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	<title>BORKNAGAR Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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	<description>Dein Mag für mehr LIVE &#38; SZENE!</description>
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	<title>BORKNAGAR Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>FAR BEYOND im Interview &#8211; Am Ende einer epischen Straße</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 May 2024 12:10:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Treffen sich ein Musiker und ein Journalist. Der Journalist fragt: „Was ist eigentlich schwerer; die Songtexte schreiben, oder die Instrumente</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Treffen sich ein Musiker und ein Journalist. Der Journalist fragt: „Was ist eigentlich schwerer; die Songtexte schreiben, oder die Instrumente einspielen?“ Antwortet der Musiker: „Am schwierigsten ist es mal kurz von DARK SOULS wegzukommen, um endlich mal wieder komponieren zu können.“</p>
<p>Was sich wie ein schlechter Witz liest, ist tatsächlich so passiert. Während unseres Interviews 2016 zum letzten <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://farbeyond.bandcamp.com/album/the-end-of-my-road">FAR BEYOND</a></span></strong> Album, stellte sich zwischen dem Verfasser dieser Zeilen und dem Solokünstler <span style="color: #003366;"><strong>Eugen Dodenhoeft</strong></span> die gemeinsame Leidenschaft zum Dark Souls Universum und zu Videospielen insgesamt heraus. Dieses Jahr ist das aktuelle Album „The End of my Road“ erschienen, das in unserem <strong><a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/far-beyond-the-end-of-my-road-review"><span style="color: #003366;">REVIEW</span></a></strong> amtlich abgeräumt hat. Grund genug, um über die Entstehung der Songs, verängstigte Nachbarn und andere Welten zu plaudern.</p>
<p><strong>Blind Guardians Erben</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-28616" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Frozen-Flame.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Frozen-Flame.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Frozen-Flame.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Frozen-Flame.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Frozen-Flame.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/Frozen-Flame.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Vorgängeralbum deutet bereits an, dass die Entwicklung von FAR BEYOND unter einem guten Stern stand. Unter der Headline „Blind Guardians Erben“ wurde nur ein Einfluss genannt, den es auch bei diesem Album zu hören gibt. Die Resonanzen auf das Album sind überwiegend positiv; zusätzlich gibt es auch sehr durchwachsene Stimmen. Eine mexikanische Grind Metal Seite war nicht wirklich angetan von dem Werk und auch ein Blogger konnte nicht viel mit dem Album anfangen; allerdings wurde das Album von ihm nicht komplett verrissen, sondern aufgrund seiner Vielschichtigkeit empfohlen, es sich anzuhören, um sich seine eigene Meinung zu bilden. Gerade die Vielseitigkeit des Albums bietet eine Diskussionsgrundlage, die zusätzlich Aufmerksamkeit auf sich zieht. Beim Durchlauf kommen unterschiedliche Vergleiche auf: von Dimmu Borgir, Stratovarius, Borknagar, bis zu Edge of Sanity („Crimson“) ist die komplette Spannbreite dabei. Dabei ist die Chance groß, dass für jeden etwas dabei ist.</p>
<p>„Ich finde es sehr interessant, mit welchen Bands ich verglichen werde. Spontan bekomme ich alle Bands, mit denen ich verglichen wurde auch gar nicht mehr zusammen. Es ist so, als ob jeder seine eigene Brille auf hat und mich mit Bands vergleicht. Dabei sind Bands, wie Wintersun, Borknagar oder auch Bands, von denen ich noch nie gehört habe in meinem Leben. Bei Bands, die ich kenne, kann man bei einigen Elementen durchaus Ähnlichkeiten raushören. In Summe habe ich den Eindruck von meiner eigenen Musik, dass ich mich aus vielen Sachen zwar bediene, dass es aber gleichzeitig enorm eigenständig ist. Mein persönlicher Eindruck ist, dass ich so eine Mischung, die ich aufgenommen habe, bei anderen Bands für mich noch nicht rausgehört habe. Ich habe nichts Neues erfunden: auf meinem Album hörst du bekannte Elemente wie Power-, Black- und Melodic Death-Metal Riffs, cleanen Gesang und Kreischvocals, Synthesizer und Chöre, also alles, was man schon einmal gehört hat. Ich bin auch kein Profi an der Gitarre, aber ich kaschiere es ganz gut (lacht). Ich würde sagen, dass die Mischung dieser Formen ein Alleinstellungsmerkmal ist.“</p>
<p><strong>Herrlich unperfekt</strong></p>
<p>Weiterentwicklung ist ein großes Thema bei neuen Alben. Besonders beim Gesang ist hier stark an sich gearbeitet worden. In Kombination mit dem epischen Songwriting kann man beispielsweise Parallelen zu Hollenthon, Black Lotus oder auch gelegentlich Borknagar erkennen. So hat sich die Textpassage „I am sorrounded by endless night“ (`From The Stars and The Crescent Moon`) in mein Langzeitgedächtnis gefräst. Da kommt die Frage auf, inwieweit da Gesangsunterricht genommen wurde.</p>
<p>„Ich habe da ehrlich gesagt gar nichts gemacht; es hat sich einfach so ergeben. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Songs so geschrieben habe, dass sie zu meiner Tonlage passen. Ich habe da nicht so eine große Bandbreite. Meine Stimme ist ziemlich tief, so dass ich nicht sonderlich hoch, aber dafür tief runterkomme. Der tiefe Gesang passt jedoch nicht zu den komplexen Songs, also muss ich eine gewisse Höhe erreichen, damit man mich überhaupt noch durchhören kann. Es ist sehr oft vorgekommen, dass ich mir Riffs ausgedacht habe, die nicht zu meiner Stimme gepasst haben. Dann habe ich die Songs so oft umgeschrieben, bis sie in das schmale Fenster passten, wo sie mit meiner Stimme harmonieren. Da habe ich bei diesem Album auch sehr viel mehr Wert draufgelegt als beim Vorgänger.“</p>
<p>Bei der Bandbreite zwischen Screams, clean und Growls gibt es viel zu tun. Was ist davon eher Heimspiel und was ist eine Herausforderung?</p>
<p>„Gerade die Screams fallen mir am schwersten. Hier ist Technik das absolut wichtigste, denn wenn du das falsch machst, hast du schnell deine Stimmbänder zerstört. Ich habe auch mal Screams aufgenommen, ohne mich vorher aufzuwärmen und dann direkt einen Krampf im Zwerchfell bekommen. Das ist besonders schön, denn davon hast du nicht nur 10 Minuten etwas, sondern mehrere Tage. Als ich dann versucht habe, kraftvoll zu Singen, hat das Zwerchfell direkt dicht gemacht und ich habe eine Woche keinen kraftvollen Ton mehr rausbekommen. Danach habe ich recherchiert und mir einen Kurs von BRITTA GÖTZ gekauft. Sie hat zusammen mit Christian Kohle aus dem Kohlekeller Studios einen Workshop gemacht und da waren sehr gute Aufwärmübungen dabei, die ich immer vor den Aufnahmen gemacht habe. Seitdem hatte ich keine Probleme mehr mit dem Zwerchfell und ich habe Töne rausbekommen, die auf dem Vorgängeralbum gar nicht möglich waren.“</p>
<p><strong>Die Vocals, oder „Wenn der Nachbar zweimal klingelt…“</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-28613" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3.jpg?resize=169%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="169" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=576%2C1024&amp;ssl=1 576w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=768%2C1365&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=864%2C1536&amp;ssl=1 864w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=1152%2C2048&amp;ssl=1 1152w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?w=1440&amp;ssl=1 1440w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" />Die Instrumente einzuspielen ist eine Sache, die Vocals zu üben eine völlig andere, denn da wird es zwangsläufig etwas lauter. Dabei fällt Eugen auch eine Anekdote ein.</p>
<p>„Bis vor 3 Jahren habe ich immer in Wohnungen gewohnt. Als ich damals meine ersten Gesangsaufnahmen gemacht habe zu „Bleeding Rose“ im Jahr 2001, habe ich noch bei meinen Eltern gewohnt. Das war in meinem alten Kinderzimmer, wo ich mir nicht viele Gedanken über die Lautstärke gemacht habe. Nachdem ich dann mit meinen Gesangsaufnahmen fertig war, habe ich durch das gekippte Fenster noch Stimmengewirr gehört. Als ich rausgeschaut habe, hatte sich bereits eine kleine Traube von Menschen gebildet, die ich als meine Nachbarn identifiziert habe. Viele von ihnen haben aufgeregt nach oben gezeigt und da wusste ich, dass man mich gehört hatte. Kurze Zeit später klingelte es bereits an der Tür und ein besorgter Nachbar fragte mich, ob alles OK sei, weil es so klang, als würde ich meine Mutter umbringen. Sie hätten nur fürchterliche Schreie gehört und sie haben bereits die Polizei gerufen. Wenige Sekunden später kam auch ein großer Trupp von Polizei und Feuerwehrleuten, denen ich erklären musste, dass alles OK sei und ich nur die Gesangaufnahmen gemacht habe. Draußen stand bereits der Löschwagen mit Drehleiter und allem drum und dran und ich bin im Boden versunken. Nachdem ich denen erklärt hatte, dass es nur um Gesangsaufnahmen ging, wollten sie die natürlich auch mal hören. Die gesamte Mannschaft war also in meinem Kinderzimmer, ich habe dann die Gesangsaufnahme ohne Instrumente abgespielt und bin dann hart ausgelacht worden. Mir war das Ganze extrem peinlich, aber meinem Nachbarn auch. Er hat dann auch mein Album gekauft und wurde Fan meiner Musik. Das Erste, was ich danach gemacht habe, als ich von zuhause ausgezogen bin, war mir eine Gesangskabine zu bauen. Später bin ich dann auf Gesangskabinen von Isovox umgestiegen; da hast du den Kopf wie der Vogel Strauss in der Kabine, aber es funktioniert. Mittlerweile wohne ich in einem freistehenden Haus und jetzt ist das kein Problem mehr.“</p>
<p>Neben epischen Vocals sind auch Gitarrenwände &nbsp;und tightes Drumming am Start. Zusätzlich gibt es auch Chöre auf dem Album zu Hören.</p>
<p>„Ich habe zwei unterschiedliche Arten von Chören eingebaut; zum einen ein klassisches Plug In mit einer Software Library und zusätzlich habe ich in den Refrains einfach mehrere Gesangsspuren (teilweise bis zu 20 Spuren) meiner Stimme übereinander gelegt. An einigen Stellen habe ich auch meine Stimmen und die Chor Library kombiniert, damit es noch größer klingt.“</p>
<p><strong>Where Next to Conquer</strong></p>
<p>Nach dem Songwriting ist vor dem nächsten Album. Allerdings kennt man das vielleicht auch nach einem guten Buch, einem spannenden Film oder einem packenden Computerspiel; ist man einmal am Ende angelangt, fühlt sich das Leben kurzweilig leer und bedeutungslos an.</p>
<p>„Genau so ist das auch bei mir! Ich falle dann immer erstmal in eine „Postalbumrelease Depressionsphase“ (Ausdruck kam von Lukas von Nathram). Besser könnte ich das nicht beschreiben. Wenn ich ein Album erst einmal fertig habe, habe ich danach monatelang die Schnauze voll vom Musik machen und ich verkaufe die Gitarre, mit der ich das letzte Album gemacht habe, weil ich die nicht mehr sehen kann. „The End of my Road“ ist die erste Scheibe, wo ich meine Gitarre behalten habe, weil ich einfach so sehr an ihr hänge, dass ich sie nicht mehr hergeben will. Außerdem habe ich auch einige Verkäufe schon bereut. Irgendwann später kommt wieder in mir der Drang auf, dass ich wieder musikalisch was machen möchte. Es ging auch nicht direkt mit FAR BEYOND weiter, sondern ich habe von 2017 an <u>mit Matt am zweiten Euphoreon Album gearbeitet, das wir 2018 rausgebracht haben. </u>Effektiv habe ich 2019 angefangen, am neuen FAR BEYOND Album zu arbeiten. Da war eine Menge los, u.a. bin ich dreimal umgezogen. Fertig ist das Album schon 2023 gewesen, aber der Release hat sich einfach noch so lange hingezogen. Ich hoffe, dass das nächste Album nicht so lange dauert.“</p>
<p><strong>Die Geburt der Songs</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="size-medium wp-image-28618 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/End-of-my-road.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/End-of-my-road.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/End-of-my-road.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/End-of-my-road.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/End-of-my-road.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/04/End-of-my-road.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />„Die Grundlagen der Songs setzen sich aus Riffs, Riffs und noch mehr Riffs zusammen. Ich spiele viel mit der Gitarre rum und irgendwann kommen Riffs und Patterns dabei raus. Ich nehme die dann direkt mit Cubase auf, füge Schlagzeug und Bass hinzu und schaue, was sich daraus entwickelt. Dann kommen einige Variationen bzw. Übergänge dazu, ich experimentiere etwas herum und füge die einzelnen Elemente zusammen. Die andere Basis ist die Akustikgitarre; viele Refrains sind auf der Akustikgitarre entstanden, weil ich einige Akkorde vor mich hin gespielt und etwas dazu gesungen habe. Wenn es funktioniert, nehme ich es dann direkt auf und arbeite an der Idee weiter. Wenn ich spontan eine Idee habe, nehme ich die auch mal mit dem Handy auf. Ich füge später noch Chöre oder Effekte hinzu, aber die Basis entsteht immer auf den Gitarren.“</p>
<p>Aber auch der Zufall und die Effekte spielen Eugen manchmal in die Karten.</p>
<p>„Früher ist es häufig vorgekommen, dass ich auf dem Keyboard gespielt habe und zufälligerweise ein Preset erwischt habe, der sich geil anhört. Der Anfang von „Evernight Part 1“ von meinem letzten Album ist ein sehr gutes Beispiel dafür; du drückst eine Taste und es klingt geil!“</p>
<p>Nachdem sich viele Ideen angesammelt haben, müssen diese natürlich noch in Form gegossen werden.</p>
<p>„Irgendwann habe ich genug Ideen gesammelt, jetzt müssen daraus Songs werden. Ich wehre mich grundsätzlich noch dagegen, die typischen Songpatterns zu benutzen; also Strophe, Bridge, Refrain, Strophe, Bridge, Refrain, Solo und fertig. Ich höre das so häufig, dass ich das in meiner Musik nicht will. Ich mag es eher, wenn sich etwas aufbaut, dann mit einem Zwischenpart alles wieder runterfährt, dann wieder aufbaut und das alles in Wellenform weitergeführt wird. Ich arbeite mich quasi von Klimax zu Klimax und nicht durch eine simple Songstruktur. Natürlich wiederholen sich bei mir auch Patterns und ich möchte dies bei meinem nächsten Album auch wieder anders machen, um meine eigenen Muster zu durchbrechen. Ich weiß noch nicht, wie genau ich es machen werde, aber es wird sich auf jeden Fall etwas ändern.“</p>
<p>Natürlich sind Wiederholungen als Wiedererkennungswert wichtig und bei der Sorge, dass beim nächsten Mal verschachtelte Songstrukturen auf Kosten der Atmosphäre benutzt werden, gibt Eugen direkt Entwarnung.</p>
<p>„Das wird definitiv nicht passieren. Für mich sind Wiederholungen auch eine Orientierungshilfe für den Hörer, allerdings geschickt verpackt. Ich habe beispielsweise die Themen eines Intros später im darauffolgenden Song wieder aufgegriffen, was gut funktioniert hat. Die Arbeitsweise ergibt sich irgendwie von selbst und deshalb bin ich auch nicht in der Lage, kurze Songs zu schreiben.“</p>
<p>Auch das Element der Überraschung kann da eine entscheidende Rolle spielen. So haben Katatonia in ihren Anfangstagen noch räudige Riffs gespielt und mittendrin ein Intermezzo aus cleanen Gitarren verwendet, ehe es mit einer ganz anderen Songstruktur weiterging. Auch wenn bei FAR BEYOND nicht genauso gearbeitet wird, so sind es gerade die unvorhersehbaren Songstrukturen, die den Reiz des Albums ausmachen.</p>
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<p><strong>Magier am Griffbrett</strong></p>
<p>Auch als Soloprojekt hat man sich hier Hilfe in Form von Gastmusikern geholt.</p>
<p>„Nach meinem letzten Album hat sich ein Typ namens Lukas bei mir gemeldet. Ihm gefiel mein Album und ihm ist aufgefallen, dass ich alles allein mache. Er hat selbst ein Soloprojekt (NAHTRAM) und wollte sich gerne mit mir austauschen. Ich hatte dann bei ihm reingehört und war direkt schwer begeistert: viele Gitarren, geile Soli und alles im Alleingang, das hat mich schon beeindruckt! Da habe ich ihn gefragt, ob er Lust hat, auf meinem neuen Album die Leadgitarren einzuspielen und er hat sofort zugesagt. Ich habe ihm damals vier Stücke mit groben Beschreibungen zugeschickt, wo ich mir ein Solo vorstellen könnte. Es war unfassbar, was dabei zurückgekommen ist. Jeder Schuss hat sofort gesessen; Lukas hat instantan sofort die Atmosphäre des Albums gespürt und eine geiles Solo nach dem anderen dazu beigesteuert. Ich bin immer noch schwer beeindruckt davon, weil es einerseits sehr anspruchsvoll ist und gleichzeitig nicht nur Technik ohne Atmosphäre beinhaltet. Ich bin schwer begeistert und super happy, dass er beim nächsten Album wieder mitmachen will.“</p>
<p><strong>Live VS. Studio</strong></p>
<p>„The End of my Road“ funktioniert auf vielen Ebenen sehr gut. Segen und gleichzeitig Fluch von FAR BEYOND ist die Tatsache, dass es ein Soloprojekt ist, wo man vollständig unabhängig von anderen Komponenten oder Künstlern ist. Das schiebt gleichzeitig Live-Aktivitäten einen Riegel vor.</p>
<p>„FAR BEYOND live umzusetzen ist schwierig; ich müsste sehr viel vom Band laufen lassen, selbst wenn ich eine komplette Band mit Sänger, Schlagzeuger, Gitarristen, Bassisten und Keyboarder hätte. Auf der anderen Seite bekommen es Blind Guardian und Wintersun live ja auch hin, es wäre also möglich. Was mich aber wirklich abschreckt ist der Aufwand. Ich müsste sehr viel üben, um eine Stunde lang meine Sachen zu singen und gleichzeitig Gitarre zu spielen, was ich ja sonst nicht mache. Meine Songs entstehen schrittweise und deshalb habe ich auch noch nie meine Songs komplett durchgespielt. Dann noch die Leute zu finden, mit denen ich alles proben muss, ist schon eine Herausforderung. Andererseits stelle ich mir vor, dass ich als alter Mann rückblickend bereuen werde, nie die Live-Erfahrung zu machen, wie das Publikum zu meinen Songs steil geht und mitsingt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es etwas Besseres geben würde, als diese Erfahrung. Ich bekomme zwar digital viel positives Feedback, aber das kannst du mit dem Gefühl einer Live-Erfahrung nicht vergleichen. Das geht mir selbst nicht anders, wenn ich meine Lieblingsbands live sehe. Aber der Aufwand schreckt mich einfach ab.“</p>
<p>Da ist Eugen nicht allein, denn selbst bekannte Bands erzählen Geschichten vom Tourleben, die nicht gerade dazu verführen. In erster Linie besteht es aus Warten, dann aus Reisen und dem Vorbereiten, dann aus Warten, und nach dem Gig wieder reisen und auf Flughäfen/Bahnhöfen warten. Der Moment des Konzertes wird von allen geliebt, aber das Drumherum ist auch für gestandene Größen immer eine Herausforderung.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=VAH3GEKpp5M" title="FAR BEYOND - A Frozen Flame Of Ice" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/VAH3GEKpp5M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p><strong>Kleiner Handgriff, große Wirkung</strong></p>
<p>Weiterentwicklung muss nicht immer in großen, epischen Schritten ablaufen. Manchmal sind es gerade die Kleinigkeiten, die den großen Unterschied machen.</p>
<p>„Beim Vorgängeralbum hatte ich lange Songs mit Intros integriert, was epische Songs als Ergebnis hatte. Dieses Mal habe ich die Intros als separaten Track von den Songs gelöst, damit die Songs auch besser zur Geltung kommen. Dadurch bleibt die Atmosphäre erhalten und gleichzeitig kann der Hörer direkt zum Punkt springen, an dem er sein Lieblingsriff hört.“</p>
<p>Definitiv eine gute Entscheidung; hat damals bei Edge of Sanity´s „Crimson II“ im Vergleich zu „Crimson“ auch super funktioniert. Auch in Sachen persönlicher Lieblingssong und Promo hat es sich zum Vorteil ergeben.</p>
<p>„Mein persönlicher Lieblingssong auf dem Album ist ‚A Symphony of Light`. Allerdings wollte ich den nicht als Single raushauen; meine Hoffnung war, dass sich die Leute das Album kaufen und dann mit diesem Song auch ihr persönliches Highlight finden. Ich habe dann das Label gefragt, welchen Song die nehmen würden und die haben dann „From the Stars…“ genommen. Ich hatte den Song gar nicht auf dem Radar; er ist gut, aber nicht mein Favorit auf dem Album (dafür aber der Liebling des Redakteurs). Anscheinend hat das Label aber damit voll ins Schwarze getroffen, weil ich so viele positive Resonanzen zu dem Song bekommen habe.“</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=mGtrNZwqpCY" title="SENTENCED - No One There (OFFICIAL VIDEO)" width="800" height="600" src="https://www.youtube.com/embed/mGtrNZwqpCY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p><strong>Blast from the Past</strong></p>
<p>Textlich atmet das Album eine sehr dichte Atmosphäre, die mich an die Black Metal Bands der 90er Jahre erinnert. Man hatte sich damals textlich und musikalisch was getraut, viel experimentiert und die Komfortzone bestand darin, Neues auszuprobieren. Man scheute nicht vor Akustikgitarren, Keyboards und Trompeten zurück und hat damals unsere heutige Musiklandschaft gestaltet (Beispiel: Emperor im Black Metal mit den Keyboards bzw. Mortiis mit Dungeron Synth). „Kennst du noch Sentenced?“ leitet eine Schwärmerei ein, bei der alles von der „Amok“ bis zur „Cold White Light“ erstmals würdig gehuldigt wird. Der Humor der Finnen ist ebenfalls unübertroffen; so soll auf der „Cold White Light“ ein Percussion Part sein, der angeblich das Klatschen auf dem nackten Arsch eines Bandmitglieds ist (*versucht bei der Vorstellung nicht zu lachen). Leider kann man diese Band nicht mehr live bewundern, da Miika Tenkula (Hauptsongwriter und Gitarrist) nicht mehr lebt; auch Peter Steele und Dio weilen leider nicht mehr unter uns, um uns epische Momente zu bescheren. Bei dem Thema „denkwürdige Momente“ biegen wir auf die Zielgerade des Interviews ab und stellen die Frage nach dem besten und übelsten Moment im Zusammenhang mit FAR BEYOND.</p>
<p>„Der beste Moment ist leicht: ich habe vor jedem Album ein Backing Sheet, wo alles einzeln aufgeführt und farblich markiert ist (Gitarren, Drums, Gesangsspuren usw.). Das ist für meinen Fortschritt beim Songwriting für mich essenziell. Wenn ich das letzte Feld grün einfärbe und das entsprechende Instrument weglege, weiß ich, dass ich mit dem Teil des Albums fertig bin, was ein sehr intensives Gefühl ist. Das sind definitiv immer die besten Momente. Ansonsten ist die Kompositionsphase sehr emotional, während die Recordingphase selbst ein sehr monotoner Prozess ist, der aber auch Spaß macht. Der Worst Case war beispielsweise die Aufnahmen zum Vorgängeralbum. Ich hatte noch in einer anderen Wohnung gewohnt und die Nachbarn hatten gefühlte 40 Wellensittiche, die bereits morgens Party gemacht haben. Die Instrumente und der Gesang waren kein Problem aufzunehmen, aber wenn ich eine Akustikgitarre aufnehmen wollte wusste ich nie, ob ich Ruhe habe, oder ob irgendwann mittendrin ein Wellensittich zu hören war. Also habe ich die Mikrofone in die Gesangskabine eingebaut und die Akustikgitarre dort aufgenommen. Eigentlich nicht schlimm, aber die Gesangskabine war so klein, dass man die Gitarre fast nur senkrecht nach oben halten konnte und ich gleichzeitig in verdrehter Körperhaltung reinsteigen musste. Wenn du dann noch nach jedem Take aufstehen musst, zum Rechner gehst und alles anhörst, wieder auf Aufnahme drückst und zurückgehst, geht das irgendwann massiv auf die Nerven.“</p>
<p><strong>Prepare to Mosh</strong></p>
<p>Unsere gemeinsame Leidenschaft Gaming bietet Stoff für ganze Bücher; dennoch halten wir uns hier zurück und beschränken uns auf die Frage, ob und für welches Computerspiel Eugen Musik schreiben würde.</p>
<p>„Ich finde, dass Metalmusik gar nicht so wirklich zu den Spielen passt, die ich gerne spiele. Ich musste natürlich gerade an die Dark Souls Reihe denken, aber dazu passt es nicht. Bei dem Reboot von Doom, im Zusammenhang mit dem Flow und dem Geballer funktioniert diese Art der Musik natürlich sehr gut. Ich bin aber nicht in der Lage Musik zu dieser Art des Mediums zu machen und ich wüsste auch nicht, zu welcher Art von Spielen meine Musik passen würde. Gleiches gilt für Filmmusik, denn es ist eine andere Art und Weise Musik zu machen. Man hört auch bei Spielesoundtracks die Musik während des Spiels stundenlang (Hallo „Baldur´s Gate 3“) und dafür darf sich die Musik nicht allzu schnell abnutzen. Auch bei From Softwares´“Elden Ring“ funktionieren leichte, langgezogene Töne perfekt, während bei Bossgegnern das volle Orchester aufgefahren wird. Außerdem ist es gefährlich, denn wenn ich beispielsweise bei „Dark Souls“ zum 1000. Mal gestorben bin, kann ich diesen Track einfach nicht mehr hören, weil es mich irgendwann aggressiv macht. Anders sieht´s beim Firelink Shrine aus, denn da weißt du, dass du runterfahren kannst und alles in Ordnung ist. Bei Spielemusik passe ich.“</p>
<p>Ist aber nicht schlimm, denn „The End of My Road“ bietet genug Stoff für ein eigenes, episches Kopfkino.</p>
<p><strong>Redakteur:</strong> <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/">Sebastian Radu Groß</a></strong></span></p>
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		<title>BORKNAGAR &#8211; &#8222;Fall&#8220; (Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/borknagar-fall-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2024 12:51:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[BORKNAGAR]]></category>
		<category><![CDATA[BURZUM]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Theater]]></category>
		<category><![CDATA[KATATONIA]]></category>
		<category><![CDATA[PARADISE LOST]]></category>
		<category><![CDATA[PROGRESSIVE ROCK]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Meine Beziehung zu BORKNAGAR ist kompliziert … Als ich mich einst in die „Olden Domain“ schockverliebte, fütterte mich die Band</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/borknagar-fall-review">BORKNAGAR &#8211; &#8222;Fall&#8220; (Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Meine Beziehung zu <a href="https://borknagar.com/"><span style="color: #003366;"><strong>BORKNAGAR</strong></span></a> ist kompliziert …</p>
<p>Als ich mich einst in die „Olden Domain“ schockverliebte, fütterte mich die Band konstant mit neuen Superlativen. Hatte die „Archaic Course“ für mich das Gefühl von Ulver 2.0 hervorgerufen, so wurde auf der „Quintessence“ der (für mich) perfekte Spagat zwischen unheiliger Raserei, innovativen Zwischensequenzen und gänsehautartigem Gesang abgeliefert. Ein persönlicher Traum ging für mich in Erfüllung, als sich Vintersorg auf der „Empiricism“ dazu gesellte und die Gesangsfront damit auf das ultimative hievte. Leider hatte ich in den folgenden Alben genau das gleiche Problem, wie bei den Vintersorg Alben; zu viele Ideen wurden für mich in die Songs geknüppelt, zu progressiv und verschachtelt wurde das Songwriting, so dass der einstige Zauber wirkungslos bei mir verpuffte. Durch puren Zufall bekam ich die „True North“ ins Visier und es hatte sich einiges geändert; das Besetzungskarussell hatte sich intensiv gedreht und man hatte sich sowohl auf die alten Stärken als auch auf neue Tugenden besinnt. Der Gesang wurde mehr in den Fokus gesetzt und der alte Zauber wurde in gereifteres Songwriting verpackt. Meine Liebe für <span style="color: #333333;">BORKNAGAR </span>war neu entflammt.</p>
<figure id="attachment_27916" aria-describedby="caption-attachment-27916" style="width: 900px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27916 size-full" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/03/636988690195429451-900x450-1.jpg?resize=800%2C400&#038;ssl=1" alt="" width="800" height="400" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/03/636988690195429451-900x450-1.jpg?w=900&amp;ssl=1 900w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/03/636988690195429451-900x450-1.jpg?resize=300%2C150&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/03/636988690195429451-900x450-1.jpg?resize=768%2C384&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-27916" class="wp-caption-text">Foto: PR, Jorn Veberg. All rights reserved</figcaption></figure>
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<p>Mit „Fall“ führt man den Kurs nun weiterhin fort, den man auf dem Vorgänger beschritten hat. Bereits der Opener `Summits` knallt alles, was ich an dieser Band liebe, in über 7 Minuten brachial auf den Tisch; emotionale Gitarrenarbeit, packender Gesang und im Verlauf einige Überraschungen, die für Gänsehaut sorgen. `Nordic Anthem`schreitet erhaben aus den Boxen und atmet mit jeder Pore die klare Gesangsarbeit, die BORKNAGAR für mich einzigartig macht. Beim Text kann man patriotisch denken, aber der Bezug auf die Natur führt schnell zurück zu den Black Metal Wurzeln, bei denen man sich in der Schönheit der Natur verliert und dies auf fast schon schamanistische Weise zelebriert.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=7hxKHRqCRdA" title="BORKNAGAR - Nordic Anthem (OFFICIAL VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/7hxKHRqCRdA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>wohl man auf `Afar` keinen Schritt von seinem Konzept abweicht, schießt die Wirkung irgendwie an mir vorbei; hier beginnt mein analytisches Hören, und mir erschließt sich auf den fast 7 Minuten das Konzept von Hart bis Zart, unterbrochen von melodischen und progressiven Passagen, die um nichts in der Welt in eine Schublade einsortiert werden wollen. Vielleicht habe ich mir den Song auch nur noch nicht oft genug angehört, aber die Wirkung stellt sich bei mir nicht ein. Ganz anders ergeht es mir bei den ersten Sekunden von `Moon`, das nach vorne prescht und mit einem herrlichen Gitarrensolo in der ersten Minute den Sack zu macht. Meine Spannungskurve wird in dem ruhigen Teil kurz abgebremst, ehe das Solo mich wieder erneut einfängt und mit dem Gesang in die fixe Passage entführt. Gerade das Konzept, mittendrin die Geschwindigkeit rauszunehmen und lange Songs zu schreiben, ist für mich ein zweischneidiges Schwert: entweder packt es mich komplett, oder die Aufmerksamkeit bricht bei mir auf diesem Album ein, weil es zu viel ist. So schön die sphärischen Intermezzi auch sein mögen, sie werden mir beim kompletten Durchlauf zu viel und das Mittel zum Zweck wirkt für mich (stellenweise) aufgesetzt, was mir die Wirkung von `Stars Ablaze`leider stellenweise verschließt.</p>
<p>`Unraveling` offenbart mir dann das Hauptproblem, welches ich mit dem Album habe: geile Gitarrenmelodien und nach vorne preschendes Schlagzeug werden abrupt ausgebremst, um erneut in langsame Gefilde zu verfallen; hier sehne ich mich nach der „Quintessence“ zurück, bei der man das Gaspedal mindestens eine Minute lang durchgetreten hat (Beispiel: `Ruins of Future`) und im späteren Verlauf die Überraschung eingestreut hat. Auch der Zauber von „The Archaic Course“ hätte hier weitergeträumt werden können, bei dem sowohl Geschwindigkeit als auch komplett cleaner Gesang in Einklang gebracht werden (bestes Beispiel: `Universal`). Es mag wie das Jammern eines alten Mannes klingen, der sich nach der „guten alten Zeit“ zurücksehnt, aber die Kombination aus überlangen Songs und zu schnellem Tempowechsel hinterlässt bei mir das Gefühl, nach der Auffahrt auf der mentalen Gänsehautautobahn plötzlich mit der Handbremse ausgebremst zu werden.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=8Qqv3yIOYfc" title="BORKNAGAR - Moon (OFFICIAL VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/8Qqv3yIOYfc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>`Wild Lingers` macht bereits in den ersten Sekunden seinen Standpunkt klar; ruhige Gitarrentöne werden durch ein fast bluesartiges Solo aufgewertet, während der cleane Gesang ein introvertiertes Epos abliefert, das mich wieder mit einer Gänsehaut bereichert. `Northward` ist der zehnminütige Rausschmeißer, der viel beinhaltet und mich dennoch kalt lässt, was ich aber gut finde. Eine große Stärke des Albums ist nämlich seine Langzeitwirkung und je öfter man das Album durchhört, umso mehr gibt es zu entdecken und umso besser setzen sich die Songs fest. Vielleicht kommt auch hier der Moment, in dem sich dieser Song mir eröffnet und ich mich frage, warum ich ihn nicht sofort zu schätzen wusste.</p>
<p>Lange Spielzeiten, viele Tempowechsel und keine eindeutige Genrezugehörigkeit kann man diesem Album vorwerfen, sowie die schnelle Ausbremsung der aggressiven Elemente an einigen Stellen. Ganz viel Abwechslung, emotional packender Gesang, Authentizität und eine sehr gute Langzeitwirkung stehen diesen Kritikpunkten gegenüber, die dieses Album für mich zwar nicht zum besten, aber zu einem guten BORKNAGAR Album macht. Die Songs kann ich mir einzeln jederzeit anhören, einige Songs warten noch darauf, von mir erschlossen zu werden und in Sachen Qualität ist das Jammern auf einem sehr hohen Niveau. Letzten Endes bereichert mich das Album an so vielen Stellen und lässt gleichermaßen Wünsche offen, die mich auf die weitere Entwicklung der Band neugierig machen.</p>
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<p><strong>7,5 von 10 Punkten</strong></p>
<p><strong>Redakteur: <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.facebook.com/radunator">Sebastian Radu Groß</a></span></strong></p>
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		<title>FAR BEYOND &#8211; &#8222;The End Of My Road&#8220;</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/far-beyond-the-end-of-my-road-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 08:37:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[BORKNAGAR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Der Wind zerrt am Mantel des Wanderers; er weiß nicht mehr, wann und warum er aufgebrochen ist, aber sein Weg</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/far-beyond-the-end-of-my-road-review">FAR BEYOND &#8211; &#8222;The End Of My Road&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Der Wind zerrt am Mantel des Wanderers; er weiß nicht mehr, wann und warum er aufgebrochen ist, aber sein Weg treibt ihn vorwärts. Zaghafte Synthesizer-Schritte markieren seine Spuren im Schnee, die von einer elegischen Geige aus dem Schatten heraus verfolgt werden. Eine Basslinie später wird das Bild klarer und verspielte Melodien umringen ihn, wie eine Horde Irrlichter. Im Hintergrund braut sich etwas zusammen, während eine Gänsehaut die Szene vor dem inneren Auge umschließt. Fast schon sanft haucht `Midwinter` seinen Atem aus, ehe epische Chöre und Stakkato Gitarren `A Symphony of Light` zelebrieren.</p>
<p>Was im Intro angedeutet wird, explodiert in einer Kaskade aus Chören, aggressiven Vocals und einer warmherzigen Gitarrenlinie, ehe die klaren Vocals endgültig die Gänsehaut heraufbeschwört. Bereits in den ersten Sekunden passiert hier so viel, wie auf anderen Alben, ohne jedoch chaotisch zu wirken. Der Entdeckungsdrang wird mit nackenbrechenden Riffs, epischen Orchesterpassagen und charismatischem Refrain belohnt. Hollenthon, Borknagar, Dimmu Borgir; es gibt viele Namen, die man als Vergleich in den Ring werfen könnte, aber sie deuten lediglich an, was eine herrlich eigenständige Mischung ist. Elemente aus dem Extremsektor werden gekonnt mit klassischen Gitarrenleads vermischt und zu einer packenden Symbiose verarbeitet, die auch vor (kleinen) elektrischen Experimenten nicht Halt macht. Nach dem 10 Minuten Trip wird mit `Ad Infinitas` erstmal ein Intermezzo eingestreut, ehe `Tempus Fugit`nahtlos daran anknüpft. Die Chöre bilden hier den Aufhänger, während ein geschmeidiger Doublebassteppich eine Stimme trägt, die problemlos jede Power Metal Band glücklich machen könnte, ehe wieder aggressives Gekeife eingestreut wird.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=HcgcnzLeg8w" title="FAR BEYOND - FROM THE STARS AND THE CRESCENT MOON (OFFICIAL VISUALIZER)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/HcgcnzLeg8w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>`A Wish Upon a Star` verpackt in 2 Minuten alles, was ich an einem balladesken Instrumental lieben kann; sanfte Klänge zerfließen mit einer charismatischen Akustikgitarre, während ein klassisches Gitarrensolo einen wohltuenden Schauer hinterlässt und den Weg für die Chorpassage ebnet. Einen Eulenschrei später ebnet sich das Black Metal Riff von `From The Stars And The Crescent Moon` den Weg durch die Boxen und eröffnet den Tanz zu meinem persönlichen Highlight des Albums. Zu Beginn wirft man bewusst mit Dreck um sich, doch die klaren Vocals harmonieren mit den hohen Gitarrenlinien so unfassbar genial miteinander, dass spätestens jetzt die Gänsehaut Stammgast ist. Hier wird neben dem gekonnten Wechsel von Midtempo Black Metal und epischen Momenten die Trumpfkarte des Klargesanges ausgespielt, der mich auch Tage später noch mit der Gesangspassage „I am surrounded by endless night…“ mitfühlen lässt. Hier sollte man sich mit den Texten beschäftigen, die übrigens derart introvertiert und gleichzeitig poetisch sind, dass sie problemlos in den 90ern von einer begnadeten Black Metal Band geschrieben hätten werden können. Den Rest des Songs beschreibe ich nicht, den sollte man sich im Video (ganz laut!) anhören.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-27673" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3.jpg?resize=169%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="169" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=576%2C1024&amp;ssl=1 576w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=768%2C1365&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=864%2C1536&amp;ssl=1 864w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?resize=1152%2C2048&amp;ssl=1 1152w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/PXL_20220305_160850457.PORTRAIT_3-scaled.jpg?w=1440&amp;ssl=1 1440w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" />Perfektion hat viele Gesichter; manchmal ist es die Produktion, manchmal die Instrumentierung und manchmal auch die Gesangsleistung. Unterm Strich ist der Gesamteindruck alles, worauf es am Ende des Tages ankommt. Die Tatsache, dass sich hinter <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://farbeyond.bandcamp.com/album/the-end-of-my-road">FAR BEYOND</a></span></strong> eine Person verbirgt (Eugen Dodenhoeft), stemmt das Ganze nochmal auf ein ganz neues Level. Gastmusiker Nahtram hat hier astreine Gitarrensoli beigesteuert, was für einen glänzenden Feinschliff sorgt. Das Album ist (zum Glück) nicht für jeden perfekt, aber ich konnte für mich weder am Sound, noch an den Songs, am Cover oder an den Texten etwas entdecken, was mir auch nur ansatzweise Angriffsfläche zum Meckern geben würde. Das Streben nach Perfektion wurde von Eugen hier mehr als gründlich zelebriert und hinterlässt bei mir ein Gefühl der Ehrfrucht. Vielleicht bleibt das Album ein Geheimtipp, wegen mangelnder Bekanntheit, aber an der Qualität kann es definitiv nicht liegen, denn hier wird eine Open World vieler Facetten des Metals aufgefahren und zu einer charismatischen Symbiose vereint, dass selbst ein Dark Souls Endboss anerkennend nicken würde.</p>
<p>Episch, gefühlvoll, genial!</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>10 von 10 Punkten</strong></span></p>
<p><strong>Redakteur: <span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/far-beyond-the-end-of-my-road-review">FAR BEYOND &#8211; &#8222;The End Of My Road&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>CATHUBODUA &#8211;  „Interbellum“ (Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/cathubodua-interbellum-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2024 20:36:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[BLIND GUARDIAN]]></category>
		<category><![CDATA[BORKNAGAR]]></category>
		<category><![CDATA[CATHUBODUA]]></category>
		<category><![CDATA[Eluveitie]]></category>
		<category><![CDATA[LACUNA COIL]]></category>
		<category><![CDATA[NIGHTWISH]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Wow, was für eine Weiterentwicklung! Im Vorgängeralbum „Continuum“ glänzten CATHUBODUA in erster Linie durch epische Klänge, verfeinert mit sehr viel</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/cathubodua-interbellum-review">CATHUBODUA &#8211;  „Interbellum“ (Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-27656" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/cover-CATHUBODUA-Interbellum.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/cover-CATHUBODUA-Interbellum.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/cover-CATHUBODUA-Interbellum.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/cover-CATHUBODUA-Interbellum.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/cover-CATHUBODUA-Interbellum.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/01/cover-CATHUBODUA-Interbellum.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wow, was für eine Weiterentwicklung! Im Vorgängeralbum „Continuum“ glänzten <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.cathubodua.com/">CATHUBODUA</a></span></strong> in erster Linie durch epische Klänge, verfeinert mit sehr viel Abwechslung und folkloristischen Klängen. Die Achillesverse war jedoch das Gesamtbild mit dem weiblichem Gesang, der diese Band schnell in die Nightwish Schublade verschwinden ließ. Dieses Mal hat man Nägel mit Köpfchen gemacht und sich sowohl gesanglich als auch musikalisch etwas weiter aus dem Fenster gelehnt. Das Songwriting klingt viel erdiger, ohne an Bombast einzubüßen.</p>
<p>Der Opener `Effigy of Aftermath` vollendet in den ersten Sekunden einen Spagat zwischen Yngwie Malmsteen und Black Metal, während der weibliche Gesang schon fast aggressiv aus den Boxen prescht. `Foretelling` beginnt zwar langsam, schraubt sich aber schnell in epische Gefilde, die jeden Blind Guardian Fan sofort abholen werden. Mit `Will Unbroken` beweist man, dass man nicht nur knackige Riffs am Start hat, sondern auch in der Lage ist, einen Ohrwurm zu erschaffen. Man könnte meinen, dass man mit `Amidst Gods` an alte Tage anknüpfen und auf Sicherheit spielen möchte, aber das wird schnell durch die Blastbeats und der Geige Lügen gestraft, die sehr gut zusammen harmonieren. Eine weitere Stärke der Band ist das Erzählen einer packenden Geschichte, wobei `The Mirror` definitiv der dramatische Teil der Tragödie ist. Das Finale `Goddess Fallacy` beginnt zwar ruhig, ballert dann aber sämtliche Stärken in Dauerfeuer durch die Boxen; episch, aggressiv (inkl. Growls!), abwechslungsreich und endlich auch charismatisch mit Wiedererkennungswert.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=sIRh5yELJkE" title="CATHUBODUA - Foretelling (Official Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/sIRh5yELJkE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Das Cover hätte problemlos auf einem Screenshot von „Elden Ring“ seinen Platz gefunden und die wuchtige Produktion zementiert den Gesamteindruck ebenfalls ein. Mit einer Spielzeit von 30 Minuten ist der Spaß recht kurz, aber wenn man seine Stärken bündelt und nichts unnötig langzieht, kommt man auch auf ein sehr gutes Ergebnis.</p>
<p>Fazit: Die belgische Antwort auf Blind Guardian inklusive Frauengesang und folkloristischen Elementen überrascht und weiß extrem gut zu gefallen. Gerne mehr davon!</p>
<p><span style="color: #333333;"><strong>8 von 10 Punkten</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #333333;">Redakteur:</span> <span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
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		<title>ULTIMA RATIO FEST 2022 &#8211; Europe under a spell &#8211; Ein Traum-Package</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/ultima-ratio-fest-2022-europe-under-a-spell-traum-package-vorbericht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 16:03:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Um ihr 30jähriges Jubiläum zu feiern, haben MOONSPELL für 2022 zusammen mit ihrem europäischen Wolfsrudel eine Reihe von Tourdaten angekündigt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Um ihr 30jähriges Jubiläum zu feiern, haben <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.moonspell.com/"><strong>MOONSPELL</strong></a></span> für 2022 zusammen mit ihrem europäischen Wolfsrudel eine Reihe von Tourdaten angekündigt.</p>
<p>Seit ihrer Gründung vor 30 Jahren eroberten die Portugiesen die internationale Heavy-Music-Szene im Sturm, gefolgt von einer monumentalen Reise durch einen beeindruckenden, packenden und doch vielfältigen Katalog von sage und schreibe dreizehn Alben. Live zu spielen, war schon immer der Motor der Band. In den Zeiten der Pandemie zeigten MOONSPELL den Hunger eines Wolfes und taten sich mit INSOMNIUM, BORKNAGAR, WOLFHEART sowie HINAYANA für eine ausgedehnte Europa-Tour im Herbst 2022 zusammen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-22442" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2021/09/297948242_483160047142765_1429492588331938660_n.jpg?resize=424%2C597&#038;ssl=1" alt="" width="424" height="597" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2021/09/297948242_483160047142765_1429492588331938660_n.jpg?w=511&amp;ssl=1 511w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2021/09/297948242_483160047142765_1429492588331938660_n.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w" sizes="auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px" />Auch die progressiven Black Metaller von <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.borknagar.com/">BORKNAGAR</a></span></strong> sind in der Szene keine Unbekannten. Gegründet 1995 und mit Mitgliedern von Acts wie Enslaved, Immortal, Gorgoroth und Ulver, gibt es kaum eine andere Formation, die klassischen Black Metal mit so viel musikalischer Vielseitigkeit entwickelt hat wie diese Norweger. Und obwohl die Finnen von <span style="color: #003366;"><strong>WOLFHEART</strong></span> erst seit 2013 aktiv sind, haben sie mit ihrem schweren, melodischen Doom-Metal-Sound einen großen Stempel aufgedrückt. Ihr letztes Album &#8222;Wolfes Of Karelia&#8220; schaffte es sogar auf Platz 8 der offiziellen Albumcharts. Die aufstrebende Melodic-Death-Metal-Band <a href="https://hinayana.bandcamp.com/"><span style="color: #003366;"><strong>HINAYANA</strong></span></a> rundet abschließend Hammer-Tourpaket ab. Die in Texas ansässige Band gab 2018 ihr Debüt, aber mit ihrem neuesten Album &#8222;Death Of The Cosmic&#8220; traten sie als eines der am besten gehüteten Metal-Geheimnisse der USA hervor.</p>
<p>Noch bis vor Kurzem waren MY DYING BRIDE im Line-Up als Co-Headliner eingeplant, diese sagten jedoch ihre Teilnahme kürzlich ab und es reihen sich <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://insomnium.net/">INSOMNIUM</a></span></strong><span style="color: #003366;"><span style="color: #333333;"> aus Finnland als Melodic-Death-Metal Part an dieser Stelle </span></span><span style="color: #333333;">in das Ultima Ratio Package m</span>it ein.</p>
<p>30 Jahre MOONSPELL, und glücklicherweise zeigt die Band keine Anzeichen für eine baldige Entschleunigung. Mit ihrem neuesten Album &#8222;Hermitage&#8220; aus dem Februar 2021 bewiesen die Gothic-Metal-Meister, dass sie nach wie vor zur ersten Liga der dunkelsten Klangkunst gehören. Um ihr Bandjubiläum gebührend zu feiern, kündigten MOONSPELL außerdem an, ihr fünftes 2001er-Album &#8222;Darkness And Hope&#8220; sowie das bahnbrechende &#8222;Irreligious&#8220; mit in die Tour einzubringen. Man kann sich sicher sein, dass ihre kommenden Live-Auftritte eine spannende Mischung aus zeitlosen Klassikern und modernen MOONSPELL-Hymnen enthalten werden. Ein Killer-Package steht uns bevor !</p>
<p>Hier die deutschen Tourdaten in der Übersicht:</p>
<p><span style="color: #003366;">29.09.2022&nbsp; Frankfurt &#8211; Batschkapp</span><br />
<span style="color: #003366;">30.09.2022&nbsp; Leipzig &#8211; Hellraiser</span><br />
<span style="color: #003366;">06.10.2022&nbsp; Stuttgart &#8211; LKA</span><br />
<span style="color: #003366;">07.10.2022&nbsp; Geiselwind &#8211; Music Hall</span><br />
<span style="color: #003366;">08.10.2022&nbsp; München &#8211; Backstage Werk</span><br />
<span style="color: #003366;">13.10.2022&nbsp; Berlin &#8211; Kesselhaus</span><br />
<span style="color: #003366;">14.10.2022&nbsp; Hamburg &#8211; Markthalle</span><br />
<span style="color: #003366;">15.10.2022&nbsp; Oberhausen &#8211; Turbinenhalle</span></p>
<p>Tourveranstalter:&nbsp;<span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="http://www.decibel-touring.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.decibel-touring.com</a></span></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=wW_UcOJaaSI&amp;ab_channel=NapalmRecords" title="MOONSPELL - The Hermit Saints (Official Video) | Napalm Records" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/wW_UcOJaaSI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=NEiTHHdOXlE" title="INSOMNIUM - The Conjurer (OFFICIAL VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/NEiTHHdOXlE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=ksAcIrO1pHc&amp;ab_channel=CenturyMediaRecords" title="BORKNAGAR - Voices (OFFICIAL VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/ksAcIrO1pHc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=ALmGVSqr91E&amp;ab_channel=WolfheartVEVO" title="Wolfheart - The Hunt (Official Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/ALmGVSqr91E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=xWJM9C4CSfU&amp;ab_channel=NapalmRecords" title="HINAYANA - In Sacred Delusion ft. Toni Toivonen (Official Lyric Video) | Napalm Records" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/xWJM9C4CSfU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
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		<title>ALCEST &#8211; &#8222;SPIRITUAL INSTINCT&#8220;</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/alcest-spiritual-instinct</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 19:53:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>ALCEST dürfte mittlerweile vielen Leuten ein Begriff sein. „Introvertierter Black Metal“ beschreibt den Sound dieser Band recht gut, in dem</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><strong><a href="https://www.alcest-music.com/">ALCEST</a> </strong>dürfte mittlerweile vielen Leuten ein Begriff sein. „Introvertierter Black Metal“ beschreibt den Sound dieser Band recht gut, in dem die Franzosen verwurzelt sind und deren Weg sie konsequent gegangen sind. Meine erste Begegnung mit ihnen war „Écailles de Lune“, die meine stillen Gebete nach einer ausbalancierten Symbiose aus melodischem und gleichzeitig räudigem Black Metal erhörte. Musik, Cover und Produktion stimmten hier einfach perfekt und eröffneten mir gleichzeitig den Horizont zu der Band Les Discrets, die ich auch gemeinsam sehen und interviewen durfte. Dabei lernte ich Songwriter Neige als spirituellen und gleichzeitig sympathischen Zeitgenossen kennen, der losgelöst von der Religionsrichtung auf der Suche nach spiritueller Selbstfindung war, die er mit ALCEST vertont.</p>
<p>Auf ihrem sechsten Album „Spiritual Instinct“ wird diese Selbstfindung auf den Punkt gebracht. Statt ausufernden Intros oder üppigen Soundcollagen, setzt man hier auf minimalistische Mittel: erdige Gitarrenriffs greifen mit rockigem Charme nach der Aufmerksamkeit des Hörers, ehe sich die gesamte Schönheit über den Hörer ergießt. Natürlich sind auch die zerbrechlichen Gitarrensounds wieder an Bord und auch die aggressiven Vocals sind vorhanden, aber der Fokus liegt hier klar auf Neige´s klarem Gesang und einprägsamen Melodien. Getreu dem Motto „weniger ist mehr“ haben Neige und Winterhalter Songs geschrieben, die eine Weiterentwicklung von ALCEST klar aufzeigen; der Hörer wird nicht mehr so eingelullt wie bei der „Les Voyages de l`Ame“, aber auch nicht so poppig bedient wie auf „Shelter“. Die Aggression findet im Hintergrund statt, man kommt bei dem Songwriting schnell auf den Punkt und schafft es gleichzeitig, schneller eine Gänsehautatmosphäre zu fabrizieren. Der klare Gesang von Neige ist dabei ganz klar der Haupttrumpf, dessen man sich auch ausgiebig und gekonnt bedient. Einfühlsame Textpassagen, gedoppelte Gesangslinien oder einfach nur das Zusammenspiel mit den Gitarren und dem Schlagzeug lassen bereits beim ersten Durchlauf eine beherzte Atmosphäre aufkommen, die gleichzeitig ihre Langzeitwirkung nicht verfehlt.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="ALCEST - Sapphire (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/69fnUZhV8SI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch den Black Metal Riffs steht die klare Produktion und die geerdete Atmosphäre sehr gut (`Les Jardins De Minuit`). Das stampfende `Protection` beweist das Talent für groovige Riffs, und gleichzeitig erhabene Melodien, während `Sapphire` bereits vor der Albumveröffentlichung als Dauerbrenner im Netz fungierte. Durch den Wechsel von Prophecy zu Nuclear Blast bekam man das Budget, ein sehr atmosphärisches Video dazu zu drehen. Schon fast erschreckende Elektrosounds leiten `L´lle Des Morts` ein, gleiten dann aber schnell zurück auf die vertraute ALCEST Schiene und spielt auf 9 Minuten sämtliche Trümpfe dieser Band aus. `Le Miroir` entführt in eine sehr atmosphärische Soundcollage, die bereits auf der „Écailles de Lune“ ausgiebig zelebriert wurde und auch dort locker einen Platz als Bonustrack gefunden hätte. Meterlange Gitarrenwände dominieren den Titeltrack und werden von Neige´s Stimme sicher durch den Song ins Herz des Hörers geführt, womit man auch am Ende des Albums erreicht hat.</p>
<p>ALCEST haben mich bereits bei Prophecy fasziniert und erklimmen bei Nuclear Blast das nächste Level ihrer Karriere. Sehr viel live Erfahrung und die bereits sehr guten Veröffentlichungen haben sie bereits seit Jahren aus dem Underground Status hervortreten lassen (ALCEST live auf dem Prophecy Fest in der Balver Höhle sind atmosphärisch einfach unschlagbar). Mit „Spiritual Instinct“ haben sie auch musikalisch ein neues Level erreicht und beweisen, dass man auch mit minimalistischen und alten Mitteln (es wurde analog auf Tape aufgenommen) ein herausragendes und warmherziges Album erschaffen kann. Fanboys dürften sich über die Sammler Edition bei Nuclear Blast freuen, während das Album genrell auf jeder Plattform schnell Anhänger finden dürfte. Erdig, atmosphärisch und unfassbar schön!</p>
<p><strong>9 von 10 Punkten</strong></p>
<p>/Radu</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/alcest-spiritual-instinct">ALCEST &#8211; &#8222;SPIRITUAL INSTINCT&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>ULVER- „Trolsk Sortmetall 1993-1997“</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/ulver-trolsk-sortmetall-1993-1997</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2019 19:42:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[ARCTURUS]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Der Wolf hat einen zentralen Stellenwert in der Mythologie. Als Einzelgänger in der Tierwelt streift er lediglich mit den Seinen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/ulver-trolsk-sortmetall-1993-1997">ULVER- „Trolsk Sortmetall 1993-1997“</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Der Wolf hat einen zentralen Stellenwert in der Mythologie. Als Einzelgänger in der Tierwelt streift er lediglich mit den Seinen umher, gleichzeitig als grimmiger Jäger und liebevolles Familienoberhaupt bekannt. Seine Mystifizierung wird zusätzlich durch den Werwolf Mythos unterstrichen, bei denen sich der Mensch seiner Ratio und seinen Werten vollständig entledigt und sich ganz seinem animalischen Kern, der ausschließlich von Instinkten gesteuert wird, hingibt. Genau diesem Prinzip haben sich <a href="http://www.jester-records.com/ulver/ulver.html"><span style="color: #333399;"><strong>ULVER</strong></span></a> („Wolf“) auf der kreativen Seite verschrieben und in den Jahren 1993-1997 mittels einer Trilogie vertont. Nachdem sie lange vergriffen war, wurde „Trolsk Sortmetall“ wiederveröffentlicht, was die drei ersten Alben „Bergtatt“, “Kveldssanger“ und „Nattens Madrigal“, sowie die Demo „Vargnatt“ und ein 102-seitiges Booklet beinhaltet, in dem seltene Fotos, sämtliche Texte und (endlich) die Übersetzungen an Bord sind.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-16060" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/M0B00005Y82I-large.jpg?resize=220%2C220&#038;ssl=1" alt="" width="220" height="220" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/M0B00005Y82I-large.jpg?w=220&amp;ssl=1 220w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/M0B00005Y82I-large.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" />Die Geschichte der Trilogie basiert auf der norwegischen Mythologie, bei der noch einiges an Eigeninterpretation dazu gedichtet wurde. Den Anfang mach „Bergtatt- Et Eeventyr i 5 Capitler“&nbsp; („Spellbound- A Folktale in 5 Parts“). Gleich zu Beginn von `Capitel I: I Troldskog faren vild` fällt auf, dass man hier keine gewöhnliche Black Metal Scheibe auf dem Teller liegen hat; Midtempo, harsche Gitarren und klarer (!) Gesang. Einen ganzen Song damit zu verzieren war ein Novum, das damals nur ULVER gewagt haben und damals wie heute der absolute Gänsehautgarant ist und für sich alleine schon das Album rechtfertigt. Obwohl ich kein Wort verstehe, spielt sich im Kopfkino jener Film ab, in dem eine Jungfrau durch die Wälder irrt und von den Geheimnissen des Waldes empfangen und gleichermaßen bedroht wird. Am Mikro ist übrigens Garm, dessen Stimme bereits bei Arctutus und Borknagar mitgewirkt hatte. &nbsp;`Capitel II: Soelen gaaer bag Aase need` umschwärmt die Ohren mit einer akustischen Folklorenpassage (Gitarre und Flöte), ehe die verwaschenen Gitarren, das stumpfe Schlagzeug und die typische Black Metal Stimme die Boxen fluten. Es wird nie in Stumpfsinn abgedriftet, dafür sorgen die klargesungenen Chöre im Hintergrund, der atmosphärische Mittelteil und die geschickt eingestreuten Klargesänge. Sphärische Gitarrensoli gibt es auch, die perfekt mit dem rabiaten Geballer und dem Gesamteindruck harmonieren. Auch `Capitel II: Soelen gaaer bag Aase need` umgarnt zu Beginn mit introvertiertem Gesang und Akustikpassage, ehe es in Raserei verfällt. Ein wenig stumpfer, noch etwas roher aber von einer Hörpassage unterbrochen, die auch locker ihren Platz in einem Hörbuch gefunden hätte. Untypisch, befremdlich und ungemein atmosphärisch. Im Anschluss daran feuert man sowohl aggressiv, als auch harmonisch aus allen Rohren. `Capitel IV: Een Stemme locker`&nbsp; deutet das an, was auf dem Nachfolgealbum in vollem Umfang zelebriert wird; ein melancholischer Folkore Trip vom Feinsten. Unfassbar, wie viel Atmosphäre man mit einem Metronom, 2 Akustikgitarren einem mystischen Gesang und eingestreutem Frauengesang im Hintergrund erzeugen kann. `Capitel V: Bergtatt – ind i Fjeldkamrene` dreht das bisherige Prinzip um und galoppiert aggressiv nach vorne, ehe es sich mit einer akustischen Passage ausbremst, die überraschend lange anhält. Der Break mit dem Klargesang legt innerhalb eines Herzschlags die Gänsehaut frei, die sich dann auch über den aggressiven Rest erstreckt. Knackige Gitarrenriffs lotsen zielsicher durch die Black Metal Ströme, um den Hörer beim Abklingen mit leisen Gitarrenklängen und dem Gefühl der Einsamkeit zurück zu lassen. Wenige Sekunden später versöhnt erneut eine Akustikpassage die Sehnsucht nach mehr uns schlägt die Brücke zu „Kveldssanger“.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-16059 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/0019027899_10.jpg?resize=300%2C291&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="291" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/0019027899_10.jpg?resize=300%2C291&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/0019027899_10.jpg?resize=1024%2C992&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/0019027899_10.jpg?resize=768%2C744&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/0019027899_10.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />„Erwarte das Unerwartete“ heißt es auf dem zweiten Album „Kveldssanger“ („Twilight Songs“), das mit seinem farbenfrohen und gleichzeitig verwaschenen Cover der Eyecatcher schlechthin ist. ULVER haben hier alle Black Metal Elemente rausgeschmissen; kein Schlagzeug, keine sägende Gitarren und keine Kreischvocals. Stattdessen wurde ein komplett folkloristisches Album eingespielt, das neben Akustikgitarren auch Cello, Flöte und natürlich auch atmosphärische Soundcollagen beinhaltet. Ein extrem mutiger Schritt und ein Beweis dafür, dass sich diese Band keinen Deut darum schert, was Fans von ihnen halten, sondern ihr Ding durchziehen. Die Musik dominiert und daher gibt es kaum Texte; lediglich die Info aus dem ursprünglichen Booklet wurde übersetzt, in dem ULVER klar machen, dass sie dieses Album als Projekt angesehen haben. Gerade dieses freimütige Denken den Mut zur Veröffentlichung rechne ich der Truppe bis heute hoch an. Das Album selbst klingt stellenweise so, als hätte man die besten Akustikelemente aus dem Black Metal seziert und auf einem Album verewigt. Überwiegend melancholisch und nachdenklich, außer zwei Ausnahmen, bei denen die Gitarrenlinien schon fast wie Kinderriffs klingen. Es war stellenweise unausgegoren, aber im Großen und Ganzen eine runde Sache mit viel Herzblut und noch mehr Atmosphäre.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-16058" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/unnamed-1.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/unnamed-1.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/unnamed-1.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/unnamed-1.jpg?w=512&amp;ssl=1 512w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit „Nattens Madrigal“ habe ich mich sehr schwer getan, und tue es bis heute noch. Von dem rein akustischen Stil, besinnten sich ULVER erneut zu ihren Black Metal Wurzeln und kramten alle Black Metal Elemente wieder raus. Eigentlich keine schlechte Idee, wäre da nicht die grottenschlechte Produktion, für die sich selbst Darkthrone geschämt hätten. Mal ganz ehrlich: wie kann man zwei Götteralben auf den Tisch hauen und danach eine derartige Grütze servieren? Nachdem ich den Mut gefasst hatte und wenigstens einige Minuten reingehört hatte, um vielleicht einige interessanten Momente raus zu hören, musste ich aufgrund der Produktion kapitulieren. Erst Jahre später bekam ich die Scheibe erneut auf den Tisch und machte mich nochmal an den Versuch und siehe da, es gibt tatsächlich einige Momente, die sich von dem monotonem Songwriting und der Rotzproduktion abheben. Durchbrochen wird alles von einigen Akustikpassagen und Soundcollagen, ansonsten bleibt es beim Staubsaugersound. Aber Moment mal: ist es nicht eigentlich auch genau das, was eine Black Metal Band ausmacht? Das Prinzip haben bereits Burzum und Abigor gefahren und großartige Songs in widerwärtige Rotzproduktion versteckt. Während ich mir die Frage stelle, gewöhnt sich mein Ohr langsam an den Sound und ich erkenne tatsächlich sowas wie unterschiedliche Songs darin. Freunde des rohen, norwegischen Black Metals dürften angesichts dieser Scheibe die ULVER Platte schlechthin vor sich haben. Für mich ist und bleibt es einfach eine Herausforderung, der ich mich nur gelegentlich stellen kann, ohne dass mir der Kopf platzt.</p>
<p><a href="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/R-384194-1616260846-7289.jpeg.webp?ssl=1"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-16061" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/R-384194-1616260846-7289.jpeg.webp?resize=300%2C294&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="294" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/R-384194-1616260846-7289.jpeg.webp?resize=300%2C294&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2019/08/R-384194-1616260846-7289.jpeg.webp?w=600&amp;ssl=1 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die Box enthält auch die Promo Demo „Vargnatt“ aus dem Jahr 1993, die für eine Demo schon recht ausgeglichen klingt und mit einigen Überraschungen aufwartet. Zum einen klingt die Produktion um einiges besser als bei „Nattens Madrigal“ und es wird vieles angedeutet, was später auf den Alben zelebriert wird. Sei es verschachteltes Songwriting (hier noch recht extrem und von jeglichem Stil gelöst), Akustikpassagen, klarer Gesang und einer einzigartigen Atmosphäre. OK, an einigen Stellen ist der klare Gesang extrem schief geraten, was aber aufgrund des Demo Status gut zu verschmerzen ist. Zu vielseitig, tiefgründig und überraschend sind die Songs, als dass man hier meckern könnte. Eine Akustikpassage erinnert an Katatonia, das war´s auch schon mit Vergleichen. Gerade wenn man sich für die ersten musikalischen Schritte dieser Band interessiert, ist die Promo eine echte Bereicherung und es gibt darauf einiges zu entdecken.</p>
<p>Nach dem Abschluss ihrer Trilogie wendeten sich ULVER gänzlich neuen Gefilden zu. Mit „The Marriage Of Heaven And Hell“ (inspiriert von William Blake) waren der klare Gesang, Schlagzeug und auch dezente Gitarren an Bord, aber das war´s dann auch schon mit dem Wiedererkennungswert. Ansonsten dominierten die elektronischen Elemente, denen sie sich bis heute auch noch verschrieben haben. Nach einigen Durchläufen war ich selbst erstaunt, dass ich Zugang dazu gefunden hatte, obwohl es etwas gänzlich anderes war. Es klang wie eine elektronische Antwort auf ihre eigene Trilogie, bei denen sie sich selbst neu definierten und eine Symbiose aus Rock- und Metalelementen erschufen, die auch mit Trip Hop, Ambient und Elektronik harmonierten. Alles, was danach kam, entzieht sich meinen Augen, weil es für meinen Geschmack zu viel an Elektrik und zu wenig Gitarren waren. Ausnahme bildet für mich hier „Shadows Of The Sun“, das durch seine abgrundtiefe Melancholie ein weiterer Meilenstein dieser Band ist. Violine, Klavier, soundtrackartige Collagen und diese charismatische Stimme sind für mich der Inbegriff von einer introvertierten, schon fast intimen Atmosphäre, die nicht für jedermann geeignet ist. Einige, kurze Ausflüge zu „The Wars Of The Roses“ oder „The Assassination of Julius Caesar” sind zwar drin, aber für mich bleiben ULVER immer jene Wölfe, die in den 90ern aufgrund ihres innovativen Songwritings den Black Metal Fans die Scheuklappen abgerissen und das Genre für sich neu definiert haben.</p>
<p>Fazit: „Trolsk Sortmetall“ ist für alle ULVER Fans und Black Metal Freunde, die eine neue Sicht der Dinge erleben wollen, uneingeschränkt empfehlenswert. Die Aufmachung der Box, das schöne Booklett und die ersten drei Alben als Digipack machen ein schönes Bundle und über die Musik wurde bereits alles gesagt. Besitzer eines Plattenspielers sollten sich diese Alben unbedingt auch auf Vinyl holen, da sie endlich in der remasterten Version erhältlich und auch wunderschön gestaltet sind. Egal, ob zuhause im stillen Kämmerlein, im Auto oder (am besten) bei Nacht, die Songs haben im Lauf der Jahre absolut nichts von ihrem Zauber eingebüßt, sondern erstrahlen auch heute noch im eigenen Licht am Black Metal Kosmos.</p>
<p>Beware The Light of Day…</p>
<p><strong><span style="color: #000080;">/Sebastian Radu Groß&nbsp;</span></strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/ulver-trolsk-sortmetall-1993-1997">ULVER- „Trolsk Sortmetall 1993-1997“</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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