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	<title>Etienne Kulik, Autor bei Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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	<title>Etienne Kulik, Autor bei Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>Heidelberg Deathfest Part VIII – Death Metal-Potpourri in Heidelberg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 07:38:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Öfter mal was Neues. So oder so ähnlich war unser Gedanke, als wir uns in diesem Jahr das erste Mal</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/heidelberg-deathfest-part-viii-death-metal-potpourri-in-heidelberg">Heidelberg Deathfest Part VIII – Death Metal-Potpourri in Heidelberg</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Öfter mal was Neues. So oder so ähnlich war unser Gedanke, als wir uns in diesem Jahr das erste Mal zum <span style="color: #003366;"><strong>Heidelberg Deathfest</strong></span> (kurz: <strong><span style="color: #003366;">HDDF</span></strong>) begaben. Für das Deathfest selbst, war dies jedoch bereits die 8. Ausgabe des eintägigen Indoorfestivals. Mittlerweile hat sich hat sich dieses Festival innerhalb der Szene einen Namen gemacht und somit reizte es uns dementsprechend einmal vor Ort dabei zu sein und darüber zu berichten.</p>
<p>Die Location der Halle02 ist gut erreichbar und bietet ausreichend Parkplätze in der näheren Umgebung. Diese sind grundsätzlich gebührenpflichtig, aber kurz nach Beginn des Festivals endete die Gebührenpflicht und somit war das Glück für uns auch für alle anderen Besucher des Festivals. Die Halle selbst hat einen „schlauchartigen Aufbau“, so dass man zunächst in einen Vorraum gelangt, der den angekündigten Flohmarkt und eine Chill-Out Area beherbergt. Im darauffolgenden Durchgangsbereich befanden sich die Garderobe, der festivaleigene Merch, Sitzmöglichkeiten sowie ein Snack- und natürlich auch der obligatorische Fotoautomat. Daran anschließend war man auch schon im Hauptraum, mit Bandmerchandising, Getränketheken und &#8211; zu unserer freudigen Überraschung &#8211; noch mehr Sitzgelegenheiten. Zudem gelangte man über den Garderobenraum in einen großen Außenbereich, der die Möglichkeit zum Rauchen bietet und im Zuge des HDDF einige Essensstände mit sich bringt. Die Preise hier waren „festivalüblich“. Nicht gerade billig, aber auch nicht unverhältnismäßig hoch. Die Pommes lagen bei 4,00 €, das Bratwurstbrötchen bei 5,00 € und die Currywurst mit Pommes bei 9,00 €. Was allerdings positiv anzumerken ist, es gab sogar veganes Currygericht. Dieses schlug mit 8,00 € zu Buche. Geschmacklich war das Curry solide, erinnerte doch leider mehr an eine Suppe als an ein Curry und war in punkto &#8222;Portion&#8220; doch etwas dürftig. Trotz allem von unserer Seite ein großes Lob, dass ein relativ kleines Festival auf die unterschiedlichen Ernährungspräferenzen achtet. Weiter gab es noch den Crêpestand, ebenfalls vegan.</p>
<p>Ebenfalls positiv hervorzuheben ist, dass die Location Inklusive Toiletten anbietet, sodass es eine Örtlichkeit für „alle Personen“ gibt und eine „FINTA*“-Räumlichkeit [<em>Für alle denen das jetzt nichts sagt, aus dem offiziellen FAQ der Halle02</em>: FINTA* sind Frauen*, sowie Inter*, nicht-binäre und Trans* Personen, sowie Menschen, die sich ohne Geschlechtsidentität erleben (“agender”)]. Außerdem ist das Bezahlen an der Bar nur mit Karte möglich, was der Halle erlaubt auch sehr unrund wirkende Beträge für ihre Getränke zu nehmen. So kann das Getränk auch mal 4,90 € kosten, befremdlich, aber nicht weiter schlimm.</p>
<p>Nun aber zum eigentlichen Festival. Zunächst einmal fiel direkt bei der Ankunft auf, dass sich bereits bei der Hallenöffnung um 12.30 Uhr an einem Samstagmorgen schon eine überraschend lange Schlange gebildet hatte. Sonnige 9°, eine ruhige Gegend und mittendrin eine Armee von schwarzbekleideten Metalheads, die mit den Hufen scharrend auf den Einlass zum Heidelberg Deathfest 2025 warteten.</p>
<p>Bei anderen Festivals werden die ersten Acts gerne mal ausgelassen, hier schien das aber keine Option zu sein. Leider mussten einige der Besucher – so auch wir – feststellen, dass der Einlass nicht schnell genug für die sehr eng bemessene Dauer von 30 Minuten bis zum Beginn der ersten Band <span style="color: #003366;"><strong>CARCOSA</strong></span> war, sodass wir deren halbstündige Show leider nahezu komplett verpassten.&nbsp;</p>
<p>So traurig uns das machte, ließ es sich leider nicht ändern, aber so konnten wir die Gelegenheit nutzen, das Gelände zu erkunden und über den Flohmarkt zu streunern. Dieser erstreckt sich auf einen recht kleinen Raum und bot augenscheinlich genau vier Händler und einen Werbestand von <span style="color: #003366;"><strong>METALITY</strong></span>. Hier gab es dann direkt den ersten kleineren Dämpfer, als wir am einem Händler-Stand ein Burzumshirt entdeckten. Man mag hiervon halten, was man will, aber bei Festivals, die nicht einem bestimmten Klientel zugeneigt sind, ist es durchaus Usus solche Shirts von vornherein zu verbieten. Entsprechend mussten wir kurz schlucken, stellten aber schnell fest, dass es sich hier wohl um einen Ausreißer handelte, da wir keine weiteren, ähnlichen Shirts entdecken konnten. Fehler können passieren und so schien dies hoffentlich „durchgerutscht“ zu sein.</p>
<p>Erheblich erleichtert konnten wir dann wieder in die Konzerthalle wechseln. Zwar starteten sie ca. fünf Minuten zu früh – was sich durch den ganzen Tag und alle Bands ziehen sollte – aber nach einem kurzen Moment der Verwirrung konnten wir mit der für uns ersten Band des Tages starten: <strong><span style="color: #003366;">HELLKNIFE</span></strong>. Die Formation aus Mannheim kommt mit Crust-Punk und vielen weiteren Genre-Einflüssen daher, was in diesem Festival-LineUp zunächst einmal ungewöhnlich erscheint, aber die Menge direkt schon einmal auf die folgenden, brachialen Stunden einstimmen konnte. Uns persönlich holte das ganze nicht so wirklich ab, die Menge sah das aber offensichtlich anders. Doch konnte hinsichtlich des Spaßfaktors wohl keiner dem bandeigenen Schlagzeuger Alex das Wasser reichen, der mit so viel Elan dabei war, dass es einem &#8211; selbst wenn die Musik nicht zusagte &#8211; doch zwangsläufig ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Nach einer halben Stunde war die Show auch schon vorbei und vor der Bühne herrschte zunächst einmal gähnende Leere. Allgemein war es zwischen den Bandauftritten immer wieder sehr still vor der Bühne, sodass man ohne Probleme etwas essen bzw. trinken gehen, Merch shoppen oder die Toilette besuchen konnte.&nbsp;</p>
<p>Nach einer kurzen Umbauphase ging es mit <strong><span style="color: #003366;">FUMING MOUTH</span> </strong>bereits in die nächste Runde. Musikalisch irgendwo zwischen Death Metal und Crust-Punk angesiedelt, bot die Band aus Massachusetts (USA) die volle Ladung auf die Zwölf und holte echt alles raus, was sie finden konnten. Zwar waren sie zu diesem Zeitpunkt bereits einige Zeit mit Carcosa, Angelmaker und Suffocation auf Tour, aber das schien ihrer Energie keinen Abbruch zu tun. Wuchtige Drums, Gewalt in der Stimme des Sängers Mark und doomig anmutende Breakdowns in sauberem Wechsel, welche nur ab und zu von etwas Klargesang unterbrochen wurde. Absolut beeindruckend! Entsprechend energiegeladen war auch das Publikum, sei es im Pit, welcher bereits im ersten Song förmlich aufriss, oder beim 8-Mann-Arm-in-Arm-Gruppenheadbang am Pitrand, welcher nicht nur eine beeindruckende Koordination der Teilnehmenden forderte, sondern auch noch absolut schön anzusehen war.</p>
<p>&nbsp;Nach einer weiteren kleinen Umbaupause folgte dann der erste härtere Genrebruch des Tages und die selbsternannten “heimlichen Headliner” von<span style="color: #003366;"> <strong>S.R.O.M.&nbsp;</strong></span> (kurz für „Satan´s Revenge on Mankind“) stürmten die Bühne. Wer sie nicht kannte, konnte sich anhand der Bühnenoutfits in Form von „blutigen“ Metzgerschürzen und (Ski)Masken aber schnell ausmalen, was als nächstes folgen sollte: Die volle Grindcore-Keule. Auch der Soundcheck, der klanglich anmutete wie ein verstopfter Abfluss sowie die scherzhafte Vorstellung der Band als „Type O Negative“ erhärteten diesen Verdacht schnell. Jeder Geschmack mag verschieden sein und Grind ist nicht jedermanns Bier, aber technisch folgte nunmehr eine astreine Leistung. Von gurgelnden Vocals, starken Gitarrenriffs und wummernden Drums. Alles richtig gemacht. Gelegentlich unterbrochen wurde das Ganze von den scherzhaften Ansagen des Sängers, der sich etwa beim Veranstalter für die Einladung bedankte und dafür, dass dieser „die drei Ossis gefunden habe, die nicht die AFD gewählt haben!“. Aber auch das Publikum wurde zunehmend interaktionsfreudiger. So quittierte einer der Anwesenden die Frage „Warum tanzt ihr noch nicht“ mit einem – zugegeben schon recht angeheitert klingenden – „weil wir&#8217;s nicht können“, was selbst die Band kurz zum Lachen brachte. Doch strafte unsere Beobachtung diese Interaktion Lügen, begann doch tatsächlich ein Pärchen im hinteren Teil der Halle zu den zärtlichen Grindcoreklängen Walzer zu tanzen.</p>
<p>&nbsp;Nun folgte mit <span style="color: #003366;"><strong>SLAUGHTERDAY</strong></span> wieder ein Umschwung in die andere Richtung. Bereits das aus Glocken und einem Klavierspiel bestehende Intro fesselte die Crowd von der ersten Sekunde an. Nach so einem gewaltigen Start ließ auch die Publikumsinteraktion nicht lange warten und so gab es bereits im ersten Song kleine Circle Pits um die Tische im hinteren Bereich der Halle. Es folgte sauberer Death Metal, der teilweise schon in Richtung der älteren Vertreter des Genres ging und so dem Namen des Festivals mehr als gerecht wurde. Wir nutzten die Zeit, um eine der Sitzgelegenheiten am Rand der Halle aufzusuchen, um die Beine für die verbleibenden acht Stunden mal etwas zu schonen. Auch hier war der Sound allerdings schön sauber und man konnte die Show problemlos genießen. Das führte dazu, dass auch hier im “gemütlicheren” Bereich regelmäßig die Luftgitarren ausgepackt wurden und simultan auf der Bühne und im Publikum ein Solo nach dem anderen gerockt wurde.</p>
<p>Weiter ging es mit <span style="color: #003366;"><strong>RECTAL SMEGMA</strong></span>, die auf dem HDDF schon alte Bekannte sind. Sie fingen mal eben gut zehn Minuten zu früh an, weshalb die Halle noch recht leer war, aber die ersten Klänge lockten die Meute in weniger als einer Minute zurück. Auch hier gab es, wer hätte es bei dem Namen erwartet, wieder Grindcore mit voller Härte auf die Zwölf. Die mittlerweile ordentlich angeheizte Menge dankte es der Band auch entsprechend. Bereits im ersten Song gab es die ersten Pits, in denen irritierenderweise auch Ballett getanzt wurde. Bei Grind muss man manche Dinge aber wohl einfach hinnehmen. Es folgte ein steter Fluss aus Pits, die in Relation zur Halle auch eine wirklich beachtliche Größe vorzuweisen hatten. Entsprechend fröhlich sah das Volk nach getaner Arbeit auch aus und stimmte die Band damit sichtlich zufrieden.</p>
<p>Mit <span style="color: #003366;"><strong>BODYFARM</strong></span> wechselte man dann wieder zum klassischen Genre zurück. Die Gruppe aus den Niederlanden bot feinstes Death Metal-Geschredder, bei dem schnelle Beats auf wütende Vocals trafen und das Publikum ohne Umschweife in den Bann zogen. Das tat der ersten Reihe nach der Portion Grind sichtlich gut, weshalb diese sich entschied, für die gesamte Spielzeit von 35 Minuten komplett auszurasten. Aber auch der Rest der Menge konnte keine Sekunde stillstehen und so bot sich dem geneigten Beobachter der Anblick eines Meeres aus fliegenden Haaren und Circle Pits.</p>
<p>Nun folgte ein kleiner „Geheimtipp“, auf den schon einige – inklusive uns – sehnsüchtig gewartet hatten: <span style="color: #003366;"><strong>SPASM</strong></span>. Ihre Musik bezeichnen sie selbst als „drum &#8217;n&#8216; bass gigolo goregrind“. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Aber auch für die Augen wurde einiges geboten, so etwa die Dildomaske des Sängers Radim. Ein echtes Unikat, das man gesehen haben muss, weil man es sonst kaum glaubt. Dementsprechend abgedreht führte die Band die Menge durch die folgende 35minütige Show. Die Ansagen rundeten das Bild noch weiter ab, wobei der tschechische Sänger immer wieder unverständlichen Unfug von sich gab, etwa darüber, dass sie einen „Porno-Oscar“ gewonnen hätten. Die Menge nahm das alles mit der nötigen Gelassenheit und Spaß an der Sache auf. Aber auch die Nacktheit auf der Bühne schien den einen oder anderen im Publikum anzustecken. So bekam Spasm&nbsp; auch als einzige Band des Tages ganz klassisch einen BH auf die Bühne geworfen, was Radim mit den Worten „smells good, tastes good and it&#8217;s worn &#8230; thank you“ quittierte. Insgesamt ließ sich die Show daher wohl am besten mit den Worten “Wenig Kleidung, viele Geräusche” beschreiben, was aber nicht anders zu erwarten war. Songtechnisch ließ man kaum Wünsche offen und schaffte es trotz der Ansagen durch 14 Tracks, deren Titel wir hier mal lieber nicht namentlich aufführen werden 😉</p>
<p>Auch die nachfolgende Band <strong><span style="color: #003366;">FLESHCRAWL</span> </strong>waren auf dem HDDF altbekannte Gesichter, die mit ihrem Old School Death Metal offensichtlich immer wieder zu begeistern wissen. Entsprechend stieg die Bart- und Kuttenquote der ersten Reihe plötzlich schlagartig an und mit dem Einstiegssatz “We only have 40 minutes tonight, we have to make them count!” gab es bereits einen ersten Eindruck des nunmehr folgenden. Obwohl mittlerweile seit bereits sechs Stunden Dauerfeuer auf die Menge losgelassen wurde, gab es hier überhaupt kein Halten mehr. So folgte Pit auf Pit, die Luftgitarren wurden ausgepackt, die Matten flogen in hohem Bogen durch die Luft und der eine oder andere Kopf berührte zu unserem Erstaunen die Tischplatten (<em>Anm. Red.: Unseres Wissens nach kam kein Mensch bei den Musikarbeiten ernsthaft zu Schaden</em>). Auch die ersten Crowdsurfer des Tages ließen sich blicken. Leider muss man hierzu sagen, dass die besagten Crowdsurfer die Security selbst mit Fotografen im Graben und Risiko für Mensch und Ausrüstung herzlich wenig interessierten. Die Crowd hingegen war sehr auf das Wohl der Surfer bedacht und löste das Problem kurzerhand selbst, indem sie erst bis zum Wellenbrecher und anschließend wieder nach hinten in Sicherheit gesurft wurden. Kudos hierfür. Neben einem schönen Abriss der eigenen Diskografie ballerte Fleshcrawl der Crowd aber auch noch ein besonderes Schmankerl um die Ohren: Immer wieder wurden limitierte und nicht käuflich erwerbbare Shirts im großen Stil in die Menge gefeuert und bereicherten den einen oder anderen Kleiderschrank, bevor es mit dem nächsten Death-Metal-Brecher weiterging.</p>
<p>Nun folgte mit <strong><span style="color: #003366;">ANGELMAKER</span> </strong>eine weitere Band auf die sich unsere Vorfreude im Vorfeld konzentriert hatte. Als einzige Deathcore-Formation des Tages stachen die Kanadier sehr aus der Masse hervor, zogen aber dennoch im großen Stile die Menge vor die Bühne. Besonders auffallend waren die beiden Vokalisten der Band, die optisch kaum unterschiedlicher hätten sein können, aber nichtsdestotrotz ein offenbar perfekt eingespieltes Team darstellen. Voller Energie sprangen sie über die Bühne und lieferten eine gewaltige Show ab, bei der wohl so einige Nacken geknackt haben dürften. Nachdem die Menge wohl offensichtlich Blut geleckt hatte, ließen auch die Crowdsurfer nicht lange auf sich warten und scheinbar hatte die Security nunmehr ausgeschlafen und begab sich in den Graben, um diese aufzufangen. Ein besonderes Schauspiel bot hierbei der 2020 hinzugestoßene Gitarrist Johnny Ciardullo, der neben seinen grandiosen Riffs auch mit seiner ausdrucksstarken Mimik und purer Lebensfreude punkten konnte. Und das, obwohl er auf der aktuellen Suffocation-Tour ebenso wie an diesem Tag bereits in Doppelbesetzung unterwegs war, da er auch als Vokalist bei Carcosa fungiert. Energiegeladen bis zum Schluss, der helle Wahnsinn. Auch die Publikumsinteraktion kam hierbei nicht zu kurz. So konnte man hier und da ein Winken, ein Zwinkern oder eine anerkennende Geste für besonders motivierte Fans erspähen und die Fannähe spüren. Und spätestens beim letzten Song ,Leech´ setzte sich die Menge fast unisono in Gang. So weit das Auge reichte waren Moshpits und Headbanger zu sehen und auch dem Mitsingen konnte sich niemand mehr entziehen.</p>
<p>Mittlerweile waren die Leute zusehends erschöpft vom langen Tag. Nichtsdestotrotz stellte <span style="color: #003366;"><strong>THE CROWN</strong></span> offenbar ein weiteres Highlight für viele der Anwesenden dar, so dass bei deren Beginn die Halle zum Bersten gefüllt war. Wen wundert es?! Die schwedische Death-/Thrash-Metalformation ist doch schon seit 1990 im Geschäft und hat sich somit eine ordentliche Fanbase erspielt. Uns holte die Band leider weniger ab, so dass wir nach einigen Songs noch einmal die entsprechend leere Futtermeile aufsuchten.</p>
<p>Der Headliner des Abends <span style="color: #003366;"><strong>SUFFOCATION</strong> </span>komplettierte nun das Billing ihrer eigenen aktuell laufenden Headlinetour (mit Carcosa, Fuming Mouth und Angelmaker), sodass man diese &#8211; auch ohne zu deren Konzerten gegangen zu sein &#8211; problemlos genießen konnte. So bot das Heidelberg Deathfest quasi ein 2 für 1 Programm, wie man es sich nur wünschen kann. Nach nunmehr aber 10 Stunden und 11 Bands nahm die Anzahl der noch stehenden Besucher aufgrund von Erschöpfung und dem kontinuierlichen Zuspruch zu gehopften Getränken zusehends ab. Die Menge hatte sich etwas gelichtet und einige Leute waren entweder auf dem Heimweg oder in der Chill-Out-Area zu finden. Davon ließen sich Suffocation aber keinesfalls verunsichern und kitzelten aus dem hartgesottenen Kern das letzte bisschen heraus. Besonders anstrengend dürfte es aber wohl für Johnny von Angelmaker gewesen sein, der während ,Funeral Inception´ für ein Feature auf die Bühne geholt wurde und somit seinen dritten Auftritt an diesem Tage absolvierte. Mit Klassikern wie ,Liege of Inveracity` und ,Clarity through Deprivation´ kamen Fans aus allen Äras der Band voll auf ihre Kosten. Aber auch der Spaßfaktor kam keinesfalls zu kurz. So schnappte sich Sänger Ricky einen Aufblasgummihammer, welcher seit Stunden durchs Publikum geisterte und verlieh hiermit seinem Headbangen während der Breakdowns zusätzlichen optischen Nachdruck. Zum Schluss folgte mit ,Infecting the Crypts´ noch ein Klassiker vom Debütwerk der fünfköpfigen Truppe, um nochmal die Fans der ersten Stunde auf ihre Kosten kommen zu lassen, damit sie schließlich glücklich den Heimweg antreten konnten.</p>
<p>Für uns ein rundum gelungener Tag. Ein super Billing und die Bands lieferten allesamt ab, auch wenn nicht alles unseren Geschmack traf. Dafür durften wir aber auch einige Perlen für uns neu entdecken. Fuming Mouth und S.R.O.M. haben im Anschluss auf jeden Fall Einzug in unsere Playlists gehalten. Alles in allem war der Tag sehr vollgepackt, aber auf jeden Fall abwechslungsreich und mit genug Gelegenheiten, zwischendurch zu entspannen. Bei der Security könnte allgemein noch etwas nachgebessert werden, aber das ist ja zumindest im Laufe des Tages schon einmal geschehen. Auch unsere anfängliche Sorge vor fragwürdigem Publikum wurde schnell zerstreut und durch die Bands ins genaue Gegenteil gerückt. Trotzdem ließen sich dann doch erhebliche Deppen in der Menge finden, die das Erlebnis ein wenig beeinträchtigten. So stand eine Gruppe nicht mehr so ganz mittelalter Männer bei mindestens zwei Gelegenheiten vor den „FINTA*“-Räumlichkeiten und amüsierte sich prächtig darüber, dass einer von ihnen (schon vor ersten Band offenbar erheblich angeheitert) lautstark posaunte er „wolle mal schauen, ob er damit durchkomme und er würde sich jetzt mal für ein paar Minuten als Frau identifizieren“, um sodann diese Örtlichkeiten aufzusuchen. Für uns ein echtes Armutszeugnis, insbesondere da die Halle02 offensichtlich großen Wert darauf legt, einen inklusiven und sicheren Ort für alle zu schaffen. Hier könnte vielleicht insoweit nachgebessert werden, als dass ein Security-Posten in unmittelbarer Nähe wäre.</p>
<p>Im Innenraum konnten wir schon ein Plakat entdecken, auf dem einige Ba. So werden auf jeden Fall schon ENDSEEKER, GUTALAX, HOME REARED MEAT und THE OMEGA SWARM mit von der Partie sein. Merkt Euch das Datum am<strong> 21.03.2026</strong> also am besten schon einmal vor!</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits: <span style="color: #003366;">Etienne Kulik</span></strong></p>
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		<title>Bloodywood – Gelebte Vielfalt in Konzertformat (Batschkapp Frankfurt, 07.03.2025)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2025 13:37:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[BLOODYWOOD]]></category>
		<category><![CDATA[CALVA LOUISE]]></category>
		<category><![CDATA[DEMONIC RESURRECTION]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Vor fast einem Jahrzehnt kam Karan Katiyar auf die Idee, Bollywood-Songs in Metalversionen für YouTube zu covern. Hieraus entstand schließlich</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Vor fast einem Jahrzehnt kam Karan Katiyar auf die Idee, Bollywood-Songs in Metalversionen für YouTube zu covern. Hieraus entstand schließlich die Band <span style="color: #003366;"><strong>BLOODYWOOD</strong></span>. Eben diese tourt derzeit mit ihrer „Return Of The Singh“-Tour durch Europa und machte hierbei auch einen Stopp in Frankfurt. Wir vom NIC &#8211; Nordmensch in Concerts waren selbstverständlich vor Ort, um einige Eindrücke für Euch festzuhalten.</p>
<p>Schon bei Ankunft an der Batschkapp in Frankfurt fiel sofort auf, dass dieser Abend ein bunt gemischtes Spektakel versprechen würde. Die Vielfalt der Anwesenden war beeindruckend: Vom tätowierten „Ur-Deutschen“ in Kutte bis hin zu indischen Damen, die in traditionell anmutenden Sari-Gewändern erschienen, war wirklich alles vertreten. Diese Mischung aus Kulturen und Stilen sorgte für eine besondere Atmosphäre, die die Vorfreude auf das bevorstehende Konzert nur noch steigerte. Ebenso spannend war der musikalische Einstieg in den Abend.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-31787" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Demonic_Resurrection%402025_03_07-07.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Demonic_Resurrection%402025_03_07-07.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Demonic_Resurrection%402025_03_07-07.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Demonic_Resurrection%402025_03_07-07.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Demonic_Resurrection%402025_03_07-07.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Band Bloodywood ist mittlerweile für ihren einzigartigen Stil bekannt, der traditionelle indische Instrumente mit kraftvollem Metal verbindet. Daher war es zunächst etwas überraschend, dass der Abend von <span style="color: #003366;"><strong>DEMONIC RESURRECTION</strong></span>, einer Death-Metal-Band, eröffnet wurde. Diese Wahl sorgte für eine spannende Dynamik und ließ uns gespannt auf die kommenden Stunden blicken. Trotz der musikalischen Unterschiede bot die Vorband, die ebenfalls aus Indien stammt, eine solide und gut 30minütige Show, bei der sie voll ablieferten und entsprechend positiv vom Publikum gefeiert wurden. Chöre, Pits und fliegende Haare waren vertreten, keine Spur vom „Support-Blues“, dem man sonst teilweise begegnet. Aber entgegen der ernst wirkenden Musik und Mimik kam natürlich auch der Spaßfaktor nicht zu kurz. Sei es bei der Feststellung, dass die Band mit ihrem nunmehr 25. Jubiläum (!) älter ist als der eigene Drummer oder auch auf Nachfrage, wie viele der Anwesenden die Band denn schon vorher gekannt hätten, welche mit einem nahezu euphorischen „3 people, nice!“ quittiert wurde.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-31788" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Calva_Louise%402025_03_07-02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Calva_Louise%402025_03_07-02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Calva_Louise%402025_03_07-02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Calva_Louise%402025_03_07-02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Calva_Louise%402025_03_07-02.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach einer kurzen Umbaupause ging es direkt weiter mit dem zweiten Act des Abends: <strong><span style="color: #003366;">CALVA LOUISE</span></strong>. Auf den ersten Blick hätte man denken können, dass die dreiköpfige Band aus London nicht so recht ins musikalische Konzept des Hauptacts passen würde. Zwei Keyboards dominierten neben dem Schlagzeug das Bühnenbild. Besonders beeindruckend war das linke Keyboard, welches an einer selbstgebauten Schienenkonstruktion befestigt war, die es ermöglichte, es bei Bedarf vor die Sängerin zu schieben oder wieder zurückzuziehen – ein wirklich besonderer visueller Effekt, welcher mächtig Eindruck machte! Insgesamt vermittelte das Bühnenbild daher zunächst einmal einen Hauch von Singer/Songwriter und Indie-Rock. So ganz sicher war man allerdings nicht, wohin Calva Louise musikalisch zu stecken wären, da sie sich nirgends wirklich einsortieren ließen &#8211; und daher wohl am ehesten „Alternative Rock“ zutrifft. Es war halt ihr ganz eigener Stil. Aber auch bei ihnen zeigte sich bereits nach einem Techno-Intro, dass die Eigenheiten der Musik &#8211; sowohl innerhalb ihrer Show als auch schon zu Beginn &#8211; beim Publikum keinerlei Abbruch tat. Letztere konnte zwar nicht mit der Energie der Sängerin Jess mithalten, die mit ihrer bunten Schlaghose nur so über die Bühne flog und eines ihrer Beine dank schier endloser „Tritt-Moves“ öfter in der Luft zu sein schien als es auf dem Bühnenboden war. Nichtsdestotrotz gab die Besucher-Menge ebenfalls ihr Bestes, um mit dieser Energie mitzuhalten und hatte dabei sichtlich Spaß.</p>
<p>Nach einer halben Stunde war die Atempause während des Umbaus dann aber auch mehr als nötig und absolut verdient. Diese Zeit nutzten die Meisten aber, sich aber offenbar wieder „in Position zu bringen“, denn mit einem Mal wurde der vordere Teil der Halle nahezu undurchdringbar voll. Der Barbereich im hinteren Ende hingegen leerte sich zusehends. Es wurde also deutlich schwerer, wieder zurück zur Bühne zu gelangen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-31789" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Bloodywood%402025_03_07-01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Bloodywood%402025_03_07-01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Bloodywood%402025_03_07-01.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Bloodywood%402025_03_07-01.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Bloodywood%402025_03_07-01.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nun wurde es aber noch intensiver als zuvor bei den anderen Bands &#8211; soviel schon einmal vorwegenommen. <span style="color: #003366;"><strong>BLOODYWOOD</strong></span> kamen auf die Bühne und innerhalb von wenigen Sekunden gingen die ersten Pits auf, die für eine eher mittelständige Halle, wie die Batschkapp es ist, unverhältnismäßig groß waren und sich teilweise fast von der Bühne bis hin zum FOH erstreckten. Die Band ließ ihre charakteristische Mischung aus Metal und traditionellen indischen Instrumenten mit einer solchen Freude und Energie vom Stapel, dass allein das Zuschauen schon totale Glücksgefühle auslöste. Das führte dazu, dass wirklich niemand mehr stillstehen konnte und die Halle förmlich bebte. Auch die enorme Dankbarkeit der Band für die Chance auf den Bühnen dieser Welt spielen zu dürfen, wurde in ihren Ansagen mehr als deutlich und ließ einem das Herz aufgehen. Mit dieser Einstellung führte man gut eine Stunde lang durch das Debutalbum und die bisher veröffentlichten Singleauskopplungen des kommenden Albums. Highlight dürfte für viele wohl der Song ,Halla Bol´ gewesen sein, der bislang noch unveröffentlicht ist und als Teil des am 21.03.2025 erscheinendem Albums „Nu Delhi“ veröffentlicht wird. Auch die Hitsingle ,Bekhauf´, die ein Feature mit BABYMETAL ist, war selbstverständlich in der Setlist vertreten, wobei die Parts der Japanerinnen kurzerhand vom Band eingespielt wurden. Als die Band zum Schluss noch mit Klassikern wie ,Machi Bhasad´ oder ,Gaddaar´ auffuhr, hinterließ das beim gesamten Publikum eine absolute Zufriedenheit und durchgeschwitzte Körper, mit den man danach den Heimweg durch die kühle Nachtluft antrat.</p>
<p>Die Setlist des Abends:</p>
<ol>
<li>Dana Dan</li>
<li>Nu Delhi</li>
<li>Aaj</li>
<li>Tadka</li>
<li>Jee Veerey</li>
<li>Bekhauf</li>
<li>Machi Bhasad</li>
<li>Halla Bol (<em>Unveröffentlichter Song</em>)</li>
<li>Gaddaar</li>
</ol>
<p>Für uns auf jeden Fall ein rundum gelungener und vor allem herzerwärmender Abend. Verschiedenste Genres, Kulturen und Nationalitäten, die einfach eine gute Zeit haben und sich selbst und einander genießen. Einfach wundervoll! Einzige Wermutstropfen waren für uns der etwas lieblose Einspieler von Babymetal während ,Bekhauf´, den man etwa mit Unterstützung durch Jess von Calva Louise hätte umgehen können sowie die recht knappe Spielzeit des Mainacts, der mittlerweile wahrlich genug Material zu bieten hätte. Letzteres wird aber hoffentlich auf der nächsten Tour nachgebessert, die wir definitiv wieder besuchen werden!</p>
<p><strong>PhotoCredits / Berichterstattung: <span style="color: #003366;">Etienne Kulik&nbsp;</span></strong></p>
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		<title>PALEFACE SWISS – Von Liebe, Toleranz und brachialen Sounds (Batschkapp Frankfurt, 20.02.2025)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 21:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[CURSED]]></category>
		<category><![CDATA[DEATHCORE]]></category>
		<category><![CDATA[DESOLATED]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[PALEFACE SWISS]]></category>
		<category><![CDATA[THE ACACIA STRAIN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Ein trister Nachmittag im späten Februar 2025, ein Industriegebiet in Frankfurt und circa zwanzig wartende Leute in schwarzen Klamotten, die</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Ein trister Nachmittag im späten Februar 2025, ein Industriegebiet in Frankfurt und circa zwanzig wartende Leute in schwarzen Klamotten, die vor den geschlossenen Toren der Konzerthalle <strong>„Batschkapp“</strong> mit den Hufen scharren. So sah unser Empfang auf der aktuellen Tour von <span style="color: #003366;"><strong>PALEFACE SWISS</strong></span> aus, um für Euch in Bild und Text zu berichten. Während manch einer nun denken mag „das klingt aber wie ein schlechtes Omen“, lasst Euch bereits jetzt eines gesagt sein: „Cursed“ war an diesem Tag lediglich der Name der Tour!</p>
<p>Nachdem sich die Türen der Halle endlich öffneten, begannen die Fans am vorderen Ende der &#8211; mittlerweile auf beachtliche Größe angewachsenen &#8211; Schlange, wie von Sinnen hineinzustürmen und die Wände auffällig abzusuchen. Wie sich herausstellte, wurde von der Band ein altes Merchshirt in der Location versteckt, welches voller Eifer gesucht wurde. Leider konnten wir nicht feststellen, dass es gefunden wurde, aber die Energie der Fans war beeindruckend und gab uns bereits erste Hoffnungen für den noch kommenden Abend.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-31633" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Desolated_2025-02-20_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Desolated_2025-02-20_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Desolated_2025-02-20_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Desolated_2025-02-20_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Desolated_2025-02-20_02.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Inspiriert vom Herkunftsland des Mainacts, eröffnete der Support <span style="color: #003366;"><strong>DESOLATED</strong></span> den Abend pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk. In der folgenden halben Stunde bot die Hardcore-Formation eine energiegeladene Show, bei der sich ein Breakdown an den nächsten reihte und den Nacken der Crowd bereits einiges abverlangte.</p>
<p>Die vorher schon angedeutete Energie der Fans zeigte sich auch hier und so wurden sie bereits nach gerade einmal einem Song zur „bisher besten deutschen Crowd der Tour“ gekrönt. Das kann sich doch hören lassen!</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-31634" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/The_Acacia-Strain_2025-02-20_06.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/The_Acacia-Strain_2025-02-20_06.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/The_Acacia-Strain_2025-02-20_06.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/The_Acacia-Strain_2025-02-20_06.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/The_Acacia-Strain_2025-02-20_06.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach einer beachtenswert kurzen Umbauphase von lediglich zwanzig Minuten, stürmte dann mit <span style="color: #003366;"><strong>THE ACACIA STRAIN</strong></span> bereits der zweite Act des Abends auf die Bühne. Zwar bewegt sich die Truppe aus Chicopee (US) musikalisch eher fließend zwischen verschiedenen Genres, ist aber vorwiegend im Hardcore beheimatet. Auch hier bot die Show eine Fülle an Breakdowns, Crowdsurfern sowie starken Riffs. Währenddessen flog der extrem aufgedreht wirkende Sänger Vincent wie ein Flummi über die Bühne und zog das Publikum in seinen Bann. Im Kontrast hierzu erklärte er in seinen Ansagen erstaunlich ernst, dass Hardcore-Shows für ihn ein Weg des Umgangs mit den Problemen der Welt seien. So führte er aus, dass sie „immer das Mittel der Wahl sein werden, falls [er] das Gefühl habe zu ertrinken. Sie erlauben einem, den Bullshit einfach mal für drei Stunden zu vergessen und sich selbst zu genießen”, nur um danach direkt wieder mit brachialer Gewalt in der Stimme das Mikrofon an seine Grenzen zu treiben. In diesem Wechselbad der Gefühle verging die 40minütige Show der Band wie im Fluge und als die letzten Töne von ,Carbomb´ verklangen, ließen sie die Crowd gierig nach mehr zurück. Perfekte Voraussetzungen für den Headliner also.</p>
<p>Das zuvor von der Band aufgebaute Feeling ging aber auch in der Umbaupause nicht verloren. Trotz &#8211; wie bereits in der ersten Umbaupause &#8211; verwirrender Musik, ließen sich die Fans den Spaß nicht nehmen. Der Tontechniker hatte wohl Langeweile oder wollte sich einen Spaß erlauben und wechselte mit der Musik einmal quer durch alle Genres der Musikwelt, bevor er in regelmäßigen Abständen zum Techno zurückkehrte. Die Menge tanzte dennoch ausgelassen und sang nach Herzenslust mit.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31635 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Paleface_2025-02-20_06.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Paleface_2025-02-20_06.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Paleface_2025-02-20_06.jpg?resize=683%2C1024&amp;ssl=1 683w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Paleface_2025-02-20_06.jpg?resize=768%2C1152&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Paleface_2025-02-20_06.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Nach weniger als einer halben Stunde gingen abermals die Lichter aus und ließen die Bühne im sanften Licht der Gerätschaften zurück.&nbsp; Während die Band die Bühne betrat, drangen aus den Lautsprechern die noch recht sanften, wenn auch leicht verstörenden Klänge des Tracks ,Un Pobre Nino Murio´. So diente der Song nicht nur als Opener für das “Cursed” Album von PALEFACE SWISS, sondern auch gleichfalls für die Show. Sobald dessen letzte Töne verstummten, gab es dann mit ,Hatred´ die volle Paleface Swiss-Power um die Ohren, die wirklich Niemanden in der Halle mehr ruhig stehen ließ. So kamen uns direkt ein paar Crowdsurfer im Fotograben entgegen und auch den ersten Pit des Abends konnten wir bereits erspähen. Es folgte eine gut einstündige Show, die den Fokus &#8211; entsprechend dem Tournamen &#8211; vorwiegend auf Songs des aktuellen Albums legte. So zeigte sich auch die volle Bandbreite der Band, die sich mit diesem Werk nahezu neu erfunden hat und Genregrenzen dabei vollkommen ignorierte. Seien es härtere Songs wie ,Hatred´, ,..And With Hope You´ll Be Damned´ oder eher raplastige Songs wie ,Enough?´. Am Ende war für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders auffallend war abermals, dass die Fans offensichtlich von Musik-Elitismus nichts zu halten schienen und so wurde während der Ballade ,River Of Sorrows´ nach Leibeskräften mitgesungen, die eigene Gänsehaut bestaunt oder das eine oder andere Tränchen verdrückt. Diese offene Einstellung zeigte sich auch maßgeblich auf der Bühne. So schnappte sich Sänger „Zelli“ während der Ansage zu ,Enough?´ (einer Ode an die Hater der Band) kurzerhand den Schlagzeuger „Cassi“ und erklärte, dass „sich jeder verpissen kann, den es abfuckt, wenn ich meinen Schlagzeuger küsse“ und ließ den Worten Taten folgen. Aber trotz des für eine (überwiegend) im Deathcore beheimatete Band eher ungewohnten Auftretens, wollte die Formation natürlich zum Ende nochmal alles aus den Fans rausholen. So wurden mit ,Pain´ sprichwörtlich Brechstange und Breakdowns ausgepackt, bevor mit ,Love Burns´ das Ende des Abends eingeläutet wurde. Mit dem letzten fehlenden Track des aktuellen Albums, brachte die Truppe den Abend so zu einem runden Abschluss und entließ die zufriedene Menge in die kalte Nachtluft.</p>
<p>Hier die Setlist von PALEFACE SWISS in Gänze:</p>
<ol>
<li>Un Pobre Niño Murió</li>
<li>Hatred</li>
<li>Suppressing Times</li>
<li>My Blood On Your Hands</li>
<li>Youth Decay</li>
<li>… And With Hope</li>
<li>Nail To The Tooth</li>
<li>The Gallow</li>
<li>Enough?</li>
<li>Guitar Solo</li>
<li>Don´t You Ever Stop</li>
<li>River Of Sorrows</li>
<li>Please End Me</li>
<li>666</li>
<li>Pain</li>
<li>Love Burns</li>
</ol>
<p>Für uns insgesamt ein geiles Konzert dreier genialer Bands, wobei der Headliner des Abends besonders hervorzuheben ist. Anfänglich waren wir uns unsicher, ob Sänger „Zelli“ die ganze Bandbreite des aktuellen Albums wirklich abbilden kann oder ob man einfach die „stimmlich abweichenden“ Songs von der Setlist lässt, wurden aber mehr als positiv überrascht und ziehen unseren Hut vor der Vielfältikeit des Frontmanns. Auch die Crowd trug maßgeblich zur positiven Atmosphäre bei. Keine engstirnigen Genregrenzen und Gejammer in punkto Pausenmucke, sondern einfach pure Lebensfreude und Spaß. Geil war´s!</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits: <span style="color: #003366;">Etienne Kulik</span></strong></p>
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		<title>Bloodywood – Nu (Delhi) Metal auf Deutschlandtour</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/bloodywood-nu-delhi-metal-auf-deutschlandtour</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2025 11:46:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[BLOODYWOOD]]></category>
		<category><![CDATA[CALVA LOUISE]]></category>
		<category><![CDATA[DEMONIC RESURRECTION]]></category>
		<category><![CDATA[NU DELHI]]></category>
		<category><![CDATA[RETURN OF THE SINGH]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Woran denkt Ihr zuerst, wenn Ihr an Indien denkt? Manch einer mag an Bollywood-Streifen oder die leckere Küche denken. Uns aber fällt seit einigen Jahren vor allem eines ein: <span style="color: #003366;"><strong>BLOODYWOOD! </strong></span>Und eben jene beehren uns nun abermals mit ihrer neuen „Return Of The Singh“-Tour.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-31616" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Bloodywood_2025_Poster.jpg?resize=379%2C535&#038;ssl=1" alt="" width="379" height="535" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Bloodywood_2025_Poster.jpg?resize=726%2C1024&amp;ssl=1 726w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Bloodywood_2025_Poster.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Bloodywood_2025_Poster.jpg?resize=768%2C1083&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Bloodywood_2025_Poster.jpg?w=900&amp;ssl=1 900w" sizes="auto, (max-width: 379px) 100vw, 379px" />Ursprünglich wurde die Band 2016 als 2-Mann-Projekt gegründet, um Bollywood-Songs im Metalstil zu covern. Nach und nach wagten sie sich aber auch an andere Projekte, wie etwa ein Cover des Songs ,Heavy´ von Linkin Park und erhielten so schnell erste internationale Aufmerksamkeit. In der Folgezeit veröffentlichten sie ein erstes Coveralbum mit dem Titel „Anti-Pop Vol. 1“ über Bandcamp. Nachdem ein weiteres Mitglied hinzugestoßen war, wurden zunächst vereinzelt eigene Songs veröffentlicht, die oftmals für bestimmte Projekte released wurden, um etwa auf Mobbing und Depressionen aufmerksam zu machen. Die Songs waren dabei eindeutig dem Metal zuzuordnen, setzten aber auch bewusst Instrumente und Klangmuster traditioneller indischer Musik ein, um einen neuen Sound zu erschaffen. Dieser wird mittlerweile oftmals als „Indian Folk Metal“ (so von auch der Band selbst) oder „Punjabi Metal“ bezeichnet und ist in dieser Weise einzigartig. So gewann die Band zunehmend an Popularität und spielte bereits 2019 auf dem Wacken Open Air, obwohl ihr heiß erwartetes Debütalbum erst im Jahr 2022 erschien. Ihr zweites Album „Nu Delhi“ wird hierzulande am 21.03.2025 erscheinen.</p>
<p>Als Support gehen <span style="color: #003366;"><strong>CALVA LOUISE</strong></span> und <span style="color: #003366;"><strong>DEMONIC RESURRECTION</strong></span> mit auf die Reise.</p>
<p>Die Tourdaten für Euch im Überblick:</p>
<ul>
<li><span style="color: #003366;">28.02.2025 Berlin, Huxleys (Low Tickets)</span></li>
<li><span style="color: #003366;">02.03.2025 Hamburg, Docks (Low Tickets)</span></li>
<li><span style="color: #003366;">06.03.2025 Köln, Live Music Hall (Sold Out)</span></li>
<li><span style="color: #003366;">07.03.2025 Frankfurt, Batschkapp (Low Tickets)</span></li>
<li><span style="color: #003366;">08.03.2025 Stuttgart, LKA Longhorn (Low Tickets)</span></li>
<li><span style="color: #003366;">09.03.2025 Leipzig, Täubchenthal (Low Tickets)</span></li>
<li><span style="color: #003366;">12.03.2025 München, Backstage Werk (Sold Out)</span></li>
</ul>
<p>Die letzten Tickets gibt es ab 44,00 €zzgl. Gebühren bei <a href="https://www.eventim.de/artist/bloodywood/?affiliate=GMD&amp;utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=ar_top-artists&amp;utm_agid=172577057961&amp;utm_term=eventim%20bloodywood&amp;creative=717482043098&amp;device=c&amp;placement=&amp;gad_source=1&amp;gclid=EAIaIQobChMI_cDumJvhiwMVFlNBAh3eQCnUEAAYASAAEgJRQPD_BwE"><strong>EVENTIM</strong></a> sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.</p>
<p>Wenn Ihr dem Winterblues also mit ein paar orientalischen Klängen entfliehen wollt, besorgt Euch jetzt noch schnell die letzten Tickets!</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Bloodywood - Tadka (Official Music Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/nihFu0YjkcE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/bloodywood-nu-delhi-metal-auf-deutschlandtour">Bloodywood – Nu (Delhi) Metal auf Deutschlandtour</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>Heidelberg Deathfest &#8211; Part VIII</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/heidelberg-deathfest-part-viii</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 15:21:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[ANGELMAKER]]></category>
		<category><![CDATA[BODYFARM]]></category>
		<category><![CDATA[DEATH METAL]]></category>
		<category><![CDATA[DEATHCORE]]></category>
		<category><![CDATA[FLESHCRAWL]]></category>
		<category><![CDATA[GOREGRIND]]></category>
		<category><![CDATA[HEIDELBERG DEATHFEST]]></category>
		<category><![CDATA[SPASM]]></category>
		<category><![CDATA[SUFFOCATION]]></category>
		<category><![CDATA[THE CROWN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Sagt mal, hab Ihr auch diesen irren Winter-Blues und Bock etwas dagegen zu unternehmen? Perfekt, dann haben wir da genau</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/heidelberg-deathfest-part-viii">Heidelberg Deathfest &#8211; Part VIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Sagt mal, hab Ihr auch diesen irren Winter-Blues und Bock etwas dagegen zu unternehmen? Perfekt, dann haben wir da genau das Richtige für Euch! Auch in diesem Jahr findet wieder das <strong>HEIDELBERG DEATHFEST</strong> statt und das am <strong>15.03.2025</strong>.</p>
<p>Bereits 2016 fand die erste Ausgabe des eintägigen Indoorfestivals in der Heidelberger Halle02 statt. Damals war das Lineup noch etwas kleiner, aber stand dem aktuellen in nichts nach. Damals wie heute gaben sich Bands aller Klangspektren des Death Metals die Klinke in die Hand. So findet man regelmäßig im Lineup alles, was sich irgendwo zwischen Oldschool Death Metal, Technical Death Metal und dem Grindcore- oder im Slam-Bereich bewegt. Dieser Linie treu bleibend, kommt das Festival in diesem Jahr mit Namen wie SUFFOCATION (die übrigens auch schon beim Festivaldebüt vertreten waren), THE CROWN, ANGELMAKER und FLESHCRAWL daher. Insgesamt spielen an diesem Tage 11 Bands beim Deathfest in Heidelberg. Einlass ist um 12:30 Uhr und los geht das offizielle Programm &#8222;on stage&#8220; dann um 13:00 Uhr.</p>
<p>Abgerundet wird das Ganze durch ein, für ein eintägiges Indoorfestival ungewöhnlich umfangreiches Rahmenprogramm. So bietet das Gelände der Halle02 &#8211; wie auch schon in der Vergangenheit- eine Chill-Out-Lounge, eine Food-Area und einen (Death)Metal-Flohmarkt. &nbsp;Sollte der eigene Gusto also einmal nicht von der aktuell spielenden Band getroffen werden oder man ganz einfach neue Energie zwischendurch tanken muss, ist eine Erkundungstour über das Gelände ohne schlechtes Gewissen möglich. Also, worauf wartet Ihr noch? Geile Mukke, gutes Essen und die Möglichkeit, einige neue Schätze für die Sammlung und den Plattenschrank zu ergattern. Mehr braucht der Metaller doch gar nicht !</p>
<p>Die Bands für Euch in der Übersicht:</p>
<ul>
<li><span style="color: #993300;">Angelmaker</span></li>
<li><span style="color: #993300;"> Bodyfarm</span></li>
<li><span style="color: #993300;"> Carcosa</span></li>
<li><span style="color: #993300;"> The Crown</span></li>
<li><span style="color: #993300;"> Fleshcrawl</span></li>
<li><span style="color: #993300;"> Fuming Mouth</span></li>
<li><span style="color: #993300;"> Hellknife</span></li>
<li><span style="color: #993300;"> Rectal Smegma</span></li>
<li><span style="color: #993300;"> Satan´s Revenge On Mankind</span></li>
<li><span style="color: #993300;"> Slaugtherday</span></li>
<li><span style="color: #993300;"> Spasm</span></li>
<li><span style="color: #993300;"> Suffocation</span></li>
</ul>
<p>Tickets gibt es zum Preis von 63,00 EUR zzgl. Gebühren bei <a href="https://www.reservix.de/tickets-heidelberg-deathfest-2025-part-viii-in-heidelberg-halle02-am-15-3-2025/e2257582"><strong>Reservix.de</strong></a> und <strong><a href="https://www.adticket.de/Heidelberg-Deathfest-2025-Part-VIII/Heidelberg-halle02/15-03-2025_13-00.html">AdTicket.de</a>.&nbsp;</strong></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="SUFFOCATION - Seraphim Enslavement (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/ba8VAT8ivPE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="FLESHCRAWL - Ossuary Rituals (OFFICIAL VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/gc7daqXJItQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="The Crown - Gone to Hell (Official Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/GClF0KcZukU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="ANGELMAKER - RELINQUISHED [OFFICIAL MUSIC VIDEO] (2024) SW EXCLUSIVE" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/BsAP8xIgkpw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/heidelberg-deathfest-part-viii">Heidelberg Deathfest &#8211; Part VIII</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>PALEFACE SWISS – Der Schweizer Deathcore Export auf „Cursed“ Tour</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/paleface-swiss-der-schweizer-deathcore-export-auf-cursed-tour</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2025 15:17:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[DEATHCORE]]></category>
		<category><![CDATA[DESOLATED]]></category>
		<category><![CDATA[METALCORE]]></category>
		<category><![CDATA[PALEFACE SWISS]]></category>
		<category><![CDATA[THE ACACIA STRAIN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Seid Ihr auch so richtig schön festgefahrene Black-Metal-Elitisten, die der Überzeugung sind, dass die Schweiz seit Celtic Frost und Hellhammer</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/paleface-swiss-der-schweizer-deathcore-export-auf-cursed-tour">PALEFACE SWISS – Der Schweizer Deathcore Export auf „Cursed“ Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Seid Ihr auch so richtig schön festgefahrene Black-Metal-Elitisten, die der Überzeugung sind, dass die Schweiz seit Celtic Frost und Hellhammer keine anständige Metalband mehr hervorgebracht hat und nie wieder etwas annähernd so Hartes auf der Bildfläche erscheinen wird? Tja, dann seid Ihr hier leider falsch. Denn <strong>PALEFACE SWISS</strong> liefern uns mit ihrer aktuell laufenden Tour den Beweis dafür, dass das kleine Land im Süden nicht immer nur neutral ist, sondern gelegentlich auch gewaltig austeilen kann.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-31369" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Paleface_Swiss_Cursed_Tour_Poster.jpg?resize=519%2C519&#038;ssl=1" alt="" width="519" height="519" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Paleface_Swiss_Cursed_Tour_Poster.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Paleface_Swiss_Cursed_Tour_Poster.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Paleface_Swiss_Cursed_Tour_Poster.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Paleface_Swiss_Cursed_Tour_Poster.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/02/Paleface_Swiss_Cursed_Tour_Poster.jpg?w=1440&amp;ssl=1 1440w" sizes="auto, (max-width: 519px) 100vw, 519px" />Gegründet wurde die vierköpfige Formation im Jahre 2017 in Zürich, bereits im darauffolgenden Jahr erschien die erste EP. Diese läutete als &#8222;Chapter I: From The Gallows&#8220; einen dreiteiligen Zyklus ein, der mit der zweiten EP &#8222;Chapter II: Witch King&#8220; 2019 fortgesetzt wurde und schließlich 2020 im Debütalbum &#8222;Chapter III: The Last Selection&#8220; gipfelte. Seither erschienen zwei weitere Alben der Band, wobei das letzte Werk &#8222;Cursed&#8220; in diesem Jahr das Licht der Welt erblickte, durchweg gute Kritiken erzielte und nun mit einer entsprechenden Tour gewürdigt werden muss.</p>
<p>Musikalisch sind Paleface Swiss im Deathcore beheimatet. Entsprechend waren ihre Erstlingswerke überwiegend geprägt von gewaltigen Gitarrenriffs, Blastbeats und Breakdowns soweit das Auge (oder Ohr) reicht. Das ganze wundervoll stimmig untermauert von der brachialen Stimmgewalt des Sängers „Zelli“. Doch mit Cursed haben die Schweizer mehr als eindrücklich unter Beweis gestellt, dass es auch anders geht. Immer wieder wurden die bekannten Elemente mit Nu-Metal-Einlagen, die schwer an Korn und Slipknot in ihren Schaffensphasen der 90er erinnerten, sowie Rap-Parts oder gar Clear-Vocals gepaart. Insgesamt ergab sich so ein abwechslungsreiches Album, dass eben nicht wie bei vielen anderen Deathcore-Bands nur auf der Stelle tritt und Genregrenzen sprengt.</p>
<p>Auch die Special Guests der aktuellen Tour zeigen mehr als deutlich, dass man hier nichts von Schubladendenken bei Genres hält. So haben sie sich mit <strong>THE ACACIA STRAIN</strong> und <strong>DESOLATED</strong> zwei Metalcore-Bands eingepackt, die entsprechend Abwechslung bieten und ein gutes WarmUp für den Headliner sind.&nbsp;</p>
<p>Hier die noch kommenden Konzertdaten innerhalb Deutschlands im Überblick:</p>
<ul>
<li>11.02.2025&nbsp;&#8211;&nbsp;Karlsruhe, Substage</li>
<li>12.02.2025&nbsp;&#8211;&nbsp;München, Backstage Werk</li>
<li>14.02.2025&nbsp;&#8211;&nbsp;Leipzig, Felsenkeller</li>
<li>16.02.2025&nbsp;&#8211;&nbsp;Berlin, Festsaal Kreuzberg</li>
<li>19.02.2025&nbsp;&#8211;&nbsp;Hamburg, Gruenspan</li>
<li>20.02.2025&nbsp;&#8211;&nbsp;Frankfurt, Batschkapp</li>
<li>22.02.2025&nbsp;&#8211;&nbsp;Hannover, Faust</li>
</ul>
<p>Tickets gibt es ab 37,00 € zzgl. Gebühren bei <strong><a href="https://www.eventim.de/artist/paleface-swiss/?affiliate=GMD&amp;utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=ar_top-artists&amp;utm_agid=164552706913&amp;utm_term=paleface%20swiss%20eventim&amp;creative=701324574470&amp;device=c&amp;placement=&amp;gad_source=1&amp;gclid=EAIaIQobChMImMWPjqG5iwMVvamDBx01aiQAEAAYASAAEgLzevD_BwE">EVENTIM</a></strong> sowie an allen örtlich bekannten Vorverkaufsstellen.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Paleface Swiss - River Of Sorrows (Official Music Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/xp_0JQtsnUo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Paleface Swiss - Love Burns (Official Music Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/k4YBVvp3ITI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/paleface-swiss-der-schweizer-deathcore-export-auf-cursed-tour">PALEFACE SWISS – Der Schweizer Deathcore Export auf „Cursed“ Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<item>
		<title>NOAF Neuborn Open Air 2024 – Geilster Festivalsaisonabschluss im beschaulichen Wörrstadt (23.08./24.08.2024)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/noaf-neuborn-open-air-2024-geilster-festivalsaisonabschluss-im-beschaulichen-woerrstadt-23-08-24-08-2024</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 07:42:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[CARCASS]]></category>
		<category><![CDATA[Combichrist]]></category>
		<category><![CDATA[FESTIVAL]]></category>
		<category><![CDATA[GHØSTKID]]></category>
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		<category><![CDATA[WALLS OF JERICHO]]></category>
		<category><![CDATA[WÖRRSTADT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Nun geht es wieder auf das Ende der Festivalsaison zu. Für uns ist es also wieder an der Zeit, im</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/noaf-neuborn-open-air-2024-geilster-festivalsaisonabschluss-im-beschaulichen-woerrstadt-23-08-24-08-2024">NOAF Neuborn Open Air 2024 – Geilster Festivalsaisonabschluss im beschaulichen Wörrstadt (23.08./24.08.2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Nun geht es wieder auf das Ende der Festivalsaison zu. Für uns ist es also wieder an der Zeit, im beschaulichen Wörrstadt das <span style="color: #003366;"><strong>NEUBORN OPEN AIR FESTIVAL</strong> </span>(kurz: NOAF) zu besuchen, dort zu feiern, Bier zu trinken, Spaß mit Freunden zu haben und ordentlich zu headbangen.&nbsp;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-30475" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301337.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie in den Jahren zuvor öffnete das Festival bereits am Donnerstagmittag seine Pforten. Ebenso gibt es an diesem Tag wieder die 2022 eingeführte WarmUp Party mit zwei Coverbands. Für schlappe 10€ können sowohl Festivalbesucher als auch andere Interessierte das Infield ab 18 Uhr erkunden und einen entspannten Abend auf dem Neuborngelände genießen. Bevor es jedoch richtig losgeht, folgt für viele noch ein Abstecher zum Merch, denn dieser wartet in diesem Jahr mit zwei, jeweils auf 222 limitierten, speziell designten Shirts auf und bot den ersten 500 Käufern eine exklusive Powerwolf-Promo-CD als Bonus on top.</p>
<p>Um 19 Uhr geht es dann los mit den Mainzern von <strong>THE RED HOT</strong>. Rund 60 Minuten bieten sie den Gästen eine Reise durch die Discographie der Red Hot Chili Peppers. Mit <strong>SAD</strong> übernimmt nun eine Metallica Tribute Band das Mikro. Jetzt ist es auch bereits richtig gut gefüllt und es scheint,&nbsp; als gäbe es kein freies Fleckchen mehr auf dem Infield. Eineinhalb Stunden lang erhält der Besucher feinstes Metallica-Feeling inklusive einiger Videoeinspieler auf dem eigens mitgebrachten Leinwänden. Was für eine bombastische Stimmung! Und auch nach der Show lassen es sich die vier Italiener nicht nehmen, weiter gute Laune zu verbreiten und verbringen den restlichen Abend mit den Fans, schreiben Autogramme oder machen Fotos, bevor sich das Infield langsam leert und die Besucher den Zeltplatz aufsuchen.</p>
<p>Am Freitag entscheidet man sich bei dem heißen Wetter größtenteils dazu, einen Abstecher ins nahegelegene Schwimmbad zu machen. Rund 15 Minuten Fußweg bergab, und schon kann man ins kühle Nass springen. Der Eintritt ist selbstverständlich (wie in jedem Jahr) für Wochenendticketbesitzer inklusive.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30470 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301212.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301212.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301212.jpg?w=667&amp;ssl=1 667w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Um 15 Uhr wird mit <strong>THE TEX AVERY SYNDROME</strong> das offizielle Festivalprogramm auf der Bühne eröffnet. Die Female Fronted Gruppe aus Frankfurt bietet einen energiegeladenen Hardcore-Mix, der für den Opener-Slot bereits eine ordentliche Gruppe Fans auf das Infield zieht und sogar direkt den ersten Circle Pit des Tages bietet.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30471 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301287.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301287.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301287.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301287.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Als Kontrastprogramm folgt für uns als nächstes die deutsche Black-Metal-Band<strong> GROZA</strong>. In der Mittagssonne muten die Roben und schwarzen Schleier über den Gesichtern zugegeben etwas deplatziert an, aber man bekommt musikalisch zumindest genau das geboten, was man erwartet.</p>
<p>Es folgt ein intensiver Stilwechsel, als <strong>MISTER MISERY</strong> die Bühne übernehmen. Die Band aus Schweden bringt mit ihrem Horror Rock einiges auf der Bühne und man versucht die Menge in den Bann zu ziehen. Zu unserer Überraschung bringen die Schweden auch ein paar Hardcore Fans mit, die in erster Reihe, passend geschminkt, für ausgelassene Stimmung sorgen. Nach MISTER MISERY leert sich die erste Reihe dann aber auch entsprechend schnell, um den Fans von <strong>KNIFE</strong> Platz zu machen. Die Kombination aus Speed Metal und verschiedenster anderer Genres mag zwar zunächst gewöhnungsbedürftig sein, bietet aber denen, die sich damit arrangieren können, definitiv eine gewaltige Show, die einem voll auf die zwölf gibt und einen Circle Pit auf den anderen folgen lässt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30469 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301379.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301379.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301379.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301379.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Entsprechend stark geht es dann auch mit den Hardcore-Veteranen von <strong>UNEARTH</strong> weiter, bei denen sich leider eines der größten Probleme des diesjährigen Festivals zeigt: Eine bescheidene Kombi von Fans, die unfähig zum Crowdsurfen sind und einem guten Anteil der Security, der sichtlich überfordert in diesem Job ist. &nbsp;So bedarf es der einen oder anderen verbalen Schelte und Anleitungen an die im Graben platzierten Ordner durch deren Chef, bevor das ganze endlich richtig ins Laufen kommen kann. Das nahm leider den Besuchern in den ersten Reihen bei Unearth einiges an Spaß, da diese selbstverständlich versuchten die Aufgabe der Security zu kompensieren und entsprechende Verletzungen der Surfer zu vermeiden.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30477 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301500.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301500.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301500.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301500.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></strong>Die irische Celtic Metal Band <strong>PRIMORDIAL </strong>kommt dann im direkten Vergleich recht ruhig daher. Und das leider im Wortsinne: Anscheinend hat der Tonmensch den Hauptfader vergessen, so dass, außer direkt vor der Bühne, der Sound doch recht dünn rüberschallt. Nichtsdestotrotz trifft der eigenwillige Mix aus doomigen Black Metal-Riffs, mittelhohem, leicht dissonantem Gesang und subtilen Anleihen an irischer und gälischer Musik beim Publikum auf gute Resonanz.&nbsp;</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-30478 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301984.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301984.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301984.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7301984.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Weiter geht es mit <strong>CARCASS</strong>, den Headlinern des heutigen Tages. Sie bieten zum Abschluss einen amtlichen Death Metal-Abriss und sorgen über einen Zeitraum von 75 Minuten für fliegende Haarprachten und bangende Köpfe. Sie beschließen somit einen weiteren tollen Festivaltag und die NOAF Besucher machen sich zufrieden auf den Rückweg zum Campground.&nbsp;</p>
<p>Am Samstag sind <strong>GREÑAS</strong> die Opener des Tages. Es bietet sich das Bild einer Band, die sichtlich Spaß und Freude auf der Bühne hat. Ebenso zeigen sie auch, wie dankbar sie sind, dass sie bei diesem Festival auftreten dürfen. Als zweite Band des Tages folgten <strong>STALLION</strong>, die mit ihrem Mix aus Heavy- und Speedmetal die Kuttenquote auf dem Infield exponentiell nach oben schnellen lassen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-30495" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302097-1.jpg?resize=193%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="193" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302097-1.jpg?resize=193%2C300&amp;ssl=1 193w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302097-1.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" />Mit <strong>WUCAN</strong> folgt im Anschluss abermals ein extremer Stilbruch in der Running Order. Aber das tut der Menge vor der Bühne überhaupt keinen Abbruch. Mit einem wilden Mix, der gelegentlich ein bisschen an Jethro Tull erinnert, zeigt sich die Band zwar im Vergleich zum restlichen LineUp relativ zahm, gibt sich bei der Songauswahl jedoch Mühe ein paar ihrer „härteren“ Nummern unterzubringen.</p>
<p>Nun wird aber erst einmal eine kleine Pause auf dem Infield gemacht. Hier gibt es für uns eine Portion Pommes und dazu ein gut gekühltes Bier. Herrlich!&nbsp;</p>
<p>Die Signing-Session von <strong>COMBICHRIST, </strong>direkt neben dem Merchstand, lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Im Anschluss geht es zu <strong>BODYFARM. </strong>Hier gibt es mit Death Metalcore richtig auf die Zwölf und es erwachen auch die Pits wieder zum Leben, was bei der anhaltenden Hitze mittlerweile leider auch einiges an Staubbelastung zur Folge hat. Diese ausgelassene Stimmung reißt auch bei <strong>GHØSTKID </strong>nicht ab. Getreu dem Motto „gib was du bekommen willst“, liefern sie hier eine extrem energiegeladene Performance und bekommen die entsprechende Reaktion des Publikums, das 110% im Pit gibt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30473" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302127.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302127.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302127.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302127.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Einzig und allein getoppt wird dies nun von der sich anschließenden Hardcore-Formation <strong>WALLS OF JERICHO</strong>, deren Pits das Infield eher wie einen neuen Teil der Dune-Reihe anmuten lassen und einen guten Teil der Crowd dazu bringen, ihre Atemwege mit Masken oder Bandanas zu schützen. Staubalarm! Sängerin Candace bringt trotz Erkältung eine Energie rüber, die sich auch auf&#8217;s Publikum überträgt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-30472" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302375.jpg?resize=200%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="200" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302375.jpg?resize=200%2C300&amp;ssl=1 200w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/2024_08_23-24_NOAF_A7302375.jpg?w=667&amp;ssl=1 667w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Es schließt sich jetzt eine weitere Band an, die sich offensichtlich zum Ziel gesetzt hat, die Energie an diese Abend nicht abreißen zu lassen. Und so kitzeln <strong>COMBICHRIST</strong> wirklich alles aus den Gästen heraus, was noch möglich ist. Mit dem altbekannten Mix aus Electro und verschiedenen Metal-Stilen geben sie der Meute noch einmal Gelegenheit, sich gewaltig das Genick zu zerstören. Die Show begleiten einige kleine Sommerregenschauer, die eine perfekte Abkühlung zur heißen Show bieten.</p>
<p>In der Umbaupause zu <strong>TRIUMPH OF DEATH – performing HELLHAMMER</strong>, zeigen sich nun auch einige Blitze am Himmel. Der Regen wird mehr und viele Festivalbesucher suchen flugs ihre Camps auf, um Pavillons und Zelt zu retten. Zum Glück zieht das Gewitter aber am Festival vorbei, sodass ein Abbruch nicht notwendig wird. Man kehrte zurück ins Infield und genoss die HELLHAMMER-Show, die natürlich für Extreme- und Black-Metaller ein wahrer Genuss ist. Irgendwie merkt man den Besuchern jedoch an, dass sie vom vorangegangenen Tagesprogramm sichtlich erschöpft sind und sich mit diesem verhältnismäßig „ruhigen“ Programm doch mehr schlecht als recht auf den Beinen halten können.</p>
<p>Quasi als Schlussgong des Festivals folgt dann doch noch der bereits angedeutete Regenschauer und lässt die Festivalgänger buchstäblich im Regen stehen, während NOAF-Kopf „Zahni“ seine traditionelle Dankesrede hält. Entsprechend leer wird es nun nach der, zugegeben etwas langatmigen Rede, leider auch beim Helferfoto, für das nur einige wenige hartgesottene Gäste auf dem Infield bleiben. Man verschwindet zum Trocknen in den Zelten und freut sich auf den warmen Schlafsack.</p>
<p>Der Abreisetag, sprich der Sonntag, beginnt entsprechend dem Vorabend kalt und nass und fordert von allen Besuchern starke Nerven beim Abbau. An das Trocknen der Zelte war gar nicht erst zu denken, und so verschwinden die Heime der letzten Tage noch komplett durchnässt in den Taschen, bevor man sich nun langsam auf den Weg in die heimischen vier Wände macht und um den wunderbaren Festivaltagen hinterherzutrauern.&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Wieder einmal ein absolut gelungenes Festival mit grandiosen Bands. Zwar war der Anteil an Black Metal Bands in diesem Jahr etwas mehr als gewöhnlich, aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch. Insgesamt kamen alle auf ihre Kosten, und wer Lust auf einen amtlichen Abriss hatte, bekam diesen auch. Gerade das Dreigestirn aus Ghøstkid, Walls of Jericho und Combichrist sorgten für richtig geile Stimmung und ordentlich Nackenschmerzen. Wie auch in den Jahren zuvor, trafen sich auch in diesem Jahr auf dem NOAF wunderbare Menschen, die einfach Bock hatten auf ein Hammer Festival mit einer unfassbar herzlichen Orga. Wenn das nicht ein krönender Abschluss der Festival-Saison war, dann wissen wir auch nicht. Also, bis zum nächsten Jahr, wenn es da wieder heißt: HEY NOAF !</p>
<p><strong>Berichterstattung:</strong> <span style="color: #003366;">Etienne Kulik</span></p>
<p><strong>PhotoCredits:</strong> <span style="color: #003366;">Erik Hüther&nbsp;</span></p>
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		<title>Rockharz – Metal, Sonne &#038; Unwetter (03.07.-06.07.2024)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-metal-sonne-unwetter-03-07-06-07-2024</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2024 17:11:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das ROCKHARZ FESTIVAL ist nach nunmehr sage und schreibe 31 Jahren schon eine wahre Institution geworden, die jährlich tausende Menschen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/rockharz-metal-sonne-unwetter-03-07-06-07-2024">Rockharz – Metal, Sonne &#038; Unwetter (03.07.-06.07.2024)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Das <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.rockharz-festival.com/"><strong>ROCKHARZ FESTIVAL</strong></a></span> ist nach nunmehr sage und schreibe 31 Jahren schon eine wahre Institution geworden, die jährlich tausende Menschen von nah und fern für eine Woche in den wunderschönen Harz zieht. Auch dieses Jahr sind wir vom NIC &#8211; Nordmensch In Concerts erneut dem Ruf der Teufelsmauer gefolgt, um für Euch vor Ort ein wenig unser Unwesen zu treiben und natürlich jede Menge Eindrücke zu sammeln. Zugegeben, vielleicht war auch ein kleines bisschen Eigennutz dabei, denn wer würde nicht gerne eine Woche mit Wahnsinnsstimmung, tollen Leuten und grandiosen Bands genießen wollen?</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29900" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-05_Rockharz_05.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Aber beginnen wir doch von vorne, nämlich dort wo wir alle starten müssen, bevor man in den richtigen Genuss des Festivals kommen kann: der Anreise, dem Campaufbau und eben allem, was so dazugehört, bevor man sich mit dem ersten, noch halbwegs kalten, Dosenbier in seinen Campingstuhl fallen lassen kann. Für uns begann das Rockharz selbstverständlich bereits am Dienstag, um wirklich die volle Bandbreite des Festivalgefühls genießen zu können. Unsere Festivalcrew traf sich an einem Parkplatz im Nachbarort, von welchem es dann als Kolonne weiter zur Zeltplatzeröffnung ging. Obwohl es offenbar zu kleineren Änderungen bei den Zufahrtswegen kam, wie etwa einer zusätzlichen Schlange wartender Autos, die in den „Hauptfluss“ mündete, verlief die Anreise für uns vergleichsweise angenehm. Unsere Kolonne wurde an allen Kreuzungen problemlos am Stück durchgelassen und auch allgemein beschränkte sich der Anfahrtsstau für uns auf entspannte zweieinhalb Stunden. Uns sind hier zwar auch andere Berichte zu Ohren gekommen, diese können wir aber von unserer Warte zumindest nicht bestätigen. Auf dem Zeltplatz angekommen, konnten wir in aller Ruhe unser verhältnismäßig großes Camp aufbauen. Durch die allseitige Kompromiss- und Hilfsbereitschaft unter den Nachbarn, war es uns möglich, mehrere große Zelte und ein Klappfix inklusive eines für 10 Mann ausreichendes Vorzelt zu errichten und immer noch genug Platz für den Wohnwagen und das Partyzelt der Nachbarn zu finden. Mit der Möglichkeit all dies direkt am eigenen Fahrzeug zu errichten, versprach das alles einen fast schon luxuriösen Aufenthalt. Auch wenn die Bändchenausgabe für unseren Redakteur, aufgrund einiger noch gesperrter Wege und wohl lückenhafter Informationen der Ordner auf dem Weg zum VIP Container, nicht ganz so entspannt lief wie für die anderen Campmitglieder, schaffte er es doch mit etwas Mühe bald wieder zu ihnen zu stoßen, nachdem sie sich ihren schicken roten Armschmuck für die kommende Woche (direkt und einfach zu finden am Eingang zum Infield) abgeholt hatten. Gemeinsam ging es dann pünktlich, bevor der erste Regenschauer eintraf, zum Camp zurück. Alles in allem liefen Anreise, Aufbau und der Verzehr der erste kalten Getränke für uns also relativ entspannt ab und legten so einen guten Grundstein für die kommenden Festivaltage.</p>
<p>Auf Regen muss auch wieder Sonne folgen und so gab es Mittwochmorgen direkt die erste geballte Ladung Sonne für uns, nachdem wir, wie sollte es anders sein, um Punkt 8.00 Uhr von dem altbekannten und verhassten „Guten Morgen Sonnenschein – Techno Remix“ aus unseren Zelten gelockt wurden. Doch wie sollte man diese gewonnenen frühen Morgenstunden nun sinnvoll nutzen? Manch einer entschied sich, diese sportlich zu verbringen und zum Beispiel die Teufelsmauer zu besteigen oder wieder andere tendierten eher zur spaßigen Variante am Bembelstand beim Dosenreiten im Wildweststil und dem „Bembel-Ärger-Dich-Nicht“ spielen oder etwa mit Karaokesingen am Stand von Camel. Man konnte sich aber natürlich auch dafür entscheiden, die Zeit entspannt im Pavillonschatten mit leckeren Getränken und guten Gesprächen zu verbringen. Für diese Möglichkeit entschieden wir uns und genossen einfach das Leben auf dem Festivalground, bevor es um kurz nach 16 Uhr mit <span style="color: #003366;"><strong>GUATALAX</strong></span> für uns zur ersten Band des Festivals ging.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29892" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Gutalax%402024-07-03_Rockharz_05.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wer die Jungs und ihre Liveshows kennt, kann sich vermutlich schon denken, wie die folgenden 35 Minuten abliefen: Eine Menge Maleranzüge, Pits, Crowdsurfer und natürlich Klorollen und -bürsten gepaart mit einer riesigen Menge Lebensfreude. Während das Infield im Klopapiergeddon unterging flogen einige Papierrollen und, da Luxus ja auch auf einem Festival nicht fehlen darf, gar eine Packung feuchtes Toilettenpapier auf die Bühne, die Sänger Martin dankbar zur Kenntnis nahm.&nbsp; Für uns folgte nach diesem Workout ein kurzer Abstecher ins Camp, um einen kleinen Happen zu essen, während die <strong><span style="color: #003366;">BROTHERS OF METAL</span></strong> die zweite Bühne stürmten. Wie bereits seit Jahren gab es natürlich wieder die Zwillingsbühne („Rock“ und „Dark“ Stage), die mit wirklich kurzen Pausen immer im Wechsel bespielt wurden, um so Überschneidungen völlig auszuschließen. Aufgrund der Anordnung der Campgrounds im dreiviertel-Kreis rund um das Infield , hielten sich auch diesmal die Fußwege zum Camp völlig im Rahmen und so konnten wir persönlich mit einem Weg von gerade einmal sechs Minuten zum „Campground H“&nbsp; &#8211; selbst mit unserem Essen &#8211; bereits für die nächste Band wieder am Start sein, wobei auch auf anderen Campgrounds wohl nur unwesentlich längere Wege nötig gewesen sein dürften. Während im folgenden <span style="color: #003366;"><strong>MAMMOTH WVH</strong></span> und <span style="color: #003366;"><strong>KÄRBHOLZ</strong></span> das Infield beschallten, nutzten wir die Zeit. uns einmal vom üppigen Angebot der Fress- und Händlermeile zu überzeugen. Und auch hier ließ sich das Festival keineswegs lumpen. Das für die Anzahl der Besucher doch sehr weitläufige Infield wartete mit allem auf, was das Herz begehrt. Vegetarische und vegane Essensstände, Asianudeln, Flammlachs, Käsedöner und selbstverständlich auch der seit gefühlt 100 Jahren am selben Ort ansässige Spanferkelstand, der zumindest für uns das beste Spanferkel bietet, dass wir je gegessen haben. Wobei unser diesjähriger Favorit tatsächlich der „Heiße Schafskäse“ war, der für rund 10€ ein etwa dönergroßes Fladenbrotstück bot. Dieses wurde mit grandios gewürztem Schafskäse und weiteren Füllungen nach Wahl, knoblauchgetränktem Krautsalat, Pfefferonen und natürlich Tomaten gefüllt.&nbsp; Das war eindeutig einmal was anderes und für Festivalverhältnisse im soliden preislichen Mittelfeld, so wie auch das sonstige Essen auf dem Infield. Apropos Preis: Die Antwort auf die wichtigste Frage wollen wir Euch natürlich auch nicht vorenthalten. Das Bier kostete auf 0,4l die gewohnten 4€ zzgl. Pfand, was heute leider schon fast eher die günstige Ausnahme darstellt.&nbsp; Aber auch auf der Händlermeile wurde ein jeder Metalhead glücklich. Von Trinkhörnern, Patches, Kutten und Kilts bei Halle15, über Korsagen bei Lucyfire oder Schallplatten bei den zwei (!) Napalm Records Ständen (um nur ein paar Beispiele aufzuführen), konnte wirklich so ziemlich jeder Wunsch erfüllt werden.</p>
<p>Aber da man natürlich nicht nur zum Shoppen auf dem Festival ist, begaben wir uns rechtzeitig für<span style="color: #003366;"><strong> CALLEJO</strong><strong>N</strong></span> wieder vor die Bühne, die nach ihrem Einstieg mit dem Backstreet Boys Klassiker ,Rock Your Body´; solide wie immer, das Infield zum Beben brachten. Natürlich durfte hier auch ihr Cover des Ärzte-Hits ,Schrei nach Liebe´ oder etwa die Teile 2 &amp; 3 der ,Porn From Spain´-Reihe nicht fehlen und man sorgte für entsprechend ausgelassene Stimmung in den kommenden 45 Minuten. Es folgten <span style="color: #003366;"><strong>OOMPH!</strong></span> auf der Nachbarbühne, die leider infolge ihres Sängerwechsels zum Unzucht-Frontmann „Der Schulz“ nicht alle Fans überzeugen konnten. Zwar war der Auftritt solide und „Der Schulz“ macht seinen Job wirklich super, aber am Ende mutet es leider doch eher wie ein „Unzucht covert OOMPH!“-Konzert an, was sich jedoch kaum vermeiden lässt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29893" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Bruce-Dickinson%402024-07-03_Rockharz_07.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Danach folgte für viele Leute wohl der Secret Headliner des Festivals und eine wahre Legende der Metalszene erschien vor dem mittlerweile gefühlt komplett gefüllten Infield: <strong><span style="color: #003366;">BRUCE DICKINSON</span></strong> mit seinem <strong><span style="color: #003366;">MANDRAKE PROJECT</span></strong>. In rund achtzig Minuten führte der Iron Maiden-Sänger die Crowd durch einen Schnelldurchlauf seiner Soloalben der vergangenen Jahrzehnte. Zwar waren einige Fans enttäuscht, dass keine Maiden Songs gespielt wurden, dennoch war die Stimmung ausgelassen und die Musik riss die Massen zweifelsfrei mit. Und wann bekommt man Bruce schonmal aus einer solchen Nähe zu sehen? Auffallend war hier tatsächlich, dass im Vergleich zu vorherigen Festivalshows, wie etwa auf dem Graspop mehr Songs der aktuellen Scheibe „The Mandrake Project“ gespielt wurden, was uns persönlich von Herzen freut, da diese in unseren Augen wirklich gut gelungen ist und, ebenso wie die Show, auch genretechnisch einiges an Abwechslung bietet. So wurde etwa die erste Singleauskopplung ,Afterglow of Ragnarok´ zum Besten gegeben, ebenso wie der eher westernartig anmutende Track ,Rain on the Graves´. Nichtsdestotrotz kamen natürlich auch Klassiker, wie ,Chemical Wedding´ oder ,Tears of the Dragon´ keinesfalls zu kurz und führten zu inbrünstigen Chören der Anwesenden. Es gab wie üblich eine Fülle von Ansprachen des Sängers, der es sich auch nicht nehmen ließ, den einen oder anderen Witz einzubringen oder sich darüber auszulassen, dass man Jack Daniel´s besser nicht zu sich nehmen sollte, bevor es im Programm weiterging. Im Anschluss zeigte sich wieder einmal die Unmöglichkeit Festivals vollständig zu planen. Wie es leider immer öfter bei Festivals im Sommer ist, machte uns das Wetter einen Strich durch die ursprüngliche Planung für den weiteren Abend. Anstelle DIRKSCHNEIDER, AMORPHIS und KANONENFIEBER zu sehen, gingen wir aufgrund zunehmender Gerüchte über Sturmwarnungen zunächst zurück ins Camp. Nachdem wir kontrolliert hatten, dass auch alle Zelte ordentlich abgespannt sind, damit niemand von uns in der Nacht samt Zelt wegfliegt, konnten wir aber glücklicherweise auch noch im Camp die Musik vom Infield hören. Besonders Kanonenfieber haben uns mit ihren ohrenbetäubenden Kanonenschlägen beeindruckt und sicherlich den einen oder anderen Frühschläfer aus den Träumen gerissen.</p>
<p>Nach einem gemütlichen und diesmal nicht fremdgesteuerten Aufwachen am Donnerstagmorgen, fiel uns direkt wieder einmal die grandiose Organisation und Fürsorge auf dem Rockharz auf. Ab 12 Uhr fuhren Krankenwagen und ähnliche Fahrzeuge nahezu jeden Weg des Campgrounds ab, um per Lautsprecherdurchsage vor den mittlerweile feststehenden Windböen im Laufe des Tages zu warnen und die Gäste zum Abspannen der Zelte zu ermahnen. Gleichfalls fiel im Hinblick auf die Orga auf, dass die Dixi-Häuschen im Laufe des Festivals wirklich regelmäßig geleert wurden, teilweise sogar bis zu zwei Mal am Tag, was größtenteils in verhältnismäßig sauberen und benutzbaren Toiletten resultierte und was ein jeder Festivalbesucher gerne sieht. Um kurz nach 13 Uhr ging es dann für uns mit der ersten Band des Tages los und <span style="color: #003366;"><strong>HELDMASCHINE</strong> </span>übernahmen die Dark Stage. Zwar war die Zeit mit 40 Minuten recht knapp bemessen, aber sie nahmen sich dennoch Zeit für die eine oder andere Ansprache, wie etwa eine kleine Horrorgeschichte zum Song ,Karl Denke´, der von einer Rolle des Sängers Rene in einer gleichnamigen Verfilmung aus diesem Jahre inspiriert wurde. Reingeholt wurde diese Zeit dann auf eine sehr kreative, wenn auch unkonventionelle Art der Zugabe, wobei den Fans ein lediglich einmaliges Rufen nach der Zugabe aufgetragen, nach dem sie sich sowohl den Abgang als auch das Wiedererscheinen der Band auf der Bühne kurzum selbst vorstellen sollten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29895" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_04.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Während der laufenden Show der Heldmaschine, wurde in der Nähe des Autogrammstandes am linken Rand der Bühnen etwas aufgebaut, was wohl viele Fanherzen höherschlagen ließ: Der Beichtstuhl des Falk Maria Schlegel von niemand geringerem als <span style="color: #003366;"><strong>POWERWOLF</strong></span>, der bereits vorab im Programmheft des Rockharz Festivals angekündigt worden war. Hier wurde geworben, dass die Gläubigen ihre Metalsünden beichten könnten und dafür eine exklusive Promo-CD erhalten würden. Leider zeigte sich auch hier wieder die fehlende Planbarkeit des Wetters und die ursprüngliche Öffnung des Beichtstuhles wurde aufgrund des erwarteten Regenschauers und des anfälligen Holzes um mehrere Stunden nach hinten verlegt und das Gebilde vorsorglich in Plastik eingewickelt. Wie sich zeigte, eine glückliche Fügung der Metalgötter, denn schon kurz nach dem Start der nächsten Band brach der besagte Regen los und durchnässte uns bis auf die Knochen. Aufgrund des damit verbundenen Temperaturabsturzes beschlossen wir, uns dann statt der geplanten Show von <strong><span style="color: #003366;">THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS</span></strong> warme und trockene Klamotten zu besorgen und den Regen im Camp auszusitzen, bevor der Rest des Festivals aufgrund etwaiger gesundheitlicher Spätfolgen noch zum Problem werden könnte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29891 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_06.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachdem der Regen sich beruhigt hatte, ging es dann etwa drei Stunden später wieder aufs Infield um sich noch einen Teil der Show der grandiosen Band <span style="color: #003366;"><strong>RAGE</strong></span> anzuschauen und nebenbei auch den Sammlerfreuden auf dem Rockharz frönen zu können. Die Signing Session der gar nicht mehr so unbekannten Band <span style="color: #003366;"><strong>THE HALO EFFECT</strong></span> begann am altbekannten Stand von Metal1. Nun war Multitasking gefordert, als wir uns immer noch eher peripher mit einem Ohr und Auge der Bühne widmeten und uns zeitgleich in die ordentlich und zügig verlaufende Schlange am Stand einreihten. So erreichten wir in kürzester Zeit The Halo Effect, um einen kurzen Plausch zu halten und mitgebrachte Items oder die vor Ort ausliegenden Autogrammkarten signieren zu lassen.</p>
<p>Parallel dazu verlief dabei die mittlerweile schon fast unüberschaubar lange Schlange des bereits erwähnten Beichtstuhls, der kurz nach dem Beginn der <span style="color: #003366;"><strong>VARG</strong></span>-Show endlich seine Pforten öffnete. Nach vorherigem Weihrauchschwenken der beiden eigens aus den Reihen Powerwolfs mitgebrachten Nonnen wurden die wartenden Pilger endlich hereingelassen und die Erteilung des Segens konnte beginnen. Gesäumt von ebendiesen Nonnen wurde den Sündern am Einlass nach und nach der Ablauf erklärt und ein besonderes Powerwolf Festivalbändchen sowie die begehrte CD in die Hand gedrückt, bevor sie auf der Bank des Beichtstuhls kniend ihre Sünden gestehen durften. Hierfür erhielten sie trotz all der Untaten von einem immer strahlenden und zufriedenen Falk einen signierten Ablassbrief und durften sich gereinigt von ihren Sünden wieder auf zu neuen (Un)Taten begeben. Während die genauen Inhalte der Beichte natürlich der Geheimhaltung unterliegen, munkelt manch einer, dass dort solche Gräueltaten wie der Besuch einer Technoveranstaltung oder gar eines Helene Fischer Konzertes gebeichtet wurden. Powerwolf sei Dank gab es auch hierfür die Absolution!</p>
<p>Nach einem weiteren kurzen Aufenthalt im Camp ging es dann pünktlich zu <span style="color: #003366;"><strong>PAIN</strong> </span>wieder vor die Bühne. Auch wenn viele Leute immer wieder sagen, dass diese Band ihnen namentlich nichts sagt, so kennt doch ein jeder wohl ihren größten Hit ,Shut Your Mouth´, der selbstverständlich auch in der Setlist zu finden war. Und so folgten viele Besucher ihren Freunden, die ihnen eine großartige Show versprachen und keiner wurde hier enttäuscht. Wenn man nicht schon bereits von Peter Tägtgren (u.a. Hypocrisy und Ex-Lindemann) und dessen abgedrehtem Auftreten überzeugt wird, dann schaffen dies wohl spätestens die humoristischen Einspieler auf der Leinwand zwischen den Songs und nicht zuletzt die ausgelassene Stimmung der Songs. Besonders fiel dabei der Einspieler zum Song ,Call Me´ auf, der eigentlich ein Feature mit Sabaton-Sänger Joakim darstellt, der wie selbstverständlich und nicht weniger humoristisch für seinen Part als Videosequenz auf der Leinwand zu sehen war.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29899" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Impressionen%402024-07-04_Rockharz_07.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ähnlich gut war die Stimmung im Folgenden bei <strong><span style="color: #003366;">THE HALO EFFECT</span></strong> die mit feinstem schwedischen Melodeath zwar nicht ganz so ausgelassen, dafür aber technisch anspruchsvoll und berührend unterwegs waren und sich innerhalb von gerade einmal etwa zwei Jahren bereits eine solide Fanbase erspielt haben. Das komplette Kontrastprogramm dazu lieferte im Anschluss niemand geringeres als <span style="color: #003366;"><strong>HATEBREED</strong></span>, die der Crowd wie immer voll auf die Zwölf gaben. Aber auch ein gewisser Spaßfaktor kam nicht zu kurz, als etwa ein riesiger „Ball of Death“ ins Publikum flog oder mit einer Ansage wie „I was supposed to get married before this tour, but I found out she didn’t like slayer. No slayer, no marriage“ ein jeder auf dem Infield zumindest schmunzeln musste. Auch <strong><span style="color: #003366;">HAMMERFALL</span></strong> ließ sich während ihrer üblich energiegeladenen Show nicht davon abhalten den einen oder anderen Scherz einzubauen. So tönte es altbewährt „I say hammer, you say fall“ aus den Boxen, bevor auf ein „Combine those words … Wait, did you just say Fallhammer?“ schallendes Gelächter folgte. Unser persönlicher Abschluss des Abends folgte dann mit <span style="color: #003366;"><strong>KREATOR</strong></span> und einer grandiosen Show. 75 Minuten sind leider nicht genug, um eine komplette Reise durch die Diskografie dieser Urgesteine des deutschen Thrashmetals zu unternehmen, dennoch wurde in gröbsten Zügen ein kleiner Abriss ihrer Geschichte unternommen, die eigentlich für jeden Fan etwas bot. Zu guter Letzt wurde auch hier nochmals voll aufgedreht, um mit ,Violent Revolution´ und einem im Funkenregen endenden ,Pleasure to Kill´ nochmal alle Kraftreserven aus den Fans herauszukitzeln, die nahezu jedes einzelne Wort des Sängers Mille mitgrölten und ihn zeitweise gar übertönten. Nach einer Mischung aus Pyro, Gedränge und der Hitze des Tages ging es dann für viele Besucher, ebenso wie für uns, völlig durchschwitzt und vor der nunmehr einsetzenden nächtlichen Kälte fliehend ins Camp, während <span style="color: #003366;"><strong>DARTAGNAN</strong></span> und im Anschluss<strong><span style="color: #003366;"> DOMINIUM</span></strong> auf der Bühne davon unbeeindruckt weiter für Stimmung sorgten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29898 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Van-Canto%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der Freitag wartete wieder einmal mit einem heißen Einstieg in den Tag auf, sodass wir uns erstmal im Camp akklimatisierten und das Rahmenprogramm des Festivals weiter erforschten. So setzten wir uns in den Schatten beim Bembelstand und sahen den mutigen Bullenreitern zu, zu welchen auch niemand geringeres als Alea von Saltatio Mortis zählte. Dieser machte es sich danach sogar auf den Sonnenliegen des Standes gemütlich und hielt den einen oder anderen Plausch mit Fans. Um kurz nach 15 Uhr ging es für uns dann endlich aufs Infield, um<span style="color: #003366;"> <strong>VAN</strong> <strong>CANTO</strong></span> und ihre A cappella-Show auf der Bühne zu bestaunen. Die Show selbst und die Leistung der Künstler war genau so beeindruckend, wie man es erwarten würde. Doch leider zeigte sich hier eines der gängigsten Probleme dieses Jahres: der Sound. Bei einigen Bands war die Abstimmung der Instrumente missglückt, sodass direkt vor den Bühnen oft nur noch ein musikalischer Brei zu vernehmen war.&nbsp; Während dies bei anderen Bands oftmals zwar ärgerlich aber dennoch irgendwie in Ordnung war, war es bei einer Band wie Van Canto, bei welcher es nun einmal doch sehr auf den abgestimmten Sound ankommt, sehr bescheiden. Dementsprechend wollte der Funke zwar nicht so recht überspringen aber dessen ungeachtet wurde die Band gefeiert, welche sich trotz der technischen Schwierigkeiten sehr bemühten die Menge zu begeistern. Allerspätestens die Cover des Nightwish Klassikers ,Wishmaster´ und des Iron Maiden Dauerbrenners ,Fear oft he Dark´ holten dann auch den letzten Besucher ab, auch wenn sie nicht ganz so gut klangen, wie sie es gekonnt hätten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29906" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Alestorm%402024-07-05_Rockharz_02.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein besonderes Schmankerl für die Augen boten auch die, wie immer, grandiosen und schier endlos freundlichen, Grabenschlampen. Diese hatten den Freitag wohl zum Hawaiihemd-Mottotag erkoren und thematisch passend auch ihr übliches Wasser bei der Arbeit zeitweise gegen Capri-Sun eingetauscht. Nach der herben Soundenttäuschung bei Van Canto verließen wir zunächst unseren Platz vor den Bühnen und nahmen die nun folgenden Bands des Tages nur noch beiläufig wahr, während wir über das Infield streiften, eine Stippvisite am wie immer gut besuchten Biergarten machten oder uns abermals einen heißen Schafskäse „jagten“. In der Zwischenzeit kam es wohl aufgrund technischer Störungen auf der Bühne zu Verzögerungen von etwa 15 Minuten, wodurch sich der gesamte Zeitplan des Tages nach hinten verlagert, was aber nach einer kurzen Verwirrung schnell in die weitere Planung integriert wurde. Weniger planbar war aber, dass uns auf dem Weg zu unserer nächsten Band des Abends, <span style="color: #003366;"><strong>AMARANTHE</strong></span>, der Weg zunehmend erschwert wurde, da im Mutantenstadl ein Stream des Deutschlandspiels der EM stattfand und die fiebernde Meute den halben Weg zu den Bühnen blockierte. Nach dem erbitterten Kampf zur Stage folgte eine grandiose Show der schwedisch-dänischen Band, die mit einem breiten Grinsen im Gesicht jedes einzelnen Mitglieds einfach glücklich den Moment zu leben schien, bevor es für uns zur NANOWAR OF STEEL Signing Session ging. Der Stand war auf Grund der Lage selbst von der gegenüber gelegenen Bühne und trotz Menschenmenge in rund 5 Minuten zu erreichen. Während der Session bahnte sich auch schon ein weiterer Secret Headliner des Festivals an, als die meterhohe Gummiente der Band <span style="color: #003366;"><strong>ALESTORM</strong></span> auf der Bühne zum Leben erwachte und ihren starren Blick in die wartende Menge richtete, welche urplötzlich nur noch aus Menschen mit Piraten- oder Gummienten-Items zu bestehen schien. Auch hier bekam man genau was man erwartet hatte, im positivsten Sinne des Wortes: Spaß, Action, eine Menge Piratenthemen und fliegende, überdimensionierte Gummienten. Also eine rundum gelungene Show, die ab dem dritten Song gar von Patty Gurdi (Ex-Harpyie und Ex-Storm Seeker) unterstützt wurde. Spätestens ab dem fast obligatorischen Cover des Taio Cruz Songs ,Hangover´ konnten auch die größten Spaßbremsen sich nicht mehr zurückhalten und grölten gutgelaunt im Takt mit. Nach den eher lebensbejahenden Einlagen der Schotten bedurfte es für das Festival natürlich -wie üblich- eines Kontrastprogrammes, um die Menge wieder etwas zu beruhigen. So folgten direkt im Anschluss die Dark-Metaller von <span style="color: #003366;"><strong>DIMMU BORGIR</strong></span>, bevor nunmehr <span style="color: #003366;"><strong>NANOWAR OF STEEL</strong></span> als Abschluss des Abends nochmal die Partystimmung auspackten. Mit ihren ikonischen Ansagen, die größtenteils in gebrochenem Deutsch erfolgten, machten sie dabei fast noch mehr Stimmung als mit ihrer eigentlichen Musik. Sei es weil sie darüber scherzten sich von K.I.´s ihre Songs (aber keinesfalls von ChatGPT!) schreiben zu lassen, oder weil sie auf Grund eines gebrochenen Herzens Beziehungs- und Therapietipps von niemand geringerem als Varg Vikernes erhalten hätten, welcher ihnen empfohlen habe im Stile von ,Norwegian Reggaeton´ die „strahlenden“ norwegischen Sommer zu genießen. Neben dem humorvollen Programm strotzte natürlich auch die Setlist vor kultigen Klassikern, die jedem ein Lächeln ins Gesicht zauberten, wie etwa ,Der Fluch des Kapt’n Iglo´ oder ein Cover vom deutschen Klassiker ,Das Rote Pferd´, was aufgrund der italienischen Herkunft der Band und der entsprechenden Aussprache natürlich einen ganz besonderen Touch bekam und der Crowd auf dem Weg ins Camp ein entsprechendes Lächeln ins Gesicht zauberte.</p>
<p>Der letzte Festivaltag lieferte nochmal ein eher unliebsames „Best Of“ des bisherigen Festivals und bot mit einem stetigen Wechsel zwischen sengender Hitze und Regen Potential für Kreislaufprobleme, wie auch wir sie leider erleben mussten. Nachdem wir uns endlich aufs Infield gekämpft hatten, um die zweite Hälfte von <span style="color: #003366;"><strong>MYSTIC PROPHECY</strong></span> zu genießen, kam dann direkt um 15.30 Uhr die Hiobsbotschaft: Das Festivalprogramm wurde wegen einer heranziehenden Unwetterfront unterbrochen und das Infield musste geräumt werden. Also traten wir resigniert den Rückzug an. Im Camp angekommen wurden wir von den bereits bekannten Lautsprecherdurchsagen des Festivals empfangen, die zu einem Aufenthalt im Auto rieten und Hinweise darauf gaben, dass man mit einem Warnblinker freie Plätze für Besucher ohne eigenes Auto anzeigen könne. Auch hier fiel&nbsp; natürlich erneut die Organisation des Rockharz ins Auge, welche scheinbar für alle möglichen Situationen bestens gewappnet war und für fast alles eine Lösung parat zu haben schien. Nachdem der schlimmste Regen vorbei und die Gewitterfront tatsächlich nach einem einmaligen aufblitzen vorbeigezogen war, wurde das Infield ab 16.45 Uhr wieder geöffnet und das Festival mit <span style="color: #003366;"><strong>ORDEN OGAN</strong></span> etwa eine Stunde später fortgesetzt. Da unsere Highlights des Mittags leider dem erwarteten Unwetter zum Opfer gefallen waren, war unser nächster Programmpunkt <strong><span style="color: #003366;">SOILWORK</span></strong>. Auch hier bot sich wieder solider schwedischer Melodeath, der aber leider auch wieder zumindest in Teilen vom Tonmischer verunglimpft wurde und den Funken entsprechend nicht komplett überspringen ließ. Auf der zweiten Bühne schloss sich nunmehr <span style="color: #003366;"><strong>SCHANDMAUL</strong></span> an, die wie bereits vorher bekannt, in Ersatzbesetzung unterwegs waren. Nach seinem Kampf gegen ein Karzinom im Rachenraum ist die Stimme des Sängers Thomas leider nach wie vor beeinträchtigt, weshalb ihm das eigene Singen nicht möglich sei, wie ein Einspieler am Anfang der Show nochmals mitteilte. Das hinderte aber weder ihn daran sich hinter die Instrumente zu klemmen, noch die Fans sich die Seele aus dem Leib zu singen, um sein Fehlen zu kompensieren. Unterstützt wurden sie hierbei zudem von nicht nur einem, sondern gar gleich zwei Ersatzsängern. Hierbei handelte es sich um niemand geringeren als Till von apRon und Alea von Saltatio Mortis, die wie ein jahrelang eingespieltes Team die Bühne unter sich aufteilten. Trotz dessen es ein definitiv einmaliger Auftritt von Schandmaul war, muss man leider sagen, dass die Stimmfarbe beider Sänger nicht ganz so recht zur sonstigen Stimmung der Band passen wollten und so doch ein klein bisschen Feeling verloren ging. Dennoch holten Fans und Band wirklich alles raus, um eine gute Zeit zu haben.&nbsp; Sei es mit der von Till wegen der möglichen Nebenwirkungen der Originalvariante geforderten „Wall of Love“ oder mit „Crowdsurfern auf den Crowdsurfern“, die eine selten solide Performance ablieferten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-29904" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Judas_Priest%402024-07-06_Rockharz_05.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />So aufgeheizt folgte nunmehr der offizielle Headliner des Festivals und die britischen Legenden von<span style="color: #003366;"><strong> JUDAS PRIEST</strong></span> vereinnahmten die Rock Stage für die nächsten 90 Minuten für sich. Der mittlerweile auch schon über 70-jährige Sänger Rob Halford lieferte eine Glanzleistung wie in seinen besten Zeiten ab und so bot sich den Fans eine wirklich grandiose Show, die viele der Anwesenden in frühere Zeiten zurückversetzte. Selbstverständlich kamen dabei die Klassiker, wie ,Breaking the Law´ oder ,Painkiller´ nicht zu kurz, aber auch die Songs der neueren Alben fanden großen Anklang beim Publikum, was heute ja leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Nach dieser eines Headliners mehr als würdigen Show folgte eine Ansprache des Veranstalters zum Festival, bei der Inklusion großgeschrieben wurde und gar ein Übersetzer für Gebärdensprache zugegen war sowie ein Crewfoto auf der Bühne.</p>
<p>Im Anschluss stellte das Rockharz erneut unter Beweis, wie widerläufig die aufeinanderfolgenden Bands bei ihnen sein können, als <span style="color: #003366;"><strong>HYPOCRISY</strong></span> die Bühne stürmte. Ganz im Gegensatz zu seinem anderen, ja schon ebenfalls aufgetretenen, Projekt PAIN bot Peter Tägtgren hier soliden Death Metal, der wohl einige der noch anwesenden Priest-Fans in die Flucht trieb. Die übrig gebliebenen Fans gaben dafür aber noch einmal alles und so erspähte man bei genauem Hinsehen springende Kinder-Hüpfpferde, die im Circle Pit „mitliefen“ oder headbangende Stoffenten in der ersten Reihe, die einfach nur von ausgelassener Stimmung zeugten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-29903" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/07/Lordi%402024-07-06_Rockharz_02.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit <span style="color: #003366;"><strong>LORDI</strong></span> folgte auf der zweiten Bühne erneut eine Band mit einem gewissen Legendenstatus, die das Infield entsprechend voll bekam und mit ihrem ESC-Sieger-Hit ,Hard Rock Hallelujah´ noch das letzte bisschen Reststimme aus den Fans kitzelte. Auch die mittlerweile altbekannten Ansprachen des Sängers Mr. Lordi zum Unterschied zwischen „ja“ und „jaja“ und dem, was von beidem ihm lieber sei, ließen sie natürlich ebenso wenig missen, wie die auf Schockeffekte ausgelegten und aufwendig gestalteten Kostüme, welche man einmal gesehen haben sollte. Nach diesem extrem nervenaufreibenden Tag hatte das Festival mit <span style="color: #003366;"><strong>FAUN</strong></span> in weiser Voraussicht den idealen Abschluss gefunden, um den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen. Aufgrund der Kälte entschieden wir uns jedoch das Festival vorzeitig zu einem Ende zu bringen und machten uns bereits etwa bei der Hälfte des Sets auf den Rückweg ins zumindest halbwegs warme Zelt.</p>
<p>Alles muss einmal enden, auch wenn man es sich anders wünschen würde. Und so standen wir nach dieser anstrengenden Woche am Sonntag zwar einerseits erleichtert aus dem Zelt auf, um uns endlich wieder in Richtung des heimischen Bettes zu begeben, konnten aber andererseits auch nicht ganz fassen, dass es das schon wieder bis zum nächsten Jahr war. Nach einem entspannten Zusammenpacken und der obligatorischen Verabschiedungsrunde, ging es dann mit einem letzten wehleidigen Blick auf die Teufelsmauer und die mittlerweile leeren Bühnen auf den Weg in Richtung Heimat. Hierbei verlief die Abreise sogar noch angenehmer als unsere Anreise, da der Campground bereits seit dem Vorabend gefühlt zur Hälfte geleert war.</p>
<p>Das gerade dieses, schon bei der Abreise einsetzende, Vermissen nicht nur uns das Leben schwer gemacht hat, zeigt sich offensichtlich auch daran, dass die Tickets für die nächste Ausgabe des Festivals bereits nach kurzer Zeit vergriffen waren. In der ersten Woche nach Festivalende gab es einen priorisierten Zugang zum Ticketvorverkauf für Besitzer eines Tickets aus diesem Jahr und bereits wenige Stunden nach dem offenen Verkauf vermeldete das Rockharz den <strong>Sold Out</strong>. Nichtsdestotrotz wollen wir Euch natürlich die bisher für das kommende Jahr angekündigten Bands nicht vorenthalten, falls Ihr dennoch überlegt, Euch auf anderem Wege ein Ticket zuzulegen:<br />
<strong>ASENBLUT, ASP, COMBICHRIST, DARK TRANQUILLITY, DIE KASSIERER, GLORYHAMMER, HEAVEN SHALL BURN, J.B.O., Kupfergold, NON EST DEUS, OVERKILL, POWERWOLF, SODOM, VADER, VERSENGOLD und WARKINGS</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Fazit:</strong></span><br />
Für mich wie immer ein absolut geniales Festival. Das Lineup überzeugt, das Feeling passt und die Location ist einfach wunderschön. Es gibt viele Möglichkeiten sich auch außerhalb des Bandverkehrs zu beschäftigen und einfach voll in den Moment abzutauchen. Genau SO soll Festival sein! Und so kommen wir auch nächstes Jahr gerne wieder.</p>
<p>Negativ für uns waren dieses Jahr tatsächlich die immer mal wieder auftretenden Tonprobleme auf der Bühne sowie die daraus resultierenden Verzögerungen und die einfache Tatsache, dass große Festivals nun einmal leider immer zunehmend unangenehme Menschen anziehen. So fielen dieses Jahr vermehrt Leute mit übergriffigen Sprüchen, unvorsichtigem bis körperlich verletzendem und einfach unschönem Verhalten auf und offenbar ist auch kaum einer in der Lage die Körperspannung beim Crowdsurfen zu halten. So bescheiden das natürlich ist, ist das aber zumindest etwas, was man dem Festival selbst wohl kaum zum Vorwurf machen kann. Schließlich können wir den Fußballhype natürlich irgendwo nachvollziehen, aber auch hier fiel wieder auf, dass das Festival für einige Gäste nicht die Hauptsache war. Das war offen gestanden mehr als schade sowohl für die Bands als auch für die Fans. So standen teilweise während der Shows Leute mit Handys in der ersten Reihe, um durchgehend Spiele zu streamen und zu schauen, während sie kleineren Leuten die Sicht nahmen und auch der Band gegenüber einfach respektlos gegenüber waren, nur um nach der Hälfte des Sets zu merken „dass man die Band nicht fühlt“ und dann (weiter aufs Handy stierend) zu gehen. Positiv hierbei fiel dabei aber ins Gewicht, dass das Festival selbst das Public Viewing (anders als andere Festivals) nicht auf Screens an der Hauptbühne betrieben hat und so eine klare Trennung zwischen Musik und Fußball schaffte, sodass die Bands zumindest in der Theorie nicht gestört wurden.</p>
<p>Ein weiteres, dafür sehr positiv ins Auge fallendes, Merkmal des Festivals ist auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Projekten, wie etwa „Kultur für alle“ oder das altbekannte „Glück in Dosen“, bei dem durch Pfanddosen und -flaschen eingenommenes Geld für gute Zwecke verwendet wird. Auch wieder mit dabei war in diesem Jahr ein 2022 gegründetes Projekt des in Ballenstedt gelegenen Gymnasiums namens „Rock`n`Recycle“. Vor Ort war dieses mit zwanzig freiwilligen Helfern aus den Reihen des Gymnasiums, von denen es sich bei sage und schreibe acht von ihnen sogar bereits um ehemalige Schüler handelte, die dennoch weiter Teil dieses Projekts sein wollten. Hierbei wurden verschiedene Campingutensilien, wie Stühle, Pavillons, Isomatten oder auch noch haltbare Lebensmittel gesammelt, auf ihre Verwendbarkeit überprüft und guten Zwecken zugeführt. Zu den unterstützenden Instituten zählen etwa die Volkssolidarität Aschersleben, die Bahnhofsmission Halberstadt oder das Tierheim Quedlinburg, wobei neben den Materialien mittlerweile auch die Einnahmen von Glück in Dosen dem Projekt zur Verfügung stehen und so gleichfalls an eben diese Zwecke weitergeleitet werden können. Einerseits wird so natürlich die Nachhaltigkeit eines Festivals gefördert und unnötiger Müll vermieden und andererseits landen die noch verwendbaren Mittel genau da, wo sie benötigt werden. Wie wir finden, ein absolut unterstützenswertes Projekt, das in Zukunft hoffentlich noch reger von den Besuchern genutzt wird!</p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:<span style="color: #003366;"> Etienne Kulik</span></strong></p>
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		<title>NEUBORN OPEN AIR – Rocken im Herzen Rheinhessens</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/neuborn-open-air-rocken-im-herzen-rheinhessens</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 18:44:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Rheinhessen. Ein ruhiges, beschauliches und von Weinbergen gesäumtes Fleckchen Erde, das ideal für einen erholsamen Urlaub ist. Denkt Ihr? Tja,</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/neuborn-open-air-rocken-im-herzen-rheinhessens">NEUBORN OPEN AIR – Rocken im Herzen Rheinhessens</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Rheinhessen. Ein ruhiges, beschauliches und von Weinbergen gesäumtes Fleckchen Erde, das ideal für einen erholsamen Urlaub ist. Denkt Ihr? Tja, falsch gedacht! Zumindest vom <strong>22. – 24.08.2024</strong> wird das <a href="https://noaf.de/"><span style="color: #003366;"><strong>NEUBORN OPEN AIR</strong></span></a>, oder kurz NOAF, dem sonst so idyllischen Örtchen Wörrstadt wieder kräftig einheizen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-29031" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/NOAF-2024.jpg?resize=389%2C389&#038;ssl=1" alt="" width="389" height="389" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/NOAF-2024.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/NOAF-2024.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/NOAF-2024.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/NOAF-2024.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/NOAF-2024.jpg?w=1080&amp;ssl=1 1080w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" />Circa auf der halben Strecke zwischen Mainz und Worms gelegen, befindet sich der kleine Ort, der seit nunmehr sage und schreibe 19 Jahren in der letzten Augustwoche Rock- und Metalfans aus allen Ecken Deutschlands begrüßt. Von anfänglich etwa 500 Besuchern entwickelte sich das Festival stetig weiter und begrüßt nunmehr jedes Jahr über 3000 Fans. Besonders positiv wird von den Besuchern immer wieder die gemütliche und familiäre Atmosphäre sowie die kurzen Wege zur Bühne hervorgehoben, da der als Campground dienende Sportplatz nur etwa 350 Meter entfernt ist. Auch ist das Festival immer bemüht das Feedback der Besucher zu berücksichtigen und die Preise sowohl bei den Tickets als auch auf dem Infield möglichst gering zu halten, sodass es, anders als bei anderen Festivals mittlerweile, nicht nötig ist das Erstgeborene zu verkaufen, nur um sich das eine oder andere Kaltgetränk zu gönnen. Eine weitere Abkühlung verspricht dabei auch das zu Fuß erreichbare Neuborner Schwimmbad, dessen Eintritt bereits seit Jahren im Ticketpreis des Festivals enthalten ist und daher rege genutzt wird, um sich bei den sommerlichen Temperaturen abzukühlen.<br />
Nicht zuletzt ist auch die malerische Landschaft ein Argument für viele Fans immer und immer wieder zum NOAF zurückzukehren. Einer kleinen Wanderung in die nahegelegenen Weinberge oder das kleine angrenzende Waldstück inklusive einer Waldgaststätte steht daher für die Naturenthusiasten ebenfalls nicht im Wege.</p>
<p>Und auch wenn all das eigentlich schon genug Argumente sind, um sich das Festival einmal anzuschauen, lässt sich das NOAF seit jeher auch bei den Bands nicht lumpen. So standen in den vergangenen Jahren etwa Bands wie ARCH ENEMY, DIRKSCHNEIDER, DORO oder PARADISE LOST auf der Bühne und ließen den Acker beben.</p>
<p>Auch dieses Jahr bleibt sich das Festival sowohl genremäßig als auch qualitativ treu und bietet Euch folgendes LineUp:</p>
<p><span style="color: #003366;">BODYFARM, CARCASS, COMBICHRIST, GHØSTKID, GREÑAS, GROZA, KNIFE, MISTER MISERY, PRIMORDIAL, STALLION, THE TEX AVERY SYNDROME, TRIUMPH OF DEATH (Performing Hellhammer), UNEARTH, WALLS OF JERICHO, WUCAN</span></p>
<p>Außerdem gibt es auch dieses Jahr wieder die seit Covid etablierte und stets beliebte &#8222;WarmUp Party&#8220; am ersten Abend (22.08.2024). Diesmal spielen für Euch:</p>
<p><span style="color: #003366;">SAD (A Tribute to Metallica) &amp; THE RED HOT (A Tribute to the Red Hot Chili Peppers)</span></p>
<p>Tickets für das Wochenende gibt es ab 79,00 € im <a href="https://noaf.de/shop/produkt-kategorie/tickets/"><span style="color: #003366;"><strong>NOAF Online Shop</strong></span></a> und im Bioladen Wörrstadt sowie an weiteren lokalen Vorverkaufsstellen. Bitte beachtet dabei, dass das Campingticket separat ab einem Preis von 5,00 € zu erwerben ist. Tickets für die WarmUp Party kosten Euch 10,00 €, wobei an der Abendkasse für jeden Wochenendticketbesitzer ein garantiertes Ticket verfügbar ist!</p>
<p>Also schmeißt Eure Pläne für einen erholsamen Urlaub über Bord und genießt mit uns Ende August die Madness over Rheinhessen, wenn es wieder heißt: HEY NOAF!</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=8AV8GRNG6Qs" title="NOAF 2023 - Aftermovie" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/8AV8GRNG6Qs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>PELL MELL 2023 – Feuchtfröhliche Sause zum Ende der Festivalsaison (01.09./02.09.2023)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/pell-mell-2023-feuchtfroehliche-sause-zum-ende-der-festivalsaison-01-09-02-09-2023</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Etienne Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2023 21:50:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Alles Gute hat ein Ende und so muss auch jedes Jahr aufs Neue die Sommersaison der Festivals ein Ende finden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/pell-mell-2023-feuchtfroehliche-sause-zum-ende-der-festivalsaison-01-09-02-09-2023">PELL MELL 2023 – Feuchtfröhliche Sause zum Ende der Festivalsaison (01.09./02.09.2023)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p class="standard1"><span style="color: #252525;">Alles Gute hat ein Ende und so muss auch jedes Jahr aufs Neue die Sommersaison der Festivals ein Ende finden. Und so öffnete das Sportgelände Obererbach (bei Limburg) am ersten Septemberwochenende wieder einmal die Tore für tausende Musikliebhaber, die ihre Saison zu einem runden Abschluss bringen wollten.</span></p>
<p class="standard1"><span style="color: #252525;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-26648 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Impressionen%402023-09-01_PellMell_01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Impressionen%402023-09-01_PellMell_01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Impressionen%402023-09-01_PellMell_01.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Impressionen%402023-09-01_PellMell_01.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Impressionen%402023-09-01_PellMell_01.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Impressionen%402023-09-01_PellMell_01.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Impressionen%402023-09-01_PellMell_01.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Am Freitag, dem 01.09.2023, wurde der Campground in gewohnter Art und Weise zeitig um 09:00 Uhr eröffnet und füllte sich wie in den Vorjahren schneller als man schauen konnte. Bei unserer Ankunft um 11.30 Uhr konnte man schon von der Straße erahnen, dass man für die Errichtung des Wochenenddomizils wohl eher auf Lücken in der „Bebauung“ setzen musste, als auf eine große freie Fläche zu hoffen. Aber zunächst hieß es erst einmal auf den Parkplatz kommen. Auch hier war das Platzpersonal wie immer top organisiert und hilfsbereit. Jedoch machten die anhaltenden Regenfälle das Ganze etwas rutschiger und schafften so das Risiko, dass man sich auf dem Weg zum ersehnten Parkplatz festfährt. Auch hier stand die Crew mit Rat und Tat zur Seite und mit etwas Schwung und gutem Willen klappte es dann doch problemlos. </span></p>
<p class="standard1"><span style="color: #252525;">Nun hieß es das bereits jahrelang geübte Programm abspulen: Möglichst viele Taschen auf die Arme laden, mit diesen im Arm irgendwie zum Eingang des Campgrounds balancieren, alles für die Glaskontrolle öffnen und dann ein neuer Balanceakt. Bereits hier zeigte sich aber erneut der Charme dieses Festivals, welcher uns seit Jahren zu treuen Fans macht: Sowohl die Crew als auch die Besucher riefen uns schon aus der Ferne zu und begrüßten uns freudig. Nachdem eine Gruppe es tatsächlich geschafft hatte, einen Platz für unser Zelt freizuhalten, war auch der Aufbau schnell erledigt und man machte es sich bei dem Sauwetter erst einmal unter dem Pavillon gemütlich. Gegen 16.30 Uhr beruhigte der Regen sich dann zunehmend und es ging für uns Richtung Infields. Der Weg dorthin jagt einem jedes Mal wieder einen Schauer über den Rücken, geht er doch circa 500m weit bergauf, aber am Ende gestaltete er sich doch nicht halb so schlimm wie befürchtet. Ein weiteres Lob muss an dieser Stelle für die Crew ausgesprochen werden, die bereits nach so kurzer Zeit mit schwerem Gerät am Arbeiten war und die Parkplatzausfahrten mit Kies aufschüttete, um eine reibungslose Abreise zu gewährleisten und dabei noch den einen oder anderen lockeren Spruch auf den Lippen hatte. So wurden wir etwa gefragt, ob wir nicht das Fotografieren heute mal sein lassen und stattdessen lieber Kiesburgen bauen wollen. Zu unserem Leidwesen mussten wir dieses wundervolle Angebot dann aber doch ablehnen, um Euch nicht zu enttäuschen und entsprechende Bilder zu bieten 😉</span></p>
<p class="standard1"><span style="color: #252525;">Auf dem Infield angekommen, genossen wir die letzten Songs von MONASHEE, die der Menge bereits kräftig einheizten und schon die ersten Circlepits verbuchen konnten. Währenddessen tigerten wir über den Platz, checkten das Bandmerch, nahmen die abermals relativ üppige Essensauswahl (inklusive Veggie Döner) zur Kenntnis und versorgten uns zunächst einmal mit einem erfrischenden Kaltgetränk.</span></p>
<p class="standard1"><span style="color: #252525;"> <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-26655 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Destination_Anywhere%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Destination_Anywhere%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Destination_Anywhere%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Destination_Anywhere%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Destination_Anywhere%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Destination_Anywhere%402023-09-01_PellMell_04.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Destination_Anywhere%402023-09-01_PellMell_04.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> Um 17.45 Uhr ging es dann mit DESTINATION ANYWHERE weiter. Die Ska-Formation füllte wie in den Vorjahren den Platz ordentlich auf und ließ die Stimmung kochen. Letzteres sogar so sehr, dass selbst der wiedereinsetzende Regen niemandem etwas ausmachte. Einige wenige flüchteten zwar unter die Sonnenschirme oder packten ihre eigenen Regenschirme aus, der größte Teil der Crowd wollte sich aber einfach nicht von dem Wetter einschränken lassen und feierte ausgelassen weiter. Auch die Bühnenvorgänger von Monashee wollten sich die Stimmung nicht nehmen lassen und stiefelten während der Show durch die ruhigeren Ecken des Geländes, verteilten Sticker und teilten das eine oder andere Bier mit den Fans. Manch einer behauptet gar, dass eines der Mitglieder von einem Fan aus ungeklärten Gründen quer über das Gesicht geleckt wurde. Hintergründe hierzu sind uns leider nicht bekannt. Aber manche Dinge passieren auf Festivals nun mal einfach. </span></p>
<p class="standard1"><span style="color: #252525;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-26649" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Being_As_An_Ocean%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Being_As_An_Ocean%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Being_As_An_Ocean%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Being_As_An_Ocean%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Being_As_An_Ocean%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Being_As_An_Ocean%402023-09-01_PellMell_04.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Being_As_An_Ocean%402023-09-01_PellMell_04.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es folgte OF VIRTUE, deren Show die kleine Nebenbühne eröffnete. Zwar ist bei einem Festival dieser Größe eine zweite Bühne eher ungewöhnlich, allerdings wird das Angebot jedes Jahr rege genutzt, da man mit gefühlten fünf Schritten die Bühne gewechselt hat und von Anfang bis Ende nahezu nahtlos Musik genießen kann. Um 19.30 Uhr folgten BEING AS AN OCEAN auf der Hauptbühne, deren Show für viele der geheime Hauptact des Tages zu sein schien. Sogar die Kinder am Rande der Crowd fühlten sich offenbar dazu motiviert, es den anderen Besuchern gleichzutun und sich einmal am Headbangen zu probieren. Ein Highlight war aber dabei auf jeden Fall, dass die Band es sich nicht nehmen ließ, den Traum eines langjährigen Fans (und Mitglied des Pell Mell Teams) wahrzumachen. So holte man kurzerhand Laura auf die Bühne und verkündete von dort aus ihre Schwangerschaft, von der die Band kurz zuvor erfahren hatte. Danach ging es aber selbstverständlich mit dem geplanten Programm weiter, wobei Shouter Joel auf Tuchfühlung ging und die letzten drei Songs auf dem Wellenbrecher verbrachte, um den Fans möglichst nahe zu sein. Entsprechend ausgepowert verbrachten wir bei der nachfolgenden Band BUTTERWEGGE die Zeit auf den bereitgestellten Palettenbänken und tankten etwas Kraft für die noch folgenden Bands des Abends. </span></p>
<p class="standard1"><span style="color: #252525;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-26650" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Slime%402023-09-01_PellMell_02.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Slime%402023-09-01_PellMell_02.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Slime%402023-09-01_PellMell_02.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Slime%402023-09-01_PellMell_02.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Slime%402023-09-01_PellMell_02.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Slime%402023-09-01_PellMell_02.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Slime%402023-09-01_PellMell_02.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Um 21.15 Uhr ging es auf der Hauptbühne weiter mit SLIME. Diese lieferten eine ordentliche Portion Punk und entsprechend ausgelassene Stimmung im Publikum. Währenddessen erreichten uns immer wieder Berichte, dass die Festivalcrew immer noch unermüdlich am Werk sei. Mittlerweile hatten diese auch den Eingang zum Campground mit Heu aufgeschüttet, damit niemand im Schlamm ausrutscht. Auf dem Infield ging es derzeit mit CHAOSBAY auf der kleinen Bühne weiter, welche die anfänglichen technischen Probleme gekonnt überspielten, mit ihrer dennoch ungebrochen guten Laune die Fans ansteckten und entsprechend viel Publikum anzogen. </span></p>
<p class="standard1"><span style="color: #252525;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-26651 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Knorkator%402023-09-01_PellMell_05.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Knorkator%402023-09-01_PellMell_05.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Knorkator%402023-09-01_PellMell_05.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Knorkator%402023-09-01_PellMell_05.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Knorkator%402023-09-01_PellMell_05.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Knorkator%402023-09-01_PellMell_05.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Knorkator%402023-09-01_PellMell_05.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nun folgte mit KNORKATOR der Headliner des Freitags und lieferte wie erwartet 75 Minuten puren Wahnsinn. Sei es, weil Sänger Stumpe während „Böse“ eines der Keyboards auf der Bühne zertrümmerte und die Tasten danach wie Kamellen ins Publikum feuerte, oder aufgrund der allgemeinen Stimmung ihrer Songauswahl. Unvergessen ist auch das Handy eines Fotografen, welches Stumpe sich beim Filmen geben ließ, um es (nach wie vor filmend) sowohl von vorne als auch von hinten in seiner Hose verschwinden zu lassen und es danach mit dem strahlendsten Lächeln zurückzureichen, das wir jemals gesehen haben. Knorkator perfektionierten in dieser Show den Irrsinn. Später genossen wir die Aftershowparty der FOUR MONKEYS dann nur noch kurz von der anderen Bühne aus, bevor wir durchnässt und unterkühlt Richtung Campground stiefelten, um trockene Klamotten anzuziehen und völlig erschöpft auf die Luftmatratzen zu fallen.</span></p>
<p>Samstagmorgen (02.09.,2023): Alles war ruhig und der Regen der Nacht hatte sich beruhigt. Eigentlich perfekt, um noch ein bisschen Kraft für den folgenden Tag zu tanken. Aber wie es nunmal so ist, sieht das nicht jeder so und so schallten ab 08.45 Uhr die obligatorischen „Wecklieder“ über den Campingplatz. Von „Guten Morgen, Sonnenschein“, über die Cantina Band bis hin zu „Axel F.“, waren alle Klassiker vertreten und die letzten Morgenmuffel wurden spätestens durch ein Megafon aus ihren Zelten gescheucht. Da man das auf Festivals aber nun einmal gewohnt ist, gab es hier kein böses Blut. Die neugewonnene Zeit wurde freudig zum Sozialisieren und Genuss weiterer Kaltgetränke genutzt. Übermüdet und in Gespräche vertieft verpassten wir leider unsere erste Band des Tages, sodass es uns erst um 16.45 Uhr für SETYØURSAILS aufs Infield zog. Hier fiel auch der Band auf, dass sich überraschend viele Fans in Ganzkörperkostümen vor der Bühne eingefunden hatten, aber so wurde die folgende Partystimmung kurzerhand den „Bananen, Hasen und Waschbären“ gewidmet. Auf der kleinen Bühne folgte nahtlos MÄNNI, denen aber bereits nach dem ersten Song eine Saite riss. Ganz Profi brachte sie das aber keine Sekunde aus der Fassung und nach einer kurzen Unterbrechung ging es weiter.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-26652" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Cypecore%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Cypecore%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Cypecore%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Cypecore%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Cypecore%402023-09-01_PellMell_04.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Cypecore%402023-09-01_PellMell_04.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Cypecore%402023-09-01_PellMell_04.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Weiter ging´s mit CYPECORE, die sich ganz offenbar das Ziel gesetzt hatten, einmal ordentlich das Festival aufzumischen und dies auch erreichten. Eher unerwartet war tatsächlich, dass die Band für einen ihrer Songs die Setyøursails Sängerin Jules auf die Bühne holte und alle gemeinsam nochmal richtig aufdrehten. Der Pit ging unterdessen nochmal richtig in die Vollen. Das resultierte darin, dass einer der Anwesenden seine Schuhe verlor und diese kurzerhand als Spielbälle hin- und hergeworfen wurden, was den Fans inklusive des Eigentümers eine nahezu kindliche Freude bereitete. Nichtsdestotrotz sah man seine sichtliche Erleichterung, als er nach Ende der Show seine Schuhe doch wieder an sich nehmen konnte. Unterdessen begannen ELWOOD STRAY die kleine Bühne in ähnlicher Weise zu zerlegen und powerten die Besucher nochmal ordentlich aus.</p>
<p>Entsprechend kaputt machten wir uns danach erst einmal auf zurück ins Camp, um dort etwas zu essen und uns zu erholen, bevor es um 21.45 Uhr für CALLEJON wieder zur Bühne ging. Mit einer bunten Mischung aus eigenen Songs und altbekannten Coverversionen überzeugte die Band aus Düsseldorf mal wieder auf ganzer Linie. Ein Pit jagte den nächsten und die Stimmung war entsprechend ausgelassen. Selbst bei eher ruhigen Songs wie „Kind im Nebel“ und der emotionalen Unterstützung mit Licht von „Handys, Feuerzeugen, Flugzeugträgern oder was sonst so da ist“ ließ die Stimmung keine Sekunde nach und war danach sofort wieder am Kochen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-26653" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Sondaschule%402023-09-01_PellMell_03.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Sondaschule%402023-09-01_PellMell_03.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Sondaschule%402023-09-01_PellMell_03.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Sondaschule%402023-09-01_PellMell_03.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Sondaschule%402023-09-01_PellMell_03.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Sondaschule%402023-09-01_PellMell_03.jpg?w=1800&amp;ssl=1 1800w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/09/Sondaschule%402023-09-01_PellMell_03.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Während DELIVERING CRY die kleine Bühne beschallten, baute mit SONDASCHULE bereits der Headliner des Abends auf der Hauptbühne auf und startete pünktlich um 23.30 Uhr. Zum Abschluss gab es nochmal 75 Minuten Ska-Punk der Sondaklasse auf die Ohren, bevor ein Teil der Besucher sich noch zur Aftershow von ZWO AMPERE begaben und die anderen, inklusive uns, den Abend gemütlich im Camp ausklingen ließen. Nach einer recht durchnässten Nacht folgte dann natürlich der altbekannte wehmütige Abbau der Zelte und die Verabschiedung von Freunden und Bekannten, welche man teilweise wieder für ein Jahr nicht sehen wird. Nachdem alles verstaut war, folgte der Moment der Wahrheit und es zeigte sich, dass die intensiven Bemühungen der Crew nicht umsonst waren: Trotz Schlamm lief die Abfahrt reibungslos und wir machten uns mit einem „Danke und bis nächstes Jahr“ aus dem offenen Autofenster auf die Heimreise.</p>
<p class="standard1"><span style="color: #252525;"><strong>Fazit:</strong> Wie jedes Jahr war das PELL MELL wieder ein super Abschluss der Festivalsaison. Ein kleines, beschauliches Festival mit einem super Publikum, tollen Bands und einer Hammer-Crew, die einem einfach eine gute Zeit bescheren. Besonders hervorheben muss man dieses Jahr aber definitiv die Bemühungen der Crew, dem Wetter zu trotzen und wirklich alles zu tun, um den Besuchern das Leben zu erleichtern. &nbsp;Da kann man schon mal sprichwörtlichen den Hut ziehen!</span></p>
<p><strong>Berichterstattung / PhotoCredits:<span style="color: #003366;"> Etienne Kulik&nbsp;</span></strong></p>
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