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	<title>KREATOR Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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		<title>Rockharz – Metal, Sonne &#038; Unwetter (03.07.-06.07.2024)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-metal-sonne-unwetter-03-07-06-07-2024</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2024 17:11:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das ROCKHARZ FESTIVAL ist nach nunmehr sage und schreibe 31 Jahren schon eine wahre Institution geworden, die jährlich tausende Menschen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-metal-sonne-unwetter-03-07-06-07-2024">Rockharz – Metal, Sonne &#038; Unwetter (03.07.-06.07.2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.rockharz-festival.com/"><strong>ROCKHARZ FESTIVAL</strong></a></span> ist nach nunmehr sage und schreibe 31 Jahren schon eine wahre Institution geworden, die jährlich tausende Menschen von nah und fern für eine Woche in den wunderschönen Harz zieht. Auch dieses Jahr sind wir vom NIC &#8211; Nordmensch In Concerts erneut dem Ruf der Teufelsmauer gefolgt, um für Euch vor Ort ein wenig unser Unwesen zu treiben und natürlich jede Menge Eindrücke zu sammeln. Zugegeben, vielleicht war auch ein kleines bisschen Eigennutz dabei, denn wer würde nicht gerne eine Woche mit Wahnsinnsstimmung, tollen Leuten und grandiosen Bands genießen wollen?</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29900" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Aber beginnen wir doch von vorne, nämlich dort wo wir alle starten müssen, bevor man in den richtigen Genuss des Festivals kommen kann: der Anreise, dem Campaufbau und eben allem, was so dazugehört, bevor man sich mit dem ersten, noch halbwegs kalten, Dosenbier in seinen Campingstuhl fallen lassen kann. Für uns begann das Rockharz selbstverständlich bereits am Dienstag, um wirklich die volle Bandbreite des Festivalgefühls genießen zu können. Unsere Festivalcrew traf sich an einem Parkplatz im Nachbarort, von welchem es dann als Kolonne weiter zur Zeltplatzeröffnung ging. Obwohl es offenbar zu kleineren Änderungen bei den Zufahrtswegen kam, wie etwa einer zusätzlichen Schlange wartender Autos, die in den „Hauptfluss“ mündete, verlief die Anreise für uns vergleichsweise angenehm. Unsere Kolonne wurde an allen Kreuzungen problemlos am Stück durchgelassen und auch allgemein beschränkte sich der Anfahrtsstau für uns auf entspannte zweieinhalb Stunden. Uns sind hier zwar auch andere Berichte zu Ohren gekommen, diese können wir aber von unserer Warte zumindest nicht bestätigen. Auf dem Zeltplatz angekommen, konnten wir in aller Ruhe unser verhältnismäßig großes Camp aufbauen. Durch die allseitige Kompromiss- und Hilfsbereitschaft unter den Nachbarn, war es uns möglich, mehrere große Zelte und ein Klappfix inklusive eines für 10 Mann ausreichendes Vorzelt zu errichten und immer noch genug Platz für den Wohnwagen und das Partyzelt der Nachbarn zu finden. Mit der Möglichkeit all dies direkt am eigenen Fahrzeug zu errichten, versprach das alles einen fast schon luxuriösen Aufenthalt. Auch wenn die Bändchenausgabe für unseren Redakteur, aufgrund einiger noch gesperrter Wege und wohl lückenhafter Informationen der Ordner auf dem Weg zum VIP Container, nicht ganz so entspannt lief wie für die anderen Campmitglieder, schaffte er es doch mit etwas Mühe bald wieder zu ihnen zu stoßen, nachdem sie sich ihren schicken roten Armschmuck für die kommende Woche (direkt und einfach zu finden am Eingang zum Infield) abgeholt hatten. Gemeinsam ging es dann pünktlich, bevor der erste Regenschauer eintraf, zum Camp zurück. Alles in allem liefen Anreise, Aufbau und der Verzehr der erste kalten Getränke für uns also relativ entspannt ab und legten so einen guten Grundstein für die kommenden Festivaltage.</p>
<p>Auf Regen muss auch wieder Sonne folgen und so gab es Mittwochmorgen direkt die erste geballte Ladung Sonne für uns, nachdem wir, wie sollte es anders sein, um Punkt 8.00 Uhr von dem altbekannten und verhassten „Guten Morgen Sonnenschein – Techno Remix“ aus unseren Zelten gelockt wurden. Doch wie sollte man diese gewonnenen frühen Morgenstunden nun sinnvoll nutzen? Manch einer entschied sich, diese sportlich zu verbringen und zum Beispiel die Teufelsmauer zu besteigen oder wieder andere tendierten eher zur spaßigen Variante am Bembelstand beim Dosenreiten im Wildweststil und dem „Bembel-Ärger-Dich-Nicht“ spielen oder etwa mit Karaokesingen am Stand von Camel. Man konnte sich aber natürlich auch dafür entscheiden, die Zeit entspannt im Pavillonschatten mit leckeren Getränken und guten Gesprächen zu verbringen. Für diese Möglichkeit entschieden wir uns und genossen einfach das Leben auf dem Festivalground, bevor es um kurz nach 16 Uhr mit <span style="color: #003366;"><strong>GUATALAX</strong></span> für uns zur ersten Band des Festivals ging.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29892" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wer die Jungs und ihre Liveshows kennt, kann sich vermutlich schon denken, wie die folgenden 35 Minuten abliefen: Eine Menge Maleranzüge, Pits, Crowdsurfer und natürlich Klorollen und -bürsten gepaart mit einer riesigen Menge Lebensfreude. Während das Infield im Klopapiergeddon unterging flogen einige Papierrollen und, da Luxus ja auch auf einem Festival nicht fehlen darf, gar eine Packung feuchtes Toilettenpapier auf die Bühne, die Sänger Martin dankbar zur Kenntnis nahm.&nbsp; Für uns folgte nach diesem Workout ein kurzer Abstecher ins Camp, um einen kleinen Happen zu essen, während die <strong><span style="color: #003366;">BROTHERS OF METAL</span></strong> die zweite Bühne stürmten. Wie bereits seit Jahren gab es natürlich wieder die Zwillingsbühne („Rock“ und „Dark“ Stage), die mit wirklich kurzen Pausen immer im Wechsel bespielt wurden, um so Überschneidungen völlig auszuschließen. Aufgrund der Anordnung der Campgrounds im dreiviertel-Kreis rund um das Infield , hielten sich auch diesmal die Fußwege zum Camp völlig im Rahmen und so konnten wir persönlich mit einem Weg von gerade einmal sechs Minuten zum „Campground H“&nbsp; &#8211; selbst mit unserem Essen &#8211; bereits für die nächste Band wieder am Start sein, wobei auch auf anderen Campgrounds wohl nur unwesentlich längere Wege nötig gewesen sein dürften. Während im folgenden <span style="color: #003366;"><strong>MAMMOTH WVH</strong></span> und <span style="color: #003366;"><strong>KÄRBHOLZ</strong></span> das Infield beschallten, nutzten wir die Zeit. uns einmal vom üppigen Angebot der Fress- und Händlermeile zu überzeugen. Und auch hier ließ sich das Festival keineswegs lumpen. Das für die Anzahl der Besucher doch sehr weitläufige Infield wartete mit allem auf, was das Herz begehrt. Vegetarische und vegane Essensstände, Asianudeln, Flammlachs, Käsedöner und selbstverständlich auch der seit gefühlt 100 Jahren am selben Ort ansässige Spanferkelstand, der zumindest für uns das beste Spanferkel bietet, dass wir je gegessen haben. Wobei unser diesjähriger Favorit tatsächlich der „Heiße Schafskäse“ war, der für rund 10€ ein etwa dönergroßes Fladenbrotstück bot. Dieses wurde mit grandios gewürztem Schafskäse und weiteren Füllungen nach Wahl, knoblauchgetränktem Krautsalat, Pfefferonen und natürlich Tomaten gefüllt.&nbsp; Das war eindeutig einmal was anderes und für Festivalverhältnisse im soliden preislichen Mittelfeld, so wie auch das sonstige Essen auf dem Infield. Apropos Preis: Die Antwort auf die wichtigste Frage wollen wir Euch natürlich auch nicht vorenthalten. Das Bier kostete auf 0,4l die gewohnten 4€ zzgl. Pfand, was heute leider schon fast eher die günstige Ausnahme darstellt.&nbsp; Aber auch auf der Händlermeile wurde ein jeder Metalhead glücklich. Von Trinkhörnern, Patches, Kutten und Kilts bei Halle15, über Korsagen bei Lucyfire oder Schallplatten bei den zwei (!) Napalm Records Ständen (um nur ein paar Beispiele aufzuführen), konnte wirklich so ziemlich jeder Wunsch erfüllt werden.</p>
<p>Aber da man natürlich nicht nur zum Shoppen auf dem Festival ist, begaben wir uns rechtzeitig für<span style="color: #003366;"><strong> CALLEJO</strong><strong>N</strong></span> wieder vor die Bühne, die nach ihrem Einstieg mit dem Backstreet Boys Klassiker ,Rock Your Body´; solide wie immer, das Infield zum Beben brachten. Natürlich durfte hier auch ihr Cover des Ärzte-Hits ,Schrei nach Liebe´ oder etwa die Teile 2 &amp; 3 der ,Porn From Spain´-Reihe nicht fehlen und man sorgte für entsprechend ausgelassene Stimmung in den kommenden 45 Minuten. Es folgten <span style="color: #003366;"><strong>OOMPH!</strong></span> auf der Nachbarbühne, die leider infolge ihres Sängerwechsels zum Unzucht-Frontmann „Der Schulz“ nicht alle Fans überzeugen konnten. Zwar war der Auftritt solide und „Der Schulz“ macht seinen Job wirklich super, aber am Ende mutet es leider doch eher wie ein „Unzucht covert OOMPH!“-Konzert an, was sich jedoch kaum vermeiden lässt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29893" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Danach folgte für viele Leute wohl der Secret Headliner des Festivals und eine wahre Legende der Metalszene erschien vor dem mittlerweile gefühlt komplett gefüllten Infield: <strong><span style="color: #003366;">BRUCE DICKINSON</span></strong> mit seinem <strong><span style="color: #003366;">MANDRAKE PROJECT</span></strong>. In rund achtzig Minuten führte der Iron Maiden-Sänger die Crowd durch einen Schnelldurchlauf seiner Soloalben der vergangenen Jahrzehnte. Zwar waren einige Fans enttäuscht, dass keine Maiden Songs gespielt wurden, dennoch war die Stimmung ausgelassen und die Musik riss die Massen zweifelsfrei mit. Und wann bekommt man Bruce schonmal aus einer solchen Nähe zu sehen? Auffallend war hier tatsächlich, dass im Vergleich zu vorherigen Festivalshows, wie etwa auf dem Graspop mehr Songs der aktuellen Scheibe „The Mandrake Project“ gespielt wurden, was uns persönlich von Herzen freut, da diese in unseren Augen wirklich gut gelungen ist und, ebenso wie die Show, auch genretechnisch einiges an Abwechslung bietet. So wurde etwa die erste Singleauskopplung ,Afterglow of Ragnarok´ zum Besten gegeben, ebenso wie der eher westernartig anmutende Track ,Rain on the Graves´. Nichtsdestotrotz kamen natürlich auch Klassiker, wie ,Chemical Wedding´ oder ,Tears of the Dragon´ keinesfalls zu kurz und führten zu inbrünstigen Chören der Anwesenden. Es gab wie üblich eine Fülle von Ansprachen des Sängers, der es sich auch nicht nehmen ließ, den einen oder anderen Witz einzubringen oder sich darüber auszulassen, dass man Jack Daniel´s besser nicht zu sich nehmen sollte, bevor es im Programm weiterging. Im Anschluss zeigte sich wieder einmal die Unmöglichkeit Festivals vollständig zu planen. Wie es leider immer öfter bei Festivals im Sommer ist, machte uns das Wetter einen Strich durch die ursprüngliche Planung für den weiteren Abend. Anstelle DIRKSCHNEIDER, AMORPHIS und KANONENFIEBER zu sehen, gingen wir aufgrund zunehmender Gerüchte über Sturmwarnungen zunächst zurück ins Camp. Nachdem wir kontrolliert hatten, dass auch alle Zelte ordentlich abgespannt sind, damit niemand von uns in der Nacht samt Zelt wegfliegt, konnten wir aber glücklicherweise auch noch im Camp die Musik vom Infield hören. Besonders Kanonenfieber haben uns mit ihren ohrenbetäubenden Kanonenschlägen beeindruckt und sicherlich den einen oder anderen Frühschläfer aus den Träumen gerissen.</p>
<p>Nach einem gemütlichen und diesmal nicht fremdgesteuerten Aufwachen am Donnerstagmorgen, fiel uns direkt wieder einmal die grandiose Organisation und Fürsorge auf dem Rockharz auf. Ab 12 Uhr fuhren Krankenwagen und ähnliche Fahrzeuge nahezu jeden Weg des Campgrounds ab, um per Lautsprecherdurchsage vor den mittlerweile feststehenden Windböen im Laufe des Tages zu warnen und die Gäste zum Abspannen der Zelte zu ermahnen. Gleichfalls fiel im Hinblick auf die Orga auf, dass die Dixi-Häuschen im Laufe des Festivals wirklich regelmäßig geleert wurden, teilweise sogar bis zu zwei Mal am Tag, was größtenteils in verhältnismäßig sauberen und benutzbaren Toiletten resultierte und was ein jeder Festivalbesucher gerne sieht. Um kurz nach 13 Uhr ging es dann für uns mit der ersten Band des Tages los und <span style="color: #003366;"><strong>HELDMASCHINE</strong> </span>übernahmen die Dark Stage. Zwar war die Zeit mit 40 Minuten recht knapp bemessen, aber sie nahmen sich dennoch Zeit für die eine oder andere Ansprache, wie etwa eine kleine Horrorgeschichte zum Song ,Karl Denke´, der von einer Rolle des Sängers Rene in einer gleichnamigen Verfilmung aus diesem Jahre inspiriert wurde. Reingeholt wurde diese Zeit dann auf eine sehr kreative, wenn auch unkonventionelle Art der Zugabe, wobei den Fans ein lediglich einmaliges Rufen nach der Zugabe aufgetragen, nach dem sie sich sowohl den Abgang als auch das Wiedererscheinen der Band auf der Bühne kurzum selbst vorstellen sollten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29895" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Während der laufenden Show der Heldmaschine, wurde in der Nähe des Autogrammstandes am linken Rand der Bühnen etwas aufgebaut, was wohl viele Fanherzen höherschlagen ließ: Der Beichtstuhl des Falk Maria Schlegel von niemand geringerem als <span style="color: #003366;"><strong>POWERWOLF</strong></span>, der bereits vorab im Programmheft des Rockharz Festivals angekündigt worden war. Hier wurde geworben, dass die Gläubigen ihre Metalsünden beichten könnten und dafür eine exklusive Promo-CD erhalten würden. Leider zeigte sich auch hier wieder die fehlende Planbarkeit des Wetters und die ursprüngliche Öffnung des Beichtstuhles wurde aufgrund des erwarteten Regenschauers und des anfälligen Holzes um mehrere Stunden nach hinten verlegt und das Gebilde vorsorglich in Plastik eingewickelt. Wie sich zeigte, eine glückliche Fügung der Metalgötter, denn schon kurz nach dem Start der nächsten Band brach der besagte Regen los und durchnässte uns bis auf die Knochen. Aufgrund des damit verbundenen Temperaturabsturzes beschlossen wir, uns dann statt der geplanten Show von <strong><span style="color: #003366;">THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS</span></strong> warme und trockene Klamotten zu besorgen und den Regen im Camp auszusitzen, bevor der Rest des Festivals aufgrund etwaiger gesundheitlicher Spätfolgen noch zum Problem werden könnte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29891 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachdem der Regen sich beruhigt hatte, ging es dann etwa drei Stunden später wieder aufs Infield um sich noch einen Teil der Show der grandiosen Band <span style="color: #003366;"><strong>RAGE</strong></span> anzuschauen und nebenbei auch den Sammlerfreuden auf dem Rockharz frönen zu können. Die Signing Session der gar nicht mehr so unbekannten Band <span style="color: #003366;"><strong>THE HALO EFFECT</strong></span> begann am altbekannten Stand von Metal1. Nun war Multitasking gefordert, als wir uns immer noch eher peripher mit einem Ohr und Auge der Bühne widmeten und uns zeitgleich in die ordentlich und zügig verlaufende Schlange am Stand einreihten. So erreichten wir in kürzester Zeit The Halo Effect, um einen kurzen Plausch zu halten und mitgebrachte Items oder die vor Ort ausliegenden Autogrammkarten signieren zu lassen.</p>
<p>Parallel dazu verlief dabei die mittlerweile schon fast unüberschaubar lange Schlange des bereits erwähnten Beichtstuhls, der kurz nach dem Beginn der <span style="color: #003366;"><strong>VARG</strong></span>-Show endlich seine Pforten öffnete. Nach vorherigem Weihrauchschwenken der beiden eigens aus den Reihen Powerwolfs mitgebrachten Nonnen wurden die wartenden Pilger endlich hereingelassen und die Erteilung des Segens konnte beginnen. Gesäumt von ebendiesen Nonnen wurde den Sündern am Einlass nach und nach der Ablauf erklärt und ein besonderes Powerwolf Festivalbändchen sowie die begehrte CD in die Hand gedrückt, bevor sie auf der Bank des Beichtstuhls kniend ihre Sünden gestehen durften. Hierfür erhielten sie trotz all der Untaten von einem immer strahlenden und zufriedenen Falk einen signierten Ablassbrief und durften sich gereinigt von ihren Sünden wieder auf zu neuen (Un)Taten begeben. Während die genauen Inhalte der Beichte natürlich der Geheimhaltung unterliegen, munkelt manch einer, dass dort solche Gräueltaten wie der Besuch einer Technoveranstaltung oder gar eines Helene Fischer Konzertes gebeichtet wurden. Powerwolf sei Dank gab es auch hierfür die Absolution!</p>
<p>Nach einem weiteren kurzen Aufenthalt im Camp ging es dann pünktlich zu <span style="color: #003366;"><strong>PAIN</strong> </span>wieder vor die Bühne. Auch wenn viele Leute immer wieder sagen, dass diese Band ihnen namentlich nichts sagt, so kennt doch ein jeder wohl ihren größten Hit ,Shut Your Mouth´, der selbstverständlich auch in der Setlist zu finden war. Und so folgten viele Besucher ihren Freunden, die ihnen eine großartige Show versprachen und keiner wurde hier enttäuscht. Wenn man nicht schon bereits von Peter Tägtgren (u.a. Hypocrisy und Ex-Lindemann) und dessen abgedrehtem Auftreten überzeugt wird, dann schaffen dies wohl spätestens die humoristischen Einspieler auf der Leinwand zwischen den Songs und nicht zuletzt die ausgelassene Stimmung der Songs. Besonders fiel dabei der Einspieler zum Song ,Call Me´ auf, der eigentlich ein Feature mit Sabaton-Sänger Joakim darstellt, der wie selbstverständlich und nicht weniger humoristisch für seinen Part als Videosequenz auf der Leinwand zu sehen war.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29899" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ähnlich gut war die Stimmung im Folgenden bei <strong><span style="color: #003366;">THE HALO EFFECT</span></strong> die mit feinstem schwedischen Melodeath zwar nicht ganz so ausgelassen, dafür aber technisch anspruchsvoll und berührend unterwegs waren und sich innerhalb von gerade einmal etwa zwei Jahren bereits eine solide Fanbase erspielt haben. Das komplette Kontrastprogramm dazu lieferte im Anschluss niemand geringeres als <span style="color: #003366;"><strong>HATEBREED</strong></span>, die der Crowd wie immer voll auf die Zwölf gaben. Aber auch ein gewisser Spaßfaktor kam nicht zu kurz, als etwa ein riesiger „Ball of Death“ ins Publikum flog oder mit einer Ansage wie „I was supposed to get married before this tour, but I found out she didn’t like slayer. No slayer, no marriage“ ein jeder auf dem Infield zumindest schmunzeln musste. Auch <strong><span style="color: #003366;">HAMMERFALL</span></strong> ließ sich während ihrer üblich energiegeladenen Show nicht davon abhalten den einen oder anderen Scherz einzubauen. So tönte es altbewährt „I say hammer, you say fall“ aus den Boxen, bevor auf ein „Combine those words … Wait, did you just say Fallhammer?“ schallendes Gelächter folgte. Unser persönlicher Abschluss des Abends folgte dann mit <span style="color: #003366;"><strong>KREATOR</strong></span> und einer grandiosen Show. 75 Minuten sind leider nicht genug, um eine komplette Reise durch die Diskografie dieser Urgesteine des deutschen Thrashmetals zu unternehmen, dennoch wurde in gröbsten Zügen ein kleiner Abriss ihrer Geschichte unternommen, die eigentlich für jeden Fan etwas bot. Zu guter Letzt wurde auch hier nochmals voll aufgedreht, um mit ,Violent Revolution´ und einem im Funkenregen endenden ,Pleasure to Kill´ nochmal alle Kraftreserven aus den Fans herauszukitzeln, die nahezu jedes einzelne Wort des Sängers Mille mitgrölten und ihn zeitweise gar übertönten. Nach einer Mischung aus Pyro, Gedränge und der Hitze des Tages ging es dann für viele Besucher, ebenso wie für uns, völlig durchschwitzt und vor der nunmehr einsetzenden nächtlichen Kälte fliehend ins Camp, während <span style="color: #003366;"><strong>DARTAGNAN</strong></span> und im Anschluss<strong><span style="color: #003366;"> DOMINIUM</span></strong> auf der Bühne davon unbeeindruckt weiter für Stimmung sorgten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29898 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der Freitag wartete wieder einmal mit einem heißen Einstieg in den Tag auf, sodass wir uns erstmal im Camp akklimatisierten und das Rahmenprogramm des Festivals weiter erforschten. So setzten wir uns in den Schatten beim Bembelstand und sahen den mutigen Bullenreitern zu, zu welchen auch niemand geringeres als Alea von Saltatio Mortis zählte. Dieser machte es sich danach sogar auf den Sonnenliegen des Standes gemütlich und hielt den einen oder anderen Plausch mit Fans. Um kurz nach 15 Uhr ging es für uns dann endlich aufs Infield, um<span style="color: #003366;"> <strong>VAN</strong> <strong>CANTO</strong></span> und ihre A cappella-Show auf der Bühne zu bestaunen. Die Show selbst und die Leistung der Künstler war genau so beeindruckend, wie man es erwarten würde. Doch leider zeigte sich hier eines der gängigsten Probleme dieses Jahres: der Sound. Bei einigen Bands war die Abstimmung der Instrumente missglückt, sodass direkt vor den Bühnen oft nur noch ein musikalischer Brei zu vernehmen war.&nbsp; Während dies bei anderen Bands oftmals zwar ärgerlich aber dennoch irgendwie in Ordnung war, war es bei einer Band wie Van Canto, bei welcher es nun einmal doch sehr auf den abgestimmten Sound ankommt, sehr bescheiden. Dementsprechend wollte der Funke zwar nicht so recht überspringen aber dessen ungeachtet wurde die Band gefeiert, welche sich trotz der technischen Schwierigkeiten sehr bemühten die Menge zu begeistern. Allerspätestens die Cover des Nightwish Klassikers ,Wishmaster´ und des Iron Maiden Dauerbrenners ,Fear oft he Dark´ holten dann auch den letzten Besucher ab, auch wenn sie nicht ganz so gut klangen, wie sie es gekonnt hätten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29906" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein besonderes Schmankerl für die Augen boten auch die, wie immer, grandiosen und schier endlos freundlichen, Grabenschlampen. Diese hatten den Freitag wohl zum Hawaiihemd-Mottotag erkoren und thematisch passend auch ihr übliches Wasser bei der Arbeit zeitweise gegen Capri-Sun eingetauscht. Nach der herben Soundenttäuschung bei Van Canto verließen wir zunächst unseren Platz vor den Bühnen und nahmen die nun folgenden Bands des Tages nur noch beiläufig wahr, während wir über das Infield streiften, eine Stippvisite am wie immer gut besuchten Biergarten machten oder uns abermals einen heißen Schafskäse „jagten“. In der Zwischenzeit kam es wohl aufgrund technischer Störungen auf der Bühne zu Verzögerungen von etwa 15 Minuten, wodurch sich der gesamte Zeitplan des Tages nach hinten verlagert, was aber nach einer kurzen Verwirrung schnell in die weitere Planung integriert wurde. Weniger planbar war aber, dass uns auf dem Weg zu unserer nächsten Band des Abends, <span style="color: #003366;"><strong>AMARANTHE</strong></span>, der Weg zunehmend erschwert wurde, da im Mutantenstadl ein Stream des Deutschlandspiels der EM stattfand und die fiebernde Meute den halben Weg zu den Bühnen blockierte. Nach dem erbitterten Kampf zur Stage folgte eine grandiose Show der schwedisch-dänischen Band, die mit einem breiten Grinsen im Gesicht jedes einzelnen Mitglieds einfach glücklich den Moment zu leben schien, bevor es für uns zur NANOWAR OF STEEL Signing Session ging. Der Stand war auf Grund der Lage selbst von der gegenüber gelegenen Bühne und trotz Menschenmenge in rund 5 Minuten zu erreichen. Während der Session bahnte sich auch schon ein weiterer Secret Headliner des Festivals an, als die meterhohe Gummiente der Band <span style="color: #003366;"><strong>ALESTORM</strong></span> auf der Bühne zum Leben erwachte und ihren starren Blick in die wartende Menge richtete, welche urplötzlich nur noch aus Menschen mit Piraten- oder Gummienten-Items zu bestehen schien. Auch hier bekam man genau was man erwartet hatte, im positivsten Sinne des Wortes: Spaß, Action, eine Menge Piratenthemen und fliegende, überdimensionierte Gummienten. Also eine rundum gelungene Show, die ab dem dritten Song gar von Patty Gurdi (Ex-Harpyie und Ex-Storm Seeker) unterstützt wurde. Spätestens ab dem fast obligatorischen Cover des Taio Cruz Songs ,Hangover´ konnten auch die größten Spaßbremsen sich nicht mehr zurückhalten und grölten gutgelaunt im Takt mit. Nach den eher lebensbejahenden Einlagen der Schotten bedurfte es für das Festival natürlich -wie üblich- eines Kontrastprogrammes, um die Menge wieder etwas zu beruhigen. So folgten direkt im Anschluss die Dark-Metaller von <span style="color: #003366;"><strong>DIMMU BORGIR</strong></span>, bevor nunmehr <span style="color: #003366;"><strong>NANOWAR OF STEEL</strong></span> als Abschluss des Abends nochmal die Partystimmung auspackten. Mit ihren ikonischen Ansagen, die größtenteils in gebrochenem Deutsch erfolgten, machten sie dabei fast noch mehr Stimmung als mit ihrer eigentlichen Musik. Sei es weil sie darüber scherzten sich von K.I.´s ihre Songs (aber keinesfalls von ChatGPT!) schreiben zu lassen, oder weil sie auf Grund eines gebrochenen Herzens Beziehungs- und Therapietipps von niemand geringerem als Varg Vikernes erhalten hätten, welcher ihnen empfohlen habe im Stile von ,Norwegian Reggaeton´ die „strahlenden“ norwegischen Sommer zu genießen. Neben dem humorvollen Programm strotzte natürlich auch die Setlist vor kultigen Klassikern, die jedem ein Lächeln ins Gesicht zauberten, wie etwa ,Der Fluch des Kapt’n Iglo´ oder ein Cover vom deutschen Klassiker ,Das Rote Pferd´, was aufgrund der italienischen Herkunft der Band und der entsprechenden Aussprache natürlich einen ganz besonderen Touch bekam und der Crowd auf dem Weg ins Camp ein entsprechendes Lächeln ins Gesicht zauberte.</p>
<p>Der letzte Festivaltag lieferte nochmal ein eher unliebsames „Best Of“ des bisherigen Festivals und bot mit einem stetigen Wechsel zwischen sengender Hitze und Regen Potential für Kreislaufprobleme, wie auch wir sie leider erleben mussten. Nachdem wir uns endlich aufs Infield gekämpft hatten, um die zweite Hälfte von <span style="color: #003366;"><strong>MYSTIC PROPHECY</strong></span> zu genießen, kam dann direkt um 15.30 Uhr die Hiobsbotschaft: Das Festivalprogramm wurde wegen einer heranziehenden Unwetterfront unterbrochen und das Infield musste geräumt werden. Also traten wir resigniert den Rückzug an. Im Camp angekommen wurden wir von den bereits bekannten Lautsprecherdurchsagen des Festivals empfangen, die zu einem Aufenthalt im Auto rieten und Hinweise darauf gaben, dass man mit einem Warnblinker freie Plätze für Besucher ohne eigenes Auto anzeigen könne. Auch hier fiel&nbsp; natürlich erneut die Organisation des Rockharz ins Auge, welche scheinbar für alle möglichen Situationen bestens gewappnet war und für fast alles eine Lösung parat zu haben schien. Nachdem der schlimmste Regen vorbei und die Gewitterfront tatsächlich nach einem einmaligen aufblitzen vorbeigezogen war, wurde das Infield ab 16.45 Uhr wieder geöffnet und das Festival mit <span style="color: #003366;"><strong>ORDEN OGAN</strong></span> etwa eine Stunde später fortgesetzt. Da unsere Highlights des Mittags leider dem erwarteten Unwetter zum Opfer gefallen waren, war unser nächster Programmpunkt <strong><span style="color: #003366;">SOILWORK</span></strong>. Auch hier bot sich wieder solider schwedischer Melodeath, der aber leider auch wieder zumindest in Teilen vom Tonmischer verunglimpft wurde und den Funken entsprechend nicht komplett überspringen ließ. Auf der zweiten Bühne schloss sich nunmehr <span style="color: #003366;"><strong>SCHANDMAUL</strong></span> an, die wie bereits vorher bekannt, in Ersatzbesetzung unterwegs waren. Nach seinem Kampf gegen ein Karzinom im Rachenraum ist die Stimme des Sängers Thomas leider nach wie vor beeinträchtigt, weshalb ihm das eigene Singen nicht möglich sei, wie ein Einspieler am Anfang der Show nochmals mitteilte. Das hinderte aber weder ihn daran sich hinter die Instrumente zu klemmen, noch die Fans sich die Seele aus dem Leib zu singen, um sein Fehlen zu kompensieren. Unterstützt wurden sie hierbei zudem von nicht nur einem, sondern gar gleich zwei Ersatzsängern. Hierbei handelte es sich um niemand geringeren als Till von apRon und Alea von Saltatio Mortis, die wie ein jahrelang eingespieltes Team die Bühne unter sich aufteilten. Trotz dessen es ein definitiv einmaliger Auftritt von Schandmaul war, muss man leider sagen, dass die Stimmfarbe beider Sänger nicht ganz so recht zur sonstigen Stimmung der Band passen wollten und so doch ein klein bisschen Feeling verloren ging. Dennoch holten Fans und Band wirklich alles raus, um eine gute Zeit zu haben.&nbsp; Sei es mit der von Till wegen der möglichen Nebenwirkungen der Originalvariante geforderten „Wall of Love“ oder mit „Crowdsurfern auf den Crowdsurfern“, die eine selten solide Performance ablieferten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29904" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />So aufgeheizt folgte nunmehr der offizielle Headliner des Festivals und die britischen Legenden von<span style="color: #003366;"><strong> JUDAS PRIEST</strong></span> vereinnahmten die Rock Stage für die nächsten 90 Minuten für sich. Der mittlerweile auch schon über 70-jährige Sänger Rob Halford lieferte eine Glanzleistung wie in seinen besten Zeiten ab und so bot sich den Fans eine wirklich grandiose Show, die viele der Anwesenden in frühere Zeiten zurückversetzte. Selbstverständlich kamen dabei die Klassiker, wie ,Breaking the Law´ oder ,Painkiller´ nicht zu kurz, aber auch die Songs der neueren Alben fanden großen Anklang beim Publikum, was heute ja leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Nach dieser eines Headliners mehr als würdigen Show folgte eine Ansprache des Veranstalters zum Festival, bei der Inklusion großgeschrieben wurde und gar ein Übersetzer für Gebärdensprache zugegen war sowie ein Crewfoto auf der Bühne.</p>
<p>Im Anschluss stellte das Rockharz erneut unter Beweis, wie widerläufig die aufeinanderfolgenden Bands bei ihnen sein können, als <span style="color: #003366;"><strong>HYPOCRISY</strong></span> die Bühne stürmte. Ganz im Gegensatz zu seinem anderen, ja schon ebenfalls aufgetretenen, Projekt PAIN bot Peter Tägtgren hier soliden Death Metal, der wohl einige der noch anwesenden Priest-Fans in die Flucht trieb. Die übrig gebliebenen Fans gaben dafür aber noch einmal alles und so erspähte man bei genauem Hinsehen springende Kinder-Hüpfpferde, die im Circle Pit „mitliefen“ oder headbangende Stoffenten in der ersten Reihe, die einfach nur von ausgelassener Stimmung zeugten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29903" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit <span style="color: #003366;"><strong>LORDI</strong></span> folgte auf der zweiten Bühne erneut eine Band mit einem gewissen Legendenstatus, die das Infield entsprechend voll bekam und mit ihrem ESC-Sieger-Hit ,Hard Rock Hallelujah´ noch das letzte bisschen Reststimme aus den Fans kitzelte. Auch die mittlerweile altbekannten Ansprachen des Sängers Mr. Lordi zum Unterschied zwischen „ja“ und „jaja“ und dem, was von beidem ihm lieber sei, ließen sie natürlich ebenso wenig missen, wie die auf Schockeffekte ausgelegten und aufwendig gestalteten Kostüme, welche man einmal gesehen haben sollte. Nach diesem extrem nervenaufreibenden Tag hatte das Festival mit <span style="color: #003366;"><strong>FAUN</strong></span> in weiser Voraussicht den idealen Abschluss gefunden, um den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen. Aufgrund der Kälte entschieden wir uns jedoch das Festival vorzeitig zu einem Ende zu bringen und machten uns bereits etwa bei der Hälfte des Sets auf den Rückweg ins zumindest halbwegs warme Zelt.</p>
<p>Alles muss einmal enden, auch wenn man es sich anders wünschen würde. Und so standen wir nach dieser anstrengenden Woche am Sonntag zwar einerseits erleichtert aus dem Zelt auf, um uns endlich wieder in Richtung des heimischen Bettes zu begeben, konnten aber andererseits auch nicht ganz fassen, dass es das schon wieder bis zum nächsten Jahr war. Nach einem entspannten Zusammenpacken und der obligatorischen Verabschiedungsrunde, ging es dann mit einem letzten wehleidigen Blick auf die Teufelsmauer und die mittlerweile leeren Bühnen auf den Weg in Richtung Heimat. Hierbei verlief die Abreise sogar noch angenehmer als unsere Anreise, da der Campground bereits seit dem Vorabend gefühlt zur Hälfte geleert war.</p>
<p>Das gerade dieses, schon bei der Abreise einsetzende, Vermissen nicht nur uns das Leben schwer gemacht hat, zeigt sich offensichtlich auch daran, dass die Tickets für die nächste Ausgabe des Festivals bereits nach kurzer Zeit vergriffen waren. In der ersten Woche nach Festivalende gab es einen priorisierten Zugang zum Ticketvorverkauf für Besitzer eines Tickets aus diesem Jahr und bereits wenige Stunden nach dem offenen Verkauf vermeldete das Rockharz den <strong>Sold Out</strong>. Nichtsdestotrotz wollen wir Euch natürlich die bisher für das kommende Jahr angekündigten Bands nicht vorenthalten, falls Ihr dennoch überlegt, Euch auf anderem Wege ein Ticket zuzulegen:<br />
<strong>ASENBLUT, ASP, COMBICHRIST, DARK TRANQUILLITY, DIE KASSIERER, GLORYHAMMER, HEAVEN SHALL BURN, J.B.O., Kupfergold, NON EST DEUS, OVERKILL, POWERWOLF, SODOM, VADER, VERSENGOLD und WARKINGS</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Fazit:</strong></span><br />
Für mich wie immer ein absolut geniales Festival. Das Lineup überzeugt, das Feeling passt und die Location ist einfach wunderschön. Es gibt viele Möglichkeiten sich auch außerhalb des Bandverkehrs zu beschäftigen und einfach voll in den Moment abzutauchen. Genau SO soll Festival sein! Und so kommen wir auch nächstes Jahr gerne wieder.</p>
<p>Negativ für uns waren dieses Jahr tatsächlich die immer mal wieder auftretenden Tonprobleme auf der Bühne sowie die daraus resultierenden Verzögerungen und die einfache Tatsache, dass große Festivals nun einmal leider immer zunehmend unangenehme Menschen anziehen. So fielen dieses Jahr vermehrt Leute mit übergriffigen Sprüchen, unvorsichtigem bis körperlich verletzendem und einfach unschönem Verhalten auf und offenbar ist auch kaum einer in der Lage die Körperspannung beim Crowdsurfen zu halten. So bescheiden das natürlich ist, ist das aber zumindest etwas, was man dem Festival selbst wohl kaum zum Vorwurf machen kann. Schließlich können wir den Fußballhype natürlich irgendwo nachvollziehen, aber auch hier fiel wieder auf, dass das Festival für einige Gäste nicht die Hauptsache war. Das war offen gestanden mehr als schade sowohl für die Bands als auch für die Fans. So standen teilweise während der Shows Leute mit Handys in der ersten Reihe, um durchgehend Spiele zu streamen und zu schauen, während sie kleineren Leuten die Sicht nahmen und auch der Band gegenüber einfach respektlos gegenüber waren, nur um nach der Hälfte des Sets zu merken „dass man die Band nicht fühlt“ und dann (weiter aufs Handy stierend) zu gehen. Positiv hierbei fiel dabei aber ins Gewicht, dass das Festival selbst das Public Viewing (anders als andere Festivals) nicht auf Screens an der Hauptbühne betrieben hat und so eine klare Trennung zwischen Musik und Fußball schaffte, sodass die Bands zumindest in der Theorie nicht gestört wurden.</p>
<p>Ein weiteres, dafür sehr positiv ins Auge fallendes, Merkmal des Festivals ist auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Projekten, wie etwa „Kultur für alle“ oder das altbekannte „Glück in Dosen“, bei dem durch Pfanddosen und -flaschen eingenommenes Geld für gute Zwecke verwendet wird. Auch wieder mit dabei war in diesem Jahr ein 2022 gegründetes Projekt des in Ballenstedt gelegenen Gymnasiums namens „Rock`n`Recycle“. Vor Ort war dieses mit zwanzig freiwilligen Helfern aus den Reihen des Gymnasiums, von denen es sich bei sage und schreibe acht von ihnen sogar bereits um ehemalige Schüler handelte, die dennoch weiter Teil dieses Projekts sein wollten. Hierbei wurden verschiedene Campingutensilien, wie Stühle, Pavillons, Isomatten oder auch noch haltbare Lebensmittel gesammelt, auf ihre Verwendbarkeit überprüft und guten Zwecken zugeführt. Zu den unterstützenden Instituten zählen etwa die Volkssolidarität Aschersleben, die Bahnhofsmission Halberstadt oder das Tierheim Quedlinburg, wobei neben den Materialien mittlerweile auch die Einnahmen von Glück in Dosen dem Projekt zur Verfügung stehen und so gleichfalls an eben diese Zwecke weitergeleitet werden können. Einerseits wird so natürlich die Nachhaltigkeit eines Festivals gefördert und unnötiger Müll vermieden und andererseits landen die noch verwendbaren Mittel genau da, wo sie benötigt werden. Wie wir finden, ein absolut unterstützenswertes Projekt, das in Zukunft hoffentlich noch reger von den Besuchern genutzt wird!</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:<span style="color: #003366;"> Etienne Kulik</span></strong></p>
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		<title>METAL HAMMER PARADISE 2023 – Metal vs. Wellness am Weissenhäuser Strand (17. / 18.11.2023)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2023 21:18:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das Schleswig-Holstein ein Festivalland ist, ist nicht erst seit dem Wacken Open Air bekannt. Weitestgehend unbekannt dagegen die Eventlocation Weissenhäuser</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27301 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/MetalHammerParadise_Nov2023_FlyerAug23.jpg?resize=240%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="240" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/MetalHammerParadise_Nov2023_FlyerAug23.jpg?resize=240%2C300&amp;ssl=1 240w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/MetalHammerParadise_Nov2023_FlyerAug23.jpg?w=653&amp;ssl=1 653w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" />Das Schleswig-Holstein ein Festivalland ist, ist nicht erst seit dem Wacken Open Air bekannt. Weitestgehend unbekannt dagegen die Eventlocation Weissenhäuser Strand. Direkt am feinen Strand der Hohwachter Bucht gelegen, bietet die Anlage mit Dschungelland und Badeparadies auch bei schlechtem Wetter jede Menge Abwechslung. Jetzt im November finden hier in kurzen Abständen in der touristischen &#8222;Saure-Gurken-Zeit&#8220; die drei Festivals <strong>Plage Noir</strong>, <strong>Rolling Stone Weekender</strong> und das <strong>Metal Hammer Paradise</strong> statt. Da es auf die Ferienanlage begrenzt ist, kann es auch nicht mehr wachsen. Das <span style="color: #003366;"><strong>METAL HAMMER PARADISE</strong></span> feiert in diesem Jahr 10jähriges Jubiläum und gilt als ausverkauft &#8211; zumindest was die Unterbringung in Appartements, Hotel oder Ferienhäusern angeht. Die Festivaltickets ohne Unterbringung sind fast immer noch zu haben. So springe auch ich noch auf den diesjährigen Zug auf.&nbsp;</p>
<p>Unterbringung plus Ticket, gegebenenfalls noch VIP-Upgrade, da geht dann schon mal schnell ein Tausender für zwei Personen drauf. Günstig ist das nicht. Das Ticket ohne alles liegt derzeit für das kommende Jahr 2024 schon bei 152,75 Euro im Frühbuchermodus. Ein Tagesticket lag in diesem Jahr schon bei 100,25 Euro. Dazu kommen noch 10,00 Euro Parkgebühren am Tag. Da liegt dann auch noch eine weitere Begrenzung des Festivals, denn die Parkfläche ist endlich und für die Größe des Festivals sehr klein. Schon Freitagmittag ist kein Platz mehr zu bekommen, Wohnmobilstellplätze gibt es offiziell gar keine.</p>
<figure id="attachment_27302" aria-describedby="caption-attachment-27302" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27302 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Brunhilde%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Brunhilde%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Brunhilde%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Brunhilde%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-27302" class="wp-caption-text">Brunhilde; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Ich bin früh vor Ort, treffe schon bei der Anreise Freunde, die ihren Proviant und das Gepäck vom Auto in ihre Unterkunft schleppen. Der auf dem Gelände befindliche Lebensmittelmarkt ist gut frequentiert und erste Grüppchen frönen schon dem Glühwein beim Rahmenprogramm. Die Mittelaltergruppe <strong>Comes Vagantes</strong> spielt auf einer Freifläche mit Verzehrbuden zur morgendlichen Unterhaltung auf. Auch die Indoor-Meile mit Merch, Restaurants und Infoständen ist gut besucht. Ich begehe erst einmal die Konzertlocations und checke die Gegebenheiten. Erster Einsatzort ist dann im Hauptzelt auf der Maximum Metal Stage. Hier spielt nun die US-amerikanische Crossover-Band <strong>Dog Eat Dog</strong>. Musikalisch nicht so meine Ecke, von daher wechsele ich zur kleinsten der drei Locations. <strong>Brunhilde</strong> aus Fürth begeistern mich schon seit Jahren. Ihr Mix aus harten Riffs, Punk und blondem Gift lädt mich immer wieder zu ihren Konzerten ein. Die Einladung, beim Soundcheck in der Riff-Alm dabei zu sein, nehme ich natürlich gerne an. Hier treten normal die kleineren, unbekannteren Bands auf. War diese Location früher vom Publikum eher stiefmütterlich behandelt worden, bilden sich an diesem Wochenenden ständig lange Schlangen vor dem Eingang. Es hat sich herumgesprochen, dass hier die ganz besonderen Gigs stattfinden. Nun stehen hier schon mehr Besucher in der Warteschlange, als Gäste in die überhaupt in die Location dürfen. Wie auf allen Festivals hat man auch hier die Qual der Wahl. Breche ich ab und gehe zu <strong>Orden Ogan</strong> oder bleibe ich? Mein Kollege zerrt mich hinaus und mir wird die Entscheidung abgenommen. Parallel dazu spielten im Baltic Ballroom <strong>Screamer</strong> und <strong>Nervosa</strong>, die ich zu gern gesehen hätte. Dafür schaffe ich es zu Nervosa´s Autogrammstunde sowie zu<strong> Erik Cohen</strong>. Der Kieler Musiker liefert wieder einmal eine tolle Show ab, die Riff Alm ist überfüllt. Wieder kann ich nur ein Drittel des</p>
<figure id="attachment_27303" aria-describedby="caption-attachment-27303" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27303" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Amorphis%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_11.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Amorphis%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_11.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Amorphis%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_11.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Amorphis%402023-11-17_Metal_Hammer_Paradise_11.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-27303" class="wp-caption-text">Amorphis; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Konzertes bleiben, denn auf der Hauptbühne stehen jetzt <strong>Amorphis</strong>. Die Finnen sind schon so etwas wie der geheime Headliner des heutigen Festivaltages. Danach fahre ich, denn es war mein erster Tag nach meiner Corona-Erkrankung. Meine Kondition ist am Ende. Eine Übernachtung ist in meinem Budget nicht möglich. Schade, denn Kreator sind es immer wert. Auch die Bands im Baltic Ballroom werden von mir vernachlässigt. Sowohl <strong>Death Angel</strong> als auch <strong>Solstafir</strong> bekomme ich nicht mit.</p>
<p>Am heutigen Samstag geht es auf zur zweiten Runde. Heute bin ich so früh angekommen, dass ich gleich einen Parkplatz finde. Badegäste aus der Therme fahren, Festivalbesucher kommen. Erster Programmpunkt bei strahlend blauem Himmel ist ein kurzer Gang zum Strand. Zehn Minuten innehalten und dann das Programm des zweiten Tages in vollen Zügen genießen. Erster Programmpunkt ist ein Treffen von Britta Görtz von<strong> Hiraes</strong>. Sie gibt einen Vocal-Workshop. Im Anschluss liest <strong>Dr. Nico Rose</strong> aus seinem Buch &#8222;Hard, Heavy &amp; Happy&#8220;. Da bin ich allerdings schon bei dem heutigen Opener Erdling im Baltic Ballroom. 20 Minuten kann ich bleiben, denn die Hauptbühne, die &#8222;Maximum Metal Stage&#8220; eröffnet mit <strong>Freedom Call</strong>. Mir bisher unbekannt, überraschen mich die Nürnberger. Das ist Power-Metal aus einem Guss, wie er sein muss. (Sorry für das Wortspiel&#8230;). Ich wechsele wieder zurück in den Ballroom. Auch hier gibt es</p>
<figure id="attachment_27304" aria-describedby="caption-attachment-27304" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27304" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/All_For_Metal%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/All_For_Metal%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/All_For_Metal%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/All_For_Metal%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_10.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-27304" class="wp-caption-text">All for Metal; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Power-Metal auf die Ohren. <strong>Mob Rules</strong> aus dem niedersächsischen Schortens hatte ich bisher noch nicht gesehen. Lange kann ich auch hier nicht bleiben. Zurück zur Hauptbühne, denn hier erwartet einen die erst 2022 gegründete, internationale War-Metal-Band <strong>All For Metal</strong>. Ihr charismatischer Frontmann &#8222;Tetzel&#8220; ist auch in der Kraftsport-Szene bekannt und so kommt es auch hier zum hammerschwingenden Show-Act. Ich lasse es etwas ruhiger angehen. Nur kurze Fotostops meinerseits bei <strong>Hiraes</strong> in der Riff-Alm sowie bei<strong> Destruction</strong> auf der Hauptbühne bringen mich aus der Ruhe. Ein Treffen mit Freunden, eine Calzone beim Italiener und die <strong>Epica</strong>-Autogrammstunde bringen die notwendige Kraft für die letzten Stunden. Es ist rappelvoll im Zelt. Ein Metalfestival und der meistbesuchte Act heißt <strong>Knorkator</strong>. Wie jetzt? Die Spaßtruppe um</p>
<figure id="attachment_27305" aria-describedby="caption-attachment-27305" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27305" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Knorkator%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Knorkator%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Knorkator%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_04.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Knorkator%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_04.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-27305" class="wp-caption-text">Knorkator; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Stumpen bietet allerdings auch heute wieder eine Show der Extraklasse. Schon nach dem ersten Song hüpft Stumpen wie gewohnt &#8211; nur noch mit einer kurzen Hose bekleidet &#8211; über die Bühne. Am Bühnenrad sitzt seine Tochter, die zu Background-Gesängen eingesetzt wird und später &#8222;Milliarden-Knollar&#8220;-Scheine in die Menge wirft. Viel spannender ist jedoch Song Nummer drei, denn da holt Stumpen die gesamte Fotografen-Riege auf die Bühne. Knapp 30 Kollegen finden sich in ungewohnter Position wieder. Ich lasse die Riff-Alm heute wieder einmal bis auf den Kurzbesuch links liegen. Sowohl die Contest-Gewinner <strong>Brazing Bull</strong>, eine Nu-Metal Band aus dem Raum Itzehoe, als auch<strong> Skyeye</strong>, <strong>Hinayana</strong> als auch <strong>Before The</strong> <strong>Down</strong> bekomme ich nicht mit. Ebenso nicht <strong>Wolfheart</strong> und <strong>Ad Infinitum</strong> im Ballroom.</p>
<p>Es ist halt wie auf jedem Festival: Man kann nicht alles haben. Nächster Programmpunkt ist im Baltic Ballroom <strong>Wind Rose</strong>. Die italienische Power-Metal-Band aus Pisa verarbeitet in ihren Texten die Werke von J.R.R. Tolkien. Hört sich schräg an, ist aber wirklich gut gemacht. Es gibt Bands, die mag man oder eben nicht. Genau so ergeht es vielen bei der nächsten Band im Zelt. <strong>Phil Cambell</strong>, der Ex-Motörhead-Gitarrist, ist mit seiner Family-Band zu Gast. Heute steht jedenfalls nicht ihr eigenes Zeug aus der Setlist, sondern ein Abend voller Coversongs. Hauptanteil natürlich die Songs des verstorbenen Frontmanns Lemmy Kilmister. &#8222;The Bastard Sons play Motörhead&#8220; stand im Programm, und das tun</p>
<figure id="attachment_27306" aria-describedby="caption-attachment-27306" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27306" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Phil_Campbell%402023_11_18_Metal_Hammer_Paradise_08.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Phil_Campbell%402023_11_18_Metal_Hammer_Paradise_08.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Phil_Campbell%402023_11_18_Metal_Hammer_Paradise_08.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Phil_Campbell%402023_11_18_Metal_Hammer_Paradise_08.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-27306" class="wp-caption-text">Phil Campbell &amp; the Bastard Sons; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>sie auch. Kein Megaknaller wird ausgelassen. Ace of Spades, Heroes, Born to Raise Hell, Bomber und das Hawkwind Frühwerk Silver Machine sorgt neben Cover der Sex Pistols oder Ramones für eine kurzweilige Show. Ja, das &#8222;Fuck Tyla Campbell&#8220; nervt, aber die Musik kommt im immer voller werdenden Zelt gut an. Auch wenn ich die Jungs schon etliche Male sehen durfte, diese Show hatte es in sich. Beim letzten Song gehe ich wieder in den Ballroom. Ein paar Songs von <strong>Rage</strong> füllen die Umbaupause mehr&nbsp; als gut. Die letzte Band des Abends ist dann <strong>Epica</strong>. Ihre Show durfte ich bereits zwei Mal in diesem Jahr in Hamburg und Leipzig erleben. Gewohnt routiniert, ohne Pyro oder Schnickschnack legen sie einen perfekten Gig auf das Parkett. Ihr letzter Auftritt in 2023 &#8211; so sagt es Frontfrau Simone Simons.</p>
<figure id="attachment_27307" aria-describedby="caption-attachment-27307" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27307" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Epica%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_09.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Epica%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_09.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Epica%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_09.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/12/Epica%402023-11-18_Metal_Hammer_Paradise_09.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-27307" class="wp-caption-text">Epica; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Für mich endet nun das Metal Hammer Paradise 2023. Es regnet in Strömen als ich zum Parkplatz gehe. Große Lücken in den Parkreihen zeugen davon, dass viele Besucher und Fans schon abgereist sind. Ein Festival mit vielen Glanzpunkten ist zu Ende.</p>
<p>Man sieht sich wieder in 2024 &#8211; der Vorverkauf hat bereits begonnen, die Unterkünfte fürs kommende Jahr sind bereits ausverkauft, als ich zu Hause ankomme.&nbsp;</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <span style="color: #003366;"><strong>Norbert Czybulka</strong></span></p>
<p><strong>Titelbild:</strong> <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/Fotos.Dirk.Jacobs">Dirk Jacobs</a> </strong></span></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/metal-hammer-paradise-2023-metal-vs-wellness-am-weissenhaeuser-strand-17-18-11-2023">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
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		<title>METAL HAMMER PARADISE 2023 &#8211; Metal vs. Wellness am Weissenhäuser Strand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[NordmenschAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2023 07:52:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Ballroom Hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Wie seit vielen Jahren beschließt auch in diesem Jahr am 17. und 18. November 2023 das Metal Hammer Paradise die</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Wie seit vielen Jahren beschließt auch in diesem Jahr am <strong>17. und 18. November 2023</strong> das <a href="http://www.metal-hammer-paradise.de"><strong>Metal Hammer Paradise</strong></a> die Festivalsaison direkt an der Ostsee. Im Ferienpark Weissenhäuser Strand trifft sich die Kuttenträgerfraktion gemütlich in den dort angemieteten Appartements bzw. Zimmern und verbindet so Metalkonzerte mit Spa-Momenten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-26823" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/mh-paradise-23_lineup_fr_sa_9x16.jpg?resize=429%2C763&#038;ssl=1" alt="" width="429" height="763" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/mh-paradise-23_lineup_fr_sa_9x16.jpg?resize=576%2C1024&amp;ssl=1 576w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/mh-paradise-23_lineup_fr_sa_9x16.jpg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/mh-paradise-23_lineup_fr_sa_9x16.jpg?resize=768%2C1365&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/mh-paradise-23_lineup_fr_sa_9x16.jpg?resize=864%2C1536&amp;ssl=1 864w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/mh-paradise-23_lineup_fr_sa_9x16.jpg?w=1080&amp;ssl=1 1080w" sizes="auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px" />Das Schöne, gerade auch für die Metaller 40+, ist, dass man hier bei den Konzerten auf den jeweiligen drei Bühnen die Bands anschauen kann, die Nackenmuskulatur ordentlich aufbaut, sich dann abends nach extremen Headbangen ins kuschelige Appartement-Bett fallen lässt, um dann den nächsten Tag mit einem schönen Frühstück zu beginnen. Ob du dies nun mit Freunden direkt in den angemieteten Räumen machst oder eines der Restaurants innerhalb der Anlage aufsuchst, bei denen du auch tagsüber lecker schlemmen kannst &#8211; alles ist hier möglich. Und wenn der dicke Kopf vom Vorabend noch Kopfschmerzen bereitet, hat man die Möglichkeit, diese beim Spaziergang an der Ostsee &#8211; die Euch quasi zu Füßen liegt &#8211; vom Wind beiseite pusten zu lassen. Metal vs. Urlaub &#8211; so würden wir das Metal Hammer Paradise beschreiben.</p>
<p>Nebenher gibt es den Tag über ein bunt gestricktes Rahmenprogramm, wie z.B. Lesungen, Workshops oder Ihr tobt Euch beim Bowling aus. Ebenfalls gibt es immer wieder die eine oder andere Autogrammstunde einiger Bands. Auch der Metal Markt lädt mit großem Angebot zum Shoppen und wer mag, kann auch im angeschlossenen Hallenbad ein paar Runden schwimmen.&nbsp;</p>
<p>Für die Hartgesottenen und Nimmersatten unter Euch: Die DJ-Crew des <a href="https://ballroom-hamburg.de/"><span style="color: #003366;">Ballroom Hambur</span>g</a> ist ebenfalls wieder am Start und lädt nach den Konzerten zur Metal-Disko.</p>
<p>Wer wann, zu welcher Uhrzeit auf welcher Bühne spielt, erfahrt Ihr über die Homepage des <strong><a href="http://www.metal-hammer-paradise.de">Metal Hammer Paradise</a></strong>.&nbsp;</p>
<p>Hier findet die Übersicht der Bands:</p>
<p><span style="color: #003366;">Ad Infinitum / All For Metal / Amorphis / Before The Dawn / Brunhilde / Death Angel / Destruction / Dog Eat Dog / Epica / Erdling / Erik Cohen / Freedom Call / Hinayana / Hiraes / Knorkator / Kreator / Lost Society / Mob Rules / Nervosa / Orden Ogan / Phil Campbell And The Bastard Sons „Plays Motörhead“ / Rage / Screamer / Skyeye / Sólstafir / Wind Rose / Wolfheart</span></p>
<p>Avatar müssen ihren Slot in diesem Jahr absagen, sie waren bereits zuvor bestätigt.</p>
<p><strong>Das Metal Hammer Paradise 2023 ist bereits ausverkauft. Frei werdende Kontingente und Tages-Tickets sind erhältlich unter <a href="http://www.metal-hammer-paradise.de"><span style="color: #003366;">www.metal-hammer-paradise.de</span></a> oder telefonisch unter</strong> <span style="color: #003366;"><strong>0180-6502501</strong></span>.</p>
<p><strong>Sämtliche Unterkünfte für das METAL HAMMER Paradise 2023 sind ebenfalls ausverkauft.</strong></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=zCHxJVoCowo" title="Metal Hammer Paradise 2022 // Official Aftermovie" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/zCHxJVoCowo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ATROCITY &#8211; &#8222;Okkult III&#8220;</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/atrocity-okkult-iii</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 18:17:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ATROCITY]]></category>
		<category><![CDATA[brutal]]></category>
		<category><![CDATA[CANNIBAL CORPSE]]></category>
		<category><![CDATA[DEATH METAL]]></category>
		<category><![CDATA[DESTRUCTION]]></category>
		<category><![CDATA[Fear Factory]]></category>
		<category><![CDATA[KREATOR]]></category>
		<category><![CDATA[OBSCENITY]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Leck mich am Arsch, ist das ein geiles Brett! Healich! Soweit die Kurzversion zur neuen ATROCITY Scheibe; kann man so</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-23957" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?resize=1536%2C1536&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?resize=2048%2C2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/ATROCITY_OKKULTIII_RGB_3000x3000-scaled.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Leck mich am Arsch, ist das ein geiles Brett! Healich!</p>
<p>Soweit die Kurzversion zur neuen <a href="https://www.atrocity.de/"><span style="color: #003366;"><strong>ATROCITY</strong></span></a> Scheibe; kann man so stehen lassen, oder auch ein wenig erläutern: vor knapp 10 Jahren erblickte der erste Teil der „Okkult“-Trilogie das Licht der Welt. Dabei gaben sich verschiedene Songs unterschiedlicher Härtegerade die Klinke in die Hand und erzählten abwechslungsreiche Geschichten über historische Phänomene und übernatürliche Begebenheiten. War der zweite Teil der Trilogie noch ein wenig mehr mit epischen Elementen gespickt, haben ATROCITY beim finalen Teil wirklich alles rausgeholt, was ihnen zur Verfügung steht. Das geht los beim atmosphärischen Einstieg, des unheilverkündenden `Desecration Of God`, bei dem man sich noch Zeit nimmt, eine Atmosphäre aufzubauen, ehe es in die Riffachterbahn geht. Wer sich auf der „Willenskraft“ noch am Opener ´Scorching Breath` erinnert, bekommt mit `Fire Ignites` eine noch schnellere und modernere Variante geboten, die sich durch die Hirnrinde mäht. Besonders gegen Ende des Songs, dürften Freunde von Bands wie Obscenity aufhorchen, denn hier gibt´s Divebombs, Obertonmassaker und herrliches Gerotze am Mikro.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-23948" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Atrocity-2022-04-by-Stefan-Heilemann-scaled-e1672929636610-300x197.jpg?resize=300%2C197&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="197" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Atrocity-2022-04-by-Stefan-Heilemann-scaled-e1672929636610.jpg?resize=300%2C197&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Atrocity-2022-04-by-Stefan-Heilemann-scaled-e1672929636610.jpg?resize=768%2C505&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/12/Atrocity-2022-04-by-Stefan-Heilemann-scaled-e1672929636610.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dagegen wirkt `Born To Kill` schon fast versöhnlich gemütlich, ehe `Bleeding For Blasphemy` den Hörer durch groovende Riffs schleift, an deren Ende Solis warten, die jedem old school Fans schnell die Tränen in die Augen treiben. Endstation für meine Restzweifel an der Scheibe war dann `Priest of Plague`, der die deutsche Antwort auf die ersten Alben von Cannibal Corpse ist, ohne sich anzubiedern. Wer diesem Riffmonster auch nur ansatzweise widerstehen kann ist entweder tot oder hasst Gitarren, denn hier wird alles aufgefahren, was geht; Stakkato Geballer, die Doublebass-Nähmaschine, Mix aus deutschen und englischen Vocals ins Mikro gerotzt und Riffs, bei deren Aufnahme definitiv das Griffbrett geblutet haben muss. Freunde epischerer Härte werden mit `Malicious Sukkubus` bedient, ehe `Lycanthropia` jegliche Werwolfromantik im Doublebassgewiter erstickt. `Faces From Beyond` ist aufgrund seines Aufbaus (Gänsehaut), seiner perfekten Balance zwischen Groove und Geballer (Nackenschmerzen) und dem Ohrwurmrefrain, der im Griffbrettgewichse förmlich explodiert, Stammgast in meinen Boxen und Synapsen. Alleine dafür lohnt sich das Album!</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=VPDsvPjzYko" title="ATROCITY - Faces From Beyond (Official Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/VPDsvPjzYko?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Auf `Cypka` zeigen sich ATROCITY nicht nur in Hochform, sondern bestechen auch durch Stakkato Einlagen, bei denen Selbst Fear Factory anerkennend nicken würden. ´Teufelsmarsch` ist eher eine Teufels-Speedrun, denn nach dem langsamen Start zieht man nochmal alle Register in Sachen Epik und Aggressivität, daß der Song problemlos als Bonustrack auf der „Atlantis“ seinen Platz gefunden hätte.  Insgesamt kommen die Songs sehr aus dem Bauch heraus, wurden aber beim Feinschliff nochmal ordentlich mit Technik aufpoliert, ohne sie kaputt zu denken.  Egal wo man hinhört, ATROCITY haben auf „Okkult III“ wirklich alles gegeben, wozu sie in der Lage sein konnten. Sowohl bei der Gitarrenarbeit als auch an der Schießbude fährt man beinahe konstant im roten Drehzahlbereich und wer die räudige Stimme von Alex Krull auch nur ansatzweise mag, wird hier mehr als bedient werden. Der Charme einer Old School Band wurde hier mit modernen Mittel nicht nur eingefangen, sondern im tonnenschweren Soundgewand durch die Boxen geschossen, dass sowohl Adrenalinschübe als auch chronische Nackenschmerzen garantiert sind! Wer dazu noch einige interessante Geschichten erleben möchte, sollte sich unser <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/atrocity-im-interview-geschichten-wollen-erzaehlt-werden"><span style="color: #003366;">Interview mit Alex</span> </a>gönnen.</p>
<p>Fazit:  Leck mich am Arsch, ist das ein geiles Brett! Healich!</p>
<p><strong>9 von 10 Punkten</strong></p>
<p><strong>Redakteur: <span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/atrocity-okkult-iii">ATROCITY &#8211; &#8222;Okkult III&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>ATROCITY im Interview &#8211; Geschichten wollen erzählt werden</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/atrocity-im-interview-geschichten-wollen-erzaehlt-werden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 14:52:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[ATROCITY]]></category>
		<category><![CDATA[CANNIBAL CORPSE]]></category>
		<category><![CDATA[DEATH METAL]]></category>
		<category><![CDATA[DESTRUCTION]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Maiden]]></category>
		<category><![CDATA[KREATOR]]></category>
		<category><![CDATA[OBSCENITY]]></category>
		<category><![CDATA[OKKULT]]></category>
		<category><![CDATA[PINK FLOYD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Mit Alex Krull von ATROCITY über die neue Platte zu Plaudern fühlt sich so an, als würde man mit einem</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/atrocity-im-interview-geschichten-wollen-erzaehlt-werden">ATROCITY im Interview &#8211; Geschichten wollen erzählt werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Mit Alex Krull von<span style="color: #003366;"> <a style="color: #003366;" href="https://www.atrocity.de/"><strong>ATROCITY</strong> </a></span>über die neue Platte zu Plaudern fühlt sich so an, als würde man mit einem sehr guten Kumpel gemütlich Bier trinken , über Musik und das Weltgeschehen philosophieren. Anlässlich des Hassbrockens „Okkult III“ sprachen wir über den Abschluss einer 10 jährigen Trilogie, der weltweiten Schatzsuche und einer Welt am Abgrund.</p>
<p>„Leck mich am Arsch, ist das eine geile Scheibe geworden!“ eröffne ich das Interview mit einem Feedback zum aktuellen Album <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/atrocity-okkult-iii"><strong><span style="color: #003366;">(</span></strong><strong><span style="color: #003366;">Review findet ihr hier)</span></strong><strong>.</strong></a> Hier wurde gekonnt der Charme der 90er Jahre in einem brutalem Soundgewand auf die Menschheit losgelassen. Zusätzlich gibt es auf diesem Album auch wieder viele Geschichten zu entdecken, die sowohl historisch, als auch (logischerweise) okkulten Hintergrund haben.</p>
<p>„Danke, das freut mich sehr, dass die Scheibe gefällt“ freut sich ein gut gelaunter Alex. „Wir haben uns im Vorfeld bereits viele Gedanken gemacht und wollten auf keinen Fall die Trilogie mit einem lahmarschigen Album abschließen. Letzten Endes ist ein wahres Riffmonster dabei rausgekommen, das die 10-jährige Reise unserer Meinung nach würdig abschießt.“ Manchmal ist es ein gewagter Spagat zwischen old school Charme und moderner Brutalität. Dafür hat Alex aber ein simples und effektives Rezept: „Die Songs sind aus dem Bauch heraus entstanden, wurden aber im Nachgang mit sehr viel Technik verfeinert. Gerade beim Gitarrenspiel sind wir echt an unsere Grenzen gegangen und haben versucht, alles rauszuholen. Unter dem Strich ist es wichtig, dass es geile Songs sind, unabhängig, wie sie entstanden sind. Wenn ich die Songs mitsummen kann, dann klappt auch das Songwriting (lacht)“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=eN1XXF-qAb0" title="ATROCITY - Desecration Of God (Official Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/eN1XXF-qAb0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p><strong>Poltergeister &amp; Pestdoktor</strong></p>
<p>Im Vergleich zum Vorgänger „Okkult II“ klingt das aktuelle Album erdiger, dreckiger und auch aggressiver. Gleich geblieben sind die abwechslungsreichen Geschichten, die zum Recherchieren einladen. „Faces From Beyond“ handelt beispielsweise von Geisterbeschwörungen. „Ich habe mal eine sehr interessante Dokumentation darüber gesehen“ erklärt Alex. „Da hat man versucht, mittels moderner Technik die Anwesenheit von Geistern zu beweisen. Man hat es mit einer Tonbandmaschine versucht und tatsächlich durch das Rauschen angeblich die Stimmen von Verstorbenen hören können. Später ist man auch zu Videoaufnahmen übergegangen und hat alles versucht, um dem Unerklärlichen einen Schritt näher zu kommen. Du kennst es ja auch aus Filmen, wie „Poltergeist“, dass solche Phänomene die Menschheit schon immer fasziniert haben und ich beschäftige mich sehr gerne damit. Einmal habe ich bei „Na Sowas“ gesehen, wie sie 2 Leute eingeladen haben, die mit technischen Mitteln mit Verstorbenen kommuniziert haben, um Kriminalfälle aufzudecken. Keine Ahnung, ob das alles wirklich echt ist, aber alleine die Vorstellung davon ist schon krass. Es gibt viele Dinge auf dieser Welt, die wir uns einfach nicht erklären können.“  Ein anderes Beispiel ist „Priest Of Plague“, das auch historisch einiges auf dem Kasten hat. „Dieser Song erzählt die Geschichte von Wolfgang Uhle und spielt im 16. Jahrhundert. Er war ein Pfarrer und hatte einen Mord begangen. Um dem Strick zu entkommen, floh er in die Wälder und versteckte sich dort lange Zeit. Kurze Zeit später, breitete sich die Pest aus und man machte dem Pfarrer das Angebot der Begnadigung, wenn er in dem befallenen Dorf als Pfarrer arbeiten würde. Er nahm an und hat es wirklich geschafft lange dort als Pfarrer zu arbeiten, ohne selbst von der Pest dahingerafft zu werden. Ironischerweise ist er dann in der Kirche an einem Schlaganfall gestorben. Seine Strafe hat sich quasi also nur nach hinten verschoben.“ Es gibt also weitaus mehr als nur geile Riffs und musikalische Arschtritte zu entdecken; wer sich mit den Texten beschäftigt und ein wenig recherchiert, wird mit vielen spannenden Geschichten belohnt werden.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=VPDsvPjzYko" title="ATROCITY - Faces From Beyond (Official Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/VPDsvPjzYko?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p><strong>Soundtrack zur Apokalypse</strong></p>
<p>Zurück in unserer Zeit warten gleich andere Probleme; die Corona Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben natürlich einen immensen Einfluss auf das Leben genommen. „Ich hatte selbst Corona, bin aber zum Glück relativ schnell damit durch gewesen. Die wirtschaftlichen und psychischen Folgen hallen aber bei den Menschen noch lange nach. Wir konnten zwei Jahre lang nicht live spielen, viele Leute haben ihren Job verloren und ich mag mir gar nicht vorstellen, welche weiteren Langzeitfolgen noch auf uns zukommen. Wir hatten vorher bereits einige Probleme, wobei Corona jetzt hier ein Brandbeschleuniger war. Da haben wir die erste Krise gemeistert, dann begann der Krieg in der Ukraine. Zwei unserer Crew Mitglieder sind in Kiew, da konnten wir nichts machen und nur hoffen, dass es ihnen gut geht. Es gibt sehr viele Umbrüche im Finanzwesen und in der Politik und zurzeit werden die Karten neu gemischt, wobei niemand weiß, was letzten Endes dabei herauskommt. Auch haben sich hier einige religiöse Fanatiker eingeschaltet, die den menschlichen Geist zu manipulieren versuchen, ganz zu schweigen von den Medien.  Fakt ist, dass die Menschen leiden und das alles erst der Anfang ist.“ Wir befinden uns in einer neuen Ära, wo vieles auf dem Prüfstand steht und sich einiges ändern wird. Während wir mit den finanziellen Mitteln um die Grundversorgung (z.B warme Heizung im Winter) kämpfen, müssen die Menschen in der Ukraine um das nackte Überleben bangen, nachdem sie alles verloren haben. Eine sehr gute Gelegenheit den inneren Kompass neu auszurichten und für sich selbst (und andere) eine klare Stellung zu beziehen.</p>
<p>Schließlich sind soziale Missstände, Krieg und Umweltverschmutzung im Metalsektor nicht umsonst im Fokus beim Songwriting. In einer Diskussion mit einem Freund, buddelten wir den alten Songtext zu „Civilization Collapse“ von KREATOR aus und kamen zu dem Schluss, dass diese Songtexte teilweise in den Nachrichten und im Internet mittlerweile Tatsachenberichte sind. „Wir halten der Gesellschaft ja quasi immer den Spiegel vor Augen, was schiefläuft“ ergänzt Alex. „Alle Bands tragen ihren Teil dazu bei; wir haben mit unserem aktuellen Album auch den Soundtrack zur Apokalypse erschaffen, der wir uns mit jedem Schritt nähern.“ Es bleibt an jedem Einzelnen hängen, wie wir als Gesellschaft damit umgehen.</p>
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<p><strong>Schatzsuche &amp; Perspektiven</strong></p>
<p>Bereits vor 10 Jahren, als „Okkult“ das Licht der Welt erblickte, riefen ATROCITY dazu auf, bei einer weltweiten Schatzsuche teilzunehmen. Alex hatte eine goldene CD versteckt, auf der ein Song war. Direkt nach der Aufnahme hat er die Masterbänder vernichtet, Hinweise hinterlassen und dann zur Schatzsuche aufgerufen.</p>
<p>Es gibt mittlerweile auch die ersten Zwischenbilanzen. „Die Schatzsuche läuft und ich verfolge immer noch gerne das Geschehen. Es ist auch ein großes Projekt, dass die Sucher durch 6 Länder führt, von daher ist es auch schön zu sehen, wie sich die Leute untereinander austauschen. Allerdings hat einer leider nicht fair gespielt. Ich weiß noch nicht, wer es war, aber ich werde es noch herausfinden und die entsprechenden Konsequenzen daraus ziehen. Schließlich sollen die Leute weiterhin Spaß an der Schatzsuche haben. Auch nach der Veröffentlichung von „Okkult III“ ist damit noch nicht Schluss. Die Schatzsuche wird uns hoffentlich noch lange beschäftigen“ Weitere Infos zur Schatzsuche gibt´s auf der <strong><a href="https://www.atrocity.de/">Homepage von ATROCITY</a>.</strong></p>
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<p><strong>Nahtoderfahrungen</strong></p>
<p>Auch wenn die Okkult Trilogie ihren Abschluss gefunden hat, so gibt es noch viele Geschichten, die erzählt werden wollen. Als ich Alex darauf anspreche, ob ein Text über eine Nahtoderfahrung für ihn interessant wäre, gibt es für uns beide genug Zündstoff für ein zusätzliches Interview.“ Das Gehirn ist extrem komplex. Ich habe mich auch mal damit auseinandergesetzt und es gibt ja verschiedene Erzählungen darüber. Einige haben sich selbst von außen gesehen, andere schweben auf ein Licht am Ende des Tunnels zu. Es gibt viele unterschiedliche Versuche, diese Phänomene zu erklären. Eine interessante Theorie ist z.B., dass die Erfahrung auch in unserer DNA verankert ist. Auch unser Lebensstil kann dabei immensen Einfluss darauf haben. Wenn du z.B. als Kind früher endlos viel über Ritter gelesen hast, kann es sein, dass du bei einer Rückführung genau in diesem Zeitalter landest. Es gibt hier unfassbare viele Aspekte und mit der Thematik wurden schon viele Bücher gefüllt.“</p>
<p>Genug Stoff für neue Texte sind also da und es gibt noch viele unerklärliche Dinge, die würdig sind, vertont und erzählt zu werden. Als nächstes steht jedoch erstmal eine Tour an, bei der man sowohl die Durchschlagskraft von ATROCITY, als auch die Nähe zu Gleichgesinnten wieder genießen kann, um mit ihnen gemeinsam durch diese schwere Zeit zu gehen.</p>
<p>Doch das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.</p>
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<p><strong>Redakteur: <span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
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