<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ICED EARTH Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<atom:link href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/iced-earth/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/iced-earth</link>
	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Nov 2023 11:31:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/cropped-NIC_MUSIC_ONLINE_MAGAZINE_LOGO_2024-1.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>ICED EARTH Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/iced-earth</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">199874177</site>	<item>
		<title>Barden im Wandel der Zeit- BLIND GUARDIAN liefern epischen Abend in Coesfeld ab (20.10.2023)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/barden-im-wandel-der-zeit-blind-guardian-liefern-epischen-abend-in-coesfeld-ab-20-10-2023</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 11:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[BARD`S SONG]]></category>
		<category><![CDATA[BLIND GUARDIAN]]></category>
		<category><![CDATA[EPIC]]></category>
		<category><![CDATA[EVERTALE]]></category>
		<category><![CDATA[HERR DER RINGE]]></category>
		<category><![CDATA[ICED EARTH]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[QUEEN]]></category>
		<category><![CDATA[SPEED METAL]]></category>
		<category><![CDATA[STRATOVARIUS]]></category>
		<category><![CDATA[TOLKIEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=26962</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt sie noch, jene magischen Konzerte, die für immer ins Gedächtnis gebrannt werden. Manchmal ist es Glück, manchmal spielt</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/barden-im-wandel-der-zeit-blind-guardian-liefern-epischen-abend-in-coesfeld-ab-20-10-2023">Barden im Wandel der Zeit- BLIND GUARDIAN liefern epischen Abend in Coesfeld ab (20.10.2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt sie noch, jene magischen Konzerte, die für immer ins Gedächtnis gebrannt werden. Manchmal ist es Glück, manchmal spielt einem auch das Schicksal in die Karten. Vorhang auf für meinen persönlichen Konzertbericht, der eigentlich keiner werden sollte.</p>
<p>Konzerte von <span style="color: #003366;"><strong>BLIND GUARDIAN</strong></span> und ich sind eine Geschichte für sich; als eingefleischter Fan bin ich bereits seit der „Tales from the Twilight World“ an Bord. Seitdem verfolge ich intensiv die Entwicklung der Barden, freue mich über jede Veröffentlichung und sammele endlose Collectors-Editionen, die es gibt. Mein erster Versuch, die Wächter live zu sehen, scheiterte an einer fetten Grippe und so bekam mein bester Freund die Gelegenheit, BLIND GUARDIAN live in Dortmund zur Zeit der &#8222;Imaginations…“- Tour zu erleben (von der er heute noch schwärmt). Mein zweiter Versuch war 1998, der anhand der Tatsache scheiterte, dass ich am nächsten Tag meine Abiklausur schreiben sollte und ich deshalb meine Karte verkaufte (es tat sehr weh). Anno 2002 war es endlich soweit; die „A Night at the Opera“ war draußen und ich konnte meine Jugendhelden endlich live in der Philipshalle in Düsseldorf erleben. Wer damals dabei gewesen ist, wird sich vielleicht noch daran erinnern, wie intensiv der magische Moment gewesen ist, als nach dem „Bard´s Song“ die komplette Halle ausrastete und die Band in Grund und Boden bejubelte, dass selbst Hansi nicht mehr zu Wort kam. Auch heute höre ich mir dieses Ereignis gerne nochmal auf dem „Live“ Album von 2002 an, wobei mich Freudentränen und Gänsehaut immer begleiten. Im selben Jahr konnte ich BLIND GUARDIAN nochmal auf dem Wacken erleben, wobei ich mein erstes Mal Crowdsurfen erleben durfte und dabei in die erste Reihe plumpste. Ab dem Zeitpunkt war klar, dass jedes Konzert etwas ganz Besonderes werden sollte. Sei es 2010, als ich meine damalige Freundin (heute meine Frau) mitnahm, später auf dem Rock Hard Festival, mit meinen weiteren Lieblingsbands Moonspell und Nightingale (Altmeister Dan Swanö live!!!) und danach nochmal mit dem Mann meiner Fahrgemeinschaft von der Arbeit. Auch dieses Mal, sollte das Schicksal mich anlächeln und einen magischen Abend bescheren…</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-26965 size-large" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656.jpg?resize=800%2C600&#038;ssl=1" alt="" width="800" height="600" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />Ich traf einen alten Kumpel vor 2 Jahren auf dem Rock Hard Festival. Sein Kumpel Markus spielte Gitarre bei IMPARITY (checkt unser <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/imparity-im-interview-dunkel-die-jahrenszeit-das-herz-doomt">Interview mit der Band</a>)</span> und wir verabredeten uns vor einigen Wochen für ein Interview und netten Abend. Kurz danach bekam ich die Nachricht, dass er seine BLIND GUARDIAN Karte verkaufen müsste, weil er selbst am nächsten Tag einen Gig hatte. Ursprünglich wollte er mit unserem gemeinsamen Kumpel fahren (den ich seit meiner Jugend bereits kenne) und man hätte sogar einen Bus organisiert, der uns zum Konzert fahren würde. Meine Lieblingsband in der Fabrik Coesfeld (wo ich früher jedes Wochenende Stammgast war) mit einem alten Jugendkumpel und einem Bus voller Gleichgesinnter und Bier? Ich glaube kaum, dass es bessere Voraussetzungen für einen epischen Abend gibt! So kam es, dass ein kompletter Bus voller Metalmaniacs die Strecke von Lüdinghausen bis Coesfeld im Bus zurücklegten und diverse Bekanntschaften geschlossen bzw. wieder getroffen wurden. Ein ehemaliger Nachbar meiner Jugend, ein guter Kumpel meiner Frau, der ehemalige Bassist von Imparity oder ein alter Schulkollege sind nur eine kleine Auswahl der Leute, die ich (ohne, dass es vorher abgesprochen war) wiedertreffen durfte. An der Location angekommen, ging es erstmal an den Futtertrog lecker Pizza essen. Gewohnheitstechnisch ging es danach zum Merchandise-Stand, wo ich direkt mit einem Shirt, Hoodie und dem Digipack mit Unterschriften zuschlug. Auf dem Weg zur Theke traf ich meinen alten Schulkollegen und ehemaligen Drummer unserer Band mit dessen Frau wieder. Unfassbar, wie magisch dieser Abend sich noch entwickeln würde, noch bevor der erste Ton gespielt wurde.</p>
<p>Die Vorband <span style="color: #003366;"><strong>Dawn of Extinction</strong> </span>hatte leichtes Spiel mit dem Publikum, denn die Stimmung war gut und die Anheizer lieferten gut ab. Das Schöne an der Location ist die gemütliche Atmosphäre, die sich schnell überträgt. So spielte man sich rasch auf Betriebstemperatur und der Mix aus Hart und Zart fand schnell fruchtbaren Boden.</p>
<p>Ein weiteres Bier, einen weiteren Kumpel aus alten Konzerttagen wiedergetroffen und dann ging es endlich los. Episches Intro und die Drachen vom Mobile aus dem „Imaginations…“ Backdrop, ehe man sich die Ehre gab. „Was für fette Eier muss man haben, um als Opener `Imaginations…` zu spielen?“ war die erste Reaktion des Publikums und der Start in einen emotionalen Abend. Nach dem epischen Opener gab es noch einen flotten Spruch von Hansi und man spürte: Die Jungs haben richtig Bock! Das Zusammenspiel mit dem Publikum flutschte und so hatte `Blood of the Elves` leichtes Spiel in der Moshpit. Schweiß abgetropft, Stimmbänder geölt und ich&nbsp; `Nightfall` erschütterte die Fabrik im Klang der Fans. Eine kurze Zeitreise mit `The Script for my Requiem`, ehe `Violent Shadows` ins Publikum gefeuert wird. Ich erinnere mich lebhaft daran, wie BLIND GUARDIAN diesen Song während der Pandemie auf einem leeren Wacken Acker performed haben und er bereits damals vorm Fernseher knallte; an diesem Abend darf er auch im feierwütigen Publikum seine ganze Kraft entfalten, was weiterhin Öl ins Stimmungsfeuer gießt. Endlich hat man auch wieder `Skalds and Shadows` aus der Mottenkiste gekramt und es funktioniert als Mitsinghymne (besonders im Refrain) optimal. Anscheinend ist man an diesem Abend auf dem „Imaginations..“-Trip, denn zum Refrain von `Born in a Mounring Hall` bin ich plötzlich wieder 15 Jahre alt und mein Körper weiß nichts mehr von den Belastungen der letzten Jahre. Damals stundenlang das Cover vor dem CD Player angestarrt, heute mit Gleichgesinnten jede Textzeile mitsingend; wie soll man das noch toppen?</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=7ql8T_9EgCc" title="BLIND GUARDIAN – Coesfeld Fabrik &quot;The God Machine Tour&quot; 2023" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/7ql8T_9EgCc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Am besten gar nicht; stattdessen wird der Backdrop runtergelassen und ein weiteres Artwork der aktuellen Scheibe „The God Machine“ prangt beeindruckend zu den Klängen von `Secrets oft he Amercian Gods` auf der Bühne. Wie man den Spagat zwischen Jugenderinnerungen und moderner Gänsehaut schaffen kann, ist mir an diesem Abend einfach unbegreiflich, aber es funktioniert! Muss ich über den `Bard´s Song` Worte verlieren? Gänsehaut, Schweiß und Freudentränen liefern sich hier ein spannendes Wettrennen, während der Song vom Publikum im Alleingang getragen und ins Langzeitgedächtnis eingebettet wird. Großartig! Aber bevor es zu rührselig wird, holt man noch die garstige Keule aus der Versenkung und prügelt sich mit `Majesty` in Richtung Abschluss, ehe wir von Hansi dazu aufgefordert werden, den Chor zu `Traveller in Time` anzustimmen. Wer sich noch an die „Tokyo Tales“ erinnert, wird an diesem Abend mit dem Live Gefühl zu diesem Song belohnt, ehe es von der Bühne geht. Kurze Pause, dann die ersten Klänge von `Sacred Words`, die wohl jeder Gamer und Fan gleichermaßen kennen dürfte. Noch einmal die ultimative Gänsehaut mit `Lord of the Rings` abgeholt, ehe die letzten Kraftreserven nochmal für `Valhalla` zusammengekratzt werden &#8211; der Refrain singt sich schließlich nicht von alleine. Bereits hier waren alle glücklich, zufrieden und kaputt, doch man geht lieber auf Nummer sicher und zündet zum Abschluss nochmal `Mirror Mirror` durch die Synapsen und räumt damit den Tisch endgültig ab. BLIND GUARDIAN sind live immer sehr gut, aber an diesem Abend haben sie sich selbst übertroffen und mit einer Spielfreude, Energie und vor allem mit dem Spiel zum Publikum geglänzt, dass jede Sekunde ein Fest gewesen ist!</p>
<p>Schweißnass und auf mysteriöse Weise wieder vollständig von der leichten Wirkung des Bieres befreit (sämtliche Alkoholrückstände und Sorgen wurden erfolgreich ausgeschwitzt), geht es noch ein wenig zur Party danach, bei denen ich die Räumlichkeiten meiner Jugend noch einmal zu guter Musik in Augenschein nehme, ehe es mit dem Bus zurück nach Hause geht. Die Songs, die Stimmung und dieser emotionale Spagat zwischen Jugenderinnerungen und heutiger Lebenssituation hallen noch lange in mir nach und ich wünsche dem gesamten Publikum, dass es noch lange von dieser wertvollen Erfahrung zehrt. Manche Dinge sind alt und schön, andere sind für den Moment sehr intensiv. Für mich ist ein Konzert von BLIND GUARDIAN immer magisch; was ich an diesem Abend erleben durfte, wird sich nahtlos in den Rest meiner schönen Erinnerungen einreihen und immer einen Stammplatz in meinem Langzeitgedächtnis haben.</p>
<p><strong>Berichterstattung: <span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/barden-im-wandel-der-zeit-blind-guardian-liefern-epischen-abend-in-coesfeld-ab-20-10-2023">Barden im Wandel der Zeit- BLIND GUARDIAN liefern epischen Abend in Coesfeld ab (20.10.2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">26962</post-id>	</item>
		<item>
		<title>BLIND GUARDIAN &#8211; &#8222;LEGACY OF THE DARK LANDS&#8220;</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-legacy-of-the-dark-lands</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2019 07:59:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[BLIND GUARDIAN]]></category>
		<category><![CDATA[DIE ZWERGE]]></category>
		<category><![CDATA[FANTASY]]></category>
		<category><![CDATA[HERR DER RINGE]]></category>
		<category><![CDATA[ICED EARTH]]></category>
		<category><![CDATA[MARKUS HEITZ]]></category>
		<category><![CDATA[NIGHTFALL IN MIDDLE EARTH]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[RUNNING WILD]]></category>
		<category><![CDATA[SPEED METAL]]></category>
		<category><![CDATA[TOLKIEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=5003</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Kann ein Klassik Album funktionieren? Das Konzept Rock/Metal mit einem Orchester zu kombinieren ist nicht neu. Waltari, Metallica und andere</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-legacy-of-the-dark-lands">BLIND GUARDIAN &#8211; &#8222;LEGACY OF THE DARK LANDS&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Kann ein Klassik Album funktionieren? Das Konzept Rock/Metal mit einem Orchester zu kombinieren ist nicht neu. Waltari, Metallica und andere taten es bereits vorher und zeigten, dass es funktionieren kann. Ganze 20 Jahre brüteten <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://www.blind-guardian.com/"><strong>BLIND GUARDIAN</strong> </a></span>über ihr Orchester Album. Immer wieder schimmerte die Ankündigung zwischen den letzten Veröffentlichungen hindurch, aber es gab nichts Konkretes. Tatsächlich beeinflusste die Entstehung von „Legacy Of The Dark Lands“ die Bandentwicklung bereits seit 2002, ohne die es Songs wie beispielsweise `And Then There Was Silence` nicht gegeben hätte. Die orchestralen Elemente hielten immer mehr Einzug im Songwriting und rangen mit den ehemals legendären Speed Metal Attacken um die Vorherrschaft, was nicht immer leicht für die Fans war. Letzten Endes gehen die Krefelder Barden ihren Weg unbeirrt von jeglicher Erwartungshaltung weiter und lassen mit ihrem aktuellen Album (endlich) die Katze aus dem Sack.</p>
<p>Das Intro `1618 Ouverture` fließt herrlich atmosphärisch aus den Boxen und lässt ansatzweise erahnen, was da auf einen zurollt. Mutig schiebt man die Textpassage `The Gathering` hinterher, ehe mit `War Feeds War` das erste „richtige“ Stück beginnt. Bereits die ersten Klänge katapultieren in eine riesige Konzerthalle und gleichzeitig in eine Parallelwelt, dessen Soundtrack den Hörer liebevoll durch Gänsehautpassagen und epische Momente führt. Hansis Stimme ist hier klar die Orientierung für die Fans und das Songwriting holt mich auch ohne Gitarren direkt da ab, wo ich als Guardian Fan stehe. Bedrohliche und versöhnliche Momente wechseln sich in dem Stück gleichermaßen ab und hinterlassen ein Gefühl der Hoffnung inmitten eines Schlachtfeldes der verlorenen Seelen. Für die ersten Klänge von `Dark Cloud´s Rising` hätte Peter Jackson sich beim Herr der Ringe Soundtrack die Finger geleckt, ehe der Refrain in das so geliebte Guardian (Gänsehaut) Feeling mündet. „What The future holds, the star may know“ erschallt es aus den Boxen, und man hat spätestens jetzt die Außenwelt komplett ausgeblendet und staunt ehrfürchtig, wie zielsicher man hier mit den orchestralen Elementen durch das Songwriting führt.</p>
<p>Der Eindruck verstärkt sich im Laufe des gesamten Albums und hat noch sehr viel zu bieten; mit einem Durchlauf ist es nicht getan und man möchte sich am liebsten mit dem Album längere Zeit einkerkern, um es in aller Ruhe in seiner ganzen Schönheit zu erkunden. Der fröhliche Beginn von `The Great Ordeal`catcht direkt und steigert sich herrlich, um in seiner gesamten Pracht verschiedene Facetten in die Hirnrinde zu schmieden. Das finstere `In The Red Dwarf´s Tower`besticht unter anderem mit seinen Chören, während `Point Of No Return`sämtliche Synapsen zum Schmelzen bringt. Mal im ernst, wenn die Krefelder auch nur ansatzweise so viel Spaß beim Schreiben dieses Songs hatten, wie ich beim Hören, kann ich die letzten 20 Jahre sehr gut verstehen.`Nephilim` marschiert stolz aus den Boxen, während `Harvester Of Souls` eher der finstere Geselle ist. Obwohl `Conquest Is Over`lediglich ein Intermezzo ist, wirft es mich als Rollenspieler mit seinen elegischen Klängen atmosphärisch in die Spielwelt von Dark Souls und beweist, das bereits der minimale Einsatz von Instrumenten, das Maximum raus kitzeln kann.`This Storm` wurde bereits im Vorfeld als Lyric Video veröffentlicht und zum Ende des Albums wartet man mit einer Überraschung auf; statt es im opulenten Orchester Sound zu ersticken, hat man sich für eine ruhigere und doch fordernde Variante entschieden; `Beyond The Wall` wird mit Hansis eher untypischen, tieferen Vocals eingeleitet und besticht vor allem durch seine Chöre. Es ist eine andere Art ein Album zu beenden, die mir sehr gut gefällt, weil man etwas bekommt, was man nicht erwartet hat und sich gleichzeitig sehr darüber freut.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe title="Blind Guardian’s Twilight Orchestra - This Storm (OFFICIAL LYRIC VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/VsXWXh8neNo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bereits die ersten Infohäppchen und Videos ließen erahnen, dass es teilweise ein Heimspiel wird, denn das Album ist sowohl Hörbuch, als auch Musikalbum. Der erste Eindruck, dass es sich um „Nightfall in Middle Earth 2.0 in der Orchester Version“ handelt, wird schnell bestätigt. Die Original Sprecher nochmal ans Mikro zu holen lässt einen schnell heimisch fühlen und harmoniert perfekt in Sachen Atmosphäre. Thematisch knüpft man an „Die Dunklen Lande“ von Markus Heitz an, den Fantasy Fans bereits sehr gut kennen dürften. Befürchtungen, dass BLIND GUARDIAN ohne Gitarren nicht funktionieren, werden bereits nach wenigen Minuten verstreut. Man hat in den letzten Jahren in Sachen Erfahrungen und größenwahnsinnige Alben einiges angesammelt und schafft es mühelos, den Hörer da abzuholen, wo er seit den ersten Klängen dieser Band steht; die Songs treffen stellenweise unvorbereitet mit einer Gänsehaut ins Schwarze und begleiten konstant durch sämtliche Klanggefilden die es braucht, um zu fesseln. Das Soundtrack Feeling ist allgegenwärtig und wer Angst davor hatte, es mit einem reinen Klassik Album zu tun zu bekommen, wird schnell Entwarnung geben können. Jedes Wort über die Produktion erübrigt sich hier im Ansatz, denn die Wächter sind nicht nur mit dem gewohnten Perfektionismus, sondern auch mit sehr viel Liebe zum Detail an das Album herangetreten. Natürlich könnte ich jetzt mit Adjektiven wie „episch“, „bombastisch“ und „unglaublich“ um mich schmeißen, aber wenn man die Truppe kennt und sich vorstellt, was sie in 20 Jahren auf die Beine stellen können, erübrigt sich jedes weitere Wort.</p>
<p>Im Promotext wird davon gesprochen, dass Rom nicht an einem Tag erbaut worden ist und das Tolkien seine Fans auch lange hat warten lassen, ehe sein „Herr der Ringe“ Epos fertig war. Mit „Legacy Of The Dark Lands“ haben BLIND GUARDIAN ihr Rom erbaut und ihren „Herr der Ringe“ erschaffen. Diese Aussage trifft den Nagel auf den Kopf. Tatsächlich liebe ich diese Band seit der ersten Stunde und hatte mit dem einen oder anderen Album so meine Probleme um rein zu kommen. „Legacy Of The Dark Lands“schafft das, was andere Alben bei mir versuchen und packt mich von der ersten, bis zur letzten Sekunde und offenbart den Kern dieser Band. BLIND GUARDIAN sind nicht (nur) Gitarren, sondern jenes Gefühl, das sie seit den ersten Klängen der „Battalians Of Fear“ sind: Eine Band, die es schafft, Geschichten so atmosphärisch zu vertonen, dass ich nicht genug davon kriegen kann!</p>
<p>Klar kann man als Kritiker hier auch jedes Detail auseinanderpflücken und Schwachstellen suchen, aber die Wucht, die Vielfältigkeit und die unfassbar greifbare Atmosphäre beschäftigen mich viel zu sehr, als dass ich einen Grund zum Meckern suchen möchte. Ich bin mir sicher, dass dieses Album mich noch sehr lange Zeit beschäftigen wird; Fakt ist, dass sich BLIND GUARDIAN damit ihr eigenes Denkmal gesetzt haben und ich mich jetzt schon darauf freue, dieses Kunstwerk mit dem Twilight Orchester live zu erleben.</p>
<p><strong>10 von 10 Punkten</strong></p>
<p><span style="color: #800000;">/Radu</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Folgende 3 Tipps sollte man beherzigen, um sich die Wirkung des Albums in seiner ganzen Bandbreite zu gönnen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Das Album beim ersten Durchlauf alleine und über Kopfhörer durchhören (wenn man sich die Zeit für die Musik nimmt, wird man mit einem epischen Trip belohnt).</li>
<li>Das Buch „Die Dunklen Lande“ von Markus Heitz lesen.</li>
<li>Nach einigen Durchläufen die BLIND GUARDIAN Diskographie ab der „A Night At The Opera“ nochmals anhören. Das gibt nicht nur ein tieferes Verständnis für die Band und deren musikalische Entwicklung der letzten 20 Jahre, sondern versöhnt auch einige Fans, die mit den (teils sehr opulenten) Werken nach der „Nightfall“ ihre Schwierigkeiten hatten.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-legacy-of-the-dark-lands">BLIND GUARDIAN &#8211; &#8222;LEGACY OF THE DARK LANDS&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5003</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
