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	<title>Konzert Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<title>Konzert Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>Eine unglaubliche Energie: The Narrator im Club Volta Köln (10.10.2026)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olivia Zöllner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 19:31:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>An manchen Tagen fällt es wirklich schwer, sich für eine Sache zu entscheiden. So auch im Voraus in Bezug auf</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/eine-unglaubliche-energie-the-narrator-im-club-volta-koeln-10-10-2026">Eine unglaubliche Energie: The Narrator im Club Volta Köln (10.10.2026)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>An manchen Tagen fällt es wirklich schwer, sich für eine Sache zu entscheiden. So auch im Voraus in Bezug auf diesen milden Oktober-Samstag mit wundervollem Wetter, an dem in Köln gleich zwei Bands mit vermutlich ziemlich ähnlicher Zielgruppe in beinahe unmittelbarer Nachbarschaft spielen: Während im E-Werk <strong>Future Palace</strong> zu sehen sind, ist im deutlich kleineren, aber restlos ausverkauften Club Volta eine derzeit aufstrebende Post-Hardcore Band zu Gast, die ebenfalls jede Menge Spaß verspricht: die Fast-Lokalmatadoren <strong>The Narrator</strong> aus Essen stellen ihr neues Album <em>Phosphor</em> vor. Es wird heiß, es wird eng und es wird wild.</p>
<p><a class="ngg-simplelightbox" title="" href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-10-the-narrator-koeln/01-Impvlse-6.jpg?ssl=1" rel="" data-image-id="13416" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-10-the-narrator-koeln/01-Impvlse-6.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-10-the-narrator-koeln/thumbs/thumbs_01-Impvlse-6.jpg" data-title="01-Impvlse-6" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-10-the-narrator-koeln/01-Impvlse-6.jpg?w=400&#038;ssl=1" alt="01-Impvlse-6" ></a>Auch das Vorprogramm kann sich sehen lassen: Den Auftakt machen <strong>Impvlse </strong>aus Nürnberg. Die 2017 gegründete Band, die bisher zwar 4 EPs, aber kein Album veröffentlicht hat, ist dem Publikum definitiv nicht unbekannt. Gerade in den vordersten Reihen vor der Bühne ist das ein- oder andere <strong>Impvlse</strong>-Merch zu sehen. Und tatsächlich überzeugen sie von Beginn an: Mit bombastischem Sound und einer fast ein bisschen mystischen Performance sorgen die Nürnberger recht schnell dafür, dass die Temperatur im Raum steigt. Auch der Moshpit wird zeitnah eröffnet, wenn auch noch beinahe etwas zögerlich. Das 30-minütige Set ist kurzweilig, die Songs sind sehr eingängig und obwohl ich selbst zugegebenermaßen angesichts der steigenden Anzahl an Bands, die As und Us in ihren Bandnamen durch Vs ersetzen, mittlerweile Schwierigkeiten habe, all die V-Bands auseinanderzuhalten, kann ich nach 30 Minuten mit Sicherheit sagen, dass <strong>Impvlse</strong> bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Für Freunde eher melodischen Metalcores mit progressiven Elementen sind <strong>Impvlse</strong> definitiv einen Blick wert.&nbsp;</p>
<p><strong>Setlist Impvlse:</strong></p>
<p>1) bloom &#8211; 2) snake eyes &#8211; 3) silenced &#8211; 4) rituals &#8211; 5) damnation &#8211; 6) Void &#8211; 7) Act I: Heretic &#8211; 8) sacrilege</p>
<p>Nach einer Viertelstunde Umbaupause steigt die Spannung: Mit dem Song <em>House</em> von <strong>Charli xcx</strong>, der auf TikTok zum Trendsound für<a class="ngg-simplelightbox" title="" href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-10-the-narrator-koeln/02-Accvsed-11.jpg?ssl=1" rel="" data-image-id="13433" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-10-the-narrator-koeln/02-Accvsed-11.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-10-the-narrator-koeln/thumbs/thumbs_02-Accvsed-11.jpg" data-title="02-Accvsed-11" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-10-the-narrator-koeln/02-Accvsed-11.jpg?w=400&#038;ssl=1" alt="02-Accvsed-11" ></a> allerhand &#8222;Nahtoderlebnisse&#8220; wurde, läuten <strong>Accvsed</strong> ihr Set ein. Der Bereich vor der Bühne ist deutlich voller und es entsteht der Eindruck, dass <strong>Accvsed</strong> für den einen oder anderen Gast eine entscheidende Rolle beim Ticketkauf gespielt haben dürften. Die Wiesbadener, die es auch erst seit 2021 als Band gibt, fackeln gar nicht lange und rufen bereits im ersten Song zum Moshpit auf. Das Publikum folgt, der Pit tobt und es dauert auch gar nicht allzu lange, bis die ersten Crowdsurfer sich auf den Weg machen. Spannende Angelegenheit, denn im kleinen Club Volta gibt es an diesem Abend weder einen Graben, noch steht umittelbar Security bereit &#8211; wer vorne ankommt, wird von der Band oder deren Crew entgegen genommen und macht sich nicht selten auf dem gleichen Weg wieder zurück in den Pit. Das alles sorgt für eine kochend heiße Atmosphäre, die das Lebenselixier für jeden Clubshowliebhaber ist. Für den Song <em>Don&#8217;t Let Me Fall Apart</em> gesellt sich dann auch noch <strong>The Narrator</strong>-Sänger Fabian Jochum mit auf die Bühne. Die Stimmung, die <strong>Accvsed</strong> mit ihrem harten, brachialen Sound bei überwiegend düsterem Flackerlicht schaffen, ist unglaublich intensiv und intim und während ich jeder Band von Herzen einen Durchbruch gönne, merke ich an diesem Abend wieder, was Arenashows einem einfach nicht bieten können. Nach 45 Minuten ist es für einige vermutlich dringend nötig, mal eben durchzulüften und wieder Flüssigkeit zu tanken, denn <strong>Accvsed</strong> boten definitiv ein Hardcore-Workout vom Feinsten.</p>
<p><strong>Setlist Accvsed:</strong></p>
<p>1) Rapture &#8211; 2) Dealers of Doom &#8211; 3) Don&#8217;t Let Me Fall Apart (feat. The Narrator) &#8211; 4) Senescence &#8211; 5) Killer of Minds &#8211; 6) Avoider &#8211; 7) Never Enough &#8211; 8) Unraveled &#8211; 9) Day of the Locust</p>
<p><a class="ngg-simplelightbox" title="" href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-10-the-narrator-koeln/03-The-Narrator-12.jpg?ssl=1" rel="" data-image-id="13446" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-10-the-narrator-koeln/03-The-Narrator-12.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-10-the-narrator-koeln/thumbs/thumbs_03-The-Narrator-12.jpg" data-title="03-The-Narrator-12" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-10-the-narrator-koeln/03-The-Narrator-12.jpg?w=400&#038;ssl=1" alt="03-The-Narrator-12" ></a>Schließlich ist es Viertel vor zehn, als der Headliner des Abends die Bühne betritt: Mit dem Titeltrack von Tour und Album, <em>Phosphor</em>, eröffnen sie ihr Set und setzen die Energie-Messlatte damit von Anfang an extrem hoch an. Die Setlist ist ein stimmiger Mix aus beiden bisher erschienenen Alben mit einem dezenten Fokus auf die in diesem Mai erschienenen Platte <em>Phosphor</em>. Wirkte der Pit bei <strong>Accvsed</strong> schon extrem, legt die Crowd bei <strong>The Narrator</strong> noch eine Schippe drauf: unablässig wird gecrowdsurft, Circle Pit folgt auf Circle Pit, die Wall of Death zieht sich durch den gesamten kleinen Clubraum von der Bühnenkante bis zum FOH-Tisch. Das Energielevel bleibt von Anfang bis Ende auf einem konstant hohen Niveau. Für <em>The Witch</em> revanchiert sich <strong>Accvsed</strong>-Sänger Tino Mehlig mit einem Gegenbesuch auf der Bühne. Bei <em>Aurora</em> &#8211; vermutlich der Song im Set mit dem höchsten Ohrwurmpotential &#8211; springt und tanzt das Publikum dann, als gäbe es kein Morgen. Im ganzen Raum ist gute Laune spürbar, powered by <strong>The Narrator</strong>. Gemessen an diesem Abend steht dem Powerhouse aus Essen meiner Meinung nach definitiv noch Großes bevor.&nbsp;</p>
<p>Dass Metal niemals unpolitisch ist, betonen <strong>The Narrator</strong>, indem sie sich deutlich gegen rechtes, diskriminierendes Gedankengut aussprechen. Ein Statement, das vom Publikum mit Jubeln und Applaus aufgenommen wird. Dass es sich dabei aber nicht nur um Gerede handelt, zeigen sie im Verlauf des Abends auch, als sie zum FLINTA-Pit aufrufen und darum bitten, dass die Männer im Raum einmal für einen Song den Raum für jene lassen, die sich bis dahin vielleicht nicht getraut haben, am zugegeben recht harten Moshpit, in dem auch mal Arme und Beine in die Luft flogen, teilzunehmen. Das wird ziemlich positiv angenommen und zugegeben ist es ein bisschen herzerwärmend, danach zu beobachten, wie eine Teilnehmende strahlend zu ihrer männlichen Begleitung zurückkehrt und abklatscht, als habe sie gerade einen Marathon gewonnen.&nbsp;</p>
<p>Nach 13 Songs ziehen sich <strong>The Narrator</strong> kurz von der Bühne zurück, bevor es für zwei Zugaben noch mal raus geht: Mit <em>Stasis</em> und <em>Purgatory</em> findet der Abend einen Abschluss. Im Anschluss sieht man viele erschöpfte, aber glückliche Gesichter. <strong>The Narrator</strong> haben wieder einmal gezeigt, warum sie für mich eine Band sind, die ich unfassbar gerne live sehe: Die Herren wissen, wie man eine Show macht, die Mucke ist geil und am Ende des Abends steht auf der Abrechnung verdammt viel Spaß. Definitiv 10/10 und gerne wieder.</p>
<p><strong>Setlist The Narrator: </strong></p>
<p>1) Phosphor &#8211; 2) Pills From the Start &#8211; 3) Stained Glass Reality &#8211; 4) Die Down &#8211; 5) Iron Grip &#8211; 6) Agnosia &#8211; 7) The Witch &#8211; 8) Modern Age Blasphemy &#8211; 9) Aurora &#8211; 10) Frontier &#8211; 11) Deathbed &#8211; 12) Devastator &#8211; 13) No Answer &#8211; Zugabe: 14) Stasis &#8211; 15) Purgatory</p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Berichterstattung / PhotoCredits:</span> <span style="color: #003366;">Olivia Zöllner&nbsp;</span></strong></p>
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		<title>Oelde Open Air 2026</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/oelde-open-air-2026</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olivia Zöllner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 13:22:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Sommerzeit ist Open Air-Zeit und so findet auch in diesem Jahr das Oelde Open Air im Vier-Jahreszeiten-Park im beschaulichen Oelde</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Sommerzeit ist Open Air-Zeit und so findet auch in diesem Jahr das Oelde Open Air im Vier-Jahreszeiten-Park im beschaulichen Oelde statt. Zwei Tage, sechs Bands, ordentlich was auf die Ohren. Los geht es am&nbsp;<strong>Freitag, den 21. August&nbsp;</strong>mit <strong>Avalanche Effect, Setyøursails&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>Lord of the Lost</strong>. Am&nbsp;<strong>Samstag, den 22. August&nbsp;</strong>bespielen dann&nbsp;<strong>Rising Insane, Callejon&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>Beyond the Black&nbsp;</strong>die Sparkassen-Waldbühne. Moderiert wird das Ganze von der Musikbloggerin Anna Hubschrauber. Für Speis und Trank ist ordentlich gesorgt. Interesse geweckt? Tagestickets kosten jeweils 50€. Kombitickets für beide Tage gibt es nicht.&nbsp;</p>
<p>Tickets bekommt ihr über die Webseite des <a href="https://www.ifan-musik-festival.de/tickets/">Oelde Open Air</a> oder <a href="https://www.eventim.de/artist/oelde-open-air/">Eventim</a> sowie an bekannten Vorverkaufsstellen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-34346 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/07/oelde-open-air-22-08-2026-beyond-the-black-840.jpg?resize=210%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="210" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/07/oelde-open-air-22-08-2026-beyond-the-black-840.jpg?resize=210%2C300&amp;ssl=1 210w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/07/oelde-open-air-22-08-2026-beyond-the-black-840.jpg?resize=717%2C1024&amp;ssl=1 717w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/07/oelde-open-air-22-08-2026-beyond-the-black-840.jpg?resize=768%2C1097&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/07/oelde-open-air-22-08-2026-beyond-the-black-840.jpg?w=840&amp;ssl=1 840w" sizes="(max-width: 210px) 100vw, 210px" /> <img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-34347 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/07/oelde-open-air-21-08-2026-lord-of-the-lost-1.jpg?resize=210%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="210" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/07/oelde-open-air-21-08-2026-lord-of-the-lost-1.jpg?resize=210%2C300&amp;ssl=1 210w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/07/oelde-open-air-21-08-2026-lord-of-the-lost-1.jpg?resize=717%2C1024&amp;ssl=1 717w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/07/oelde-open-air-21-08-2026-lord-of-the-lost-1.jpg?resize=768%2C1097&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2026/07/oelde-open-air-21-08-2026-lord-of-the-lost-1.jpg?w=840&amp;ssl=1 840w" sizes="(max-width: 210px) 100vw, 210px" /></p>
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		<title>Lebensfroher Folk-Rock-Abend im Rockpalast mit Saint City Orchestra</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lebensfroher-folk-rock-abend-im-rockpalast-mit-saint-city-orchestra</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olivia Zöllner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 12:44:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[BOCHUM]]></category>
		<category><![CDATA[folk punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Wieder einmal verschlägt es mich an einem milden Frühlingsabend zum Rockpalast in Bochum. Hier spielen heute Abend Saint City Orchestra</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lebensfroher-folk-rock-abend-im-rockpalast-mit-saint-city-orchestra">Lebensfroher Folk-Rock-Abend im Rockpalast mit Saint City Orchestra</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Wieder einmal verschlägt es mich an einem milden Frühlingsabend zum Rockpalast in Bochum. Hier spielen heute Abend <strong>Saint City Orchestra</strong> eine Headline-Show ihrer <em>This Ain’t Quiet </em>Tour zum Ende März erschienen gleichnamigen Album. Es verspricht ein extrem tanzbarer Abend zu werden. Als ich kurz nach Öffnen der Türen an der Venue ankomme, ist noch nicht allzu viel los. Es dauert auch eine Weile, bis der Clubraum sich füllt und obwohl der Ticketanbieter zuvor eine „hohe Nachfrage“ für das Event angezeigt hatte, bange ich schon ein bisschen, dass Saint City Orchestra den langen Weg aus St. Gallen in der Schweiz bis ins Ruhrgebiet angetreten haben, um vor einem halbleeren Raum zu spielen.</p>
<p>Als dann aber um kurz nach acht Uhr das Konzert beginnt, ist die Hütte doch ordentlich voll, sowohl unten im Bereich vor der Bühne als auch oben auf der kleinen Empore und auf den Treppen. Die erste kleine Überraschung des Abends: Es gibt tatsächlich keine Vorband. Das hatte sich schon ein bisschen angekündigt, denn weder auf den Socials der Band, noch auf der Webseite der Venue war jemand aufgeführt, aber es wäre nicht das erste Mal, dass dann spontan doch irgendein lokaler Act zum Einheizen auf der Bühne steht. An diesem Abend erobern aber Saint City Orchestra selbst direkt die Bühne. Das fühlt sich schon ein bisschen ungewohnt an, wo die letzten Shows, die ich dieses Jahr besuchte, nie unter 2 Support-Acts auskamen.</p>
<p><a class="ngg-simplelightbox" title="" href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-04-saint-city-ochestra/Saint-City-Orchestra-12.jpg?ssl=1" data-image-id="12901" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-04-saint-city-ochestra/Saint-City-Orchestra-12.jpg?t=1777120726" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-04-saint-city-ochestra/thumbs/thumbs_Saint-City-Orchestra-12.jpg?t=1777120726" data-title="Saint-City-Orchestra-12" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-04-saint-city-ochestra/Saint-City-Orchestra-12.jpg?resize=351%2C800&#038;ssl=1" alt="Saint-City-Orchestra-12" width="351" height="800"></a></p>
<p>Es zeigt sich jedoch schnell, dass die Schweizer auch gar keinen Opener brauchen. Die Band, welche sich auf Touren mit Fiddler’s Green, Versengold und letztes Jahr auch beim Wacken ein stabiles, Folk Punk-hungriges Publikum aufgesammelt hat, hat von&nbsp;der ersten Sekunde an den Club im Griff und heizt der Menge mit dem Opener <em>This Ain’t Quiet</em> von Anfang an ordentlich ein. Mit <em>Louder Than Regret </em>geht es gleich mit mitsingbarem Ohrwurmpotential weiter. Das Publikum springt darauf an, hüpft, tanzt und grölt mit. Die Stimmung ist wirklich von Anfang an großartig und sämtlichen Menschen im Raum ist die gute Laune, die der lebensfrohe Folk Punk von Saint City Orchestra mit sich bringt, deutlich anzusehen.</p>
<p>Mit <em>Back In Town </em>geht es auch erst einmal weiter mit dem neuesten Album, von dem an diesem Abend viele Songs live performt werden, bevor mit <em>Burn </em>auch ein Song vom Vorgänger <em>Unified </em>erklingt. Zugegeben, ich hatte mir vor der Show noch nicht die Zeit genommen, das neue Album in Gänze anzuhören und kannte nur einzelne Singles. Bereits von ihren Supportshows für Fiddler’s Green wusste ich jedoch, dass Saint City Orchestra die Macht haben, das Publikum mitzureißen, auch wenn man keinen einzigen Song kennt. Das bestätigten sie an diesem Abend, denn auch ohne das neue Album zu kennen hatte ich jede Menge Spaß und eine fantastische Zeit.</p>
<p>Mit dem <em>Tam Lin Jig </em>fand auch ein irisches Traditional einen Platz in der Setlist, bei dem Geigerin Mélodie Pican ihre ganz eigene Time To<a class="ngg-simplelightbox" title="" href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-04-saint-city-ochestra/Saint-City-Orchestra-114.jpg?ssl=1" data-image-id="12925" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-04-saint-city-ochestra/Saint-City-Orchestra-114.jpg?t=1777120737" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-04-saint-city-ochestra/thumbs/thumbs_Saint-City-Orchestra-114.jpg?t=1777120737" data-title="Saint-City-Orchestra-114" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2026-04-saint-city-ochestra/Saint-City-Orchestra-114.jpg?resize=351%2C800&#038;ssl=1" alt="Saint-City-Orchestra-114" width="351" height="800"></a> Shine bekam. Allgemein war es eine große Freude, den Musikern auf der Bühne zuzuschauen. Showmäßig wurde ordentlich etwas geboten. So bat Sänger Sandro Schmid den vermutlich jüngsten Gast des Abends – ein kleines Mädchen, die in der Front Row ihre ganz eigene Party feierte – vor einem Song auf die Bühne (und nahm seinen Erziehungsauftrag sehr ernst, als er zum Beispiel beim <em>Middlefinger Song </em>erklärte, dass sie das, was jetzt käme, nur hier auf diesem Konzert tun dürfe). Später wurde sogar eine ganze Gruppe an Gästen auf die Bühne zum Tanz eingeladen. Zum Ansporn, oder zur Belohnung, gab es ein Freibier. Für <em>Rose Tattoo </em>und <em>Battlefield </em>machten sich Geigerin Mélodie Pican und Akkordeonspieler Gabriel Eschenmoser auf einem Case auf den Weg durchs Publikum. Später wiederholten sie den Ausflug, dieses Mal ohne Akkordeon, denn der Akkordeonist trug die Geigerin auf seinen Schultern durch den Saal. Nicht fehlen durfte außerdem die Hymne auf ihre Heimat St. Gallen, <em>Saint City My Pride.</em></p>
<p>Auch ohne Vorband war es ein ordentlich langer Abend, denn Saint City Orchestra spielten ein langes, doch absolut kurzweiliges Set, welches sie mit den Zugaben <em>Roana </em>sowie dem Flogging Molly-Cover <em>Drunken Lullabies </em>als Zugaben abschlossen.</p>
<p>Insgesamt hat der Abend so viel Spaß gemacht, dass ich noch an diesem Abend beschloss, dass er eine Wiederholung wert ist. Und so landeten bereits die Tickets für ihren nächsten Besuch im Revier, und zwar im Herbst in Oberhausen, in meinem Warenkorb. Für all jene, die also Bock auf ein bisschen Folk Punk, ganz viel Tanzen und jede Menge gute Laune haben, lautet die gute Nachricht, dass es im September und Oktober noch einmal etliche Shows in Deutschland gibt, bei denen man mit den St. Gallenern ausgelassen feiern kann.</p>
<p><strong>Setlist:</strong></p>
<p>01) This Ain&#8217;t Quiet &#8211; 02) Louder Than Regret &#8211; 03) Back in Town &#8211; 04) Burn &#8211; 05) Boys in Green &#8211; 06) Hairy Grizzly &#8211; 07) Tam Lin Jig &#8211; 08) Knights &amp; Thieves &#8211; 09) Suicide Bobby &#8211; 10) Heavy Heart &#8211; 11) Drink About It &#8211; 12) Hell Bash &#8211; 13) Rose Tattoo + Battlefield &#8211; 14) Saint City My Pride &#8211; 15) Middlefinger Song &#8211; 16) Roana &#8211; 17) Drunken Lullabies</p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Berichterstattung / PhotoCredits:</span> <span style="color: #003366;">Olivia Zöllner&nbsp;</span></strong></p>
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		<title>Aviana: Tourabschluss in intimer Atmosphäre (Amadeus Oldenburg, 29.11.2025)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/aviana-tourabschluss-in-intimer-atmosphaere-amadeus-oldenburg-29-11-2025</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Olivia Zöllner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 15:04:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[atena]]></category>
		<category><![CDATA[aviana]]></category>
		<category><![CDATA[diamond construct]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[METALCORE]]></category>
		<category><![CDATA[Oldenburg]]></category>
		<category><![CDATA[the gloom in the corner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Irgendwie ist es passend, dass ich auf meinem Weg zum Amadeus in Oldenburg, welches ich noch nie zuvor besucht habe,</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Irgendwie ist es passend, dass ich auf meinem Weg zum Amadeus in Oldenburg, welches ich noch nie zuvor besucht habe, an einem skandinavisch inspirierten Weihnachtsdorf vorbeikomme. Schließlich spielen an diesem Abend gleich zwei Bands aus Nordeuropa in dem kleinen Club, der irgendwie urig und gemütlich wirkt. So hinterlässt Oldenburg gleich einen bleibenden Eindruck, denn schon ab Ankunft stimmt die Atmosphäre. Weihnachtlich, warm und irgendwie kuschelig – der Clubraum im Amadeus ist nicht sonderlich groß, aber hat einen ganz eigenen Charme.</p>
<p><a class="ngg-simplelightbox" title=" " href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/01-Atena-6.jpg?ssl=1" rel="" data-image-id="12828" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/01-Atena-6.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/thumbs/thumbs_01-Atena-6.jpg" data-title="01-Atena-6" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/01-Atena-6.jpg?w=351&#038;ssl=1" alt="01-Atena-6"  ></a>Den Auftakt in dieser heimeligen Atmosphäre machen <em>Atena</em> aus Norwegen. Der Raum füllt sich noch etwas zögerlich während der Performance. Überhaupt nicht zögerlich ist hingegen das Publikum, das schon bei der ersten Band einen Moshpit eröffnet, der sich sehen lassen kann. Noch ist er klein, aber die Leute haben sichtlich Spaß an der Performance der Norweger. Und das trotz technischer Probleme: Gitarrist Vebjørn Iversen kämpft zu Beginn verbissen mit der Technik. Schließlich muss er passen, das Problem lässt sich nicht beheben. So schließt er sich kurzerhand dem Publikum an und beobachtet die Show ausnahmsweise aus der Crowd-Perspektive. Seine Bandkollegen liefern dennoch eine wirklich solide Performance ab. Ein angenehmes Warm-Up, das bereits Lust auf mehr macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieses „mehr“ gibt es nach kurzer Umbaupause von <em>Diamond Construct</em>. Die<a class="ngg-simplelightbox" title=" " href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/02-Diamond-Construct-4.jpg?ssl=1" rel="" data-image-id="12840" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/02-Diamond-Construct-4.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/thumbs/thumbs_02-Diamond-Construct-4.jpg" data-title="02-Diamond-Construct-4" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/02-Diamond-Construct-4.jpg?w=351&#038;ssl=1" alt="02-Diamond-Construct-4"  ></a> Band aus Australien ist auf dieser Tour erstmals in Europa unterwegs und sammelt direkt neue Fans ein. Der kleine Raum ist schon etwas voller, der Pit tobt heftig und Diamond Construct liefern erbarmungslosen, effektvollen Metalcore. Das macht Spaß beim Zuhören und Zusehen und bietet jede Menge Abwechslung. Die etwa 40 minütige Set ist absolut kurzweilig. Auch die Show der Band ist überzeugend und sie bringen den kleinen Clubraum zum Kochen. Insgesamt eine absolut gelungene Performance, die mittlerweile verspricht, dass das ein runder Abend wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="ngg-simplelightbox" title=" " href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/03-The-Gloom-in-the-Corner-19.jpg?ssl=1" rel="" data-image-id="12871" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/03-The-Gloom-in-the-Corner-19.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/thumbs/thumbs_03-The-Gloom-in-the-Corner-19.jpg" data-title="03-The-Gloom-in-the-Corner-19" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/03-The-Gloom-in-the-Corner-19.jpg?w=351&#038;ssl=1" alt="03-The-Gloom-in-the-Corner-19"  ></a>Act Nummer 3 kommt ebenfalls aus Australien: <em>The Gloom in the Corner</em> bieten eine nahezu theatralische Performance dar, denn Sänger Mikey Arthur ist nicht nur ein grandioser Vocalist, der sowohl in Growls und Screams als auch im Clear-Gesang überzeugt, sondern bietet hier und da auch fast schauspielerische Einlagen, passend zum jeweiligen Song. Ich bin kein Freund der Formulierung „kompletter Abriss“, aber das, was hinter mir im Moshpit passiert, fühlt sich verdammt sehr danach an. Der Pit tobt, es ist unfassbar heiß, der Sound schwankt zwischen brutal-aggressiv und extrem melodisch. Bis zu dieser Tour waren The Gloom in the Corner mir absolut unbekannt, aber ich gehe an diesem Abend als Fan nach Hause. Das, was die Australier liefern, ist eine rundum grandiose Performance, die Headliner-Qualität hat. Zum Finale unterstützt noch einmal Diamond Construct-Vocalist Kynan Groundwater und was bereits bei dieser Performance deutlich wird – und dem Abend noch eine besondere Note verleiht – ist wie eng die vier Acts des Abends auf dieser Tour zusammen gewachsen sind. Es ist eine absolute Freude, den Künstlern zuzuschauen und zu sehen, wie viel gegenseitiger Support unter den Bands herrscht.</p>
<p>Schließlich fehlt nur noch der Headliner des Abends. <em>Aviana</em> aus Schweden eröffnen ihr Set direkt mit einem Knaller: <em>FATHER</em> vom aktuellsten Album <em>VOID</em> ist hart, bedingungslos und bringt das Publikum in Schwung. Emotional wird es direkt im Anschluss bei <em>REDROOM</em> – ein Song, den Sänger Joel Holmqvist schrieb, um den Tod seiner Großmutter zu verarbeiten. Wie viel Emotion darin liegt, wird schnell deutlich, ringt Holmqvist doch vereinzelt sichtlich mit sich selbst. Aviana bieten knallharten Metalcore im Wechsel mit zerbrechlichen Melodien, was sich so auch durch das gesamte Set zieht und in Songs wie <em>STORM ABLAZE</em> oder <em>EVERMORE</em> ganz besonders deutlich wird. Das Set von Aviana ist abwechslungsreich und kurzweilig. Der älteste, laut Sänger Joel Holmqvist auch härteste Song im Set ist <em>My Worst Enemy</em> vom 2019er-Album <em>Epicenter</em>, noch vor dem großen Line-Up-Wechsel, in dessen Folge Holmqvist als letztes bekanntes Mitglied verblieb. Die neuen Mitglieder bleiben anonym – Schlagzeuger und Gitarristen treten mit Masken auf und haben dadurch eindrucksvolle Bühnencharaktere geschaffen, die ohne Mimik, aber viel Körpersprache unglaublich viel Emotion transportieren und phasenweise wie Kreisel über die Bühne wirbeln. Früher konnte ich maskierten Bands nicht viel abgewinnen. Aviana haben dies mit ihrer beeindruckenden Performance aber ziemlich bald komplett auf den Kopf gestellt.</p>
<p>Mit <em>Anomaly</em> vom Vorgänger-Album <em>Corporation</em> gibt es kurz vor Schluss noch einmal<a class="ngg-simplelightbox" title=" " href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/04-Aviana-21.jpg?ssl=1" rel="" data-image-id="12893" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/04-Aviana-21.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/thumbs/thumbs_04-Aviana-21.jpg" data-title="04-Aviana-21" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-aviana/04-Aviana-21.jpg?w=351&#038;ssl=1" alt="04-Aviana-21"  ></a> etwas ruhigere Verschnaufpause. Dabei wird Holmqvist unterstützt von The Gloom in the Corner-Bassist Nicholas Davies, der für eine kurze Gastperformance auf die Bühne kommt und zeigt, dass er auch ein fantastischer Sänger ist. Danach geht es auf die Zielgerade – zwei weitere Songs von Corporation folgen, bevor der Abend mit dem emotionalen <em>WORLD’S PULSE</em> seinen Abschluss findet. Etwa eine Stunde dauert die Show von Aviana – eine Stunde voller Emotionen, die sich irgendwie viel zu kurz anfühlt. Auch, weil WORLD’S PULSE, zu dem Eddie Berg von Imminence auf dem Album Vocals und einen Geigenpart beitrug, irgendwie ein Song ist, der eine Leere in mir hinterlässt. Und die Frage: Wann sehe ich diese unfassbare Band wohl wieder? Das kann doch noch nicht alles gewesen sein?</p>
<p>Am Ende verlasse ich das Amadeus in Oldenburg mit dem Gefühl, gerade eine kathartische Reinigung durchlaufen zu haben. Vier absolut grandiose Bands haben für einen stimmigen und stimmungsvollen Abend gesorgt, das Line-Up war rund und wirklich gut zusammengestellt. Der Club bot eine charmante, intime Atmosphäre und während ich mir auf dem noch geöffneten nordischen Weihnachtsmarkt noch eine Kleinigkeit zu essen gönne, fühle ich mich rundum glücklich und zufrieden.</p>
<p><strong>Setlist Aviana:</strong></p>
<p>1) Father &#8211; 2) Redroom &#8211; 3) Storm Ablaze &#8211; 4) Rage &#8211; 5) Evermore &#8211; 6) Retaliation &#8211; 7) Oblivion &#8211; 8) My Worst Enemy &#8211; 9) Delirium &#8211; 10) Anomaly &#8211; 11) Curriculum &#8211; 12) Obsession &#8211; 13) World’s Pulse</p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Berichterstattung / PhotoCredits:</span> <span style="color: #003366;">Olivia Zöllner&nbsp;</span></strong></p>
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		<title>35 Jahre Irish Speed Folk: Fiddler‘s Green laden zur Geburtstagsparty (Skaters Palace Münster, 28.11.2025)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olivia Zöllner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 20:47:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Fiddlers Green]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[JUBILÄUM]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Muenster]]></category>
		<category><![CDATA[Wüstenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das letzte Mal fühlt sich noch gar nicht lange her an: In schöner Regelmäßigkeit feiern Fiddler’s Green ihre Jubiläen, und</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das letzte Mal fühlt sich noch gar nicht lange her an: In schöner Regelmäßigkeit feiern Fiddler’s Green ihre Jubiläen, und so laden sie auch 2025 wieder ein. Seit 35 Jahren bringen die Erlanger Bühnen zum Beben und ganze Familien zum Tanzen. So auch an diesem Abend im Münsteraner Skaters Palace, welches gut gefüllt mit Geburtstagsgästen ist.</p>
<p>Bevor die Gastgeber sich jedoch selbst die Ehre geben, eröffnen zuerst <em>Wüstenberg </em>den Abend. Freunden des Irish Folk ist der Name<a class="ngg-simplelightbox" title=" " href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-fiddlers-green/01-Wuestenberg-19.jpg?ssl=1" rel="" data-image-id="12795" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-fiddlers-green/01-Wuestenberg-19.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-fiddlers-green/thumbs/thumbs_01-Wuestenberg-19.jpg" data-title="01-Wuestenberg-19" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-fiddlers-green/01-Wuestenberg-19.jpg?resize=401%2C267&#038;ssl=1" alt="01-Wuestenberg-19" width="401" height="267"></a> vielleicht nicht ganz unbekannt, denn Sänger und Gründer Franz Wüstenberg war einst auch Gründer und langjähriges Mitglied von <em>The O’Reillys and the Paddyhats</em>. Erst seit Kurzem ist sein neues Projekt am Start. So ist der Opener des Abends mit erst zwei releasten Singles noch relativ frisch in der Musikwelt, reißt das Publikum aber ab dem ersten Moment an mit. Wüstenberg überzeugen mit schönen Melodien, tanzbarer, lebensfroher Musik und jeder Menge Spielfreude. Den Bandmitgliedern ist der Spaß an der Sache anzusehen, es wird getanzt, gelacht, gescherzt. Das passt zum Anlass und so bieten Wüstenberg nicht nur körperlich ein gutes Warm-Up, denn auch das Publikum tanzt und klatscht mit, sondern sie erwärmen auch die Herzen. Franz Wüstenbergs neues Projekt überzeugt und legt einen guten Start an diesem Abend hin.</p>
<p>Es gibt eine Umbaupause und schließlich erklingt um kurz vor neun das Intro: Angesichts des Jubiläums folgt ein kurzer Zusammenschnitt diverser Songs aus 35 Jahren Bandgeschichte, angelegt wie ein den Sender wechselndes Radio, bevor schließlich die ersten Töne des Drive Me Mad-Openers <em>Irish Air </em>erklingen und Fiddler’s Green die Bühne stürmen. Der Opener ist bereits eine kleine Überraschung, denn der Song war nun einige Jahre nicht mehr Teil der Setlist. Die Band legt damit bereits zu Beginn der Show mit einem beachtlichen Tempo vor, denn es folgen die nicht minder schnellen, tanzbaren Songs <em>P Stands for Paddy </em>und <em>Down</em>.</p>
<p>Einem Jubiläum würdig, nehmen Fiddler’s Green ihr Publikum an diesem Abend auf eine lange Reise durch die Bandgeschichte. Neben Traditionals, die schon in den frühen 90ern zum Repertoire der Fiddlers gehörten, erklingen auch Eigenkreationen aus der Zeit von <em>Drive Me Mad </em>bis zu <em>The Green Machine</em>. So ist die Setlist insgesamt wirklich ein buntes Potpourri an Songs aus wortwörtlich 35 Jahren Fiddler’s Green. Im Schnitt finden sich zwei bis drei Songs pro Album im Set, wobei allerdings die Zeit zwischen <em>Black Sheep</em> und <em>Nu Folk</em>, bis auf die Traditionals <em>Donkey Riding </em>und <em>The Mermaid</em> – welche im Acoustic Pub-Medley erklingen – großzügig ausgespart wird. Ein kleines bisschen schade ist das, denn über eine Rückkehr von <em>Shut Up and Dance </em>hätte ich persönlich mich wirklich gefreut. Tatsächlich finden sich recht viele Songs im Set, die auch in den vergangenen Jahren auch oft Teil der Show waren, was ebenfalls ein bisschen schade ist, da es durchaus auch Fanlieblinge gegeben hätte, die in den letzten Jahren kaum Berücksichtigung fanden.</p>
<p><a class="ngg-simplelightbox" title=" " href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-fiddlers-green/02-Fiddlers-Green-21.jpg?ssl=1" rel="" data-image-id="12818" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-fiddlers-green/02-Fiddlers-Green-21.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-fiddlers-green/thumbs/thumbs_02-Fiddlers-Green-21.jpg" data-title="02-Fiddlers-Green-21" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-fiddlers-green/02-Fiddlers-Green-21.jpg?resize=401%2C267&#038;ssl=1" alt="02-Fiddlers-Green-21" width="401" height="267"></a>Insgesamt wird aber viel geboten: So gibt es auch an diesem Abend als Teil des Standardrepertoirs ein Solo von Geiger Tobi Heindl mit Unterstützung von Stefan Klug an der Drehorgel bzw der Bodrhán und – an diesem Abend in Vertretung für Drummer Frank Jooss – Andy Horst von Letzte Instanz an der Trommel. Und während Geiger Tobi an diesem Abend auf das Crowdsurfen im Gummiboot verzichtet, geigt er stattdessen während <em>The Bog </em>auf einer Leiter im Publikum, um die sich ein beachtlicher Circle Pit bildet. Damit er im Publikum nicht vereinsamt, folgt der Rest der Band im Anschluss für das Traditional <em>Raggle Taggle Gypsy </em>und während die Band vom Publikum umringt wird, wird auf der Bühne schnell alles umgebaut. Eine Bar mit passendem Hintergrundbanner findet den Weg auf die Bühne, bestückt mit einer Reihe Plastikbechern. Zeit für den zweiten Rückkehrer nach längerer Pause: Mit altbekannter Becher-Choreographie, die an diesem Abend beinahe reibungslos über die Theke geht, findet endlich wieder <em>John Kanacka </em>einen Platz im Set. Es folgt ein kurzer Acoustic Pub Crawl-Part, bei dem mit <em>The Creel </em>ein Stück aus frühester Bandgeschichte auf dem Plan steht. Bei <em>Rocky Road to Dublin </em>wird es dann eng, denn in bekannter Fiddler’s Green-Manier wird das Publikum dazu aufgerufen, den Saal zu spalten und dann beim eingängigen Chorus einmal quer durch den Raum die Seiten zu tauschen &#8211; die Wall of Folk geht auf. Ein großartiger Anblick, bei dem Jung und Alt mitmacht und die geübteren Fans taktisch kluge Moves wie „die Walze“ auspacken.</p>
<p>Schließlich geht es auf die Zielgerade, wo mit <em>We Don’t Care </em>ein weiterer Song erklingt, der nun einige Jahre Pause hatte und richtig Spaß macht. Das Finale wird wirklich noch einmal körperlich anstrengend – obwohl Fiddler’s Green ihren Hüpf- und Tanzklassiker <em>Yindy </em>irgendwie doch überraschend aus dem Set gestrichen haben. Mit <em>Folk’s Not Dead </em>zeigen Band und Publikum in der Tat, dass Folk ziemlich lebendig ist und danach geht es kurz von der Bühne. Kurze Verschnaufpause, bevor es mit vier absolut hochkarätigen Zugaben zum Abschluss des Abends geht: Natürlich darf der Fanliebling und mittlerweile Klassiker <em>Victor and his Demons</em> nicht fehlen – seit dem Erscheinen von <em>Wall of Folk </em>im Jahr 2011 gab es kein einziges Jahr, in dem Victor nicht im Pub saß, um seine Dämonen wegzusaufen. Mit <em>The Galway Girl </em>und <em>The Wild Rover </em>erklingen noch einmal zwei neuere Cover vom letzten Jubiläumsalbum <em>3 Cheers for 30 Years </em>bevor zum letzten Tanz aufgerufen wird: Für <em>Blarney Roses </em>werden nach alter Tradition weibliche Fans auf die Bühne gebeten und es finden sich locker drei Generationen an Fiddlers-Fans ein, die tanzen, dass die Bühne bebt.</p>
<p>Fast zwei Stunden geht die Sause, dann ist kurz vor 23 Uhr Schicht im Schacht. Ein schweißtreibender Abend geht zu Ende. Fiddler’s Green wissen eindeutig, wie man einen Geburtstag gebührend feiert – kein Wunder, sie haben jahrelange Übung. Und so bin ich jetzt schon gespannt, was sie wohl in 5 Jahren zum 40jährigen zusammenstellen werden.</p>
<p><strong>Setlist Fiddler&#8217;s Green:</strong></p>
<p>1) Irish Air &#8211; 2) P Stands for Paddy &#8211; 3) Down &#8211; 4) Mrs McGrath &#8211; 5) Old Dun Cow &#8211; 6) A Good Old Irish Bar &#8211; 7) Botany Bay &#8211; 8) Greens and Fellows &#8211; 9) Tobi Solo &#8211; 10) Take Me Back &#8211; 11) The Bog &#8211; 12) Raggle Taggle Gypsy &#8211; Acoustic Pub Set: 13) John Kanacka &#8211; 14) The Creel &#8211; 15) Medley: I&#8217;m Here Because I&#8217;m Here / This Old Man / Donkey Riding / The Mermaid &#8211; Normales Set: 16) Rocky Road to Dublin &#8211; 17) Perfect Gang &#8211; 18) We Don&#8217;t Care &#8211; 19) One Fine Day &#8211; 20) A Bottle a Day &#8211; 21) Folk&#8217;s Not Dead &#8211; Zugaben: 22) Victor and his Demons &#8211; 23) The Galway Girl &#8211; 24) The Wild Rover &#8211; 25) Blarney Roses</p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Berichterstattung / PhotoCredits:</span> <span style="color: #003366;">Olivia Zöllner&nbsp;</span></strong></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/35-jahre-irish-speed-folk-fiddlers-green-laden-zur-geburtstagsparty-skaters-palace-muenster-28-11-2025">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
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		<title>The Rasmus in Köln: Eine Reise in die Vergangenheit (Live Music Hall, 25.11.2025)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olivia Zöllner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 10:56:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[block of flats]]></category>
		<category><![CDATA[KÖLN]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Live Music Hall]]></category>
		<category><![CDATA[the funeral portrait]]></category>
		<category><![CDATA[the rasmus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Irgendwie fühlt es sich ein bisschen an wie ein Déjà Vu: Stress bei der Anreise, eine verzweifelte Parkplatzsuche und die</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/the-rasmus-in-koeln-eine-reise-in-die-vergangenheit-live-music-hall-25-11-2025">The Rasmus in Köln: Eine Reise in die Vergangenheit (Live Music Hall, 25.11.2025)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Irgendwie fühlt es sich ein bisschen an wie ein Déjà Vu: Stress bei der Anreise, eine verzweifelte Parkplatzsuche und die Angst, zu spät zu kommen. Bereits 2022 erlebte ich ähnliches auf meinem Weg zum <strong>The Rasmus</strong> Konzert in der Live Music Hall. Ein bisschen abgehetzt komme ich also in der Venue an, aber immerhin doch noch pünktlich für einen Abend, der sich wie eine kleine Reise in die Vergangenheit anfühlt. The Rasmus war eine der ersten rockigeren Bands, die ich für mich entdeckte und hat mich durch meine Teenager-Jahre begleitet – und sie waren die erste Band, bei der ich selbst aus eigenem Antrieb ein Konzert besuchte. Sie sind also eine dieser Bands mit einem hohen emotionalen Wert und für mich ein steter Garant für einen guten Abend.</p>
<p>Den Auftakt an diesem Dienstag macht jedoch erst einmal eine andere finnische Band: Als Opener auf dieser Tour haben The Rasmus <strong>Block<a class="ngg-simplelightbox" title=" " href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-the-rasmus/01-Block-of-Flats-6.jpg?ssl=1" data-image-id="12735" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-the-rasmus/01-Block-of-Flats-6.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-the-rasmus/thumbs/thumbs_01-Block-of-Flats-6.jpg" data-title="01-Block-of-Flats-6" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-the-rasmus/01-Block-of-Flats-6.jpg?resize=401%2C267&#038;ssl=1" alt="01-Block-of-Flats-6" width="401" height="267"></a> of Flats</strong> mitgebracht – eine Rockband aus dem Großraum Helsinki und damit in aus der unmittelbaren Umgebung des Headliners. Bei Block of Flats handelt es sich noch um eine recht junge Band: Erst 2020 hatten sie ihr Debut. Sie legen dennoch von Anfang an eine überzeugende, mitreißende Performance hin. Ihr Sound ist ein wilder Mix aus metal-artigen Riffs und poppigen Melodien, teilweise auch mit Pop Punk-Charakter. Sänger Jonne Nikkilä überzeugt mit einer frischen Stimme und insgesamt ist den Musikern der Spaß auf der Bühne anzusehen. Mit im Gepäck haben sie ihre neue Single <em>I Stand Below It All</em>, welche an diesem Abend zum letzten Mal vor dem Release gespielt wird, denn ab Mitternacht ist der Song, welcher mit prominenter Unterstützung von Niko Moilanen und Alex Mattson der ebenfalls finnischen Band Blind Channel entstanden ist, auf allen Streamingplattformen verfügbar. Block of Flats bieten ein ordentliches Warm-Up Programm und ich persönlich gehe definitiv als Fan nach Hause.</p>
<p><strong>Setlist Block of Flats:</strong></p>
<p>1) Set the World on Fire &#8211; 2) Lifeline &#8211; 3) I Got Your Back (If You Got Mine) &#8211; 4) Dead Inside &#8211; 5) I Stand Below It All &#8211; 6) Darkest Days &#8211; 7) Lake of Fears &#8211; 8) Feels Like</p>
<p><a class="ngg-simplelightbox" title=" " href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-the-rasmus/02-The-Funeral-Portrait-2.jpg?ssl=1" data-image-id="12744" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-the-rasmus/02-The-Funeral-Portrait-2.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-the-rasmus/thumbs/thumbs_02-The-Funeral-Portrait-2.jpg" data-title="02-The-Funeral-Portrait-2" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-the-rasmus/02-The-Funeral-Portrait-2.jpg?resize=401%2C267&#038;ssl=1" alt="02-The-Funeral-Portrait-2" width="401" height="267"></a>Nach kurzer Umbaupause folgt der zweite Act des Abends: mit <strong>The Funeral Portrait</strong> ist eine amerikanische Band an Bord, die in Musik und Auftreten sehr an die Pop Punk und Emo-Ikonen der 2000er erinnert. Gegründet wurde die Band allerdings erst 2014. Die Energie ist von Anfang an extrem hoch und es wird unfassbar viel fürs Auge geboten. Sänger Lee Jennings tanzt und springt auf und ab, schleudert die Beine in die Luft und performt mit einer ausdrucksstarken Mimik. Es findet viel Interaktion zwischen den Musikern und auch mit dem Publikum statt, zum Beispiel indem Lee Jennings der Front Row von der Bühne aus die Hand reicht. Bei den Fans in den vordersten Reihen kommt The Funeral Portrait mit ihrem melodischen Post Hardcore/Emo Pop gut an – das restliche Publikum, welches an diesem Abend durch sämtliche Alters- und Gesellschaftsschichten zu gehen scheint (teilweise sind ganze Familien über mehrere Generationen zusammen da), reagiert sehr gemischt auf die Band. Für mich persönlich sind sie definitiv ein Act, der mit eher theatralischem Auftreten und einer überzeugenden musikalischen Performance gute Stimmung macht.</p>
<p><strong>Setlist The Funeral Portrait:</strong></p>
<p>1) Generation Psycho &#8211; 2) You&#8217;re So Ugly When You Cry &#8211; 3) Blood Mother &#8211; 4) Voodoo Doll &#8211; 5) Chernobyl &#8211; 6) Hearse For Two &#8211; 7) Dark Thoughts &#8211; 8) Holy Water &#8211; 9) Suffocate City</p>
<p>Schließlich ist alles umgebaut, die Videoleinwand ist bereit, die Spannung im Saal ist hoch. In den vorderen Reihen der Live Music Hall wird es immer enger, mehr Leute strömen nach vorn. Um 21:45 Uhr treten <strong>The Rasmus</strong> auf die Bühne und eröffnen die Show mit der ersten Single ihres neuen Albums <em>Weirdo</em>, <em>Rest in Pieces</em>. Das Energielevel im Saal geht schlagartig hoch, es wird mitgesungen, getanzt, gesprungen. In bekannter The Rasmus-Manier wirbelt Sänger Lauri Ylönen wie ein Flummi über die Bühne. Bassist Eero Heinonen begrüßt das Publikum nach dem Opener in nahezu fehlerfreiem Deutsch und löst damit zusätzliche Begeisterungsstürme aus. Diese werden noch lauter, als direkt als zweiter Song im Set mit <em>Guilty</em> ein echter Klassiker erklingt – ein Song, der in den frühen 2000ern Teil des Durchbruchs der Finnen in Deutschland war. Mit <em>No Fear</em> folgt gleich darauf der nächste Hit, dieses Mal vom 2005er Album <em>Hide From The Sun</em>.</p>
<p>Insgesamt ist der Nostalgiefaktor an diesem Abend extrem hoch, denn das Set setzt sich zu wirklich großen Teilen aus Songs jener Alben aus<a class="ngg-simplelightbox" title=" " href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-the-rasmus/03-The-Rasmus-14.jpg?ssl=1" data-image-id="12770" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-the-rasmus/03-The-Rasmus-14.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-the-rasmus/thumbs/thumbs_03-The-Rasmus-14.jpg" data-title="03-The-Rasmus-14" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-11-the-rasmus/03-The-Rasmus-14.jpg?resize=401%2C267&#038;ssl=1" alt="03-The-Rasmus-14" width="401" height="267"></a> den 2000ern zusammen, mit denen The Rasmus in Deutschland ihre große Zeit hatten. Viele Hits von <em>Dead Letters</em>, <em>Hide From The Sun</em> und <em>Black Roses</em> erklingen an diesem Abend, garniert mit noch älteren Stücken aus Zeiten vor ihrem Deutschland-Durchbruch mit <em>In The Shadows</em> – was an diesem Abend natürlich auch nicht fehlen darf – und natürlich auch vielen Songs von <em>Weirdo</em>, welches dieses Jahr im Oktober erschienen ist. Was dabei fast (aber unter Fans wohl wirklich nur fast) überrascht, ist die konsequente Ignoranz sämtlicher Alben, die zwischen <em>Black Roses</em> im Jahr 2008 und <em>Weirdo</em> im Jahr 2025 erschienen sind – vor allem da der ESC-Beitrag von 2022, <em>Jezebel</em>, auf der Setlist stand, aber an diesem Abend nicht erklang.</p>
<p>Neben den vielen nostalgischen Klassikern im Set sind besondere Highlights der Song <em>October and April</em>, eigentlich eher eine B-Seite des Albums <em>Black Roses</em>, und der Kracher <em>Banksy</em> vom neuen Album, bei denen Gitarristin Emppu Suhonen mit großartigen Vocal-Parts glänzt. Eine weitere Überraschung des Abends ist, dass <em>In The Shadows</em> nicht erst als Zugabe erklingt. Dafür kehrt die Band nach kurzer Pause mit Unterstützung von Lee Jennings zurück, um den Titeltrack des Albums und der Tour – <em>Weirdo</em> – zu spielen, bei dem Jennings auch auf dem Album ein Feature hat. Danach folgt eine nahezu magische Performance der Ballade <em>Sail Away</em> bevor die Show mit <em>Love Is a Bitch</em> nach etwa eineinhalb Stunden ihren Abschluss findet. Ein langer Abend geht mit einem sehr nostalgischen Gefühl zu Ende. Shows von The Rasmus sind immer ein bisschen eine Reise durch die Zeit, zurück in meine Teenage Zeit und zurück zu Freundschaften, die durch diese Band entstanden sind.</p>
<p>Diese Band hat einen speziellen Platz in meinem Herzen – und mich bisher noch nie enttäuscht. Und so fahre ich auch an diesem Abend zwar ziemlich groggy – es ist immerhin Dienstagabend nach elf – aber auch ziemlich glücklich zurück nach Hause und weiß: Auch bei ihrer nächsten Tour werde ich dabei sein.</p>
<p><strong>Setlist The Rasmus:</strong></p>
<p>1) Rest in Pieces &#8211; 2) Guilty &#8211; 3) No Fear &#8211; 4) Time To Burn &#8211; 5) Justify &#8211; 6) Medley: Bullet / Still Standing / Shot &#8211; 7) Break These Chains &#8211; 8) Immortal &#8211; 9) October and April &#8211; 10) First Day Of My Life &#8211; 11) Creatures of Chaos &#8211; 12) Not Like The Other Girls &#8211; 13) F-F-F-Falling &#8211; 14) Banksy &#8211; 15) Living in a World Without You &#8211; 16) In My Life &#8211; 17) In The Shadows &#8211; 18) Weirdo &#8211; 19) Sail Away &#8211; 20) Love is a Bitch</p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Berichterstattung / PhotoCredits:</span> <span style="color: #003366;">Olivia Zöllner&nbsp;</span></strong></p>
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		<title>Musikalische Gruppentherapie mit OCEANS (Gulfhaus Vechta, 24.10.2025)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Olivia Zöllner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 10:46:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Deliver The Galaxy]]></category>
		<category><![CDATA[Gulfhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Nu Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[OCEANS]]></category>
		<category><![CDATA[SUNDANCE]]></category>
		<category><![CDATA[Vechta]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Auf diese Show hatte ich mich lange gefreut: Nicht nur stehen Oceans seit einigen Jahren sehr weit oben auf meiner</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Auf diese Show hatte ich mich lange gefreut: Nicht nur stehen <strong>Oceans</strong> seit einigen Jahren sehr weit oben auf meiner persönlichen Lieblingsband-Liste. Auch das Gulfhaus in Vechta, wo an diesem frisch-herbstlichen Freitagabend einer der letzten Stops der ersten Headline-Tour von Oceans stattfindet, ist ein Ort mit Charme. In der ehemaligen Zitadelle von Vechta gelegen, ist das Gulfhaus ein Jugend- und Kulturzentrum, wo auch regelmäßig Konzerte stattfinden. Das Gebäude ist hübsch, die Atmosphäre ist gemütlich und die Leute sind toll. Mein letzter Besuch dort ist allerdings schon ein gutes Jahr her und so freut es mich, mal wieder da zu sein.<a class="ngg-simplelightbox" title=" " href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-10-oceans/Oceans-Vechta-33.jpg?ssl=1" data-image-id="12698" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-10-oceans/Oceans-Vechta-33.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-10-oceans/thumbs/thumbs_Oceans-Vechta-33.jpg" data-title="Oceans-Vechta-33" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-10-oceans/Oceans-Vechta-33.jpg?resize=401%2C267&#038;ssl=1" alt="Oceans-Vechta-33" width="401" height="267"></a></p>
<p>Drei Bands stehen für den Abend auf dem Plan. Den Auftakt machen <strong>Sundance</strong>, welche ziemlich pünktlich um sieben Uhr vor noch etwas zaghaftem Publikum die Bühne betreten. Die Band aus Ostfriesland ist der lokale Act im Line-Up und wurde erst 2023 gegründet. Während die Anwesenden zu Beginn noch einen höflich-zurückhaltenden Abstand zur Bühne halten, lassen Sundance sich davon nicht wirklich beirren. Von Anfang an geben sie Vollgas und so taut das Publikum mit der Zeit auch langsam aber stetig etwas auf, rückt näher und bewegt sich zur Musik. Mit dabei: der bandeigene Camcorder mit der Bitte, dass dieser doch durch das Publikum wandern möge, um ein paar Live-Eindrücke zu sammeln. Es braucht zwar wirklich einen Moment, aber als Sundance nach etwa einer halben Stunde die Bühne verlassen, sind die Leute, die ihren Weg bis dahin in den Saal gefunden haben, gut aufgewärmt.&nbsp;</p>
<p><strong>Setlist Sundance:</strong></p>
<p>1) Intro 2) Become the Sun 3) Down 4) Connection Lost 5) PLR(?) 6) Fallen 7) Delicate Skin (?) 8) Hollow</p>
<p><a class="ngg-simplelightbox" title=" " href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-10-oceans/Oceans-Vechta-97.jpg?ssl=1" rel="" data-image-id="12711" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-10-oceans/Oceans-Vechta-97.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-10-oceans/thumbs/thumbs_Oceans-Vechta-97.jpg" data-title="Oceans-Vechta-97" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-10-oceans/Oceans-Vechta-97.jpg?resize=401%2C267&#038;ssl=1" alt="Oceans-Vechta-97" width="401" height="267"></a>Es folgt eine kurze Umbaupause. Banner und schildartige Aufbauten finden den Weg auf die Bühne. Special Guest der Tour sind <strong>Deliver the Galaxy</strong> aus Sachsen-Anhalt. Seit 2010 gibt es die die Band, deren Songs thematisch im Science Fiction Bereich angesiedelt sind und von Reisen in den Weltraum und auch der Prä-Astronautik-Ära erzählen. Kleidung und Auftreten von Sänger Matthias Mente passen gut zu diesem Konzept. Auch bei Deliver the Galaxy wird zum Auftakt braver Abstand zur Bühne gehalten, der sich jedoch ziemlich bald in Luft auflöst. Der Raum füllt sich, die Leute sind gut gelaunt. Der Sound von Deliver the Galaxy ist extrem eingängig und Songs wie&nbsp;<em>Bury Your Gods</em>,&nbsp;<em>Take Off&nbsp;</em>oder&nbsp;<em>Live. Die. Repeat.&nbsp;</em>sind mitreißend. Keiner steht mehr still. Die Show überzeugt, macht Spaß, das Publikum ist gepackt. Die gesamte Performance ist extrem stark. Deliver the Galaxy zeigen eine Bühnenpräsenz, die eine spannende Atmosphäre aufbaut. Das ganze Konzept der Band ist stimmig und macht einfach riesengroßen Spaß.&nbsp;</p>
<p>Für Deliver the Galaxy ist es die letzte Show der gemeinsamen Tour &#8211; während Oceans noch eine Show in Basel spielen und einen Berlin-Termin nachzuholen haben. Und so gibt es an diesem Abend schon die üblichen &#8222;Tour-Abschluss-Gags&#8220;. So kommt während eines Songs Oceans-Sänger Timo Rotten auf die Bühne geflitzt, um Deliver the Galaxy-Gitarrist Christian Rockstedt eine Halskette mit übertrieben großem &#8222;BITCH&#8220;-Anhänger mit viel Bling Bling umzuhängen. Später, zum letzten Song, tauchen Oceans komplett auf der Bühne auf, im Gepäck Alien-Masken und aufblasbare Musikinstrumente, mit denen sie auf ihre Kollegen von Deliver the Galaxy einzudreschen drohen. Ein Bild für die Götter, die wir doch eigentlich beim ersten Song des Supports schon begraben haben.</p>
<p>Schließlich endet auch dieser große Spaß und es folgt eine weitere kurze Umbaupause. Es ist zehn vor neun, als schließlich Oceans &#8211; der Headliner des Abends &#8211; auf die Bühne treten und mit den zwei recht kurzen Songs&nbsp;<em>Parasite&nbsp;</em>und&nbsp;<em>Spit&nbsp;</em>von ihrem aktuellsten Album&nbsp;<em>Happy&nbsp;</em>den Abend eröffnen. Für die Band, die ihren Sound selbst als Nu Death Metal beschreibt, ist es die erste Headline-Tour. Sänger Timo Rotten erklärt, dass die Setlänge ihnen dadurch ermöglicht, auch mal etwas tiefer in der Bandgeschichte zu graben. So finden sich mit Songs wie <em>Into the Void,&nbsp;</em><em>Hope&nbsp;</em>und&nbsp;<em>Voices </em>etwas ältere Songs in der Setlist, die in der Vergangenheit eher keine Berücksichtigung finden konnten.</p>
<p>Der schon wieder existente Abstand zwischen Publikum und Bühne wird von<a class="ngg-simplelightbox" title=" " href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-10-oceans/Oceans-Vechta-173.jpg?ssl=1" rel="" data-image-id="12728" data-src="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-10-oceans/Oceans-Vechta-173.jpg" data-thumbnail="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-10-oceans/thumbs/thumbs_Oceans-Vechta-173.jpg" data-title="Oceans-Vechta-173" data-description=" "><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/gallery/2025-10-oceans/Oceans-Vechta-173.jpg?resize=401%2C267&#038;ssl=1" alt="Oceans-Vechta-173" width="401" height="267"></a> Sänger Timo Rotten nicht geduldet und so fordert er dazu auf, den &#8222;Fotograben des Abends&#8220; zu überwinden und lieber aufzurücken. Das Publikum kommt dieser Bitte nach und reißt damit auf eine gewisse Art und Weise auch eine imaginäre Mauer ein. Die Musik von Oceans beschäftigt sich viel mit Mental Health Themen, dem Kampf mit Depressionen und Ängsten, aber auch Gesellschaftskritik. &#8222;Für uns ist das auch immer ein bisschen Gruppentherapie&#8220;, sagt Timo Rotten auf der Bühne und es hat den Eindruck, dass das Publikum dies stellenweise auch so fühlt. Zumindest ermöglicht die Musik der Band es, für einen Abend die eigenen inneren Kämpfe heraus zu schreien und zu tanzen und am Ende irgendwie ein bisschen gereinigt nach Hause zu gehen. Wenn man in einzelne Gesichter schaut &#8211; auf und vor der Bühne &#8211; hat man den Eindruck, dass es fast jedem im Raum so ergeht. Gerade auch Dauerbrenner wie <em>We Are Not Okay</em> oder&nbsp;<em>The Awakening</em> und auch die neuesten Singles&nbsp;<em>Ghost, Still Not Okay </em>und&nbsp;<em>Atlas&nbsp;</em>passen zu diesem thematischen Rahmen.&nbsp;</p>
<p>Das Set ist vielfältig und macht Spaß, bietet ruhigere Passagen &#8211; zum Beispiel bei&nbsp;<em>I Sing Alone </em>&#8211; und härteres Geschrammel &#8211; zum Beispiel bei <em>Sulfur.&nbsp;</em>Die zusätzliche Zeit, die durch den Headliner-Spot zur Verfügung steht, weiß die Band zu nutzen und eine Show zu bieten, die kurzweilig und einfach rund ist. Die &#8222;Zugabe&#8220;-Rufe, als sie nach 15 Songs von der Bühne verschwinden, geben der Band recht. So steht am Ende des Abends für mich persönlich wieder einmal die Frage im Raum, warum diese Band nicht viel mehr Aufmerksamkeit bekommt. Denn die hätten sie durchaus verdient.&nbsp;</p>
<p><strong>Setlist Oceans:</strong></p>
<p>1) Parasite 2) Spit 3) Home Is Where the Heart Is 4) Home 5) Breed Consume Die 6) Sulfur 7) Into the Void 8) Hope 9) I Sing Alone 10) Ghost 11) We Are Not Okay 12) Atlas 13) Voices 14) Still Not Okay 15) Shark Tooth &#8211; Zugabe: 16) The Awakening 17) Icarus</p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong></span> <strong><span style="color: #003366;">Olivia Zöllner&nbsp;</span></strong></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/musikalische-gruppentherapie-mit-oceans-gulfhaus-vechta-24-10-2025">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
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		<title>THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS &#8211; Lagerhaus Bremen, 26.09.2025</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/the-oreillys-and-the-paddyhats-lagerhaus-bremen-26-09-2025</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Rachow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2025 21:40:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[2025]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Lagerhaus Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[New Song]]></category>
		<category><![CDATA[Premiere]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Folk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The O´Reillys and the Paddyhats]]></category>
		<category><![CDATA[TOUR]]></category>
		<category><![CDATA[Versengold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es ist ein herbstlich kühler Freitagabend, als wir uns am 26.09.2025 auf den Weg ins Lagerhaus in Bremen machen. Echtes</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es ist ein herbstlich kühler Freitagabend, als wir uns am 26.09.2025 auf den Weg ins Lagerhaus in Bremen machen. Echtes norddeutsches Konzertwetter eben. Doch das tut unserer Stimmung keinen Abbruch, denn: <span style="color: #000080;"><strong>THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS</strong></span> laden ein zur Coming Home Tour und wir sind natürlich dabei.</p>
<p>Als wir ankommen, ist der Saal im Lagerhaus schon gut gefüllt und es braucht ein wenig Geduld und Geschick, um zwischen den Konzertgästen hindurch zum Merchandise-Stand und zur Bühne zu kommen.</p>
<p>Pünktlich um 20 Uhr geht es los: Mit <span style="color: #000080;">&#8222;<strong>Coming Home</strong>&#8222;</span> holen die sieben Musiker aus Gevelsberg alle ab, die sie seit 2011 von Kneipenshows bis zu Festivalbühnen begleitet haben. Schnell wird klar, dass hier kaum jemand zufällig gelandet ist: Die Stimmung, die gleich mit dem Opener durch den Saal schwappt, ist die Energie einer eingeschworenen Fanbase. Textsicher und trinkfest wird von der ersten bis zur letzten Reihe gefeiert, eine riesige Flagge weht über die Köpfe und schon nach wenigen Minuten wird es muckelig warm in der Halle.</p>
<figure id="attachment_33548" aria-describedby="caption-attachment-33548" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33548" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-72.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-72.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-72.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-72.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-72.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-72.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-72.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-33548" class="wp-caption-text">The O&#8217;Reillys and the Paddyhats</figcaption></figure>
<p>Paddy Maguire und Ian McFlannigan nehmen die Menge mit viel Haudegen- und Schlitzohr-Charme mit durch den Abend. Mia Callaghan sorgt mit ihrer Stimme, ihrer Violine und ganz viel Herz für Live-Momente, die sogar die hintersten Reihen zum Mitsingen bringen. Dwight O‘Reilly brilliert – ob Banjo, Mandoline oder Akkordeon, sein Instrumentenwechsel begeistert. Connor O‘Sullivan gibt an der Gitarre den Ruhepol, selbst wenn vor der Bühne das Chaos tobt. Auch Drummer Jones Murphy lässt sich selbst vom größten Trubel nicht aus der Ruhe bringen. Beim Tommonaise-Moment von Tom O‘Shaughnessy wird’s richtig wild: Da polonaisiert die ganze Halle. Das Lagerhaus feiert, tanzt, springt, grölt, und auch die Bar-Crew kann nicht anders, als im Takt mitzugehen.</p>
<figure id="attachment_33546" aria-describedby="caption-attachment-33546" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33546 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-94.jpg?resize=300%2C204&#038;ssl=1" alt="The O'Reillys and the Paddyhats" width="300" height="204" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-94.jpg?resize=300%2C204&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-94.jpg?resize=1024%2C696&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-94.jpg?resize=768%2C522&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-94.jpg?resize=1536%2C1043&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-94.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-94.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-33546" class="wp-caption-text">The O&#8217;Reillys and the Paddyhats</figcaption></figure>
<p>Von <span style="color: #000080;">&#8222;<strong>Weight of the World</strong>&#8222;</span>, <span style="color: #000080;">&#8222;<strong>Irish Way</strong>&#8222;</span> und <span style="color: #000080;">&#8222;<strong>Green Blood</strong>&#8222;</span> bis zu Hymnen wie <span style="color: #000080;">&#8222;<strong>Raise Your Glasses High</strong>&#8222;</span> oder <span style="color: #000080;">&#8222;<strong>Wake The Rebels</strong>&#8222;</span> – alles, was das Paddyhats-Universum besonders macht, ist dabei: Traditioneller Folk trifft auf Punk, Freiheitsdrang auf Witz, Kneipenfeeling auf Tiefgründigkeit. Die Band spielt sich richtig in Rage und macht die Bühne für zwei herrliche Stunden zum Irish Pub.</p>
<figure id="attachment_33549" aria-describedby="caption-attachment-33549" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33549" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-29.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-29.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-29.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-29.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-29.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-29.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-29.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-33549" class="wp-caption-text">The O&#8217;Reillys and the Paddyhats</figcaption></figure>
<p>Ganz frisch im Gepäck und schon ein Publikums-Hit ist heute übrigens der Song <strong><span style="color: #000080;">„Paint the Town Green“</span></strong>, ein Gemeinschaftswerk von den Paddyhats und Malte Hoyer, dem Frontmann von Versengold. Dieser kann heute Abend leider nicht dabei sein, aber die doppelte Feierlaune bei dem Stück kommt trotzdem bestens an.</p>
<figure id="attachment_33550" aria-describedby="caption-attachment-33550" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33550" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-10.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-10.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-10.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-10.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-10.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-10.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-10.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-33550" class="wp-caption-text">The O&#8217;Reillys and the Paddyhats</figcaption></figure>
<p>Einen besonderen Moment gibt es bei <span style="color: #000080;">&#8222;<strong>Dance for Me</strong>&#8222;</span>. Auf Ansage wird die Tanzfläche freigemacht, damit ausschließlich die weiblichen Fans im Saal einen eigenen Moshpit haben – ein echtes Highlight des Abends. Richtig laut wird’s dann bei<span style="color: #000080;"> &#8222;<strong>Barrels of Whiskey</strong>&#8222;</span>: Die ganze Halle singt, tanzt, reckt die Gläser in Richtung Bühne. Der Abschluss mit <span style="color: #000080;">&#8222;<strong>Friendship, Whiskey and Beer</strong>&#8222;</span> ist pure Lebensfreude – eine letzte gemeinsame Hymne, bei der das Lagerhaus noch einmal richtig bebt.</p>
<figure id="attachment_33551" aria-describedby="caption-attachment-33551" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33551" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-32.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-32.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-32.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-32.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-32.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-32.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/Paddyhats-32.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-33551" class="wp-caption-text">The O&#8217;Reillys and the Paddyhats</figcaption></figure>
<p>Die letzte Note ist verklungen, doch die Euphorie bleibt: Bremen bekommt eine unvergessliche Portion Paddyhats-Magie, die noch lange nachwirkt. Wer an diesem Abend dabei war, nimmt mehr mit als einen weiteren Konzertstempel im geistigen Sammlerheft – eine echte Erinnerung und das Gefühl von Gemeinschaft. Die Ansagen von Paddy Maguire, bei denen es um Menschlichkeit, Vielfalt und klare Kante gegen Ausgrenzung und Faschismus ging, bleiben im Gedächtnis. Der Leitsatz: &#8222;<strong>Bleibt rebellisch!</strong>&#8220;</p>
<figure id="attachment_33552" aria-describedby="caption-attachment-33552" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33552" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-18.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-18.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-18.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-18.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-18.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-18.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/10/AnnaRachow-18.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-33552" class="wp-caption-text">The O&#8217;Reillys and the Paddyhats</figcaption></figure>
<p><strong>Setlist – Lagerhaus Bremen, 26.09.2025:</strong></p>
<ol>
<li>Coming Home</li>
<li>Weight of the World</li>
<li>Irish Way</li>
<li>Green Blood</li>
<li>Paint the Town Green</li>
<li>Yesterday’s Rebel</li>
<li>Rockstar</li>
<li>Sign of the Fighter</li>
<li>Bareknuckle Fighting</li>
<li>Irish Summer Nights</li>
<li>Land of Tomorrow</li>
<li>Dogs</li>
<li>Raise Your Glasses High</li>
<li>Rise Up</li>
<li>Dance for Me</li>
<li>Captain</li>
<li>Pirates</li>
<li>Slingshot Girl</li>
<li>Barroom Lady</li>
<li>Wake the Rebels</li>
<li>Big Bad Billy</li>
<li>Barrels of Whiskey</li>
<li>Friendship, Whiskey and Beer</li>
</ol>
<p>Zum Schluss noch ein kurzer Ausblick:</p>
<p>Fans der Band und alle, die es noch werden wollen, können sich schon mal die nächste Tour der Paddyhats vormerken. 15 gigantische Jahre <span style="color: #000080;"><strong>THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS </strong></span>werden gefeiert und die Band wird sich im September und Oktober 2026 quer durch ihre gesamte Karriere spielen. Das sollte man nicht verpassen!</p>
<p>Mehr Infos gibt es auf <a href="https://www.paddyhats.com/">Irish Folk Punk &#8211; The O’Reillys and the Paddyhats</a>.</p>
<p>Bericht: Anna Rachow<br />
Fotos: Stephan Grunwald / Anna Rachow</p>
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<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Green Blood - The O&#039;Reillys and the Paddyhats [Official Video]" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/kY1Vc-ySc8g?list=OLAK5uy_k993Jwd0eUfkoF1Zb5MEI3-r1D6xjgGyM" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/the-oreillys-and-the-paddyhats-lagerhaus-bremen-26-09-2025">THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS &#8211; Lagerhaus Bremen, 26.09.2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<item>
		<title>IRON PRIEST im Interview &#8211; 20 Jahre Metal Tribute</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/iron-priest-im-interview-20-jahre-metal-tribute</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna Rachow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 09:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[Coverband]]></category>
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		<category><![CDATA[METAL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Darf es ein bisschen mehr sein? Aber gerne! Mehr Old School, mehr Metal-Cover und mehr Partystimmung auf und vor der</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Darf es ein bisschen mehr sein? Aber gerne! Mehr Old School, mehr Metal-Cover und mehr Partystimmung auf und vor der Bühne. All das bieten <span style="color: #003366;"><strong>IRON PRIEST</strong></span>, eine sympathische sechsköpfige Combo aus dem Landkreis Rotenburg. Von Metallica über Manowar und Running Wild bis hin zu Helloween ist alles dabei, was das Metallerherz begehrt.</p>
<p>Heute haben wir die Ehre, mit einem der kreativen Köpfe hinter IRON PRIEST zu sprechen. Lennart Medebach, der auf der Bühne für Schlagzeug und Gitarre zuständig ist, wird uns einige spannende Einblicke in das Leben und Schaffen der „Eisenpriester“ geben.</p>
<figure id="attachment_30962" aria-describedby="caption-attachment-30962" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30962" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07400_fullres.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300"><figcaption id="caption-attachment-30962" class="wp-caption-text">IRON PRIEST</figcaption></figure>
<p><strong>Wir schreiben das Jahr 2024, in dem IRON PRIEST ihr zwanzigjähriges Bestehen feiern. Chapeau &#8211; das ist eine beachtliche Leistung! Doch blicken wir kurz auf die Anfänge zurück: Was war eigentlich der Anlass, IRON PRIEST zu gründen?</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Lennart:</strong> </span>Stefan „Stotte“ Otte und ich spielten damals schon einige Jahre in der Band „Marianne’s Sons“ zusammen und hatten Bock mal die Metal-Songs zu covern, mit denen wir selbst so im Alter von 11/12 Jahren zum Metal gekommen sind und die uns seitdem nie wieder losgelassen haben. Da Marianne’s Sons eigentlich nur eigenes Material gespielt hatten, musste ein Nebenprojekt her und als dann noch die Anfrage eines befreundeten Motorradclubs nach einer Metal-Coverband kam, haben wir IRON PRIEST recht schnell aus dem Boden gestampft, um diese Auftrittsanfrage bedienen zu können. IRON PRIEST wurde 2004 quasi vorerst nur für diese eine Show und natürlich zum Spaß gegründet.</p>
<p><strong>Ihr wart also zunächst zu zweit mit Eurer recht spontanen Idee. Wie kam dann die erste komplette Besetzung von IRON PRIEST zusammen?</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Lennart:</strong> </span>Als feststand, dass IRON PRIEST gegründet werden sollte (der Name stammt übrigens von Stottes Bruder Thomas), haben Stotte und ich ein kleines Brainstorming betrieben und überlegt: Wer von unseren Musikerfreunden und -bekannten hört ebenfalls klassischen Metal und kann sein Instrument überdurchschnittlich gut bedienen, um das Material auch adäquat umsetzen zu können? Die Besetzung der Leadgitarre stand mit Dennis Krüger (Powerslave, 4Lyn, Murder One etc.) direkt fest, denn der war und ist ein ziemliches Ass an der Gitarre. Stotte hatte auch schon Kontakt zu Holger Sommer (Feuerengel), den wir uns gut am Bass vorstellen konnten. Wir hatten anfangs mit Willi Könneker sogar einen Keyboarder, den Stotte und ich aus unserer gemeinsamen Zeit bei der Rock-Coverband „Jailhouse“ kannten. Die Idee, letztlich mit zwei unterschiedlichen Sängern, bzw. Stimmen zu arbeiten, stand auch schon sehr früh fest. Stotte wollte den tieferen, rauhen Gesangsbereich abdecken und so musste noch ein Sänger für die höheren Lagen her. Ich wiederum wollte endlich mal Gitarre in einer Band spielen, da ich dieses Instrument, im Gegensatz zum Schlagzeug, was ich mir selbst beigebracht habe, schließlich mal gelernt hatte. Timo Behrens, von unseren Freunden „Thorn“, bzw. „Distream“, die damals sehr geilen Progressive Death Metal spielten, war dann der absolute Glücksfall für uns, denn der konnte tierisch trommeln und hatte diese geile Power Metal Stimme, die er bei „Distream“ hier und da als Pendant zu Markus Weinheimers tiefen Growls einsetzte. Wir haben ihn schließlich ermuntert, sich auch als Frontmann vorne auf die Bühne zu stellen und zu singen und so konnten wir von Anfang an zwei Besetzungen innerhalb einer Band bei Livekonzerten bringen, was uns bis heute von den meisten anderen Cover- bzw. Tribute-Bands absetzt.</p>
<figure id="attachment_30966" aria-describedby="caption-attachment-30966" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30966" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07445_fullres.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07445_fullres.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07445_fullres.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07445_fullres.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07445_fullres.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07445_fullres.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07445_fullres.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-30966" class="wp-caption-text">IRON PRIEST</figcaption></figure>
<p><strong>Da hattet Ihr ja bald eine feine Truppe beisammen und konntet gemeinsam durchstarten. Wie hat sich die Band in den folgenden Jahren entwickelt und verändert?</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Lennart:</strong> </span>Wir sind über die Jahre menschlich und musikalisch noch enger zusammengewachsen, sind in der Zeit alle Familienväter geworden und haben uns natürlich auch äußerlich ein wenig verändert <em>(lacht).</em> Es gab einige wenige Besetzungswechsel, das musikalische Niveau der Band ist stetig gewachsen und auch unsere Bühnenshow ist langsam größer geworden. Seit circa einem Jahr haben wir mit Jens Brunken auch ein quasi siebtes Bandmitglied, der uns als Fahrer, Stagehand und alles Weitere, was „on the road“ noch so anfällt, nach Kräften unterstützt.</p>
<figure id="attachment_30968" aria-describedby="caption-attachment-30968" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30968" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07485_fullres.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07485_fullres.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07485_fullres.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07485_fullres.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07485_fullres.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07485_fullres.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07485_fullres.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-30968" class="wp-caption-text">IRON PRIEST</figcaption></figure>
<p><strong>Sicher habt Ihr in all den gemeinsamen Jahren viel erlebt. Welche Herausforderungen habt Ihr in dieser Zeit gemeistert?</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Lennart:</strong></span> Zwanzig Jahre sind eine lange Zeit, in der sich jeder verändert und weiterentwickelt hat. Es gab immer wieder mal Phasen, in denen einzelne Mitglieder pausiert haben, z.B. um sich beruflich weiterzubilden oder weil sie zwischenzeitlich den Wohnort wechselten. Auch die schon angesprochenen Besetzungswechsel haben wir immer gut verkraftet, bzw. ausgleichen können. Zuletzt haben wir natürlich auch die Corona-Pandemie überstanden und sind für mein Gefühl, im Gegensatz zu vielen anderen Bands, stärker als je zuvor zurückgekommen.</p>
<figure id="attachment_30965" aria-describedby="caption-attachment-30965" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30965" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07671_fullres.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300"><figcaption id="caption-attachment-30965" class="wp-caption-text">IRON PRIEST</figcaption></figure>
<p><strong>Kommen wir zu Euren Tour- und Konzert-Highlights: Was war Euer bisher denkwürdigster Auftritt und warum?</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Lennart:</strong></span> Da gab es im Positiven wie im Negativen einige Anekdoten. Zwei besondere Highlights der letzten Zwanzig Jahre fanden beide in 2024 statt. Da wäre zum einen der Hamburger Hafengeburtstag zu nennen, wo sich zu unserem Auftritt tausende von Menschen bei bestem Wetter vor der Bühne einfanden. Wir waren von der schieren Menschenmenge völlig überrascht und geflasht, unfassbar! Dann natürlich der Auftritt auf dem Holy Ground in Wacken. Welcher Metal-Musiker träumt nicht davon, dort einmal aufzutreten, da ging für uns alle schon so etwas wie ein Lebenstraum in Erfüllung. Die Tage dort, das ganze Drumherum mit Party machen, musikalische Vorbilder treffen&nbsp; und das, trotz der Größe, immer noch familiäre Feeling, war schon sehr besonders. Dann gab es auch mal die Situation, als wir auf einem Konzert zusammen mit der Band Iron Savior gebucht waren, bei der ein gewisser Kai Hansen als Überraschungsgast auftrat. Der hatte sich erst von uns ein Gitarrenkabel geliehen und dann später für uns Backstage Bier gezapft und Schnäpse eingeschenkt, sowas ist natürlich unbezahlbar! Besonders denkwürdig war auch ein Auftritt in einer Kneipe in Faßberg. Wir kamen dort an und es war nichts da. Keine Bühne, kein Equipment, kein Techniker, nur ein kleines Mischpult ohne Kabel, das einsam auf einem runden Stehtisch stand. Auf die Frage hin, ob da noch was kommt, sagte man uns nein, das wäre alles. Wir also unseren Carsten angerufen, der noch nicht da war, ob er nochmal umdrehen könne um quasi alles an Equipment aus unserem Proberaum zu holen, um irgendwie diese Kneipe beschallen zu können. Der Gig fand dann letztlich vor ca. 12 Leuten statt, wovon geschätzt neun um die Ecke am Tresen saßen und von dort aus keinen direkten Blick auf die Band hatten. Das Angebot, über der Kneipe auf total verranzten Matratzen bei einem völlig strangen Typen in der Wohnung zu übernachten, haben wir dankend ausgeschlagen und sind nachts noch wieder nach Hause gefahren. Aber wir haben es durchgezogen!</p>
<figure id="attachment_30964" aria-describedby="caption-attachment-30964" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30964" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07578_fullres.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07578_fullres.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07578_fullres.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07578_fullres.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07578_fullres.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07578_fullres.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07578_fullres.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-30964" class="wp-caption-text">IRON PRIEST</figcaption></figure>
<p><strong>Wie schafft Ihr es, über so viele Jahre als Band zusammenzubleiben?</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Lennart:</strong></span> Die Band ist seit den Anfangstagen von einem freundschaftlichen und respektvollen Umgang miteinander geprägt, ein paar von uns kennen sich teilweise seit fast 30 Jahren. Es gibt keine Egomanen bei uns, wir sind absolute Teamplayer, treffen die meisten Entscheidungen, was Bandbelange angeht, zusammen und können auch Streitigkeiten, die natürlich auch dazugehören, wie normale Menschen klären. Wir hängen gerne auch mal privat miteinander ab, feiern hart, sprechen über Privates und arbeiten sogar manchmal füreinander, wenn der Job des einen mal für den des anderen gebraucht wird. Wir haben uns auch nie in irgendwas reinreden lassen, wenn wir das Gefühl hatten, das bringt der Band nichts oder könnte Zwietracht säen. Wir sind loyal zueinander und damit unangreifbar, das ist viel wert! Kurzum: Wir sind in gewisser Weise eine Familie.</p>
<p><strong>Kommen wir zur letzten Frage für heute: Worauf dürfen sich Eure Fans in naher Zukunft freuen und was ist für 2025 geplant?</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Lennart:</strong></span> In der ganz nahen Zukunft dürfen sich unsere Fans natürlich auf unsere Jubiläumsshow am 09. November 2024 im Haus Niedersachsen in Rotenburg (Wümme) freuen. Außerdem dürfen sie sich weiterhin auf authentische und energetische Konzerte freuen. Wir wollen uns national und international weitere neue Auftrittsmöglichkeiten und&nbsp; -orte erschließen und sind an ein paar heißen Sachen dran. Das werden wir natürlich ankündigen, sobald da etwas spruchreif ist. Ansonsten: Never change a running system!</p>
<figure id="attachment_30963" aria-describedby="caption-attachment-30963" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30963" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07475_fullres.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07475_fullres.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07475_fullres.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07475_fullres.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07475_fullres.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07475_fullres.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/SGR07475_fullres.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-30963" class="wp-caption-text">IRON PRIEST</figcaption></figure>
<p>Wir von NIC NordMensch in Concerts werden bei der Jubiläumsshow live dabei sein und verraten Euch natürlich noch ein paar Eckdaten, falls Ihr auch mit IRON PRIEST feiern wollt:</p>
<p><strong>IRON PRIEST *JUBILÄUMSSHOW*</strong></p>
<p><strong>D</strong><strong>atum: </strong><span style="color: #003366;">09. November 2024</span></p>
<p><strong>Einlass: </strong><span style="color: #003366;">19:00 Uhr</span></p>
<p><strong>Veranstaltungsort: </strong><span style="color: #003366;">Haus Niedersachsen der Rotenburger Werke</span></p>
<p><strong>Ticketpreis: </strong><span style="color: #003366;">25,00 EUR Abendkasse</span></p>
<p><strong>Der Vorverkauf ist bereits abgeschlossen. Für Kurzentschlossene gibt es aber noch einige Restkarten an der Abendkasse.</strong></p>
<p>Mit dabei sind MAINTAIN und LOST SANCTUARY!</p>
<p><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.metaltribute.de/">IRON PRIEST – Metal-Tribute (metaltribute.de)</a></span></p>
<p><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://kir-row.de/produkt/iron-priest-jubilaeumshow/">Iron Priest *Jubiläumshow* &#8211; KiR Rotenburg (kir-row.de)</a></span></p>
<figure id="attachment_30956" aria-describedby="caption-attachment-30956" style="width: 214px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30956" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/flyer_ip_jubi20.jpg?resize=214%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="214" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/flyer_ip_jubi20.jpg?resize=214%2C300&amp;ssl=1 214w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/10/flyer_ip_jubi20.jpg?w=632&amp;ssl=1 632w" sizes="auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px" /><figcaption id="caption-attachment-30956" class="wp-caption-text">IRON PRIEST Jubiläumsshow</figcaption></figure>
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<p><strong>Bericht und Interview:</strong> <span style="color: #003366;">Anna Rachow</span></p>
<p><strong>Fotos:</strong> <span style="color: #003366;">Stephan Grunwald</span></p>
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		<title>Meshuggah, The Halo Effect und Mantar im Schlachthof Wiesbaden (11.03.2024)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Erik Hüther]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2024 20:06:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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		<category><![CDATA[Schlachthof Wiesbaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Fast war&#8217;s, als seien die Göttinnen des Metals gegen dieses Konzert. Nachdem zuerst ein überraschender Busstreik Freund*innen in ihrem Kaff</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Fast war&#8217;s, als seien die Göttinnen des Metals gegen dieses Konzert. Nachdem zuerst ein überraschender Busstreik Freund*innen in ihrem Kaff festgesetzt und ihnen somit den Besuch dieser Veranstaltung verwehrt hat, hatte mein Rad auf dem Weg noch einen Platten &#8211; und zwar mit<dfn class="dictionary-of-numbers">ten auf der Br</dfn>ücke über dem Rhein! Aber glücklicherweise habe ich davon abgesehen, das Flickzeug aus der Tasche zu räumen, so dass ich es mit einiger Verspätung doch noch zum <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://schlachthof-wiesbaden.de/"><strong>Schlachthof</strong></a></span> nach Wiesbaden schaffte.</p>
<p>Und so kam es, dass ich von <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.mantarband.com/"><strong>MANTAR</strong></a></span> nur noch die letz<dfn class="dictionary-of-numbers">ten beiden Songs mitbekam</dfn>, darunter aber immerhin der Dampfwalzenknaller &#8222;Era Borealis&#8220;. Auf Platte find ich Mantar ja eher langweilig (bis auf den erwähn<dfn class="dictionary-of-numbers">ten Song)</dfn>, aber live überzeugte mich die Bremer Sludge-Combo, wozu allerdings auch der erstaunlich gute Sound beigetragen hat. Wenn man dann noch bedenkt, dass das nur zwei Typen sind, die diesen Lavastrom an tonaler Gewalt fabrizieren; umso beeindruckender. Kein Wunder, dass auch bei der ers<dfn class="dictionary-of-numbers">ten Band die Halle </dfn>schon knüppelvoll war. Ein Kumpel, den ich angesichts der Menge an Menschen eher zufällig traf, war sogar nur wegen Mantar da und ist danach heim.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28022 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/03/2024_03_11_Meshuggah_Halo_effect_Mantar_Schlachthof_A7306066.jpg?resize=500%2C333&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="333" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/03/2024_03_11_Meshuggah_Halo_effect_Mantar_Schlachthof_A7306066.jpg?w=900&amp;ssl=1 900w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/03/2024_03_11_Meshuggah_Halo_effect_Mantar_Schlachthof_A7306066.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/03/2024_03_11_Meshuggah_Halo_effect_Mantar_Schlachthof_A7306066.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" />Der Rest des Publikums musste aber offenbar nicht &#8222;das Kreuz schonen&#8220; und blieb für die weiteren zwei Bands. <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.thehaloeffect.band/"><strong>THE HALO EFFECT</strong></a></span>&nbsp;hat mich ähnlich positiv überrascht wie Mantar: Auf Platte ist mir der melodische Schweden-Death zu poppig, was mich im Übrigen auch davon abgehal<dfn class="dictionary-of-numbers">ten hat</dfn>, als Tagesgast auf dem NOAF <dfn class="dictionary-of-numbers">2023 zu erscheinen</dfn>, wo die Göteborger den Headliner gaben. Aber zurück nach Wiesbaden: Auch wenn The Halo Effect noch eine recht neue Band ist, die Musiker sind alles andere als unbekannt: Sänger Mikael Stanne kennt man z.B. von <strong>Dark Tranquility</strong>, Gitarrist Jesper Strömblad als Gründer und ehemaligen Klampfateur von <strong>In Flames</strong>, wie überhaupt alle Mitglieder einmal bei letztgenannter Melodic Metal-Institution mitgewirkt haben. Also auch untereinander kennt man sich schon lange, teils über <dfn class="dictionary-of-numbers">30 Jahre</dfn>. Und das merkte man auch: Perfekt aufeinander eingespielt und mit einer Spielfreude, die sich auch auf das Publikum übertrug. Hier wurde deutlich härter abgeliefert, als auf Platte. &#8222;Become Surrender&#8220; beispielsweise, die neueste Single, ist in meinen Ohren in der Studioversion ein unsäglicher Popsong, live kam der cleane, weichgespülte Gesang im Refrain aber deutlich dreckiger und energischer. Das Gleiche gilt eingeschränkt für Songs wie &#8222;Feel what I believe&#8220; und &#8222;Days of the Lost&#8220; (beide vom bisher einzigen Longplayer mit dem Namen des letztgenann<dfn class="dictionary-of-numbers">ten Songs)</dfn>, die mir allerdings auch schon in der Studiovariante deutlich besser reingehen. Der auch hier klare, dennoch druckvolle Sound tat sein Übriges und so war nach acht Songs der Zauber auch schon wieder vorbei &#8211; was wohl auch die Band irgendwie schade fand, denn die Musikan<dfn class="dictionary-of-numbers">ten lungerten noch lange </dfn>auf der Bühne herum und schäker<dfn class="dictionary-of-numbers">ten mit dem Publikum</dfn>.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-28023" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/03/2024_03_11_Meshuggah_Halo_effect_Mantar_Schlachthof_A7301225.jpg?resize=499%2C342&#038;ssl=1" alt="" width="499" height="342" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/03/2024_03_11_Meshuggah_Halo_effect_Mantar_Schlachthof_A7301225.jpg?w=872&amp;ssl=1 872w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/03/2024_03_11_Meshuggah_Halo_effect_Mantar_Schlachthof_A7301225.jpg?resize=300%2C206&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/03/2024_03_11_Meshuggah_Halo_effect_Mantar_Schlachthof_A7301225.jpg?resize=768%2C527&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/03/2024_03_11_Meshuggah_Halo_effect_Mantar_Schlachthof_A7301225.jpg?resize=130%2C90&amp;ssl=1 130w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" />Muss man zu <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.meshuggah.net/"><strong>MESHUGGAH</strong></a></span> eigentlich noch groß was sagen? Wer dieses schwedische Urgestein des &#8222;Experimental Metal&#8220; (Eigenbezeichnung der Band) kennt, weiß, was einen erwartet: polyrhythmische Stakkato-Riff-Salven, leicht dissonante, dabei seltsam überirdische Melodien und vor allem: Keine Verschnaufpausen! Also außer zwischen den Songs, aber dazu gleich mehr.</p>
<p>Was mich immer wieder erstaunt, wie es Meshuggah gelungen ist und immer noch gelingt, sich nach fast <dfn class="dictionary-of-numbers">40 Jahren diesen unverwechselbaren </dfn>Sound zu bewahren, dabei aber nicht auf der Stelle zu tre<dfn class="dictionary-of-numbers">ten und sich immer </dfn>weiter zu entwickeln. Dies spiegelte auch die Songauswahl wieder: Auch wenn das bislang neueste Studioalbum &#8222;Immutable&#8220; mit drei Songs am stärks<dfn class="dictionary-of-numbers">ten vertreten war</dfn>, wurde der Backkatalog bis nach <dfn class="dictionary-of-numbers">1995 gepl</dfn>ündert, mit &#8222;Future Breed Machine&#8220; vom zwei<dfn class="dictionary-of-numbers">ten Longplayer </dfn>&#8222;Destroy Erase Improve&#8220; als ältes<dfn class="dictionary-of-numbers">ten Song</dfn>. Und auch da fällt wieder auf: <dfn class="dictionary-of-numbers">1995 waren Meshuggah zwar </dfn>noch deutlich härter und mehr &#8222;Press uff die Fress&#8220; unterwegs, aber auch fast <dfn class="dictionary-of-numbers">30 Jahre sp</dfn>äter wissen die Schweden immer noch, wo der Hammer hängt und hauen dem Publikum selbigen um die Ohren. Und das nahezu ohne Pause, weder für Publikum noch Band, die Interaktion zwischen den Songs beschränkt sich auf Floskeln wie &#8222;It&#8217;s good to be back&#8220;, bevor dann gleich die nächste Granate gezündet wird. Als wäre mein Nacken noch nicht geschunden genug, kommt dann als erste Zugabe auch noch &#8222;Bleed&#8220; vom <dfn class="dictionary-of-numbers">2008er Album </dfn>&#8222;ObZen&#8220;, mein absoluter Lieblingssong von Meshuggah. Aber wenigstens bin ich nicht der einzige, der leiden muss, wie der Random Dude neben mir versichert: Dieser Song würde nur noch ganz sel<dfn class="dictionary-of-numbers">ten gespielt</dfn>, weil er für den Schlagzeuger angeblich sauanstrengend sei. Möglich, dennoch reicht die Energie für einen weiteren Song, &#8222;Demiurge&#8220; (von &#8222;Koloss&#8220;, 2012), bevor das Licht<strong>* </strong>angeht und sich alle erschöpft, aber glücklich auf den Heimweg machen. Auch ich, und siehe da: Mein Flicken hat gehalten!</p>
<p><strong>*</strong> A propos Licht: Die Lightshow war auch sehenswert, insbesondere beim Headliner. Doch so goil die Strobos anzugucken waren, so irritierend sind sie für den knipsenden Reporter und den Belichtungsmesser seiner Kamera 🙂</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <span style="color: #003366;"><strong>Erik Hüther&nbsp;</strong></span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/meshuggah-the-halo-effect-und-mantar-im-schlachthof-wiesbaden-11-03-2024">Meshuggah, The Halo Effect und Mantar im Schlachthof Wiesbaden (11.03.2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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