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	<title>Hammerfall Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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		<title>Lieblingsplatten Revisited &#8211; &#8222;Lauschangriff&#8220; mit Markus von IMPARITY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 18:31:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>&#160; Unsere Leidenschaft zur Musik wird von jedem von uns auf seine eigene Weise gelebt. Angefangen vom Hörerlebnis selbst, über</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lauschangriff-lieblingsplatten-revisited">Lieblingsplatten Revisited &#8211; &#8222;Lauschangriff&#8220; mit Markus von IMPARITY</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unsere Leidenschaft zur Musik wird von jedem von uns auf seine eigene Weise gelebt. Angefangen vom Hörerlebnis selbst, über den Besuch von Konzerten, Tragen von Bandshirts bis hin zum eigenen musikalischen Projekt ist alles dabei. Dabei gibt es persönliche Vorlieben (Streaming, CD, Vinyl oder Tape) und Hörgewohnheiten (Lautsprecher oder Kopfhörer). Bei einem gemütlichen Gespräch mit Markus von <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="http://www.imparity.de/">IMPARITY</a></span> (siehe auch <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/imparity-tales-of-rust-and-bones">unsere Rezi zum Album</a></span>) plauderten wir über ungewöhnliche Ideen fürs Hörerlebnis, die Veränderung der eigenen Lieblingsbands innerhalb derer Diskographie und dem aktuellen Stand bei IMPARITY.</p>
<p><strong>Du hattest eine sehr coole Idee; sich einmal durch die komplette Diskographie einiger Lieblingsbands zu hören. Wie kam es zu dieser Idee?</strong></p>
<p>Eigentlich war das ein ganz profaner Grund, der mich zu dieser Idee brachte. Ich habe seit geraumer Zeit einen Plattenspieler in meinem Arbeitsbüro stehen und bin in der glücklichen Lage fast den ganzen Tag Musik hören zu können. Neben aktuellen Schallplatten, die ich an meine Arbeitsstelle schicken lasse, will ich aber natürlich auch alte Platten hören, die ich dann immer im Schwung von zu Hause aus meiner Sammlung mitnehme und nach dem Durchhören gegen andere austausche. Da ich meine Platten alphabetisch und innerhalb einer Band chronologisch sortiert habe war es mir aber tatsächlich zu mühsam, immer einzelne Platten herauszunehmen und sie hinterher wieder korrekt einzusortieren und daher habe ich immer die Kollektion einer Band im gesamten aus dem Regal genommen.</p>
<p><strong>Welche Bands hast du konkret durchgehört und warum ausgerechnet diese? Und gab es ein bestimmtes Medium (Schallplatte, CD, digital), das du bevorzugt hat oder hat du alles so gemischt, wie es in den Alltag passt?</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31726 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB.jpg?resize=300%2C297&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="297" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=300%2C297&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=1024%2C1014&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=768%2C760&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=1536%2C1521&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=2048%2C2028&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es waren eben Bands, von denen ich einfach besonders viele Schallplatten besitze. Bands deren Sammlung ich insbesondere Ende der 90er und in den 2000ern gesammelt habe und dort vornehmlich auf CD besitze, fielen daher hinten über. Wenn mir einzelne Releases auf Platte fehlten, habe ich diese aber in der korrekten Reihenfolge dann gestreamt, um auch wirklich die ganze Diskographie zu erfassen. Außerdem sollten es schon Bands sein, die eine umfangreiche Diskographien vorweisen können.</p>
<p>Unter anderem sind da vor allem Motörhead, My Dying Bride, Swallow the Sun, Anathema, Falkenbach, Sentenced, Amorphis, Hammerfall, Black Sabbath (dank der neu veröffentlichten LP-Boxen), The Gathering und The Night Flight Orchestra, aber auch eher nicht unter den Metal zu gruppierende Bands, wie Dire Straits, Queen oder Heart, zu benennen.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-31728" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Katatonia.jpg?resize=300%2C295&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="295">Hast du noch weitere Bands auf deinem Zettel, die du durchhören möchtest und falls ja, welche sind das?</strong></p>
<p>Als nächstes steht auf jeden Fall Katatonia und Long Distance Calling an, da besitze ich auch noch fast jede Veröffentlichung auf Vinyl und aus dem Rock-Sektor Pat Benatar. Danach muss ich schon etwas genauer schauen, wo ich wirklich noch ausreichende Mengen an Releases auf Vinyl vorliegen habe. Eventuell werde ich dann doch mehr auf das Streaming oder auf die CD setzen. Nevermore, Paradise Lost oder Moonspell würden mich auf jeden Fall sehr reizen, da habe ich die meisten Releases aber „nur“ auf CD. Da würde ich dann im Büro wohl eher auf das Streaming setzen.</p>
<p><strong>Wenn man eine Band in seiner Jugend zum ersten Mal hört und dann einige Alben immer wieder auf dem Plattenteller hat, gehören die schon fest zum eigenen Leben. Wenn man jetzt allerdings die komplette Diskographie durchhört, hört (und spürt) man ja schon einige Unterschiede im Gegensatz zum „ersten Mal“. Wenn du das aktuelle Hörerlebnis mit deinen ersten Begegnungen mit den Bands vergleichst: was hat sich konkret verändert und was ist gleich geblieben für dich beim Durchhören?</strong></p>
<p>Gleich geblieben ist natürlich die Liebe und die Begeisterung zu jeder der Platten. Von den genannten Bands gibt es wirklich nur wenige Platten, die ich nicht liebe und mag. Jede Platte für sich ist besonders und einzigartig, auch wenn sie manchmal aus dem Kontext fallen oder doch eine deutliche Kurskorrektur der Band aufweisen. Wenn man die Platten nun im Kontext der Banddiskographie hört fällt einem &#8211; wie ich finde &#8211; schon deutlicher auf, dass sich viele Stilwechsel eben doch längerfristig eingeschlichen haben und nicht wie es einem manchmal in der Jugend vorkam, von einer Platte auf die andere. Manchmal lässt sich der stilistische Wechsel auch natürlich auch an Wechseln in der Bandbesetzung festmachen. Ich habe auch versucht immer zu den Platten ein wenig über die Geschichte der Band zu recherchieren und die Platten auch im Zusammenhang von Besetzungswechsel, Plattenfirmawechsel und ggf. auch Aufnahmebudget zu sehen. So erschließen sich einem viele Unterschiede und Zusammenhänge, die man in früheren Zeiten auch auf Grund der damals nicht vorhandenen Datenbanken im Internet so gar nicht deuten konnte. In dem Zuge bin ich dann auch nach der Discographie einer Band gerne noch eine Zeit bei den Nebenprojekten der Mitglieder oder weiterführender Gruppen ehemaliger Mitglieder hängengeblieben.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-full wp-image-31730 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Imparity.jpg?resize=235%2C214&#038;ssl=1" alt="" width="235" height="214">Das bringt mich direkt zu eurer Band IMPARITY; stell dir vor, du würdest eure ersten musikalischen Gehversuche mit eurem aktuellen Album vergleichen; was hat sich da für dich verändert, wenn du es als Hörer durchhören würdest?</strong></p>
<p>Zum einen vor allem der Sound. Bei unserer ersten EP waren wir zwar in einem professionellen Studio und eigentlich ist es von der Technik her die am besten produzierte Platte. Aber wir wussten gar nicht so recht, welchen Sound wir eigentlich haben wollten und entsprechend langweilig ist dann auch der Mix ohne Ecken und Kanten ausgefallen. Die zweite Veröffentlichung „Dying Dreams“ haben wir dann in der Pandemie-Zeit komplett im Heim-Studio aufgenommen und ich habe sie selbst gemischt. Für einen Anfänger glaube ich gar nicht so schlecht, aber im Nachhinein merkt man dann natürlich doch wo die Schwachstellen sind. Bei dem ersten Langspieler haben wir dann zwar auch im Heimstudio recordet, das Ganze aber von Markus Skroch von den Kalthallen Studios (u.a. Ash of Ashes) mixen lassen und das Ergebnis hat uns auf der gesamten Länge überzeugt.</p>
<p>Der zweite Unterschied liegt sicher im Songwriting, wo wir mit der Zeit auch deutliche Fortschritte gemacht haben. Sowohl in der Abwechslung als auch in der Komplexität. Und schließlich auch in unseren eigenen Fähigkeiten am Instrument und in dem Mut, einmal etwas Neues zu probieren.</p>
<p><strong>Wie schaut´s aktuell im Lager von IMPARITY aus; euer Debut-Album „Tales of Rust and Bones“ war ja bereits eine Doom Perle. Wie sind die aktuellen Pläne in Sachen Songwriting und Konzerten?</strong></p>
<p>Wir bleiben in der Entwicklung nicht stehen und haben jüngst eine sehr erfreuliche Entwicklung. Wir konnten ein neues Bandmitglied für uns gewinnen und werden in Zukunft mit Geige und Keyboard die Bühnen unsicher machen. Dadurch wird unser Sound sicher deutlich komplexer und abwechslungsreicher sowie atmosphärischer. Wir sind mitten im Prozess des Songwritings für das neue Album, ein Termin steht hier aber auch noch gar nicht fest. Gerne würden wir auch ein kleines Label für uns gewinnen können. Erste Live-Termine sind für den Sommer auf jeden Fall geplant. Zum Beispiel am 02.08.2025 im Valhalle in Köln und am 06.09.2025 im Kult 41 in Bonn.</p>
<p><strong>Du bist ja auch viel auf Konzerten unterwegs; gibt es ein Festival, auf dem du gerne mit IMPARITY spielen würdest?</strong></p>
<p>Wir würden gerne mal auf einem Festival spielen, da kommen viele kleine Festivals im Ruhrgebiet oder in ganz Deutschland sicher in Frage. Ein Festival ist immer eine großartige Möglichkeit seine Musik einer größeren Gruppe von Musikbegeisterten zu präsentieren, die sonst nie auf diese Band gestoßen wären. Total schön wäre es mal in einer besonderen Location, wie z.B. der Naturhöhle in Balve zu spielen. Aber das sind weit entfernte Träume.</p>
<p>Danke für deine Zeit und die coole Idee für diesen Artikel!</p>
<p><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/"><strong>Sebastian Radu Groß</strong></a></span></p>
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		<title>Rockharz – Metal, Sonne &#038; Unwetter (03.07.-06.07.2024)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-metal-sonne-unwetter-03-07-06-07-2024</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2024 17:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[Teufelsmauer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das ROCKHARZ FESTIVAL ist nach nunmehr sage und schreibe 31 Jahren schon eine wahre Institution geworden, die jährlich tausende Menschen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-metal-sonne-unwetter-03-07-06-07-2024">Rockharz – Metal, Sonne &#038; Unwetter (03.07.-06.07.2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.rockharz-festival.com/"><strong>ROCKHARZ FESTIVAL</strong></a></span> ist nach nunmehr sage und schreibe 31 Jahren schon eine wahre Institution geworden, die jährlich tausende Menschen von nah und fern für eine Woche in den wunderschönen Harz zieht. Auch dieses Jahr sind wir vom NIC &#8211; Nordmensch In Concerts erneut dem Ruf der Teufelsmauer gefolgt, um für Euch vor Ort ein wenig unser Unwesen zu treiben und natürlich jede Menge Eindrücke zu sammeln. Zugegeben, vielleicht war auch ein kleines bisschen Eigennutz dabei, denn wer würde nicht gerne eine Woche mit Wahnsinnsstimmung, tollen Leuten und grandiosen Bands genießen wollen?</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29900" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Aber beginnen wir doch von vorne, nämlich dort wo wir alle starten müssen, bevor man in den richtigen Genuss des Festivals kommen kann: der Anreise, dem Campaufbau und eben allem, was so dazugehört, bevor man sich mit dem ersten, noch halbwegs kalten, Dosenbier in seinen Campingstuhl fallen lassen kann. Für uns begann das Rockharz selbstverständlich bereits am Dienstag, um wirklich die volle Bandbreite des Festivalgefühls genießen zu können. Unsere Festivalcrew traf sich an einem Parkplatz im Nachbarort, von welchem es dann als Kolonne weiter zur Zeltplatzeröffnung ging. Obwohl es offenbar zu kleineren Änderungen bei den Zufahrtswegen kam, wie etwa einer zusätzlichen Schlange wartender Autos, die in den „Hauptfluss“ mündete, verlief die Anreise für uns vergleichsweise angenehm. Unsere Kolonne wurde an allen Kreuzungen problemlos am Stück durchgelassen und auch allgemein beschränkte sich der Anfahrtsstau für uns auf entspannte zweieinhalb Stunden. Uns sind hier zwar auch andere Berichte zu Ohren gekommen, diese können wir aber von unserer Warte zumindest nicht bestätigen. Auf dem Zeltplatz angekommen, konnten wir in aller Ruhe unser verhältnismäßig großes Camp aufbauen. Durch die allseitige Kompromiss- und Hilfsbereitschaft unter den Nachbarn, war es uns möglich, mehrere große Zelte und ein Klappfix inklusive eines für 10 Mann ausreichendes Vorzelt zu errichten und immer noch genug Platz für den Wohnwagen und das Partyzelt der Nachbarn zu finden. Mit der Möglichkeit all dies direkt am eigenen Fahrzeug zu errichten, versprach das alles einen fast schon luxuriösen Aufenthalt. Auch wenn die Bändchenausgabe für unseren Redakteur, aufgrund einiger noch gesperrter Wege und wohl lückenhafter Informationen der Ordner auf dem Weg zum VIP Container, nicht ganz so entspannt lief wie für die anderen Campmitglieder, schaffte er es doch mit etwas Mühe bald wieder zu ihnen zu stoßen, nachdem sie sich ihren schicken roten Armschmuck für die kommende Woche (direkt und einfach zu finden am Eingang zum Infield) abgeholt hatten. Gemeinsam ging es dann pünktlich, bevor der erste Regenschauer eintraf, zum Camp zurück. Alles in allem liefen Anreise, Aufbau und der Verzehr der erste kalten Getränke für uns also relativ entspannt ab und legten so einen guten Grundstein für die kommenden Festivaltage.</p>
<p>Auf Regen muss auch wieder Sonne folgen und so gab es Mittwochmorgen direkt die erste geballte Ladung Sonne für uns, nachdem wir, wie sollte es anders sein, um Punkt 8.00 Uhr von dem altbekannten und verhassten „Guten Morgen Sonnenschein – Techno Remix“ aus unseren Zelten gelockt wurden. Doch wie sollte man diese gewonnenen frühen Morgenstunden nun sinnvoll nutzen? Manch einer entschied sich, diese sportlich zu verbringen und zum Beispiel die Teufelsmauer zu besteigen oder wieder andere tendierten eher zur spaßigen Variante am Bembelstand beim Dosenreiten im Wildweststil und dem „Bembel-Ärger-Dich-Nicht“ spielen oder etwa mit Karaokesingen am Stand von Camel. Man konnte sich aber natürlich auch dafür entscheiden, die Zeit entspannt im Pavillonschatten mit leckeren Getränken und guten Gesprächen zu verbringen. Für diese Möglichkeit entschieden wir uns und genossen einfach das Leben auf dem Festivalground, bevor es um kurz nach 16 Uhr mit <span style="color: #003366;"><strong>GUATALAX</strong></span> für uns zur ersten Band des Festivals ging.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29892" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wer die Jungs und ihre Liveshows kennt, kann sich vermutlich schon denken, wie die folgenden 35 Minuten abliefen: Eine Menge Maleranzüge, Pits, Crowdsurfer und natürlich Klorollen und -bürsten gepaart mit einer riesigen Menge Lebensfreude. Während das Infield im Klopapiergeddon unterging flogen einige Papierrollen und, da Luxus ja auch auf einem Festival nicht fehlen darf, gar eine Packung feuchtes Toilettenpapier auf die Bühne, die Sänger Martin dankbar zur Kenntnis nahm.&nbsp; Für uns folgte nach diesem Workout ein kurzer Abstecher ins Camp, um einen kleinen Happen zu essen, während die <strong><span style="color: #003366;">BROTHERS OF METAL</span></strong> die zweite Bühne stürmten. Wie bereits seit Jahren gab es natürlich wieder die Zwillingsbühne („Rock“ und „Dark“ Stage), die mit wirklich kurzen Pausen immer im Wechsel bespielt wurden, um so Überschneidungen völlig auszuschließen. Aufgrund der Anordnung der Campgrounds im dreiviertel-Kreis rund um das Infield , hielten sich auch diesmal die Fußwege zum Camp völlig im Rahmen und so konnten wir persönlich mit einem Weg von gerade einmal sechs Minuten zum „Campground H“&nbsp; &#8211; selbst mit unserem Essen &#8211; bereits für die nächste Band wieder am Start sein, wobei auch auf anderen Campgrounds wohl nur unwesentlich längere Wege nötig gewesen sein dürften. Während im folgenden <span style="color: #003366;"><strong>MAMMOTH WVH</strong></span> und <span style="color: #003366;"><strong>KÄRBHOLZ</strong></span> das Infield beschallten, nutzten wir die Zeit. uns einmal vom üppigen Angebot der Fress- und Händlermeile zu überzeugen. Und auch hier ließ sich das Festival keineswegs lumpen. Das für die Anzahl der Besucher doch sehr weitläufige Infield wartete mit allem auf, was das Herz begehrt. Vegetarische und vegane Essensstände, Asianudeln, Flammlachs, Käsedöner und selbstverständlich auch der seit gefühlt 100 Jahren am selben Ort ansässige Spanferkelstand, der zumindest für uns das beste Spanferkel bietet, dass wir je gegessen haben. Wobei unser diesjähriger Favorit tatsächlich der „Heiße Schafskäse“ war, der für rund 10€ ein etwa dönergroßes Fladenbrotstück bot. Dieses wurde mit grandios gewürztem Schafskäse und weiteren Füllungen nach Wahl, knoblauchgetränktem Krautsalat, Pfefferonen und natürlich Tomaten gefüllt.&nbsp; Das war eindeutig einmal was anderes und für Festivalverhältnisse im soliden preislichen Mittelfeld, so wie auch das sonstige Essen auf dem Infield. Apropos Preis: Die Antwort auf die wichtigste Frage wollen wir Euch natürlich auch nicht vorenthalten. Das Bier kostete auf 0,4l die gewohnten 4€ zzgl. Pfand, was heute leider schon fast eher die günstige Ausnahme darstellt.&nbsp; Aber auch auf der Händlermeile wurde ein jeder Metalhead glücklich. Von Trinkhörnern, Patches, Kutten und Kilts bei Halle15, über Korsagen bei Lucyfire oder Schallplatten bei den zwei (!) Napalm Records Ständen (um nur ein paar Beispiele aufzuführen), konnte wirklich so ziemlich jeder Wunsch erfüllt werden.</p>
<p>Aber da man natürlich nicht nur zum Shoppen auf dem Festival ist, begaben wir uns rechtzeitig für<span style="color: #003366;"><strong> CALLEJO</strong><strong>N</strong></span> wieder vor die Bühne, die nach ihrem Einstieg mit dem Backstreet Boys Klassiker ,Rock Your Body´; solide wie immer, das Infield zum Beben brachten. Natürlich durfte hier auch ihr Cover des Ärzte-Hits ,Schrei nach Liebe´ oder etwa die Teile 2 &amp; 3 der ,Porn From Spain´-Reihe nicht fehlen und man sorgte für entsprechend ausgelassene Stimmung in den kommenden 45 Minuten. Es folgten <span style="color: #003366;"><strong>OOMPH!</strong></span> auf der Nachbarbühne, die leider infolge ihres Sängerwechsels zum Unzucht-Frontmann „Der Schulz“ nicht alle Fans überzeugen konnten. Zwar war der Auftritt solide und „Der Schulz“ macht seinen Job wirklich super, aber am Ende mutet es leider doch eher wie ein „Unzucht covert OOMPH!“-Konzert an, was sich jedoch kaum vermeiden lässt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29893" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Danach folgte für viele Leute wohl der Secret Headliner des Festivals und eine wahre Legende der Metalszene erschien vor dem mittlerweile gefühlt komplett gefüllten Infield: <strong><span style="color: #003366;">BRUCE DICKINSON</span></strong> mit seinem <strong><span style="color: #003366;">MANDRAKE PROJECT</span></strong>. In rund achtzig Minuten führte der Iron Maiden-Sänger die Crowd durch einen Schnelldurchlauf seiner Soloalben der vergangenen Jahrzehnte. Zwar waren einige Fans enttäuscht, dass keine Maiden Songs gespielt wurden, dennoch war die Stimmung ausgelassen und die Musik riss die Massen zweifelsfrei mit. Und wann bekommt man Bruce schonmal aus einer solchen Nähe zu sehen? Auffallend war hier tatsächlich, dass im Vergleich zu vorherigen Festivalshows, wie etwa auf dem Graspop mehr Songs der aktuellen Scheibe „The Mandrake Project“ gespielt wurden, was uns persönlich von Herzen freut, da diese in unseren Augen wirklich gut gelungen ist und, ebenso wie die Show, auch genretechnisch einiges an Abwechslung bietet. So wurde etwa die erste Singleauskopplung ,Afterglow of Ragnarok´ zum Besten gegeben, ebenso wie der eher westernartig anmutende Track ,Rain on the Graves´. Nichtsdestotrotz kamen natürlich auch Klassiker, wie ,Chemical Wedding´ oder ,Tears of the Dragon´ keinesfalls zu kurz und führten zu inbrünstigen Chören der Anwesenden. Es gab wie üblich eine Fülle von Ansprachen des Sängers, der es sich auch nicht nehmen ließ, den einen oder anderen Witz einzubringen oder sich darüber auszulassen, dass man Jack Daniel´s besser nicht zu sich nehmen sollte, bevor es im Programm weiterging. Im Anschluss zeigte sich wieder einmal die Unmöglichkeit Festivals vollständig zu planen. Wie es leider immer öfter bei Festivals im Sommer ist, machte uns das Wetter einen Strich durch die ursprüngliche Planung für den weiteren Abend. Anstelle DIRKSCHNEIDER, AMORPHIS und KANONENFIEBER zu sehen, gingen wir aufgrund zunehmender Gerüchte über Sturmwarnungen zunächst zurück ins Camp. Nachdem wir kontrolliert hatten, dass auch alle Zelte ordentlich abgespannt sind, damit niemand von uns in der Nacht samt Zelt wegfliegt, konnten wir aber glücklicherweise auch noch im Camp die Musik vom Infield hören. Besonders Kanonenfieber haben uns mit ihren ohrenbetäubenden Kanonenschlägen beeindruckt und sicherlich den einen oder anderen Frühschläfer aus den Träumen gerissen.</p>
<p>Nach einem gemütlichen und diesmal nicht fremdgesteuerten Aufwachen am Donnerstagmorgen, fiel uns direkt wieder einmal die grandiose Organisation und Fürsorge auf dem Rockharz auf. Ab 12 Uhr fuhren Krankenwagen und ähnliche Fahrzeuge nahezu jeden Weg des Campgrounds ab, um per Lautsprecherdurchsage vor den mittlerweile feststehenden Windböen im Laufe des Tages zu warnen und die Gäste zum Abspannen der Zelte zu ermahnen. Gleichfalls fiel im Hinblick auf die Orga auf, dass die Dixi-Häuschen im Laufe des Festivals wirklich regelmäßig geleert wurden, teilweise sogar bis zu zwei Mal am Tag, was größtenteils in verhältnismäßig sauberen und benutzbaren Toiletten resultierte und was ein jeder Festivalbesucher gerne sieht. Um kurz nach 13 Uhr ging es dann für uns mit der ersten Band des Tages los und <span style="color: #003366;"><strong>HELDMASCHINE</strong> </span>übernahmen die Dark Stage. Zwar war die Zeit mit 40 Minuten recht knapp bemessen, aber sie nahmen sich dennoch Zeit für die eine oder andere Ansprache, wie etwa eine kleine Horrorgeschichte zum Song ,Karl Denke´, der von einer Rolle des Sängers Rene in einer gleichnamigen Verfilmung aus diesem Jahre inspiriert wurde. Reingeholt wurde diese Zeit dann auf eine sehr kreative, wenn auch unkonventionelle Art der Zugabe, wobei den Fans ein lediglich einmaliges Rufen nach der Zugabe aufgetragen, nach dem sie sich sowohl den Abgang als auch das Wiedererscheinen der Band auf der Bühne kurzum selbst vorstellen sollten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29895" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Während der laufenden Show der Heldmaschine, wurde in der Nähe des Autogrammstandes am linken Rand der Bühnen etwas aufgebaut, was wohl viele Fanherzen höherschlagen ließ: Der Beichtstuhl des Falk Maria Schlegel von niemand geringerem als <span style="color: #003366;"><strong>POWERWOLF</strong></span>, der bereits vorab im Programmheft des Rockharz Festivals angekündigt worden war. Hier wurde geworben, dass die Gläubigen ihre Metalsünden beichten könnten und dafür eine exklusive Promo-CD erhalten würden. Leider zeigte sich auch hier wieder die fehlende Planbarkeit des Wetters und die ursprüngliche Öffnung des Beichtstuhles wurde aufgrund des erwarteten Regenschauers und des anfälligen Holzes um mehrere Stunden nach hinten verlegt und das Gebilde vorsorglich in Plastik eingewickelt. Wie sich zeigte, eine glückliche Fügung der Metalgötter, denn schon kurz nach dem Start der nächsten Band brach der besagte Regen los und durchnässte uns bis auf die Knochen. Aufgrund des damit verbundenen Temperaturabsturzes beschlossen wir, uns dann statt der geplanten Show von <strong><span style="color: #003366;">THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS</span></strong> warme und trockene Klamotten zu besorgen und den Regen im Camp auszusitzen, bevor der Rest des Festivals aufgrund etwaiger gesundheitlicher Spätfolgen noch zum Problem werden könnte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29891 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachdem der Regen sich beruhigt hatte, ging es dann etwa drei Stunden später wieder aufs Infield um sich noch einen Teil der Show der grandiosen Band <span style="color: #003366;"><strong>RAGE</strong></span> anzuschauen und nebenbei auch den Sammlerfreuden auf dem Rockharz frönen zu können. Die Signing Session der gar nicht mehr so unbekannten Band <span style="color: #003366;"><strong>THE HALO EFFECT</strong></span> begann am altbekannten Stand von Metal1. Nun war Multitasking gefordert, als wir uns immer noch eher peripher mit einem Ohr und Auge der Bühne widmeten und uns zeitgleich in die ordentlich und zügig verlaufende Schlange am Stand einreihten. So erreichten wir in kürzester Zeit The Halo Effect, um einen kurzen Plausch zu halten und mitgebrachte Items oder die vor Ort ausliegenden Autogrammkarten signieren zu lassen.</p>
<p>Parallel dazu verlief dabei die mittlerweile schon fast unüberschaubar lange Schlange des bereits erwähnten Beichtstuhls, der kurz nach dem Beginn der <span style="color: #003366;"><strong>VARG</strong></span>-Show endlich seine Pforten öffnete. Nach vorherigem Weihrauchschwenken der beiden eigens aus den Reihen Powerwolfs mitgebrachten Nonnen wurden die wartenden Pilger endlich hereingelassen und die Erteilung des Segens konnte beginnen. Gesäumt von ebendiesen Nonnen wurde den Sündern am Einlass nach und nach der Ablauf erklärt und ein besonderes Powerwolf Festivalbändchen sowie die begehrte CD in die Hand gedrückt, bevor sie auf der Bank des Beichtstuhls kniend ihre Sünden gestehen durften. Hierfür erhielten sie trotz all der Untaten von einem immer strahlenden und zufriedenen Falk einen signierten Ablassbrief und durften sich gereinigt von ihren Sünden wieder auf zu neuen (Un)Taten begeben. Während die genauen Inhalte der Beichte natürlich der Geheimhaltung unterliegen, munkelt manch einer, dass dort solche Gräueltaten wie der Besuch einer Technoveranstaltung oder gar eines Helene Fischer Konzertes gebeichtet wurden. Powerwolf sei Dank gab es auch hierfür die Absolution!</p>
<p>Nach einem weiteren kurzen Aufenthalt im Camp ging es dann pünktlich zu <span style="color: #003366;"><strong>PAIN</strong> </span>wieder vor die Bühne. Auch wenn viele Leute immer wieder sagen, dass diese Band ihnen namentlich nichts sagt, so kennt doch ein jeder wohl ihren größten Hit ,Shut Your Mouth´, der selbstverständlich auch in der Setlist zu finden war. Und so folgten viele Besucher ihren Freunden, die ihnen eine großartige Show versprachen und keiner wurde hier enttäuscht. Wenn man nicht schon bereits von Peter Tägtgren (u.a. Hypocrisy und Ex-Lindemann) und dessen abgedrehtem Auftreten überzeugt wird, dann schaffen dies wohl spätestens die humoristischen Einspieler auf der Leinwand zwischen den Songs und nicht zuletzt die ausgelassene Stimmung der Songs. Besonders fiel dabei der Einspieler zum Song ,Call Me´ auf, der eigentlich ein Feature mit Sabaton-Sänger Joakim darstellt, der wie selbstverständlich und nicht weniger humoristisch für seinen Part als Videosequenz auf der Leinwand zu sehen war.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29899" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ähnlich gut war die Stimmung im Folgenden bei <strong><span style="color: #003366;">THE HALO EFFECT</span></strong> die mit feinstem schwedischen Melodeath zwar nicht ganz so ausgelassen, dafür aber technisch anspruchsvoll und berührend unterwegs waren und sich innerhalb von gerade einmal etwa zwei Jahren bereits eine solide Fanbase erspielt haben. Das komplette Kontrastprogramm dazu lieferte im Anschluss niemand geringeres als <span style="color: #003366;"><strong>HATEBREED</strong></span>, die der Crowd wie immer voll auf die Zwölf gaben. Aber auch ein gewisser Spaßfaktor kam nicht zu kurz, als etwa ein riesiger „Ball of Death“ ins Publikum flog oder mit einer Ansage wie „I was supposed to get married before this tour, but I found out she didn’t like slayer. No slayer, no marriage“ ein jeder auf dem Infield zumindest schmunzeln musste. Auch <strong><span style="color: #003366;">HAMMERFALL</span></strong> ließ sich während ihrer üblich energiegeladenen Show nicht davon abhalten den einen oder anderen Scherz einzubauen. So tönte es altbewährt „I say hammer, you say fall“ aus den Boxen, bevor auf ein „Combine those words … Wait, did you just say Fallhammer?“ schallendes Gelächter folgte. Unser persönlicher Abschluss des Abends folgte dann mit <span style="color: #003366;"><strong>KREATOR</strong></span> und einer grandiosen Show. 75 Minuten sind leider nicht genug, um eine komplette Reise durch die Diskografie dieser Urgesteine des deutschen Thrashmetals zu unternehmen, dennoch wurde in gröbsten Zügen ein kleiner Abriss ihrer Geschichte unternommen, die eigentlich für jeden Fan etwas bot. Zu guter Letzt wurde auch hier nochmals voll aufgedreht, um mit ,Violent Revolution´ und einem im Funkenregen endenden ,Pleasure to Kill´ nochmal alle Kraftreserven aus den Fans herauszukitzeln, die nahezu jedes einzelne Wort des Sängers Mille mitgrölten und ihn zeitweise gar übertönten. Nach einer Mischung aus Pyro, Gedränge und der Hitze des Tages ging es dann für viele Besucher, ebenso wie für uns, völlig durchschwitzt und vor der nunmehr einsetzenden nächtlichen Kälte fliehend ins Camp, während <span style="color: #003366;"><strong>DARTAGNAN</strong></span> und im Anschluss<strong><span style="color: #003366;"> DOMINIUM</span></strong> auf der Bühne davon unbeeindruckt weiter für Stimmung sorgten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29898 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der Freitag wartete wieder einmal mit einem heißen Einstieg in den Tag auf, sodass wir uns erstmal im Camp akklimatisierten und das Rahmenprogramm des Festivals weiter erforschten. So setzten wir uns in den Schatten beim Bembelstand und sahen den mutigen Bullenreitern zu, zu welchen auch niemand geringeres als Alea von Saltatio Mortis zählte. Dieser machte es sich danach sogar auf den Sonnenliegen des Standes gemütlich und hielt den einen oder anderen Plausch mit Fans. Um kurz nach 15 Uhr ging es für uns dann endlich aufs Infield, um<span style="color: #003366;"> <strong>VAN</strong> <strong>CANTO</strong></span> und ihre A cappella-Show auf der Bühne zu bestaunen. Die Show selbst und die Leistung der Künstler war genau so beeindruckend, wie man es erwarten würde. Doch leider zeigte sich hier eines der gängigsten Probleme dieses Jahres: der Sound. Bei einigen Bands war die Abstimmung der Instrumente missglückt, sodass direkt vor den Bühnen oft nur noch ein musikalischer Brei zu vernehmen war.&nbsp; Während dies bei anderen Bands oftmals zwar ärgerlich aber dennoch irgendwie in Ordnung war, war es bei einer Band wie Van Canto, bei welcher es nun einmal doch sehr auf den abgestimmten Sound ankommt, sehr bescheiden. Dementsprechend wollte der Funke zwar nicht so recht überspringen aber dessen ungeachtet wurde die Band gefeiert, welche sich trotz der technischen Schwierigkeiten sehr bemühten die Menge zu begeistern. Allerspätestens die Cover des Nightwish Klassikers ,Wishmaster´ und des Iron Maiden Dauerbrenners ,Fear oft he Dark´ holten dann auch den letzten Besucher ab, auch wenn sie nicht ganz so gut klangen, wie sie es gekonnt hätten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29906" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein besonderes Schmankerl für die Augen boten auch die, wie immer, grandiosen und schier endlos freundlichen, Grabenschlampen. Diese hatten den Freitag wohl zum Hawaiihemd-Mottotag erkoren und thematisch passend auch ihr übliches Wasser bei der Arbeit zeitweise gegen Capri-Sun eingetauscht. Nach der herben Soundenttäuschung bei Van Canto verließen wir zunächst unseren Platz vor den Bühnen und nahmen die nun folgenden Bands des Tages nur noch beiläufig wahr, während wir über das Infield streiften, eine Stippvisite am wie immer gut besuchten Biergarten machten oder uns abermals einen heißen Schafskäse „jagten“. In der Zwischenzeit kam es wohl aufgrund technischer Störungen auf der Bühne zu Verzögerungen von etwa 15 Minuten, wodurch sich der gesamte Zeitplan des Tages nach hinten verlagert, was aber nach einer kurzen Verwirrung schnell in die weitere Planung integriert wurde. Weniger planbar war aber, dass uns auf dem Weg zu unserer nächsten Band des Abends, <span style="color: #003366;"><strong>AMARANTHE</strong></span>, der Weg zunehmend erschwert wurde, da im Mutantenstadl ein Stream des Deutschlandspiels der EM stattfand und die fiebernde Meute den halben Weg zu den Bühnen blockierte. Nach dem erbitterten Kampf zur Stage folgte eine grandiose Show der schwedisch-dänischen Band, die mit einem breiten Grinsen im Gesicht jedes einzelnen Mitglieds einfach glücklich den Moment zu leben schien, bevor es für uns zur NANOWAR OF STEEL Signing Session ging. Der Stand war auf Grund der Lage selbst von der gegenüber gelegenen Bühne und trotz Menschenmenge in rund 5 Minuten zu erreichen. Während der Session bahnte sich auch schon ein weiterer Secret Headliner des Festivals an, als die meterhohe Gummiente der Band <span style="color: #003366;"><strong>ALESTORM</strong></span> auf der Bühne zum Leben erwachte und ihren starren Blick in die wartende Menge richtete, welche urplötzlich nur noch aus Menschen mit Piraten- oder Gummienten-Items zu bestehen schien. Auch hier bekam man genau was man erwartet hatte, im positivsten Sinne des Wortes: Spaß, Action, eine Menge Piratenthemen und fliegende, überdimensionierte Gummienten. Also eine rundum gelungene Show, die ab dem dritten Song gar von Patty Gurdi (Ex-Harpyie und Ex-Storm Seeker) unterstützt wurde. Spätestens ab dem fast obligatorischen Cover des Taio Cruz Songs ,Hangover´ konnten auch die größten Spaßbremsen sich nicht mehr zurückhalten und grölten gutgelaunt im Takt mit. Nach den eher lebensbejahenden Einlagen der Schotten bedurfte es für das Festival natürlich -wie üblich- eines Kontrastprogrammes, um die Menge wieder etwas zu beruhigen. So folgten direkt im Anschluss die Dark-Metaller von <span style="color: #003366;"><strong>DIMMU BORGIR</strong></span>, bevor nunmehr <span style="color: #003366;"><strong>NANOWAR OF STEEL</strong></span> als Abschluss des Abends nochmal die Partystimmung auspackten. Mit ihren ikonischen Ansagen, die größtenteils in gebrochenem Deutsch erfolgten, machten sie dabei fast noch mehr Stimmung als mit ihrer eigentlichen Musik. Sei es weil sie darüber scherzten sich von K.I.´s ihre Songs (aber keinesfalls von ChatGPT!) schreiben zu lassen, oder weil sie auf Grund eines gebrochenen Herzens Beziehungs- und Therapietipps von niemand geringerem als Varg Vikernes erhalten hätten, welcher ihnen empfohlen habe im Stile von ,Norwegian Reggaeton´ die „strahlenden“ norwegischen Sommer zu genießen. Neben dem humorvollen Programm strotzte natürlich auch die Setlist vor kultigen Klassikern, die jedem ein Lächeln ins Gesicht zauberten, wie etwa ,Der Fluch des Kapt’n Iglo´ oder ein Cover vom deutschen Klassiker ,Das Rote Pferd´, was aufgrund der italienischen Herkunft der Band und der entsprechenden Aussprache natürlich einen ganz besonderen Touch bekam und der Crowd auf dem Weg ins Camp ein entsprechendes Lächeln ins Gesicht zauberte.</p>
<p>Der letzte Festivaltag lieferte nochmal ein eher unliebsames „Best Of“ des bisherigen Festivals und bot mit einem stetigen Wechsel zwischen sengender Hitze und Regen Potential für Kreislaufprobleme, wie auch wir sie leider erleben mussten. Nachdem wir uns endlich aufs Infield gekämpft hatten, um die zweite Hälfte von <span style="color: #003366;"><strong>MYSTIC PROPHECY</strong></span> zu genießen, kam dann direkt um 15.30 Uhr die Hiobsbotschaft: Das Festivalprogramm wurde wegen einer heranziehenden Unwetterfront unterbrochen und das Infield musste geräumt werden. Also traten wir resigniert den Rückzug an. Im Camp angekommen wurden wir von den bereits bekannten Lautsprecherdurchsagen des Festivals empfangen, die zu einem Aufenthalt im Auto rieten und Hinweise darauf gaben, dass man mit einem Warnblinker freie Plätze für Besucher ohne eigenes Auto anzeigen könne. Auch hier fiel&nbsp; natürlich erneut die Organisation des Rockharz ins Auge, welche scheinbar für alle möglichen Situationen bestens gewappnet war und für fast alles eine Lösung parat zu haben schien. Nachdem der schlimmste Regen vorbei und die Gewitterfront tatsächlich nach einem einmaligen aufblitzen vorbeigezogen war, wurde das Infield ab 16.45 Uhr wieder geöffnet und das Festival mit <span style="color: #003366;"><strong>ORDEN OGAN</strong></span> etwa eine Stunde später fortgesetzt. Da unsere Highlights des Mittags leider dem erwarteten Unwetter zum Opfer gefallen waren, war unser nächster Programmpunkt <strong><span style="color: #003366;">SOILWORK</span></strong>. Auch hier bot sich wieder solider schwedischer Melodeath, der aber leider auch wieder zumindest in Teilen vom Tonmischer verunglimpft wurde und den Funken entsprechend nicht komplett überspringen ließ. Auf der zweiten Bühne schloss sich nunmehr <span style="color: #003366;"><strong>SCHANDMAUL</strong></span> an, die wie bereits vorher bekannt, in Ersatzbesetzung unterwegs waren. Nach seinem Kampf gegen ein Karzinom im Rachenraum ist die Stimme des Sängers Thomas leider nach wie vor beeinträchtigt, weshalb ihm das eigene Singen nicht möglich sei, wie ein Einspieler am Anfang der Show nochmals mitteilte. Das hinderte aber weder ihn daran sich hinter die Instrumente zu klemmen, noch die Fans sich die Seele aus dem Leib zu singen, um sein Fehlen zu kompensieren. Unterstützt wurden sie hierbei zudem von nicht nur einem, sondern gar gleich zwei Ersatzsängern. Hierbei handelte es sich um niemand geringeren als Till von apRon und Alea von Saltatio Mortis, die wie ein jahrelang eingespieltes Team die Bühne unter sich aufteilten. Trotz dessen es ein definitiv einmaliger Auftritt von Schandmaul war, muss man leider sagen, dass die Stimmfarbe beider Sänger nicht ganz so recht zur sonstigen Stimmung der Band passen wollten und so doch ein klein bisschen Feeling verloren ging. Dennoch holten Fans und Band wirklich alles raus, um eine gute Zeit zu haben.&nbsp; Sei es mit der von Till wegen der möglichen Nebenwirkungen der Originalvariante geforderten „Wall of Love“ oder mit „Crowdsurfern auf den Crowdsurfern“, die eine selten solide Performance ablieferten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29904" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />So aufgeheizt folgte nunmehr der offizielle Headliner des Festivals und die britischen Legenden von<span style="color: #003366;"><strong> JUDAS PRIEST</strong></span> vereinnahmten die Rock Stage für die nächsten 90 Minuten für sich. Der mittlerweile auch schon über 70-jährige Sänger Rob Halford lieferte eine Glanzleistung wie in seinen besten Zeiten ab und so bot sich den Fans eine wirklich grandiose Show, die viele der Anwesenden in frühere Zeiten zurückversetzte. Selbstverständlich kamen dabei die Klassiker, wie ,Breaking the Law´ oder ,Painkiller´ nicht zu kurz, aber auch die Songs der neueren Alben fanden großen Anklang beim Publikum, was heute ja leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Nach dieser eines Headliners mehr als würdigen Show folgte eine Ansprache des Veranstalters zum Festival, bei der Inklusion großgeschrieben wurde und gar ein Übersetzer für Gebärdensprache zugegen war sowie ein Crewfoto auf der Bühne.</p>
<p>Im Anschluss stellte das Rockharz erneut unter Beweis, wie widerläufig die aufeinanderfolgenden Bands bei ihnen sein können, als <span style="color: #003366;"><strong>HYPOCRISY</strong></span> die Bühne stürmte. Ganz im Gegensatz zu seinem anderen, ja schon ebenfalls aufgetretenen, Projekt PAIN bot Peter Tägtgren hier soliden Death Metal, der wohl einige der noch anwesenden Priest-Fans in die Flucht trieb. Die übrig gebliebenen Fans gaben dafür aber noch einmal alles und so erspähte man bei genauem Hinsehen springende Kinder-Hüpfpferde, die im Circle Pit „mitliefen“ oder headbangende Stoffenten in der ersten Reihe, die einfach nur von ausgelassener Stimmung zeugten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29903" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit <span style="color: #003366;"><strong>LORDI</strong></span> folgte auf der zweiten Bühne erneut eine Band mit einem gewissen Legendenstatus, die das Infield entsprechend voll bekam und mit ihrem ESC-Sieger-Hit ,Hard Rock Hallelujah´ noch das letzte bisschen Reststimme aus den Fans kitzelte. Auch die mittlerweile altbekannten Ansprachen des Sängers Mr. Lordi zum Unterschied zwischen „ja“ und „jaja“ und dem, was von beidem ihm lieber sei, ließen sie natürlich ebenso wenig missen, wie die auf Schockeffekte ausgelegten und aufwendig gestalteten Kostüme, welche man einmal gesehen haben sollte. Nach diesem extrem nervenaufreibenden Tag hatte das Festival mit <span style="color: #003366;"><strong>FAUN</strong></span> in weiser Voraussicht den idealen Abschluss gefunden, um den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen. Aufgrund der Kälte entschieden wir uns jedoch das Festival vorzeitig zu einem Ende zu bringen und machten uns bereits etwa bei der Hälfte des Sets auf den Rückweg ins zumindest halbwegs warme Zelt.</p>
<p>Alles muss einmal enden, auch wenn man es sich anders wünschen würde. Und so standen wir nach dieser anstrengenden Woche am Sonntag zwar einerseits erleichtert aus dem Zelt auf, um uns endlich wieder in Richtung des heimischen Bettes zu begeben, konnten aber andererseits auch nicht ganz fassen, dass es das schon wieder bis zum nächsten Jahr war. Nach einem entspannten Zusammenpacken und der obligatorischen Verabschiedungsrunde, ging es dann mit einem letzten wehleidigen Blick auf die Teufelsmauer und die mittlerweile leeren Bühnen auf den Weg in Richtung Heimat. Hierbei verlief die Abreise sogar noch angenehmer als unsere Anreise, da der Campground bereits seit dem Vorabend gefühlt zur Hälfte geleert war.</p>
<p>Das gerade dieses, schon bei der Abreise einsetzende, Vermissen nicht nur uns das Leben schwer gemacht hat, zeigt sich offensichtlich auch daran, dass die Tickets für die nächste Ausgabe des Festivals bereits nach kurzer Zeit vergriffen waren. In der ersten Woche nach Festivalende gab es einen priorisierten Zugang zum Ticketvorverkauf für Besitzer eines Tickets aus diesem Jahr und bereits wenige Stunden nach dem offenen Verkauf vermeldete das Rockharz den <strong>Sold Out</strong>. Nichtsdestotrotz wollen wir Euch natürlich die bisher für das kommende Jahr angekündigten Bands nicht vorenthalten, falls Ihr dennoch überlegt, Euch auf anderem Wege ein Ticket zuzulegen:<br />
<strong>ASENBLUT, ASP, COMBICHRIST, DARK TRANQUILLITY, DIE KASSIERER, GLORYHAMMER, HEAVEN SHALL BURN, J.B.O., Kupfergold, NON EST DEUS, OVERKILL, POWERWOLF, SODOM, VADER, VERSENGOLD und WARKINGS</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Fazit:</strong></span><br />
Für mich wie immer ein absolut geniales Festival. Das Lineup überzeugt, das Feeling passt und die Location ist einfach wunderschön. Es gibt viele Möglichkeiten sich auch außerhalb des Bandverkehrs zu beschäftigen und einfach voll in den Moment abzutauchen. Genau SO soll Festival sein! Und so kommen wir auch nächstes Jahr gerne wieder.</p>
<p>Negativ für uns waren dieses Jahr tatsächlich die immer mal wieder auftretenden Tonprobleme auf der Bühne sowie die daraus resultierenden Verzögerungen und die einfache Tatsache, dass große Festivals nun einmal leider immer zunehmend unangenehme Menschen anziehen. So fielen dieses Jahr vermehrt Leute mit übergriffigen Sprüchen, unvorsichtigem bis körperlich verletzendem und einfach unschönem Verhalten auf und offenbar ist auch kaum einer in der Lage die Körperspannung beim Crowdsurfen zu halten. So bescheiden das natürlich ist, ist das aber zumindest etwas, was man dem Festival selbst wohl kaum zum Vorwurf machen kann. Schließlich können wir den Fußballhype natürlich irgendwo nachvollziehen, aber auch hier fiel wieder auf, dass das Festival für einige Gäste nicht die Hauptsache war. Das war offen gestanden mehr als schade sowohl für die Bands als auch für die Fans. So standen teilweise während der Shows Leute mit Handys in der ersten Reihe, um durchgehend Spiele zu streamen und zu schauen, während sie kleineren Leuten die Sicht nahmen und auch der Band gegenüber einfach respektlos gegenüber waren, nur um nach der Hälfte des Sets zu merken „dass man die Band nicht fühlt“ und dann (weiter aufs Handy stierend) zu gehen. Positiv hierbei fiel dabei aber ins Gewicht, dass das Festival selbst das Public Viewing (anders als andere Festivals) nicht auf Screens an der Hauptbühne betrieben hat und so eine klare Trennung zwischen Musik und Fußball schaffte, sodass die Bands zumindest in der Theorie nicht gestört wurden.</p>
<p>Ein weiteres, dafür sehr positiv ins Auge fallendes, Merkmal des Festivals ist auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Projekten, wie etwa „Kultur für alle“ oder das altbekannte „Glück in Dosen“, bei dem durch Pfanddosen und -flaschen eingenommenes Geld für gute Zwecke verwendet wird. Auch wieder mit dabei war in diesem Jahr ein 2022 gegründetes Projekt des in Ballenstedt gelegenen Gymnasiums namens „Rock`n`Recycle“. Vor Ort war dieses mit zwanzig freiwilligen Helfern aus den Reihen des Gymnasiums, von denen es sich bei sage und schreibe acht von ihnen sogar bereits um ehemalige Schüler handelte, die dennoch weiter Teil dieses Projekts sein wollten. Hierbei wurden verschiedene Campingutensilien, wie Stühle, Pavillons, Isomatten oder auch noch haltbare Lebensmittel gesammelt, auf ihre Verwendbarkeit überprüft und guten Zwecken zugeführt. Zu den unterstützenden Instituten zählen etwa die Volkssolidarität Aschersleben, die Bahnhofsmission Halberstadt oder das Tierheim Quedlinburg, wobei neben den Materialien mittlerweile auch die Einnahmen von Glück in Dosen dem Projekt zur Verfügung stehen und so gleichfalls an eben diese Zwecke weitergeleitet werden können. Einerseits wird so natürlich die Nachhaltigkeit eines Festivals gefördert und unnötiger Müll vermieden und andererseits landen die noch verwendbaren Mittel genau da, wo sie benötigt werden. Wie wir finden, ein absolut unterstützenswertes Projekt, das in Zukunft hoffentlich noch reger von den Besuchern genutzt wird!</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:<span style="color: #003366;"> Etienne Kulik</span></strong></p>
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		<title>WACKEN 2023 &#8211; Mehr Rain als Shine im 33. Jahr (02.08. &#8211; 05.08.2023)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Aug 2023 12:07:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Wacken 2023 &#8211; Der Festivalsommer lässt Wünsche offen und macht mit Schietwetter in Wacken Schlagzeilen.&#160; Montag, 31.07.2023 Es ist 8.00</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wacken-2023-mehr-rain-als-shine-im-33-jahr-02-08-05-08-2023">WACKEN 2023 &#8211; Mehr Rain als Shine im 33. Jahr (02.08. &#8211; 05.08.2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Wacken 2023</strong></span> &#8211; Der Festivalsommer lässt Wünsche offen und macht mit Schietwetter in Wacken Schlagzeilen.&nbsp;</p>
<p><strong>Montag, 31.07.2023</strong></p>
<p>Es ist 8.00 Uhr. Nach einer warmen Dusche und einem ausgiebigen Frühstück wird noch einmal die Packliste gecheckt und die Matratze aus dem Bett ins Auto gewuchtet: Packen für Wacken abgeschlossen!&nbsp;<br />
Kurze Verabschiedung und Punkt 08:30 Uhr starte ich den Motor, der nach 88 Kilometer an der Registration in Wacken wieder aus geht. Nach zwei Wochen mit ausgiebigen Regen befürchte ich das Schlimmste und habe wohl wissentlich etwas mehr eingepackt. Derzeit ist alles trocken. Ohne Probleme bekomme ich nach nur kurzer Wartezeit mein Bändchen und mache mich auf zu dem mir zugewiesenen Campground. Ich bin zwei Stunden zu früh, der Platz ist noch nicht offen. Die Zufahrt ist schon jetzt nicht mehr befahrbar und man wartet auf Abdeckplatten. So werde ich &#8222;zwischengeparkt&#8220; und strande auf einem falschen Campground. Es beginnt wieder zu regnen. Nach einer weiteren Stunde komme ich weder auf meinen mir zugewiesenen Platz, noch komme ich von dem falschen Platz wieder herunter. Kurze Bestechung von dort schon aufgebauten Camps mit einem Frühstücksbier und ich darf mich auf dem falschen Campground breit machen. Klaufix-Anhänger in eine Lücke ziehen, Kombi Rücken an Rücken, Pavillon darüber &#8211; fertig. Ich stelle meinen Stuhl unter den Pavillion und der Starkregen setzt ein. &#8222;OK, das kann ja heiter werden&#8220; denke ich mir.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-26238" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Campground%402023-07-31_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Campground%402023-07-31_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Campground%402023-07-31_Wacken_01.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Campground%402023-07-31_Wacken_01.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der Zipper wird nun gegen die Regenjacke getauscht und ich mache mich über die schon überraschend vollen Campgrounds auf den Weg zur Musik. Ich höre immer wieder &#8222;6 Tage campen, 4 Tage Festival&#8220;. Sorry Leute, lest ihr überhaupt die Running Order? Sowohl auf der <span style="color: #003366;">&#8222;Welcome to the Jungle&#8220;</span>-Stage als auch im <span style="color: #003366;">Landgasthof</span> beginnen die Bühnen bereits heute um 17.00 Uhr bespielt zu werden. Der Dauerregen lässt mich an der Jungle-Stage nur kurz pausieren. Ich entschließe mich, in den LGH (Landgasthof) zu wandern und den restlichen Abend dort zu verbringen. Dort stehen heute vier Bands auf dem Programm, die zufälligerweise alle aus meiner Heimatstadt Kiel kommen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-26239 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Extinct%402023-07-31_Wacken_15.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Extinct%402023-07-31_Wacken_15.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Extinct%402023-07-31_Wacken_15.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Extinct%402023-07-31_Wacken_15.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach <span style="color: #003366;">Slowly Rotten</span>, <span style="color: #003366;">Extinct</span> und <span style="color: #003366;">Sons of Tomorrow</span> steht schon das erste Festival-Highlight auf dem Zettel. <span style="color: #003366;">Erik Cohen</span> bildet den heutigen Abschluss. Waren anfangs keine 50 Leute vor der Bühne, sind es nun schon etwa 200.</p>
<p><strong>Dienstag, 01.08.2023&nbsp;</strong></p>
<p>Es schüttet weiter. Ein gefühlter Stau bis zum Ende Schleswig-Holsteins lässt die Besucher verzweifeln. Die Festivalbesucher werden seit gestern einzeln auf die Campgrounds gezogen. Die Wege sind nur noch Schlamm und übersäht mit 30 Zentimetern tiefe Treckerspuren. Ich entscheide mich gegen einen Rundgang durch die Camps. Überall sind die Treckerfahrer die Helden und werden nach jedem gezogenem Auto, Wohnmobil oder Anhänger gefeiert. Da muss ich nicht auch noch stören. Es wird von einem Anreisestopp gemunkelt. Ich nehme wieder das Musikprogramm im LGH wahr.</p>
<p><span style="color: #003366;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-26240" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Plainride%402023-08-01_Wacken_12.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Plainride%402023-08-01_Wacken_12.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Plainride%402023-08-01_Wacken_12.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Plainride%402023-08-01_Wacken_12.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Damnation Defaced</span>, <span style="color: #003366;">Messticator</span>, <span style="color: #003366;">Plainride</span> und zu guter Letzt <span style="color: #003366;">Rezet</span> aus Schleswig, liefern ab. Der Landgasthof ist heute auch schon deutlich gefüllter, Platz ist jedoch jederzeit ausreichend. Die &#8222;Welcome to the Jungle&#8220;-Stage ist hingegen auch schon gut besucht. Gerne hätte ich <span style="color: #003366;">Maschine&#8217;s Late Night Show</span> verfolgt, aber man ja kann nicht überall gleichzeitig sein.</p>
<p><strong>Mittwoch, 02.08.2023</strong></p>
<p>Es hat aufgehört zu regnen und es wird wärmer. Der Entwässerungsgraben hinter meinem Platz ist randvoll und bis auf fünf Zentimeter an das Nachbarzelt herangekommen. Der leichte Wind beginnt die Felder abzutrocknen. Die ganze Nacht waren die Trecker im Dauereinsatz. Ich bin auf Y-Süd zum Frühstück eingeladen und bekomme die Auswirkungen des Anreisestopps mit. Weite Teile sind verwaist, die gemieteten Parzellen leer. Am Infostand steht der weiche Schlamm in der Kuhle knietief. Die Kieler Shanty-Rock Band <span style="color: #003366;">Wolf Barsch</span> ist kurzfristig gebucht und spielt im Landgasthof. Gitarrist Arne schnappt sich sein Equipment und wir machen uns gemeinsam auf den Weg. An einen Shuttle ist nicht zu denken. Die Hauptstraße nach Gribbom und weiter nach Wacken &#8211; Kilometer über Kilometer. Aber immerhin auf festem Boden und nicht mehr im Schlamm. Am Busbahnhof in Wacken trennen wir uns. An der Bandausgabe ist Betrieb. Ich spreche mit Mitarbeitern, die ich im letzten Jahr kennenlernen durfte. Es wird jeder auf das Festival gelassen, der nicht mit dem Auto angereist ist. An mir vorbei holen sich Brasilianer und Equadorianer ihre Bändchen, schnappen sich ihre Sachen und machen sich auf in ihr World-Camp. Ich versuche diagonal über das Gelände zu kommen, scheitere aber.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-26241" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Zugang_Infield%402023-08-02_Wacken_02.jpg?resize=300%2C201&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="201" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Zugang_Infield%402023-08-02_Wacken_02.jpg?resize=300%2C201&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Zugang_Infield%402023-08-02_Wacken_02.jpg?resize=768%2C514&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Zugang_Infield%402023-08-02_Wacken_02.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Infield ist noch gesperrt, die Wacken-App zeigt keine oder nur falsche Informationen an. Überall vor den Bühnen Arbeiter, die versuchen die Flächen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln halbwegs begehbar zu machen. Eigentlich sollten schon Bands spielen, es herrscht aber angespannte Stille. Die ersten tausend Menschen stehen vor dem Einlass zum Bühnengelände. Im Pressezelt erfahre ich dann, dass der Zeitplan durcheinander gewürfelt ist. Bands vom Metal Battle spielen nachts oder gar nicht mehr. <span style="color: #003366;">Skindred</span> und <span style="color: #003366;">Doro</span> spielen jetzt auf einer der Hauptbühnen, einige Bands sind nicht da und plötzlich stehen ganz andere auf der Bühne.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-26242" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Deine_Cousine%402023-08-02_Wacken_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Deine_Cousine%402023-08-02_Wacken_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Deine_Cousine%402023-08-02_Wacken_04.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Deine_Cousine%402023-08-02_Wacken_04.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich mache mich auf den (beschwerlichen) Weg zur Louder-Stage und gebe mir &#8222;<span style="color: #003366;">Deine Cousine</span>&#8220; aus St. Pauli zum Start in das Festival. Es ist rappelvoll. Während Hunderte im Umland Gestrandete (Ehndorf, Hungriger Wolf oder auch am Volksparkstadion in Hamburg) nun maximal den Magenta-Stream schauen dürfen, stehe ich mit meiner Kamera im Fotograben und atme durch. Nach Skindred, <span style="color: #003366;">Broilers</span> und Doro´s 40th Anniversary-Show auf der Harder beziehungsweise Faster-Stage, bin ich durch mit diesem Tag und wanke zu meinem Camp.&nbsp;</p>
<p><strong>Donnerstag, 03.08.2023</strong></p>
<p>Es ist trocken und warm und wechselnd bewölkt. Die Gummistiefel sind gegen vernünftiges Stiefelwerk eingetauscht. Die Füße freuen sich. Der Wassergraben hinter dem Camp ist erstaunlicherweise leer und die Flächen im Infield schon gut passierbar. Die Arbeiter leisten nachts Erstaunliches und schleppen und präparieren bis in die Morgenstunden. Endlich komme ich zu meinem Besuch im <span style="color: #003366;">Wacken-Foundation-Camp</span> sowie bei den <span style="color: #003366;">Wasteland Warriors</span>.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-26247 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368215641_6522906351110093_9029379047571929683_n.jpg?resize=300%2C201&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="201" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368215641_6522906351110093_9029379047571929683_n.jpg?resize=300%2C201&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368215641_6522906351110093_9029379047571929683_n.jpg?resize=768%2C514&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368215641_6522906351110093_9029379047571929683_n.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Passend dazu spielt <span style="color: #003366;">Brunhilde</span> aus Fürth danach auf der Wasteland-Stage. Frontfrau Caro provoziert wieder einmal mit ihrem Outfit. Sie kann sich damit allerdings auch sehen lassen. Es kommt etwas der Stress-Modus auf. Das passiert immer dann, wenn man sich einen ehrgeizigen Zeitplan steckt. Schnell ein paar Bilder bei den Philipinos von <span style="color: #003366;">Redeemed By The Blood, </span>die ihren Metal-Battle-Auftritt auf der Headbangers-Stage absolvieren. Vorbei an dem Streetact von den Niederländern <span style="color: #003366;">Blaas of Glory</span>, die mich passend mit einem &#8222;Run to the Hills&#8220; von Iron Maiden empfangen. Mein Weg führt zielstrebig in den Pressebereich, der sich im <span style="color: #003366;">Wacken-United-Camp</span> befindet. Dort findet eine Pressekonferenz zu der gerade ausgestrahlten RTL-Mini-Serie <span style="color: #003366;">Legends of Wacken</span> statt. Neben den Veranstaltern Holger Hübner und Thomas Jensen sitzen Schauspieler Aurel Manthei sowie Regisseur Lars Jessen im Zelt und stellen sich den Fragen von Moderator Christof Leim. Hübner-Darsteller Charly Hühner hatte leider wegen Dreharbeiten keine Zeit. Die Running Order des Festivals ist wieder im Plan. Durch die Pressekonferenz verpasse ich es fast pünktlich zu <span style="color: #003366;">Skyline</span> im Fotograben zu stehen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-26243 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Vixen%402023-08-03_Wacken_09.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Vixen%402023-08-03_Wacken_09.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Vixen%402023-08-03_Wacken_09.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Vixen%402023-08-03_Wacken_09.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach <span style="color: #003366;">Vixen</span>, <span style="color: #003366;">Uriah Heep</span> und <span style="color: #003366;">Hammerfall</span> streikt mein Körper und ich mache Feierabend. Greife mir aus der Kühlbox ein paar Würstchen und ein Sixpack und besuche Freunde auf dem Nachbar-Campingplatz.</p>
<p><strong>Freitag, 04.08.2023</strong></p>
<p>Es ist schwer aus dem Bett zu kommen. Mit Muskelkater, verspanntem Nacken und schwerem Kopf ist heute ein lockeres Auftaktprogramm genau das Richtige.<span style="color: #003366;"> J.B.O.</span> nach dem Frühstück auf der Louder-Stage, <span style="color: #003366;">Mambo Kurt</span> auf dem Krombacher Stammtisch und <span style="color: #003366;">Metal-Barpiano</span> zur Mittagsstunde im Pressezelt sind genau das richtige, um den Tag locker zu beginnen. Danach präsentiert<span style="color: #003366;"> Doro</span> in einem bis an den Rand gefüllten Pressezelt ihr neues Album „Conqueress – Forever Strong And Proud“, das am 27. Oktober 2023 via Nuclear Blast erscheint.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-26246 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368017078_6523026147764780_4705951868999604162_n.jpg?resize=300%2C201&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="201" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368017078_6523026147764780_4705951868999604162_n.jpg?resize=300%2C201&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368017078_6523026147764780_4705951868999604162_n.jpg?resize=768%2C514&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368017078_6523026147764780_4705951868999604162_n.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Zusammen mit sechs Wasteland Warriors als Leibwächter betritt sie unter Beifall das Zelt. Sieben Songs bekommen wir auf die Ohren. Sie posted gekonnt in jede Kamera, die sie erblicken kann und gibt Infos zur neuen Platte preis. Ich verpasse meinen Fotograbeneinsatz bei Amaranthe und höre mir das Konzert aus der Entfernung an.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-26244 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368236169_6523031237764271_8498938207283795663_n.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368236169_6523031237764271_8498938207283795663_n.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368236169_6523031237764271_8498938207283795663_n.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368236169_6523031237764271_8498938207283795663_n.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Zu <span style="color: #003366;">While She Sleeps</span> bin ich dann wieder einsatzbereit, verpasse aber die Metal Battle Pressekonferenz. Ein paar Bandfotos kann ich dennoch abgreifen. Sieger wird Japan vor Spanien, Ukraine und Israel. Die widrigen Umstände verzerren den Wettbewerb etwas. Einige Bands mussten nachts nach dem Programm oder morgens vor dem regulären Programm auftreten. Einige Bands, wie Dänemark oder Frankreich bekamen gar keinen Slot mehr ab. Ich bleibe noch zu <span style="color: #003366;">Trivium</span> und <span style="color: #003366;">Santiano</span> vor den Hauptbühnen, bevor ich mich in mein Camp zurückziehe.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-26245 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Iron_Maiden%402023-08-04_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Iron_Maiden%402023-08-04_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Iron_Maiden%402023-08-04_Wacken_01.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Iron_Maiden%402023-08-04_Wacken_01.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Erst einmal essen und Kräfte sammeln für den heutigen Hauptact <span style="color: #003366;">Iron Maiden</span>. Mit einem brandneuen Wasserstoff-Bus werden wir geshuttelt, so dass wir kurze Wege haben. Das Infield ist gefühlt mit allen Besuchern gefüllt, die Zutritt zum Festival erlangt haben. Ein Fotopass zum Fotograben bleibt mir vom Management leider verwehrt. So stehe ich mit Freunden irgendwo in einer Schlammpfütze in der Menge. Fix und fertig falle ich nach der Show in mein Bett.</p>
<p><strong>Samstag, 05.08.2023</strong></p>
<p>Mein Körper streikt, zittert und fühlt sich nicht gut an. Egal, Wacken ist nur einmal im Jahr. Ich bin früh hoch und lese den Wetterbericht. Das stimmt mich nicht gerade froh, was ich da lesen muss. Starkregenschauer sind angedroht. Ich packe mein Geraffel zusammen, falte meinen Pavillon zusammen und setze mich mit meinem Kaffee vor das Auto. Und schon öffnet der Himmel seine Schleusen und es fängt an zu schütten. Binnen Minuten steht der Campground einen Zentimeter unter Wasser. Ein Mitarbeiter kommt mit einem Toyota 4&#215;4 Pickup auf das Campground-Gelände gefahren. Ich renne hin, um mir seine Reifenspuren anzuschauen. Er ist nur minimal in den Boden eingesunken. Das macht mir Hoffnung, das ich es mit meinem tiefer gelegten, breit bereiften Zehn-Meter-Gespann schaffen kann, vom Campground zu kommen, bevor alles zerfahren wird. Mit vollem Speed wage ich den Spurt und erreiche die mit Hackschitzel abgedeckte Einfahrt. Zwei Felder weiter fahre ich auf den Campground, den ich am Montag eigentlich erreichen wollte. Durch Stahlplatten gesichert besteht hier kein Problem der Auf- und Abfahrt. Auch meine Freunde stehen auf diesem Platz und sind am Packen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-26248" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Masterplan%402023-08-05_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Masterplan%402023-08-05_Wacken_01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Masterplan%402023-08-05_Wacken_01.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Masterplan%402023-08-05_Wacken_01.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Pünktlich zur 20th Anniversary Show von <span style="color: #003366;">Masterplan</span> stehe ich wieder vor der Bühne im Graben.&nbsp; Noch immer gibt es feierwütige Metalheads, die die Wetterkapriolen abfeiern. In der Pause vor <span style="color: #003366;">Delain</span> klaut jemand den Gerolsteiner Zwischenwasser-Mönchen das Werbeschild und benutzt es als Schlamm-Surfbrett vor der Faster-Stage. Ich wende mich wieder dem Fotograben zu. Eigentlich ist ja Symphonic-Metal mein Ding. Ich bin gespannt auf das Konzert von den neuen Frontfrau Diana Leah bei der niederländischen Combo Delain. Sie kam im vergangenen Jahr als Ersatz für Charlotte Wessels und muss große Fußstapfen ausfüllen. In der mir&nbsp; zur Verfügung stehenden Zeit überzeugt sie mich nur bedingt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-26249" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368886757_6526370604097001_7149293129769893210_n.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368886757_6526370604097001_7149293129769893210_n.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368886757_6526370604097001_7149293129769893210_n.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368886757_6526370604097001_7149293129769893210_n.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368886757_6526370604097001_7149293129769893210_n.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368886757_6526370604097001_7149293129769893210_n.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368886757_6526370604097001_7149293129769893210_n.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich möchte wieder rauf ins Pressezelt, denn <span style="color: #003366;">Heaven Shall Burn</span> haben sich zu einem lockeren FAQ angekündigt. Wann hat man schon einmal die Chance, den Jungs aus Jena so nahe zu kommen? Das Konzert von Delain werde ich mir Zuhause im Replay bei Magenta Music noch einmal zur Begutachtung anschauen. Hier ist so viel los, das man es einfach nicht einmal annähernd schafft, alles zu sehen. Dennoch schaffe ich es, zu <span style="color: #003366;">Ensiferum</span> vor der Harder-Stage im Fotograben zu stehen. Schnell Fotos und ab zur (abgesoffenen) Wackinger-Stage. Eigentlich sollten dort die &#8222;Beschissenen Sechs&#8220; spielen. Leider hat sich deren Sänger bei Werbeauftritten in der Vorwoche erkältet und sie sagen den Wacken-Auftritt enttäuscht ab. Fans wissen natürlich, das sich hinter diesem Namen Kai Wingenfelder mit Fury in the Slaughterhouse versteckt. Die Hope-Promotour hat Spuren an Kai&#8217;s Stimme hinterlassen. Da in der kommenden Woche die dazugehörige Tour startet, möchte die Band verständlicherweise nichts riskieren. Als Ersatz für diesen Slot steht die Hamburger Band <span style="color: #003366;">Hardbone</span> zur Verfügung, die gestern Abend den Landgasthof abgerissen haben. Ihre 110 Prozent Rock´n´Roll begeistern mich schon seit Jahren. Ich treffe vor der Bühne Bekannte aus Frankfurt, mit denen wir 2011 und 2012 zusammen campten. Danach hetze ich sofort wieder zur Faster-Stage.</p>
<p><span style="color: #003366;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-26250" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Jinjer%402023-08-05_Wacken_06.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Jinjer%402023-08-05_Wacken_06.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Jinjer%402023-08-05_Wacken_06.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/Jinjer%402023-08-05_Wacken_06.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Jinjer</span> möchte ich mir dann doch nicht entgehen lassen. Das die Pressekonferenzen im neuen Wacken-United-Bereich spannend sind, hatte sich ja schon bewiesen. Nun steht <span style="color: #003366;">&#8222;Island-Metal-Battle&#8220;</span> auf der Tafel. Ich ging von der Band Krownest aus, die Island in diesem Jahr vertreten haben. Weit gefehlt, es sitzt Islands Präsident Gudni Jóhannesson zusammen mit Thomas Jensen auf der Bühne. Er habe Iron Maiden sowie die vier isländischen Bands genossen, die auf dem Festival aufgetreten sind. Er sei rein privat und zum ersten Mal auf dem Festival und möge es sehr, bekundet er.</p>
<p>Ich mache noch schnell ein paar Bilder von <span style="color: #003366;">Alestorm</span> und ihrem riesigen Quitscheentchen auf der Bühne. Die Abschlusspressekonferenz der Wacken-Macher interessiert mich mehr. 61.000 Tausend Besucher haben sich ihr Bändchen abgeholt. Diejenigen, die das Anreiseverbot befolgt haben, haben das Festival gerettet. Es hätte keine Chance gegeben, alle Leute auf das Gelände zu bekommen. Erste Hochrechnungen ergeben 7,2 Millionen Euro Einnahmeverlust durch die nicht angereisten Gäste. Es gab 70 Trecker im Dreischichtbetrieb, 2500 Kubikmeter Hackschnitzel, 500 Kubikmeter Kies und Stahlplatten aus dem ganzen Bundesland. Die Polizei registriert 27 Anzeigen nach Diebstahl und 15 wegen Körperverletzung. Das medizinische Personal registriert 2500 Hilfeleistungen und 120 Transporte in Krankenhäuser. Davon keine ernsthaften Verletzungen, alle konnten auf das Festival zurückkehren. Die Feuerwehr gibt keine Zahlen Preis, nennt dazu auch keine Fakten. Da besteht nach Augenzeugen Nachholbedarf. Aufgrund der widrigen Umstände brauchten sie zum Beispiel 80 Minuten, um mit einem Löschzug auf das Gelände zu kommen. Ein Fahrzeug ist komplett ausgebrannt, nachdem ein angekettetes Stromaggregat in Flammen aufging.&nbsp;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-26251" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368236169_6523031237764271_8498938207283795663_n-1.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368236169_6523031237764271_8498938207283795663_n-1.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368236169_6523031237764271_8498938207283795663_n-1.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/368236169_6523031237764271_8498938207283795663_n-1.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich nehme noch ein paar Bilder von <span style="color: #003366;">Killswitch Engage</span> mit und fahre mit dem Shuttle zu meinem Auto. Mein Körper fühlt sich an wie nach einem Ringkampf. Bereits 21 Uhr erreiche ich meinen Heimathafen. Bis Sonntagmittag hatten 90 Prozent der Gäste das Gelände verlassen. Bei der Abreise ging es also deutlich entspannter zu.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Die Metalheads, die auf das Gelände kamen, haben ausnahmslos gefeiert und gaben keinerlei Anlass zu irgendeiner Kritik. Es war das sicherste Festival seit Jahrzehnten. Die Ausrichter hätten nach zwei Wochen Dauerregen etwas weitsichtiger sein können und die Zuwegungen schon im Vorfeld besser absichern können. Im optimierten Cashless-System gab es nur wenige Fehler. Hierbei ist allerdings jeder Fehler einer zu viel. Über die Wacken-App wären mehr Informationen wünschenswert gewesen. Auch Änderungen in der zeitlichen Abfolge kamen zu spät. Die Bändchenausgabe war stark optimiert und gab keinerlei Anlass zur Klage. Leid taten mir die 24.000 Tausend Gäste, die es nicht auf das Festival geschafft haben. Nur durch das Anfahrverbot konnte die Infrastruktur halbwegs am Laufen gehalten werden. Es war mein 15. Wacken-Open-Air und ich bin froh, dabei gewesen zu sein. Ich lege meinen Job als Fotograf und Redakteur nieder.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-26252" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/363342156_844123167082532_1223251016620548330_n.jpg?resize=398%2C224&#038;ssl=1" alt="" width="398" height="224" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/363342156_844123167082532_1223251016620548330_n.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/363342156_844123167082532_1223251016620548330_n.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/363342156_844123167082532_1223251016620548330_n.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/363342156_844123167082532_1223251016620548330_n.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/363342156_844123167082532_1223251016620548330_n.jpg?resize=1536%2C864&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/08/363342156_844123167082532_1223251016620548330_n.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 398px) 100vw, 398px" />Im nächsten Jahr bin ich nur noch als Gast oder Bandfotograf dabei. Entgehen lasse ich mir das Festival jedoch auf keinen Fall. Auf keiner Veranstaltung treffe ich so viele Leute aus der ganzen Welt, nirgendwo sind die Fans so offen und tolerant wie hier. Hilfsbereitschaft, Toleranz, Freundlichkeit sind hier allgegenwärtig. Zwar ist der Headliner im nächsten Jahr diskussionswürdig, aber auch hier denke ich, das uns etwas Besonderes geboten wird. Neben den Scorpions sind bereits 32 Bands bestätigt. Dabei sind Größen wie Blind Guardian, Amon Amarth, Knorkator und In Extremo. Es wird wieder für jeden etwas dabei sein! In nur wenigen Stunden war das Wacken 2024 ausverkauft. Es scheinen noch mehrere Damen und Herren von diesem Festival begeistert zu sein. Und das trotz einer 10 prozentigen Preiserhöhung auf nunmehr 333 Euro!</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <span style="color: #003366;"><strong>Norbert Czybulka</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>BALTIC OPEN AIR 2022 &#8211; Ein friedlicher Neustart mit kleinem Verbesserungsbedarf (24. &#8211; 27.08.2022)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 17:46:56 +0000</pubDate>
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<p>Zwei Jahre fand in Haddeby bei Schleswig kein BALTIC OPEN AIR statt, zwei Jahre musste auf die zehnte Ausgabe gewartet</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/baltic-open-air-2022-ein-friedlicher-neustart-mit-kleinem-verbesserungsbedarf-24-27-08-2022">BALTIC OPEN AIR 2022 &#8211; Ein friedlicher Neustart mit kleinem Verbesserungsbedarf (24. &#8211; 27.08.2022)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<header class="entry-header"></header>
<div>Zwei Jahre fand in Haddeby bei Schleswig kein <span style="color: #003366;"><strong>BALTIC OPEN AIR</strong></span> statt, zwei Jahre musste auf die zehnte Ausgabe gewartet werden. Als Ausgleich für die geduldigen Fans gab es einen Warmlauf-Tag hinzu.&nbsp;</div>
<div>Auch ich reise schon am Mittwoch an, denn zum einen spielen bekannte regionale Bands und zum weiteren ist die Campsituation unklar. Offiziell galten die Camptickets als ausverkauft. 10.000 Besucher wurden erwartet, da die Tickets aus den Vorjahren einfach gültig blieben. Eine Umschreibung oder ein Umtausch wie zum Beispiel beim Wacken Open Air benötigte man hier nicht. Im Vorfeld kam es so zu vielen Verkäufen und Gesuchen in den sozialen Medien, eBay und Kleinanzeigen. Viele ließen ihr Ticket scheinbar einfach verfallen, denn es blieben große Flächen des Campgrounds leer.&nbsp;</div>
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<div><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22840 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit_Autogrammstunde%402022-08-25_Baltic_01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit_Autogrammstunde%402022-08-25_Baltic_01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit_Autogrammstunde%402022-08-25_Baltic_01.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit_Autogrammstunde%402022-08-25_Baltic_01.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Infield bleibt noch geschlossen. Die kleine Viking-Stage steht zusammen mit Promo-Ständen sowie vielen unterschiedlichen Verzehrbuden auf einem Vorplatz, wie man es schon aus der Vergangenheit kannte. Auch Wacken Opa Günni ist unter anderen mit seinem Wohnmobil vertreten und sammelt wieder eifrig Spenden für seinen <span style="color: #003366;"><strong>&#8222;Lautstark gegen Krebs e.V.&#8220;</strong></span>.&nbsp;</div>
<div>Weitere Pressevertreter sind noch nicht vor Ort, als <span style="color: #003366;"><strong>UpToYou</strong></span> aus Missunde, also aus der direkten Nachbarschaft, das Festival eröffnen. Sie spielen Hardrock sowie Heavyrock mit deutschsprachigen Texten und können die schon anwesenden Festivalbesucher begeistern. Viele Freunde und Bekannte sind anwesend, um die Jungs abzufeiern. Nachfolgend beziehen <strong><span style="color: #003366;">Die Andersons</span></strong> die Bühne. &#8222;Acoustic Comedy Rock&#8220; steht auf ihrer Homepage. Die Jungs aus Flensburg covern alles, was Rang und Namen hat im Acoustic-Style. Die Bandbreite liegt zwischen Creedence Clearwater Revival und Pink Floyd. Als Rausschmeisser erklingt dann &#8222;I wish you a Merry Christmas&#8220;. Als Partymusik geeignet, anspruchsvoll geht anders. Das man auch anständig rocken kann, beweisen zum Abschluss des Abends dann <strong><span style="color: #003366;">20 For Seven</span></strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22841 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/20_For_Seven%402022-08-24_Baltic_33.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/20_For_Seven%402022-08-24_Baltic_33.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/20_For_Seven%402022-08-24_Baltic_33.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/20_For_Seven%402022-08-24_Baltic_33.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> aus Rendsburg. Mittlerweile stehe ich auch nicht mehr alleine im Fotograben. Eine ambitionierte Setlist von satten 25 Songs verspricht einen langen Abend. Eigene Songs mit einigen sehr gelungenen Covern, unter anderem von D-A-D, verzücken die Hard- und Heavy-Fans auf dem Platz. Leider wird es doch sehr frisch und viele verlassen vorzeitig den Platz vor der Bühne, die bis 00:15 Uhr berockt werden darf.</div>
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<div><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22842 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Asenblut%402022-08-25_Baltic_11.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Asenblut%402022-08-25_Baltic_11.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Asenblut%402022-08-25_Baltic_11.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Asenblut%402022-08-25_Baltic_11.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Einlass in das Infield ist am Donnerstag erst um 14:00 Uhr. Warum nicht regionale Bands zum Frühschoppen auf der kleinen Viking-Stage spielen dürfen erschließt sich mir nicht. War doch früher auch so. Die Musik von der Playlist findet jedenfalls keine Beachtung. So bleibt das Feld weitestgehend leer und wenig besucht. <strong><span style="color: #003366;">Asenblut</span></strong> aus Göttingen eröffnen dann das Festival auf der großen Bühne im Infield. Auch hier ein Schritt zurück, denn die bisherigen Bühnen waren immer Doppelbühnen, die abwechselnd bespielt wurden. So ergibt sich eine relativ lange Umbauzeit mit viel Stress für die Techniker. Asenblut kredenzen frischen Melodic-Death-Metal. Vielen bisher unbekannt, schaffen sie es, die immer mehr in das Infield strömenden Besucher zu überzeugen. <strong><span style="color: #003366;">Abschlach!</span></strong> ist eine Rock und Ska/Skapunkband aus Hamburg. Sie zelebrieren ihren Rock in Deutsch und haben Texte hauptsächlich mit Hamburg- und HSV-Fussball-Bezug. Allein dies kommt bei vielen nicht gut an, da natürlich nicht nur regionale Gäste da sind. Die Meinungen hierüber gehen auseinander, wie auch die Meinungen über die entsprechenden Vereine. Ich kann damit zum Beispiel gar nichts anfangen, da ich weder Hamburg noch Fußball im Allgemeinen mag.<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22843 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Russkaja%402022-08-25_Baltic_03.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Russkaja%402022-08-25_Baltic_03.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Russkaja%402022-08-25_Baltic_03.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Russkaja%402022-08-25_Baltic_03.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> Ich gehe einfach ins Camp zurück und vergnüge mich anderweitig. Das ist das schöne an einem Festival. Nichts muss, alles kann. <span style="color: #003366;"><strong>Artefuckt</strong></span> beginnen 18:30 Uhr. Die Deutschrock-Band aus Rheinberg am Niederrhein ist beim Südtiroler Independent-Label Rookies &amp; Kings unter Vertrag. Stand früher Frei.Wild selbst hier auf der Bühne, sind es heute Bands aus deren Label. Musikalisch spielen sie Punk- und Metal-beeinflussten Rock, der allerdings bei den Besuchern gut ankommt. Um 20:00 kündigt sich mit <span style="color: #003366;"><strong>Kärbholz</strong></span> der erste Headliner des Abends an. Auch sie stammen <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22844 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Kaerbholz%402022-08-25_Baltic_07.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Kaerbholz%402022-08-25_Baltic_07.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Kaerbholz%402022-08-25_Baltic_07.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Kaerbholz%402022-08-25_Baltic_07.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />aus dem Süden Nordrhein-Westfalens und spielen deutschsprachigen Rock mit einer kräftigen Portion Punk. Eine Prise Indie sowie Einflüsse aus dem Rock n’ Roll runden ihre Songs ab. Ihre Setlist beinhaltet einen Mix aus der Bandgeschichte, die nun schon mittlerweile elf Studioalben umfasst. International wird es dann mit <strong><span style="color: #003366;">Russkaja</span></strong>. Die Österreicher versprühen mit ihrem Polka-Ska-Rock-Gemisch dermaßen gute Laune, dass sich das Infield schon richtig voll anfühlt. Ausgelassene Stimmung beim &#8222;Psycho Traktor&#8220;, &#8222;Energya&#8220; oder dem Avicii-Cover &#8222;Wake Me Up&#8220; rissen die Crowd mit. Auch wenn es &#8222;nur&#8220; eine Coverband ist, ist nahezu jeder jetzt auf dem Infield.</div>
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<div><strong><span style="color: #003366;">Stahlzeit</span></strong> sind nun an der Reihe. Eine Rammstein-Tribute-Band, deren Bühnenshow und <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22845 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit%402022-08-25_Baltic_08.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit%402022-08-25_Baltic_08.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit%402022-08-25_Baltic_08.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Stahlzeit%402022-08-25_Baltic_08.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Pyrotechnik der der Originalband sehr ähneln. Sie gelten als erfolgreichste und spektakulärste Rammstein-Tribute-Band. Sänger und Frontmann Helfried „Heli“ Reißenweber ist heute allerdings nicht in Bestform. Seine Stimme wirkt irgendwie fremd. Bereits am Nachmittag kann man die Jungs auf dem Vorplatz antreffen, denn sie haben eine Einladung von Wacken Opa Günni gern angenommen, um an seinem Stand eine Autogrammstunde zu geben. Auch Russkaja gaben noch eine Autogrammstunde. Allerdings erst um 23:00 Uhr nach der Show im Merch-Zelt, das total überfüllt war.</div>
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<div>Freitag, meine Füsse schmerzen bereits. Sitzmöglichkeiten gibt es nur im Mittelaltermarkt und auf dem Vorfeld. Auch für uns Presseleute ist kein eigener Raum vorhanden, so dass man immer pendeln muss. Ein VIP-Ticket mit Sitzplätzen und seitlicher Sicht auf die Bühne hätte mit nahe 90,00 Euro zu Buche geschlagen, was sich von uns Fotografen allerdings niemand leisten konnte oder gar wollte. Die Ostwestfalen <span style="color: #003366;"><strong>Harpyie</strong></span> beginnen um 15:15 Uhr den Festivaltag&nbsp; im Infield. Auf der kleinen Bühne auf dem Vorfeld findet nur Musik vom Band und Tauziehen statt. Beides findet wenig Resonanz. Eine lokale Band zum Frühschoppen hätte mehr Leute aus den Camps auf das Feld gelockt. Ich wiederhole mich (gerne). Passend die Time-Line der Bands. Die Partytime beginnt mit <strong><span style="color: #003366;">Mr. Hurley und den Pulveraffen</span></strong>. Die Piraten vom Weltmeer aus Osnabrück sind ein spaßiger Wegbereiter für <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22847 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Grave_Digger%402022-08-26_Baltic_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Grave_Digger%402022-08-26_Baltic_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Grave_Digger%402022-08-26_Baltic_02.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Grave_Digger%402022-08-26_Baltic_02.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong><span style="color: #003366;">Grave Digger</span></strong>. Vor zwei Wochen bei ihrem Konzert in Wacken, ein paar Kilometer entfernt, waren sie noch mit schottischem Orchester unterwegs, heute wieder mit ihrem Standard- Bandprogramm. Chris Boltendahl mit seinen Songs rund um den Heavy Metal Breakdown erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Für mich persönlich nichts, für eine breite Masse an Fans jedoch ein Highlight, waren die<strong><span style="color: #003366;"> H-Blockx</span></strong> aus Münster. Ihr Crossover mit den Rap-Elementen stammt schon aus den 90ern und sprach ein nahezu anderes Publikum an. Das Metal auch Party bedeuten kann, zeigten dann <strong><span style="color: #003366;">Alestorm</span></strong>. Viel Platz hatten die Schotten nicht, denn ihr nahezu drei Meter großes Quitscheentchen auf der Bühne beanspruchte schon einiges an Platz. Es gab „Folk-Rock-Trinkhallen-Piraten-Metal“ (danke Dirk für diesen passenden Ausdruck!), der mit dem entsprechenden <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22848 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/HammerFall%402022-08-26_Baltic_10.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/HammerFall%402022-08-26_Baltic_10.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/HammerFall%402022-08-26_Baltic_10.jpg?w=666&amp;ssl=1 666w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Bierchen in der Hand ordentlich abging. Der Weg war bei den anwesenden Metalfans geebnet, als dann der heutige Headliner <span style="color: #003366;"><strong>Hammerfall</strong> </span>die Bühne betrat. Die Schweden lieferten Power-Metal der feinsten Art in einer unglaublichen Lautstärke ab, dass es wahrscheinlich noch in Schleswig zu hören war. Für die Nachtschwärmer und Partygänger beschloss dann um 00:45 die AC-DC-Tribute-Band <strong><span style="color: #003366;"><span class="searchmatch">We</span>&nbsp;<span class="searchmatch">Salute</span>&nbsp;</span></strong><span class="searchmatch"><strong><span style="color: #003366;">You</span> </strong>den Festivaltag. Ich lag zu diesem Zeitpunkt schon in meiner Koje und bekam davon nichts mehr mit. Die international besetzte Tribute Band lieferte eine Show nahe am Original ab. Kanonen auf den Marshall-Türmen und Feuerwerk zu den sehr nahe am Original intonierten Songs der Australier begeisterten die noch anwesende Fanschar.</span></div>
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<div>Samstag, Abschlusstag des Festivals im hohen Norden. Ein letzter Tag mit Dixies und Biodusche am Camp. Es gab zwar die Möglichkeit, sich für 15 Euro eine Dusch- und Pinkelflat in einem &#8222;ordentlichen&#8220; Örtchen zu kaufen, doch diese Örtlichkeit war nur auf dem Campground nahe dem Infield verfügbar. Da mich die Auto-Karavane aber diagonal über das Festivalgelände gespült hatte, war dies für mich viel zu weit weg. Festival-Wasserbehälter mussten zum Händewaschen herhalten, denn es gab kaum andere Möglichkeiten hierzu. Bei den VIP-Pinklern kostete es einen Euro wenn man keine Flat gekauft hatte, bei den Dixies war nur im Infield eine Möglichkeit vorhanden, sich mal die Hände zu waschen. Zwar wurden die Dixies rund dreimal am Tag geleert, Hygiene geht aber definitiv anders und zu Zeiten von Corona sowieso. <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22849 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Drunken_Swallows%402022-08-27_Baltic_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Drunken_Swallows%402022-08-27_Baltic_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Drunken_Swallows%402022-08-27_Baltic_02.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Drunken_Swallows%402022-08-27_Baltic_02.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dass auch an diesem Tag die kleine Viking-Stage nicht bespielt wurde, ist wirklich schade. Stattdessen gab es einen Miss Wet-Shirt Contest, der bei den Anwesenden zwar für Gaudi sorgte, aber viel zu mager besucht war. Als &#8222;Baltic Games&#8220; angekündigt, waren nur wenige Neugierige dabei. Dafür durften die aus Timmendorf (nahe Lübeck) stammenden Newcomer und Lokalmatadoren <strong><span style="color: #003366;">Drunken Swallows</span></strong> den heutigen Festivaltag eröffnen. Recht spät, erst um 14:45 Uhr, ertönen die ersten Akkorde. Ihr letztes Album &#8222;Herzlaut&#8220; bestimmt die Setlist Punksongs wie &#8222;Alles Was Zählt&#8220; oder &#8222;Viva La Revolution&#8220; nehmen die Crowd sofort mit, obwohl die Band bei den Besuchern des Infields doch recht unbekannt ist. In Rekordzeit nach dem Konzert erscheinen sie im Merch-Zelt und steht die Band den interessierten Fans für einen Plausch, Fotos oder Autogramme zur Verfügung. Diejenigen verpassen allerdings die Italiener von <span style="color: #003366;"><strong>Wind</strong> <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22850 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Wind_Rose%402022-08-27_Baltic_03.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Wind_Rose%402022-08-27_Baltic_03.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Wind_Rose%402022-08-27_Baltic_03.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Wind_Rose%402022-08-27_Baltic_03.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>Rose</strong></span>. Eine komplett andere Musikrichtung wird hier geboten. Nach dem Punk aus heimischen Gefilden, bieten sie Power-Metal, dessen Texte auf den Romanen von J.R.R. Tolkien basieren. Ihre Setlist dürfte die gleiche wie vor zwei Wochen in Wacken gewesen sein. Für mich Neuland, rissen mich jedoch Songs wie &#8222;Army of Stone&#8220; oder &#8222;Diggy Diggy Hole&#8220; sofort mit. Danach ist wieder Partytime angesagt.</div>
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<div>Über <span style="color: #003366;"><strong>Torfrock</strong> </span>brauche ich eigentlich nicht viel zu schreiben. Bereits zum sechsten Male bespaßen die Bagaluten um Klaus Büchner das Baltic Open Air. Der Songtext vom Opener &#8222;Feste&#8220; ist Programm. &#8222;Die Tür geht auf, die Tür geht zu und alle kommen sie rein. Oh, wir feiern wieder feste, ganz feste feiern wir, wir sind die besten Gäste und bleiben wieder hier&#8220;. Danach feiern Carola Petersen zusammen mit Renate und Rollo noch <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22851 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Torfrock%402022-08-27_Baltic_06.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Torfrock%402022-08-27_Baltic_06.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Torfrock%402022-08-27_Baltic_06.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Torfrock%402022-08-27_Baltic_06.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />&#8222;Freie Bahn mit Marzipan&#8220; und andere Blödelhits. Shit, ich liebe sie&#8230; Die Party geht weiter. Mit <strong><span style="color: #003366;">Feuerschwanz</span></strong> kommt die nächste nicht ernst zu nehmende Mittelalter-Parodie-Folk-Band. Der Erlanger Band wurden früher frauenfeindliche und sexistische Texte vorgeworfen. Dass die Texte zwar frivol, aber nicht ernst zu nehmen sind, davon konnte sich die feiernden Besucher selbst überzeugen. &#8222;Untot im Drachenboot&#8220; macht einfach nur Spaß&#8230;</div>
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<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22852 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Eluveitie%402022-08-27_Baltic_01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Eluveitie%402022-08-27_Baltic_01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Eluveitie%402022-08-27_Baltic_01.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Eluveitie%402022-08-27_Baltic_01.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit<span style="color: #003366;"><strong> Eluveitie</strong></span> kommt nun der Folk Metal auf die Bühne. Die Schweizer kombinieren keltische Musik mit Melodic Death Metal und begeistern die Fans schon seit zwanzig Jahren mit ihrer &#8222;anderen&#8220; Musik. Sicher nicht jedermanns Geschmack, aber Songs wie &#8222;Rebirth&#8220; oder &#8222;The Call of the Mountains&#8220; begeistern auch hier. Meine Kondition ist am Ende. Meine persönliche Lieblingsband soll für mich der Festivalabschluss sein. Für Kai Wingenfelder ist es mehr als nur ein Heimspiel. Eigentlich als Hannoveraner Band bekannt, wohnt er jetzt im 300-Einwohner-Nest Geltorf, das von der Bühne keine drei Kilometer Luftlinie entfernt liegt. Wie er uns erklärt, wollte er während Hammerfall mit seinen Hunden Gassi gehen, einem war es viel zu laut und flüchtete wieder nach drinnen. Das Musikalische lässt keine Wünsche übrig. <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22853 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Fury_in_the_Slaughterhouse%402022-08-27_Baltic_16.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Fury_in_the_Slaughterhouse%402022-08-27_Baltic_16.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Fury_in_the_Slaughterhouse%402022-08-27_Baltic_16.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/09/Fury_in_the_Slaughterhouse%402022-08-27_Baltic_16.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dass hier auf dem Festival nicht das ganze Programm gespielt werden kann ist klar. So wird einem komprimiert klar gemacht, das man seit den 90ern präsent ist. Selbst anwesende eingefleischte Metaller müssen zugeben, dass sie all die Songs kennen. Mit &#8222;Good Day to Remember&#8220; starten sie mit dem neuesten Hit sowie den Titeln &#8222;Letter to Myself&#8220; und &#8222;1995&#8220; aus dem Album &#8222;Now&#8220; ein Mix zwischen Alt und neu. Mit &#8222;Radio Orchid&#8220;, &#8222;Milk and Honey&#8220; oder &#8222;When I’m Dead and Gone&#8220; stehen Songs in der Setlist, die aber wirklich jeder kennt. Gitarrist Christof Stein-Schneider grüßt noch freundlich von der Bühne zu mir in den Fotograben herunter. Wir sehen uns zusammen mit Klaus Büchner sicher demnächst bei einer Hahnebüchner-Lesung wieder. Ich genieße die restliche Show von einem hinteren Platz und lasse das Festival so enden, wie es begonnen hat: Mit einem Bier in der Hand&#8230;.</p>
<p>Für die Nachtschwärmer stehen noch <span style="color: #003366;"><strong>Eisbrecher</strong></span> auf dem Programm. Ich würde die Truppe aus Fürstenfeldbruck wirklich gerne sehen, aber mein Körper streikt. Neue Deutsche Härte in einem modernen Gewand, losgelöst von der Masse mit einem eigenen Stil, damit haben sie meinen Geschmack eigentlich genau getroffen. Da ich sie auf ihrer Headliner-Tour bereits in sechs Wochen in Hamburg sehe, verzichte ich aber mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Als ich zum Camp zurück komme, steht mein Heim alleine da. In der näheren Umgebung ist schon fast alles abgereist oder hat zumindest zusammen gepackt. Wenn nicht eine benachbarte Teufel-Box lieber Rammstein in Konzertlautstärke gespielt hätte, hätte ich zumindest noch ein paar Takte der Musik hören können. So verziehe ich mich mit meinem letzten Hopfenblütentee in meine Koje und schlummere zufrieden ein.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Man könnte nun alle einzelnen Punkte herunterbeten, die einmal besser waren bis 2019. Zwei Jahre Pause haben aber mit Sicherheit auch bei Daniel Spinler und seinem Team Spuren hinterlassen. Was für ein Kraftakt muss hinter einem solchen Neustart stecken. Neben den finanziellen Spuren sind sicher auch personelle und logistische Meisterleistungen notwendig gewesen, um diese Veranstaltung durchzuziehen. Dass auch Sparzwänge zu einigen Einschränkungen geführt hat, kann man sich denken. Viele wünschen sich die Doppelbühne zurück. Der Frühbucher-Vorverkauf für 2023 hat begonnen, ohne dass auch nur eine einzige Band bekannt gegeben wurde. Die treuen Fans kommen immer wieder zu diesem kleinen Festival. Die Preise wurden, wie überall zwar erhöht, aber auch im nächsten Jahr wird es einen vierten Tag geben. Bleibt zu hoffen, dass bei den drastisch gestiegenen Campingkosten auch eine bessere sanitäre Lage vorgefunden werden kann. Auch ein trockener, schattiger Aufenthaltsbereich für uns Journalisten wäre wünschenswert, denn die Kollegen sollen ja bis zu 12 Stunden vor Ort sein. Es ist ja bei uns in Schleswig-Holstein leider nicht immer mit so einem bombastischen Wetter wie in diesem Jahr zu rechnen. Kiloschwere, teure Fotoausrüstung mal irgendwo ablegen zu können hätte auch etwas. Beim Sicherheitspersonal gab es Schatten, aber auch viel Licht. Mehr Informationen über Funk bringt auch mehr informierte Mitarbeiter, die dann entsprechend reagieren oder agieren können. Über deren Arbeitsbedingungen möchte ich sowieso gar nicht erst nachdenken. Ein paar Zentimer mehr Bühnengraben an der Kopfbühne hätte Spannungen und körperliche Nähe verhindert, eine fehlende Bühne für Gehbehinderte und Rollifahrer wurde bemängelt. Alles das sind Dinge, die bis zur Neuauflage abstellbar sind.&nbsp;</p>
<p>Hammergeile Bands, Abwechslung in den Genres und tolle Bühnen-Shows sorgten für einen würdevollen, tollen Neuanfang des Baltic Open Airs. Es war für wirklich jeden etwas dabei. Als Plus ist noch zu Erwähnen, dass die Festivalbesucher nach fester Anmeldung für kleines Geld mit einem Shuttle in das benachbarte Wikingermuseum Haithabu gebracht wurden. So wird Geschichte mit Kunst und Kultur erlebbar und die Region wird gestärkt. Auch ein Shuttle zu einem nahegelegenden Supermarkt ist als Pluspunkt zu erwähnen. Eingeweihte wissen: Der beste Fick im Norden &#8230;</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong>&nbsp;<span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka">Norbert Czybulka</a></strong></span></p>
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