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	<title>ALBUM Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>Dirkschneider im Interview &#8211; Jubiläum eines Meilensteins</title>
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		<dc:creator><![CDATA[René Jauernik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2025 19:26:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Balls to The Walls]]></category>
		<category><![CDATA[Dirkschneider. U.D.O.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>„Balls To The Wall“ sollte zumindest den älteren Semestern unserer Leserschaft ein Begriff sein. Immerhin handelt es sich bei dem</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/dirkschneider-im-interview-jubilaeum-eines-meilensteins">Dirkschneider im Interview &#8211; Jubiläum eines Meilensteins</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><strong>„Balls To The Wall“ sollte zumindest den älteren Semestern unserer Leserschaft ein Begriff sein. Immerhin handelt es sich bei dem Ende 1983 veröffentlichten Accept-Album um einen der größten Meilensteine der Musikgeschichte. Zum vierzigsten Jubiläum präsentiert Originalsänger Udo Dirkschneider mit seiner Band das gesamte Werk auf ausgiebiger Welttournee und hat das Album unter Mithilfe befreundeter Gastsänger komplett neu eingespielt. Wer auf der „Balls To The Wall Reloaded“ getauften Scheibe so alles am Start ist und was im Bandlager derzeit abgeht, erzählen der Metalgott sowie sein trommelnder Sohnemann Sven im folgenden Gespräch.</strong></p>
<p><strong>Hallo ihr beiden! Schön, euch zu sehen. Wie geht´s euch?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Hallöchen! Alles gut soweit. Ich leide noch etwas unter dem Jetlag.</em></p>
<p><strong><em>Sven:</em></strong><em> Hi René! Hier ist auch alles bestens. Bei dir hoffentlich auch?</em></p>
<p><strong>Alles prima! Ihr kommt ja gerade von der 70.000 Tons Of Metal Cruise in Florida. Wie war´s?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Das war auf jeden Fall super! Gut, dass wir da noch kurzfristig reingerutscht sind. &nbsp;</em></p>
<p><strong>Dort spielt man ja in der Regel zwei unterschiedliche Sets, oder?</strong></p>
<p><strong><em>Udo: </em></strong><em>Genau! Wir haben einmal auf dem Pooldeck und einmal im sogenannten Theater gespielt. Ich glaube, dass wir die Leute gut bedient haben. Zumindest herrschte permanent eine Wahnsinns-Stimmung.</em></p>
<p><strong>Das freut mich! In diesem Gespräch soll es aber hauptsächlich um das „Balls To The Wall Reloaded“-Album gehen. Wie und wann seid ihr denn auf die Idee gekommen, die Scheibe in der nun vorliegenden Form erneut einzuspielen?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> So richtig geplant war das zunächst eigentlich nicht. Diverse Leute aus dem Business und auch befreundete Musiker haben uns auf Festivals oder bei einzelnen Shows gefragt, ob wir zum vierzigsten Jubiläum von „Balls To The Wall“ irgendetwas Spezielles machen wollen. Damals hatten wir schon eine Tour, auf der wir das Album am Stück spielen wollten, im Auge, mussten dieses Vorhaben jedoch verschieben, weil im angedachten Zeitraum bereits ACCEPT unterwegs waren. Gleichzeitig loszuziehen, wäre aber doof gewesen. Häufig kamen dann Leute von anderen Bands und meinten: „Geile Idee! Da würde ich gerne mal einen Song mitsingen!“ Als sich solcherlei Anfragen vermehrten, begannen wir darüber nachzudenken, ob es Sinn ergeben würde, die Scheibe nochmal neu aufzunehmen. Nur mit mir als Sänger wollten wir das aber nicht machen. Eine heilige Kuh sollte man einfach nicht anfassen, wenn du weißt, was ich meine? Das ist immer ziemlich gefährlich (lacht)! Dann kam ganz schnell die Idee auf, jeden Song mit einem Gastsänger zu präsentieren.</em></p>
<p><strong>Also sind die beiden Ideen, eine Jubiläums-Tour zu machen und das Album neu einzuspielen, nicht gleichzeitig entstanden?</strong></p>
<p><strong><em>Sven:</em></strong><em> Die Tour war schon etwas länger geplant. Durch Covid haben sich aber sämtliche Vorbereitungen verschoben, sodass wir das leider nicht zum exakten Zeitpunkt des Jubiläums durchziehen konnten. Ich denke aber, dass das den Leuten im Nachhinein egal ist. Immerhin zelebrieren wir hier eines der wichtigsten und bedeutendsten Alben der Metal-Geschichte. Ich glaube, da freuen sich die Fans drauf. Das haben wir auch auf der Cruise gemerkt, als wir „Balls To The Wall“ beim zweiten Set komplett aufgeführt haben. In Südamerika waren wir ja schon mit der Tour zugange. Da herrschte einfach eine ganz besondere Stimmung.</em></p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-31517" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/cover-DIRKSCHNEIDER-Balls-To-The-Wall-Reloaded.jpg?resize=471%2C471&#038;ssl=1" alt="" width="471" height="471" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/cover-DIRKSCHNEIDER-Balls-To-The-Wall-Reloaded.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/cover-DIRKSCHNEIDER-Balls-To-The-Wall-Reloaded.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/cover-DIRKSCHNEIDER-Balls-To-The-Wall-Reloaded.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/cover-DIRKSCHNEIDER-Balls-To-The-Wall-Reloaded.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/cover-DIRKSCHNEIDER-Balls-To-The-Wall-Reloaded.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w" sizes="(max-width: 471px) 100vw, 471px" />Wie erfolgte die Auswahl der Sänger? Habt ihr euch die Leute ausgesucht oder kamen die von sich aus auf euch zu?</strong></p>
<p><strong><em>Sven:</em></strong><em> Logischerweise hatten wir erstmal eine lange Liste mit Wunschkandidaten. Natürlich schaut man zunächst bei alten Weggefährten, wie in diesem Fall Biff Byford (Saxon), Doro Pesch, Dee Snider (Twisted Sister) oder Joakim Brodén von Sabaton. Das sind alles Leute, mit denen wir – oder besser gesagt mein Dad – schon oft auf Tour waren. Es standen auch noch jede Menge andere Namen auf der Liste, aber bei solch großen Projekten ist das am Ende des Tages alles ein riesiger Akt der Organisation. Die einen sind gerade im Studio, die anderen gerade auf Tour, oder was auch immer. Irgendwann muss man jedoch mal starten und den ganzen Kram koordinieren. Ich denke aber, schlussendlich hat das sehr gut funktioniert, da wir tolle Ergebnisse erhielten und mit allen Beiträgen hochzufrieden sind. Uns war es aber sehr wichtig, dass die einzelnen Leute auch Spaß daran haben. Es ging uns absolut nicht darum, bei den Gästen zu betteln, dass sie unseren Song singen. Eigentlich haben alle gesagt, dass sie gern eine eigene Interpretation des jeweiligen Stückes machen wollten und somit mit vollem Eifer dabei waren. Ich denke, das hört man den Liedern auch an. Meiner Meinung nach sind da ganz großartige Versionen dabei. Wir haben übrigens so gearbeitet, dass die Sänger immer den kompletten Song eingesungen haben. Es gab da keinerlei Vorgaben in der Art: „Sing mal Strophe zwei oder Satz Nummer vier etc.“ Am Ende konnten wir dann gemeinsam mit den Sängern entscheiden, welche Variante cool ist und verwendet werden soll.</em></p>
<p><strong>Haben sich die Gastsänger den jeweiligen Song selbst ausgesucht oder habt ihr die Stücke zugeteilt?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Wir hatten da schon konkrete Ideen, welcher Song zu welchem Sänger passen könnte. Als beispielsweise feststand, dass Doro dabei ist, war klar, dass sie „Winterdreams“ übernimmt. Das passt ja wie Arsch auf Eimer, wie man so schön sagt (lacht)! Für den Titelsong stand Joakim von Sabaton auch ziemlich schnell fest. Dafür war ursprünglich Till Lindemann von Rammstein geplant. Der war jedoch leider durch eine Knie-OP verhindert. Bei „Losers And Winners“ kam uns sofort Dee Snider in den Sinn, was sich als perfekte Wahl herausgestellt hat. „Losing More Than You´ve Ever Had“ gestaltete sich da etwas schwieriger, aber ich meinte dann: „Wenn das einer vernünftig hinbekommt, dann der Kiske!“ Der war sich zunächst völlig unsicher und hat sich das erst gar nicht zugetraut. Ich finde aber, dass er das toll gemacht hat und der Song völlig zu ihm passt. Oder nimm „Guardian Of The Night“. Das Stück ist doch prädestiniert für Tim „Ripper“ Owens. Im Endeffekt hat das alles wunderbar funktioniert.</em></p>
<p><strong>Da hast du zufällig auch meine drei Highlights der Scheibe genannt. Die Kiske-Version finde ich wirklich herausragend. Klasse, wie er seinen eigenen Stil mit eingebracht hat. Seid ihr eigentlich zu ACCEPT-Zeiten mal mit Helloween zusammen aufgetreten?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Nee! Ich habe tatsächlich noch nie mit den Jungs zusammengespielt. Auf irgendeinem Festival in Spanien standen wir auf demselben Billing, spielten aber an unterschiedlichen Tagen. Da haben wir uns nur hinten an der Bar getroffen (lacht). Wir sind aber gut miteinander befreundet.</em></p>
<p><strong><em>Sven:</em></strong><em> Da war der Michael Kiske aber gar nicht mit dabei. Das war noch vor deren „Pumpkins United“-Reunion-Tour. Auf dem Masters Of Rock-Festival in Tschechien sind wir uns aber oft über den Weg gelaufen. In Hamburg hat man sich hier und da mal gesehen. Da gab es also schon reichlich Berührungspunkte. </em></p>
<p><em>&nbsp;</em><strong>Vor drei Jahren solltet ihr ja eigentlich im Vorprogramm von Helloween touren, aber leider hat euch Corona da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Gibt es eventuell Überlegungen, die Sache nochmal anzusetzen?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Im Augenblick ist nichts Derartiges geplant. Aber man weiß ja nie wie´s kommt.</em></p>
<p><em>&nbsp;</em><strong>Das wäre auf jeden Fall eine erstklassige Kombination. Der Beitrag von Dee Snider ist ebenfalls einer der Höhepunkte, finde ich. Hattest du mit dem schon Kontakt während der ACCEPT-Ära?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Ja, wir waren damals mit Twisted Sister unterwegs. Die spielten sogar bei uns im Vorprogramm. Später haben wir uns dann auf Festivals unzählige Male getroffen. Ich würde das jetzt nicht als tiefe Freundschaft bezeichnen, aber wir mögen uns (lacht)! Laut eigener Aussage ist er ein absoluter Fan und von daher passt seine Beteiligung hervorragend. </em></p>
<p><strong>Besteht eine Chance, dass man den einen oder anderen Gastsänger gemeinsam mit euch auf der Bühne erleben kann?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Wir versuchen es auf jeden Fall! Es gibt aber noch keine konkreten Planungen.</em></p>
<p><strong><em>Sven:</em></strong><em> Bei der 70.000 Tons Of Metal-Cruise hatten wir Joacim Cans von Hammerfall bei „Head Over Heels“ mit auf der Bühne. Der war übrigens auch für „Balls To The Wall Reloaded“ eingeplant, aber das hat leider aus Zeitgründen nicht geklappt. Eine Live-Beteiligung der Gastsänger steht und fällt größtenteils damit, ob sie verfügbar sind. Die meisten sind ja selbst häufig auf Tournee, und dann wird´s natürlich schwierig. Wir versuchen aber definitiv, ein paar Gäste ran zu bekommen.</em></p>
<p><strong>Von Hammerfall gibt es ja bereits eine Studioversion von „Head Over Heels“, bei der du mitgesungen hast.</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Genau. Das ist aber schon steinalt. Die Version hat locker schon über zwanzig Jahre auf dem Buckel! Das Einsingen hat damals aber tierisch viel Spaß gemacht und das Ergebnis ist echt gut geworden.</em></p>
<p><em>&nbsp;</em><strong>Die meisten „Balls To The Wall“-Songs hattet ihr ja schon in den regulären DIRKSCHNEIDER-Sets. Songs wie „Losing More Than You´ve Ever Had“ oder „Guardian Of The Night“ waren bisher noch nicht dabei. War es schwer, sich die Stücke wieder drauf zu schaffen, oder hast du die automatisch drin?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> „Losing More Than You´ve Ever Had“ hatten wir tatsächlich noch nie live gespielt, auch mit ACCEPT nicht. „Guardian Of The Night“ war damals für zwei Abende im Programm, wenn ich mich recht erinnere. Was den Gesang anbelangt, war ich im Studio schon ein bisschen nervös. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich noch alle Töne treffe (lacht). Es hat aber alles bestens funktioniert. Da war ich selbst etwas überrascht. Im Prinzip haben wir uns bei den Neueinspielungen Eins zu Eins an die Originale gehalten. Soundmäßig hat sich natürlich einiges verändert. Das liegt auch an den veränderten beziehungsweise weiterentwickelten Aufnahmemöglichkeiten. Da wollten wir jetzt nicht unbedingt zu einhundert Prozent einen auf Vintage machen und schon irgendwie den aktuellen Hörgewohnheiten entsprechen. Bis auf das Solo in „Losing More Than You´ve Ever Had“ haben wir aber absolut nichts verändert. </em></p>
<p><strong>Leider habe ich keine Informationen, wo ihr das Album aufgenommen habt. Ich gehe aber mal stark davon aus, dass Stefan Kaufmann wieder involviert war, oder?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Ja, klar! In Stefans Studio wurde das Schlagzeug eingespielt und mein Gesang aufgenommen. Die Gitarren haben die Jungs jeder für sich zuhause eingespielt.</em></p>
<p><strong><em>Sven:</em></strong><em> Mit Stefan, Peter und Udo ist natürlich ein Großteil des originalen Line-Ups vertreten, was ein unglaublicher Vorteil für die ganze Sache ist. Ich hatte natürlich die große Ehre, dass mir Stefan original am Drumset zeigen konnte, wie er die Sachen früher gespielt hat. Ich finde, diesbezüglich sollte man die Songs auch nicht verändern. Du kannst beispielsweise nicht einfach mittendrin ein Ride-Pattern spielen, was vorher nie da war. Ich versuche mich bei den ACCEPT-Songs prinzipiell immer sehr konsequent an das Original zu halten. Natürlich irgendwo immer mit einer eigenen Note. So ging es den Gitarristen aber auch.</em></p>
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<p><strong>Wi</strong><strong>e du schon gesagt hast, ist mir beim Album und auch bei den DIRKSCHNEIDER-Shows aufgefallen, dass ihr an den Arrangements so gut wie nichts verändert habt. Die Drumparts spielst du nahezu identisch, und ich finde es bemerkenswert, wie du Stefans Stil hinbekommst, ohne wie eine reine Kopie zu wirken. Das macht auch sehr viel von den Songs aus, finde ich.</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Da hast du absolut Recht!</em></p>
<p><strong><em>Sven:</em></strong><em> Vielen Dank für das Lob! Es steckt zwar keine Schlagzeuger-DNA in mir, aber dafür ganz viel ACCEPT (lacht)!</em></p>
<p><strong>Du wurdest ja geboren, als dein Vater bereits zum zweiten Mal mit ACCEPT durchgestartet ist. Hast du dich mit den Scheiben deines alten Herrn schon beschäftigt, als du begonnen hast, dich aktiv oder bewusst für Musik zu interessieren oder kam das erst nach deinem Einstieg bei U.D.O.?</strong></p>
<p><strong><em>Sven:</em></strong><em> Als ich noch ganz klein war, war ich sehr gut mit dem Julien Freund befreundet. Das ist der Sohn vom Dieter Dierks, in dessen Studio ja etliche ACCEPT-Alben produziert wurden. Dort haben wir als Knirpse ganz oft rumgehangen. Aus der Zeit gibt es noch ein Video, wo Julien mit einer Gitarre und ich im Tarnanzug mit Mikrophon bewaffnet im Wohnzimmer meiner Eltern „Metal Heart“ nachahmen. Das ist auch der Song, der ganz tief in mir drin ist. Jedes Mal, wenn ich den live spiele, ist das der reinste Gänsehaut-Moment! Als ich dann mit dem Schlagzeug spielen angefangen habe, waren so Sachen wie Rammstein angesagt. Ich kann mich noch erinnern, dass ich mit einem Kumpel immer den Song „Sonne“ nachgespielt habe. Kurz darauf kam diese riesige Pop-Punk-Welle aus den USA mit Bands wie Sum 41, Blink 182 etc. rüber geschwappt, die mich ziemlich begeisterten. Das ganze Zeug habe ich dann ausgiebig mit meiner damaligen Coverband nachgespielt. Als ich dann mit und für Bands unterwegs war, kam der Dreh zurück zum klassischen Hardrock und Heavy Metal, auch bedingt durch die zahlreichen entsprechenden Festivals. Zwischendurch gab es aber noch eine extreme Phase mit Bands wie Slipknot, Finntroll oder Children Of Bodom. Daran war aber meine Schwester schuld (lacht)! Als ich dann bei U.D.O. eingestiegen bin, war aber eher unser Produzent Matte mein Mentor, der damals auch die Alben gemacht hat und zudem ein ganz fantastischer Schlagzeuger ist. Von ihm konnte ich ganz viel in Sachen Studioarbeit lernen. Dann ging irgendwann die Sache mit dem DIRKSCHNEIDER-Projekt los, und da habe ich mich natürlich sehr oft mit dem Originaldrummer Stefan kurzgeschlossen. Natürlich steckt da auch ganz viel Üben drin.</em></p>
<p><strong>Ich kann mich noch an eine mehrteilige TV-Doku über U.D.O. erinnern, bei der man sehen konnte, wie dir Stefan dieses prägnante Break von „Metal Heart“ erklärt hat.</strong></p>
<p><strong><em>Sven:</em></strong><em> Genau! Das Break war eigentlich ein Fehler, der aber so gelassen wurde. Diesen Fehler kann dir halt nur der Originaldrummer so hundertprozentig zeigen. Oder nimm den 16tel Hi-Hat-Part bei „London Leatherboys“. Den würde jeder Drummer automatisch zweihändig spielen. Stefan hat das mit nur einer Hand gespielt. Er meinte: „Wenn du willst, dass es richtig klingt, dann spiel´s einhändig!“ Dann sitzt du erstmal da und denkst: „Wie zur Hölle hat der das gemacht?“ (lacht) Das ist halt Übungssache und man muss eben die entsprechenden Stunden investieren. Nach unserer Show auf der Full Metal Cruise kam der Kreator-Trommler Ventor auf mich zu und meinte: „Ich finde es echt geil, dass du den Songs genau das gibst, was sie brauchen!“ Sowas freut mich natürlich sehr. Das ist aber auch mein Anliegen, weil es sonst einfach nicht richtig klingt.</em></p>
<p><strong>Bleiben wir gleich bei „Metal Heart“. Zum fünfunddreißigsten Jubiläum wollte ihr eigentlich eine spezielle Show in Wacken machen, die aber der Pandemie zum Opfer fiel. Wird das eventuell noch nachgeholt? Vielleicht zum Fünfzigsten?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Ja, das wärs (lacht)! Wir könnten dieses Jahr zum Vierzigsten nahtlos an die „Balls“-Tour anschließen, aber ich denke, das lassen wir lieber sein. Bei den DIRKSCHNEIDER-Gigs spielen wir ja eh etliche Songs der Scheibe. Da dürften nicht mehr viele fehlen. Man muss auch aufpassen, dass man sich mit so einer Masche nicht totläuft. Irgendwann denken die Leute bestimmt, dass einem nichts mehr einfällt.</em></p>
<p><strong><em>Sven:</em></strong><em> Ich glaube, da besteht auch gar kein großes Interesse daran. U.D.O. ist mit der letzten Scheibe „Touchdown“ so erfolgreich gelaufen, dass wir uns lieber in diese Richtung weiterentwickeln wollen.</em></p>
<p><strong>Gibt es denn schon Pläne für ein neues U.D.O.-Album?</strong></p>
<p><strong><em>Sven:</em></strong><em> Wir arbeiten parallel fleißig an neuen Songs. Bekanntlich stehen wir ja nie still!</em></p>
<p><em>&nbsp;</em><strong>Da bin ich schon sehr gespannt drauf! Ich hätte noch ein paar Fragen zum originalen „Balls To The Wall“-Album. Ist das okay für dich, Udo?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Ja klar! Kein Problem. Schieß los.</em></p>
<p><strong>Mich würde mal interessieren, ob es sich bei dem Model auf dem Frontcover um ein Bandmitglied handelt?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Nee (lacht)! Das war ein Boxer, den wir sozusagen als „Mädchen für alles“ mit auf der Tour dabeihatten. Der war als Masseur tätig oder als Security und so weiter. Das ganze Konzept der Scheibe inklusive des Coverartworks muss man komplett unserer damaligen Managerin Gaby Hauke zuschreiben. Die hatte da ganz genaue Vorstellungen im Kopf, die auch ganz gut funktioniert haben.</em></p>
<p><strong>Die Gaby steht ja auch immer unter dem Decknamen Deaffy als Texterin auf euren Alben. Hat sie die Lyrics ganz allein verfasst, oder warst du auch involviert.</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Ich sag mal so: Wir haben zwar gemeinsam über die Textideen gesprochen, aber mein damaliges Englisch war nicht gut genug, um vernünftige Texte zu schreiben. Zu dieser Zeit hatte Gaby das deutlich besser drauf, als irgendjemand anderer aus der Band. </em></p>
<p><strong>Wie lief das mit dem Komponieren der Musik? Da hört man irgendwie unterschiedliche Meinungen. Der Herr Hoffmann behauptet ja oft, dass er der alleinige Songwriter bei den alten ACCEPT war. Ich habe aber auch schon öfter gelesen, dass eher Stefan und du die Hauptsongwriter waren.</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Also beim „Balls To The Wall“-Album stammt ganz viel vom Stefan. Insgesamt ist die Scheibe aber wirklich durch gemeinsames Arbeiten entstanden. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. Das ist heute im Prinzip nicht anders. Auf neue Riffideen singe ich erstmal irgendwelche „Hänschen-Klein“-Texte, damit ich irgendwie eine Gesangsmelodie entwickeln kann. Im Anschluss arbeite ich mit Sven dann an richtigen Texten. Da werden viele unterschiedliche Sachen ausprobiert, bis irgendwas passt. Wichtig ist dabei, offen für alles Mögliche zu sein. Selbst aus der scheinbar blödesten Idee kann was Großartiges entstehen. Grundvoraussetzung ist aber, dass ich mich damit wohlfühle. So ist das damals auch gelaufen. Peter war bei „Balls“ auch ein ganz wichtiger Faktor. Der hat gemeinsam mit Stefan die ganzen Songs arrangiert. Damit hatte Wolf zum Beispiel weniger zu tun. Er kam halt mit den meisten Riffs an, aber das Ganze in Form zu bringen, war das Spezialgebiet von Stefan und Peter. Unser damaliger Produzent Louis Austin hatte aber auch großen Anteil am Gelingen der Scheibe. Der hat sich beispielsweise darum gekümmert, dass meine Aussprache auch dem Englischen entspricht (lacht). Das waren damals ganz große Lernprozesse für uns. Wir waren ja noch relativ jung und wussten eigentlich noch gar nicht so genau, wohin wir eigentlich wollen. Man hat aber ganz schnell gemerkt, dass die ganze Sache irgendwie rund beziehungsweise stimmig war. Da passte alles zusammen. Dass die Scheibe dann so ein großer Erfolg werden würde, hätte damals keiner für möglich gehalten. Als die in den USA rauskam, lief die praktisch über Nacht bei 120 Radiostationen. Ich denke, das Album kann man guten Gewissens als Meilenstein bezeichnen.</em></p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-31534" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/live-berlin-4-scaled-1.jpg?resize=800%2C600&#038;ssl=1" alt="" width="800" height="600"></p>
<p><strong>Das war euer weltweiter Durchbruch, oder?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Auf jeden Fall! Im Prinzip waren wir mit der Scheibe drei Jahre lang in Amerika unterwegs. Zwischendurch sind wir immer mal wieder für kleinere Touren oder Festivals nach Europa gekommen, aber die Songs für den Nachfolger „Metal Heart“ haben wir komplett in den Staaten komponiert. Bis 1986 lebten wir tatsächlich hauptsächlich in den USA und waren dort sehr erfolgreich. Als man das dann irgendwann in Deutschland mitbekam, war man plötzlich auch in der Heimat stolz auf uns (lacht). Das war so ähnlich wie bei den Scorpions. Das ist auch immer mal wieder Thema, wenn wir uns treffen. Alte Leidensgenossen, sozusagen. </em></p>
<p><strong>Beim Song „Losers And Winners“ gibt es im Mittelteil so eine Art Chorgesang beziehungsweise Shouting. Was singt ihr da eigentlich? Zu dieser Passage ist nirgends ein Text abgedruckt.</strong></p>
<p><strong><em>Udo: </em></strong><em>Ich kann dir sagen, was wir da singen: Hans Sachs!</em></p>
<p><strong>Ernsthaft?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Hahaha! Ja, wirklich. Aber frag mich nicht, wieso! Man könnte auch „Hot Socks“ singen, oder so. Es weiß aber kein Mensch mehr, wie wir da drauf gekommen sind. Wir haben das einfach so gelassen.</em></p>
<p><strong>Ich glaube, ab jetzt höre ich das Stück mit anderen Ohren. Deine ex-Band hat mal eine Zeitlang live bei dieser Stelle „Accept“ gesungen.</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Das kann man auch machen. Würde gut passen. Da kann man viele Variationen einbauen.</em></p>
<p><strong>Damit wäre ein großes Mysterium gelöst. Ein weiteres birgt für mich der Titelsong. Nach dem Solo taucht für wenige Sekunden so ein seltsames Geräusch auf, was wie ein Knacken oder Zerbrechen klingt. Was soll das darstellen und wie habt ihr das fabriziert?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Das habe ich mit meinen Zähnen gemacht. Heute geht das leider nicht mehr. Damals habe ich irgendwie meine Beißerchen aneinander gerieben, aber was das bedeuten sollte, kann ich dir auch nicht mehr sagen. Ich glaube, das habe ich unbewusst gemacht und irgendwie fanden wir das cool. Manchmal macht man einfach irgendwelche ungeplanten Sachen. Lass uns mal beispielsweise ein Album zurückgehen. Beim „Restless And Wild“-Opener „Fast As A Shark“ gibt es ja dieses Heidi-Heido-Heida-Intro. Während der Aufnahmen des Albums kam die Mutter unseres Produzenten Dieter Dierks mit einer Single an und meinte: „Guckt mal, hier hat der Dieter als 10jähriger ein deutsches Volkslied gesungen.“ Das finden wir so geil, dass wir das direkt als Intro verwendeten. Um einen cooleren Effekt zu erzeugen, haben wir die Platte dann beim Abspielen noch schön zerkratzt, was Frau Dierks allerdings nicht so toll fand (lacht).</em></p>
<p><strong>Auf den Fotos im Innersleeve ist der heutige Victory-Boss Herman Frank zu sehen. Ist er auf dem Album auch zu hören, oder gehörte er nur zur Livebesetzung?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Ich glaube, ich muss da jetzt mal eine Lanze für den Herman brechen. Der hat ganz viel aufgenommen, ist letztendlich aber nur mit einem kurzen Solo bei „Losers And Winners“ zu hören. Das tut mir echt leid! Der Rest wurde wieder entfernt. Mehr möchte ich dazu aber nicht sagen. Ich will hier keine bösen Geschichten auftischen.</em></p>
<p><strong>Nach den Aufnahmen war wieder euer alter Gitarrist Jörg Fischer dabei.</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Genau. Die letzte Deutschland-Show der „Balls“-Tour fand an Weihnachten 1983 statt. Zu dem Zeitpunkt war schon klar, dass man Herman nicht mehr dabei haben wollte und hat den Jörg zurück geholt. Der hat dann die komplette US-Tour mit uns durchgezogen.</em></p>
<p><strong>Leider hört man von Herrn Fischer überhaupt nichts mehr. Hast du eine Ahnung, ob er noch musikalisch aktiv ist?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Das weiß kein Mensch. Ich glaube, der lebt in den USA. Aber ich habe keine Ahnung, was der so treibt.</em></p>
<p><strong>Deine ex-Band feiert ja demnächst fünfzigstes Jubiläum. In der Presse tauchten schon diverse Gerüchte auf, dass es zu diesem Anlass eine Tour geben soll, bei der du und Peter auch mit auf der Bühne stehen sollen. Ist da was dran?</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Da weiß ich nichts von, und da werde ich auch nicht auftauchen. Völlig ausgeschlossen! Zu der ganzen Sache möchte ich mich lieber nicht äußern.</em></p>
<p><strong>Akzeptiert. Eine letzte Frage habe ich allerdings noch: Da der Peter ja jetzt fest an Bord ist, wäre es da vielleicht denkbar, den Song „Crossroads“ vom „Predator“-Album mal mit ins Liveprogramm zu nehmen? Den Song finde ich absolut klasse.</strong></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Der war sogar schon mal im Gespräch für die Tour. Wir fangen allerdings erst in den nächsten Tagen damit an, uns konkret um die Setlist zu kümmern. Vielleicht geht da was. Ist auf jeden Fall ein schönes Duett zwischen Peter und mir. Mal gucken. Never say never (lacht)!</em></p>
<p><strong>Würde mich sehr freuen. Vielen Dank für das interessante Gespräch. Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg mit der Tour und dem Album.</strong></p>
<p><strong><em>Sven:</em></strong><em> Alles klar! Vielen lieben Dank!</em></p>
<p><strong><em>Udo:</em></strong><em> Wir sehen uns in Leipzig! Mach´s gut!</em></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Redakteur:</strong></span> <strong><span style="color: #003366;">René Jauernik</span></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/dirkschneider-im-interview-jubilaeum-eines-meilensteins">Dirkschneider im Interview &#8211; Jubiläum eines Meilensteins</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>THE HELLACOPTERS &#8211; Mit neuem Album im Gepäck auch live in Deutschland</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/the-hellacopters-mit-neuem-album-im-gepaeck-auch-live-in-deutschland</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[René Jauernik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 15:32:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Die schwedischen Rock-Ikonen THE HELLACOPTERS kommen&#160; im Frühjahr diesen Jahres zurück auf deutsche Bühnen. Mit ihrem unverkennbaren Mix aus rasantem,</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<div class="support">
<p><span style="font-size: 16px;">Die schwedischen Rock-Ikonen<strong> THE HELLACOPTERS</strong> kommen&nbsp; im Frühjahr diesen Jahres zurück auf deutsche Bühnen. Mit ihrem unverkennbaren Mix aus rasantem, melodischem Hardrock und einer guten Portion Rock’n’Roll-Drive, gehören sie zu den bedeutendsten Vertretern des skandinavischen Rocks. Seit ihrem Comeback in Originalbesetzung 2016 begeistern sie wieder weltweit ihr Publikum. Nach zwei umjubelten Headline-Shows 2023 in Dortmund und Hannover setzt die Band ihre Reise fort und geht im April 2025 auf Deutschland-Tour!</span></p>
</div>
<div class="content">
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-31360" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/3xcJ7tMV.png?resize=400%2C500&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="500" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/3xcJ7tMV.png?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/3xcJ7tMV.png?resize=240%2C300&amp;ssl=1 240w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Seit ihrer Gründung haben The Hellacopters mit ihrer energiegeladenen Musik zahlreiche Alben veröffentlicht und die Herzen von Rockfans rund um den Globus erobert. Nach ihrer Auflösung im Jahr 2008 kehrten sie 2016 zurück und präsentieren sich seither stärker denn je. 2024 brachten sie mit „Grande Rock Revisited“ eine Neuauflage ihres Klassikers „Grande Rock“ auf den Markt. Im begleitenden Dokumentarfilm „Let’s Talk Grande Rock Revisited“ erklärt der Sänger und Gitarrist:</p>
<blockquote><p>„Wir alle lieben laute Gitarren, aber nicht auf Kosten von Schlagzeug und Bass, was im Grunde genommen das Wesen des Originalmixes ist. Es sind ALLES nur Gitarren.“</p></blockquote>
<p>Diese neue Balance in ihrem Sound spiegelt sich in ihrem aktuellen Longplayer „Overdriver“ wider, der erst kürzlich im Januar das Licht der Welt erblickte.<br />
The Hellacopters liefern energetisch authentische Konzerte, die auch die letzten Reihen mitreißen.</p>
<p>Getourt wird im April diesen Jahres und Halt gemacht in vier deutschen Städten.&nbsp;</p>
<p>Support: <strong>Supersuckers&nbsp;</strong></p>
</div>
<div class="prasentatoren">
<div><span style="color: #993366;">14.04.2025 KÖLN, Carlswerk Victoria</span></div>
</div>
<div><span style="color: #993366;">15.04.2025&nbsp; MÜNCHEN, Muffathalle</span></div>
<div><span style="color: #993366;">16.04.2025&nbsp; FRANKFURT, Batschkapp</span></div>
<div><span style="color: #993366;">17.04.2025&nbsp; HAMBURG, Docks</span></div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Im Mai 2025 spielen The Hellacopters ebenfalls in Berlin beim legendären Desert Fest!</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Tickets bekommt Ihr zu einem Preis von 54,00 EUR zzgl. Gebühren bei <span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.eventim.de/artist/the-hellacopters/?affiliate=GMD&amp;utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=ar_Hard_Heavy&amp;utm_agid=170746070116&amp;utm_term=hellacopters%20eventim&amp;creative=722014145656&amp;device=c&amp;placement=&amp;gad_source=1&amp;gclid=EAIaIQobChMIiMyR3pOviwMVVVFBAh1qcSQdEAAYASAAEgL8MfD_BwE"><strong>EVENTIM</strong></a></span> oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen.&nbsp;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="THE HELLACOPTERS - Do You Feel Normal (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/AlQ5XwmKdls?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="SUPERSUCKERS &quot;History Of Rock n&#039; Roll&quot; (OFFICIAL VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/SkdbmtY0kfE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
</div>
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		<title>UNTAMED im Interview &#8211; Play It Fucking Loud!</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/untamed-im-interview-play-it-fucking-loud</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2024 09:12:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[ALBUM]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>
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		<category><![CDATA[BLINK 182]]></category>
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		<category><![CDATA[JIMMY EAT WORLD]]></category>
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		<category><![CDATA[Nirvana]]></category>
		<category><![CDATA[UNTAMED]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Der charsimatische Mix aus Nirvana und Metallica hat viele Rockherzen im Sturm erobert. Grund genug, um mit den Jungs von</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/untamed-im-interview-play-it-fucking-loud">UNTAMED im Interview &#8211; Play It Fucking Loud!</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Der charsimatische Mix aus Nirvana und Metallica hat viele Rockherzen im Sturm erobert. Grund genug, um mit den Jungs von <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="http://www.untamed-band.com/">UNTAMED</a></strong></span> einmal gemütlich zu Plaudern:</p>
<p><strong>Welche Emotionen und Erfahrungen habt ihr in eurer Musik verarbeitet, insbesondere auf eurem ersten Album?<br />
</strong>Auf unserem ersten Album geht es um persönliche Erfahrungen oder Ereignisse mit den verschiedensten Emotionen. Welche das sind? Hört am besten selbst mal rein.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-28139" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/UNTAMED.jpg?resize=300%2C275&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="275" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/UNTAMED.jpg?resize=300%2C275&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/UNTAMED.jpg?resize=1024%2C940&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/UNTAMED.jpg?resize=768%2C705&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/UNTAMED.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie würdet ihr den kreativen Prozess beschreiben, der hinter der Entstehung eurer Songs steckt? Gibt es bestimmte Einflüsse oder Inspirationsquellen, die ihr dabei besonders hervorheben möchtet?<br />
</strong>Es gibt überall Inspiration und das in verschiedensten Formen. Dazu kommt die eigene Gefühlslage und wie inspiriert man selbst ist. Wenn man offen genug ist, entstehen durch viele Dinge auch verschiedene Ideen.</p>
<p><strong>Gibt es eine bestimmte Geschichte hinter einem der Songs auf dem Album, die ihr gerne teilen möchtet?<br />
</strong>Hinter jedem Song steckt etwas Bestimmtes. Vor allem aber hinter Can You Hear Me. Es geht darüber, dass man eine geliebte Person verloren hat und erst dann realisiert, dass man viel zu wenig Zeit miteinander verbracht hat. Also verbringt Zeit mit euren Liebsten 🙂</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=DOjD0KV_ayQ" title="Untamed - CAN YOU HEAR ME (Official Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/DOjD0KV_ayQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p><strong>Wie sieht euer typischer Tag als Band aus, insbesondere während der Zeit, in der ihr nicht an einem Album arbeitet?<br />
</strong>Es gibt keinen typischen Tag als Band bei uns, denn jeden Tag gibt es etwas anderes zu erledigen. Am meisten Zeit in Anspruch nimmt jedoch die Arbeit außerhalb der Musik, also Promo, Social Media, usw… . Trotzdem lassen wir immer genug Freiraum für unsere Musik, denn darum geht es ja letztendlich.</p>
<p><strong>Was hat euch dazu inspiriert, Musik zu machen und eine Band zu gründen? Gab es einen bestimmten Moment oder eine spezielle Erfahrung, die euch dazu motiviert hat?<br />
</strong>Wir alle waren schon immer musikbegeistert. Daher waren alle auf der Suche nach einer Band. Als wir uns dann kennengelernt haben, war das das Beste, was uns passieren konnte.</p>
<p><strong>Wie wichtig ist es für euch als Band, eine starke Online-Präsenz zu haben und Social Media zur Interaktion mit euren Fans zu nutzen?<br />
</strong>Das ist mit das Wichtigste für uns. Nicht nur Live gibt es eine Bühne, sondern auch online. Selbstverständlich nutzen wir das als Künstler. Und vor allem die tägliche Interaktion mit unseren Fans ist dadurch viel intensiver und auch regelmäßiger.</p>
<figure id="attachment_28146" aria-describedby="caption-attachment-28146" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28146 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Untamed-Foto-02-Patrick-Rosyk1.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Untamed-Foto-02-Patrick-Rosyk1.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Untamed-Foto-02-Patrick-Rosyk1.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Untamed-Foto-02-Patrick-Rosyk1.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Untamed-Foto-02-Patrick-Rosyk1.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Untamed-Foto-02-Patrick-Rosyk1.jpg?resize=1536%2C1536&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Untamed-Foto-02-Patrick-Rosyk1.jpg?resize=2048%2C2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Untamed-Foto-02-Patrick-Rosyk1.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Untamed-Foto-02-Patrick-Rosyk1.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-28146" class="wp-caption-text">Foto: Patrick Rosyk</figcaption></figure>
<p><strong>Wie geht ihr als Band mit kreativen Blockaden oder Herausforderungen während des Songwritings um?<br />
</strong>Wie bereits erwähnt, kann Kreativität aus vielfältigen Quellen entspringen und wenn man dafür offen ist, fließen die Ideen oft ganz von selbst. Natürlich ist man nicht immer in diesem Modus. Es ist jedoch wichtig, jeden kreativen Moment zu nutzen, wenn er sich zeigt. Selbst wenn wir beim Songwriting mal nicht so viele Ideen haben, lassen wir uns davon nicht entmutigen. Als offene und kreative Personen erleben wir glücklicherweise selten echte Blockaden und dafür sind wir dankbar.</p>
<p><strong>Redakteur: <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/">Sebastian Radu Groß</a></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/untamed-im-interview-play-it-fucking-loud">UNTAMED im Interview &#8211; Play It Fucking Loud!</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>Support Your Local Heroes: CASKET INC. im Interview (02.05.2020)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-casket-inc-im-interview-02-05-2020</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2020 11:15:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[ALBUM]]></category>
		<category><![CDATA[Bandvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Casket Inc]]></category>
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		<category><![CDATA[CORONA]]></category>
		<category><![CDATA[Disciples Of Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Dithmarschen]]></category>
		<category><![CDATA[FCKCRN]]></category>
		<category><![CDATA[INTERVIEW]]></category>
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		<category><![CDATA[SCHLESWIG-HOLSTEIN]]></category>
		<category><![CDATA[TYSON]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Support your local heroes – Nach dem Aufruf, mindestens einmal im Monat einen kleinen Club, eine lokale Band oder ein</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-casket-inc-im-interview-02-05-2020">Support Your Local Heroes: CASKET INC. im Interview (02.05.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><strong>Support your local heroes</strong> – Nach dem Aufruf, mindestens einmal im Monat einen kleinen Club, eine lokale Band oder ein Kneipenkonzert zu besuchen, habe ich dank der Corona-Pandemie und des Veranstaltungsverbotes zuerst wieder keine Idee, wie ich dies für den Monat Mai trotzdem bewerkstelligen kann. Bands genug gibt es ja und ich erinnerte mich an <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/casketdeath"><strong>CASKET INC</strong>.</a></span>, eine richtig gute und sympathisch wirkende Band aus Dithmarschen. Am 06. März, also eine Woche vor dem Veranstaltungs-Stop sah ich die Thrash Metal Truppe in einem Kieler Hinterhofclub, dem MEDUSA. Wer ist die Truppe, warum habe ich die bisher noch nicht gesehen?</p>
<p>Also CD schnell besorgt und Kontakt hergestellt. Eigentlich wollten wir uns irgendwo im Nirgendwo zu einem Plausch treffen, aber die aktuelle Situation lies das nun einmal nicht zu. So verabredeten wir uns zu einem Interview via Internet. Den neuen Medien sei Dank!</p>
<p><strong>Danke, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, dass ich als &#8222;Konzertbesucher&#8220; Euch so näher kennen lernen darf.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Oliver: </strong>Das ist doch selbstverständlich. Wir freuen uns, dass Du bei dieser Geschichte an uns gedacht hast und wir bei Dir einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.</p>
<p><strong>Ich stelle Euch einmal kurz vor (von links nach rechts): Lars Newe (Gesang), Mathias Friese (Gitarre), Lars Franck (Bass) und Oliver Teschner (Schlagzeug)<br />
</strong></p>
<p><strong>Metal in Dithmarschen hat ja gerade auch durch die Nähe zum legendären Wacken Open Air eine lange Tradition. Seit wann seid ihr am Start?&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Oliver: </strong>Nachdem Kuddel und ich die Thrash-Metal Band ENRAGED ruhen ließen, bin ich für ca. 2 Jahre nach Kiel zu TYSON gewechselt. Daher auch die Verbindung zu Kochi und eben dem TYSON-Support-Gig in der MEDUSA. Ich habe die &#8222;Counterparts&#8220;-Scheibe von TYSON mit eingespielt und bin mit den Jungs auch auf Tour gewesen, u.a. mit Smoke Blow und COR. Im Zuge meiner werdenden Vaterschaft im Jahre 2012 bin ich dann wieder musikalisch &#8222;zurück&#8220; nach Dithmarschen, raus bei TYSON und habe angefangen mit Kuddel neue Songs zu schreiben, aus denen dann letztlich CASKET INC. wurden. Wir wollten melodischer zur Sache gehen, als bei ENRAGED und so rekrutieren wir noch im selben Jahr den Ex-ENRAGED Gitarristen Lars Newe als Sänger und unseren alten Freund, Lars Franck, als Bassisten.<br />
Seitdem haben wir zwei Alben in Eigenregie, unter Aufsicht von Jan Pörschke (Produzent, Mixer, Freund der Band), produziert und einige coole Live-Gigs gezockt. Wir traten unter anderem auf dem Meltdown Festival, mit der kanadischen Thrash-Metal-Legende AGGRESSION und im Knust in Hamburg mit FORGOTTEN NORTH auf. Momentan arbeiten wir an unserem dritten Album.</p>
<p><strong>Ein drittes Album? Wann ist es soweit?&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Oliver: </strong>Drei Songs stehen bereits. Die drei hatten wir ja auch in der MEDUSA schon vorgestellt. Zwei weitere befinden sich gerade in Arbeit. Ich denke wir werden Ende 2020/Anfang 2021 mit den Aufnahmen beginnen.</p>
<p><strong>Eure letzte CD „Disciples Of Doom“ ist nun schon fast zwei Jahre alt. Immer wieder bekommt ihr dafür gute Kritiken. Wird die neue Scheibe im gleichen Stil oder habt Ihr Veränderungen geplant?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>&nbsp;Auf der Scheibe wird es zu 100% Casket Inc. geben, dass kann ich schon mal verraten :). Wir haben wieder einen guten Mix aus Midtempo Nummern und thrashigen Stücken. Für Experimente außerhalb vom Heavy Metal sind wir zu Oldschool 😀 :D.</p>
<p><strong>Habt Ihr bei der neuen CD professionelle Hilfe oder wird es wieder eine reine Eigenproduktion mit Eigenvertrieb?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>Ich möchte die Vorgehensweise der ersten beiden Scheiben gerne beibehalten, deshalb wollen wir wieder mit Jan Pörschke (Produzent von „Unleash The Chaos“ und „Disciples Of Doom“) zusammen arbeiten. Wir sind mittlerweile zu einem Team zusammengewachsen und den qualitativen Sprung von der „Unleash…“ zur „Disciples…“ finde ich enorm. Jan kennt uns gut und weiß wie er mit uns arbeiten muss/kann. Außerdem bringt er die nötige Geduld mit, um es mit uns auszuhalten 🙂 :).</p>
<p><strong>Apropos professionelle Hilfe. Wie sieht es mit Booking aus? Bewerbt ihr Euch selbst auf Festivals? Sucht ihr Euch selbst Auftrittsmöglichkeiten oder könnt Ihr da schon auf einen Booker zurück greifen?</strong></p>
<p><strong>O</strong><strong>liver:</strong> Wir machen alles in Eigenregie. Ein Booker wird ja eingestellt um die jeweilige Band auf allen möglichen Festivals oder für möglichst viele Konzerte zu buchen. Wir müssen aber auch unseren Jobs nachgehen und jeder in der Band hat Familie. Daher müssen wir die Konzerte entsprechend in unser Arbeits-/Familienleben einbinden. Unser Booking sieht dann also so aus, dass artig die Bewerbungen für Konzerte oder Festivals geschrieben werden wenn die Kinder schlafen oder der Feierabend auf der Couch eingeleitet wird.</p>
<p><strong>Hattet ihr in der Corona-Pause Live-Auftritte in der Pipeline?&nbsp;Wie wollt Ihr Euch live in Zukunft aufstellen?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>Eins der Highlights für 2020 konnten wir zum Glück noch vor dem ganzen Corona Stress erleben: Die Wochenendtour mit TYSON und SECUTOR! Das war schon sehr cool. Das zweite Highlight für uns in diesem Jahr fällt leider aus: Das Stöfenpark Rock Festival in Marne im Juni. Wir machen aber weiter wie gehabt, gucken was geht und bewerben uns. Ich hoffe sehr, dass die Lage sich ab August/September entspannt und wir dann wieder live angreifen können.</p>
<p><strong> Metal aus D.e.a.t.h.m.a.r.s.c.h.e.n., dem Nabel der Welt. Wer ist auf das T-Shirt-Layout gekommen?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>&nbsp;Der Begriff „DEATHMARSCHEN“ stammt noch aus der ENRAGED Zeit. Unser damaliger Sänger Fritjof ist drauf gekommen. Das hat sich aber tatsächlich etabliert. Wenn wir Konzerte im Dithmarscher Umkreis spielen heißt es immer:“ ahha die Kapelle aus DEATHMARSCHEN“ 🙂 . Das Shirt selber hat unser Sänger Lars entworfen.</p>
<p><strong>Probenraum, eine CD-Produktion, Reisen zu Livegigs, Merch. Das alles kostet ordentlich Geld. Bekommt Ihr irgendwoher Unterstützung, womöglich von der Wacken Foundation?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: I</strong>ch möchte die Band zur neuen Scheibe gerne breiter aufstellen. Speziell zu den Dingen, die du gerade genannt hast. Die CD Produktionskosten müssen ja erst einmal von uns vorgestreckt werden und dann auch wieder rein kommen. Insofern wäre Unterstützung schon klasse. Gleiches gilt für´s Merch. Ich hab mich mit Kochi von TYSON drüber unterhalten und weiß daher, dass die Wacken Foundation da einen sehr guten Job macht. So etwas könnte ich mir auch für Casket Inc. vorstellen. Vielleicht schreibe ich Holger (Hübner) mal an 😉</p>
<p><strong>Euer Sänger Lars Newe wird gerne zwischen Bon Scott und Udo Dirkschneider einsortiert. Musikalisch passt das. Euer Stil geht ein wenig in Richtung Manowar. Absicht oder Zufall? Habt ihr Vorbilder oder werden die Parallel nur hereininterpretiert?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>Zufall. Ich glaube ich bin auch der Einzige in der Band der Manowar geil findet. Die Ähnlichkeit zu Manowar kommt meiner Meinung eher von den Texten zu Songs wie „Asgards Fall“ oder „Bravehammer“, also Songs über Schlachten, aber mit deutlich weniger „Hail, Kill, Die“ 🙂 :). Ich sehe das aber trotzdem als Kompliment :). Musikalische Vorbilder haben wir viele. Kuddel kommt aus dem Punk, Lars (Newe) ist alter Thrasher, ich bin mit Speed- und Heavy Metal aufgewachsen und unser Bassist Lars ist einer der größten Iron Maiden Fan´s der Welt (nach mir 😀 😀 😀 )</p>
<p><strong>Wie sehen Eure Ziele aus. Wo seht Ihr Euch in der Zukunft?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>Wir wollen auf jeden Fall ein noch stärkeres Album als „Disciples Of Doom“ herausbringen und Casket Inc. als feste Live-Größe etablieren. Ich persönlich will mit einem Instrumental das nächste Album beginnen aber da muss ich noch viel Überzeugungsarbeit innerhalb der Band leisten.</p>
<p><strong>Danke nochmals, dass ihr Euch die Zeit für uns genommen habt. Möchtet Ihr auf diesem Weg noch etwas an unsere Leser loswerden?</strong></p>
<p><strong>Oliver</strong><strong>: </strong>&nbsp;vielen Dank für die Chance uns ein wenig zu präsentieren! Ich wünsche mir, dass wir alle gesund aus dieser Corona Scheiße kommen und dass die Liveszene zu alter Stärke zurück findet! Und checkt mal bitte alle die vielen großartigen Metalbands in Schleswig-Holstein! Es lohnt sich!!</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits: <a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka"><span style="color: #000080;">Norbert Czybulka</span></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/support-your-local-heroes-casket-inc-im-interview-02-05-2020">Support Your Local Heroes: CASKET INC. im Interview (02.05.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>CRUSHER &#8211; &#8222;Unleashed&#8220; (CD-Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/crusher-unleashed-cd-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 13:20:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Am 25. Januar durfte ich in der Kieler Pumpe ihr derzeit letztes Konzert erleben, bevor auch die Mainzer Melodic Thrash</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/crusher-unleashed-cd-review">CRUSHER &#8211; &#8222;Unleashed&#8220; (CD-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Am 25. Januar durfte ich in der Kieler Pumpe ihr derzeit letztes Konzert erleben, bevor auch die Mainzer Melodic Thrash Metal Band <a href="http://www.crusher-metal.com/"><span style="color: #993300;"><strong>CRUSHER</strong></span></a> um Sänger Robin Geiss in die Corona-Zwangspause geschickt wurde. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands haben sie am Veröffentlichungstermin ihres neuen Albums festgehalten. Seit dem 17. April 2020 ist es nun erhältlich, das neue, das zweite Full-Lenght-Album, der sympathischen Fünf aus der Rheinland-Pfälzischen Landeshauptstadt. Vier Jahre hat es gebraucht, um nach personellen und musikalischen Findungsphasen etwas Neues und Begeisterungswürdiges zu erschaffen.</p>
<p>Unter der Leitung von Produzent David Buballa, der unter anderem auch schon mit Powerwolf und Crematory gearbeitet hat, entstand ein Set von acht neuen Songs und einer deutschsprachigen Version eines ihrer Lieder. Man hat sich für den Albumnamen &#8222;Unleashed&#8220;, also &#8222;Entfesselt&#8220; entschieden, da man zu den vier Demo-EPs und dem Vorgängeralbum &#8222;Redemption&#8220; noch eine gewaltige Schippe drauf gelegt hat.</p>
<p>Der Opener &#8222;Violence Stay Violent&#8220; prangert extreme Ansichten, sowohl rechts als auch links oder religiös, an. Aufgrund der Medienpräsenz des Themas hat man sich entschlossen, den Song auch in Deutsch aufzunehmen und als Bonustrack ein zweites Mal mit auf das Album zu nehmen. &#8222;Radikal Bleibt Brutal&#8220; ist für mich sogar die bessere Version. &#8222;Empty Space&#8220; beginnt völlig untypisch mit einem Klavierpart. Keine Sorge, der Song landet dann wieder in dem Genre, wo wir uns befinden. Der Song braucht den Tempowechsel, um sein Thema zu verdeutlichen. Es geht um den Schmerz und die Melancholie, wenn ein geliebter Mensch aus der Mitte des Lebens gerissen wird. &#8222;The Others&#8220; und &#8222;The Great Escape&#8220; beziehen sich inhaltlich auf eine vierbändige Buchreihe des Sängers Robin Geiss namens &#8222;Tarlot&#8220;. &#8222;The Time Leap Pit&#8220; ist eine Fortsetzung vom Redemption-Song &#8222;Son Of A Pit&#8220; und handelt von dem bandeigenen Maskottchen. Dieser kleine Metaller begleitet als Illustration auch die Texte im Booklet. Nette Idee. Beide Songs wurden im übrigen auch hintereinander in Kiel live gespielt, es sollte aber der einzige Song des neuen Albums bleiben. &#8222;One For You&#8220; ist eine Hommage an die Metalfans. Genauso wie der Song &#8222;Bier&#8220; am Ende des regulären Parts. Bier soll einfach nur Spaß bereiten und führt eine 80er Jahre Tradition fort. Es war üblich, einen nicht ganz so ernst gemeinten Song an das Ende eines Albums zu stellen. In diesem Fall ein würdiger Abschluss mit ordentlich Dampf im punklastigen Gitarrenspiel. Das &#8222;Bier&#8220; kein regulärer Song ist, zeigt sich schon an der Länge. Normalerweise viereinhalb bis sechseinhalb Minuten pro Track, kommt dieser Partyhit man gerade auf 142 Sekunden.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> 46 abwechselungsreiche Minuten. Innovativ und anders. Handwerklich absolut sauber. Absolute Kaufempfehlung!</p>
<p>Wertung: <strong>9 von 10 Punkten</strong>!</p>
<p>Die komplette Trackliste: <span style="color: #993300;">01 &#8211; Violence Stay Violent, 02 &#8211; The Others, 03 &#8211; The Time Leap Pit, 04 &#8211; Downfall, 05 &#8211; The Great Escape, 07 &#8211; One For You, 08 &#8211; Bier, 09 &#8211; Radikal Bleibt Brutal (Bonus)</span></p>
<p>Eine CD-Post-Release-Party ist im ATG (Alexander The Great) Mainz für den <strong>26. September 2020</strong> geplant. Die CD und weiteres Bandmerch bekommt Ihr auf <strong><a href="http://www.crusher-metal.com/"><span style="color: #993300;">http://www.crusher-metal.com/</span></a></strong><span style="color: #993300;">.</span> Bitte unterstützt die Band in dieser schweren Zeit durch Euren Direktkauf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="CRUSHER -Time Leap Pit" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/3k7i5qx2bOs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/crusher-unleashed-cd-review">CRUSHER &#8211; &#8222;Unleashed&#8220; (CD-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>PAY PANDORA &#8211; &#8222;Hunt The Prey&#8220; (CD-Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/pay-pandora-hunt-the-prey-cd-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 16:24:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt im Moment so viele richtig gute Rockbands im Norden. Ausgerechnet jetzt bremst die COVID-19-Pandemie ihr Weiterkommen aus. Bestes</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/pay-pandora-hunt-the-prey-cd-review">PAY PANDORA &#8211; &#8222;Hunt The Prey&#8220; (CD-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt im Moment so viele richtig gute Rockbands im Norden. Ausgerechnet jetzt bremst die COVID-19-Pandemie ihr Weiterkommen aus. Bestes Beispiel dafür ist die Band <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://www.paypandora.com/">PAY PANDORA</a> </strong></span>aus Heide. Am 17.01.2020 brachten sie ihre erste Full-Lenght-Scheibe &#8222;<strong>Hunt The Prey</strong>&#8220; heraus. Die Erwartungshaltung war hoch, schließlich waren 400 Fans in das Stadttheater Heide zur Release-Party gekommen!</p>
<p>Bereits im Mai 2018 brachten die vier eine 7-Track-EP mit Namen &#8222;Rise&#8220; in Eigeninitiative heraus. Im Mai 2019 starteten sie dann eine Crowdfunding Aktion zur Finanzierung der nun vorliegenden CD. Die Songs waren schon fertig, es musste &#8222;nur noch&#8220; ein Studio finanziert werden. Durch unermüdliche Auftritte, unter anderem mehrfach auf der Kieler Woche, gelang das Vorhaben dann recht schnell. Wie auch bei &#8222;Rise&#8220; konnten sie die Songs wieder im Preetzer Studio <span style="color: #003366;"><strong>JAK´s Hell</strong> </span>einspielen.</p>
<p>Und nun ist es da. „Hunt The Prey“, ihr erstes Album mit 11 soliden Eigenkompositionen und einer Mischung aus klassischem Rock der Achziger und modernem Heavy Rock von heute. Angehaucht von einer Prise Blues und angereichert mit Riffs aus dem Metal finden sich verschiedene Stile auf der Platte wieder. Kein Song gleicht dem anderen, so wird diese Platte überhaupt nie langweilig.</p>
<p>​Die Texte sind unverblümt und ehrlich. Sie handeln von Rock ´n Roll, Liebe, Sex, Rache und Selbstfindung – 45 Minuten lang ein Spiegel des Lebens. Stimmlich wandelt Chiara vom Blues in &#8222;Rain or Shine&#8220; (das Wacken Open Air lässt grüßen) bis zu Nina Hagens punkiger Opernstimme in &#8222;Hunt the Prey&#8220;. Viele Nummern auf dem Album werden im Midtempo gespielt. Ich kannte die Titel bisher nur Live und da geben die vier nun einmal viel mehr Gas. Aber erst jetzt nimmt man viele kleine Details erst so richtig wahr. Besonders aufgefallen ist mir das bei dem Song &#8222;Catch Me If You Can&#8220;, der am 08. Februar diesen Jahres als Videosingle erschien. Der letzte Song des Albums ist &#8222;Good in Bad&#8220;, er ist wohl der älteste, aber auch bekannteste Titel auf dieser Scheibe. Kurz nach dem Erscheinen von &#8222;Rise&#8220; erschien genau dieser Titel ebenfalls schon als Videosingle.</p>
<p>Die komplette Trackliste: <span style="color: #003366;">01 – Rain or Shine, 02 – Drama Baby, 03 – Let It Burn, 04 – Ignorance, 05 – Hunt the Prey, 06 – Take Off, 07 – Catch Me If You Can, 08 – Disaster, 09 – Let Me Fall, 10 – Remember, 11 – Good in Bad</span></p>
<p>Das Album ist als CD und im Download erschienen. Die physikalische CD ist auf <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="http://www.paypandora.com/">www.paypandora.com/</a> </strong></span>erhältlich, im Download bietet das Label <strong><a href="https://www.artistfy.com/"><span style="color: #003366;">Artistfy Music </span></a></strong>verschiedene Plattformen an.</p>
<p>Ich gebe diesem Album <strong>9 von 10 Punkten</strong> mit einer echten Kaufempfehlung !</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Pay Pandora - Good In Bad (Official Music Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/6BtUwyT8zO0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/pay-pandora-hunt-the-prey-cd-review">PAY PANDORA &#8211; &#8222;Hunt The Prey&#8220; (CD-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>RUNNING WITH LIONS &#8211; &#8222;The Scenic Route&#8220; (EP-Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/running-with-lions-the-scenic-route-ep-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 12:49:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
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		<category><![CDATA[Astra-Stube]]></category>
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		<category><![CDATA[The Pinpricks]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Pop-Punk ist tot? Nicht, wenn der geneigte Hörer mal in die Keller der norddeutschen Hansestadt hinabsteigen würde. Denn das, was</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/running-with-lions-the-scenic-route-ep-review">RUNNING WITH LIONS &#8211; &#8222;The Scenic Route&#8220; (EP-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Pop-Punk ist tot? Nicht, wenn der geneigte Hörer mal in die Keller der norddeutschen Hansestadt hinabsteigen würde. Denn das, was die junge Formation<a href="https://www.facebook.com/runningwithlionspunk/"> <span style="color: #000080;"><strong>RUNNING WITH LIONS</strong></span></a> gerade abgeliefert hat, sollte sich herumsprechen!</p>
<p>Ich wurde auf die Truppe aufmerksam, als sie den Support bei einer befreundeten Band spielten. Die Kieler THE PINPRICKS namen ihre EP nämlich im gleichen Studio in Hamburg auf. Bei der Release-Part, ein paar Tage vor dem Corona-Veranstaltungsverbot, rieben sich die Zuschauer, ebenso wie ich, die Augen bei dem was sie da gerade erleben durften (<strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://nordmensch-in-concerts.de/support-your-local-heroes-album-release-party-von-the-pinpricks-in-kiel-07-03-2020/">Konzertbericht hier</a></span></strong>).</p>
<p>Ich zitiere kurz einmal aus dem Pressetext: &#8222;<em>Sänger Eike, Bassistin Krissi, Gitarrist Gerrit und Schlagzeuger Marty bringen nicht nur umfangreiche Live- und Rock’n’Roll-Erfahrung aus anderen Bands und Genres mit, sondern haben sich zum Ziel gesetzt, ihre Heimatstadt auf der offiziellen Pop-Punk-Landkarte mit einem fetten roten Punkt zu markieren. Fans von Bands wie Green Day, Blink-182, New Found Glory oder All Time Low sollten ab sofort auch nach Norden schauen, wenn es um drei Akkorde und einprägsame Melodien geht.&#8220;</em></p>
<p>Besser kann man die Situation tatsächlich nicht beschreiben. Nach ihrer 2018er Debut-EP &#8222;Lucid Nightmares&#8220; veröffentlichte das Quartett am 27. März 2020 mit &#8222;<strong>The Scenic Route</strong>&#8220; über <strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="http://makebigrecords.com/">Make Big Records</a></span></strong> einen EP-Nachfolger, welcher erneut in den Altonaer <span style="color: #000000;"><strong>Boogie Park Studios</strong></span> von Alex Henke produziert und gemischt wurde. Fünf Titel mit einer Spielzeit von 17:21 Minuten, die im morgendlichen Berufsverkehr genau den richtigen Drive für den Tag mit sich bringen. Eben diesen frischen Drive verbreitet auch sofort <span style="color: #000080;"><em>The Scenic Route</em></span>, der Titeltrack. Der zweite Titel<span style="color: #000080;"><em> Decades</em></span> hält sich nicht lange mit einem Vorspiel auf und geht vom ersten Ton in die Vollen. <em><span style="color: #000080;">Self Respect</span> </em>hat die gewisse Radiotauglichkeit. Mittleres Tempo, eingängige Melodie und ein Refrain, der zum Mitsingen einlädt. <span style="color: #000080;"><em>Standstill Protocoll</em></span> erinnert derweil wirklich stark an ihre Vorbilder. Der Fuß steht nicht still, im Mittelteil dann eine Solopause. Den Abschluß bildet <span style="color: #000080;"><em>Dear Future Self</em></span>. Wieder ein Titel, den ich im Auto automatisch lauter drehe. Herrlicher Tempowechsel und eine Melodie, die im Kopf bleibt und das alles ohne bei anderen oder sich selbst abzukupfern. Ein perfekter Silberling, dem nur ein vollwertiges Full-Lenght-Album folgen kann. Den Vergleich mit etablierten Bands brauchen die vier Hamburger jedenfalls nicht scheuen.</p>
<p>Die Release-Party soll am 12. September 2020 in der Hamburger Astra-Stube nachgeholt werden. Support ist dann sozusagen als Gegenbesuch die Kieler Band THE PINPRICKS. Und ich werde natürlich auch da sein!</p>
<p><strong>Punkte: 8 / 10</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/running-with-lions-the-scenic-route-ep-review">RUNNING WITH LIONS &#8211; &#8222;The Scenic Route&#8220; (EP-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>IGORRR &#8211; New Album &#8222;Spirituality and Distortion&#8220; (REVIEW)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/alben-review-igorrr-spirituality-and-distortion</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2020 12:01:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[SPIRITUALITY AND DISTORTION]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Was macht man, wenn man gefühlt schon jedes gängige Genre einmal probiert und verarbeitet hat, aber dennoch etwas Neues will?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/alben-review-igorrr-spirituality-and-distortion">IGORRR &#8211; New Album &#8222;Spirituality and Distortion&#8220; (REVIEW)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Was macht man, wenn man gefühlt schon jedes gängige Genre einmal probiert und verarbeitet hat, aber dennoch etwas Neues will? Richtig, man unternimmt eine musikalische Weltreise!<br />
Genau deshalb entführt<span style="color: #808000;"><a style="color: #808000;" href="https://igorrr.com/"><strong> IGORRR</strong></a></span> die Hörer auf seinem mittlerweile vierten Studioalbum &#8222;<span style="color: #808000;"><strong>Spirituality and Distortion</strong></span>&#8222;, welches am<strong> 27.03.2020 </strong>durch <span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.metalblade.com/europe/de/"><strong>Metal Blade Records </strong></a></span>veröffentlicht wird, in die Welt der vorwiegend arabisch-orientalischen Klänge und verbindet diese in gewohnter Manier mit allerhand wirrender Stilrichtungen, um so ein weiteres, absolut verrücktes und einzigartiges Werk zu kreieren.</p>
<p>Direkt zu Beginn startet das Album mit ,<strong><em>Downgrade Desert</em></strong>´ mit einem eher ruhig anmutend, orientalisch klingendem Intro. Es lässt den Hörer in eine doch trügerische Träumerei verfallen, bevor IGORRR sodann unverkennbar unter Beweis stellt, dass nichts vom typisch musikalischem Charakter / Charme verloren ging. Black-Metal-Riffs und Growls lassen den Hammer fallen und man ist gleich wieder in der härteren Gangart unterwegs. Auf diese Weise bekommt man sofort den direkten Eindruck der nunmehr folgenden fünfzig Minuten Spielzeit. Ebenso abgefahren geht es im Anschluss mit ,<em><strong>Nervous Waltz</strong></em>´ weiter, der von choralen Gesängen über 8-Bit Sounds und selbstverständlich einem Walzer alles vermischt, was sich vermischen lässt. Es folgt die bereits bekannte, aber leider sehr kurzweilige erste Single-Auskopplung ,<em><strong>Very Noise</strong></em>´. Seinem Namen entsprechend nimmt ,<em><strong>Camel Dancefloor</strong></em>´ den Hörer kurze Zeit später wieder mit in die Welt von 1001 Nacht, vernachlässigt dabei aber leider die meiste Zeit die typischen schnellen Stilwechsel und wirkt dadurch recht monoton, was sich nur zum Ende hin ein wenig bessert. Mit ,<em><strong>Parpaing</strong></em>´ folgt die zweite Singleauskopplung des Albums. Dieser Track hält ein besonderes Feature für den Hörer bereit: George „Corpsegrinder“ Fisher, seines Zeichens Frontmann von CANNIBAL CORPSE, übernimmt die Vocals, die aber natürlich nicht so belassen bleiben und immer wieder durch den &#8222;8-Bit Verzerrer&#8220; gejagt oder mit entsprechenden Sounds unterlegt werden. ,<em><strong>Musette Maximum</strong></em>´ kommt hingegen wie eine Oktoberfest-Kapelle daher, in die sich allerdings ein Black-Metal-Sänger verirrt hat, wohingegen ,<em><strong>Himalaya Massive Ritual</strong></em>´ und ,<strong><em>Overweight Poesy</em></strong>´ die Hörerschaft abermals auf eine Reise in den Orient nehmen und mit plötzlichen Breaks und harten Gitarren-Riffs ein Wechselbad der Gefühle verursachen. Weiter geht es mit ,<em><strong>Paranoid Bulldozer Italiano</strong></em>´ und ,<strong><em>Barocco Satani</em></strong>´, die beide recht opernhaft klingen, wobei Letzteres den Hörer mit einem gelungenen Black-Metal-Abschluss aus dieser Ruhe reißt und ihn wieder in IGORRR´s Welt zerrt. Nach ,<em><strong>Polyphonic Rust</strong></em>´ folgt auch schon mit ,<em><strong>Kung-Fu Chèvre</strong></em>´ der letzte Song des Albums. Musik aus Italien, Russland und Frankreich, eine Ziege die zwischendurch meckern darf und eine Prise IGORRR-Wahnsinn &#8211; alles in einen Topf geworfen und kräftig durchgerührt, damit wurde der perfekte Abschluss des aktuellen Werkes gefunden. Ein musikalischer Ausflug in verschiedenste Länder unter der Führung dieser wahrlich einzigartigen Band.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Igorrr - Very Noise (OFFICIAL VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/3e4nQTFhieo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Insgesamt wirkt das Album aufgrund der ungewohnt orientalischen Klänge etwas ruhiger als seine Vorgänger, kann mit diesen jedoch allemal mithalten. Gefühlt jedes existierende oder neu erfundene Genre ist vertreten, der Sound ist, unter Einsatz von allerlei Instrumenten und Alltagsgegenständen, wie Gasflaschen, Cookie Boxen oder gar mit Hilfe des altbekannten Haus-Hühnchen´s Patrick, ausschließlich „handgemacht“ und all diese Komponenten würde die Band am liebsten gleichzeitig verwenden. Einzig das teilweise doch sehr rapide Hin- und wieder Zurückspringen zwischen dem „Gewohnten“ von IGORRR und dem nunmehr verwandten orientalischen Konzept des Albums, bricht den Fluss etwas und vermittelt ein gewisses Stocken. Einzeln betrachtet sind die Lieder jedoch ganz und gar IGORRR und führen die Linie der Alben gelungen fort.</p>
<p>Dabei gilt wie immer: Was auf den ersten Blick wirkt, als hätte man einem Kleinkind ein Soundboard in die Hand gedrückt, deren Knöpfe jeweils ein Genre darstellen und es einfach &#8222;mal so machen lassen&#8220;, entpuppt sich die Musik von IGORRR bei genauerem und auch mehrmaligem Hinhören als erstaunlich melodiös und geistreich. Die Musik spiegelt den kreativen Input von Gautier Serre wider, der als bekannter Synästhetiker seine Gefühle in Farben wahrnimmt und dies alles in seinen Songs darzustellen versucht. Laut eigener Aussage war dies sogar der Grund für die Wahl der östlichen Einflüsse beim aktuellen Album. So sagt Gautier selbst: „<em>No idea where it comes from, but the colors of those sounds inspired me a lot. It&#8217;s something I&#8217;ve been extremely attracted to. Those sounds have a real deepness in the emotional range, and combined with heavy music, it&#8217;s something which took me very deep into myself, and which pushed me into doing tracks like &#8218;Downgrade Desert&#8216;, &#8218;Camel Dancefloor&#8216;, &#8218;Himalaya Massive Ritual&#8216; or &#8218;Overweight Poesy&#8216;.</em>“ Dieser Einblick in eine etwas andere Psyche und Denkweise mag nicht für jedermann etwas sein, ist aber definitiv eine gelungene Abwechslung und hat seinen Platz in der Musikwelt&nbsp; wohl verdient. Auch das vierte Werk von Meister IGORR wird mit Sicherheit den einen oder anderen in seinen Bann ziehen und punkten.</p>
<p>Meine Empfehlung: Es ist definitiv, wie auch alle anderen IGORRR-Werke zuvor, kein Album zum erstmaligen „Nebenherhören“. Ein ruhiges Zimmer und eine gemütliche Haltung sind essentiell, um sich voll auf diese recht spezielle und auch skurile Reise zu begeben. Zudem wäre ein Studium der Vorgängeralben ratsam, um sich vom „Generellen“ zum „Speziellen“ vorzuarbeiten und so die volle Bandbreite verstehen, genießen und auch lieben zu lernen.</p>
<p><strong>8 von 10 Punkten</strong><br />
/ Etienne</p>
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		<title>Sólstafir &#8211; Im Gruenspan Hamburg feierte &#8222;Köld&#8220; Geburtstag (16.12.2019)</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Dec 2019 15:08:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Heute vor genau einer Woche ging es für mich einmal wieder mitten auf den Hamburger Kiez, genauer gesagt ins Hamburger</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Heute vor genau einer Woche ging es für mich einmal wieder mitten auf den Hamburger Kiez, genauer gesagt ins Hamburger <a href="http://www.gruenspan.de/">Gruenspan</a>. Hier in dieser Location spielten <a href="https://www.solstafir.net/"><strong>Sólstafir</strong></a> vor genau zwei Jahren ein unvergessliches Konzert und so sollte es wieder geschehen. Dieses Konzert war nun ein Jubiläumskonzert, denn die Isländer feiern in diesem Jahr ihr 2009er-Album &#8222;Köld&#8220;, welches das erfolgreichste und aus meiner Sicht auch beste Album von Sólstafir ist.</p>
<p>Wieder einmal kommt die Band großartig ohne Vorband aus. Das Konzert ist bereits ausverkauft, die Abendkasse blieb somit geschlossen. Teils in Nebel gehüllt, verpackt in rot-orangefarbenem Licht, spielen sich die vier sympathischen, bärtigen Isländer in die Herzen des Hamburger Publikums und mit einer Spielzeit von 80 Minuten kann man sich bei den wundervollen Songs von Sólstafir auch komplett fallen lassen &#8211; fast meditativ das Ganze. Ein Konzert von Solstafir ist immer wieder Balsam für die Seele. Lieder aus dem Herzen Islands, naturverbunden und Songs, die mit einer Schlichtheit präsentiert werden, die wiederum den Zuhörer maximal berühren. Einfach großartig!</p>
<p>Das komplette Album &#8222;Köld&#8220; wurde in diesen 80 Minuten dargeboten. Schaute ich mich um, sah ich Besucher mit geschlossenen Augen oder aber auch viele, die sich leicht rhythmisch im Takt der Musik hin und her wiegten. Eine solch angenehme Konzertstimmmung erlebe ich selten, doch bei einem Konzert von Sólstafir habe ich es bisher immer so erlebt. Mag es doch sicherlich an den sphärischen Rockstücken der Band liegen, die dieses Gefühl von Zufriedenheit übermitteln. Musik zum Abtauchen. Mehr braucht man dazu eigentlich gar nicht sagen.</p>
<p>Die Setlist des Abends: <strong>78 Days In The Desert / Köld / She Destroys Again / Pale Rider / Necrologue / World Void Of Souls / Love Is The Devil / Goddess Of The Ages / Ljos i Stormi / Blafjall</strong></p>
<p>Als Zugaben gab es noch &#8218;<strong>Otta</strong>&#8218; und &#8218;<strong>Fjara</strong>&#8218;. Diese beiden Songs sind auch mit die schönsten auf dem &#8222;Köld&#8220;-Album. Zwei gut gewählte Stücke als Höhepunkt eines sehr absolut genialen Konzertabends. Das Licht ging wieder an, herausgerissen wurde man aus einer Träumerei, doch überall sah man Besucher, die strahlend und positiv beschwingt die Location verließen. Ich selbst habe&nbsp; Sólstafir&nbsp; nun schon einige Male live erlebt, aber könnte das ehrlich gesagt wöchentlich. Aber nun gut &#8211; müssen eben erst einmal wieder die CD´s zu Hause ihres dazu tun, bis ich die Isländer live irgendwo wieder auf der Bühne erleben kann. Am Liebsten natürlich in ihrem Heimatland &#8211; das wäre noch einmal ein ganz großer Wunsch.</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <a href="https://www.facebook.com/foto.wolle.7/">Wolfgang Kühnle</a></p>
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