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	<title>Fear Factory Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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	<title>Fear Factory Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>BLACK SABBATH- Warum der Abschied so wichtig ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2025 18:52:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>„Was ist das?“ fragt mein kindliches Ich meinen Vater, mit dem ich Auto fahre. Ein seltsames Klopfen, gefolgt von einem</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/black-sabbath-warum-der-abschied-so-wichtig-ist">BLACK SABBATH- Warum der Abschied so wichtig ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>„Was ist das?“ fragt mein kindliches Ich meinen Vater, mit dem ich Auto fahre. Ein seltsames Klopfen, gefolgt von einem schwingenden Geräusch, während eine Computerstimme „ I am Iron Man“ spricht, flutet die Autoboxen, während mein Vater mich ansieht und anlächelt, als hätte ich einen uralten Schatz gefunden. „Das sind <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://blacksabbathapparelshop.com/?fbclid=IwY2xjawLaWkJleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBZZE9oYVdUQ1ZRTEdjWTdOAR6WnWpVNGQGnxaucL5Qy4NgTIxa3EL_d7GYA9v1Qp2WMZke299lVITPX5iwzg_aem_lKafgk8JvQjAiuqjtl3ZTg">Black Sabbath</a></span></strong>“ höre ich ihn noch ehrfürchtig sagen, ehe das Gitarrenriff meine Welt für immer verändern sollte.</p>
<p>An dieser Stelle könnte ich jedes Album aufzählen, verschiedene Stationen meines Lebens einzelnen Songs zuordnen oder einfach nur eine epochale Lobeshymne auf Tony Iommi schreiben, dessen Riffs mein Leben für immer bereichert haben. Auch könnte ich über den irren Ozzy schwärmen, der bei einem Konzert einer Fledermaus den Kopf abgebissen hat und dessen Stimme gemeinsam mit Zakk Wyldes (und natürlich Randy Rhoads) Riffs fester Bestandteil meines Lebens ist. Das überspringe ich alles, denn ich bin mir sicher, dass es vielen da draußen ähnlich geht wie mir. Ich hatte das Glück und konnte die Band in unterschiedlichen Besetzungen live sehen. Auch wenn Black Sabbath einige Sänger am Start hatten, so begann doch alles in der Originalbesetzung mit Bill Ward, Geezer Butler, Ozzy Osbourne und Tony Iommi in Birmingham. Am 5. Juli 2025 wurde dort (unter enorm großem Aufwand und Hype) das letzte Konzert einer Legende veranstaltet.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-32309 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938.jpg?resize=225%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="225" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=1536%2C2048&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" />Finale Konzerte großer Legenden gibt es leider mehrere und verlieren daher ihre Bedeutung; die letzte große Kiss Tour ist dabei ein Running Gag und wenn sich eine Band verabschiedet, so soll sie doch bitte für immer von der Bildschirmfläche verschwinden, oder? Black Sabbath hatten ebenfalls eine Tour hinter sich, die mit „The End“ Bände sprach. Grund dafür war der Gesundheitszustand von Tony Iommi, dessen (zum Glück geheilte) Krebserkrankung und Ozzys Gesundheit ein ausuferndes Touren unmöglich machten. Als das „Back to the Beginning“ Konzert angekündigt wurde, hätte man das Gleiche vermuten können, wie es bei anderen Farewell Touren gehandhabt wird; vor der endgültigen Bühnenrente nochmal schnell die Taschen mit Geld vollstopfen, um sich dann im Ruhm vergangener Tage zu sonnen. Ozzys Managerin Sharon Osbourne und Tony Iommi hatten da einen anderen Ansatz: noch einmal alles in die Waagschale werfen und eine riesengroße Rockparty veranstalten, ehe der letzte Vorhang endgültig fällt. Die Liste der auftretenden Bands liest sich dabei wie ein feuchter Traum der Rock und Metal Hall of Fame. Im Fokus standen neben Black Sabbath auch Ozzy, dessen Lebensstil nun seinen erbarmungslosen Tribut forderte. Wenn selbst Rocklegende Lemmy schon sagt, dass Ozzys Partywut ihm zu extrem ist, dann will das schon etwas heißen; doch hinter dem gebrechlichen Körper verbirgt sich immer noch jener schalkhafte Charakter, der die Menge zum Toben bringt, und mit seinem „God bless you aaaaaaaall!“ Generationen von Musikern geprägt hat. Allein die Tatsache, sich in diesem Zustand noch einmal auf die Bühne zu trauen, verdient alleine für sich schon Respekt.</p>
<p>Was macht dieses Konzert so besonders? Das Billing spricht schon allein Bände, aber es sind vielmehr die kleinen Ereignisse und Worte zwischen den Zeilen, die hier zu Tränen rühren und das Herzblut deutlich werden lassen. Da verliert mal eben der Slipknot Drummer backstage die Fassung, weil er Bill Ward leibhaftig live bewundert hat, der ihn in seiner Jugend so sehr geprägt hat. James Hetfield liefert mit seiner Ansage „Ohne Black Sabbath würde es Metallica niemals geben!“ ein klares Statement ab. Steven Tyler (Aerosmith) überrascht mit seinem unangekündigten Auftritt, während Slayer einerseits einen verbalen Kniefall vor Sabbath aufführen, ehe sie mit ihren Schwergewichten (z.B. „Angel of Death“) das Stadion in eine infernalische Moshpit verwandeln. Jason Momoa (Aquaman) kündigt mal eben Pantera auf der Bühne an, ehe er in die Menge springt, um zu „Cowboys from Hell“ gemeinsam mit allen anderen Fans hemmungslos durchzudrehen. Weltweit sind viele Musiker aus unterschiedlichen Rock- und Metalsparten angereist, um als Gäste dabei sein zu können, wenn eine Legende noch einmal abliefert und backstage macht Sid Wilson (Slipknot) &nbsp;Kelly Osbourne einen Heiratsantrag.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft wp-image-32314 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267-265x300.jpg?resize=265%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="265" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=265%2C300&amp;ssl=1 265w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=904%2C1024&amp;ssl=1 904w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=768%2C870&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=1355%2C1536&amp;ssl=1 1355w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=1807%2C2048&amp;ssl=1 1807w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 265px) 100vw, 265px" />Den Gig selbst muss ich gar nicht im Detail beschreiben, darüber gibt es bereits viele Videos und Artikel im Netz. Allerdings möchte ich 2 Dinge hervorheben, die mich in meinen Grundfesten erschüttert haben: Ozzy tritt in einem (liebevoll gestalteten) Thron auf und unterstreicht, dass er mit jedem Atemzug seines geschundenen Körpers die Musik l(i)ebt! Zweitens: die Rock-/Metalgemeinde lebt vom rebellischen Gedanken, sein eigenes Ding durchzuziehen und gleichzeitig liebevoll und respektvoll untereinander (und miteinander) umzugehen. Neben den emotionalen Beiträgen in den sozialen Medien und den von Herzen kommenden Ansagen der beteiligten Bands ist Zakk Wylde ein gutes Beispiel, der während des gesamten Auftritts ein wachsames Auge auf Ozzy geworfen hat, ihn bei den Vocals unterstützt hat und wie ein Bruder auf ihn geachtet hat. Das spiegelt sich im Zusammenspiel auf der Bühne wider und verleiht dem tränenreichen Moment, in dem Ozzys Stimme mit den Emotionen bei „Mama I´m coming home“ zu kämpfen hat, mehr Gewicht. In diesem Moment ist genau das am besten sichtbar, was ich bereits mein Leben lang auf Konzerten und Festivals erlebt habe: der Zusammenhalt jener Menschen, deren Musikgeschmack verbindet und als (ehemalige Außenseiter-) Familie zusammenschweißt. Fernab von profitgeilen Massenveranstaltungen und digitalen Followerzahlen ist dieses Abschiedskonzert von Black Sabbath so wichtig, weil es den Grundgedanken des Rock´n Roll und der Metalgemeinde widerspiegelt. Vielleicht haben wir mit diesem Woodstock des Metal nicht nur den Abschied von Ozzys Bühnenpräsenz, sondern auch das Ende einer Ära erlebt, in der sich große Bands vergangener (und präsenter) Tage einmal versammelt haben. Etwas endet, macht Platz für die Jugend und etwas Neues beginnt; so ist nun mal der Lauf der Welt. Auch wenn ich diesen Moment „nur“ digital erleben konnte, so wurde hier ein langfristiges Vermächtnis hinterlassen, an das man sich noch sehr lange erinnern wird.</p>
<p><strong>Sebastian Radu Groß</strong></p>
<p>Eine vollständige Analyse der kompletten BLACK SABBATH Biographie könnt ihr in meinem aktuellen Buch „Pitwalker- Tagebuch eines Headbanger Nerds“ nachlesen. Das Buch ist kostenlos erhältlich und kann hier runtergeladen werden: <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/pitwalker/">https://www.radunator.de/pitwalker/</a></span></p>
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		<title>ATROCITY &#8211; &#8222;Okkult III&#8220;</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/atrocity-okkult-iii</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 18:17:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
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<p>Leck mich am Arsch, ist das ein geiles Brett! Healich! Soweit die Kurzversion zur neuen ATROCITY Scheibe; kann man so</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-23957" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?resize=1536%2C1536&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?resize=2048%2C2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Leck mich am Arsch, ist das ein geiles Brett! Healich!</p>
<p>Soweit die Kurzversion zur neuen <a href="https://www.atrocity.de/"><span style="color: #003366;"><strong>ATROCITY</strong></span></a> Scheibe; kann man so stehen lassen, oder auch ein wenig erläutern: vor knapp 10 Jahren erblickte der erste Teil der „Okkult“-Trilogie das Licht der Welt. Dabei gaben sich verschiedene Songs unterschiedlicher Härtegerade die Klinke in die Hand und erzählten abwechslungsreiche Geschichten über historische Phänomene und übernatürliche Begebenheiten. War der zweite Teil der Trilogie noch ein wenig mehr mit epischen Elementen gespickt, haben ATROCITY beim finalen Teil wirklich alles rausgeholt, was ihnen zur Verfügung steht. Das geht los beim atmosphärischen Einstieg, des unheilverkündenden `Desecration Of God`, bei dem man sich noch Zeit nimmt, eine Atmosphäre aufzubauen, ehe es in die Riffachterbahn geht. Wer sich auf der „Willenskraft“ noch am Opener ´Scorching Breath` erinnert, bekommt mit `Fire Ignites` eine noch schnellere und modernere Variante geboten, die sich durch die Hirnrinde mäht. Besonders gegen Ende des Songs, dürften Freunde von Bands wie Obscenity aufhorchen, denn hier gibt´s Divebombs, Obertonmassaker und herrliches Gerotze am Mikro.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-23948" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Atrocity-2022-04-by-Stefan-Heilemann-scaled-e1672929636610-300x197.jpg?resize=300%2C197&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="197" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Atrocity-2022-04-by-Stefan-Heilemann-scaled-e1672929636610.jpg?resize=300%2C197&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Atrocity-2022-04-by-Stefan-Heilemann-scaled-e1672929636610.jpg?resize=768%2C505&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Atrocity-2022-04-by-Stefan-Heilemann-scaled-e1672929636610.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dagegen wirkt `Born To Kill` schon fast versöhnlich gemütlich, ehe `Bleeding For Blasphemy` den Hörer durch groovende Riffs schleift, an deren Ende Solis warten, die jedem old school Fans schnell die Tränen in die Augen treiben. Endstation für meine Restzweifel an der Scheibe war dann `Priest of Plague`, der die deutsche Antwort auf die ersten Alben von Cannibal Corpse ist, ohne sich anzubiedern. Wer diesem Riffmonster auch nur ansatzweise widerstehen kann ist entweder tot oder hasst Gitarren, denn hier wird alles aufgefahren, was geht; Stakkato Geballer, die Doublebass-Nähmaschine, Mix aus deutschen und englischen Vocals ins Mikro gerotzt und Riffs, bei deren Aufnahme definitiv das Griffbrett geblutet haben muss. Freunde epischerer Härte werden mit `Malicious Sukkubus` bedient, ehe `Lycanthropia` jegliche Werwolfromantik im Doublebassgewiter erstickt. `Faces From Beyond` ist aufgrund seines Aufbaus (Gänsehaut), seiner perfekten Balance zwischen Groove und Geballer (Nackenschmerzen) und dem Ohrwurmrefrain, der im Griffbrettgewichse förmlich explodiert, Stammgast in meinen Boxen und Synapsen. Alleine dafür lohnt sich das Album!</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=VPDsvPjzYko" title="ATROCITY - Faces From Beyond (Official Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/VPDsvPjzYko?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Auf `Cypka` zeigen sich ATROCITY nicht nur in Hochform, sondern bestechen auch durch Stakkato Einlagen, bei denen Selbst Fear Factory anerkennend nicken würden. ´Teufelsmarsch` ist eher eine Teufels-Speedrun, denn nach dem langsamen Start zieht man nochmal alle Register in Sachen Epik und Aggressivität, daß der Song problemlos als Bonustrack auf der „Atlantis“ seinen Platz gefunden hätte.  Insgesamt kommen die Songs sehr aus dem Bauch heraus, wurden aber beim Feinschliff nochmal ordentlich mit Technik aufpoliert, ohne sie kaputt zu denken.  Egal wo man hinhört, ATROCITY haben auf „Okkult III“ wirklich alles gegeben, wozu sie in der Lage sein konnten. Sowohl bei der Gitarrenarbeit als auch an der Schießbude fährt man beinahe konstant im roten Drehzahlbereich und wer die räudige Stimme von Alex Krull auch nur ansatzweise mag, wird hier mehr als bedient werden. Der Charme einer Old School Band wurde hier mit modernen Mittel nicht nur eingefangen, sondern im tonnenschweren Soundgewand durch die Boxen geschossen, dass sowohl Adrenalinschübe als auch chronische Nackenschmerzen garantiert sind! Wer dazu noch einige interessante Geschichten erleben möchte, sollte sich unser <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/atrocity-im-interview-geschichten-wollen-erzaehlt-werden"><span style="color: #003366;">Interview mit Alex</span> </a>gönnen.</p>
<p>Fazit:  Leck mich am Arsch, ist das ein geiles Brett! Healich!</p>
<p><strong>9 von 10 Punkten</strong></p>
<p><strong>Redakteur: <span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>FEAR FACTORY im Interview &#8211; Blut, Schweiß &#038; Tränen</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/fear-factory-im-interview-blut-schweiss-traenen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2021 18:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Unter diesem Motto können sowohl die Entstehung des letzten Longplayers „Aggression Continuum“ als auch das Interview eingetütet werden. Hatte man</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/fear-factory-im-interview-blut-schweiss-traenen">FEAR FACTORY im Interview &#8211; Blut, Schweiß &#038; Tränen</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Unter diesem Motto können sowohl die Entstehung des letzten Longplayers „Aggression Continuum“ als auch das Interview eingetütet werden. Hatte man das Album bereits vor drei Jahren mittels einer Crowdfunding Kampagne fertiggestellt, kam es zu internen Streitigkeiten, die letzten Endes zum Ausstieg von Sänger Burton C. Bell führten. Es folgte ein Rechtsstreit um den Bandnamen <a href="https://fearfactory.com/"><span style="color: #003366;"><strong>FEAR FACTORY</strong></span></a>, die letzten Endes bei Dino blieben und somit ein weiteres Album aus seinen Händen ermöglichten. In einem Zoom-Interview plauderten wir mit einem müden, aber sehr gut gelaunten Dino über das Album, Dystopie und Gitarren.</p>
<p><b>Hi Dino und erst einmal herzlichen Glückwunsch zu „Aggression Continuum“! Es war ja eine sehr schwere Geburt, aber sie hat sich definitiv gelohnt. Wie geht es dir aktuell und welche Reaktionen gab es bereits von der Fanbase?</b></p>
<p><em>Hey, danke für deine Zeit für das Interview! Erstmal sorry für meine Stimme; ich habe seit heute morgen einen Interviewmarathon hinter mir und war gestern feiern (lacht). Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen FEAR FACTORY Fans für ihren Support bedanken! Egal, ob durch das Crowdfunding, indem ihr unser Merch kauft oder das Album hört, wir freuen uns riesig über eure Unterstützung und euer Feedback! Ich bin sehr glücklich, dass das Album endlich draußen ist und wir darüber sprechen können. Wir haben viele positive Rückmeldungen zum Album bekommen, was uns sehr freut. Es ist definitiv nicht unser härtestes Album geworden, hat aber sehr viele Nuancen, mit denen wir uns dieses Mal ausprobiert haben. Ich glaube, es ist uns ganz gut gelungen (lacht).“</em></p>
<p><b>Das sehe ich genauso. Euer Markenzeichen sind die Stakkato Riffs und der Kontrast zwischen hart und zart (besonders bei den Vocals). Dieses Mal habt ihr den Kontrast zwar beibehalten, alles wirkt durch die Synthesizer symbiotischer eingebettet. Außerdem habt ihr sehr viel Abwechslung mit eingebracht. Zum Beispiel erinnert mich `Monolith` teilweise an eure „Transgression“ Phase, die eher in die melodische und fast schon rockige Ecke ging.</b></p>
<p><em>Dazu kann ich leider nichts sagen, weil ich bei „Transgression“ nicht mit dabei war. Wir haben uns insgesamt um sehr viel Abwechslung bemüht und `Monolith`ist auch ein sehr gutes Beispiel dafür; es hat diese stampfenden Riffs und gleichzeitig diese eingängigen Melodien und Synthesizer, die schnell zugänglich sind.</em></p>
<p><b>Nicht zu vergessen, das herrliche Gitarrensolo, das sehr klassisch gehalten ist und trotzdem extrem gut in das FEAR FACTORY Kostüm passt. Insgesamt hat das Album sehr viele Elemente, die euch ausmachen und ihr habt gleichzeitig den Mut gehabt, viele Dinge auszuprobieren.</b></p>
<p><em>Danke, schön, dass es dir gefällt! Ich hatte das Glück mit einem hervorragenden Team zusammenarbeiten zu dürfen. Besonders die Synthesizer haben einen zentralen Beitrag am Album, da sehr viele Nuancen gesetzt wurden und wir die Stimmung mal apokalyptisch, mal tragend haben.</em></p>
<p><b>&#8230; und manchmal auch komische Elemente. Die Ausiosamples sorgen ja bereits seit euren Anfangstagen für dystopische Grundstimmung; allerdings kam mir der Mittelpart von &#8218;Fuel Injected Suicide Machine&#8216; mit demSample schon fast wie ein Werbeslogan vor. (singt schief): I am a fuel injected Suiciiiide Machine!´ </b><b>(Beidseitiges Gelächter)</b></p>
<p><b><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11384 alignright size-medium" src="https://i0.wp.com/nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2021/07/fear-factory-aggession-continuum-album-cover-300x300.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300">Auch wenn zwischen „Genexus“ und „Aggression Continuum“ stolze 6 Jahre liegen, so habt ihr den zeitlichen Aspekt mit dem Album sehr gut gelöst; war auf dem Abschlusstrack des Vorgängers `Expiration Date` noch der Herzschlag einer sterbenden Maschine zu hören, so eröffnet `Recode` mit einem Aufruf zur Revolution für die Menschlichkeit.</b></p>
<p><em>Ja, die Grundidee ist und bleibt bei der gleichen Thematik, die wir bereits seit unseren Anfangstagen fahren; Dystopie Technik und die Menschheit am Abgrund. Es gibt so viele Einflüsse aus Büchern, Filmen und dem täglichen Leben, das man ewig darüber schreiben kann und immer mit neuem Futter versorgt wird.</em></p>
<p><b>Wir wollen keine schmutzige Wäsche waschen und du hast bereits in anderen Interviews viel darüber erzählt, daher bleiben wir bei den Fakten; Burton hat den Gesangsposten geräumt und viele fragen sich, wie es weitergeht. Habt ihr bereits einen neuen Sänger? </b></p>
<p><em>Noch nicht, aber wir sind in der heißen Phase der Bewerbungen angekommen. Wir werten noch aus, führen viele Gespräche und vergleichen auch viel. Für uns ist wichtig, dass es nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich stimmt. Wir wollen schließlich mit dem neuen Sänger sehr viel touren und ein großes Repertoire aus unserer Diskographie im Gepäck haben. Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder touren können und euch unser neues Mitglied dann live vorstellen können.</em></p>
<p><b>Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich FEAR FACTORY noch nie live gesehen habe. Von den YouTube Videos hatte ich den Eindruck, dass es im Gesangsbereich leider auf die „Geil-auf-Platte-live-leider-kacke“ Schiene hinauslaufen würde. Ich liebe Burtons Stimme auf allen Alben, aber live klang es (auf den Videos zumindest) sehr dünn. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr bald einen guten Sänger findet und werde euch hoffentlich nächstes Jahr live selbst erleben.</b></p>
<p><b>Themenwechsel: Welches Medium bevorzugst du zum Musikhören? Bist du eher ein Vinyl Sammler, streamst du oder kaufst du noch CD´s?</b></p>
<p><em>Das ist mir ehrlich gesagt egal; Musik ist Musik, egal auf welchem Medium du es hörst. Klar kann es auf Vinyl seinen eigenen Klang haben, als Streaming unterwegs ist es dafür praktischer. Alles hat seine Vor- und Nachteile und je nachdem, was für mich praktischer ist, nutze ich für mich.</em></p>
<p><b>Daraufhin halte ich meine „Demanufacture“ Vinyl in die Kamera und bedanke mich dafür, dass auch die Vinylsammler bei FEAR FACTORY nicht nur in die Röhre schauen. Wie schaut es mit den alten Alben aus? Wird beispielsweise „Archetype“ jemals das Licht der Welt als Vinyl erblicken?</b></p>
<p><em>Das kann ich dir ehrlich gesagt nicht sagen, weil das jenseits meiner Kontrolle ist. Ich habe damals nicht mitgewirkt und die Rechte verbleiben bei der Plattenfirma (Roadrunner), von daher kann ich dazu leider gar nichts sagen.</em></p>
<p><b>Du bist ein Gitarrenfetischist und Techniknerd. Gleichzeitig bist du in den sozialen Medien sehr aktiv; ich habe vor kurzem das Video zur Ormsby Dino Cazares DC Obsolete GTR 7 String Multiscale Gitarre gesehen, was ich extrem interessant fand. Außerdem gab es ein Video auf Facebook, wo du deine alte Gitarre nach Ewigkeiten wiederbekommen hattest. </b></p>
<p><em>Ja, das war eine sehr emotionale Geschichte. Ich hatte während den Aufnahmen zu „Demanufacture“ meine Liebe zu 7 String Gitarren entdeckt und auch mit viel Herzblut eingesetzt. Mittlerweile habe ich auch viele Gitarren ausprobiert und gekauft, wie man das halt so macht. Irgendwann hatte ich meine erste 7 String verkauft und jahrelang nicht mehr daran gedacht. Irgendwann packte mich die Nostalgie und ich fragte mich, was wohl aus ihr geworden ist. Also startete ich einen Aufruf über Facebook und fragte, ob jemand wüsste, wer diese Gitarre besitzen könnte, da der Verkäufer sich nicht mehr erinnern konnte, an wen er sie verkauft hatte. Keine 2 Stunden später meldete sich ein Typ aus Las Vegas und gab mir bescheid, dass er sie jetzt hätte. Ich setzte mich ins Auto und 4 Stunden später hielt ich mein geliebtes Schätzchen erneut in den Armen.</em></p>
<p><b>Eine schöne Liebesgeschichte mit der Gitarre (beidseitiges Gelächter).</b></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="FEAR FACTORY - Recode (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/FAvTQgxt6Us?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Zum Schluss etwas anderes: Eure dystopische Thematik mit Maschinen, Robotern und der Niedergang der Menschheit ist allgegenwärtig. Gleichzeitig schreitet der technische Fortschritt immer schneller voran, so dass viele Dinge mittlerweile schon sehr realistisch geworden sind. Sei es mit der Handygeneration, kleinen Rasenmäherrobotern oder der künstlichen Intelligenz, es geht schnell voran. Wie stehst du persönlich zum technischen Fortschritt?</b></p>
<p><em>Ich finde es eine sehr spannende Sache, was es mittlerweile alles gibt. Wie du bereits erwähnt hast, bestimmt vieles davon unser tägliches Leben. Es gibt auch mit der künstlichen Intelligenz immer mehr Möglichkeiten; in der Medizin beispielsweise oder auch bei der Polizei, wo mittlerweile Roboterhunde getestet werden. In den nächsten 30 bis 50 Jahren wird noch einiges an spannender Entwicklung auf uns zukommen und ich bin sehr gespannt, wie es sich entwickeln wird.</em></p>
<p><b>Danke für deine Zeit und dieses Interview! Alles Gute weiterhin für dich und die FEAR FACTORY Familie!</b></p>
<p>Danke und nochmals, danke für euren Support! Wir sehen uns hoffentlich nächstes Jahr auf Tour!</p>
<p><b>Kleine Anekdote am Rande; besonders beim letzten Abschnitt „technischer Fortschritt“ mussten beide Gesprächspartner sehr häufig lachen, da sowohl die Zoom-Aufnahmemöglichkeit, als auch das Diktiergerät innerhalb ihres Dienstes versagten und oldschool mäßig dann eben mitgeschrieben wurde.</b></p>
<p><b></b>Durch das Interview führte: <span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></p>
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		<title>FEAR FACTORY &#8222;Agression Continuum&#8220; (Album Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/fear-factory-agression-continuum-album-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2021 18:05:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Agression Continuum]]></category>
		<category><![CDATA[Fear Factory]]></category>
		<category><![CDATA[NEW ALBUM]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Sechs Jahre Wartezeit, interne Bandstreitigkeiten, Besetzungswechsel und eine Crowdfunding Kampagne fürs Album. Es war definitiv eine schwere Geburt für „Agression</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Sechs Jahre Wartezeit, interne Bandstreitigkeiten, Besetzungswechsel und eine Crowdfunding Kampagne fürs Album. Es war definitiv eine schwere Geburt für <strong>„Agression Continuum“</strong> (veröffentlicht unter Nuclear Blast) und die Vorzeichen konnten kaum schlechter sein; dennoch hat man hier nochmal alles in die Waagschale geworfen, um<a href="https://fearfactory.com/"><span style="color: #003366;"><strong> FEAR FACTORY</strong></span></a> Fans glücklich zu machen und es hat auch sehr gut geklappt. Die alt bekannten Trademarks (Stakkato Riffs, Wechselgesang und von hart bis zart Bandbreite) sind noch an Bord, wurden allerdings durch geschickte Synthesizerelemente und Samples in eine dichte Symbiose eingebettet, die nicht nur Abwechslung, sondern auch eine sehr gute Durchschlagskraft haben. Zugegeben, einen Hassbrocken wie „Archetype“ wird man wohl nie wieder schreiben, muss man aber auch nicht, wenn man dafür mit viel Liebe zum Detail arbeitet. Mit dem Opener `Recode` fühlt man sich schnell zuhause, wobei die tragenden Streicherelemente bereits schnell die erste Gänsehaut bescheren, während Burtons Organ sich vertraut durch die Boxen schimpft und singt. `Disruptor` peitscht sich aggressiv voran, während man sich mit dem Titeltrack Zeit lässt, um in Fahrt zu kommen, dafür mit Burtons charismatischem Gesang das tragende Element zelebriert. Auch wenn es das letzte Album mit ihm ist, so holt man hier definitiv alles raus, um die Fans zu beglücken. `Purity` kommt für die Bandverhältnisse recht entspannt rüber und setzt eher auf Melodie und geschickt eingestreute Hooks, ohne wirklich an Härte einzubüßen. Der Preis für den schnellsten Flitzefinger am Griffbrett und den lässigsten Soundsample des Albums geht definitiv an `Fuel Injected Suicide Maschine`, der mich bereits beim ersten Durchlauf ins Dauergrinsen verfrachtet hat. `Collapse` ist ein abartig guter Nackenbrecher geworden, dessen Groove nur durch minimalistisch eingestreute Synthesizer extra garniert wird. `Manufactured Hope` ist beim ersten Durchlauf zu Unrecht meiner Skip Taste zum Opfer gefallen, denn dieser Track knallt nicht beim ersten Mal, sondern beim dritten oder vierten Anlauf, dafür aber länger.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="FEAR FACTORY - Fuel Injected Suicide Machine (OFFICIAL TRACK VISUALIZER VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/deW9Y07bHhA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>FEAR FACTORY hatten auch einmal eine extrem experimentelle Phase, auf denen man mit Technoelementen experimentiert hatte. Ganz so schlimm ist der Anfang von `Cognitive Dissonance` nicht, aber er erinnert dennoch stark daran, ehe man sich mit fixem Doublebass, Stakkato Gewittern und Gäsnehautgesang emotional zurück zu `Demanufacture` Zeiten katapultiert. `Monolith` ist übersetzt mein persönlicher Meilenstein, denn er stampft herrlich aggressiv aus den Boxen, ehe er sich zu einer rockigen Nummer mausert und ein richtig geiles (klassisches!) Gitarrensolo abliefert. Gut experimentiert und sauber gelungen! `End Of Line` markiert den Abschluss einer Ära mit Burton C. Bell, das ein wichtige Kapitel der Band abschließt. Auch der Soundsample am Ende besticht erneut durch seinen endgültigen Charme und lässt Hoffen, dass FEAR FACTORY mit ihrem neuen Sänger einerseits in neue Gefilde aufbrechen, aber gleichzeitig auch den alten Standard halten können. Fans der Band werden mit diesem Album definitiv glücklich werden, denn es enthält alles, was es braucht, besticht durch seine leichten Experimente und vereint alle Stärken derart symbiotisch, wie kein Album zuvor. Daumen hoch und gleichzeitig drücken, dass die Band noch ganz weit weg von `End Of Line` ist!</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Points: 08/10</strong></span></p>
<p><strong>Redakteur:</strong> Sebastian Radu Groß</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/fear-factory-agression-continuum-album-review">FEAR FACTORY &#8222;Agression Continuum&#8220; (Album Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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