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	<title>THE GATHERING Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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	<title>THE GATHERING Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>Lieblingsplatten Revisited &#8211; &#8222;Lauschangriff&#8220; mit Markus von IMPARITY</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lauschangriff-lieblingsplatten-revisited</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 18:31:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>&#160; Unsere Leidenschaft zur Musik wird von jedem von uns auf seine eigene Weise gelebt. Angefangen vom Hörerlebnis selbst, über</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lauschangriff-lieblingsplatten-revisited">Lieblingsplatten Revisited &#8211; &#8222;Lauschangriff&#8220; mit Markus von IMPARITY</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unsere Leidenschaft zur Musik wird von jedem von uns auf seine eigene Weise gelebt. Angefangen vom Hörerlebnis selbst, über den Besuch von Konzerten, Tragen von Bandshirts bis hin zum eigenen musikalischen Projekt ist alles dabei. Dabei gibt es persönliche Vorlieben (Streaming, CD, Vinyl oder Tape) und Hörgewohnheiten (Lautsprecher oder Kopfhörer). Bei einem gemütlichen Gespräch mit Markus von <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="http://www.imparity.de/">IMPARITY</a></span> (siehe auch <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/imparity-tales-of-rust-and-bones">unsere Rezi zum Album</a></span>) plauderten wir über ungewöhnliche Ideen fürs Hörerlebnis, die Veränderung der eigenen Lieblingsbands innerhalb derer Diskographie und dem aktuellen Stand bei IMPARITY.</p>
<p><strong>Du hattest eine sehr coole Idee; sich einmal durch die komplette Diskographie einiger Lieblingsbands zu hören. Wie kam es zu dieser Idee?</strong></p>
<p>Eigentlich war das ein ganz profaner Grund, der mich zu dieser Idee brachte. Ich habe seit geraumer Zeit einen Plattenspieler in meinem Arbeitsbüro stehen und bin in der glücklichen Lage fast den ganzen Tag Musik hören zu können. Neben aktuellen Schallplatten, die ich an meine Arbeitsstelle schicken lasse, will ich aber natürlich auch alte Platten hören, die ich dann immer im Schwung von zu Hause aus meiner Sammlung mitnehme und nach dem Durchhören gegen andere austausche. Da ich meine Platten alphabetisch und innerhalb einer Band chronologisch sortiert habe war es mir aber tatsächlich zu mühsam, immer einzelne Platten herauszunehmen und sie hinterher wieder korrekt einzusortieren und daher habe ich immer die Kollektion einer Band im gesamten aus dem Regal genommen.</p>
<p><strong>Welche Bands hast du konkret durchgehört und warum ausgerechnet diese? Und gab es ein bestimmtes Medium (Schallplatte, CD, digital), das du bevorzugt hat oder hat du alles so gemischt, wie es in den Alltag passt?</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-31726 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB.jpg?resize=300%2C297&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="297" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=300%2C297&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=1024%2C1014&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=768%2C760&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=1536%2C1521&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=2048%2C2028&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es waren eben Bands, von denen ich einfach besonders viele Schallplatten besitze. Bands deren Sammlung ich insbesondere Ende der 90er und in den 2000ern gesammelt habe und dort vornehmlich auf CD besitze, fielen daher hinten über. Wenn mir einzelne Releases auf Platte fehlten, habe ich diese aber in der korrekten Reihenfolge dann gestreamt, um auch wirklich die ganze Diskographie zu erfassen. Außerdem sollten es schon Bands sein, die eine umfangreiche Diskographien vorweisen können.</p>
<p>Unter anderem sind da vor allem Motörhead, My Dying Bride, Swallow the Sun, Anathema, Falkenbach, Sentenced, Amorphis, Hammerfall, Black Sabbath (dank der neu veröffentlichten LP-Boxen), The Gathering und The Night Flight Orchestra, aber auch eher nicht unter den Metal zu gruppierende Bands, wie Dire Straits, Queen oder Heart, zu benennen.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-31728" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Katatonia.jpg?resize=300%2C295&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="295">Hast du noch weitere Bands auf deinem Zettel, die du durchhören möchtest und falls ja, welche sind das?</strong></p>
<p>Als nächstes steht auf jeden Fall Katatonia und Long Distance Calling an, da besitze ich auch noch fast jede Veröffentlichung auf Vinyl und aus dem Rock-Sektor Pat Benatar. Danach muss ich schon etwas genauer schauen, wo ich wirklich noch ausreichende Mengen an Releases auf Vinyl vorliegen habe. Eventuell werde ich dann doch mehr auf das Streaming oder auf die CD setzen. Nevermore, Paradise Lost oder Moonspell würden mich auf jeden Fall sehr reizen, da habe ich die meisten Releases aber „nur“ auf CD. Da würde ich dann im Büro wohl eher auf das Streaming setzen.</p>
<p><strong>Wenn man eine Band in seiner Jugend zum ersten Mal hört und dann einige Alben immer wieder auf dem Plattenteller hat, gehören die schon fest zum eigenen Leben. Wenn man jetzt allerdings die komplette Diskographie durchhört, hört (und spürt) man ja schon einige Unterschiede im Gegensatz zum „ersten Mal“. Wenn du das aktuelle Hörerlebnis mit deinen ersten Begegnungen mit den Bands vergleichst: was hat sich konkret verändert und was ist gleich geblieben für dich beim Durchhören?</strong></p>
<p>Gleich geblieben ist natürlich die Liebe und die Begeisterung zu jeder der Platten. Von den genannten Bands gibt es wirklich nur wenige Platten, die ich nicht liebe und mag. Jede Platte für sich ist besonders und einzigartig, auch wenn sie manchmal aus dem Kontext fallen oder doch eine deutliche Kurskorrektur der Band aufweisen. Wenn man die Platten nun im Kontext der Banddiskographie hört fällt einem &#8211; wie ich finde &#8211; schon deutlicher auf, dass sich viele Stilwechsel eben doch längerfristig eingeschlichen haben und nicht wie es einem manchmal in der Jugend vorkam, von einer Platte auf die andere. Manchmal lässt sich der stilistische Wechsel auch natürlich auch an Wechseln in der Bandbesetzung festmachen. Ich habe auch versucht immer zu den Platten ein wenig über die Geschichte der Band zu recherchieren und die Platten auch im Zusammenhang von Besetzungswechsel, Plattenfirmawechsel und ggf. auch Aufnahmebudget zu sehen. So erschließen sich einem viele Unterschiede und Zusammenhänge, die man in früheren Zeiten auch auf Grund der damals nicht vorhandenen Datenbanken im Internet so gar nicht deuten konnte. In dem Zuge bin ich dann auch nach der Discographie einer Band gerne noch eine Zeit bei den Nebenprojekten der Mitglieder oder weiterführender Gruppen ehemaliger Mitglieder hängengeblieben.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-full wp-image-31730 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Imparity.jpg?resize=235%2C214&#038;ssl=1" alt="" width="235" height="214">Das bringt mich direkt zu eurer Band IMPARITY; stell dir vor, du würdest eure ersten musikalischen Gehversuche mit eurem aktuellen Album vergleichen; was hat sich da für dich verändert, wenn du es als Hörer durchhören würdest?</strong></p>
<p>Zum einen vor allem der Sound. Bei unserer ersten EP waren wir zwar in einem professionellen Studio und eigentlich ist es von der Technik her die am besten produzierte Platte. Aber wir wussten gar nicht so recht, welchen Sound wir eigentlich haben wollten und entsprechend langweilig ist dann auch der Mix ohne Ecken und Kanten ausgefallen. Die zweite Veröffentlichung „Dying Dreams“ haben wir dann in der Pandemie-Zeit komplett im Heim-Studio aufgenommen und ich habe sie selbst gemischt. Für einen Anfänger glaube ich gar nicht so schlecht, aber im Nachhinein merkt man dann natürlich doch wo die Schwachstellen sind. Bei dem ersten Langspieler haben wir dann zwar auch im Heimstudio recordet, das Ganze aber von Markus Skroch von den Kalthallen Studios (u.a. Ash of Ashes) mixen lassen und das Ergebnis hat uns auf der gesamten Länge überzeugt.</p>
<p>Der zweite Unterschied liegt sicher im Songwriting, wo wir mit der Zeit auch deutliche Fortschritte gemacht haben. Sowohl in der Abwechslung als auch in der Komplexität. Und schließlich auch in unseren eigenen Fähigkeiten am Instrument und in dem Mut, einmal etwas Neues zu probieren.</p>
<p><strong>Wie schaut´s aktuell im Lager von IMPARITY aus; euer Debut-Album „Tales of Rust and Bones“ war ja bereits eine Doom Perle. Wie sind die aktuellen Pläne in Sachen Songwriting und Konzerten?</strong></p>
<p>Wir bleiben in der Entwicklung nicht stehen und haben jüngst eine sehr erfreuliche Entwicklung. Wir konnten ein neues Bandmitglied für uns gewinnen und werden in Zukunft mit Geige und Keyboard die Bühnen unsicher machen. Dadurch wird unser Sound sicher deutlich komplexer und abwechslungsreicher sowie atmosphärischer. Wir sind mitten im Prozess des Songwritings für das neue Album, ein Termin steht hier aber auch noch gar nicht fest. Gerne würden wir auch ein kleines Label für uns gewinnen können. Erste Live-Termine sind für den Sommer auf jeden Fall geplant. Zum Beispiel am 02.08.2025 im Valhalle in Köln und am 06.09.2025 im Kult 41 in Bonn.</p>
<p><strong>Du bist ja auch viel auf Konzerten unterwegs; gibt es ein Festival, auf dem du gerne mit IMPARITY spielen würdest?</strong></p>
<p>Wir würden gerne mal auf einem Festival spielen, da kommen viele kleine Festivals im Ruhrgebiet oder in ganz Deutschland sicher in Frage. Ein Festival ist immer eine großartige Möglichkeit seine Musik einer größeren Gruppe von Musikbegeisterten zu präsentieren, die sonst nie auf diese Band gestoßen wären. Total schön wäre es mal in einer besonderen Location, wie z.B. der Naturhöhle in Balve zu spielen. Aber das sind weit entfernte Träume.</p>
<p>Danke für deine Zeit und die coole Idee für diesen Artikel!</p>
<p><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/"><strong>Sebastian Radu Groß</strong></a></span></p>
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		<title>AMORPHIS  &#8222;Halo&#8220; (Album Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/amorphis-halo-album-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2022 11:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>AMORPHIS &#8211; „Halo“ In Zeiten von Covid 19, in denen sich die Welt falsch herumdreht und alles auf den Kopf</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/amorphis-halo-album-review">AMORPHIS  &#8222;Halo&#8220; (Album Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>AMORPHIS &#8211; „Halo“</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-19564" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/AMORPHIS-Halo.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/AMORPHIS-Halo-scaled.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/AMORPHIS-Halo-scaled.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/AMORPHIS-Halo-scaled.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/AMORPHIS-Halo-scaled.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/AMORPHIS-Halo-scaled.jpg?resize=1536%2C1536&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/AMORPHIS-Halo-scaled.jpg?resize=2048%2C2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/AMORPHIS-Halo-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/AMORPHIS-Halo-scaled.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />In Zeiten von Covid 19, in denen sich die Welt falsch herumdreht und alles auf den Kopf stellt, gibt es noch einige Konstanten, die unumstößlich der Fels in der Brandung sind:<strong> <a href="https://amorphis.net/">AMOPRHIS</a></strong> tragen ihren Teil dazu bei, dass man sich auf ein hochkarätiges Album freuen darf, das gleichzeitig mit einigen Überraschungen aufwartet.</p>
<p>„Halo“ ist sehr leicht zugänglich, was Produzenten Jens Bogren dazu veranlasste, es sogar als „poppig“ zu bezeichnen. Die Band sieht es genau andersrum und erlebt es als eines der härtesten Alben ihrer Karriere; letzten Endes liegt die Antwort im Cover des Albums, das eine Anspielung auf das Ying und Yang ist; leicht zugänglich (oder poppig?) und durch die Kontraste härter (und abwechslungsreicher). AMORPHIS haben das Rad nicht neu erfunden, aber sich selbst auf diesem Album sehr intensiv erkundet. Es scheint, als habe man hier eine Selbstreflexion abgeliefert, mit der Frage: Was macht uns eigentlich aus? Sind es die atmosphärischen Elemente des Wechselgesangs (`Northwards`), der Mut zu Experimenten (`On The Dark Waters`), unsere eingängigen Ohrwurmriffs (`The Moon`) oder die Kunst, unsere Stärken auf den Punkt zu bringen und zu bündeln (`A New Land`)?</p>
<p>Als Antwort ist ein Gesamtkunstwerk heraus gekommen, das sämtlichen Facetten der Band in einem modernen Licht erstrahlen lässt, ohne auf Überraschungen, Gänsehautmomente und das bekannte AMORPHIS Feeling zu verzichten. Knackige Gitarrenwände mit eingängigen Melodien? Check. Charismatischer (Wechel-) Gesang? Check. Atmosphärische Keyboards? Check. Eingestreute Nuancen, um den Hörer zu überraschen (Frauengesang, Chor)? Check. Auch wenn „Halo“ sehr zugänglich geworden ist, vergisst es nie seine Wurzeln und gelegentlich blitzen bei einer Synthesizer-Melodie Momente der „Elegy“ in den Synapsen auf, während die Gitarrenmelodien sogar ein kurzes Augenzwinkern zur unsterblichen „Tales From The Thousand Lakes“ erlauben.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="AMORPHIS - The Moon (OFFICIAL MUSIC VIDEO) | Atomic Fire Records" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/EU5A5nqojYo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Obwohl das Album sehr gut zugänglich ist, gibt es hier sehr viel zu entdecken. Orchestrale Arrangements, spacige Keyboards und einige verträumte Momente, ohne den Härtegrad herunter zu schrauben. Ein besonderes Kompliment muss man Sänger Tomi Joutsen machen, dessen Stimme in absoluter Topform ist: einfühlsam geschmeidig (jeder Refrain des Albums ist Gänsehaut pur) und gleichzeitig brutal in den tiefen Lagen. Der beste Beweis, dass man seine Stärken immer noch steigern kann.</p>
<p><strong>Fazit</strong>:<br />
Selten habe ich ein Album gehört, bei dem eine Band nicht nach neuen Ufern strebte, sondern einfach ganz bei sich sein wollte und gleichzeitig so viel zu sagen hatte. „Halo“ ist das beste Beispiel dafür, dass es immer noch Konstanten im Leben gibt, die unumstößlich fest im Leben verankert sein sollten und gleichzeitig durch Selbstreflexion einen großen Schritt nach vorne in seiner eigenen Entwicklung machen kann. Mehr AMORPHIS auf einem Album geht einfach nicht, deshalb sämtliche Daumen nach oben und Höchstpunktzahl gezückt!</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>10 von 10 Punkten</strong></span></p>
<p>Redakteur: <span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="AMORPHIS - Halo Documentary EP03: Guitars &amp; Bass (OFFICIAL DOCUMENTARY) | Atomic Fire Records" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/yYSVHpEBZWs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
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		<title>Kari Rueslåtten &#8211; „Sørgekåpe “ (CD-REVIEW)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/kari-rueslatten-sorgekape-cd-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 17:40:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[KARI]]></category>
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		<category><![CDATA[THEATRE OF TRAGEDY]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>&#8222;Die Nacht beherbergt dunkle Stunden, in denen unsere Gedanken uns heimsuchen und wir den Kampf gegen die Realität verlieren.&#8220; &#8222;Wenn</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/kari-rueslatten-sorgekape-cd-review">Kari Rueslåtten &#8211; „Sørgekåpe “ (CD-REVIEW)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><strong><span style="color: #666699;"><em>&#8222;Die Nacht beherbergt dunkle Stunden,</em></span></strong><br />
<strong> <span style="color: #666699;"><em> in denen unsere Gedanken uns heimsuchen</em></span></strong><br />
<strong> <span style="color: #666699;"><em> und wir den Kampf gegen die Realität verlieren.&#8220;</em></span></strong></span></span></p>
<p><strong><span style="color: #666699;"><em><span style="font-family: arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">&#8222;Wenn das Morgenlicht sich seinen Weg<br />
durch den Vorhang unserer Gedanken bahnt,<br />
ist unser Verstand zerbrechlich genug, um<br />
aus der Nacht gestärkt hervor zu treten.&#8220;</span></span></em></span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="en-GB">Seltsam, wie schnell die Zeit vergeht; war es nicht gerade noch 1994, als ich erstmals die “Tears Laid In Earth” von 3rd A</span><span lang="en-GB">nd The Mortal eingelegt habe? Nach der Auflösung erstmal die komplette Diskographie von Kari seit den Demo Recordings bis hin zum letzte Album gehört und gespürt, dass einige Sachen in Würde altern und besser werden. Am 08.05.2020 veröffentlicht Kari ihr mittlerweile achtes Solo-Album und kehrt zurück zu ihren Wurzeln, die sie mit &#8222;Spindelsinn&#8220; damals betreten hatte. “<span style="color: #000000;"><em><strong>Sørgekåpe</strong></em></span>” heißt nun das kommende Album. Es trägt über 25 Jahre Gesangserfahrung aus unterschiedlichen Stilen (Folk, Metal und Pop) in sich und wurde komplett auf norwegisch eingesungen. Es ist ein sehr intimes und (auch für Kari&#8217;s Verhältnisse) ruhiges Album geworden, welches das Licht der Welt in den norwegischen Bergen während der Vorproduktion erblickt hat. Dennoch strahlt es in seinen unterschiedlichen Facetten und birgt genauso viele Geheimnisse, wie eine Nacht, die man alleine mit seinen Gedanken verbringen würde.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Der Titeltrack ist zugänglich, trägt jedoch jene schwermütige Ruhe in sich, die man sonst nur nachts kurz vor der Dämmerung empfinden würde, nachdem man die Dunkelheit als Freund akzeptiert hat. Das leicht countrymäßig angehauchte <em><span style="color: #000000;"><span lang="en-GB">Svever</span></span></em><span lang="en-GB"> kommt schon recht unbeschwert daher, ehe es sich in einem wunderschönen Refrain verliert und dessen Atmosphäre zwischen Unschuld und Hoffnung pendelt. Mit </span><em><span style="color: #000000;"><span lang="en-GB">Månen lyser ned</span></span></em><span lang="en-GB"> beschreitet man bereits typische Kari Pfade und mischt akustische Elemente mit eingestreuten Halleffekten. </span><em><span style="color: #000000;"><span lang="en-GB">Når mørket faller </span></span></em><span lang="en-GB">spannt die Brücke zwischen dem ursprünglichen “Spindelsinn” und der Moderne, als wüsste es nichts von dem Griff der Zeit, während <span style="color: #000000;"><em>Blind</em></span> hauptsächlich von einer Akustikgitarre und Piano getragen werde, ehe Kari&#8217;s Stimme sie leise umarmt. Aufgelockert wird das Ganze von </span><span style="color: #000000;"><span lang="en-GB"><em>Alt brenner nå</em>, </span></span><span lang="en-GB">das wie eine gemütliche Studiosession rüberkommt, ehe <span style="color: #000000;"><em>Savn</em></span> wie ein Bonustracks des letzten Album daherkommt. </span><span style="color: #000000;"><em><span lang="en-GB">Øye for øye </span></em></span><span lang="en-GB">stampft schon fast aggressiv aus den Boxen und reißt ein Loch in die Intimität der Platte, um es gleich mit </span><span style="color: #000000;"><em><span lang="en-GB">Storefjel</span></em></span><span lang="en-GB"> nicht nur zu richten, sondern in einen Abgrund aus Gänsehaut zu saugen, der Kari in absoluter Topform zeigt; hier spiegeln sich alle Facetten ihrer Musikkarriere wider und lassen ehrfürchtig staunen, zuhören und fühlen. Im Verlauf ihrer Karriere hat Kari schon einige Highligts abgeliefert.</span></span></span></p>
<p>“<span style="font-family: arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Sørgekåpe” ist genau das Referanzalbum geworden, das sämtliche Facetten dieser Ausnahmestimme vereint und gleichzeitig die Rückkehr zu den Wurzeln zeitlos zelebriert. Bedächtig und gleichzeitig nachdenklich, zerbrechlich und doch sehr charismatisch. Mehr Intimität auf einer Platte geht einfach nicht!</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family: arial, sans-serif; color: #666699;"><span style="font-size: medium;">9 von 10 Punkten</span></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family: arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Sebastian Radu Groß</span></span></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/kari-rueslatten-sorgekape-cd-review">Kari Rueslåtten &#8211; „Sørgekåpe “ (CD-REVIEW)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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