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	<title>BLACK SABBATH Archive - Nordmensch-in-Concerts</title>
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		<title>BLACK SABBATH- Warum der Abschied so wichtig ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2025 18:52:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>„Was ist das?“ fragt mein kindliches Ich meinen Vater, mit dem ich Auto fahre. Ein seltsames Klopfen, gefolgt von einem</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>„Was ist das?“ fragt mein kindliches Ich meinen Vater, mit dem ich Auto fahre. Ein seltsames Klopfen, gefolgt von einem schwingenden Geräusch, während eine Computerstimme „ I am Iron Man“ spricht, flutet die Autoboxen, während mein Vater mich ansieht und anlächelt, als hätte ich einen uralten Schatz gefunden. „Das sind <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://blacksabbathapparelshop.com/?fbclid=IwY2xjawLaWkJleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBZZE9oYVdUQ1ZRTEdjWTdOAR6WnWpVNGQGnxaucL5Qy4NgTIxa3EL_d7GYA9v1Qp2WMZke299lVITPX5iwzg_aem_lKafgk8JvQjAiuqjtl3ZTg">Black Sabbath</a></span></strong>“ höre ich ihn noch ehrfürchtig sagen, ehe das Gitarrenriff meine Welt für immer verändern sollte.</p>
<p>An dieser Stelle könnte ich jedes Album aufzählen, verschiedene Stationen meines Lebens einzelnen Songs zuordnen oder einfach nur eine epochale Lobeshymne auf Tony Iommi schreiben, dessen Riffs mein Leben für immer bereichert haben. Auch könnte ich über den irren Ozzy schwärmen, der bei einem Konzert einer Fledermaus den Kopf abgebissen hat und dessen Stimme gemeinsam mit Zakk Wyldes (und natürlich Randy Rhoads) Riffs fester Bestandteil meines Lebens ist. Das überspringe ich alles, denn ich bin mir sicher, dass es vielen da draußen ähnlich geht wie mir. Ich hatte das Glück und konnte die Band in unterschiedlichen Besetzungen live sehen. Auch wenn Black Sabbath einige Sänger am Start hatten, so begann doch alles in der Originalbesetzung mit Bill Ward, Geezer Butler, Ozzy Osbourne und Tony Iommi in Birmingham. Am 5. Juli 2025 wurde dort (unter enorm großem Aufwand und Hype) das letzte Konzert einer Legende veranstaltet.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-32309 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938.jpg?resize=225%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="225" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=1152%2C1536&amp;ssl=1 1152w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?resize=1536%2C2048&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142938-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" />Finale Konzerte großer Legenden gibt es leider mehrere und verlieren daher ihre Bedeutung; die letzte große Kiss Tour ist dabei ein Running Gag und wenn sich eine Band verabschiedet, so soll sie doch bitte für immer von der Bildschirmfläche verschwinden, oder? Black Sabbath hatten ebenfalls eine Tour hinter sich, die mit „The End“ Bände sprach. Grund dafür war der Gesundheitszustand von Tony Iommi, dessen (zum Glück geheilte) Krebserkrankung und Ozzys Gesundheit ein ausuferndes Touren unmöglich machten. Als das „Back to the Beginning“ Konzert angekündigt wurde, hätte man das Gleiche vermuten können, wie es bei anderen Farewell Touren gehandhabt wird; vor der endgültigen Bühnenrente nochmal schnell die Taschen mit Geld vollstopfen, um sich dann im Ruhm vergangener Tage zu sonnen. Ozzys Managerin Sharon Osbourne und Tony Iommi hatten da einen anderen Ansatz: noch einmal alles in die Waagschale werfen und eine riesengroße Rockparty veranstalten, ehe der letzte Vorhang endgültig fällt. Die Liste der auftretenden Bands liest sich dabei wie ein feuchter Traum der Rock und Metal Hall of Fame. Im Fokus standen neben Black Sabbath auch Ozzy, dessen Lebensstil nun seinen erbarmungslosen Tribut forderte. Wenn selbst Rocklegende Lemmy schon sagt, dass Ozzys Partywut ihm zu extrem ist, dann will das schon etwas heißen; doch hinter dem gebrechlichen Körper verbirgt sich immer noch jener schalkhafte Charakter, der die Menge zum Toben bringt, und mit seinem „God bless you aaaaaaaall!“ Generationen von Musikern geprägt hat. Allein die Tatsache, sich in diesem Zustand noch einmal auf die Bühne zu trauen, verdient alleine für sich schon Respekt.</p>
<p>Was macht dieses Konzert so besonders? Das Billing spricht schon allein Bände, aber es sind vielmehr die kleinen Ereignisse und Worte zwischen den Zeilen, die hier zu Tränen rühren und das Herzblut deutlich werden lassen. Da verliert mal eben der Slipknot Drummer backstage die Fassung, weil er Bill Ward leibhaftig live bewundert hat, der ihn in seiner Jugend so sehr geprägt hat. James Hetfield liefert mit seiner Ansage „Ohne Black Sabbath würde es Metallica niemals geben!“ ein klares Statement ab. Steven Tyler (Aerosmith) überrascht mit seinem unangekündigten Auftritt, während Slayer einerseits einen verbalen Kniefall vor Sabbath aufführen, ehe sie mit ihren Schwergewichten (z.B. „Angel of Death“) das Stadion in eine infernalische Moshpit verwandeln. Jason Momoa (Aquaman) kündigt mal eben Pantera auf der Bühne an, ehe er in die Menge springt, um zu „Cowboys from Hell“ gemeinsam mit allen anderen Fans hemmungslos durchzudrehen. Weltweit sind viele Musiker aus unterschiedlichen Rock- und Metalsparten angereist, um als Gäste dabei sein zu können, wenn eine Legende noch einmal abliefert und backstage macht Sid Wilson (Slipknot) &nbsp;Kelly Osbourne einen Heiratsantrag.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="alignleft wp-image-32314 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267-265x300.jpg?resize=265%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="265" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=265%2C300&amp;ssl=1 265w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=904%2C1024&amp;ssl=1 904w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=768%2C870&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=1355%2C1536&amp;ssl=1 1355w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?resize=1807%2C2048&amp;ssl=1 1807w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/07/1000142937-1-scaled-e1752005543267.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 265px) 100vw, 265px" />Den Gig selbst muss ich gar nicht im Detail beschreiben, darüber gibt es bereits viele Videos und Artikel im Netz. Allerdings möchte ich 2 Dinge hervorheben, die mich in meinen Grundfesten erschüttert haben: Ozzy tritt in einem (liebevoll gestalteten) Thron auf und unterstreicht, dass er mit jedem Atemzug seines geschundenen Körpers die Musik l(i)ebt! Zweitens: die Rock-/Metalgemeinde lebt vom rebellischen Gedanken, sein eigenes Ding durchzuziehen und gleichzeitig liebevoll und respektvoll untereinander (und miteinander) umzugehen. Neben den emotionalen Beiträgen in den sozialen Medien und den von Herzen kommenden Ansagen der beteiligten Bands ist Zakk Wylde ein gutes Beispiel, der während des gesamten Auftritts ein wachsames Auge auf Ozzy geworfen hat, ihn bei den Vocals unterstützt hat und wie ein Bruder auf ihn geachtet hat. Das spiegelt sich im Zusammenspiel auf der Bühne wider und verleiht dem tränenreichen Moment, in dem Ozzys Stimme mit den Emotionen bei „Mama I´m coming home“ zu kämpfen hat, mehr Gewicht. In diesem Moment ist genau das am besten sichtbar, was ich bereits mein Leben lang auf Konzerten und Festivals erlebt habe: der Zusammenhalt jener Menschen, deren Musikgeschmack verbindet und als (ehemalige Außenseiter-) Familie zusammenschweißt. Fernab von profitgeilen Massenveranstaltungen und digitalen Followerzahlen ist dieses Abschiedskonzert von Black Sabbath so wichtig, weil es den Grundgedanken des Rock´n Roll und der Metalgemeinde widerspiegelt. Vielleicht haben wir mit diesem Woodstock des Metal nicht nur den Abschied von Ozzys Bühnenpräsenz, sondern auch das Ende einer Ära erlebt, in der sich große Bands vergangener (und präsenter) Tage einmal versammelt haben. Etwas endet, macht Platz für die Jugend und etwas Neues beginnt; so ist nun mal der Lauf der Welt. Auch wenn ich diesen Moment „nur“ digital erleben konnte, so wurde hier ein langfristiges Vermächtnis hinterlassen, an das man sich noch sehr lange erinnern wird.</p>
<p><strong>Sebastian Radu Groß</strong></p>
<p>Eine vollständige Analyse der kompletten BLACK SABBATH Biographie könnt ihr in meinem aktuellen Buch „Pitwalker- Tagebuch eines Headbanger Nerds“ nachlesen. Das Buch ist kostenlos erhältlich und kann hier runtergeladen werden: <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/pitwalker/">https://www.radunator.de/pitwalker/</a></span></p>
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		<title>ZAKK SABBATH &#8211; Ein Abend auf den Spuren von Black Sabbath (Markthalle Hamburg, 18.03.2025)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Schatz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2025 12:33:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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<p>Am vergangenen Montag fand in der Hamburger Markthalle das Konzert von ZAKK SABBATH statt, der renommierten Black-Sabbath-Coverband um Gitarrist und</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p data-start="0" data-end="232">Am vergangenen Montag fand in der Hamburger Markthalle das Konzert von <span style="color: #003366;"><strong>ZAKK SABBATH</strong></span> statt, der renommierten Black-Sabbath-Coverband um Gitarrist und Sänger Zakk Wylde.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_31780" aria-describedby="caption-attachment-31780" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="wp-image-31780 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/lo1.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/lo1.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/lo1.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/lo1.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/lo1.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/lo1.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-31780" class="wp-caption-text">LOWEN (Picture by Ulli Schatz)</figcaption></figure>
<p data-start="254" data-end="597">Als Support des Abends eröffneten <span style="color: #003366;"><strong>LOWEN</strong></span>. Eine progressive Doom-Metal-Band aus London. Sie verbinden schwere Doom-Riffs mit traditionell iranischem Gesang und Melodien, was den Sound wiederum wirklich einzigartig macht. Die Texte und Themen ihrer Musik sind stark von der Geschichte und Mythologie des Nahen Ostens inspiriert. Auch ihr Sound genießt Einflüsse von Black Sabbath. Das Hamburger Publikum schien auf jeden Fall sichtlich zufrieden mit diesem Opener zu sein. Ein gutes WarmUp und auch einmal etwas anderes, fernab des Mainstreams.</p>
<figure id="attachment_31781" aria-describedby="caption-attachment-31781" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31781 size-medium" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/zakk17.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/zakk17.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/zakk17.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/zakk17.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/zakk17.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/zakk17.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-31781" class="wp-caption-text">ZAKK SABBATH (Picture by Ulli Schatz)</figcaption></figure>
<p data-start="627" data-end="926">Nach einer kurzen Umbaupause ging es dann weiter mit dem Hauptact. Zakk Wylde (Gitarre und Gesang), John JD Deservio (Bass) und Jeff Fabb (Schlagzeug) betraten die Bühne. Mit ihrer authentischen Interpretation der Black-Sabbath-Klassiker versetzten sie das Publikum zurück in die goldene Ära des Heavy Metals. Zakk Wylde beeindruckte wie immer mit seinem grandiosen Gitarrenspiel und seiner charismatischen Bühnenpräsenz. Die Setlist umfasste Klassiker wie &#8222;Children of the Grave&#8220;, &#8222;N.I.B.&#8220; und natürlich &#8222;War Pigs&#8220;, die vom Publikum euphorisch gefeiert wurden, beinhaltete aber auch viele eher seltene Perlen, wie &#8222;Tomorrows Dream&#8220; oder aber &#8222;Wicked World&#8220;.</p>
<p data-start="928" data-end="1320">John JD Deservio am Bass und Jeff Fabb am Schlagzeug, lieferten ein über jeden Zweifel erhabenes Fundament und gaben sich zusammen mit Frontmann Zakk eine &#8222;fistbump&#8220; nach der anderen.</p>
<p data-start="1333" data-end="1661">Kurzum: Der Auftritt von Zakk Sabbath in der Markthalle war auf jeden Fall einer dieser Abende, die die Magie des guten alten Heavy Metals der 70er/80er Jahre wiederaufleben ließ und uns auf jeden Fall viel Vorfeude auf das noch junge Konzertjahr bereitete.</p>
<p data-start="1333" data-end="1661"><strong>PhotoCredits / Berichterstattung:</strong> <span style="color: #003366;"><strong>Ulli Schatz</strong></span></p>
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		<title>Lieblingsplatten Revisited &#8211; &#8222;Lauschangriff&#8220; mit Markus von IMPARITY</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lauschangriff-lieblingsplatten-revisited</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 18:31:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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<p>&#160; Unsere Leidenschaft zur Musik wird von jedem von uns auf seine eigene Weise gelebt. Angefangen vom Hörerlebnis selbst, über</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lauschangriff-lieblingsplatten-revisited">Lieblingsplatten Revisited &#8211; &#8222;Lauschangriff&#8220; mit Markus von IMPARITY</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unsere Leidenschaft zur Musik wird von jedem von uns auf seine eigene Weise gelebt. Angefangen vom Hörerlebnis selbst, über den Besuch von Konzerten, Tragen von Bandshirts bis hin zum eigenen musikalischen Projekt ist alles dabei. Dabei gibt es persönliche Vorlieben (Streaming, CD, Vinyl oder Tape) und Hörgewohnheiten (Lautsprecher oder Kopfhörer). Bei einem gemütlichen Gespräch mit Markus von <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="http://www.imparity.de/">IMPARITY</a></span> (siehe auch <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/imparity-tales-of-rust-and-bones">unsere Rezi zum Album</a></span>) plauderten wir über ungewöhnliche Ideen fürs Hörerlebnis, die Veränderung der eigenen Lieblingsbands innerhalb derer Diskographie und dem aktuellen Stand bei IMPARITY.</p>
<p><strong>Du hattest eine sehr coole Idee; sich einmal durch die komplette Diskographie einiger Lieblingsbands zu hören. Wie kam es zu dieser Idee?</strong></p>
<p>Eigentlich war das ein ganz profaner Grund, der mich zu dieser Idee brachte. Ich habe seit geraumer Zeit einen Plattenspieler in meinem Arbeitsbüro stehen und bin in der glücklichen Lage fast den ganzen Tag Musik hören zu können. Neben aktuellen Schallplatten, die ich an meine Arbeitsstelle schicken lasse, will ich aber natürlich auch alte Platten hören, die ich dann immer im Schwung von zu Hause aus meiner Sammlung mitnehme und nach dem Durchhören gegen andere austausche. Da ich meine Platten alphabetisch und innerhalb einer Band chronologisch sortiert habe war es mir aber tatsächlich zu mühsam, immer einzelne Platten herauszunehmen und sie hinterher wieder korrekt einzusortieren und daher habe ich immer die Kollektion einer Band im gesamten aus dem Regal genommen.</p>
<p><strong>Welche Bands hast du konkret durchgehört und warum ausgerechnet diese? Und gab es ein bestimmtes Medium (Schallplatte, CD, digital), das du bevorzugt hat oder hat du alles so gemischt, wie es in den Alltag passt?</strong></p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-31726 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB.jpg?resize=300%2C297&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="297" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=300%2C297&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=1024%2C1014&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=768%2C760&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=1536%2C1521&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?resize=2048%2C2028&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/MDB-scaled.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es waren eben Bands, von denen ich einfach besonders viele Schallplatten besitze. Bands deren Sammlung ich insbesondere Ende der 90er und in den 2000ern gesammelt habe und dort vornehmlich auf CD besitze, fielen daher hinten über. Wenn mir einzelne Releases auf Platte fehlten, habe ich diese aber in der korrekten Reihenfolge dann gestreamt, um auch wirklich die ganze Diskographie zu erfassen. Außerdem sollten es schon Bands sein, die eine umfangreiche Diskographien vorweisen können.</p>
<p>Unter anderem sind da vor allem Motörhead, My Dying Bride, Swallow the Sun, Anathema, Falkenbach, Sentenced, Amorphis, Hammerfall, Black Sabbath (dank der neu veröffentlichten LP-Boxen), The Gathering und The Night Flight Orchestra, aber auch eher nicht unter den Metal zu gruppierende Bands, wie Dire Straits, Queen oder Heart, zu benennen.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-31728" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Katatonia.jpg?resize=300%2C295&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="295">Hast du noch weitere Bands auf deinem Zettel, die du durchhören möchtest und falls ja, welche sind das?</strong></p>
<p>Als nächstes steht auf jeden Fall Katatonia und Long Distance Calling an, da besitze ich auch noch fast jede Veröffentlichung auf Vinyl und aus dem Rock-Sektor Pat Benatar. Danach muss ich schon etwas genauer schauen, wo ich wirklich noch ausreichende Mengen an Releases auf Vinyl vorliegen habe. Eventuell werde ich dann doch mehr auf das Streaming oder auf die CD setzen. Nevermore, Paradise Lost oder Moonspell würden mich auf jeden Fall sehr reizen, da habe ich die meisten Releases aber „nur“ auf CD. Da würde ich dann im Büro wohl eher auf das Streaming setzen.</p>
<p><strong>Wenn man eine Band in seiner Jugend zum ersten Mal hört und dann einige Alben immer wieder auf dem Plattenteller hat, gehören die schon fest zum eigenen Leben. Wenn man jetzt allerdings die komplette Diskographie durchhört, hört (und spürt) man ja schon einige Unterschiede im Gegensatz zum „ersten Mal“. Wenn du das aktuelle Hörerlebnis mit deinen ersten Begegnungen mit den Bands vergleichst: was hat sich konkret verändert und was ist gleich geblieben für dich beim Durchhören?</strong></p>
<p>Gleich geblieben ist natürlich die Liebe und die Begeisterung zu jeder der Platten. Von den genannten Bands gibt es wirklich nur wenige Platten, die ich nicht liebe und mag. Jede Platte für sich ist besonders und einzigartig, auch wenn sie manchmal aus dem Kontext fallen oder doch eine deutliche Kurskorrektur der Band aufweisen. Wenn man die Platten nun im Kontext der Banddiskographie hört fällt einem &#8211; wie ich finde &#8211; schon deutlicher auf, dass sich viele Stilwechsel eben doch längerfristig eingeschlichen haben und nicht wie es einem manchmal in der Jugend vorkam, von einer Platte auf die andere. Manchmal lässt sich der stilistische Wechsel auch natürlich auch an Wechseln in der Bandbesetzung festmachen. Ich habe auch versucht immer zu den Platten ein wenig über die Geschichte der Band zu recherchieren und die Platten auch im Zusammenhang von Besetzungswechsel, Plattenfirmawechsel und ggf. auch Aufnahmebudget zu sehen. So erschließen sich einem viele Unterschiede und Zusammenhänge, die man in früheren Zeiten auch auf Grund der damals nicht vorhandenen Datenbanken im Internet so gar nicht deuten konnte. In dem Zuge bin ich dann auch nach der Discographie einer Band gerne noch eine Zeit bei den Nebenprojekten der Mitglieder oder weiterführender Gruppen ehemaliger Mitglieder hängengeblieben.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-31730 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/03/Imparity.jpg?resize=235%2C214&#038;ssl=1" alt="" width="235" height="214">Das bringt mich direkt zu eurer Band IMPARITY; stell dir vor, du würdest eure ersten musikalischen Gehversuche mit eurem aktuellen Album vergleichen; was hat sich da für dich verändert, wenn du es als Hörer durchhören würdest?</strong></p>
<p>Zum einen vor allem der Sound. Bei unserer ersten EP waren wir zwar in einem professionellen Studio und eigentlich ist es von der Technik her die am besten produzierte Platte. Aber wir wussten gar nicht so recht, welchen Sound wir eigentlich haben wollten und entsprechend langweilig ist dann auch der Mix ohne Ecken und Kanten ausgefallen. Die zweite Veröffentlichung „Dying Dreams“ haben wir dann in der Pandemie-Zeit komplett im Heim-Studio aufgenommen und ich habe sie selbst gemischt. Für einen Anfänger glaube ich gar nicht so schlecht, aber im Nachhinein merkt man dann natürlich doch wo die Schwachstellen sind. Bei dem ersten Langspieler haben wir dann zwar auch im Heimstudio recordet, das Ganze aber von Markus Skroch von den Kalthallen Studios (u.a. Ash of Ashes) mixen lassen und das Ergebnis hat uns auf der gesamten Länge überzeugt.</p>
<p>Der zweite Unterschied liegt sicher im Songwriting, wo wir mit der Zeit auch deutliche Fortschritte gemacht haben. Sowohl in der Abwechslung als auch in der Komplexität. Und schließlich auch in unseren eigenen Fähigkeiten am Instrument und in dem Mut, einmal etwas Neues zu probieren.</p>
<p><strong>Wie schaut´s aktuell im Lager von IMPARITY aus; euer Debut-Album „Tales of Rust and Bones“ war ja bereits eine Doom Perle. Wie sind die aktuellen Pläne in Sachen Songwriting und Konzerten?</strong></p>
<p>Wir bleiben in der Entwicklung nicht stehen und haben jüngst eine sehr erfreuliche Entwicklung. Wir konnten ein neues Bandmitglied für uns gewinnen und werden in Zukunft mit Geige und Keyboard die Bühnen unsicher machen. Dadurch wird unser Sound sicher deutlich komplexer und abwechslungsreicher sowie atmosphärischer. Wir sind mitten im Prozess des Songwritings für das neue Album, ein Termin steht hier aber auch noch gar nicht fest. Gerne würden wir auch ein kleines Label für uns gewinnen können. Erste Live-Termine sind für den Sommer auf jeden Fall geplant. Zum Beispiel am 02.08.2025 im Valhalle in Köln und am 06.09.2025 im Kult 41 in Bonn.</p>
<p><strong>Du bist ja auch viel auf Konzerten unterwegs; gibt es ein Festival, auf dem du gerne mit IMPARITY spielen würdest?</strong></p>
<p>Wir würden gerne mal auf einem Festival spielen, da kommen viele kleine Festivals im Ruhrgebiet oder in ganz Deutschland sicher in Frage. Ein Festival ist immer eine großartige Möglichkeit seine Musik einer größeren Gruppe von Musikbegeisterten zu präsentieren, die sonst nie auf diese Band gestoßen wären. Total schön wäre es mal in einer besonderen Location, wie z.B. der Naturhöhle in Balve zu spielen. Aber das sind weit entfernte Träume.</p>
<p>Danke für deine Zeit und die coole Idee für diesen Artikel!</p>
<p><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/"><strong>Sebastian Radu Groß</strong></a></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/lauschangriff-lieblingsplatten-revisited">Lieblingsplatten Revisited &#8211; &#8222;Lauschangriff&#8220; mit Markus von IMPARITY</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>ELDEN RING Symphonic Adventure</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/elden-ring-symphonic-adventure</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 13:27:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK SABBATH]]></category>
		<category><![CDATA[BLIND GUARDIAN]]></category>
		<category><![CDATA[Dimmu Borgir]]></category>
		<category><![CDATA[ELDEN RING]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Philipshalle Düsseldorf an einem schönen Frühlingstag. Ich stehe mit einem kühlen Bierchen vor der Bühne und freue mich auf mein</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/elden-ring-symphonic-adventure">ELDEN RING Symphonic Adventure</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Philipshalle Düsseldorf an einem schönen Frühlingstag. Ich stehe mit einem kühlen Bierchen vor der Bühne und freue mich auf mein erstes Blind Guardian Konzert. Ob sie den magischen Moment des Bard´s Song nochmal wiederholen können, den sie auf der „Forgotten Tales“ hatten? Ich bin jedenfalls gespannt, wie…Stop! Falsches Konzert und falsche Zeit; ein kleiner Zeitsprung, circa 23 Jahre später.</p>
<p>Es ist ein kalter Winterabend und ich befinde mich in der Mitsubishi Halle in Düsseldorf, die einst den Namen „Philipshalle“ trug. Hier hatte ich mein erstes episches Konzert mit meiner Lieblingsband erleben dürfen, als der `Bard´s Song ‘eskalierte und wir 20 Minuten frenetisch feierten und unsere Helden auf der Bühne völlig perplex und glücklich dastanden. Auf dem „Live“ Album hört und spürt man immer noch dieses Gefühl, das ein Leben lang bleibt. Heute bin ich teilweise von Leuten mit Bandshirts umgeben, aber auch Nerdshirts, Dark Souls Fans und sehr schick angezogene Leute, füllen die Halle, denn heute wartet ein Orchester auf, das in Kombination mit Spieleszenen Fans von Elden Ring beglücken wird. Vorhang auf für das <a href="https://en.bandainamcoent.eu/elden-ring-concert">ELDEN RING SYMPHONIC ADVENTURE</a>.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="ELDEN RING Symphonic Adventure - World Premiere 2024" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/uq1F1pAkPKs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Wer hätte gedacht, als im Jahr 2009 zum ersten Mal „Demon´s Souls“ auf heimischen PS3 Bildschirmen, vielen Gamern die Bildschirmtodflatrate bescherte, dass daraus ein ganzes Genre wachsen und so populär werden würde? Die Dark Souls Reihe besticht zwar durch seinen Schwierigkeitsgrad (der sich an die 90er Jahre Computerspiele orientiert; wenig Speichermöglichkeiten, keine Pause Taste und bockschwere Gegner), aber auch besonders durch seine mystische Atmosphäre und der kryptischen Lore. Elden Ring ist die aktuelle Speerspitze aller Souls Fans, denn hier kann man sich in einer Open World mit sämtlichen Spielmechaniken und Bossen auseinandersetzen, während man durch eine liebevoll gestaltete Landschaft reist. Umso wichtiger ist dabei ein atmosphärischer Soundtrack, der in der Philipshalle (sorry, Mitsubishi Halle) zelebriert werden soll.</p>
<p>Zunächst einmal folgendes Grundprinzip zum Verständnis: man kann mehrere Metalbands auf eine Bühne mit den lautesten Verstärkern hinstellen; gegen ein komplettes Orchester (inklusive Chor) hat in Sachen Durchschlagskraft niemand eine Chance! Nicht umsonst haben sich bereits Bands wie Dimmu Borgir, Kool Savas oder Led Zeppelin bereits für einen Live-Auftritt mit einem Orchester zusammengetan, um den eigenen Songs live auch eine epochale Durchschlagskraft zu vermitteln. Dass dies in Sachen Soundtrack zu Spielen und Filmen eindrucksvoll funktionieren kann, zeigen heute YouTube Videos, die während der Aufführung von „Game of Thrones“, „Wichter“ oder „Herr der Ringe“ gedreht wurden. Eine gute Ausgangsposition also für diesen Abend.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-31327" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/20250111_212440.jpg?resize=800%2C600&#038;ssl=1" alt="" width="800" height="600" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/20250111_212440-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/20250111_212440-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/20250111_212440-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/20250111_212440-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/20250111_212440-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/20250111_212440-scaled.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/20250111_212440-scaled.jpg?w=2400&amp;ssl=1 2400w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Das Licht erlischt. Über dem Orchester ragt ein gigantischer Bildschirm mit dem Elden Ring Symphonic Adventure Logo und leise Klänge des Intros läuten einen Abend der besonderen Art ein. Schaut euch einmal das komplette Intro von Elden Ring zuhause auf einem riesigen Bildschirm an und hört den Soundtrack dabei über Kopfhörer in der bestmöglichen Qualität. Dann bekommt ihr eine ungefähre Vorstellung, mit welcher Gänsehaut das Publikum in den ersten Minuten des Intros dastand und weiterhin mit einer konstanten Gänsehaut verwöhnt wurde. Danach wurde mit unterschiedlichen Charakteren die Reise durch die Spielwelt angetreten, wobei die Bosskämpfe jeweils Dreh- und Angelpunkt der Musikstücke sind. Slow Motion im Stil von 300, unterschiedliche Kameraperspektiven und Nahaufnahmen der Gesichter funktionieren mit der epochalen Wucht des Orchesters ausgezeichnet und entfachen neben der Gänsehaut direkt die Lust, sofort selbst Hand an den Controller zu legen, um die dargebotenen Kämpfe selbst zu steuern. Der Sound ist gut, die Lautstärke an einigen Stellen zu brachial, aber im Großen und Ganzen ein intensiver Trip für Augen und Ohren. Die emotionale Bindung aller Gamer spielt dem Orchester hier optimal in die Karten und gerade bei knackigen Bosskämpfen (ja, ich meine dich, Radagon!) kennt man jede Note des Soundtracks auswendig, weil man sich so oft durch die Kämpfe gequält hat. Bei allem Bombast und Kämpfen sind es aber besonders die ruhigen Momente, die diesen Abend zu etwas ganz Besonderem machen. So zieht sich das Orchester komplett in die Stille zurück, während Godrick sich in aller Ruhe in Richtung Kamera dreht, der Wind mit seinem Umhang spielt und er langsam seine Stimme erhebt. In diesen Momenten kann man eine Stecknadel unter den 7500 Anwesenden fallen hören und alles staunt voller Ehrfurcht, ehe das Orchester wieder mit voller Wucht einsetzt.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-large wp-image-31329" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/Malenia.jpg?resize=800%2C450&#038;ssl=1" alt="" width="800" height="450" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/Malenia.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/Malenia.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/Malenia.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/Malenia.jpg?resize=1536%2C864&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/Malenia.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2025/01/Malenia.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />Mein persönliches Highlight (und wahrscheinlich vieler anderer), ist die Begegnung mit Malenia. Man kann förmlich die Anspannung aller Anwesenden&nbsp; spüren, als sie sich umdreht und mit den Worten „I am Malenia, Blade of Miquella. And I don´t know defeat!“ jenen Bosskampf einläutet, der sämtliche Souls Fans auf eine völlig neue Schwierigkeitsstufe befördert hat. Hier wurde ebenfalls ein fiktiver Charakter ins Rennen geschickt, obwohl bestimmt viele Anwesende auf den Auftritt des Spielers Let Me Solo Her gewartet haben, der durch sein professionelles Gameplay sogar von den Entwicklern ein Schwert Replika geschenkt bekommen hat. Der Mix aus Gameplayszenen und Orchester funktioniert optimal und es gibt keine Sekunde, in der es auch nur ansatzweise langatmig wurde. Das Publikum ist dankbar und so wird mit Standing Ovation und lauten Rufen eindeutig eine Zugabe gefordert, auf die keiner vorbereitet war. Um so schöner ist es, dass sie den Bosskampf von Godfrey nochmal spielen, aber sogar noch besser als vorher! Im Anschluss an das Konzert geht das große Pilgern zum Parkplatz los und man hört viele Gespräche, in denen über den Soundtrack, die Bosskämpfe und die Entwicklung der Souls Spiel gefachsimpelt wird. Wer Interesse an weiteren Infos zu der Souls Reihe hat, kann mich gerne bei <a href="https://www.multi-mania.net/games?view=article&amp;id=504&amp;catid=14">RADU´S GAMING CORNER</a> besuchen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Computerspiele, Filme und Serien sind endlich in unserer Popkultur angekommen und zelebrieren das, was uns besonders am Herzen liegt, auf unterschiedliche Weise. Klassische Musik gehört zum festen Grundpfeiler menschlicher Kultur, seit es Musik gibt. In der Mitsubishi Halle haben bereits viele unterschiedliche Bands ihren Fußabdruck hinterlassen (von Comedy, über Pop bis Metal ist alles dabei). Gaming hat sich mittlerweile aus seinem Nischendasein zu einer festen Lebenskultur entwickelt und hat einen festen Platz in vielen Herzen gefunden. An diesem Abend wurden sowohl Metalfans, Freunde der klassischen Musik, Fantasynerds und Gamingfreaks gleichermaßen bedient. Ein schöner Abend in friedlicher Atmosphäre, Leute aus unterschiedlichen Kulturen und mit unterschiedlichen Interessen werden aufgrund ihrer Leidenschaft zu Elden Ring hier friedlich vereint. Das ist meiner Meinung nach der perfekte Beweis, dass Kunst (in jeglicher Form) das beste Mittel ist, unterschiedliche Menschen zu vereinen und für eine bessere Gesellschaft zu sorgen. Denn solange die Leidenschaft in so einer warmherzigen Atmosphäre zelebriert wird, wird die Kunst weiterleben.</p>
<p><a href="https://www.radunator.de/">Berichterstattung : Sebastian Radu Groß</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/elden-ring-symphonic-adventure">ELDEN RING Symphonic Adventure</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>THE OFFSPRING &#8211; &#8222;SUPERCHARGED&#8220; (Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/the-offspring-supercharged-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2024 11:34:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[BAD RELIGION]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK SABBATH]]></category>
		<category><![CDATA[DIE ÄRZTE]]></category>
		<category><![CDATA[KYUSS]]></category>
		<category><![CDATA[METALLICA]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[The Offspring]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Wusstet ihr, dass Ed Sheerans erstes gekauftes Album die „Smash“ von THE OFFSPRING war? Seitdem ist er ein langjähriger Fan</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/the-offspring-supercharged-review">THE OFFSPRING &#8211; &#8222;SUPERCHARGED&#8220; (Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-30141" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/cover-The-Offspring-Supercharged.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/cover-The-Offspring-Supercharged.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/cover-The-Offspring-Supercharged.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/cover-The-Offspring-Supercharged.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/cover-The-Offspring-Supercharged.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/cover-The-Offspring-Supercharged.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wusstet ihr, dass Ed Sheerans erstes gekauftes Album die „Smash“ von <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://www.offspring.com/supercharged">THE OFFSPRING</a></strong></span> war? Seitdem ist er ein langjähriger Fan und performte mit der Band auf dem diesjährigen BottleRock Festival in Napa den Song `Million Miles Away`. Das alleine wäre eigentlich schon eine schöne Marketingstrategie, allerdings spricht der durchschlagende Erfolg von „Smash“ aus dem Jahr 1994 bis heute noch eine sehr deutliche Sprache. Galt der Vorgänger „Ignition“ noch als Geheimtipp, so gab es Mitte der 90er eigentlich keinen Lautsprecher, der nicht von der Band beschallt wurde. Auch wenn man die Band stellenweise nicht mehr auf dem Radar hatte, war sie nie wirklich ganz in der Versenkung verschwunden.</p>
<p>Nun meldet man sich mit <strong>„Supercharged“</strong> zurück an die Gitarrenfront und möchte es schlicht und ergreifend wissen: kann man knackige Riffs, Ohrwurmrefrains und moderne Elemente zu einem charismatischen Album zusammenführen? Um es kurz zu machen: ja, denn seit der „Smash“ hatte ich nicht mehr so viel Spaß bei einem OFFSPRING Album! Gleich der Opener `Looking Out For No 1` besticht durch einfühlsame Melodien und knackige Riffs im Midtempo. Das Aushängeschild ist und bleibt jedoch die charismatische Stimme von Dexter Holland, die hier (mal wieder?) besonders gut zur Geltung kommt. `Light it Up` hätte genauso gut in den 90ern geschrieben worden sein, denn die Punk Attitüde hält hier die Flagge steil nach oben und lässt von einer Tour mit Bad Religion und anderen Kultbands träumen. &nbsp;Wenn man Filme wie „American Pie“ heute zum ersten Mal sehen würde, wäre `The Fall Guy` der perfekte Soundtrack dazu, während `Make it right` das Flair versprüht, von dem `Pretty Fly (for a white guy) `bei seiner Veröffentlichung geträumt hat.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30452" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/the-offspring-2021-01.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/the-offspring-2021-01.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/the-offspring-2021-01.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/the-offspring-2021-01.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/the-offspring-2021-01.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nur noch eine letzte Zigarette, ein letztes Bierchen oder ein letztes Mal eine schöne Zeit erleben, bevor man stirbt. Es gibt viele Dinge, die beim letzten Mal eine tiefere Bedeutung erfahren, egal ob gut oder schlecht. `OK, but this ist he last time` singt hier ein klares Lied davon und geht sowohl als Partykracher, als auch als tiefgründiger Dauerbrenner in die Synapsen rein. Klare Worte und ein charismatischer Stinkefinger rotzt uns der Punkbastard `Truth in Fiction` in seiner (fast) zweiminütigen Spielzeit runter, während `Come to Brazil` erst sabbathartig startet, ehe es steil nach oben galoppiert. Dass man sich nicht allzu ernst nimmt, beweist der Fußballchor in der Mitte, der einfach nur großartig reinpasst. Fans von Stoner Rock und den alten Kyuss Platten dürften mit `Get Some` ihren Lieblingsbands schnell fremdgehen, ehe man mit `Hanging by a Thread` den Groove schlechthin über den Hörer hereinbrechen lässt. Sphärische Klänge leiten den Rausschmeißer `You can´t get there from here` ein, der textlich auch noch einmal tief in der Seele gräbt und mit seinen Hooks seine Spuren im Langzeitgedächtnis hinterlässt.</p>
<p>Charismatisches Futter einer Kultband, einbetoniert in der wuchtigen Produktion von Bob Rock (u.a. Metallica und Black Sabbath), Ohrwürmer in Dauerschleife und ein Album, das sowohl in einzelnen Songs als auch als großer Kuchen optimal funktioniert. Passendes Cover, Gänsehaut und mentale Moshpits. Ein wenig Nostalgie und gleichzeitig ein modernes Album, das auf allen Wegen schlichtweg kickt und Herzblut verströmt.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Für mich der ultimative Nachfolger und das Upgrade meiner heißgeliebten „Smash“! „Supercharged“ ist genau das, was wir in unseren turbulenten Zeiten schlichtweg brauchen: authentisch, ehrlich und gleichzeitig seinen Wurzeln huldigend, aus der THE OFFSPRING ursprünglich entwachsen sind. Höchstpunktzahl und gleich endlich direkt noch einmal die komplette Scheibe in einem Rutsch genießen. DANKE für diesen Meilenstein!</p>
<p><strong>10 von 10 Punkten</strong></p>
<p>Redakteur: <a href="https://www.radunator.de/">Sebastian Radu Groß</a></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=M601cW8KAqY" title="The Offspring - Make It All Right (Official Music Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/M601cW8KAqY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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		<title>DEMON HEAD &#8211; &#8222;Through Holes Shine The Stars&#8220; (Review)</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/demon-head-through-holes-shine-the-stars-review</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2024 11:03:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CD Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK SABBATH]]></category>
		<category><![CDATA[DEMON HEAD]]></category>
		<category><![CDATA[DOOM]]></category>
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		<category><![CDATA[Iron Maiden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Kennt ihr das? Ihr hört eine Band, findet die Musik gut und habt nicht einmal ansatzweise eine Ahnung warum? SO</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Kennt ihr das? Ihr hört eine Band, findet die Musik gut und habt nicht einmal ansatzweise eine Ahnung warum? SO oder ähnlich dürfte es einigen ergehen, wenn sie die aktuelle <span style="color: #003366;"><strong><a style="color: #003366;" href="https://demonhead.bandcamp.com/">DEMON HEAD</a></strong></span> hören, ohne die Vorgänger zu kennen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-30125" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/cover-Demon-Head-Through-Holes-Shine-The-Stars.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/cover-Demon-Head-Through-Holes-Shine-The-Stars.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/cover-Demon-Head-Through-Holes-Shine-The-Stars.jpg?resize=1024%2C1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/cover-Demon-Head-Through-Holes-Shine-The-Stars.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/cover-Demon-Head-Through-Holes-Shine-The-Stars.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/09/cover-Demon-Head-Through-Holes-Shine-The-Stars.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ist es der leichte Sisters of Mercy Vibe, die Shoegaze Elemente oder der Mix aus 80er Jahre Postpunk und Heavy Metal? Alleine diese Mischung wird auf `The Chalice` kredenzt, bei dem man konstant von einem Duo in leichter Gothic Manier an den Vocals verwöhnt wird. Liest sich seltsam und klingt noch viel seltsamer, denn das ganze Album ist ein einziger, eigenbrötlerischer Kauz, der kaum Vergleiche zulässt. Knackige Riffs läuten den Beginn von `Draw Down The Sky` ein, ehe es mit seinem doomigen Mittelpart den Hörer in den Abgrund stößt. Es gibt viel zu entdecken und der größte Wiedererkennungswert ist der gedoppelte Gesang, der das Album dominiert. Das komplette Album ist ein großer Kniefall vor Kultbands wie The Curse und Sisters of Mercy, gepaart mit einer großen Portion Erfahrung in Sachen Doom.</p>
<p>Wiedererkennungswerte muss man sich hier hart erarbeiten, denn es will sich nicht wirklich ins Langzeitgedächtnis einbrennen. Allerdings kann (und möchte) man das Album auch zu keiner Spielminute verlassen, weil die Atmosphäre einen schlichtweg in DEMON HEAD´s eigenen Kosmos saugt, der zwar sehr seltsam, aber auf seine eigene Weise auch sehr schön ist.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=lgOK409Ckg4" title="Demon Head - Demon Head (featuring Jinx Dawson and Coven)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/lgOK409Ckg4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Fazit: Wer mit Okkultrock, Doom und Gothic etwas anfangen kann, keine Ohrwürmer sucht und sich einen introvertierten Trip in einem authentischen Soundkosmos gönnen möchte, ist hier genau richtig. Anspieltipps und weitere Vergleiche gibt es nicht, denn das Album funktioniert am besten in seiner kompletten Laufzeit.</p>
<p><span style="color: #993300;"><strong>7 von 10 Punkten</strong></span></p>
<p><strong>Redakteur:</strong> <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/">Sebastian Radu Groß</a></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/demon-head-through-holes-shine-the-stars-review">DEMON HEAD &#8211; &#8222;Through Holes Shine The Stars&#8220; (Review)</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>BLACK SABBATH &#8211; &#8222;Anno Domini 1989-1995&#8220;</title>
		<link>https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/black-sabbath-anno-domini-1989-1995</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2024 13:56:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Wer ist der beste Sänger bei BLACK SABBATH gewesen? Wenn man eine abendfüllende und hitzige Diskussion anstoßen will, muss man</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-28983" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Anno-Domini.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Anno-Domini.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Anno-Domini.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Anno-Domini.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Anno-Domini.jpg?w=894&amp;ssl=1 894w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wer ist der beste Sänger bei <strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.blacksabbath.com/">BLACK SABBATH</a></span></strong> gewesen? Wenn man eine abendfüllende und hitzige Diskussion anstoßen will, muss man einen der vielen Sänger in den Raum werfen und in Deckung gehen. Im Endeffekt wird es nie eine einheitliche Meinung darüber geben, denn jeder hatte seine eigene Daseinsberechtigung in den unterschiedlichen Ären. Ohne Madman Ozzy wäre es niemals zum Urknall gekommen, Dio hat mit seinem Einstieg das Gesangsniveau auf eine neue Ebene gehievt und Ian Gillan hat auf der „Born Again“ das dreckigste und räudigste Album seiner Karriere abgeliefert. War die „Seventh Star“ dank der Gesangsleistung von Glenn Hughes vom Blues stark geschwängert, so läutete Tony Martin eine ganz eigene Ära ein, der nun mit der aktuellen Box Tribut gezollt wird.</p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_nwipnVcKaXx4syZ5-fmEEZL4-jERbEdPs">Headless Cross</a>: </span></strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-28977 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Headless-Cross.jpg?resize=300%2C298&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="298" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Headless-Cross.jpg?resize=300%2C298&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Headless-Cross.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Headless-Cross.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es ist ein offenes Geheimnis, aber die Hard-Fans lassen nichts über Ozzy kommen und Dio Fans huldigen auch ihrem Idol, während die anderen Sänger schnell mal unter den Tisch fallen. Für mich persönlich war die Tony Martin Ära eine besondere Erfahrung, die ich musikalisch und auch emotional sehr mit meiner Jugend verbinde. Als ich damals zum ersten Mal „Headless Cross“ auf dem Metal Decade Sampler gehört hatte, war ich direkt schockverliebt; simples (aber tightes) Schlagzeug, tonnenschwere Gitarrenriffs, sphärische Keyobardpassagen und präsente Basslines, über denen eine charismatische Stimme thronte, die mir aus dem Hinterhalt eine Dauergänsehaut bescherte. Das komplette Album ist meiner Meinung das okkulteste und von der Atmosphäre finsterste Album, das Sabbath in ihrer Karriere abgeliefert haben. Auch wenn `Devil &amp; Daughter` an sich recht flott durch die Boxen fließt, so liefert es eine Stimmung ab, als wäre es in tiefster Nacht aufgenommen worden. Ich kann `When Death Calls` nicht erwähnen, ohne mental ehrfürchtig auf die Knie zu sinken; ein melancholischer Einstig, der von unfassbaren heftigen Riffs durchbrochen wird, ehe es im Mittelpart auch nach 25 Jahren keine Gnade mehr für die Nackenmuskulatur gibt. Brian May hat auch mal eben ein Solo beigesteuert, was in Kombi mit Iommis Riff alles aus dem Song herausholt, was möglich ist. Lockere Riffs und sich gleichzeitig als letzter Mensch auf Erden fühlen? Das bekommt `Kill in the Spirit World` im Laufe seiner Spielzeit problemlos hin. Lässige Melancholie wird auch von `Call of he Wild` zelebriert, dessen Gesanglinie sich beim ersten Durchlauf erbarmungslos für immer in die Synapsen krallt. Sollte es möglich sein, bei `Black Moon` still zu sitzen, muss man entweder taub oder tot sein, denn alles andere ist bei der Symbiose aus epischem Soundgewand, knackigen Riffs, und ohrwurmgeschwängerten Vocals nicht drin. Endgültig zur Gänsehaut und zum Staunen verdammt bin ich mit `Nightwing`, für das ich meine halbe Plattensammlung opfern würde, um es einmal live hören zu dürfen. Zum ersten Mal darf auch die B- Seite `Cloak and Dagger` für alle zugänglich sein, die zwar ein Kniefall an den Blues ist, vom Text her allerdings eine ganz andere Sprache spricht.</p>
<p><strong><span style="color: #003366;"> <img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-28978" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/SabbathTyr.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/SabbathTyr.jpg?w=300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/SabbathTyr.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></span><span style="color: #003366;">Tyr:</span></strong> Wenn Queen mit Black Sabbath ein musikalisches Kind gezeugt hätten (was bei der Freundschaft von Tony Iommi und Brian May kein Wunder wäre), wäre daraus „Tyr“ entstanden. Bevor Black- und Folk Metal Bands die Mythologie von Odin &amp; Co für sich entdeckt hatten, haben es BLACK SABBATH bereits zelebriert. Bereits der Opener `Anno Mundi` startet verspielt mit cleanen Gitarren, ehe man sich mit abgedämpften Riffs und dominantem Schlagzeug in die Schlacht begibt, auf der es so viele kleine (und große) musikalische Details zu erkunden gibt. Dass man nicht nur langsam, sondern sich auch mal fix austoben kann, beweist man mit `Law Maker`, bei dem Iron Maiden bestimmt anerkennend den Daumen nach oben recken würden. Hart und zart gleichermaßen wechselt man sich mit `Jerusalem` ab, ehe man mit `Sabbath Stones` ein einzigartiges Kopfkino erzeugt. Es folgt auf 3 Songs verteilt ein musikalisches Theaterstück, das mit `Valhalla` explodiert; spätestens hier wird klar, dass es für diese Platte keine Alternative zu Tony Martin geben kann; die Songs wurden optimal auf ihn zugeschnitten und es passt alles perfekt. Meine persönliche Lieblingsballade von BLACK SABBATH lautet `It feels good to me` und ich finde leider keine Worte, um Anmut und Schönheit dieses Songs zu beschreiben; Kopfhörer auf, Augen zu und selbst erleben! Rausschmeißer `Heaven in Black` macht einen gekonnten Spagat zwischen 80er Jahre Flair und wilden 70er Restalkoholzeiten; sorglos spaziert man an den Riffs vorbei und lässt sich dabei von einem amtlichen Schlagzeug die Nackenmuskeln massieren.</p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_m4Gm7kDv5aN33j3m-9hzC1tZMsP9izUe8">Cross Purposes</a>: </span></strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28979 alignright" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/SabbathPurposes.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/SabbathPurposes.jpg?w=300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/SabbathPurposes.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich gebe zu, dass &#8222;Cross Purposes&#8220; und mich eine Hassliebe verbindet; das Album insgesamt finde ich recht unspektakulär; dann kommt allerdings ein `Cross of Thorns` aus einer Parallelwelt und saugt mich mal eben komplett in sich ein. Es gibt aggressivere Songs als `Psychophobia`, aber er funktioniert auf dieser Scheibe einfach so gut, dass alles in mir ihn mögen will. `Virtual Death ist laaaangsaaaam, zeugt aber von den Doom Wurzeln. Mir persönlich gefällt die Doom Darbietung von Tony Martin auf dem&nbsp; Titeltrack von `Eternal Idol` sehr viel besser (diese Scheibe ist allerdings nicht im Box Set enthalten, da es über ein anderes Label lief; gibt es aber mittlerweile bereits remastered). `Immaculate Deception` und `Back to Eden` fallen konstant meiner SKIP Taste zum Opfer, während die Singleauskopplung `The Hand, that rocks the cradle` immer noch funktioniert. Ich musste mir `Cardinal Sin` zwar lange schönhören, aber der orchestrale Teufelswalzer hat es mir mittlerweile irgendwie angetan und ich möchte ihn nicht mehr missen.</p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.youtube.com/watch?v=wn_FwapJpdo">Forbidden</a>: </span></strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-28980" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Forbidden.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Forbidden.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Forbidden.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Forbidden.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2024/06/Forbidden.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Für das „Forbidden“ Album hat sich Iommi viele Jahre (zu&nbsp; Unrecht) geschämt, was ich kaum nachvollziehen kann. Dafür wurde es jetzt neu gemixt und es treibt jedem Fan der Tony Martin Ära direkt die Freudentränen in die Augen. Endlich hat `Illusion of Power` mit Ice-T seine Durchschlagskraft bekommen, die es verdient. Auch `Get a Grip` knallt nun heftiger durch die Boxen, während man sowohl Basslinien und Gesangsspur auf `Can´t get close enough to you`auf einem ganz neuen Level erfährt. Ich mochte `Shaking off the chains`bereits auf dem Original, da BLACK SABBATH sich am Schlagzeug auch mal zu Doublebassattacken und einer Knüppelpassage hinreißen lassen. Ja, `I won´t cry for you` ist cheezy, aber dafür stürzt sich `Guilty as Hell`umso mächtiger auf die Gehörgänge. Auch hier musste dem Blues erneut gehuldigt werden, was in Form von `Sick and Tired` erledigt wird, ehe das knackige `Rusty Angels` im neuen Soundgewand fast schon Proberaumflair hat und erdiger daherkommt. Einzig mit dem Titeltrack bin ich nicht ganz zufrieden; zwar hört man die Instrumente klar raus und eine zusätzliche Gitarrenlinie ist am Start, aber dafür hat man die Keyboardpassage weggelassen, die ein optimaler Kontrast zum fetten Riff war. Der Rausschmeißer `Kiss of Death` funktioniert immer noch und zusätzlich bekommt man den neuen Track `Loser gets it all`spendiert, der erfrischend sorglos durch die Boxen kracht.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Freunde der Tony Martin Ära werden an diesem Box-Set ihren Spaß haben; Fans der anderen Sänger sollten diesem Set definitiv eine Chance geben, um auch einmal eine andere Seite von BLACK SABBATH kennenzulernen. Außer der „Forbidden“ hatte ich alle Platten gesammelt, aber sowohl der aufpolierte Sound, als auch das Booklet der „Headless Cross“ Tour sowie die neue Klangerfahrung von „Forbidden“ haben mich in Erinnerungen schwelgen, staunen und eine Gänsehaut in Dauerschleife erleben lassen. Für mich persönlich ist meiner Lieblingsära mehr als würdig gehuldigt worden und ich hoffe, dass Tony Martin endlich die Anerkennung bekommt, die er verdient. Und was den ewigen Streit um den besten Sänger angeht; letzten Endes ist <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.youtube.com/@tonyiommi1811">Tony Iommi</a></span> BLACK SABBATH. Spätestens jetzt ist jede Diskussion überflüssig und hier dürften wir uns alle einig sein!</p>
<p><strong>Redakteur:</strong> <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="https://www.radunator.de/">Sebastian Radu Groß</a></span></p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=KaJUhsbvAr8" title="Black Sabbath – Anno Domini 1989 - 1995 (Official Unboxing Video)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/KaJUhsbvAr8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
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		<title>IMPARITY &#8211; &#8222;Tales of Rust and Bones&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2023 09:18:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Wir schreiben die 90er Jahre; die Gothic Szene erlebt ihren musikalischen Frühling, die Metalszene explodiert in verschiedene Richtungen, weil viele</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-26926" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/TalesOfRustAndBones.jpg?resize=300%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/TalesOfRustAndBones.jpg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/TalesOfRustAndBones.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/TalesOfRustAndBones.jpg?w=700&amp;ssl=1 700w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wir schreiben die 90er Jahre; die Gothic Szene erlebt ihren musikalischen Frühling, die Metalszene explodiert in verschiedene Richtungen, weil viele Bands sich ausprobieren und es entwickeln sich unterschiedliche Subgenres. Der Metal wird durch kommerziell erfolgreiche Bands aus seinem Nischendasein ans Licht gezerrt und erfährt eine breite Aufmerksamkeit. Zeitreise ins Jahr 2023; die Welt ist gebeutelt von Corona, Krieg und Naturkatastrophen. Musikalisch gibt es im Metalsektor eine große Bandbreite, die niemand mehr als Ganzes zu erfassen vermag. Es fällt daher teilweise schwer, aus diesem Überangebot eine Perle rauszufischen, da man vieles bereits gehört hat.</p>
<p>Inmitten dieser Landschaft lauert das Debüt von <span style="color: #003366;"><strong><a href="http://imparity.de/">IMPARITY</a>,</strong></span> die sich unverkennbar dem Doom verschrieben haben. Schwerfällig wälzt sich der Opener `Hermetical Seal of Light` aus den Boxen, um sich langsam zu entfalten. Der Grundpfeiler ist definitiv Black Sabbath, garniert mit einem leichten Cathedral Einschlag (minimalistisches Stoner Rock Feeling beim Solo). Keine mentale Moshpit, keine Nackenbrecher, sondern ein intensiver Trip wartet hier auf den Hörer, der sich durch das ganze Album durchziehen soll. Frontfrau Eva beschwört sowohl mit klarem, als auch mit keifendem Gesang Bilder im Kopf herauf, die nur allzu gut zum (gelungenen) Albumcover passen. Erstaunlich ist auch, dass sich einige Textpassagen sogar ohrwurmartig ins Gedächtnis fräsen, was eher untypisch für das Genre ist. `Missing Number` ist ein wunderschönes Beispiel dafür, dass einige Songs sich im Laufe der Zeit optimal entfalten können. Überwiegend klarer Gesang und tonnenschwere Riffs bilden hier das Grundgerüst, dass von gelegentlichem Gekeife zerbrochen wird. Der ruhige Mittelpart unterstreicht, dass simple Methoden zu einem atmosphärischen Ergebnis führen; einfach mal gemütlich zurücklehnen und die eingestreuten Gitarreneffekte ihren Job machen lassen funktioniert hier mehr als gut. `Rust and Debris` lullt zwar mit Stonersound ein, kommt aber dann mit seiner Doublebass in die Gänge, die von Eva&#8217;s Stimme umschmeichelt werden.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=mEm7anoBf24" title="Imparity -  The Truth Of Bones (Single 2023)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/mEm7anoBf24?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p>`The Truth of Bones` hat es mir besonders angetan, denn hier haut Eva nicht nur die komplette Bandbreite ihrer Stimme raus, sondern besonders die aggressiven Vocals hinterlassen bei mir ein zufriedenes Dauergrinsen. Die Gesangslinie „Dying alive, hiding in fear. Feeling nothing, fading away“ hallen auch noch lange nach dem Ende des Songs in meinem Kopf wider und alleine dafür liebe ich diese Scheibe. IMPARITY knallen mit `Third from the Sun` einen derartig charismatischen Song auf den Tisch, den man ihnen sofort abkauft, obwohl (oder weil?) es ein Coversong von Chrome ist. Authentischer kann man es nicht mit seinen musikalischen Zutaten machen. `Watch The World Go By` hat den Sprung von der ersten EP auf&#8217;s Debüt geschafft und eine Frischzellenkur erfahren, die sich gelohnt hat.</p>
<p>Auf diesem Album gibt es viele Dinge, die sehr gut laufen; ein sauberer Sound, der jedem Instrument seinen Platz zum Atmen lässt, ist eine Sache. Ein eigenbrötlerisches Songwriting, das zwar nicht jedem gefallen muss, aber dafür herrlich authentisch ist, gibt es hier definitiv im großen Stil. Weitere Vergleiche als oben genannt möchte ich hier bewusst nicht machen, denn man versucht nicht sich an Erfolgen großer Helden zu messen, sondern zieht hier konsequent sein eigenes Ding durch. Den Release-Termin in die dunkle Jahreszeit zu verlegen, ist ein gelungener Schachzug und wird bestimmt einige Leute gut durch viele Winternächte durchbringen. „Tales of Rust and Bones“ ist ein sehr gelungener Geheimt(r)ip geworden, der zwar seine Anlaufzeit braucht, dann aber mit vielen doomigen Momenten belohnt, denen man sich nur schwer entziehen kann.</p>
<p><strong>8 von 10 Punkten</strong></p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Redakteur: Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>IMPARITY im Interview &#8211; Dunkel die Jahrenszeit, das Herz doomt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2023 10:40:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Der Regen prasselt an die Fensterscheiben und die Sonne ist bereits lange verschwunden. Es ist ein dunkler Novemberabend im Jahr</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Der Regen prasselt an die Fensterscheiben und die Sonne ist bereits lange verschwunden. Es ist ein dunkler Novemberabend im Jahr 2023, das von Kriegen, Naturkatastrophen und Zukunftsängsten gebeutelt ist. Die ersten Grippewellen rollen über das Land hinweg und Festivals und gemütliche Sommernächte sind lediglich Erinnerungen, die im Alltag zu verblassen drohen. In diesem Moment setze ich die Kopfhörer auf, schließe die Augen und begebe mich mit „Tales of Rust and Bones“ von <span style="color: #003366;"><a style="color: #003366;" href="http://imparity.de/"><strong>IMPARITY</strong></a></span> auf eine authentische Reise durch doomige Gefilde, die mich daran erinnert, dass es in einer turbulenten Welt noch jene Geheimtipps gibt, die einem nahe gehen. Grund genug die Band in Bochum zu treffen und über Verarbeitung von Gefühlswelten, Erfüllung von Jugendträumen und Techno als Werkzeug zu plaudern. Vorhang auf für IMPARITY!</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-26933" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/Proberaum.jpg?resize=248%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="248" height="300" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/Proberaum.jpg?resize=248%2C300&amp;ssl=1 248w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/Proberaum.jpg?resize=847%2C1024&amp;ssl=1 847w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/Proberaum.jpg?resize=768%2C929&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/Proberaum.jpg?resize=1270%2C1536&amp;ssl=1 1270w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/Proberaum.jpg?w=1482&amp;ssl=1 1482w" sizes="auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px" />Hallo, erstmal vielen Dank für eure Zeit und herzlichen Glückwunsch zu eurem ersten Album! Lasst uns eine kleine Zeitreise zu euren Wurzeln machen:&nbsp; Wie kam es zu IMPARITY?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Stefan:</span></strong> Diese Frage habe ich befürchtet (lacht). Es war 2015, nachdem ich meine allererste Band verlassen hatte, wo ich Schlagzeug gespielt habe. Eigentlich hatte ich das Schlagzeugspielen für mich aufgegeben, weil ich keine Lust mehr auf den ganzen Stress hatte. Ich war dann mit meinem Vater auf einem Konzert von Motörhead und als ich Lemmy dann live gesehen habe dachte ich mir: „Das kann noch nicht alles gewesen sein“. Ich habe also mein Schlagzeug wieder aufgebaut und übers Internet nach Leuten gesucht. Andy (Bass) hatte sich gemeldet und wir kamen ganz gut miteinander klar. Wir brauchten auch noch einen Gitarristen und Andy empfahl mir sofort Markus, der ein sehr guter Gitarrist wäre. Markus kam dann sichtlich irritiert zu unseren Proben, da er seit 15 Jahren kaum noch Gitarre gespielt hatte, aber die Chemie zwischen uns stimmte sofort. Zu dritt sind wir dann gestartet und haben lange nach einem Sänger/Sängerin gesucht, bis wir zum Glück Eva übers Netz kennengelernt haben. Sie war bereits heiß von anderen Bands umworben und hat sich aus irgendeinem Grund für uns entschieden (lacht). Musikalisch passten unsere Vorlieben für Doom mit Eva&#8217;s Gesangserfahrungen im Gothic-Sektor sehr gut zusammen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-26951 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/kokok.jpeg?resize=150%2C150&#038;ssl=1" alt="" width="150" height="150" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/kokok.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/kokok.jpeg?w=225&amp;ssl=1 225w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Wir sind dann tief in die 90er Jahre abgetaucht, hatten unsere ersten Auftritte und unsere erste EP &#8222;Watch The World Go By&#8220; gemacht. Es gab noch einige Besetzungswechsel, bis Greg (Bass) zu uns gestoßen ist, der noch einiges an musikalischen Kompetenzen mit in die Band eingebracht hat.</p>
<p><strong>Ihr habt bereits eine EP und eine Split auf dem Kerbholz. Wie hat sich die Herangehensweise bei eurem Songwriting bis zum Album entwickelt?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Markus:</span></strong> Wir drei Instrumentalisten treffen uns regelmäßig im Proberaum, Eva ist allerdings auf Grund der räumlichen Distanz seltener dabei. Während der Pandemie haben wir gelernt, vieles online zu erledigen. &nbsp;Durch Greg hat sich an der Herangehensweise einiges geändert. Früher habe ich beispielsweise eine Idee oder ein Riff gehabt, unser Bassist hat seinen Part beigesteuert, Eva den Gesang und Stefan die Drums. Damit waren wir dann fertig. Seit Greg bei uns ist, ist es vielmehr ein gemeinschaftliches Erarbeiten.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-26953" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/Cover-Imparity-Dying-Dreams.jpg?resize=150%2C150&#038;ssl=1" alt="" width="150" height="150" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/Cover-Imparity-Dying-Dreams.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/Cover-Imparity-Dying-Dreams.jpg?zoom=2&amp;resize=150%2C150&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Bei der Split EP &#8222;Dying Dreams&#8220; war er noch neu an Bord und es war zusätzlich die Corona Zeit, so dass wir wenig proben konnten. Damals haben wir uns viele Ideen hin- und hergeschickt, was man den Songs teilweise auch anhört. Die Songs waren bereits fertig und Greg hat noch seine persönliche Note mit eingebracht, was auch sehr gut funktioniert hat. Bei dem Album hat immer einer eine Idee mitgebracht und wir haben dann gemeinsam im Proberaum den Song daraus entwickelt, was für uns sehr gut funktionierte.</p>
<p><strong>Eine Frage an Eva (Gesang): Wie wird der Gesang in den Song integriert? Steht bereits das fertige Stück und du kannst dann loslegen?</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Eva:</strong></span> Ja, so ungefähr (lacht). Ich bin nicht immer bei den Proben dabei, weil ich in einen zweistündigen Anfahrtsweg habe und dann nur rumsitzen würde. Das macht keinen Sinn. Wenn ich den Song höre, mache ich mir Notizen, welche Assoziationen ich dabei habe. Und anhand dieser Assoziationen schreibe ich nachher den Text. Das funktioniert für mich ganz gut, ich kann die meisten Texte dann einfach so runterschreiben. Wenn ich einmal das Schema habe, dann kriege ich das schnell geschrieben. Ich brauche für mich halt den Moment, an dem ich weiß, worum es in dem Song gehen soll und dann klappt das sehr gut.</p>
<p><strong>Worum geht es in den Texten? Sind es fiktive Geschichten, oder persönlich erlebte Ereignisse?</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Eva:</strong></span> Also die meisten Texte sind schon relativ persönlich, weil ich nicht der Mensch bin, der plakativ seine Gefühlswelt darlegt. Ich suche mir da meine Ideen raus und setze sie um. Beispielsweise bei `Rust and Debris` ist es relativ einfach, denn es geht um Umweltverschmutzung. Bei dem Intro hatte ich ein Dune Szenario im Kopf und habe den Rest dann darauf aufgebaut. Ich habe in einigen Texten auch Trennungen verarbeitet, aber das schreibe ich halt nicht so offensiv rein, sondern versuche die Stimmung zu transportieren.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=mEm7anoBf24" title="Imparity -  The Truth Of Bones (Single 2023)" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/mEm7anoBf24?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p><strong>Hand aufs Herz; was liegt euch mehr: Live Gigs oder die Songs im Kämmerlein schreiben?</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Greg:</strong></span> Ich finde beides geil; die Songs gemeinsam im Proberaum zu entwickeln und dann bei Leuten zu testen, wie das live funktioniert. Anhand der Reaktionen merkt man dann, ob es ein Treffer war, oder ob man den nicht ganz so häufig spielt. Ich freue mich immer, wenn ich auf der Bühne stehen darf. Für mich ist beides gleichberechtigt. Es ist zwar grundverschieden, aber gleichermaßen wichtig.</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Markus:</strong></span> Ich bin ehrlich gesagt mehr der Proberaum- und Schreibemensch. Natürlich sind Gigs zwar nicht schlecht, aber für mich wäre es nicht schlimm, wenn es keine Gigs gäbe (lacht).</p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Stefan:</span></strong> Früher hatte ich eine ähnliche Einstellung wie Markus zu Liveauftritten. Nachdem wir einige Auftritte absolviert und etwas Selbstvertrauen gewonnen haben, machen mir die Auftritte schon mehr Spaß. Wir sind jetzt gut aufeinander eingespielt und können uns aufeinander verlassen auf der Bühne. Selbst wenn sich jemand mal verspielt, bekommen wir das live als Band sehr gut ausgebügelt. Gerade in den Anfangstagen bei den ersten Auftritten weißt du, dass ein Spielfehler die ganze Band rausbringen kann; das setzt dich dann zusätzlich unter Stress, was mittlerweile viel besser geworden ist. Jetzt finde ich Live-Auftritte schon richtig geil.</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Eva:</strong> </span>Ich finde Live-Auftritte toll! Ich weiß noch, als wir 2017 im Proberaum darüber gesprochen haben, dass wir mittlerweile genug Material für einen Auftritt haben. Die Reaktion darüber war relativ verhalten (lacht).</p>
<p><strong>Gerade in Sachen Locations muss man als unbekannte Band aber auch erst einmal an einige Gigs rankommen. Kleinere Clubs sind da stellenweise sehr offen und gute Kontakt spielen da auch eine sehr bedeutende Rolle</strong>.</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Eva:</strong></span> Wir haben das Glück, dass ich den Veranstalter vom Kult 41 in meiner Heimatstadt Bonn kenne und der Club Fördergelder bekommt. Ohne den Kontakt wäre es sehr schwer für uns geworden.</p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Stefan:</span></strong> Alle unsere Konzerte basieren auf unseren persönlichen Kontakten, die wir zu den Veranstaltern haben. Als kleinere Band wirst du erst gar nicht großartig angefragt, deshalb basieren unsere Gigs zu 100% auf die Kontakte der einzelnen Bandmitglieder.</p>
<p><strong><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-26941 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/Imparity2020-2.jpg?resize=300%2C212&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="212" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/Imparity2020-2.jpg?resize=300%2C212&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/Imparity2020-2.jpg?resize=768%2C543&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/11/Imparity2020-2.jpg?w=900&amp;ssl=1 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Gab es einen besonders schönen oder schlechten Moment, der euch in Sachen live Auftritten im Gedächtnis geblieben ist?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Eva:</span> </strong>Wir hatten insgesamt zwei richtig schlechte Gigs.</p>
<p>Stefan: Da gab es mehrere Umstände, die dazu geführt haben. Ein vom Veranstalter gestelltes Schlagzeug, das nicht mal mehr für den Schrottplatz getaugt hatte, keine Gesangsanlage und keine Monitorboxen.</p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Markus:</span></strong> Da war so ein Songcontest mit drei Bands und der Veranstalter kannte bis zum Schluss nicht unseren Bandnamen. Anfangs hatte er noch vom Zettel abgelesen; als es zu der Siegerehrung kam (bei der wir gnadenlos untergegangen sind), hatte er seinen Zettel verloren und nur auf uns gedeutet und gemeint „die Band, die da vorne steht“. Schön sieht anders aus.</p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Stefan:</span></strong> Letztes Jahr in Hamm und in Bonn waren sehr gute Gigs. Als kleine Band ist man gut aufgehoben und wir hatten viel Spaß; die Leute geben sich Mühe und man hat gute Technik am Start. Ich glaube, wenn diese Grundvoraussetzungen stimmen, dann kommt der Rest von ganz allein.</p>
<p><strong>Ihr habt auch bereits vor IMPARITY einige Erfahrungen gesammelt; habt oder hattet ihr weitere Musikprojekte?</strong></p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Eva:</span></strong> Ich habe früher bei Traumtänzer gesungen; lustigerweise war es auch eine Bochumer Band. Irgendwie bleibe ich immer in Bochum hängen (lacht). Als ich dann Mutter geworden bin, kam es zum Bruch. Man war der Meinung, dass man als Mutter und mit Familie nicht erfolgreich durchstarten könne. Nach dieser negativen Erfahrung war ich der Meinung, dass es besser wäre, die Sache mit dem Singen komplett bleiben zu lassen. Ich habe danach noch fünf Jahre gebraucht, um auf die Idee zu kommen, erneut Musik zu machen. Ich kam 2016 zu IMPARITY und die Jungs sind einfach die nettesten.</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Greg:</strong> </span>Ich habe schon eine etwas längere Historie.Wahrscheinlich ist das auch altersmäßig bedingt und ich habe einfach mehr Zeit gehabt (lacht). Das ging bei mir mit 14 über die üblichen Schülerbands los, dann habe ich Bass in einer Blues-Rock Coverband gespielt. Dort habe ich mir meine Sporen verdient und sehr viel vom damaligen Gitarristen gelernt. Später war ich in einer Thrash-Band, danach habe ich noch in einer Psychedelic-Rockband Gitarre gespielt und gesungen. Mitte der 90er Jahre hat mich dann der Technozug frontal erwischt. Dann habe ich fast 25 Jahre Techno und Acid (auch live) gemacht. Ich bin kein DJ, sondern Musiker und habe mit meinem Bruder mit Hardware und Drum Computer auf der Bühne dann Musik gemacht. Irgendwann war für mich alles gesagt, so dass ich wieder zurück zum Bass gefunden habe und in einer Stoner-Band gespielt habe, was ein großes Steckenpferd von mir ist. Leider ist das aufgrund persönlicher Differenzen auseinander gegangen und dann hat mich nach 2 Jahren Suche Stefan angeschrieben.</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Stefan:</strong> </span>Ich bin durch meinen Cousin zum Schlagzeugspielen gekommen. Er hatte mich mal gefragt, ob ich nicht Lust hätte, in seiner Band zu spielen. Damals konnte ich noch gar nicht spielen, aber er hat es mir dann vieles in Ruhe beigebracht, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Außerdem habe ich seit Tag 1 Musikunterricht an den Drums genommen, was mich ebenfalls schnell nach vorne gebracht hat. Später ist es dann auseinandergegangen, was für mich aber nicht schlimm war, denn danach ging es mit IMPARITY weiter.</p>
<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=tmNb20JPXvA" title="Imparity - Tales Of Rust And Bones" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/tmNb20JPXvA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></div>
<p><strong>Gregs musikalische Historie spielt IMPARITY in Sachen Songwriting sehr gut in die Karten. So ist der Sprung in Sachen Effekten von der EP, über die Split bis zum Album deutlich zu hören. Man hat hier das Gefühl, dass die Effekte in kleinen Dosen genau an der richtigen Stelle platziert worden sind.</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Greg:</strong></span> Im Laufe der Jahre eignet man sich auch ein gewisses Sortiment an Werkzeug und Wissen an, das man auch universell einsetzen kann. Das kann man in jeder Musikrichtung gut einbringen; IMPARITY haben mit Techno ja überhaupt nichts zu tun- Es geht nur darum, dass man an der richtigen Stelle das passende Werkzeug nehmen kann, um ein passendes Gesamtbild zu erzeugen.</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Markus:</strong> </span>Wir haben uns generell stark weiterentwickelt. Unsere erste EP haben wir zwar professionell im Studio aufnehmen und mixen lassen, aber wir hatten selber noch keine Idee, wo die Reise soundtechnisch hingehen sollte. Daher klingt die Platte sehr zahm. Die Split-EP haben wir dann selbst produziert und gemixt. Wir wussten in welche Richtung der Sound gehen sollte und der Sound ist schon ein deutlicher Schritt nach vorne, aber man hört an vielen Stellen eben auch raus, dass der Mix nicht wirklich professionell ist. Lediglich das Mastern haben wir damals aus der Hand gegeben. Diese Erfahrungen und die Idee unseres eigenen Sounds haben wir dann auf unserem Album verfeinert. Durch den sehr guten Support von Markus Skroch, der unser Album dieses Mal gemixt und gemastert hat, haben wir ein sehr gutes Ergebnis erzielt, weil er wusste, welche Vorstellung wir von unserem Sound hatten.</p>
<p><strong>Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Markus?</strong></p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Stefan:</strong> </span>Markus hatte früher in der Band Hel gespielt. Das war eine relativ bekannte Pagan Metal-Band. Jetzt spielt er in der Band Ash of Ashes und ich bin seit meiner Teenager Zeit ein großer Fan seiner Musikprojekte. Ich hatte das Glück Hel einmal live sehen zu können und hatte mit Markus innerhalb meiner Redaktionstätigkeit bei metal.de gelegentlich gemailt. Dann begab es sich, dass seine neue Band Ash of Ashes zufälligerweise auf dem gleichen Label (Schattenpfade) ist wie wir, was für mich als Hel-Fanboy sehr schön ist. Als ich dann erfahren habe, dass er auch Mix und Mastering professionell anbietet, habe ich über unser Label den Kontakt mit ihm gesucht und wir haben uns dann in Wuppertal getroffen. Für uns gab es keinen Zweifel, dass wir mit ihm zusammenarbeiten wollen; wir waren sofort auf einer Wellenlänge und hatten auch schnell einen Plan von unserer Herangehensweise. Ich war anfangs etwas aufgeregt, aber mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, als es so gut funktioniert hatte. Wir sind alle sehr gut miteinander klar gekommen und ich glaube das Ergebnis kann sich sehr gut hören lassen.</p>
<p><strong>Neben der Musik gibt es auch ein sehr schönes Coverartwork zu bestaunen. Zusätzlich gab es auch Pressefotos, bei denen die Bandmitglieder ein leicht abgewandeltes Cover nachspielten, wobei Eva als Nonne fungierte.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Eva:</span></strong> Die Fotos hat Maurice Matern gemacht, der bereits für unsere erste EP die Fotos gemacht hat. Ich hatte ihn mal über Facebook kennen gelernt, weil wir einen Photographen gesucht haben und seitdem unterstützt er uns.</p>
<p><span style="color: #003366;"><strong>Stefan:</strong> </span>Er ist sehr ambitioniert und macht sich viele Gedanken, wie er was bestmöglich umsetzen kann. Er kam zu uns in den Proberaum und wir hatten zu dem Zeitpunkt bereits das Cover für das Album; er kam dann auf die Idee, das Cover mit uns nachzustellen. Eva also als Nonne und der Rest von uns unter dem Saum des Kleides verdeckt. Wir haben dann eine alte Scheune im Sauerland für das Fotoshooting nutzen dürfen und dann direkt losgelegt. Wir haben den gesamten Tag daran gearbeitet, sowohl an den Einzelportraits als auch an dem Gruppenfoto und es hat sehr gut funktioniert.</p>
<p><strong><span style="color: #003366;">Greg:</span></strong> Kleine Anekdote am Rande: wir waren den ganzen Tag mit dem Shooting beschäftigt und bekamen irgendwann auch Hunger. Also haben wir kurzerhand einige Pizzen in die verlassene Scheune irgendwo im Sauerland bestellt. Der Lieferservice kam dann in den Raum rein, wo fünf Kerle und eine Frau im Latexkostüm saßen, umgeben von einer großen Fotoausrüstung und rotem Samt auf den Boden. Er war sichtlich verwirrt, aber wir konnten ihm (hoffentlich) erklären, dass es nicht das ist, wonach es aussieht (schallendes Gelächter).</p>
<p><strong>Alles ist hier noch echte Handarbeit; sei es bei der Musik, in der Cover- / Bookletgestaltung oder auch in der Promo. So kümmert sich Stefan in erster Linie um die Promo, da er stellvertretender Chefredakteur bei metal.de ist und die Connections hat, während Markus sich um die CD´s und das Vinyl kümmert. In der Zwischenzeit lockt Greg bereits mit ersten neuen Ideen für den Nachfolger, wobei man sich jetzt ganz auf den Release von „Tales of Rust and Bones“ konzentriert. Die Single `The Truth of Bones` ist bereits erschienen und am 17.11.2023 erblickt das Debütalbum das Licht der Welt. Das Jahr neigt sich dem Ende zu, für IMPARITY beginnt jedoch ein neues Kapitel in der Bandgeschichte. Ich bin mir sicher, dass es viele geben wird, denen es wie mir in der Einleitung gehen wird und die die dunkle Jahreszeit mit dieser Doom-Perle würdig einläuten werden.&nbsp; </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #003366;"><span style="color: #333333;">Redakteur: </span>Sebastian Radu Groß</span></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/imparity-im-interview-dunkel-die-jahrenszeit-das-herz-doomt">IMPARITY im Interview &#8211; Dunkel die Jahrenszeit, das Herz doomt</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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		<title>MANOWAR &#8211; CRUSHING THE ENEMIES OF METAL in Oberhausen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Radu Groß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 10:57:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt gute Konzerte, miese Konzerte und solche, die einen ein Leben lang im Gedächtnis bleiben und prägen. Als ich</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/manowar-crushing-the-enemies-of-metal-in-oberhausen">MANOWAR &#8211; CRUSHING THE ENEMIES OF METAL in Oberhausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nordmensch-in-Concert das Szene Magazin für Metal, Rock, Mittelalter, Goth und Alles was klingt. Immer vor Ort Interviews und CD-Tipps, Bildergalerien und Liveberichte.</p>
<p>Es gibt gute Konzerte, miese Konzerte und solche, die einen ein Leben lang im Gedächtnis bleiben und prägen. Als ich mit zarten 13 Jahren MANOWAR für mich entdeckte, war ich hin und weg von dieser Band, habe sie jedoch niemals live gesehen. Dieses Jahr sollte es dann endlich soweit sein und ich wollte den „Kings of Metal“ bei der Arbeit zuschauen und fuhr mit entsprechend hoher Erwartungshaltung nach Oberhausen in die Rudolf-Weber Arena. Ob es sich gelohnt hat?</p>
<p>Ein <strong><span style="color: #993300;"><a style="color: #993300;" href="https://manowar.com/">MANOWAR</a></span></strong> Ticket (Sitzplatz) für 104,00 € ohne Vorband? „Ganz schön happig“ dachte ich mir, ehe ich mir dachte „Ach komm; wer weiß, ob du sonst noch einmal die Gelegenheit bekommst, sie einmal live zu sehen. Außerdem wird dann vielleicht eine Bildungslücke geschlossen.“ Bestellt, Karte bekommen und gefreut. Dann kam die Pandemie, die alles auf den Kopf stellte und die Welt komplett in den Standby Modus versetzte. Nach zwei Verlegungen sollte es am 18.02.2023 endlich soweit sein. Viele Fragen spukten in meinem Kopf herum: Was, wenn die Alben top, aber die Live-Performance kacke ist? Hat sich die teure Karte gelohnt? Können die in ihrem fortgeschrittenen Alter überhaupt noch die nötige Energie aufwenden, die ihre Musik verdient? Egal, ab ins Auto und ab nach Oberhausen. Online verabredeten sich bereits einige Fans zum Biertrinken und Essen gehen im benachbarten Centro; eigentlich eine sehr coole Idee, wenn nicht gerade alle 16.000 Fans dieselbe Idee hatten und damit (zusammen mit dem üblichen Samstagnachmittag-Shopping-Publikum) sämtliche Fressbuden überrannt hätten. Der Zugang zur Arena ging aber schnell und unkompliziert und nur wenige Minuten später stand ich mit meinem 13,00 € Pommes-Currywurst-Cola Menü im Trockenen und freute mich auf den Start. Viele der Leute sind in meinem Alter (also um die 40), man sieht sowohl klassische Kutten, wenige Punkshirts und vereinzelt auch Black Metal Shirts. Beim Plaudern stellt sich schnell heraus, dass ich zum Glück nicht der Einzige bin, der MANOWAR liebt, aber noch nie live gesehen hat. Einige haben sowohl sehr gute, als auch „nur“ gute Shows erlebt, aber ein Totalausfall war bisher nie dabei gewesen. Ein cooles Foto mit dem XXL Backdrop (RIP Ken Kelly; du hast die geilsten Coverartworks gemacht!), ehe es an den Merchandise Stand geht, der gut belagert ist. Preislich muss man schon einiges beisteuern (Shirts von 35,00 € bis 45,00 € sind dabei, ein Hoodie für 90 €, die remasterte Version von „Hail to England“ für 10,00 €), aber für eine Kultband, die seit 40 Jahren im Geschäft ist, ist es mir das eine oder andere durchaus wert. Ab auf den Sitzplatz (ich werde älter) und voller Spannung auf das Konzert, das mich bereits zwei Nächte zuvor vor Aufregung kaum schlafen ließ.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24211 alignleft" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?resize=800%2C601&#038;ssl=1" alt="" width="800" height="601" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/330905286_1288236408704172_7671507753840477354_n.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt wohl keinen besseren Einstieg in ein Konzert, als mit `March of he Heroes into Valhalla`; das Intro baut sich episch auf und hinterlässt bereits im Vorfeld Gänsehaut, ehe man sich mit `Manowar` direkt ins Set stürzt. Gleich zu Beginn fallen mir einige Dinge auf: das Bühnenbild alleine für sich ist eine derartige Augenweide, das man alleine vom Anblick schon eine Gänsehaut bekommt (nochmal: danke Ken Kelly!!!). Ein weiterer Vollblutprofi ist in Sachen Lichttechnik am Werk, denn jede Sekunde, jeder Ton und jede Gefühlsregung wird hier so perfekt umgesetzt, dass die komplette Inszenierung alleine schon den Eintritt wert ist! Der Sound ist glasklar und kommt sehr viel erdiger rüber, als auf den Alben. Joey hält sich zu Beginn zurück und lässt die Musik für sich sprechen, während Michael Angelo Batio ein geiles Riff nach dem nächsten aus seiner Axt in die Meute feuert. Auch der Mann an der Schießbude macht einen absolut fantastischen Job und insgesamt ist das Zusammenspiel einfach nur tight und immer auf den Punkt. Den Vogel nicht nur abgeschossen sondern komplett zerlegt hat meiner Meinung nach Eric Adams, der an diesem Abend nicht nur Gesangsleistungen für die Ewigkeit (der Mann ist 69 Jahre alt!), sondern ein absolut charismatisches Zusammenspiel mit dem Publikum abgeliefert hat! Man spürt, dass er mit jedem Atemzug liebt was er tut und das zeigt er in Gestik und Mimik, sowie dem herzlichen Umgang mit der Audienz. Herzblut und Perfektionismus halten sich an diesem Abend sehr gut die Waage, denn hier wird nicht nur sein Stiefel runtergespielt, sondern eine Energie entfesselt, die das Publikum frenetisch abfeiern lässt. MANOWAR liefern eine geballte Mischung aus tightem Zusammenspiel, vielen Gänsehautmomenten und dicken Eiern. Egal, ob die Halle unter den Chören von `Fighting the World` erbebt, die atmosphärischen Klänge des Gitarren- und Bass Duets viele in den Bann zieht, oder mit `The Power` alles platt gemacht wird; wo normalerweise gespielt wird, wird heute gekillt, und das extrem gut. Bei `Warriors oft he World United` hält es auch Niemanden mehr auf den Sitzplätzen und neben Standing Ovations sieht man überall den MANOWAR Gruß. Man spielt sich gegenseitig geschickt den Ball zu und was an Durchschlagskraft an einigen (wenigen) Songstellen fehlt, wird mit der Rückendeckung der feierwütigen Fans mehr als wett gemacht. Joey gibt auch eine Rede zum Besten, die bodenständig ausfällt; nix über paarungswillige Weiber oder wie geil die Band ist. Stattdessen wird sich gefreut, das wir die Pandemie überlebt haben, natürlich ein Arschtritt an die Hater der Band verpasst, kurz in Erinnerung geschwelgt, als Joey mit nichts am Start zum ersten Mal mit Black Sabbath (und Dio) in Deutschland war und sich dann einfach nur für den Support bedankt. Im Anschluss wird `Laut und hart, stark und schnell` gespielt, was live auch gut funktioniert. Was könnte man danach noch großartig reißen, um den Schwenk zum 40. Jubiläum zu bekommen? Man könnte `Battlehymn` spielen und den Saal mit einer epischen Gänsehaut überziehen, ehe man mit `Black Wind, Fire and Steel` den Sack zumacht. Eric geht mit Gitarre und Bass in Heldenpose, und es werden noch einige Geräuschkulissen der beiden Äxte zelebriert (hätte man gerne kürzer halten können), ehe mit Pyros und Knalleffekten die Show beendet wird. Selbst das Outro wird von atemberaubenden Lichteffekten begleitet, hier wird wirklich absolut nichts dem Zufall überlassen.</p>
<p><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-24194" src="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/MANOWAR-e1676890760870.jpg?resize=800%2C306&#038;ssl=1" alt="" width="800" height="306" srcset="https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/MANOWAR-e1676890760870.jpg?w=1100&amp;ssl=1 1100w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/MANOWAR-e1676890760870.jpg?resize=300%2C115&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/MANOWAR-e1676890760870.jpg?resize=1024%2C392&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/magazin.nordmensch-in-concerts.com/wp-content/uploads/2023/02/MANOWAR-e1676890760870.jpg?resize=768%2C294&amp;ssl=1 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf dem Weg zum Auto hört man in Gesprächsfetzen, wie eine einzige Band (ohne Vorband) eine derartige Energie aufbringen und mit dem Publikum teilen können. „Die hatten heute aber einen extrem guten Tag“ schallt es aus einer anderen Richtung, während ich mich immer noch wundere, wie schnell 2 Stunden vorbei sein können. An diesem Abend habe ich sehr viele Dinge in Perfektion gesehen; Inszenierung (Licht, Bühnenbild), Soundqualität, Herzblut und Professionalität einer Kultband und Zusammenspiel mit dem Publikum, das wirklich das Gefühl hinterlässt, gemeinsam mit der Band einen schönen Abend verbracht zu haben. Es gibt bestimmt technisch versiertere Bands, bessere Bands sind eh eine subjektive Sache und man kann immer nach mehr streben. Auch gibt es viele Hater, die MANOWAR Peinlichkeit, Geldmacherei und andere Dinge vorwerfen. An diesem Abend habe ich eine Band erleben dürfen, die alles in die Waagschale wirft, um den Fans einen herrlichen Abend zu bescheren. Eintrittskarte teuer und Merch stellenweise extrem teuer? Kann man kritisieren, aber der Eintritt war jeden Cent wert und gleiches gilt für mich beim Merch. Wie würde Conan in Würde altern? Wenn er noch die gleiche Energie hätte, wie sie an diesem Abend entfesselt wurde, dürfte er ein episches Vermächtnis hinterlassen. Ich sage DANKE an MANOWAR, der Crew und den Fans, die diesen Abend für mich fest in mein Langzeitgedächtnis einbetoniert haben. Sie kamen, entertainten und lieferten das ab, wie ich es mir von den „Kings of Metal“ vorgestellt habe. Killer!</p>
<p><strong>Setlist:</strong></p>
<p><span style="color: #993300;">March of he Heroes into Valhalla</span><br />
<span style="color: #993300;">Kings of Metal</span><br />
<span style="color: #993300;">Fighting the World</span><br />
<span style="color: #993300;">Holy War</span><br />
<span style="color: #993300;">Immortal</span><br />
<span style="color: #993300;">Gates of Valhalla</span><br />
<span style="color: #993300;">Herz aus Stahl</span><br />
<span style="color: #993300;">Warriors oft he World United</span><br />
<span style="color: #993300;">Gitarre &amp; Bass Duet</span><br />
<span style="color: #993300;">Hail and Kill</span><br />
<span style="color: #993300;">The Dwan of Battle</span><br />
<span style="color: #993300;">King of Kings</span><br />
<span style="color: #993300;">The Power</span><br />
<span style="color: #993300;">Fight Until we die</span><br />
<span style="color: #993300;">Joey´s Rede</span><br />
<span style="color: #993300;">Laut und hart, stark und schnell</span><br />
<span style="color: #993300;">Battle Hymn</span><br />
<span style="color: #993300;">Black Wind, Fire and Steel</span><br />
<span style="color: #993300;">Army oft he Dead (2)</span></p>
<p><strong>Berichterstattung: </strong><span style="color: #003366;">Sebastian Radu Groß</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com/manowar-crushing-the-enemies-of-metal-in-oberhausen">MANOWAR &#8211; CRUSHING THE ENEMIES OF METAL in Oberhausen</a> erschien zuerst auf <a href="https://magazin.nordmensch-in-concerts.com">Nordmensch-in-Concerts</a>.</p>
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