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	<title>HEY NOAF Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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		<title>NOAF 2025 &#8211; 20 Jahre Heavy Metal im Weinberg (28.-30. August 2025)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Erik Hüther]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 09:26:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Zwanzig Jahre sind eine lange Zeit &#8211; vor 20 Jahren hieß der Bundeskanzler Gerhard Schröder und Stefan Raabs &#8222;TV Total&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/noaf-2025-28-30-august-2025">NOAF 2025 &#8211; 20 Jahre Heavy Metal im Weinberg (28.-30. August 2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Zwanzig Jahre sind eine lange Zeit &#8211; vor 20 Jahren hieß der Bundeskanzler Gerhard Schröder und Stefan Raabs &#8222;TV Total&#8220; war der heiße Scheiß, es gab noch keine Smartphones, Youtube und Facebook waren noch ganz neu und interessant und nicht die Verschwörungsschleudern wie heute. Und wahrscheinlich kommunizierten die Macher des NOAFs damals per ICQ (&#8222;Ohoh!&#8220;), als sie auf die Idee kamen, ein Festival im beschaulichen Wörrstadt im Herzen Rheinhessens, mitten in den Weinbergen, aus der Taufe zu heben. Damals bei der ersten Ausgabe hauptsächlich mit Coverbands mit illustren Namen wie &#8222;Rage against the Bratwurst&#8220; und &#8222;Just Priest&#8220; und ungefähr 500 Besuchern.</p>
<p>Spulen wir vor ins Jahr 2025: Das NOAF gibt es immer noch, doch statt Coverbands stehen jetzt international bekannte Bands auf der Bühne am Neuborn. Die Besucherzahl liegt seit etlichen Jahren stabil um die 3000, viele von denen sind Stammgäste, die seit vielen Jahren jedes Jahr herkommen. So wie auch ich meinen Bobbes schon seit mindestens 2016 dorthin schleppe, denn eigentlich ist es fast egal, wer dort oben auf der Bühne steht, Hauptsache endlich normaaahle Leute! Naja, ganz egal ist es dann doch nicht, deswegen steigen wir dann mal ein ins Geschehen auf und vor der Bühne.</p>
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<p><em>Normaahle Leute! Wer den Autor dieses Artikels erkennt, darf ihm ein Bier ausgeben.</em></p>
<p>Los geht&#8217;s am Donnerstagabend mit der Warmup-Party, die ich erstmals zu besuchen schaffte. Bis ich allerdings meine Bändchen, Wertbons und ein erstes Kaltgetränk habe, hat <strong>Pimp Blitzkid</strong> bereits angefangen. Da ich mit dem Original noch nie was anfangen kannte, babbel ich aber lieber mit Freunden und Bekannten, die ich gleich treffe, und höre nur mit einem halben Ohr Richtung Bühne. Immerhin schaffen es die Buben aus Kirn, eine erste Wall of Death zu initieren, doch dann kommt schon mein erstes Highlight des Festivals: <strong>Interstellar Overdrive</strong> aus Wiesbaden bringen den Sound von Pink Floyd ziemlich authentisch auf die Bühne, inklusive exotischem Instrumentarium wie Saxophon und mächtigen Gongs. Geboten werden alle Hits wie &#8222;Echoes&#8220;, &#8222;Time&#8220;, &#8222;Money&#8220; und &#8222;Another Brick in the Wall&#8220;. Und natürlich darf auch die Powerballade &#8222;Wish you were here&#8220; nicht fehlen, was aber von meinem Umfeld spontan in &#8222;Wish you were beer&#8220; umgedichtet wird.</p>
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<p><em>Interstellar Saxomophon</em></p>
<p>Leider ruft am nächsten Tag wieder die Arbeit, deswegen geht&#8217;s mit dem Rad zum Bahnhof und mit dem letzten Zug nach Hause. Doch auch wenn ich keinen Urlaub gekriegt habe, immerhin darf ich am Freitag früher Feierabend machen und mich deshalb pünktlich zu Mittag von der Madame einsammeln lassen. Trotz Umleitung wegen Bauarbeiten schaffen wir es, noch vor der ersten Band unser Zelt aufzuschlagen und ein erstes Dosenbier zu zischen, bevor&#8217;s dann die wenigen Meter zum Infield runter geht. Wie ich am Vorabend schon feststellen durfte, sind die Verpflegungspreise stabil geblieben, so kosten z.B. 400 Milliliter köstlich kühlen Urpils&#8216; nach wie vor 4 Euro.</p>
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<p><em>Homer Simpson gefällt das!</em></p>
<p>Außerdem im Angebot sind Weinschorle in allen Geschmacksrichtungen (der Kenner trinkt natürlich sauer, also mit Sprudel), Pale Ale und dunkles Bier sowie diverse Mischgetränke und latürnich Alkfreies. Löblich: Den Humpen Mineralwasser gibt es für nur einen Euro. Bezahlt wird übrigens mit Wertbons, die man gegen Bargeld oder per Kartenzahlung zwischen Bierstand und Fressbude erwerben kann. Auf der anderen Seite gibt es nämlich köstliche Viktualien wie Schwenksteak, Pommes, Bratwurst, Käsespätzle und veganes Linsencurry. Alles frisch zubereitet vom Küchenteam im Hintergrund und alles sehr schmackhaft!</p>
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<p><em>Kinderarbeit an der Bonkasse!</em></p>
<p>Vor den Verpflegunsstationen sind noch ausreichend Bierbänke für müde und hungrige Metaller*innen aufgestellt, außerdem finden sich rund ums Infield verteilt Sofas, Liegestühle und andere Sitzgelegenheiten. Doch Sitzen is&#8216; ersma vorbei, denn mit <strong>Leyka</strong> fängt die erste Band an! Lustigerweise habe ich die Mainzer vor kurzem erst auf dem <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/field-invasion-2025" target="_blank" rel="noopener">Field Invasion</a> kennengelernt und sehe sie nun bereits zum zweiten Mal, aber eben nicht in Mainz, wo ich ja auch herkomme. Einmal mehr überzeugen mich meine Stadtgenossen mit ihrem EmoCore, ich würde mich freuen, sie mal in einem der Mainzer Clubs zu sehen.</p>
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<p><em>Traitor träten auf</em></p>
<p>Danach wird&#8217;s trashig, Verzeihung, thrashig: <strong>Traitor</strong> wurden anscheinend direkt aus den 80ern hergebeamt und liefern feinsten Old School Thrash, auch wenn die Outfits eher nach 90er Death Metal aussehen, Cargo-Tarnhosen und Sneaker inklusive.</p>
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<p><em>&#8222;The Eeeeeyeee of the Tiger&#8220;</em></p>
<p><strong>Lacrimosa Profundere</strong> wiederum erinnern an eine Mischung aus Moonspell und Paradise Lost mit einem ordentlichen Schuss EBM &#8211; nicht ganz so meins, aber durchaus unterhaltsam. Außerdem sehr photogen!</p>
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<p><em>Starke Frau auf starker Frau: April Art</em></p>
<p>&#8222;Die nächst Bänd muss ich mer unbedingt ogugge, die habbe so e Rothaarisch!&#8220; spricht ein Bekannter. Nun, damit hat er nicht zuviel versprochen, Sängerin Lisa-Marie ist sehr rothaarig. Insgesamt ist rot eh die vorherrschende Farbe bei <strong>April Art</strong>, die so wie die noch etwas poppigere Version von Guano Apes klingen. Positiv hervorzuheben ist die unglaubliche Energie, mit der alle, aber allen voran die Sängerin, ans Werk gehen, und die sich auch auf&#8217;s Publikum überträgt, auch wenn man sich bei dem Dauergegrinse des Gitarristen fragt, was der so genommen hat&#8230;</p>
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<p><em>Anderen Leuten scheint die Sonne aus dem A&#8230; 🙂</em></p>
<p>Die Ansage &#8222;Wir machen Musik, bei der man sich bewegen muss&#8220; hätte es gar nicht gebraucht, denn bereits beim ersten Song fängt die Meute an herumzuhüpfen wie eine Horde wildgewordener Gummibälle. Etwas chaotisch wird es, als Lisa-Marie sich vor die Bühne begibt, sich dort sehr zum Bedauern vieler männlicher Besucher doch lieber von einer starken Frau auf die Schultern nehmen lässt und von dort aus eine Wall of Death orchestrieren will.</p>
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<p><em>Wall of Selfie</em></p>
<p>Nicht wenige nutzen nämlich die Gelegenheit schamlos aus, um ein Selfie zu schießen. Schließlich klappt das mit der Todeswand aber doch noch, bis bei &#8222;Karma is a Bitch&#8220; das ganze Infield zu brodeln scheint.</p>
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<p><em>Wall of Woooosh</em></p>
<p>Dann kommt der erste (und wie sich herausstellen wird, auch einzige) Regenschauer über&#8217;s NOAF. Viele, meinereiner eingeschlossen, nutzen die Gelegenheit, um am Bierstand aufzutanken, während auf und vor der Bühne aber munter weiter Gas gegeben wird. Und so schnell, wie der Schutt gekommen ist, so schnell ist er auch wieder vorbei, das frische Bier kaum angetrunken.</p>
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<p><em>Son of a bastard!</em></p>
<p>Fast zehn Jahre ist es nun her, dass Lemmy Kilmister von uns gegangen ist. Das bedeutet leider auch, dass es seit fast zehn Jahren auch keine Motörhead-Konzerte mehr gegeben hat. Doch dann ist da ja noch Phil Campbell, der über 30 Jahre (1983 bis zum Schluss) als Gitarrist an der Seite von Lemmy stand. Aus einer Rolling Stones-Coverband für den 30. Geburtstag von Phils Sohn Todd entstand nach dem Ende von Motörhead eine Familenunternehmung mit dem Namen <strong>Phil Campbell and the Bastard Sons</strong>. Ob Phils Mitmusikanten nun tatsächlich unehelich gezeugt wurden oder Phil sich selbst als Bastard bezeichnet, entzieht sich meiner Kenntnis, aber bis auf den Sänger&nbsp; (heute abend statt Joel Peters ein Ersatzmann, dessen Name in Phils Nuscheln untergeht)&nbsp; besteht die Band tatsächlich nur aus Söhnen von Phil &#8211; und Phil selbst natürlich.&nbsp;</p>
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<p><em>Vadder Campbell</em></p>
<p>Doch wenn die &#8222;Bastard Sons&#8220; auch eigene Lieder im Repertoire haben, das Publikum will Motörhead-Songs hören, und die bekommt es auch: &#8222;50 years of Motörhead, yeah? Here&#8217;s a song you can dance to&#8220; kündigt Phil mit breitem walisischem Akzent &#8222;Going to Brazil&#8220; an, gefolgt von weiteren Knallern wie &#8222;We are the Road Crew&#8220;, &#8222;Ace of Spades&#8220; und &#8222;Killed by Death&#8220;. Der Ersatzmann am Mikrophon versucht dabei dankenswerterweise gar nicht erst, wie Lemmy zu klingen, und so wird das ganze zu einem Familienfest, das überhaupt nicht peinlich war, sondern an das man gerne zurückdenkt.</p>
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<p><em>Dirkschneider mit Eierschneidern</em></p>
<p>Eigentlich hätte ja <strong>Saxon</strong> den Freitagabend beschließen sollen, doch da deren Sänger Biff mit einer Krebserkrankung rumlaboriert, kam sehr kurzfristig eine Absage. Umso beeindruckender, dass die NOAF-Crew noch kurzfristiger einen mehr als würdigen Ersatz gefunden hat, und zwar in Form von <strong>Dirkschneider</strong>. Das ist der Nachname von Udo, der damals in den 80ern als Sänger von <strong>Accept</strong> nicht nur unter anderem mich zum Heavy Metal bekehrt hat (sehr zum Leidwesen meiner Mutter, die seine Reibeisenstimme schon damals nicht ausstehen konnte), sondern auch der Welt den Begriff &#8222;Teutonen Metal&#8220; beigebracht und gezeigt hat, dass aus Solingen härterer Stahl kommt als aus Hannover. Und da der Herr Dirkschneider alte Accept-Kracher auf die Bühne bringt, quasi als ultimative Coverband, hab ich mich auf den Ersatz sogar mehr gefreut als auf Saxon &#8211; dennoch alles Gute, Biff!</p>
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<p><em>Und Du singst gefällligst auch mit!</em></p>
<p>Und was für ein Fest! Udo und seine Genossen, darunter sein Sohn Sven am Schlagzeuch, aber auch der alte Accept-Basser, Peter Baltes, hauen einen Knaller nach dem anderen raus. Unter anderem das komplette &#8222;Balls to the Wall&#8220;-Album, das vor vierzig Jahren erschienen ist und sich über zwei Millionen Mal verkaufte, inklusive Udos Lieblingssong &#8222;Losing more than you&#8217;ve ever had&#8220;.&nbsp; Aber auch Klassiker wie &#8222;Fast as a Shark&#8220; und &#8222;Burning&#8220; stehen auf dem Programm. Udo zeigt sich erstaunlich fit für seine 73 Jahre und hat viel Spaß mit seinen teils deutlich jüngeren Mitstreitern, und auch wenn der Gesang etwas leise gemischt ist &#8211; das Publikum hilft gerne aus. Und als bei &#8222;Princess of the Dawn&#8220; ein tausendstimmiger Chor den Refrain singt, stellen sich einem vor Freude sämtliche Härchen am Körper. Ein würdiger Abschluss für den ersten &#8222;vollen&#8220; Festivalabend!</p>
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<p><em>Willste nochen Wegbier?</em></p>
<p>Samstag früh, nach dem ersten Frühstückbier, wird erstmal eruiert, ob man die ca. zwanzig Minuten Fußmarsch zum nahegelegenen Neubornbad auf sich nehmen soll, um sich dort Schweiß und Dreck vom Astralleib zu spülen. Gegenseitiges Beschnuppern lässt uns aber zum Schluss kommen, dass der Siff-Faktor sich noch im tolerablen Bereich sowohl für die eigene Person als auch die Umwelt befindet. Also schmeißt man sich ein frisches Leibchen über, ein weiteres Kaltgetränk in den Rachen und begibt sich einmal mehr Richtung Infield.</p>
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<p><em>Nicht aus Kriegsfeld: Warfield</em></p>
<p>Dort geht&#8217;s gleich wieder mit herrlichstem Oldschool Thrash Metal los: <strong>Warfield</strong> stammen zwar leider nicht etwa aus dem wenige Kilometer entfernten Kriegsfeld (und verzichten trotz Hinweis ihres Managers auf einen entsprechenden Gag!), sondern aus Kaiserslautern, dreschen aber trotzdem derart ordentlich um sich, dass der Gitarrenverstärker aufgibt und es zu einer Zwangspause kommt. Das hält die schon erstaunlich dicht vertretene Meute vor der Bühne jedoch nicht davon ab, einfach weiter im Circle Pit rumzuspringen, derweil Basser und Sänger Johannes erzählt, dass das NOAF für die drei Buben dereinst das erste Festival war, das sie besuchten &#8211; und jetzt stehen sie hier auf der Bühne! Die Begeisterung darüber ist ihm sichtlich anzusehen. Inzwischen ist Matthias&#8216; Gitarre wieder am Start, und in breitestem Pfälzer Dialekt heißt es &#8222;Isch will hier facking Bewääägung säähe!&#8220; &#8211; als ob es so einer Aufforderung bedurft hätte!</p>
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<p><em>Brutaler Ab-, äh, Seifenschaum!</em></p>
<p>Zwischendrin fällt mir dann auf, dass die Idee, meinen mobilen Telekommunikationsendapperat (vulgo: Handy) im Zelt zu lassen, wohl doch nicht so kluk[tm] war, da ich ja meine Notizen dort reintippe. Also wieder hin- und zurückgeschlappt, dabei werde ich auf dem Rückweg von Wegelagerern auf brutalste Art und Weise mit Seifenblasen attackiert!</p>
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<p><em>Nungara</em></p>
<p>Zurück im Infield ist die nächste Überraschung <strong>Nungara</strong> aus Berlin. Rein optisch würde man alles Mögliche&nbsp; erwarten, aber nicht so ein düsteres Post Black Metal-Brett, was einem die aus Brasilien stammende Noelle dos Anjos und ihre beiden eher brav wirkenden Mitstreiter da um die Ohren hauen. Dabei sieht Noelle nicht nur verdammt gut aus, was auch alle anwesenden Damen neidlos anerkennen, sondern schafft es neben sehr variablem Gesang &#8211; von cleanen, atmosphärischen Vocals bis hin zu tiefen Growls &#8211; auch sehr effektiv vermittels geschicktem Einsatz von Effekten und Spieltechniken wie Tapping, eine Soundwand hochzuziehen, für die es sonst drei Gitarreros bräuchte. Der Bandname stammt übrigens aus der Indio-Sprache Tupi-Guarani und bedeutet &#8222;Gleichgestellt&#8220; &#8211; als Reminiszenz an diese Wurzeln kommt auch immer wieder mal eine Art Didgeridoo zum Einsatz.</p>
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<p><em>Nur einer dieser Bäuche wurde von Bier geformt&#8230;</em></p>
<p>Und dann begegne ich Lisa und Matthes: Vor einem Jahr hat sie hier auf dem NOAF seinen Heiratsantrag mit &#8222;Ja&#8220; beschieden, und als Folge hat jetzt nicht nur Matthes einen dicken Bauch: In wenigen Wochen wird Anton erwartet, quasi ein echtes NOAF-Baby!</p>
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<p><em>Anscheinend bei Kindern sehr beliebt: Ellende</em></p>
<p>A propos Kinder: <strong>Ellende</strong> aus Graz sehen jetzt nicht gerade so aus, als würden sie kinderfreundlichen&nbsp; Metal à la Heavysaurus machen, im Gegenteil: Mit ihrem Corpse Paint und Sänger Lukus&#8216; Knochenkostüm sollte man meinen, dass kleine Kinder bei diesem Anblick vor Schreck davon laufen, aber das Gegenteil war der Fall: Nicht nur vor der Bühne tummeln sich noch mehr Kinder als gewöhnlich, auch auf der Bühne drängen sich am Rand viele Nachwuchsmetaller*innen.</p>
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<p><em>Oder gab es Pokémon zu fangen?</em></p>
<p>Wie dem auch sei: Auch für die &#8222;Großen&#8220; wird was geboten, nämlich mächtig drückender Post Black Metal. Aber womöglich liegt es am strahlenden Sonnenschein oder am allgemeinen Nachmittagstief, irgendwie will nicht so recht Schwung ins Publikum kommen. Außer bei den Kindern, warum auch immer die gerade bei dieser Band abgehen. Beim Verlassen des Photograbens wollen auch alle sogar noch ein Bild von mir. Bitteschön! 🙂</p>
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<p><em>Kinners, Kinners!</em></p>
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<p><em>Statt weißen Rosen: Lange Haare aus Athen bei den Suicidal Angels</em></p>
<p>Da kamen die <strong>Suicidal Angels</strong> aus Athen gerade recht, um den Laden nochmal richtig aufzumischen. Moderner Thrash Metal, dass die Bude wackelt, dazu lange Haare, dass das Weibsvolk darob völlig in Verzückung gerät.&nbsp;</p>
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<p><em>Weibsvolk in Verzückung</em></p>
<p>&#8222;Dummerweise&#8220; treffe ich ausgerechnet jetzt auf zwei alte Kumpels, die ich seit Jahren nicht gesehen habe, und so wird der Großteil des Auftritts der thrashenden Griechen verbabbelt und stattdessen in Anekdoten geschwelgt. Und Bier. Aber ist ja auch schön, sich persönlich auszutauschen, statt dies per Ferngespräch zu tun. Und mit dieser grandiosen Überleitung kommen wir zur nächsten Band:</p>
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<p><em>R-Gespräch: Long Distance Calling</em></p>
<p>Von den deutschen Instrumental-Post-Rockern <strong>Long Distance Calling</strong> habe ich nicht viel gesehen. Und das lag nicht daran, dass ich wieder am Babbeln war, sondern an einer Nebelmaschine, die auf MAX gestellt war. Und so geil ich die Musik der Münsteraner auf Platte finde und ich mich daher auch im Vorfeld sehr gefreut habe, sie endlich mal live zu sehen: In so einer Festivalumgebung am noch sonnenhellen Abend springt (zumindest bei mir) einfach nicht der Funke über. Ich denke, das ist eine Band, die man sich im Club geben muss. Dennoch ein solider Auftritt, was auch von etlichen Fans mit entsprechendem Shoe Gazing und verkreuzten Armen gewürdigt wurde &#8211; das Progrock-Äquivalent zur Wall of Death.</p>
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<p><em>Mach mir nochmal zwo Bier&#8230;</em></p>
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<p><em>&#8230;uh, das ging fix!</em></p>
<p>Und dann sind wir auch schon bei meinem persönlichen, absoluten Highlight des NOAF 2025: Auf <strong>Zeal &amp; Ardor</strong> habe ich mich im Vorfeld schon wie Bolle gefreut, auch wenn ich nicht so recht wusste, wie die Truppe um den Basler Manuel Gagneux die doch etwas eigentümliche Mixtur live rüberzubringen vermag: 2013 fragte Manuel in einem Internetforum, welche beiden Musikstile er für sein nächstes Projekt verbinden solle, worauf &#8222;Black Metal&#8220; und &#8222;N***er Music&#8220; als Antworten kamen. Anfangs skeptisch, experimentierte Manuel damit herum, und letztenendlich entstand daraus die Band, die heute abend hier vor mir auf der Bühne steht. Fassen wir&#8217;s kurz: Die Mischung aus Black Metal, Gospel und Blues überzeugt live sogar noch mehr als auf Platte.</p>
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<p><em>Abgehoben: Denis Wagner (links) und Tiziano Volante</em></p>
<p>Ungewöhnliche Musik braucht auch eine ungewöhnliche Besetzung, und so gibt es neben Manuel (der auch Gitarre spielt) noch gleich zwei hauptamtliche Sänger, ergänzt durch die übliche Rockbandbesetzung Bass, Schlagzeug, zweite Gitarre. Außerdem verfügt Manuel über zwei Mikros, was nicht nur cool aussieht, sondern auch einen Zweck hat: Eins ist für cleanen Gesang eingestellt, das andere für Gegrowle. Denn der gelockte Maestro verfügt über eine höchst erstaunliche Bandbreite gesanglicher Ausdrucksformen, von zart und verletzlich über tief-bluesig bis zu derbstem Gegrowle und Gekeife. Die meisten Songs erkenne ich nicht wieder, aber immerhin wird mein absoluter Lieblingssong &#8222;Götterdämmerung&#8220; dargeboten, ebenso wie &#8222;Blood in the River&#8220; (mit dem charakteristischen Kettengerassel vom Band) und &#8222;Devil is Fine&#8220;.</p>
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<p>Und damit könnte das NOAF vorbei sein, aber zum Abschluss wurde nochmal (fast) die gesamte Crew auf die Bühne geholt, um ein Gruppenbild zu machen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle der rund 200 ehrenamtlichen Helfer*innen, die Jahr um Jahr, teils Wochen und Monate vorher und nachher, ihre Freizeit opfern, um dieses geilste aller Festivals auf die Beine zu stellen. Danke, danke! Danke!</p>
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<p><em>Ein Trulala der Thekencrew&#8230;</em></p>
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<p><em>&#8230;ein Trulala der Orga-Crew&#8230;</em></p>
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<p><em>&#8230;und noch ein Trulala dem ganzen NOAF, das wir jetzt leersaufen!</em></p>
<p>Und damit freuen wir uns auf&#8217;s NOAF 2026, das dann zum zwanzigsten Mal stattfinden wird. Die Headliner stehen schon fest: <strong>Saxon</strong> und <strong>Grave Digger</strong>.<br />
Und wer sich jetzt fragt: &#8222;Hä, ich dacht diesjahr wäre 20jähriges Jubiläum?&#8220; Føllig richtig, pandemiebedingt ist das Festival allerdings zweimal ausgefallen, deswegen ist es 2025 20 Jahre alt geworden und 2026 wird das 20. NOAF stattfinden (weil man das erste NOAF 2005 ja auch noch draufrechnen muss). Komplett verwirrt? Egal: Jedenfalls kann man so zweimal feiern!</p>
<p>Weitere Infos auf der <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://noaf.de/" target="_blank" rel="noopener">Festivalwebsite</a></span> und der <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/noaf666/" target="_blank" rel="noopener">NOAF-Facebook-Seite</a>.</span></p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits: <a href="https://rhoihesseknipser.de/"><span style="color: #003366;">Erik Hüther</span></a></strong></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/noaf-2025-28-30-august-2025">NOAF 2025 &#8211; 20 Jahre Heavy Metal im Weinberg (28.-30. August 2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>NOAF &#8211; Neuborn Open Air Festival 2025 mit neuem Headliner!</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/noaf-neuborn-open-air-festival-2025</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Erik Hüther]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2025 18:28:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[ANNISOKAY]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>UPDATE 22. August: Nach der sehr kurzfristigen Absage von SAXON ist es dem NOAF-Team gelungen, noch kurzfristiger einen mehr als</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/noaf-neuborn-open-air-festival-2025">NOAF &#8211; Neuborn Open Air Festival 2025 mit neuem Headliner!</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><strong>UPDATE 22. August:</strong> Nach der sehr kurzfristigen Absage von <strong>SAXON</strong> ist es dem NOAF-Team gelungen, noch kurzfristiger einen mehr als würdigen Ersatz zu finden: <strong>DIRKSCNHEIDER</strong> bringt alte ACCEPT-Klassiker auf die Bühne, allen voran zum 40jährigen Jubiläum der &#8222;Balls to the Wall&#8220; alle Songs ebendieser Scheibe!</p>
<p>Seit genau 20 Jahren lockt das <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://noaf.de/" target="_blank" rel="noopener">Neuborn Open Air Festival &#8211; kurz NOAF</a></strong> </span>&#8211; um die 3000 Besucher ins beschauliche Wörrstadt, 20 Kilometer südlich von Mainz. Wegen pandemiebedingter Ausfälle findet dieses Jahr allerding erst die 18. und nicht die 20. Ausgabe statt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-32319 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/NOAF-Flyer.jpg?resize=465%2C465&#038;ssl=1" alt="" width="465" height="465" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/NOAF-Flyer.jpg?w=1080&amp;ssl=1 1080w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/NOAF-Flyer.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/NOAF-Flyer.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/NOAF-Flyer.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/NOAF-Flyer.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 465px) 100vw, 465px" />Doch obwohl das NOAF angesichts der Besucherzahl eher klein und familiär ist, gilt dies nicht für die Acts, die auf der Bühne stehen. Von Kreator über Moonspell, Pro Pain, Samael und Carcass bis zu Arch Enemy stand schon so ziemlich alles, was Rang und Namen hat, auf der Bühne im Herzen Rheinhessens. Auch in diesem Jahr ist das nicht anders: Das britische Heavy Metal-Urgestein <strong>Saxon</strong> und die Schweizer <strong>Zeal &amp; Ardor</strong> mit ihrem Crossover zwischen Black/Death Metal und Gospel bilden die diesjährigen Headliner, ergänzt um nicht weniger illustre Namen wie <strong>Phil Campbell &amp; The Bastard Sons</strong> oder <strong>Long Distance Calling</strong>. Insgesamt 15 Bands spielen am <strong>29. und 30. August</strong> auf, 17, wenn man die beiden Bands vom WarmUp-Donnerstag mitrechnet.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32320" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/NOAF-Lineup.jpeg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/NOAF-Lineup.jpeg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/NOAF-Lineup.jpeg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/NOAF-Lineup.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/NOAF-Lineup.jpeg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/NOAF-Lineup.jpeg?w=1440&amp;ssl=1 1440w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Preislich ist das ganze wie immer fair gestaltet: 89 Euro für das Wochenendticket (inkl. Warmup), 59 Euro für eine Tageskarte, 10 Euro muss löhnen, wer nur die Warmup-Party besuchen will. Über die Verpflegungspreise geben die Veranstalter im Vorfeld nix bekannt, aber da die Bierpreise z.B. seit Jahren stabil bei 4 Euro für 0,4 Liter liegen, dürfte sich da auch in diesem Jahr nicht viel tun. Außer Bier gibt es Wein- und Äpplerschorle, alkfreies sowie diverse Mischgetränke und latürnich auch was für den Magen: Von Kässpätzle über Bratwurst und Schwenksteak bis hin zu veganem Eintopf ist für jeden Geschmack was dabei. Außerdem gibt es eine kleine Merch-Meile, in den letzten Jahren gab es immer diverse Bespaßungsgadgets des Sponsors und Bierlieferanten Karlsberg. Und wer eine Abkühlung braucht oder einfach mal den Schweiß aus den Locken wringen will, erhält mit dem Wochenendbändchen freien Eintritt ins wenige Minuten Fußmarsch entfernte Neuborn-Bad &#8211; Badezeuch nicht vergessen!</p>
<p><a class="ngg-simplelightbox" title=" " href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/noaf-2024-photo-erik-huether/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?ssl=1" data-image-id="10908" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/noaf-2024-photo-erik-huether/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/noaf-2024-photo-erik-huether/thumbs/thumbs_2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg" data-title="2024_08_23-24_NOAF_A7301337" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/noaf-2024-photo-erik-huether/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?resize=427%2C285&#038;ssl=1" alt="2024_08_23-24_NOAF_A7301337" width="427" height="285"></a>Parken am Zelt ist leider nicht, man darf aber zum Ausladen am Zeltplatz anhalten, und so weit weg sind die Parkplätze nun auch nicht (600m). Außerdem gibt es Caravanstellplätze (für Wohnmobile, Wohnanhänger und Dachzelte &#8211; Matratze im Kombi langt leider nicht). Wer mit dem ÖPNV anreisen will, kann dieses auch völlig stressfrei tun: Vom Hauptbahnhof Mainz oder aus Alzey fährt alle halbe Stunde ein Zug nach Wörrstadt, wo am Bahnhof ein Shuttle im Pendelverkehr zum Festivalgelände verkehrt &#8211; also meist wartet das Shuttle schon auf euch, wenn der Zug ankommt. Vom Zeltplatz läuft man übrigens etwa fünf bis zehn Minuten zum Infield.</p>
<p>Wem zwei Tage Festival nicht reichen, der kann gerne schon am Donnerstag zur bereits mehrfach erwähnten WarmUp-Party anreisen und sich bei <strong>Pimpblitzkid</strong> (was die wohl covern?) und der Pink Floyd-Coverband <strong>Interstellar Overdrive</strong> schonmal den Nacken aufwärmen und die Tanzschuhe einlaufen.</p>
<p>Das HEY NOAF Weekend Ticket liegt preislich bei 89 EUR, das Tagesticket bei 59 EUR und das Ticket für die WarmUp Party gibt es für 10 EUR. Hier geht es für Euch zum <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://noaf.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">NOAF Ticket Shop</a></strong>.</span> Bitte nicht wundern, wenn man nach Ticketbestellung einen Brief der Verbandsgemeinde Wörrstadt im Briefkasten findet &#8211; drin sind die Festivalkarten und kein Bußgeldbescheid. 😎</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Saxon - Hell, Fire And Damnation (Official Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/UvJ1T_tGSBc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Long Distance Calling &#039;Eraser&#039; - Official Video" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/v1cpuv5_Q0I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="ZEAL &amp; ARDOR - Hide in Shade" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/K2L-H9fhsBQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="PCATBS - Ace Of Spades - London" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/r4vJS5s86sk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/noaf-neuborn-open-air-festival-2025">NOAF &#8211; Neuborn Open Air Festival 2025 mit neuem Headliner!</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>NOAF Neuborn Open Air 2024 – Geilster Festivalsaisonabschluss im beschaulichen Wörrstadt (23.08./24.08.2024)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 07:42:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Nun geht es wieder auf das Ende der Festivalsaison zu. Für uns ist es also wieder an der Zeit, im</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Nun geht es wieder auf das Ende der Festivalsaison zu. Für uns ist es also wieder an der Zeit, im beschaulichen Wörrstadt das <span style="color: #003366;"><strong>NEUBORN OPEN AIR FESTIVAL</strong> </span>(kurz: NOAF) zu besuchen, dort zu feiern, Bier zu trinken, Spaß mit Freunden zu haben und ordentlich zu headbangen.&nbsp;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-30475" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie in den Jahren zuvor öffnete das Festival bereits am Donnerstagmittag seine Pforten. Ebenso gibt es an diesem Tag wieder die 2022 eingeführte WarmUp Party mit zwei Coverbands. Für schlappe 10€ können sowohl Festivalbesucher als auch andere Interessierte das Infield ab 18 Uhr erkunden und einen entspannten Abend auf dem Neuborngelände genießen. Bevor es jedoch richtig losgeht, folgt für viele noch ein Abstecher zum Merch, denn dieser wartet in diesem Jahr mit zwei, jeweils auf 222 limitierten, speziell designten Shirts auf und bot den ersten 500 Käufern eine exklusive Powerwolf-Promo-CD als Bonus on top.</p>
<p>Um 19 Uhr geht es dann los mit den Mainzern von <strong>THE RED HOT</strong>. Rund 60 Minuten bieten sie den Gästen eine Reise durch die Discographie der Red Hot Chili Peppers. Mit <strong>SAD</strong> übernimmt nun eine Metallica Tribute Band das Mikro. Jetzt ist es auch bereits richtig gut gefüllt und es scheint,&nbsp; als gäbe es kein freies Fleckchen mehr auf dem Infield. Eineinhalb Stunden lang erhält der Besucher feinstes Metallica-Feeling inklusive einiger Videoeinspieler auf dem eigens mitgebrachten Leinwänden. Was für eine bombastische Stimmung! Und auch nach der Show lassen es sich die vier Italiener nicht nehmen, weiter gute Laune zu verbreiten und verbringen den restlichen Abend mit den Fans, schreiben Autogramme oder machen Fotos, bevor sich das Infield langsam leert und die Besucher den Zeltplatz aufsuchen.</p>
<p>Am Freitag entscheidet man sich bei dem heißen Wetter größtenteils dazu, einen Abstecher ins nahegelegene Schwimmbad zu machen. Rund 15 Minuten Fußweg bergab, und schon kann man ins kühle Nass springen. Der Eintritt ist selbstverständlich (wie in jedem Jahr) für Wochenendticketbesitzer inklusive.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30470 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301212.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301212.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301212.jpg?w=667&amp;ssl=1 667w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Um 15 Uhr wird mit <strong>THE TEX AVERY SYNDROME</strong> das offizielle Festivalprogramm auf der Bühne eröffnet. Die Female Fronted Gruppe aus Frankfurt bietet einen energiegeladenen Hardcore-Mix, der für den Opener-Slot bereits eine ordentliche Gruppe Fans auf das Infield zieht und sogar direkt den ersten Circle Pit des Tages bietet.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30471 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301287.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301287.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301287.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301287.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Als Kontrastprogramm folgt für uns als nächstes die deutsche Black-Metal-Band<strong> GROZA</strong>. In der Mittagssonne muten die Roben und schwarzen Schleier über den Gesichtern zugegeben etwas deplatziert an, aber man bekommt musikalisch zumindest genau das geboten, was man erwartet.</p>
<p>Es folgt ein intensiver Stilwechsel, als <strong>MISTER MISERY</strong> die Bühne übernehmen. Die Band aus Schweden bringt mit ihrem Horror Rock einiges auf der Bühne und man versucht die Menge in den Bann zu ziehen. Zu unserer Überraschung bringen die Schweden auch ein paar Hardcore Fans mit, die in erster Reihe, passend geschminkt, für ausgelassene Stimmung sorgen. Nach MISTER MISERY leert sich die erste Reihe dann aber auch entsprechend schnell, um den Fans von <strong>KNIFE</strong> Platz zu machen. Die Kombination aus Speed Metal und verschiedenster anderer Genres mag zwar zunächst gewöhnungsbedürftig sein, bietet aber denen, die sich damit arrangieren können, definitiv eine gewaltige Show, die einem voll auf die zwölf gibt und einen Circle Pit auf den anderen folgen lässt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30469 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301379.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301379.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301379.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301379.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Entsprechend stark geht es dann auch mit den Hardcore-Veteranen von <strong>UNEARTH</strong> weiter, bei denen sich leider eines der größten Probleme des diesjährigen Festivals zeigt: Eine bescheidene Kombi von Fans, die unfähig zum Crowdsurfen sind und einem guten Anteil der Security, der sichtlich überfordert in diesem Job ist. &nbsp;So bedarf es der einen oder anderen verbalen Schelte und Anleitungen an die im Graben platzierten Ordner durch deren Chef, bevor das ganze endlich richtig ins Laufen kommen kann. Das nahm leider den Besuchern in den ersten Reihen bei Unearth einiges an Spaß, da diese selbstverständlich versuchten die Aufgabe der Security zu kompensieren und entsprechende Verletzungen der Surfer zu vermeiden.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30477 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301500.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301500.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301500.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301500.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></strong>Die irische Celtic Metal Band <strong>PRIMORDIAL </strong>kommt dann im direkten Vergleich recht ruhig daher. Und das leider im Wortsinne: Anscheinend hat der Tonmensch den Hauptfader vergessen, so dass, außer direkt vor der Bühne, der Sound doch recht dünn rüberschallt. Nichtsdestotrotz trifft der eigenwillige Mix aus doomigen Black Metal-Riffs, mittelhohem, leicht dissonantem Gesang und subtilen Anleihen an irischer und gälischer Musik beim Publikum auf gute Resonanz.&nbsp;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30478 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301984.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301984.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301984.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301984.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Weiter geht es mit <strong>CARCASS</strong>, den Headlinern des heutigen Tages. Sie bieten zum Abschluss einen amtlichen Death Metal-Abriss und sorgen über einen Zeitraum von 75 Minuten für fliegende Haarprachten und bangende Köpfe. Sie beschließen somit einen weiteren tollen Festivaltag und die NOAF Besucher machen sich zufrieden auf den Rückweg zum Campground.&nbsp;</p>
<p>Am Samstag sind <strong>GREÑAS</strong> die Opener des Tages. Es bietet sich das Bild einer Band, die sichtlich Spaß und Freude auf der Bühne hat. Ebenso zeigen sie auch, wie dankbar sie sind, dass sie bei diesem Festival auftreten dürfen. Als zweite Band des Tages folgten <strong>STALLION</strong>, die mit ihrem Mix aus Heavy- und Speedmetal die Kuttenquote auf dem Infield exponentiell nach oben schnellen lassen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-30495" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302097-1.jpg?resize=193%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="193" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302097-1.jpg?resize=193%2C300&amp;ssl=1 193w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302097-1.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" />Mit <strong>WUCAN</strong> folgt im Anschluss abermals ein extremer Stilbruch in der Running Order. Aber das tut der Menge vor der Bühne überhaupt keinen Abbruch. Mit einem wilden Mix, der gelegentlich ein bisschen an Jethro Tull erinnert, zeigt sich die Band zwar im Vergleich zum restlichen LineUp relativ zahm, gibt sich bei der Songauswahl jedoch Mühe ein paar ihrer „härteren“ Nummern unterzubringen.</p>
<p>Nun wird aber erst einmal eine kleine Pause auf dem Infield gemacht. Hier gibt es für uns eine Portion Pommes und dazu ein gut gekühltes Bier. Herrlich!&nbsp;</p>
<p>Die Signing-Session von <strong>COMBICHRIST, </strong>direkt neben dem Merchstand, lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Im Anschluss geht es zu <strong>BODYFARM. </strong>Hier gibt es mit Death Metalcore richtig auf die Zwölf und es erwachen auch die Pits wieder zum Leben, was bei der anhaltenden Hitze mittlerweile leider auch einiges an Staubbelastung zur Folge hat. Diese ausgelassene Stimmung reißt auch bei <strong>GHØSTKID </strong>nicht ab. Getreu dem Motto „gib was du bekommen willst“, liefern sie hier eine extrem energiegeladene Performance und bekommen die entsprechende Reaktion des Publikums, das 110% im Pit gibt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30473" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302127.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302127.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302127.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302127.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Einzig und allein getoppt wird dies nun von der sich anschließenden Hardcore-Formation <strong>WALLS OF JERICHO</strong>, deren Pits das Infield eher wie einen neuen Teil der Dune-Reihe anmuten lassen und einen guten Teil der Crowd dazu bringen, ihre Atemwege mit Masken oder Bandanas zu schützen. Staubalarm! Sängerin Candace bringt trotz Erkältung eine Energie rüber, die sich auch auf&#8217;s Publikum überträgt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-30472" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302375.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302375.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302375.jpg?w=667&amp;ssl=1 667w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Es schließt sich jetzt eine weitere Band an, die sich offensichtlich zum Ziel gesetzt hat, die Energie an diese Abend nicht abreißen zu lassen. Und so kitzeln <strong>COMBICHRIST</strong> wirklich alles aus den Gästen heraus, was noch möglich ist. Mit dem altbekannten Mix aus Electro und verschiedenen Metal-Stilen geben sie der Meute noch einmal Gelegenheit, sich gewaltig das Genick zu zerstören. Die Show begleiten einige kleine Sommerregenschauer, die eine perfekte Abkühlung zur heißen Show bieten.</p>
<p>In der Umbaupause zu <strong>TRIUMPH OF DEATH – performing HELLHAMMER</strong>, zeigen sich nun auch einige Blitze am Himmel. Der Regen wird mehr und viele Festivalbesucher suchen flugs ihre Camps auf, um Pavillons und Zelt zu retten. Zum Glück zieht das Gewitter aber am Festival vorbei, sodass ein Abbruch nicht notwendig wird. Man kehrte zurück ins Infield und genoss die HELLHAMMER-Show, die natürlich für Extreme- und Black-Metaller ein wahrer Genuss ist. Irgendwie merkt man den Besuchern jedoch an, dass sie vom vorangegangenen Tagesprogramm sichtlich erschöpft sind und sich mit diesem verhältnismäßig „ruhigen“ Programm doch mehr schlecht als recht auf den Beinen halten können.</p>
<p>Quasi als Schlussgong des Festivals folgt dann doch noch der bereits angedeutete Regenschauer und lässt die Festivalgänger buchstäblich im Regen stehen, während NOAF-Kopf „Zahni“ seine traditionelle Dankesrede hält. Entsprechend leer wird es nun nach der, zugegeben etwas langatmigen Rede, leider auch beim Helferfoto, für das nur einige wenige hartgesottene Gäste auf dem Infield bleiben. Man verschwindet zum Trocknen in den Zelten und freut sich auf den warmen Schlafsack.</p>
<p>Der Abreisetag, sprich der Sonntag, beginnt entsprechend dem Vorabend kalt und nass und fordert von allen Besuchern starke Nerven beim Abbau. An das Trocknen der Zelte war gar nicht erst zu denken, und so verschwinden die Heime der letzten Tage noch komplett durchnässt in den Taschen, bevor man sich nun langsam auf den Weg in die heimischen vier Wände macht und um den wunderbaren Festivaltagen hinterherzutrauern.&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Wieder einmal ein absolut gelungenes Festival mit grandiosen Bands. Zwar war der Anteil an Black Metal Bands in diesem Jahr etwas mehr als gewöhnlich, aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch. Insgesamt kamen alle auf ihre Kosten, und wer Lust auf einen amtlichen Abriss hatte, bekam diesen auch. Gerade das Dreigestirn aus Ghøstkid, Walls of Jericho und Combichrist sorgten für richtig geile Stimmung und ordentlich Nackenschmerzen. Wie auch in den Jahren zuvor, trafen sich auch in diesem Jahr auf dem NOAF wunderbare Menschen, die einfach Bock hatten auf ein Hammer Festival mit einer unfassbar herzlichen Orga. Wenn das nicht ein krönender Abschluss der Festival-Saison war, dann wissen wir auch nicht. Also, bis zum nächsten Jahr, wenn es da wieder heißt: HEY NOAF !</p>
<p><strong>Berichterstattung:</strong> <span style="color: #003366;">Etienne Kulik</span></p>
<p><strong>PhotoCredits:</strong> <span style="color: #003366;">Erik Hüther&nbsp;</span></p>
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		<title>NEUBORN OPEN AIR – Rocken im Herzen Rheinhessens</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/neuborn-open-air-rocken-im-herzen-rheinhessens</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 18:44:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Rheinhessen. Ein ruhiges, beschauliches und von Weinbergen gesäumtes Fleckchen Erde, das ideal für einen erholsamen Urlaub ist. Denkt Ihr? Tja,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/neuborn-open-air-rocken-im-herzen-rheinhessens">NEUBORN OPEN AIR – Rocken im Herzen Rheinhessens</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Rheinhessen. Ein ruhiges, beschauliches und von Weinbergen gesäumtes Fleckchen Erde, das ideal für einen erholsamen Urlaub ist. Denkt Ihr? Tja, falsch gedacht! Zumindest vom <strong>22. – 24.08.2024</strong> wird das <a href="https://noaf.de/"><span style="color: #003366;"><strong>NEUBORN OPEN AIR</strong></span></a>, oder kurz NOAF, dem sonst so idyllischen Örtchen Wörrstadt wieder kräftig einheizen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-29031" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/NOAF-2024.jpg?resize=389%2C389&#038;ssl=1" alt="" width="389" height="389" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/NOAF-2024.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/NOAF-2024.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/NOAF-2024.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/NOAF-2024.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/NOAF-2024.jpg?w=1080&amp;ssl=1 1080w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" />Circa auf der halben Strecke zwischen Mainz und Worms gelegen, befindet sich der kleine Ort, der seit nunmehr sage und schreibe 19 Jahren in der letzten Augustwoche Rock- und Metalfans aus allen Ecken Deutschlands begrüßt. Von anfänglich etwa 500 Besuchern entwickelte sich das Festival stetig weiter und begrüßt nunmehr jedes Jahr über 3000 Fans. Besonders positiv wird von den Besuchern immer wieder die gemütliche und familiäre Atmosphäre sowie die kurzen Wege zur Bühne hervorgehoben, da der als Campground dienende Sportplatz nur etwa 350 Meter entfernt ist. Auch ist das Festival immer bemüht das Feedback der Besucher zu berücksichtigen und die Preise sowohl bei den Tickets als auch auf dem Infield möglichst gering zu halten, sodass es, anders als bei anderen Festivals mittlerweile, nicht nötig ist das Erstgeborene zu verkaufen, nur um sich das eine oder andere Kaltgetränk zu gönnen. Eine weitere Abkühlung verspricht dabei auch das zu Fuß erreichbare Neuborner Schwimmbad, dessen Eintritt bereits seit Jahren im Ticketpreis des Festivals enthalten ist und daher rege genutzt wird, um sich bei den sommerlichen Temperaturen abzukühlen.<br />
Nicht zuletzt ist auch die malerische Landschaft ein Argument für viele Fans immer und immer wieder zum NOAF zurückzukehren. Einer kleinen Wanderung in die nahegelegenen Weinberge oder das kleine angrenzende Waldstück inklusive einer Waldgaststätte steht daher für die Naturenthusiasten ebenfalls nicht im Wege.</p>
<p>Und auch wenn all das eigentlich schon genug Argumente sind, um sich das Festival einmal anzuschauen, lässt sich das NOAF seit jeher auch bei den Bands nicht lumpen. So standen in den vergangenen Jahren etwa Bands wie ARCH ENEMY, DIRKSCHNEIDER, DORO oder PARADISE LOST auf der Bühne und ließen den Acker beben.</p>
<p>Auch dieses Jahr bleibt sich das Festival sowohl genremäßig als auch qualitativ treu und bietet Euch folgendes LineUp:</p>
<p><span style="color: #003366;">BODYFARM, CARCASS, COMBICHRIST, GHØSTKID, GREÑAS, GROZA, KNIFE, MISTER MISERY, PRIMORDIAL, STALLION, THE TEX AVERY SYNDROME, TRIUMPH OF DEATH (Performing Hellhammer), UNEARTH, WALLS OF JERICHO, WUCAN</span></p>
<p>Außerdem gibt es auch dieses Jahr wieder die seit Covid etablierte und stets beliebte &#8222;WarmUp Party&#8220; am ersten Abend (22.08.2024). Diesmal spielen für Euch:</p>
<p><span style="color: #003366;">SAD (A Tribute to Metallica) &amp; THE RED HOT (A Tribute to the Red Hot Chili Peppers)</span></p>
<p>Tickets für das Wochenende gibt es ab 79,00 € im <a href="https://noaf.de/shop/produkt-kategorie/tickets/"><span style="color: #003366;"><strong>NOAF Online Shop</strong></span></a> und im Bioladen Wörrstadt sowie an weiteren lokalen Vorverkaufsstellen. Bitte beachtet dabei, dass das Campingticket separat ab einem Preis von 5,00 € zu erwerben ist. Tickets für die WarmUp Party kosten Euch 10,00 €, wobei an der Abendkasse für jeden Wochenendticketbesitzer ein garantiertes Ticket verfügbar ist!</p>
<p>Also schmeißt Eure Pläne für einen erholsamen Urlaub über Bord und genießt mit uns Ende August die Madness over Rheinhessen, wenn es wieder heißt: HEY NOAF!</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=8AV8GRNG6Qs" title="NOAF 2023 - Aftermovie" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/8AV8GRNG6Qs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>NOAF 2022 &#8211; Auch das Neuborn Open Air kehrt am 26./27.08.2022 zurück !</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2022 13:15:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[CALLEJON]]></category>
		<category><![CDATA[HEY NOAF]]></category>
		<category><![CDATA[MOTÖRHEAD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Über die letzten zwei Jahre und insbesondere die Konzertlandschaft in dieser Zeit, wollen wohl die Wenigsten auch nur noch ein</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Über die letzten zwei Jahre und insbesondere die Konzertlandschaft in dieser Zeit, wollen wohl die Wenigsten auch nur noch ein einziges Wort verlieren. Viel zu lange mussten wir unsere liebste&nbsp; Leidenschaft, nämlich die Livemusik, entbehren und genau so lange lagen auch unsere liebgewonnenen Festivalgrounds brach. Kein Bier, keine dröhnenden Bässe und keine rufende Meute, die diesen fast schon heiligen Orten immer wieder Leben einhaucht.</p>
<p>So ging es auch dem Neuborngelände in Wörrstadt, welches sonst das <span style="color: #003366;"><a href="https://www.noaf.de/"><strong>NEUBORN OPEN AIR FESTIVAL </strong></a><span style="color: #333333;">(</span></span>kurz NOAF), beherbergt und die letzten zwei Jahre brach lag. Umso mehr freuen sich die Fans, dass diese Stille in diesem Jahr endlich ein Ende findet und es wieder heißt: „Hey NOAF!“.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-21239" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/06/NOAF-2022.jpg?resize=400%2C564&#038;ssl=1" alt="" width="400" height="564" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/06/NOAF-2022.jpg?w=400&amp;ssl=1 400w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/06/NOAF-2022.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Seit 2005 findet das Festival im beschaulichen Wörrstadt (Kreis Mainz-Alzey) statt und hat sich in dieser Zeit sowohl zu einem kleinen überregionalen Geheimtipp, als auch zu einem „Familientreffen“ der lokalen Metalszene entwickelt. Von anfangs gerade einmal 500 Besuchern entwickelte es sich schnell weiter und vergrößerte sich in stetem, aber komfortablem Maße, so dass man 2016 schließlich rund 3500 Besucher zählte, ohne dass dabei etwas vom gemütlichen Charme eingebüßt wurde. Jedoch heißen die „vergleichsweise geringen“ Besucherzahlen nicht, dass lediglich unbekanntere lokale Bands das Mikro in Hand nehmen, sondern ganz im Gegenteil, dass man einige internationale Größen in einem ungewöhnlich kleinen Kreis genießen kann. So gaben sich zum Beispiel bereits DORO, SODOM, AMORPHIS und ARCH ENEMY die Klinke in die Hand, um die kleine Stadt mit ihren rund 700 Einwohnern ordentlich aufzumischen.</p>
<p>Auch in diesem Jahr kann sich das Line-Up allemal sehen lassen und das Festival kann sich damit rühmen, dass nahezu alle für die letzten beiden Jahre angekündigten Bands auch weiterhin mit von der Partie sein werden.</p>
<p><strong>OVERKILL</strong><br />
Den ersten Headliner Slot haben sich diesmal die New Yorker Thrash-Legenden von OVERKILL gesichert. Bereits 1980 gegründet, erlangte die Band schnell internationales Aufsehen und schaffte es ab ihrem dritten Longplayer mit fast jedem der Nachfolger eine Chartplatzierung in Deutschland zu erreichen. Sage und Schreibe 19 Platten veröffentlichte die Truppe bislang und hat damit auf jeden Fall mehr als genug Material im Gepäck, um Euch ordentlich die Ohren klingeln zu lassen.</p>
<p><strong>SKINDRED</strong><br />
Quasi als Kontrastprogramm haben die Mannen von SKINDRED den zweiten Headlinerposten besetzt. Die Kombo um Sänger Benji Webbe bedient sich einer Mischung verschiedener Musikstile , wie etwa des Reggae oder des Hip Hop Bereichs, die in einzigartiger Weise mit ihrem Rocksound verbunden werden. Ihr 2014 erschienenes Album „Kill The Power“ erreichte hierzulande gar Platz 90 der Charts und feierte auch sonst international einige Erfolge, weshalb die Band sich seitdem einige Auftritte auf Festivals wie dem Summer Breeze oder gar dem Wacken Open Air sichern konnte. Vergesst aber auf keinen Fall Euch ein Shirt mit vor die Bühne zu nehmen, damit Ihr bei ihrem Signature-Move, dem „Newport-Helicopter“, bestens vorbereitet seid!</p>
<p><strong>CALLEJON</strong><br />
Natürlich darf auch deutscher Metalcore nicht fehlen, um noch etwas mehr Abwechslung in das Lineup zu bekommen und daher vertritt diesmal niemand geringeres als CALLEJON das Genre. In gut zwanzig Jahren hat die Band bereits zehn Alben veröffentlicht und sich innerhalb der Szene eine gute Reputation erkämpft. Ein besonderes Highlight war dabei ihr 2013 veröffentlichtes Werk „Man Spricht Deutsch“, in dem verschiedenste Cover deutscher Künstler, wie etwa DIE ÄRZTE, PETER FOX oder gar SIDO, in neuem Gewand zu finden sind.</p>
<p><strong>PHIL CAMPBELL AND THE BASTARD SONS</strong></p>
<p>Zu Phil Campbell muss eigentlich nicht mehr viel gesagt werden, war er doch dreißig Jahre lang Gitarrist bei keiner geringeren Band als MOTÖRHEAD. Seit 2015 existiert die Band rund im den Gitarristen nunmehr und hat einiges an Aufsehen erregt, nicht zuletzt, da tatsächlich alle Mitglieder (mit Ausnahme des Sängers) tatsächlich seine „Bastard Sons“ sind. Aktuell befindet sich die Truppe auf ihrer speziellen „Plays Motörhead“-Tour, die bereits einiges an positivem Feedback ernten konnte und auch auf dem NOAF zum Besten gegeben wird.</p>
<p>Abschließend noch einmal die gesamte Übersicht der Bands für das NOAF 2022:</p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Annisokay, Asphyx, Callejon, Dool, Dopelords, Evil Invaders, Exciter, Harakiri fort he Sky, Landmvrks, Overkill, Phil Campbell and the Bastard Sons, Skindred, Vulture</span></strong></p>
<p>Tickets für das Festival-Wochenende bekommt Ihr für 59,00 EUR im <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.noaf.de/shop/produkt/noaf-kombiticket/">NOAF Online Shop</a></span>, bei <a href="https://metalmailorder.com/de/neuborn-open-air-festival-festival-ticket-2020.html"><span style="color: #003366;">Metalmailorder</span></a> und in vielen regionalen Märkten.</p>
<p><span style="color: #800000;">** Tickets von 2020 behalten ihre Gültigkeit **</span></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=tlUvyYLKpUg" title="NOAF Aftermovie 2019" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/tlUvyYLKpUg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
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		<title>NEUBORN OPEN AIR FESTIVAL &#8211; Große Feier im kleinen Kreis mit tollen Bands (Vorbericht)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2020 13:15:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[A PALE HORSE NAMED DEATH]]></category>
		<category><![CDATA[APHND]]></category>
		<category><![CDATA[August 2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Auch dieses Jahr geht das NEUBORN OPEN AIR FESTIVAL, kurz NOAF, wieder in eine neue Runde und freut sich darauf,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/neuborn-open-air-festival-grosse-feier-im-kleinen-kreis-mit-tollen-bands-vorbericht">NEUBORN OPEN AIR FESTIVAL &#8211; Große Feier im kleinen Kreis mit tollen Bands (Vorbericht)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Auch dieses Jahr geht das <a href="https://www.noaf.de/"><span style="color: #000080;"><strong>NEUBORN OPEN AIR FESTIVAL</strong></span></a>, kurz <span style="color: #000000;"><strong>NOAF</strong></span>, wieder in eine neue Runde und freut sich darauf, Metalheads aus allen erdenklichen Himmelsrichtungen im beschaulichen Wörrstadt bei Mainz begrüßen zu dürfen.</p>
<p>Bereits zum 16. Male findet das Festival im Zeitraum vom <span style="color: #000080;"><strong>28. &#8211; 29.08.2020</strong> </span>statt und verzeichnet dabei einen stetig wachsenden Zustrom an Fans. Waren es bei der ersten Ausgabe 2005 gerade einmal rund 500 Zuschauer, sind es seit 2015 nunmehr durchgehend über 3000 und passend zum 15. Jubiläum im letzten Jahr verzeichnete man sogar erstmalig den kompletten &#8222;Sold Out&#8220;. Grundsätzlich war solch ein &#8222;Sold Out&#8220; aber eine Frage der Zeit gewesen, denn dieses Festival bietet mit seiner familiären Atmosphäre und einem schier unerschöpflichen Biervorrat quasi alles, was ein Metalhead sich wünschen kann. Mit den kurzen Wegen vom Campground zu den Bühnen und einem leicht abfallenden Gelände zur Bühne hin, wartet das Festival dabei mit dem größtmöglichen Komfort auf, sowohl zum einen hinsichtlich des Aufwands zur Bühne zu gelangen, als auch zum anderen im Hinblick auf die bestmögliche Sicht und den Sound von jeder Stelle des Infields aus. Die superfreundliche Security vor Ort und die sich stetig verbessernde Anfahrt- und Parkplatzsituation bilden hierbei die Kirsche auf dem Sahnehäubchen und runden quasi das perfekte Festivalgefühl ab.</p>
<p>Ein kleines Festival muss nicht immer gleichbedeutend auch für kleine junge Bands stehen. Genau dies stellt das NOAF seit vielen Jahren eindrucksvoll unter Beweis. So gaben sich in den vergangenen Jahren Bands, wie beispielsweise SOULFLY, HATEBREED oder PARADISE LOST die Klinke in die Hand. Die immer ausgewogene Mischung bietet für jeden Fan zwischen Metalcore bis hin zum Black Metal etwas und hält dabei auch für den einen oder anderen gerne einmal einen kleinen Geheimtipp als Neuentdeckung bereit.</p>
<p>Das diesjährige Line-Up steht seinen Vorgängern dabei in nichts nach und so sind diesmal <span style="color: #000080;"><strong>KVELERTAK</strong></span> und <span style="color: #000080;"><strong>OVER KILL</strong></span> als Headliner bestätigt. Außerdem mit dabei sind<strong> <span style="color: #000080;">SKINDRED</span></strong>,<span style="color: #000080;"><strong> PHIL CAMPBELL AND THE BASTARD SONS</strong></span>, <span style="color: #000080;"><strong>EXCITER</strong></span>, <span style="color: #000080;"><strong>ASPHYX</strong></span>, <strong><span style="color: #000080;">LANDMVRKS</span></strong>, <span style="color: #000080;"><strong>A PALE HORSE NAMED DEATH</strong></span>, <span style="color: #000080;"><strong>EVIL INVADERS</strong></span>, <strong><span style="color: #000080;">UNPROCESSED</span></strong>, <span style="color: #000080;"><strong>DOPELORDS</strong></span> und <span style="color: #000080;"><strong>VULTURE</strong></span>.</p>
<p>Drei weitere Bands sollen abschließend im Laufe der kommenden Wochen noch hinzukommen. Man darf also weiterhin gespannt und es verspricht wieder einmal eine geniale Sause zu werden. Seid also schnell und sichert Euch Eure Tickets. Diese bekommt Ihr ab 49,00 € zzgl. Gebühren auf der <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://www.noaf.de/tickets/"><strong>NOAF-Website</strong></a></span>, bei <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="http://metalmailorder.com"><strong>metalmailorder.com</strong></a></span>, <span style="color: #800000;"><strong>Nuclear Blast</strong></span> und bei vielen lokalen Vorverkaufsstellen.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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