<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Power Metal Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<atom:link href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/power-metal/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/power-metal</link>
	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Feb 2024 14:10:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/cropped-NIC_MUSIC_ONLINE_MAGAZINE_LOGO_2024-1.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Power Metal Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/power-metal</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">199874177</site>	<item>
		<title>SONATA ARCTICA &#8211; &#8222;Clear Cold Beyond&#8220; (Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/sonata-arctica-clear-cold-beyond-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2024 13:39:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[FINNLAND]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[PROGRESSIVE METAL]]></category>
		<category><![CDATA[Sonata Arctica]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Kakko]]></category>
		<category><![CDATA[Warner Music]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=27697</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>1995 als Tricky Beans gegründet, wirft die Finnische Band SONATA ARCTICA nun neben einigen EP´s ihr elftes Album auf den</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/sonata-arctica-clear-cold-beyond-review">SONATA ARCTICA &#8211; &#8222;Clear Cold Beyond&#8220; (Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<figure id="attachment_27891" aria-describedby="caption-attachment-27891" style="width: 500px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-27891" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/02/2024_Sonata_Arctica_Foto_Jaakko_Manninen.jpg?resize=500%2C333&#038;ssl=1" alt="" width="500" height="333" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/02/2024_Sonata_Arctica_Foto_Jaakko_Manninen.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/02/2024_Sonata_Arctica_Foto_Jaakko_Manninen.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/02/2024_Sonata_Arctica_Foto_Jaakko_Manninen.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-27891" class="wp-caption-text">Foto: Jaakko Manninen</figcaption></figure>
<p>1995 als Tricky Beans gegründet, wirft die Finnische Band <span style="color: #008080;"><strong>SONATA ARCTICA</strong></span> nun neben einigen EP´s ihr elftes Album auf den Markt. Eine Band, die immer wieder Personalwechsel zu verkraften hatte. Einzig Tony Kakko, Gesang und Keyboard, und Schlagzeuger Tommy Portimo sind noch aus der Gründungszeit dabei. Aktuell finden wir weiter Elias Viljanen an der Gitarre, Pasi Kauppinen am Bass sowie Henrik „Henkka“ Klingenberg am Keyboard. So ist es auch erklärlich, dass sich ihr Stil immer wieder verändert hat. Diese Stiländerungen führten auch dazu, dass sich die Werke der Band bei mir nie wirklich manifestierten. Dieses, so versprach man mir, sollte sich mit dem neuen Album &#8222;<strong>Clear Cold Beyond</strong>&#8220; ändern.</p>
<p>Auf der Faster Stage 2017 in Wacken war mein erster als auch bisher letzter Kontakt mit Sonata Arctica. Jetzt verspricht der Pressetext:</p>
<p><span style="color: #003366;"><em>&#8222;Es trägt die Fackel ihres Vermächtnisses erhaben in die Zukunft und knallt uns ein weiteres Magnum Opus finnischer Power-Metal-Zauberei vor den Bug. Es ist locker ihr bestes Werk seit »Winterheart’s Guild«. Und sogar noch furioser.&#8220; </em></span></p>
<p>Dieser Meinung kann ich anfangs gar nicht folgen. Ich höre das Album erst einmal vorurteilsfrei durch und lege es wieder zur Seite. Hmmm&#8230;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignright wp-image-27897" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/02/oiajoijoij.jpg?resize=372%2C372&#038;ssl=1" alt="" width="372" height="372" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/02/oiajoijoij.jpg?w=900&amp;ssl=1 900w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/02/oiajoijoij.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/02/oiajoijoij.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/02/oiajoijoij.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 372px) 100vw, 372px" />Ein donnerndes Schlagzeugintro eröffnet das Album. Was danach folgt ist reinster finnischer Power-Metal, wie ich es erwartet hatte. Der Opener &#8222;First In Line&#8220; geht nach vorne und ist melodiös und sehr textlastig. Ist das Sonata Artica? Ja! Zurück zu den Wurzeln ihren melodiösen Power Metal Song geht dieses Album allemal. Vergessen ist die Welt der beiden 2022er Alben &#8222;Acoustic Adventures&#8220;. Leadsänger und Songwriter Tony Kakko setzt auf ein Reset. Zumeist vorbei ist die Zeit von sanfteren Tönen oder Acoustic-Alben. Zurück zu den Wurzeln in der Richtung von &#8222;Winterheart´Guild&#8220;. Zwar ist dieses Album noch immer düster von Mikko Karmila produziert, vermischt aber noch immer temporeiche Power mit gefühlvollen Balladen oder Midtempo-Songs. Die Band hat nun 25 Jahre auf dem Buckel und strotzt nur so vor Erfahrung. Mit diesem Album scheinen Sonata Arctica alle Facetten ihres Schaffens in die Waagschale zu werfen. Das Album entstand im Herbst des Jahres 2022. Tony Kakko erzählt im Interview, das er zu dieser Zeit nicht aufhören konnte, einen Song nach dem nächsten zu schreiben. Für das kommende Album liege schon eine ganze Menge Material herum. Dieses lässt auf einen baldigen Nachfolger hoffen.&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=gxwKBpdin0Y" title="SONATA ARCTICA - Dark Empath (Official Music Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/gxwKBpdin0Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Opener &#8222;First in Line&#8220; feierte seine Singlepremiere bereits am 12.10.2023. Wie schon gesagt, das fulminante Schlagzeugsolo leitet direkt auf die Power von Sonata Arctica. Track zwei &#8222;California&#8220; schließt unmittelbar an das Tempo an. &#8222;Shah Mat&#8220; beginnt mit einem längeren imposanten Intro. Der Song selbst hält das Tempo hoch. Es folgt das Epos &#8222;Dark Empath&#8220; und ist die direkte Fortsetzung des Stückes &#8222;Don&#8217;t Say A Word&#8220; von 2004. Der Track feierte seine Video-Premiere am 07.02.2024 als letzte der drei Singles im Vorfeld. Spätestens jetzt war das Interesse geweckt. Der Midtempo-Song leitet einen Einbruch der Power auf dem Album ein, ohne an Qualität zu verlieren. &#8222;Cure For Everything&#8220; nimmt wieder an Fahrt auf. Gewaltig, was Schlagzeuger Tommy Portimo an den Drums leistet. Im instrumentalen Teil in der Mitte des Songs, leisten sich die Instrumentalisten ein Feuerwerk ihrer Spielkunst. Es folgt die Single vom 08.12.2023 &#8222;A Monster Only You Can&#8217;t See&#8220;. Ein balladenähnlicher Track, der bei mir damals befürchten ließ, dass das gesamte Album wieder etwas langsamer gestaltet wird. &#8222;Teardrops&#8220; bleibt weiter im unteren Tempobereich, glänzt aber durch die Instrumentalisierung.&nbsp; &#8222;Angel Defiled&#8220; beginnt mit einem Intro, das an Passagen aus der populären Musik bekannter Melodien erinnert. Keine Sorge, dass ändert sich schnell. Der Song erlebt einige Tempowechsel und ist dadurch einer meiner Favoriten. &#8222;The Best Things&#8220; fällt wieder in einen langsamen Rhythmus. &#8222;Clear Cold Beyond&#8220; als Titeltrack bleibt bei dieser langsamen Geschwindigkeit und hat mit Power Metal nicht viel zu tun.</p>
<p>Schade, die letzten beiden Songs trüben den starken Eindruck des neuen Werkes der Finnen. Da bin ich kein Freund von, aber das hört wahrscheinlich jeder anders.&nbsp;</p>
<p>Das Album erscheint am <strong>08. März 2024</strong>. Neben den digitalen Ausgaben auf den üblichen Kanälen im Download und Stream, ist das Album physikalisch als CD-Digipack und in einer 2 LP Black &amp; White marbeled Vinyl erhältlich.</p>
<p><span style="color: #008080;"><strong>8,5 von 10 Punkten</strong></span></p>
<p><strong>Redakteur: <a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka">Norbert Czybulka</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/sonata-arctica-clear-cold-beyond-review">SONATA ARCTICA &#8211; &#8222;Clear Cold Beyond&#8220; (Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">27697</post-id>	</item>
		<item>
		<title>FAR BEYOND &#8211; &#8222;The End Of My Road&#8220;</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/far-beyond-the-end-of-my-road-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 08:37:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[BLIND GUARDIAN]]></category>
		<category><![CDATA[BORKNAGAR]]></category>
		<category><![CDATA[DARK SOULS]]></category>
		<category><![CDATA[DEATH METAL]]></category>
		<category><![CDATA[Dimmu Borgir]]></category>
		<category><![CDATA[EDGE OF SANITY]]></category>
		<category><![CDATA[ELDEN RING]]></category>
		<category><![CDATA[FAR BEYOND]]></category>
		<category><![CDATA[HOLLENTHON]]></category>
		<category><![CDATA[ICS VORTEX]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=27669</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Der Wind zerrt am Mantel des Wanderers; er weiß nicht mehr, wann und warum er aufgebrochen ist, aber sein Weg</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/far-beyond-the-end-of-my-road-review">FAR BEYOND &#8211; &#8222;The End Of My Road&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Der Wind zerrt am Mantel des Wanderers; er weiß nicht mehr, wann und warum er aufgebrochen ist, aber sein Weg treibt ihn vorwärts. Zaghafte Synthesizer-Schritte markieren seine Spuren im Schnee, die von einer elegischen Geige aus dem Schatten heraus verfolgt werden. Eine Basslinie später wird das Bild klarer und verspielte Melodien umringen ihn, wie eine Horde Irrlichter. Im Hintergrund braut sich etwas zusammen, während eine Gänsehaut die Szene vor dem inneren Auge umschließt. Fast schon sanft haucht `Midwinter` seinen Atem aus, ehe epische Chöre und Stakkato Gitarren `A Symphony of Light` zelebrieren.</p>
<p>Was im Intro angedeutet wird, explodiert in einer Kaskade aus Chören, aggressiven Vocals und einer warmherzigen Gitarrenlinie, ehe die klaren Vocals endgültig die Gänsehaut heraufbeschwört. Bereits in den ersten Sekunden passiert hier so viel, wie auf anderen Alben, ohne jedoch chaotisch zu wirken. Der Entdeckungsdrang wird mit nackenbrechenden Riffs, epischen Orchesterpassagen und charismatischem Refrain belohnt. Hollenthon, Borknagar, Dimmu Borgir; es gibt viele Namen, die man als Vergleich in den Ring werfen könnte, aber sie deuten lediglich an, was eine herrlich eigenständige Mischung ist. Elemente aus dem Extremsektor werden gekonnt mit klassischen Gitarrenleads vermischt und zu einer packenden Symbiose verarbeitet, die auch vor (kleinen) elektrischen Experimenten nicht Halt macht. Nach dem 10 Minuten Trip wird mit `Ad Infinitas` erstmal ein Intermezzo eingestreut, ehe `Tempus Fugit`nahtlos daran anknüpft. Die Chöre bilden hier den Aufhänger, während ein geschmeidiger Doublebassteppich eine Stimme trägt, die problemlos jede Power Metal Band glücklich machen könnte, ehe wieder aggressives Gekeife eingestreut wird.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=HcgcnzLeg8w" title="FAR BEYOND - FROM THE STARS AND THE CRESCENT MOON (OFFICIAL VISUALIZER)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/HcgcnzLeg8w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>`A Wish Upon a Star` verpackt in 2 Minuten alles, was ich an einem balladesken Instrumental lieben kann; sanfte Klänge zerfließen mit einer charismatischen Akustikgitarre, während ein klassisches Gitarrensolo einen wohltuenden Schauer hinterlässt und den Weg für die Chorpassage ebnet. Einen Eulenschrei später ebnet sich das Black Metal Riff von `From The Stars And The Crescent Moon` den Weg durch die Boxen und eröffnet den Tanz zu meinem persönlichen Highlight des Albums. Zu Beginn wirft man bewusst mit Dreck um sich, doch die klaren Vocals harmonieren mit den hohen Gitarrenlinien so unfassbar genial miteinander, dass spätestens jetzt die Gänsehaut Stammgast ist. Hier wird neben dem gekonnten Wechsel von Midtempo Black Metal und epischen Momenten die Trumpfkarte des Klargesanges ausgespielt, der mich auch Tage später noch mit der Gesangspassage „I am surrounded by endless night…“ mitfühlen lässt. Hier sollte man sich mit den Texten beschäftigen, die übrigens derart introvertiert und gleichzeitig poetisch sind, dass sie problemlos in den 90ern von einer begnadeten Black Metal Band geschrieben hätten werden können. Den Rest des Songs beschreibe ich nicht, den sollte man sich im Video (ganz laut!) anhören.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-27673" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3.jpg?resize=169%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="169" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=576%2C1024&amp;ssl=1 576w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=768%2C1365&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=864%2C1536&amp;ssl=1 864w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=1152%2C2048&amp;ssl=1 1152w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?w=1440&amp;ssl=1 1440w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" />Perfektion hat viele Gesichter; manchmal ist es die Produktion, manchmal die Instrumentierung und manchmal auch die Gesangsleistung. Unterm Strich ist der Gesamteindruck alles, worauf es am Ende des Tages ankommt. Die Tatsache, dass sich hinter <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://farbeyond.bandcamp.com/album/the-end-of-my-road">FAR BEYOND</a></span></strong> eine Person verbirgt (Eugen Dodenhoeft), stemmt das Ganze nochmal auf ein ganz neues Level. Gastmusiker Nahtram hat hier astreine Gitarrensoli beigesteuert, was für einen glänzenden Feinschliff sorgt. Das Album ist (zum Glück) nicht für jeden perfekt, aber ich konnte für mich weder am Sound, noch an den Songs, am Cover oder an den Texten etwas entdecken, was mir auch nur ansatzweise Angriffsfläche zum Meckern geben würde. Das Streben nach Perfektion wurde von Eugen hier mehr als gründlich zelebriert und hinterlässt bei mir ein Gefühl der Ehrfrucht. Vielleicht bleibt das Album ein Geheimtipp, wegen mangelnder Bekanntheit, aber an der Qualität kann es definitiv nicht liegen, denn hier wird eine Open World vieler Facetten des Metals aufgefahren und zu einer charismatischen Symbiose vereint, dass selbst ein Dark Souls Endboss anerkennend nicken würde.</p>
<p>Episch, gefühlvoll, genial!</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>10 von 10 Punkten</strong></span></p>
<p><strong>Redakteur: <span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/far-beyond-the-end-of-my-road-review">FAR BEYOND &#8211; &#8222;The End Of My Road&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">27669</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Barden im Wandel der Zeit- BLIND GUARDIAN liefern epischen Abend in Coesfeld ab (20.10.2023)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/barden-im-wandel-der-zeit-blind-guardian-liefern-epischen-abend-in-coesfeld-ab-20-10-2023</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 11:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[BARD`S SONG]]></category>
		<category><![CDATA[BLIND GUARDIAN]]></category>
		<category><![CDATA[EPIC]]></category>
		<category><![CDATA[EVERTALE]]></category>
		<category><![CDATA[HERR DER RINGE]]></category>
		<category><![CDATA[ICED EARTH]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[QUEEN]]></category>
		<category><![CDATA[SPEED METAL]]></category>
		<category><![CDATA[STRATOVARIUS]]></category>
		<category><![CDATA[TOLKIEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=26962</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt sie noch, jene magischen Konzerte, die für immer ins Gedächtnis gebrannt werden. Manchmal ist es Glück, manchmal spielt</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/barden-im-wandel-der-zeit-blind-guardian-liefern-epischen-abend-in-coesfeld-ab-20-10-2023">Barden im Wandel der Zeit- BLIND GUARDIAN liefern epischen Abend in Coesfeld ab (20.10.2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt sie noch, jene magischen Konzerte, die für immer ins Gedächtnis gebrannt werden. Manchmal ist es Glück, manchmal spielt einem auch das Schicksal in die Karten. Vorhang auf für meinen persönlichen Konzertbericht, der eigentlich keiner werden sollte.</p>
<p>Konzerte von <span style="color: #003366;"><strong>BLIND GUARDIAN</strong></span> und ich sind eine Geschichte für sich; als eingefleischter Fan bin ich bereits seit der „Tales from the Twilight World“ an Bord. Seitdem verfolge ich intensiv die Entwicklung der Barden, freue mich über jede Veröffentlichung und sammele endlose Collectors-Editionen, die es gibt. Mein erster Versuch, die Wächter live zu sehen, scheiterte an einer fetten Grippe und so bekam mein bester Freund die Gelegenheit, BLIND GUARDIAN live in Dortmund zur Zeit der &#8222;Imaginations…“- Tour zu erleben (von der er heute noch schwärmt). Mein zweiter Versuch war 1998, der anhand der Tatsache scheiterte, dass ich am nächsten Tag meine Abiklausur schreiben sollte und ich deshalb meine Karte verkaufte (es tat sehr weh). Anno 2002 war es endlich soweit; die „A Night at the Opera“ war draußen und ich konnte meine Jugendhelden endlich live in der Philipshalle in Düsseldorf erleben. Wer damals dabei gewesen ist, wird sich vielleicht noch daran erinnern, wie intensiv der magische Moment gewesen ist, als nach dem „Bard´s Song“ die komplette Halle ausrastete und die Band in Grund und Boden bejubelte, dass selbst Hansi nicht mehr zu Wort kam. Auch heute höre ich mir dieses Ereignis gerne nochmal auf dem „Live“ Album von 2002 an, wobei mich Freudentränen und Gänsehaut immer begleiten. Im selben Jahr konnte ich BLIND GUARDIAN nochmal auf dem Wacken erleben, wobei ich mein erstes Mal Crowdsurfen erleben durfte und dabei in die erste Reihe plumpste. Ab dem Zeitpunkt war klar, dass jedes Konzert etwas ganz Besonderes werden sollte. Sei es 2010, als ich meine damalige Freundin (heute meine Frau) mitnahm, später auf dem Rock Hard Festival, mit meinen weiteren Lieblingsbands Moonspell und Nightingale (Altmeister Dan Swanö live!!!) und danach nochmal mit dem Mann meiner Fahrgemeinschaft von der Arbeit. Auch dieses Mal, sollte das Schicksal mich anlächeln und einen magischen Abend bescheren…</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-26965 size-large" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656.jpg?resize=800%2C600&#038;ssl=1" alt="" width="800" height="600" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/1000040656-scaled.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />Ich traf einen alten Kumpel vor 2 Jahren auf dem Rock Hard Festival. Sein Kumpel Markus spielte Gitarre bei IMPARITY (checkt unser <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/imparity-im-interview-dunkel-die-jahrenszeit-das-herz-doomt">Interview mit der Band</a>)</span> und wir verabredeten uns vor einigen Wochen für ein Interview und netten Abend. Kurz danach bekam ich die Nachricht, dass er seine BLIND GUARDIAN Karte verkaufen müsste, weil er selbst am nächsten Tag einen Gig hatte. Ursprünglich wollte er mit unserem gemeinsamen Kumpel fahren (den ich seit meiner Jugend bereits kenne) und man hätte sogar einen Bus organisiert, der uns zum Konzert fahren würde. Meine Lieblingsband in der Fabrik Coesfeld (wo ich früher jedes Wochenende Stammgast war) mit einem alten Jugendkumpel und einem Bus voller Gleichgesinnter und Bier? Ich glaube kaum, dass es bessere Voraussetzungen für einen epischen Abend gibt! So kam es, dass ein kompletter Bus voller Metalmaniacs die Strecke von Lüdinghausen bis Coesfeld im Bus zurücklegten und diverse Bekanntschaften geschlossen bzw. wieder getroffen wurden. Ein ehemaliger Nachbar meiner Jugend, ein guter Kumpel meiner Frau, der ehemalige Bassist von Imparity oder ein alter Schulkollege sind nur eine kleine Auswahl der Leute, die ich (ohne, dass es vorher abgesprochen war) wiedertreffen durfte. An der Location angekommen, ging es erstmal an den Futtertrog lecker Pizza essen. Gewohnheitstechnisch ging es danach zum Merchandise-Stand, wo ich direkt mit einem Shirt, Hoodie und dem Digipack mit Unterschriften zuschlug. Auf dem Weg zur Theke traf ich meinen alten Schulkollegen und ehemaligen Drummer unserer Band mit dessen Frau wieder. Unfassbar, wie magisch dieser Abend sich noch entwickeln würde, noch bevor der erste Ton gespielt wurde.</p>
<p>Die Vorband <span style="color: #003366;"><strong>Dawn of Extinction</strong> </span>hatte leichtes Spiel mit dem Publikum, denn die Stimmung war gut und die Anheizer lieferten gut ab. Das Schöne an der Location ist die gemütliche Atmosphäre, die sich schnell überträgt. So spielte man sich rasch auf Betriebstemperatur und der Mix aus Hart und Zart fand schnell fruchtbaren Boden.</p>
<p>Ein weiteres Bier, einen weiteren Kumpel aus alten Konzerttagen wiedergetroffen und dann ging es endlich los. Episches Intro und die Drachen vom Mobile aus dem „Imaginations…“ Backdrop, ehe man sich die Ehre gab. „Was für fette Eier muss man haben, um als Opener `Imaginations…` zu spielen?“ war die erste Reaktion des Publikums und der Start in einen emotionalen Abend. Nach dem epischen Opener gab es noch einen flotten Spruch von Hansi und man spürte: Die Jungs haben richtig Bock! Das Zusammenspiel mit dem Publikum flutschte und so hatte `Blood of the Elves` leichtes Spiel in der Moshpit. Schweiß abgetropft, Stimmbänder geölt und ich&nbsp; `Nightfall` erschütterte die Fabrik im Klang der Fans. Eine kurze Zeitreise mit `The Script for my Requiem`, ehe `Violent Shadows` ins Publikum gefeuert wird. Ich erinnere mich lebhaft daran, wie BLIND GUARDIAN diesen Song während der Pandemie auf einem leeren Wacken Acker performed haben und er bereits damals vorm Fernseher knallte; an diesem Abend darf er auch im feierwütigen Publikum seine ganze Kraft entfalten, was weiterhin Öl ins Stimmungsfeuer gießt. Endlich hat man auch wieder `Skalds and Shadows` aus der Mottenkiste gekramt und es funktioniert als Mitsinghymne (besonders im Refrain) optimal. Anscheinend ist man an diesem Abend auf dem „Imaginations..“-Trip, denn zum Refrain von `Born in a Mounring Hall` bin ich plötzlich wieder 15 Jahre alt und mein Körper weiß nichts mehr von den Belastungen der letzten Jahre. Damals stundenlang das Cover vor dem CD Player angestarrt, heute mit Gleichgesinnten jede Textzeile mitsingend; wie soll man das noch toppen?</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=7ql8T_9EgCc" title="BLIND GUARDIAN – Coesfeld Fabrik &quot;The God Machine Tour&quot; 2023" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/7ql8T_9EgCc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Am besten gar nicht; stattdessen wird der Backdrop runtergelassen und ein weiteres Artwork der aktuellen Scheibe „The God Machine“ prangt beeindruckend zu den Klängen von `Secrets oft he Amercian Gods` auf der Bühne. Wie man den Spagat zwischen Jugenderinnerungen und moderner Gänsehaut schaffen kann, ist mir an diesem Abend einfach unbegreiflich, aber es funktioniert! Muss ich über den `Bard´s Song` Worte verlieren? Gänsehaut, Schweiß und Freudentränen liefern sich hier ein spannendes Wettrennen, während der Song vom Publikum im Alleingang getragen und ins Langzeitgedächtnis eingebettet wird. Großartig! Aber bevor es zu rührselig wird, holt man noch die garstige Keule aus der Versenkung und prügelt sich mit `Majesty` in Richtung Abschluss, ehe wir von Hansi dazu aufgefordert werden, den Chor zu `Traveller in Time` anzustimmen. Wer sich noch an die „Tokyo Tales“ erinnert, wird an diesem Abend mit dem Live Gefühl zu diesem Song belohnt, ehe es von der Bühne geht. Kurze Pause, dann die ersten Klänge von `Sacred Words`, die wohl jeder Gamer und Fan gleichermaßen kennen dürfte. Noch einmal die ultimative Gänsehaut mit `Lord of the Rings` abgeholt, ehe die letzten Kraftreserven nochmal für `Valhalla` zusammengekratzt werden &#8211; der Refrain singt sich schließlich nicht von alleine. Bereits hier waren alle glücklich, zufrieden und kaputt, doch man geht lieber auf Nummer sicher und zündet zum Abschluss nochmal `Mirror Mirror` durch die Synapsen und räumt damit den Tisch endgültig ab. BLIND GUARDIAN sind live immer sehr gut, aber an diesem Abend haben sie sich selbst übertroffen und mit einer Spielfreude, Energie und vor allem mit dem Spiel zum Publikum geglänzt, dass jede Sekunde ein Fest gewesen ist!</p>
<p>Schweißnass und auf mysteriöse Weise wieder vollständig von der leichten Wirkung des Bieres befreit (sämtliche Alkoholrückstände und Sorgen wurden erfolgreich ausgeschwitzt), geht es noch ein wenig zur Party danach, bei denen ich die Räumlichkeiten meiner Jugend noch einmal zu guter Musik in Augenschein nehme, ehe es mit dem Bus zurück nach Hause geht. Die Songs, die Stimmung und dieser emotionale Spagat zwischen Jugenderinnerungen und heutiger Lebenssituation hallen noch lange in mir nach und ich wünsche dem gesamten Publikum, dass es noch lange von dieser wertvollen Erfahrung zehrt. Manche Dinge sind alt und schön, andere sind für den Moment sehr intensiv. Für mich ist ein Konzert von BLIND GUARDIAN immer magisch; was ich an diesem Abend erleben durfte, wird sich nahtlos in den Rest meiner schönen Erinnerungen einreihen und immer einen Stammplatz in meinem Langzeitgedächtnis haben.</p>
<p><strong>Berichterstattung: <span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/barden-im-wandel-der-zeit-blind-guardian-liefern-epischen-abend-in-coesfeld-ab-20-10-2023">Barden im Wandel der Zeit- BLIND GUARDIAN liefern epischen Abend in Coesfeld ab (20.10.2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">26962</post-id>	</item>
		<item>
		<title>APOCALYPTICA u. EPICA mit Support WHEEL im Haus Auensee Leipzig (29.03.2023)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/apocalyptica-u-epica-mit-support-wheel-im-haus-auensee-leipzig-29-03-2023</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2023 20:08:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[APOCALYPTICA]]></category>
		<category><![CDATA[Cello Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Crossover]]></category>
		<category><![CDATA[EPICA]]></category>
		<category><![CDATA[Haus Auensee]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Symphonic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Wheel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=24487</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Zum vierten Termin hat es endlich geklappt. Ursprünglich war dieses Event am 06.01.2022, 02.03.2021 und 08.11.2020 geplant, fiel aber aus</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/apocalyptica-u-epica-mit-support-wheel-im-haus-auensee-leipzig-29-03-2023">APOCALYPTICA u. EPICA mit Support WHEEL im Haus Auensee Leipzig (29.03.2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24488 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/2023-01-28-Apocalyptica-Tour-Deutschland.jpeg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/2023-01-28-Apocalyptica-Tour-Deutschland.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/2023-01-28-Apocalyptica-Tour-Deutschland.jpeg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Zum vierten Termin hat es endlich geklappt. Ursprünglich war dieses Event am 06.01.2022, 02.03.2021 und 08.11.2020 geplant, fiel aber aus bekannten Corona-Gründen immer wieder aus. Nun endlich konnte der Veranstalter <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="http://www.semmel.de">Semmel Concerts Entertainment GmbH</a></span> sein letztes Leipziger Corona-verschobenes Event durchführen.&nbsp;</p>
<p>Es steht der letzte Termin in Deutschland der &#8222;The Epic Apocalypse Tour&#8220; an. Die finnischen Cello-Metaller von <a href="https://www.apocalyptica.com/"><strong><span style="color: #003366;">Apocalyptica</span></strong></a> laden zusammen mit den niederländischen Symphonic-Rockern von <a href="https://www.epica.nl/"><strong><span style="color: #003366;">Epica</span></strong></a> zu ihrer gemeinsamen Doppel-Headliner-Show ein. Als Support begleitet sie die britisch-finnische Prog-Metal-Band <a href="https://wheelband.net/"><strong><span style="color: #003366;">Wheel</span></strong></a> aus Helsinki.&nbsp;</p>
<section class="cb-entry-content entry-content clearfix">
<figure id="attachment_24489" aria-describedby="caption-attachment-24489" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24489 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Wheel%402023-03-29_Leipzig_08.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Wheel%402023-03-29_Leipzig_08.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Wheel%402023-03-29_Leipzig_08.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Wheel%402023-03-29_Leipzig_08.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-24489" class="wp-caption-text">Wheel in Leipzig; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Günstig waren die Karten nicht. Bei einem Preis von 54,19 € bildete sich trotzdem bereits eine Stunde vor dem Einlass eine lange Schlange vor dem <a href="https://haus-auensee-leipzig.de/"><strong><span style="color: #003366;">Haus Auensee</span></strong></a> am Leipziger Stadtrand. Etwa 2.100 der 3.600 Tickets waren verkauft. Für mich war es der erste Besuch dieses Veranstaltungszentrums mit einer wechselvollen, über 100jährigen Geschichte.&nbsp;</p>
<p>Auf die Sekunde pünktlich starten <span style="color: #333333;">Wheel</span> ihr nur fünf Songs langes Set. So wirklich begeistert reagiert das Leipziger Publikum leider nicht. Wohlwollend werden die Progrocker zwar begrüßt, vor der Bühne hält sich die Begeisterung jedoch im Rahmen. Fans der Band erblicke ich nicht, es drängen sich die Epica-Fans in den ersten Reihen, um sich die Pole-Position für den anschließenden Act zu sichern. Wheel promoten bereits ihre vierte Veröffentlichung. Das Set setzt sich aus Titeln der 2022 erschienen &#8222;The Divide-EP&#8220; und dem 2021er Album &#8222;Resident Human&#8220; zusammen. Mir hat das gefallen, ich werde die Jungs mal im Auge behalten.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_24490" aria-describedby="caption-attachment-24490" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24490" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Epica%402023-03-29_Leipzig_13.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Epica%402023-03-29_Leipzig_13.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Epica%402023-03-29_Leipzig_13.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Epica%402023-03-29_Leipzig_13.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-24490" class="wp-caption-text">Epica in Leipzig; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Epica ist eigentlich für ihre aufwändige Pyro-Show bekannt. Auf dieser gemeinsamen Tour verzichten sie jedoch darauf. Aufwändige Lichtprojektionen gleichen das jedoch aus. Promoted werden die Alben &#8222;Omega&#8220; aus 2021 sowie ihr neuestes Werk &#8222;The Alchemy Project&#8220; aus dem vergangenen Jahr. Die Niederländer überzeugen seit bald zwei Dekaden mit ihrem symphonischen Progressive- und Power-Metal. Wer die Band um Sängerin und Frontfrau Simone Simons schon einmal live erlebt hat, weiß, mit welcher Wucht Epica ihre überaus komplexen Kompositionen live auf die Bühne zaubern. Nach dem Intro &#8222;Alpha &#8211; Anteludium&#8220; ist &#8222;Abyss Of Time – Countdown To Singularity<strong>&#8222;</strong> der heutige Opener und kommt vom achten Studioalbum &#8222;Omega<strong>&#8222;</strong>. Frontfrau Simone Simons ist stimmlich voll da. Die sechs Musiker räumen mächtig ab. Der Sound ist hervorragend. Das Programm beinhaltet einen Querschnitt aus dem bisherigen Schaffen. Simone kommuniziert größtenteils auf allerbestem Deutsch mit den Fans. Zu &#8222;Code Of Life<strong>&#8222;</strong>&nbsp;ruft sie die Menge auf, ihr mit Feuerzeugen und Handylichtern zu leuchten. Beim folgenden &#8222;Cry For The Moon&#8220; läuft der Text in Karaokemanier zum Mitsingen auf der Digiwall mit.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_24491" aria-describedby="caption-attachment-24491" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24491" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Apocalyptica%402023-03-29_Leipzig_13.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Apocalyptica%402023-03-29_Leipzig_13.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Apocalyptica%402023-03-29_Leipzig_13.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/04/Apocalyptica%402023-03-29_Leipzig_13.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-24491" class="wp-caption-text">Apocalyptica in Leipzig; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Standen früher die Metallica-Songs von Apocalyptica im Vordergrund, hat sich dies spätestens mit dem letzten Album &#8222;Cell-O&#8220; aus dem Jahre 2020 wieder geändert. Strotzend vor barocker Energie finden die Finnen darauf zu ihren expressiven instrumentalen Wurzeln zurück. Dies bringen sie eindrucksvoll auf die Bühne. Der Opener des Albums &#8222;Ashes Of The Modern World&#8220; weist gleich zu Beginn den Weg und beweist eindrücklich, dass Cello und Metal vortrefflich zueinanderpassen. Mitten in der strukturierten Setlist steht zu &#8222;I&#8217;m Not Jesus&#8220; dann Franky Perez auf der Bühne. Der amerikanische Sänger von Scars On Broadway nahm mit den Finnen einige Titel auf und war eigentlich nur für die Nordamerikatour angesagt. Nun steht er für drei Songs auf der Bühne. Es folgen noch &#8222;Shadowmaker&#8220; und &#8222;I Don&#8217;t Care&#8220; vom aktuellen Album. Das Apocalyptica covern können, haben sie schon hinlänglich bewiesen. Bevor der Kracher &#8222;Nothing Else Matters&#8220; von Metallica ertönt, mischen sie aber auch fremde Songs in ihre eigenen. So endet &#8222;Shadowmaker&#8220; mit einem Part aus &#8222;Killin In The Name&#8220; und Metallicas Cover&nbsp; &#8222;Seek &amp; Destroy&#8220; mit Riffs aus AC-DCs &#8222;Thunderstruck&#8220;. Den Schlußpunkt setzten sie dann mit &#8222;In the Hall of the Mountain King&#8220;, einem Cover von Edvard Grieg.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Das Event war ein Paket voller Power und Macht und begeisterte Fans aus allen Metal-Sparten. Die herausragende Akustik machte das Konzert zu einem Erlebnis. Mal sehen, was mir das Haus Auensee bei meinem nächsten Leipzig-Besuch bietet. Hier komme ich trotz der Parkplatznot und den überdurchschnittlich hohen Getränkepreise gerne wieder!</p>
<section class="cb-entry-content entry-content clearfix"><span style="color: #003366;"><strong><u>Setlist Epica:</u></strong></span></p>
</section>
<section class="cb-entry-content entry-content clearfix">1. Abyss of Time – Countdown to Singularity,&nbsp; 2. The Essence of Silence, 3. Victims of Contingency, 4. Unchain Utopia, 5. The Final Lullaby, 6. The Obsessive Devotion, 7. The Skeleton Key,&nbsp; 8. Rivers, 9. Code of Life, 10. Cry for the Moon, 11. Beyond the Matrix, 12. Consign to Oblivion</section>
<p><span style="color: #003366;"><strong><u>Setlist Apocalyptica:</u></strong></span></p>
</section>
<section class="cb-entry-content entry-content clearfix">1. Ashes of the Modern World,&nbsp; 2. Grace, 3. I&#8217;m Not Jesus, 4. Not Strong Enough, 5. Rise, 6. En Route to Mayhem, 7. Bring Them to Light,&nbsp; 8. Shadowmaker, 9. I Don&#8217;t Care, 10. Nothing Else Matters, 11. Inquisition Symphony, 12. Seek &amp; Destroy, Zugabe: 13.&nbsp;Farewell 14. In the Hall of the Mountain King</section>
<section></section>
<section></section>
<section><strong>Berichterstattung / PhotoCredits: <a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka"><span style="color: #333399;"><span style="color: #003366;">Norbert Czybulka</span></span></a></strong></section>
<section></section>
<section> [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/apocalyptica-u-epica-mit-support-wheel-im-haus-auensee-leipzig-29-03-2023">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] </section>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/apocalyptica-u-epica-mit-support-wheel-im-haus-auensee-leipzig-29-03-2023">APOCALYPTICA u. EPICA mit Support WHEEL im Haus Auensee Leipzig (29.03.2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">24487</post-id>	</item>
		<item>
		<title>BLIND GUARDIAN &#8211; &#8222;LEGACY OF THE DARK LANDS&#8220;</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-legacy-of-the-dark-lands</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2019 07:59:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[BLIND GUARDIAN]]></category>
		<category><![CDATA[DIE ZWERGE]]></category>
		<category><![CDATA[FANTASY]]></category>
		<category><![CDATA[HERR DER RINGE]]></category>
		<category><![CDATA[ICED EARTH]]></category>
		<category><![CDATA[MARKUS HEITZ]]></category>
		<category><![CDATA[NIGHTFALL IN MIDDLE EARTH]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[RUNNING WILD]]></category>
		<category><![CDATA[SPEED METAL]]></category>
		<category><![CDATA[TOLKIEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=5003</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Kann ein Klassik Album funktionieren? Das Konzept Rock/Metal mit einem Orchester zu kombinieren ist nicht neu. Waltari, Metallica und andere</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-legacy-of-the-dark-lands">BLIND GUARDIAN &#8211; &#8222;LEGACY OF THE DARK LANDS&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Kann ein Klassik Album funktionieren? Das Konzept Rock/Metal mit einem Orchester zu kombinieren ist nicht neu. Waltari, Metallica und andere taten es bereits vorher und zeigten, dass es funktionieren kann. Ganze 20 Jahre brüteten <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://www.blind-guardian.com/"><strong>BLIND GUARDIAN</strong> </a></span>über ihr Orchester Album. Immer wieder schimmerte die Ankündigung zwischen den letzten Veröffentlichungen hindurch, aber es gab nichts Konkretes. Tatsächlich beeinflusste die Entstehung von „Legacy Of The Dark Lands“ die Bandentwicklung bereits seit 2002, ohne die es Songs wie beispielsweise `And Then There Was Silence` nicht gegeben hätte. Die orchestralen Elemente hielten immer mehr Einzug im Songwriting und rangen mit den ehemals legendären Speed Metal Attacken um die Vorherrschaft, was nicht immer leicht für die Fans war. Letzten Endes gehen die Krefelder Barden ihren Weg unbeirrt von jeglicher Erwartungshaltung weiter und lassen mit ihrem aktuellen Album (endlich) die Katze aus dem Sack.</p>
<p>Das Intro `1618 Ouverture` fließt herrlich atmosphärisch aus den Boxen und lässt ansatzweise erahnen, was da auf einen zurollt. Mutig schiebt man die Textpassage `The Gathering` hinterher, ehe mit `War Feeds War` das erste „richtige“ Stück beginnt. Bereits die ersten Klänge katapultieren in eine riesige Konzerthalle und gleichzeitig in eine Parallelwelt, dessen Soundtrack den Hörer liebevoll durch Gänsehautpassagen und epische Momente führt. Hansis Stimme ist hier klar die Orientierung für die Fans und das Songwriting holt mich auch ohne Gitarren direkt da ab, wo ich als Guardian Fan stehe. Bedrohliche und versöhnliche Momente wechseln sich in dem Stück gleichermaßen ab und hinterlassen ein Gefühl der Hoffnung inmitten eines Schlachtfeldes der verlorenen Seelen. Für die ersten Klänge von `Dark Cloud´s Rising` hätte Peter Jackson sich beim Herr der Ringe Soundtrack die Finger geleckt, ehe der Refrain in das so geliebte Guardian (Gänsehaut) Feeling mündet. „What The future holds, the star may know“ erschallt es aus den Boxen, und man hat spätestens jetzt die Außenwelt komplett ausgeblendet und staunt ehrfürchtig, wie zielsicher man hier mit den orchestralen Elementen durch das Songwriting führt.</p>
<p>Der Eindruck verstärkt sich im Laufe des gesamten Albums und hat noch sehr viel zu bieten; mit einem Durchlauf ist es nicht getan und man möchte sich am liebsten mit dem Album längere Zeit einkerkern, um es in aller Ruhe in seiner ganzen Schönheit zu erkunden. Der fröhliche Beginn von `The Great Ordeal`catcht direkt und steigert sich herrlich, um in seiner gesamten Pracht verschiedene Facetten in die Hirnrinde zu schmieden. Das finstere `In The Red Dwarf´s Tower`besticht unter anderem mit seinen Chören, während `Point Of No Return`sämtliche Synapsen zum Schmelzen bringt. Mal im ernst, wenn die Krefelder auch nur ansatzweise so viel Spaß beim Schreiben dieses Songs hatten, wie ich beim Hören, kann ich die letzten 20 Jahre sehr gut verstehen.`Nephilim` marschiert stolz aus den Boxen, während `Harvester Of Souls` eher der finstere Geselle ist. Obwohl `Conquest Is Over`lediglich ein Intermezzo ist, wirft es mich als Rollenspieler mit seinen elegischen Klängen atmosphärisch in die Spielwelt von Dark Souls und beweist, das bereits der minimale Einsatz von Instrumenten, das Maximum raus kitzeln kann.`This Storm` wurde bereits im Vorfeld als Lyric Video veröffentlicht und zum Ende des Albums wartet man mit einer Überraschung auf; statt es im opulenten Orchester Sound zu ersticken, hat man sich für eine ruhigere und doch fordernde Variante entschieden; `Beyond The Wall` wird mit Hansis eher untypischen, tieferen Vocals eingeleitet und besticht vor allem durch seine Chöre. Es ist eine andere Art ein Album zu beenden, die mir sehr gut gefällt, weil man etwas bekommt, was man nicht erwartet hat und sich gleichzeitig sehr darüber freut.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Blind Guardian’s Twilight Orchestra - This Storm (OFFICIAL LYRIC VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/VsXWXh8neNo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bereits die ersten Infohäppchen und Videos ließen erahnen, dass es teilweise ein Heimspiel wird, denn das Album ist sowohl Hörbuch, als auch Musikalbum. Der erste Eindruck, dass es sich um „Nightfall in Middle Earth 2.0 in der Orchester Version“ handelt, wird schnell bestätigt. Die Original Sprecher nochmal ans Mikro zu holen lässt einen schnell heimisch fühlen und harmoniert perfekt in Sachen Atmosphäre. Thematisch knüpft man an „Die Dunklen Lande“ von Markus Heitz an, den Fantasy Fans bereits sehr gut kennen dürften. Befürchtungen, dass BLIND GUARDIAN ohne Gitarren nicht funktionieren, werden bereits nach wenigen Minuten verstreut. Man hat in den letzten Jahren in Sachen Erfahrungen und größenwahnsinnige Alben einiges angesammelt und schafft es mühelos, den Hörer da abzuholen, wo er seit den ersten Klängen dieser Band steht; die Songs treffen stellenweise unvorbereitet mit einer Gänsehaut ins Schwarze und begleiten konstant durch sämtliche Klanggefilden die es braucht, um zu fesseln. Das Soundtrack Feeling ist allgegenwärtig und wer Angst davor hatte, es mit einem reinen Klassik Album zu tun zu bekommen, wird schnell Entwarnung geben können. Jedes Wort über die Produktion erübrigt sich hier im Ansatz, denn die Wächter sind nicht nur mit dem gewohnten Perfektionismus, sondern auch mit sehr viel Liebe zum Detail an das Album herangetreten. Natürlich könnte ich jetzt mit Adjektiven wie „episch“, „bombastisch“ und „unglaublich“ um mich schmeißen, aber wenn man die Truppe kennt und sich vorstellt, was sie in 20 Jahren auf die Beine stellen können, erübrigt sich jedes weitere Wort.</p>
<p>Im Promotext wird davon gesprochen, dass Rom nicht an einem Tag erbaut worden ist und das Tolkien seine Fans auch lange hat warten lassen, ehe sein „Herr der Ringe“ Epos fertig war. Mit „Legacy Of The Dark Lands“ haben BLIND GUARDIAN ihr Rom erbaut und ihren „Herr der Ringe“ erschaffen. Diese Aussage trifft den Nagel auf den Kopf. Tatsächlich liebe ich diese Band seit der ersten Stunde und hatte mit dem einen oder anderen Album so meine Probleme um rein zu kommen. „Legacy Of The Dark Lands“schafft das, was andere Alben bei mir versuchen und packt mich von der ersten, bis zur letzten Sekunde und offenbart den Kern dieser Band. BLIND GUARDIAN sind nicht (nur) Gitarren, sondern jenes Gefühl, das sie seit den ersten Klängen der „Battalians Of Fear“ sind: Eine Band, die es schafft, Geschichten so atmosphärisch zu vertonen, dass ich nicht genug davon kriegen kann!</p>
<p>Klar kann man als Kritiker hier auch jedes Detail auseinanderpflücken und Schwachstellen suchen, aber die Wucht, die Vielfältigkeit und die unfassbar greifbare Atmosphäre beschäftigen mich viel zu sehr, als dass ich einen Grund zum Meckern suchen möchte. Ich bin mir sicher, dass dieses Album mich noch sehr lange Zeit beschäftigen wird; Fakt ist, dass sich BLIND GUARDIAN damit ihr eigenes Denkmal gesetzt haben und ich mich jetzt schon darauf freue, dieses Kunstwerk mit dem Twilight Orchester live zu erleben.</p>
<p><strong>10 von 10 Punkten</strong></p>
<p><span style="color: #800000;">/Radu</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Folgende 3 Tipps sollte man beherzigen, um sich die Wirkung des Albums in seiner ganzen Bandbreite zu gönnen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Das Album beim ersten Durchlauf alleine und über Kopfhörer durchhören (wenn man sich die Zeit für die Musik nimmt, wird man mit einem epischen Trip belohnt).</li>
<li>Das Buch „Die Dunklen Lande“ von Markus Heitz lesen.</li>
<li>Nach einigen Durchläufen die BLIND GUARDIAN Diskographie ab der „A Night At The Opera“ nochmals anhören. Das gibt nicht nur ein tieferes Verständnis für die Band und deren musikalische Entwicklung der letzten 20 Jahre, sondern versöhnt auch einige Fans, die mit den (teils sehr opulenten) Werken nach der „Nightfall“ ihre Schwierigkeiten hatten.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/blind-guardian-legacy-of-the-dark-lands">BLIND GUARDIAN &#8211; &#8222;LEGACY OF THE DARK LANDS&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5003</post-id>	</item>
		<item>
		<title>THE UNITY &#8211; Klasse Auftakt der &#8222;RISE LIVE 2019 Tour&#8220; im LOGO Hamburg (17.10.2019)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/the-unity-klasse-tourauftakt-der-rise-live-2019-tour-im-logo-hamburg-17-10-2019</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Björn Schulz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Oct 2019 19:02:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[GAMMA RAY]]></category>
		<category><![CDATA[LOGO Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[LOVE.MIGHT.KILL]]></category>
		<category><![CDATA[MOB RULES]]></category>
		<category><![CDATA[NIGHT LASER]]></category>
		<category><![CDATA[NINE EYES LIVE]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[RADIANT]]></category>
		<category><![CDATA[THE UNITY]]></category>
		<category><![CDATA[TRAGEDIAN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=4252</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Am 17.10.2019 luden THE UNITY zur Powermetal – Party ins legendäre LOGO. Anlass war der Tourauftakt zu ihrer RISE LIVE</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/the-unity-klasse-tourauftakt-der-rise-live-2019-tour-im-logo-hamburg-17-10-2019">THE UNITY &#8211; Klasse Auftakt der &#8222;RISE LIVE 2019 Tour&#8220; im LOGO Hamburg (17.10.2019)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Am 17.10.2019 luden <strong>THE UNITY</strong> zur Powermetal – Party ins legendäre LOGO. Anlass war der Tourauftakt zu ihrer RISE LIVE 2019 Tour. Der als 3er Packung angelegte Abend wurde von <strong>TRAGEDIAN</strong> und <strong>NINE EYES NATION</strong> vervollständigt.</p>
<p>aus Hamburg eröffneten den Abend. Mit ‚Immortality‘ von ihrem 2008er Debüt-Album &#8222;Dreamscape&#8220; legte die Band schon einmal richtig los. Hmmm, den Basser kannte ich doch irgendwoher. Irgendwie hatte ich ein Brett vorm Kopf. Wer war das noch? Zum Glück konnte meine Kollegin Andrea mich aufklären. Ja klar, die Band NIGHT LASER hatte ich schon mehrfach gesehen und fotografiert! Das ich Rob Laser nicht erkannt habe, lag wohl *hust* am fehlenden Kopftuch! Dawid Wieczorek, die Stammbesetzung am Bass weilt zur Zeit nicht in Europa. Gut das Rob die Lücke perfekt füllen konnte. Wo wir gerade dabei sind. Auch Nicolò Bernini konnte nicht dabei sein. Er wurde brilliant durch Nico Hausschild von TERRA ATLANTICA an den Drums ersetzt. Von Anfang an verfing der Melodic Power Metal beim Publikum. Das lag vor allem an der Spielfreude der fünf auf der Bühne. Nach viel zu kurzen 30 Minuten und 6 Songs war die Reise durch das Schaffen der Band zum Bedauern der Anwesenden bereits vorbei. Mit dem Schlusspunkt ,Conquerors`, der auch der letzte Song auf dem Album &#8222;Dreamscape&#8220; ist, hat die Band eine tolle Klammer um ihren heutigen Auftritt gesetzt.</p>
<p>Ein guter Anfang, der einen weiterhin guten Abend versprach.</p>
<p><strong>Setlist:</strong></p>
<p><span style="color: #000000;">Immortality – Dreamscape</span><br />
<span style="color: #000000;">Shadow of the moon &#8211; Unholy Divine</span><br />
<span style="color: #000000;">Chasing a dream &#8211; Unholy Divine</span><br />
<span style="color: #000000;">Reach out for the sky &#8211; Decimation</span><br />
<span style="color: #000000;">Distened land &#8211; Unholy Divine</span><br />
<span style="color: #000000;">Conquerors – Dreamscape</span></p>
<p>Nach kurzer Umbaupause stand dann <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://www.nineeyesnation.com/">NINE EYES NATION</a></strong></span>, eine noch ganz junge Band, auf der LOGO-Bühne mit dem Pfeilern. Ich war schon richtig gespannt; standen doch zwei ehemalige MOB RULES Gitarristen direkt vor mir. Die beiden haben sich Carsten Stepanowicz als Sänger geschnappt. Dieser war erst vor gut drei Wochen als Gitarrist mit RADIANT, als Vorgruppe von eben MOB RULES, hier im<span style="color: #70552c;"> <a style="color: #70552c;" href="https://www.logohamburg.de/"><strong>LOGO</strong></a></span>. Solche Geschichten schreibt nur der Metal. Aber zur Musik: Das Quinett wollte uns handgemachten erdigen Rock um die Ohren hauen. Spoiler: Das ist auch gelungen. Die beiden Gitarren ergänzten sich prima. Schlagzeug und Bass waren tight bei einander und groovten ordentlich. Ich kloppte mir mit den Händen fast die Knie wund, weil ich ja nicht mit den Beinen wippen kann. Und das obwohl auch hier der Stamm-Trommler Janneck Risse wegen seiner Tour mit David Hasselhoff ausfiel. Er wurde klasse von Andre Janßen (FETOCIDE) vertreten. Mir gefiel auch der Gesang von Stepanowicz echt gut. Mit anderen Worten, hat voll Laune gemacht. Nach gut 45 Minuten ging mit ‚Going Down‘ der zweite Teil des Abends zu Ende. Falls Ihr mal reinhören wollt, den Song gibt es auch als Video auf Youtube. Mein Fazit zu dieser Band: Auch wenn das Quintett um Mineur und Fuhlhage noch keine Scheibe rausgebracht haben, live gehen sie ab wie Schmitzkatze. Ich freue mich, diese Band auf dem Metal Hammer Paradise wieder zu treffen &#8211; und dies galt nicht nur aus meiner Sicht (so ich die Stimmen im Publikum richtig gedeutet habe).</p>
<p><strong>Setlist:</strong></p>
<p><span style="color: #000000;">Under the radar</span><br />
<span style="color: #000000;">Beautiful</span><br />
<span style="color: #000000;">Rainmaker</span><br />
<span style="color: #000000;">Walk on the edge</span><br />
<span style="color: #000000;">Move it on over</span><br />
<span style="color: #000000;">Once in a lifetime</span><br />
<span style="color: #000000;">Still Alive</span><br />
<span style="color: #000000;">Going Down&nbsp;</span></p>
<p>Nach knapp einer halben Stunde &#8222;cool down&#8220; war es dann soweit. Der Tourstart von <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://www.unity-rocks.com/">THE UNITY</a></strong></span> im LOGO stand unmittelbar bevor. Die Bühne tauchte in rotes Licht. Das Banner der Band glühte förmlich. Wow, das sah mal spektakulär aus. Also fürs LOGO war das eine schon gekonnte Inszenierung zum Auftakt. Furios ging es dann auch gleich zur Sache. Opener war ‚Last Betrayal‘ den Ihr auf dem aktuellen Album &#8222;Rise&#8220; findet. Weiter ging der wilde Ritt mit ‚No Hero‘. Jupp, das wird exzellent. So viel Power und Energie! Nach den zwei Songs vom &#8222;Rise&#8220; Album kamen mit ‚No More Lies‘ und ‚God of Temptation‘ zwei Songs des Debutalbums &#8222;THE UNITY&#8220;. Es folgte ein Ohrwurm auf den anderen. Gianba Manenti entzückte nicht nur die Frauen, seine gewaltige Rockröhre und sein enormer Stimmumfang hatten es in sich und setzte sich auch im LOGO gut durch. Er legte dabei eine so grandiose Performance hin, dass gegen Ende der Show seine Halskette mit seinem Talisman auch noch riss. Das nenne ich Einsatz. Apropos Einsatz: Das Schlagzeugspiel von Michael Ehré hat mich am meisten beeindruckt. Das Schlagzeug mit einer so intensiven Art zu spielen, sieht man auch nicht oft (Okay, vielleicht bei GAMMA RAY). Kleiner Spaß natürlich von mir an dieser Stelle, denn es ist ja allgemein bekannt, dass Michael Ehre und Henjo Richter ebenfalls bei GAMMA RAY zusammen spielen, die ja zur Zeit eine Pause einlegen. Damit sind wir beim Gitarrenspiel am heutigen Abend angekommen. Henjo Richter war wie gewohnt über jeden Zweifel erhaben. An der zweiten Gitarre stand direkt vor meiner Nase Stef E und das war gut. Ich hatte sehr viel Spaß zu sehen, was er so mit seiner Gitarre alles anstellt. Toll, sage ich Euch. Ideenreich und absolut fett. Neben ihm groovte Jogi Sweers am 5-Saiter. Locker, lässig und mit einer Coolness, die mir sichtlich gefiel. Er kam ebenso wie alle anderen Mitglieder der Band, außer eben Henjo Richter, aus der Band LOVE.MIGHT.KILL zu THE UNITY. Der einzige, den ich an diesem Abend vermisste, war Sascha Onnen, der eigentlich die Keyboards spielt.</p>
<p>Knapp 90 Minuten feierte das Publikum im gut gefüllten LOGO und rang der Band danach noch zwei Zugaben ab. Ja, was sich eingangs schon ankündigte, vervollständigte THE UNITY. Es war ein klasse Abend für Leute die auf Power Metal stehen. Ich persönlich bin sehr froh, diese Band endlich live gesehen zu habe, denn auf dem Metal Hammer Paradise 2018 verpasste ich sie im vergangenen Jahr leider.</p>
<p>Fazit: Wer bei THE UNITY einen Gamma Ray Klon erwartet hat, wurde eines besseren belehrt. Ich würde die Songs und den Sound eher in Richtung, aber dennoch Weiterentwicklung von Love.Might.Kill einordnen. Ach ja &#8211; ein bisschen Gamma Ray gab es an diesem Abend dennoch: Wer vor Ort war und es bemerkt hat &gt; Send me a Sign.</p>
<p><strong>Setlist:</strong></p>
<p><span style="color: #000000;">Last Betrayal &#8211; Rise</span><br />
<span style="color: #000000;">No Hero – Rise</span><br />
<span style="color: #000000;">No More Lies – The Unity</span><br />
<span style="color: #000000;">God of Temptation – The Unity</span><br />
<span style="color: #000000;">Welcome Home &#8211; Rise</span><br />
<span style="color: #000000;">Firesign – The Unity</span><br />
<span style="color: #000000;">The Willow Tree &#8211; Rise</span><br />
<span style="color: #000000;">You Got Me Wrong &#8211; Rise</span><br />
<span style="color: #000000;">Redeemer – The Unity</span><br />
<span style="color: #000000;">Close To Crazy – The Unity</span><br />
<span style="color: #000000;">Send Me A Sign – Skeletons and Majesties (Gamma Ray)</span><br />
<span style="color: #000000;">The Storm &#8211; Rise</span></p>
<p><strong>Zugaben:</strong></p>
<p><span style="color: #000000;">Rise And Fall – The Unity</span><br />
<span style="color: #000000;">Never Forget – The Unity</span></p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <a href="https://www.facebook.com/metalrollz/"><span style="color: #800000;">METAL ROLLZ (Björn Schulz)</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/the-unity-klasse-tourauftakt-der-rise-live-2019-tour-im-logo-hamburg-17-10-2019">THE UNITY &#8211; Klasse Auftakt der &#8222;RISE LIVE 2019 Tour&#8220; im LOGO Hamburg (17.10.2019)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">4252</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
