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	<title>Lost Society Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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	<title>Lost Society Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>Alben, die unser Leben verändert haben (Part II)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olivia Zöllner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 15:34:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[Blind Channel]]></category>
		<category><![CDATA[Eluveitie]]></category>
		<category><![CDATA[Lost Society]]></category>
		<category><![CDATA[My Chemical Romance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>&#160; Jeder, der Musik fühlt, kennt es; da ist dieser eine Song, der dich eiskalt erwischt, völlig überraschend eine Gänsehaut</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/alben-die-unser-leben-veraendert-haben-part-ii">Alben, die unser Leben verändert haben (Part II)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Jeder, der Musik fühlt, kennt es; da ist dieser eine Song, der dich eiskalt erwischt, völlig überraschend eine Gänsehaut beschert und etwas in dir erweckt, von dem du nicht einmal wusstest, dass es das gibt. Du wirst süchtig nach dem Song, hörst das komplette Album und schließt es direkt in dein Herz.</strong><br />
<strong>Genau um diese Alben soll es in unserem Special gehen, denn auch wenn wir gemeinsam mit den Alben altern, so bleiben die Erinnerungen daran ewig jung. René , Olivia und Radu erzählen euch Geschichten, welche Alben ihre Welt komplett auf den Kopf gestellt haben. Vorhang auf für unsere persönliche Reise durch das Leben und die Musik.</strong></p>
<p><strong>Unsere Olivia gibt euch heute einen Einblick Backstage von ihren Lieblingsalben:</strong></p>
<p>Gleich vorweg sei gesagt, als die Idee zu dieser kleinen Serie aufkam, war ich zwar direkt Feuer und Flamme und hab zugesagt. Fünf Minuten später saß ich innerlich weinend vor meinem CD-Regal und fragte mich, wie ich mich nur festlegen sollte. Letzten Endes ist es mir gelungen, einige Stücke herauszupicken, die eine ganz besondere Bedeutung für mich haben.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34008" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/My-Chemical-Romance.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/My-Chemical-Romance.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/My-Chemical-Romance.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/My-Chemical-Romance.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/My-Chemical-Romance.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/My-Chemical-Romance.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/My-Chemical-Romance.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Den Auftakt macht <strong>Three Cheers for Sweet Revenge </strong>von <strong>My Chemical Romance</strong>. Als das Album im Juni 2004 erschien, war ich gerade am Ende der 5. Klasse und streckte meine Fühlerchen langsam in Richtung Heavy Music aus. My Chemical Romance waren also streng genommen nicht mein Erstkontakt mit härterer Musik, trotzdem nimmt das Album in meiner persönlichen Sammlung eine ganz besondere Rolle ein: etwa ein Jahr nach Erscheinen schickte mir eine Internetbekanntschaft den Song <strong>Helena </strong>und ich war von Anfang an so hin und weg, dass ich etwas tat, womit ich meine Mutter Jahre später immer wieder aufzog, wenn sie das Gleiche tat: ich spazierte in den örtlichen CD-Laden und besorgte mir das Album, weil ich genau einen einzigen Song kannte und mochte. Damit brachte <strong>Three Cheers For Sweet Revenge </strong>gleich mehrere wesentliche Prozesse in Gang, die meine „Karriere“ als Musikliebhaberin anfeuerten:<br />
1. Das Album war die erste CD, die ich mir stolz von meinem eigenen Taschengeld kaufte und damit der Grundstein meiner heutigen Musiksammlung.<br />
2. Daraus entstand außerdem ein reger Kontakt mit dem lokalen Musikdealer. Praktischerweise lag der heimische CD-Laden auf meinem Schulweg und so schlug ich des Öfteren auf dem Nachhauseweg dort auf, ließ mir vom Verkäufer neue Musik empfehlen, die dann nicht selten unterm Weihnachtsbaum landete, weil meine Mutter eine „unheilige Allianz“ mit dem Verkäufer schmiedete und sich mit Expertenwissen über meinen Musikgeschmack versorgen ließ. Und schließlich verbrachte ich sogar meine 2 Wochen Schulpraktikum nicht gelangweilt wie viele andere in irgendeinem Kindergarten, sondern in dem CD-Laden, in dem ich, Helena sei Dank, besagtes My Chemical Romance Album gekauft hatte.<br />
Glücklicherweise hatte die Geschichte ein Happy End. Mir gefiel nicht nur Helena, sondern nach ein bisschen Warmhören auch der Rest der Platte.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe title="My Chemical Romance - Helena [Official Music Video - 4K Film Restored]" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/UCCyoocDxBA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Für Nummer 2 muss ich ein bisschen ausholen. Meine Kindheit und Jugend war stark geprägt von finnischem Rock und Metal. Spätestens seit der gemeinsamen Tour von HIM, The Rasmus und Negative hatten finnische Künstler einen festen Platz in meinem Herzen. Das führte aber auch dazu, dass ich mit dem Ende meiner Schulzeit 2011 in eine Art „musikalisches Vakuum“ plumpste, da viele der Bands, mit denen ich aufgewachsen war, sich auflösten oder still und heimlich in die Inaktivität verschwanden. Da ich im Studium auch nicht die grandioseste Socialiserin war, blieb mir ein Umfeld verwehrt, das meinen Musikgeschmack teilte und so kamen auch keine Neuempfehlungen dazu und ich lebte mit so etwa vier bis fünf Bands, die alle Jubeljahre mal ein Album herausbrachten. Bis die Pandemie uns allen in den Hintern trat und der internationale Ausnahmezustand sechs junge Finnen auf die Idee brachte, am Eurovision Song Contest teilzunehmen. Als ich das erste Mal <strong>Dark Side </strong>von <strong>Blind Channel</strong> hörte, saß ich feixend vor meinem PC und dachte mir: „Süß. Linkin Park von Wish.“</p>
<p>Linkin Park von Wish rockten sich auf den 6. Platz beim ESC und auf den 1. in meinem Herzen, denn ihre Performance beim ESC überzeugte mich so dermaßen, dass ich danach das gesamte Internet umpflügte, um quasi jedes Bisschen <strong>Blind Channel </strong>aufzutun, das ich irgendwo finden konnte. Während ich zum ersten Mal <strong>Died Enough For You </strong>hörte, saß ich dann weinend vor meinem Laptop, weil es sich anfühlte, als hätte ich irgendeinen verloren geglaubten Teil von mir wiederbekommen. Weil vor allem dieser Song eine Gefühlslawine in mir lostrat, ohne die ich heute nicht diesen Text hier schreiben würde, ist Album Nummer 2 <strong>Violent Pop </strong>von <strong>Blind Channel</strong>. Denn während wochenlang bei mir zu Hause wortwörtlich NICHTS anderes mehr lief als diese Band, kaufte ich mir Tickets für mehrere Shows der Hypa Hypa Tour von Electric Callboy, um meine neue Obsession dort als Support sehen zu können – was letzten Endes mein Türöffner war zu hunderten weiteren Künstler*innen, die viel zu lange unter meinem Radar geflogen waren, die ich nun auf Konzerten und durch Features nach und nach entdeckte. Dabei legte ich außerdem das verschüttete alte Hobby „Konzertfotografie“ frei und damit schließt sich der Kreis, was <strong>Violent Pop</strong> mit diesem Text hier zu tun hat, denn ohne Blind Channel hätte ich mich vermutlich nicht bis in die Fotogräben Europas durchgeschlagen und wäre nicht hier bei Nordmensch-in-Concerts gelandet.</p>
<p>(Aber hey, was für ein „wundervoller“ Zufall, dass auch diese finnische Band mittlerweile mehr oder weniger in die Inaktivität verschwunden ist. In der Zwischenzeit sind dafür einige Karteileichen aus meiner Jugend wieder aktiv geworden.)</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34009" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Eluveitie.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Eluveitie.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Eluveitie.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Eluveitie.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Eluveitie.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Eluveitie.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Eluveitie.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich erwähnte im letzten Absatz Bands, die irgendwie noch da waren und alle Jubeljahre mal ein Album herausbrachten. Eine dieser Bands ist <strong>Eluveitie</strong>, die ich so etwa 2008 rum von einem Freund empfohlen bekam, der meine Schwäche für Folk Metal wahrgenommen hatte. Folgerichtig müsste jetzt in diesem Text eigentlich <strong>Slania </strong>oder <strong>Spirit </strong>stehen, die mich mein Leben lang begleitet und dafür gesorgt haben, dass ich mir eine Tin Whistle gekauft habe, weil ich unbedingt Eluveitie-Songs spielen können wollte. Die beiden sind aber nur honorable Mentions, und mit der Tin Whistle hat es nie geklappt. Stattdessen steht hier ein Album, mit dem ich totale Startschwierigkeiten hatte, das jetzt aber mein Lieblingsalbum von <strong>Eluveitie </strong>ist: <strong>Ategnatos </strong>war das zweite Studioalbum, das nach dem Ausstieg von Anna Murphy, Ivo Henzi und Merlin Sutter erschien, und ich war am Anfang absolut gar nicht glücklich – nicht zuletzt weil ich mit der Stimmfarbe von Fabienne Erni erstmal einfach nicht warm wurde. Hier schließt sich wieder einmal ein Kreis, denn daran, dass sich das änderte, sind Blind Channel nicht ganz unschuldig. 2022, als sich die Einschränkungen der Pandemie langsam lockerten, verschlug es mich für den Sommer nach Finnland und dort erstmals zum TUSKA, auf dem neben Blind Channel auch <strong>Eluveitie </strong>spielten. Obwohl ich zuerst ein bisschen skeptisch war, hibbelte ich mit kindlicher Vorfreude in der Front Row herum. Aus der Show nahm ich ein paar Dinge mit: Einen leichten Tinnitus, Gehörschutzohrenstöpsel, Gitarrenplektren von Jonas Wolf und Rafael Fella und endlos viel Liebe für Fabienne Erni, die ich seitdem bis aufs Blut gegen jeden verteidige, weil diese Frau einfach der absolute Wahnsinn ist. In der Folge gab ich <strong>Ategnatos </strong>eine neue Chance und ich weiß wirklich nicht, warum es so lange gedauert hat, aber mittlerweile ist das Album mein absolutes Lieblingsalbum von Eluveitie und <strong>Deathwalker</strong>, <strong>Slumber </strong>und <strong>Worship </strong>haben es in meine Entspannungs- und Anti-Angst-Playlists geschafft. Grund dafür sind die wirklich verdammt ikonischen Drehleierparts von Michalina Malisz, welche mir beim Runterkommen helfen, wann immer mich Angst und Nervosität überwältigen. Michalinas Ausstieg bei Eluveitie hat mir zum zweiten Mal mein Herz nachhaltig gebrochen. Glücklicherweise gibt’s ihr eigenes Projekt Lyrre, außerdem jede Menge Drehleier-Playthroughs und nachdem ich 2025 einen Drehleier-Anfängerkurs belegt habe, kann ich einige der Drehleierparts des Albums jetzt zur Beruhigung zu Hause selbst spielen.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="ELUVEITIE - The Slumber (OFFICIAL LYRIC VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/_r6ikITRKXM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34010" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Lost-Society.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Lost-Society.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Lost-Society.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Lost-Society.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Lost-Society.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Lost-Society.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/04/Lost-Society.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Weil es so eine Freude ist, hier kunstvolle Bögen zu schlagen, bleibe ich noch eben beim TUSKA 2022, bei Eluveitie und bei Blind Channel, und deren Schnittmenge, die erst kürzlich ein Album rausgebracht hat, das ich ziemlich schnell in mein Herz geschlossen habe. Nur um wenigstens eine wirklich aktuelle Platte zu erwähnen.<br />
2022 hatte ich bei Eluveitie auf dem TUSKA wie bereits erwähnt einen Front Row Spot. Ich gab ihn im Anschluss auf, um mir Northern Kings auf einer anderen Bühne anzusehen. Nach deren Performance pilgerte ich zurück zur Main Stage für ein bisschen Marktforschung: <strong>Lost Society</strong>, eine finnische Band, die in ihren frühen Jahren Thrash Metal mit streitbar geistreichen Songtiteln wie <strong>Emos are gay </strong>spielte, würden im Herbst mit Blind Channel auf Europatour gehen und ich wollte einen Blick auf die Band werfen, die ich im Herbst immerhin drei Mal als Support sehen würde und die unter einigen vorwiegend finnischen Blind Channel Fans extrem gehypet war. Ich blieb weiter hinten in der vorderen Absperrung stehen, postete ein Video vom Circle Pit mit einem wenig geistreichen Kommentar in meiner Instagramstory und checkte nach etwa dreißig Minuten meine Uhr, um herauszufinden, wie lange das Set noch gehen würde. Überzeugt war ich nicht.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34080" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/EW9A6235.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/EW9A6235.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/EW9A6235.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/EW9A6235.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/EW9A6235.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/EW9A6235.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/05/EW9A6235.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Fast forward Herbst 2022: Drei Supportshows für Blind Channel und ihr damals neues Album <strong>If The Sky Came Down </strong>später hatte mich das <strong>Lost Society </strong>Fieber gepackt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Finnen sich immer weiter vom einstigen Thrash Metal wegentwickelt haben in ich-weiß-nicht-genau-welche-Richtung-aber-ich-mag-sie. Während besagte Platte einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet hat, dass ich meine Liebe für diese Band doch noch entdeckt habe, möchte ich aber viel lieber ihr dieses Jahr im März erschienenes Album <strong>Hell Is A State Of Mind </strong>hervorheben. Ich habe es bei Erscheinen zurecht als mein „meist erwartetes Album des Jahres“ bezeichnet, denn bereits Ende 2024 hatte Samy Elbanna auf den Socials der Band angekündigt, dass das kommende Jahr Großes mit sich bringen würde, nur um dann in 2025 ganz frech nur eine einzige Single rauszubringen und ein paar Festivalshows zu spielen und uns auf 2026 zu vertrösten. <strong>Hell Is A State Of Mind </strong>war die Wartezeit aber mehr als wert und während ich mir gelegentlich ein bisschen die Augen zu <strong>Is This What You Wanted </strong>ausweine, wird es vermutlich schwer, <strong>Kill The Light </strong>als Song dieses Jahr noch zu toppen. <strong>Lost Society </strong>sind für mich nicht nur eine vollkommen unterbewertete Band, sie sind für mich persönlich auch der Inbegriff für „So kann man sich täuschen“. Wer weiß, vielleicht wäre der Funke schon früher übergesprungen, hätte ich meinen Front Row Platz beim TUSKA 2022 nicht geräumt und hätte schon früher einen genaueren Blick auf die Gitarrenfertigkeiten von Samy Elbanna und Arttu Lesonen werfen können.</p>
<p>(Übrigens, als kleiner, den Kreis schließender Funfact am Rande: Eluveitie-Gitarrist Jonas Wolf ist Lost Society Fan.)</p>
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		<title>LOST SOCIETY im Frühjahr auf &#8222;Tour is a State of Mind&#8220; Europatournee</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lost-society-im-fruehjahr-auf-tour-is-a-state-of-mind-europatournee</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olivia Zöllner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 16:25:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Europa Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Lost Society]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Über ein Jahr war es eher ruhiger um die Finnen von Lost Society. Dieses Jahr erscheint am 6. März mit</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Über ein Jahr war es eher ruhiger um die Finnen von Lost Society. Dieses Jahr erscheint am 6. März mit &#8222;Hell is a State of Mind&#8220; ihr 6. Studioalbum. Die einstigen Thrash Metaller, die mittlerweile eher im Modern Metal unterwegs sind, präsentieren die neuen Songs daher im Frühjahr auf einer Europatournee mit insgesamt 5 Stationen in Deutschland. Ein Support ist noch nicht bekannt. An folgenden Terminen könnt ihr dabei sein:</p>
<p>07.03.26 DE Cologne &#8211; Gebäude 9<img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33910" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/01/SnapInsta.to_601418456_18558438133019656_2660093568898288701_n.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/01/SnapInsta.to_601418456_18558438133019656_2660093568898288701_n.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/01/SnapInsta.to_601418456_18558438133019656_2660093568898288701_n.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/01/SnapInsta.to_601418456_18558438133019656_2660093568898288701_n.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/01/SnapInsta.to_601418456_18558438133019656_2660093568898288701_n.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/01/SnapInsta.to_601418456_18558438133019656_2660093568898288701_n.jpg?w=1080&amp;ssl=1 1080w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><br />
16.03.26 DE Wiesbaden – Schlachthof<br />
17.03.26 DE Munich – Backstage<br />
18.03.26 DE Berlin – Cassiopeia<br />
19.03.26 DE Hamburg – Betty</p>
<p>Tickets gibt es ab 24,20€ zzgl Vorverkaufsgebühren bei <a href="https://www.eventim.de/artist/lost-society/">Eventim</a> und allen bekannten Vorverkaufsstellen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/gedp9iH--Ug?si=-JoWjQEh7IGcmoTT" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lost-society-im-fruehjahr-auf-tour-is-a-state-of-mind-europatournee">LOST SOCIETY im Frühjahr auf &#8222;Tour is a State of Mind&#8220; Europatournee</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>METAL HAMMER PARADISE 2023 – Metal vs. Wellness am Weissenhäuser Strand (17. / 18.11.2023)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2023 21:18:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das Schleswig-Holstein ein Festivalland ist, ist nicht erst seit dem Wacken Open Air bekannt. Weitestgehend unbekannt dagegen die Eventlocation Weissenhäuser</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/metal-hammer-paradise-2023-metal-vs-wellness-am-weissenhaeuser-strand-17-18-11-2023">METAL HAMMER PARADISE 2023 – Metal vs. Wellness am Weissenhäuser Strand (17. / 18.11.2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27301 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/MetalHammerParadise_Nov2023_FlyerAug23.jpg?resize=240%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="240" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/MetalHammerParadise_Nov2023_FlyerAug23.jpg?resize=240%2C300&amp;ssl=1 240w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/MetalHammerParadise_Nov2023_FlyerAug23.jpg?w=653&amp;ssl=1 653w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" />Das Schleswig-Holstein ein Festivalland ist, ist nicht erst seit dem Wacken Open Air bekannt. Weitestgehend unbekannt dagegen die Eventlocation Weissenhäuser Strand. Direkt am feinen Strand der Hohwachter Bucht gelegen, bietet die Anlage mit Dschungelland und Badeparadies auch bei schlechtem Wetter jede Menge Abwechslung. Jetzt im November finden hier in kurzen Abständen in der touristischen &#8222;Saure-Gurken-Zeit&#8220; die drei Festivals <strong>Plage Noir</strong>, <strong>Rolling Stone Weekender</strong> und das <strong>Metal Hammer Paradise</strong> statt. Da es auf die Ferienanlage begrenzt ist, kann es auch nicht mehr wachsen. Das <span style="color: #003366;"><strong>METAL HAMMER PARADISE</strong></span> feiert in diesem Jahr 10jähriges Jubiläum und gilt als ausverkauft &#8211; zumindest was die Unterbringung in Appartements, Hotel oder Ferienhäusern angeht. Die Festivaltickets ohne Unterbringung sind fast immer noch zu haben. So springe auch ich noch auf den diesjährigen Zug auf.&nbsp;</p>
<p>Unterbringung plus Ticket, gegebenenfalls noch VIP-Upgrade, da geht dann schon mal schnell ein Tausender für zwei Personen drauf. Günstig ist das nicht. Das Ticket ohne alles liegt derzeit für das kommende Jahr 2024 schon bei 152,75 Euro im Frühbuchermodus. Ein Tagesticket lag in diesem Jahr schon bei 100,25 Euro. Dazu kommen noch 10,00 Euro Parkgebühren am Tag. Da liegt dann auch noch eine weitere Begrenzung des Festivals, denn die Parkfläche ist endlich und für die Größe des Festivals sehr klein. Schon Freitagmittag ist kein Platz mehr zu bekommen, Wohnmobilstellplätze gibt es offiziell gar keine.</p>
<figure id="attachment_27302" aria-describedby="caption-attachment-27302" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27302 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Brunhilde%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Brunhilde%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Brunhilde%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Brunhilde%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-27302" class="wp-caption-text">Brunhilde; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Ich bin früh vor Ort, treffe schon bei der Anreise Freunde, die ihren Proviant und das Gepäck vom Auto in ihre Unterkunft schleppen. Der auf dem Gelände befindliche Lebensmittelmarkt ist gut frequentiert und erste Grüppchen frönen schon dem Glühwein beim Rahmenprogramm. Die Mittelaltergruppe <strong>Comes Vagantes</strong> spielt auf einer Freifläche mit Verzehrbuden zur morgendlichen Unterhaltung auf. Auch die Indoor-Meile mit Merch, Restaurants und Infoständen ist gut besucht. Ich begehe erst einmal die Konzertlocations und checke die Gegebenheiten. Erster Einsatzort ist dann im Hauptzelt auf der Maximum Metal Stage. Hier spielt nun die US-amerikanische Crossover-Band <strong>Dog Eat Dog</strong>. Musikalisch nicht so meine Ecke, von daher wechsele ich zur kleinsten der drei Locations. <strong>Brunhilde</strong> aus Fürth begeistern mich schon seit Jahren. Ihr Mix aus harten Riffs, Punk und blondem Gift lädt mich immer wieder zu ihren Konzerten ein. Die Einladung, beim Soundcheck in der Riff-Alm dabei zu sein, nehme ich natürlich gerne an. Hier treten normal die kleineren, unbekannteren Bands auf. War diese Location früher vom Publikum eher stiefmütterlich behandelt worden, bilden sich an diesem Wochenenden ständig lange Schlangen vor dem Eingang. Es hat sich herumgesprochen, dass hier die ganz besonderen Gigs stattfinden. Nun stehen hier schon mehr Besucher in der Warteschlange, als Gäste in die überhaupt in die Location dürfen. Wie auf allen Festivals hat man auch hier die Qual der Wahl. Breche ich ab und gehe zu <strong>Orden Ogan</strong> oder bleibe ich? Mein Kollege zerrt mich hinaus und mir wird die Entscheidung abgenommen. Parallel dazu spielten im Baltic Ballroom <strong>Screamer</strong> und <strong>Nervosa</strong>, die ich zu gern gesehen hätte. Dafür schaffe ich es zu Nervosa´s Autogrammstunde sowie zu<strong> Erik Cohen</strong>. Der Kieler Musiker liefert wieder einmal eine tolle Show ab, die Riff Alm ist überfüllt. Wieder kann ich nur ein Drittel des</p>
<figure id="attachment_27303" aria-describedby="caption-attachment-27303" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27303" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Amorphis%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_11.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Amorphis%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_11.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Amorphis%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_11.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Amorphis%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_11.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-27303" class="wp-caption-text">Amorphis; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Konzertes bleiben, denn auf der Hauptbühne stehen jetzt <strong>Amorphis</strong>. Die Finnen sind schon so etwas wie der geheime Headliner des heutigen Festivaltages. Danach fahre ich, denn es war mein erster Tag nach meiner Corona-Erkrankung. Meine Kondition ist am Ende. Eine Übernachtung ist in meinem Budget nicht möglich. Schade, denn Kreator sind es immer wert. Auch die Bands im Baltic Ballroom werden von mir vernachlässigt. Sowohl <strong>Death Angel</strong> als auch <strong>Solstafir</strong> bekomme ich nicht mit.</p>
<p>Am heutigen Samstag geht es auf zur zweiten Runde. Heute bin ich so früh angekommen, dass ich gleich einen Parkplatz finde. Badegäste aus der Therme fahren, Festivalbesucher kommen. Erster Programmpunkt bei strahlend blauem Himmel ist ein kurzer Gang zum Strand. Zehn Minuten innehalten und dann das Programm des zweiten Tages in vollen Zügen genießen. Erster Programmpunkt ist ein Treffen von Britta Görtz von<strong> Hiraes</strong>. Sie gibt einen Vocal-Workshop. Im Anschluss liest <strong>Dr. Nico Rose</strong> aus seinem Buch &#8222;Hard, Heavy &amp; Happy&#8220;. Da bin ich allerdings schon bei dem heutigen Opener Erdling im Baltic Ballroom. 20 Minuten kann ich bleiben, denn die Hauptbühne, die &#8222;Maximum Metal Stage&#8220; eröffnet mit <strong>Freedom Call</strong>. Mir bisher unbekannt, überraschen mich die Nürnberger. Das ist Power-Metal aus einem Guss, wie er sein muss. (Sorry für das Wortspiel&#8230;). Ich wechsele wieder zurück in den Ballroom. Auch hier gibt es</p>
<figure id="attachment_27304" aria-describedby="caption-attachment-27304" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27304" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/All_For_Metal%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/All_For_Metal%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/All_For_Metal%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/All_For_Metal%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-27304" class="wp-caption-text">All for Metal; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Power-Metal auf die Ohren. <strong>Mob Rules</strong> aus dem niedersächsischen Schortens hatte ich bisher noch nicht gesehen. Lange kann ich auch hier nicht bleiben. Zurück zur Hauptbühne, denn hier erwartet einen die erst 2022 gegründete, internationale War-Metal-Band <strong>All For Metal</strong>. Ihr charismatischer Frontmann &#8222;Tetzel&#8220; ist auch in der Kraftsport-Szene bekannt und so kommt es auch hier zum hammerschwingenden Show-Act. Ich lasse es etwas ruhiger angehen. Nur kurze Fotostops meinerseits bei <strong>Hiraes</strong> in der Riff-Alm sowie bei<strong> Destruction</strong> auf der Hauptbühne bringen mich aus der Ruhe. Ein Treffen mit Freunden, eine Calzone beim Italiener und die <strong>Epica</strong>-Autogrammstunde bringen die notwendige Kraft für die letzten Stunden. Es ist rappelvoll im Zelt. Ein Metalfestival und der meistbesuchte Act heißt <strong>Knorkator</strong>. Wie jetzt? Die Spaßtruppe um</p>
<figure id="attachment_27305" aria-describedby="caption-attachment-27305" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27305" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Knorkator%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Knorkator%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Knorkator%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_04.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Knorkator%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_04.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-27305" class="wp-caption-text">Knorkator; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Stumpen bietet allerdings auch heute wieder eine Show der Extraklasse. Schon nach dem ersten Song hüpft Stumpen wie gewohnt &#8211; nur noch mit einer kurzen Hose bekleidet &#8211; über die Bühne. Am Bühnenrad sitzt seine Tochter, die zu Background-Gesängen eingesetzt wird und später &#8222;Milliarden-Knollar&#8220;-Scheine in die Menge wirft. Viel spannender ist jedoch Song Nummer drei, denn da holt Stumpen die gesamte Fotografen-Riege auf die Bühne. Knapp 30 Kollegen finden sich in ungewohnter Position wieder. Ich lasse die Riff-Alm heute wieder einmal bis auf den Kurzbesuch links liegen. Sowohl die Contest-Gewinner <strong>Brazing Bull</strong>, eine Nu-Metal Band aus dem Raum Itzehoe, als auch<strong> Skyeye</strong>, <strong>Hinayana</strong> als auch <strong>Before The</strong> <strong>Down</strong> bekomme ich nicht mit. Ebenso nicht <strong>Wolfheart</strong> und <strong>Ad Infinitum</strong> im Ballroom.</p>
<p>Es ist halt wie auf jedem Festival: Man kann nicht alles haben. Nächster Programmpunkt ist im Baltic Ballroom <strong>Wind Rose</strong>. Die italienische Power-Metal-Band aus Pisa verarbeitet in ihren Texten die Werke von J.R.R. Tolkien. Hört sich schräg an, ist aber wirklich gut gemacht. Es gibt Bands, die mag man oder eben nicht. Genau so ergeht es vielen bei der nächsten Band im Zelt. <strong>Phil Cambell</strong>, der Ex-Motörhead-Gitarrist, ist mit seiner Family-Band zu Gast. Heute steht jedenfalls nicht ihr eigenes Zeug aus der Setlist, sondern ein Abend voller Coversongs. Hauptanteil natürlich die Songs des verstorbenen Frontmanns Lemmy Kilmister. &#8222;The Bastard Sons play Motörhead&#8220; stand im Programm, und das tun</p>
<figure id="attachment_27306" aria-describedby="caption-attachment-27306" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27306" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Phil_Campbell%402023_11_18_Metal_Hammer_Paradise_08.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Phil_Campbell%402023_11_18_Metal_Hammer_Paradise_08.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Phil_Campbell%402023_11_18_Metal_Hammer_Paradise_08.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Phil_Campbell%402023_11_18_Metal_Hammer_Paradise_08.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-27306" class="wp-caption-text">Phil Campbell &amp; the Bastard Sons; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>sie auch. Kein Megaknaller wird ausgelassen. Ace of Spades, Heroes, Born to Raise Hell, Bomber und das Hawkwind Frühwerk Silver Machine sorgt neben Cover der Sex Pistols oder Ramones für eine kurzweilige Show. Ja, das &#8222;Fuck Tyla Campbell&#8220; nervt, aber die Musik kommt im immer voller werdenden Zelt gut an. Auch wenn ich die Jungs schon etliche Male sehen durfte, diese Show hatte es in sich. Beim letzten Song gehe ich wieder in den Ballroom. Ein paar Songs von <strong>Rage</strong> füllen die Umbaupause mehr&nbsp; als gut. Die letzte Band des Abends ist dann <strong>Epica</strong>. Ihre Show durfte ich bereits zwei Mal in diesem Jahr in Hamburg und Leipzig erleben. Gewohnt routiniert, ohne Pyro oder Schnickschnack legen sie einen perfekten Gig auf das Parkett. Ihr letzter Auftritt in 2023 &#8211; so sagt es Frontfrau Simone Simons.</p>
<figure id="attachment_27307" aria-describedby="caption-attachment-27307" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27307" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Epica%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_09.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Epica%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_09.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Epica%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_09.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Epica%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_09.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-27307" class="wp-caption-text">Epica; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Für mich endet nun das Metal Hammer Paradise 2023. Es regnet in Strömen als ich zum Parkplatz gehe. Große Lücken in den Parkreihen zeugen davon, dass viele Besucher und Fans schon abgereist sind. Ein Festival mit vielen Glanzpunkten ist zu Ende.</p>
<p>Man sieht sich wieder in 2024 &#8211; der Vorverkauf hat bereits begonnen, die Unterkünfte fürs kommende Jahr sind bereits ausverkauft, als ich zu Hause ankomme.&nbsp;</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <span style="color: #003366;"><strong>Norbert Czybulka</strong></span></p>
<p><strong>Titelbild:</strong> <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/Fotos.Dirk.Jacobs">Dirk Jacobs</a> </strong></span></p>
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