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	<title>MY DYING BRIDE Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<title>MY DYING BRIDE Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>IMPARITY &#8211; Aus Schmerz erwächst ein neues Kapitel</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/imparity-aus-schmerz-erwaechst-ein-neues-kapitel</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 17:15:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Für &#160;IMPARITY beginnt ein neues Kapitel: Der schmerzhafte Verlust ihres Bassisten Greg hat tiefe Spuren hinterlassen. Doch wie Phönix aus</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/imparity-aus-schmerz-erwaechst-ein-neues-kapitel">IMPARITY &#8211; Aus Schmerz erwächst ein neues Kapitel</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<h4>Für &nbsp;<a href="https://promotion.imparity.de/">IMPARITY</a> beginnt ein neues Kapitel: Der schmerzhafte Verlust ihres Bassisten Greg hat tiefe Spuren hinterlassen. Doch wie Phönix aus der Asche richtet sich die Band neu aus. Mit dem Einstieg von Bassist Christian, der mit seinem eigenen Stil und frischen Impulsen neue Akzente setzt, entsteht aus Trauer und Umbruch neue kreative Energie – hörbar auf der aktuellen EP „City of Broken Dreams“.</h4>
<h5><b style="font-size: 16px;">Hallo und erstmal herzlichen Glückwunsch zu „City of Broken Dreams“! Wie geht es euch gerade?</b></h5>
<div>
<p>Stefan: &#8222;Hallo Radu, vielen lieben Dank für das Interview und deinen Support! Danke für deine Glückwünsche! „City Of Broken Dreams“ ist ein ganz besonderes Release für uns. Es markiert zum einen den Einstieg von zwei neuen Musikern nach einer sehr schwierigen Zeit für uns: Christian und Heiko, die unseren Sound sehr stark – wir hoffen doch sehr zum Positiven – beeinflussen. Zudem sind wir erstmals akustisch zu hören. Das war eher eine spontane Idee, weil wir ein kleines Akustik-Set für eine private Veranstaltung einstudiert haben.&#8220;</p>
<p><b>Es gab bei euch einige Besetzungswechsel: Christian ist bei euch am Bass und mit Heiko gibt es nun Violine und Synthesizer zu hören. War es schwer, neue Leute zu finden, und wie hat sich das auf euer Songwriting ausgewirkt?</b></p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34066" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05955.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05955.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05955.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05955.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05955.jpg?w=1350&amp;ssl=1 1350w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Stefan: &#8222;Mit Christian und Heiko war es eigentlich wie immer im Leben – man sucht schon fast verzweifelt nach einer Lösung und am Ende kommt diese von ganz alleine. Wir haben nach dem plötzlichen Tod unseres Bassisten Greg eine Suchanzeige gestartet und mit recht vielen Bassisten geschrieben und teils auch geprobt. Aber irgendwie war die richtige Besetzung nicht dabei. Plötzlich hat sich Christian bei uns gemeldet und wir haben sofort gemerkt – das ist es. Bei Heiko war es ähnlich. Wir waren schon länger im losen Austausch und haben auch einmal zusammen geprobt. Allerdings war Heiko zu diesem Zeitpunkt noch an eine andere Band gebunden. Auch hier hat sich dann etwas später ganz natürlich ein Einstieg ergeben.&#8220;</p>
<p>Markus: &#8222;Das Songwriting ist dadurch in der Tat nicht einfacher geworden, da Heiko aus Krefeld kommt und genauso wie Eva eine längere Anfahrt hat. Daher sind gemeinsame Proben eher rar und finden vor allem vor den Konzerten statt. Wir anderen drei treffen uns oft, meistens einmal die Woche, und erarbeiten neue Songideen, die wir dann aufnehmen und Eva und Heiko zusenden. Da vor allem Violine und Gesang aufeinander abgestimmt werden müssen, dauert das Songwriting so doch eine ganze Ecke länger als vorher. Aber die Zeit muss man sich halt nehmen, wenn man gute Ergebnisse haben möchte.&#8220;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-34074 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05822.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05822.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05822.jpg?resize=683%2C1024&amp;ssl=1 683w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05822.jpg?resize=768%2C1152&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05822.jpg?w=900&amp;ssl=1 900w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Heiko: &#8222;Man muss das Songwriting an die gegebenen Möglichkeiten anpassen. Es wird also etwas im Proberaum aufgenommen und an Eva und mich geschickt. Das klappt gut, denn meistens kommen beim ersten Hören schon Ideen für Klänge und Klangfarben, die ich im Song vermisse. Da ich ursprünglich ja nicht aus der Metal-Welt komme, fehlt mir etwas, wenn ich den puren Sound von Gitarre, Bass und Drums höre. Ich möchte mehr Farben in der Musik unterbringen und suche daher am Synthesizer nach Klangflächen, die genau das ergänzen, was noch nicht da ist. Auch kann eine Geige die hellen Klänge ergänzen, die ja nun mal nicht dabei sind. Im Intro von „City“ tauchen zum Beispiel Klänge auf, die es bisher noch nicht so bei Imparity gab. Wir diskutieren dann ab und an die Frage, ob ich den Metal-Geist zu sehr zerschieße, wenn ich meine klassischen Ideen einbringen will.&#8220;</p>
<p><b>Auf Bandcamp kann man die limitierte CD erwerben, die ihr eurem verstorbenen Freund Greg gewidmet habt. Ich hoffe, dass die Frage nicht unangenehm ist, aber stand für euch auch einmal die Frage im Raum, mit Imparity komplett aufzuhören? Ich persönlich finde es gut, dass ihr weitermacht und kann mir vorstellen, dass Greg dies ebenfalls begrüßen würde</b>.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34061" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/IMPARITY-CoBD-CoverArt-900px.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/IMPARITY-CoBD-CoverArt-900px.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/IMPARITY-CoBD-CoverArt-900px.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/IMPARITY-CoBD-CoverArt-900px.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/IMPARITY-CoBD-CoverArt-900px.jpg?w=900&amp;ssl=1 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Stefan: &#8222;Natürlich spuken nach so einem plötzlichen, unerwarteten und unglaublich schmerzhaften Verlust tausende Fragen durch den Kopf. Greg hat Imparity in den letzten Jahren sehr stark geprägt, uns musikalisch und soundtechnisch auf ein neues Level gehoben und ebenso unser Songwriting mitgestaltet. Zudem war Greg menschlich – als unser Freund – eine große Stütze der Band.Aber für uns war sehr schnell klar: Greg hat die Band mit all seinem Herzblut gefördert. Es wäre niemals in seinem Sinne gewesen, zu diesem Zeitpunkt aufzuhören.&#8220;</p>
<p><b>Mit dieser EP knüpft ihr quasi an euer Album „Tales of Rust and Bones“ an und läutet ein neues Zeitalter für euch ein. Bereits die ersten Sekunden von „City of Broken Dreams“ starten mit atmosphärischen Synthesizern, während sich der Song entfaltet. Wie ist dieser Song entstanden und hat sich etwas an eurer Herangehensweise geändert?</b></p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34068 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05925.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05925.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05925.jpg?resize=683%2C1024&amp;ssl=1 683w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05925.jpg?resize=768%2C1152&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05925.jpg?w=900&amp;ssl=1 900w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Stefan: &#8222;Das hast du wirklich sehr passend analysiert – „City Of Broken Dreams“ ist die Brücke zwischen unserer bisherigen und der zukünftigen Musik! Der Song ist tatsächlich einer der ersten Songs, die wir jemals für Imparity geschrieben haben. Wir haben ihn also wieder ans Tageslicht befördert, angepasst, ausgebaut und an unseren aktuellen Sound angepasst. Wir hoffen, dass sich das Warten auf den Song gelohnt hat – denn der Bass von Christian sowie Geige und Synthesizer drücken dem Titeltrack doch sehr stark ihren Stempel auf. Wir jedenfalls lieben diesen Song und der ein oder andere erwischt sich regelmäßig dabei, diesen unwiderstehlichen Refrain nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen … ;-)&#8220;</p>
<p>Markus: &#8222;Das relativ rudimentäre Riff zur Strophe war wirklich das allererste, das ich für Imparity geschrieben habe. In unserer Anfangszeit war der Song auch in unserem Live-Repertoire enthalten, allerdings noch in deutlich einfacherer Form. Mit Christian haben wir ihn zusammen wieder rausgekramt und vervollständigt. Die Keys und der dezente Violinen-Einsatz geben ihm dann den schlüssigen Rest.&#8220;</p>
<p><b>Was hat es mit dem Songtitel auf sich – ist es eine persönliche Momentaufnahme oder eine fiktive Geschichte?</b></p>
<p>Eva: &#8222;Vor 20 Jahren habe ich in Berlin gelebt und versucht, mir dort ein Leben aufzubauen. Anfangs war alles aufregend, toll und spannend und ich habe viele Menschen kennengelernt, viele Partys besucht und viel Spaß gehabt. Aber dann wendete sich das Blatt und am Ende habe ich nach vier Jahren die Stadt wieder verlassen und mein Leben war ein Scherbenhaufen. Diese Erfahrung habe ich in dem Song beschrieben.&#8220;</p>
<p><b>Hand aufs Herz: Der Einsatz der Violine ist definitiv ein Upgrade für eure Songs. Auch die akustischen Versionen von „Watch The World Go By“ und „City of Broken Dreams“ haben einen ganz eigenen Charme. Wie kam es zu der Idee und könnt ihr euch vorstellen, auch weitere Songs im akustischen Gewand zu machen?</b></p>
<p>Markus: &#8222;Wir haben auf einer Geburtstagsfeier von Heiko drei Songs als akustische Version zum Besten gegeben und fanden sie zu gut, um sie nur einmal zu verwenden. Daher dachten wir, es wäre eine super Ergänzung für die EP, um „City of Broken Dreams“ nicht nur als Single herauszubringen. Wir könnten uns auf jeden Fall vorstellen, auch mal ein reines Akustik-Konzert zu geben, wenn es Anfragen dafür geben würde. Aber momentan liegt unser Hauptaugenmerk auf jeden Fall auf neuen Songs für die nächste Platte.&#8220;</p>
<p>Christian: &#8222;Definitiv können wir uns das vorstellen. Die Songs umzuschreiben und auf „akustisch“ umzusetzen hat uns allen Spaß bereitet. Es ist einiges an Arbeit, die dort drin steckt, da man nicht einfach das Arrangement 1:1 von der „plugged“-Version in die „unplugged“-Version übersetzen kann.&#8220;</p>
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<p><b>Ihr habt mittlerweile auch wieder live gespielt. Wie war das für euch in eurer neuen Besetzung und wie war das Feedback des Publikums?</b></p>
<p>Stefan: &#8222;Wir sind unglaublich froh, dass wir endlich wieder live unterwegs sind. Wir fühlen uns wohl auf der Bühne und haben richtig Bock auf alle unsere anstehenden Gigs. Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen erhalten, neue Menschen erreicht und viele tolle Mitmusiker kennengelernt. Wir haben noch einige Gigs für dieses Jahr und jeder einzelne ist für uns etwas Besonderes.&#8220;</p>
<p>Christian: &#8222;Ich habe das Gefühl gehabt, vom Publikum angenommen zu werden, und habe auch nur positive Resonanzen und Erfahrungen bekommen. Vor dem ersten Gig war ich schon ein wenig gespannt, weil sich mein Bass-Sound und meine Spielart von Greg unterscheiden. Aber meine Befürchtung, auf irgendeine Art abgelehnt zu werden, hat sich danach direkt zerschlagen.&#8220;</p>
<p><b>Ihr werdet euch demnächst unter anderem mit Skyclad die Bühne teilen. Was ist das für ein Gefühl und seid ihr schon etwas aufgeregt?</b></p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34069" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05843.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05843.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05843.jpg?resize=683%2C1024&amp;ssl=1 683w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05843.jpg?resize=768%2C1152&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-09-Imparity-%40-Eventground-DSC05843.jpg?w=900&amp;ssl=1 900w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Markus: &#8222;Das Konzert in Wuppertal wird von totalen Musikenthusiasten aus dem Deaf-Forever-Forum organisiert. Vier Bands, bei denen immer wenigstens einer der Musiker auch im Forum aktiv ist, und dann Skyclad als Headliner. Es wird sicher von der Location und auch von der zu erwartenden Zuschauerzahl der größte Auftritt, und natürlich ist man da dann auch etwas aufgeregt. Aber dafür wird uns dort sicher eine gute Technik erwarten und ich gehe davon aus, dass alles reibungslos klappt. Dazu kenne ich viele der durchaus anspruchsvollen Fans aus dem Forum und bin daher sozusagen von Freunden umgeben. Deshalb hält sich die Aufregung doch in Grenzen und auf jeden Fall überwiegt die Freude auf das großartige Event!&#8220;</p>
</div>
<div>
<p>Stefan: &#8222;Skyclad habe ich 2005 erstmals als Headliner auf dem Dong Open Air gesehen und seitdem bin ich auch Fan der Band. Entsprechend freue ich mich natürlich wie wahnsinnig auf diesen Gig!&#8220;</p>
<p><b>Gibt es schon Pläne für ein neues Album und falls ja, wie ist euer aktueller Status?</b></p>
<p>Stefan: &#8222;Wir sind bekanntermaßen nicht die schnellste Band der Welt in Sachen Songwriting. Aber gut Ding will bekanntlich Weile haben 😉 Tatsächlich haben wir schon vor der EP „City Of Broken Dreams“ an einem neuen Album gearbeitet, das „Goddess Of The Night“ heißen wird. Wir haben auch schon das Artwork in der Schublade und einige Songs geschrieben, die wir in der zweiten Jahreshälfte sukzessive auch live nutzen werden. Wann die Platte erscheint, können wir aktuell noch nicht genau sagen – vermutlich aber erst im kommenden Jahr.&#8220;</p>
<p><b>Der Schriftzug mit den Dornenranken steht euch übrigens sehr gut!</b></p>
<p>Stefan: &#8222;Danke! Wir haben wirklich ewig überlegt, ob wir unser Logo ändern sollen. Aber gerade jetzt – du hast es ja schon passend analysiert – beginnt ein neues Kapitel für Imparity und dies wollten wir auch optisch zum Ausdruck bringen.&#8220;</p>
<p>Christian: &#8222;Das Logo basiert auf einer Skizze, die Eva und ich in Kooperation entworfen haben, und wurde vom absolut großartigen Künstler „Wappenschmied“ umgesetzt. Er hat zudem gemeinsam mit seiner Freundin das Artwork der neuen EP gestaltet. Wir lieben seine Arbeit und können uns an der CD gar nicht sattsehen.&#8220;</p>
<p><b>Welche Pläne habt ihr für die Zukunft? Gibt es bestimmte Ziele, die ihr euch als Nächstes vorgenommen habt?</b></p>
<p>Markus: &#8222;Unser Hauptaugenmerk liegt – wie schon erwähnt – auf neuen Songs und einer neuen Platte. Auf jeden Fall würden wir uns auch sehr freuen, nächstes Jahr mal auf ein oder zwei Sommerfestivals spielen zu können. Leider ist es sehr schwer, ohne spezielle Booking-Agentur in diese Sphären vorzustoßen. Aber vielleicht ergibt sich ja etwas.&#8220;</p>
<p><b>Danke für eure Zeit und die Gelegenheit für das Interview!</b></p>
<p>Stefan: &#8222;Danke, Radu! Support the underground!&#8220;</p>
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		<title>Lieblingsplatten Revisited &#8211; &#8222;Lauschangriff&#8220; mit Markus von IMPARITY</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lauschangriff-lieblingsplatten-revisited</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 18:31:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<category><![CDATA[THE GATHERING]]></category>
		<category><![CDATA[The Night Flight Orchestra]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>&#160; Unsere Leidenschaft zur Musik wird von jedem von uns auf seine eigene Weise gelebt. Angefangen vom Hörerlebnis selbst, über</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unsere Leidenschaft zur Musik wird von jedem von uns auf seine eigene Weise gelebt. Angefangen vom Hörerlebnis selbst, über den Besuch von Konzerten, Tragen von Bandshirts bis hin zum eigenen musikalischen Projekt ist alles dabei. Dabei gibt es persönliche Vorlieben (Streaming, CD, Vinyl oder Tape) und Hörgewohnheiten (Lautsprecher oder Kopfhörer). Bei einem gemütlichen Gespräch mit Markus von <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="http://www.imparity.de/">IMPARITY</a></span> (siehe auch <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/imparity-tales-of-rust-and-bones">unsere Rezi zum Album</a></span>) plauderten wir über ungewöhnliche Ideen fürs Hörerlebnis, die Veränderung der eigenen Lieblingsbands innerhalb derer Diskographie und dem aktuellen Stand bei IMPARITY.</p>
<p><strong>Du hattest eine sehr coole Idee; sich einmal durch die komplette Diskographie einiger Lieblingsbands zu hören. Wie kam es zu dieser Idee?</strong></p>
<p>Eigentlich war das ein ganz profaner Grund, der mich zu dieser Idee brachte. Ich habe seit geraumer Zeit einen Plattenspieler in meinem Arbeitsbüro stehen und bin in der glücklichen Lage fast den ganzen Tag Musik hören zu können. Neben aktuellen Schallplatten, die ich an meine Arbeitsstelle schicken lasse, will ich aber natürlich auch alte Platten hören, die ich dann immer im Schwung von zu Hause aus meiner Sammlung mitnehme und nach dem Durchhören gegen andere austausche. Da ich meine Platten alphabetisch und innerhalb einer Band chronologisch sortiert habe war es mir aber tatsächlich zu mühsam, immer einzelne Platten herauszunehmen und sie hinterher wieder korrekt einzusortieren und daher habe ich immer die Kollektion einer Band im gesamten aus dem Regal genommen.</p>
<p><strong>Welche Bands hast du konkret durchgehört und warum ausgerechnet diese? Und gab es ein bestimmtes Medium (Schallplatte, CD, digital), das du bevorzugt hat oder hat du alles so gemischt, wie es in den Alltag passt?</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31726 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB.jpg?resize=300%2C297&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="297" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=300%2C297&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=1024%2C1014&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=768%2C760&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=1536%2C1521&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=2048%2C2028&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es waren eben Bands, von denen ich einfach besonders viele Schallplatten besitze. Bands deren Sammlung ich insbesondere Ende der 90er und in den 2000ern gesammelt habe und dort vornehmlich auf CD besitze, fielen daher hinten über. Wenn mir einzelne Releases auf Platte fehlten, habe ich diese aber in der korrekten Reihenfolge dann gestreamt, um auch wirklich die ganze Diskographie zu erfassen. Außerdem sollten es schon Bands sein, die eine umfangreiche Diskographien vorweisen können.</p>
<p>Unter anderem sind da vor allem Motörhead, My Dying Bride, Swallow the Sun, Anathema, Falkenbach, Sentenced, Amorphis, Hammerfall, Black Sabbath (dank der neu veröffentlichten LP-Boxen), The Gathering und The Night Flight Orchestra, aber auch eher nicht unter den Metal zu gruppierende Bands, wie Dire Straits, Queen oder Heart, zu benennen.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-31728" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Katatonia.jpg?resize=300%2C295&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="295">Hast du noch weitere Bands auf deinem Zettel, die du durchhören möchtest und falls ja, welche sind das?</strong></p>
<p>Als nächstes steht auf jeden Fall Katatonia und Long Distance Calling an, da besitze ich auch noch fast jede Veröffentlichung auf Vinyl und aus dem Rock-Sektor Pat Benatar. Danach muss ich schon etwas genauer schauen, wo ich wirklich noch ausreichende Mengen an Releases auf Vinyl vorliegen habe. Eventuell werde ich dann doch mehr auf das Streaming oder auf die CD setzen. Nevermore, Paradise Lost oder Moonspell würden mich auf jeden Fall sehr reizen, da habe ich die meisten Releases aber „nur“ auf CD. Da würde ich dann im Büro wohl eher auf das Streaming setzen.</p>
<p><strong>Wenn man eine Band in seiner Jugend zum ersten Mal hört und dann einige Alben immer wieder auf dem Plattenteller hat, gehören die schon fest zum eigenen Leben. Wenn man jetzt allerdings die komplette Diskographie durchhört, hört (und spürt) man ja schon einige Unterschiede im Gegensatz zum „ersten Mal“. Wenn du das aktuelle Hörerlebnis mit deinen ersten Begegnungen mit den Bands vergleichst: was hat sich konkret verändert und was ist gleich geblieben für dich beim Durchhören?</strong></p>
<p>Gleich geblieben ist natürlich die Liebe und die Begeisterung zu jeder der Platten. Von den genannten Bands gibt es wirklich nur wenige Platten, die ich nicht liebe und mag. Jede Platte für sich ist besonders und einzigartig, auch wenn sie manchmal aus dem Kontext fallen oder doch eine deutliche Kurskorrektur der Band aufweisen. Wenn man die Platten nun im Kontext der Banddiskographie hört fällt einem &#8211; wie ich finde &#8211; schon deutlicher auf, dass sich viele Stilwechsel eben doch längerfristig eingeschlichen haben und nicht wie es einem manchmal in der Jugend vorkam, von einer Platte auf die andere. Manchmal lässt sich der stilistische Wechsel auch natürlich auch an Wechseln in der Bandbesetzung festmachen. Ich habe auch versucht immer zu den Platten ein wenig über die Geschichte der Band zu recherchieren und die Platten auch im Zusammenhang von Besetzungswechsel, Plattenfirmawechsel und ggf. auch Aufnahmebudget zu sehen. So erschließen sich einem viele Unterschiede und Zusammenhänge, die man in früheren Zeiten auch auf Grund der damals nicht vorhandenen Datenbanken im Internet so gar nicht deuten konnte. In dem Zuge bin ich dann auch nach der Discographie einer Band gerne noch eine Zeit bei den Nebenprojekten der Mitglieder oder weiterführender Gruppen ehemaliger Mitglieder hängengeblieben.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-31730 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Imparity.jpg?resize=235%2C214&#038;ssl=1" alt="" width="235" height="214">Das bringt mich direkt zu eurer Band IMPARITY; stell dir vor, du würdest eure ersten musikalischen Gehversuche mit eurem aktuellen Album vergleichen; was hat sich da für dich verändert, wenn du es als Hörer durchhören würdest?</strong></p>
<p>Zum einen vor allem der Sound. Bei unserer ersten EP waren wir zwar in einem professionellen Studio und eigentlich ist es von der Technik her die am besten produzierte Platte. Aber wir wussten gar nicht so recht, welchen Sound wir eigentlich haben wollten und entsprechend langweilig ist dann auch der Mix ohne Ecken und Kanten ausgefallen. Die zweite Veröffentlichung „Dying Dreams“ haben wir dann in der Pandemie-Zeit komplett im Heim-Studio aufgenommen und ich habe sie selbst gemischt. Für einen Anfänger glaube ich gar nicht so schlecht, aber im Nachhinein merkt man dann natürlich doch wo die Schwachstellen sind. Bei dem ersten Langspieler haben wir dann zwar auch im Heimstudio recordet, das Ganze aber von Markus Skroch von den Kalthallen Studios (u.a. Ash of Ashes) mixen lassen und das Ergebnis hat uns auf der gesamten Länge überzeugt.</p>
<p>Der zweite Unterschied liegt sicher im Songwriting, wo wir mit der Zeit auch deutliche Fortschritte gemacht haben. Sowohl in der Abwechslung als auch in der Komplexität. Und schließlich auch in unseren eigenen Fähigkeiten am Instrument und in dem Mut, einmal etwas Neues zu probieren.</p>
<p><strong>Wie schaut´s aktuell im Lager von IMPARITY aus; euer Debut-Album „Tales of Rust and Bones“ war ja bereits eine Doom Perle. Wie sind die aktuellen Pläne in Sachen Songwriting und Konzerten?</strong></p>
<p>Wir bleiben in der Entwicklung nicht stehen und haben jüngst eine sehr erfreuliche Entwicklung. Wir konnten ein neues Bandmitglied für uns gewinnen und werden in Zukunft mit Geige und Keyboard die Bühnen unsicher machen. Dadurch wird unser Sound sicher deutlich komplexer und abwechslungsreicher sowie atmosphärischer. Wir sind mitten im Prozess des Songwritings für das neue Album, ein Termin steht hier aber auch noch gar nicht fest. Gerne würden wir auch ein kleines Label für uns gewinnen können. Erste Live-Termine sind für den Sommer auf jeden Fall geplant. Zum Beispiel am 02.08.2025 im Valhalle in Köln und am 06.09.2025 im Kult 41 in Bonn.</p>
<p><strong>Du bist ja auch viel auf Konzerten unterwegs; gibt es ein Festival, auf dem du gerne mit IMPARITY spielen würdest?</strong></p>
<p>Wir würden gerne mal auf einem Festival spielen, da kommen viele kleine Festivals im Ruhrgebiet oder in ganz Deutschland sicher in Frage. Ein Festival ist immer eine großartige Möglichkeit seine Musik einer größeren Gruppe von Musikbegeisterten zu präsentieren, die sonst nie auf diese Band gestoßen wären. Total schön wäre es mal in einer besonderen Location, wie z.B. der Naturhöhle in Balve zu spielen. Aber das sind weit entfernte Träume.</p>
<p>Danke für deine Zeit und die coole Idee für diesen Artikel!</p>
<p><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/"><strong>Sebastian Radu Groß</strong></a></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lauschangriff-lieblingsplatten-revisited">Lieblingsplatten Revisited &#8211; &#8222;Lauschangriff&#8220; mit Markus von IMPARITY</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>IMPARITY &#8211; &#8222;Tales of Rust and Bones&#8220;</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/imparity-tales-of-rust-and-bones</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2023 09:18:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ANATHEMA]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK SABBATH]]></category>
		<category><![CDATA[CATHEDRAL]]></category>
		<category><![CDATA[DOOM METAL]]></category>
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		<category><![CDATA[PARADISE LOST]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Wir schreiben die 90er Jahre; die Gothic Szene erlebt ihren musikalischen Frühling, die Metalszene explodiert in verschiedene Richtungen, weil viele</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/imparity-tales-of-rust-and-bones">IMPARITY &#8211; &#8222;Tales of Rust and Bones&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-26926" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/TalesOfRustAndBones.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/TalesOfRustAndBones.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/TalesOfRustAndBones.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/TalesOfRustAndBones.jpg?w=700&amp;ssl=1 700w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wir schreiben die 90er Jahre; die Gothic Szene erlebt ihren musikalischen Frühling, die Metalszene explodiert in verschiedene Richtungen, weil viele Bands sich ausprobieren und es entwickeln sich unterschiedliche Subgenres. Der Metal wird durch kommerziell erfolgreiche Bands aus seinem Nischendasein ans Licht gezerrt und erfährt eine breite Aufmerksamkeit. Zeitreise ins Jahr 2023; die Welt ist gebeutelt von Corona, Krieg und Naturkatastrophen. Musikalisch gibt es im Metalsektor eine große Bandbreite, die niemand mehr als Ganzes zu erfassen vermag. Es fällt daher teilweise schwer, aus diesem Überangebot eine Perle rauszufischen, da man vieles bereits gehört hat.</p>
<p>Inmitten dieser Landschaft lauert das Debüt von <span style="color: #003366;"><strong><a href="http://imparity.de/">IMPARITY</a>,</strong></span> die sich unverkennbar dem Doom verschrieben haben. Schwerfällig wälzt sich der Opener `Hermetical Seal of Light` aus den Boxen, um sich langsam zu entfalten. Der Grundpfeiler ist definitiv Black Sabbath, garniert mit einem leichten Cathedral Einschlag (minimalistisches Stoner Rock Feeling beim Solo). Keine mentale Moshpit, keine Nackenbrecher, sondern ein intensiver Trip wartet hier auf den Hörer, der sich durch das ganze Album durchziehen soll. Frontfrau Eva beschwört sowohl mit klarem, als auch mit keifendem Gesang Bilder im Kopf herauf, die nur allzu gut zum (gelungenen) Albumcover passen. Erstaunlich ist auch, dass sich einige Textpassagen sogar ohrwurmartig ins Gedächtnis fräsen, was eher untypisch für das Genre ist. `Missing Number` ist ein wunderschönes Beispiel dafür, dass einige Songs sich im Laufe der Zeit optimal entfalten können. Überwiegend klarer Gesang und tonnenschwere Riffs bilden hier das Grundgerüst, dass von gelegentlichem Gekeife zerbrochen wird. Der ruhige Mittelpart unterstreicht, dass simple Methoden zu einem atmosphärischen Ergebnis führen; einfach mal gemütlich zurücklehnen und die eingestreuten Gitarreneffekte ihren Job machen lassen funktioniert hier mehr als gut. `Rust and Debris` lullt zwar mit Stonersound ein, kommt aber dann mit seiner Doublebass in die Gänge, die von Eva&#8217;s Stimme umschmeichelt werden.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=mEm7anoBf24" title="Imparity -  The Truth Of Bones (Single 2023)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/mEm7anoBf24?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>`The Truth of Bones` hat es mir besonders angetan, denn hier haut Eva nicht nur die komplette Bandbreite ihrer Stimme raus, sondern besonders die aggressiven Vocals hinterlassen bei mir ein zufriedenes Dauergrinsen. Die Gesangslinie „Dying alive, hiding in fear. Feeling nothing, fading away“ hallen auch noch lange nach dem Ende des Songs in meinem Kopf wider und alleine dafür liebe ich diese Scheibe. IMPARITY knallen mit `Third from the Sun` einen derartig charismatischen Song auf den Tisch, den man ihnen sofort abkauft, obwohl (oder weil?) es ein Coversong von Chrome ist. Authentischer kann man es nicht mit seinen musikalischen Zutaten machen. `Watch The World Go By` hat den Sprung von der ersten EP auf&#8217;s Debüt geschafft und eine Frischzellenkur erfahren, die sich gelohnt hat.</p>
<p>Auf diesem Album gibt es viele Dinge, die sehr gut laufen; ein sauberer Sound, der jedem Instrument seinen Platz zum Atmen lässt, ist eine Sache. Ein eigenbrötlerisches Songwriting, das zwar nicht jedem gefallen muss, aber dafür herrlich authentisch ist, gibt es hier definitiv im großen Stil. Weitere Vergleiche als oben genannt möchte ich hier bewusst nicht machen, denn man versucht nicht sich an Erfolgen großer Helden zu messen, sondern zieht hier konsequent sein eigenes Ding durch. Den Release-Termin in die dunkle Jahreszeit zu verlegen, ist ein gelungener Schachzug und wird bestimmt einige Leute gut durch viele Winternächte durchbringen. „Tales of Rust and Bones“ ist ein sehr gelungener Geheimt(r)ip geworden, der zwar seine Anlaufzeit braucht, dann aber mit vielen doomigen Momenten belohnt, denen man sich nur schwer entziehen kann.</p>
<p><strong>8 von 10 Punkten</strong></p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Redakteur: Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ULTIMA RATIO FEST 2022 &#8211; Europe under a spell &#8211; Ein Traum-Package</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/ultima-ratio-fest-2022-europe-under-a-spell-traum-package-vorbericht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 16:03:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolfheart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Um ihr 30jähriges Jubiläum zu feiern, haben MOONSPELL für 2022 zusammen mit ihrem europäischen Wolfsrudel eine Reihe von Tourdaten angekündigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/ultima-ratio-fest-2022-europe-under-a-spell-traum-package-vorbericht">ULTIMA RATIO FEST 2022 &#8211; Europe under a spell &#8211; Ein Traum-Package</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Um ihr 30jähriges Jubiläum zu feiern, haben <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.moonspell.com/"><strong>MOONSPELL</strong></a></span> für 2022 zusammen mit ihrem europäischen Wolfsrudel eine Reihe von Tourdaten angekündigt.</p>
<p>Seit ihrer Gründung vor 30 Jahren eroberten die Portugiesen die internationale Heavy-Music-Szene im Sturm, gefolgt von einer monumentalen Reise durch einen beeindruckenden, packenden und doch vielfältigen Katalog von sage und schreibe dreizehn Alben. Live zu spielen, war schon immer der Motor der Band. In den Zeiten der Pandemie zeigten MOONSPELL den Hunger eines Wolfes und taten sich mit INSOMNIUM, BORKNAGAR, WOLFHEART sowie HINAYANA für eine ausgedehnte Europa-Tour im Herbst 2022 zusammen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-22442" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2021/09/297948242_483160047142765_1429492588331938660_n.jpg?resize=424%2C597&#038;ssl=1" alt="" width="424" height="597" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2021/09/297948242_483160047142765_1429492588331938660_n.jpg?w=511&amp;ssl=1 511w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2021/09/297948242_483160047142765_1429492588331938660_n.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w" sizes="auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px" />Auch die progressiven Black Metaller von <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.borknagar.com/">BORKNAGAR</a></span></strong> sind in der Szene keine Unbekannten. Gegründet 1995 und mit Mitgliedern von Acts wie Enslaved, Immortal, Gorgoroth und Ulver, gibt es kaum eine andere Formation, die klassischen Black Metal mit so viel musikalischer Vielseitigkeit entwickelt hat wie diese Norweger. Und obwohl die Finnen von <span style="color: #003366;"><strong>WOLFHEART</strong></span> erst seit 2013 aktiv sind, haben sie mit ihrem schweren, melodischen Doom-Metal-Sound einen großen Stempel aufgedrückt. Ihr letztes Album &#8222;Wolfes Of Karelia&#8220; schaffte es sogar auf Platz 8 der offiziellen Albumcharts. Die aufstrebende Melodic-Death-Metal-Band <a href="https://hinayana.bandcamp.com/"><span style="color: #003366;"><strong>HINAYANA</strong></span></a> rundet abschließend Hammer-Tourpaket ab. Die in Texas ansässige Band gab 2018 ihr Debüt, aber mit ihrem neuesten Album &#8222;Death Of The Cosmic&#8220; traten sie als eines der am besten gehüteten Metal-Geheimnisse der USA hervor.</p>
<p>Noch bis vor Kurzem waren MY DYING BRIDE im Line-Up als Co-Headliner eingeplant, diese sagten jedoch ihre Teilnahme kürzlich ab und es reihen sich <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://insomnium.net/">INSOMNIUM</a></span></strong><span style="color: #003366;"><span style="color: #333333;"> aus Finnland als Melodic-Death-Metal Part an dieser Stelle </span></span><span style="color: #333333;">in das Ultima Ratio Package m</span>it ein.</p>
<p>30 Jahre MOONSPELL, und glücklicherweise zeigt die Band keine Anzeichen für eine baldige Entschleunigung. Mit ihrem neuesten Album &#8222;Hermitage&#8220; aus dem Februar 2021 bewiesen die Gothic-Metal-Meister, dass sie nach wie vor zur ersten Liga der dunkelsten Klangkunst gehören. Um ihr Bandjubiläum gebührend zu feiern, kündigten MOONSPELL außerdem an, ihr fünftes 2001er-Album &#8222;Darkness And Hope&#8220; sowie das bahnbrechende &#8222;Irreligious&#8220; mit in die Tour einzubringen. Man kann sich sicher sein, dass ihre kommenden Live-Auftritte eine spannende Mischung aus zeitlosen Klassikern und modernen MOONSPELL-Hymnen enthalten werden. Ein Killer-Package steht uns bevor !</p>
<p>Hier die deutschen Tourdaten in der Übersicht:</p>
<p><span style="color: #003366;">29.09.2022&nbsp; Frankfurt &#8211; Batschkapp</span><br />
<span style="color: #003366;">30.09.2022&nbsp; Leipzig &#8211; Hellraiser</span><br />
<span style="color: #003366;">06.10.2022&nbsp; Stuttgart &#8211; LKA</span><br />
<span style="color: #003366;">07.10.2022&nbsp; Geiselwind &#8211; Music Hall</span><br />
<span style="color: #003366;">08.10.2022&nbsp; München &#8211; Backstage Werk</span><br />
<span style="color: #003366;">13.10.2022&nbsp; Berlin &#8211; Kesselhaus</span><br />
<span style="color: #003366;">14.10.2022&nbsp; Hamburg &#8211; Markthalle</span><br />
<span style="color: #003366;">15.10.2022&nbsp; Oberhausen &#8211; Turbinenhalle</span></p>
<p>Tourveranstalter:&nbsp;<span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="http://www.decibel-touring.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.decibel-touring.com</a></span></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=wW_UcOJaaSI&amp;ab_channel=NapalmRecords" title="MOONSPELL - The Hermit Saints (Official Video) | Napalm Records" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/wW_UcOJaaSI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=NEiTHHdOXlE" title="INSOMNIUM - The Conjurer (OFFICIAL VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/NEiTHHdOXlE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=ksAcIrO1pHc&amp;ab_channel=CenturyMediaRecords" title="BORKNAGAR - Voices (OFFICIAL VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/ksAcIrO1pHc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=ALmGVSqr91E&amp;ab_channel=WolfheartVEVO" title="Wolfheart - The Hunt (Official Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/ALmGVSqr91E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=xWJM9C4CSfU&amp;ab_channel=NapalmRecords" title="HINAYANA - In Sacred Delusion ft. Toni Toivonen (Official Lyric Video) | Napalm Records" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/xWJM9C4CSfU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
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		<title>ALCEST &#8211; &#8222;SPIRITUAL INSTINCT&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 19:53:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>ALCEST dürfte mittlerweile vielen Leuten ein Begriff sein. „Introvertierter Black Metal“ beschreibt den Sound dieser Band recht gut, in dem</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><strong><a href="https://www.alcest-music.com/">ALCEST</a> </strong>dürfte mittlerweile vielen Leuten ein Begriff sein. „Introvertierter Black Metal“ beschreibt den Sound dieser Band recht gut, in dem die Franzosen verwurzelt sind und deren Weg sie konsequent gegangen sind. Meine erste Begegnung mit ihnen war „Écailles de Lune“, die meine stillen Gebete nach einer ausbalancierten Symbiose aus melodischem und gleichzeitig räudigem Black Metal erhörte. Musik, Cover und Produktion stimmten hier einfach perfekt und eröffneten mir gleichzeitig den Horizont zu der Band Les Discrets, die ich auch gemeinsam sehen und interviewen durfte. Dabei lernte ich Songwriter Neige als spirituellen und gleichzeitig sympathischen Zeitgenossen kennen, der losgelöst von der Religionsrichtung auf der Suche nach spiritueller Selbstfindung war, die er mit ALCEST vertont.</p>
<p>Auf ihrem sechsten Album „Spiritual Instinct“ wird diese Selbstfindung auf den Punkt gebracht. Statt ausufernden Intros oder üppigen Soundcollagen, setzt man hier auf minimalistische Mittel: erdige Gitarrenriffs greifen mit rockigem Charme nach der Aufmerksamkeit des Hörers, ehe sich die gesamte Schönheit über den Hörer ergießt. Natürlich sind auch die zerbrechlichen Gitarrensounds wieder an Bord und auch die aggressiven Vocals sind vorhanden, aber der Fokus liegt hier klar auf Neige´s klarem Gesang und einprägsamen Melodien. Getreu dem Motto „weniger ist mehr“ haben Neige und Winterhalter Songs geschrieben, die eine Weiterentwicklung von ALCEST klar aufzeigen; der Hörer wird nicht mehr so eingelullt wie bei der „Les Voyages de l`Ame“, aber auch nicht so poppig bedient wie auf „Shelter“. Die Aggression findet im Hintergrund statt, man kommt bei dem Songwriting schnell auf den Punkt und schafft es gleichzeitig, schneller eine Gänsehautatmosphäre zu fabrizieren. Der klare Gesang von Neige ist dabei ganz klar der Haupttrumpf, dessen man sich auch ausgiebig und gekonnt bedient. Einfühlsame Textpassagen, gedoppelte Gesangslinien oder einfach nur das Zusammenspiel mit den Gitarren und dem Schlagzeug lassen bereits beim ersten Durchlauf eine beherzte Atmosphäre aufkommen, die gleichzeitig ihre Langzeitwirkung nicht verfehlt.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="ALCEST - Sapphire (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/69fnUZhV8SI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch den Black Metal Riffs steht die klare Produktion und die geerdete Atmosphäre sehr gut (`Les Jardins De Minuit`). Das stampfende `Protection` beweist das Talent für groovige Riffs, und gleichzeitig erhabene Melodien, während `Sapphire` bereits vor der Albumveröffentlichung als Dauerbrenner im Netz fungierte. Durch den Wechsel von Prophecy zu Nuclear Blast bekam man das Budget, ein sehr atmosphärisches Video dazu zu drehen. Schon fast erschreckende Elektrosounds leiten `L´lle Des Morts` ein, gleiten dann aber schnell zurück auf die vertraute ALCEST Schiene und spielt auf 9 Minuten sämtliche Trümpfe dieser Band aus. `Le Miroir` entführt in eine sehr atmosphärische Soundcollage, die bereits auf der „Écailles de Lune“ ausgiebig zelebriert wurde und auch dort locker einen Platz als Bonustrack gefunden hätte. Meterlange Gitarrenwände dominieren den Titeltrack und werden von Neige´s Stimme sicher durch den Song ins Herz des Hörers geführt, womit man auch am Ende des Albums erreicht hat.</p>
<p>ALCEST haben mich bereits bei Prophecy fasziniert und erklimmen bei Nuclear Blast das nächste Level ihrer Karriere. Sehr viel live Erfahrung und die bereits sehr guten Veröffentlichungen haben sie bereits seit Jahren aus dem Underground Status hervortreten lassen (ALCEST live auf dem Prophecy Fest in der Balver Höhle sind atmosphärisch einfach unschlagbar). Mit „Spiritual Instinct“ haben sie auch musikalisch ein neues Level erreicht und beweisen, dass man auch mit minimalistischen und alten Mitteln (es wurde analog auf Tape aufgenommen) ein herausragendes und warmherziges Album erschaffen kann. Fanboys dürften sich über die Sammler Edition bei Nuclear Blast freuen, während das Album genrell auf jeder Plattform schnell Anhänger finden dürfte. Erdig, atmosphärisch und unfassbar schön!</p>
<p><strong>9 von 10 Punkten</strong></p>
<p>/Radu</p>
<p>&nbsp;</p>
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