<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Review Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<atom:link href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/review/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/review</link>
	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
	<lastBuildDate>Fri, 28 Mar 2025 18:34:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/cropped-NIC_MUSIC_ONLINE_MAGAZINE_LOGO_2024-1.png?fit=32%2C32&#038;ssl=1</url>
	<title>Review Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
	<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/tag/review</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">199874177</site>	<item>
		<title>SEBASTIAN RADU GROß &#8211; &#8222;Pitwalker-Tagebuch eines Headbanger Nerds&#8220; (Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/sebastian-radu-gross-pitwalker-tagebuch-eines-headbanger-nerds-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 18:33:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[METAL]]></category>
		<category><![CDATA[Muenster]]></category>
		<category><![CDATA[Redakteur]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=31794</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Ich war gespannt, als ich das Tagebuch zum Review angeboten bekam. Schließlich ist es keine Biografie eines unserer Stars, sondern</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/sebastian-radu-gross-pitwalker-tagebuch-eines-headbanger-nerds-review">SEBASTIAN RADU GROß &#8211; &#8222;Pitwalker-Tagebuch eines Headbanger Nerds&#8220; (Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<div class="grid-module-container-root">
<div class="heading-module-1b169754-9f49-4ea1-b2ae-2098e740a944 heading-root">
<h2><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-31795 " src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/2024-12-27-Sebastian-Radu-Gross-Pitwalker-480px.jpg?resize=396%2C396&#038;ssl=1" alt="" width="396" height="396" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/2024-12-27-Sebastian-Radu-Gross-Pitwalker-480px.jpg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/2024-12-27-Sebastian-Radu-Gross-Pitwalker-480px.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/2024-12-27-Sebastian-Radu-Gross-Pitwalker-480px.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w" sizes="(max-width: 396px) 100vw, 396px" /></h2>
<p>Ich war gespannt, als ich das Tagebuch zum Review angeboten bekam. Schließlich ist es keine Biografie eines unserer Stars, sondern das Tagebuch eines unserer Kollegen. Einer von uns. Einer aus diesem Magazin.&nbsp;</p>
<p>Wer von uns hat nicht mit Vorlieben, Schicksalsschlägen oder vorbestimmten Wegen seinen persönlichen Lebenslauf gestaltet. Falsche Entscheidungen können den Lebenslauf ebenso beeinflussen wie Unfälle oder Krankheiten.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-full wp-image-16340 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2021/11/Screenshot-2021-11-15-at-21-01-40-radunator77-ist-auf-Instagram-%E2%80%A2-50-Abonnenten.png?resize=150%2C150&#038;ssl=1" alt="" width="150" height="150"></strong>Der gebürtige Münsteraner <strong>Sebastian &#8222;Radu&#8220; Groß</strong> bestimmt seinen Weg schon früh auf dem Schulhof. Bis heute bleibt er dem Metal treu. Seine Gedanken, seinem Werdegang, seine Wege verarbeitet er humorvoll und in seinem eigenen Sprachstil in seinem &#8222;Tagebuch&#8220;. Unterhaltsam beschreibt er seinen Werdegang. Zwangsläufig mündet seine Liebe zum Metal in Bands und als Journalist in Metal-Magazinen. &#8222;<em>Die Leidenschaft und das Herzblut für die Musik, die ursprünglich für Außenseiter zur Religion wurde</em>.&#8220;: Vom Shirt zur Musik. Von der Musik zum Gaming. Vom Gaming zum Journalismus. Wer einen Einblick in einen von uns haben möchte, für den ist dieses Buch ein &#8222;must have&#8220;. Buch? Ja, nee. Im Gegensatz zu seinen sechs vorherigen Büchern, gibt es sein neues Werk nur online als PDF-Dokument. Dafür aber kostenlos. Wie er sagt, ist es eine Danksagung an alle gleichgesinnten Metalmaniacs, Gaming-Nerds und Bücherwürmern.&nbsp;</p>
<p>Er beschreibt seine Liebe zu Fantasybüchern und Computerspielen mit der persönlichen Entwicklung und dem gleichzeitigen Zustand der Gesundheit. Horizonterweiterung und Vernetzung, dem Erlernen von Instrumenten, Gründungen von Bands und Magazinen. In seinem Leben rund um den Metal hat er fast alles mitgenommen, was es so gibt. Er beschreibt Betroffene, die in der Burn-Out Falle feststecken. Er beschreibt genauso, wie er zu den ersten Interviews mit Bands gekommen ist.&nbsp;</p>
<p>Das Buch ist ein Helfer für alle, die ein wenig Trost in einer Krankheit brauchen oder den Mut nicht haben, sich im Metal zu engagieren. In seinem Lebenslauf finde ich mich auch ein Stück wieder, vieles verlief ähnlich. Vielleicht deshalb die Begeisterung, solch eine Geschichte zu veröffentlichen.</p>
<p>Schaut bitte mal auf seine Seite <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/pitwalker/">https://www.radunator.de/pitwalker/</a></span></strong> und ladet Euch das Buch herunter. Dies geht natürlich auch über folgenden&nbsp;<strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/wp-content/uploads/go-x/u/5b58ef28-f6d6-4fa2-93d1-fc7e8489bb65/Pitwalker.pdf">Download-Link.</a></span></strong></p>
<p>Wie schon erwähnt: Das am 27.12.2024 erschienene Buch ist als PDF-Datei exklusiv und kostenlos erhältlich!</p>
<p><strong>10 von 10 Punkten</strong></p>
<p><strong>Redakteur: </strong><span style="color: #003366;">Norbert Czybulka</span></p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/sebastian-radu-gross-pitwalker-tagebuch-eines-headbanger-nerds-review">SEBASTIAN RADU GROß &#8211; &#8222;Pitwalker-Tagebuch eines Headbanger Nerds&#8220; (Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">31794</post-id>	</item>
		<item>
		<title>MIKA VANDBORG mit seinem Soloprojekt am 05.10.2023 in der Mejeriet Sønderborg</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/mika-vandborg-mit-seinem-soloprojekt-am-05-10-2023-in-der-mejeriet-sonderborg</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Oct 2023 17:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Electric Guitars]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Mika Vandborg]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=26760</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Mannomann, wie verschlungen Wege zu einem Konzert sein können. Eigentlich war geplant, die Abschluss-Show in Esbjerg am Samstag zu besuchen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/mika-vandborg-mit-seinem-soloprojekt-am-05-10-2023-in-der-mejeriet-sonderborg">MIKA VANDBORG mit seinem Soloprojekt am 05.10.2023 in der Mejeriet Sønderborg</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Mannomann, wie verschlungen Wege zu einem Konzert sein können. Eigentlich war geplant, die Abschluss-Show in Esbjerg am Samstag zu besuchen. Leider ist das Veranstaltungszentrum Tobakken zwischenzeitlich in die Insolvenz gerutscht. Für heute war Ex-Motörhead-Gitarrist Phil Campbell in Hamburg gebucht. Da ist der Sänger erkrankt und nun der Termin frei. Also statt 100 Kilometer gen Süden geht es die gleiche Entfernung nach Nordost.</p>
<figure id="attachment_26793" aria-describedby="caption-attachment-26793" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-26793" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/378186520_10035651966477415_6223236815735863881_n.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/378186520_10035651966477415_6223236815735863881_n.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/378186520_10035651966477415_6223236815735863881_n.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/378186520_10035651966477415_6223236815735863881_n.jpg?w=526&amp;ssl=1 526w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-26793" class="wp-caption-text">2023 Tour Mika Vandborg</figcaption></figure>
<p>Die Gitarristen <span style="color: #003366;"><strong>Mika Vandborg</strong></span> und <span style="color: #333333;">Søren Anderson</span> sind das Duo Infernale bei der Dänischen Band <span style="color: #333333;">Electric Cafe.</span> Dessen Tour beginnt im November, bis dahin sind beide andersweitig unterwegs. Während Søren Anderson mit der Deep Purple Legende Glenn Hughes auf Welttournee ist, tingelt Mika mit seinem Soloprojekt durch Dänemark. Sie nennen sich Mika Vandborg &amp; dem fra Pladen, was so viel heist wie Mika und die von der Platte. Hierbei handelt es sich um weitere dänische Ausnahmekünstler. Neben Mika Vandborg (Gesang &amp; Gitarre) stehen Peter Kjøbsted (Bass &amp; Gesang), Morten Buchholtz (Keyboard) und als Schlagzeuger Jesper Elnegaard auf der Bühne. Selbst der Beleuchter Sylvester Zimsen ist hinlänglich bekannt und steht sonst bei Jesper Binzer und D-A-D an den Reglern.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_26794" aria-describedby="caption-attachment-26794" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26794 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/DSC_7598_OL.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/DSC_7598_OL.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/DSC_7598_OL.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/DSC_7598_OL.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-26794" class="wp-caption-text">2023 Mika Vandborg in Sonderborg; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>In Sønderborg war das Konzert eigentlich für den Konzertsaal im städtischen Kulturzentrum &#8222;Sønderborghus&#8220; angekündigt. Nun findet das Konzert im Jugendzentrum Mejeriet, zu Deutsch &#8222;Meierei&#8220;, gegenüber statt. Da war mir schon klar, es sind nicht viele Tickets verkauft. Während im Sønderborghus knapp unter 500 Gäste erwartet werden können, sind es im kleinen Jugendclub nur 170. Beide Einrichtungen werden bei Konzerten und Aufführungen von Ehrenamtlichen betrieben und gehören zusammen.</p>
<p>Dänisch kann ich gar nicht, Englisch nur bescheiden. Da ich früh vor Ort bin, ist aber genug Zeit mir einen Überblick zu verschaffen und meinen Eintritt zu klären. Gut, dass hier gut 20 Kilometer hinter der Grenze Jemand auch Deutsch spricht.&nbsp;</p>
<p>Einlass 19 Uhr, Show 20 Uhr. Kein Support. Wie schon bei meinen letzten Besuchen in Dänemark war die Zuschauerzahl erschreckend gering. Gerade einmal 20 Karten wurden im Vorverkauf abgesetzt. Während des Konzertes zählte ich dann immerhin 26 Personen im Gastraum. An Stehtischen verteilt ist es ein gemütliches, kleines &#8222;Privatkonzert&#8220;. Würden bei uns selbst Amateurbands solche Auftritte &#8222;mangels Masse&#8220; absagen, spielen die Herren trotzdem und ziehen das Programm durch. Die Interaktion mit dem Publikum verstehe ich zwar nicht, alle haben aber scheinbar ihren Spaß. Unterdessen berichtet mir die Dame vom Einlass, dass der Club nur selten voll oder ausverkauft ist. Die letzte Band, die es geschafft hatte, war eine Queen-Coverband.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_26795" aria-describedby="caption-attachment-26795" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26795 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/20231005_204805_ZL.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/20231005_204805_ZL.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/20231005_204805_ZL.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/10/20231005_204805_ZL.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-26795" class="wp-caption-text">2023 Mika Vandborg in Sonderborg; Foto: Norbert Czybulka</figcaption></figure>
<p>Die Jungs spielen eine Setlist, die sich aus den vier erschienenen Alben zusammensetzt. Das im letzten Jahr erschienene Album &#8222;Den Danske&#8220; ist das erste dänischsprachige.&nbsp;</p>
<p>Ich erspare Euch und mir jetzt die Beschreibung der Musik. Dafür gibt es Spotify. Geht es bei den Electric Guitars richtig zur Sache, ist das Programm heute deutlich ruhiger. 90 Minuten zeigt die Band ihr Können. Bei einem Eintrittspreis von gerade einmal 150 Kronen plus 5 Kronen Gebühren (20,79 €) bleibt bestimmt nicht viel übrig.&nbsp;</p>
<p>Anschließend gingen noch etliche Vinyls noch über den Tisch des Merchandise-Standes. Hier bedient der Chef selbst und steht mit der gesamten Band den Gästen zur Verfügung. Gequatsche, Fotos, Autogramme auf den Platten gehören zum Programm dazu.&nbsp;</p>
<p>Danke für einen schönen Konzertabend und bis zum Dezember bei den Electric Guitars!</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <span style="color: #003366;"><strong>Norbert Czybulka</strong></span></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/mika-vandborg-mit-seinem-soloprojekt-am-05-10-2023-in-der-mejeriet-sonderborg">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/mika-vandborg-mit-seinem-soloprojekt-am-05-10-2023-in-der-mejeriet-sonderborg">MIKA VANDBORG mit seinem Soloprojekt am 05.10.2023 in der Mejeriet Sønderborg</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">26760</post-id>	</item>
		<item>
		<title>ROCKHARZ &#8211; Zurück zur Teufelsmauer (06.-09. Juli 2022)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-zurueck-zur-teufelsmauer-06-09-juli-2022</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[NordmenschAdmin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2022 21:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[Ballenstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Grabenschlampen]]></category>
		<category><![CDATA[HARDROCK]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Knorkator]]></category>
		<category><![CDATA[METAL]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbericht]]></category>
		<category><![CDATA[OPEN AIR]]></category>
		<category><![CDATA[Powerwolf]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[ROCKHARZ]]></category>
		<category><![CDATA[RUNNING WILD]]></category>
		<category><![CDATA[Sepultura]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[TESTAMENT]]></category>
		<category><![CDATA[Teufelsmauer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=21480</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Endlich, ja endlich ist es wieder soweit. Corona hat nach dem brutalen Angriffskrieg der Russen auf die Ukraine in den</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-zurueck-zur-teufelsmauer-06-09-juli-2022">ROCKHARZ &#8211; Zurück zur Teufelsmauer (06.-09. Juli 2022)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Endlich, ja endlich ist es wieder soweit. Corona hat nach dem brutalen Angriffskrieg der Russen auf die Ukraine in den Medien nur noch eine Nebenrolle, obwohl schon wieder mächtig vor dem kommenden Herbst gewarnt wird, und das, auf was alle gewartet haben, nämlich die Open Airs, können endlich wieder losgehen. Nach dem Silberjubiläum in 2018 gibt es dieses Jahr, nach 2 Jahren Pause in 2020 und 2021, das 27. <a href="https://www.rockharz-festival.com/"><span style="color: #003366;"><strong>ROCKHARZ OPEN AIR</strong></span></a>. Stolz verkünden die Veranstalter am 30. April 2022 „sold out“. Damit geht das Konzept zum wiederholten Male voll auf, was nicht nur den tollen Bands mit diesmal Größen wie Running Wild, Eisbrecher, Powerwolf als auch der 40-Jahre-Jubiläumsshow von Grave Digger geschuldet ist. Ganz offensichtlich erfreut die Fans auch die genretechnische Vielfalt und die sehr familiäre Atmosphäre des Rockharz Festivals. Bereits in 2017 diente die Startbahn des Flugplatzes als erweiterte Camping-Area. Seit 2019 wurde mit dem gegenüber liegendem Parkplatz für die Tagesgäste zusätzlicher Platz geschaffen. Aus der Vogelperspektive erblickt man das weite Festivalgelände, die geschichtsträchtige Teufelsmauer und den malerischen Ort Quedlinburg.</p>
<p>Beim Rockharz gibt es mit der linken Dark Stage und der rechten Rock Stage zwei gleichwertige Bühnen, die hintereinander bespielt werden, so dass man keine Band verpasst. Ich bin zum sechsten Mal dabei und, bis auf unsäglichen Dauerregen, den das Megafestival im nördlichen Deutschland ja so häufig prägt, habe ich im Harz nun klimatisch alles erlebt, was die Tage im beginnenden Juli so mitbringen können. Im Jahr 2015 löste eine Sturmgefahr eine notwendige Sicherung der beiden Stages mit kräftigen Stahlseilen aus. Trotz kräftigem Wind und kühlen Temperaturen kam es letztlich nicht zu dem befürchteten Orkan. Im Folgejahr herrschten dann eher warme Temperaturen vor, wobei die Abende jedoch durch empfindliche Kälte geprägt waren. Das Festival in 2017 war, mit Ausnahme eines ganz kurzen aber heftigen Regengusses, ich glaube es war am Freitag beim Auftritt von Unzucht, knochentrocken und richtig warm. 2018 gab es eine Hitzeschlacht und auch 2019 war insgesamt sehr warm und trocken. Dieses Jahr war sehr wechselnd mit 22 – 25° Grad, Sonne und Staub am Mittwoch, einem kurzen aber kräftigen Regenguss am Donnerstag und Freitag und Samstag blieb es trocken bei frischem Wind.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Tag 1 &#8211;&nbsp; Mittwoch, der 06.07.2022&nbsp;</span></strong></p>
<p>Wie bereits im letzten Jahr praktiziert, fliege ich auch dieses Jahr bereits am Mittwoch ein und übernachte in einem netten Hotel im nahen Nachterstedt. Mit dem Einchecken im Hotel, einer kurzen Verschnaufpause nach der langen Anfahrt aus dem Münsterland und einer sehr kurzen Wartezeit am Pressestand bin ich so gegen 15:30 Uhr auf dem Gelände und nach einem kurzen &#8222;Hallo&#8220; mit den üblichen Pressekollegen geht es dann direkt zur Rock Stage.&nbsp;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-21665" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?resize=233%2C233&#038;ssl=1" alt="" width="233" height="233" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/mutz01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_MUT4794_100810-_MUT479406.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" />Nach zwei Jahren Abstinenz macht den Anfang heute<strong> MUTZ</strong> (Moritz Hempel), der zum Rockharz, wie kein zweiter gehört. So sieht man den eigentlichen Singer / Songwriter doch immer mal für ein paar Minuten auf den Bühnen des Festivals rumwerkeln oder um einfach mit den Fans aus den ersten Reihen ein paar Gags machen. So macht es Sinn, dass er direkt am Mittwoch loslegt und sich dann weiter auf seinen eigentlich Job konzentrieren kann. Eigentlich spielt er bei den hardgroovenden Drone, ala Machinehead, aus Celle (Rockharz 2018). Er ist aber auch in eigenen Sachen unterwegs. Nachdem die niedersächsische Rockband The Blackeyed Banditz auf den Singer und Songwriter MUTZ traf, war man sich schnell einig, gemeinsame Sache zu machen. Zunächst unterstützte sie ihn nur bei seinen Auftritten, doch dann funktionierte die Zusammenarbeit so gut, dass daraus schon bald das erste gemeinsame Album entstand. Modernes Songwriting mit einer extremen stimmlichen Bandbreite trifft hier auf Retro-Rock mit eingängigen Riffs und flirrender Hammond-Orgel. Die gekonnte Fusion aus britischen und US-Einflüssen ergibt eine dynamische Bandbreite von tiefen eindringlichen bis hin zu härteren Rockphrasen &#8211; stets mit dem obersten Ziel, ein mitreißendes Live-Erlebnis zu erzeugen.</p>
<p class="western">Mit vollem Gedröhne geht es auf der Dark Stage weiter. Post Hardcore und Post Metal kommt von den norwegischen <strong>SIBIIR</strong> mit bislang zwei Alben im Background. Auf Wikipedia schimpft sich die Stilrichtung Blackened Hardcore. Ob es wohl noch viel brutaler bzw. härter zur Sache gehen kann? Definitiv keine Geräusche für meine Ohren.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21688" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Twilight-Force01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_TWI5208_101224-_TWI520806.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C173&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="173" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Twilight-Force01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_TWI5208_101224-_TWI520806.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C173&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Twilight-Force01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_TWI5208_101224-_TWI520806.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C443&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Twilight-Force01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_TWI5208_101224-_TWI520806.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit <strong>TWILIGHT FORCE</strong> geht es nun zum ersten Mal so richtig melodisch, hymnisch und mit fetten Keyboards zur Sache. Sie gründeten sich 2011 und stammen aus Schweden und zwar aus Falun. Klingelt es bei Falun? Genau, das ist die Location, wo Sabaton ihr eigenes Festival abziehen. Mittlerweise haben die Dragonfans drei Alben auf dem Markt und konnten sich eine beachtliche Fan-Schar erspielen. Ihr frischer Metal sorgt erstmalig für ein proppevolles Infield. Wer den Powermetal von Freedom Call, Sonata Arctica oder Rhapsody mag, der kommt hier voll auf seine Kosten. Konträr zu den bekannten Sagen werden hier keine Drachen von heroischen Rittern bekämpft sondern mit ihnen gegen das Böse gefightet. Reckt die Fäuste, zückt die Schwerter und schwengt die Flaggen für die glorreichen &#8222;Knights Of Twilight`s Might&#8220;.</p>
<p class="western">Fetten Thrash gibt es nun von <strong>EVIL INVADERS</strong> aus Belgien. Die alten Raven, Exciter und Annihilator, also der ursprüngliche, speedlastige Thrash der San Francisco Bay Area sind die Wurzeln des Quartetts mit Johannes &#8222;Joe&#8220; Van Audenhove aka Jöe Anus am Gesang / Gitarre. Die Belgier pushen den alten Style mit bemerkenswerter Spielfreunde, buntem Outfit und einem knalligen Backdrop richtig auf. Man beobachtet die ersten Crowdsurfer und endlich geht in den ersten Reihen das Gebange los.</p>
<p class="western">Nach der Absage von SUICIDAL TENDENCIES in Ende Mai sind nun die Hardcore-Punker <strong>AGNOSTIC FRONT</strong> neu im Billing. Seit Gründung in 1982 ist Gitarrist Vinnie Stigma dabei und auch Shouter Roger Miret brüllt, nach überstandener Krebserkrankung, wieder nach Pain und Terror. Die hämmernden Grooves und Aufforderungen von Roger zu Circle Pits bringen weiter mächtig Bewegung aufs Feld und es staubt ordentlich.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21666 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/grave-digger01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_GRA6116_102132-_GRA611606.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/grave-digger01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_GRA6116_102132-_GRA611606.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/grave-digger01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_GRA6116_102132-_GRA611606.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/grave-digger01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_GRA6116_102132-_GRA611606.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Kommen wir nun zum ersten, ich will mal sagen, vorgezogenen Headliner. <strong>GRAVE DIGGER</strong> aus Gladbeck gibt es bereits seit 1980 und sie spielen heute ihre 40-Jahre-Jubiläums-Show, obwohl ihnen dafür heute nur 40 Minuten, wenn auch nahe der Primetime, zugestanden werden. Sie gelten zusammen mit Accept, Helloween oder Running Wild, um nur einige zu nennen, als Teil der deutschen Metalspitze im True Metal, Heavy Metal oder Power Metal. Am Mikro Chris Boltendahl und am Langhals Flitzefinger Axel Ritt, der wie kein Zweiter den Typus des klassischen Heavy Metal Gitarristen charakterisiert. Haare bis zum Arsch, knallenge Hosen und sich riffend und bangend durch das Set schraubend, welches immer klassisch daher kommt. Am Bass Jens Becker (ex-Running Wild), am Schlagzeug als auch teilweise am Keyboard sehen wir Marcus Kniep&nbsp; und auch der Reaper ist wieder mit von der Partie. Während des weiteren Sets wird das Drumset vom Clan, der gut und gerne aus bestimmt 20 Dudelsäcken und 3 Trommlern besteht, komplett integriert. Bei greller Sonne und schon ordentlich Staub in der Luft rocken die Gladbecker ab und wer Granaten wie „Excalibur“, „The Clans Will Rise Again“ oder „Heavy Metal Breakdown“ bislang nicht kannte, weiß nun Bescheid. Als Übersong vom Album &#8222;Tunes Of War&#8220; darf natürlich &#8222;Rebellion (The Clans Are Marching)&#8220; auch nicht fehlen.</p>
<p class="western">Wenn ich <strong>BEAST IN BLACK</strong> höre, ich habe dafür gute Gründe, sträuben sich bei mir an sich alle Nackenhaare. Einerseits liegt das daran, dass Kasperi Heikinnen für die Band meine geliebten U.D.O. verlassen hat und die zeitweise ohne zweiten Gitarristen da standen. Anderseits kann ich mit dem schmalzigen, poplastigen Power Metal, man stuft sich selbst sogar im klassischen Heavy Metal / Powermetal ein, nur ganz wenig anfangen. Die heutige Show belehrte mich allerdings eines Besseren. Mate, Kasperi und Anton posen auf Teufel komm raus, haben mächtig Spass und liefern eine ganz tolle Metalshow ab. Sänger Yannis Papadopoulos brilliert sich durch die Setlist, wie kein Zweiter, spielt mit dem Publikum, hüpft von hier nach dort und schmettert der gleißenden Sonne mit „Blind and Frozen“, „Beast in Black“ und „Die by the Blade“ einen Metalknaller nach dem anderen vor den Latz. Von Pop und Schmalz keine Spur mehr. Live und Open Air ist halt völlig anders als aus der Konserve oder im engen Saal bzw. auf der kleinen Bühne.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21675 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kataklysm01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_KAT7147_103163-_KAT714706.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kataklysm01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_KAT7147_103163-_KAT714706.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kataklysm01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_KAT7147_103163-_KAT714706.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kataklysm01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_KAT7147_103163-_KAT714706.-Juli-2022.jpeg?w=999&amp;ssl=1 999w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach dem rockigen Stoff der Gladbecker und dem fetzigen Powermetal von BIB ist mit den Kanadiern von <strong>KATAKLYSM</strong> nun eine fette Death Metal Party auf der Rock Stage angesagt. Harte brutale, aber durchdachte Soundarrangements und schnelle Drumparts lassen die Stage erzittern. Und vor der Stage? Bangen, der nächste Circle-Pit und weitere Crowdsurfer, zum Leidwesen der Grabenschlampen allerdings noch ausschließlich männliche und teils sehr schwergewichtige Akrobaten.</p>
<p class="western">Hart und brutal und nun wieder supermelodisch mit teils opernhaftem Gesang. Viel krasser kann man den auf den Bühnen dargebotenen Stil wohl kaum wechseln. Nach dem Ausstieg bei Nightwish machte die ausgebildete Opern- und Ausnahmesängerin <strong>TARJA</strong> Turunen seit 2005 alleine weiter. Ich bleibe dabei, ohne Tarja hätten Nightwish niemals diesen Erfolg verbuchen können und sie bleibt bis heute, die beste Sängerin der Finnen. Stilistisch bleibt sie im Symphonic Rock / Symphonic Metal. Auch die heutige Show hat deutlich klassische Momente und Tarja brilliert stimmlich und natürlich in ihrem wallenden Outfit. „Demons in You“, „Falling Awake“, „Tears in Rain“ und „Goodbye Stranger“ sind Songs von Tarja. Mit „Nemo“ und „Over the Hills and far away“ schlägt sie die Brücke zu Nightwish aber eigentlich ist zuletzt genanntes ein traditionelles Volkslied aus Großbritannien, dessen Ursprünge gar nicht gesichert sind.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21668" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/sepultura01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_SEP8383_104395-_SEP838306.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/sepultura01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_SEP8383_104395-_SEP838306.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/sepultura01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_SEP8383_104395-_SEP838306.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/sepultura01321-Rockharz-2022-Mittwochrockharz-mittwoch_SEP8383_104395-_SEP838306.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die rechte Stage bleibt heute den harten Nackenbrechern vorbehalten. Mit dem Groove Metal der brasilianischen <strong>SEPULTURA</strong> (portugiesisch Grab) und Fronter / Shouter Derrick Green konnte ich infolge des brutalen, thrashlastigen und abgehackten Sounds nie wirklich was anfangen. Unglaubliche 15 Scheiben hat das 1984 gegründete Quartett bereits auf Lager und damit eine Menge Auswahl für zahlreiche Circle Pits und schüttelnde Mähnen im Rund.</p>
<p class="western">Pünktlich nach Mitternacht, passender geht es wohl kaum, geben sich die Mittelalterrocker von<strong> IN EXTREMO</strong> danach ein Stelldichein auf der linken Dark Stage. Mit einer Spieldauer von 70 Minuten werden ihnen und den vorherigen Sepultura dabei heute die längsten Runs gegönnt. Die Bühne bleibt vielfach in rot, rosa und ab und zu mal in Blautönen und wie gewohnt gibt es bereits zum Start ordentlich Feuer. Und auch bei den anderen Songs, ich führe mal auf, „Troja“, Feuertaufe“, „Vollmond“, „Kompass zur Sonne“, „Unsichtbar“, „Liam“, „Quid pro Quo“, natürlich „Lieb Vaterland, magst ruhig sein“ und bei „Rasend Herz“, „Spielmann“ und natürlich „Sängerkrieg“ wird nicht an Feuerstößen gespart. Das alles wird vom Publikum textsicher mitgegrölt, Verzeihung, natürlich gesungen und frenetisch beklatscht und bejubelt. Die zahlreich auf der Bühne vertretenen Berliner um &#8222;Das Letzte Einhorn&#8220;, sprich Sänger und Multiinstrumentalist Michael Robert Rein, machen schon ordentlich Zinnober. Musikalisch wird mich diese Mucke nie gewinnen, allerdings ist die Combo live richtig gut aufgestellt und kann wieder mal voll überzeugen.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Tag 2 &#8211; Donnerstag, der 07.07.2022</span></strong></p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21678 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/292126011_2256440204514385_3285641542003211449_n.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich kenne Dominik Stotzem noch als Basser von der Coverband Purple Rising, ehe er dann bei <strong>ENEMY INSIDE</strong> einstieg, die 2017 von der deutsch-italienischen Sängerin Nastassja Giulia und dem Gitarristen Evan K (u. a. Mystic Prophecy) gegründet wurde. Dark Rock, Symphonic Metal und New Metal dürften wohl die Richtung des multikulturellen Fünfers am besten umschreiben. Wieder eröffnet die Dark Stage und uns erwartet eine quirlige Combo in futuristischem, weißen Dress mit blauen Kontaktlinsen. Einzig Rhythmusgeber Dominik am Bass verlässt sich auf sein natürliches Augenlicht und bangt ordentlich bei seinen Parts. Er gibt ganz klar den Chef und dirigiert seine noch junge Truppe ordentlich durch die Setlist.</p>
<p class="western">Deutschen Pagan gibt es von <strong>GERNOTSHAGEN</strong>, die seit 1999 exakt vier Alben ihr Eigen nennen. „Ode Naturae“ ist von 2020 der aktuelle Longplayer. Als Backdrop ein Hirsch ala Jägermeister und Shouter Daniel „Askan“ Möller erinnert mich in seiner Kriegsbemalung doch ordentlich an Philipp „Freki“ Seiler von Varg. Bevor wir als Knipser jedoch die archaischen Protagonisten ablichten können, müssen wir uns erstmal hinter den Boxen in Sicherheit bringen. Es regnet, nein es gießt, nein es schüttet und zwar wie aus Kübeln und zwar direkt zum ersten Song. Wir haben keine Chance und rasen direkt zum VIP zurück, um uns irgendwie und vor allen Dingen die Kameras vor dem Unwetter zu schützen. Bereits zum dritten Song hat der Wettergott jedoch ein Einsehen und lässt es nur noch tröpfeln. Der Tag bleibt witterungstechnisch unsicher, auch wenn es nur noch maximal zu kurzen Feuchtzonen kommt.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21676 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/asenblut01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_ASE9773_106388-_ASE977307.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/asenblut01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_ASE9773_106388-_ASE977307.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/asenblut01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_ASE9773_106388-_ASE977307.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/asenblut01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_ASE9773_106388-_ASE977307.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Im Melodic Death / Pagan Metal sind <strong>ASENBLUT</strong> aus Göttingen mit Tim &#8222;Tetzel&#8220; Schmidt unterwegs, die schon einige Male auf dem Festival dabei waren und für schwingende Mähnen, hoch gerissene Hörner voll mit Met oder Bier und fettes Gestampfe auf dem Flugplatz sorgen. Die vierte Ausgabe, wahlweise auf CD oder Vinyl von AFM nennt sich „Die Wilde Jagd“ und ist voll mit jeder Menge Wikingerklischees, mit der man das Infield eines jeden Festivals zum Beben bringt.</p>
<p class="western">Mit <strong>HAMMER KING</strong>, gegründet in 2015, ist heuer eine ganze junge Band am Start. Allerdings ist in dieser Combo eine Menge Erfahrung vereint. Ich zitiere hier mal ihr Label Napalm Records: „Der Einfluss der Heavy Metal-Feudalisten HAMMER KING auf die Geschichte des Metal hat gerade erst begonnen. Handverlesen von Ihrer Majestät selbst besteht die Band aus dem ehemaligen ROSS THE BOSS-Sänger Titan Fox und dem ex-SALTATIO MORTIS-Drummer Dolph A. Macallan sowie Gladius Thundersword am Bass und Klevelands zeitlosestem Lead-Gitarristen: Gino Wilde. Hier bekommt man traditionellen Power Metal in seiner pursten Form! Und das fetzt, macht richtig Laune und sorgt allweil für Partystimmung.</p>
<p class="western">Mit melodischem Death Metal wird es bei den schwedischen <strong>SCAR SYMMETRY</strong> wieder rasend schnell. Sie veröffentlichen bislang sechs Longplayer und sind beim Label Nuclear Blast unter Vertrag. Roberth Karlsson ist für die harschen Vocals / Growls und Lars Palmqvist für den cleanen Gesang verantwortlich.</p>
<p class="western">Unzucht sollten eigentlich auf der Rock Stage spielen. Eigentlich. Die Gerüchteküche wabbert schon einige Stunden vorher und nach und nach wird klar, dass der Schlagzeuger dem Virus erlegen ist und definitiv das Set von Unzucht heute ausfällt. Es soll der einzige Corona bedingte Ausfall des gesamten Festivals sein. Daniel ruft seine alten Kollegen an und bereitet kurzerhand ein akustisches Set mit <strong>Der Schulz &amp; Band</strong> vor. Die drei machen es sich auf der Bühne sitzend gemütlich und mit Akustikgitarre und Sitztrommel gibt es Rock, Western, Country und Nachdenkliches.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21677 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/dark-funeral01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_DAR0532_107139-_DAR053207.-Juli-2022.jpeg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/dark-funeral01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_DAR0532_107139-_DAR053207.-Juli-2022.jpeg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/dark-funeral01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_DAR0532_107139-_DAR053207.-Juli-2022.jpeg?w=666&amp;ssl=1 666w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Eigentlich dunkel und düster und entsprechend plakativ im Face, heuer aber noch im Sonnenlicht, präsentieren <strong>DARK FUNERAL</strong> ihren Black Metal auf der Stage. Ich fotografiere die Schweden heute zum allersten Mal. Neben Marduk zählen sie zu Schwedens wichtigster und einflussreichster Black-Metal-Band. Musikalisches Hauptmerkmal ist das durchgängig sehr hohe <span style="color: #333333;">Tempo</span> der Lieder. Dark Funeral verzichtet auf Keyboards. Die Musik wird oft als monoton bezeichnet; Gitarrist und Gründungsmitglied Lord Ahriman hält dagegen, dass „der Teufel bei uns im Detail“ stecke und er die „extreme Aggression äußerst melodisch“ verpacke, wodurch sich beide Elemente verstärkten. Mit dem 2022-Output „We are the Apocalypse“ dürfte alles gesagt sein.</p>
<p class="western">Mit typischem Deutschrock aus Bitterfeld in Sachsen geht es nun weiter.<strong> GOITZSCHE FRONT</strong> nennt sich der Vierer, der seit 2009 auf den Brettern steht und schon vier Alben sein eigen nennt. &#8222;Deines Glückes Schmied&#8220; ist vom Februar diesen Jahres und der korpulente Shouter Pascal &#8222;Bocki&#8220; Bock mit Glatze und voll tätowierten Armen haut die bekannten Phrasen in das Mikro. Deutschrock halt, wie er von hundert anderen Bands auch gezockt wird. Aus dieser Menge heraus zu ragen ist schwer. Die sächsische Front schafft es allerdings das Infield zu begeistern und in eine abrockende Menge zu verwandeln. Man ist halt wohnungstechnisch nicht ganz so weit vom Harz entfernt und dieser gab sich von immer schon sehr patriotisch, will sagen Deutsche Bands und insbesondere aus dem ehemaligen Osten hatten hier schon immer ein ganz leichtes Spiel.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21679" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thundermother01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_THU0919_107525-_THU091907.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thundermother01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_THU0919_107525-_THU091907.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thundermother01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_THU0919_107525-_THU091907.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thundermother01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_THU0919_107525-_THU091907.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die schwedischen <strong>THUNDERMOTHER</strong> sind aktuell auf Heat – Wave – Tour und eigentlich spielen sie immer und überall und das auch während der Corona-Zeiten, wenn auch hier mal vom Dach eines Feuerwehrwagens aus, um den Fans zwar die volle Rockdröhnung zu bieten aber damals eben jeglichen Kontakt zu meiden. Kopf und einziges Gründungsmitglied ist Filippa Nässil an der Gitarre. Nach zig Wechseln, die in der ersten Scheibe treffend mit „Rock ‚N‘ Roll Disaster“ umschrieben werden, fand man mit „Thundermother“ von 2018 zusammen. Am Gesang die hübsche Guernica Mancini, an den Drums die quicklebendige und stets lächelnde Emlee Johansson und mit Mona Lindgren am Bass dazu eine attraktive Rampensau. Riffrock ala AC/DC ist das Gebot der Stunde und das fetzt.</p>
<p class="western">Super melodischer Riffer, gespickt mit dicken Growls und ein megasympathisch daher kommender Sänger namens Mikael Stanne. Das sind <strong>DARK TRANQULITIY</strong> aus Schweden, die neben In Flames, At The Gates und Soilwork zu den prägenden Bands der sogenannten Göteborger Schule des Melodic Death Metal gehören und heute mit durchweg tollen Songs wie „Transient“, „ Focus Shift“, „Monochromatic Stains“ oder „Forward Momentum“ voll überzeugen können. Ich sah die Schweden schon als Support von Amon Amarth und bin aufgrund ihrer Bühnenpräsenz und der durchweg starken Songs mehr als begeistert.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21687" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/powerwolf01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_POW3191_109790-_POW319107.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/powerwolf01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_POW3191_109790-_POW319107.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/powerwolf01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_POW3191_109790-_POW319107.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/powerwolf01324-Rockharz-2022-Donnerstagrockharz-donnerstag-22_POW3191_109790-_POW319107.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es ist Zeit für den ersten wirklichen Headliner des Festival, die im späten Herbst des Jahres ihre Wolfsnächte-Tour starten. Nach dem Rockharz geht es nach Rumänien und über Wacken ist man noch Support bei den Eisernen Jungfrauen. Nebenbei hat noch „The Monumental Mass“ cineastisch etabliert. Viel los also im Stalle von Attila &amp; Co. und erwartungsgemäß sollte es bei den zum fünften Mal auf dem Rockharz gastierenden <strong>POWERWOLF</strong> um den charismatischen Sänger Attila Dorn jede Menge Pyros geben. Sollte, einzig der Wind verwehte diesen Ansatz. Es war schlicht zu gefährlich für die Members heute riesenhohe Pyros abzufackeln. So blieb es bei sporadischen Flammen, einer kleinen Feuershow vom kurzhaarigen Attila zu Beginn des Sets oder bei Flammenmeeren im Zuge der Messe, wo zeitweise temporär gleich mehrere Nonnen auf der Bühne erschienen. Die Bühnenaufbauten natürlich monumental, erinnernd an Gruften, Schlösser und im Background der typische Wolf. <span lang="en-US">Die Setlist, ach eigentlich ist es völlig egal, was die Jungs da auf die Bühne bringen: „</span><span lang="en-US">Fire and Forgive“, „Army of the Night“, „Incense &amp; Iron“, „Amen &amp; Attack“, „Demons Are a Girl&#8217;s Best Friend“, „Armata Strigoi“, „Stossgebet“, „Blood for Blood (Faoladh)“, „Werewolves of Armenia“, „Sanctified With Dynamite“, „We Drink Your Blood“.</span></p>
<p class="western">Zum X-ten Male sehe ich heute <strong>SUBWAY II SALLY</strong>. Nicht, dass ich diese Mittelaltermucke besonders mag, aber als Fotograf stellt dieser Gig auch den nächsten Versuch dar, Eric Fish und seine Kollegen mal fotografisch vernünftig festzuhalten, was mir bei dem vielen Rot, Rosa und insbesondere den störenden Aufbauten nur selten gelingt. Analog, wie beim Powerwolf, lässt man das mit dem Feuer gleich ganz sein. Seit einigen Jahren ist Ally Storch an der Violine. Ihr Instrument und ihre wallenden Haare (unter den Fotografen gab es unter den Glatzköppen dann eine Diskussion über Haarspülungen) sind einfach der Hingucker.</p>
<p class="western">Mit Saufen, Bier, Wein und Met oder Kneipenschlägereien gehören die Folkrocker von <strong>KNASTERBART</strong> zu einer typischen Besetzung des Rockharz Festival, dass sich schon immer durch sehr vielfältige Genres auszeichnete und bei dem der Spaß nie zu kurz kommen darf.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Tag 3 &#8211; Freitag, der 08.07.2022</span></strong></p>
<p class="western">Wir beginnen heute den dritten Festivaltag um 11:20 Uhr auf der Rock Stage und mit und mit <strong>BURDEN OF GRIEF</strong> aus Deutschland ist nun Melodic Death Metal angesagt. Genau das richtige, um die geschundenen Knochen zu schmieren und wieder in Bewegung zu bringen. Die Kasseler sind in ihren Riffs deutlich melodischer als ihre schwedischen Kumpanen und können daher auch bei mir, der ja eher im Hardrock, klassischen Metal und im Powermetal unterwegs ist, etwas mehr Gehör finden.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21686" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kambrium01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_KAM4239_113482-_KAM423908.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kambrium01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_KAM4239_113482-_KAM423908.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kambrium01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_KAM4239_113482-_KAM423908.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/kambrium01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_KAM4239_113482-_KAM423908.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>KAMBRIUM</strong> aus Niedersachen widmen sich dem Epic Melodic Death Metal und haben folglich auch ein Keyboard mit an Bord. Frischer, lockerer und motivierter als Kambrium kann man sein Set nicht aufziehen und die melodischen, schnellen Riffs mit dunklen Avancen ziehen mich ruckzuck in ihren Bann. Sollte ich bis dato noch überlegt haben, heute etwas später zu kommen, dann hätte ich mir spätestens jetzt kräftigst in den Arsch gebissen. KAMBRIUM „You made by early day“ – thank you.</p>
<p class="western">Die deutschen <strong>ATTIC</strong> sind im klassischen Heavy Metal unterwegs und waren mir bis dato gänzlich unbekannt. Man kommt aus dem Pott, Gelsenkirchen um genau zu sein, gründete sich 2010 und hat bislang zwei Longplayer am Start. Und was soll ich sagen, Attic fetzen mich völlig weg und warum, nun ganz simpel, wir haben eine perfekte Kopie oder auch Anlehnung an den legendären King Diamond, nur halt entstaubt, bunter, flotter, einfach besser. Das ist z. B. wie bei Airbourne und AC/DC. Man hat sich sogar die Aufbauten der legendären Sets mit zwei Zaunreihen / Gittern links und rechts gegönnt und auch Nebelschwaden, hier allerdings aus aufgerichteten Steamern, ziehen über die Bühne. Grandios.</p>
<p class="western">Mit <strong>PADDY AND THE RATS</strong> wird bereits um die Mittagszeit die Juxtüte ausgepackt. Sie gastieren im spaßigen Folk Rock, diesmal losgelöst von Kneipen, Met und Bier, sondern hier eher im Piratengenre und passenden Alben wie „Rats on Board“, „Hymns for Bastards“, „Tales from the Docks“ oder dem aktuellen „From Wasteland To Wonderland“.</p>
<p class="western">Mit viel Pathos stolzieren die Mitglieder der Berliner NDH-Institution<strong> OST + FRONT</strong>, namentlich und in dieser oder einer ähnlichen Reihenfolge Fritz Knacker (Schlagzeug), Eva Edelweiß (Tasten, Trommeln), Wilhelm Rotlauf (Bass), Otto Schmalzmann (Gitarre), Siegfreid Helm (Gitarre) zu guter Letzt Hermann Ostfront auf die Bühne und eröffnen mit „Geld Geld Geld“, welches die Welt regiert und danach folgt das etwas chaotisch angelegte &#8222;Fieste De Sexo&#8220; inklusive Po-Klatscher auf den Hintern von Eva. „Afrika“, „Honka Honka“, „Liebeslied“, „Puppenjunge“, „Ikarus“, „Fleisch“, „Sex, Schnaps Und Gewalt“ aber auch „Denkelied“ und „Freundschaft“ sind weitere Songs der Truppe, die zwar plakativ und chaotisch agiert aber deren Lieder immer auch zum Nachdenken anregen.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21685 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Lucifer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_LUC5224_114452-_LUC522408.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Lucifer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_LUC5224_114452-_LUC522408.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Lucifer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_LUC5224_114452-_LUC522408.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Lucifer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_LUC5224_114452-_LUC522408.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>LUCIFER</strong> ist eine Heavy / Doom-Metal Band, die sich 2014 in Berlin und London gründet und mittlerweile in Stockholm ansässig ist. Sie betitelten ihre Alben ziemlich simpel mit Lucifer I, II, III und IV. An den Vocals und manchmal am Keyboard Johanna Sadonis, an Drums, Guitar und Bass Nicke Andersson von The Hellacopters, Entombed oder den von mir so geliebten Imperial State Electric, Martin Nordin kennt man als Saitenhexer von Dead Lord und dazu kommen noch Linus Björklund, ebenfalls an der Gitarre und Harald Göthblad am Bass. Die Einflüsse der Band gehen auf Black Sabbath, Deep Purple, Blue Öyster Cult, Lucifer&#8217;s Friend, Steppenwolf, 70&#8217;s Heart und Fleetwood Mac zurück, also all das, was man als alter Kuttenträger schon ewig konsumierte. Avatarium und Blues Pills sind die Stichworte und genauso wie Jennie-Ann-Smith klingt auch Johanna, die perfekt deutsch spricht, ihre Jungs galant vorstellt und für mich eine Ballade mit dem Spruch des Tages, nämlich „ein Song zum Kuscheln auf dem Friedhof“ ankündigt. Für mich, neben Attic, die Entdeckung des Festivals und wie sie mit ihrem Ständer und dem dazugehörigen Kabel agiert, einfach göttlich.</p>
<p class="western">Die finnischen <strong>MOONSORROW</strong> gibt es bereits seit 1995 und seitdem veröffentlichten sie sieben Alben, von denen das letzte „Jumalten Aika“ bereits von 2016 ist. Ich liebe den atmosphärisch dichten Sound des sehr gitarrenlastigen Pagan bereits seit ihrem Erstlingswerk „Suden Uni“ von 2001, der mit diesem charakteristischen Wolfsgeheul losgeht. Sie machen sich rar auf den europäischen Bühnen und um so schöner ist es, sie auf dem Rockharz erleben zu dürfen. Die Finnen glänzen, rocken mächtig ab und haben mit Sicherheit eine ganze Menge neuer Fans dazu gewonnen.</p>
<p class="western">Auf dem Weg zurück zur Dark Stage in Richtung Foto-VIP, fällt mir ein kleiner Junge mit einer Randy Rhoads Gitarre auf, der stilecht seine Ikonen imitiert und kurzfristig zum Highlight der noch wenigen Fotografen wird. Sicher ein Sohnemann der nachfolgenden Metaller von<strong> DESERTED FEAR</strong>. Die werden hier richtig abgefeiert, sind mir mit einem Segelschiff als Backdrop sofort sympathisch und richtig nett kommt auch die Ansprache rüber. Lange haben die Jungs in ihren stillen Kämmerleins und in einem Proberaum verbracht, der in etwa der Größe eines Dixieklos gleichkommt und sich riesig auf den heutigen Auftritt gefreut. Sowas kommt an und da verkommen spritzige Stahlhämmer, ultraschneller Metal, tolle Riffs und eine feine, energiegeladene Bühnenshow fast zur Nebensache.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21670" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/jinjer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_JIN6163_115384-_JIN616308.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/jinjer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_JIN6163_115384-_JIN616308.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/jinjer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_JIN6163_115384-_JIN616308.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/jinjer01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_JIN6163_115384-_JIN616308.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>JINJER</strong> stammen aus dem Donezk in der Ukraine, was den meisten, vor dem bestialischen Angriff der Russen, wohl kaum einem Begriff war, heutzutage aber als einer der Hauptkampforte des Terrors allseits bekannt ist. Im Metal Core und Groove sind Tatiana Shmailyuk und ihre Mitstreiter unterwegs und es ist mehr als aller Ehren wert, sie heute auf der Stage zu erleben. Die junge Frau agiert im schwarzen Kampfanzug vor einem großen, in ukrainischen Nationalfarben gehaltenen Backdrop. Mindestens fünf Kicks absolviert sie schon bei den ersten 3 Songs, schüttelt ihre zu 3 Zöpfen gestaltete Mähne und lässt hier und da ihre Piercings auf der Zunge aufblitzen. Von allen Mädels des diesjährigen Rockharz agiert sie am besten, am professionellsten, nutzt das Mikro zum Shouten, Growlen, Singen und nicht zum Festhalten und ist dabei superagil. Bereits beim zweiten Song gibt sie ihr Statement zum Verbrechen in der Ukraine ab und erntet hier die notwendige Zustimmung.</p>
<p class="western"><strong>FINNTROLL</strong>, die finnischen Trolle mit den langen Ohren aus Helsinki erhöhen mit ihrem Folk Metal nochmal mächtig die Stimmung im Infield, der ohnehin nach JINJER schon top gelaunt daher kommt. Der Mix aus Humppa, fetten, keyboardlastigen Melodien und schwarzmetallischen Riffbrettern sorgt allseits für gute Laune, ein beherztes Abbängen, ein vielfaches Mitgegröle und neben den Crowdsurfern auch für den einen oder anderen Circle Pit. Es gibt Tracks wie „Att Döda Med En Sten“, „Ormfolk“, natürlich „Nattfödd“, „Jaktens tid“ oder „Midvinterdraken“.</p>
<p class="western">Die schwedischen <strong>AT THE GATES</strong> sorgen mit ihrem harten, brutalen Melodic Death Metal Garant mit deutlich erkennbaren Core-Einflüssen für heftige Circle- und Moshpits. Auf<b> </b>dem aktuellen Werk namens „The Nightmare of Being“ seit ihrer Rückkehr in 2014 vertonen sie mit experimentellen Mitteln philosophische Gedanken des Pessimismus. Wer nun befürchtet, At The Gates hätten sich vom Death Metal gelöst, sei beruhigt: Das Gros des Albums wütet wunderbar brachialmelodisch, die Schweden akzentuieren ihren Klang lediglich mit einigen Details. Violine, Cello und Orchestrales gehen als bekannt durch, Saxofon und progressive Anklänge überraschen hingegen. Beim Rockharz gibt es die pure Brachialfront, von Violinen, Celli oder ähnlichem Gedöns höre ich nix <span style="font-family: Wingdings, serif;"></span>.</p>
<p class="western">Nun endlich ist die Zeit gekommen für finnischen Folk und Viking Metal von <strong>ENSIFERUM</strong>. Wie Eisbrecher am morgigen Samstag sind sie hier Dauergäste und waren ebenfalls 2018 zuletzt dabei. Petri Lindroos (Gesang, Gitarre), Markus Toivonen (Gitarre), Janne Parviainen (Schlagzeug) und insbesondere Sami Hinkka (Bass) schimpfen sich die Mannen, natürlich facepaitend und mit Rauschbart beim Basser. Von Netta am Skog (Turisas), die ab und zu bei den Finnen vorbei schaut, ist heute übrigens nix zu sehen. <span lang="en-US">Mit „Rum, Women, Victory“ geht es los, es folgen „Token of Time</span>”, “<span lang="en-US">One More Magic Potion</span>”, “<span lang="en-US">Run From the Crushing Tide</span>!, “<span lang="en-US">In My Sword I Trust</span>”, “<span lang="en-US">Midsummer Magic</span>”, “<span lang="en-US">From Afar</span>” mit Moshpits, die Mitsingnummer “<span lang="en-US">Lai Lai Hei</span>” und das <span lang="en-US">unvermeidliche &#8222;Iron&#8220;.</span></p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21671" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/steelpanther01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_STE7574_112194-_STE757408.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/steelpanther01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_STE7574_112194-_STE757408.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/steelpanther01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_STE7574_112194-_STE757408.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/steelpanther01327-Rockharz-2022-Freitagrockharz-freitag-22_STE7574_112194-_STE757408.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die amerikanischen Glamrockrock von<strong> STEEL PANTHER</strong> sind aktuell auf Res-Erections European Tour 2022, und beehren uns heute mit einer Stippvisite auf dem Harzfestival. Van Halen, Kiss, Bon Jovi, Def Leppard, Guns N‘ Roses und insbesondere Mötley Crüe sind die Vorbilder von Michael Starr, Satchel und Stixx Zadinia und deren Shows und Allüren werden von den Comedians, ich nenne sie mal so ganz despektierlich, ordentlich auf die Schippe genommen. Daneben geht es vor allen Dingen um „dicke Titten“, die Michael bereits beim zweiten Song ausführlich erläutert und die zum Schluss des Sets, wenn eben alle Damen auf die Bühne kommen, nochmal ihren Höhepunkt haben. Ein bisschen gerockt, wie bei „Going in the backdoor“, Asian Hooker“, 17 Girls in a row“ oder „Crazy Train“ von Ozzy Osbourne, wird auch, allerdings verschwinden nach und nach zig Songs von der Setlist, die sich damit um mindestens ein Drittel reduziert. <span lang="en-US">Laut interner Liste fallen weg: Fat Girl, Let me cumin, Guitar Solo, Party all ray, Party like…</span></p>
<p class="western">Weiter geht es mit dunklem Gothic Rock von<strong> ASP</strong>. Bekannt wurde sie vor allem durch den Zyklus um den Schwarzen Schmetterling, um den sich die ersten fünf Albenveröffentlichungen von 2000 bis 2007 drehten und der laut Sänger Alexander Spreng als musikalische Gothic Novel gesehen werden soll. Für mich ist diese Musik nicht wirklich was, wenn auch ASP für alle Darkrocker und Mittelalterfreaks als wahre Legenden dargestellt werden. So wird da erstaunlich textsicher mitgegrölt, zu den schwarzen Texten abgebanged und hier und da kommen an den Absperrungen auch einige Crowdsurfer an.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21664" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583-300x156.jpg?resize=300%2C156&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="156" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583.jpg?resize=300%2C156&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583.jpg?resize=1024%2C533&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583.jpg?resize=768%2C400&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/nininin-e1658251490583.jpg?w=1400&amp;ssl=1 1400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Herzlich willkommen dem zweiten, fetten Headliner mit der bis dato längsten Spielzeit von 22:50 bis 00:20 Uhr. Mit <strong>RUNNING WILD</strong> und “Branded and Exiled” aus 1985 ging bei mir die eigentliche, metallische Phase los, nach vorherigem Konsum der gängigen Hardrock-Combos Status Quo, Deep Purple, Whitesnake oder Rainbow, um nur einige zu nennen. Erst dann tastete ich mich an die härteren Gangarten von Slayer, Metallica und Konsorten heran. Unvergessen das großartige „Under Jolly Roger“ von 1987 mit den Kanonen im Intro und kurz danach „Port Royal“. Alles was danach kam, war klasse aber kam nicht mehr an die ersten Klassiker wirklich heran. Wie man Rock ’n‘ Rolf (Rolf Kasparek) und seine Entercrew vermisste, zeigte sich am besten mit „Rapid Foray“ aus 2016, das mit Platz 2 der Deutschen Charts den bislang größten Erfolg verbuchte. Ein einziges Mal konnte ich ihn von Ferne auf dem Matschfestival in Schleswig-Holstein ablichten, um so mehr freue ich mich auf den heutigen und mehr als verdienten Headliner. Running Wild liefern klasse ab, auch wenn ihr Bewegungsdrang doch einiges zu wünschen übrig lässt und im Fotografenbereich ihr despektierlich der Zweitname „Standing Still“ vergeben wird. Aber was der richtige Pirat hören will, kriegt er auch zu hören. Ob die Alben „Gates to Purgatory“, „Branded and Exild“ oder „Jolly Roger“, die alten Sachen sind alle dabei und die Herren stilecht mit Bandana und Kappe vor großen Bühenaufbauten, auch wenn das Licht ziemlich zu wünschen übrig lässt. Von hinten sieht man einer riesengroße Piratenflagge im Publikum. <span lang="en-US">Hier die Setlist „</span><span lang="en-US">Rock and Roll All Nite“, „Chamber of Lies“, „Fistful of Dynamite”, “Purgatory“, „Rapid Foray“, „Blood on Blood”, “Riding the Storm”, “Branded and Exiled“, „Drum Solo“, „The Shellback“, „Bad to the Bone“, „Crossing the Blades“.</span></p>
<p class="western">Mit den 5 Herren von<strong> THE 69 EYES</strong> geht der heutige um 01:30 Uhr ziemlich spät oder auch sehr früh zu Ende. Das Quintett liefert uns finnischen Dark Rock mit ordentlichen Glam- und Sleaze – Einflüssen. Sie sind seit 1989 unterwegs und platzierten jedes ihrer 12 Alben zumindest in die Top-20, meist sogar in die Top-10 der finnischen Charts. 3 Alben erlangten sogar die Topposition, während sie in Deutschland mit Platzierungen um 50 eher unter „ferner liefen“ einzukategorisieren sind. Entsprechend mager ist hier auch ihre Bühnenpräsenz und, um so toller sie heute im Harz willkommen zu heißen.</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">Tag 4 &#8211; Samstag, der 09.07.2022</span></strong></p>
<p class="western"><strong>STORM SEEKER</strong> kommen aus Deutschland und rein namentlich würden sie auch gut in das übliche Metalgenre passen. Doch Pustekuchen, der Fünfer aus Neuss hat sich ganz dem Folk Metal, besser dem Pirate Folk Metal zugetan und so gibt anstelle von harschen Gitarren mit Fabienne eine Dame an der Drehleier / Blockflöte und ein Akkordeon von Tim. So etwas funktioniert auf dem Rockharz prima und sie werden ordentlich abgefeiert. Hier und da sieht man einige tänzerische Einlagen, die man eher aus irischen Pubs kennt.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21683" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thomsen01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_THO9762_118327-_THO976209.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thomsen01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_THO9762_118327-_THO976209.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thomsen01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_THO9762_118327-_THO976209.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/thomsen01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_THO9762_118327-_THO976209.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die fünf Mannen von <strong>THOMSEN</strong> aus Isernhagen liefern uns klassischen Metal / Hardrock. Ich dachte beim ersten Hören sofort an Rainbow, Dio, geparrt mit klassischem Metal. Ich zitiere hier mal: René Thomsen, Inhaber von Backline Rental Service, ist bereits seit den 1980-er Jahren fest mit der Musikszene verwachsen. Er startete einst als Roadie, arbeitete dann als Gitarrentechniker für diverse international bekannte Gitarristen, stieg zum technischen Tourleiter auf und ist nun ein erfolgreicher und geschätzter Unternehmer, der sich mit seinem Vollservice als ein zuverlässiger Partner für Veranstalter, Künstler und Produktionsfirmen etabliert hat. Abseits von seinem Kerngeschäft findet der sympathische Wahl-Isernhagener Zeit, seiner Leidenschaft, dem Gitarrenspiel, nachzugehen. Wenn René Thomsen allerdings etwas angeht, dann macht er dies mit vollem Einsatz und so komponierte er bereits während der Weihnachtstage 2007 seine ersten Songs und entwickelte sie weiter, bis er unter Beteiligung des Ausnahmesängers Jürgen Wulfes, sowie internationaler, ihm freundschaftlich zugetaner Musiker (u.a. Herman Frank, Nibbs Carter, Neil Murray, Bobby Jarzombek), im Jahr 2009 sein erstes Album „Let&#8217;s Get Ruthless“ unter dem Bandnamen THOMSEN veröffentlichte. Die 12 Metalsongs voller Energie überzeugten Kritiker und Fans gleichermaßen. Nicht verwunderlich, dass einige Liveauftritte Thomsens Ausflug in die Welt der Musizierenden abrundeten. Mittlerweile hat man das dritte Album auf dem Markt.</p>
<p class="western"><strong>OBSCURITY</strong> kommen aus Deutschland, genauer aus Velbert im Bergischen Land, und sind dem Viking Metal, mit allerdings einem deutlichen Einschlag in Richtung Melodic Death Metal / Black Metal, angegliedert. Dabei gibt man sich sehr regionalverbunden „Bergisch Land“, „Tenkterra“, martialisch „Schlachten und Legenden“. Die ausschließlich deutschsprachigen Texte der neueren Alben ab 2006 behandeln vor allem historische Themen, insbesondere Motive aus Geschichte und Mythologie der Germanen und Wikinger. Sie beziehen sich meist auf die Geschichte des Bergischen Landes und dabei vor allem auf die Zeit des Herzogtums Berg. Diese sind wesentlich geprägt von historischen Büchern und Filmen. Ein weiteres großes Thema sind Schlachten und Kämpfe.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21684" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/April-Art01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ART0009_118572-_ART000909.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/April-Art01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ART0009_118572-_ART000909.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/April-Art01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ART0009_118572-_ART000909.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/April-Art01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ART0009_118572-_ART000909.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit deutschem Alternative Rock von <strong>APRIL ART</strong> und in quietscherotem Sportdress geht es dann weiter. Ist das hier ein Metalkonzert oder eine Sport- und Aerobicshow. Wow, was für ein toller Auftritt und richtig professionell. Mit exzellenter und abwechslungsreicher Gitarrenarbeit prägt Chris Bunnell entscheidend den modernen und emotionalen Sound der Band. Frontfrau Lisa-Marie Watz, die mit ihrer charismatisch rauen Stimme bis zur völligen Erschöpfung performt, schafft durch permanente Kommunikation Nähe zum Publikum und bezieht dieses stets in das Geschehen mit ein. Am Schlagzeug sorgt Ben Juelg für einen knalligen und aggressiven Drumsound, der sich durch musikalische Grooves und knackige Fills auszeichnet.</p>
<p class="western"><strong>AD INFINITUM</strong> aus Montreux veröffentlichten in 2021 Chapter II „Legacy“ und brillieren mit der attraktiven Mellissa Bonny im Symphonic Metal, die zunächst solo unterwegs war, ehe sie ein schlagkräftige Truppe um sich scharrte. Ihre Debütsingle „ I am the Storm“ nahm sie damals noch mit Musikern von Delain auf. Irgendwie erinnern mich diese Bands allesamt an die bekannten Epica, Syrenia, Xandria und Co. Klar haben wir hier eine hübsche Dame mit raffiniertem Outfit und nettem, ziemlich dünnem Stimmchen. Als Fotograf bekommt man allerdings sofort mit, wie schwer sich die Grazien von ihrem Mikro lösen können und sich an selbigem faktisch festhalten. Bewegen können die sich alle aber sind das hier Rock- oder Modeshows ?</p>
<p class="western">Die Magyaren von <strong>EKTOMORF</strong> sind seit 1994 im Groove Metal mit Thrash- und Core-Einflüssen, ála Soulfly, unterwegs. Natürlich wird in den ersten Reihen gebanged, was das Zeug hält und es sind hier und da auch einige Circle-Pits zu sehen. Musikalisch war das für mich allerdings ein Horrortrip. Über musikalischen Geschmack lässt sich halt streiten.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21673" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/tankard01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_TAN0793_119352-_TAN079309.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/tankard01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_TAN0793_119352-_TAN079309.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/tankard01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_TAN0793_119352-_TAN079309.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/tankard01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_TAN0793_119352-_TAN079309.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit<strong> TANKARD</strong> und deutschem Thrash oder besser, infolge des Biergenusses Alcoholic Metal steht hier, mit Gründungsjahr 1982, eine der dienstältesten Bands auf der Bühne. Das Erslingswerk „Zombie Attack“ wurde, wie die ersten Scheiben von Helloween, Running Wild &amp; Co., noch bei den legendären Noise Records veröffentlicht. Köpfe der Band sind der Shouter Andreas Geremia, Gitarrist Andreas Gutjahr und Basser Frank Thorwarth sowie Olaf Zissel an der Schießbude. Spaß, Klamauk, Bier aber auch echte gute Riffs von Andi sorgen für Begeisterung. Und auch „Gerre“ ist nach überstandener Operation wieder recht lauffreudig und wackelt von links nach rechts. Neben Knorkator, die beim Autogrammstand auch nackige Bäuche signieren durften, dürften die Frankfurter mit der längsten Reihe an Autogrammfreudigen des gesamten Festivals glänzen. Natürlich Surfer im Minutentakt und eine mal wieder personell etwas unterbesetzte aber immer gut gelaunte Crew der Grabenschlampen.</p>
<p class="western">Mit den schwedischen <strong>UNLEASHED</strong> und 14 Longplayern seit 1989 geht es nun mit brachialem, hartem Death Metal weiter. Nicht meine Welt, weil mal wieder viel zu brutal, zu hart. Egal, die ersten Reihen gehen komplett ab und man sieht allseits kreisende Mähnen.</p>
<p class="western">Mit den Finnen von <strong>INSOMNIUM</strong> kann der Melodic Death Metal so vielfältig sein und Niilo Sevänen (Bass, Gesang), Markus Vanhala (Gitarre), Ville Friman (Gitarre) liefern uns die melodische, feine, ja den Hörer melancholisch stimmende Art, die ringsum begeistert und Jubelstürme auslöst.</p>
<p class="western">Punkrock von <strong>BETONTOD</strong> geht immer. Mit sieben Studioalben und ihrem 1000. Gig in 2017, sie gastierten bereits 2012 in Ballenstedt, besitzen die 5 Rheinberger genügend Stoff und Liveerfahrungen, um auch heute den Acker ordentlich zu bepflügen. Mit &#8222;Traum Von Freiheit&#8220; in 2015 haben die Rheinberger ihre punkigen Wurzeln schon lange hinter sich gelassen und sind heutzutage eher dem Deutschrock mit metallischen Einflüssen, allerdings einem Gespür für wirklich mitnehmende Melodien zuzuordnen. BETONTOD werden abgefeiert und mit eigens mitgebrachten Fahnen tut man zusätzliches, um die Atmosphäre zusätzlich anzuheizen. Crowdsurfer im Minutentakt und mit einer surfende Crowderin auf dem Bauch ihres Freundes mit bunter Fahne ein Highlight aus dem Publikum. Meine vollste Anerkennung für diese Sportliche und ausbalancierte Leistung. Sowas sieht man nicht alle Tage.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21672" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/exodus01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_EXO1564_120119-_EXO156409.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/exodus01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_EXO1564_120119-_EXO156409.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/exodus01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_EXO1564_120119-_EXO156409.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/exodus01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_EXO1564_120119-_EXO156409.-Juli-2022.jpeg?w=999&amp;ssl=1 999w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><strong>EXODUS</strong><b> </b>wurden 1981 in Richmond gegründet und entstammen der legendären Bay Area in Kalifornien. Sie zählen zu den Urvätern, ja Begründern des Thrash Metal und haben Bands wie Death Angel oder Testament maßgeblich beeinflusst. Die heute bekanntesten Mitglieder sind Gary Holt an der Gitarre und der verstorbene Sänger Paul Baloff. Einige wissen es viellicht nicht oder haben es verdrängt, denn gegründet wurden Exodus vom Schlagzeuger Tom Hunting und dem heutigen Metallica-Gitarristen Kirk Hammet, der allerdings schon 1983 wieder ausstieg. Mit &#8222;Bonded By Blood&#8220; von 1985 und &#8222;Pleasures Of The Flesh&#8220; von 1987 schufen Exodus wahre Meilensteine des Genre. Der letzte Output nennt sich &#8222;Persona non Grata“ und datiert von 2021. &#8222;We are Exodus from the Bay Area. Are you ready for violence?&#8220; fragt Shouter Steve Souza und nachdem selbige Frage eindeutig mit &#8222;Yeah&#8220; beantwortet wird gibt es schnörkellosen, derben Metal mit Arschtrittgarantie vom allerfeinsten und Steve ist dazu richtig gut bei Stimme bei Tracks wie „A Lesson in Violence“, „Blood In, Blood Out“ oder „The Years of Death and Dying”.</p>
<p class="western">Die amerikanischen Thrasher von <strong>TESTAMENT</strong> gründeten sich 1983, sind damit 1 Jahr jünger als Tankard, und gelten zusammen mit Exodus als typischster Vertreter der San Francisco Bay Area. Shouter Chuck Billy, der Gitarrist Alex Skolnick, Steve DiGiorgio am Bass (Death, Sadus, Iced Earth) und insbesondere Drummer Dave Lombardo (Slayer) sind allesamt zu Legenden aufgestiegen. Und wie Könige des Thrash präsentieren sie sich auch heute auf dem Rockharz, in dem jeder seine Soli bekommt und hierfür extra Podeste errichtet wurden, damit die Kings über ihren Fans stehen können.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-21681" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Knorkator01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_KNO0875_117440-_KNO087509.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Knorkator01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_KNO0875_117440-_KNO087509.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Knorkator01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_KNO0875_117440-_KNO087509.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/Knorkator01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_KNO0875_117440-_KNO087509.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Musikalisch werde ich mit <strong>KNORKATOR</strong>, namentlich Stumpen im heute mal goldenen Kostüm mit Hut, der bereits beim ersten Song in die Meute geworfen wurde, Buzz Dee an der Gitarre und Alf Ator am Keyboard wohl nie so ganz warm werden. Es mag auch sein, dass mir für ihre Songs einfach die Reife fehlt oder ich einfach ihrem Gerade, Gequatsche über Dinge, die Welt nicht wirklich bewegt, einfach nicht folgen kann. Wie üblich, durften wir Fotografen beim zweiten Songs mit auf die Bühne und mal die Massen von oben sehen. Das wars dann aber auch schon. Am Ende der Setlist vernehme ich eine liebliche, ja wirklich tolle Stimme von Stumpens Tochter, die ich fotografisch leider nicht festhalten konnte, so ich ordentlich und sittsam nach dem dritten Songs den Graben verlasse, im Gegensatz zu meinen Kollegen. Bei Knorkator wird abgefeiert bis sich die Balken biegen und vor lauter Crowdsurfern, die bereits mit dem ersten Song, nämlich &#8222;Buchstabe&#8220; ankommen wird auch das Fotografieren der einzelnen Protagonisten zusehends schwíeriger. Es folgen „Du nich“, „Eigentum“, „Ich hasse Musik“, „Revolution“ und so Songs wie „Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett“, eben, nicht meine Welt.</p>
<p>Neben Powerwolf dürften die deutschen <strong>EISBRECHER</strong> um Sänger / Fronter Alexander Wesselsky die Band sein, die ich in den letzten Jahren vor der Pandemie mit am häufigsten gesehen habe. Ich würde sie heute, neben Accept, zumindest als eine Art Headliner einstufen. Auch bei „Liebe macht Monster“ aus 2022 ist man weiterhin mit der Neuen Deutschen Härte in melodischer Form unterwegs. Gute, dynamische, mächtig groovende Songs mit tollem Workout an den Gitarren von Noel Pix und Jürgen Plangger und eine treibende Rhythmussektion mit Rupert Keplinger am Bass und Achim Färber an der hoch stehenden Schießbude, gepaart mit einer fantastischen Lightshow sind ihr Markenzeichen. Dem Publikum wurden, dem Hörensagen nach, 10 bis 12 Kuschelbären zugeworfen, von denen zumindest die Hälfte weiterhin in der ersten Reihe verblieb und so noch den Rest des Festivals mit den jweiligen, natürlich weiblichen Fängern genießen konnte.</p>
<p class="western"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21723 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/accept01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ACC3074_121582-_ACC307409.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/accept01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ACC3074_121582-_ACC307409.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/accept01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ACC3074_121582-_ACC307409.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/accept01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ACC3074_121582-_ACC307409.-Juli-2022.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit dem heutigen Headliner <strong>ACCEPT</strong> und wieder einer Spielzeit von 90 Minuten, also wie bei Running Wild, steht die Sperrspitze des Deutschen Heavy Metal auf der Bühne. Udo Dirkschneider, Wolf Hoffmann und Peter Baltes gründeten die Band bereits 1976. Seit 2009 ist Marc Tornillo an den Vocals und debütierte auf dem wahrscheinlich besten Album der „nach-Udo-Ära“, nämlich „Blood of the Nations“ in 2010. „Stalingrad“, „Blind Rage“, „The Rise of Chaos“ und das aktuelle „Too Mean to Die“ reihen sich nahtlos an den Klassiker an. In der Setlist sind aber viel mehr alte Klassiker, wie „Princess of the Dawn“, „Breaker“, „Restless and Wild” , “Demon&#8217;s Night / Starlight / Losers and Winners / Flash Rockin&#8216; Man” oder „Fast as a Shark“ und natürlich „Metal Heart” vertreten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21682" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/eluveitie01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ELU5046_123525-_ELU504610.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/eluveitie01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ELU5046_123525-_ELU504610.-Juli-2022.jpeg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/eluveitie01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ELU5046_123525-_ELU504610.-Juli-2022.jpeg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/07/eluveitie01331-Rockharz-2022-Samstagrockharz-samstag-22_ELU5046_123525-_ELU504610.-Juli-2022.jpeg?w=999&amp;ssl=1 999w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Schweizer <strong>ELUVEITIE</strong> stellen in ihren die Songs einen Mix aus eigentlich vielen Stilrichtungen dar, die da wären Folk, Pagan, Mittelalter und auch ein bisschen Thrash. Auf dem Rockharz 2022 machen sie den Abschluss und, wer hätte es gedacht, beenden das Festival mit einer spektakulären Feuershow, die man eigentlich von Powerwolf erwartet hatte. Hier vermies der Wind das flammende Inferno, was nun bei den Schweizern ausgiebig nachgeholt wurde. Nahezu jeder zweite Songs war mit Steams, Funkenregen oder Feuerstößen geprägt und dazu wurde über der Bühne eine riesige Lichtanlage installiert. Der gesamte orchestrale Bereich hält sich wesentlich im Background auf, leider auch Fabienne Erne an der Harfe, der Vordergrund ist einzig dem Growler und Kopf Christian – Chrigel &#8211; Glanzmann vorbehalten. Michalina Malisz – die vor sechs Jahren Anna Murphy an der Drehleier (Hurdy Gurdy) ersetzte, hat heute ihren letzten Auftritt, was dem Gig einen hoch emotionalen Beiwert mitgibt.</p>
<p class="western">Ich kann mich nur zu den Vorjahren wiederholen. Trotz inzwischen zahlreich besuchter Festivals, die Einzigartigkeit dieses Open Airs im Harz bleibt bestehen. Nirgendwo kann man mehr Bands sehen, genießen und das in wirklich familiärer und lockerer Atmosphäre. Als Liebhaber des klassischen Rocksounds, des Pagan- und des typischen Heavy Metal bin ich mal wieder voll auf meine Kosten gekommen. Meine Highlights für das Rockharz 2022 heißen Kambrium, die überraschenden Attic, ganz klar Lucifer, natürlich Moonsorrow – endlich mal im Hellen, sicher auch Gernotshagen, Finntroll, und Ensiferum, von den Thrashern Testament und Evil Invaders und natürlich Jinjer als definitiv beste Femal Fronted Band. Die Shows von Running Wild, Powerwolf und Accept waren von der Songauswahl absolut überzeugend, auch wenn die Shows teils im Wind (Powerwolf) und bei viel zu viel Licht (Accept) oder viel zu wenig Licht (Running Wild) fotografisch schwer festzuhalten waren. Die beste Feuershow gab es bei Eluveitie und hier wohl die emotionalsten Momente.</p>
<p class="western">Der Run auf die Frühbuchertickets ist bereits in vollem Gange, während für das nächste Jahr bereits PARADISE LOST, HÄMATOM, DESTRUCTION mit einer Special-Show zum 40jährigen Bandbestehen, LACUNA COIL, LORD OF THE LOST, DIE APOKALYPTISCHEN REITER, EQUILIBRIUM, SKALD, LETZTE INSTANZ und FIRKIN bestätigt sind. Unter <a href="https://www.rockharz-festival.com/"><span style="color: #003366;">https://www.rockharz-festival.com/</span></a> erfahrt ihr, wie gewohnt, alle Neuigkeiten rund um das Festival.</p>
<p class="western">Abschließend bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen: &#8222;ROCKHARZ &#8211; Vielen Dank für diese tollen Tage und bis zum nächsten Jahr&#8220;.</p>
<p class="western"><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <a href="https://www.facebook.com/Kommodore.Johnsen.Rock/"><span style="color: #003366;">Andreas Gey / Kommodore Johnsen</span></a></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-zurueck-zur-teufelsmauer-06-09-juli-2022">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-zurueck-zur-teufelsmauer-06-09-juli-2022">ROCKHARZ &#8211; Zurück zur Teufelsmauer (06.-09. Juli 2022)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">21480</post-id>	</item>
		<item>
		<title>HARPYIE „Blutbann“ (Album Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/harpyie-blutbann-album-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 15:22:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[Albumrelease]]></category>
		<category><![CDATA[Blutbann]]></category>
		<category><![CDATA[Harpyie]]></category>
		<category><![CDATA[Metalville]]></category>
		<category><![CDATA[New Abum]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Rough Trade]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/?p=19492</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>HARPYIE &#8211; eine Band aus Bad Oeynhausen im Kreis Minden-Lübbecke im Nordosten von Nordrhein-Westfalen. Im Volksmund auch Ostwestfalen genannt. Dieser</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/harpyie-blutbann-album-review">HARPYIE „Blutbann“ (Album Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<header class="entry-header"><strong>HARPYIE</strong> &#8211; eine Band aus Bad Oeynhausen im Kreis Minden-Lübbecke im Nordosten von Nordrhein-Westfalen. Im Volksmund auch Ostwestfalen genannt. Dieser geschichtsträchtige Ort lädt also wieder einmal ein, sich neuer Musik hinzugeben. Es ist bereits das siebente Album der Band, die laut Wikipedia im Genre des Folk-Rock, Folk Metal sowie dem Mittelalter-Rock zuhause sein sollen. Das letztjährige Album &#8222;Minnewar&#8220; schenkte sich die Band zum zehnjährigen Geburtstag und es bestand durchweg aus Coversongs. Die Fangemeinde war von diesem Album zum Teil sehr enttäuscht, wurde es doch durch ein Crowdfunding-Projekt finanziert. Man stellte sich zum Geburtstag der Band doch etwas anderes vor. Ich wette, diesen Kritikern schwebte ein Album wie dieses neue nun, vor.</header>
<header></header>
<header class="entry-header"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-19497" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/2022_Cover_Harpyie_Blutbann_1000px.jpg?resize=300%2C264&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="264" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/2022_Cover_Harpyie_Blutbann_1000px.jpg?resize=300%2C264&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/2022_Cover_Harpyie_Blutbann_1000px.jpg?resize=768%2C676&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/2022_Cover_Harpyie_Blutbann_1000px.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wenn ich eine neue CD oder LP erhalte, zelebriere ich das Auspacken immer ein wenig. So auch in diesem Falle. Bereits das Cover-Artwork fasziniert mich. Hervorragend fotografiert von André Freitag, badet eine junge, hübsche Adelige im Blute junger Frauen, die ihre Adern aufgeschnitten haben und am Wannenrand stehen. So ähnlich assoziiert man wohl das Geschehen um die ungarische Gräfin Elisabeth Báthory, die Anfang des 16ten Jahrhunderts für solch Szenen verantwortlich gemacht wurde. Sie soll im Blut gebadet haben, um sich ewige Jugend und Schönheit zu erhalten. Der Albumname &#8222;Blutbann&#8220; passt hier beim ersten Gedanken nicht so recht dazu. Im Mittelalter war ein Blutbann die Hohe Gerichtsbarkeit über Leib und Leben. Vom Blutbann betroffene Delikte waren Mord, schwerer Diebstahl, Vergewaltigung, Totschlag, Brandstiftung und Ketzerei. Erst mit dem Wissen lässt sich der Kreis zur Gräfin schließen, die für über 650 Tote, zumeist junge Dienerinnen, verantwortlich gewesen sein soll.Ich schweife aber mal wieder ab: Wir wollen ja über Musik reden. Und die hat mich doch sehr überrascht. Textlich steht das Thema Blut im Vordergrund. Hier nehmen neben Mord auch Okkultische Handlungen und die Sage um die Vampire viel Raum ein. Im musikalischen Grundgerüst erinnert das Album an die 2015er Scheibe Freakshow. Die neuen Songs sind aber härter und &#8222;erwachsener&#8220; geworden. Neben den folkloremäßigem Mittelalterlichen Rock fließt nicht nur eine Spur Metal in die Musik ein, das Genre Neue Deutsche Härte muss einfach als Einfluss genannt werden. Daneben sind aber auch verspielte Feinheiten, wie elektronische Intros und Passagen zu erwähnen. Natürlich erfindet Harpyie das Genre nicht neu, schaut aber über den Tellerrand und liefert so ein Album mit vielen Facetten ab. Es ist ein Mix aus Eingängig und beschaulich sowie wuchtig und aggressiv.<strong>Blutadler</strong> ist eigentlich ein Begriff aus der Ära der Wikinger. Der Song behandelt die toxische Beziehung zweier Menschen zueinander, bei der sich einer von beiden bis zum Tod aufopfert. Als Gastsängerin kommt hier Mezzosopran Alina Tavangari zum Einsatz.Die <strong>Angst im Wald</strong> beginnt mit einer eingängigen, nahezu poppigen Melodie, während die Strophen aggressiv hart daherkommen. Der kopflose Reiter aus dem Film Sleepy Hollow wird in das Deutsche transferiert und ist nun ein Hesse. Es ist ein deutsches Märchen über einen unheilvoll bösen Geist geworden.<strong>Liebe auf den ersten Biss</strong> behandelt das Thema Hassliebe und nicht, wie man vielleicht zuerst denken würde, um die Vampire.&nbsp;</p>
<p><strong>Die Geister die ich rief</strong> ist ein Song, der Parallelen zur Freakshow bietet. Ein klassischer Harpyie-Song, der hin uns wieder allerdings etwas aggressiver wird. Der Text beschreibt im übertragenen Sinne, dass man mit dem klarkommen muss, was man hat.&nbsp;</p>
<p>Klassisches Klavier in einem Intro zu Beginn von&nbsp;<strong>Dunkelschwarz</strong> geht über den Metalbereich, der irgendwie an Heaven Shall Burn erinnert. Bei den Refrains jedoch fährt die Geschwindigkeit komplett herunter, um dann wieder den Bogen komplett neu aufzubauen. Textlich geht es um einen teuflischen Geist, der sich Nachts auf die Brust setzt und böse Träume einflößt.</p>
<p>Wer wäre passender bei <strong>Nachtfalter</strong> als Gastsänger gewesen als Alexander „ASP“ Frank Spreng. Ein großartiger, aber etwas zu poplastiger Song, um die Gemeinschaft der schwarzen Szene. Der Song war der erste, der als Singleauskopplung und Vorbote zum Album erschien.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Harpyie - Nachtfalter feat. ASP @OfficialTalesOfASP  (OFFICIAL MUSIKVIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/f7l_8ZFv2is?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p><strong>Verräterisches Herz</strong> basiert auf einer Geschichte von Edgar Allan Poe. Ein Mann bringt seinen Nachbarn um, aber sein Geist plagt ihn so sehr, dass er sich am Ende der Polizei stellt. Ein sehr elektrolastiger Song. Die Synties prägen das Lied und lassen es schrittweise immer härter werden.</p>
<p><strong>Fang mich ein</strong> ist sehr gesangslastig, trotzdem bleibt das Tempo hoch und die Melodie eingängig. Hier hat Sänger Aello gut zu tun, das Feeling nicht abreißen zu lassen.&nbsp;</p>
<p><strong>Wir sind die Nacht</strong> ist sozusagen ein Album-Zwischenspiel als Übergang in das Vampierthema. Fans, die die Band über Start.Next in der Pandemie unterstützt haben, kommen hier als Chor ihren Einsatz. Eine Anleihe aus dem Bereich des Symphonic Metal, die mit nicht einmal eineinhalb Minuten nicht stört und eine gute Sache ist.</p>
<p>Gegen den <strong>Vampir</strong> hilft ein Pflock aus Holz. Um dieses Pfählen wird im Song gebeten. Das notwendige Handwerkszeug befindet sich in der limitierten Fanbox, sollte Euch der Gute über den Weg laufen. Ein weiterer harter, aber tanzbarer Track, bei dem die Drehleier nur Punktuell eingesetzt wird, denn der Song fetzt..&nbsp;</p>
<p><strong>Okkult</strong> &#8222;ballert&#8220; ebenfalls ganz schön. Der Song wurde als letztes geschrieben und verschmelzt die Aspekte Liebe und Tod miteinander. Spätestens hier können Anleihen aus der Neuen Deutschen Härte nicht mehr geleugnet werden.</p>
<p><strong>Ich glaub dir nicht</strong> ist die Quotenballade und steht ganz am Ende des Albums. Sie ist melancholisch und emotional und steigert sich zum Finale hin. Es ist ein Song, der in die heutige Zeit passt. Getreu dem Motto &#8222;Wissen ist besser als Glauben&#8220; soll man sich selbst ein Bild machen und Informationen hinterfragen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-19496 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/limitierte-Box_900px.jpg?resize=300%2C285&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="285" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/limitierte-Box_900px.jpg?resize=300%2C285&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/limitierte-Box_900px.jpg?resize=768%2C729&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2022/01/limitierte-Box_900px.jpg?w=936&amp;ssl=1 936w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Album ist nicht nur im üblichen digitalen Format zum Download und Stream erschienen, sondern neben der Digipak-CD auch von Metalville in Vinyl . Das limitierte Fanpaket kommt in einer hochwertigen Holzbox daher. Es enthält neben der CD eine exklusive DVD, den angesprochenen Holzhammer mit Holzpflock sowie eine signierte Autogrammkarte.</p>
<p><strong>Punkte: 8,5/10</strong></p>
</header>
<div class="entry-content clearfix">
<p><strong>Redakteur:</strong> <a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka">Norbert Czybulka</a></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/harpyie-blutbann-album-review">HARPYIE „Blutbann“ (Album Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">19492</post-id>	</item>
		<item>
		<title>METHODS OF MASSACRE &#8211; Deathcore aus Flensburg zur Kieler Woche (06.09.2020)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/methods-of-massacre-deathcore-aus-flensburg-zur-kieler-woche-06-09-2020</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2020 14:45:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[DEATHCORE]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[KIELER WOCHE]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Krusenkoppel]]></category>
		<category><![CDATA[METAL]]></category>
		<category><![CDATA[Methods Of Massacre]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=9729</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>METHODS OF MASSACRE spielen Deathcore Metal und kommen aus Flensburg. Zum zweiten Mal durften sie auf die Junge Bühne zur</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/methods-of-massacre-deathcore-aus-flensburg-zur-kieler-woche-06-09-2020">METHODS OF MASSACRE &#8211; Deathcore aus Flensburg zur Kieler Woche (06.09.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/MethodsOfMassacre"><span style="color: #003366;"><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18299 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/2020_Methods_of_Massacre_Kieler_Woche.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/2020_Methods_of_Massacre_Kieler_Woche.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/2020_Methods_of_Massacre_Kieler_Woche.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/2020_Methods_of_Massacre_Kieler_Woche.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/2020_Methods_of_Massacre_Kieler_Woche.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />METHODS OF MASSACRE</strong></span></a> spielen Deathcore Metal und kommen aus Flensburg. Zum zweiten Mal durften sie auf die Junge Bühne zur Kieler Woche. Da die Festwoche ja nicht so stattfindet, wie gewohnt, fanden sich die fünf Norddeutschen statt im Ratsdienergarten plötzlich im großen Amphitheater auf der Krusenkoppel wieder. Der Vorfreude von 268 gebuchten (kostenlosen) Tickets wich schnell die Erkenntnis, dass sich nur circa 60 Metalheads am Sonntagnachmittag im großen Rund wiederfanden. Und das, obwohl sie mit rund 600 Stimmen im Online-Voting die meisten Stimmen aller Kategorien geholt hatten. Bereits 2011 brachte die Band ihr Debüt &#8222;Perverted To Perfection&#8220; auf den Markt. 2014 folgte dann die CD &#8222;Retaliation&#8220;. Derzeit arbeiten sie an ihrem dritten Werk.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18312 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Methods_Of_Massacre%4006-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Methods_Of_Massacre%4006-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Methods_Of_Massacre%4006-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_02.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Methods_Of_Massacre%4006-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_02.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie üblich auf der Jungen Bühne blieb das Festgelände alkoholfrei. Einige sorgten zwar mit eigenen Dosen für das notwendige Getränk, andere standen mit Cola und O-Saft da. Mit neuem Schlagzeuger, der sich anfangs noch sichtlich unwohl fühlte, durften die Flensburger einen 60 Minuten-Slot füllen. Wie eine erfahrene Band legten die fünf Musiker nach einem Intro los. Mit dem Rücken zum Publikum stehend, steigerte sich die Erwartung. Mit einigen neuen Titeln eröffnete man den Gig. Ab Halbzeit folgten dann die Titel der letzten CD &#8222;Retaliation&#8220;. Obwohl ihre Freunde und Fans nach Zugaben riefen, war nach 47 Minuten die Show zu Ende. Mehr hatten die Fünf derzeit leider nicht im Repertoire. Statt den einen oder anderen gewünschten Song noch einmal zu spielen, füllten sie den Slot nicht vollständig aus.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18313 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Methods_Of_Massacre%4006-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_10.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Methods_Of_Massacre%4006-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_10.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Methods_Of_Massacre%4006-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_10.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Methods_Of_Massacre%4006-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_10.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Da aufgrund der nachfolgenden Veranstaltung alle das Gelände zügig verlassen müssen, leerte sich das weite Areal sehr schnell. Ein kleiner Merch-Stand war umlagert. Leider konnte hier nur ein kleines Programm angeboten werden, so z.B. ein paar Shirts, Buttons &#8230; aber keine CDs.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Schade, da war heute von allen Seiten wirklich mehr drin.</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Setlist:</strong> Intro / The Witness / Deus Vult / The Raid / Ekleipsis / Antivalenz / The Witch / Quad Damage / Wiedergänger / Facehugger Survivor / Revenge Is A Dish Best Served Naked / Hacksawcism</span></p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <span style="color: #003366;"><strong><a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka">Norbert Czybulka</a>&nbsp;</strong></span></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/methods-of-massacre-deathcore-aus-flensburg-zur-kieler-woche-06-09-2020">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/methods-of-massacre-deathcore-aus-flensburg-zur-kieler-woche-06-09-2020">METHODS OF MASSACRE &#8211; Deathcore aus Flensburg zur Kieler Woche (06.09.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">9729</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Zum Start der Corona-Ausgabe der Kieler Woche feierte Schleswig-Holstein JEDEN TAG SILVESTER (05.09.2020)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/zum-start-der-corona-ausgabe-der-kieler-woche-feierte-schleswig-holstein-jeden-tag-silvester-05-09-2020</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2020 13:26:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Corona Event]]></category>
		<category><![CDATA[Jeden Tag Silvester]]></category>
		<category><![CDATA[Kiel]]></category>
		<category><![CDATA[KIELER WOCHE]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Krusenkoppel]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=9693</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Die Corona-Ausgabe der Kieler Woche startete am vergangenen Freitag. Nur 400 Besucher von einst 2000 Besuchern dürfen derzeit auf die</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/zum-start-der-corona-ausgabe-der-kieler-woche-feierte-schleswig-holstein-jeden-tag-silvester-05-09-2020">Zum Start der Corona-Ausgabe der Kieler Woche feierte Schleswig-Holstein JEDEN TAG SILVESTER (05.09.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18316 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Jeden_Tag_Silvester%4005-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_11.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Jeden_Tag_Silvester%4005-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_11.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Jeden_Tag_Silvester%4005-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_11.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Jeden_Tag_Silvester%4005-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_11.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Corona-Ausgabe der Kieler Woche startete am vergangenen Freitag. Nur 400 Besucher von einst 2000 Besuchern dürfen derzeit auf die Kieler Krusenkoppel und es ist ein Online-Ticket nötig. Dieses dient zur Personenerfassung und Zugangsbeschränkung. Die ganz großen Stars mussten in diesem Jahr Zuhause bleiben und es werden (endlich einmal) die Local-Heroes gewürdigt. So schlendere ich über eine ungewohnt leere Kiellinie im Sonnenschein zur Freilichtbühne. Vor dem Einlass steht eine lange Schlange im Corona-Modus. Alle eineinhalb Meter auseinander. Das Scannen des QR-Codes auf dem Ticket geht schnell und schon ist man auf dem Gelände. Dort wo nicht gesessen wird, muss die Maske getragen werden. Man holt sich vorab ein Getränk oder etwas zu Essen und begibt sich dann auf seinen nummerierten Platz.</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18317 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Jeden_Tag_Silvester%4005-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Jeden_Tag_Silvester%4005-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Jeden_Tag_Silvester%4005-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_04.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Jeden_Tag_Silvester%4005-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_04.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />JEDEN TAG SILVESTER</strong></span> kommen aus Schleswig-Holstein und setzen sich zusammen aus Bertram Ulrich (Gesang &amp; Klavier), Till Krohn (Bass), Tom Rieken (Schlagzeug) sowie Niclas Jawinsky (Gitarre). Sie spielen erfolgreichen Pop-Rock und waren unter anderem schon mit Johannes Oerding, Mark Forster, Silbermond und Silly auf Tour. Gerade haben sie ihr drittes Album &#8222;<strong>Zwischen den Meeren&#8220;</strong> herausgebracht. Der heutige Abend steht somit natürlich unter genau diesem Motto und die Setlist beinhaltet fast alle Songs des neuen Albums. Obwohl das Konzert ausgebucht ist, sind noch viele Lücken zwischen den Lücken zu sehen. Das dürfte daran liegen, dass diejenigen, die die Tickets gebucht haben, diese über das Portal nicht zurückgegeben haben. Schade, denn so kommen andere Fans um den Genuss des Abends.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18318 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Jeden_Tag_Silvester%4005-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Jeden_Tag_Silvester%4005-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Jeden_Tag_Silvester%4005-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_01.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/09/Jeden_Tag_Silvester%4005-09-2020_Krusenkoppel_Kiel_01.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die vier Musiker strotzen vor Spiellaune. Ein paar Angsttropfen verscheuchen weder Fans noch Band. Im Gegenteil. Sänger Bertram Ulrich lässt es sich nicht nehmen, einmal den Berg des Amphitheaters zu erklimmen. Vor dem Mischpult begutachtet er die Kulisse und feuert eine Konfettikanone ab. Begeistert wird er wieder auf die Bühne geleitet. Da nicht mitgesungen werden darf, ist die Stimmung zwar begeisternd aber nicht enthusiastisch. Nach 90 Minuten ist dann auch schon wieder Schluss. Zwei Zugaben dürfen die sympathischen Jungs noch spielen, aber dann werden die Fans endgültig in die noch junge Nacht entlassen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Die Kieler Woche macht es vor, wie Konzerte auch in dieser Zeit möglich sind. Hoffentlich gibt es noch viele Nachahmer!</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Setlist:</strong> Seit deinem ersten Tag / Kleinstadthelden / Durch deine Augen / 16:9 / Zwischen den Tagen / Einer von uns / Giganten / Zwischen den Meeren / Am Wasser / Zuhause / Band auf der Titanic / Die letzte Meile / Blau / Dein Glück / Zugaben: Stopp. Euphorie! / Geisterjägerstadt</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka"><span style="color: #003366;">Norbert Czybulka</span></a></strong></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/zum-start-der-corona-ausgabe-der-kieler-woche-feierte-schleswig-holstein-jeden-tag-silvester-05-09-2020">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/zum-start-der-corona-ausgabe-der-kieler-woche-feierte-schleswig-holstein-jeden-tag-silvester-05-09-2020">Zum Start der Corona-Ausgabe der Kieler Woche feierte Schleswig-Holstein JEDEN TAG SILVESTER (05.09.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">9693</post-id>	</item>
		<item>
		<title>CRUSHER &#8211; &#8222;Unleashed&#8220; (CD-Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/crusher-unleashed-cd-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 13:20:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[ALBUM]]></category>
		<category><![CDATA[Albumrelease]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[CORONA]]></category>
		<category><![CDATA[Crusher]]></category>
		<category><![CDATA[DEUTSCHLAND]]></category>
		<category><![CDATA[FCKCRN]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Moburec Records]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Unleashed]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=8854</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Am 25. Januar durfte ich in der Kieler Pumpe ihr derzeit letztes Konzert erleben, bevor auch die Mainzer Melodic Thrash</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/crusher-unleashed-cd-review">CRUSHER &#8211; &#8222;Unleashed&#8220; (CD-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Am 25. Januar durfte ich in der Kieler Pumpe ihr derzeit letztes Konzert erleben, bevor auch die Mainzer Melodic Thrash Metal Band <a href="http://www.crusher-metal.com/"><span style="color: #993300;"><strong>CRUSHER</strong></span></a> um Sänger Robin Geiss in die Corona-Zwangspause geschickt wurde. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands haben sie am Veröffentlichungstermin ihres neuen Albums festgehalten. Seit dem 17. April 2020 ist es nun erhältlich, das neue, das zweite Full-Lenght-Album, der sympathischen Fünf aus der Rheinland-Pfälzischen Landeshauptstadt. Vier Jahre hat es gebraucht, um nach personellen und musikalischen Findungsphasen etwas Neues und Begeisterungswürdiges zu erschaffen.</p>
<p>Unter der Leitung von Produzent David Buballa, der unter anderem auch schon mit Powerwolf und Crematory gearbeitet hat, entstand ein Set von acht neuen Songs und einer deutschsprachigen Version eines ihrer Lieder. Man hat sich für den Albumnamen &#8222;Unleashed&#8220;, also &#8222;Entfesselt&#8220; entschieden, da man zu den vier Demo-EPs und dem Vorgängeralbum &#8222;Redemption&#8220; noch eine gewaltige Schippe drauf gelegt hat.</p>
<p>Der Opener &#8222;Violence Stay Violent&#8220; prangert extreme Ansichten, sowohl rechts als auch links oder religiös, an. Aufgrund der Medienpräsenz des Themas hat man sich entschlossen, den Song auch in Deutsch aufzunehmen und als Bonustrack ein zweites Mal mit auf das Album zu nehmen. &#8222;Radikal Bleibt Brutal&#8220; ist für mich sogar die bessere Version. &#8222;Empty Space&#8220; beginnt völlig untypisch mit einem Klavierpart. Keine Sorge, der Song landet dann wieder in dem Genre, wo wir uns befinden. Der Song braucht den Tempowechsel, um sein Thema zu verdeutlichen. Es geht um den Schmerz und die Melancholie, wenn ein geliebter Mensch aus der Mitte des Lebens gerissen wird. &#8222;The Others&#8220; und &#8222;The Great Escape&#8220; beziehen sich inhaltlich auf eine vierbändige Buchreihe des Sängers Robin Geiss namens &#8222;Tarlot&#8220;. &#8222;The Time Leap Pit&#8220; ist eine Fortsetzung vom Redemption-Song &#8222;Son Of A Pit&#8220; und handelt von dem bandeigenen Maskottchen. Dieser kleine Metaller begleitet als Illustration auch die Texte im Booklet. Nette Idee. Beide Songs wurden im übrigen auch hintereinander in Kiel live gespielt, es sollte aber der einzige Song des neuen Albums bleiben. &#8222;One For You&#8220; ist eine Hommage an die Metalfans. Genauso wie der Song &#8222;Bier&#8220; am Ende des regulären Parts. Bier soll einfach nur Spaß bereiten und führt eine 80er Jahre Tradition fort. Es war üblich, einen nicht ganz so ernst gemeinten Song an das Ende eines Albums zu stellen. In diesem Fall ein würdiger Abschluss mit ordentlich Dampf im punklastigen Gitarrenspiel. Das &#8222;Bier&#8220; kein regulärer Song ist, zeigt sich schon an der Länge. Normalerweise viereinhalb bis sechseinhalb Minuten pro Track, kommt dieser Partyhit man gerade auf 142 Sekunden.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> 46 abwechselungsreiche Minuten. Innovativ und anders. Handwerklich absolut sauber. Absolute Kaufempfehlung!</p>
<p>Wertung: <strong>9 von 10 Punkten</strong>!</p>
<p>Die komplette Trackliste: <span style="color: #993300;">01 &#8211; Violence Stay Violent, 02 &#8211; The Others, 03 &#8211; The Time Leap Pit, 04 &#8211; Downfall, 05 &#8211; The Great Escape, 07 &#8211; One For You, 08 &#8211; Bier, 09 &#8211; Radikal Bleibt Brutal (Bonus)</span></p>
<p>Eine CD-Post-Release-Party ist im ATG (Alexander The Great) Mainz für den <strong>26. September 2020</strong> geplant. Die CD und weiteres Bandmerch bekommt Ihr auf <strong><a href="http://www.crusher-metal.com/"><span style="color: #993300;">http://www.crusher-metal.com/</span></a></strong><span style="color: #993300;">.</span> Bitte unterstützt die Band in dieser schweren Zeit durch Euren Direktkauf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="CRUSHER -Time Leap Pit" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/3k7i5qx2bOs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/crusher-unleashed-cd-review">CRUSHER &#8211; &#8222;Unleashed&#8220; (CD-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">8854</post-id>	</item>
		<item>
		<title>PAY PANDORA &#8211; &#8222;Hunt The Prey&#8220; (CD-Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/pay-pandora-hunt-the-prey-cd-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 16:24:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[ALBUM]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Heide]]></category>
		<category><![CDATA[Hunt The Prey]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Pay Pandora]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[SCHLESWIG-HOLSTEIN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=8686</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt im Moment so viele richtig gute Rockbands im Norden. Ausgerechnet jetzt bremst die COVID-19-Pandemie ihr Weiterkommen aus. Bestes</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/pay-pandora-hunt-the-prey-cd-review">PAY PANDORA &#8211; &#8222;Hunt The Prey&#8220; (CD-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt im Moment so viele richtig gute Rockbands im Norden. Ausgerechnet jetzt bremst die COVID-19-Pandemie ihr Weiterkommen aus. Bestes Beispiel dafür ist die Band <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://www.paypandora.com/">PAY PANDORA</a> </strong></span>aus Heide. Am 17.01.2020 brachten sie ihre erste Full-Lenght-Scheibe &#8222;<strong>Hunt The Prey</strong>&#8220; heraus. Die Erwartungshaltung war hoch, schließlich waren 400 Fans in das Stadttheater Heide zur Release-Party gekommen!</p>
<p>Bereits im Mai 2018 brachten die vier eine 7-Track-EP mit Namen &#8222;Rise&#8220; in Eigeninitiative heraus. Im Mai 2019 starteten sie dann eine Crowdfunding Aktion zur Finanzierung der nun vorliegenden CD. Die Songs waren schon fertig, es musste &#8222;nur noch&#8220; ein Studio finanziert werden. Durch unermüdliche Auftritte, unter anderem mehrfach auf der Kieler Woche, gelang das Vorhaben dann recht schnell. Wie auch bei &#8222;Rise&#8220; konnten sie die Songs wieder im Preetzer Studio <span style="color: #003366;"><strong>JAK´s Hell</strong> </span>einspielen.</p>
<p>Und nun ist es da. „Hunt The Prey“, ihr erstes Album mit 11 soliden Eigenkompositionen und einer Mischung aus klassischem Rock der Achziger und modernem Heavy Rock von heute. Angehaucht von einer Prise Blues und angereichert mit Riffs aus dem Metal finden sich verschiedene Stile auf der Platte wieder. Kein Song gleicht dem anderen, so wird diese Platte überhaupt nie langweilig.</p>
<p>​Die Texte sind unverblümt und ehrlich. Sie handeln von Rock ´n Roll, Liebe, Sex, Rache und Selbstfindung – 45 Minuten lang ein Spiegel des Lebens. Stimmlich wandelt Chiara vom Blues in &#8222;Rain or Shine&#8220; (das Wacken Open Air lässt grüßen) bis zu Nina Hagens punkiger Opernstimme in &#8222;Hunt the Prey&#8220;. Viele Nummern auf dem Album werden im Midtempo gespielt. Ich kannte die Titel bisher nur Live und da geben die vier nun einmal viel mehr Gas. Aber erst jetzt nimmt man viele kleine Details erst so richtig wahr. Besonders aufgefallen ist mir das bei dem Song &#8222;Catch Me If You Can&#8220;, der am 08. Februar diesen Jahres als Videosingle erschien. Der letzte Song des Albums ist &#8222;Good in Bad&#8220;, er ist wohl der älteste, aber auch bekannteste Titel auf dieser Scheibe. Kurz nach dem Erscheinen von &#8222;Rise&#8220; erschien genau dieser Titel ebenfalls schon als Videosingle.</p>
<p>Die komplette Trackliste: <span style="color: #003366;">01 – Rain or Shine, 02 – Drama Baby, 03 – Let It Burn, 04 – Ignorance, 05 – Hunt the Prey, 06 – Take Off, 07 – Catch Me If You Can, 08 – Disaster, 09 – Let Me Fall, 10 – Remember, 11 – Good in Bad</span></p>
<p>Das Album ist als CD und im Download erschienen. Die physikalische CD ist auf <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="http://www.paypandora.com/">www.paypandora.com/</a> </strong></span>erhältlich, im Download bietet das Label <strong><a href="https://www.artistfy.com/"><span style="color: #003366;">Artistfy Music </span></a></strong>verschiedene Plattformen an.</p>
<p>Ich gebe diesem Album <strong>9 von 10 Punkten</strong> mit einer echten Kaufempfehlung !</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Pay Pandora - Good In Bad (Official Music Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/6BtUwyT8zO0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/pay-pandora-hunt-the-prey-cd-review">PAY PANDORA &#8211; &#8222;Hunt The Prey&#8220; (CD-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">8686</post-id>	</item>
		<item>
		<title>RUNNING WITH LIONS &#8211; &#8222;The Scenic Route&#8220; (EP-Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/running-with-lions-the-scenic-route-ep-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2020 12:49:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[ALBUM]]></category>
		<category><![CDATA[Astra-Stube]]></category>
		<category><![CDATA[Boogie Park Studio]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[HAMBURG]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Make Big Records]]></category>
		<category><![CDATA[Pop-Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Running with Lions]]></category>
		<category><![CDATA[The Pinpricks]]></category>
		<category><![CDATA[The Scenic Route]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=8659</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Pop-Punk ist tot? Nicht, wenn der geneigte Hörer mal in die Keller der norddeutschen Hansestadt hinabsteigen würde. Denn das, was</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/running-with-lions-the-scenic-route-ep-review">RUNNING WITH LIONS &#8211; &#8222;The Scenic Route&#8220; (EP-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Pop-Punk ist tot? Nicht, wenn der geneigte Hörer mal in die Keller der norddeutschen Hansestadt hinabsteigen würde. Denn das, was die junge Formation<a href="https://www.facebook.com/runningwithlionspunk/"> <span style="color: #000080;"><strong>RUNNING WITH LIONS</strong></span></a> gerade abgeliefert hat, sollte sich herumsprechen!</p>
<p>Ich wurde auf die Truppe aufmerksam, als sie den Support bei einer befreundeten Band spielten. Die Kieler THE PINPRICKS namen ihre EP nämlich im gleichen Studio in Hamburg auf. Bei der Release-Part, ein paar Tage vor dem Corona-Veranstaltungsverbot, rieben sich die Zuschauer, ebenso wie ich, die Augen bei dem was sie da gerade erleben durften (<strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://nordmensch-in-concerts.de/support-your-local-heroes-album-release-party-von-the-pinpricks-in-kiel-07-03-2020/">Konzertbericht hier</a></span></strong>).</p>
<p>Ich zitiere kurz einmal aus dem Pressetext: &#8222;<em>Sänger Eike, Bassistin Krissi, Gitarrist Gerrit und Schlagzeuger Marty bringen nicht nur umfangreiche Live- und Rock’n’Roll-Erfahrung aus anderen Bands und Genres mit, sondern haben sich zum Ziel gesetzt, ihre Heimatstadt auf der offiziellen Pop-Punk-Landkarte mit einem fetten roten Punkt zu markieren. Fans von Bands wie Green Day, Blink-182, New Found Glory oder All Time Low sollten ab sofort auch nach Norden schauen, wenn es um drei Akkorde und einprägsame Melodien geht.&#8220;</em></p>
<p>Besser kann man die Situation tatsächlich nicht beschreiben. Nach ihrer 2018er Debut-EP &#8222;Lucid Nightmares&#8220; veröffentlichte das Quartett am 27. März 2020 mit &#8222;<strong>The Scenic Route</strong>&#8220; über <strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="http://makebigrecords.com/">Make Big Records</a></span></strong> einen EP-Nachfolger, welcher erneut in den Altonaer <span style="color: #000000;"><strong>Boogie Park Studios</strong></span> von Alex Henke produziert und gemischt wurde. Fünf Titel mit einer Spielzeit von 17:21 Minuten, die im morgendlichen Berufsverkehr genau den richtigen Drive für den Tag mit sich bringen. Eben diesen frischen Drive verbreitet auch sofort <span style="color: #000080;"><em>The Scenic Route</em></span>, der Titeltrack. Der zweite Titel<span style="color: #000080;"><em> Decades</em></span> hält sich nicht lange mit einem Vorspiel auf und geht vom ersten Ton in die Vollen. <em><span style="color: #000080;">Self Respect</span> </em>hat die gewisse Radiotauglichkeit. Mittleres Tempo, eingängige Melodie und ein Refrain, der zum Mitsingen einlädt. <span style="color: #000080;"><em>Standstill Protocoll</em></span> erinnert derweil wirklich stark an ihre Vorbilder. Der Fuß steht nicht still, im Mittelteil dann eine Solopause. Den Abschluß bildet <span style="color: #000080;"><em>Dear Future Self</em></span>. Wieder ein Titel, den ich im Auto automatisch lauter drehe. Herrlicher Tempowechsel und eine Melodie, die im Kopf bleibt und das alles ohne bei anderen oder sich selbst abzukupfern. Ein perfekter Silberling, dem nur ein vollwertiges Full-Lenght-Album folgen kann. Den Vergleich mit etablierten Bands brauchen die vier Hamburger jedenfalls nicht scheuen.</p>
<p>Die Release-Party soll am 12. September 2020 in der Hamburger Astra-Stube nachgeholt werden. Support ist dann sozusagen als Gegenbesuch die Kieler Band THE PINPRICKS. Und ich werde natürlich auch da sein!</p>
<p><strong>Punkte: 8 / 10</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/running-with-lions-the-scenic-route-ep-review">RUNNING WITH LIONS &#8211; &#8222;The Scenic Route&#8220; (EP-Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">8659</post-id>	</item>
		<item>
		<title>KNORKATOR &#8211; Kiel wehrte sich, aber es war zwecklos (22.02.2020)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/knorkator-kiel-wehrte-sich-aber-es-war-zwecklos-22-02-2020</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Czybulka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2020 19:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[Kiel]]></category>
		<category><![CDATA[Knorkator]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpe]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[SCHLESWIG-HOLSTEIN]]></category>
		<category><![CDATA[Stumpen]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand ist zwecklos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nordmensch-in-concerts.de/?p=7573</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Zweck ist widerstandslos. Das Motto der Tour beschreibt das Konzert eigentlich auch genau so. Es ist Samstag, Zeit für KNORKATOR</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/knorkator-kiel-wehrte-sich-aber-es-war-zwecklos-22-02-2020">KNORKATOR &#8211; Kiel wehrte sich, aber es war zwecklos (22.02.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18484 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator2020.jpg?resize=249%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="249" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator2020.jpg?resize=249%2C300&amp;ssl=1 249w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator2020.jpg?resize=848%2C1024&amp;ssl=1 848w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator2020.jpg?resize=768%2C927&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator2020.jpg?resize=1273%2C1536&amp;ssl=1 1273w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator2020.jpg?w=1676&amp;ssl=1 1676w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator2020.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px" />Zweck ist widerstandslos</strong>. Das Motto der Tour beschreibt das Konzert eigentlich auch genau so. Es ist Samstag, Zeit für KNORKATOR &#8211; und die <span style="color: #000080;"><a style="color: #000080;" href="https://www.diepumpe.de/">Kieler Pumpe </a></span>ist natürlich ausverkauft. 750 Besucher passen in die Location. Die Leute drängeln sich bei regnerischem Wetter schon früh vor dem Einlass an der Tür. Es sind die gleichen Gesichter wie bei jedem Metal-Konzert in Kiel und so trifft man schon in der Schlange, spätestens im Saal, viele alte Bekannte, Freunde und Mitglieder lokaler Bands.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18485 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator%4022-02-2020_Kiel_09.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator%4022-02-2020_Kiel_09.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator%4022-02-2020_Kiel_09.jpg?w=666&amp;ssl=1 666w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Da es keinen Support gibt, sollen sogenannte Shred-Videos die Leute in Stimmung bringen. Bekannte Titel werden mit schrägen Tönen untermalt.<a href="http://www.knorkator.de/"><span style="color: #000080;"><strong> KNORKATOR</strong></span></a>s typischer Humor &#8211; aber einfach grausam. Punkt 20 Uhr erteilt Stumpen dem Publikum die <strong><em>Absolution</em></strong>. Hier demonstriert er eindrucksvoll in einem goldenen Paillettenanzug seine klassische Gesangsausbildung. Im militärischen Befehlston befielt er dem Publikum &#8222;Jubeln!&#8220; und &#8222;Applaus für´s erste Solo!&#8220;. Natürlich folgt die Masse ihm gerne. Im folgenden ironischen <strong><em>Du nich</em></strong> werden die Typen angesprochen, die sich ewig messen müssen. Die Bühne ist in schönstem Rot gehalten, die Fotografen stehen ratlos in dem 30 Zentimeter schmalen Graben zwischen Bühne und Publikum. <strong><em>Es kotzt mich an</em></strong> schreit Stumpen in sein Mikrofon. Der Industrial-Metal-Kracher liefert sich ein Keif-Duell mit Keyboarder Alf Ator, der mit seinen Lordi-Latschen gefühlte 2,20 Meter groß ist. In seiner griechischen Toga wirkt er eh wie aus einem anderen Film. Aber das kennen wir ja. Natürlich kommt es, wie es kommen muss: Stumpen lässt sich von den fleißigen Helferlein seine (Schaumstoff-)Keule geben und prügelt auf die Fotografen und die erste Reihe im Publikum ein. Textsicher singt die <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18486 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator%4022-02-2020_Kiel_21.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator%4022-02-2020_Kiel_21.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator%4022-02-2020_Kiel_21.jpg?w=666&amp;ssl=1 666w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Menge mit &#8211; egal ob nun <strong><em>Alter Mann</em></strong>, <strong><em>Ich bin der Boss</em> </strong>oder <strong><em>Hardcore</em></strong>. Die wirklich hervorragenden Musiker neben den Hauptprotagonisten Alf und Stumpen machen den Ruhepol auf der Bühne aus. Buzz Dee sorgt für die harten Gitarrenklänge, für den Rhythmus-Teppich sorgen Rajko Gohlke am Bass und Nick Arargua am Schlagzeug. Bis auf wenige Momente saß der Sohn des DDR-Kultgeiger Georgi Gogow (City &#8211; Am Fenster) ständig im Dunkeln. Ein gutes Foto dem Nick zu bescheren, war uns Fotografen daher kaum möglich.</p>
<p>KNORKATOR liefert eine große, knapp 140 Minuten lange Show ab. Stumpen hat sich mittlerweile seiner Kleidung bis auf die Unterhose entledigt. Weitere Höhepunkte sind natürlich die beiden Mädels aus dem Publikum, heute eine Katrin und eine Anna, die als &#8222;Keyboardständerinnen&#8220; funktionieren dürfen. Sie knien nebeneinander auf der Bühne und haben ein auf Jet-Helmen montiertes Keyboard auf dem Kopf. Dazu intoniert Stumpen <strong><em>Ich hasse Musik</em></strong>, was ihm natürlich nach 10 Knorkator-Studioalben in den letzten 25 Jahren keiner so recht abnimmt. Gleich darauf folgt ein weiteres Highlight. Der Titel <strong><em>Krieg</em></strong> vom &#8222;Widerstand ist zwecklos&#8220;-Album ist nicht nur textlich ein herausragender Song, Alf Ator zertrümmert am Ende auch noch sein tragbares Keyboard an seinem Pult.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18487 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator%4022-02-2020_Kiel_19.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator%4022-02-2020_Kiel_19.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2020/02/Knorkator%4022-02-2020_Kiel_19.jpg?w=666&amp;ssl=1 666w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Wenn nicht DAS Lieblingslied vieler im Saal, aber zumindest wohl der bekannteste Song des Abends kommt dann erst als zweite Zugabe. <strong><em>Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett</em></strong> gröhlt gefühlt jeder mit. Natürlich war das Konzert wieder einmal <strong><em>Zu Kurz</em></strong>, so dass die Band noch einen vierten Zugabetitel raushaut. Bei <strong><em>Warum</em></strong> habe ich allerdings schon meinen Pfandbecher abgegeben und bin auf dem Weg nach Hause. Es war spaßig wie immer, die Pumpe war rappelvoll und ich freue mich auf die knorken Berliner an anderer Stelle, denn sie gehen immer!</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:</strong> <span style="color: #000080;"><a href="https://www.facebook.com/norbert.czybulka">Norbert Czybulka</a>&nbsp;</span></p>
 [<a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/knorkator-kiel-wehrte-sich-aber-es-war-zwecklos-22-02-2020">See image gallery at magazin.nordmensch-in-concerts.com</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/knorkator-kiel-wehrte-sich-aber-es-war-zwecklos-22-02-2020">KNORKATOR &#8211; Kiel wehrte sich, aber es war zwecklos (22.02.2020)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7573</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
