#8222;Rise&#8220; erschien genau dieser Titel ebenfalls schon als Videosingle.</p>
<p>Die komplette Trackliste: <span style="color: #003366;">01 – Rain or Shine, 02 – Drama Baby, 03 – Let It Burn, 04 – Ignorance, 05 – Hunt the Prey, 06 – Take Off, 07 – Catch Me If You Can, 08 – Disaster, 09 – Let Me Fall, 10 – Remember, 11 – Good in Bad</span></p>
<p>Das Album ist als CD und im Download erschienen. Die physikalische CD ist auf <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="http://www.paypandora.com/">www.paypandora.com/</a> </strong></span>erhältlich, im Download bietet das Label <strong><a href="https://www.artistfy.com/"><span style="color: #003366;">Artistfy Music </span></a></strong>verschiedene Plattformen an.</p>
<p>Ich gebe diesem Album <strong>9 von 10 Punkten</strong> mit einer echten Kaufempfehlung !</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe title="Pay Pandora - Good In Bad (Official Music Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/6BtUwyT8zO0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/pay-pandora-hunt-the-prey-cd-review">PAY PANDORA &#8211; &#8222;Hunt The Prey&#8220; (CD-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>RUNNING WITH LIONS &#8211; &#8222;The Scenic Route&#8220; (EP-Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/running-with-lions-the-scenic-route-ep-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 12:49:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Pop-Punk ist tot? Nicht, wenn der geneigte Hörer mal in die Keller der norddeutschen Hansestadt hinabsteigen würde. Denn das, was</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/running-with-lions-the-scenic-route-ep-review">RUNNING WITH LIONS &#8211; &#8222;The Scenic Route&#8220; (EP-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Pop-Punk ist tot? Nicht, wenn der geneigte Hörer mal in die Keller der norddeutschen Hansestadt hinabsteigen würde. Denn das, was die junge Formation<a href="https://www.facebook.com/runningwithlionspunk/"> <span style="color: #000080;"><strong>RUNNING WITH LIONS</strong></span></a> gerade abgeliefert hat, sollte sich herumsprechen!</p>
<p>Ich wurde auf die Truppe aufmerksam, als sie den Support bei einer befreundeten Band spielten. Die Kieler THE PINPRICKS namen ihre EP nämlich im gleichen Studio in Hamburg auf. Bei der Release-Part, ein paar Tage vor dem Corona-Veranstaltungsverbot, rieben sich die Zuschauer, ebenso wie ich, die Augen bei dem was sie da gerade erleben durften (<strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://nordmensch-in-concerts.de/support-your-local-heroes-album-release-party-von-the-pinpricks-in-kiel-07-03-2020/">Konzertbericht hier</a></span></strong>).</p>
<p>Ich zitiere kurz einmal aus dem Pressetext: &#8222;<em>Sänger Eike, Bassistin Krissi, Gitarrist Gerrit und Schlagzeuger Marty bringen nicht nur umfangreiche Live- und Rock’n’Roll-Erfahrung aus anderen Bands und Genres mit, sondern haben sich zum Ziel gesetzt, ihre Heimatstadt auf der offiziellen Pop-Punk-Landkarte mit einem fetten roten Punkt zu markieren. Fans von Bands wie Green Day, Blink-182, New Found Glory oder All Time Low sollten ab sofort auch nach Norden schauen, wenn es um drei Akkorde und einprägsame Melodien geht.&#8220;</em></p>
<p>Besser kann man die Situation tatsächlich nicht beschreiben. Nach ihrer 2018er Debut-EP &#8222;Lucid Nightmares&#8220; veröffentlichte das Quartett am 27. März 2020 mit &#8222;<strong>The Scenic Route</strong>&#8220; über <strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="http://makebigrecords.com/">Make Big Records</a></span></strong> einen EP-Nachfolger, welcher erneut in den Altonaer <span style="color: #000000;"><strong>Boogie Park Studios</strong></span> von Alex Henke produziert und gemischt wurde. Fünf Titel mit einer Spielzeit von 17:21 Minuten, die im morgendlichen Berufsverkehr genau den richtigen Drive für den Tag mit sich bringen. Eben diesen frischen Drive verbreitet auch sofort <span style="color: #000080;"><em>The Scenic Route</em></span>, der Titeltrack. Der zweite Titel<span style="color: #000080;"><em> Decades</em></span> hält sich nicht lange mit einem Vorspiel auf und geht vom ersten Ton in die Vollen. <em><span style="color: #000080;">Self Respect</span> </em>hat die gewisse Radiotauglichkeit. Mittleres Tempo, eingängige Melodie und ein Refrain, der zum Mitsingen einlädt. <span style="color: #000080;"><em>Standstill Protocoll</em></span> erinnert derweil wirklich stark an ihre Vorbilder. Der Fuß steht nicht still, im Mittelteil dann eine Solopause. Den Abschluß bildet <span style="color: #000080;"><em>Dear Future Self</em></span>. Wieder ein Titel, den ich im Auto automatisch lauter drehe. Herrlicher Tempowechsel und eine Melodie, die im Kopf bleibt und das alles ohne bei anderen oder sich selbst abzukupfern. Ein perfekter Silberling, dem nur ein vollwertiges Full-Lenght-Album folgen kann. Den Vergleich mit etablierten Bands brauchen die vier Hamburger jedenfalls nicht scheuen.</p>
<p>Die Release-Party soll am 12. September 2020 in der Hamburger Astra-Stube nachgeholt werden. Support ist dann sozusagen als Gegenbesuch die Kieler Band THE PINPRICKS. Und ich werde natürlich auch da sein!</p>
<p><strong>Punkte: 8 / 10</strong></p>
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		<title>Support Your Local Heroes: Im Proberaum von THE LOST MEMBERS in Kiel (04.04.2020)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2020 09:16:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandportraits]]></category>
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		<category><![CDATA[2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Support your local heroes – Nach dem Aufruf, mindestens einmal im Monat einen kleinen Club, eine lokale Band oder ein</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-18394 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/04/The_Lost_Members%402020-03-14_Kiel_Probenraum_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/04/The_Lost_Members%402020-03-14_Kiel_Probenraum_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/04/The_Lost_Members%402020-03-14_Kiel_Probenraum_04.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/04/The_Lost_Members%402020-03-14_Kiel_Probenraum_04.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Support your local heroes</strong></span> – Nach dem Aufruf, mindestens einmal im Monat einen kleinen Club, eine lokale Band oder ein Kneipenkonzert zu besuchen, habe ich dank der Corona-Pandemie und des Veranstaltungsverbotes zuerst keine Idee, wie ich es trotzdem bewerkstelligen kann. Warte ich den 19. April ab? Was ist, wenn das Verbot verlängert wird? Beim Fensterputzen kam mir dann die Idee. Im März war ich bei den PINPRICKS und ihrer CD-Release-Party. Aber wie entsteht eigentlich so eine CD bei einer Amateurband? Ein Studio kann sich kaum eine kleine Band leisten und einen Plattenvertrag hat auch niemand in der Tasche, nur weil er ein Instrument halten kann.</p>
<p>In einer Kaffeepause schreibe ich ein paar Nachrichten. Dank der neuen Medien ist ja alles kein Problem mehr. Prompt kommt von meinen alten Freunden von THE LOST MEMBERS dann das &#8222;Go!&#8220;. &#8222;Komm vorbei, wir erklären Dir alles und die Pandemie bekämpfen wir mit Desinfektionsmittel von Innen&#8220;. Ahhh Ja 😉</p>
<p>Also los zum vereinbarten Termin. Vor ein paar Jahren war ich schon einmal in dem Keller-Proberaum der Kieler Amateurband <a href="https://www.facebook.com/TheLostMembers/"><span style="color: #000080;"><strong>THE LOST MEMBERS</strong></span></a>. Die Band besteht aus Henrik Hagner an der Gitarre, Christoph Cammas am Bass sowie Torsten Hüls an den Drums. Wir kommen alle ziemlich zeitgleich an. Die drei Musiker nehmen sogleich ihre Positionen an den Instrumenten ein. Erst einmal warmspielen. Nach ein paar eigenen Songs dann noch ein kurzes Cover. &#8222;I Was Made For Loving You&#8220; von Kiss erkenne ich schon an den ersten Takten.</p>
<p>Im Vergleich zu damals hat sich hier einiges verändert. Das Mischpult steht nicht mehr im Vorraum auf der Waschmaschine, der Probenraum ist isoliert und Desinfektionsmittel steht in ausreichender Menge in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen bereit. Wir halten die Abstände natürlich an diesem Tage ein und kommen uns nicht zu nah. Die meisten Songs kenne ich von den wenigen Auftritten der Drei. Danach setzen sie sich mit mir zusammen und beantworten geduldig auf meine Fragen.</p>
<p><strong>Danke, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, mir als &#8222;Konsumer&#8220; mal etwas die Augen zu öffnen.&nbsp;</strong><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Henrik</span>: </strong>Das ist doch selbstverständlich. Wir freuen uns, dass Du dabei an uns gedacht hast und begrüßen Dich herzlich in unseren heiligen Hallen!</p>
<p><strong>Ihr seid jetzt in dieser Konstellation seit 2007 zusammen. Was gab den Ausschlag jetzt plötzlich eine CD zu produzieren?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>:</strong> Die Situation kennst Du ja selbst. Keine CD: Keine Auftritte! Heute muss eine Demo vorhanden sein, wenn man sich um einen Auftritt bewirbt. Die Situation wird immer verrückter und schwieriger.</p>
<p><strong>Seit wann arbeitet Ihr an der CD?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Im Prinzip seit etwa zwei Jahren. Leider gab es immer wieder kleiner Pausen aufgrund gesundheitlicher Probleme. Aus den 44 Songs, die wir ohne Cover etc. drauf haben, sind jetzt 11 plus ein Intro in die Titelauswahl gekommen. Sie passen thematisch gut zusammen und bilden musikalisch eine vielseitige Konstellation.</p>
<p><strong>Das heißt ihr seid fertig?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>:</strong> Im Prinzip ja. Alle Titel sind eingespielt, alle Spuren abgemischt und das Cover-Layout in Arbeit. Wir holen gerade Angebote zur Pressung und zum Druck ein.</p>
<p><strong>Eine CD in Eigenregie ohne Plattenvertrag? Fressen Euch da nicht die Kosten auf?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Wir sind alle berufstätig und machen das als Hobby. Klar, kostet das alles viel Geld. Die CD selbst ist da richtig günstig. Das Equipment ist inzwischen der größte Posten. Allein ein studiotauglicher Kopfhörer mit einer fast geraden Frequenzlinie kostet über 400 Euro. Unser Mischpult um die 1.000 Euro. Dazu Studiolautsprecher, Software, Instrumente, Mikrofone, Kabel und so weiter. Ein Coverdesigner würde etwa 2.500 Euro kosten. Das geht natürlich nicht, aber die Tochter von Torsten, Jaqueline, hilft uns unsere Ideen zu visualisieren.</p>
<p><strong>Ihr habt die CD selbst abgemischt? Ohne Studio?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Ja. Eine professionelle Studioaufnahme hätte uns wahrscheinlich um die 20.000 Euro gekostet. Natürlich sind nach oben wie immer keine Grenzen. Das können wir uns nicht leisten und haben deswegen kurzerhand beschlossen, das selber zu machen. Ich war mal an der School of Audio Engineering in Hamburg und habe einige Kenntnisse im Bereich Ton- und Studiotechnik. Wir haben also alle Spuren eingespielt und ich habe versucht unseren eigenen Sound, so gut es geht, auf diese CD zu bringen.</p>
<p><strong>Jede der Spuren … Wie funktioniert das?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Allein am Schlagzeug sind acht Mikrofone. Jedes eine einzelne Spur. Insgesamt hatten wir über 24 Spuren. Zuerst kommt die Schmutzspur. Da spielen wir den Titel einmal mit einem Raummikro zur Orientierung durch. Diese wird dann dem Schlagzeuger auf den Kopfhörer gelegt und er spielt dazu den Song mit. Und jede Tom, die Snare, zwei Overheads und das Bassdrum-Micro bekommen eine neue Spur. Wenn der Take fehlerfrei war, bekommt der Gitarrist die Schmutzspur und die Drums auf den Kopfhörer und spielt erst die Rhythmusgitarre ein und später die Soli, dann ist der Bassist an der Reihe und zuletzt der Gesang. Damit die Frequenzen sich nicht überschneiden, wird nach grober Anpassung der Lautstärkeverhältnisse und Panorama mit Equalizern gearbeitet. So schaffen wir einen klaren und definierten Sound. Hier und da kommen auch Effekte, wie Hall oder Room zum Einsatz oder Dynamics, wie Kompressoren, Limiter etc.</p>
<p><strong>Das ist dann letztendlich so, wie damals das gute analoge 8 Spur Tonband?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Nicht ganz. Bei den analogen Aufnahmen damals mussten alle Instrumente zeitgleich und perfekt eingespielt werden. Es konnten im Nachgang nur kompliziert Sounds verändert werden. Digital ist das alles viel einfacher und man kann auch einfach mal was ausprobieren ohne „Schaden“ anzurichten</p>
<p><strong>Was muss denn eigentlich am meisten beim Mischen korrigiert werden?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Das ist von Song zu Song ganz unterschiedlich. Wenn der Drummer mal auf den Fellring haut,&nbsp; statt auf die Tom, dann kann man sowas mit einem Punsh in korrigieren. Die Soli sind meist sehr anspruchsvoll und brauchen dann doch mal den einen oder anderen Take. Auch beim Gesang kann hier und dort mal eine Silbe, ein Buchstabe oder ein Wort „verschluckt“ werden. Die Hauptarbeit liegt aber im Aufteilen der Frequenzen.</p>
<p><strong>Ihr habt hier einen Haufen verschiedener Pleks und Sticks liegen. Spielt nicht jeder immer mit dem gleichen „Werkzeug“, wie bei einem Livekonzert?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>: </strong>Komm mal rüber zum Schlagzeug, ich zeig Dir das. Zum einen liegt jeder Stick anders in der Hand. Jeder Kopf macht auf den Becken zum Beispiel einen anderen Klang. Die Dicke des Sticks variiert die Lautstärke des Sounds. So kann es sein, dass man bei verschiedenen Titeln auch die Sticks wechselt.</p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Henrik</span>:</strong> Das Gleiche ist auch mit den Pleks. Die gibt es in verschiedenen Stärken und auch Formen. Für Gitarristen ist die Stärke entscheidend. Für ein Banjo wiederum benötigt man andere Formen und einen Bass kann man mit dünnen Pleks spielen. Das muss man aber nicht, da die Saiten ja viel stärker sind. Da sind dickere Pleks ab 1,0 mm schon von Vorteil. Aber grundsätzlich ist es auch immer eine Geschmackssache des Musikers. Einige Bassisten spielen zum Beispiel nur mit den Fingern.</p>
<p><strong>Nochmals zur CD. Alles was das Presswerk braucht ist:<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Henrik</span>:</strong> Die Dateien in einer wav-Datei, Kohle je nach bestellter Auflage und ein paar Grafikdateien für das Cover.</p>
<p><strong>Ab welcher Auflage kann man pressen lassen?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>:</strong> Manche bieten Kleinstserien ab 50 Stück an. Normal geht es bei 100/150 Stück los.</p>
<p><strong>Wow! Liegt man dann nicht preislich enorm hoch?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>:</strong> Das geht dann. Man kann dann schon bei einem Herstellungspreis um die 3 Euro pro Stück landen.</p>
<p><strong>Viel Geld, Arbeit und Aufwand für ein kleines Stück Plastik. Danke, dass Ihr mir das einmal so bewusst vor Augen geführt habt. Ich freue mich schon jetzt auf die Releaseparty, die ich dann auf jeden Fall begleiten werde.</strong></p>
<p><strong>Und nun ein großes &#8222;Prost&#8220; auf Euer Erstlingswerk und die daraus resultierende Welttournee!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka"><span style="color: #000080;"><strong>Norbert Czybulka</strong></span></a></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-im-proberaum-von-the-lost-members-in-kiel-04-04-2020">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
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		<title>INTERVIEW: &#8222;Szeneläden&#8220; &#8211; Zu Besuch in der PLATTENKISTE Hamburg</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/interview-szenelaeden-zu-besuch-in-der-plattenkiste-hamburg</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2020 21:16:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alben]]></category>
		<category><![CDATA[BlueRay]]></category>
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		<category><![CDATA[Christian Kind]]></category>
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		<category><![CDATA[Vinyl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Heute treffe ich mich mit Christian Kind, dem Inhaber der legendären PLATTENKISTE Hamburg. Die Plattenkiste ist einer dieser Szene-Plattenläden, wie</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/interview-szenelaeden-zu-besuch-in-der-plattenkiste-hamburg">INTERVIEW: &#8222;Szeneläden&#8220; &#8211; Zu Besuch in der PLATTENKISTE Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Heute treffe ich mich mit Christian Kind, dem Inhaber der legendären <a href="https://www.facebook.com/Plattenkiste/"><strong><span style="color: #000080;">PLATTENKISTE Hamburg</span></strong></a>. Die Plattenkiste ist einer dieser Szene-Plattenläden, wie man sie aus alten Tagen kennt. Ein Kultladen, der weit über den Rand Hamburgs hinaus bekannt ist. Hier stöbert man gerne, hier findet man, wonach man sucht, aber hier findet man auch das, was man nicht gesucht hat. Hier erfährt der Kunde kompetente Beratung und eine herzliche Atmosphäre.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Hallo Christian, schön, dass wir beide uns einmal wiedersehen und gemütlich schnacken können. Heute plaudern wir einmal über Deine Plattenkiste und natürlich so gesehen auch über Dich selbst.</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Also, wenn Du bereit bist, leg ich gleich mal los …</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><strong><span style="color: #000080;">Christian:</span></strong> Hallo Stefanie! Schön, dass Du hier bist.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Die Plattenkiste an sich gibt es ja schon einige Jahrzehnte. Wie war das damals, seit wann hast Du den Laden übernommen und wie kam es dazu?</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><strong><span style="color: #000080;">Christian:</span></strong> Oh, da muss ich etwas ausholen! Ingo&#8217;s Plattenkiste gab es schon mehr als 15 Jahre, als ich erst nach Hamburg gekommen bin. Zu dem Zeitpunkt hat Ingo selber schon gar nicht mehr den Laden geführt, sondern seine Frau Dagmar und ihr Sohn Daniel. </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Ich wurde schnell Stammkunde, und habe gelegentlich ausgeholfen, wenn größere Sammlungen bewertet und ausgezeichnet werden mussten. </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Aus dem Aushilfsjob wurde ein Teilzeitjob und am Ende habe ich Vollzeit in der Plattenkiste gearbeitet. Als sich Dagmar aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen hat und Daniel die Chance hatte, seinem eigentlichen Berufswunsch nachzugehen, kam die große Frage: „Chris, willst Du den Laden übernehmen?“ Da gab es für mich natürlich nur eine Antwort. Das ist nun auch schon über 8 Jahre her. </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>In der Plattenkiste bekommt man ja nicht nur Vinyl und CDs. Erzähl unseren Lesern, was einen erwartet, wenn man in den kleinen Plattenladen in der Gärtnerstraße in Hamburg eintritt. Ich für meinen Teil könnte mich dort Wochen einbuddeln und versinken.</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Also, führe uns doch gedanklich einmal durch die Plattenkiste.</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><strong><span style="color: #000080;">Christian:</span></strong> Ich wollte einen Laden, in dem ich mich wohl fühle; schließlich halte ich mich hier die meiste Zeit des Tages auf. Und ich hoffe, dass es möglichst vielen Kunden ähnlich geht. In einem Laden, der recht klein ist und der zudem noch viel Second-Hand-Ware im Sortiment hat, kann man nicht unbedingt gezielt eine Liste abarbeiten, sondern sollte sich ein bisschen treiben lassen und Lust zum Stöbern haben. </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Neben Vinyl und CDs haben wir DVDs und Blu Rays im Laden und natürlich Merchandise! Aber hier muss ich ein bisschen vorwarnen! Ich bin ja selber ein Nerd und nicht alles was man bei mir an Figuren und Pappaufstellern sieht, kann man auch kaufen! </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>In der Musikszene Hamburg‘s bist Du mittlerweile echt bekannt wie ein „bunter Hund“. Man trifft Dich kontinuierlich auf Konzerten. Sprich: Nach Ladenschluss ziehst Du in die Hamburger Clubs und gönnst Dir auch Einiges live. Gibt es innerhalb der Woche eigentlich einen Tag, den Du ohne Musik begehst? Oder ist das gar nicht vorstellbar für Dich?</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000080;"><strong>Christian:</strong></span> Ohne Musik? Haha &#8230; nein, ohne Musik geht bei mir gar nichts. Wenn ich die Haustür zuziehe, habe ich Kopfhörer auf, im Laden läuft eh Musik und nach Feierabend lege ich mir zu Hause Vinyl auf oder gehe in einen der schönen Hamburger Clubs für ein Konzert. </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Wenn man nun seit so vielen Jahren täglich in einer Plattenkiste wohnt, hat man dann nicht das Gefühl, fast alles zu kennen? Ich meine, entdeckst Du für Dich selbst noch viel Neues?<br />
</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000080;"><strong>Christian:</strong></span> Oh Gott, nein! Es gibt so unfassbar viele Veröffentlichungen jede Woche und noch so viele tolle Platten, die vor meiner Geburt aufgenommen wurden&#8230; da gibt es immer etwas Neues zu entdecken. Aber das sind bei mir immer so Phasen. Manchmal ist man einfach „satt“, da hat man keine Lust auf neue Musik. Dann müssen für ein paar Tage die Klassiker herhalten. Dann ist man nach einer Weile wieder „hungrig“ und sucht sich stunden- und tagelang durch Musikplattformen, um spannende neue Veröffentlichungen für seine Kunden und sich selbst zu entdecken. </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Das ist aber auch das schöne an meinem Job. Die Kunden kommen nicht nur zu mir, um hier neue Bands zu entdecken, sondern kommen auch mit Tipps zu mir. Das ist ein ständiger Austausch. </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Hast Du eigentlich Schwierigkeiten neue Alben direkt am Tag der Veröffentlichung zu bekommen?</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000080;"><strong>Christian:</strong></span> Das ist sehr unterschiedlich. Manche Labels liefern so zeitig, dass man die Releases am Freitag bei Ladenöffnung gleich im Regal stehen hat. Andere timen das sehr knapp, so dass die Ware dann erst am Freitag oder Samstag ankommt. Schwierig wird es bei Firmen, bei denen man einen Mindestwert erreichen muss, bevor sie versenden. Das ist zwar nachvollziehbar, weil die Transportkosten sonst in keinem Verhältnis zur Liefermenge stehen, aber es ist natürlich schade, wenn man deshalb die Ware erst in der Woche darauf anbieten kann, wenn die nächsten Neuheiten schon anstehen. </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Andererseits sind meine Kunden da in der Regel sehr entspannt. Wenn man mit offenen Karten spielt und erklärt, wie es zu der Verzögerung kommt, nehmen einem die Leute das nicht krumm und die wenigsten sind so ungeduldig, dass sie deshalb in größeren Läden kaufen, die diese Menge schneller erreichen.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Was sagst Du zur Tape-(Cassetten) Renaissance? Relevant für Dich bzw. die Plattenkiste?</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000080;"><strong>Christian:</strong> <span style="color: #808080;">D</span></span>a steckt natürlich sehr viel Sentimentalität drin und ich bin selber immer noch ein Fan von Tapes, aber wirklich relevant ist die Kassette für das Geschäft nicht. Ich habe eine schöne Auswahl an MCs vom Hamburger Label <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://bbmarecords.com/">Bound By Modern Age</a></span> im Laden, aber auch immer wieder gebrauchte Schätzchen von Klassikern, wie Metallica, Motörhead und Co.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Bestseller sind aber immer noch die &#8222;Drei Fragezeichen&#8220; Hörspiele, egal ob gebraucht oder neu.</span></span></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Plattenkiste" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/QcWRQBWnyzw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Schöne Erinnerungen aus der Plattenkiste. Erzähl mal! Da gibt es sicherlich einiges, an was Du Dich gerne zurück erinnerst. Auch finden bei Dir ja Release-Gigs statt. Welche Künstler bzw. Bands kehren bei Dir ein?</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000080;"><strong>Christian:</strong></span> Haha &#8230; ja, eigentlich solltest Du hier ja heute eine schöne Release-Party mit unseren Freunden von <span style="color: #000080;">Black Hawk </span>erleben. Da hat uns die aktuelle Lage einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es wäre die dritte Feier eines neuen Albums von den Jungs in der Plattenkiste gewesen. Aber auch andere Hamburger Metalbands sind bei uns zu Gast. <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="http://endseeker.de/">Endseeker</a></span> und <span style="color: #000080;">2nd Sight</span> haben hier Pre-Listening Sessions veranstaltet und passend zur Jahreszeit, werden Ende des Jahres <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://www.facebook.com/Herbstschatten/">Herbstschatten</a></span> hier ihr neues Album vorstellen!</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Aber auch live sind bei uns in den letzten Jahren viele Künstler aus über 10 verschiedenen Nationen aufgetreten. Mein persönliches Highlight war unser 2jähriges Jubiläum in der Gärtnerstraße mit den <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://www.facebook.com/rescuerangrs/">Rescue Rangers</a></span> aus Frankreich, <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://www.facebook.com/Mangooband/">Mangoo</a> </span>aus Finnland und <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://www.facebook.com/ENOSTHECHIMP/">Enos</a></span> aus England. Am Ende haben alle Bands zusammen gejammed und ein Koch aus Trinidad &amp; Tobago, der zufällig am Laden vorbeikam, hat sich das Micro geschnappt und Freestyle dazu gesungen. Der Sänger der Finnen hat das alles auf Video festgehalten und auf Youtube veröffentlicht.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Aber wir hatten auch andere tolle Gäste, wie <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://www.facebook.com/againstevil.india/">Against Evil</a> </span>aus Indien, <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://www.coogansbluff.de/neues">Coogans Bluff</a> </span>und unsere Freunde von <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://www.ohrenfeindt.de/startseite/">Ohrenfeindt</a></span>. Zuletzt war <span style="color: #000080;">John Fairhurst </span>bei uns, ein fantastischer Blueser aus England, der über zwei Stunden nicht nur wunderschöne Songs akustisch performed hat, sondern auch ergreifende Geschichten dazu erzählte.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Was mich besonders freut, ist, dass sich die Bands und Künstler hier offensichtlich sehr wohl fühlen. Mit vielen habe ich immer noch Kontakt und es sind zum Teil schöne Freundschaften entstanden. Manche sind bereits mehrmals bei uns aufgetreten.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Kommen viele neue Kunden in Deinen Laden oder lebt die Plattenkiste eher von den langjährig treuen Kunden? Wie ist Dein Publikum? Bunt gemischt oder eher schwerpunktmäßig aus dem Bereich Rock bzw. Metal?</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><strong><span style="color: #000080;">Christian:</span></strong> Das ist eine ständige Entwicklung. Die Plattenkiste hat schon immer sehr von seinen Stammkunden gelebt, aber ich habe das Sortiment seit meiner „Übernahme“ immer mehr Richtung Rock &amp; Metal verändert und entsprechend hat sich der Kundenstamm mitentwickelt. Natürlich habe ich noch eine Menge alter Stammkunden, die ich noch aus der Zeit kenne, bevor ich den Laden übernommen habe. Und die kaufen und bestellen auch Musik weit jenseits des Rock. </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Aber ich freue mich, dass mittlerweile deutlich mehr Kunden aus der Hamburger Metalszene kommen und bei größeren Events (<span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://www.headbangers-open-air.com/">Headbangers Open Air</a></span>, <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="http://helloverhammaburg.blogspot.com/">Hell Over Hammaburg</a></span> u.a.) auch internationale Gäste gerne immer wieder vorbeischauen. </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Bist Du selbst ein großer KISS-Fan? Wenn man bei Dir im Laden ist, sieht man doch vieles zu dieser Band.</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000080;"><strong>Christian:</strong></span> Ach, das hat sich so verselbständigt! Natürlich bin ich Fan, aber die Deko im Laden ist dem nicht geschuldet. Viele Figuren sind von unseren guten Freunden aus dem Comic Cave, das fantastische Playset zu Love Gun war ein Geschenk von einem Freund, der ausgewandert ist und der fast lebensgroße Paul Stanley ist eine Dauerleihgabe von der Band <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://www.facebook.com/sloppyjoesrocks/">Sloppy Joe&#8217;s</a></span>. Wie Du siehst, man kann sich gar nicht dagegen wehren! 😉 </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Wir treffen uns ja gerade beide in der Zeit der Corona-Krise. Die Plattenkiste ist ebenso betroffen. Von einem auf den anderen Tag musstest Du Dein Ladenlokal schließen. Somit fällt die Laufkundschaft weg, von der Du ja lebst. Wie kann man Dir in dieser Zeit die Treue halten bzw. Dich unterstützen? Ist es möglich, online bei der Plattenkiste einzukaufen? Wie läuft das derzeit?</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000080;"><strong>Christian:</strong></span> Ich habe zwar keinen eigenen Online-Shop, weil das bei dem Überangebot von Mailordern wenig Sinn macht, aber ich bin quasi 24/7 per Mail, Facebook und Instagram erreichbar. Ich nehme gerne Bestellungen entgegen, und versende weltweit. Außerdem haben wir eine Auswahl an Artikeln in unseren Shops bei Discogs und Amazon.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Als besondere Maßnahme während dieser Phase haben wir eine <strong><span style="color: #ff0000;">Crowdfundig Kampagne</span></strong> gestartet, bei der wir verschiedene T-Shirts, Pins, Shoppingbags und Gutscheine anbieten, um uns zu unterstützen! </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Mein Lieber, ich finde dies ist ein guter Abschluss unseres Gespräches. Ich wünsche mir für Dich von Herzen, dass Du diese Krisenzeit einigermaßen gut überstehst und wir schon alle bald wieder in der Plattenkiste vorbeischauen können.</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Wir hoffen, dass wir Euch Lesern einen kleinen Einblick in die Plattenkiste schenken konnten und bedanken uns bei Christian Kind für seine Zeit. Besucht doch einfach ab und an die Facebook-Seite der <a href="https://www.facebook.com/Plattenkiste/"><strong><span style="color: #000080;">PLATTENKISTE Hamburg</span></strong></a> und setzt Euer Like, es lohnt sich 😉 Auf der Seite seid Ihr stets gut informiert. Auch findet Ihr dort die gerade neu eingetroffenen Shirts der Plattenkiste. </span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Durch dieses Interview führte: </span></span><span style="color: #0d1f63;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Stefanie Preuß (Herausgeberin u. Chefredakteurin NIC – NordMensch in Concerts)</span></span></span></p>
<hr>
<p align="justify"><strong>Es folgt nun noch eine Galerie mit Impressionen aus der PLATTENKISTE HAMBURG. Viel Spaß beim Anschauen 🙂</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/interview-szenelaeden-zu-besuch-in-der-plattenkiste-hamburg">INTERVIEW: &#8222;Szeneläden&#8220; &#8211; Zu Besuch in der PLATTENKISTE Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>FABIAN DEE DAMMERS &#8211; &#8222;Bubbly Joyride To Utopia&#8220; (VÖ 29.03.2020)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Feb 2020 14:41:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Bubble Joyride To Utopia]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
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		<category><![CDATA[Maerz2020]]></category>
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		<category><![CDATA[U.D.O.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>DEE DAMMERS? Bisher nicht gehört diesen Namen. Fabian Dee Dammers ist gerade einmal 27 Jahre jung und hat bereits als</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/fabian-dee-dammers-bubble-joyride-to-utopia-voe-29-03-2020">FABIAN DEE DAMMERS &#8211; &#8222;Bubbly Joyride To Utopia&#8220; (VÖ 29.03.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><span style="color: #008080;"><strong><a style="color: #008080;" href="https://deedammers.com/">DEE DAMMERS</a></strong></span>? Bisher nicht gehört diesen Namen. <strong>Fabian Dee Dammers</strong> ist gerade einmal 27 Jahre jung und hat bereits als Gitarrist mit <strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.udo-online.com/news-98.html">U.D.O</a></span>.</strong> seine erste Welttournee hinter sich. Am 29. März 2020 veröffentlicht Fabian &#8211; bewusst ohne Label &#8211; sein erstes Soloalbum &#8222;<strong>Bubbly Joyride To Utopia&#8220;</strong>.</p>
<p>Ein Metal-Gitarrist und eine CD-Veröffentlichung. Was erwartet man da? Auf jeden Fall etwas anderes als das, was letztendlich dabei heraus gekommen ist. Eine reine Instrumental-CD. Nun gut, eine Instrumental-CD von einem Metal-Gitarristen ist ja so neu auch nicht, höchstens ungewöhnlich. Joe Satriani, Steve Vai, Søren Andersen sind bekannte Gitarristen, Fabian dann doch eher noch unbekannt. Umso interessanter ist sein Werk. Außergewöhnlich, anders, in kein Genre zu stecken. Wie sagte Fabian doch selbst so schön in einem <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://nordmensch-in-concerts.de/fabian-dee-dammers-im-interview-mit-dem-gitarristen-von-u-d-o/"><strong>Interview</strong></a></span> gegenüber unserem Magazine:„Instrumental Rock/Funk/Country/Fusion/Diverse“, oder „Instrumental Gulasch“.</p>
<p>Die Stücke wurden von Fabian De Dammers geschrieben, seinen Mitstreitern Leon Dombrowski am Bass und Robert Söhngen am Schlagzeug mit Drum und Bass-Vorschlägen ohne weitere Vorgaben &#8222;mit allen Freiheiten&#8220; übersandt. Es entstand ein Produkt, bei dem der Gitarrenpart dann &#8222;mit Spaß wie von Selbst&#8220; von ihm eingespielt wurde. Auch zwei Gastmusiker arbeiteten kurzfristig mit. Zum einen Phil Schwerhoff am Piano und Melissa Tendick mit der Violine. Sie sorgten aus meiner Sicht für eine echt lebendige Performance, die auf diesem Album mehr als gut umgesetzt wurde. Fabian selbst beweist für sein Alter eine Virtualität verschiedenster Genres, die zu beeindrucken weiß. Das wiederum spiegelt seine bisherigen musikalischen Stationen wieder. Dieses sind unter anderem Classic-Rock mit The Treatment, Oriental Poprock mit Alyzee, Heavy Metal mit Udo Dirkschneider oder Metal mit Dirty D´Sire, seiner eigenen Band.</p>
<p>Das Album wurde mit einem Crowdfunding-Projekt finanziert, das während der letzten U.D.O.-Welttournee lief. Als nach bereits vier Wochen die Summe erreicht war, wurde mitten in der Ukraine zusammen mit der Band der Erfolg gefeiert. Die CD wird auf den digitalen Kanälen, wie Spotify oder physisch exklusiv mit kleiner Auflage in seinem Webshop <span style="color: #008080;"><a style="color: #008080;" href="https://deedammers.com/shop"><strong>https://deedammers.com/shop</strong></a> </span>erscheinen. Das Album ist &#8211; ohne Zweifel &#8211; für Gitarren-Puristen ein &#8222;must have&#8220;. Für Fans von U.D.O. wird es wohl eher in die Kategorie &#8222;Untermalungsmusik&#8220; fallen. Dennoch aus unserer Sicht eine absolute Kaufempfehlung.</p>
<p><strong>Norbert Czybulka</strong> / 5 von 6 Punkten</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/fabian-dee-dammers-bubble-joyride-to-utopia-voe-29-03-2020">FABIAN DEE DAMMERS &#8211; &#8222;Bubbly Joyride To Utopia&#8220; (VÖ 29.03.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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