<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bandportraits Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<atom:link href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/category/bandportraits/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/category/bandportraits</link>
	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
	<lastBuildDate>Thu, 27 Jul 2023 07:48:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/cropped-NIC_MUSIC_ONLINE_MAGAZINE_LOGO_2024-1.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Bandportraits Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/category/bandportraits</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">199874177</site>	<item>
		<title>DEPRESSIVE AGE &#8211; Ein Blick auf die Berliner Ausnahme-Metal-Band (Special)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/__trashed</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 18:32:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandportraits]]></category>
		<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[ALTERNATIVE]]></category>
		<category><![CDATA[Depressive Age]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic]]></category>
		<category><![CDATA[Kult]]></category>
		<category><![CDATA[MELANCHOLIE]]></category>
		<category><![CDATA[METAL]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=25549</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Vor über 20 Jahren noch als Geheimtipp avanciert und nunmehr als Kult angesehen. DEPRESSIVE AGE setzten im Metalsektor damals ihre</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/__trashed">DEPRESSIVE AGE &#8211; Ein Blick auf die Berliner Ausnahme-Metal-Band (Special)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Vor über 20 Jahren noch als Geheimtipp avanciert und nunmehr als Kult angesehen. <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://depressive-age.de/"><strong>DEPRESSIVE AGE</strong></a></span> setzten im Metalsektor damals ihre ganz eigene Duftmarke, die sich stilistisch in keine Schublade einordnen ließ. Melancholischer Thrash kommt der Sache noch ansatzweise am nähesten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25739" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/07/1586_photo.jpg?resize=300%2C197&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="197" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/07/1586_photo.jpg?resize=300%2C197&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/07/1586_photo.jpg?w=500&amp;ssl=1 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Im Laufe ihrer (relativ kurzen) Karriere von 1991 bis 1999 loteten sie ihre eigenen Grenzen aus, experimentierten mit eingängigen Melodien („Symbols For The Blue Times“) und öffneten sich für modernen Sound („Electric Scum“). Nun sind sie wieder zurück und starteten ihren Live-Siegeszug über die Bühnen, ehe es zum (hoffentlich) neuen Album kommt. Grund genug für uns, einen intensiven Blick hinter die Entwicklung von DEPRESSIVE AGE zu werfen.</p>
<p>Wir schreiben das Jahr 2017; an einem gemütlichen Nachmittag im August schlendere ich über das Party San Gelände in Schlotheim. Die Mittagssonne brennt erbarmungslos und ich habe soeben den Merch-Stand und meine Geldbörse um einiges erleichtert. Ein gemütliches Bierchen zischen und dann ab zum Deaf Forever Stand, um mit einigen Kollegen des Legacy Magazine zu plaudern. An jenem Tag ziert das DEPRESSIVE AGE Longsleeve von der „Symbol For The Blue Times“ meinen geschundenen Körper. Als ich beim Deaf Forever Stand ankomme, starrt mich ein großer Hüne mit langen Haaren an, deutet auf mein Shirt und meint nur „Geile Band!“. Ich freue mich auf einen kleinen Plausch und frage ahnungslos „Ja, ich liebe ihre Alben. Kennst du einiges von denen?“ Mein Gegenüber kann sich ein Grinsen nicht verkneifen und meint „Ja, ich habe mal einen Song mit denen gesungen.“ Es entsteht eine kurze Pause, bis sich diese Information durch meine von Hitze und Bier geschundenen Nervenbahnen zu meinem Langzeitgedächtnis vorgearbeitet hat. „Du bist Brutus!“ bricht es aus mir heraus. „Du hast bei `Eternal Twins`gesungen!“ Nachdem ich mühsam einen Kniefall vermieden habe, kommen wir ins Gespräch. Unter anderem frage ich ihn, was die Jungs jetzt so machen. „Keine Ahnung“ lautet die ernüchternde Antwort. „Es wäre sooo geil, wenn die mal wieder auftreten würden. Die Alben waren einfach der Hammer und sind bis heute zeitlos genial!“</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=VJyXVeferxQ" title="Depressive Age - Eternal Twins" width="800" height="600" src="https://www.youtube.com/embed/VJyXVeferxQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Anno 2022 verkünden DEPRESSIVE AGE ihre Reunion und ihren Auftritt auf dem Rock Hard Festival. Vorher spielen sie sich noch etwas warm auf kleinen Clubbühnen in Rostock und Erfurt. Für mich selbst und viele andere geht mit dieser Entscheidung ein unfassbarer Traum in Erfüllung, denn ich hatte nie die Gelegenheit, die Band einmal live in Aktion sehen zu können.</p>
<p>Grund genug, um eine Zeitreise in die Vergangenheit zu machen: Ursprünglich &#8222;lärmte&#8220; man unter dem Namen BLACKOUT, ehe man nach Westdeutschland übersiedelte und sich 1991 in DEPRESSIVE AGE umbenannte. Dabei spielte der Mauerfall der Band in die Karten und sie setzten mit „First Depression“ ein erstes Lebenszeichen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25550" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/First-Depression.jpg?resize=300%2C294&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="294" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/First-Depression.jpg?resize=300%2C294&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/First-Depression.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>„First Depression“</strong></p>
<p>Das akustische Intro mit der eingestreuten Leadgitarre lässt bereits erahnen, dass Großes auf einen zukommt, ehe `Beyond Illusions` über den Hörer hereinbricht. Schnell wird klar, dass man es hier nicht mit einer 08/15 Thrash Band zu tun hat, denn der klare Gesang mit fixen und gleichzeitig eingehenden Gitarrenlinien vereint sich zu einer ganz eigenen Note, die zusammen mit dem tighten Schlagzeug eine Symbiose aus Aggression und Melancholie ergeben. Der Bandname ist hierbei Programm, wobei die Nackenwirbel schnell an ihre Grenzen gebracht werden, denn statt Trauer regiert die Flucht nach vorn in Richtung aggressiver Verzweiflung. Auch textlich („No god will save or godemn you, set your goal für your life“) spricht hier eine klare Sprache und holt den Hörer individueller ab, als manch andere Kapelle es mit gesellschaftskritischen Texten machen könnte. `The Light` ist ein aggressiver Bastard aus Griffbrettgewichse und eingängigen Melodien, ehe eine tonnenschwere Basslinie `No Risk` ankündigt. Spätestens hier kommt der Gänsehautfaktor zustande, der im Zusammenspiel mit dem cleanen Part und Jan Lubitzkis Stimme deutlich zu hören (und zu spüren) ist. Eine ganz große Stärke, die sich durch die komplette Diskographie ziehen soll. Das infernalische Riffing und gleichzeitig die hohen Melodien in `Autumn Times` zerren die mentale Gesundheit des Hörers durch die Gehörgänge und hinterlassen einen melancholischen Nachgeschmack im Langzeitgedächtnis. Abwechslung wird grundsätzlich großgeschrieben, ohne den Härtegrad auch nur ansatzweise runterschrauben zu müssen, wie `Transition` eindrucksvoll beweist. Spätestens bei `Innocent in Detention` wird auch klar, dass DEPRESSIVE AGE sehr gut Geschichten erzählen können. Die Kälte, Isolation und Hoffnungslosigkeit, die im Knast erlebt wird, ist hier ganz großes Kopfkino und jede Sekunde wird hier mehr als intensiv gelebt. Schrägen Gesangseinstieg und gleichzeitig intensive Ohrwurmgarantie beim Refrain? Gibt es hier mit `Never Be Blind` definitiv, ehe `Circles Colour Red` den Sack zumacht und DEPRESSIVE AGE fest ins Langzeitgedächtnis einbetoniert.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25553 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/Lying.jpg?resize=300%2C263&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="263" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/Lying.jpg?resize=300%2C263&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/Lying.jpg?resize=768%2C674&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/Lying.jpg?w=894&amp;ssl=1 894w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>„Lying in Wait“</strong></p>
<p>Ein starkes Debut zu toppen ist grundsätzlich eine schwere Angelegenheit. Entweder man geht auf Nummer sicher und hält am Erfolgskonzept fest, oder man experimentiert und entwickelt sich weiter. DEPRESSIVE AGE schaffen den Spagat aus beiden und knallen gleich mit dem Opener `Lying in Wait` eine charismatische Gitarrenlinie auf den Tisch, den ausschließlich dieser Truppe gut zu Gesicht steht. Auch den Galopp und die fetten Groovemonster in der Mitte des Songs haben sich nicht umsonst zum Kultstatus gemausert. `Where` ist eigentlich ein typisches Aggromonster, das besonders geschickt von melancholischen Momenten durchpflügt wird. `Way Out` ist ein eigenes Kunstwerk, dass sämtliche Stärken vereint; deftige Riffgewitter, charismatischer Gesang (This town is dangerous…), ballerndes Schlagzeug und eine finstere Atmosphäre. Die Band kommt aus Berlin und der gleichnamige Song beschreibt die Mischung aus dreckiger Atmosphäre und eigener Schönheit schon sehr gut, ehe `Psycho Circle Game` der auditiven Depression Platz macht. Mit `The Story &#8211; Autumn Time II` knüpft die Band musikalisch perfekt an den Vorgänger an, während `My Wine` mit seiner Eingängigkeit bereits das andeutet, was im nächsten Album bereits ausgiebig zelebriert werden soll. Eine gehörige Priese Doom kommt mit `From Out of Future` ins Spiel, an die man sich später auch nicht mehr herangetraut hat. Auf dem Album funktioniert es sehr gut und zieht um einige Ecken sogar kurz den Vergleich zu Paradise Lost. `Hateful Pride` ist in meinen Augen „nur“ ein Durchschnittssong, ehe mit `Eternal Twins` ein unfassbar kultiges Duett zwischen Jans klarem und Brutus´ brutalen Vocals zelebriert wird, dass hier auch Death Metal Fans frenetisch abfeiern lässt. Kult!!!</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-25554" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/Symbols.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/Symbols.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/Symbols.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/Symbols.jpg?w=400&amp;ssl=1 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>„ Symbols For The Blue Times“</strong></p>
<p>Die Kreativität explodiert, denn nur ein Jahr später kommt ein Album auf den Tisch, das in Sachen Eingängigkeit den Weg zu einem sehr großen Publikum ebnet. Die pechschwarze Atmosphäre weicht verspielten und gleichzeitig eingängigen Gitarrenmelodien, was der Opener `Hills For The Thrills` eindrucksvoll beweist. Einmal Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen wäre eine Entscheidung, die den Charakter formt. Davon erzählt `World in Veins` eine klare und schonungslose Sprache, die von lockeren bis aggressiven Gitarrenparts klar untermauert wird. Mein persönlicher Ohrwurm vor dem Herrn dürfte definitiv `Garbage Canyons` sein, wobei der Songtext alles andere als leichte Kost ist. Ein sehr guter Beweis, dass manche Bands etwas zu sagen haben und gleichzeitig sehr gut in ihre Musik verpacken können. `Hut` ist für mich ehrlich gesagt eine solide Nummer, während `Subway Tree` alle Vorteile dieser Band vereint; authentischer Gesang, eingängige Riffs und tightes Schlagzeug klatschen den Song direkt in die Fresse, inklusive Gänshehautnachschlag. Mit `Port Graveyard` haben DEPRESSIVE AGE eine derart melancholische Nummer erschaffen, dass selbst My Dying Bride anerkennend nicken dürften. Sterben im Wüstensand war selten so real, wie in diesem emotionalen Kopfkino. `We hate Happy Ends` unterstreicht die mittlerweile sehr gut gereiften Gesangskünste und setzen gleichzeitig ein klares Statement, was sehr gut zum Bandnamen passt.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=XeObndj6ycE" title="Depressive Age - &quot;Friend Within&quot;" width="800" height="600" src="https://www.youtube.com/embed/XeObndj6ycE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Während `Friend Within` schon fast eine lässige und gleichzeitig schwermütige Parallele zu den Vorgängeralben ist, knallen die Gitarren bei `Neptune Roars` mit einer Mischung aus Soundcollage und knackigen Riffs durch die Boxen. Die Mischung aus Eingängigkeit, Härte und Melancholie sollte man normalerweise nur Gothic Metal Bands attestieren, aber hier wird es halt in authentisch härter abgeliefert. Wie auch immer man diese melancholischen Melodien bei `Sorry Mr. Pain` aus dem Ärmel schüttelt ist mir ein Rätsel, aber es funktioniert auch über 20 Jahre nach der Veröffentlichung immer noch sehr gut. `Kotze` überspringe ich jetzt mal bewusst (halt ein Lückenfüller mit Brecheinlagen), ehe das Riffmonster `Rusty Cells` die Nackenmuskeln schnell an die Belastungsgrenze bringt. Der Rausschmeißer `Mother Salvation`hätte nicht passender gewählt sein können und beschließt das Album mehr als würdevoll.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25555 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/Electric.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/Electric.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/Electric.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/06/Electric.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>„Electric Scum“</strong></p>
<p>Ganze 2 Jahre sollten ins Land ziehen, ehe es ein neues Lebenszeichen geben sollte. Man hatte DEPRESSIVE AGE abgelegt und sich in D-AGE umbenannt; Grund dafür könnte die Umkehr zum modernen Sound sein. Statt eingängiger Melancholie, gibt es technisch packende Riffs aufs Tablett, was gleich beim Opener durch tonnenweise Keyboardeffekte klar wird. Muss nicht jedem gefallen, aber die Durchschlagkraft ist ungebrochen. `Cairo Crabat` konzentriert sich auf die Kernkompetenzen der Band; eingängige Riffs, packender Gesang und tightes Schlagzeug. Die Umbenennung ist mehr als berechtigt, denn Melancholie hat Ausgang und es herrscht in erster Linie der Arschtrittfaktor, der aber sehr gut funktioniert. `Remember` ist vom Text her noch recht leichte Kost und auch musikalisch sehr lässig durch die Boxen geflutet, während `Teenage Temples` mit seinen Riffs der damaligen Grunge Szene den Mittelfinger ins Gesicht streckt.&nbsp; Mit `Small Town Boy` haben D-AGE meiner Meinung nach eine sehr gute Coverversion hingelegt, die bis heute zu meinen Lieblingen gehört. Apropos Lieblinge: `Featherflute` ist immer wieder Stammgast meiner Repeat-Taste, denn die Vocals hämmern sich einfach zu schnell ins Langzeitgedächtnis, während die knackigen Riffs und unterstützenden Synthesizer den Rest erledigen. `Ich muss zugeben, dass ich `Toyland Hills` bis heute lediglich als durchschnittlichen Song wahrnehme, und mit dem spanisch angehauchten `Compañero Song` nichts anfangen kann. Ganz anders sieht es mit `New Machine Wisdom` aus, das quasi eine moderne Antwort auf `Lying in Wait` sein könnte; stampfende Riffs antworten auf melancholische Ansätze und werden durch eingängige Gesangslinien im Keim erstickt. Klingt seltsam, funtkioniert aber sehr gut. `Polar Athletic Son` dürfte sowohl Anhänger von End of Green und Paradise Lost gleichzeitig aufhorchen lassen, denn die Gesangsleistung versprüht hier ein ähnliches Charisma. Moderner Sound, weniger Härte aber gleichzeitig energiegeladen präsentiert sich `Weird Boy`, ehe man mit `Sport Yells` ein industrialgeschwängertes Aufbäumen raushaut, das für viele Jahre das letzte Lebenszeichen sein soll.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=vKqSnBcvvDc" title="Depressive Age - Cairo Crabat" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/vKqSnBcvvDc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Zurück ins Jahr 2023: Der langersehnte Auftritt im Mai auf dem Rock Hard Festival in Gelsenkirchen war definitiv eine klare Ansage an die Fans. Wir berichteten seinerzeit:</p>
<blockquote><p><span style="color: #003366;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25724 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/07/351133900_1699357107191921_3806111989645755843_n.jpg?resize=300%2C188&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="188" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/07/351133900_1699357107191921_3806111989645755843_n.jpg?resize=300%2C188&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/07/351133900_1699357107191921_3806111989645755843_n.jpg?resize=1024%2C640&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/07/351133900_1699357107191921_3806111989645755843_n.jpg?resize=768%2C480&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/07/351133900_1699357107191921_3806111989645755843_n.jpg?resize=1536%2C960&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/07/351133900_1699357107191921_3806111989645755843_n.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/07/351133900_1699357107191921_3806111989645755843_n.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">Da sind sie nun wieder, nach 26b Jahren. Man fragt sich, ob ein Live-Auftritt nach über 20 Jahren Abstinenz Sinn macht. Könnte generell ein zweischneidiges Schwert sein, wenn man nicht DEPRESSIVE AGE heißen würde und auf eine kurze, aber sehr abwechslungsreiche Diskographie zurückblicken würde. Damals als Geheimtipp, mittlerweile im Kultstatus angekommen, erwartet eine große Menschentraube den langersehnten Auftritt. Die ersten Klänge von „Rusty Cells“ dienen als Intro, ehe man sich mit „Lying in Wait“ direkt ins Set schmeißt. Der Spannungsbogen funktioniert und man spielt sich schnell auf Betriebstemperatur. Der Bass (Mario Prause) flitzt über die Bühne, an den Gitarren (Jochen Klemp und Marcus Marth) fliegen die Matten und gesangstechnisch klingt es so, als wäre Jan Lubitzki niemals wirklich weg gewesen. Das überträgt sich auch im Laufe des Sets aufs Publikum und so treffen Granaten wie „Berlin“&nbsp; und „World in Veins“ schnell auf fruchtbaren Boden. Zum Glück haben DEPRESSIVE AGE damals schon zeitlose Stücke geschrieben und so knallt „Cairo Crabat“ mit ungebremster Durchschlagskraft in die feierwütige Menge. Auf der Bühne hat man Bock, das spürt man zu jeder Sekunde des Auftrittes. Wer hätte gedacht, dass „Electric Scum“ live sehr viel geiler klingt, als auf Platte? Mit „War“ präsentiert man zusammen mit Postmortem Sänger „Putz“ einen neuen Song, der eine weitergedachte Version von „Eternal Twins“ ist und sehr gut ins Live-Set passt. Das macht definitiv neugierig auf mehr! Einmal „Innocent in Detention“ live hören und die beklemmende Knastatmosphäre spüren? Wird geliefert, inklusive Gänsehautfaktor. Mit „Eternal Twins“ beschließt man den knapp 50minütigen Auftritt, der viel zu kurz war. War der Auftritt perfekt? Nein, das nicht – man hatte kleine Soundprobleme, es gab den einen oder anderen minimalistischen Verspieler und einige Fans beklagten (auf sehr hohem Niveau) den einen oder anderen Gesangspart. Aber mal Hand aufs Herz: Hier wurde mit Herzblut und Leidenschaft gespielt, man hatte eine extrem gute Setlist und das Adrenalin und die Gänshaut haben sich hier die Klinke in die Hand gegeben. Es braucht keinen perfekten&nbsp; Auftritt, sondern einen emotionalen Auftritt, der uns lange Zeit im Gedächtnis bleibt. Das haben DEPRESSIVE AGE hier sehr gut geschafft und viele Fans haben noch lange nach dem Konzert geschwärmt, was für ein geiler Abriss das gewesen ist! Das nächste Mal bitte als Headliner und gerne auch mit neuem Album im Gepäck; der Rest ist verbrannte Erde und es verbleibt ein Wohlgefühl als auch ein Dauergrinsen.</span></p></blockquote>
<p>Im Videobeitrag des WDR konnte man auch einige Hintergrundinfos zur Reunion erfahren:</p>
<p><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/rockpalast/rockpalast-rock-hard-festival-2023-clip-depressive-age-im-interview-beim-rock-hard-festival-2023-100.html"><strong><span style="color: #003366;">WDR ROCKPALAST &#8211; INTERVIEW DEPRESSIVE AGE</span></strong></a></p>
<p>Es bleibt weiterhin spannend. Mit ihrem zeitlosen Sound treffen DEPRESSIVE AGE genau den Nerv der Zeit und bekommen hoffentlich endlich die wohlverdiente Aufmerksamkeit. Aktuell formiert sich die Band aus den beiden Gründungsmitgliedern Jochen Klemp (Gitarre) und&nbsp; Jan Lubitzki (Gesang), als Bassist gesellte sich Mario Prause (Punishable Act / ex Solar Flares) dazu und an der zweiten Gitarre finden wir Marcus Marth, der vielen sicherlich als Gitarrist der Berliner Band Postmortem bekannt ist und natürlich der &#8222;Herr Brakel&#8220; des legendären <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="http://www.brutzundbrakel.de/?fbclid=IwAR3ceEa-nePk_svZrKZLc_GiSIYNPLAyc1lLNZ1GiD6jIyYtsqsyAuZIb28">Brutz &amp; Brakel</a></span> in Berlin ist. Die Felle bearbeitet Nihil Baxter (Quasimodo u.a.), der spielerisch schon bei den ersten Auftritten einschlug wie Bombe.&nbsp;</p>
<p>Wer die Band noch in diesem Jahr live erleben möchte, hat hierzu Chance auf dem WACKEN OPEN AIR am Freitag, den 04.08.2023 (Spielzeit 16.00 Uhr, Headbangers Stage) oder aber auf dem ALCATRAZ in Belgien am Sonntag, den 13.08.2023 (Spielzeit: 22:00 Uhr, La Morgue Stage) sowie beim STORM CRUSHER Festival (07.09.-09.09.2023 in 92715 Püchersreuth). Auch für 2024 heuerte die Band bei den 70000 Tons of Metal an und finden sich nunmehr im Line-Up wieder (Zeitraum 29.01.-04.02.2024).&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
<p><span style="color: #003366;">(stellv. Chefredakteur NIC &#8211; NordMensch in Concerts)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/__trashed">DEPRESSIVE AGE &#8211; Ein Blick auf die Berliner Ausnahme-Metal-Band (Special)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">25549</post-id>	</item>
		<item>
		<title>DEFENDER &#8211; The Most Authentic Manowar Tribute Band</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/defender-the-most-authentic-manowar-tribute-band</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2023 19:05:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandportraits]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[BAND]]></category>
		<category><![CDATA[Defender]]></category>
		<category><![CDATA[Hanerau-Hademarschen]]></category>
		<category><![CDATA[MANOWAR]]></category>
		<category><![CDATA[Most Authentic]]></category>
		<category><![CDATA[Riders Cafe Luebeck]]></category>
		<category><![CDATA[Tribute]]></category>
		<category><![CDATA[Warriors]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=24341</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Im Oktober letzten Jahres traf ich hier in Schleswig-Holstein auf die Manowar Tribute Band DEFENDER. Sie hatten mich mit ihrem</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/defender-the-most-authentic-manowar-tribute-band">DEFENDER &#8211; The Most Authentic Manowar Tribute Band</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Im Oktober letzten Jahres traf ich hier in Schleswig-Holstein auf die Manowar Tribute Band</span></span></span><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> DEFENDER</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">. Sie hatten mich mit ihrem Auftritt seinerzeit komplett abgeholt. Insofern ist es mir ein Bedürfnis, mit dieser Band ins Gespräch zu gehen und sie Euch vorzustellen. </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">So, here we are …</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Zuerst einmal Hallo an alle und schön, dass Ihr für mich bzw. unser Magazine Zeit gefunden habt. </b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Hi Stefanie, selbstverständlich. Schön, dass du uns die Möglichkeit gibst, hier mit dir zu sprechen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Vielleicht stellt Ihr Euch einmal unseren Lesern vor und erzählt, wie Ihr Euch gefunden habt. Ihr seid unterschiedlichen Alters und auch alle doch wohnlich weiter voneinander entfernt. Wie kam die Gründung zustande?</b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24351" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2473-e1678302064484-300x186.jpg?resize=300%2C186&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="186" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2473-e1678302064484.jpg?resize=300%2C186&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2473-e1678302064484.jpg?resize=1024%2C633&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2473-e1678302064484.jpg?resize=768%2C475&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2473-e1678302064484.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Also DEFENDER bestehen aus Martin (41/Gesang/Saarland), Steven (26/Bass/Bad Schwartau), Ben (40/Gitarre/Bremen) und Chris (35/Drums/Bamberg). Angefangen hat das alles vor ca. 10 Jahren, damals noch unter dem Namen MANOWARRIORS. Ben hatte instrumentale Coversongs von MANOWAR bei YouTube veröffentlicht. Über diese Plattform wurde unser erster Sänger, Roddy auf Ben aufmerksam. Fortan hatten die beiden einige Songs veröffentlicht und einiges an positivem Feedback erhalten. Es wurde bald darüber nachgedacht eine komplette Band zu gründen und somit kam Steven, ursprünglich erst als Drummer hinzu. Roddy verstarb leider 2017 und das hat das Projekt stark zurückgeworfen. Ben und Steven hatten dann beschlossen einen Neustart hinzulegen und die ersten Planungen und Recherchen für die Umsetzung unseres Vorhabens erblickten das Licht der Welt. &#8222;Ganz oder gar nicht&#8220; war dabei immer die oberste Prämisse. Allerdings war das Bühnenbild, so wie es heute aussieht und immer unser Ziel war, damals noch gar nicht umzusetzbar. Unsere Zeit war einfach noch nicht gekommen. Wir waren zudem auch noch gar nicht vollständig, wir brauchten noch einen Drummer und Sänger. Das rief dann Chris, einen die-hard MANOWAR-Fan auf den Plan. Zu guter Letzt kam dann noch Martin an Bord und wir waren endlich vollständig und konnten loslegen. Zumindest erstmal mit weiteren Coversongs. Kurze Zeit später kamen dann tatsächlich die ersten Anfragen und es bot sich dann die Möglichkeit im Hademarscher-Hof zu spielen. Dann nahm das alles WIRKLICH an Fahrt auf.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>In Hanerau-Hademarschen in Schleswig-Holstein, genauer gesagt im Hademarscher Hof, hattet Ihr im Oktober 2022 Euren ersten Live-Gig. Ich selbst bin ohne Erwartung in diesen Abend gegangen und bin nach Hause gefahren mit einem absoluten WOW-Moment. Noch dazu muss ich sagen, dass ich auf Manowar selbst überhaupt nicht abfahre, aber Ihr habt mich eines Besseren belehrt. Der Auftritt war schon etwas Besonderes und blieb bei vielen Besuchern im Kopf. Wie war dieser Moment für Euch?</b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Vielen Dank erstmal für das Kompliment! Du wirst uns wahrscheinlich nicht glauben, wenn wir dir sagen, dass wir tatsächlich nur eine einzige gemeinsame Probe vor dem Auftritt hatten. Aber so war es, das ist die Wahrheit. Aber ja, dieser Moment war auf vielen Ebenen sehr intensiv für uns. Zum Zeitpunkt als die Anfrage kam, waren wir keineswegs bereit auf die Bühne zu gehen. Wir hatten so gut wie kein Equipment, kein Drumkit, keine Backline, keine Racksysteme, keine Outfits, so gut wie nichts. Wir haben uns ein dreiviertel Jahr sehr eingehend, im Grunde täglich auf diesen Abend vorbereitet. Wir mussten alles Notwendige heranschaffen, bauen usw. Es gab viele Probleme und Stolpersteine, die wir beseitigen mussten. Immer mehr kam hinzu, was wir abarbeiten mussten. So viel, mit dem man im Vorfeld nicht rechnet und dabei ist die Musik, um die es ja eigentlich geht, schon fast in den Hintergrund gerückt. Der Druck und das Ungewisse rund um den Verlauf des 29.10. war enorm. Für uns stellte sich aber dennoch nie die Frage, OB wir das alles umgesetzt bekommen, sondern eher WIE wir es umsetzen. Von vielen Seiten wurde unser Vorhaben belächelt und als Spinnerei abgetan. Das diente uns natürlich als zusätzlicher Motivator. Zeitgleich hatten wir aber auch immens viel Unterstützung von Familie und Freunden, das müssen wir an dieser Stelle auch dankend erwähnen. Du kannst dir bestimmt vorstellen, dass das alles, die ganze Anspannung der vergangenen neun Monate sich dann am 29.10.2022 auf der Bühne innerhalb von 60 Minuten entladen hat. Es war, als ob eine riesige Last von uns abgefallen ist. Ein fantastischer Moment.</span></span></span></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=k7jY-APIiiM&amp;ab_channel=Defender%5BTheMostAuthenticManowar-Tribute%5D" title="We Fought The First Battle || Debut Video" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/k7jY-APIiiM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Als ich mich seinerzeit über Euch informierte, fiel ich bei Google oder aber YouTube über mehrere namensgleiche Bands. Natürlich ist mir klar, dass Euer Bandname vom Manowar-Klassiker Defender übernommen wurde. Meint Ihr, es könnte sich grundsätzlich für Euren weiteren Weg als Stolperstein erweisen, dass es so viele andere Bands mit gleichem Namen gibt, noch dazu aus gleichem Genre? </b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Wir sind uns dieser Problematik natürlich bewusst. Von daher ist es für uns sehr wichtig, dass unser Slogan natürlich immer mit auftaucht bzw. erwähnt wird, um somit das Risiko einer Verwechslung zu minimieren.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Wie ich ja selbst im Hademarscher Hof erleben konnte, reist Ihr mit ordentlich Gepäck bzw. Equipment an. Das ist ja schon abgefahren und ähnelt deutlich dem Bühnenbau von Manowar selbst. Gerade auch das Drumset oder die dicken Boxen. Natürlich alles ein paar Nummern kleiner, aber im Grunde wirklich ähnlich. Checkt Ihr das vorher ab, ob oder wie das auf die jeweiligen Bühnen passt? </b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong> <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Tatsächlich ist unsere Backline sogar minimal größer verglichen mit der von MANOWAR. Es ist so, dass eines unserer vorrangingen Ziele darin besteht, MANOWAR-Fans ein Gefühl der Vertrautheit zu vermitteln. Sie sollen sich bei uns quasi zu Hause fühlen. Ein weiteres Ziel ist es, neue Fans für die Band und die Musik zu gewinnen. Wenn wir es also geschafft haben, dich durch das, was wir machen, MANOWAR etwas näherzubringen, haben wir hier eines unserer Ziele erreicht! Das freut uns sehr. Ein Faktor um das zu erreichen, ist eine gewisse Mindestgröße der Bühne. Wir müssen im Vorfeld natürlich abklären und sicherstellen, dass wir alles Notwendige aufbauen können. Das ist ein wichtiger Teil um diese Gefühl vermitteln zu können.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24352 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2425-e1678302099596-300x200.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2425-e1678302099596.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2425-e1678302099596.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2425-e1678302099596.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2425-e1678302099596.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ihr betitelt Euch als DEFENDER The Most Authentic Manowar Tribute. Sprich: Ihr versucht schon alles so 1:1 wiederzugeben. Ich selbst fand jedoch, dass Ihr zwar covert, aber dennoch Eure eigene Note mit in das Projekt bringt. Genau das war es, was bei mir oder eben auch anderen Besuchern in Erinnerung blieb. Auf der Bühne spielt Ihr Klassiker-Songs von Manowar, die beim Publikum den Mitsing-Modus aktivieren. Das ist es ja, was Tríbute Bands ausmacht. Habt Ihr dennoch einmal darüber nachgedacht, irgendwann Eure eigenen Songs zu bringen oder wird dies schwer sein, nach einer Strecke mit Cover-Songs. Klar, seid Ihr erst am Anfang Eurer Reise, aber man erkennt sehr viel musikalisches Können und das schreit irgendwie nach mehr.</b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Eine sehr gute Frage. Richtig, wir wollen so nahe an das Original wie es eben geht. Das beinhaltet nicht nur die Optik auf der Bühne, sondern auch, ganz wichtig, den Sound. Wir haben wirklich lange recherchiert und hatten relativ viel Kontak zu John &#8222;Dawk&#8220; Stillwell, der bis zu seinem Tod Konstrukteur bei MANOWAR war. Unsere Instrumente sind Sonderanfertigungen bzw. wir haben Umbauten vornehmen lassen, die notwendig sind, um ein gewisses Klangbild zu erzeugen. Diesbezüglich liegt auch immer noch ein weiter Weg vor uns. Unter DEFENDER&#8217;s Flagge wird es also ausschließlich bei Musik von MANOWAR bleiben. Allerdings haben Ben und Steven seit längerem ein Seitenprojekt mit dem Titel &#8222;Project Zero&#8220; am Laufen. Es ist eine Art musikalischer Ausgleich, mit eigenen Songs, mit denen man durchaus schon ein Album füllen könnte. Project Zero steht aber momentan weit hinten an, da DEFENDER zurzeit einfach sehr zeitintensiv ist.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-24353" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?resize=1536%2C1025&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/6J2A2449.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Eure Vorbilder sind ja derzeit gerade auf der Final Battle Tour. Parallel dazu wurde vor ein paar Tagen der Song &#8222;Laut Und Hart Stark Und Schnell&#8220; veröffentlicht, der ein großes Raunen bei vielen Manowar-Fans auslöste und nicht gerade positiv aufgenommen wurde. Wie steht Ihr dazu? Sagt Ihr selbst auch, das alte Material sind Manowar und bei den neueren Alben seid Ihr raus oder geht Ihr den kompletten Weg als Warriors bis heute mit?</b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Da sind wir tatsächlich geteilter Meinung, grade was den neuen Song angeht. Trotz unserer Verbundenheit zur Band, betrachten wir alles auch immer mit einem kritischen Auge und befinden nicht alles automatisch für gut. Allerdings funktioniert &#8222;Laut Und Hart Stark Und Schnell&#8220; live sehr gut haben wir festgestellt. Die Fans haben ihn live sehr gefeiert. Im Grunde ist es so, dass wir schon sehr genau hinhören, was die Leute hören wollen. Oder auch, was MANOWAR selten oder noch nie gespielt haben, spielt eine Rolle. Wir können dabei auch Dinge wagen, die sich andere MANOWAR-Tribute-Bands vor uns noch nicht gewagt haben. Das sind alles Faktoren, die wir auch grade bei der Gestaltung der Setlisten mit einbeziehen. Wir wollen alles berücksichtigen, vom ersten bis zum letzten Song der Band. Persönliche Präferenzen rücken dabei des Öfteren in den Hintergrund.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-24345" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/326825581_499895605637209_8907703750426588375_n-2.jpg?resize=280%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="280" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/326825581_499895605637209_8907703750426588375_n-2.jpg?resize=280%2C300&amp;ssl=1 280w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/326825581_499895605637209_8907703750426588375_n-2.jpg?resize=768%2C822&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/326825581_499895605637209_8907703750426588375_n-2.jpg?w=900&amp;ssl=1 900w" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" />Wie sieht 2023 für Euch aus? Wo kann man Euch antreffen? Gerade auch in Hanerau-Hademarschen seid Ihr ja nochmals am 01.04.2023 und am Ostersonntag, den 09.04.2023 im Riders Café in Lübeck. Erzählt einmal, auf was darf sich der Besucher dort freuen?</b></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">DEFENDER:</span></span></span></strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"> Also auf den 01.04.2023 in Hanerau-Hademarschen darf man sich besonders freuen. Dort haben wir etwas Besonderes vor und wir hoffen auf eine große Besucherzahl. Wir wollen nicht zu viel verraten, aber das Ganze trägt den Titel &#8222;Kings And Gods&#8220; und wir kombinieren 2 Konzepte, die MANOWAR natürlich auch schon auf die Bühne gebracht haben. Wir haben den Hademarscher-Hof dafür ausgewählt, weil wir dort unser Debüt hatten und diese Location schon jetzt etwas Besonderes für uns ist. Das Publikum war fantastisch und wir haben dort tolle Leute kennenlernen dürfen. Des Weiteren sind wir in diesem Jahr ganz gut unterwegs und wir freuen uns auf jede einzelne der kommenden Shows. </span></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><b>Ich wünsche Euch auf jeden Fall für dieses Jahr jede Menge Spaß, viele weitere Auftritte und einen Haufen neuer Fans. Ich freue mich, Euch in ein paar Wochen im Norden wiederzusehen, lege aber auch unseren Lesern ans Herz, eine Show von Euch unbedingt mal mitzunehmen. </b></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Stefanie Preuß (Chefredakteurin &#8211; NIC NordMensch in Concerts)</span></span></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=olWbehp6Z8Y&amp;ab_channel=Defender%5BTheMostAuthenticManowar-Tribute%5D" title="DEFENDER [The Most Authentic ManOwaR-Tribute] - Warriors Of The World United -Live-" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/olWbehp6Z8Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/defender-the-most-authentic-manowar-tribute-band">DEFENDER &#8211; The Most Authentic Manowar Tribute Band</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">24341</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Support Your Local Heroes &#8211; RAUSCHFLUT im Interview</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-rauschflut-im-interview</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Rachow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2023 16:29:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandportraits]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Brettrock]]></category>
		<category><![CDATA[DEUTSCHROCK]]></category>
		<category><![CDATA[Germany]]></category>
		<category><![CDATA[Gnarrenburg]]></category>
		<category><![CDATA[NEW ALBUM]]></category>
		<category><![CDATA[Norddeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rauschflut]]></category>
		<category><![CDATA[ROCK]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=24189</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Support your local heroes – getreu diesem Motto haben wir von „NordMensch in Concerts“ uns auf die Fahne geschrieben, neben</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-rauschflut-im-interview">Support Your Local Heroes &#8211; RAUSCHFLUT im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Support your local heroes – getreu diesem Motto haben wir von „NordMensch in Concerts“ uns auf die Fahne geschrieben, neben den großen Festivals und Konzerten immer auch unsere regionalen und vielleicht bisher weniger bekannten Helden im Fokus zu haben. Aus diesem Grund haben wir – Anna und Sven – uns auf den Weg nach Gnarrenburg gemacht, um unsere persönlichen Lokalhelden RAUSCHFLUT im Proberaum zu besuchen.</p>
<p>Natürlich könnten wir es uns einfach machen und Euch jetzt all die Zahlen, Daten und Fakten präsentieren, die man genauso gut unter <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://rauschflut.de/">Rauschflut – Brett-Rock</a></span></strong> findet. Wir könnten Euch erzählen, dass die Jungs seit 2014 zusammen unterwegs sind oder dass sie schon mit OHRENFEINDT auf der Bühne standen.</p>
<p>Auch von der neuesten EP aus 2020 könnten wir berichten: „Schönheit des Klischees“ – eine großartige Scheibe, gut bestückt mit humorvoll-bissigen deutschsprachigen Songs. Vielleicht würden wir dann auch noch die Single „Miststück“ aus 2022 genauer beleuchten.</p>
<figure id="attachment_24263" aria-describedby="caption-attachment-24263" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24263" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50240.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50240.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50240.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50240.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50240.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-24263" class="wp-caption-text">Rauschflut beim Open Air Worpswede</figcaption></figure>
<p>Aber nö – das machen wir nicht! Wir packen die Stiere bei den Hörnern und „geben Budder bei die Fische“:</p>
<p><strong><em>„Was für Geschichten gibt es über Euch zu erzählen, die Ihr normalerweise niemandem erzählt, aber nun mit uns und der ganzen Welt teilen möchtet?“</em></strong></p>
<p>Es stellt sich heraus, dass wir hier nicht mit wilden Groupie-Anekdoten und ähnlichem zu rechnen haben. <em>„Da sind wir raus, aus der Nummer. Altersbedingt…“,</em> lacht Michael und erzählt uns erst einmal ein wenig über die einzelnen Bandmitglieder:</p>
<p>Marko Butt, der Sänger und Gitarrist der Band, <em>„macht bei uns immer die ganzen Aufnahmen<br />
samt Produktion und Videos. Außerdem ist er gefragt, wenn es um Plakate, Cover und grafische Themen geht, die so anfallen.“ </em>Wenn man ihn nach Musik fragt, die ihn geprägt hat, wird es wild: Er zählt eine Mischung aus Beastie Boys, Nirvana, Eurodance, Metal und Rap auf.</p>
<p>Michael „Michi“ Klöckner, der Bassist, bezeichnet sich selbst als Netzwerker und Kontakter und kümmert sich um die Social-Media-Themen. Stark beeinflusst und inspiriert haben ihn „Rage against the machine“, zum einen durch ihren prägnanten Sound und zum anderen durch die Aggressivität in der Stimme des Sängers.</p>
<p>Andreas „Andi“ Mahler, der Mann am Schlagzeug, regelt die Finanzen der Truppe. <em>„Seitdem weiß übrigens niemand mehr so recht, wo eigentlich die Kasse geblieben ist,“ </em>fügt Michael grinsend hinzu. Charakteristisch für Andi ist seine Leidenschaft für Metal- und Alternative-Mucke und vor allem für Grunge-Rock, der für ihn eine Art Antrieb war, sich überhaupt in die Musik zu stürzen.</p>
<p>Rasco ist derjenige, der bei den Produktionen für die Gitarrenwand zuständig ist. Er hat immer eine zündende Idee parat, wenn einem Song noch der letzte Schliff fehlt.<br />
Musikalisch ist er früh „versaut“ worden wie er sagt. Sein Vater war rockig unterwegs und jeden Sonntag dröhnten Eagles, Stones und Co. aus der Anlage. Er selbst hat dann noch eine ordentliche Schippe draufgelegt und sich eine Weile dem Thrashmetal und ähnlich harten Gangarten verschrieben.</p>
<p>Sein Name – er heißt wirklich Rasco – war übrigens auch so eine Sache, die sein Vater ihm mitgegeben hat. Benannt wurde er nach einem Tennisspieler, den dieser 1976 im Fernsehen gesehen hat. Die Frau war nicht begeistert, aber ihr Wunschname Lars konnte sich nun nicht mehr durchsetzen. So war es entschieden: Der Bengel hieß Rasco und das hat sich auch bis heute nicht geändert.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=AdirNe56eFY" title="RAUSCHFLUT - Aus dem Weg, ich muss tanzen (offizielles Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/AdirNe56eFY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>„Wie hat sich die Band eigentlich gefunden?“</em></strong></p>
<p>Wir merken schnell: Das war gar nicht so einfach und eigentlich war es auch eher unwahrscheinlich, dass diese vier so unterschiedlichen Charaktere mit ebenso unterschiedlichen Hintergründen irgendwann zusammentreffen und dann auch noch eine großartig funktionierende Band auf die Beine stellen.</p>
<p>Die Kurzform:</p>
<p>Michi lernte Rasco kennen, Rasco kannte Marko schon aus einer früheren Band. Der musste nun nur noch davon überzeugt werden, vom Bassisten zum Sänger zu werden. Nun ja, das hat geklappt, so ein Glück! Fehlte nur noch ein Schlagzeuger.</p>
<p>So kam Andi, der bei unserem Interview leider nicht dabei sein konnte, als Letzter zur Band dazu. Michi, der ihn von früher kannte, hat ihn überredet, doch wenigstens mal zu einer Probe zu kommen. Er ließ sich breitschlagen, sagte zu seiner Frau <em>„Ich fahr‘ kurz hin, hör mir den Scheiß mal an und bin gleich wieder da…“</em> Am Ende des Abends kam er nach Hause mit den Worten: <em>„Ich spiel‘ jetzt in ´ner Band!“</em></p>
<p>Nun, da waren sie dann also komplett, unsere vier Helden. Es folgten Diskussionen über die Namensfindung, endlose Listen von Vorschlägen und Ideen, bis endlich der passende gefunden war: RAUSCHFLUT waren geboren und es konnte richtig losgehen.</p>
<p>Die unterschiedlichen Interessen und Persönlichkeiten aller Mitglieder kann die Band heute als Stärken sehen und sie alle wissen zu schätzen, was jeder Einzelne zum gemeinsamen Erfolg beiträgt.</p>
<p>Laut Michael war das aber nicht von vorn herein so: <em>„Auf dem Weg zu heute gab es durchaus auch die ein oder andere Situation, in der wir lernen mussten unsere unterschiedlichen Charaktere, Fähigkeiten und Geschmäcker kreativ miteinander zu verbinden. Heute können wir richtig froh sein, dass wir diese Lernkurve durchgemacht und weiter an uns gearbeitet haben, weil das eben dazu geführt hat, was und wo wir heute sind.“</em></p>
<p>Einen klaren Vorteil gegenüber vielen jüngeren Bands sehen die Vier in ihrer persönlichen Lebenssituation. Von jugendlicher Sprunghaftigkeit keine Spur – alle Mitglieder der Band stehen mit beiden Beinen fest im Leben und legen eine spürbare Grundentspanntheit an den Tag.</p>
<p>Michael: <em>„Ich hatte hier ´ne Band, bin dann nach Kiel studieren gegangen, hab da was Neues gemacht. (…) Dann biste fertig mit dem Studium, bist wieder umgezogen wegen des Berufs, hast eine Familie gegründet. So etwas macht ja jeder junge Musiker irgendwie durch. Wir haben uns aber genau in der Phase kennengelernt, wo jeder von uns schon irgendwo angekommen war.“</em></p>
<figure id="attachment_24261" aria-describedby="caption-attachment-24261" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24261" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50275.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50275.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50275.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50275.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50275.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-24261" class="wp-caption-text">Rauschflut beim Open Air Worpswede</figcaption></figure>
<p><strong><em>„Was habt Ihr vorher musikalisch gemacht? War das irgendwie ähnlich oder seid Ihr aus ganz unterschiedlichen Richtungen gekommen?“</em></strong></p>
<p>Rasco: <em>„Ziemlich unterschiedlich! Ich hab‘, glaube ich, in meinem Leben schon alles gemacht, von Schlager über so eine Unplugged-Geschichte, Metalcore war dabei… irgendwie alles querbeet. Es war natürlich auch so: Während des Studiums waren Coverprojekte halt auch immer ´ne Möglichkeit, ein bisschen Geld zu machen. Ist klar &#8211; das läuft natürlich immer.“</em></p>
<p>Michi fing ganz klassisch in einer Schülerband an, wobei ihm von Anfang an wichtig war, eigene Sachen zu spielen und nicht zu covern. Manchmal hört man heute noch raus, dass er eine langgehegte Affinität zum Jazz und Funk hegte, aber inzwischen überwiegt doch sein geradliniger Stil am Bass.</p>
<p>Wieder einen ganz anderen Einfluss bringt Marko in die Band. Er hat mit 15 oder 16 Jahren angefangen, in einer Punk-Band zu spielen. Damals noch als Bassist, mit keinem Gedanken daran, dass es ihn irgendwann zum Gesang ziehen würde.</p>
<p>Drummer Andi hat in den Neunziger rund zehn Jahre lang in einer Grungeband gespielt. Immer in der Hoffnung, eines Tages den großen Durchbruch zu schaffen. Da das nicht gelang, wurde er einfach Steuerberater und schmiss das Schlagzeug für lange Zeit gedanklich in die Ecke.</p>
<p><strong><em>„Wie ging es dann weiter?“</em></strong></p>
<p>Es wurden Klinken geputzt, kleine Konzerte gespielt und auch Gigs vor einer kleinen Handvoll Menschen wurden immer mit Elan und Volldampf durchgezogen. Für Marko ist ein Gig dann erfolgreich, wenn der Funke überspringt und die Leute, die da waren, glücklich nach Hause gehen. Da kommt es der Band nicht darauf an, ob es 15, 50 oder 500 Menschen sind, die vor der Bühne stehen und feiern.</p>
<p>Gerade diese kleinen Konzerte haben sich im Nachhinein oft als Glückstreffer erwiesen, weil dadurch wieder neue Kontakte und Vernetzungen entstehen konnten. Der Durchbruch kam dann mit einem Bandcontest in Cuxhaven. Als einzige Band von außerhalb, ohne Fanbase vor Ort und noch weitgehend unbekannt, haben RAUSCHFLUT das Ding gerockt und gewonnen!</p>
<p><strong>Inzwischen klopft schon fast das zehnjährige Bandbestehen an die Tür, nach gemeinsam durchlebten Höhen und Tiefen, lustigen, schrägen und teils skurrilen Erlebnissen.</strong></p>
<p>Da gab es den ollen Teppich, den Andi immer mitgeschleppt hat, wenn es auf Tour ging. Damit die Basedrum nicht verrutscht, klar. Unzählbar, wie oft das Teil jedem in der Fahrerkabine des Tour-Vans an den Hinterkopf geknallt ist… Bis endlich, endlich, nach gefühlten Jahrzehnten, Andi sich erbarmt hat, das gute Stück durch eine Gummimatte zu ersetzen.</p>
<p>Die berühmten Handpuppen, die immer mit auf der Bühne sitzen – kleine, weiche Doubles der Bandmitglieder – die waren auch so eine skurrile Geschichte. Eigentlich hatte Andi einfach nur keine Lust auf Fotos und so wurden kurzerhand diese Stoffkollegen in Auftrag gegeben, die inzwischen nicht nur für Portraits herhalten, sondern auch für Musikvideos und auch mal für den Maskottchen-Job auf der Bühne.</p>
<figure id="attachment_24260" aria-describedby="caption-attachment-24260" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24260" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50093.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50093.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50093.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50093.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/03/Open-Air-Worpswede-50093.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-24260" class="wp-caption-text">Rauschflut beim Open Air Worpswede</figcaption></figure>
<p><strong><em>„Und was ist eigentlich „Brettrock“?“</em></strong></p>
<p>Die Band lacht… Tja… Wichtig war wohl allen, dass man nicht in eine Schublade gesteckt wird. Und alle waren sich einig, dass es vor allem um eins gehen soll: Dass die Mucke reinhaut wie’n Brett! So entstand also diese Bezeichnung und beschreibt – unserer Ansicht nach – perfekt den Stil von RAUSCHFLUT.</p>
<p><strong><em>„Jetzt mal Klartext: Wenn ich Veranstalter wäre – warum sollte ich Euch auf jeden Fall auf die Bühne holen?“</em></strong></p>
<p>Marko:<em> „Wir sind auch eine Band für ein Publikum, das uns noch nicht kennt, wo der Funke trotzdem überspringt. Die Leute können mit uns abfeiern, weil wir eine Botschaft mitbringen und nicht nur zum Grölen da sind. Wer uns kennenlernt, der sieht schnell, dass wir nahbar sind. Ganz normale Leute, mit denen man unkompliziert schnacken und `n Bier oder auch gern `nen Kaffee trinken kann. Für Veranstalter sind wir insofern auch gern wieder gesehen, als dass wir unkompliziert sind. Wenn Bühnenzeit ist, stehen wir da, pünktlich wie die Maurer! Das funktioniert bei uns auch ohne großen Soundcheck und langes Hin und Her.“</em></p>
<p><strong><em>„Und wie geht es weiter? Was sind Eure Pläne für die nächsten Monate und Jahre?“</em></strong></p>
<p>Marko: <em>„Ein Knaller wäre, eine ausgedehnte Tour mitzumachen, vielleicht als Vorband bei einer größeren Band.“</em></p>
<p>Michi: <em>„Ich bin froh, wenn wir es auch weiterhin schaffen, uns als Band immer noch ein wenig weiterzuentwickeln.“</em></p>
<p>Alle sind sich einig – man freut sich erstmal auf den Sommer mit vielen Festivals und Auftritten. Die Band ist durchaus noch offen für Anfragen und Veranstaltungen. Parallel dazu wollen sie natürlich ihre LP veröffentlichen, an der sie seit August 2022 arbeiten. 10 – 12 neue Songs sollen auf dem Album zu finden sein, sowohl Stücke aus der Zeit vor der Pandemie als auch Brandaktuelles.</p>
<p>Michi:<em> „Solange wir Spaß aus der Musik und unserem gemeinsamen Spiel ziehen, machen wir weiter!“</em></p>
<p>Rasco´s Meinung dazu: <em>,,Mir egal, ob die Kasse stimmt oder whatever, ich werd´ immer Musik machen, weil´s einfach geil ist und ich das liebe.“</em></p>
<p>Dem können wir nicht mehr viel hinzufügen, außer:</p>
<p>Schaut mal rein bei unseren persönlichen „Local Heroes“ und lasst es Euch nicht entgehen, sie bei der nächsten Gelegenheit live zu erleben. RAUSCHFLUT – Das ist amtlich norddeutscher Brettrock vom Feinsten!</p>
<p><a href="https://rauschflut.de/"><span style="color: #003366;">Rauschflut – Brett-Rock</span></a></p>
<p><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/Rauschflut/">Rauschflut | Gnarrenburg | Facebook</a></span></p>
<p><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://open.spotify.com/artist/0F1DDoLnu0ssV0KiawhvmP?si=MleT73zRRgmgtJFAgWtu1w&amp;nd=1">Spotify – Rauschflut</a></span></p>
<p><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.youtube.com/channel/UCJMdZai7OdasQXsx7HnWlaw">R A U S C H F L U T &#8211; YouTube</a></span></p>
<p><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.songkick.com/artists/8580239-rauschflut">Rauschflut Tour Announcements 2023 &amp; 2024, Notifications, Dates, Concerts &amp; Tickets – Songkick</a></span></p>
<p><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="http://shop.rauschflut.de/">shop.rauschflut.de</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Berichterstattung: <span style="color: #003366;">Anna Rachow und Sven Baxmann</span></strong></p>
<p><strong>Photocredits (Open Air Worpswede): <span style="color: #003366;">Anna Rachow</span></strong></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=A_QGfXHOKLo" title="RAUSCHFLUT - Miststück (offizielles Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/A_QGfXHOKLo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-rauschflut-im-interview">Support Your Local Heroes &#8211; RAUSCHFLUT im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">24189</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Support Your Local Heroes: Ein Hilferuf aus dem Proberaum von THE LOST MEMBERS in Kiel (18.12.2021)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-ein-hilferuf-aus-dem-proberaum-von-the-lost-members-in-kiel-18-12-2021</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Dec 2021 13:43:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandportraits]]></category>
		<category><![CDATA[Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Kiel]]></category>
		<category><![CDATA[Probenraum]]></category>
		<category><![CDATA[Support your local heroes]]></category>
		<category><![CDATA[The Lost Members]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=19426</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Im April 2020, also mitten im Corona-Lockdown, stellte ich die Kieler Amateurband&#160;THE LOST MEMBERS hier schon einmal vor, da sie</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-ein-hilferuf-aus-dem-proberaum-von-the-lost-members-in-kiel-18-12-2021">Support Your Local Heroes: Ein Hilferuf aus dem Proberaum von THE LOST MEMBERS in Kiel (18.12.2021)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Im April 2020, also mitten im Corona-Lockdown, stellte ich die Kieler Amateurband&nbsp;<span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/TheLostMembers/"><strong>THE LOST MEMBERS</strong></a></span> hier schon einmal vor, da sie gerade in Eigenregie ihre Debüt-CD &#8222;U&#8220; produzierten. Nun erreichte mich ein leiser Hilferuf der Band. Also wieder ab in den Proberaum zum vereinbarten Termin!</p>
<p>Die Band besteht aus Henrik Hagner an der Gitarre, Christoph Cammas am Bass sowie Torsten Hüls an den Drums. Wir kommen alle ziemlich zeitgleich an. Die drei Jungs beginnen sogleich ihr Equipment vorzubereiten und sich warm zu spielen. Hägers Finger entlocken seiner Les Paul die Töne von &#8222;Wish you were here&#8220;. Roger Waters wäre stolz auf die Perfektion.</p>
<p>Die Jungs spielen einige Cover, einiges von sich selbst. Sie lassen den Ernst einer Probe vermissen und es wird viel gelacht und improvisiert. Dies mündet meist auch in brauchbaren Ideen für neue Songs. So auch dieses Mal. Ein neuer Song wird weiter entwickelt, die Idee zu einem neuen wird geboren.</p>
<p>Aber warum bin ich nun eigentlich hier?&nbsp;</p>
<p>Der Hilferuf lässt sich schon fast daraus ableiten. Zwanzig Monate sind seit unserem letzten Treffen vergangen. Zwanzig Monate, in denen die Truppe genau drei Auftritte hatte. Ihr nächster gebuchter Gig ist weitere 20 Monate voraus in Sicht &#8211; im August 2023. Und dies dann auch noch auf einem privaten Geburtstag. Wozu also ernsthaft proben?</p>
<p>Feuerseulen für die Show wurden angeschafft, neues Equipment gekauft. Die zweite CD wird gerade vorbereitet und soll sich dem Liveprogramm anpassen. Die Songs der ersten CD waren zu &#8222;weichgespült&#8220; und schließlich seien sie ja live eine Wucht. Und genau darum geht es&#8230;</p>
<p>Wie kommen die Jungs an Liveauftritte?</p>
<p>Ihr braucht eine Supportband, die Rock, Hardrock und Metalbands supportet?<br />
Ihr veranstaltet ein Festival und seid auf der Suche nach neuen Bands?<br />
Ihr braucht eine Band, die euren Biergarten in Flammen setzt?&nbsp;<br />
Ihr unterstützt Local Heroes und gebt ihnen eine Chance?<br />
Ihr habt eine Kneipe und wollt Livemusik?<br />
Ihr plant ein Sommerfest und habt noch keinen Kracher?</p>
<p>Die Jungs begeistern mühelos zwei Stunden mit <span style="text-decoration: underline;">eigenem</span> Programm. Im Raum Kiel bringen sie sogar ihre eigene kleine Fanbase mit. Festivalerfahrung besteht auch schon.</p>
<p>Neugierig?&nbsp;Ihr könnt die Band jederzeit unter <strong>info@thelostmembers.de</strong> oder über das <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://thelostmembers.de/">Internet</a> </strong></span>und<span style="color: #003366;"><strong> <a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/TheLostMembers">Facebook</a> </strong></span>erreichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong>&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka"><strong>Norbert Czybulka</strong></a></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-ein-hilferuf-aus-dem-proberaum-von-the-lost-members-in-kiel-18-12-2021">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-ein-hilferuf-aus-dem-proberaum-von-the-lost-members-in-kiel-18-12-2021">Support Your Local Heroes: Ein Hilferuf aus dem Proberaum von THE LOST MEMBERS in Kiel (18.12.2021)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">19426</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Support Your Local Heroes: Im Proberaum von THE LOST MEMBERS in Kiel (04.04.2020)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-im-proberaum-von-the-lost-members-in-kiel-04-04-2020</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2020 09:16:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandportraits]]></category>
		<category><![CDATA[Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Albumrelease]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[DEUTSCHLAND]]></category>
		<category><![CDATA[INTERVIEW]]></category>
		<category><![CDATA[Kiel]]></category>
		<category><![CDATA[Probenraum]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>
		<category><![CDATA[SCHLESWIG-HOLSTEIN]]></category>
		<category><![CDATA[Support]]></category>
		<category><![CDATA[Support your local heroes]]></category>
		<category><![CDATA[The Lost Members]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=8168</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Support your local heroes – Nach dem Aufruf, mindestens einmal im Monat einen kleinen Club, eine lokale Band oder ein</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-im-proberaum-von-the-lost-members-in-kiel-04-04-2020">Support Your Local Heroes: Im Proberaum von THE LOST MEMBERS in Kiel (04.04.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><span style="color: #000080;"><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18394 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/04/The_Lost_Members%402020-03-14_Kiel_Probenraum_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/04/The_Lost_Members%402020-03-14_Kiel_Probenraum_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/04/The_Lost_Members%402020-03-14_Kiel_Probenraum_04.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/04/The_Lost_Members%402020-03-14_Kiel_Probenraum_04.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Support your local heroes</strong></span> – Nach dem Aufruf, mindestens einmal im Monat einen kleinen Club, eine lokale Band oder ein Kneipenkonzert zu besuchen, habe ich dank der Corona-Pandemie und des Veranstaltungsverbotes zuerst keine Idee, wie ich es trotzdem bewerkstelligen kann. Warte ich den 19. April ab? Was ist, wenn das Verbot verlängert wird? Beim Fensterputzen kam mir dann die Idee. Im März war ich bei den PINPRICKS und ihrer CD-Release-Party. Aber wie entsteht eigentlich so eine CD bei einer Amateurband? Ein Studio kann sich kaum eine kleine Band leisten und einen Plattenvertrag hat auch niemand in der Tasche, nur weil er ein Instrument halten kann.</p>
<p>In einer Kaffeepause schreibe ich ein paar Nachrichten. Dank der neuen Medien ist ja alles kein Problem mehr. Prompt kommt von meinen alten Freunden von THE LOST MEMBERS dann das &#8222;Go!&#8220;. &#8222;Komm vorbei, wir erklären Dir alles und die Pandemie bekämpfen wir mit Desinfektionsmittel von Innen&#8220;. Ahhh Ja 😉</p>
<p>Also los zum vereinbarten Termin. Vor ein paar Jahren war ich schon einmal in dem Keller-Proberaum der Kieler Amateurband <a href="https://www.facebook.com/TheLostMembers/"><span style="color: #000080;"><strong>THE LOST MEMBERS</strong></span></a>. Die Band besteht aus Henrik Hagner an der Gitarre, Christoph Cammas am Bass sowie Torsten Hüls an den Drums. Wir kommen alle ziemlich zeitgleich an. Die drei Musiker nehmen sogleich ihre Positionen an den Instrumenten ein. Erst einmal warmspielen. Nach ein paar eigenen Songs dann noch ein kurzes Cover. &#8222;I Was Made For Loving You&#8220; von Kiss erkenne ich schon an den ersten Takten.</p>
<p>Im Vergleich zu damals hat sich hier einiges verändert. Das Mischpult steht nicht mehr im Vorraum auf der Waschmaschine, der Probenraum ist isoliert und Desinfektionsmittel steht in ausreichender Menge in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen bereit. Wir halten die Abstände natürlich an diesem Tage ein und kommen uns nicht zu nah. Die meisten Songs kenne ich von den wenigen Auftritten der Drei. Danach setzen sie sich mit mir zusammen und beantworten geduldig auf meine Fragen.</p>
<p><strong>Danke, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, mir als &#8222;Konsumer&#8220; mal etwas die Augen zu öffnen.&nbsp;</strong><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Henrik</span>: </strong>Das ist doch selbstverständlich. Wir freuen uns, dass Du dabei an uns gedacht hast und begrüßen Dich herzlich in unseren heiligen Hallen!</p>
<p><strong>Ihr seid jetzt in dieser Konstellation seit 2007 zusammen. Was gab den Ausschlag jetzt plötzlich eine CD zu produzieren?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>:</strong> Die Situation kennst Du ja selbst. Keine CD: Keine Auftritte! Heute muss eine Demo vorhanden sein, wenn man sich um einen Auftritt bewirbt. Die Situation wird immer verrückter und schwieriger.</p>
<p><strong>Seit wann arbeitet Ihr an der CD?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Im Prinzip seit etwa zwei Jahren. Leider gab es immer wieder kleiner Pausen aufgrund gesundheitlicher Probleme. Aus den 44 Songs, die wir ohne Cover etc. drauf haben, sind jetzt 11 plus ein Intro in die Titelauswahl gekommen. Sie passen thematisch gut zusammen und bilden musikalisch eine vielseitige Konstellation.</p>
<p><strong>Das heißt ihr seid fertig?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>:</strong> Im Prinzip ja. Alle Titel sind eingespielt, alle Spuren abgemischt und das Cover-Layout in Arbeit. Wir holen gerade Angebote zur Pressung und zum Druck ein.</p>
<p><strong>Eine CD in Eigenregie ohne Plattenvertrag? Fressen Euch da nicht die Kosten auf?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Wir sind alle berufstätig und machen das als Hobby. Klar, kostet das alles viel Geld. Die CD selbst ist da richtig günstig. Das Equipment ist inzwischen der größte Posten. Allein ein studiotauglicher Kopfhörer mit einer fast geraden Frequenzlinie kostet über 400 Euro. Unser Mischpult um die 1.000 Euro. Dazu Studiolautsprecher, Software, Instrumente, Mikrofone, Kabel und so weiter. Ein Coverdesigner würde etwa 2.500 Euro kosten. Das geht natürlich nicht, aber die Tochter von Torsten, Jaqueline, hilft uns unsere Ideen zu visualisieren.</p>
<p><strong>Ihr habt die CD selbst abgemischt? Ohne Studio?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Ja. Eine professionelle Studioaufnahme hätte uns wahrscheinlich um die 20.000 Euro gekostet. Natürlich sind nach oben wie immer keine Grenzen. Das können wir uns nicht leisten und haben deswegen kurzerhand beschlossen, das selber zu machen. Ich war mal an der School of Audio Engineering in Hamburg und habe einige Kenntnisse im Bereich Ton- und Studiotechnik. Wir haben also alle Spuren eingespielt und ich habe versucht unseren eigenen Sound, so gut es geht, auf diese CD zu bringen.</p>
<p><strong>Jede der Spuren … Wie funktioniert das?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Allein am Schlagzeug sind acht Mikrofone. Jedes eine einzelne Spur. Insgesamt hatten wir über 24 Spuren. Zuerst kommt die Schmutzspur. Da spielen wir den Titel einmal mit einem Raummikro zur Orientierung durch. Diese wird dann dem Schlagzeuger auf den Kopfhörer gelegt und er spielt dazu den Song mit. Und jede Tom, die Snare, zwei Overheads und das Bassdrum-Micro bekommen eine neue Spur. Wenn der Take fehlerfrei war, bekommt der Gitarrist die Schmutzspur und die Drums auf den Kopfhörer und spielt erst die Rhythmusgitarre ein und später die Soli, dann ist der Bassist an der Reihe und zuletzt der Gesang. Damit die Frequenzen sich nicht überschneiden, wird nach grober Anpassung der Lautstärkeverhältnisse und Panorama mit Equalizern gearbeitet. So schaffen wir einen klaren und definierten Sound. Hier und da kommen auch Effekte, wie Hall oder Room zum Einsatz oder Dynamics, wie Kompressoren, Limiter etc.</p>
<p><strong>Das ist dann letztendlich so, wie damals das gute analoge 8 Spur Tonband?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Nicht ganz. Bei den analogen Aufnahmen damals mussten alle Instrumente zeitgleich und perfekt eingespielt werden. Es konnten im Nachgang nur kompliziert Sounds verändert werden. Digital ist das alles viel einfacher und man kann auch einfach mal was ausprobieren ohne „Schaden“ anzurichten</p>
<p><strong>Was muss denn eigentlich am meisten beim Mischen korrigiert werden?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Christoph</span>:</strong> Das ist von Song zu Song ganz unterschiedlich. Wenn der Drummer mal auf den Fellring haut,&nbsp; statt auf die Tom, dann kann man sowas mit einem Punsh in korrigieren. Die Soli sind meist sehr anspruchsvoll und brauchen dann doch mal den einen oder anderen Take. Auch beim Gesang kann hier und dort mal eine Silbe, ein Buchstabe oder ein Wort „verschluckt“ werden. Die Hauptarbeit liegt aber im Aufteilen der Frequenzen.</p>
<p><strong>Ihr habt hier einen Haufen verschiedener Pleks und Sticks liegen. Spielt nicht jeder immer mit dem gleichen „Werkzeug“, wie bei einem Livekonzert?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>: </strong>Komm mal rüber zum Schlagzeug, ich zeig Dir das. Zum einen liegt jeder Stick anders in der Hand. Jeder Kopf macht auf den Becken zum Beispiel einen anderen Klang. Die Dicke des Sticks variiert die Lautstärke des Sounds. So kann es sein, dass man bei verschiedenen Titeln auch die Sticks wechselt.</p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Henrik</span>:</strong> Das Gleiche ist auch mit den Pleks. Die gibt es in verschiedenen Stärken und auch Formen. Für Gitarristen ist die Stärke entscheidend. Für ein Banjo wiederum benötigt man andere Formen und einen Bass kann man mit dünnen Pleks spielen. Das muss man aber nicht, da die Saiten ja viel stärker sind. Da sind dickere Pleks ab 1,0 mm schon von Vorteil. Aber grundsätzlich ist es auch immer eine Geschmackssache des Musikers. Einige Bassisten spielen zum Beispiel nur mit den Fingern.</p>
<p><strong>Nochmals zur CD. Alles was das Presswerk braucht ist:<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Henrik</span>:</strong> Die Dateien in einer wav-Datei, Kohle je nach bestellter Auflage und ein paar Grafikdateien für das Cover.</p>
<p><strong>Ab welcher Auflage kann man pressen lassen?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>:</strong> Manche bieten Kleinstserien ab 50 Stück an. Normal geht es bei 100/150 Stück los.</p>
<p><strong>Wow! Liegt man dann nicht preislich enorm hoch?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Torsten</span>:</strong> Das geht dann. Man kann dann schon bei einem Herstellungspreis um die 3 Euro pro Stück landen.</p>
<p><strong>Viel Geld, Arbeit und Aufwand für ein kleines Stück Plastik. Danke, dass Ihr mir das einmal so bewusst vor Augen geführt habt. Ich freue mich schon jetzt auf die Releaseparty, die ich dann auf jeden Fall begleiten werde.</strong></p>
<p><strong>Und nun ein großes &#8222;Prost&#8220; auf Euer Erstlingswerk und die daraus resultierende Welttournee!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka"><span style="color: #000080;"><strong>Norbert Czybulka</strong></span></a></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-im-proberaum-von-the-lost-members-in-kiel-04-04-2020">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-im-proberaum-von-the-lost-members-in-kiel-04-04-2020">Support Your Local Heroes: Im Proberaum von THE LOST MEMBERS in Kiel (04.04.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">8168</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
